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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 13:22:29 +0200</pubDate>
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                        <title>20 Jahre zertifiziertes Brust-Zentrum Donau-Riß</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/20-jahre-zertifiziertes-brust-zentrum-donau-riss/</guid><pp:caseid>761958</pp:caseid><pp:subtitle>Gelebte Kooperation der Frauenkliniken Biberach und Ehingen für eine wohnortnahe und hochwertige Versorgung</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Seit zwei Jahrzehnten steht das <a href="https://www.brust-zentrum-donau-riss.de/" target="_blank">Brust-zentrum Donau-Riß</a> mit seinen Standorten in <a href="https://www.adk-gmbh.de/" target="_blank">Ehingen</a> und <a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank">Biberach</a> für eine qualifizierte Versorgung von Menschen mit Brusterkrankungen. Was im Herbst 2006 mit der erstmaligen Zertifizierung begann, hat sich zu einem festen Bestandteil moderner, interdisziplinärer Medizin in der Region entwickelt. Dieses Jahr feiert das Zentrum sein 20-jähriges Bestehen.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Etwa eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Mit rund 74.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist das Mammakarzinom die häufigste Krebserkrankung der Frau. In Baden-Württemberg stehen Patientinnen rund 50 zertifizierte Brustzentren zur Verfügung, die eine spezialisierte Versorgung nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft gewährleisten. Eines davon ist das Brustzentrum Donau-Riß, zu dem sich die Frauenkliniken Biberach und Ehingen vor 20 Jahren zusammengeschlossen haben. Hier arbeitet ein interdisziplinäres Netzwerk aus Spezialisten eng zusammen, um Betroffene mit der Diagnose Brustkrebs umfassend zu behandeln und zu begleiten. Die Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft steht für geprüfte Behandlungsqualität und für ein Team, das medizinischen Fortschritt mit menschlicher Zuwendung verbindet. Regelmäßige Überwachungsaudits sowie die Rezertifizierung im Dreijahresrhythmus – zuletzt im Oktober 2024 – sichern diese Qualität. </span>Die Anforderungen wurden dabei durchgehend ohne Beanstandungen erfüllt.<span> Zum Jubiläum blicken die Leiter des Brustzentrums, Dr. med. Steffen Fritz, Chefarzt der </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/brustzentrum" target="_blank"><span>Frauenklinik</span></a><span> im Sana Klinikum Landkreis Biberach, und Prof. Dr. med. Florian Ebner, Chefarzt der Frauenklinik im Alb-Donau Klinikum Ehingen, gemeinsam auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Prognose bei Brustkrebs deutlich verbessert</strong></span><br><span>Die Prognose nach einer Brustkrebsdiagnose hat sich in den vergangenen Jahren signifikant verbessert. So ist die Sterblichkeitsrate trotz steigender Fallzahlen rückläufig. </span>Neben dem Mammographie-Screening ist dies vor allem auf therapeutische Fortschritte und deutlich zielgerichtetere Behandlungsmöglichkeiten zurückzuführen. <span>Eine große Rolle spielt auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit in den zertifizierten Brustzentren. Fachbereiche wie Gynäkologie, Onkologie, Radiologie, Pathologie und Strahlentherapie stimmen Diagnostik und Therapie leitliniengerecht aufeinander ab. </span>Operationen können heute schonender und präziser durchgeführt werden. Systemische Therapien ermöglichen eine zunehmend individualisierte Behandlung und moderne Strahlentherapien sind wirksamer sowie besser verträglich. Diese Fortschritte spiegeln sich auch in den Behandlungsergebnissen wider: Rund 3.800 Menschen wurden in den vergangenen Jahren im Brustzentrum versorgt. Die Auswertungen zeigen dabei ein 5-Jahres-Überleben, das rund acht Prozent über dem Durchschnitt liegt. <span>„Wir legen großen Wert auf eine individuelle Betreuung, eine umfassende Beratung und eine ganzheitliche Therapieplanung. </span>Die Therapie wird gezielt auf die jeweilige Tumorhistologie abgestimmt<span>“, so die beiden Chefärzte</span>.</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Früherkennung ist entscheidend</strong></span><br>Je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. <span>Allerdings verursacht<strong> </strong>Brustkrebs oftmals keine Schmerzen – die Mammographie hingegen kann als unangenehm empfunden werden; zudem sind für die Erstellung Röntgenstrahlen erforderlich. „</span>Wir hören leider immer wieder, dass deshalb auf eine Mammographie verzichtet wird<span><strong>.“ </strong>Dabei verringert d</span>ie Kompression der Brust die erforderliche Strahlendosis, gleichzeitig ermöglicht sie durch weniger Überlagerungen eine bessere Beurteilbarkeit des Gewebes. <span>Als ergänzendes Verfahren, insbesondere bei dichtem Brustgewebe,<strong> </strong>steht der<strong> </strong>Ultraschall zur Verfügung, der ohne Strahlungsbelastung auskommt.<strong> </strong></span>Gemeinsam leisten beide Verfahren seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung. Insbesondere das vor 20 Jahren eingeführte Mammographiescreening trägt deutlich zur Verringerung der Brustkrebssterblichkeit bei – das ist das Ergebnis einer Studie, die 2025 vom Bundesamt für Strahlenschutz vorgestellt wurde. Demnach gingen unter den Screeningteilnehmenden die Brustkrebs-Todesfälle zwischen 20 und 30 Prozent zurück, wodurch statistisch etwa jeder vierte Brustkrebstod verhindert werden konnte. Derzeit werden Frauen zwischen 50 und 75 Jahren alle zwei Jahre zur Untersuchung eingeladen. Die Erweiterung des Programms für Frauen ab 45 Jahren ist geplant. Der Bundesausschuss und der Fachservice Mammographiescreening prüfen aktuell die Umsetzung, eine Entscheidung soll im Herbst 2026 fallen.</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Chemotherapie nicht immer erforderlich</strong></span><br><span>Ein häufiger Grund für eine verzögerte Abklärung ist auch die Sorge vor einer Chemotherapie. „Tatsächlich richtet sich die Therapieempfehlung heute sehr differenziert nach Tumorgröße, Ausdehnung und biologischen Eigenschaften der Tumorzellen“, erklärt Dr. Fritz. „</span>Alle Fälle werden in unserer Tumorkonferenz besprochen, gemeinsam <span>legen wir das optimale Vorgehen fest.“ In vielen Fällen kann eine Chemotherapie heute vermieden oder sehr gezielt eingesetzt werden. Ist sie notwendig, erfolgt sie häufig vor der Operation, um das Ansprechen direkt beurteilen zu können. </span>Im Idealfall bildet sich der Tumor vollständig zurück.<span> Die dafür notwendigen Informationen liefert die Gewebeprobe, die sogenannte Biopsie. „Immer wieder wird dabei die Sorge geäußert, dass durch eine Biopsie Tumorzellen in den Körper gelangen und das Risiko einer Metastasierung erhöhen“, so die Chefärzte. Zahlreiche Studien belegen jedoch, dass eine Biopsie das Überleben bei Brustkrebs nicht verschlechtert. Die gewonnenen Informationen ermöglichen vielmehr eine präzisere, individuellere und häufig nebenwirkungsärmere Therapie. Durch die enge Anbindung des Zentrums an die Universität Ulm haben Patientinnen zudem die Möglichkeit, an den modernsten Behandlungen und klinischen Studien teilzunehmen. „Das Spektrum reicht von medikamentösen Therapien über unterstützende Angebote wie Sport- und Bewegungsprogramme zur Verbesserung der Lebensqualität bis hin zu Ansätzen zur Optimierung der Nachsorge“, betont Prof. Ebner.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>20 Jahre gelebte Zusammenarbeit</strong></span><br>Die beiden gleichberechtigten Standorte gewährleisten eine wohnortnahe Versorgung. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch: Für Betroffene in der Region bedeutet das seit zwei Jahrzehnten hohe medizinische Qualität, persönliche Betreuung, kurze Wege und die Sicherheit, mit ihrer Erkrankung in erfahrenen Händen zu sein. Auf dieser Grundlage blickt das Brustzentrum Donau-Riß in die Zukunft – mit dem Ziel, weiterhin überdurchschnittliche Ergebnisse in Diagnostik, Therapie und ganzheitlicher Begleitung zu erzielen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/13c2b78f-7320-4d91-a78d-b4d1726042ac/1920_260701_pm_20jahrezertifiziertesbrust-zentrumdonau-riszlig.jpg?10000"><p><i>Dr. med. Steffen Fritz (links) und Prof. Dr. med. Florian Ebner leiten das Brustzentrum Donau-Riß und stehen gemeinsam mit ihren Teams für eine umfassende Versorgung von Brustkrebspatientinnen in der Region.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/13c2b78f-7320-4d91-a78d-b4d1726042ac/260701_pm_20jahrezertifiziertesbrust-zentrumdonau-riszlig/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p style="text-align:justify;"><span style="padding:0cm;">Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. </span><span>Als #1 Partner für Gesundheit sowie attraktiver Arbeitgeber in der Region übernimmt das Klinikum Verantwortung – für eine verlässliche, sektorenübergreifende Versorgung im ländlichen Raum. </span><span style="padding:0cm;">Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Brustzentrum Donau-Riß,Jubilaeum,Brustkrebs,Brustkrebszentrum,20Jahre,Kooperation,Zusammenarbeit,Frauenkliniken,Chefaerzte,Therapie]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 12:25:27 +0200</pubDate>
