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                    <pubDate>Tue, 01 Apr 2025 13:33:55 +0200</pubDate>
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                        <title>Hilfe in der Allergiezeit gibt‘s um die Ecke</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/hilfe-in-der-allergiezeit-gibts-um-die-ecke/</guid><pp:caseid>692273</pp:caseid><pp:subtitle>Sana-Chefärztin klärt auf: Das sollten Allergiker und Eltern in der Heuschnupfen-Zeit beachten</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>• Start der Heuschnupfensaison: Auch kleine Kinder schon von Allergien betroffen</p><p>• Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer bietet ab Frühsommer neue Allergologische Sprechstunde&nbsp;</p><p>• Chefärztin Dr. Carolin Stegemann rät: Bei ersten Symptomen zeitnah handeln</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Der Frühling ist da und mit ihm startet die Heuschnupfensaison. Triefende Nasen, verquollene Augen und juckende Haut plagen nicht nur Erwachsene. Auch viele Kinder leiden bereits unter Allergien. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer bietet ab dem Frühsommer eine allergologische Spezialsprechstunde. Hier gibt es professionelle Beratung und Behandlung für junge Patienten mit Allergien auf Baum-, Gräser- und Kräuterpollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze und Tierhaare, aber auch Nahrungsmittel und Insektengifte.</strong></p><p>Seit Jahren steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Deutschland, die an einer oder mehreren Allergien leiden. „Es ist ein Mythos, dass Kleinkinder noch keine Allergien entwickeln können“, erklärt Dr. Carolin Stegemann. Die Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ist unter anderem auf das Fachgebiet Allergologie spezialisiert und bietet ab dem Frühsommer im Krankenhaus Lauchhammer eine spezielle allergologische Sprechstunde an.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fa400616-ebb7-4756-a0f4-f4586b1d58b9/1920_allergiediagnostik-3.jpg?44812"><p><i><span>Auf der Suche nach Allergie-Auslösern: Chefärztin und Allergologin Dr. Carolin Stegemann nimmt sich Zeit für junge Patienten mit Allergie-Beschwerden. In der neuen Spezialsprechstunde bekommen betroffene Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern umfassende Beratung und Begleitung auf ihrem Behandlungsweg. &nbsp;</span></i><br><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/fa400616-ebb7-4756-a0f4-f4586b1d58b9/allergiediagnostik-3/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Zeit für Anamnese, Diagnostik und Aufklärung</h2><p>Mit einer Überweisung von der behandelnden Kinderarzt- oder Hausarztpraxis können Kinder und Jugendliche sich in der Spezialsprechstunde beraten und behandeln lassen. „Neben einer umfassenden allergiespezifischen Anamnese, bei der wir natürlich auch ganzheitlich auf die Patienten schauen, können wir Allergietests über das Blut und die Haut durchführen. So ein Allergieerstgespräch dauert mindestens 30 bis 60 Minuten. Wir nehmen uns bewusst viel Zeit für die Aufklärung und Beratung“, sagt Dr. Carolin Stegemann. Die erfahrene Allergologin kann die jungen Patienten mit ihrem Team dann auf ihrem Behandlungsweg begleiten – mit medikamentösen Therapien, Kontrolluntersuchungen und bei Bedarf auch bei der gründlichen Abklärung von weiteren allergieauslösenden Substanzen, um die Patienten vor gefährlichen Überraschungen zu schützen. „Wenn wir beispielsweise eine Allergie auf Haselnüsse feststellen, dann testen wir unter sicheren Bedingungen in der Klinik, ob der Patient auch auf andere Baumnüsse reagiert, und können so schweren allergischen Reaktionen vorbeugen, die auftreten können, wenn Allergene unbekannt sind.