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                    <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 09:00:26 +0200</pubDate>
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                        <title>Coburger Altersmedizin wird 30 Jahre jung</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/coburger-altersmedizin-wird-30-jahre-jung/</guid><pp:caseid>763457</pp:caseid><pp:subtitle>Die Lehre vom „Leben, Lieben und Lachen“</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="eb37f863484871f51fef41f995dd98910">30 Jahre Geriatrie in Coburg: Aus einem 1996 gestarteten Pilotprojekt mit 30 Betten und 30 Mitarbeitern ist ein hoch dekoriertes Zentrum für Altersmedizin gewachsen, das jährlich rund 3.000 Patienten behandelt und seit Gründung weit über 100.000 Menschen erreicht hat.</li><li data-list-item-id="eee5551aacb6f2ab9b73603ce972fa4da">Das „Coburger Modell“: Interdisziplinäre, ganzheitliche und wohnortnahe Versorgung mit enger Verzahnung von stationären und ambulanten Strukturen (Akutgeriatrie, Frührehabilitation, Tagesklinik, Institutsambulanz, mobile/stationäre Rehabilitation, integrierte Palliativversorgung) hat bundesweit Vorbildcharakter.</li><li data-list-item-id="e108d36b9badb68bbd6cba3a575b5326c">Haltung und Netzwerk: Getragen von Menschlichkeit, Teamgeist und Vertrauen sowie einem starken regionalen Netzwerk sichert die Geriatrie am Sana Klinikum Coburg Lebensqualität im Alter.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Zahl „30“ scheint sich wie eine Glückszahl durch den ganzen Abend zu ziehen, als gut 130 Gäste am Mittwoch in der ehem. St.-Lukaskirche, heute eine Veranstaltungslocation der Prodinger Stiftung, zusammenkommen, um gemeinsam 30 Jahre Geriatrie in Coburg würdig zu begehen. Mit 30 Betten und 30 Mitarbeitern startete die Fachabteilung – damals noch ein Exot im Bundesgebiet – im Jahr 1996.</p><p>Ein Projekt mit Pilotcharakter: Erstmals sollten die Belange älterer Patientinnen und Patienten, oft mit mehreren chronischen Erkrankungen und auch mehreren Medikamenten, deren Wechselwirkungen zu berücksichtigen sind, gezielt in den Fokus genommen werden. Der ältere Mensch sollte individuell, interdisziplinär und ganzheitlich betrachtet und behandelt werden – ein Novum in der Medizingeschichte.</p><p>Prof. Johannes Kraft und sein Mitstreiter und erster Assistenzarzt Dr. Christian Pohlig, der erst vor wenigen Monaten in den Ruhestand verabschiedet wurde, waren die Vorkämpfer der ersten Stunde. „Wir haben zweifelsohne davon profitiert, dass man uns hat machen lassen. Da war ein Vertrauen der Geschäftsführung und auch der politischen Ebene, dass es schon gut werden wird“, beschreibt Prof. Kraft die Stimmung Mitte der 90er Jahre. Und siehe da: Die Entscheidung war goldrichtig. Zwischenzeitlich hat das „Coburger Modell“ – die konsequente Verzahnung von stationären und ambulanten Versorgungsstrukturen, inklusive Akutgeriatrie und Frührehabilitation, einer akutgeriatrische Tagesklinik und Institutsambulanz, mit stationärer, ambulanter und mobiler Rehabilitation, integrierter Palliativabteilung mit SAPV und überregionaler Palliativstation – Schule gemacht. Das Zentrum für Altersmedizin, zu dem seit 2019 auch geriatrische Abteilungen in Lichtenfels und Neustadt bei Coburg gehören, ist ebenso hoch dekoriert wie sein Initiator, Prof. Dr. Johannes Kraft. Circa 3.000 Patienten werden hier jährlich behandelt, in 30 Jahren konnten inzwischen weit mehr als Hunderttausend Patienten vom Zentrum profitieren.