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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 12:05:43 +0200</pubDate>
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                        <title>Made in Rummelsberg: Erfolgsgeschichte Alterstraumatologie</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/made-in-rummelsberg-erfolgsgeschichte-alterstraumatologie/</guid><pp:caseid>796779</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span><strong>Vor über zehn Jahren hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie, kurz DGU, das Zertifizierungsverfahren AltersTraumaZentrum (ATZ) ins Leben gerufen. Das Krankenhaus Rummelsberg war mit der erfolgreichen Zertifizierung am 23. Februar 2016 damals eine der ersten Kliniken. In den zehn Jahren wurden bislang 1500 Patienten im ATZ versorgt. Der Grundgedanke: ein altersgerechter, ganzheitlicher Behandlungsansatz unter Einbeziehung einer Vielzahl an Fachbereichen und Disziplinen. Eine Erfolgsgeschichte made in Rummelsberg, wo die Weichen für den Bedarf einer altersgerechten Versorgung rechtzeitig gestellt wurden.</strong></span></p><p><span>Die Zertifizierung als „AltersTraumaRegister DGU“ ist ein vom Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen anerkanntes Qualitätssiegel und im Bundesklinikatlas gelistet. Einer der Gründungsmitglieder innerhalb der DGU und speziell am Krankenhaus Rummelsberg war Chefarzt und Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Richard Stangl: "Warum haben wir uns damals als eine der ersten Kliniken zertifizieren und dann alle drei Jahre rezertifizieren lassen? Weil wir in unserer Klinik der demografischen Entwicklung entsprechend den Bedarf einer altersgerechten Versorgung erkannt haben und man speziell in der Medizin immer wieder über den eigenen Tellerrand hinausschauen sollte. Das Verfahren fördert die kritische Reflexion und schafft Verbindlichkeit, auf die sich unsere Patienten verlassen können – und wir können unsere Zahlen mit anderen Kliniken vergleichen.“ Zusammen mit der Klinik für Innere Medizin und Akutgeriatrie von Dr. Dietmar Geiger und der Klinik für chirurgische und konservative Wirbelsäulentherapie von PD Dr. Uwe Vieweg betreibt Stangl das ATZ am Krankenhaus Rummelsberg. Bis zu 200 Patienten werden hier jährlich versorgt. „Grundgedanke des Alterstraumatologiezentrums ist der erforderliche ganzheitliche Behandlungsansatz unter Einbeziehung von Unfallchirurgie, Orthopädie, Innere Medizin, Geriatrie, Psychologie, Pflege, Physio- und Ergotherapie, sowie Logopädie“, betont Dr. Christoph Seemüller, der zusammen mit Oberärztin Valentyna Pysarenko zu den Gründungsmitgliedern in Rummelsberg zählt und seit Anfang an das Zentrum leitet. „Nicht zuletzt ist ein wesentlicher Teil des Teams der Sozialdienst, der sich um die Einbeziehung der geriatrischen Rehabilitation, häusliche Versorgung oder stationäre Pflegeunterbringung sowie Unterstützung von Angehörigen bemüht“, so Seemüller.</span></p><p><span>Aus 33 Zentren (2016) sind mittlerweile 191 Zentren deutschlandweit geworden. Für die Erfassung von Patienten in einem ATZ sind klare Kriterien definiert. Die Patienten müssen über 70 Jahre alt sein, mindestens eine osteoporotische Fraktur vorliegen haben, wie beispielswiese eine Oberschenkelfraktur, und eine Multimorbidität muss gegeben sein, wie beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen, Demenz, Parkinsonerkrankung oder Diabetes. „Das Ziel ist dann nicht nur die operative Versorgung, sondern anschließend auch die interdisziplinare Frührehabilitation, um die Selbstständigkeit zu erhalten und zu verbessern“, führt Stangl aus. Dass dies vor Ort am Krankenhaus Rummelsberg sehr gut gelingt, zeigt ein Blick auf die Zahlen im jährlichen Jahresbericht der Sektion Alterstraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Zwei Drittel der behandelten Fälle sind Frauen. Das lässt sich darauf zurückführen, dass Frauen im Durchschnitt älter als Männer werden, was zur Folge hat, dass der Anteil an Männer mit einer hüftgelenksnahen Fraktur ab einer bestimmten Altersstufe geringer wird. Erfreulich ist bei den Rummelsberger Zahlen, dass eine Vollbelastung nach einer Fraktur-Operation in 99 Prozent der Fälle gegeben ist. Im Vergleich zum Durchschnitt liegt man damit vor allen anderen ATZs, da sind es nur 92 Prozent. Eine Mobilisation konnte am ersten Tag bei 94 Prozent der Patienten durchgeführt werden, im Vergleich zum Durchschnitt sind das acht Prozentpunkte mehr. „Auch was den Status der Gehfähigkeit am 7. Tag nach dem Eingriff betrifft, liegen wir vor dem Bundesdurchschnitt. Bei uns ist bei nur zehn Prozent der Patienten eine Gehfähigkeit nach einer Woche nicht gegeben, im Bundesdurchschnitt sind es 20 Prozent.