“<span>&nbsp;</span></p><h2>Hyposensibilisierung für junge Allergiker&nbsp;</h2><p>An zwei Tagen in der Woche plant die Kinderklinik, künftig auch Hyposensibilisierungen anzubieten. „Der Bedarf ist groß, denn eine solche Allergenimmuntherapie ist das Einzige, was uns ursächlich zur Verfügung steht, um Allergien anzugehen. Dabei bekommen die Patienten kleine Mengen des Allergens verabreicht, so dass sich der Körper daran gewöhnen und eine Toleranz entwickeln kann“, erläutert die Chefärztin. Die Patienten können zwischen einer sublingualen Therapie, bei der täglich Tropfen oder Tabletten eingenommen werden, und einer subkutanen Therapie, bei der der Wirkstoff in den Oberarm gespritzt wird, wählen. „Bei der subkutanen Therapie sind anfangs wöchentliche Termine notwendig, gefolgt von einem Intervall von vier bis sechs Wochen“, erklärt Dr. Carolin Stegemann. In der Klinik werden die Familien vorab ausführlich beraten und können sich für die Therapie entscheiden, die am besten für sie geeignet ist. In jedem Falle dauert der Behandlungsweg dann drei bis fünf Jahre.</p><h2>Bei ersten Symptomen frühzeitig handeln</h2><p>Die versierte Chefärztin empfiehlt, das Thema Allergien so schnell wie möglich anzugehen, wenn sich die ersten Symptome zeigen: „Eltern sollten ihre Kinder zeitig testen lassen und bei medizinischer Notwendigkeit auch zeitig mit einer Immuntherapie beginnen, weil wir dadurch eine Verschlechterung oder einen Etagenwechsel vom Heuschnupfen ins Asthma verhindern können.“</p><p>Heuschnupfen ist auch bei Kindern die häufigste Allergie. „Der Leidensdruck für viele Kinder und Jugendliche ist groß und sie sind oft stark in ihrem Alltag eingeschränkt. Sie bekommen schlechter Luft, weil die Schleimhäute in der Nase geschwollen sind, finden keinen erholsamen Schlaf, können sich in der Schule schwer konzentrieren oder im Sportunterricht nicht mithalten“, berichtet die Kinderärztin. Schon mit zwei, drei Jahren können Kinder Allergien auf Baum- und Gräserpollen entwickeln. Noch früher können allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel auftreten. „Manche Kinder reagieren schon im Säuglingsalter, z.B. bei der Einführung der Beikost, mit Durchfällen, haben einen aufgeblähten Bauch, zeigen Auffälligkeiten bei der Entwicklung des Gewichts und der Motorik. Das können Hinweise auf eine Kuhmilch-, Hühnereiweiß- oder Weizenprotein-Allergie sein“, erklärt die Chefärztin. Wenn Kinder solche Symptome zeigen, sollten Eltern schnell reagieren und den Rat eines Kinderarztes oder eines Experten für Allergologie suchen. „Wir können Kinder bereits im Säuglings- bzw. Kleinkindalter auf Allergene testen und die Familien dann umfassend beraten und aufklären. Es ist wichtig, dass die Eltern und selbstverständlich auch die Kinder und Jugendlichen selbst gut informiert sind“, betont Dr. Carolin Stegemann.</p><h2>Vorsicht bei pelzigen Vierbeinern</h2><p>Das gilt auch für das Thema Haustiere. Wenn Eltern oder Geschwisterkinder bereits allergisch vorbelastet sind, sollte kein Haustier neu angeschafft werden. „Wenn bereits ein Hund oder eine Katze im Haushalt leben, gilt es, klare Regeln für das Tier zu finden, um die Risiken für die Betroffenen zu reduzieren“, empfiehlt die Allergologin. Wenn die pelzigen Vierbeiner nicht komplett aus dem Wohnbereich in den Garten oder einen separaten Raum umziehen können, sollten sie beispielsweise keinen Zugang mehr ins Zimmer des Kindes bekommen. Auch die Nutzung spezieller Allergiefilter für Innenräume kann unter Umständen sinnvoll sein. Auch hier sollten sich Eltern ausführlich von erfahrenen Kinderärzten und Allergie-Spezialisten beraten lassen, um ihren Nachwuchs so gut wie möglich zu schützen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Allergie,Nahrungsmittelallergie bei Kindern,Kinderklinik,Carolin Stegemann,Lauchhammer]]></category>
            <pubDate>Tue, 01 Apr 2025 13:33:55 +0200</pubDate>
