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Mehr Freiheit für Kinder mit Diabetes

Eine Insulinpumpe, die an Diabetes erkrankte Kinder automatisch mit der nötigen Insulinmenge versorgt, erlaubt den Kindern größere Freiheiten.

Kinder mit Diabetes mellitus müssen sich zu jeder Mahlzeit oder festen Tageszeiten Insulin spritzen. Das geschieht in der Regel mit dem Pen, einer stiftartigen Spritze. Diese könnte künftig von einer Pumpe abgelöst werden. Diese Pumpe versorgt den Körper nach einem speziellen Programm selbstständig über einen Katheter mit Insulin. Für die Kinder bedeutet das mehr persönliche Freiheit, sie können ausschlafen, flexibler essen und müssen sich nicht mehr in der Schule oder im Kindergarten spritzen. Denn die Pumpe „rechnet mit“ und hilft so bei der Dosierung des Insulins, außerdem bekommt der Körper nur noch alle zwei bis drei Tage eine Injektion. Vor allem bei schwer einstellbaren Patienten, wie Kleinkindern oder Jugendlichen in der Pubertät hat die Insulin-Pumpe große Vorteile: Etwa in der Nacht ist dem vor allem in der Pubertät stark schwankenden Insulinbedarf mittels Pumpe besser gerecht zu werden. Bei sehr schnell schwankender Stoffwechsellage kommt zur Therapie-Anpassung zudem die kontinuierliche Glucosemessung mittels Sensor zur Anwendung. Mit dem Sensor können die Blutzuckerwerte kontinuierlich über 72 Stunden gemessen werden. Dabei sind nur wenige blutige Messungen zur Kalibrierung des Sensors erforderlich. Pumpenschulungen und Glucosemessung werden an den Sana Kliniken Eutin und Hof angeboten.

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