“ Dass die Patienten besser aus der Klinik herausgehen als sie gekommen sind, lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes belegen. „Die Gehfähigkeit konnte bei 15 Prozent der Betroffenen um eine Stufe verbessert werden. Zu dieser Erkenntnis kommen wir anhand unserer Abfragen nach 120 Tagen nach Entlassung. Der Bundesdurchschnitt liegt hier nur bei sechs Prozent. Um gleich zwei Stufen konnte die Gehfähigkeit bei fünf Prozent der Patienten verbessert werden, der Bundesdurchschnitt liegt bei zwei Prozent“, so Stangl. Unter „Stufe“ ist die Abstufung zwischen zwei Kategorien in der Gehfähigkeit gemeint. Hat sich bei einem Patienten die Gehfähigkeit von „außer Haus mit einem Gehstock oder Gehstützte“ zu „selbstständig ohne Hilfsmittel“ geändert, dann handelt es sich um eine Verbesserung von einer „Stufe“.</span></p><p><span><strong>Chancen auf eine Rückkehr ins häusliche Umfeld sollen steigen</strong></span></p><p><span>„Die Zahlen zeigen, dass unsere ATZ-Patienten im Vergleich zum Durchschnitt in einem verbesserten Zustand die Klinik verlassen. Das mehr als erfreuliche Fazit ist, dass somit mehr geriatrische Patienten überleben“, erklärt der Chefarzt die Bedeutung der Zahlen. In der Praxis läuft es so ab, dass die Patienten in der Akutklinik versorgt werden und anschließend für mindestens zwei Wochen eine geriatrische Rehabilitation durchlaufen. „So steigen die Chancen auf eine Rückkehr ins häusliche Umfeld deutlich.“</span></p><p><span>Die häufigsten Behandlungen in einem ATZ sind hüftgelenknahe Frakturen (bspw. Oberschenkelhalsbrüche), Brüche des oberarmkopfnahen Knochens, Wirbelkörperfrakturen, Handgelenksbrücke (bspw. Radiusfraktur), Beckenfrakturen und periprothetische Frakturen, also Brüche in unmittelbarer Nähe eines künstlichen Gelenkersatzes. Schaut man sich die vergangenen zehn Jahre ATZ am Krankenhaus Rummelsberg an, wurden hüftgelenksnahe Frakturen (Schenkelhalsbrüche und Brüche des hüftnahen Schenkels) in 1210 Fällen und Frakturen in unmittelbarer Nähe eines Kunstgelenkes in etwa 110 Fällen versorgt. „Wir setzen uns täglich für jeden einzelnen Patienten ein – und jeder Patient ist diese Mühen auch wert. Nach zehn Jahren ist es aber auch mal an der Zeit, danke zu sagen. Das interdisziplinäre Team ist großartig und macht jeden Tag aufs Neue einen super Job. Ohne engagierte Mitarbeitende könnten wir heute nicht Jubiläum feiern“, betont Stangl. Das Zentrum ist im Laurentiushaus der Klinik im ersten Stock beheimatet. Die beiden ATZ-Koordinatoren Oberarzt Dr. Christoph Seemüller und Oberärztin Valentyna Pysarenko leiten des Zentrum seit einem Jahrzehnt und sind zugleich für Angehörige und Betreuer Anlaufstelle Nummer eins. Einmal wöchentlich – nämlich immer dienstags – findet eine offene Sprechstunde auf der Station 1 Nord von 12 bis 13 Uhr statt. Hierzu ist keine Voranmeldung notwendig. Wöchentliche Teambesprechungen und zweimal in der Woche eine stattfindende Visite des gesamten Behandlungsteams gehören zum Alltag in Rummelsberg.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/86e7b4d3-d30a-4115-84fd-d7698494d341/1920_2608281_atz_made_in_rummelsberg.jpg?10000"><p><span>Alterstraumatologie made in Rummelsberg – und das seit zehn Jahren: Das Team des ATZ um Prof. Dr. Richard Stangl, Valentyna Pysarenko und Dr. Christoph Seemüller (v.r.n.l.) feiert zehn jähriges Jubiläum und hat über 1500 Patientinnen und Patienten in der Zeit versorgt.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/86e7b4d3-d30a-4115-84fd-d7698494d341/2608281_atz_made_in_rummelsberg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. </span><br /><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,ATZ,Alterstraumatologie,Alterstraumatologiezentrum,DGU,Chefarzt Prof. Dr. Richard Stangl]]></category>
            <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 12:05:43 +0200</pubDate>
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                        <title>Kleiner Zugang. Schneller wieder auf den Beinen.</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/kleiner-zugang-schneller-wieder-auf-den-beinen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kleiner-zugang-schneller-wieder-auf-den-beinen/</guid><pp:caseid>787105</pp:caseid><pp:subtitle>Achenbach-Krankenhaus setzt erstmals spezielles orthopädisches Implantat bei 76-jähriger Patientin ein</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="edc903605c4654efe2c100f20e64918c0"><span>Dr. Christian Irmer setzt am Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen erstmals einen speziellen Nagel zur Stabilisierung eines gebrochenen Außenknöchels ein</span></li><li data-list-item-id="e0f3d5e501c184373d30b3c4be7df0292"><span>das Implantat wird über einen nur ein bis zwei Zentimeter langen Schnitt in das Wadenbein eingebracht und kann das Risiko von Wundheilungsstörungen senken</span></li><li data-list-item-id="e289e45f64436644635e50bbacde3fbd3"><span>erste Patientin konnte mit einer stützenden Spezialschiene schnell wieder voll auftreten und in ihr eigenes Zuhause zurückkehren</span></li><li data-list-item-id="eb9a4b33916b4501d68cea04857676724"><span>neues Verfahren erweitert die Behandlungsmöglichkeiten für ältere Unfallpatienten und unterstützt eine möglichst frühe Rückkehr in die Bewegung</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Ein Fehltritt. Ein Sturz. Ein gebrochener Außenknöchel. Für ältere Menschen kann eine solche Verletzung schnell zum Wendepunkt werden. Wer über längere Zeit nicht sicher auftreten darf, verliert Kraft. Das Aufstehen fällt schwerer. Der Weg zur Toilette wird zur Herausforderung. Und mit jedem Tag ohne Bewegung wird es schwieriger, wieder in den vertrauten Alltag und das eigene Zuhause zurückzukehren.