Palliativstation ist nicht ein Hospiz

Viele Menschen verbinden Palliativmedizin oft mit Tod und Sterben oder verwechseln eine Palliativstation mit einem Hospiz. Beides trifft nicht zu. Es gibt auch Palliativpatienten, die eine Lebenserwartung von mehreren Monaten oder Jahren haben. Und was die wenigsten wissen: Weit über die Hälfte (> 70%) der palliativ behandelten Patienten stirbt nicht auf unserer Palliativstation.

Wie Studien belegen, kann eine palliativmedizinische Behandlung die Lebenserwartung beispielsweise von Krebspatienten deutlich verbessern, wenn sie frühzeitig beginnt. Deshalb ist es wichtig, gleich bei der Diagnosestellung „palliativ mitzudenken“ und parallel zur Tumortherapie mit einer palliativen Behandlung zu beginnen, wenn die Betroffenen dies wünschen.