Neubau BiberachInbetriebnahmeprozess

Wie läuft eigentlich die Inbetriebnahme eines neuen Klinikums ab? Hier geben wir Ihnen einen kleinen Einblick in die von langer Hand geplanten Vorbereitungen und Maßnahmen.

Technische und medizinische Inbetriebnahme

Die klinische Inbetriebnahme ist eine logistische und organisatorische Herausforderung, die weit mehr beinhaltet als die Erstbefüllung der Medikamentenschränke oder die räumliche Verlagerung der Patienten. Vielmehr handelt es sich um einen mehrmonatigen technischen und medizinischen Inbetriebnahmeprozess, der unter anderem auch das komplexe Umzugsmanagement beinhaltet. Unser Ziel ist es dabei, die veränderten organisatorischen Betriebsabläufe sowie die Haus- und Medizintechnik mit einem sicheren und reibungslosen Logistik- und Patientenumzug effizient in einen neuen Routinebetrieb zu überführen.

Handlungsfelder

Gegliedert ist die Inbetriebnahme in verschiedene Handlungsfelder. Neben der Reinigung und der Ersteinrichtung werden dabei beispielsweise auch die neue Telefon- und IT-Struktur sowie die technischen Anlagen in Betrieb genommen und eingeregelt. Es ist außerdem ausreichend Zeit eingeplant, um die Mitarbeiter an den neu angeschafften und zum Teil sehr komplexen medizinischen Gerätschaften zu schulen und sich mit den neuen räumlichen Strukturen vertraut zu machen. Die Arbeitsprozesse sowie die Gerätschaften, insbesondere die Großgeräte, werden zudem im Rahmen eines umfangreichen Simulationsbetriebs erprobt, sodass zum Start des Echtbetriebes alle Anforderungen im Hinblick auf eine qualitativ hochwertige Patientenversorgungen erfüllt sind. Dies alles geschieht bei weiterhin laufendem Betrieb im Altbau sowie unter Pandemiebedingungen. 

Inbetriebnahme- und Umzugsmanagement

Im Rahmen des Inbetriebnahme- und Umzugsmanagements sind bereits seit Mai 2018 über 100 Mitarbeiter der Sana Kliniken im Landkreis Biberach als fachliche Experten und Anwender in verschiedenen Projektgruppen organisiert. Um die Verlagerung der Patienten in das neue Klinikum geregelt und koordiniert ablaufen zu lassen, treffen sich zudem regelmäßig Vertreter von Ärzte- und Pflegschaft, DRK, Feuerwehr, Polizei sowie des städtischen Ordnungsamtes.