Stuttgart

Die ehrenamtliche Bewegung „MaskUp-Initiative“ spendet 115 Gesichtsschilder an die Sana Kliniken in Stuttgart. Gesichtsschilder aus dem 3D-Drucker

Robert Simon (kaufmännischer Direktor Karl-Olga-Krankenhaus) und Anette Wachter (Regionale Leitung Einkauf & Logistik) nehmen die Gesichtsschilde von Juliane Ludwig („Mask-Up Initiative “) entgegen.

Die Zeiten von Corona erfordern Tüftler- und Erfindergeist und einen gemeinsamen Antrieb: Dem Personal der Kliniken helfen!

Genau das haben vier junge Leute aus dem Raum Stuttgart in Angriff genommen. Gemeinsam mit zwei Schulen, die über zukunftsweisende 3D-Drucker verfügen, begannen sie Prototypen für Halterungen eines Gesichtsschilds zu entwickeln und stetig zu optimieren. Als Gesichtsschutz werden kurzerhand Folien für Overheadprojektoren verwendet und Gummibänder zur Fixierung genutzt. Die „Mask-Up-Initiative“ spendet ihre produzierten Schilder ausschließlich, um Personen in Gesundheitsberufen zu helfen. „Wir wollen hiermit kein Business machen, sondern Privatpersonen mit  3D-Druckern mit Menschen in systemrelevanten Bereichen und Not zusammen bringen. Unser Netzwerk umfasst mittlerweile schon rund hundert engagierte Privatleute. Alle drucken zu Hause mit dem Material was sie haben oder extra für die Initiative gekauft haben“, so Juliane Ludwig, Mitinitiatorin und zuständig für die  Abnehmerkoordination und Öffentlichkeitsarbeit „Das Team hat in den letzten Tagen alles gegeben, um für die Sana Kliniken in Stuttgart die ersten 115 Gesichtsschilder anzufertigen, weitere 100 folgen nächsten Mittwoch.“

Das Gesichtsschild, unter dem auch eine FFP2-Maske Platz findet, ist ein Zusatz zur persönlichen Schutzausrüstung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Versorgung von Covid-19-Patienten. Robert Simon, kaufmännischer Direktor im Karl-Olga-Krankenhaus, bedankt sich bei Juliane Ludwig: „Wir freuen uns sehr über die Spende der Hilfsinitiative Mask-Up und werden die Gesichtsschilder an unsere Kliniken der Region Stuttgart verteilen“. Neben dem Karl-Olga-Krankenhaus erhalten so auch die Sana Klinik Bethesda, die Sana Herzchirurgie, das Krankenhaus vom Roten Kreuz Bad Cannstatt sowie die Sana Kliniken Bad Wildbad die nützlichen Gesichtsschilder.

Wer die Initiative unterstützen möchte und einen 3D-Drucker zur Verfügung hat, darf sich gerne direkt bei Mask-Up melden. Die Vorlagen für die Gesichtsschilder gibt es auf Anfrage. Auch Material wie Overheadfolien und Gummibänder werden immer dringend benötigt. Wer finanziell unterstützen möchte, kann dies an ein Spendenkonto der beteiligen Schulen.  Für diejenigen, die Stuttgart, Esslingen, Ulm und Tübingen unterstützen möchten, spenden bitte mit dem Betreff  MASKUP_INITIATIVE an: Förder- und Freundeskreis der Ev. Schulen am Firstwald. IBAN: DE08 6415 0020 0003 2823 82 bei der KSK Tübingen (BIC: SOLADES1TUB).

Erreichbar ist die Initiative über Instagram unter @maskup_initiative oder per Email über maskup.covid19@gmail.com und in naher Zukunft auch über eine eigene Homepage www.maskup-initiative.de.

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