Laupheim

Sana, Landkreis sowie die Stadt Laupheim erreichen gemeinsam wichtiges Etappenziel Zentrum für Älterenmedizin im Landkreis Biberach gegründet

Oberbürgermeister Gerold Rechle, Sana-Geschäftsführerin Beate Jörißen und Kreiskämmerer Holger Adler (v.l.n.r.) bei der notariellen Beurkundung und der damit verbundenen Gründung der ZÄLB.

Die Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH hat gemeinsam mit dem Landkreis sowie der Stadt Laupheim die Gründung des Zentrums für Älterenmedizin im Landkreis Biberach GmbH (ZÄLB) am Donnerstag, den 25. Juni formal vollzogen. Damit konnte ein weiterer Meilenstein zur Neuordnung der klinischen Strukturen im Landkreis Biberach erreicht werden.

Mit der Neuausrichtung der Gesundheitsversorgung im Landkreis Biberach ergeben sich auch für den Standort Laupheim strukturelle Änderungen. Eine bedarfsgerechte, wohnortnahe stationäre und ambulante medizinische Versorgung soll zukünftig bekanntermaßen mit dem Neubau des Gesundheitszentrums sichergestellt werden. Konzeptionell wird sich dieses aus vier sektorenübergreifenden Säulen, bestehend aus niedergelassenen Ärzten, medizinnahen Einrichtungen und therapeutischen Praxen, dem Wohnparkkonzept der St. Elisabeth Stiftung sowie dem klinischen Bereich der ZÄLB, zusammensetzen. Die klinische Säule des Zentrums für Älterenmedizin wird dabei aus einer akut-stationären internistischen Hauptabteilung mit 30 Betten sowie einer geriatrischen Rehabilitation mit 50 Betten bestehen.

Die neue Gesellschaft soll planmäßig mit der Inbetriebnahme des Klinikneubaus in Biberach erstmals den operativen Betrieb in Laupheim aufnehmen. Mit der notariellen Beurkundung und der damit verbundenen Gründung der ZÄLB, welche durch die Unterzeichnung des Gründungsvertrages durch Sana-Geschäftsführerin Beate Jörißen, Oberbürgermeister Gerold Rechle sowie Kreiskämmerer Holger Adler am Donnerstag, den 25. Juni erfolgt ist, können nun die notwendigen organisatorischen und formalen Schritte für die Betriebsaufnahme eingeleitet werden. Parallel dazu konnte jüngst auch das Ausschreibungsverfahren für einen Projektsteuerer durch die beteiligten Partner der ZÄLB sowie die St. Elisabeth-Stiftung abgeschlossen werden. Die Wahl fiel dabei auf die nps Bauprojektmanagement GmbH, ein regional ansässiges Ingenieurbüro aus Ulm. Im nächsten Schritt können somit die Vorbereitungen für die bauliche Umsetzung des neuen Laupheimer Gesundheitszentrums starten.

Dazu Sana-Regionalgeschäftsführer Andreas Ruland: „Ich freue mich, dass das Projekt nach der langen Planungs- und Vorbereitungsphase jetzt in die nächste Runde gehen kann. Gemeinsam haben wir in den vergangenen Wochen wichtige Etappenziele für die Gesundheitsversorgung im Landkreis Biberach erreicht. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei allen Projektbeteiligten über alle Institutionen hinweg für das Engagement, den konstruktiven Austausch und die Tatkraft für die gemeinsame Sache bedanken.“

Landrat Dr. Heiko Schmid betont: „Ältere Menschen haben besondere Bedürfnisse. Medizinische Eingriffe erfordern besondere Expertise, Heilprozesse dauern mitunter länger, die Rehabilitation gestaltet sich aufwändiger. Nach den Prognosen des Statistischen Landesamtes wird 2030 jeder vierte Kreisbewohner über 65 Jahre alt sein. Eine auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtete medizinische Versorgung wird also immer wichtiger. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit dem Zentrum für Älterenmedizin im Landkreis Biberach eine Einrichtung auf den Weg gebracht haben, die den besonderen Bedürfnissen älterer Menschen gerecht wird. Dass die Zusammenarbeit zwischen der Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH, der Stadt Laupheim und dem Landkreis Biberach hierzu so konstruktiv und erfolgreich war und jetzt zur Gründung des ZÄLB geführt hat, freut mich besonders.“

„Durch diesen Schritt kann der Bau des neuen Gesundheitszentrums in Laupheim weiter tatkräftig verwirklicht werden, auf den wir nun viele Monate und trotz unzähliger Hindernisse erfolgreich hingearbeitet haben. Gerne will ich nun die Laupheimer Ärzteschaft dazu aufrufen, sich bei Interesse an möglichen Praxisflächen im Gesundheitszentrum bei mir zu melden, damit wir schnellstmöglich das Projekt weiter voranbringen können“, sagt Oberbürgermeister Gerold Rechle.

 

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