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                        <title>Allergien im Kindersalter</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/allergien-im-kindersalter/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/allergien-im-kindersalter/</guid><pp:caseid>680193</pp:caseid><pp:subtitle>Elternabend in der Kinderklinik Lauchhammer mit Chefärztin Dr. Carolin Stegemann</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Kostenfreie Info-Veranstaltung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am 15. Januar 2025 für Eltern, Erziehende, Lehrende und andere Interessierte im Krankenhaus Lauchhammer</li><li>Chefärztin Dr. Carolin Stegemann klärt über „Allergien im Kindesalter - Heuschnupfen, Nahrungsmittelallergien & Co." auf</li><li>Diese diagnostischen und therapeutischen Verfahren bieten Hilfe für junge Patienten</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Allergien können schon die Allerkleinsten treffen und die Zahl der Kinder, die an Allergien gegen Lebensmittel, Tierhaare, Pollen und mehr leiden, steigt. Wann Eltern reagieren müssen und was sie wissen sollten, erklärt Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin und Allergologin in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer, bei einer kostenfreien Info-Veranstaltung am 15. Januar 2025 im Krankenhaus Lauchhammer.&nbsp;</strong></p><p>„Allergien sind keine Frage des Alters. Schon Säuglinge können unter Neurodermitis leiden und manche Babys zeigen bereits allergische Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel wie Milch, Weizen und Eier. Allergien auf Nahrungsmittel, aber auch auf Pollen, Tierhaare, Hausstaub und Insektengifte können Kindern schwer zu schaffen machen“, erklärt Dr. Carolin Stegemann. Die Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer ist zusätzlich auf das Fachgebiet Allergologie spezialisiert. Sie weiß, wie wichtig es ist, dass Eltern gut informiert sind, um bei Symptomen wie juckender Haut, verstopfter Nase, Atemgeräuschen, tränenden Augen und Magen-Darm-Beschwerden richtig reagieren zu können.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/643fb604-bcde-4453-b94b-282e84d8ffd7/1920_allergiediagnostik-2.jpg?70322"><p><i>Lebensmittelallergie, Heuschnupfen und Co: Chefärztin Dr. Carolin Stegemann ist auf Allergologie spezialisiert. Beim kostenfreien Elternabend am 15. Januar 2025 im Krankenhaus Lauchhammer erklärt sie, wann Eltern reagieren müssen und was sie rund um Allergien im Kindesalter wissen sollten.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/media-library/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Aufwändige Suche nach Ursachen</h2><p>Um den Ursachen für solche und andere Symptome auf den Grund zu gehen, bietet die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer umfassende allergologisch-pulmologische Diagnostik. So können junge Patienten tagesstationär oder stationär zur Allergiediagnostik aufgenommen werden. In diesem Rahmen sind unter anderem eine orale Nahrungsmittelprovokation möglich, mit der die Patienten auf verschiedene Allergien hin untersucht werden, oder auch umfangreiche Lungenfunktionstestungen (Bodyplethysmographie). „Wir nehmen uns für die Diagnostik sehr viel Zeit, sprechen umfangreich mit den Familien und erfassen wertvolle Informationen in einem detaillierten Fragebogen“, sagt die Chefärztin. Denn Allergien sind in der Regel sehr komplex und die Ursachenforschung oft aufwändig. „Es ist wichtig, dass wir Eltern Antworten geben und die Familien umfassend aufklären können, denn nur so können sie sicher mit der Erkrankung umgehen und wissen auch in einem Notfall, was zu tun ist“, betont die erfahrene Allergologin.</p><h2>Kostenfrei und ohne Voranmeldung</h2><p>Während des Elternabends, der um 17 Uhr in der Alten Cafeteria im Krankenhaus Lauchhammer beginnt, gibt die Chefärztin einen Überblick über verschiedene Allergieauslöser und Symptome, erklärt Ursachen und stellt therapeutische Verfahren wie spezifische Immuntherapien, zum Beispiel die Ultra-Rush-Hyposensibilisierung mit Insektengift, vor. Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, Großeltern, Mitarbeitende in Kindereinrichtungen, Schulen und Kinderarztpraxen sowie alle anderen Interessierten. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.</p><h2>Auf einen Blick</h2><p><strong>Was:</strong>&nbsp;Info-Veranstaltung „Allergien im Kindesalter – Heuschnupfen, Nahrungsmittelallergien & Co.“ für Eltern, Großeltern, Mitarbeitende in Kindereinrichtungen, Schulen und Kinderarztpraxen<br><strong>Wann:</strong>&nbsp;15. Januar 2025, 17 – 19 Uhr<br><strong>Wo:</strong>&nbsp;Alte Cafeteria im Krankenhaus Lauchhammer, Friedensstraße 18<br><strong>Eintritt:</strong>&nbsp;kostenfrei<br><strong>Voranmeldung</strong>:&nbsp;nicht nötig<br><br><br>&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,informationsveranstaltung,Allergie,stegemann,Kinderklinik,Lauchhammer,Elternabend]]></category>
