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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 14:49:04 +0200</pubDate>
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                        <title>Welt-Sepsis-Tag: Gemeinsam aufklären</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/welt-sepsis-tag-gemeinsam-aufklaeren/</guid><pp:caseid>803336</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Infostand der Deutschen Sepsis-Initiative anlässlich des Aktionstages am 9. September im Krankenhaus Rummelsberg</span></p><p><span><strong>Sie hat eine Sepsis am eigenen Leib erfahren, die Ärzte hatten die Hoffnung schon aufgegeben und kämpft nun für andere Betroffene: Cornelia Sichermann. Anlässlich des Welt-Sepsis-Tages, der am 13. September weltweit stattfindet, informiert sie mit der Deutschen Sepsis Hilfe e.V. im Vorfeld am 9. September 2026 am Krankenhaus Rummelsberg mit einem Infostand. Im Hinblick auf die Aktion haben wir mit ihr und Dr. Erwin Lenz vom Krankenhaus Rummelsberg gesprochen. Das gemeinsame Ziel: anderen Betroffenen helfen und über die oft unterschätzte Erkrankung aufklären!</strong></span></p><p><span>Auch wenn Cornelia Sichermann bislang noch nie am Krankenhaus Rummelsberg behandelt worden ist, kennt Sie die Klinik. Mehrere Familienangehörige haben sich dort schon Behandlungen unterzogen. Sie selbst ist das Opfer einer zu spät entdeckten Sepsis nach einer Tumorentfernung, wo ein septischer Schock zu einem Herzstillstand geführt hat. Die Folge: Sie hat in dem Zuge unter anderem ihren rechten Oberarm, Teile der Finger an der linken Hand, den rechten Unterschenkel und die Zehen links sowie die Bauchdecke verloren. Die Ärzte dachten nicht, dass Sichermann es schafft, als sie im Koma lag, aber sie ist eine Kämpfernatur. „Ich wollte noch nicht sterben“, sagt sie. Allen Widerständen hat sie getrotzt und macht ihr Schicksal öffentlich, um andere Menschen vor einem ähnlichen Schicksal zu bewahren. „Eine Sepsis ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland“, betont Sichermann. Dr. Erwin Lenz, ehemaliger Chefarzt am Krankenhaus Rummelsberg und seit über 40 Jahren Chirurg für Wechsel- und Sonderendoprothetik an Hüfte und Knie, ergänzt: „Ein Infekt an einem Kunstgelenk ist die schlimmste Diagnose die es geben kann, weil es lebensgefährlich ist. Nach fünf Jahren leben leider nur noch 80 Prozent mit einem Protheseninfekt. Das letzte Mittel der Wahl ist in diesem Fall oftmals eine Amputation. Für die Betroffenen ist das keine Bankrotterklärung, sondern oftmals die letzte Lösung – mit der die Patienten dann mit etwas Abstand sehr glücklich sind.“ Genau dieses Szenario bestätigt Sichermann, die kürzlich ihren 50. Geburtstag feierte. Für sie ist es aber eigentlich der 4. Geburtstag nach ihrer Sepsis und den daraus resultierenden Amputationen.</span></p><p><span><strong>Was eine Sepsis ist</strong></span></p><p><span>Was eine Sepsis ist, erklärt der Mediziner: „Bakterien sind nicht nur an einer Stelle im Körper, wie beispielsweise an einem Knochen, sondern Sepsis ist eine Erkrankung, bei der die Bakterien über die Blutbahn den ganzen Körper befallen und sich mit massiven Auswirkungen zeigen. Das kann über Funktionseinschränkungen bis zum Tode führen. Mit einem Satz: Sepsis ist ein Bakterienbefall des Körpers, der massive Schäden anrichtet und immer lebensgefährlich ist.“ Bis zu ihrer eigenen Sepsis wusste Sichermann nichts über eine Blutvergiftung, wie die Sepsis im Volksmund genannt wird. „Die Aussage vom roten Strich, für die entzündete Lymphbahn, war mir bekannt, was aber damit eigentlich gar nichts zu tun hat“, so Sichermann. Daher ist ihr Credo nun „Symptome wahrnehmen, erkennen und handeln“. Was die wenigsten wissen: „Die Dunkelziffer ist extrem hoch“, betont Dr. Lenz. „Oft kommt es zu einem Multiorganversagen. Das ist aber nicht die Ursache, sondern die Folge der Sepsis. Wir glauben, dass in viel mehr als den bekannten Fällen, eine Sepsis zu Grunde liegt. Die Gründe, die vorausgegangen sind, können vielfältig sein, von der vorangegangenen Operation bis hin zum Kratzer am Zeh oder Mückenstich“, so Lenz. Sichermann ergänzt: „Jeder Grippe-Tote ist auch ein Sepsis-Toter“. Daher rücken die beiden die Symptome einer Sepsis in den Mittelpunkt, die es zu beachten gibt. „Verwirrtheit, Fieber, Schüttelfrost, Kurzatmigkeit, Herzrasen, Schmerzen und ein Unwohlsein, wie noch nie“, beschreibt Sichermann, die aus dem mittelfränkischen Heilsbronn stammt, ihre damaligen Symptome. Der Mediziner kann hier nur zustimmen und fasst zusammen: „Man ist sterbenskrank.“ Wenn Körperregionen schon schwarz werden, also nicht mehr durchblutet sind, ist es oftmals schon zu spät. Daher ist der Faktor Zeit, ähnlich wie beim Schlaganfall, extrem wichtig. „Wenn Patienten schnell kommen, sind die Chancen gut. Wenn jemand zusammen mit einem Kunstgelenk, Fieber oder Schüttelfrost hat, gehen bei uns immer die Alarmglocken an. Leider ist das nicht überall so“, so Lenz, der es in der Klinik für Wechsel-, Sonder- und septische Endoprothetik, spezielle Unfallchirurgie monatlich mit 10 bis 20 Sepsis-Patienten zu tun hat. Daher sein klarer Appell: „Sofort heißt in so einem Fall nicht nach dem Wochenende oder am übernächsten Tag, sondern sofort heißt sofort!“</span></p><p><span><strong>Informieren, aufklären und über das eigene Schicksal berichten</strong></span></p><p><span>Was Sichermann und Lenz unisono bekräftigen: Die wenigsten wissen, dass sie eine Sepsis haben oder daran sterben. Jeder Fremdkörper sei hier ein Einfallstor, wie ein Harnwegskatheter, ein Port oder ein Herzschrittmacher. Denn was die wenigsten Menschen wissen: 80 Prozent aller Sepsen entstehen zu Hause. Genau aus diesem Grund ziehen die Klinik und die Sepsis-Initiative an einem Strang und machen gemeinsame Sache. Am 9. September 2026 gibt es von 10 bis 15 Uhr einen Infostand im Eingangsbereich der Klinik. Cornelia Sichermann wird zusammen mit Astrid Wendlik, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Sepsis Hilfe e.V., informieren, aufklären und über ihr Schicksal berichten. „Auch die Spätfolgen, dürfen nicht außer Acht gelassen werden“, so Sichermann, die vor ihrer Erkrankung 30 Jahre lang in einem Kindergarten gearbeitet hat. Der Job fehlt ihr, sie ist durch die Sepsis ein Pflegefall. „Die Unterstützung der Familie hat mich am Leben gehalten. Ich werde nicht müde, über mich als schlechtes Beispiel zu reden. Ich zeige meine Prothesen offen und möchte ein warnendes Beispiel sein – auch wenn nicht jeder Betroffene eine Prothese hat. Viele sind durch ein Trauma geprägt, haben Depressionen, Fatigue, Polyneuropathie sowie kognitive Einschränkungen.“ Daher liegt auch ihr Lebensmotto auf der Hand: „Man muss jeden Tag genießen, welchen man überhaupt leben darf.“ Aus diesem Grund ist es ihr 4. und nicht der 50. Geburtstag, welchen Cornelia Sichermann Anfang August begangen hat. Ihr größter Wunsch: „Alt werden – und ein Bewusstsein für Sepsis säen“.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7860e419-6aa5-49ea-918f-7c51e945ec4c/1920_260902_welt-sepsis-tag.jpg?10000"><p><i><span>Machen gemeinsame Sache und informieren anlässlich des Welt-Sepsis-Tages 2026: Astrid Wendlik (links) und Cornelia Sichermann (rechts) von der Deutschen Sepsis Hilfe e.V. zusammen mit Dr. Erwin Lenz (Bildmitte), langjähriger Chefarzt am Krankenhaus Rummelsberg.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7860e419-6aa5-49ea-918f-7c51e945ec4c/260902_welt-sepsis-tag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. </span><br /><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,welt-sepsis-tag,Sepsis,Blutvergiftung,Amputation,Cornelia Sichermann,Dr. Erwin Lenz,Deutsche Sepsis Hilfe e.V.,Aktionstag,symptome]]></category>