</p><p>„Geriater sind Allrounder mit großer fachlicher Breite – und einer ebenso großen Portion Menschlichkeit. Sie verbinden Innere Medizin, Neurologie, Pflege, Therapie und Soziales zu einem Ganzen und sehen den Menschen hinter der Diagnose. Das Coburger Modell zeigt seit 30 Jahren, wie aus Haltung Struktur wird: interdisziplinär, wohnortnah und verlässlich. Dieses Jubiläum ist Anerkennung für alle, die täglich daran arbeiten, Lebensqualität zurückzugeben – und uns ein Auftrag, die Altersmedizin am Standort konsequent weiterzuentwickeln“, bekräftigt Geschäftsführerin Melanie John.</p><p>Betriebsratsvorsitzender Martin Lücke stellte darauf ab, dass die Geriatrie Patientinnen und Patienten mit der höchsten Verweildauer hat. „Dadurch habt ihr mehr als andere Fachrichtungen die Gelegenheit, eine Beziehung zu euren Patienten aufzubauen – ich glaube, darauf sind manch andere Fachbereiche ein klein wenig neidisch.“ Das kann Prof. Dr. Johannes Kraft nur bestätigen. Wenn er auf 30 Jahre erfolgreiche geriatrische Medizin am Standort zurückblickt, denkt er an viele sehr berührende zwischenmenschliche Momente – sowohl mit Kolleginnen und Kollegen als auch mit Patientinnen und Patienten. Manche Menschen trifft er über die Jahre immer wieder, begleitet sie teils über einen Zeitraum von 20 Jahren hinweg. „Das verdeutlicht auch, welche Chancen in der geriatrischen Versorgung liegen. Trotz Krankheiten Lebensqualität zurückzugewinnen und zu erhalten – das ist das Ziel unserer täglichen Arbeit.“</p><p>Was die Versorgungsstrukturen für ältere Menschen am Standort ebenfalls auszeichnet: Sie haben Netzwerkcharakter und ruhen auf vielen Schultern. Von ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern, über Besuchsdienste, den Hospizverein, der Medau Schule, bis zu den Hochschulen – die Hochschule Coburg und die Sana Medical School – sowie den neu gegründeten Förderverein Geripalli e. V.: Sie alle leisten einen Beitrag, dass es sich in Coburg gut leben lässt – bis ins hohe Alter. Prof. Kraft ist auch hier involviert. „Strukturen schaffen, damit das Helfen noch besser gelingt“ – diesen Ansatz verfolgt der Geriater konsequent und hat damit in Coburg und darüber hinaus viel erreicht.</p><p>30 Jahre Coburger Geriatrie sind daher mehr als ein Jubiläum – sie sind ein Versprechen. Ein Versprechen, mit medizinischer Exzellenz, Teamgeist und Menschlichkeit auch künftig für die ältere Generation da zu sein. Für ein Leben, das die Lehre vom „Leben, Lieben und Lachen“ ernst nimmt – jeden Tag, in jedem Kontakt, am Patientenbett und in der ganzen Region.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4bb42b66-db5b-4e6c-98b6-ff023a7aa09c/1920_30jahregerico.png?12654"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4bb42b66-db5b-4e6c-98b6-ff023a7aa09c/30jahregerico/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i>Bild</i></a><i> (von links): der Ärztliche Direktor Dr. Georg Breuer, Cluster-Geschäftsführerin Melanie John, Prof. Dr. Johannes Kraft, ltd. Oberarzt Dr. Christoph Glombik, Klinikmanager Marco Zipfel, Betriebsratsvorsitzender Martin Lücke</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Akutgeriatrie,Geriatrie,Altersmedizin,coburger modell]]></category>
            <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 17:44:47 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein Coburger &quot;Urgewächs&quot; wird verabschiedet</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ein-coburger-urgewaechs-wird-verabschiedet/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ein-coburger-urgewaechs-wird-verabschiedet/</guid><pp:caseid>715992</pp:caseid><pp:subtitle>Dr. Christian Pohlig in den Ruhestand verabschiedet</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li><strong>Pionierarbeit in der Altersmedizin:</strong><span>&nbsp;</span>Dr. Christian Pohlig hat über 40 Jahre im Gesundheitswesen gearbeitet und gilt als Vorreiter der Geriatrie in Coburg. Er hat die interdisziplinäre Versorgung älterer Patienten maßgeblich geprägt und den Netzwerkgedanken in der Altersmedizin gefördert.