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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 21:27:41 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 14:47:17 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Brustkrebs: Möglichkeiten der Rekonstruktion</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-moeglichkeiten-der-rekonstruktion/</guid><pp:caseid>674805</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen – jährlich sind etwa 70.000 Neuerkrankungen zu verzeichnen. Wenn eine komplette Entfernung der Brust notwendig ist, bestehen verschiedene Möglichkeiten der Rekonstruktion.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Die Brustentfernung – Experten sprechen von einer Mastektomie – ist bei etwa 10 bis 20 Prozent der betroffenen Frauen notwendig, zum Beispiel bei bestimmten Tumortypen, bei Vorliegen mehrerer Knoten oder bei Einwachsen des Tumors in Brustwand oder Haut. Früher war es noch notwendig, die gesamte Brust mit Haut, Brustwarze und Brustmuskel zu entfernen. Heutzutage können Chirurgen das Drüsengewebe entfernen und Haut, Brustwarze und Brustmuskel in den meisten Fällen erhalten. Trotzdem ist die Rekonstruktion der Brust ein komplexer Eingriff, der in spezialisierten Zentren vorgenommen werden sollte, denn ein schlechtes Operationsergebnis kann den Leidensweg der Frauen verlängern oder sogar verschlimmern. Die Sicherheit für die Patientinnen steht an erster Stelle und sollte im Einklang mit einem optimalen ästhetischen Ergebnis stehen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/40c74038-d7d4-4658-9d16-120d6e8b0601/1920_241020-prof.andreeunddr.fertsch.jpg?91808"><p><span>Dr. Sonia Fertsch, Oberärztin der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie an den Sana Kliniken Düsseldorf, erklärt: „Wichtige Ziele für die operative Brustrekonstruktion sind ein dauerhaft ästhetisch gutes Ergebnis und eine Verbesserung der Lebensqualität. Wir klären die Patientinnen daher über alle Möglichkeiten auf und empfehlen ihnen, sich ausreichend Zeit für die Entscheidung zu nehmen.“ Frauen, die eine Rekonstruktion wünschen, sollten sich vor dem Eingriff über alle Möglichkeiten informieren.&nbsp;</span></p><p><span>Professor Christoph Andree nahm 2004 die ersten Brustrekonstruktionen mit Eigengewebe in Düsseldorf vor. Der Mediziner und sein Team haben in über 20 Jahren mehr als 4000 Brustrekonstruktionen vorgenommen. Darüber hinaus ist der Mediziner international als Referent bekannt und seit vielen Jahren wissenschaftlicher Direktor des weltweit bekannten </span><a href="https://www.breast-symposium.com/" target="_blank">International Breast Symposium Düsseldorf</a>, IBSD<span>, das in diesem Jahr am 4. und 5. April zum 13. Mal stattfindet und auf dem sich Ärzte aus aller Welt über die neuesten Erkenntnisse zur Brustrekonstruktion austauschen. „Wichtig ist es, gemeinsam mit der Patientin ein Konzept zu erarbeiten, das zu einer besseren Lebensqualität führt und der Patientin zu einem besseren Körpergefühl verhilft“, sagt Christoph Andree.&nbsp;</span></p><h2><span>Implantate</span></h2><p><span>Bei der Brustrekonstruktion mit Silikonimplantaten kann das Implantat entweder über oder unter den Brustmuskel platziert werden. Die Platzierung hinter dem Brustmuskel ist manchmal notwendig, wenn nicht genügend Haut oder Fettgewebe vorhanden ist, um das Implantat ausreichend zu bedecken. Dies hilft, ein natürlicheres Aussehen zu erzielen und sichtbare Ränder des Implantats zu vermeiden. In einigen Fällen ist es notwendig, zunächst einen Gewebeexpander einzusetzen, um die Haut schrittweise zu dehnen, bevor das Implantat endgültig eingesetzt wird.&nbsp;</span></p><p><span>Nachteile einer Implantatrekonstruktion können ein höheres Risiko für Kapselfibrose (Verhärtung um das Implantat), ein unnatürliches Gefühl oder Spannungsgefühl in der Brust und das Risiko von weiteren Operationen im Laufe der Zeit sein.</span></p><h2><span>Körpereigenes Gewebe</span></h2><p><span>Neben der Rekonstruktion mit Implantaten können Chirurgen die Brust auch mit körpereigenem Gewebe wiederaufbauen. Das Gewebe können die Ärzte aus verschiedenen Körperregionen entnehmen. Wird die Brust mit Fettgewebe aus dem Unterbauch aufgebaut, handelt es sich um eine sogenannte DIEP-Lappenplastik (engl. Deep Inferior Epigastric Perforator). Kommt das Gewebe aus der Gesäßregion sprechen Experten von einem I-GAP-Lappen (engl. Inferior Gluteal Artery Perforator).