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Informationen zum Coronavirus

Liebe Damen und Herren,

die steigenden Fallzahlen, deutschlandweit wie auch hier in der Region, bedingen im täglichen Klinikbetrieb höchste Wachsamkeit und bei Bedarf ein schnelles Agieren. Die Entwicklungen im Landkreis werden daher ganz genau beobachtet und engmaschig bewertet. Die Vorkehrungen im Klinikum entsprechen so immer der aktuellen Lage und werden in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt bedarfsgerecht umgesetzt. Steigt das Infektionsgeschehen weiter, ist das Klinikum in der Lage, kurzfristig in eine noch höhere Sicherheitsstufe hochzufahren und beispielsweise auch die Beatmungskapazitäten wieder weiter zu erhöhen. Möglich macht dies ein dezidiertes Präventionskonzept mit erweiterten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen. Diese Maßnahmen nehmen seit Beginn der Pandemie einen zentralen Part in der stationären und ambulanten Patientenversorgung ein und sind fest im Klinikum etabliert. So ist jeder Patient bestmöglich geschützt und kann weiterhin mit einem guten Gefühl in das Klinikum kommen. Selbstverständlich werden alle Operationen, Behandlungen und Eingriffe dabei in gewohnter Qualität durchgeführt.

Im Folgenden haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengestellt:
1. Stationärer Aufenthalt und ambulante Versorgung
2. Besuchsregelung
3. Geburtshilfe
4. Was muss ich tun, wenn ich den Verdacht habe, mich infiziert zu haben?
5. Veranstaltungen

Stationärer Aufenthalt und ambulante Versorgung

Maskengebot
Alle Patientinnen und Patienten müssen außerhalb des Patientenzimmers eine Maske tragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ebenfalls mit einem Mund-Nasen-Schutz ausgestattet. Bitte bringen Sie eine Community-Maske am Tage Ihrer Aufnahme mit ins Krankenhaus. Bitte beachten Sie, dass Sie diese Maske immer außerhalb Ihres Zimmers tragen müssen. 

Achten Sie dabei bitte auf den richtigen Sitz Ihre Maske: Mund und Nasenhöhlen müssen vollständig bedeckt sein, die Ränder der Maske müssen am Gesicht anliegen. Reduzieren Sie das Ab- und wieder Aufsetzen von Masken auf ein Minimum. Als Schutz sind sogenannte Alltagsmasken oder auch ein Schal bzw. ein Tuch möglich. Ein medizinischer Mund-Nasenschutz ist für Privatpersonen nicht notwendig.

Mindestabstand und Händedesinfektion 
Natürlich gilt auch in unserem Krankenhaus das Gebot des Mindestabstandes von 1,50 Meter. Eine regelmäßige und konsequente Händedesinfektion ist ebenfalls vorgeschrieben. HIER können Sie erfahren, wie eine Händedesinfektion funktioniert.

Unterbringung im Krankenhaus
Zur Einhaltung des Mindestabstandes gehört auch, dass die Unterbringung im Krankenhaus von uns genau geplant wird. Angestrebt wird die Unterbringung in einem Zweibett-Zimmer – sofern der Abstand gewährleistet werden kann. Nur in Notfällen kann eine Belegung von größeren Zimmern mit mehr Patienten erforderlich werden. 

Checkliste bei Aufnahme
Mit Hilfe einer umfassenden Checkliste im Vorfeld einer Aufnahme wird das individuelle Risiko eines Patienten abgeklärt. Dies geschieht bereits einige Tage vor Beginn des Krankenhausaufenthaltes. Erfragt wird per Telefon von den Mitarbeitern unter anderem, ob bestimmte Symptome vorliegen oder ob es Kontakt zu Infizierten gab. Liegen Verdachtsmomente vor, findet umgehend eine Testung statt.