</li><li><strong>Verabschiedung und Vermächtnis:</strong><span>&nbsp;</span>Zum Ruhestand von Dr. Christian Pohlig wurde sein langjähriges Engagement gewürdigt, insbesondere seine Rolle bei der Gründung des Weiterbildungsverbundes für Allgemeinmedizin Coburg. Seine Arbeit hat die medizinische Versorgung älterer Menschen in der Region nachhaltig verbessert.</li><li><strong>Weiterentwicklung der Geriatrie am Klinikum:</strong><span>&nbsp;</span>Ab August zeichnet Professor Kraft für die Akutgeriatrie verantwortlich, sodass alle Bausteine des „Coburger Modells“ unter einer Leitung zusammengeführt werden. Ziel ist es, Synergien zu nutzen und die Versorgung älterer Patienten weiter zu stärken.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/602b0fd8-8c65-41b3-b861-bfb3c423e2d1/1920_img_1082_1.jpg?41792"><p><span>Die Deutschen werden immer älter. Was zur dauerhaften gesellschaftspolitischen Herausforderung geworden ist, stellt auch die Medizin vor immer neue Aufgaben. Da ältere Menschen oft an mehreren Erkrankungen zugleich leiden, ist eine interdisziplinäre Behandlung im Krankenhaus für sie von besonderer Bedeutung. Die Geriatrie, auch „Altersmedizin“, ist das Fachgebiet, das sich mit der Diagnose und medizinischen Versorgung älterer Menschen in all ihren Ausprägungen beschäftigt. Dieses ist seit fast 30 ein starkes Standbein am Coburger Klinikum. Dafür zeichnen die beiden Geriater des Hauses, Dr. Christian Pohlig und Professor Dr. Johannes Kraft verantwortlich. Gemeinsam prägten sie seit 1996 die medizinische Versorgung älterer Patienten nicht nur in Coburg. In dieser Woche wurde Dr. Christian Pohlig nun in den Ruhestand verabschiedet.</span></p><p><span>Über 40 Dienstjahre, davon 19 Jahre als Chefarzt der Abteilung für Allgemein und Altersmedizin, hat sich Herr Dr. Pohlig am Sana Klinikum Coburg und in der Versorgungsregion engagiert. Zu seiner Verabschiedung wurde das langjährige Wirken des Coburger Mediziners gewürdigt. Laudator Dr. Georg Breuer, ärztlicher Direktor des Klinikums Coburg, bezeichnete Pohlig als „Pionier“ und Vordenker der Altersmedizin, der lange vor Gesetzgeber, Kassen und Behörden die Notwendigkeit erkannte, auch im klinischen Setting die Weichen für eine alternde Bevölkerung zu stellen. Dass er dies nicht als „One-Man-Show“ tat, sondern stets den Netzwerkgedanken lebte, betonte Geschäftsführerin Melanie John. Neben der engen Zusammenarbeit mit Professor Kraft wurde dabei auch der Bezug zur Alterstraumatologie unter Leitung von Professor Stefan Piltz hergestellt, und auch die Zusammenarbeit mit dem Coburger Hausärzteverband. Eine große Errungenschaft Pohligs ist die Gründung des Weiterbildungsverbundes für Allgemeinmedizin Coburg – hier trägt auch das Klinikum einen Beitrag zur Sicherung der medizinischen Versorgung für die Region bei. Dies soll auch künftig sichergestellt sein. Zudem war Dr. Christian Pohlig über viele Jahre Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes für Geriatrie.&nbsp;</span></p><p><span>Zur Verabschiedung von Dr. Pohlig kamen zahlreiche Kollegen und Wegbegleiter aus der Region – ein starkes Zeichen und zugleich Anerkennung für sein langjähriges Wirken. Auch Professor Kraft findet nur herzliche Worte: „Mit Christian Pohlig verabschieden wir einen Vorkämpfer für die Altersmedizin, einen verdienten Kollegen und Mediziner, der sich für die Altersmedizin am Standort und darüber hinaus, aber vor allem stets für das Wohl seiner Patienten eingesetzt hat!“.