Sana Blaubuch

47 V o l l e K r a f t «Dies ist kein Silvester wie jedes andere. Es beginnt ein neues Jahrzehnt, in dem sich vieles für unser Land entscheiden wird. » Mit diesen Worten begrüßt Angela Merkel das Jahr 2010. In ihrer Neujahrsansprache vor der tief verschnei- ten Hauptstadtkulisse umreißt die Kanzlerin die drängendsten Aufgaben der kommenden Jahre: die Bewältigung der schwersten Wirtschafts­ krise in der Geschichte der Bundesrepublik, die Sanierung der Staatsfinanzen und die große Herausforderung, Wachstum in einem Land zu schaffen, dessen Bevölkerung unaufhaltsam schrumpft und altert. Damit sind auch die Koordinaten des Terrains abgesteckt, auf dem sich die Sana Kliniken im neuen Jahrzehnt bewegen und bewähren müs- sen: begrenzte Mittel und hoher wirtschaftlicher Druck sowie zunehmende staatliche Eingriffe ins Gesundheitswesen und ein demografischer Wan- del, der einerseits immer mehr und immer ältere Patienten und andererseits immer knapper wer- dende Personalressourcen mit sich bringt. Schwierige Zeiten—und trotzdem Zukunftschancen Wider Erwarten springt der Konjunkturmotor in Deutschland schneller und kräftiger an als in allen anderen Krisenländern. 2010 boomt die Wirtschaft, so viele Menschen wie nie zuvor haben Arbeit. Ein derart schnelles Wachstum hat es seit der Wiedervereinigung nicht mehr gegeben. Das Bruttoinlandsprodukt legt ge- genüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent zu. Zum Jahreswechsel 2011 gibt die Kanzlerin freudig kund, dass Deutschland gestärkt aus der Krise hervorgegangen sei. Grund zum Optimismus gibt es damals auch bei Sana, denn 2010 wird ein sehr erfolgreiches Jahr. 18,4 Prozent Wachstum—ein starker Auftakt zum künftigen Expansionskurs. Bereits 2009 hatte der Konzern die bundesweit größte Klinikprivatisierung dieses Jahres für sich entschieden: Mit der Eingliederung der norddeut- schen Regio Kliniken-Gruppe wächst Sana zum 1. Januar 2010 auf einen Schlag um 2300 Mitar- beiter und jährlich 72000 stationäre und ambulante Patienten an den Standorten Elmshorn, Pinneberg und Wedel. Im Laufe des Jahres kommt das dia­ konische Krankenhaus Rummelsberg dazu, ein 400-Betten-Fachkrankenhaus für Orthopädie /Un- fallchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Re- habilitation. Auch die Integration des Klinikums Dahme-Spreewald ist zum Jahresende erfolgreich abgeschlossen. 2011 wird mit der höchsten Kapitalerhöhung der Unternehmensgeschichte—160 Millionen Euro—die Kasse für weitere Expansion gefüllt: die Krankenhäuser des Landkreises Cham, das Hanse-Klinikum Wismar, das Krankenhaus Radevormwald und Mehrheitsanteile an den Krankenhäusern Biberach, Riedlingen und Laup­ heim. Sana heute Volle Kraft Notfallpatienten im Minutentakt Loveparade-Unglück 2010 Bei einer Massenpanik in Duisburg sterben 21 Menschen, über 500 werden verletzt. Unter enormem Druck versorgen die Mitarbeiter der Sana Kliniken Duisburg 200 schwer verletzte und traumatisierte junge Menschen.

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