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                        <title>Brustkrebs-Experte: Möglichkeiten der Früherkennung nutzen</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-experte-moeglichkeiten-der-frueherkennung-nutzen/</guid><pp:caseid>734506</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e8811413a2c04bb3417692c3acafdb09a"><span>Am 4. Februar ist Welt-Krebs-Tag</span></li><li data-list-item-id="e60136ed753682de7e264e81f5e15dd24"><span>Brustkrebs-Experte vom Klinikum Dahme-Spreewald appelliert: Frauen sollten Früherkennungsuntersuchungen nutzen</span></li><li data-list-item-id="ed6f01e6602da3214abbc406e71219d8b"><span>Zertifiziertes Brustzentrum in Königs Wusterhausen bietet wohnortnah ganzheitliche Medizin auf Spitzenniveau</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Brustkrebs gehört mit mehr als 70.000 Neuerkrankungen im Jahr zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar rückt das zertifizierte Brustzentrum im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen das Thema einmal mehr in den Fokus und appelliert daran, Früherkennungsmöglichkeiten zu nutzen. Das multiprofessionelle Team dieser Spezialabteilung begleitet jedes Jahr hunderte Patientinnen auf ihrem Behandlungsweg und setzt dabei auf Ganzheitlichkeit und Individualität.</strong></p><p><span>„Die moderne Medizin bietet heute hervorragende Methoden zur Diagnostik von Brustkrebs und vielfältige Therapieoptionen. Aber es gilt nach wie vor: Je frühzeitiger die Erkrankung erkannt wird, desto höher sind die Chancen auf Heilung“, sagt Dr. Rüdiger Müller, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum Dahme-Spreewald, der gemeinsam mit dem ärztlichen Koordinator Dr. Michael Fabig das zertifizierte Brustzentrum leitet. Die Fachabteilung ist eines von wenigen zertifizierten Brustzentren im Land Brandenburg und wichtige Anlaufstelle für Patientinnen aus dem Süden Brandenburgs und dem Raum Berlin. Studien belegen, dass die Behandlung durch ein interdisziplinäres Team an zertifizierten Brustkrebszentren die Überlebenschancen verbessert.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/3e4180cc-36f1-4e2e-86bb-6934fa4b5fde/1920_ruumldiger-muumlller-4993.jpg?10000"><p><i>Chefarzt Dr. Rüdiger Müller rät dazu, die Möglichkeiten der Früherkennung zu nutzen. Denn je frühzeitiger Brustkrebs erkannt wird, desto höher sind die Chancen auf Heilung.&nbsp;</i></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/3e4180cc-36f1-4e2e-86bb-6934fa4b5fde/ruumldiger-muumlller-4993.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Individualität und Ganzheitlichkeit</h2><p>Etwa eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Das Durchschnittsalter der Patientinnen liegt bundesweit bei 64 Jahren, allerdings sind drei von zehn Frauen jünger als 55 Jahre. Auch wenn Brustkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen gehört, wissen die Spezialisten im Brustzentrum Königs Wusterhausen: Jede Erkrankung ist individuell und jede Patientin benötigt einen Behandlungsplan, der individuell auf sie abgestimmt ist. Deshalb setzt das Spezialzentrum auf allumfassende Begleitung und ein breites Behandlungsspektrum. „Wir betrachten nicht nur ein Organ, sondern begleiten unsere Patientinnen ganzheitlich auf ihrem Weg zur Genesung“, beschreibt der Chefarzt, welcher Anspruch das Team leitet.</p><h2>Multiprofessionelles Team und Kooperation mit externen Spezialisten</h2><p>Das Brustzentrum ist seit vielen Jahren Partner für betroffene Frauen – von der präzisen Diagnostik über moderne, brusterhaltende Operationsverfahren bis zur psychoonkologischen Begleitung. Das multiprofessionelle Team aus Fachärzten, Psychologinnen, Sozialarbeitenden und speziell geschulten Pflegekräften wie einer onkologischen Fachschwester arbeitet zusätzlich mit externen Spezialisten zusammen, zum Beispiel in der Radiologie und bei der Chemotherapie. „In Kooperation mit dem Sana Klinikum Lichtenberg finden regelmäßig gemeinsame Tumorkonferenzen statt und wir können ambulante Chemotherapien bei uns im Haus anbieten. Dadurch profitieren die Frauen von medizinischen Spitzenstandards in vertrauter, wohnortnaher Umgebung“, sagt Dr. Rüdiger Müller. Für die Patientinnen bedeutet das oft eine große Erleichterung, denn die Behandlung an einem Ort erspart weite Wege, die zusätzlich Zeit und Kraft kosten würden.</p><h2>&nbsp;</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0c697815-56de-451b-ba25-628710f488e7/1920_kw_3087.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Mit Aktionen wie der Pinkoktoberwoche 2025 setzt das Team des Brustzentrums in Königs Wusterhausen Zeichen und macht sich gemeinsam stark gegen Brustkrebs.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0c697815-56de-451b-ba25-628710f488e7/kw_3087/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Vielfältige Einflussfaktoren</h2><p>Die Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs sind vielfältig. Neben einer vererbten Veranlagung gehören Alter, Vorerkrankungen und hormonelle Aspekte zu den Einflussfaktoren. Studien zufolge erkranken körperlich aktive Frauen seltener, regelmäßiger Alkoholkonsum erhöht jedoch das Risiko. Nach aktuellem Forschungsstand spielt der Lebensstil für die Entstehung von Brustkrebs allerdings eine untergeordnete Rolle.</p><h2>Früherkennung erhöht Heilungschancen</h2><p>Wenn Brustkrebs früh erkannt wird, sind die Heilungschancen in der Regel sehr gut. 83 Prozent der betroffenen Frauen überleben zehn Jahre und länger nach Diagnosestellung. Brust erhaltende Therapien sind in etwa 70 Prozent der Fälle möglich. Danach erfolgt meistens die Bestrahlung sowie falls notwendig eine antihormonelle Therapie, Chemotherapie oder Antikörpertherapie, so der Experte.</p><p>„Um Brustkrebs möglichst früh zu erkennen, sollten Frauen das Mammographie-Screening nutzen. Das Programm ermöglicht Frauen zwischen 50 und 75 Jahren eine qualitätsgesicherte Röntgenuntersuchung. Nicht jeder auffällige Befund bedeutet, dass die Patientin an Brustkrebs erkrankt ist, aber bei Bedarf können wir dann die Diagnostik vertiefen und wenn nötig zeitnah mit der Behandlung beginnen“, appelliert Dr. Rüdiger Müller daran, die Möglichkeiten der Früherkennung zu nutzen.</p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,Weltkrebstag,Brustkrebs,Brustzentrum,Frueherkennung und Diagnose von Brustkrebs,Brustkrebszentrum,Dr. Rüdiger Müller]]></category>
            <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 12:38:34 +0100</pubDate>
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                        <title>Brustkrebs: Möglichkeiten der Rekonstruktion</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-moeglichkeiten-der-rekonstruktion/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-moeglichkeiten-der-rekonstruktion/</guid><pp:caseid>674805</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen – jährlich sind etwa 70.000 Neuerkrankungen zu verzeichnen. Wenn eine komplette Entfernung der Brust notwendig ist, bestehen verschiedene Möglichkeiten der Rekonstruktion.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Die Brustentfernung – Experten sprechen von einer Mastektomie – ist bei etwa 10 bis 20 Prozent der betroffenen Frauen notwendig, zum Beispiel bei bestimmten Tumortypen, bei Vorliegen mehrerer Knoten oder bei Einwachsen des Tumors in Brustwand oder Haut. Früher war es noch notwendig, die gesamte Brust mit Haut, Brustwarze und Brustmuskel zu entfernen. Heutzutage können Chirurgen das Drüsengewebe entfernen und Haut, Brustwarze und Brustmuskel in den meisten Fällen erhalten. Trotzdem ist die Rekonstruktion der Brust ein komplexer Eingriff, der in spezialisierten Zentren vorgenommen werden sollte, denn ein schlechtes Operationsergebnis kann den Leidensweg der Frauen verlängern oder sogar verschlimmern. Die Sicherheit für die Patientinnen steht an erster Stelle und sollte im Einklang mit einem optimalen ästhetischen Ergebnis stehen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/40c74038-d7d4-4658-9d16-120d6e8b0601/1920_241020-prof.andreeunddr.fertsch.jpg?91808"><p><span>Dr. Sonia Fertsch, Oberärztin der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie an den Sana Kliniken Düsseldorf, erklärt: „Wichtige Ziele für die operative Brustrekonstruktion sind ein dauerhaft ästhetisch gutes Ergebnis und eine Verbesserung der Lebensqualität. Wir klären die Patientinnen daher über alle Möglichkeiten auf und empfehlen ihnen, sich ausreichend Zeit für die Entscheidung zu nehmen.“ Frauen, die eine Rekonstruktion wünschen, sollten sich vor dem Eingriff über alle Möglichkeiten informieren.&nbsp;</span></p><p><span>Professor Christoph Andree nahm 2004 die ersten Brustrekonstruktionen mit Eigengewebe in Düsseldorf vor. Der Mediziner und sein Team haben in über 20 Jahren mehr als 4000 Brustrekonstruktionen vorgenommen. Darüber hinaus ist der Mediziner international als Referent bekannt und seit vielen Jahren wissenschaftlicher Direktor des weltweit bekannten </span><a href="https://www.breast-symposium.com/" target="_blank">International Breast Symposium Düsseldorf</a>, IBSD<span>, das in diesem Jahr am 4. und 5. April zum 13. Mal stattfindet und auf dem sich Ärzte aus aller Welt über die neuesten Erkenntnisse zur Brustrekonstruktion austauschen. „Wichtig ist es, gemeinsam mit der Patientin ein Konzept zu erarbeiten, das zu einer besseren Lebensqualität führt und der Patientin zu einem besseren Körpergefühl verhilft“, sagt Christoph Andree.&nbsp;</span></p><h2><span>Implantate</span></h2><p><span>Bei der Brustrekonstruktion mit Silikonimplantaten kann das Implantat entweder über oder unter den Brustmuskel platziert werden. Die Platzierung hinter dem Brustmuskel ist manchmal notwendig, wenn nicht genügend Haut oder Fettgewebe vorhanden ist, um das Implantat ausreichend zu bedecken. Dies hilft, ein natürlicheres Aussehen zu erzielen und sichtbare Ränder des Implantats zu vermeiden. In einigen Fällen ist es notwendig, zunächst einen Gewebeexpander einzusetzen, um die Haut schrittweise zu dehnen, bevor das Implantat endgültig eingesetzt wird.&nbsp;</span></p><p><span>Nachteile einer Implantatrekonstruktion können ein höheres Risiko für Kapselfibrose (Verhärtung um das Implantat), ein unnatürliches Gefühl oder Spannungsgefühl in der Brust und das Risiko von weiteren Operationen im Laufe der Zeit sein.</span></p><h2><span>Körpereigenes Gewebe</span></h2><p><span>Neben der Rekonstruktion mit Implantaten können Chirurgen die Brust auch mit körpereigenem Gewebe wiederaufbauen. Das Gewebe können die Ärzte aus verschiedenen Körperregionen entnehmen. Wird die Brust mit Fettgewebe aus dem Unterbauch aufgebaut, handelt es sich um eine sogenannte DIEP-Lappenplastik (engl. Deep Inferior Epigastric Perforator). Kommt das Gewebe aus der Gesäßregion sprechen Experten von einem I-GAP-Lappen (engl. Inferior Gluteal Artery Perforator).&nbsp;</span></p><p><span>Bei einer Gewebeentnahme von der Oberschenkelinnenseite handelt es sich um einen TMG-Lappen (engl. Transverse Musculocutanaeus Gracilis), bei der Rückseite des Oberschenkels um einen PAP-Lappen (Profunda Artery Perforator). Eine weitere Möglichkeit ist die Entnahme aus dem großen Rückenmuskel Latissimus dorsi.&nbsp;</span></p><p><span>Vorteil dieser Techniken ist, dass die rekonstruierte Brust sich später wie normales Brustgewebe anfühlt und die Patientinnen kein Fremdkörpergefühl verspüren. Mit dieser Methode erhalten die Patientinnen eine sehr natürliche Form der Brust. Allerdings dauert dieser Eingriff bis zu sechs Stunden, und es verbleibt eine Narbe an der Entnahmestelle.</span></p><h2><span>Mögliche Komplikationen</span></h2><p><span>Nach einer Brustrekonstruktion mit dem Eigengewebe können in einigen Fällen Komplikationen auftreten. Diese können Wundheilungsstörungen, Infektionen oder Durchblutungsprobleme des transplantierten Gewebes umfassen. In einigen Fällen kann auch eine Korrekturoperation erforderlich sein. Eine ausführliche Beratung über mögliche Risiken erfolgt in der Sprechstunde.