Regelungen bei ambulanten und vorstationären Patienten
Ambulante oder vorstationäre Patienten erhalten am Eingang eine FFP2-Maske oder einen Schnelltest. Welches Verfahren bei Ihnen angewendet wird, hängt von der Art der Untersuchung ab und wird Ihnen vorab vom Sekretariat des jeweiligen Fachbereichs mitgeteilt. Sollten Sie aus medizinischen Gründen keine FFP2-Maske tragen dürfen, wird bei Ihnen ein Schnelltest durchgeführt.
Die Begleitung ambulanter oder vorstationärer Patienten ist aktuell noch nicht generell gestattet. Sollte bei Ihnen jedoch eine Begleitung aus medizinischen oder sozialen Gründen erforderlich oder sinnvoll sein, ist eine Ausnahme möglich. Insbesondere bei dementen oder verwirrten Patienten, körperlich oder geistig eingeschränkten Patienten, Analphabeten, mangelnden Deutschkenntnissen, Kindern und werdenden Müttern (bei Aufnahme in den Kreißsaal) ist eine Begleitung gestattet. Begleitpersonen dürfen keine Symptome aufweisen und müssen dauerhaft einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Schnelltests bei stationärer Aufnahme
Für die größtmögliche Sicherheit werden alle stationären Patienten im Rahmen einer umfassenden Anamnese mit einem Schnelltest vorsorglich auf COVID-19 getestet. Dadurch soll weitestgehend sichergestellt werden, dass kein Patient zum Zeitpunkt der Aufnahme das Virus unwissentlich in sich trägt. Um das Risiko hierfür weiter zu minimieren, möchten wir Sie bitten, in den Tagen vor einer geplanten stationären Aufnahme die sozialen Kontakte nach Möglichkeit zu reduzieren und insbesondere größere Menschenansammlungen zu meiden.

Wie läuft der Schnelltest ab?
1. Sie erhalten von der jeweiligen Fachabteilung einen Termin zur ambulanten Untersuchung, zur OP oder zum stationären Aufenthalt. Bitte planen Sie vor der genannten Uhrzeit ca. eine halbe Stunde für den Schnelltest ein.
2. Sie betreten das Klinikum über den Hintereingang (Alter Eingang) und werden dort von einem Mitarbeiter in Empfang genommen. Dieser informiert Sie, wohin Sie sich für den Schnelltest begeben sollen.
3. Ein/e Mitarbeiter/in wird Ihnen eine Probe aus dem Nasenrachenraum entnehmen. Nach ca. 30 Minuten können wir Ihnen bereits sagen, wie das Ergebnis ausgefallen ist.
4. Sollte der Schnelltest Auffälligkeiten aufweisen, dürfen Sie leider das Krankenhaus nicht betreten und müssen sich unverzüglich in Quarantäne begeben und sich zusätzlich beim Gesundheitsamt melden. Eine weitere Testung (PCR), als auch alle weiteren Maßnahmen werden dann vom Gesundheitsamt festgelegt.

Besuchsregelung

BESUCHSVERBOT AB DEM 27.10.20

Liebe Besucherinnen und Besucher,

auf Grund der steigenden Infektionszahlen sehen wir uns gezwungen, ab dem 27.10.20 ein Besuchsverbot auszusprechen. Nur in begründeten Ausnahmefällen sind Sonderregelungen möglich. Wie lange das Besuchsverbot anhält hängt von der Entwicklung der Infektionszahlen ab. „Wir verstehen, dass diese Einschränkung  für Patienten und deren Angehörige schwierig ist. Aber wir ergreifen diese Maßnahmen ausschließlich auf Grund des stetig steigenden Inzidenzwertes, um eine unkontrollierte Einstreuung des Coronavirus in unser Haus zu reduzieren. Der Schutz unserer Mitarbeiter und Patienten hat immer oberste Priorität für uns“, so Marco Kempka, Geschäftsführer am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont.