&nbsp;</span></p><p><span>Bei einer Gewebeentnahme von der Oberschenkelinnenseite handelt es sich um einen TMG-Lappen (engl. Transverse Musculocutanaeus Gracilis), bei der Rückseite des Oberschenkels um einen PAP-Lappen (Profunda Artery Perforator). Eine weitere Möglichkeit ist die Entnahme aus dem großen Rückenmuskel Latissimus dorsi.&nbsp;</span></p><p><span>Vorteil dieser Techniken ist, dass die rekonstruierte Brust sich später wie normales Brustgewebe anfühlt und die Patientinnen kein Fremdkörpergefühl verspüren. Mit dieser Methode erhalten die Patientinnen eine sehr natürliche Form der Brust. Allerdings dauert dieser Eingriff bis zu sechs Stunden, und es verbleibt eine Narbe an der Entnahmestelle.</span></p><h2><span>Mögliche Komplikationen</span></h2><p><span>Nach einer Brustrekonstruktion mit dem Eigengewebe können in einigen Fällen Komplikationen auftreten. Diese können Wundheilungsstörungen, Infektionen oder Durchblutungsprobleme des transplantierten Gewebes umfassen. In einigen Fällen kann auch eine Korrekturoperation erforderlich sein. Eine ausführliche Beratung über mögliche Risiken erfolgt in der Sprechstunde.</span></p><h2><span>Die individuelle Entscheidung braucht Zeit</span></h2><p><span>Die Auswahl der entsprechenden Technik und die Entscheidung für die beste Entnahmestelle für das körpereigene Gewebe muss immer individuell für jede Patientin erfolgen.</span></p><p><span>„Wir nehmen uns in der Sprechstunde sehr viel Zeit für unsere Patientinnen. Es entstehen so viele Fragen, die Frauen haben Sorgen und Ängste. Die Aufklärung und ausführliche Besprechung der Möglichkeiten mit allen Vor- und Nachteilen ist das A und O“, sagt Sonia Fertsch. „Niemand sollte diese wichtige Entscheidung unter Zeitdruck treffen, das ist uns sehr wichtig“, so die Medizinerin weiter.&nbsp;</span></p><p><span>Wer sich unsicher ist, sollte eine zweite Meinung einholen. An der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie der Sana Kliniken Düsseldorf gibt es unter der Leitung von Christoph Andree ein Zweitmeinungszentrum, in dem sich Frauen ausführlich beraten und untersuchen lassen können.</span></p><p><span><strong>Weiterführende Informationen:</strong></span></p><p><a href="https://www.sana.de/duesseldorf-gerresheim/medizin-pflege/plastische-aesthetische-chirurgie" target="_blank"><span>Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie der Sana Kliniken Düsseldorf</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/duesseldorf-gerresheim/medizin-pflege/plastische-aesthetische-chirurgie/zweitmeinungszentrum-1" target="_blank"><span>Zweitmeinungszentrum</span></a></p><p><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-045OLk_S3_Mammakarzinom_2021-07_1.pdf" target="_blank"><span>S3-Leitlinie Mammakarzinom (awmf.org)</span></a></p><p><a href="https://www.dgpraec.de/patienten/op-infos/brustrekonstruktion/" target="_blank"><span>Brustrekonstruktion - Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (dgpraec.de)</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Brustkrebs,Brustkrebszentrum,Benrath,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 08:10:20 +0100</pubDate>
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                        <title>Friedensdorf International: Kinder bekommen Wundtherapie im Sana Krankenhaus Benrath</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/friedensdorf-international-kinder-bekommen-wundtherapie-im-sana-krankenhaus-benrath/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/friedensdorf-international-kinder-bekommen-wundtherapie-im-sana-krankenhaus-benrath/</guid><pp:caseid>682828</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li><span>Zwei Friedensdorf-Kinder mit großflächigen, chronischen Wunden wurden ehrenamtlich im Sana Krankenhaus Benrath therapiert.</span></li><li><span>Die Sana Kliniken AG übernimmt dabei die Materialkosten für die Wundtherapie mit Kaltplasma.