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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 09:42:34 +0200</pubDate>
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                        <title>Tropfen für Tropfen: Mit Blutspenden zum Lebensretter</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/tropfen-fuer-tropfen-mit-blutspenden-zum-lebensretter/</guid><pp:caseid>708955</pp:caseid><pp:subtitle>Am 14. Juni 2025 ist Weltblutspendetag</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Weltblutspendetag am 14. Juni 2025</li><li><span>Klinikum Dahme-Spreewald benötigt jährlich ungefähr 3800 Blutkonzentrate mit roten Blutkörperchen zur Versorgung&nbsp;</span></li><li>Regelmäßige Blutspendetermine direkt im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Mit einer Blutspende kann jeder zum Lebensretter werden. Die lebensrettenden Transfusionen sind für Patienten mit ausgeprägter Anämie (Blutarmut) - verursacht zum Beispiel durch Krebs, chronische Nieren- und Darmerkrankungen, aber auch durch akute Blutungen, wie Unfallverletzungen oder größere Operationen - unverzichtbar. Das Klinikum Dahme-Spreewald benötigt an den beiden Krankenhaus-Standorten jährlich ungefähr 3800 Blutkonzentrate mit roten Blutkörperchen zur Versorgung der Patienten</strong></p><p><strong>&nbsp;</strong>„Blutspenden können Leben retten. Die marktreife Entwicklung eines Kunstblutes mit vergleichbaren Eigenschaften ist bislang noch nicht absehbar", sagt Ulrich Wenzel. Der Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin ist der Transfusionsverantwortliche am Krankenhaus-Standort Königs Wusterhausen. Glücklicherweise ist der Verbrauch von Blutkonserven seit Jahren rückläufig. Das liegt vor allem daran, dass moderne Verfahren blutsparende Operationen ermöglichen und dadurch weniger Fremdblut benötigt wird. In manchen Situationen sind Blutprodukte allerdings nach wie vor unverzichtbar. „Anämie ist die häufigste Begründung einer Transfusion. Da jedoch zahlreiche Ursachen für die Anämie möglich sind, versucht man normalerweise, wenn genügend Zeit bleibt, zunächst die Ursache der Anämie zu beheben, zum Beispiel einen Eisenmangel. Die Transfusion wird erst notwendig, wenn der Patient zu&nbsp;instabil wird und eine rechtzeitige Therapie der Anämie nicht mehr möglich ist“, erklärt der Oberarzt. Das kann beispielsweise bei bestimmten Operationen, schweren Verletzungen, Magen- und Darmblutungen, sowie der Behandlung von Krebspatienten, manchmal auch im Rahmen einer Geburt der Fall sein.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0c6659dc-a696-4065-839c-91a61baeb3f9/1920_kds-blutspende-istocj.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i><span>Mit einer Blutspende zum Lebensretter: Im Klinikum Dahme-Spreewald sind Blutprodukte für die Behandlung von Patienten unverzichtbar. Wegen der begrenzten Haltbarkeit sind die Krankenhäuser ständig auf Nachschub angewiesen.&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0c6659dc-a696-4065-839c-91a61baeb3f9/kds-blutspende-istocj/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Gut geschützter Vorrat</h2><p>Das Klinikum Dahme-Spreewald hat im Jahr 2024 an den beiden Standorten in Königs Wusterhausen und Lübben 3720 Erythrozyten-Konzentrate (rote Blutkörperchen) verbraucht. Hinzu kamen 73 Thrombozyten-Konzentrate (Blutplättchen) und 326 gefrorene Frischplasmen (flüssiger Teil des menschlichen Blutes ohne Blutzellen, enthält zum Beispiel die Gerinnungsfaktoren). Damit immer genügend lebensrettende Blutprodukte verfügbar sind, unterhält das Klinikum Dahme-Spreewald an beiden Krankenhaus-Standorten Blutdepots, in denen ein Vorrat lagert. Die Blutprodukte sind empfindlich und haben eine begrenzte Haltbarkeit, weswegen ständig Nachschub benötigt wird. Erythrozyten-Konzentrate halten sich bei +2°C bis +6°C bis zu 49 Tage. Schockgefrorenes Frischplasma ist deutlich länger haltbar, und kann bei -40°C bis zu zwei Jahre aufbewahrt werden. Thrombozyten-Konzentrate sind am empfindlichsten, sie müssen bei Raumtemperatur gelagert werden und müssen während der Lagerung durch Agitatoren ständig behutsam geschwenkt werden, um ein Zusammenkleben zu verhindern. Nur so kann ihre Funktion erhalten werden, gleichzeitig beträgt die Haltbarkeit dabei kurze 4 Tage. Deswegen liegen Thrombozyten-Konzentrate nicht vor Ort im Blutdepot, sondern werden bei Bedarf vom Blutspendedienst geliefert.