</span></p><p><span>Deshalb geht es bei der Behandlung nicht allein darum, dass der gebrochene Knochen wieder zusammenwächst. Mindestens genauso wichtig ist die Frage: Wie schnell kommt der Mensch wieder sicher auf die Beine? Das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen hat seine Behandlungsmöglichkeiten dafür jetzt um ein besonders schonendes Verfahren erweitert. Vor wenigen Tagen setzte Dr. Christian Irmer, Leitender Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, erstmals den sogenannten VITUS-Fi-Fibula-Nagel ein. Versorgt wurde eine 76-jährige Patientin, die sich das Wadenbein unmittelbar oberhalb des Außenknöchels gebrochen hatte.</span></p><p><span>Bereits kurz nach der Operation konnte sie das verletzte Bein mit einer stützenden Spezialschiene wieder voll belasten. Inzwischen ist sie in ihr eigenes Zuhause zurückgekehrt.</span></p><h2><span>Wenn ein Bruch das ganze Leben ausbremst</span></h2><p><span>Das untere Ende des Wadenbeins bildet den Außenknöchel und gibt dem Sprunggelenk Halt. Ist der Knochen verschoben oder das Gelenk nicht mehr stabil, kann eine Operation notwendig sein. Meist wird der gebrochene Knochen mit einer Platte und mehreren Schrauben stabilisiert. Dafür muss die Haut über der Bruchstelle über einen längeren Schnitt geöffnet werden. Zumindest war das bisher so. Gerade bei älteren Menschen kann das zum Problem werden: Ihre Haut ist häufig dünner und empfindlicher, das umliegende Gewebe reagiert stärker auf die Verletzung und das Sprunggelenk kann erheblich anschwellen. Eine größere Operationswunde heilt unter diesen Bedingungen deutlich langsamer. Manchmal müssen selbst erfahrene Operateure mit dem Eingriff warten, bis die Schwellung zurückgegangen ist. „Bei älteren Patienten reicht es nicht, nur auf ein gutes Röntgenbild zu schauen“, erklärt Dr. Christian Irmer. „Der Knochen muss stabil versorgt sein. Genauso entscheidend ist aber, wie schnell der Patient wieder aus dem Bett kommt, sicher stehen kann und seine Selbstständigkeit zurückgewinnt.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/55229958-0153-4c8a-a725-73ae2503f5a6/1920_christian_irmer_1895.jpg?10000"><p><br />Dr. Christian Irmer, Leitender Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, setzt auf neue Möglichkeiten in der Unfallchirurgie: Mit dem erstmals am Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen eingesetzten Fibula-Nagel können geeignete Außenknöchelbrüche über einen kleinen Zugang stabilisiert und Patienten früh wieder mobilisiert werden.<br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/55229958-0153-4c8a-a725-73ae2503f5a6/christian_irmer_1895/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Wie eine Schiene im Knochen</span></h2><p><span>Der jetzt erstmals in Königs Wusterhausen eingesetzte Fibula-Nagel funktioniert anders als eine Platte. Er wird nicht außen auf dem Knochen befestigt, sondern liegt in dessen Innerem. Dort wirkt er wie eine innere Schiene: Er überbrückt die gebrochene Stelle und hält das Wadenbein stabil zusammen. Kleine Schrauben sichern den Nagel und sorgen dafür, dass das Sprunggelenk in der richtigen Position bleibt. Für das Einsetzen ist lediglich ein etwa ein bis zwei Zentimeter langer Schnitt an der Spitze des Wadenbeins notwendig. Hinzu kommen wenige kleine Einstiche für die Schrauben. Die Ärzte müssen den gebrochenen Knochen deshalb nicht über einen größeren Schnitt freilegen. Haut, Muskulatur und das umliegende Gewebe werden deutlich weniger beansprucht.</span></p><p><span>„Wir können den Bruch über sehr kleine Zugänge stabilisieren. Das ist der entscheidende Unterschied zu früheren Operationsmethoden“, erklärt Dr. Irmer. „Je weniger Haut und Gewebe durch die OP zusätzlich belastet werden, desto geringer ist das Risiko für Wundheilungsstörungen und Infektionen.“ Der kleine Zugang kann außerdem dazu führen, dass die Operation früher möglich ist. Unter bestimmten Voraussetzungen muss nicht erst abgewartet werden, bis eine starke Schwellung vollständig zurückgegangen ist.</span></p><p><span>Die jahrelang bewährte Versorgung mit Platten und Schrauben wird dadurch jedoch nicht vollständig ersetzt, denn nicht jeder Bruch eignet sich für den Nagel. Die Unfallchirurgen des Klinikum Dahme-Spreewald haben mit dem neuen Implantat nun aber eine zusätzliche Möglichkeit und können noch genauer entscheiden, welches Verfahren für den jeweiligen Patienten am besten geeignet ist.</span></p><h2><span>Wer auftreten darf, kommt schneller in Bewegung</span></h2><p><span>Ein weiterer Vorteil zeigt sich direkt nach der Operation: Bei geeigneten Brüchen ist der Nagel so stabil, dass das verletzte Bein mit einer stützenden Spezialschiene früh wieder voll belastet werden kann. Das ist für ältere Menschen besonders wichtig. Eine sogenannte Teilbelastung - wie sie bei der herkömmlichen Plattenversorgung notwendig war - bedeutet, dass Patienten beim Gehen nur einen Teil ihres Körpergewichts auf das verletzte Bein bringen dürfen. Was zunächst einfach klingt, erfordert viel Kraft, Gleichgewicht und einen sicheren Umgang mit Gehhilfen. Viele ältere Patienten können diese Vorgabe im Alltag kaum zuverlässig umsetzen.