</span></p><h2><span>Die individuelle Entscheidung braucht Zeit</span></h2><p><span>Die Auswahl der entsprechenden Technik und die Entscheidung für die beste Entnahmestelle für das körpereigene Gewebe muss immer individuell für jede Patientin erfolgen.</span></p><p><span>„Wir nehmen uns in der Sprechstunde sehr viel Zeit für unsere Patientinnen. Es entstehen so viele Fragen, die Frauen haben Sorgen und Ängste. Die Aufklärung und ausführliche Besprechung der Möglichkeiten mit allen Vor- und Nachteilen ist das A und O“, sagt Sonia Fertsch. „Niemand sollte diese wichtige Entscheidung unter Zeitdruck treffen, das ist uns sehr wichtig“, so die Medizinerin weiter.&nbsp;</span></p><p><span>Wer sich unsicher ist, sollte eine zweite Meinung einholen. An der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie der Sana Kliniken Düsseldorf gibt es unter der Leitung von Christoph Andree ein Zweitmeinungszentrum, in dem sich Frauen ausführlich beraten und untersuchen lassen können.</span></p><p><span><strong>Weiterführende Informationen:</strong></span></p><p><a href="https://www.sana.de/duesseldorf-gerresheim/medizin-pflege/plastische-aesthetische-chirurgie" target="_blank"><span>Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie der Sana Kliniken Düsseldorf</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/duesseldorf-gerresheim/medizin-pflege/plastische-aesthetische-chirurgie/zweitmeinungszentrum-1" target="_blank"><span>Zweitmeinungszentrum</span></a></p><p><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-045OLk_S3_Mammakarzinom_2021-07_1.pdf" target="_blank"><span>S3-Leitlinie Mammakarzinom (awmf.org)</span></a></p><p><a href="https://www.dgpraec.de/patienten/op-infos/brustrekonstruktion/" target="_blank"><span>Brustrekonstruktion - Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (dgpraec.de)</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Brustkrebs,Brustkrebszentrum,Benrath,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 08:10:20 +0100</pubDate>
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                        <title>Herzen gegen Schmerzen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/schueler-des-bischof-sproll-bildungszentrums-naehen-herzkissen-fuer-die-patientinnen-des-biberacher-sana-klinikums/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/schueler-des-bischof-sproll-bildungszentrums-naehen-herzkissen-fuer-die-patientinnen-des-biberacher-sana-klinikums/</guid><pp:caseid>688564</pp:caseid><pp:subtitle>Schüler des Bischof-Sproll-Bildungszentrums nähen Herzkissen für die Patientinnen des Biberacher Sana Klinikums</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Viele Stunden haben die Schülerinnen und Schüler des Bischof-Sproll-Bildungszentrums in Rißegg geschnitten, genäht und gestopft. Jetzt konnten die farbenfrohen Herzkissen an die Frauenklinik des Biberacher Sana Klinikums übergeben werden, wo sie an Patientinnen des </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/brustzentrum" target="_blank"><span><strong>Brustzentrums Donau-Riss</strong></span></a><span><strong> verteilt werden.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Eine ganz besondere Freude haben die Schülerinnen und Schüler aus Werkrealschule und Realschule <span>des Bischof-Sproll-Bildungszentrums<strong> </strong></span>dem Sana Klinikum Biberach in der vergangenen Woche bereitet, als sie mit 3 großen Transportkisten voll mit selbstgenähten Herzkissen auf dem Hauderboschen vorbeikamen. Insgesamt rund 50 Kissen haben die Schüler der Klassen sieben bis zehn im Rahmen eines Schulprojektes in den vergangenen Monaten genäht. <span>Die weichen Herzen sollen </span>Brustkrebspatientinnen dabei <span>nicht nur Trost spenden; sie haben gleichzeitig auch einen therapeutischen Nutzen. Die Patientinnen tragen diese sogenannten Lagerungskissen nach einer Operation unter dem Arm, um dort das Gewebe zu entlasten und Schmerzen zu lindern. „Für uns ist dieses Projekt im wahrsten Sinne des Wortes eine Herzensangelegenheit. Eine Geste der Solidarität, des Mitgefühls und der Hoffnung. Es wäre schön, wenn unsere Kissen den erkrankten Frauen eine Freude bereiten und Ihnen Wärme und Geborgenheit spenden“, </span>so die Lehrerinnen Silke Barthold und Carmen Beck, die das Schulprojekt „Herzkissen“ in den vergangenen Monaten begleitet haben<span>.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Wie besonders dieses Geschenk ist, weiß Dr. Silke Mattes, Oberärztin der Biberacher Frauenklinik, die die Herzen entgegengenommen hat: „Die Herzkissen sind weit mehr als bunt und weich. Sie stellen für unsere Patientinnen vielmehr eine große Erleichterung dar und lindern Schmerzen nach der OP.“ Neben dem praktischen Aspekt ist es aber auch die symbolische Bedeutung, die diese Kissen ausmachen. „Unsere Patientinnen freuen sich immer riesig über die Kissen, ganz besonders mit dem Wissen, dass sie von Schülern vor Ort mit viel Liebe und von Hand gefertigt wurden. Sie spenden so Trost in einer für unsere Patientinnen äußerst schwierigen Lebensphase. Wir möchten uns daher ganz herzlich für die Unterstützung und das großartige Engagement der Schülerinnen und Schüler bedanken“, so die Oberärztin.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ec7fbab7-4fd6-4c15-9366-f83faf69fe84/1920_250220-pmsana-herzengegenschmerzen.jpg?10000"><p><i><span>V.l.n.r.: Die Schülerinnen Selma, Julia und Olivia haben Oberärztin Dr. Silke Mattes zusammen mit Lehrerin Carmen Beck 50 Herzkissen übergeben.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ec7fbab7-4fd6-4c15-9366-f83faf69fe84/250220-pmsana-herzengegenschmerzen/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Brustzentrum,Brustkrebs,Herzkissen,Bischof-Sproll-Bildungszentrum]]></category>
            <pubDate>Thu, 20 Feb 2025 10:31:14 +0100</pubDate>
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                        <title>Kooperatives Brust-Zentrum Donau-Riß zum sechsten Mal erfolgreich rezertifiziert</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kooperatives-brust-zentrum-donau-riss-zum-sechsten-mal-erfolgreich-rezertifiziert/</guid><pp:caseid>684422</pp:caseid><pp:subtitle>Ausgezeichnete Qualität der Frauenkliniken in Biberach und Ehingen erneut bestätigt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im </strong></span><a href="https://www.brust-zentrum-donau-riss.de/" target="_blank"><span><strong>Brustzentrum Donau-Riß</strong></span></a><span><strong>, zu dem sich die Frauenkliniken Ehingen und Biberach bereits 2006 zusammengeschlossen haben, arbeitet ein Netzwerk aus Spezialisten verschiedener Fachrichtungen gemeinsam daran, Frauen mit der Diagnose Brustkrebs erfolgreich zu behandeln und zu begleiten. Die Qualität sowie die spezialisierte und zertifizierte Expertise des Brust-Zentrums Donau-Riß wurde nun von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erneut bestätigt.&nbsp;</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Etwa eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Mit mehr als 70.000 Neuerkrankungen jedes Jahr ist das Mammakarzinom die häufigste Krebserkrankung der Frau. Gleichzeitig sind die Heilungschancen, sofern der Tumor frühzeitig erkannt wird, heute in der Regel sehr gut und die Sterblichkeitsrate ist trotz steigender Fallzahlen rückläufig. Dies ist in erster Linie auf die großen Fortschritte in der Therapie und die sehr zielgerichteten Behandlungsmöglichkeiten zurückzuführen. Eine essenzielle Rolle spielen dabei die rund 50 zertifizierten Brustzentren in Baden-Württemberg. Diese erfüllen in der Versorgung von an Brustkrebs erkrankten Frauen spezifische Qualitätsstandards und sind damit die wichtigste Anlaufstelle.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Für die Region gewährleistet das Brust-Zentrum Donau-Riß eine leitliniengerechte interdisziplinäre Versorgung nach den neusten medizinischen Standards. Dabei ist<strong> </strong>es wichtig zu wissen: Jede Krebserkrankung ist anders. „Wir legen daher sehr großen Wert auf eine individuelle Betreuung, eine umfassende Beratung und eine ganzheitliche Therapieplanung. Speziell auf jede Patientin und die jeweilige Tumorhistologie zugeschnitten. Dafür stehen in unserem Brustzentrum eine Vielzahl an modernen Therapien zur Verfügung“, so die beiden Chefärzte Dr. Steffen Fritz</span> und Prof. Dr. Florian Ebner.</p><p style="text-align:justify;">Die hohen Standards, die ein Brustzentren im Rahmen der Zertifizierung sicherstellen muss, werden jährlich in Form von sogenannten Überwachungsaudits überprüft. <span>Alle drei Jahre durchlaufen die Zentren außerdem eine komplette Rezertifizierung. Für das Brust-Zentrum Donau-Riß stand diese vergangenen Oktober bereits zum sechsten Mal in Folge an. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen mussten die </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/frauenklinik" target="_blank"><span>Frauenklinik des Biberacher Sana Klinikums</span></a><span> und die Frauenklinik des Alb-Donau Klinikums Ehingen sowie die am Zentrum beteiligten Kooperationspartner an beiden Standorten nachweisen, dass sie die strengen Anforderungen weiterhin erfüllen. Die Auditorin Dr. Susanne Albrecht sowie Verena Molfenter von der Organisation OnkoZert, die das Qualitätssiegel vergibt, führten die Überprüfung durch.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Alle Beteiligten in Biberach und Ehingen konnten dabei vollumfänglich überzeugen. Herausgestellt wurde dabei von Seiten der Prüfer vor allen Dingen die hohe fachliche Expertise, die hochmotivierten und eingespielten Teams, die überdurchschnittliche diagnostische und operative Expertise sowie die sehr gute interdisziplinäre Betreuung der Patienten – sei es auf medizinischer, pflegerischer oder psychosozialer Ebene. „Wir haben, dank der tollen Zusammenarbeit und dem großen Engagement aller Beteiligten über beide Standorte hinweg, auch dieses Mal wieder einen sehr guten Gesamteindruck hinterlassen. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen sowie den Kooperationspartnern bedanken“, zeigen sich die beiden Chefärzte erfreut. Die Empfehlung der Auditorin an ihre Organisation OnkoZert lautete somit eindeutig, das Zertifikat erneut zu erteilen. Zwischenzeitlich bestätigte OnkoZert die Prüfberichte der Expertin vor Ort und händigte dem kooperativen Brust-Zentrum Donau-Riss das Zertifikat für weitere drei Jahre aus. Die beiden Kliniken haben damit erneut unter Beweis gestellt, dass sie eine ausgezeichnete Versorgung von Brustkrebspatientinnen in der Region gewährleisten können und die fachlichen Anforderungen an ein zertifiziertes Brustzentrum in hohem Maße erfüllen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f86883d8-5498-4554-aca1-ffbb5cb76d19/1920_250114-pm-kooperativesbrust-zentrumdonau-riszligerfolgreichrezertifiziert.jpg?10000"><p><i><span>Die Verantwortlichen aus Ehingen und Biberach um die Chefärzte Prof. Dr. Florian Ebner (vierter von rechts) und Dr. Steffen Fritz (fünfter von rechts) freuen sich über die erneute Bestätigung der ausgezeichneten Versorgung im Brust-Zentrum Donau-Riß durch die OnkoZert-Auditorin Dr. Susanne Albrecht (siebte von rechts).</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f86883d8-5498-4554-aca1-ffbb5cb76d19/250114-pm-kooperativesbrust-zentrumdonau-riszligerfolgreichrezertifiziert/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Circa 31.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Brustzentrum,frauenklinik,Brustkrebs,Brustkrebszentrum,Zertifizierung,Rezertifizierung,DeutscheKrebsgesellschaft]]></category>
