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                    <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 15:18:41 +0200</pubDate>
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                        <title>Erfolgreiche Behandlung eines Aortenbogen-Aneurysmas am Sana Klinikum Coburg</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/behandlung-eines-aortenbogen-aneurysmas-am-sana-klinikum-coburg/</guid><pp:caseid>761667</pp:caseid><pp:subtitle>Coburger Gefäßspezialisten stellen Innovationskraft unter Beweis</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="ed0f582d3ea6b3287483f6f66190609c8">Erstmals minimalinvasiver Einsatz einer neuartigen Aortenbogen‑Endoprothese am Sana Klinikum Coburg; Patient erholte sich schnell und konnte nach wenigen Tagen entlassen werden.</li><li data-list-item-id="e47d15e49373064eac0581a3e3b53d678">Indikation: Aneurysma im Aortenbogen als Folge einer früheren Aortendissektion;</li><li data-list-item-id="e250f910b021d5a93e0e5106ee0e06cdb">Bedeutung der strukturierten Nachsorge: regelmäßige Kontrollen helfen, Aneurysmen frühzeitig zu erkennen und verhindern lebensbedrohliche Komplikationen</li><li data-list-item-id="eccfad5caf92dd73b99f3eac9f61a2b14">minimalinvasiver Zugang über die Gefäße als schonende Alternative zur offenen Thorax‑OP, moderne endovaskuläre Technik ermöglicht katheterbasierte Behandlung</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Gefäßmediziner des Sana Klinikums Coburg unterstreichen ihre Innovationskraft: Erstmals wurde eine neuartige Aortenendoprothese im Aortenbogen minimalinvasiv eingesetzt. Der komplexe Eingriff gelang Anfang der Woche erfolgreich.</p><p>Der Patient, Reinhard T. (72) aus Südthüringen war vor rund zwei Jahren aufgrund einer Aortendissektion, eines lebensbedrohlichen Einrisses der Hauptschlagader, in einem anderen Klinikum notfallmäßig operiert worden. Weil er nach dem Eingriff beschwerdefrei war, geriet die empfohlene Verlaufskontrolle in den Hintergrund.</p><p>Im Rahmen einer weiteren gefäßchirurgischen Betreuung stellte sich der Patient am Sana Klinikum Coburg zur Verlaufskontrolle vor. Die dabei durchgeführte Computertomographie zeigte ein großes Aneurysma im Bereich des Aortenbogens als Folge der vorausgegangenen Aortendissektion. Aufgrund der Lokalisation und des Befundes bestand dringender Behandlungsbedarf. „Der Patient hatte großes Glück: Solche Aneurysmen verursachen häufig lange Zeit keine Beschwerden. Werden sie jedoch zu spät erkannt oder reißt die Gefäßwand, kann dies lebensbedrohliche Folgen haben. Umso wichtiger ist eine konsequente Nachsorge nach komplexen Aortenerkrankungen“, erläutert Dr. Halil Celepci, Sektionsleiter der Gefäßchirurgie am Sana Klinikum Coburg.</p><p>Binnen kurzer Zeit wurde der Patient zur Operation einbestellt. Zum Einsatz kam eine moderne Aortenbogen<span>‑</span>Endoprothese, die speziell f<span>ü</span>r Erkrankungen im Aortenbogen entwickelt wurde. Der Einsatz erfolgte minimal-invasiv mit Zugang über die Blutgef<span>äß</span>e, ist damit für die Patienten deutlich schonender als eine offene Brustkorb<span>‑</span>Operation und bringt eine verkürzte Erholungszeit mit sich. <span>„</span>Der Eingriff verlief reibungslos. Der Patient erholte sich sehr gut und konnte bereits wenige Tage nach der Operation nach Hause entlassen werden<span>“</span>, berichtet das Operateursteam um Dr. Halil Celepci und Dr. Arbër Rashani. „Mit der neuen Prothese können wir ausgewählten Patientinnen und Patienten eine schonende und zugleich sehr wirksame Therapie am Aortenbogen anbieten – ein wichtiger Fortschritt für die Region“, ergänzt Dr. Celepci.</p><p>Der Fall macht zugleich deutlich, wie wichtig eine strukturierte Nachsorge ist. Durch regelmäßige Verlaufskontrollen können gefährliche Veränderungen frühzeitig erkannt und rechtzeitig behandelt werden. Mittels der frühzeitigen Intervention ließ sich in diesem Fall eine potentiell lebensbedrohliche Entwicklung vermeiden.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Hintergrund</strong></p><p>Ein Aneurysma ist eine krankhafte Erweiterung der Schlagader. Nach einer Aortendissektion kann sich im Verlauf ein Aneurysma bilden. Wird es zu groß, droht ein Riss. Die moderne endovaskuläre Technik ermöglicht in geeigneten Fällen eine Behandlung über Katheter – ohne große Operation am offenen Brustkorb.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a8d5df06-8363-4ded-bc5f-47df8f5bc5d4/1920_img_1148.jpeg?65436"><p><i>Bild</i></p><p>Freuen sich mit dem Patienten über den gelungenen Eingriff:<i> </i><span>Dr. Halil Celepci (links im Bild) und Dr. Arbër Rashani</span><i> </i>(rechts im Bild)<i> (Copyright SKOF)&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Gefäße,gefäßmedizin,Gefaessaussackung,Gefaesschirurgie,Aneurysma,Aorta]]></category>
            <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 15:18:41 +0200</pubDate>
