Biberach

Günstiger Wohnraum für Klinikmitarbeiter jetzt bezugsbereit Das Optimum an Energieeffizienz: Sana übernimmt neues Personalwohnheim

Gemeinsam konnte im Rahmen der Einweihungsfeier das symbolische rote Band durchtrennt werden (v.l.n.r.): Geschäftsführer der Fritschle GmbH Mathias Fritschle, Betriebsratsvorsitzender Norman Christein, Landrat Dr. Heiko Schmid, Geschäftsführerin Beate Jörißen, Inge Zalenga vom Planungsbüro „Architekten am Weberberg“, Kaufmännischer Leiter und Projektleiter Personalwohnheim Timo Ganter.

Nachdem Ende Juli vergangenen Jahres auf dem Gesundheitscampus am Hauderboschen der Spatenstich für den neuen Energieeffizienzbau fiel, konnte der Apartment-Komplex nun nach rund einem Jahr Bauzeit an die Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH übergeben werden. Damit stehen für die Klinikmitarbeiter 63 moderne und kostengünstige Wohneinheiten in unmittelbarer Nähe zum Biberacher Zentralkrankenhaus zur Verfügung.

Mit der Fertigstellung des Personalwohnheims ist der Biberacher Gesundheitscampus um ein Vorzeigeobjekt reicher. Die offizielle Übergabe des Neubaus an die Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH fand am Mittwoch, den 21. September im kleinen feierlichen Rahmen statt. In Anwesenheit von Mathias Fritschle, Geschäftsführer des ausführenden Bauunternehmens Fritschle GmbH, Vertretern des Planungsbüros „Architekten am Weberberg“ sowie der Klinikleitung und des Betriebsrates der Sana Kliniken konnte Geschäftsführerin Beate Jörißen nach 13 Monaten Bauzeit das symbolische rote Band durchtrennen.Und damit kann das Gebäude im Paracelsusweg zeitnah seiner Bestimmung zugeführt werden: Schon ab Oktober werden Klinikmitarbeiter die vollständig möblierten Wohneinheiten beziehen.

Das KfW-Effizienzhaus, früher KfW-Standard 40 genannt, wurde dabei nach besonders strengen Vorgaben hinsichtlich energiesparender Baustandards umgesetzt. So kommt für die Warmwasseraufbereitung sowie für die Heiztechnik beispielsweise eine Sole-Wasser-Wärmepumpe zum Einsatz. Um die Erdwärme nutzen zu können, wurden zwölf Erdsondenbohrungen vorgenommen. Da die Grundtemperatur unter der Erde im Vergleich zur Umgebungsluft sehr konstant ist, können Erdwärmepumpen ganzjährig effizient arbeiten – so auch im Winter, wenn die obere Erdschicht vereist ist. Damit ist der Gebäudekomplex unabhängig von fossilen Brennstoffen zur Wärmegewinnung. Auch bei der Stromerzeugung wurde auf maximale Nachhaltigkeit gesetzt. Auf dem Flachdach befindet sich neben der rund 300 Quadratmetergroßen Dachterrasse auch eine Photovoltaikanlage, die mit 15 Kilowatt Peak einen Großteil des Heizungs- und Allgemeinstromverbrauchs abdeckt. Diese Weitsicht bei der Planung des Gebäudes macht sich nun bezahlt: Durch die autarke Energiegewinnung ist der Energieeffizienzbau weitestgehend unabhängig von den derzeit explodierenden Preisen für Strom, Gas und Öl. Dadurch kann der neu geschaffene Wohnraum Auszubildenden und Mitarbeitenden der Kliniken wie geplant zu Niedrigstpreisen zur Verfügung gestellt werden. Neben einer Küchenzeile verfügt dabei jedes Apartment auch über ein eigenes Badezimmer und bodentiefe Fenster, die viel Licht hereinlassen. Die Zwei-Raum-Apartments sind zusätzlich mit einem Balkon ausgestattet. Die gemeinsam nutzbare Dachterrasse, eigene Parkplätze direkt vor dem Haus und das Klinikum in direkter Nachbarschaft machen den Wohnkomplex dabei nicht nur für Auszubildende der Sana Kliniken interessant.

„Es war uns als Arbeitgeber wichtig, für unsere Mitarbeitenden attraktiven und vor allen Dingen bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Die Nachfrage nach den Apartments war dementsprechend bereichsübergreifend schon lange vor der Bezugsfertigkeit enorm hoch und es sind bereits jetzt eine Vielzahl der Wohneinheiten vergeben“, erklärt Beate Jörißen. Das Personalwohnheim komplimentiert damit eine ganze Reihe an Leistungen, die die Sana Kliniken im Landkreis Biberach als Arbeitgeber auszeichnen. „Unsere Mitarbeiter leisten tagtäglich eine ganze Menge. Daher möchten wir sie auch über die obligatorischen tariflichen Rahmenbedingungen und Zuwendungen hinaus bestmöglich unterstützen. Dazu gehören für uns beispielsweise auch kostenfreies Parken am Arbeitsplatz oder Zuschüsse zum ÖPNV.“

Das Bauvorhaben am Hauderboschen konnte indes, trotz der im ersten Halbjahr eingetretenen Verknappung von Baumaterialien sowie der damit einhergehenden Lieferengpässe, in einer erfreulichen Bauzeit realisiert werden. Geschäftsführerin Jörißen spricht dem verantwortlichen Bauunternehmen hierfür ihren außerordentlichen Dank aus: „Es freut mich, dass wir mit der Fritschle GmbH einen kompetenten und zuverlässigen Partner vor Ort gefunden haben, der unsere Vorstellungen von einem modernen und attraktiven Komplettpaket für unsere Mitarbeiter erfolgreich in die Realität umgesetzt hat. Gleichzeitig möchte ich mich an dieser Stelle herzlich beim Landkreis für die Zurverfügungstellung des Grundstücks sowie bei unserem Kaufmännischen Leiter Herrn Ganter bedanken, der das Projekt von unserer Seite mit großem Engagement im vergangenen Jahre betreut und geleitet hat.“

„Das Personalwohnheim ist für mich, neben der im Bau befindlichen Rettungswache, das fehlende Puzzleteil für einen gut funktionierenden Gesundheitscampus. Wir brauchen dringend gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikbereich, seien es Auszubildende oder zugezogene Fachkräfte - zum Teil auch aus fernen Ländern. Kurze Wege und arbeitsnaher, kostengünstiger Wohnraum sind dabei essentiell und ein Wettbewerbsvorteil. Ich hoffe sehr, dass das Wohnheim in der Mitarbeiterschaft Anklang findet und zur weiteren soliden personellen Grundversorgung im neuen Krankenhaus beiträgt“, betonte Landrat Dr. Heiko Schmid bei der Einweihungsfeier.

Mathias Fritschle, Geschäftsführer der Fritschle GmbH, ergänzt abschließend: „Es ist schon toll zu sehen, was in einem Jahr gebaut werden kann, wenn alle auf dasselbe Ziel hinarbeiten. Top Leistung!“

 

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