</p><h2>Blutspende-Aktionen in der Region</h2><p>Bundesweit werden nach Angaben des Blutspende-Dienstes des Deutschen Roten Kreuz jeden Tag rund 15.000 Blutspenden benötigt, um den Bedarf in Krankenhäusern und Arztpraxen zu decken. Vor allem während der Urlaubs- und Ferienzeit ist der Vorrat an Konserven regelmäßig recht klein, weil für gewöhnlich weniger Menschen Blut spenden. Umso wichtiger ist es also, auch im Sommer bei Blutspendeaktionen mitzumachen. In Deutschland darf jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren Blut spenden - Männer maximal sechsmal im Jahr, Frauen höchstens viermal jährlich. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern der Gesundheitszustand. Vor der Blutspende erfolgt eine ärztliche Untersuchung, bei der Temperatur, Blutdruck und Puls gemessen werden. Mit einem Test wird das Spenderblut auf Infektionen untersucht und bei Erstspenden zudem die Blutgruppe bestimmt.</p><p>Das Klinikum Dahme-Spreewald erhält seine Blutkonserven über den Blutspendedienst vom Deutschen Roten Kreuz. Die Organisation führt in Königs Wusterhausen und Lübben regelmäßig Blutspendeaktionen durch. Regelmäßig finden auch Blutspende-Aktionen im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen statt. Aktuelle Termine und viele Informationen rund ums Blutspenden gibt es auf der Internetplattform <a href="https://www.drk-blutspende.de" target="_blank">www.drk-blutspende.de</a>.</p><h2>Zum Weltblutspendetag</h2><p>Der Aktionstag wurde vor 21 Jahren durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Internationale Organisation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, die International Society of Blood Transfusion und die International Federation of Blood Donor Organizations ins Leben gerufen. Als Datum wurde der 14. Juni gewählt – der Geburtstag des Pathologen Karl Landsteiner (1868 – 1943), der als Entdecker des AB0-Systems der Blutgruppen gilt und als „Vater der Immunhämatologie“ bezeichnet wird. Die weltweit erste Bluttransfusion gelang vor rund 200 Jahren in England.</p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,BLUTSPENDEN,weltblutspendetag,Blutspende]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 09:42:34 +0200</pubDate>
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                        <title>Tropfen für Tropfen Leben</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/tropfen-fuer-tropfen-leben/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/tropfen-fuer-tropfen-leben/</guid><pp:caseid>708829</pp:caseid><pp:subtitle>So wichtig sind Blutprodukte für die Herzmedizin</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li><span>Weltblutspendetag (World Blood Donor Day) am 14. </span>Juni 2025</li><li><span>&nbsp;</span>Sana-Herzzentrum Cottbus benötigt jährlich mehr als 2.800 Blutkonserven zur Versorgung von Patienten</li><li>Besonders im Sommer ist Spenderblut knapp</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Am 14. Juni 2025 ist Weltblutspendetag. Ein wichtiges Datum – auch für die Herzmedizin, denn Spenderblut ist im Klinikalltag unverzichtbar. Allein im Sana-Herzzentrum Cottbus wurden im Jahr 2024 mehr als 2.800 Blutprodukte für Operationen sowie die notfall- und intensivmedizinische Versorgung von Patienten benötigt. Die Spezialklinik für Herzerkrankungen engagiert sich seit Jahren für einen rationalen, sparsamen Umgang mit Transfusionen.