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Menschen in Kriegs- und Krisengebieten haben meist keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Krankheiten und Verletzungen können vor Ort oftmals gar nicht behandelt werden. Im schlimmsten Fall kommt es zu ernsten Erkrankungen bis hin zum Tod. Sana engagiert sich im Rahmen der Initiative „Friedensdorf International“ und versorgt deutschlandweit in Kliniken verletzte und kranke Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten. Um die Schnittstelle zwischen Kliniken und Friedensdorf kümmern sich Daniela Zaunick und Matthias Bescherer aus dem Bereich Unternehmensstrategie Medizin. Das Sana Krankenhaus Benrath behandelt dabei schon seit mehr als zehn Jahren regelmäßig Kinder, die über Friedensdorf International nach Deutschland kommen. „Uns ist die Unterstützung von Friedensdorf International ein großes Anliegen", sagt Sana-Vorstand Dr. Jens Schick, Chief Operating Officer. "Die Kinder können in ihren Heimatländern nicht richtig versorgt werden und hätten ohne unsere medizinische Unterstützung langfristig ernste Gesundheitsprobleme.“</span></p><h2><span>Kinder aus Angola</span></h2><p><span>Kürzlich wurden zwei Kinder aus Angola mit chronischen Wunden bei Dr. Alexander Olk, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Sana Krankenhaus Benrath, ambulant behandelt. Das medizinische Team versorgte den neunjährigen Jungen </span>José<span>&nbsp;und das zehnjährige Mädchen Angelina ehrenamtlich. Um die Identität der Kinder zu schützen, wurden ihre Namen geändert.</span></p><p><span>Chefarzt Alexander Olk erklärt den medizinischen Befund des Jungen: „</span>José<span> kam schon im Mai 2024 mit einem Buruli Ulkus nach Deutschland. Dabei handelt es sich um eine in tropischen Gebieten vorkommende bakterielle Infektionserkrankung. Der kleine Junge litt unter großen Wunden im linken Bereich des Brustkorbs, am linken Unterbauch und am linken Arm. Zunächst war eine erfolgreiche Therapie nicht möglich. Im Oktober starteten wir dann eine spezielle Therapie mittels Kaltplasma. Schon nach sieben Behandlungssitzungen waren die Wunden wesentlich kleiner geworden.“</span></p><p><span>Das Mädchen kam mit einer chronischen Wunde nach Verbrennungen am linken Arm ins Krankenhaus zu Alexander Olk. Der Mediziner sagt: „Angelina litt unter starken Schmerzen und Einschränkungen im Alltag. Wir haben die Wunde zunächst konservativ behandelt und bei ausbleibendem Erfolg mit einer Kaltplasma Therapie begonnen. Nach fünf Einheiten stellte sich der Erfolg ein, mittlerweile ist die Wunde vollständig verheilt.“</span></p><h2><span>Kaltplasma beschleunigt die Wundheilung</span></h2><p><span>Chronische Wunden lassen sich heute gut mit Kaltplasma therapieren. Es hat eine desinfizierende Wirkung und beschleunigt die Wundheilung. Sana-Vorstand Jens Schick: „Ich schätze das Engagement unserer Ärzte und Pflegefachkräfte im Rahmen dieser Initiative. Um die Behandlungskosten auf mehrere Schultern zu verteilen, haben wir seitens der Sana Klinken AG im Fall der Kinder in Düsseldorf die für die spezielle Wundtherapie nötigen Materialkosten übernommen.“</span></p><p><span>Im Sana Krankenhaus Benrath kümmert sich das ganze Team der Abteilung um die kleinen Patienten, hört ihnen zu und gibt ihnen so wieder Hoffnung. Wenn die Behandlung abgeschlossen ist, fliegen die Kinder wieder zu ihren Familien in die Heimat.</span></p><p><span>Mehr Informationen zu </span>Friedensdorf International finden Sie <a href="https://friedensdorf.de/" target="_blank">hier</a>.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/31e63f62-6cb4-4759-b63b-c658d907f33b/1920_friedensdorf-benrath-teammitkindern.jpg?44580"><p><i><span>Das Team um Dr. Alexander Olk (r.) und die kleinen Patienten.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/31e63f62-6cb4-4759-b63b-c658d907f33b/friedensdorf-benrath-teammitkindern/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p><i><span>Für die Anwendung des Kaltplasmas wurden Produkte der Firma Coldplasmatech GmbH verwendet. Weitere Informationen zum Gerät und der Anwendung finden Sie </span></i><a href="https://urldefense.proofpoint.com/v2/url?u=https-3A__coldplasmatech.com_&d=DwMGaQ&c=2Nzgziem5RnM0F-ehybklw&r=_8dpi1eYOnChKlD2aCjfCdpZFo4yU7PnJnZAUzjd4rs&m=Bbi_5edte2fECsR3ihgOHUJDNPMokejrACw8ORJ6t9nZDBPwRX9PE1nLoGtPQyrz&s=4DJHoNqX1dfCFrU5Jnfq8UaWiNQne7dp2J-n5atcgQ4&e=" target="_blank"><i><span><u>hier</u></span></i></a><i><span>.</span></i></p><p><strong>Über die Sana Kliniken Düsseldorf</strong></p><p>Die Sana Kliniken Düsseldorf setzen sich zusammen aus den beiden Standorten Gerresheim und Benrath. Die beiden Krankenhäuser versorgen mit insgesamt etwa 1.200 Mitarbeitern und rund 360 aufgestellten Betten jährlich über 80.000 ambulante und stationäre Patienten. Das Sana Krankenhaus Benrath bietet dabei als Haus der Grund- und Regelversorgung ein breites Spektrum medizinischer Leistungen im stationären und ambulanten Bereich; die Versorgungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Onkologie sowie der Unfallchirurgie / Orthopädie. Jedes Jahr kommen zudem rund 500 Kinder in der Klinik zur Welt.