Sana Blaubuch

insgesamt 23 Millionen Mark investiert werden, steigt die Patientenzahl von 2200 auf weit über 4000. Die Hürther haben wieder Vertrauen in ihr Krankenhaus, das dieAkutversorgung auch über die Region hinaus nun zuverlässig und auf hohem Niveau leisten kann. Bis heute ist das Sana-Kran- kenhaus Hürth, dem mittlerweile auch ein medi- zinisches Versorgungszentrum angeschlossen ist, ein Erfolgsmodell. Der Zeit voraus An der Ausgestaltung der Verträge mit Hürth be- teiligt war damals Jörn Remscheid, der in Köln beim größten Gesellschafter der Sana beschäftigt war und als nebenberuflicher Anwalt juristischen Beistand leistete. Keine einfacheAufgabe, merkt Remscheid rückblickend an: «Diese Privatisie- rung war ja ein absolutes Novum, deshalb gab es keinerlei Musterverträge für den komplizier- ten Übergang von der kommunalen zur privaten Trägerschaft. Wir mussten das ganze Regelwerk von der Pike auf neu erfinden. » Drei Jahre später steigt Remscheid als Justiziar der Sana Kliniken GmbH in München ein. Der Verbund ist inzwischen auf neun Kliniken ange- wachsen und hat für die Medizintechnik auch bereits eine erste Dienstleistungsgesellschaft gegründet. Jörn Remscheid sichert den Ausbau der Sana Kliniken Gesellschaft juristisch ab und kümmert sich um die Personalentwicklung—ein bis heute zentrales Thema im Krankenhaus, das damals von vielen Trägern noch eher stiefmüt- terlich behandelt wird. Hürth schreibt Geschichte Mit Hürth übernimmt Sana als erster privater Klinikbetreiber ein kommunales Krankenhaus. Heute stellt das moderne Haus mit 135 Betten die Grund- und Regelversorgung der Bevölkerung sicher. A u f b r u c h d e r P i o n i e r e

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