</span></p><p><span>„Wenn ein Patient nur teilweise auftreten darf, muss er einen großen Teil seines Gewichts mit den Armen und dem gesunden Bein abfangen. Das ist für viele ältere Menschen kaum zu schaffen“, weiß Dr. Christian Irmer aus Erfahrung. „Dürfen sie dagegen voll auftreten, können Pflege und Physiotherapie viel früher mit ihnen das Aufstehen und Gehen üben.“ Die schnellere Bewegung soll außerdem helfen, Folgen längerer Bettruhe zu vermeiden. Denn wer sich nach einer Operation kaum bewegt, verliert rasch Muskelkraft und damit häufig auch die Sicherheit beim Stehen und Gehen. „Unser Ziel ist es, die Patienten so früh wie medizinisch möglich wieder auf die Beine zu bringen“, betont der erfahrene Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. „Damit steigt die Chance, dass sie ihre Selbstständigkeit bewahren und in ihr vertrautes Lebensumfeld zurückkehren können.“</span></p><p><span>Wie groß dieser Unterschied sein kann, zeigt die erste Patientin: Trotz ihres gebrochenen Außenknöchels konnte die 76-Jährige ihr Bein nach der Operation wieder voll belasten und bereits nach kurzer Zeit nach Hause entlassen werden.</span></p><h2><span>Neue Möglichkeiten für immer mehr ältere Patienten</span></h2><p><span>Mit einer älter werdenden Bevölkerung nimmt auch die Zahl älterer Menschen zu, die nach einem vermeintlich leichten Sturz mit einem Knochenbruch ins Krankenhaus kommen. Viele von ihnen haben weitere Erkrankungen, weniger Muskelkraft oder eine geringere Knochendichte. Ihre Behandlung muss deshalb nicht nur zum Bruch, sondern zum ganzen Menschen passen. Genau darum geht es in der Alterstraumatologie – der spezialisierten Versorgung verletzter älterer Menschen. Moderne Unfallchirurgie bedeutet dabei mehr, als einen Knochen wieder zusammenzufügen. Sie soll Bewegung erhalten, längere Bettlägerigkeit vermeiden und den Weg zurück in ein möglichst selbstständiges Leben unterstützen.</span></p><p><span>Auch für jüngere Patienten kann der Fibula-Nagel infrage kommen – etwa wenn sie aus anderen medizinischen Gründen nicht in der Lage sind, das verletzte Bein nur teilweise zu belasten. Ob das Verfahren geeignet ist, wird in jedem Fall individuell entschieden. Mit dem erstmaligen Einsatz des Fibulanagels erweitert das Achenbach-Krankenhaus seine Möglichkeiten für eine schonende und auf den einzelnen Menschen abgestimmte Behandlung. „Am Ende zählt nicht, wie modern ein Implantat ist. Entscheidend ist, was es für den Patienten verändert“, sagt Dr. Christian Irmer. „In diesem Fall bedeutet es: eine kleine Operationswunde, ein stabil versorgter Bruch und die Chance, schneller wieder auf die eigenen Beine und zurück nach Hause zu kommen.“</span><br /> </p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald </strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,Fibula-Nagel,Unfallchirurgie,außenknöchelbruch,Alterstraumatologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 09:19:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein Coburger &quot;Urgewächs&quot; wird verabschiedet</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ein-coburger-urgewaechs-wird-verabschiedet/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ein-coburger-urgewaechs-wird-verabschiedet/</guid><pp:caseid>715992</pp:caseid><pp:subtitle>Dr. Christian Pohlig in den Ruhestand verabschiedet</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li><strong>Pionierarbeit in der Altersmedizin:</strong><span>&nbsp;</span>Dr. Christian Pohlig hat über 40 Jahre im Gesundheitswesen gearbeitet und gilt als Vorreiter der Geriatrie in Coburg. Er hat die interdisziplinäre Versorgung älterer Patienten maßgeblich geprägt und den Netzwerkgedanken in der Altersmedizin gefördert.</li><li><strong>Verabschiedung und Vermächtnis:</strong><span>&nbsp;</span>Zum Ruhestand von Dr. Christian Pohlig wurde sein langjähriges Engagement gewürdigt, insbesondere seine Rolle bei der Gründung des Weiterbildungsverbundes für Allgemeinmedizin Coburg. Seine Arbeit hat die medizinische Versorgung älterer Menschen in der Region nachhaltig verbessert.</li><li><strong>Weiterentwicklung der Geriatrie am Klinikum:</strong><span>&nbsp;</span>Ab August zeichnet Professor Kraft für die Akutgeriatrie verantwortlich, sodass alle Bausteine des „Coburger Modells“ unter einer Leitung zusammengeführt werden. Ziel ist es, Synergien zu nutzen und die Versorgung älterer Patienten weiter zu stärken.