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen. Alle Angaben geben den Stand von Dezember 2023 wieder.</p><p>Zum 1. November 2024 haben die Sana Kliniken AG den bayerischen Teil der bisherigen Regiomed-Kliniken übernommen. Dies beinhaltet die drei Kliniken in Coburg, Lichtenfels und Neustadt, mehrere Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sowie die Medical School zur universitären Medizinerausbildung. Rund 3.200 Mitarbeitende kümmern sich um mehr als 145.000 Patienten pro Jahr, die entweder voll- beziehungsweise teilstationär oder ambulant versorgt werden.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom,Benrath,Duesseldorf]]></category>
            <pubDate>Tue, 14 Jan 2025 08:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Umfrage: Viele Symptome einer Herzschwäche sind den Menschen in NRW nicht bekannt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/umfrage-viele-symptome-einer-herzschwaeche-sind-den-menschen-in-nrw-nicht-bekannt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/umfrage-viele-symptome-einer-herzschwaeche-sind-den-menschen-in-nrw-nicht-bekannt/</guid><pp:caseid>679254</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Eine repräsentative Umfrage zeigt: Viele Nordrhein-Westfalen nehmen Symptome nicht ernst.</li><li>Für fast jeden Zweiten gibt es Gründe, Krankheitssymptome zu ignorieren.</li><li>Kardiologe Professor Thorsten Dill vom Sana Krankenhaus Benrath klärt auf.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>„Stärke Dein Herz! Herzschwäche erkennen und behandeln“ – so lautet das Motto der diesjährigen Herzwochen. Viele Menschen nehmen die ersten Symptome einer Herzinsuffizienz nicht ernst genug. Eine aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag der Sana Kliniken AG zeigt, welche Anzeichen besonders häufig ignoriert werden und welche Gründe es dafür gibt. Die Anfang November abgeschlossene repräsentative Online-Befragung unter 5.000</span><i><span> </span></i><span>Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern ab 18 Jahren zeigt, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen zu wenig über das Krankheitsbild der Herzschwäche wissen.</span></p><h2><span>Erste Anzeichen sind häufig unbekannt</span></h2><p><span>Zu den ersten Warnsignalen einer Herzschwäche gehören unter anderem ein erhöhtes Anstrengungsgefühl, vermehrte Atemprobleme, Schwellungen an den Füßen oder Knöcheln sowie mehrmaliger Harndrang in der Nacht. Für rund 85 Prozent der Menschen in Nordrhein-Westfalen ist mehrmaliger nächtlicher Harndrang kein Grund für einen Arztbesuch. Mehr als zwei Drittel der Befragten würden bei einem erhöhten Anstrengungsgefühl nicht zur Untersuchung gehen. Schwellungen an den Füßen oder Knöcheln sind für mehr als 60 Prozent der</span> <span>Nordrhein-Westfalen kein Grund, sich ärztlich untersuchen zu lassen. Lediglich bei anhaltenden Atemproblemen würden die meisten der Befragten (87 Prozent) zum Arzt gehen. „Es ist bedenklich, wie wenig die Anzeichen einer Herzschwäche in der Bevölkerung bekannt sind. Daher ist es uns wichtig, regelmäßige Informationsveranstaltungen anzubieten und eng mit den niedergelassenen Hausärzten und Kardiologen zusammenzuarbeiten", sagt Professor Thorsten Dill, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie der Sana Kliniken Düsseldorf.</span></p><h2><span>Mehr als die Hälfte der</span> <span>Nordrhein-Westfalen findet Gründe, Krankheitssymptome zu ignorieren</span></h2><p><span>Etwa jeder Zweite in Nordrhein-Westfalen ignoriert Krankheitssymptome. 36 Prozent der Befragten gaben dabei an, nur in Notfällen zum Arzt zu gehen. Fast jeder Fünfte ignoriert Symptome, weil er oder sie sich nicht damit beschäftigen möchte. „Wir müssen den Menschen nahebringen, dass es frühe Anzeichen für Erkrankungen wie zum Beispiel die Herzschwäche gibt. Werden diese erkannt und eine Behandlung begonnen, können spätere schwere Folgen häufig verhindert werden. Die Aufklärung über den Nutzen von Prävention&nbsp;ist sehr wichtig. Menschen, die erst in einem späten Stadium der Erkrankung zum Arzt oder zur Ärztin gehen, haben eine schlechtere Prognose, als Menschen, die frühzeitig zu einem Gesundheitscheck gehen“, erklärt der Kardiologe.