            <pubDate>Tue, 14 Jan 2025 13:22:08 +0100</pubDate>
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                        <title>Brustkrebs: Individuelle Beratung und Therapieoptionen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-individuelle-beratung-und-therapieoptionen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-individuelle-beratung-und-therapieoptionen/</guid><pp:caseid>676366</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span><strong>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jedes Jahr kommen rund 70.000 neue Fälle hinzu. Über die gesamte Lebenszeit betrachtet sind 130 von 1.000 Frauen und einer von 1.000 Männern von Brustkrebs betroffen. Die Therapie richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung.</strong></span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/55acb9e0-5414-44af-9f31-f1a598d70dca/1920_lsk-wildepetra-quer.jpg?10000"><p><span>Zum Brustkrebsmonat Oktober klärt das Experten-Team des Brustzentrums am Lausitzer Seenland Klinikum zu aktualisierten Empfehlungen zur Früherkennung und Therapiemöglichkeiten auf. Fachschwester für Onkologie Petra Wilde betreut als Brustschwester krebskranke Frauen rund um die Therapie und weiß aus ihrer täglichen Erfahrung, wie wichtig Früherkennung, individuelle Beratung und die Wahl der passenden Therapieoption sind. Nach Angaben des Zentrums für Krebsregisterdaten ZfKD sind 17 Prozent der betroffenen Frauen jünger als 50 Jahre. 40 Prozent der Patientinnen sind älter als 70 Jahre. Grundsätzlich hängt die Behandlung von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Tumorgröße und -lage sowie der Aggressivität. Zudem müssen Mediziner das Alter und den Gesundheitszustand der Patienten sowie individuelle Wünsche und Ziele berücksichtigen.</span></p><h3><span><strong>Genetische Veranlagung und Alter haben den größten Einfluss</strong></span></h3><p><span>Die eine Ursache von Brustkrebs gibt es nicht. Es sind aber verschiedene Einflussfaktoren bekannt, die zu einem erhöhten Risiko beitragen können. Dazu gehören eine vererbte Veranlagung, Alter, Vorerkrankungen und hormonelle Faktoren. Der Lebensstil kann sich sowohl positiv als auch negativ auswirken. Körperlich aktive Frauen haben zum Beispiel ein etwas niedrigeres Brustkrebsrisiko. Frauen, die viel Alkohol trinken, bekommen hingegen häufiger Brustkrebs. Insgesamt betrachtet, spielt der Lebensstil für die Entstehung von Brustkrebs nach aktuellem Kenntnisstand jedoch eine untergeordnete Rolle.</span></p><h3><span><strong>Aktualisierte Screening-Empfehlungen</strong></span></h3><p><span>Seit Juli 2024 ist das Mammographie-Screening-Programm ausgeweitet. Bisher konnte jede Frau zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre ein Screening durchführen lassen. Mit den neuen Regelungen sind nun auch Frauen zwischen 70 und 75 Jahren teilnahmeberechtigt.</span></p><p><span>Brustschwester Petra kann aus Erfahrung berichten: „das Mammographie-Screening ist für die frühestmögliche Erkennung von Brustkrebs ein wichtiger Baustein. Aber, die Mammographie kann nicht die Entstehung von Brustkrebs verhindern. Und ein auffälliger Befund bedeutet noch lange nicht, dass Brustkrebs vorliegt. Ganz wichtig ist es daher, die Vor- und Nachteile des Screenings individuell abzuwägen.“ Der Gemeinsame Bundesausschuss stellt zum Mammographie-Screening eine Entscheidungshilfe für Frauen zwischen 50 und 75 Jahren zur Verfügung. Im Lausitzer Seenland Klinikum können sich Frauen aber gern an Brustschwester Petra wenden.</span></p><h3><span><strong>Behandlungsoptionen</strong></span></h3><p><span>Wenn Brustkrebs früh erkannt wird, sind die Heilungschancen in der Regel sehr gut. Bei etwa 80 bis 85 Prozent der betroffenen Frauen ist eine brusterhaltende Operation möglich. Der Tumor und die so genannten Wächterlymphknoten werden entfernt und die Brust danach bestrahlt. Oft schließen sich auch eine antihormonelle und eventuell eine Chemotherapie an.</span></p><p><span>„Ist der Brustkrebs weiter fortgeschritten, kann eine komplette Entfernung der Brustdrüse, eine subkutane Mastektomie, notwendig sein. Während der Operation wird dabei gleich der Wiederaufbau der Brust mit einem Silikonimplantat durchgeführt. Auch die Entfernung der gesamten Brust kann notwendig sein. Dann wird die Frau nach der Operation mit einer Silikonepithese, die im Epithesen-BH fixiert wird, versorgt“, sagt Fachschwester Petra. „Die betroffenen Frauen brauchen eine ganzheitliche und persönliche Betreuung aus einer Hand und die bekommen sie bei uns“, fügt sie an.</span></p><h3><span><strong>Empfehlungen für Männer</strong></span></h3><p><span>Männer sind sehr selten von Brustkrebs betroffen. Für sie gibt es daher keine geregelten Früherkennungsprogramme. Bei Auffälligkeiten sollten Männer eine ärztliche Untersuchung durchführen lassen. Das Lausitzer Seenland Klinikum bietet auch Beratung für Männer an.</span></p><h3><span>Kontakt:</span></h3><p><span>Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe</span><br><span>Petra Wilde</span><br><span>Fachschwester für Onkologie / Brustschwester</span><br><span>Telefon: 03571 44-2886</span></p><p><strong>Über das Lausitzer Seenland Klinikum</strong></p><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2022 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,newsroom,Brustzentrum,Gynaekologie,Brustschwester,Brustkrebs]]></category>
            <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:40:51 +0100</pubDate>
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                        <title>Brustzentrum Königs Wusterhausen setzt Zeichen in Pink</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustzentrum-koenigs-wusterhausen-setzt-zeichen-in-pink/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustzentrum-koenigs-wusterhausen-setzt-zeichen-in-pink/</guid><pp:caseid>663181</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Oktober ist bundesweiter Brustkrebsmonat</li><li>Interdisziplinäres Team im zertifizierten Brustzentrum Königs Wusterhausen des Klinikum Dahme-Spreewald ist auf ganzheitliche Begleitung von Tumorpatientinnen spezialisiert</li><li>Aktionen zur Aufklärung und Information vom 14. bis 18. Oktober 2024 im Achenbach-Krankenhaus</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Mehr als 70.000 Frauen in Deutschland erkranken jedes Jahr an Brustkrebs. Je früher die Erkrankung diagnostiziert wird, desto größer sind die Chancen auf Heilung. Das zertifizierte Brustzentrum Königs Wusterhausen im Achenbach-Krankenhaus setzt im Brustkrebsmonat Oktober Zeichen in Pink und klärt mit Aktionen über die Krankheit, ihre Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten auf.</strong></p><p>„Die Teilnahme an Vorsorgemöglichkeiten ist wichtig. Etwa 50 Prozent der primären Mammakarzinomfälle werden im Screening und auch im Rahmen der regelmäßigen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung erkannt“, betont Dr. Michael Fabig, Ärztlicher Koordinator des zertifizierten Brustzentrums im Klinikum Dahme-Spreewald, und fügt erklärend hinzu: „Das Mammographiescreening ist auch deshalb für die Altersgruppe bis 75 Jahre erweitert worden. Für die jüngere Patientin, also Frauen unter 50 Jahren, ist es in Planung. Wenn die Erkrankung früh erkannt wird, ist sie besser behandelbar und die Heilungschancen sind höher.“ Frauen sollten deshalb unbedingt die Früherkennungsuntersuchungen wie das bundesweite Screening nutzen, regelmäßig zur gynäkologischen Vorsorge in die Frauenarzt-Praxis gehen und sich selbst untersuchen, appelliert der erfahrene Gynäkologe. Seit Juli 2024 ist das Mammographie-Screening-Programm ausgeweitet. Bisher konnte jede Frau zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre ein Screening durchführen lassen. Mit den neuen Regelungen sind nun auch Frauen zwischen 70 und 75 Jahren teilnahmeberechtigt. Aktuellen Statistiken zufolge liegt das Durchschnittsalter der Brustkrebs-Patientinnen bei 64 Jahren. Nach Angaben des Zentrums für Krebsregisterdaten sind 17 Prozent der betroffenen Frauen jünger als 50 Jahre und 40 Prozent älter als 70 Jahre.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c07b2399-d375-4367-a6cf-beb78ccb7964/1920_istock-971801750.jpg?59815"><p>&nbsp;</p><p><i>Das zertifizierte Brustzentrum Königs Wusterhausen setzt im Brustkrebsmonat Oktober die Zeichen in Pink und bietet Patientinnen umfangreiche Informationen rund um die Erkrankung und Vorsorgemöglichkeiten. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c07b2399-d375-4367-a6cf-beb78ccb7964/istock-971801750/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Aufklärungskampagne mit Infos und Pink-Cakes</h2><p>Das Team des Brustzentrums nutzt den Brustkrebsmonat Oktober, um Zeichen zu setzen und Interessierte über die Erkrankung aufzuklären. Mit pinken Accessoires an der Dienstkleidung machen die Mitarbeitenden in der Brustkrebs-Aktionsfarbe im Oktober besonders intensiv auf die Krankheit aufmerksam. Patientinnen, Angehörige und alle anderen Interessierten bekommen zwischen dem 14. und 18. Oktober umfangreiches Informations- und Aufklärungsmaterial in der Klinik und der Ambulanz. Besonders im Fokus steht dabei das Thema Selbstuntersuchung der Brust. Außerdem wird das Team selbst Pink-Cakes backen, die in der Aktionswoche verteilt werden.