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/602b0fd8-8c65-41b3-b861-bfb3c423e2d1/1920_img_1082_1.jpg?41792"><p><span>Die Deutschen werden immer älter. Was zur dauerhaften gesellschaftspolitischen Herausforderung geworden ist, stellt auch die Medizin vor immer neue Aufgaben. Da ältere Menschen oft an mehreren Erkrankungen zugleich leiden, ist eine interdisziplinäre Behandlung im Krankenhaus für sie von besonderer Bedeutung. Die Geriatrie, auch „Altersmedizin“, ist das Fachgebiet, das sich mit der Diagnose und medizinischen Versorgung älterer Menschen in all ihren Ausprägungen beschäftigt. Dieses ist seit fast 30 ein starkes Standbein am Coburger Klinikum. Dafür zeichnen die beiden Geriater des Hauses, Dr. Christian Pohlig und Professor Dr. Johannes Kraft verantwortlich. Gemeinsam prägten sie seit 1996 die medizinische Versorgung älterer Patienten nicht nur in Coburg. In dieser Woche wurde Dr. Christian Pohlig nun in den Ruhestand verabschiedet.</span></p><p><span>Über 40 Dienstjahre, davon 19 Jahre als Chefarzt der Abteilung für Allgemein und Altersmedizin, hat sich Herr Dr. Pohlig am Sana Klinikum Coburg und in der Versorgungsregion engagiert. Zu seiner Verabschiedung wurde das langjährige Wirken des Coburger Mediziners gewürdigt. Laudator Dr. Georg Breuer, ärztlicher Direktor des Klinikums Coburg, bezeichnete Pohlig als „Pionier“ und Vordenker der Altersmedizin, der lange vor Gesetzgeber, Kassen und Behörden die Notwendigkeit erkannte, auch im klinischen Setting die Weichen für eine alternde Bevölkerung zu stellen. Dass er dies nicht als „One-Man-Show“ tat, sondern stets den Netzwerkgedanken lebte, betonte Geschäftsführerin Melanie John. Neben der engen Zusammenarbeit mit Professor Kraft wurde dabei auch der Bezug zur Alterstraumatologie unter Leitung von Professor Stefan Piltz hergestellt, und auch die Zusammenarbeit mit dem Coburger Hausärzteverband. Eine große Errungenschaft Pohligs ist die Gründung des Weiterbildungsverbundes für Allgemeinmedizin Coburg – hier trägt auch das Klinikum einen Beitrag zur Sicherung der medizinischen Versorgung für die Region bei. Dies soll auch künftig sichergestellt sein. Zudem war Dr. Christian Pohlig über viele Jahre Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes für Geriatrie.&nbsp;</span></p><p><span>Zur Verabschiedung von Dr. Pohlig kamen zahlreiche Kollegen und Wegbegleiter aus der Region – ein starkes Zeichen und zugleich Anerkennung für sein langjähriges Wirken. Auch Professor Kraft findet nur herzliche Worte: „Mit Christian Pohlig verabschieden wir einen Vorkämpfer für die Altersmedizin, einen verdienten Kollegen und Mediziner, der sich für die Altersmedizin am Standort und darüber hinaus, aber vor allem stets für das Wohl seiner Patienten eingesetzt hat!“.</span></p><h4><span><strong>Sana Klinikum Coburg stärkt Geriatrie</strong></span></h4><h4>&nbsp;</h4><p><span>Ab 1. August werden die Patienten der Akutgeriatrie im Zentrum für Altersmedizin unter Leitung von Professor Kraft versorgt. Damit verantwortet der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Altersmediziner neben der stationären, ambulanten und mobilen Rehabilitation, der geriatrischen Tagesklinik und der Palliativversorgung künftig auch die Frührehabilitation von älteren Patienten mit akuten Erkrankungen oder Verletzungen. Das Zentrum für Altersmedizin wird neben den genannten Bereichen durch die Instituts- und Gedächtnisambulanz sowie die Therapieambulanzen komplettiert.&nbsp;</span></p><p><span>Somit werden alle Bausteine des „Coburger Modells“, welches Professor Kraft vor nahezu 30 Jahren entwickelte, künftig unter seiner Leitung zusammengeführt. „Wir bündeln Kompetenzen und wollen Synergien im Bereich der Altersmedizin nutzen – zum Wohle der Patienten. Mit dem Zusammenschluss der Fachbereiche folgen wir zugleich den Strukturvorgaben des Gesetzgebers“, erläutert Geschäftsführerin Melanie John. In der Folge übernimmt Chefarzt Dr. Braun erweiterte Verantwortung für die Patienten der Allgemeinmedizin. Er leitet fortan die Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Nephrologie.</span></p><h5><span><strong>Hintergrund</strong></span></h5><h5>&nbsp;</h5><p><span>Die Akutgeriatrie ist ein medizinischer Fachbereich, der sich auf die Behandlung älterer Menschen mit akuten Erkrankungen und Verletzungen konzentriert. Ziel ist dabei neben der Behandlung der akuten Erkrankung auch die Wiederherstellung bzw. Verbesserung der Selbstständigkeit und der Lebensqualität der betagten Patienten. In den letzten Jahren hat sich die stationäre akutgeriatrische Behandlung an Kliniken etabliert.</span></p><p><span>Im Bereich der Altersmedizin ist Coburg bundesweit mit dem „Coburger Modell“ bekannt geworden. Im Jahr 1996 wurde die Geriatrie in Coburg das erste Zentrum, das die Chancen moderner Rehabilitation mit der Sicherheit der medizinischen Rundum-Versorgung eines Schwerpunktkrankenhauses verband. Insbesondere die Vernetzung von stationären und ambulanten Angeboten zeichnet die Coburger Geriatrie aus und hat bis heute Modellcharakter.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/602b0fd8-8c65-41b3-b861-bfb3c423e2d1/1920_img_1082_1.jpg?41792"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/602b0fd8-8c65-41b3-b861-bfb3c423e2d1/img_1082_1/" target="_blank"><i>Bild </i></a><i>(von links): Dr. Georg Breuer, Dr. Christian Pohlig, Prof. Dr. Johannes Kraft und Geschäftsführerin Melanie John (Copyright: Sana Kliniken Oberfranken)&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Akutgeriatrie,Geriatrie,Geriatrische Rehabilitation,Altersmedizin,Alterstraumatologie,Altersrehabilitation]]></category>
