Sana Blaubuch

41 weltweite Wachstum legt das Bruttoinlandspro- dukt kräftig zu. Die Verschuldung der öffentlichen Haushalte kann deutlich zurückgefahren werden, sodass unterm Strich seit vielen Jahren erstmals wieder ein Einnahmenüberschuss zu verzeich- nen ist. Das deutsche Sommermärchen wird auch auf anderen Schauplätzen erzählt: «DieWelt zu Gast bei Freunden»—unter diesem Motto steht die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Millionen Fans aus aller Welt zelebrieren gemein- sam das Großereignis bei strahlendem Sonnen- schein unter freiemHimmel. Ein sichtbarer Beweis dafür, dass auch die vermeintlich ewig nörgelnden und pessimistischen Deutschen begeisternd, ausgelassen und friedlich feiern— ja sogar ver- lieren—können. Große Ereignisse Für Sana beginnt das Jahr 2006 mit zwei runden Zahlen: Im Januar begrüßt das Unternehmen im Sana-HerzzentrumCottbus den zehntausendsten Mitarbeiter seit seiner Gründung. Wenige Wo- chen später verabschiedet sich Waltrud Menge, die Mitarbeiterin mit der Personalnummer eins, nach 30 Jahren in den Ruhestand. Dr. Horst Hoff- mann, langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikverbunds, schreibt in seinemAbschiedsbrief: «Sie können heute in Anspruch nehmen, einen wesentlichen Beitrag zur Erfolgsgeschichte unseres Unternehmens geleistet zu haben. Bekanntlich hat der Erfolg ja viele Väter—bei der Sana aber sicherlich auch eine Mutter. » Im Juni dieses Jahres wird Sana Anteils- eigner an Europas größtem und führendemHerz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen. Damit baut der Klinikverbund seinen Schwerpunkt im Bereich Herzmedizin weiter aus. Ein Jahr später beteiligt sich Sana an den Kliniken in Duisburg und Düsseldorf. Gegenüber dem Vorjahr hat das Unternehmen nun 30 Prozent mehr Mitarbeiter, 30 Prozent mehr Patienten und einen Umsatz- sprung in zweistelliger Höhe. Im November 2007 wird Sana zu einer Akti- engesellschaft. Damit startet die Sana Kliniken AG ins nächste Kapitel ihrer Konzerngeschichte. Ein Börsengang ist allerdings nicht geplant—und auch an den Zielen ändert sich nichts: Weiterhin will Sana für Kontinuität, Wachstum und höchste medizinische Qualität stehen. Medizin, die bewegt Medizinisch gesehen richtet sich die Aufmerk- samkeit im ersten Jahrzehnt des neuen Jahr- tausends zunehmend auf ein Krankheitsbild, das vorher eher ein Schattendasein fristete: auf die Knochen- und Gelenkerkrankungen. Dabei sind die Folgen dieser Leiden in mehrfacher Hinsicht gravierend: Orthopädische Erkrankungen verur- sachen in westlichen Ländern 20 Prozent der direkten und 30 bis 40 Prozent der indirekten Gesundheitskosten—ein absoluter Spitzenplatz. Erkrankungen und Verletzungen des Haltungs- und Bewegungsapparats sind die häufigsten Ursachen für chronische Schmerzen und der häufigste Grund für einenArztbesuch. Diese Krankheiten sind auch ein wichtiger volkswirtschaftlicher Faktor: 40 Pro- zent aller Arbeitsunfähigkeiten und 40 Prozent aller Frühberentungen sind dadurch bedingt. Nicht zu Unrecht erklärt die Weltgesundheits- organisation (WHO) die Dekade zwischen 2000 und 2010 zum «Jahrzehnt der Knochen und Ge- lenke». Ziel ist, die Situation der Patienten durch neue und besser abgestimmte Konzepte der Prävention, Behandlung und Nachsorge deutlich zu verbessern. Die deutsche Sektion dieser Ini- Deutschland im Fußballfieber Die 18. Weltmeisterschaft geht als Sommermärchen in die Sportgeschichte ein. S ta r k e s N e t z we r k

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