</p><h2>Ganzheitliche Behandlung von Betroffenen</h2><p>Das Brustzentrum im Achenbach-Krankenhaus, das seit dem Jahr 2022 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert ist, ist seit vielen Jahren auf die ganzheitliche Behandlung von Betroffenen spezialisiert. Das interdisziplinäre Team, das aus Gynäkologen, Onkologen, Psychologen, Chirurgen, speziell qualifizierten Pflegekräften sowie externen Kooperationspartnern wie Radiologen&nbsp;besteht, arbeitet Hand in Hand. „Jede Brustkrebserkrankung ist individuell und deswegen suchen wir auch stets für jede Frau nach dem für sie optimalen Behandlungsweg“, erklärt Dr. Michael Fabig. Eine elementare Rolle spielen dabei die Tumorkonferenzen, in der Experten aus den verschiedenen Fachgebieten den Behandlungsweg gemeinsam besprechen. Wenn die Patientinnen möchten, können sie an dieser Beratung teilnehmen.</p><h2>&nbsp;</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9004a254-ce2e-4923-8131-488d8a7ec5d3/1920_michael-fabig-4915.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Dr. Michael Fabig ist Leiter des Brustzentrums in Königs Wusterhausen. Gemeinsam mit einem erfahrenen interdisziplinären Team betreut er Betroffene auf dem Weg der Genesung. Teamwork für für den Experten groß geschrieben. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9004a254-ce2e-4923-8131-488d8a7ec5d3/michael-fabig-4915/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Individuelle und persönliche Betreuung</h2><p>Danach begleitet das Team Betroffene Schritt für Schritt bei ihrer Therapie. Seit jeher legt das Brustzentrum großen Wert darauf, ein sehr breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten anzubieten. Zu den Besonderheiten der Abteilung gehört daher, dass Patientinnen eine Chemotherapie ebenfalls im Achenbach-Krankenhaus erhalten können, sofern diese medizinisch notwendig ist. Darüber hinaus profitieren Betroffene im Brustzentrum von einer Rund-um-Betreuung, zu der unter anderem Angebote wie psychologische Begleitung, Beratung, die Vermittlung von Unterstützungsangeboten wie Selbsthilfegruppen und Begleitbehandlungen zur Linderung von möglichen Nebenwirkungen bei Hormon-, Immun- und Chemotherapien gehören. Ebenso arbeitet das Brustzentrum seit Jahren mit der Krebsberatungsstelle des Landkreises zusammen.</p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="margin:0px;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.&nbsp;</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,Brustzentrum,Brustkrebs]]></category>
            <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 11:22:28 +0200</pubDate>
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                        <title>Sana Gesundheitsforum zum Brustkrebsmonat Oktober</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-gesundheitsforum-im-oktober/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-gesundheitsforum-im-oktober/</guid><pp:caseid>662596</pp:caseid><pp:subtitle>Oberärztin Dr. Silke Mattes informiert zum Thema Brustkrebs</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Im Rahmen des „Sana Gesundheitsforums“ informiert das interdisziplinäre Ärzte- und Expertenteam des Biberacher Klinikums regelmäßig über aktuelle medizinische Themen. Am Donnerstag, den 10. Oktober 2024, referiert Dr. Silke Mattes, Oberärztin der Frauenklinik, anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober zum Thema „Brustkrebs – eine Erkrankung die uns alle angeht“.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Im Rahmen des Gesundheitsforums informiert das Biberacher Zentralklinikum regelmäßig über aktuelle medizinische Themen, Krankheitsbilder, Präventionsmaßnahmen sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Damit sind die Vorträge für Menschen in allen Lebens- und Gesundheitsphasen interessant: Ob Patient, akut oder chronisch Erkrankter, Angehöriger oder Gesundheitsinteressierte. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, sich mit Fragen direkt an die Experten zu wenden.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Vortrag am 10. Oktober 2024: „Brustkrebs – eine Erkrankung, die uns alle angeht“</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Etwa eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. </span>Seit den 1980er Jahren ist die Zahl der Fälle um das Doppelte gestiegen<span>. Mit mehr als 70.000 Neuerkrankungen jedes Jahr ist das Mammakarzinom heute die häufigste Krebserkrankung der Frau.</span> <span>Das Durchschnittsalter der Patientinnen liegt dabei bei 64 Jahren. Nach Angaben des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) sind 17 Prozent der betroffenen Frauen jünger als 50 Jahre; 40 Prozent der Patientinnen sind älter als 70 Jahre. </span><span style="background-color:white;"><span>Etwa ein&nbsp;Prozent aller Neu­erkrankungen betriﬀt Männer. </span></span><span>Die eine Ursache für Brustkrebs gibt es dabei nicht. Es gibt jedoch verschiedene Faktoren, die allein oder in der Kombination das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, erhöhen können. Dazu gehören neben einer genetischen Veranlagung unter anderem bestimmte Vorerkrankungen, Adipositas oder Rauchen. Auch der Lebensstil kann sich sowohl positiv als auch negativ auswirken. Körperlich aktive Frauen haben zum Beispiel ein etwas niedrigeres Brustkrebsrisiko.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Wenn Brustkrebs früh erkannt wird, sind die Heilungschancen in der Regel sehr gut. </span>Rund 88 Prozent aller Frauen mit Brustkrebs-Diagnose sind nach 5 Jahren noch am Leben. Das <span>Mammographie-Screening-Programm, welches im Juli 2024 ausgeweitet wurde, ist für die frühestmögliche Erkennung ein wichtiger Baustein: „Bisher konnte jede Frau zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre ein Screening durchführen lassen. Mit den neuen Regelungen sind nun auch Frauen zwischen 70 und 75 Jahren teilnahmeberechtigt“, so Dr. Silke Mattes, Oberärztin in der&nbsp;</span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/frauenklinik" target="_blank"><span> </span></a><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/brustzentrum" target="_blank"><span>Frauenklinik mit zertifiziertem Brustzentrum</span></a><span> am Biberacher Klinikum. </span><span style="padding:0cm;">Fachgesellschaften</span><span>&nbsp;empfehlen zudem, sich regelmäßig selbst zu untersuchen. Frauen lernen dabei Besonderheiten der eigenen Brust kennen und können Unregelmäßigkeiten besser einordnen. Mögliche Anzeichen wie eine spürbare Knotenbildung, Hautveränderungen, Flüssigkeitsaustritt oder Schwellungen in der Achselhöhle sollten beim Frauenarzt abgeklärt werden. „Diese Auffälligkeiten bedeuten noch lange nicht, dass Brustkrebs vorliegt. Und selbst, wenn es sich bestätigen sollte, ist Brustkrebs gut behandelbar und die Sterblichkeitsrate ist in den letzten zehn Jahren trotz steigender Fallzahlen rückläufig“, so die Oberärztin. Dies ist auf die großen Fortschritte in der Therapie und die sehr zielgerichteten Behandlungsmöglichkeiten zurückzuführen. So kann heute bei etwa 80 bis 85 Prozent der betroffenen Frauen die Operation brusterhaltend durchgeführt werden. Ist dies nicht möglich, kann ein Brustaufbau, eine sogenannte Rekonstruktion, erfolgen. „Wir legen dabei sehr großen Wert auf eine individuelle Betreuung und eine ganzheitliche Therapieplanung. Speziell auf jede Patientin und die jeweilige Tumorart zugeschnitten.“ Manchmal ist vor oder nach der Operation eine Chemotherapie notwendig. Moderne Therapieansätze sind dabei heute oft weniger belastend: „Die Behandlungsmöglichkeiten von Brustkrebs entwickeln sich stets weiter. In unserem Brustzentrum stehen eine Vielzahl an modernen Therapien zur Verfügung. Dabei ist es uns wichtig, die Frauen umfassend über die Möglichkeiten zu informieren und aufzuklären.“</span></p><p style="text-align:justify;"><span>In der Versorgung von an Brustkrebs erkrankten Frauen erfüllen Brustkrebszentren spezifische Qualitätsstandards und sind damit die wichtigste Anlaufstelle. Eine kürzlich veröffentlichte </span><a href="https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-2305-1459"><span>Analyse</span></a><span> zeigt, dass die Behandlung in einem zertifizierten Zentrum die Überlebenschancen verbessert. Für die Region gewährleistet das Brust-Zentrum Donau-Riß, zu dem sich die Frauenkliniken Biberach und Ehingen bereits 2006 zusammengeschlossen haben, eine leitliniengerechte, interdisziplinäre Versorgung nach den neusten medizinischen Standards.</span></p><p style="text-align:justify;">Im Vortrag "Brustkrebs – eine Erkrankung, die uns alle betrifft", gibt Dr. Mattes einen Überblick über die Erkrankung – von der Diagnose über verschiedene Therapieansätze bis zur Nachsorge.</p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Veranstaltungsdetails</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span><strong>Wann: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong>Donnerstag, 10. Oktober 2024 | 18 Uhr</span><br><span><strong>Wo: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</span><br><span>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Veranstaltungsraum (EG)</span><br><span>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Marie-Curie-Straße 4 | 88400 Biberach</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte können sich bis zum Vortag der Veranstaltung telefonisch unter 07351 55-9820 oder per E-Mail unter slb-fortbildung@sana.de anmelden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ca7693a3-8961-400d-a7c4-2e2ccb10cccc/1920_mattessilkedr..jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><i><span>Dr. Silke Mattes, Oberärztin der Frauenklinik, referiert am 10. Oktober zum Thema „Brustkrebs – eine Erkrankung die uns alle angeht“.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ca7693a3-8961-400d-a7c4-2e2ccb10cccc/mattessilkedr./" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Circa 31.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,frauenklinik,Gesundheitsforum,Veranstaltung,Vortrag,Brustkrebs,Brustzentrum]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Sep 2024 17:23:04 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/ca7693a3-8961-400d-a7c4-2e2ccb10cccc/mattessilkedr..jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Sana Gesundheitsforum zum Brustkrebsmonat Oktober]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Ober&amp;auml;rztin Dr. Silke Mattes informiert zum Thema Brustkrebs]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Brustkrebs: Neue Regelung zur Früherkennung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-neue-regelung-zur-frueherkennung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-neue-regelung-zur-frueherkennung/</guid><pp:caseid>654665</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Mit mehr als 70.000 Neuerkrankungen gehört der Brustkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen der Frau. Eine von acht Frauen ist im Laufe ihres Lebens betroffen. Bei etwa einem Prozent der neu auftretenden Fälle handelt es sich um Männer. Die Regelung zur Früherkennung für Frauen hat sich im Juli 2024 geändert – die Altersspanne wurde erweitert.