            <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 10:23:25 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 01 Aug 2025 08:23:25 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Neuer Chefarzt am Biberacher Sana Klinikum</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/neuer-chefarzt-am-biberacher-sana-klinikum/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/neuer-chefarzt-am-biberacher-sana-klinikum/</guid><pp:caseid>690534</pp:caseid><pp:subtitle>Dr. Christoph Riepl übernimmt die Leitung der Klinik für  Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Dr. med. Christoph Riepl übernimmt zum 1. April 2025 die chefärztliche Leitung der </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie" target="_blank"><span><strong>Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie</strong></span></a><span><strong> am Biberacher Zentralkrankenhaus. Die Abteilung sichert mit ihren zertifizierten Zentren die qualifizierte Versorgung der gesamten Bandbreite muskuloskelettaler Erkrankungen und Verletzungen für den Landkreis Biberach.</strong>&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Die medizinischen Schwerpunkte der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie<strong> </strong>liegen unter anderem in der Versorgung von Verletzungen und Erkrankungen der Extremitäten und Gelenke sowie von schwerverletzten Patienten (Polytrauma). Hierfür ist das Klinikum als Regionales Traumazentrum sowie als Alterstraumazentrum zur spezialisierten Behandlung von betagten Unfallpatienten zertifiziert. Für die Versorgung schwerer Arbeits-, Schul- und Wegeunfälle ist das Biberacher Klinikum von den Berufsgenossenschaften zum Verletzungsarten-Verfahren (VAV) zugelassen. Im Bereich der Orthopädie bietet die Klinik im zertifizierten Endoprothetikzentrum ein umfangreiches Leistungsspektrum. </span>Sämtliche primäre und sekundäre Gelenkersatzverfahren der Schulter, des Ellenbogens, der Hüfte und des Kniegelenks werden durchgeführt.<span> Zum 1. April erhält der Fachbereich mit Dr. Riepl nun einen erfahrenen Mediziner aus der Region als neuen chefärztlichen Leiter.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Dr. Riepl stammt gebürtig aus dem Alb-Donau-Kreis, ist in Munderkingen und Rottenacker aufgewachsen, in Ehingen zur Schule gegangen und absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Ulm. Seine berufliche Laufbahn startete der heute 53-Jährige als Arzt im Praktikum am damaligen Kreiskrankenhaus Biberach, bevor er nach der Promotion 2002 an die Uniklinik nach Ulm wechselte. Dort wurde er 2008 zum Oberarzt und 2013 zum Leitenden Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie berufen. Gleichzeitig war der Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie mit den Zusatzbezeichnungen Spezielle Unfallchirurgie, Klinische Akut- und Notfallmedizin sowie Notfallmedizin über 12 Jahre als Notarzt an den Standorten Biberach und Ehingen im Einsatz, bevor er 2016 schließlich als Chefarzt an das Rems-Murr-Klinikum nach Winnenden wechselte. In dieser Funktion war er unter anderem </span>Hauptoperateur des dortigen Endoprothetikzentrums sowie Netzwerksprecher des Traumanetzwerks Nordwürttemberg. <span>Seit Januar 2022 ist der in Blaustein wohnhafte Familienvater Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie bei der Kreisspitalstiftung, zu der die Stiftungsklinik Weißenhorn sowie die Donauklinik Neu-Ulm gehören.</span></p><p><span>Dr. Riepl verfügt über eine umfassende Expertise im gesamten orthopädisch-unfallchirurgischen Leistungsspektrum. Die Durchführung von</span> Primär- und Wechseloperationen im Bereich der Endoprothetik stellt <span>dabei einen wesentlichen Schwerpunkt seiner Arbeit dar. Durch seine über achtjährige Zuständigkeit für den Schockraum der Uniklinik Ulm erlangte der ausgebildete ATLS-Provider zudem eine spezialisierte Expertise in der Versorgung von Traumata aller Art, einschließlich </span>der <span>Behandlung von Polytraumapatienten. ATLS steht für „Advanced Trauma Life Support“ und ist ein internationaler Standard zur Behandlung von Traumapatienten in der Notaufnahme. Zur fachlichen Versorgung von Arbeits-, Schul- und Wegeunfällen verfügt Riepl über die Zulassung als Durchgangsarzt der Berufsgenossenschaften. Ein besonderer Schwerpunkt ist zudem die chirurgische Versorgung von Verletzungen des Achsenskeletts (Wirbelsäule, Becken, Hüftpfanne). Durch Mitgliedschaften in verschiedenen Fachgesellschaften und Verbänden stellt er für seine Patienten die Umsetzung neuster wissenschaftlicher Standards und Verfahren sicher.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der neuen Herausforderung in Biberach blickt Dr. Riepl mit Freude entgegen: „Es ist für mich eine Art zurück zu „meinen Wurzeln“. Ich habe meine medizinische Laufbahn in Biberach gestartet und möchte nun hier als Chefarzt den Kreis schließen. Als gebürtiger Oberschwabe ist es für mich eine Herzensangelegenheit, in und für die Region zu arbeiten und für die Menschen vor Ort da zu sein, ihnen Lebensqualität zu schenken.