            <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 14:49:04 +0200</pubDate>
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                        <title>Aktionstag „Da Vinci“ am Biberacher Klinikum</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/aktionstag-da-vinci-am-biberacher-klinikum/</guid><pp:caseid>711526</pp:caseid><pp:subtitle>Innovative Robotik live erleben und ausprobieren</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Wie funktioniert moderne roboterassistierte Chirurgie? Welche Vorteile bietet der OP-Roboter „Da Vinci“ für Patienten und in welchen medizinischen Bereichen kommt er konkret zum Einsatz?</strong> <strong>Am Samstag, den 5. Juli 2025</strong>,<strong> öffnet das Sana Klinikum Landkreis Biberach seine Türen für einen besonderen Aktionstag: Unter dem Motto „Da Vinci zum Anfassen“ erhalten Besucherinnen und Besucher von 10.00 bis 18.00 Uhr Antworten auf diese und viele weitere Fragen sowie spannende Einblicke in die Welt der </strong></span><a href="https://www.operiereninbiberach.de" target="_blank"><span><strong>roboterassistierten Chirurgie</strong></span></a><span><strong> am Biberacher Zentralkrankenhaus.&nbsp;</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Seit ziemlich genau einem Jahr wird das chirurgische Assistenzsystem im OP-Saal „Federsee“ des Sana Klinikums Biberach eingesetzt – aktuell in der Allgemein- und Viszeralchirurgie, der Urologie und der Gynäkologie. Dort wird es vor allem bei komplexen Eingriffen genutzt, bei denen höchste Präzision und maximale Gewebeschonung gefordert sind. In der Allgemein- und Viszeralchirurgie zählen dazu unter anderem Darmresektionen bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen oder Karzinomen, Refluxoperationen oder die Entfernung großer Bauchdeckenhernien. Auch in der Urologie, beispielsweise bei Prostata- oder Niereneingriffen, und in der Gynäkologie, etwa bei Gebärmutteroperationen, bietet der Einsatz des Da Vinci erhebliche Vorteile. Wichtig zu wissen: <span>Der Roboter operiert nicht autark, sondern wird immer vom Operateur gesteuert </span>– <span>von einer Konsole aus, die wie eine Mischung aus Flugsimulator und Spielkonsole aussieht. Von dort aus bewegt der Chirurg mit Händen und Füßen die mikrochirurgischen </span>Instrumente und die Kamera, die über kleinste Schnitte in den Körper eingebracht werden, mit millimetergenauer Präzision. <span>Letztere sendet hochauflösende, dreidimensionale Live-Bilder aus dem Inneren des Patienten.</span> So können selbst Eingriffe in schwer zugängliche oder einsehbare Körperregionen besonders schonend und mit einem in der Regel niedrigeren Komplikationsrisiko durchgeführt werden.</p><p style="text-align:justify;"><span>Von der hochkomplexen Funktionsweise, den Vorteilen und Einsatzmöglichkeiten</span> des Da Vinci können sich Interessierte im Rahmen des Aktionstages am 5. Juli selbst ein Bild machen und sich gleichzeitig über die Entwicklungen im <span>Bereich der robotergestützten Chirurgie am Klinikum </span>informieren.</p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Mit Anmeldung: Vorträge und Live-Demonstrationen</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Fachvorträge mit anschließenden Live-Demonstrationen an einem eigens eingerichteten Leihsystem bieten praxisnahe Einblicke in die jeweiligen Fachgebiete und zeigen anschaulich, wie die </span>roboterassistierte Chirurgie dort konkret zum Einsatz kommt<span>:</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>10.00–11.30 Uhr</strong>: </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/allgemein-und-viszeralchirurgie" target="_blank"><span>Allgemein- und Viszeralchirurgie</span></a><span> mit Dr. Thomas Schmidt</span><br><span><strong>12.00–13.30 Uhr</strong>: </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/urologie" target="_blank"><span>Urologie</span></a><span> mit PD Dr. Felix Wezel</span><br><span><strong>14.00–15.30 Uhr</strong>: </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/frauenklinik" target="_blank"><span>Frauenklinik</span></a><span> mit PD Dr. Dominic Varga und Dr. Steffen Fritz</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Selbst einmal Chirurg sein – OP-Technik zum Anfassen: Bei den Live-Demonstrationen können Besucher den Da Vinci nicht nur aus nächster Nähe in Aktion erleben, sondern auch selbst an der Konsole Platz nehmen und ausprobieren, </span>wie sich die chirurgischen Instrumente präzise steuern lassen.</p><p style="text-align:justify;"><span>Da die Anzahl der Plätze bei den Vorträgen begrenzt ist, wird um eine <strong>Anmeldung bis zum 3. Juli 2025</strong> unter Angabe des gewünschten Vortrags </span>– <span>es können einzelne oder alle besucht werden </span>– bevorzugt <span><strong>per E-Mail an gesundheitsforum.bc@sana.de</strong> oder telefonisch unter 07351 55-9000 gebeten.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Offene Besichtigung ohne Anmeldung</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Im Anschluss an die Vortragsreihe ist v<span>on <strong>16.00 bis 18.00 Uhr</strong> eine offene Besichtigung des OP-Roboters möglich – ganz ohne Anmeldung. Interessierte sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, die Technik selbst auszuprobieren und sich mit den Chirurgen auszutauschen.</span></p><p style="text-align:justify;">Die Veranstaltung findet im <span><strong>Sana Klinikum Biberach</strong></span><strong>, </strong><span><strong>Marie-Curie-Straße 4</strong></span>, in den Veranstaltungsräumen 1–3 im Erdgeschoss statt.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><span>Das Parken im Klinikparkhaus ist für Besucher des Aktionstags für die Dauer der Veranstaltung kostenlos. E</span>in Ausfahrtsticket ist am Infostand in bzw. vor den Veranstaltungsräumlichkeiten erhältlich.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/68ed028a-904c-4cf9-8ec5-a22e839821fa/1920_250618-pmsana-aktionstagdavinciambiberacherklinikum.jpg?10000"><p><i><span>Die Chefärzte PD Dr. Felix Wezel, Dr. Thomas Schmidt, PD Dr. Dominic Varga und Dr. Steffen Fritz (v.l.n.r.) informieren am 5. Juli rund um die robotergestützte Chirurgie am Biberacher Sana Klinikum.