</strong></p><p>„Dank der stetigen Weiterentwicklung der Herzmedizin, modernster Medizintechnik und immer schonenderen Operationsmethoden können wir Blutkonserven immer sparsamer einsetzen“, erklärt PD. Dr. Sören Schenk, Oberarzt der Herzchirurgie und Transfusionsverantwortlicher im Sana-Herzzentrum Cottbus. Allerdings seien Blutprodukte, die aus Spenderblut aufbereitet werden, nach wie vor unverzichtbar, denn es bislang gibt es keine künstlich herstellbaren Ersatzprodukte mit ähnlichen Eigenschaften, betont der Herzchirurg.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0c6659dc-a696-4065-839c-91a61baeb3f9/1920_kds-blutspende-istocj.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Mit einer Blutspende zum Lebensretter: Im Sana-Herzzentrum Cottbus sind Blutprodukte für die Behandlung von Patienten unverzichtbar. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0c6659dc-a696-4065-839c-91a61baeb3f9/kds-blutspende-istocj/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Expertise im Patient-Blood-Management</h2><p>Der rationale und sparsame Umgang mit Blutprodukten auch „Patient Blood Management“ (PBM) ist ein zentrales Thema in der modernen Medizin, auf das die Weltgesundheitsorganisation WHO erst 2021 in einem viel beachteten „Policy Brief“ hingewiesen hat. Im Sana-Herzzentrum Cottbus ist das PBM schon seit vielen Jahren aus verschiedenen Gründen ein wichtiges Thema. Mit Prof. Dr. Andreas Koster, der seit Anfang 2024 die Anästhesie leitet, hat das Cottbuser Herzzentrum einen Spezialisten auf dem Gebiet das Patient-Blood-Management hinzugewonnen. Das Konzept zielt darauf ab, Bluttransfusionen zu minimieren. Prof. Dr. Andreas Koster gehört zu den international anerkannten Experten dieses Fachgebietes und hat an den aktuell geltenden Leitlinien für dieses wichtige Verfahren mitgewirkt. Seine Expertise fließt in die hohen Standards, die beim Umgang mit Blutprodukten im Herzzentrum bereits angewendet werden, ein und trägt zu noch mehr Patientensicherheit bei.</p><h2>Mangelware und Risiken</h2><p>Seit längerer Zeit setzen die Cottbuser Mediziner auf einen sparsamen Einsatz von Fremdblut-Transfusionen. Das hat mehrere Gründe. „In den meisten Ländern besteht ein Mangel an Blutkonserven. Das ist auch bei uns in Deutschland so“, sagt der Chefarzt der Anästhesie. Zum anderen steigt durch den Einsatz von Blutprodukten nachweislich das Risiko für Komplikationen wie Entzündungen und Infektionen. Allerdings sei der Einsatz der Konzentrate bei bestimmten Operationen, bei Notfällen wie schweren Verletzungen oder der Behandlung verschiedener chronischer Krankheiten alternativlos.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/dfd98e78-21ed-4edd-b440-9de864172778/1920_andreaskoster.jpg?10000"><p><br><br><i>Prof. Dr. Andreas Koster ist Chefarzt der Anästhesie im Cottbuser Herzzentrum und ein international anerkannter Experte für das Patient-Blood-Management. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/dfd98e78-21ed-4edd-b440-9de864172778/andreaskoster/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Mehrere Bausteine, ein Ziel: Blut sparen</h2><p>Die Cottbuser Herzklinik baut beim Patient-Blood-Management auf eine Vielzahl verschiedener Elemente. Eines davon setzt schon vor der Operation an: So werden Patienten bereits vor einem Eingriff, bei dem das Risiko einer Bluttransfusion hoch ist, auf eine mögliche Blutarmut untersucht und bei Bedarf dagegen behandelt. Ein weiterer entscheidender Baustein ist die Anwendung minimalinvasiver Operationsmethoden: möglichst kleine Schnitte, blutsparende und schonende Verfahren werden wo immer möglich bevorzugt. Zudem können die Ärzte bei Eingriffen am Herzen mit speziellen Medikamenten die Viskosität und Gerinnung des Blutes so beeinflussen, dass möglichst wenig Blut im Operationsbereich austritt. Darüber hinaus setzen die Mediziner im Sana-Herzzentrum Cottbus während größerer Operationen „Cell-Saver“ ein. Durch diese maschinelle Autotransfusion kann das Blut des Patienten im Operationsgebiet gesammelt, aufbereitet und als Eigenblutspende zurücktransfundiert werden.