“ Dabei ist es ihm ein besonderes Anliegen, das unfallchirurgisch-orthopädisches Leistungsspektrum, insbesondere im Bereich der Endoprothetik, gemeinsam mit seinem Team weiter auszubauen und zu stärken: „Mit den drei etablierten und zertifizierten Zentren verfügt das Klinikum bereits über beste Voraussetzungen und hervorragende medizinische Strukturen. Im Frühsommer steht als erstes großes Projekt dann bereits die Rezertifizierung des Endoprothetikzentrums an. Es ist schön, dass ich dabei auf ein eingespieltes und hochmotiviertes Team, allen voran den langjährigen Senior-Operateur Dr. Thomas Christ, sowie auf modernste infrastrukturelle Rahmenbedingungen im Klinikum bauen kann.“</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Dazu Sana-Geschäftsführerin Beate Jörißen: „Es freut mich sehr, dass wir mit Herrn Dr. Riepl einen sehr erfahrenen und vielseitigen Chirurgen für unser Zentralklinikum gewinnen konnten, der mit seinen Qualifikationen sowie seiner umfassenden Expertise sowohl den Bereich Unfallchirurgie als auch den Schwerpunkt Orthopädie mit Endoprothetik vollumfänglich für unsere Patienten abdeckt. Wir sehen der Zusammenarbeit mit ihm daher mit großer Freude entgegen und heißen ihn bereits heute ganz herzlich im Klinikum willkommen.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b34df805-e632-4d85-bf8f-97f4574ca38a/1920_rieplchristophdr..jpg?10000"><p><i><span>Dr. Christoph Riepl übernimmt ab April 2025 die chefärztliche Leitung der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b34df805-e632-4d85-bf8f-97f4574ca38a/rieplchristophdr./" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Chefarzt,Unfallchirurgie,Orthopaedie,Sporttraumatologie,Endoprothetik,Endoprothetikzentrum,Traumatologie,Traumazentrum,Alterstraumatologie,Alterstraumazentrum]]></category>
            <pubDate>Wed, 12 Mar 2025 09:53:28 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 12 Mar 2025 09:04:58 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Erfolgreich rezertifizert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/erfolgreich-rezertifizert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/erfolgreich-rezertifizert/</guid><pp:caseid>650833</pp:caseid><pp:subtitle>Alterstraumatologisches Zentrum an den Sana Kliniken Lübeck</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im Alterstraumatologischen Zentrum Lübeck (ATZ) an den Sana Kliniken Lübeck setzt die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie in enger Kooperation mit dem Krankenhaus Rotes Kreuz Lübeck – Geriatriezentrum Maßstäbe in der medizinischen Versorgung älterer Menschen. Bereits seit 2015 darf sich das Krankenhaus zurecht „alterstraumatologisch zertifiziert” nennen. Die unabhängige Prüfungsgesellschaft Geri-Zert hat das ATZ nun erneut rezertifiziert und dessen hohe Behandlungsqualität bestätigt.&nbsp;</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Die Behandlung von Knochenbrüchen und Verletzungen älterer Menschen ist eine spannende Herausforderung, die mit besonderen Bedürfnissen der Patienten aber auch großen Chancen verbunden ist. Dr. Felix Renken, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie an den </span><a href="https://www.sana.de/luebeck" target="_blank"><span>Sana Kliniken Lübeck</span></a><span>, berichtet: “Es ist faszinierend, wie wir mit individuellen Behandlungsmethoden und speziellen medizinischen Kenntnissen auf die Bedürfnisse dieser besonderen Patienten eingehen können.“ Viele betagte Menschen leiden an mehreren Erkrankungen, haben Funktionseinschränkungen und nehmen eine Vielzahl an Medikamenten ein. “Umso wichtiger ist es, diesen vielfältigen Herausforderungen nach einem Sturz oder einem anderen Unfallgeschehen durch einen ganzheitlichen Ansatz gerecht zu werden, der die spezifischen Bedürfnisse älterer Patienten erkennt und erfüllt“, so der Mediziner weiter.</span></p><p><span>Patienten profitieren an den </span><a href="https://www.sana.de/luebeck" target="_blank"><span>Sana Kliniken Lübeck</span></a><span> bereits seit 2015 von der sehr hohen medizinischen Expertise im seitdem zertifizierten </span><a href="https://www.sana.de/luebeck/medizin-pflege/alterstraumatologisches-zentrum" target="_blank"><span>Alterstraumatologischen Zentrum Lübeck (ATZ)</span></a><span>. „Das ATZ ist eine herausragende Einrichtung, die von den </span><a href="https://www.sana.de/luebeck" target="_blank"><span>Sana Kliniken Lübeck</span></a><span> und dem </span><a href="https://www.geriatrie-luebeck.de/" target="_blank"><span>Krankenhaus Rotes Kreuz Lübeck – Geriatriezentrum</span></a><span> gemeinsam betrieben wird. Wir sind sehr stolz darauf, als Akutkrankenhaus und einzige alterstraumatologisch zertifizierte Klinik in Lübeck über eine so hohe traumatologische Fachkompetenz für die Versorgung von Unfallpatienten jeden Alters zu verfügen. Wir sind dabei nicht nur auf Sturzverletzungen spezialisiert, sondern auf alles, was das breite Spektrum der Unfallchirurgie zu bieten hat“, so Dr. Renken. Auch Geschäftsführer Dr. Christian Frank freut sich sehr über die erfolgreiche Rezertifizierung des </span><a href="https://www.sana.de/luebeck/medizin-pflege/alterstraumatologisches-zentrum" target="_blank"><span>ATZ</span></a><span>: „Der demografische Wandel macht auch vor der Bevölkerung Lübecks und der Region nicht halt. Es ist uns eine echte Herzensangelegenheit, die tatsächlichen Bedarfe der alternden Bevölkerung abzudecken. Gemeinsam mit unseren Partnern vom </span><a href="https://www.geriatrie-luebeck.de/" target="_blank"><span>Krankenhaus Rotes Kreuz Lübeck – Geriatriezentrum </span></a><span>unter der Leitung des Chefarztes Herrn Dr. Martin Willkomm erfüllen wir alle Vorgaben der geriatrischen Fachgesellschaften und sind für die Zukunft bestens aufgestellt.