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Frauen ab 30 Jahren können im Rahmen des gesetzlichen Früherkennungsprogramms jedes Jahr eine ärztliche Tastuntersuchung durchführen lassen. Bisher wurden Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre zum Mammographie-Screening eingeladen. Im Juli 2024 gab es eine Änderung, mit der nun auch Frauen zwischen 70 und 75 teilnehmen dürfen. Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA stellt eine </span><a href="https://www.g-ba.de/downloads/17-98-2232/2023-09-21_G-BA_Entscheidungshilfe_Mammographie_bf.pdf" target="_blank"><span>Entscheidungshilfe</span></a><span> zur Verfügung, die alle Vor- und Nachteile des Screenings behandelt. Die wichtigsten Aspekte für die persönliche Entscheidung finden Sie hier.</span></p><h2><span>Vorteile des Brustkrebs-Screenings</span></h2><p><span>Der größte Vorteil des Früherkennungsprogramms liegt auf der Hand. Je eher eine Brustkrebserkrankung erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Statistisch betrachtet bewahrt das Mammographie-Programm etwa zwei bis sechs von 1.000 Frauen vor dem Tod durch Brustkrebs. Die Berechnung bezieht sich dabei auf einen Zeitraum von 20 Jahren mit regelmäßiger Teilnahme am Früherkennungsprogramm.</span></p><h2><span>Nachteile des Brustkrebs-Screenings</span></h2><p><span>Demgegenüber steht das Problem der sogenannten Überdiagnosen. Bei 1.000 Frauen, die 20 Jahre lang regelmäßig am Früherkennungsprogramm teilnehmen, kommt es bei neun bis zwölf Teilnehmerinnen zu einer Überdiagnose. Experten meinen damit kleine und langsam oder gar nicht wachsende Tumore, die ohne die Früherkennungsuntersuchung nicht aufgefallen wären und die im Laufe des Lebens nie Probleme verursacht hätten. Durch Überdiagnosen kann es also dazu kommen, dass Frauen operative Eingriffe oder andere belastende Behandlungen erhalten, die unnötig sind.</span></p><h2><span>Früherkennung hat Grenzen</span></h2><p><span>Das Mammographie-Screening dient lediglich der Früherkennung und kann die Entstehung von Brustkrebs nicht verhindern. Die Untersuchung kann auch nicht alle Tumore mit 100-prozentiger Sicherheit identifizieren. Im Zeitintervall zwischen den Screening-Terminen können sich Tumore entwickeln. Es ist also immer wichtig, dass Frauen die eigene Brust regelmäßig selbst nach Auffälligkeiten oder ungewohnten Veränderungen abtasten. Dazu gehören Knoten, Dellen, Verhärtungen, Verformungen, Hautveränderungen, Einziehungen der Brustwarze, Blutungen und Absonderungen jeglicher Art aus der Brustwarze.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/24026dec-5db7-45b7-9de1-a03781da7384/1920_241001-brustkrebsselbstuntersuchung.jpg?89286"><p><i>Die Sichtprüfung von vorne, von beiden Seiten und mit erhobenen Armen erfolgt im Stehen vor einem Spiegel bei guter Beleuchtung. Die Tastuntersuchung erfolgt ebenfalls im Stehen und danach im Liegen. Wichtig ist auch das Abtasten der Achselhöhle. Die Hand tastet jeweils die gegenüberliegende Brust ab, die freie Hand unterstützt die zu untersuchende Brust. </i><em style="text-align:start;"><i>Bei der Selbstuntersuchung kann man in Bahnen von außen nach innen, in Spiralen oder Linien vorgehen. </i></em><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/24026dec-5db7-45b7-9de1-a03781da7384/241001-brustkrebsselbstuntersuchung/" target="_blank">Copyright & Download</a></p><p>&nbsp;</p><h2><span>Entscheidungshilfe für oder gegen das Screening</span></h2><p><span>Die Entscheidung ist nicht einfach. Jede Frau muss die Vor- und Nachteile für sich abwägen und bewerten. Für manche der Teilnehmerinnen ist die Erleichterung durch einen unauffälligen Befund sehr wichtig, andere Frauen möchten lieber jegliche unnötige Belastung vermeiden. Im </span><a href="https://www.g-ba.de/downloads/17-98-2232/2023-09-21_G-BA_Entscheidungshilfe_Mammographie_bf.pdf" target="_blank"><span>Flyer</span></a><span> des G-BA gibt es einen Fragebogen, der bei der Einordnung hilfreich sein kann. Die Expertinnen und Experten in den Sana-Brustkrebszentren bieten darüber hinaus Beratung und Unterstützung an.</span></p><h2><span>Risikofaktoren für Brustkrebs</span></h2><p><span>Aus der Forschung ist bekannt, dass insbesondere das Alter und die genetische Veranlagung der Frau den größten Einfluss haben. Der Körper wird mit zunehmenden Jahren anfälliger für Krebserkrankungen. Laut Angaben von </span><a href="https://www.gesundheitsinformation.de/risikofaktoren-fuer-brustkrebs.html" target="_blank"><span>Gesundheitsinformation.de</span></a><span>, einer Website des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen IQWiG, bekommen fünf von 1.000 Frauen im Alter von 30 Jahren in den darauffolgenden zehn Jahren Brustkrebs. Im Alter von 70 Jahren sind es schon 34. Wenn Verwandte Brustkrebs haben, ist das eigene Risiko ebenfalls erhöht. Der Verwandtschaftsgrad spielt dabei eine Rolle. Ist die Großmutter betroffen, ist das eigene Risiko kaum höher. Tritt der Brustkrebs hingegen bei der Mutter oder Schwester auf, verdoppelt sich das Risiko. Ist nur eine Verwandte betroffen, ist ein Gentest aus Sicht von Experten nicht zielführend. Eine solche Untersuchung kann aber sinnvoll sein, wenn gleich mehrere Verwandte an Brustkrebs erkrankt sind. Alter und genetische Anfälligkeit sind Risikofaktoren, die nicht veränderbar sind.</span></p><p><span>Forschende beschäftigen sich darüber hinaus mit Risikofaktoren, die sich möglicherweise durch eine Modifikation des Lebensstils beeinflussen lassen würden. Im Fokus der Forschung sind insbesondere Alkoholkonsum, Rauchgewohnheiten, Übergewicht, körperliche Aktivität und hormonelle Faktoren. Ein körperlich aktiver Lebensstil hat eventuell einen schützenden Effekt, ein hoher Alkoholkonsum scheint das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Insgesamt ist die Forschungslage zur Bedeutung des Lebensstils auf das Brustkrebsrisiko jedoch unklar. Eine </span><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37095519/" target="_blank"><span>Übersichtsarbeit</span></a><span> eines Forschungsteams aus Amerika wertete 93 Studien zu diesem Thema aus. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass für die untersuchten Faktoren kein nennenswerter Zusammenhang mit der Brustkrebsentstehung nachweisbar war. Ein gesunder Lebensstil ist in vielen Bereichen sehr wichtig. Für das Risiko einer Brustkrebserkrankung scheint er nach aktuellem Kenntnisstand jedoch keine bedeutende Rolle zu spielen.</span></p><h2><span>Empfehlungen für Männer</span></h2><p><span>Männer sind sehr selten von Brustkrebs betroffen. Für sie gibt es daher keine geregelten Früherkennungsprogramme. Männer nehmen Veränderungen im Brustbereich häufig gar nicht oder sehr spät wahr und gehen erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung zum Arzt. Auch wenn nur einer von 1.000 Männern an Brustkrebs erkrankt ist, sollte jegliche ungewöhnliche Veränderung oder Symptome wie Flüssigkeitsabsonderungen aus der Brustwarze und geschwollene Lymphknoten in der Achselhohle ernst genommen werden. In diesen Fällen ist ärztliche Expertise gefragt. Die Sana-Brustkrebszenten bieten auch Beratung für Männer an.</span></p><p>&nbsp;</p><p><i>Symbolbild: Canva / arthon-meekodong</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Brustkrebs,Screening,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 08:04:46 +0200</pubDate>
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                        <title>Therapiemöglichkeiten bei Brustkrebs</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/therapiemoeglichkeiten-bei-brustkrebs/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/therapiemoeglichkeiten-bei-brustkrebs/</guid><pp:caseid>654667</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jedes Jahr kommen rund 70.000 neue Fälle hinzu. Über die gesamte Lebenszeit betrachtet sind 130 von 1.000 Frauen und einer von 1.000 Männern von Brustkrebs betroffen. Die Therapie richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Grundsätzlich hängt die Behandlung von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Tumorgröße und -lage sowie der Aggressivität. Zudem müssen Mediziner das Alter und den Gesundheitszustand der Patienten sowie individuelle Wünsche und Ziele berücksichtigen.</span></p><h2><span>Klassifikation des Tumors</span></h2><p><span>Zur Einstufung des Tumors nutzen Experten die sogenannte TNM-Klassifizierung. Die Abkürzung steht für Tumor, Nodes (das heißt Knoten) und Metastasen. So können Mediziner die Größe und Ausdehnung der Geschwulst, den Befall von Lymphknoten sowie das Vorliegen von Absiedelungen von krankhaftem Gewebe in entfernten Körperteilen (Metastasen) beschreiben.</span></p><table><tr><td style="background-color:#999999;"><span style="color:#FFFFFF;">Klassifizierung</span></td><td style="background-color:#999999;"><span style="color:#FFFFFF;">Erklärung</span></td></tr><tr><td>T0</td><td>Kein Tumor entdeckt oder nicht mehr nachweisbarer Ursprungstumor</td></tr><tr><td>T1-T4</td><td>Die Zahlen charakterisieren die zunehmende Größe und Ausbreitung des Tumors.</td></tr><tr><td style="background-color:#E6E6E6;" colspan="2">&nbsp;</td></tr><tr><td>N0</td><td>Lymphknoten sind tumorfrei</td></tr><tr><td>N1-N3</td><td>Die Zahlen stehen für die Lage und die Anzahl der befallenen Lymphknoten im Bereich des Abflussgebietes der Brust.</td></tr><tr><td style="background-color:#E6E6E6;" colspan="2">&nbsp;</td></tr><tr><td>M0</td><td>Keine Metastasen entdeckt</td></tr><tr><td>M1</td><td>Metastasen vorhanden</td></tr></table><p><span>Mit der TNM-Klassifikation lässt sich der weitere Verlauf der Erkrankung einschätzen und die adäquate Therapiestrategie festlegen. Die Behandlung besteht meist aus einer Kombination von Operation, Bestrahlung und Medikamenten.</span></p><h2><span>Brusterhaltende Operation im Frühstadium</span></h2><p><span>Wird der Brustkrebs sehr früh erkannt – also bevor der Tumor in andere Organe gestreut hat oder Lymphknoten in der Achsel befallen sind – haben Betroffene in der Regel sehr gute Heilungschancen. In vielen Fällen ist dann auch eine brusterhaltende Operation möglich, bei der lediglich der Tumor entfernt wird. Danach erfolgen eine Bestrahlung und eventuell auch eine Chemotherapie oder weitere ergänzende medikamentöse Therapieformen.