</span></p><h2><span>Geschlechtsspezifische Unterschiede: Wissenslücke vor allem bei Männern</span></h2><p><span>Männer und Frauen haben bei Herzerkrankungen teilweise sehr unterschiedliche Symptome. Frauen leiden zum Beispiel häufiger an einer Herzmuskelschwäche, bei der sich die linke Herzkammer schlechter ausdehnen kann. Das führt oftmals zu Wassereinlagerungen und einer Belastungsluftnot. Bei Männern ist hingegen häufiger die Pumpleistung des Herzens reduziert. Generell sind die Symptome einer Herzschwäche bei Frauen meist weniger typisch ausgeprägt als bei Männern.</span></p><p><span>Frauen sind der Umfrage nach in dieser Hinsicht besser informiert als Männer. Rund 80 Prozent der Frauen wussten, dass die Symptome bei einer Herzerkrankung geschlechtsabhängig sind. Bei den Männern war dies nur etwa der Hälfte bekannt. „Experten beschäftigen sich schon seit einigen Jahren mit der geschlechtersensiblen Medizin. Trotzdem kommt es in der Versorgungsrealität immer noch häufig vor, dass unspezifische Symptome bei Frauen nicht oder zu spät erkannt werden“, sagt der Herzmediziner.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7ef20dfd-72e6-4840-bf6a-ee1239869e7f/1920_professorthorstendill.png?70350"><p><i><span>Professor Thorsten Dill, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie der Sana Kliniken Düsseldorf.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7ef20dfd-72e6-4840-bf6a-ee1239869e7f/professorthorstendill/" target="_blank"><span>Copyright & Download</span></a></p><p><strong>Über die Sana Kliniken Düsseldorf</strong></p><p>Die Sana Kliniken Düsseldorf setzen sich zusammen aus den beiden Standorten Gerresheim und Benrath. Die beiden Krankenhäuser versorgen mit insgesamt etwa 1.200 Mitarbeitern und rund 360 aufgestellten Betten jährlich über 80.000 ambulante und stationäre Patienten. Das Sana Krankenhaus Benrath bietet dabei als Haus der Grund- und Regelversorgung ein breites Spektrum medizinischer Leistungen im stationären und ambulanten Bereich; die Versorgungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Onkologie sowie der Unfallchirurgie / Orthopädie. Jedes Jahr kommen zudem rund 500 Kinder in der Klinik zur Welt.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Duesseldorf,herz,Benrath,newsroom]]></category>
            <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 08:16:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Freundeskreis Benrath wählt neuen Vorstand</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/freundeskreis-benrath-waehlt-neuen-vorstand/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/freundeskreis-benrath-waehlt-neuen-vorstand/</guid><pp:caseid>651773</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;">Zeitenwende an der Spitze des Freundeskreises Benrather Krankenhaus e.V.: Auf der letzten Jahreshauptversammlung Mitte August 2023 haben sich der 1. Vorsitzende Prof. Dr. Dr. Herbert Koch, die Stell. Vorsitzende Bettina Wiedbrauk sowie Geschäftsführer Peter Josef Kleefisch nicht wieder zur Wahl gestellt: Der neue Vorstand besteht aus der 1. Vorsitzenden Juristin Silvia Scholemann-Lehne, dem 2. Vorsitzenden Dr. Hubert Parys (Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin), Prof. Dr. Thorsten Dill (Vertreter der Chefärzte) sowie Schatzmeister Michael Boeddinghaus.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Den drei scheidenden Vorstandsmitgliedern wurde von allen Seiten für ihr großartiges Engagement gedankt: „Für das Benrather Krankenhaus ist es ein unschätzbares Glück, über so viele Jahre einen Partner wie Sie an der Seite zu haben. Was Sie geleistet haben, ist außergewöhnlich. Sie haben den Standort maßgeblich unterstützt“, bedankte sich Michael Weckmann, Geschäftsführer der Sana Kliniken Düsseldorf, im Namen aller bei Bettina Wiedbrauk, Prof. Koch und Peter Josef Kleefisch für ihr ehrenamtliches Engagement zugunsten der Klinik. Der Freundeskreis Benrather Krankenhaus e.V. wurde 1990 gegründet.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Alles, was zu einer Jahreshauptversammlung gehört – Bericht der Kassenprüfer, des Schatzmeisters und des Geschäftsführers sowie Entlastung des Vorstandes – wurden einstimmig angenommen, ebenso die Wahlen der neuen 1. Vorsitzenden und ihres Stellvertreters. Beide sind dem Standort eng verbunden: Silvia Scholemann-Lehne ist Rechtsanwältin und hat beide Töchter im Sana Krankenhaus Benrath geboren. Dr. Parys gehört seit 27 Jahren zum Ärzteteam des Krankenhauses.