</span></p><h4><span><strong>Sana Klinikum Coburg stärkt Geriatrie</strong></span></h4><h4>&nbsp;</h4><p><span>Ab 1. August werden die Patienten der Akutgeriatrie im Zentrum für Altersmedizin unter Leitung von Professor Kraft versorgt. Damit verantwortet der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Altersmediziner neben der stationären, ambulanten und mobilen Rehabilitation, der geriatrischen Tagesklinik und der Palliativversorgung künftig auch die Frührehabilitation von älteren Patienten mit akuten Erkrankungen oder Verletzungen. Das Zentrum für Altersmedizin wird neben den genannten Bereichen durch die Instituts- und Gedächtnisambulanz sowie die Therapieambulanzen komplettiert.&nbsp;</span></p><p><span>Somit werden alle Bausteine des „Coburger Modells“, welches Professor Kraft vor nahezu 30 Jahren entwickelte, künftig unter seiner Leitung zusammengeführt. „Wir bündeln Kompetenzen und wollen Synergien im Bereich der Altersmedizin nutzen – zum Wohle der Patienten. Mit dem Zusammenschluss der Fachbereiche folgen wir zugleich den Strukturvorgaben des Gesetzgebers“, erläutert Geschäftsführerin Melanie John. In der Folge übernimmt Chefarzt Dr. Braun erweiterte Verantwortung für die Patienten der Allgemeinmedizin. Er leitet fortan die Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Nephrologie.</span></p><h5><span><strong>Hintergrund</strong></span></h5><h5>&nbsp;</h5><p><span>Die Akutgeriatrie ist ein medizinischer Fachbereich, der sich auf die Behandlung älterer Menschen mit akuten Erkrankungen und Verletzungen konzentriert. Ziel ist dabei neben der Behandlung der akuten Erkrankung auch die Wiederherstellung bzw. Verbesserung der Selbstständigkeit und der Lebensqualität der betagten Patienten. In den letzten Jahren hat sich die stationäre akutgeriatrische Behandlung an Kliniken etabliert.</span></p><p><span>Im Bereich der Altersmedizin ist Coburg bundesweit mit dem „Coburger Modell“ bekannt geworden. Im Jahr 1996 wurde die Geriatrie in Coburg das erste Zentrum, das die Chancen moderner Rehabilitation mit der Sicherheit der medizinischen Rundum-Versorgung eines Schwerpunktkrankenhauses verband. Insbesondere die Vernetzung von stationären und ambulanten Angeboten zeichnet die Coburger Geriatrie aus und hat bis heute Modellcharakter.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/602b0fd8-8c65-41b3-b861-bfb3c423e2d1/1920_img_1082_1.jpg?41792"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/602b0fd8-8c65-41b3-b861-bfb3c423e2d1/img_1082_1/" target="_blank"><i>Bild </i></a><i>(von links): Dr. Georg Breuer, Dr. Christian Pohlig, Prof. Dr. Johannes Kraft und Geschäftsführerin Melanie John (Copyright: Sana Kliniken Oberfranken)&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Akutgeriatrie,Geriatrie,Geriatrische Rehabilitation,Altersmedizin,Alterstraumatologie,Altersrehabilitation]]></category>
            <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 10:23:25 +0200</pubDate>
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                        <title>Hitze als Belastungsprobe für ältere Lausitzer</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/hitze-als-belastungsprobe-fuer-aeltere-lausitzer/</guid><pp:caseid>654738</pp:caseid><pp:subtitle>Chefärztin der Sana Kliniken Niederlausitz gibt Empfehlungen für heiße Sommertage</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Hohe Temperaturen belasten ältere Menschen besonders stark</li><li>Geriatrie-Chefärztin der Sana Kliniken Niederlausitz: Diese Warnzeichen sollten Angehörige unbedingt ernst nehmen und handeln</li><li>Expertin gibt Tipps für die heißen Tage&nbsp;</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d30d0903-23a0-4c0f-a3c1-e8eb481328a4/1920_geriatrie-2545.