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/68ed028a-904c-4cf9-8ec5-a22e839821fa/250618-pmsana-aktionstagdavinciambiberacherklinikum/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Patienteninformationsveranstaltung,Patientenveranstaltung,Patientenvortrag,informationsveranstaltung,Patienteninformation,Aktionstag,tagderoffenentuer,Da Vinci,Robotik,urologie,Allgemein- und Viszeralchirurgie,Gynaekologie,Robotergestützte Chirurgie,Minimalinvasive Chirurgie,viszeralchirurgie]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 16:59:14 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn der Blutdruck zum Problem wird</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-der-blutdruck-zum-problem-wird/</guid><pp:caseid>705785</pp:caseid><pp:subtitle>30 Millionen Deutsche leiden an Bluthochdruck: Senftenberger Chefkardiolge warnt zum Welt-Hypertonie-Tag vor stiller Gefahr</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>• Weltweiter Hypertonietag am 17. Mai soll auf die stille Gefahr von Bluthochdruck hinweisen</p><p>• Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck warnt: “Viele Menschen fühlen sich gesund, ob ihre Blutdruckwerte erhöht sind”.</p><p>• Einfache Blutdruckmessung kann Anhaltspunkte zur tückischen Erkrankung geben</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><strong>Mehr als 30 Millionen Deutsche leiden aktuellen Studien zur Folge an Bluthochdruck. Am 17. Mai ist Welt-Hypertonie-Tag. Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefkardiologe der Sana Kliniken Niederlausitz rückt die Volkskrankheit Bluthochdruck – in Fachkreisen Hypertonie genannt - in den Mittelpunkt.</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Das Ziel ist klar: Das Bewusstsein für die stille Gefahr zu schärfen und die Bedeutung frühzeitiger Diagnose und Behandlung hervorzuheben. Der Experte appelliert an die Bevölkerung, ihre Blutdruckwerte regelmäßig überprüfen zu lassen. „Bluthochdruck ist eine heimtückische Erkrankung, weil sie oft über Jahre hinweg unbemerkt bleibt. Viele Menschen fühlen sich gesund, obwohl ihre Blutdruckwerte erhöht sind“, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck. „Gerade deshalb ist es so wichtig, aktiv zu werden, die eigenen Werte zu kennen und bei Bedarf frühzeitig zu handeln. Prävention ist hier das A und O“, sagt er.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/33005388-d401-4f21-8635-b27872386119/1920_guidomatschuck.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Prof. Dr. Guido Matschuck ist Chefkardiologe der Sana Kliniken Niederlausitz und ausgesprochener Experte für Bluthochdruck und verfügt über die Zusatzqualifikation Hypertensiologie. Gemeinsam mit seinem Team hat er eine Experten-Sprechstunde aufgebaut, in der niedergelassene Ärzte ihre Patienten bei speziellen Fragestellungen vorstellen können. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/33005388-d401-4f21-8635-b27872386119/guidomatschuck/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;">Die stille Gefahr mit schwerwiegenden Folgen</h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Bluthochdruck entsteht, wenn das Blut dauerhaft mit zu hohem Druck gegen die Arterienwände fließt. Dieser erhöhte Druck belastet nicht nur das Herz, sondern auch die Gefäße und andere Organe. Unbehandelt kann Hypertonie zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen, darunter Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschäden, Herzinsuffizienz und Augenschäden. „Der ständige Druck auf die Gefäße führt zu Ablagerungen und Verhärtungen, auch Arteriosklerose genannt“, erläutert Prof. Dr. Guido Matschuck. „Dadurch werden die Gefäße enger und das Herz muss stärker arbeiten, um den Körper ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Diese Reaktion des Körpers kann zu einer Vielzahl von Problemen führen.“ Besonders alarmierend sei, dass auch immer mehr junge Menschen betroffen sein können.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;">Hypertonie bei Kindern und Jugendlichen</h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Bluthochdruck deutlich zugenommen, weiß der Experte. Dies ist vor allem auf veränderte Lebensgewohnheiten zurückzuführen. Übergewicht, Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung sind die Hauptursachen. „Wir beobachten immer häufiger Bluthochdruck bei Kindern und Jugendlichen“, sagt Prof. Dr. Guido Matschuck besorgt. „Es ist wichtig, frühzeitig zu intervenieren, um langfristige Schäden zu verhindern. Eltern sollten auf einen gesunden Lebensstil ihrer Kinder achten und regelmäßig den Blutdruck messen lassen.“ Die Diagnose von Bluthochdruck bei Kindern und Jugendlichen erfordert spezielle Messmethoden und die Berücksichtigung altersabhängiger Normwerte. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um das Risiko für Folgeerkrankungen zu minimieren.<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7f3589c5-b939-46bb-9a90-983d251bedce/1920_adobestock-238107053.jpeg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i><span style="text-align:start;">Innerhalb weniger Augenblicke lässt sich der Blutdruck feststellen - ganz ohne Schmerzen. Eine Diagnostik, die für Betroffene lebensrettend sein kann. Geschultes Personal in Apotheken oder der Hausarzt sind erste Anlaufstellen, wenn es um Bluthochdruck geht. </span>Die Diagnose von Bluthochdruck bei Kindern und Jugendlichen erfordert spezielle Messmethoden und die Berücksichtigung altersabhängiger Normwerte.<span style="text-align:start;">&nbsp;</span></i><span style="text-align:start;"> </span><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7f3589c5-b939-46bb-9a90-983d251bedce/adobestock-238107053/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;">Risikofaktoren: Wer besonders gefährdet ist</h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Verschiedene Faktoren können das Risiko für Bluthochdruck erhöhen. So haben Menschen, in deren Familie bereits Bluthochdruck vorkommt, ein erhöhtes Risiko, selbst daran zu erkranken. Auch das Alter spielt eine Rolle, denn mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Bluthochdruck, da die Gefäße an Elastizität verlieren. Übergewicht und Adipositas belasten das Herz-Kreislauf-System und erhöhen den Blutdruck zusätzlich. „Eine ungesunde Ernährung mit viel Salz, gesättigten Fetten und<span> </span>wenig Obst und Gemüse kann ebenfalls den Blutdruck in die Höhe treiben. Bewegungsmangel trägt ebenso dazu bei, während regelmäßige körperliche Aktivität helfen kann, den Blutdruck zu senken“, weiß der Experte zu berichten. Auch Rauchen schädige die Gefäße und erhöhe den Blutdruck. Nicht zuletzt kann auch chronischer Stress den Blutdruck in die Höhe treiben. „Es ist wichtig, die individuellen Risikofaktoren zu kennen und zu versuchen, diese zu minimieren“, betont Prof. Dr. Guido Matschuck. „Ein gesunder Lebensstil ist die beste Prävention gegen Bluthochdruck.“</p><h2 style="margin-left:0cm;">Experten-Sprechstunde: Hilfe für Betroffene</h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Um eine optimale Versorgung von Patienten mit Bluthochdruck zu gewährleisten, bieten die Sana Kliniken Niederlausitz eine spezielle Experten-Sprechstunde an. Niedergelassene Ärzte aus der Region haben die Möglichkeit, Patienten mit komplexen Fällen oder besonderen Fragestellungen vorzustellen. Dies gilt auch für junge Patienten mit Verdacht auf Hypertonie. „Wir möchten eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten fördern und die bestmögliche Therapie entwickeln.“ Die Sprechstunde wird von Kardiologen geleitet, die über spezielle Expertise in der Behandlung von Bluthochdruck verfügen.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;">Terminvereinbarung</h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Termine für die Experten-Sprechstunde können unter der Telefonnummer 03573.75-3333 vereinbart werden. Prof. Dr. Matschuck und sein Team stehen Patienten und ärztlichen Kollegen gerne zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und ihnen bei der Behandlung des Bluthochdrucks zu helfen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Matschuck,Bluthochdruck,Hypertonie,Aktionstag]]></category>