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Geschäftsführer Weckmann stellte den Freundeskreismitgliedern die neuen Projekte für das Benrather Krankenhaus vor:</p><ol><li>Der Standort bekommt ein Sanitätshaus MED 360°.</li><li>Eine Medical Decision Unit wird eingerichtet und damit eine interdisziplinäre Aufnahmestation, die in die Notfallbehandlung eingebunden ist gegründet. Zudem bekommt die ZNA sechs zusätzliche Betten.</li><li>Die Cafeteria wird umgebaut und in einen 24-Stunden To-go-shop modernisiert.</li><li>Ein Ärztehaus wird gebaut mit Praxen und Wohnraum für Mitarbeitende.</li><li>Es wird eine Apotheke geben.</li></ol><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Michael Weckmann weiter: „Benrath ist gut aufgestellt – auch dank des Freundeskreises. Wir können beruhigt in die Zukunft schauen.“</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/3fbd8d19-26fa-4670-99e6-979c2d9ab87f/1920_freundeskreisbenrath.jpg?10000"><p><i>Der neugewählte Freundeskreis des Benrather Krankenhaus e.V.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/3fbd8d19-26fa-4670-99e6-979c2d9ab87f/freundeskreisbenrath/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über die Sana Kliniken Düsseldorf</strong></p><p>Die Sana Kliniken Düsseldorf setzen sich zusammen aus den beiden Standorten Gerresheim und Benrath. Die beiden Krankenhäuser versorgen mit insgesamt 1.260 Mitarbeitern und 438 Betten jährlich rund 88.000 Patienten. Das Sana Krankenhaus Benrath bietet dabei als Haus der Grund- und Regelversorgung ein breites Spektrum medizinischer Leistungen im stationären und ambulanten Bereich; die Versorgungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Onkologie sowie der Unfallchirurgie / Orthopädie. Jedes Jahr kommen zudem über 650 Kinder in der Klinik zur Welt.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="margin:0px;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich mehr als drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Duesseldorf,Benrath]]></category>
            <pubDate>Fri, 01 Sep 2023 15:31:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein halbes Leben mit Herzblut für die OP-Pflege</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ein-halbes-leben-mit-herzblut-fuer-die-op-pflege/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ein-halbes-leben-mit-herzblut-fuer-die-op-pflege/</guid><pp:caseid>586088</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;">Pflege ist vielfältig und immer mit großer Verantwortung, Empathie und Zuwendung verbunden. Gleichzeitig ist die Zukunft der Pflege eine der großen Herausforderungen für Gesellschaft und Politik. Allein in Deutschlands Krankenhäusern sind über 40.000 Stellen in der Pflege aktuell nicht besetzt. Bis 2025 explodiert die Zahl auf 200.000.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Bei den Sana Kliniken Düsseldorf sind viele Pflegekräfte den beiden Standorten in Benrath und Gerresheim über viele Jahre eng verbunden. Roswitha Gerlich (65) und Kerstin Kaebel (54) sind zwei von ihnen: 34 und 29 Jahre gehören die beiden Fachkrankenschwestern zum Benrather OP-Team: „Und das würden wir immer wieder machen. Und zwar mit Herzblut“, so ihre Bilanz.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Beide kamen nach der Wende nach Benrath – Kerstin Kaebel 1994 aus Thüringen, Roswitha Gerlich 1990 aus Magdeburg: „Ich war sofort hin und weg von dem OP. Das waren zwei Welten. Es hat mir von Anfang an großartig gefallen. Ich wurde sehr nett aufgenommen, und darum bin ich geblieben. Auch privat, ich wohne in Urdenbach.“</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">16 Mitarbeitende, darunter eine Versorgungsassistentin und fünf OTAs, teilen sich die Dienste in fünf OP-Sälen in Benrath. Sie müssen sehr flexibel arbeiten, denn Operationen sind nicht immer planbar. In den allermeisten Fällen haben OP-Schwestern keinen Kontakt zu den Patienten, die bereits schlafend in den OP-Saal kommen. Und dennoch: „Es ist befriedigend, bei Operationen dabei zu sein, und zu sehen, wie unseren Patientinnen und Patienten geholfen wird und sie gesund werden“, sagt Kerstin Kaebel.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Beide langjährigen OP-Schwestern blicken nicht nur positiv auf die zurückliegenden Jahre. Vieles habe sich geändert, nicht alles zum Positiven. Sie wünschten sich mehr Wertschätzung und auch mehr Miteinander. Ein Generationenwechsel stehe an, der Nachwuchs fehle. Was sie mögen? Eigenständig arbeiten und mit viel Empathie für Patienten da sein. „Wir können uns aufeinander verlassen!