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Medizintechnik der neuesten Generation

Das Sana Klinikum Lichtenberg ist das erste Krankenhaus in Berlin, das in seinem neuen Herzkatheterlabor MRT-fähige Herzschrittmacher implantiert. Weitere Neuheit ist eine tragbare Herz-Lungen-Maschine für Hochrisikopatienten.

Die Magnetresonanztomographie (MRT) zählt mittlerweile zu den wichtigsten Diagnoseverfahren. Bisher blieb sie allerdings den rund 500.000 Herzschrittmacherträgern verwehrt, da es durch die Magnetfelder zu einer Beschädigung der Schrittmacherkomponenten und zu Verletzungen kommen konnte. Der neue Herzschrittmacher, der in Berlin- Lichtenberg eingesetzt wird, ist so konzipiert, dass er den Feldern der MRT mit einer Feldstärke von 1,5 Tesla ohne Risiko ausgesetzt werden kann.

Als erste Klinik im Sana-Verbund behandelt das Klinikum Lichtenberg zudem Hochrisikopatienten, deren Gesamtzustand eine Operation unmöglich macht beziehungsweise Notfallpatienten im schweren Schock, im Katheterlabor unter Einsatz einer tragbaren Herz-Lungen-Maschine, der so genannten „Lifebridge B2T“. Hierzu wird die Maschine über großlumige Kanülen, die die Ärzte in die Leistenarterie und Leistenvene legen, angeschlossen. Auf diese Weise konnte im Herbst 2008 ein Patient mit schwerster KHK3 und Hauptstammstenose gerettet und in die Rehabilitation entlassen werden. Bei ihm haben die Nebenerkrankungen einen operativen Eingriff unmöglich gemacht. Eine 31-jährige Patientin mit fulminanter beidseitiger Lungenembolie und Lyseversagen wurde Anfang des Jahres unter laufender Reanimation ebenfalls an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen und konnte so noch zu den Herzchirurgen verlegt werden. „Mit einer tragbaren Herz-Lungen-Maschine treten wir in ein neues Zeitalter der Notfallversorgung im Herzkatheterlabor ein“, so Chefarzt Dr. Olaf Göing.

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