            <pubDate>Tue, 13 May 2025 15:56:30 +0200</pubDate>
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                        <title>Schlaganfall: Wenn jede Minute zählt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfall-wenn-jede-minute-zaehlt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfall-wenn-jede-minute-zaehlt/</guid><pp:caseid>704905</pp:caseid><pp:subtitle>Experten der Sana Kliniken Oberfranken setzen auf Teamarbeit gegen die Volkskrankheit</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li><strong>Schnelle und interdisziplinäre Behandlung bei Schlaganfall:</strong><span>&nbsp;</span>Experten der Sana Kliniken Oberfranken betonen die Bedeutung der raschen Diagnostik und Behandlung, um bleibende Schäden zu vermeiden. Spezialisten wie Neurologen, Neuroradiologen und Kardiologen arbeiten eng zusammen, um die Ursachen eines Schlaganfalls zu erkennen und gezielt zu behandeln.</li><li><strong>Wichtige Prävention und Früherkennung:</strong><span>&nbsp;</span>Viele Schlaganfälle lassen sich durch die Behandlung von Risikofaktoren wie Vorhofflimmern, Bluthochdruck oder Engstellen an Halsschlagadern verhindern. Die Aufklärung über Warnzeichen ist entscheidend.</li><li><strong>Spezialisierte Stroke Units:</strong><span>&nbsp;</span>Die Kliniken in Coburg und Lichtenfels verfügen über zertifizierte Stroke Units, die eine intensive, interdisziplinäre Betreuung nach einem Schlaganfall bieten.&nbsp;</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Der Tod von Papst Franziskus infolge eines Schlaganfalls zeigt erneut, wie plötzlich und schwerwiegend diese Erkrankung sein kann. Ein Schlaganfall macht vor niemandem Halt. Anlässlich des Tags gegen den Schlaganfall am 10. Mai rücken Mediziner verschiedener Fachrichtungen der Sana Kliniken Oberfranken die Bedeutung der Aufklärung, Früherkennung und einer schnellen interdisziplinären Versorgung in den Fokus.</span></p><p><span>Jährlich erleiden in Deutschland rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall – für viele beginnt damit ein Kampf um Leben und Selbstständigkeit. Am diesjährigen Tag gegen den Schlaganfall, der jährlich am 10. Mai begangen wird, verdeutlichen vier Experten der Sana Kliniken Oberfranken, wie entscheidend eine enge Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen für die Versorgung von Schlaganfallpatienten ist.</span>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b1a7310d-c2af-4bf7-a7e8-865f4a50db44/1920_dr.christoph-bergmeier-5038-favorit.jpg?10000"><h3 style="text-align:justify;"><span>„Handeln Sie schnell – Time is brain“</span></h3><h4 style="text-align:justify;">&nbsp;</h4><p style="text-align:justify;"><span>Dr. Christoph Bergmeier, Chefarzt der Neurologie und Leiter der Stroke Unit am Sana Klinikum Coburg, ergänzt: „Wenn es zum Schlaganfall kommt, zählt jede Minute. Wir sind rund um die Uhr bereit, Patienten schnellstmöglich zu behandeln. Denn je früher die Therapie beginnt, desto größer sind die Chancen, bleibende Schäden zu vermeiden.“</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Dabei hilft aussagekräftige bildgebende Diagnostik.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7074d8fd-a4dd-4455-a92b-5a604f86b11c/1920_dr-zuumlhlke-1454-ok.jpg?42551"><h3><span>„Wir machen das Unsichtbare sichtbar“</span></h3><h3>&nbsp;</h3><p><span>Dr. Constantin J. Zühlke, Chefarzt der Neuroradiologie am Sana Klinikum Lichtenfels und zertifizierter Spezialist für interventionelle Neuroradiologie, ist für die Auswertung der bildgebenden Diagnostik zuständig, die meist schon wenige Minuten nach Eintreffen des Patienten stattfindet. Er erläutert: „Mit CT und MRT erkennen wir, ob ein Gefäß verschlossen ist und können die Ursache des Schlaganfalls lokalisieren. Gemeinsam mit den anderen Fachrichtungen wägen wir Therapieoptionen ab und nehmen diese vor. Dies kann beispielsweise eine Thrombektomie, also das Entfernen einen Gefäßverschlusses sein oder auch das Beseitigen einer Gefäßverengung mittels Ballondehnung oder Stent.”.</span></p><p><span>Doch was kann man tun, um einen Schlaganfall zu vermeiden?</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/30bc5d32-9984-4e97-897d-b004b387eb35/1920_dr.-schnupp-1595.jpg?10000"><h3><span>„Ein Schlaganfall beginnt oft im Herzen“</span></h3><h3>&nbsp;</h3><p><span>Dr. Steffen Schnupp, komm. Chefarzt der Kardiologie am Sana Klinikum Coburg erklärt: „Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Ursachen für einen Schlaganfall – und bleibt häufig unbemerkt. Mit gezielter Diagnostik und moderner medikamentöser Therapie können wir das Schlaganfallrisiko deutlich senken.“.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d3e224b5-80c3-40a7-ad07-8ad9865f9437/1920_dsc-2062-thiememarcus.jpg?25186"><h3><span>„Vorsorge ist die beste Therapie“</span></h3><h3>&nbsp;</h3><p><span>Auch PD Dr. Marcus Thieme, Chefarzt der neu eröffneten Klinik für Gefäßmedizin am Sana Klinikum Coburg, sieht Prävention als Schlüssel: „Viele Schlaganfälle lassen sich verhindern – etwa durch die Behandlung von Engstellen an Halsschlagadern oder durch die gezielte Kontrolle von Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes.“</span></p><p><span>Sowohl am Sana Klinikum Coburg als auch am Sana Klinikum Lichtenfels wird eine sogenannte Stroke Unit vorgehalten. In diesen spezialisierten Einrichtungen erfahren Patienten nach einem akuten Schlaganfall eine besonders intensive Betreuung. Sie werden insbesondere von Neurologen, Kardiologen und Radiologen sowie Neurochirurgen und Gefäßchirurgen interdisziplinär diagnostiziert und therapiert sowie nötigenfalls intensivmedizinisch betreut. Das Zusammenspiel aller Fachrichtungen ist insbesondere für die Ursachensuche wichtig.</span></p><p><span>Stroke Units müssen baulichen, technischen, strukturellen, personellen und fachlich-inhaltlichen Mindeststandards genügen. Sie werden alle drei Jahre von der Deutschen Schlaganfallgesellschaft zertifiziert.&nbsp;</span></p><h3>Hintergrund</h3><h4>&nbsp;</h4><p><span>Schlaganfälle zählen zu den häufigsten und gefährlichsten Erkrankungen in Deutschland, doch viele Menschen kennen weder die Warnzeichen noch ihre persönlichen Risikofaktoren. Daher setzen sich die Experten der Sana Kliniken Oberfranken gemeinsam dafür ein, über Ursachen, Symptome und modern Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären. Ihr Appell: Wer die Anzeichen kennt und im Notfall schnell handelt, kann Leben retten – auch das eigene!