</p><h2>Wunderwerk der Technik bei Herz-OPs</h2><p>Einen wichtigen Beitrag leisten auch Herz-Lungen-Maschinen der jüngsten Generation. Wenn der Lebensmotor während einer herzchirurgischen Operation stillstehen muss, übernehmen diese Hightech-Geräte die Funktion von Herz und Lunge, damit der Blutkreislauf weiter aufrechterhalten wird. Die hochkomplexe Maschine wurde in den 1950er-Jahren erfunden und machte Eingriffe am stehenden Herzen erst möglich. In den Anfangsjahren wurden für eine Operation, bei der die Herz-Lungen-Maschine zum Einsatz kam, mehrere Liter Spenderblut benötigt. Heute kommen die Geräte nahezu ohne Fremdblut aus. Ein riesiger medizinischer Fortschritt. Statt die Maschine wie früher zu Beginn der Operation mit Blutprodukten zu füllen, wird das Blut des Patienten heute mit einer speziellen Elektrolytlösung verdünnt, dass es so auch über mehrere Stunden in der Herz-Lungen-Maschine immer wieder aufbereitet und durch den Körper gepumpt werden kann.</p><h2>Gut geschützter Vorrat</h2><p>Trotz des konsequenten Patient-Blood-Managements ist das Sana-Herzzentrum Cottbus auf Blutprodukte angewiesen. Allein im vergangenen Jahr wurden 2884 Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentrate verbraucht. Der leichte Anstieg im Vergleich zu 2023 ist dabei vor allem auf die gestiegene Anzahl an Operationen zurückzuführen. Dennoch zahlt sich der konsequent sparsame Umgang mit Blutkonserven aus. Statistisch gesehen hat jeder behandelte Patient im Sana-Herzzentrum Cottbus im Jahr 2024 nur 0,6 Blutkonserven erhalten.</p><p>Damit stets genügend Konzentrate zur Verfügung stehen, befindet sich in direkter Nähe zum Herzzentrum ein Depot, in dem verschiedene Blutprodukte gut geschützt lagern. „Blutprodukte sind sehr empfindlich und nicht lange haltbar. Wir benötigen ständig Nachschub“, sagt PD Dr. Sören Schenk. Erythrozytenkonzentrate halten sich bei +2 bis +6 ° Celsius bis zu 49 Tage. Thrombozytenkonzentrate sind nur rund vier Tage bei Raumtemperatur haltbar und müssen während der Lagerung durch Agitatoren ständig behutsam geschwenkt werden, damit sie in Bewegung bleiben. Am längsten haltbar ist schockgefrorenes Frischplasma, das bei minus 40 Grad Celsius bis zu zwei Jahre aufbewahrt werden kann.</p><h2>Keine Frage des Alters, sondern der Gesundheit</h2><p>Bundesweit werden nach Angaben des Blutspende-Dienstes des Deutschen Roten Kreuz jeden Tag rund 15.000 Blutspenden benötigt, um den Bedarf in Krankenhäusern und Arztpraxen zu decken. Vor allem während der Urlaubs- und Ferienzeit ist der Vorrat an Konserven regelmäßig recht klein, weil für gewöhnlich weniger Menschen Blut spenden. Umso wichtiger ist es also, auch im Sommer bei Blutspende-Aktionen mitzumachen. In Deutschland darf jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren Blut spenden - Männer maximal sechsmal im Jahr, Frauen höchstens viermal jährlich. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern der Gesundheitszustand. Vor der Blutspende erfolgt eine ärztliche Untersuchung, bei der Temperatur, Blutdruck und Puls gemessen werden. Mit einem Test wird das Spenderblut auf Infektionen untersucht und bei Erstspenden zudem die Blutgruppe bestimmt.</p><h2>Aktuelle Blutspendetermine</h2><p>Wer Blut spenden möchte, kann das bei verschiedenen mobilen Blutspendediensten und stationären Blutspendezentren in Cottbus und Umgebung. Aktuelle Termine und Infos zum Thema gibt es im Internet unter&nbsp;<a href="http://www.blutspenden.de/" target="_blank">www.blutspenden.de</a>. &nbsp;</p><p><span><strong>Über das Sana-Herzzentrum Cottbus</strong></span></p><p><span>Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist ein modernes Krankenhaus, das auf die Versorgung von kardialen Erkrankungen spezialisiert ist. Die Klinik im Herzen der Lausitz bieten medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Niveau. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Dabei steht das Sana-Herzzentrum Cottbus für ausgezeichnete Herzmedizin und erreicht im Ranking Deutschlands beste Krankenhäuser bundesweit Platz 2. Die Klinik für Herzchirurgie ist im Jahr 2022 bereits das dritte Mal in Folge als beste Herzchirurgie Deutschlands vom FAZ-Institut auszeichnet worden. Bei der Anwendung der kathetergestützten Aortenklappenimplantation (TAVI) über die Leistenvene zählt die Cottbuser Spezialklinik mit mehr als 5.000 behandelten Patienten sogar zur Weltspitze.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,herzmedizin,kardiologie,herzchirurgie,wissen fuer herz,Herzzentrum,newsroom,patient-blood-management,Prof. Dr. Andreas Koster,BLUTSPENDEN,weltblutspendetag]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 09:11:40 +0200</pubDate>
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                        <title>Mit Blutspende zum Lebensretter werden</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mit-blutspende-zum-lebensretter-werden/</guid><pp:caseid>708815</pp:caseid><pp:subtitle>Am 14. Juni ist Weltblutspendetag</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Weltblutspendetag (World Blood Donor Day) am 14. Juni 2025</li><li>Sana Kliniken Niederlausitz benötigen jährlich rund 2400 Blutkonserven zur Versorgung von Patienten</li><li>Besonders im Sommer ist Spenderblut knapp</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Mit einer Blutspende kann jeder zum Lebensretter werden. Allein in den Sana Kliniken Niederlausitz werden pro Jahr rund 2400 Blutkonserven benötigt. Die lebensrettenden Spenden sind bei bestimmten Operationen, in Notfällen oder bei der Behandlung von chronischen Krankheiten unverzichtbar. &nbsp;</strong></p><p>„Der Verbrauch von Blutkonserven geht glücklicherweise seit mehreren Jahren zurück, weil wir dank moderner Verfahren sehr blutsparend operieren können. Aber Blutspenden sind in vielen Fällen nach wie vor unverzichtbar. Trotz allen Fortschritts in der Medizin gibt es bis heute kein künstlich herstellbares Produkt mit ähnlichen Eigenschaften“, sagt Jana Wilimowski. Die Leitende Oberärztin im Zentrum für interdisziplinäre Intensivmedizin und Anästhesie ist Transfusionsverantwortliche Ärztin in den Sana Kliniken Niederlausitz und gleichzeitig OP-Managerin. Allein im Jahr 2024 benötigte der Gesundheitsversorger in den Krankenhäusern in Senftenberg und Lauchhammer <span>2241</span> Blutkonserven, 2023 lag der Verbrauch bei 2265 Konserven. Am höchsten ist der Bedarf in der Intensivmedizin, aber auch in der Gefäß- und Unfallchirurgie sowie in der allgemeinen Inneren Medizin der Sana Kliniken Niederlausitz. Denn die Konserven werden vorrangig in Notfällen bei schweren Verletzungen, zur Behandlung von chronischen Krankheiten oder im Rahmen bestimmter Operationen benötigt.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0c6659dc-a696-4065-839c-91a61baeb3f9/1920_kds-blutspende-istocj.jpg?10000"><p><br><br><i>Mit einer Blutspende zum Lebensretter: In den Sana Kliniken Niederlausitz sind Blutprodukte für die Behandlung von Patienten unverzichtbar. Wegen der begrenzten Haltbarkeit sind die Krankenhäuser ständig auf Nachschub angewiesen.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0c6659dc-a696-4065-839c-91a61baeb3f9/kds-blutspende-istocj/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Vorrat in Depots</h2><p>Damit immer genügend lebensrettende Blutprodukte verfügbar sind, haben die Sana Kliniken Niederlausitz zwei gut geschützte Depots an den Krankenhausstandorten eingerichtet. Dort lagert ein Vorrat von etwa 40 Blutkonserven. „Die Blutprodukte sind sehr empfindlich und haben zum Teil nur eine sehr kurze Haltbarkeit. Deswegen benötigen wir ständig Nachschub“, erklärt Jana Wilimowski. <span>Erythrozytenkonzentrate halten sich bei +2 bis +6 ° Celsius bis zu 49 Tage. Thrombozytenkonzentrate sind nur rund vier Tage bei Raumtemperatur haltbar und müssen während der Lagerung durch Agitatoren ständig behutsam geschwenkt werden, damit sie in Bewegung bleiben. Am längsten haltbar ist schockgefrorenes Frischplasma, welches bei minus 40 Grad Celsius bis zu zwei Jahre aufbewahrt werden kann.