Stuttgart

Gezielte Vernetzung stärkt Patientensicherheit

Die sichere Versorgung von Patientinnen und Patienten nimmt für die Sana Kliniken in Stuttgart eine entscheidende Rolle ein. Dafür ist eine gezielte Vernetzung der einzelnen Akteure der Gesundheitseinrichtung auf allen Ebenen der Häuser sowie mit den Patienten entscheidend. Verschiedene Maßnahmen, wie beispielsweise Fallanalysen und Peer Reviews sowie Simulationstrainings sorgen dafür, dass der fachliche Austausch im Klinikalltag wie auch in außergewöhnlichen Situationen weiter gestärkt wird. Die Förderung des Informationsflusses zwischen dem Behandlungsteam und dem einzelnen Patienten steht bei der Interprofessionellen Visite im Mittelpunkt.

Die Sana Kliniken in Stuttgart – die Sana Herzchirurgie Stuttgart, das Karl-Olga-Krankenhaus, die Sana Klinik Bethesda Stuttgart und das Krankenhaus vom Roten Kreuz – versorgen jährlich zusammen rund 35000 Patienten ambulant und 24000 Patienten stationär. Für jeden einzelnen Patienten stellt ein Krankenhausaufenthalt eine Ausnahmesituation dar, die immer wieder auch mit Ängsten verbunden ist. Eine proaktive, offene und wertschätzende Kommunikation zwischen dem interprofessionellen Team und dem Patienten schafft Vertrauen und leistet einen entscheidenden Beitrag zum Wohl des Patienten. „Im Moment der Visite erhält der Patient die volle Aufmerksamkeit des gesamten Behandlungsteams und erfährt gebündelt relevante Informationen zu seinem Krankheitsverlauf. Zudem besteht die Gelegenheit für persönliche Fragen seitens des Patienten oder auch der Angehörigen, die ebenfalls Teil der interprofessionellen Visite sein können“, erläutern Ronald Thomiczny und Bernd Poweleit, Pflegedirektoren der Sana Herzchirurgie Stuttgart bzw. des Krankenhauses vom Roten Kreuz.

Simulationstrainings und Peer Review-Verfahren stärken den fachlichen Austausch innerhalb der Behandlungsteams

Eine weitere Maßnahme zur Erhöhung der Patientensicherheit sind regelmäßige Simulationstrainings. Gerade in außergewöhnlichen Situationen, beispielsweise bei Notfällen oder unter Zeitdruck, muss die Kommunikation sowie die Aufgabenverteilung im Team reibungslos funktionieren. „Diese praktische Übung, die lebensnah verschiedene Notfallkonstellationen simuliert und mit einer moderierten Teamreflexion abschließt, wird bevorzugt von Teams im OP, der Zentralen Notaufnahme (ZNA) und der Intensivstation (ITS) durchgeführt“, erläutert Janine Bender, Geschäftsführerin des Karl-Olga-Krankenhaus und der Sana Klinik Bethesda Stuttgart.

Seit vielen Jahren dient sanaweit darüber hinaus das sogenannte Peer Review-Verfahren dazu, Fälle mit unerwarteten Behandlungsverläufen einer genaueren Untersuchung zu unterziehen. In dem von Ärzten für Ärzte entwickelten Verfahren reflektieren Ärzte der Klinik mit speziell als Peer ausgebildeten Sana Chefärzten ihr ärztliches Handeln kritisch. Durch den Blick von außen und die gemeinsame Erarbeitung und Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen wird die Patientensicherheit nachhaltig gestärkt.

Aktion „Saubere Hände“

Nicht nur in Zeiten von Corona wird Hygiene in den Sana Kliniken in Stuttgart großgeschrieben – zur Sicherheit der Patienten. Alle vier Sana Häuser in Stuttgart beteiligen sich an der nationalen Kampagne, zur Steigerung der Compliance der Händedesinfektion.  Eine gute Händedesinfektion des medizinischen Personals in Gesundheitseinrichtungen vermeidet Übertragungen von Erregern und die damit verbundene Gefahr von Infektionen. Alle Sana Kliniken nehmen diesbezüglich an kontinuierlichen Schulungen und Zertifizierungen teil.

 

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