</span></p><h2><span>Brustentfernung mit Rekonstruktion</span></h2><p><span>Ist der Brustkrebs weiter fortgeschritten, ist in vielen Fällen eine komplette Entfernung der Brust, eine Mastektomie, notwendig. Eine Möglichkeit danach ist die Rekonstruktion mit kissenartigen Implantaten oder mit Eigengewebe vom Unterbauch, Gesäß oder Rücken. Da bereits während der Mastektomie schon Vorbereitungen für den nachfolgenden Aufbau notwendig sind, müssen Frauen ihre persönliche Entscheidung für oder gegen den Brustaufbau und die Methode vorab treffen. Die Experten der Sana-Brustkrebszentren beraten Frauen zu den Möglichkeiten und den jeweiligen Vor- und Nachteilen.</span></p><h2><span>Brustentfernung ohne Brustaufbau</span></h2><p><span>Frauen, die sich keine Rekonstruktion der Brust vorstellen können, haben die Möglichkeit, sich für ein Leben ohne Brust zu entscheiden. Brustlosigkeit ist eine Alternative und akzeptierte Behandlungsoption. Frauen, die sich diesen Weg vorstellen können, sollten sich nicht scheuen, das Thema mit dem Arzt oder der Ärztin zu besprechen. Der Verein Ablatio mammae – Selbstbewusst ohne Brust e.V., kurz </span><a href="https://amsob.de/" target="_blank"><span>AMSOB</span></a><span>, bietet Unterstützung und Austausch für Frauen an. AMSOB vertritt die Ansicht, dass die Weiblichkeit einer Frau nicht von ihrer Brust abhängt. Der Verein möchte dazu beitragen, dass brustlose Frauen sich nicht mehr verstecken, sondern selbstbewusst und glücklich in die Zukunft blicken können. Die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und Vereinen zur Unterstützung betroffener Frauen ist auch Teil des ganzheitlichen Versorgungsansatzes in den Sana-Brustkrebszentren.</span></p><h2><span>Behandlung von Brustkrebs bei Männern</span></h2><p><span>Da nur sehr wenige Männer von Brustkrebs betroffen sind, gibt es kaum wissenschaftliche Untersuchungen zur Effektivität der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Die Therapie erfolgt sehr ähnlich wie bei der Frau. Betroffene Männer können sich jederzeit an die Sana-Brustkrebszentren wenden.</span></p><h2><span>Körperliche Aktivität steigert die Lebensqualität</span></h2><p><span>Vor und nach der onkologischen Therapie ist ein aktiver Lebensstil wichtig – auch im fortgeschrittenen Stadium. Körperliche Aktivität erhöht die Überlebenswahrscheinlichkeit, reduziert Nebenwirkungen und steigert den Behandlungserfolg. Die positiven Effekte körperlicher Aktivität auf Symptome und Lebensqualität zeigte erst eine kürzlich veröffentlichte </span><a href="https://www.nature.com/articles/s41591-024-03143-y" target="_blank"><span>Studie</span></a><span> in der Zeitschrift Nature Medicine eines internationalen Forschungsteams. Die Wissenschaftler untersuchten insgesamt 355 Frauen und zwei Männer mit metastasiertem Brustkrebs über einen Zeitraum von neun Monaten. Alle Teilnehmenden der Studie erhielten allgemeine Empfehlungen zur Bewegung sowie einen Aktivitätstracker. Die Hälfte der Probanden nahm als Trainingsgruppe zusätzlich noch zweimal pro Woche an einem individuellen und professionell angeleiteten Übungsprogramm zur Verbesserung von Gleichgewicht, Ausdauer und Kraft teil. Die Ergebnisse sind ermutigend für alle Betroffenen: Die Patienten der Trainingsgruppe erreichten im Vergleich zur Gruppe ohne gezieltes Übungsprogramm eine größere Verbesserung der Lebensqualität und eine bedeutendere Reduzierung der Fatigue-Symptome, das heißt sie waren weniger müde, erschöpft und antriebslos. Auch bei den Fitness-Tests auf dem Fahrradergometer schnitten die Patienten der Trainingsgruppe besser ab.</span></p><p><span>Die Therapeuten in den Sana-Brustkrebszentren stellen für die Patienten individuelle Trainingspläne zusammen und verhelfen den Betroffenen zu einem aktiven Lebensstil.</span></p><p>&nbsp;</p><p><i>Symbolbild: Canva / mrwed54</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Brustkrebs,Therapie,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 08:04:21 +0200</pubDate>
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                        <title>Brustkrebs: Mit Resilienztraining das psychische Immunsystem stärken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-mit-resilienztraining-das-psychische-immunsystem-staerken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-mit-resilienztraining-das-psychische-immunsystem-staerken/</guid><pp:caseid>658098</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Krebserkrankungen wie das Mammakarzinom (Brustkrebs) belasten nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche. Sie zu stärken ist das Ziel von Resilienztrainings. Anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober sensibilisiert Resilienzexpertin Janin Kronhardt für das Thema. Die Diplom-Psychologin arbeitet in der Psychoonkologie am Sana Klinikum Lichtenberg in Berlin.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Resilienz ist eine Art „Innere-Balance-Instrument“ für die Bewältigung jeglicher Art von Krisen und Stress und steht auch für einen an den eigenen Ressourcen orientierten Umgang mit Diagnosen und Krankheiten. Unter Ressourcen versteht die Psychologie zum Beispiel persönliche Eigenschaften oder besondere Fähigkeiten der Person selbst, aber auch externe Quellen wie Menschen im persönlichen Netzwerk. Resilienz als psychische Widerstandskraft ermöglicht einen angemessenen Umgang mit Gefühlen wie Angst und Traurigkeit und lässt das Potenzial an Lebensfreude und Lebensqualität steigern.</span></p><p><span>Die Schweizer Psychotherapeutin und Resilienz-Autorin Rosmarie Welter-Enderlin definiert Resilienz wie folgt: „Resilienz ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.“ Von Ronald Lengyel, Ressourcenforscher und Resilienztrainer, stammt die humorvolle Erklärung: „Resilienz ist die Kraft, mit der man es vom Boden wieder auf die Beine schafft.“</span></p><h2><span>Mehr Stärke durch Resilienz</span></h2><p><span>Resilienz stärkt das psychische Immunsystem und fördert die Bewältigung von Krisen – sowohl im Alltag als auch während einer Erkrankung, zum Beispiel bei Brustkrebs. Psychoonkologin Janin Kronhardt erklärt: „Wenn wir uns bewusst machen, dass ein wichtiger Schlüssel zur Erhaltung von Gesundheit und zur Heilung von Krankheiten in uns selbst liegt, erfahren wir mehr Selbstwirksamkeit – das heißt Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten und Kompetenzen – und verstehen uns nicht als Opfer einer Situation oder Diagnose. Im Idealfall motiviert diese Sichtweise die Betroffenen zu einer proaktiven Bewältigung von Krankheit und zu einem gesunden Lebensstil.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/71eb5b76-a2d5-4ba4-a414-021f82367d22/1920_241001-janinkronhardt.jpg?32883"><h2><span>Tipps für mehr Resilienz im Alltag</span></h2><p><span>Wir alle – ob gesund oder krank – können die eigene Resilienz mit kleinen und praxistauglichen Übungen trainieren. So lässt sich Achtsamkeit schon bei Alltags- und Haushaltsroutinen üben. „Wer bewusst kleine Auszeiten im Tagesablauf einplant, kann Stress vermeiden. Das sorgt für mehr Ruhe und Gelassenheit, setzt im besten Fall Glückshormone frei und baut Stresshormone ab“, so Kronhardt.</span></p><p><span>Auch ein Gleichgewicht aus Sozialkontakten und Zeit für sich allein sowie Aktivität und Entspannung kann von innen stärken und die Resilienz gegenüber alltags- und krankheitsbedingten Stressoren steigern. „Letztlich geht es darum, Freude im Leben zu empfinden. Egal wie die Umstände sind“, erklärt die Diplom-Psychologin.</span></p><p><span>Hier einige ihrer Best-of-Strategien der Selbstfürsorge – aus der Praxis für die Praxis:</span></p><ul><li data-list-item-id="efbd8d178576f617f47c126f7d075b94c"><span>“Nein” sagen (lernen)</span></li><li data-list-item-id="e068e88ec3a9098393b2956a8edafb7de"><span>Grenzen setzen (lernen)</span></li><li data-list-item-id="e2f178f3747a2d2937b253da6b9ff46a8"><span>Anspruchsniveau senken</span></li><li data-list-item-id="eae30dd92dfb40510c7b1f7c855a81666"><span>Humor inklusive Lächeln und Lachen</span></li><li data-list-item-id="e1c86a9b5021f92138bbb634685628fde"><span>Positive Glaubenssätze</span></li><li data-list-item-id="eb35152f728fe0042e1bc7d2dffaa8c42"><span>Emotionen zulassen</span></li><li data-list-item-id="e52143588687ed8de4ee751b583798411"><span>Bewegung und Freude leben</span></li></ul><p><span>Resiliente Menschen achten gut auf sich und ihre Umwelt, behalten ihre persönlichen Grenzen im Blick und sind offen für Neues. Diese positiven Eigenschaften sind für uns alle erstrebenswert – im Sinne der Prävention von Gesundheit und bei der Verarbeitung von Krisen und Krankheiten, zum Beispiel der Diagnose Brustkrebs.</span></p><h2><span>Brustkrebs führt zu einer Verletzung der Weiblichkeit</span></h2><p><span>Das Besondere bei Brustkrebspatientinnen ist, dass es durch die Betroffenheit der weiblichen Brust zu einer Verletzung der eigenen Weiblichkeit kommen kann. Körperbild und Selbstliebe können ins Wanken geraten sowie Eigen- und Fremdwahrnehmung stark voneinander abweichen. „In diesen Fällen bedarf es expliziter Selbstfürsorgestrategien und der Etablierung eines liebenden Blicks auf sich und den eigenen Körper“, so die Psychoonkologin. „Zudem ist der Einbezug von nahen Angehörigen sinnvoll, da es durch Therapie und Nebenwirkungen auch zu Veränderungen in den Beziehungen kommen kann. Oft wird eine Neudefinition von erfüllender Sexualität ebenso wichtig wie ein neues Miteinander.“</span></p><p><span>Laut dem Dreieck des Glücks der Positiven Psychologie gehören Beziehungen neben Aktivität und Entspannung zu den drei Säulen für Lebensglück und Zufriedenheit. Besonders in schwierigen Lebenssituationen wird uns bewusst, wie wichtig auch unser Bedürfnis nach Gemeinschaft, sozialem Austausch und gegenseitiger Fürsorge ist.</span></p><p><span>Aus der Forschung ist bekannt, dass eine positive Erwartungshaltung und eine von Hoffnung auf Erfolg geprägte innere Einstellung das Behandlungsergebnis maßgeblich mitbestimmen. In der Psychologie ist dieses Phänomen als „selbsterfüllende Prophezeiung“ bekannt: Eine zuversichtliche Haltung macht einen erfolgreichen Behandlungsverlauf wahrscheinlicher.</span></p><h2><span>Umgang mit der Diagnose Brustkrebs</span></h2><p><span>Jede Patientin gilt es individuell zu unterstützen. Für Janin Kronhardt zählt hier ihr Leitsatz: „Jeder trägt seine Lösungen in sich selbst!