            <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 09:08:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Wenn die Erdnuss lebensgefährlich ist</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-die-erdnuss-lebensgefaehrlich-ist/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-die-erdnuss-lebensgefaehrlich-ist/</guid><pp:caseid>636929</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• <span><strong>Lausitzer Chefärztin: Nahrungsmittelallergien bei Kindern und Jugendlichen nehmen zu</strong></span></p><p>• <strong>Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz begleitet Betroffene und Familien mit umfangreicher Diagnostik und Aufklärung</strong></p><p>• <strong>Ab Juli 2024 stationäre Nahrungsmittelprovokation in Lauchhammer möglich</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland leiden an Nahrungsmittelallergien. Für die jungen Patienten und ihre Familien ist das oft belastend und bringt häufig viele Einschränkungen mit sich. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer hilft betroffenen Familien mit einer umfassenden Diagnostik und Aufklärung.</strong></p><p>Nüsse, Eier, Kuhmilch und Co. sind für die meisten von uns kein Problem. Wer allerdings allergisch auf eines oder mehrere Nahrungsmittel reagiert, für den können schon kleinste Mengen gefährlich werden. Echte Angstmacher für Eltern und Kinder. Studien zufolge sind aktuell rund 4,2 Prozent aller Kinder in Deutschland von Nahrungsmittelallergien betroffen. Insgesamt leiden bundesweit 16,1 Prozent aller Kinder und Jugendlichen an mindestens einer Allergie. Tendenz steigend. „Laut Anaphylaxie-Register steht die Erdnuss auf Platz eins der zehn häufigsten Auslöser für eine Nahrungsmittelallergie bei Kindern und Jugendlichen, gefolgt von Hühnereiern, Kuhmilch und Baumnüssen. Auslöser wie Fisch und Meeresfrüchte, die Erwachsene häufig betreffen, sind bei Kindern eher seltener“, sagt Dr. Carolin Stegemann. Die Chefärztin der Lauchhammeraner Kinder- und Jugendklinik ist unter anderem auf Allergologie spezialisiert.&nbsp;<span>&nbsp;</span></p><h2>Herausforderungen im Alltag durch Allergien</h2><p>Ob Baby, Kitakind, Schülerin oder Jugendlicher: Die allergische Reaktion kann ganz unterschiedlich ausfallen: vom leichten Kribbeln im Mund über Hautirritationen, Husten, Atemnot und Erbrechen bis hin zu schweren Kreislaufreaktionen. „Für die Kinder und Eltern ist das oft etwas, was große Angst macht“, weiß die erfahrene Fachärztin für Kinderheilkunde und kennt die Einschränkungen, mit denen Betroffene leben. Die jungen Patienten müssen in der Regel Diäten einhalten, Besuche bei Freunden und Familie brauchen oft besondere Absprachen, die Essenversorgung in Kitas und Schulen wird häufig zur Herausforderung. Anaphylaxiepass und Notfallset werden zu ständigen Begleitern. „Das bringt meist auch Schwierigkeiten in der Schule und Kita mit sich“, berichtet die Chefärztin.</p><h2>Diagnostik und Aufklärung hilft Familien</h2><p>Umso wichtiger ist es ihr und ihrem Team, Familien mit einer verlässlichen Diagnostik und Aufklärung zu unterstützen. Seit Dr. Carolin Stegemann im März die Leitung der Klinik übernommen hat, hatte sie immer wieder junge Patienten, die mit allergischen Reaktionen in die Kinderklinik kamen. Der jüngste Patient war gerade sieben Wochen alt. „Das Baby wurde eingewiesen, weil es vier Tage lang plötzlich blutigen und schleimigen Stuhl hatte. Ansonsten war das Kind aber mopsfidel, hatte sich gut entwickelt und ordentlich zugenommen“, schildert Dr. Carolin Stegemann. Für die erfahrene Ärztin ein „Fall wie aus dem Lehrbuch“. Die Symptome sprachen eindeutig für eine allergische Proktokolitis. Diese Entzündung des Enddarms gehört zu den häufigsten nahrungsmittelinduzierten allergischen Erkrankungen bei kleinen Kindern. Mit