“</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.sana.de/luebeck/medizin-pflege/alterstraumatologisches-zentrum" target="_blank"><span>ATZ</span></a><span> an den </span><a href="https://www.sana.de/luebeck" target="_blank"><span>Sana Kliniken Lübeck</span></a><span> ist sichergestellt, dass ältere Patienten eine umfassende und individuelle Betreuung erhalten, die in Lübeck und der Region ihresgleichen sucht. „Hier fließen unfallchirurgische und geriatrische Fachkompetenz auf einzigartige Weise ineinander. In unserem hochmotivierten, fachübergreifenden Team aus Ärzten, Pflegepersonal und Therapeuten ist die zeitnahe, individuelle und auf die Lebensumstände und körperlichen Voraussetzungen zugeschnittene Versorgung sowie eine erstklassige Nachbehandlung unser oberstes Gebot”, freut sich Dr. med. Gerhard Heinrichs, Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie an den </span><a href="https://www.sana.de/luebeck" target="_blank"><span>Sana Kliniken Lübeck</span></a><span>, der zukünftig die Leitung des </span><a href="https://www.sana.de/luebeck/medizin-pflege/alterstraumatologisches-zentrum" target="_blank"><span>ATZ</span></a><span> übernimmt und die Aufgaben gemeinsam mit dem Zentrumskoordinator Andreas Becher fortführt. „Die Leitung des ATZ ist eine tolle Chance für mich, die ich unbedingt ergreifen wollte“, so der Oberarzt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das Team des </span><a href="https://www.sana.de/luebeck/medizin-pflege/alterstraumatologisches-zentrum" target="_blank"><span>ATZ</span></a><span> legt größten Wert auf eine möglichst schnelle Rehabilitation und eine rasche Wiederherstellung einer größtmöglichen Mobilität seiner älteren Patienten. Aus diesem Grunde sind die innovativen Behandlungsmethoden und rehabilitativen Maßnahmen darauf ausgerichtet, ihre Genesung zu beschleunigen, Schmerzen zu lindern, Mobilität und Selbstständigkeit wiederherzustellen und Komplikationen zu vermeiden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Gemeinsam mit dem </span><a href="https://www.geriatrie-luebeck.de/" target="_blank"><span>Krankenhaus Rotes Kreuz Lübeck – Geriatriezentrum</span></a><span> sind die </span><a href="https://www.sana.de/luebeck" target="_blank"><span>Sana Kliniken Lübeck</span></a><span> bestrebt, die Versorgung alterstraumatologischer Patienten weiterhin auf sehr hohem Niveau anzubieten und ihre Expertise in der Alterstraumatologie kontinuierlich zu erweitern.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7f0dbe50-a285-425c-a0e7-66674d6ef2a5/1920_rezertifizierungatz.jpg?10000"><p><i><span>Dr. med. Gerhard Heinrichs, zukünftiger Leiter des ATZ (Mitte), freut sich gemeinsam mit Chefarzt Dr. Felix Renken (2.v.l.), Zentrumskoordinator Andreas Becher (2.v.r.), Geschäftsführer Dr. Christian Frank (rechts) & Vertreterinnen aus Pflege und QM sehr über die erfolgreiche Rezertifizierung:&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7f0dbe50-a285-425c-a0e7-66674d6ef2a5/rezertifizierungatz/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Zu den Sana Kliniken Lübeck</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Sana Kliniken Lübeck sind mit gut 20.100 stationären Fällen, mehr als 25.000 ambulanten Kontakten in der Notfallaufnahme und über 2.500 Fällen in der onkologischen Ambulanz einer der größten Anbieter medizinischer Akutversorgung im östlichen Schleswig-Holstein. 800 Mitarbeiter, davon 200 Ärzte und 450 in Pflege- und Funktionsbereichen, sind für die Patienten da. Das Krankenhaus der Lübecker steht für eine enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Medizin. Die Sana Kliniken Lübeck bieten eine hochqualitative wohnortnahe Versorgung mit zahlreichen Spezialisierungen, so z. B. in den Bereichen Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Neurologie, Diabetologie, Palliativmedizin, Hämatologie und Onkologie sowie Bauchchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Gefäßmedizin, Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie, Radiologie, Neuroradiologie und Urologie. Die KVSH Anlaufpraxis steht den Bürgerinnen und Bürgern am Wochenende und an Feiertagen von 09.00 bis 19.00 Uhr durchgehend zur Verfügung.</span></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[Luebeck,PM,Luebeck-PM,ATZ,Alterstraumatologie,Zertifierung]]></category>
            <pubDate>Wed, 03 Jul 2024 09:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 02 Jul 2024 08:11:15 +0000</pp:lastModified>
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