“ OP-Fachkrankenschwester Roswitha Gerlich arbeitet ihr halbes Leben im OP und bilanziert wenige Monate vor dem wohl verdienten Un-Ruhestand: „Ich habe meinen Beruf gewählt, um Menschen zu helfen. Alles richtig gemacht!“</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/983eb01f-a448-4279-ae3e-47f1c40aa1c1/1920_csm-img-4636-5dcff79e4a.jpg?10000"><p>Kerstin Kaebel und Roswitha Gerlich Fachkrankenschwestern Benrather OP-Team</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e0f2d4d0-5472-43f7-be56-bca5435b9074/1920_op-pflege2.jpg?10000"><p>Kerstin Kaebel und &nbsp;Gerlich Fachkrankenschwestern Benrather OP-Team</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/e0f2d4d0-5472-43f7-be56-bca5435b9074/op-pflege2/" target="_blank">Download</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Duesseldorf,Bernrath,Benrath]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Aug 2023 08:18:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Mit 99 Jahren eine neue Hüfte: &quot;Ich fühle mich großartig&quot;!</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mit-99-jahren-eine-neue-huefte-ich-fuehle-mich-grossartig/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mit-99-jahren-eine-neue-huefte-ich-fuehle-mich-grossartig/</guid><pp:caseid>586087</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;">Wenn Udo Jürgens singt „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“, kann Helmut Winkler nur schmunzeln. Der gebürtige Düsseldorfer sieht zwar aus wie 66, er feiert im Oktober seinen 100. Geburtstag. Und damit nicht genug: Am 26. Juli 2023 bekam er von Dr. Alexander Olk eine neue Hüfte. Sechs Tage nach dem Eingriff läuft er ohne Krücken im Patientenzimmer des Sana Krankenhauses Benrath auf den Balkon: „Ich fühle mich großartig“!</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Medizinisch gesehen gibt es für eine Hüftprothesen-Operation keine Altersgrenze. Und aufgrund des steigenden Durchschnittsalters der Bevölkerung, benötigen immer mehr ältere Patientinnen und Patienten eine Knie- oder Hüftoperation. „Grundsätzlich ist das auch in jedem Alter möglich. Wichtig ist – neben der körperlichen Verfassung und möglichen Begleiterkrankungen - das allgemeine Aktivitätsniveau. Gerade bei noch selbstständig lebenden, älteren Personen kann eine schmerzbedingte Mobilitätseinschränkung zum Verlust der Eigenständigkeit mit Pflegebedarf führen“, sagt Dr. Alexander Olk, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Sana Krankenhaus Benrath.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Hier geht man seit 2023 neue Behandlungswege für Patienten, die ein künstliches Hüftgelenk brauchen. Das Programm heißt „Rapid Recovery*“ und bedeutet „rasche Genesung oder schnelle Heilung“. &nbsp;Bei Helmut Winkler lief vor und während der Operation alles nach Plan. Am 6. Tag nach der OP freut sich der Vater von vier Kindern auf die Reha, die am nächsten Tag beginnen soll: „Ich möchte zu meinem Geburtstag fit sein und auch wieder Golf spielen können.“</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Seine Hüftschmerzen bestanden erst wenige Monate, wurden aber schnell schlimmer. Helmut Winkler bekam Probleme beim Laufen, und seine Golfabschläge waren nur noch unter starken Schmerzen möglich. Für Chefarzt Dr. Olk keine ungewöhnliche Entwicklung: „Anders als beim Verschleiß in den Knien geht es bei Hüften häufig sehr schnell, sodass die Patienten einen Ersatz brauchen.“</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Als Qualitätsoffensive der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie wurde in Deutschland ein<br>besonderes Zertifizierungssystem entwickelt: Kliniken, an denen eine besonders hohe Anzahl von Kunstgelenken eingesetzt wird und die zudem zahlreiche zusätzliche Qualitätskriterien nachweisen, können als EndoProthetikZentrum (EPZ) zertifiziert werden. Das zertifizierte EPZ am Sana Krankenhaus Benrath war das Erste in Düsseldorf. Im September 2023 steht die erneute Re-Zertifizerung an. Als Lehrkrankenhaus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stehen den erfahrenen Orthopäden zudem alle modernen diagnostischen Möglichkeiten zur Verfügung.