</span></p><p><span>Ein Schlaganfall entsteht meist durch ein Blutgerinnsel, das ein Hirngefäß verstopft. Erste Anzeichen sind plötzliche Lähmungen, Sprachstörungen oder Sehstörungen. Wer diese Symptome bemerkt – bei sich oder anderen – sollte sofort den Notruf 112 wählen. Zudem wird empfohlen, den FAST-Test durchzuführen. Der FAST-Test ist ein einfaches und effektives Mittel zur schnellen Identifikation möglicher Anzeichen eines Schlaganfalls. Er&nbsp;wurde für medizinisches Fachpersonal und Laienhelfer gleichermaßen entwickelt und konzentriert sich auf grundlegende motorische und sprachliche Fähigkeiten. So können Sie bei sich selbst oder einer anderen Person schnell und einfach die Zeichen eines Schlaganfalls identifizieren. „FAST“ steht für:</span></p><ul><li><span>Face (Gesicht): Die betroffene Person wird aufgefordert, zu lächeln oder die Stirn zu runzeln.</span></li><li><span>Arms (Arme):&nbsp;Die Person soll beide Arme ausstrecken und dann die Handflächen umdrehen.</span></li><li><span>Speech (Sprache):&nbsp;Die Person soll einen einfachen Satz nachsprechen.</span></li><li><span>Time (Zeit):&nbsp;Die Person oder Angehörige soll nach der Dauer der bestehenden Symptome gefragt werden.</span></li></ul><p><span>In den letzten Jahren wurde das FAST-Schema zum noch aussagekräftigerem “BE-FAST”&nbsp;erweitert:</span></p><ul><li><span>Balance (Gleichgewicht):&nbsp;Die Person soll auf einem Bein stehen</span></li><li><span>Eyes (Augen):&nbsp;Die Person wird nach Doppelbildern oder Sehstörungen befragt</span></li></ul><p>&nbsp;</p><p><i><span>"Es war einer dieser Schlaganfälle, die einen innerhalb einer Stunde dahinraffen. (...) Vielleicht hat sich ein Blutgerinnsel gebildet und ein Blutgefäß im Gehirn verschlossen. Vielleicht gab es auch eine Blutung. So etwas kann jedem passieren. Aber ältere Menschen sind stärker gefährdet - vor allem, wenn sie sich nicht viel bewegen.”</span></i></p><p style="text-align:right;"><span>Leibarzt von Papst Franziskus Sergio Alfieri&nbsp;</span></p><p><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></p><p><span>Unter dem Dach der Sana Kliniken Oberfranken vereinen sich drei Kliniken an den Standorten Coburg, Lichtenfels und Neustadt bei Coburg und zahlreiche Medizinische Versorgungszentren in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels. Mit 909 stationären Betten und 46 tagesklinischen Behandlungsplätzen bieten die Sana Kliniken Oberfranken ein breites Leistungsspektrum. Etwa 3.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern auf hohem medizinischem und pflegerischem Niveau die Gesundheitsversorgung in der Region.</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Schlaganfall,Aktionstag]]></category>
            <pubDate>Wed, 07 May 2025 12:59:50 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn plötzlich die Orientierung fehlt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-ploetzlich-die-orientierung-fehlt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-ploetzlich-die-orientierung-fehlt/</guid><pp:caseid>690193</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz starten Aktion zum Welt-Delir-Tag am 12. März</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>• Aktion zum Welt-Delir-Tag in Krankenhäusern in Senftenberg und Lauchhammer am 12. März</p><p>• 20 Delir-Manager engagieren sich in Sana Kliniken Niederlausitz für Patientensicherheit und intensive Angehörigenarbeit</p><p>• Stefanie Scadock, Leiterin der SKN-Delir-AG: Darum sind Angehörige und Zugehörige so wichtig</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span><strong>Ein Delir kann jeden Patienten treffen und oft sind Betroffene innerhalb kurzer Zeit stark verwirrt, orientierungslos und können sich nur schwer konzentrieren.&nbsp; </strong></span><strong>In den Sana Kliniken Niederlausitz sensibilisiert ein multiprofessionelles Delir-Manager-Team Mitarbeitende für den Umgang mit betroffenen Patienten und die Arbeit mit Angehörigen. Anlässlich des Welt-Delir-Tags am 12. März 2025 wird das Thema mit Aktionen an beiden Krankenhaus-Standorten in den Fokus gerückt.</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Die Bäume, die am 12. März in den Foyers der Krankenhäuser in Senftenberg und Lauchhammer stehen, sind seltsam geschmückt: Sie tragen Uhren und Hörgeräte, Brillen und Gebisse, Kalender, Handys, Familienbilder und Schlafmasken. Der außergewöhnliche Baumschmuck ist nicht Kunst, sondern dient der Aufklärung. „All diese Dinge helfen Patienten dabei, sich zu orientieren und sie sind entscheidend, um einem Delir vorzubeugen“, sagt Stefanie Scadock. Die Leiterin des Therapeutenteams im Krankenhaus Senftenberg hat den Hut in der Delir AG der Sana Kliniken Niederlausitz auf. Am Welt-Delir-Tag wollen die Delir-Manager Mitarbeitende und Besucher im Krankenhaus einmal mehr für dieses wichtige Thema sensibilisieren.<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6f40c613-6d3b-4bae-ad73-e0faf11b0c24/1920_aaa-0636.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><br><i>Stefanie Scadock (hinten) im Gespräch mit Kolleginnen: Als Leiterin der Delir-AG setzt sie sich dafür ein, dass Delir-Patienten neben einer schnellen Diagnose auch eine schnelle Therapie erhalten. Sie ist ausgebildete Delir-Managerin und weiß aus dem Stationsalltag, wie wichtig es ist, bereits früh die Anzeichen für ein Delir zu erkennen. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6f40c613-6d3b-4bae-ad73-e0faf11b0c24/aaa-0636/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Angehörige als Anker</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">In den Kliniken gehört der wachsame Blick auf mögliche Delir-Zustände ständig auf die Tagesordnung. Denn Delir kann Patienten in jedem Alter treffen – besonders gefährdet sind Menschen nach Operationen, durch Alkoholentzug während des Klinikaufenthaltes oder Patienten, die an Demenz erkrankt sind. Von einem Delir spricht man bei einem Zustand akuter Verwirrtheit: Manche Patienten werden sehr schläfrig und sind kaum kontaktier- und erweckbar, andere neigen zu aggressivem, misstrauischem und hyperaktivem Verhalten.<span>&nbsp;Auffallend sind starke konzentrative Defizite<strong>.&nbsp;</strong></span>„Im Gegensatz zu einer Demenz, die sich schleichend und konstant über längere Zeit entwickelt, tritt ein Delir oft fluktuierend im Tagesverlauf auf“, erklärt Stefanie Scadock und fügt hinzu: „Deswegen ist die Zusammenarbeit mit Angehörigen für uns Mitarbeitende im Krankenhaus so wichtig. Sie kennen ihre Familienmitglieder und merken meist sehr schnell, wenn Vati oder Oma sich plötzlich anders als gewohnt verhalten.“ In solchen Fällen und schon vorbeugend, ist es wichtig, Betroffenen Orientierung zu geben: Ein Videoanruf mit dem Handy bei der Familie, der Blick durch die Brille auf den Kalender oder in die Tageszeitung, Nachrichten hören oder ein normaler Tag-Nacht-Rhythmus – all das hilft Patienten, sich im Alltag zurechtzufinden.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2deacdcb-5b63-4755-810d-088c43a2ec35/1920_aaa-0736.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Insbesondere nach Operationen oder schlimmen Ereignissen, bei denen Patienten eine gewisse Zeit lang ohne Bewusstsein sind, kann ein Delir auftreten. In den Sana Klinken Niederlausitz sind Ärzte und Pflegekräfte auf den Umgang mit Delir-Patienten besonders geschult und engagieren sich in Zusammenarbeit mit den Angehörigen dafür, dass Patienten schnell wieder Orientierung im Alltag finden. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2deacdcb-5b63-4755-810d-088c43a2ec35/aaa-0736/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Neue Karten für besser Kommunikation</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Die Sana Kliniken Niederlausitz haben in den vergangenen Jahren über eine Weiterbildung der Deutschen Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) rund 20 Mitarbeitende zu Delir-Managern qualifiziert. „Wir sind ein multiprofessionelles Team aus allen Bereichen – von Ärzten über Pflegekräfte bis zu Therapeuten“, berichtet Stefanie Scadock. In einigen besonders sensiblen Bereichen werden regelmäßig Delir-Screenings bei Patienten angewendet. Bei diesen einfachen Orientierungstests werden Patienten beispielsweise nach ihrem Alter und dem Datum gefragt und gebeten, die Monate rückwärts aufzusagen.<span>&nbsp;Anlässlich des diesjährigen Welt-Delir-Tages sind verschiedene Stationen mit Kommunikationskarten ausgestattet worden. „Sie erleichtern die Kommunikation mit Patienten, die beispielsweise nicht sprechen können, weil sie wach, aber noch intubiert sind oder durch einen Schlaganfall nicht sprechen können Die Betroffenen können dann mit Hilfe der Karten zeigen, ob sie Hunger oder Durst haben, beziehungsweise&nbsp;</span>signalisieren, wo sie Schmerzen haben“, erläutert Stefanie Scadock.<span>&nbsp;&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Welt Delir Tag,Delir,weltdelirtag,Therapie,Aktionstag]]></category>
            <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 08:28:17 +0100</pubDate>
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                        <title>Protesttag: Wir saufen ab!</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/protesttag-wir-saufen-ab/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/protesttag-wir-saufen-ab/</guid><pp:caseid>595299</pp:caseid><pp:subtitle>Krankenhäusern in MV droht die Pleite - Patientenversorgung gefährdet!</pp:subtitle><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;">Etwa die Hälfte der Krankenhäuser bewerten ihre Liquiditätslage bereits heute als kritisch,&nbsp;resümiert der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern&nbsp;(KGMV), Uwe Borchmann. Laut aktuellen Umfragen wird für über 80% der Krankenhäuser&nbsp;ein negatives Jahresergebnis für 2023 erwartet; für so viele Häuser wie noch nie. In keinem&nbsp;anderen Bundesland gefährden die Nachwirkungen der Corona-Pandemie-Wellen, die&nbsp;Inflation und die Energiekrise die stationäre Versorgungsstruktur so, wie in Mecklenburg-Vorpommern.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Der Bundesgesundheitsminister hat in den vergangenen Monaten bewusst eine&nbsp;Unterfinanzierung der Krankenhäuser toleriert und durch eigene Gesetzesformulierungen&nbsp;diese aktiv mit herbeigeführt, um bereits vor seiner Reform den Strukturbereinigungsprozess&nbsp;zu beschleunigen. Wenn dies auch in dichtbesiedelten Bundesländern zum gewollten Abbau&nbsp;von Überkapazitäten führt, kann es in M-V schlichtweg zum Versorgungszusammenbruch&nbsp;führen.&nbsp;Seit der Corona-Pandemie ist die Patientenzahl um mehr als 10 % zurückgegangen.&nbsp;Dennoch verbleiben den Krankenhäusern die fixen Vorhaltekosten für den Betrieb, denn sie&nbsp;können ungeachtet des Patientenrückgangs nicht einfach Abteilungen schließen oder&nbsp;zusammenlegen und Baukörper kurzfristig neugestalten. Das pragmatische Mittel den&nbsp;Verlust zu kompensieren, wäre eine Erhöhung des Landesbasisfallwertes (Preis der&nbsp;Krankenhausbehandlung) 2023, durch Umverteilung dieser Kosten auf die verbleibenden&nbsp;Fälle, um zusätzliche 5 % gewesen.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Genau diese Erhöhung haben der Minister und die&nbsp;Regierungsfraktionen im Bundestag aber durch eine kurzfristige Änderung des&nbsp;Krankenhausentgeltgesetzes verhindert. Nachdem nun die Corona-Finanzhilfen und&nbsp;Rettungsmechanismen ausgelaufen sind, wird das Dilemma in 2023 sichtbar. Den&nbsp;Krankenhäusern M-Vs fehlen heute durch den Rückgang der Leistung jährlich etwa 60&nbsp;Millionen Euro zur Deckung ihrer Unterfinanzierung. Ebenso fehlt die Möglichkeit, die Inflation einzupreisen, denn auch dies lässt das Gesetz nicht zu. „Bereits 2023 führt dies zu einem strukturellen Defizit bei einem Großteil der Krankenhäuser“ so Borchmann, welches bisher aus Rücklagen aufgefangen wird. „Nach und nach wird aber vielen Häusern die Liquidität ausgehen – dazu tragen auch die Tariflohnerhöhungen 2023/2024 bei, welche die Krankenhäuser zu stemmen haben. Auch sie sind nicht im Landesbasisfallwert abgebildet“.<br><br>„Da fährt ein Minister im BMG unsere nach der Wiedervereinigung in M-V über mehr als 30 Jahre hervorragend entwickelte Krankenhauslandschaft flächendeckend gegen den Baum, während er sie gleichzeitig im Rahmen seiner Reformziele öffentlich als Vorbild lobt“, stellt Borchmann klar und weiter „Häuptling Lauterbach spricht mit gespaltener Zunge, wenn er mehr Qualität fordert und uns gleichzeitig die Finanzmittel hierfür entzieht.“&nbsp;„Die Krankenhäuser MVs fordern vom Bund ein sofortiges Vorschaltgesetz, welches den Landesbasisfallwert einmalig um mindestens 5% anhebt und zusätzlich die Lohn- und Sachkostensteigerungen der Jahre 2023 und 2024 vollständig refinanziert. Dabei muss der Minister auch nicht auf leere Kassen verweisen, denn es handelt sich nicht um Steuermittel, sondern um eine auskömmliche Finanzierung durch die gesetzliche Krankenversicherung“ so die KGMV.&nbsp;„Wenn dies nicht passiert, wird unsere Landesregierung mit erheblichen Finanzmitteln einspringen müssen. Deswegen haben wir bereits einen Landes-Rettungsschirm eingefordert“, so Borchmann – „Besser aber wäre es, wenn unsere Landesregierung und insbesondere die Ministerpräsidentin gemeinsam mit den anderen Ländern den Bund zum Handeln bringen, denn ansonsten sind sie gemeinsam mit den Landkreisen in der Verantwortung.“</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b07319d0-0594-46d3-b663-d7f5b5fd3508/1920_dkg-atkionstagseptember2023-wirsaufenab-untergehendeskrankenhaus.jpg?10000"><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><i>Besondere Situation in MV</i></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Mecklenburg-Vorpommern verfügt bereits jetzt über sieben Mal weniger Krankenhäuser je Quadratkilometer Landesfläche als Nordrhein-Westfalen. In unserem Bundesland versorgen nur 17 Standorte die Menschen je 10.000 m² Landesfläche; in NRW sind es über 100 Standorte je 10.000 m². Wir können uns daher kaum weitere Ausdünnungen der Standorte erlauben, ohne die Versorgung der Menschen zu gefährden. Gleichzeitig verfügt Mecklenburg-Vorpommern über den größten Anteil an Krankenhäusern, die aufgrund ihrer Trägerschaft per Deklaration weder unter einen kommunalen noch landeseigenen Rettungsschirm schlüpfen können.&nbsp;<strong>Wir saufen ab! Vorschaltgesetz zur Rettung der Krankenhäuser: Jetzt!