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Genügend trinken ist bei Hitze besonders wichtig. Das Team der Geriatrie in Lauchhammer sorgt dafür, dass die älteren Patientinnen und Patienten auf der Station immer frisches Wasser und andere Getränke zur Verfügung haben. </i><a href="https://whttps://www.sana.de/newsroom/asset/d30d0903-23a0-4c0f-a3c1-e8eb481328a4/geriatrie-2545/ww.sana.de/newsroom/asset/37277ccf-7a1c-4db5-889e-150a32c0be23/geriatrie-2532/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Die Hitze macht derzeit vielen zu schaffen. Doch ganz besonders häufig leiden vor allem ältere Menschen unter den hohen Temperaturen. Dr. Karin Schmidt, Chefärztin der Klinik für Geriatrie an den Sana Kliniken Niederlausitz, erklärt, worauf Lausitzer Senioren jetzt vor allem achten sollten, um die Sommertage gesund und sicher zu überstehen.</strong></p><p>"Die Wärme macht älteren Patienten ordentlich zu schaffen. Viele haben Erkrankungen oder sind geschwächt. Wenn sie sich bei solchen Temperaturen dann auch noch bewegen sollen, ist das für einige eine große Belastung“, weiß Dr. Karin Schmidt. Die Fachärztin für Innere Medizin und Geriatrie kennt die vielen Herausforderungen, die der Alltag für ältere Menschen mit sich bringt. Sie weiß aus der jahrelangen Arbeit mit älteren Patienten, dass manche Aufgaben bei hohen Temperaturen noch schwerer fallen als ohnehin schon.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d5138899-7dc9-42c6-aab6-4611e5a4530c/1920_karin-schmidt-cae-geriatrie.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Dr. Karin Schmidt. Chefärztin der Klinik für Geriatrie an den Sana Kliniken Niederlausitz. Für den Umgang mit die heißen Tagen hat sie besondere Tipps für Ältere und Angehörige. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/37277ccf-7a1c-4db5-889e-150a32c0be23/geriatrie-2532/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><strong>Erste Warnsignale ernst nehmen</strong></h2><p>Die Chefärztin appelliert daran, bei extremen Temperaturen besonders aufmerksam zu sein. Die älteren Menschen selbst, aber vor allem auch ihre Ehepartner, Kinder und Enkel sollten gut auf mögliche Warnsignale achten. „Wir fühlen uns bei der Hitze alle ein bisschen müder als sonst. Aber erste Anzeichen neben Müdigkeit können Schwindel, Schlappheit, Übelkeit, Muskelschmerzen oder sogar Krämpfe sein. Wenn die Haut am Arm oder Bein beim Zusammendrücken als Falte stehen bleibt und sich nicht löst, dann ist schon Gefahr im Verzug. Auch eine trockene Zunge, die borkig belegt ist, oder dunkelverfärbter Urin sind ernste Hinweise. Die Patienten merken all das vielleicht sogar weniger als Angehörige“, zählt die Expertin auf, welche roten Flaggen darauf hindeuten, dass ältere Patienten mit ernsten gesundheitlichen Schwierigkeiten durch die Hitze zu kämpfen haben und besser medizinisch durchgecheckt werden sollten.</p><h2><strong>Genügend trinken leicht gemacht– richtig essen</strong></h2><p>Um gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die Hitze vorzubeugen und die heißen Tage für ältere Menschen etwas erträglicher zu machen, gibt es einige einfach umsetzbare Tipps für den Alltag. Die wichtigste Empfehlung ist: genügend trinken. „Ältere Menschen haben ohnehin das Problem, dass sie zu wenig trinken – bei solchen Temperaturen ist das nicht anders“, erläutert Dr. Karin Schmidt. Zum Teil vergessen Senioren das Trinken einfach, zum Teil verändert sich jedoch auch das Durstgefühl im Alter. „Manchmal kommen sie aber auch einfach nicht mehr an Getränke heran, weil sie es von ihrem Bewegungsradius her nicht mehr schaffen, diese zu ergreifen. Daher ist von allen Seiten darauf zu achten, dass genügend Flüssigkeit aufgenommen wird“, betont die Chefärztin. Wie viel genügend ist, ist individuell sehr unterschiedlich. Die frühere Empfehlung von zwei Litern pro Tag sei inzwischen überholt, weil die optimale persönliche Trinkmenge von vielen Faktoren wie Allgemeinzustand, Erkrankungen, Gewicht, Alter und äußeren Gegebenheiten wie Wetter und Klima abhängig ist. Die Ärztin rät Älteren beziehungsweise deren Angehörigen und Pflegekräften dazu, täglich 1,5 bis zwei Liter Getränke an all den Orten im Umfeld abzustellen, die für den Betroffenen gut erreichbar sind. „Das muss nicht nur Wasser sein, sondern auch verdünnte Schorlen, Wasser mit etwas Zitronensaft, Tee oder auch einmal eine Tasse Kaffee eignen sich. Wichtig ist, dass die Getränke nicht eiskalt aus dem Kühlschrank kommen, weil der Körper sonst gegenreguliert und weiterschwitzt“, erklärt die Expertin für Altersmedizin.