</span></p><h2>Keine Frage des Alters</h2><p>Bundesweit werden nach Angaben des Blutspende-Dienstes des Deutschen Roten Kreuz jeden Tag rund 15.000 Blutspenden benötigt, um den Bedarf in Krankenhäusern und Arztpraxen zu decken. Vor allem während der Urlaubs- und Ferienzeit ist der Vorrat an Konserven regelmäßig recht klein, weil durch die Urlaubs- und Sommerzeit für gewöhnlich weniger Menschen Blut spenden. Umso wichtiger ist es also, auch im Sommer bei Blutspendeaktionen mitzumachen. In Deutschland darf jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren Blut spenden - Männer maximal sechsmal im Jahr, Frauen höchstens viermal jährlich. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern der Gesundheitszustand. Vor der Blutspende erfolgt eine ärztliche Untersuchung, bei der Temperatur, Blutdruck und Puls gemessen werden. Mit einem Test wird das Spenderblut auf Infektionen untersucht und bei Erstspenden zudem die Blutgruppe bestimmt. „Nicht jede Blutgruppe ist für jeden Patienten geeignet. Daher ist es so wichtig, dass die breite Masse spendet. Blutspenden kostet nur ein wenig persönliche Zeit und kann im Ernstfall einem anderen Menschen das Leben retten“, appelliert Jana Wilimowski daran, selbst zum Blutspender zu werden.</p><h2>Aktuelle Blutspende-Termine</h2><p>Die Sana Kliniken Niederlausitz <span style="text-align:start;">erhalten ihre Blutkonserven über den Blutspendedienst vom Deutschen Roten Kreuz Nord-Ost. Das DRK führt in Senftenberg, Lauchhammer und Umgebung regelmäßig Blutspende-Aktionen durch. Die nächsten Termine sind für den 14. Juni bei Sakura Fitness in Senftenberg, am 17. Juni in der Oberschule Lauchhammer sowie am 26. Juni im Landratsamt Senftenberg geplant. Alle Termine sowie eine Übersicht über die Blutgruppen, die gerade besonders dringend gebraucht werden, gibt es auf der Internetplattform&nbsp;</span><span style="margin:0px;text-align:start;"> </span><a href="https://www.blutspende-nordost.de/">www.blutspende-nordost.de</a><span style="text-align:start;">.</span></p><p>&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,BLUTSPENDEN,weltblutspendetag]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 09:08:01 +0200</pubDate>
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                        <title>Blutspende am 15. Januar im Achenbach-Krankenhaus</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/blutspende-am-15-januar-im-achenbach-krankenhaus/</guid><pp:caseid>616618</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span style="margin:0px;padding:0px;" dir="ltr">Königs Wusterhausen. Wer Blut spenden möchte, der hat dazu am Montag, 15. Januar 2024, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen Gelegenheit. Das Blutspende-Team des Deutschen Roten Kreuz ist von 11 bis 14 Uhr in der Einrichtung des Klinikum Dahme-Spreewald an der Köpenicker Straße vor Ort. Potenzielle Spender sollten ihren Personalausweis mitbringen. Interessierte können sich vorab online unter </span><a href="https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/oeffentliche-spendeorte/achenbach-klinikum-kw" target="_blank"><span style="margin:0px;padding:0px;" dir="ltr">terminreservierung.blutspende-nordost.de/m/achenbach-klinikum-kw </span></a><span style="margin:0px;padding:0px;" dir="ltr">einen Termin buchen. Weitere Informationen sind auf der Website </span><a href="https://www.blutspende.de/" target="_blank"><span style="margin:0px;padding:0px;" dir="ltr">blutspende.de</span></a><span style="margin:0px;padding:0px;" dir="ltr"> und telefonisch unter 0800-1194911 beim DRK-Blutpende-Team erhältlich.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6ad5d46a-1b61-4848-a986-703db9b1dfba/1920_blutspende-klcopyrightenvato.comshiwork.jpg?10000"><p>Copyright: Envato.com/shiwork</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,DRK,BLUTSPENDEN,LebenRetten]]></category>
            <pubDate>Wed, 10 Jan 2024 08:49:10 +0100</pubDate>
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