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">*<strong>Rapid Recovery</strong><span>&nbsp;</span>wurde speziell für Gelenkersatzpatienten entwickelt, um alle Aspekte der Patientenversorgung, vom Erstkontakt bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus und darüber hinaus, zu optimieren: Das Programm beinhaltet alle Maßnahmen, die der frühzeitigen Mobilisierung und schnellen Genesung der Patienten nach Operationen dienen. Es beinhaltet eine sorgfältige medizinische Vorbereitung, die ausführliche Aufklärung der Patienten, Gangschule, Hilfsmittel, eine schonende und blutsparende Operation sowie eine ausreichende Schmerztherapie. Weitere Vorteile bestehen vor allem in der Vermeidung von Komplikationen, die durch die postoperative Bettlägerigkeit entstehen können, z. B. Thrombosen, Embolien oder Lungen- und Harnblasenentzündungen. Ziel aller Maßnahmen ist die frühestmögliche Mobilisierung der Patienten. Mit intensiver Schulung und gründlicher Aufklärung sollen Ängste abgebaut und somit bestmögliche Behandlungsresultate erzielt werden.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Benrath,Duesseldorf]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Aug 2023 08:16:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Sana Kliniken Düsseldorf: Klimapartner der Landeshauptstadt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-duesseldorf-klimapartner-der-landeshauptstadt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-duesseldorf-klimapartner-der-landeshauptstadt/</guid><pp:caseid>586089</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Düsseldorf, 20. 06. 2023.&nbsp;</strong>Die Sana Kliniken Düsseldorf haben eine Klimaschutzvereinbarung mit der Landeshauptstadt Düsseldorf unterzeichnet.„Hauptziel unserer freiwilligen Klimaschutzvereinbarung ist es, die Treibhausgasemissionen und den Energieverbrauch der Sana Kliniken Düsseldorf auf dem Weg zur Klimaneutralität 2035 um mindesten 15,6 Prozent zu senken“, sagt Geschäftsführer Michael Weckmann.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Krankenhäuser gehören zu den ressourcenintensivsten Großverbrauchern. Die Sana Kliniken Düsseldorf setzen bereits viele Projekte um:Energie sparen, Müll vermeiden, nachhaltig Bauen, Dächer begrünen, umweltfreundliche Mobilitätskonzepte für die Mitarbeitenden anbieten und unterstützen und<span>&nbsp;</span><strong>das Nachhaltigkeitsinstrument Green Hospital (</strong>Green Hospital beruht auf Energie – Umwelt – Mensch und verbindet ökologische und soziale Nachhaltigkeit)<span>&nbsp;</span><strong>um</strong>setzen, sind nur einige Beispiele.<span>&nbsp;</span><strong>„</strong>Wir haben unsere Verantwortung im Klima- und Umweltschutz erkannt und nehmen sie aktiv an“, so Geschäftsführer Weckmann.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Und geht mit beiden Standorten in Benrath und Gerresheim und rund 1.150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen großen Schritt weiter, um eine Reduktion der Emissionen mit folgenden Maßnahmen zu erreichen:</p><ol><li style="text-align:left;">Energiesparen</li><li style="text-align:left;">Energieeffizienz</li><li style="text-align:left;">Einsatz von erneuerbaren Energien</li><li style="text-align:left;">nachhaltige(re) Mobilität</li><li style="text-align:left;">nachhaltige(re) Lieferketten</li><li style="text-align:left;">nachhaltige(re) Produkte und Dienstleistungen</li><li style="text-align:left;">freiwillige Kompensation</li></ol><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Der offizielle Anfang ist mit der Vertragsunterzeichnung gemacht. Dazu mussten die Sana Kliniken Düsseldorf den aktuellen Émissionen-Ist-Zustand als Basis festhalten, an der künftig alle angestrebten und erreichten Ziele bis 2035 gemessen werden. Die Daten fließen in vorgegebenen Zeitabständen in ein Datenmonitoring, das alle beteiligten Unternehmen regelmäßig befüllen müssen. „Wichtig ist für uns auch der Austausch und das Lernen aller beteiligten Unternehmen untereinander durch ein aktives Netzwerk“, sagt Dirk Balkenhoff. Der Technische Leiter Gebäudemanagement ist der Verantwortliche für das Thema Klimaschutz bei den Sana Kliniken Düsseldorf. Und auch Michael Weckmann ergänzt: „Als aktiver Klimapartner der Landeshauptstadt möchten wir mit gutem Beispiel vorangehen und entwickeln daher unser Green Hospital Konzept gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden stetig weiter.“</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Benrath,Duesseldorf]]></category>
            <pubDate>Tue, 20 Jun 2023 08:21:00 +0200</pubDate>
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