Medizinische Innovationen und die Weiterentwicklung medizinischer Prozesse und Strukturen sind wesentliche Bausteine für die Zukunftsfähigkeit der Sana Kliniken. Seit vielen Jahren berät und begleitet deshalb das Sana Medizin Board die Sana Unternehmensführung.
Chefärzte, Pflegedienstleitungen und ein klinischer Apotheker treffen sich vierteljährlich, um neue Trends in der Medizin zu diskutieren und Impulse für Entwicklungen im Sana-Verbund zu geben. So wurden auf Anregung des Sana Medizin Boards seit 2002 für eine Reihe von Krankheitsbildern bzw. Patientengruppen innerhalb des Verbundes abgestimmte patientenorientierte, leitliniengestützte, evidenz-basierte und risikogesicherte "Geplante Behandlungsabläufe" eingeführt. Auch die Formulierung eines Sana Ethikstatuts wurde durch das Medizin Board angestoßen.
Informationen über medizinische Innovationen bündeln, sie bewerten und eventuell ihre Einführung anstoßen und begleiten, das sind die Aufgaben, denen sich die Mitglieder von sieben medizinischen Fachgruppen im Sana-Verbund stellen. Ausgewählt wurden dazu Fachgebiete, die auf Grund ihrer hohen Fallzahlen, ihres Entwicklungspotentials oder ihrer Interdisziplinarität besondere Bedeutung für Sana besitzen. Hierzu zählen die Onkologie/Palliativmedizin, die Neurologie mit dem Schwerpunkt Schlaganfallversorgung, Gynäkologie/Senologie, Rheumatologie, Visceralmedizin, Orthopädie und Herzmedizin. Chefärzte aus allen Sana-Kliniken können dazu in ihrer jeweiligen Fachgruppe mitarbeiten. Ein neuer medizinischer Trend, wie zum Beispiel die derzeit diskutierte narbenfreie Operation durch den Magen-Darmtrakt, wird zunächst von den Spezialisten begutachtet. Bei positiver Bewertung wird das neue Verfahren dann in einer Pilotklinik umgesetzt, um Erfahrungen zu sammeln, die dann allen Kliniken im Sana-Verbund zu Gute kommen.