</p><p>Auch mit den richtigen Speisen kann man dazu beitragen, dass der Körper die Hitze besser meistert. Leichte Gerichte wie Suppen und Salate statt deftiger Braten sind ideal. Auch wasserreiche Früchte, zum Beispiel Melonen, reife Birnen und Nektarinen, eignen sich. Außerdem rät die Chefärztin dazu, körperliche Anstrengung während der heißesten Stunden des Tages zu vermeiden. Stattdessen sollten kleine Erledigungen und Wege besser in den frühen Morgenstunden oder gegen Abend erledigt werden, wenn es draußen nicht so brütend warm ist.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f2a9e16a-b27a-4c55-a1eb-425ab4b5116b/1920_geriatrie-2405.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Bei hohen Temperaturen können für Ältere schon kleinere Wege anstrengend werden. &nbsp;</i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f2a9e16a-b27a-4c55-a1eb-425ab4b5116b/geriatrie-2405/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><strong>Vorsicht vor Klimaanlagen und Durchzug</strong></h2><p>„Wichtig ist auch regelmäßiges Lüften. Wann immer es möglich ist, sollte man nachts Durchzug machen und dabei aber darauf achten, dass der ältere Mensch zugedeckt im Bett liegt und nicht schwitzend im Durchzug sitzt“, rät Dr. Karin Schmidt. Danach helfen verschlossene Rollos und Vorhänge dabei, die größte Hitze draußen zu halten. Für eine kühle Brise können auch Klimaanlagen sorgen. Jedoch gilt hier ebenfalls Vorsicht: Große Temperaturunterschiede sollten lieber vermieden werden, um den Kreislauf nicht noch mehr zu belasten. „Besser ist es, sich ein kühles, nasses Tuch auf die Stirn, in den Nacken oder auf die Heizung zu legen“, hat die Ärztin einen weiteren Tipp parat, um möglichst stressfrei die Hitzetage zu überstehen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Geriatrie,Senioren,Hitze,Lausitz,Sana Kliniken Niederlausitz,Karin Schmidt,Altersmedizin,Alltagstipps]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Aug 2024 09:56:51 +0200</pubDate>
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                        <title>Bestätigt: Zwenkau hat Top-Rehaklinik</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/bestaetigt-zwenkau-hat-top-rehaklinik/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/bestaetigt-zwenkau-hat-top-rehaklinik/</guid><pp:caseid>607626</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• <span><strong>Sana Geriatriezentrum Zwenkau gehört erneut zu Deutschlands besten Rehakliniken</strong></span></p><p>• U<span><strong>nabhängige Recherche des Focus-Gesundheitsmagazins bestätigt Qualität</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Das </strong><a href="https://www.sana.de/geriatrie-zwenkau" target="_blank"><strong>Sana Geriatriezentrum in Zwenkau</strong></a><strong> gehört zu den besten Reha-Einrichtungen in ganz Deutschland. Das ergab eine unabhängige Recherche des Focus-Gesundheitsmagazins.&nbsp;</strong><br><br>Das Haus in Zwenkau darf sich damit auch weiterhin »Top-Rehaklinik« nennen. “Die erneute Auszeichnung ist erneut eine tolle Belohnung unserer gemeinsamen Anstrengungen”, sagt Chefarzt Dr. Ralf Sultzer. &nbsp;Die Untersuchung, durchgeführt vom unabhängigen Recherche-Institut FactField GmbH, ist eine der wichtigsten Benchmarks für Rehakliniken in Deutschland. Laut Focus schaffen es nur Häuser auf die Liste, »die in den Bereichen Medizin, Hygiene, Strukturqualität und Ausstattung top abschneiden«. Die unabhängige Datenerhebung beinhaltet Empfehlungen von Ärzten, medizinischen Fachangestellten, Patientengruppen, Selbsthilfeverbänden und Sozialdienstmitarbeitern sowie eine Selbstauskunft der jeweiligen Klinik.