</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><i>Die KGMV ist der Zusammenschluss der Träger von Krankenhäusern und ihrer Verbände im Land Mecklenburg-Vorpommern. Der Krankenhausgesellschaft haben sich aktuell alle 37 Akutkrankenhäuser und 3 Rehabilitationskliniken angeschlossen. Diese Kliniken gewährleisten eine leistungsfähige, bürgernahe und flächendeckende Versorgung im stationären Bereich in Mecklenburg-Vorpommern.&nbsp;Mit etwa 20.000 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen von fast 2 Mrd. Euro erfüllen die Krankenhäuser eine wichtige Arbeitgeberfunktion und leisten darüber hinaus einen bedeutenden gesundheitswirtschaftlichen Beitrag in Mecklenburg-Vorpommern. Jährlich werden ca. 450.000 Patienten stationär und 1 Millionen Patienten ambulant behandelt.</i></p>]]></description><category><![CDATA[PM,wismar,Aktionstag,bad-doberan]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 Sep 2023 15:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Alarmstufe Rot: Sana beteiligt sich an Protestaktionen der DKG und BDPK</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/alarmstufe-rot-sana-beteiligt-sich-an-protestaktionen-der-dkg-und-bdpk/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/alarmstufe-rot-sana-beteiligt-sich-an-protestaktionen-der-dkg-und-bdpk/</guid><pp:caseid>595407</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont beteiligt sich an den Protestaktionen der DKG und des BDPK zur geplanten Krankenhausreform. Zum Aktionstag „Alarmstufe-Rot“ am 20. September wird als spürbares Zeichen der Betrieb in der Notaufnahme eingeschränkt. Patientinnen und Patienten, die gemäß Manchester-Triage-System nicht als akuter Notfall gelten und somit in die grüne (behandlungsbedarf, aber kein Notfall) oder blaue (hier kann die Behandlung beim Hausarzt oder niedergelassenen Facharzt in Betracht gezogen werden) Triage-Stufe fallen, werden an diesem Tag an die niedergelassenen Arztpraxen sowie die KV-Notfallpraxis verwiesen. Es werden aber alle Patientinnen und Patienten angesehen und alle akut vitalbedrohten Notfälle entsprechend behandelt. &nbsp;Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont möchte damit die Lokalpolitik alarmieren und auf die finanzielle Situation der Kliniken und deren gravierenden Folgen aufmerksam machen. Zudem erklärt sich das Klinikum damit solidarisch mit allen Kliniken Deutschlands, macht sich stark für eine Anpassung der Reformpläne und spricht sich gegen den kalten Strukturwandel mit drohenden Klinikschließungen aus.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Dass die Gesundheitsversorgung in Deutschland reformiert werden muss, ist unstrittig. Die Betonung liegt dabei aber auf einer ganzheitlichen Versorgung, was neben den Krankenhäusern auch die ambulanten Leistungen einschließt. Auch in diesem Bereich braucht es einen Umbau der Strukturen und eine Auflösung der Silos“, so Dürkop, Geschäftsführer des Sana Klinikums.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Reformpläne sehen vor, die Versorgung auf große Zentren in den Städten zu konzentrieren. In zahlreichen Regionen hätten Patientinnen und Patienten dann kein Krankenhaus mehr in ihrer Nähe und wären medizinisch schlechter versorgt als heute. Auch der Fachkräftemangel würde verschärft, da Ausbildungsplätze für angehende Ärzte und Pflegekräfte verloren gingen und viele Krankenhausmitarbeiter längere Arbeitswege in Kauf nehmen müssten, was den Job noch unattraktiver machen dürfte. Zudem würde die Wahlfreiheit zwischen den Kliniken drastisch eingeschränkt: Während sich Patienten bisher noch aussuchen können, in welchem Krankenhaus sie sich behandeln lassen, dürfte diese Möglichkeit künftig wegfallen. Insgesamt nehmen die Reformpläne mit schablonenhaften Instrumenten zu wenig Rücksicht auf regionale Versorgungserfordernisse.</p><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Zur Gesundheitsversorgung der Zukunft:</strong></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Sana Kliniken sprechen sich gegen eine Planwirtschaft mit zentralen Vorgaben und starren bürokratischen Regeln aus. Stattdessen setzen sie sich für eine stärkere Orientierung an regionalen Besonderheiten mit entsprechenden Freiräumen für Ärzte und Pflegekräfte aus. Denn diese Menschen stellen die Versorgung am und mit dem Patienten sicher. Gefragt sind stärkere positive Anreize für Krankenhausträger seitens der Politik. Solche Anreize könnten beim Umbau des Gesundheitssystems zum Beispiel die Ambulantisierung aktiv vorantreiben. Die Höhe der Krankenhausfinanzierung soll sich stärker daran zu orientieren, welche Leistungen die Häuser für ihre Region sicherstellen. Wenn in ländlichen Gebieten niedergelassene Haus- und Fachärzte fehlen, sollte die Versorgung von einem Krankenhaus übernommen werden können, das entsprechend finanziell unterstützt wird.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Reformidee, die Themen Qualität und Transparenz in den Fokus zu rücken, begrüßen wir generell. Denn die Qualität in deutschen Krankenhäusern ist nachgewiesener Maßen gut. Ein neues Patientenportal oder Gesetz braucht es dafür aber nicht – schon lange gibt es entsprechende Seiten, zum Beispiel von der<span>&nbsp;</span><a href="https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/" target="_blank"><u>IQM (Initiative Qualitätsmedizin</u></a>). Dieser größten freiwilligen Qualitätsinitiative im deutschen Gesundheitswesen gehören die Sana Kliniken sowie insgesamt rund 500 Krankenhäuser an und engagieren sich dort kontinuierlich mit Vertretern aus dem gesamten Gesundheitsbereich, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren und anschließend in den Häusern umzusetzen. Die Ergebnisse werden regelmäßig veröffentlicht und dienen sowohl Patienten als auch einweisenden Ärzten als Orientierung.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,Aktionstag]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 12:18:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Alarmstufe Rot: Sana beteiligt sich an Protestaktionen der DKG und BDPK</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-beteiligt-sich-an-protestaktionen-der-dkg-und-bdpk/</guid><pp:caseid>595419</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont beteiligt sich an den Protestaktionen der DKG und des BDPK zur geplanten Krankenhausreform. Zum Aktionstag „Alarmstufe-Rot“ am 20. September wird als spürbares Zeichen der Betrieb in der Notaufnahme eingeschränkt. Patientinnen und Patienten, die gemäß Manchester-Triage-System nicht als akuter Notfall gelten und somit in die grüne (behandlungsbedarf, aber kein Notfall) oder blaue (hier kann die Behandlung beim Hausarzt oder niedergelassenen Facharzt in Betracht gezogen werden) Triage-Stufe fallen, werden an diesem Tag an die niedergelassenen Arztpraxen sowie die KV-Notfallpraxis verwiesen. Es werden aber alle Patientinnen und Patienten angesehen und alle akut vitalbedrohten Notfälle entsprechend behandelt. &nbsp;Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont möchte damit die Lokalpolitik alarmieren und auf die finanzielle Situation der Kliniken und deren gravierenden Folgen aufmerksam machen. Zudem erklärt sich das Klinikum damit solidarisch mit allen Kliniken Deutschlands, macht sich stark für eine Anpassung der Reformpläne und spricht sich gegen den kalten Strukturwandel mit drohenden Klinikschließungen aus.