Ausgenommen vom Besuchsverbot sind:

  • Kinderklinik: Begleitung eines Elternteils
  • Palliativpatienten: nach vorheriger Abstimmung
  • Langzeitpatienten:  Patienten, die mehr als 7 Tage stationär aufgenommen sind, nach vorheriger Abstimmung
  • Geburtshilfe: Eine Begleitperson bei der Geburt (ab dem Zeitpunkt regelmäßiger Geburtswehen; nur mit FFP2-Maske, die Ihnen vom Klinikum gestellt wird)

Regelungen für zugelassene Besucher:

  1. Ganz wichtig ist, dass der Besucher keine grippeähnlichen Symptome, Fieber, Atemwegsinfektion oder eine neu aufgetretene Beeinträchtigung des Geruchs- und Geschmackssinns, aufweist. Zudem sollte er in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu Covid-19-Erkrankten gehabt haben und auch nicht selbst Patient einer stationären Gesundheitseinrichtung oder Bewohner einer Senioreneinrichtung gewesen sein.
  2. Sowohl der Besucher, als auch der Patient haben einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern zu beachten. Weiter ist eine Händedesinfektion beim Betreten und Verlassen des Krankenhauses und des Patientenzimmers erforderlich. Besucher erhalten beim Einlass in das Klinikum eine FFP2-Maske.
  3. Von jedem Besucher werden die Besucherdaten erfasst und die Besuchszeit mit Beginn und Ende dokumentiert. Um das Prozedere für die Angehörigen zu erleichtern, können diese bereits im Vorfeld des Besuches ein Formular herunterladen und ausgefüllt mitbringen. Es muss bei jedem Besuch neu ausgefüllt und/oder mitgebracht werden.

    Besuchsformular           Datenschutzhinweise für Besucher
     
  4. Patienten der Isolierstationen, also Covid-19-positive Patienten sowie Covid-19-Verdachtsfälle, dürfen aus Sicherheitsgründen keinen Besuch empfangen.
  5. Besuche durch Kinder unter 12 Jahren sind nicht möglich. 

Geburtshilfe

Das Team der Geburtshilfe ist rund um die Uhr für Sie da und sichert so auch derzeit die vollumfängliche Versorgung von Schwangeren und Gebärenden in der Region. Kommen Sie daher bitte ganz normal zu uns ins Hamelner Klinikum, sobald die Wehen einsetzen.

Sollten Sie positiv auf Corona getestet sein oder Symptome (Fieber, Husten, Schnupfen, Abgeschlagenheit, Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn etc.) aufweisen, möchten wir Sie bitten, unser Geburtshilfe-Team vorab unter Tel.05151 97-3640 darüber zu informieren. Wir werden dies dann entsprechend einplanen und notwendige Sicherheitsvorkehrungen ergreifen.

Für die Geburtsklinik gelten außerdem Ausnahmen im Hinblick auf die derzeit geltende Besuchsbeschränkung. So dürfen werdende Väter, ab dem Zeitpunkt regelmäßiger Geburtswehen, das Klinikum betreten - bei einer alleinstehenden Mutter kann dies auch eine andere Bezugsperson sein. Voraussetzung ist auch hier, dass der werdende Vater oder die Bezugsperson nicht positiv auf Corona getestet ist oder Symptome aufweist. Zudem wird ihm vom Klinikum eine FFP2-Maske gestellt, die während des gesamten Aufenthalts getragen werden muss.

Auf der Mutter-Kind-Station sind Besuche derzeit leider nicht möglich.

Was muss ich tun, wenn ich den Verdacht habe, mich infiziert zu haben?

Personen, die einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das Gesundheitsamt wird dann alle weiteren Schritte einleiten und Sie darüber unverzüglich informieren.Um das für Sie zuständige Gesundheitsamt zu finden, nutzen Sie am Besten das Online-Tool des RKI, in das Sie einfach Ihre Postleitzahl eintragen.

Beim Auftreten von akuten Symptomen, die auf eine Atemwegserkrankung hindeuten, sollten Sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten, das Gesundheitsamt informieren und dessen Anweisungen befolgen.
 

Sie fürchten, sich infiziert zu haben?
Beurteilen Sie mit Hilfe des Sana Symptom-Checkers, ob Sie sich möglicherweise mit COVID-19 angesteckt haben.

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen sind bis auf Weiteres abgesagt oder werden zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt. 
Bei Fragen zu einzelnen Veranstaltungen wenden Sie sich gerne an die Unternehmenskommunikation (Damaris Schwanse, damaris.schwanse@sana.de, Tel.: 05151 97-2346) oder an die jeweilige Fachabteilung.