&nbsp;<br><br>Insgesamt wurden weit mehr als 1.000 Häuser in ganz Deutschland unter die Lupe genommen. Nur einige haben letzten Endes das Siegel »Top-Rehaklinik« bekommen. Ein wichtiger Fakt, denn: “Die Liste des Focus ist für viele Patientinnen und Patienten ein Wegweiser auf Ihrer Suche nach einer geeigneten Einrichtung”, weiß Geschäftsführer Dr. Roland Bantle. “Der Bewertung liegen objektive und unabhängige Einschätzungen externer Fachleute zugrunde. Das ist ein wichtig Orientierungsleitfaden für kranke Menschen.”<br><br><strong>Hintergrund: Geriatriezentrum Zwenkau&nbsp;</strong></p><p>Das Geriatriezentum Zwenkau feiert in diesem Jahr seinen <a href="https://www.sana.de/geriatrie-zwenkau/gut-zu-wissen/presse/60-jahre-exzellente-gesundheitsversorgung-fuer-die-region" target="_blank">20. Geburtstag</a> und bündelt die <a href="https://www.sana.de/geriatrie-zwenkau/medizin-pflege/akutgeriatrie-und-fruehrehabilitation" target="_blank">Akutgeriatrie</a>, die geriatrische <a href="https://www.sana.de/geriatrie-zwenkau/medizin-pflege/geriatriezentrum-rehabilitation" target="_blank">Rehabilitation</a>, die geriatrische <a href="https://www.sana.de/geriatrie-zwenkau/medizin-pflege/geriatrische-tagesklinik" target="_blank">Tagesklinik</a>, &nbsp;eine Geriatrische Institutsambulanz (<a href="https://www.sana.de/geriatrie-zwenkau/medizin-pflege/geriatrische-institutsambulanz-gia" target="_blank">GIA</a>) und das <a href="https://www.sana.de/leipzigerland/medizin-pflege/altersmedizin-gerinah" target="_blank">Zentrum für Altersmedizin</a> unter einem Dach. Geriater arbeiten fachübergreifend mit Internisten, Neurologen, Chirurgen, Traumatologen und Orthopäden zusammen, um die zumeist mehrfach kranken Patienten jenseits der 70 Jahre auf ihren Alltag zu Hause in möglichst weitgehender Selbständigkeit oder auf die Weiterbehandlung in einer anderen Rehabilitationseinrichtung vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei von speziell ausgebildeten Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen und Sozialarbeitern. Die enge Anbindung zur Klinik für Innere Medizin sowie zur Klinik für Akutgeriatrie und Frührehabilitation in Borna ermöglicht es, geriatrische Patienten medizinisch vollumfänglich sowie in höchster Qualität zu versorgen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4444e2fd-4242-4415-90a6-a464bf45df09/1920_aussenansicht-sana-geriatriezentrum-zwenkau.jpg?10000"><p>Das Sana Geriatriezentrum in Zwenkau gehört laut dem Focus-Gesundheitsmagazin erneut zu Deutschlands besten Rehakliniken.<br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4444e2fd-4242-4415-90a6-a464bf45df09/aussenansicht-sana-geriatriezentrum-zwenkau/" target="_blank">Bilddownload</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Leipziger Land,Zwenkau,Borna,Altersmedizin,Geriatrie,Geriatrische Rehabilitation,Altersreha,Altersrehabilitation,GIA,Geriatrische Tagesklinik,Akutgeriatrie]]></category>
            <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 10:23:27 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/4444e2fd-4242-4415-90a6-a464bf45df09/aussenansicht-sana-geriatriezentrum-zwenkau.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Sana Geriatriezentrum Zwenkau]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Au&amp;szlig;enansicht des Sana Geriatriezentrums Zwenkau]]></pp:imageDescription></item></channel>
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