Medizinische SchwerpunkteUnser umfangreiches Leistungsspektrum

Hüftgelenk

Beschwerden oder Symptome einer Hüftgelenkserkrankung treten oft nicht nur in der Hüfte (Leisten- oder Gesäßschmerzen) selbst auf, sondern begleitend im Rücken oder dem Kniegelenk. Manchmal ist auch der Bereich des großen Rollhügels an der Außenseite des Oberschenkels betroffen und man kann nicht darauf liegen. Aufgrund der hohen mechanischen Belastung, der das Hüftgelenk im Laufe der Jahre ausgesetzt ist, ist es besonders anfällig für Abnutzungsprozesse. Dabei können ständige körperliche Überlastung oder auch extreme sportliche Betätigungen den Verschleiß des Gelenkes beschleunigen.

Ist der Knorpelüberzug des Hüftkopfes oder der Hüftpfanne beschädigt, spricht man von einem Hüftgelenkverschleiß (Hüft- oder Coxarthrose). Andere Gründe für eine Gelenkschädigung sind in Unfällen und Fehlstellungen (Hüftdysplasie) zu sehen. Auch Entzündungen oder entzündliche Erkrankungen wie das Rheuma können zu einer Zerstörung des Gelenkes führen. Die Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung weltweit. Fast jeder dritte Deutsche zwischen 40 und 50 Jahren leidet daran.

Unsere Leistungen

  • Hüftarthroskopie (Schlüssellochchirurgie)
  • Umstellungsoperation (Korrektur der Fehlstellung)
  • Ersatz des Hüftgelenkes (Endoprothetik)
  • Physiotherapie

Wir haben das richtige Hüftgelenk für Sie!

Die Endoprothesen-Operation des Hüftgelenkes ist ein Erfolg versprechender Eingriff mit exzellenten Ergebnissen. Die von uns verwendeten Implantate sind über eine sehr lange Zeit hervorragend haltbar. Die für Sie am besten geeignete Endoprothese wählen wir individuell für Sie aus. Dafür stehen uns und Ihnen Kurzschaftprothesen, Titanprothesen, zementiert oder zementfrei zur Verfügung. Minimalinvasive Operationstechniken von geschulten Operateuren bringen Sie schnell wieder auf die Beine und stellen Ihre Lebensqualität wieder her.

Kniegelenk

Schmerzen – vor allem, wenn sie chronisch sind – können zu einem großen Problem werden, welches die Lebensqualität und die Mobilität einschränken kann. Bei einer fortgeschrittenen Kniegelenksarthrose kann häufig nur eine Kniegelenksendoprothese, also ein künstliches Kniegelenk, Abhilfe schaffen. Der Gelenkersatz wird dann notwendig, wenn der Verschleiß des Kniegelenkes ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat, konservative Maßnahmen wirkungslos bleiben und auch ein gelenkerhaltender Eingriff nicht mehr sinnvoll ist. Mittels moderner Operationsverfahren können dann hochentwickelte Implantate eingesetzt werden. Der Ersatz des Kniegelenkes zählt bei uns zu den häufigsten Eingriffen. Welches Implantat mit welcher Verankerungsform in Frage kommt, hängt von der persönlichen Ausgangssituation, der Knochenbeschaffenheit sowie dem Aktivitätsniveau ab und wird in einem gemeinsamen Gespräch mit dem behandelnden Orthopäden besprochen.

Die gesamte Betreuung nach dem Eingriff übernimmt ein professionelles Team aus Fachärzten, Physiotherapeuten und geschulten Pflegekräften. Das Ziel ist es, dass Sie nach der Operation die verlorene Mobilität, Schmerzfreiheit und somit ihre Lebensqualität vollständig zurückerhalten.

  • Im Sana-Drefaktigkeits-Krakenhaus Köln bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum der modernen Kniechirurgie an.
  • Daneben beinhaltet unser konservatives Therapiekonzept klassische Elemente der Krankengymnastik und physikalischen Therapie sowie der Trainingstherapie. Darüber hinaus können wir peripher wirksame Schmerzmittel, Antiphlogistika, lokale und intraartikuläre Injektionen mit Lokalanästhetika sowie wasserlösliche Corticoide applizieren.
  • Bei Knorpelschäden und frühen Arthrosestadien können entzündungshemmende Wirkstoffe und sogenannte „Knorpelaufbaupräparate“ genutzt werden. Dabei handelt es sich beispielsweise um Hyaloronsäure.

Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung

Seit 2014 sind wir als EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung zertifiziert. Sie als Patient profitieren von

  • regelmäßigen Überprüfungen des hohen Qualitätsstandards durch externe Auditoren
  • fachspezifischen Qualifikationen der Operateure und behandelnden Therapeuten
  • Erfassungen der Qualitätsindikatoren
  • einem interdisziplinär organisierten Behandlungspfad
  • einem überprüfbaren Standard aller beteiligten Berufsgruppen
  • regelmäßigen Kontrollen aller Hygienestandards durch externe Prüfer