Dresden

Reaktion auf Corona-Krise Besuchsstopp und Veranstaltungsabsage im Herzzentrum Dresden

Zum Schutz seiner Patienten, deren Angehörigen und Freunden sowie auch der Mitarbeiter des Herzzentrums Dresden Universitätsklinik, gilt bis auf Weiteres ein genereller Besucherstopp in dem Krankenhaus. „Wir verstehen, dass Menschen den Wunsch haben, ihren kranken Angehörigen auch bei einer stationären Behandlung so nahe wie möglich zu sein. In Anbetracht des momentan vermehrten Infektionsrisikos macht ein Besuchsstopp am meisten Sinn“, erklärt Geschäftsführerin Prof. Dr. Bärbel Held. „Dies soll einerseits mithelfen eine Einschleppung von Infektionserregern in unser Krankenhaus zu vermeiden, auf der anderen Seite aber auch verhindern, dass sich Menschen möglicherweise in unserer Klinik mit einem Erreger von hier behandelten Patienten anstecken.“

Aus diesem Grund wurden auch die kommenden drei Veranstaltungen der beliebten Gesundheitsvortragsreihe „Herzensangelegenheiten“ bis mindestens Ende Mai abgesagt. „Der Großteil unserer Besucher sind ältere Menschen und einige haben bereits Vorerkrankungen. Diesen sind wird in einem ganz besonderen Maße verpflichtet. Keiner soll sich auf einer Veranstaltung bei uns im Haus anstecken“, so Prof. Dr. Bärbel Held weiter. Alle medizinischen Vorlesungen werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Folgende Vorlesungen sind betroffen:

  • „Patientenverfügung - meine Rechte am Lebensende“ – Mittwoch, 25. März 2020
  • „Koronare Herzkrankheit – Was passiert beim Eingriff im Herzkatheterlabor?“
    – Mittwoch, 22. April 2020
  • „Herzschrittmachertherapie heute – was ist möglich, was ist sinnvoll, wie kann ich damit leben und auch sterben?“ – Dienstag, 19. Mai 2020
  • "Therapie des Bluthochdruckes 2020 – Je niedriger desto besser?“ - Donnerstag, 25. Juni 2020

Robert Reuther
Pressesprecher

Tel.:    +49 351 450 1555
Fax:    +49 351 450 1552
E-Mail: robert.reuther@herzzentrum-dresden.com