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Informationen zum Coronavirus

Liebe Damen und Herren,

in den zurückliegenden Tagen und Wochen haben wir nahezu ausschließlich Notfälle und COVID-19-Patient(inn)en behandelt. Zu Beginn dieser Krise mussten wir flexibel und schnell reagieren, um den veränderten Behandlungsnotwendigkeiten gerecht zu werden. Nun hat die Politik die Aufnahme auch anderer Behandlungen wieder genehmigt – unter der Auflage, bei steigenden Corona-Zahlen binnen kurzer Zeit wieder in den Notfall-Betrieb zurückkehren zu können. Damit erlaubt die derzeitige Situation in den Krankenhäusern eine vorsichtige, schrittweise Wiederaufnahme der Regelversorgung. Damit können nun auch Patienten, deren „elektive“ (planbare) Operation abgesagt werden mussten, wieder behandelt werden. Bei elektiven Operationen handelt es sich beispielsweise um einen Bandscheibenvorfall, einen Leistenbruch oder andere Erkrankungen, die behandelt werden müssen und mitunter auch schmerzhaft oder körperlich einschränkend, aber nicht lebensbedrohlich sind.

Was dies für Patienten, Angehörige und niedergelassen Ärzte bedeutet, möchten wir Ihnen im Folgenden darstellen.

Sicher ist sicher – unsere Sicherheitsvorkehrungen für Sie

In unserem Krankenhaus wurden in den letzten Wochen umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Dies fängt bei Markierungen zur Abstandshaltungen an und endet bei verkleinerten Wartebereichen und einen neuen Terminprozess, damit Sie in aller Regel nicht lange auf ihren Termin warten müssen. Denn durch gezielte Entzerrung werden unnötige Kontakte vermieden.

Zudem gelten während des Aufenthaltes und für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassende Sicherheitsrichtlinien, auf Plakaten und im persönlichen Gespräch wird darauf immer wieder hingewiesen: Maskenpflicht, Mindestabstand und Händedesinfektion (s.u.).

Zur Sicherheit gehört auch unser Unterbringungskonzept mit weniger Patienten in den Zimmern. Alle Patienten wird täglich Fieber gemessen und es findet eine Corona-bezogene Anamnese statt. Bereits vor der Aufnahme mussten Sie ja einen umfassenden Fragebogen beantworten. Verdachtsfälle werden von Anfang an separiert bzw. in unseren speziellen Corona-Bereichen behandelt. 

Was bedeutet die Wiederaufnahme des Regelbetriebs für Patienten?

Weil die Gefahr durch das Corona-Virus noch nicht gebannt ist (aktuelle Zahlen finden Sie HIER, wurden im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont  umfassende Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um Infektionen zu verhindern. 

Maskengebot
So müssen alle Patientinnen und Patienten außerhalb des Patientenzimmers eine Maske tragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen ebenfalls mit einem Mund-Nasen-Schutz ausgestattet sein. Bitte bringen Sie eine Community-Maske am Tage Ihrer Aufnahme mit ins Krankenhaus. Sollten Sie keine Maske besitzen, stellen wir Ihnen eine zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass Sie diese Maske immer außerhalb Ihres Zimmers tragen müssen. 

Achten Sie dabei bitte auf den richtigen Sitz Ihre Maske: Mund und Nasenhöhlen müssen vollständig bedeckt sein, die Ränder der Maske müssen am Gesicht anliegen. Reduzieren Sie das Ab- und wieder Aufsetzen von Masken auf ein Minimum. Als Schutz sind sogenannte Alltagsmasken oder auch ein Schal bzw. ein Tuch möglich. Ein medizinischer Mund-Nasenschutz ist für Privatpersonen nicht notwendig.

Mindestabstand und Händedesinfektion 
Natürlich gilt auch in unserem Krankenhaus das Gebot des Mindestabstandes von 1,50 Meter. Eine regelmäßige und konsequente Händedesinfektion ist ebenfalls vorgeschrieben. HIER können Sie erfahren, wie eine Händedesinfektion funktioniert.