einer gründlichen Anamnese und Diagnostik wurde der Verdacht bestätigt. „Da der Junge teilgestillt wird, müssen Mama und Baby jetzt in den kommenden Monaten auf Kuhmilch verzichten. Die Prognosen sind gut. In der Regel entwickeln die Kinder zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr eine Toleranz. Wir konnten die besorgten Eltern schnell beruhigen“, sagt die Fachärztin. Die Familie wurde vom Klinikteam umfangreich aufgeklärt und wird weiterbegleitet. In sechs Monaten können sie die Wiedereinführung von Kuhmilch in die Ernährung wagen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/643fb604-bcde-4453-b94b-282e84d8ffd7/1920_allergiediagnostik-2.jpg?70322"><p><i>Dr. Carolin Stegemann ist unter anderem auf Allergologie spezialisiert.&nbsp;<span>&nbsp;In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin werden Kinder mittels Allergiediagnostik gründlich auf Allergene und Beschwerden &nbsp;auslösende Lebensmittel hin untersucht.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/643fb604-bcde-4453-b94b-282e84d8ffd7/allergiediagnostik-2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Nahrungsmittelprovokation schafft Klarheit</h2><p>Weiterbetreut wird auch ein zehnjähriger Junge, der mit klassischen Heuschnupfensymptomen während der Birkenpollensaison in die Allergiesprechstunde nach Lauchhammer kam. Im Zuge der ausführlichen Anamnese stellte sich heraus, dass das Kind auch auf Erdnüsse mit Jucken der Haut und im Hals reagierte. Für die Mediziner ein Alarmsignal. Bei der Allergiediagnostik wurde eine Sensibilisierung nachgewiesen. Im Juli kommt das Kind zu einer Nahrungsmittelprovokation erneut in die Klinik. Bis dahin heißt es: Erdnüsse sind tabu. „Für uns ist entscheidend, herauszufinden, wie stark und mit welchen Symptomen die Patienten auf bestimmte Nahrungsmittel reagieren und welche Mengen allergische Reaktionen hervorrufen – zum Beispiel reichen schon Spuren von Haselnüssen oder kann das Kind fünf Haselnüsse essen, bevor es allergisch reagiert“, sagt die Ärztin und ist froh darüber, dass die Kinderklinik ab Juli stationäre Nahrungsmittelprovokationen anbieten kann. Unter klinischer Aufsicht können dann die Schwellenwerte von allergieauslösenden Nahrungsmitteln genau festgestellt werden. Das schafft Sicherheit für die kleinen Patienten und ihre Familien. „Wir können nahrungsmittelinduzierte Allergien in Lauchhammer sehr gut diagnostizieren und begleiten. Es ist wichtig, die Familien umfassend zu informieren, damit sie nicht in ständiger Angst leben, sondern wissen, was vermieden werden sollte und wie sie im Notfall richtig reagieren“, betont Dr. Carolin Stegemann.&nbsp;<span>&nbsp;</span></p><h2><span>Terminvereinbarungen möglich</span></h2><p><span>Mit einer Einweisung durch einen niedergelassenen Kinderarzt können Eltern einen Termin für die stationäre Behandlung in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin vereinbaren. Damit die Behandlung der Kinder und die Betreuung der Eltern schon vor der Aufnahme bestmöglich organisiert werden kann, ist eine Terminvereinbarung über die Terminservicestelle der Sana Kliniken Niederlausitz </span>unter <a href="tel:+493573753333"><span>(03573) 75 3333</span></a> oder über <a href="https://www.sana.de/niederlausitz/medizin-pflege/paediatrie/aufnahme-in-unsere-klinik"><span>skn.terminservice@sana.de</span></a><span> nötig.&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fa400616-ebb7-4756-a0f4-f4586b1d58b9/1920_allergiediagnostik-3.jpg?44812"><p><i><span>Ab Juli 2024 bietet die Kinderklinik in Lauchhammer eine stationäre Behandlung von an Nahrungsmittelallergie leidender Kinder und die Betreuung ihrer Eltern an. Die Aufnahme erfolgt mittels Einweisung durch einen niedergelassenen Kinderarzt.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/fa400616-ebb7-4756-a0f4-f4586b1d58b9/allergiediagnostik-3/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,paediatrie,Allergie,Nahrungsmittelallergie bei Kindern]]></category>
            <pubDate>Tue, 18 Jun 2024 15:19:50 +0200</pubDate>
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