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Dass die Gesundheitsversorgung in Deutschland reformiert werden muss, ist unstrittig. Die Betonung liegt dabei aber auf einer ganzheitlichen Versorgung, was neben den Krankenhäusern auch die ambulanten Leistungen einschließt. Auch in diesem Bereich braucht es einen Umbau der Strukturen und eine Auflösung der Silos“, so Dürkop, Geschäftsführer des Sana Klinikums.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Reformpläne sehen vor, die Versorgung auf große Zentren in den Städten zu konzentrieren. In zahlreichen Regionen hätten Patientinnen und Patienten dann kein Krankenhaus mehr in ihrer Nähe und wären medizinisch schlechter versorgt als heute. Auch der Fachkräftemangel würde verschärft, da Ausbildungsplätze für angehende Ärzte und Pflegekräfte verloren gingen und viele Krankenhausmitarbeiter längere Arbeitswege in Kauf nehmen müssten, was den Job noch unattraktiver machen dürfte. Zudem würde die Wahlfreiheit zwischen den Kliniken drastisch eingeschränkt: Während sich Patienten bisher noch aussuchen können, in welchem Krankenhaus sie sich behandeln lassen, dürfte diese Möglichkeit künftig wegfallen. Insgesamt nehmen die Reformpläne mit schablonenhaften Instrumenten zu wenig Rücksicht auf regionale Versorgungserfordernisse.</p><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Zur Gesundheitsversorgung der Zukunft:</strong></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Sana Kliniken sprechen sich gegen eine Planwirtschaft mit zentralen Vorgaben und starren bürokratischen Regeln aus. Stattdessen setzen sie sich für eine stärkere Orientierung an regionalen Besonderheiten mit entsprechenden Freiräumen für Ärzte und Pflegekräfte aus. Denn diese Menschen stellen die Versorgung am und mit dem Patienten sicher. Gefragt sind stärkere positive Anreize für Krankenhausträger seitens der Politik. Solche Anreize könnten beim Umbau des Gesundheitssystems zum Beispiel die Ambulantisierung aktiv vorantreiben. Die Höhe der Krankenhausfinanzierung soll sich stärker daran zu orientieren, welche Leistungen die Häuser für ihre Region sicherstellen. Wenn in ländlichen Gebieten niedergelassene Haus- und Fachärzte fehlen, sollte die Versorgung von einem Krankenhaus übernommen werden können, das entsprechend finanziell unterstützt wird.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Reformidee, die Themen Qualität und Transparenz in den Fokus zu rücken, begrüßen wir generell. Denn die Qualität in deutschen Krankenhäusern ist nachgewiesener Maßen gut. Ein neues Patientenportal oder Gesetz braucht es dafür aber nicht – schon lange gibt es entsprechende Seiten, zum Beispiel von der<span>&nbsp;</span><a href="https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/" target="_blank"><u>IQM (Initiative Qualitätsmedizin</u></a>). Dieser größten freiwilligen Qualitätsinitiative im deutschen Gesundheitswesen gehören die Sana Kliniken sowie insgesamt rund 500 Krankenhäuser an und engagieren sich dort kontinuierlich mit Vertretern aus dem gesamten Gesundheitsbereich, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren und anschließend in den Häusern umzusetzen. Die Ergebnisse werden regelmäßig veröffentlicht und dienen sowohl Patienten als auch einweisenden Ärzten als Orientierung.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,Aktionstag]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 07:41:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Aktion saubere Hände in den Sana Kliniken des Landkreises Cham</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/aktion-saubere-haende-in-den-sana-kliniken-des-landkreises-cham/</guid><pp:caseid>621764</pp:caseid><pp:subtitle>30 Sekunden – Was sonst! Händedesinfektion mit Hand, Herz und Verstand</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>30 Sekunden – Was sonst! Händedesinfektion mit Hand, Herz und Verstand. Unter diesem Motto standen Ende Juni zwei Tage in den Sana Kliniken des Landkreises Cham, an denen wieder die Aktion „Saubere Hände“ stattfand, an der sich zahlreiche Mitarbeiter beteiligten.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Zusammen mit einem Mitarbeiter der Firma Schülke brachten die Krankenhaushygieniker Jürgen May und Christian Wischmann den Mitarbeitern alles Wissenswerte zur Händedesinfektion nahe bzw. vertieften die bereits gelebten Informationen zur richtigen Händedesinfektion.</p><p>Manchen Teilnehmern – darunter auch Besucher der Kliniken – ging wortwörtlich ein Licht auf, als sie nach der Händedesinfektion mit dem Desinfektionsmittel unter das Schwarzlicht hielten. Mittels des Fluoreszenztestet wurde genau ersichtlich, wie erfolgreich die Händedesinfektion war, da nicht erreichte Stellen genau festgestellt werden konnten. Überrascht zeigten sich manche Teilnehmer vom Handschuh-Dichtigkeits-Test. Hier zeigte sich, dass punktuell eine Durchlässigkeit des Materials zu verzeichnen war. Auch ein Haut-Feuchtigkeitstest wurde von der Firma Schülke angeboten.</p><p>Die Sana Kliniken des Landkreises Cham beteiligen sich schon seit 2008 an der „Aktion Saubere Hände“ – einer bundesweiten Kampagne zur Verbesserung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Warum? Um die breite Öffentlichkeit und uns alle noch stärker für dieses Thema zu sensibilisieren, denn Händedesinfektion ist DIE Maßnahme zur Vermeidung einer Infektion.</p><p>Die Krankenhaushygiene der Sana Kliniken des Landkreises Cham bedankt sich deshalb bei allen Mitarbeitern, die sich die Zeit zur Teilnahme genommen und mit Interesse an der Aktion teilgenommen haben. Ebenso gilt der Dank der Firma Schülke für deren Unterstützung.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0576c705-21fd-4973-923b-3a6154f81a5d/1920_aktionsauberehaumlnde2023sanaklinikendeslandkreisescham.jpg?83542"><p><i>An der Aktion „Saubere Hände“ beteiligten sich zahlreiche Mitarbeiter.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0576c705-21fd-4973-923b-3a6154f81a5d/aktionsauberehaumlnde2023sanaklinikendeslandkreisescham/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die Sana Kliniken des Landkreises Cham</strong></p><p>Die Sana Kliniken des Landkreises Cham sind eine Einrichtung der Sana Kliniken AG und sie engagieren sich im Landkreis Cham vor allem für das Wohl der Patienten. Daneben fühlen wir uns aber auch unseren Mitarbeitern verpflichtet. Und nicht zuletzt haben wir gegenüber unseren Gesellschaftern die Verantwortung zu einer wirtschaftlichen Unternehmensführung. Das alles haben wir in unserem Leitbild verankert, wobei es sich inhaltlich am Leitbild des Sana Konzerns orientiert. Allerdings kann das Leitbild nicht die gewünschte Wirklichkeit herstellen. Es ist vielmehr ein Aufruf, in Ergänzung zum Verhaltenskodex die eigene Verantwortung wahrzunehmen.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cham,Aktionstag]]></category>
            <pubDate>Thu, 06 Jul 2023 15:12:00 +0200</pubDate>
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