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                        <title>Aorta – die Lebensader im Fokus</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/aorta--die-lebensader-im-fokus/</guid><pp:caseid>635703</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die Aorta ist die größte Arterie im menschlichen Körper und fungiert als Hauptschlagader, die sauerstoffreiches Blut vom Herzen zu allen Organen und den Extremitäten transportiert. Sie spielt damit eine entscheidende Rolle im Herz-Kreislauf-System, steht aber in der Bevölkerung zu wenig im Fokus.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Die Aorta ist die größte Arterie im menschlichen Körper und fungiert als Hauptschlagader, die sauerstoffreiches Blut vom Herzen zu allen Organen und den Extremitäten transportiert. Sie spielt damit eine entscheidende Rolle im Herz-Kreislauf-System, steht aber in der Bevölkerung zu wenig im Fokus, wie Dr. med. Marcus Wiedner, Chefarzt der </span><a href="https://www.sana.de/luebeck/medizin-pflege/gefaess-und-endovaskulaere-chirurgie" target="_blank"><span>Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie</span></a><span> an den Sana Kliniken Lübeck berichtet: „Die Bedeutung dieses Organs ist vielen Menschen leider nicht richtig bewusst. Dabei können Erkrankungen der Aorta vom Herzen bis ins Becken die gesamte Hauptschlagader betreffen und bei inneren Blutungen nach Einriss der Gefäßwand oder schweren Durchblutungsstörungen der Beine lebensbedrohliche Folgen haben“, so der Mediziner.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Risikofaktoren für die Entstehung von Aortenerkrankungen</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Zu den Hauptrisikofaktoren gehören neben genetischen Veranlagungen oder angeborenen Gewebedefekten, Rauchen, Bluthochdruck und Verkalkungen der Gefäße, auch das Alter spielt eine Rolle. Bei einer solchen Gefäßwanderkrankung kann durch den Blutdruck das Gefäß reißen oder bei einem Aneurysma (eine Aussackung am Gefäß) platzen. Die Folge sind schwerste Blutungen. Tückisch an den sogenannten Aortenaneurysmen ist: “Die meisten Menschen haben bis zur Ruptur keinerlei Beschwerden und wissen nicht über ihre Gefäßerkrankung. Häufig werden diese im Rahmen von MRT- oder CT-Diagnostiken zu ganz anderen Erkrankungen beinahe zufällig mitentdeckt, in seltenen Fällen werden Patienten durch Brust- oder Bauchschmerzen auf die Bedrohung aufmerksam“, wie Dr. Wiedner berichtet.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Hohe Expertise und interdisziplinäres Expertenteam für Erkrankungen der Aorta</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>An der Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie wird das komplette Spektrum der operativen sowie minimal-invasiven (endovaskulären) Gefäßtherapie angeboten. Eingebunden in ein interdisziplinäres Team und in Zusammenarbeit mit dem </span><a href="https://www.sana.de/luebeck/medizin-pflege/radiologie-neuroradiologie" target="_blank"><span>Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie an den Sana Kliniken Lübeck</span></a><span> unter der Leitung von Prof. Dr. med. Jan Peter Goltz besteht eine sehr hohe fachliche Expertise in der Behandlung von komplexen Erweiterungen der Aorta, z.B. durch die percutane Implantation von Endostents. „Mit diesen Stent-Prothesen oder solchen, die individuell mit Seitenarmen auf die Patientenanatomie maßgefertigt wurden, können wir Aortenerweiterungen schienen und erreichen damit sehr gute Therapieergebnisse bei akzeptablem OP-Risiko“, berichtet der Gefäßexperte Dr. Wiedner. Die Anwendung dieses Verfahrens erfordert ein Höchstmaß an medizinischer Expertise. Für Dr. Marcus Wiedner ist es deshalb eine Herzensangelegenheit und ein Weiterbildungsschwerpunkt im Rahmen der Ausbildung ärztlicher Kollegen, spezielle Kenntnisse der Aortenchirurgie im Rahmen der gesamten Gefäßmedizin zu vermitteln.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Vorsorge ist immer besser als Nachsorge</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Auch wenn die Expertise für die Behandlung von Erkrankungen an der Aorta an den Sana Kliniken Lübeck sehr hoch ist, appelliert Chefarzt Dr. Wiedner: „Achten Sie auf einen gesunden Lebenswandel und lassen Sie mindestens einmal im Leben ein vorbeugendes Aorten-Screening durchführen. Bei einem krankhaften Befund bleiben sie unbedingt lebenslang in Kontrolle, denn eine unentdeckte und nichtbehandelte Erkrankung der Aorta kann im Ernstfall schnell zu einer lebensbedrohlichen Situation führen.“</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Wie bei allen Gefäßerkrankungen gilt grundsätzlich: „Früh erkannt und ggf. elektiv (geplant) behandelt, kann das Fortschreiten einer Erkrankung der Aorta ggf. verlangsamt oder aufgehalten und schwere Notfallsituationen vermieden werden.“</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Bildunterschrift</strong>: Dr. Marcus Wiedner und Prof. Jan Peter Goltz haben die Aorta im Fokus</span></p>]]></description><category><![CDATA[Luebeck,Advertorial,Aorta,Aortenchirurgie]]></category>
            <pubDate>Fri, 07 Jun 2024 12:45:16 +0200</pubDate>
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