Sana Blaubuch
S ta r k e s N e t z we r k WLAN-Handys für die Ärzte und 500 vernetzten Computerarbeitsplätzen. So ist die Klinik trotz ihrer fast 700 Betten auch für das Personal ein Krankenhaus der kurzen Wege. Vernetzung im Dienst der Effizienz ebenso wie zum Wohl des Patienten— damit rüstet sich Sana für den schär- feren Wettbewerb um Patienten, Mitarbeiter und finanzielle Mittel. Bange Stunden Das Geld, genauer gesagt der Euro, bewegt An- fang 2002 die Volksseele. Seit dem Jahreswech- sel spucken Bankautomaten erstmals die neuen Scheine aus. Viele Deutsche trauern der D-Mark nach und klagen über steigende Preise im Res- taurant oder an der Ladentheke. Das Misstrauen gegenüber dem «Teuro» hält lange an, doch die befürchtete Inflation bleibt aus. Dafür kommt eine Jahrhundertflut: Nach hef- tigen Regenfällen im August schwillt die Elbe unaufhaltsam an und überflutet weite Teile Sach- sens. Das Hochwasser reißt Autos und Häuser mit und fordert 21 Menschenleben. In Dresden erreicht die Elbe am 17. August 2002 den histo- rischen Höchststand von 9,40 Metern. Unweit der Elbauen hatte Sana wenige Monate zuvor das Herzzentrum der Universität Dresden übernommen. Die sächsische Spezialklinik mit 600 Mitarbeitern soll das erste universitäre Herzzentrum der Sana Gruppe werden. Doch mit dem steigenden Pegel der Elbe wächst auch die Sorge um die Zukunft des Hauses, denn dieWas- sermassen schwappen immer näher und reichen fast bis zur Tür der Klinik. In den kritischen Stun- den davor evakuieren die Mitarbeiter des Herz- zentrums und viele freiwillige Helfer die 150 Pa- Remscheid Hochleistungsmedizin fürs Bergische Land. Als Schwerpunktversorger vereint das Sana-Klinikum Remscheid ein breites Leistungsspektrum unter einem Dach, von der Neonatologie bis zur Palliativmedizin.
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