Unterbringung im Krankenhaus
Zur Einhaltung des Mindestabstandes gehört auch, dass die Unterbringung im Krankenhaus von uns genau geplant wird. Angestrebt wird die Unterbringung in einem Zweibett-Zimmer – sofern der Abstand gewährleistet werden kann. Nur in Notfällen kann eine Belegung von größeren Zimmern mit mehr Patienten erforderlich werden. 

Test auf Infektion 
Weil eine Testung von Patienten, die keinerlei Symptome aufweisen vom Robert-Koch-Institut (RKI) derzeit nicht empfohlen wird, haben wir uns nach Rücksprache mit unseren Hygieneexperten entschieden, über eine umfassende Checkliste im Vorfeld einer Aufnahme das individuelle Risiko eines Patienten abzuklären. Dies geschieht bereits einige Tage vor Beginn des Krankenhausaufenthaltes. Erfragt wird per Telefon von den Mitarbeitern unter anderem, ob bestimmte Symptome vorliegen oder ob es Kontakt zu Infizierten gab. Liegen Verdachtsmomente vor, findet allerdings natürlich umgehend eine Testung statt.

Begleitung von ambulanten oder vorstationären Patienten
Die Begleitung ambulanter oder vorstationärer Patienten ist aktuell noch nicht generell gestattet. Sollte bei Ihnen jedoch eine Begleitung aus medizinischen oder sozialen Gründen erforderlich oder sinnvoll sein, ist eine Ausnahme möglich. Insbesondere bei dementen oder verwirrten Patienten, körperlich oder geistig eingeschränkten Patienten, Analphabeten, mangelnden Deutschkenntnissen, Kinder und werdenden Müttern ist eine Begleitung gestattet.
Des Weiteren ist die Abholung von Patienten, die durch ihre Erkrankung oder die Behandlung beeinträchtigt sind (nach OP, Sedierung, Narkose) erlaubt.

Was bedeutet das für Besucher?

Besuchsverbot ab dem 27.10.20

Liebe Besucherinnen und Besucher,

auf Grund der steigenden Infektionszahlen sehen wir uns gezwungen, ab dem 27.10.20 ein Besuchsverbot auszusprechen. Nur in begründeten Ausnahmefällen sind Sonderregelungen möglich. Wie lange das Besuchsverbot anhält hängt von der Entwicklung der Infektionszahlen ab. „Wir verstehen, dass diese Einschränkung  für Patienten und deren Angehörige schwierig ist. Aber wir ergreifen diese Maßnahmen ausschließlich auf Grund des stetig steigenden Inzidenzwertes, um eine unkontrollierte Einstreuung des Coronavirus in unser Haus zu reduzieren. Der Schutz unserer Mitarbeiter und Patienten hat immer oberste Priorität für uns“, so Marco Kempka, Geschäftsführer am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont.

Ausgenommen vom Besuchsverbot sind:

  • Kinderklinik: Begleitung eines Elternteils
  • Palliativpatienten: nach vorheriger Abstimmung
  • Langzeitpatienten:  Patienten, die mehr als 7 Tage stationär aufgenommen sind, nach vorheriger Abstimmung
  • Geburtshilfe: Eine Begleitperson bei der Geburt (ab Aufnahme in den Kreißsaal; nur mit FFP2-Maske)
  • Eine Bezugsperson zur Begleitung von dementen, körperlich oder geistig stark eingeschränkten Patienten

Regelungen für zugelassene Besucher:

  1. Ganz wichtig ist, dass der Besucher keine grippeähnlichen Symptome, Fieber, Atemwegsinfektion oder eine neu aufgetretene Beeinträchtigung des Geruchs- und Geschmackssinns, aufweist. Zudem sollte er in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu Covid-19-Erkrankten gehabt haben und auch nicht selbst Patient einer stationären Gesundheitseinrichtung oder Bewohner einer Senioreneinrichtung gewesen sein.
  2. Sowohl der Besucher, als auch der Patient haben einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern zu beachten. Weiter ist eine Händedesinfektion beim Betreten und Verlassen des Krankenhauses und des Patientenzimmers erforderlich.
  3. Von jedem Besucher werden die Besucherdaten erfasst und die Besuchszeit mit Beginn und Ende dokumentiert. Um das Prozedere für die Angehörigen zu erleichtern, können diese bereits im Vorfeld des Besuches ein Formular (HIER) herunterladen und ausgefüllt mitbringen. Es muss bei jedem Besuch neu ausgefüllt und/oder mitgebracht werden. HIER finden Sie die Hinweise zum Datenschutz.
  4. Patienten der Isolierstationen, also Covid-19-positive Patienten sowie Covid-19-Verdachtsfälle, dürfen aus Sicherheitsgründen keinen Besuch empfangen.
  5. Besuche durch Kinder unter 12 Jahren sind nicht möglich. 

Informationen für niedergelassene Ärzte

Gerne können Sie uns kontaktieren, wenn Sie Patientinnen und Patienten bei uns einweisen möchten.

Aufgrund der hohen Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Infektionen und der gesetzlichen Auflage weiterhin Kapazitäten für mögliche COVID-19-Patienten freizuhalten stehen uns nur eingeschränkte Kapazitäten zur Aufnahme von Patienten zur Verfügung. Wartezeiten auf Termine können daher möglich sein.

Ein generelles Screening wird vom Robert-Koch-Institut derzeit nicht empfohlen. Wir werden anhand der Auswertung spezieller Risikokriterien Patienten testen und entsprechende Hygienemaßnahmen einleiten. Jeder Patient füllt einen Patienten-Corona-Fragebogen vor einem Termin im Krankenhaus aus und erhält eine telefonische Corona-Anamnese. Sollten sich aktuell Krankheitssymptome zeigen, die auch auf eine Infektion hindeuten können (Fieber, Trockener Husten, Atembeschwerden...), oder sollte der Patient aktuell Kontakt zu einer an COVID-19 erkrankten oder positiv getesteten Person gehabt haben, bitten wir die Patienten in der Häuslichkeit zu bleiben, unnötige Kontakte zu anderen Menschen zu vermeiden und Kontakt mit Ihrem Hausarzt aufzunehmen.

Die Behandlung von COVID-19-Erkrankten erfolgt in unserem Klinikum auf einer Isolierstation bzw. in einem abgetrennten Bereich der Intensivstation.

Angestrebt wird generell die Unterbringung der Patienten in einem Zweibett-Zimmer – sofern der Abstand gewährleistet werden kann. Nur in Notfällen kann eine Belegung von größeren Zimmern mit mehr Patienten erforderlich werden. 

Was muss ich tun, wenn ich den Verdacht habe, mich mit SARS-CoV-2 infiziert zu haben?

Personen, die einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das Gesundheitsamt wird dann alle weiteren Schritte einleiten und Sie darüber unverzüglich informieren.Um das für Sie zuständige Gesundheitsamt zu finden, nutzen Sie am Besten das Online-Tool des RKI, in das Sie einfach Ihre Postleitzahl eintragen.

Beim Auftreten von akuten Symptomen, die auf eine Atemwegserkrankung hindeuten, sollten Sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten, das Gesundheitsamt informieren und dessen Anweisungen befolgen.
 

Sie fürchten sich infiziert zu haben?
Nutzen Sie den interaktiven Corona Symptom-Checker

Beurteilen Sie mit Hilfe des Sana Symptom-Checkers, ob Sie sich möglicherweise mit COVID-19 angesteckt haben.

 

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen sind bis auf Weiteres abgesagt oder werden zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt. 

Bei Fragen zu spezifischen Veranstaltungen wenden Sie sich gerne an die Unternehmenskommunikation (Damaris Schwanse, damaris.schwanse@sana.de, Tel.: 05151 97-2346) oder an die jeweilige Fachabteilung