“ Prägung, Umwelt, Veranlagung, individuelle (Krisen-)Erfahrungen, Persönlichkeit und vieles mehr lassen uns in unterschiedlicher Art und Weise mit den Herausforderungen des Lebens umgehen. Die Psychoonkologin erklärt: „Auf den ersten Schock folgt meist die Erkenntnis, dass Akzeptanz der beste Umgang mit der Diagnose ist. Eine individuelle ressourcenorientierte Krankheitsverarbeitung bedeutet aus meiner Sicht auch die Chance zu persönlicher Entwicklung und Reifung. Das durfte ich bei vielen meiner Brustkrebspatientinnen bereits begleiten.“</span></p><h2><span>Auf Ressourcen konzentrieren</span></h2><p><span>Eines der ersten Ziele für die Patientinnen ist es, das Leben mit der Diagnose Brustkrebs als neue Normalität zu akzeptieren. Wenn es die betroffenen Frauen schaffen, wieder in ihr emotionales, mentales und auch körperliches Gleichgewicht zu kommen, dann besteht sogar die Aussicht, aus der Krise gestärkt hervorzugehen. Psychohygiene und Selbstfürsorge unterstützen eine adäquate Krankheitsverarbeitung und nachhaltige Genesung.</span></p><p><span>Die Verarbeitung der Diagnose Brustkrebs, die Akzeptanz und die Bewältigung der damit verbundenen individuellen Herausforderungen sind keine isolierten Vorgänge, sondern ist als Prozess in ein soziales Beziehungsnetzwerk eingebettet. Die Betroffenen haben viele Fragen, zum Beispiel:</span></p><ul><li data-list-item-id="ef87de67fa49b245ebe0a9dc5c97d668e"><span>Was genau bedeutet die Diagnose Brustkrebs für mich und mein Leben?</span></li><li data-list-item-id="e0eeea546b5288d581cbf8df7a8b6a970"><span>Wie lange wird die Zeit bis zur Heilung dauern?</span></li><li data-list-item-id="e8f96e83f3ad65b93c6a22323f5795626"><span>Werde ich wieder vollständig gesund?</span></li><li data-list-item-id="e78e4277d595b458946303213dc2a977c"><span>Wie wird es mir während der Therapie gehen?</span></li><li data-list-item-id="e242551754dc019f5c41763d0af90f7a3"><span>Liebt mich mein Partner/meine Partnerin trotzdem?</span></li><li data-list-item-id="e498d312e21ac57a88d5b2e342174f077"><span>Wie wird sich meine Beziehung und meine Sexualität verändern?</span></li><li data-list-item-id="e93f8307a5eb92ae053278d1d12331999"><span>Und wie kann ich es schaffen, dass ich nicht auf meine Krankheit reduziert werde?</span></li></ul><p><span>Der Fokus auf die vorhandenen Ressourcen der Betroffenen kann den Behandlungserfolg steigern, Ängste reduzieren und so Regeneration und Heilung ermöglichen. „Jeder von uns besitzt ganz persönliche Kraft- und Energiequellen. Diese Ressourcen können in einem selbst liegen wie bestimmte Eigenschaften, Kompetenzen und Erfahrungen, aber auch extern zur Verfügung stehen über andere Menschen, über Hobbies, Kunst, Kultur, Musik oder auch Natur und Bewegung“, erklärt Janin Kronhardt. „Optimal genutzt können diese den Umgang mit Krankheit und den daraus resultierenden psychosozialen Herausforderungen erleichtern, für mehr Ruhe und Gelassenheit sorgen und so die Chance für mehr Lebenszufriedenheit und Lebensqualität erhöhen“, so die Expertin weiter.</span></p><h2><span>Resilienztraining am Sana Klinikum Lichtenberg</span></h2><p><span>Seit 2018 gibt es unter der Leitung von Janin Kronhardt am Sana Klinikum Lichtenberg ein eigens von ihr konzipiertes, mittlerweile elfteiliges Resilienztraining für Patientinnen mit Brustkrebs. Hier werden wichtige Resilienzthemen wie Optimismus, Selbstliebe, Dankbarkeit, Spiritualität und Meta-Resilienz Humor praxisnah und kurzweilig gemeinsam trainiert. „In jeweils festen Kursen verbinde ich die Teilnehmerinnen – allesamt Brustkrebspatientinnen unseres Zentrums – mit dem wichtigen Thema der Selbstfürsorge während und nach einer Brustkrebserkrankung. Mittels praktischer Übungen aus Imagination, Achtsamkeit und Entspannung sowie Hintergrundwissen stärken die Teilnehmerinnen ihre Resilienz und können dank ausgewählter Techniken zur Ressourcenaktivierung ihren individuellen Umgang mit Ängsten und Herausforderungen finden“, so Kronhardt.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / DANKO N von natalyadanko</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Brustkrebs,Brustkrebszentrum,Stress,Lichtenberg,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 08:03:46 +0200</pubDate>
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                        <title>Info-Veranstaltung „Knoten in der Brust - und jetzt?“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/info-veranstaltung-knoten-in-der-brust---und-jetzt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/info-veranstaltung-knoten-in-der-brust---und-jetzt/</guid><pp:caseid>655092</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li>kostenfreie Patientenveranstaltung „Knoten in der Brust – und jetzt?“ am 4. September 2024, 17:30 Uhr, im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen</li><li>Experten vom zertifizierten Brustzentrum des Klinikum Dahme-Spreewald informieren über moderne diagnostische und therapeutische Möglichkeiten</li><li>Fragestunde für Patienten und Angehörige mit Brustkrebs-Experten</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Brustkrebs ist mit mehr als 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Unter dem Titel „Knoten in der Brust – und jetzt?“ erklären Experten des zertifizierten Brustzentrums am 4. September 2024 bei einer kostenfreien Informationsveranstaltung im Achenbach-Krankenhaus, mit welchen modernen diagnostischen Verfahren und Therapieoptionen Betroffenen heute geholfen werden kann. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.</strong></p><p>„Wir kategorisieren Brustkrebs zwar in drei bis vier große Typen, aber im Grunde ist jede Erkrankung sehr individuell und daher suchen wir für jede Patientin den Behandlungsweg, der für sie optimal ist“, sagt Dr. Michael Fabig, Ärztlicher Koordinator des Brustzentrums. Seit dem Jahr 2022 ist das Brustzentrum im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Ein multiprofessionelles Team aus Gynäkologen, Onkologen, Psychologen, Chirurgen, speziell qualifizierten Pflegekräften und externe Kooperationspartner wie Radiologen sorgen dafür, dass Patientinnen wohnortnah umfassend versorgt und betreut werden. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir vor Ort mehrere Therapiebereiche anbieten können. So können wir Kontinuität bei der Behandlung sichern und unsere Patientinnen wissen, dass sie alle Verfahren in ihrer Nähe haben und wir uns um sie kümmern“, betont der Facharzt.</p><h2><strong>Umfassende Diagnostik mit modernen Verfahren</strong></h2><p>„Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Wir empfehlen daher, die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen wahrzunehmen, das bundesweite Mammographie-Screening-Programm zu nutzen und auch selbst regelmäßig die Brust abzutasten“, rät der Brustkrebs-Experte. Wer einen Knoten erspürt oder im Rahmen einer Untersuchung einen auffälligen Befund erhält, der sollte dies unbedingt vom Facharzt abklären lassen. „Es gibt verschiedene diagnostische Verfahren – wie Ultraschall, Mammographie / Tomosynthese und Magnetresonanzthomographie (MRT) sowie verschiedene Biopsiemethoden“, zählt der Gynäkologe auf, die auch bei Patientenveranstaltung am 4. September 2024 vorgestellt werden. Der erste Ansprechpartner ist immer eine ambulante gynäkologische Praxis. Frauen, die nicht regelmäßig von einem Gynäkologen betreut werden, können sich auch direkt an das Brustzentrum in Königs Wusterhausen wenden.<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/3e4180cc-36f1-4e2e-86bb-6934fa4b5fde/1920_ruumldiger-muumlller-4993.jpg?10000"><p><i>Chefarzt Dr. Rüdiger Müller vom zertifizierten Brustzentrum im Achenbach-Krankenhaus hält am 4. September 2024 bei der Patientenveranstaltung einen Vortrag zum Thema “Knoten in der Brust - und jetzt?!”. Die Teilnahme ist kostenfrei.</i> &nbsp;<a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/3e4180cc-36f1-4e2e-86bb-6934fa4b5fde/ruumldiger-muumlller-4993/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><strong>Individueller Behandlungsweg für jede Patientin</strong></h2><p>Wenn sich der Brustkrebs-Verdacht bestätigt, sind Betroffene im Brustzentrum in den besten Händen. „Wir beraten jeden Fall in einer Tumorkonferenz gemeinsam in einem interdisziplinären Team und legen den individuellen Behandlungsweg fest“, sagt der ärztliche Koordinator. Auf Wunsch können die Patientinnen an dieser Beratung teilnehmen. Danach begleitet das Team Betroffene Schritt für Schritt bei ihrer Therapie. Die Besonderheit des Brustzentrums: Falls eine Chemotherapie notwendig ist, können Patientinnen diese ebenfalls im Achenbach-Krankenhaus erhalten und müssen nicht an einen fremden Behandlungsort wechseln. Was das Brustzentrum in Königs Wusterhausen ebenfalls auszeichnet, ist eine Rund-um-Betreuung, zu der unter anderem Angebote wie psychologische Begleitung, Beratung, die Vermittlung von Unterstützungsangeboten wie Selbsthilfegruppen und Begleitbehandlungen zur Linderung von möglichen Nebenwirkungen bei Hormon-, Immun- und supportiven Therapien gehören. Mit der Krebsberatungsstelle des Landkreises ist das Brustzentrum ebenso verbunden. Patienten und Angehörige haben während der Informationsveranstaltung die Möglichkeit, sich einen Überblick über das breite Leistungsspektrum des Brustzentrums zu verschaffen.</p><p>Die Teilnahme an dem Info-Abend ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Der Vortrag beginnt am Mittwoch, 4. September 2024, um 17:30 Uhr im Konferenzraum II im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,informationsveranstaltung,Patienteninformation,Brustkrebs,Brustzentrum,Kostenfrei,Mueller,Ruediger Müller]]></category>
            <pubDate>Wed, 21 Aug 2024 09:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Selbstgenähte Herzkissen für Brustkrebspatientinnen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/selbstgenaehte-herzkissen-fuer-brustkrebspatientinnen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/selbstgenaehte-herzkissen-fuer-brustkrebspatientinnen/</guid><pp:caseid>611828</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• Etwa jede 8 Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs&nbsp;</p><p>• Ein Projekt von Frauen für Frauen: Wandernde Herzkissen&nbsp;</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span style="text-align:left;"><strong>05.07.2023,&nbsp;Königs Wusterhausen. </strong></span><strong>Das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen hat beim Besuch des „Wanderndes Herzkissen“-Projektes viele neue Herzkissen, Drainagebeutel und jede Menge mentale Kraft für die Brustkrebspatientinnen bekommen.</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Damit ist das sogenannte Mammakarzinom die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Um den Kampf gegen den Krebs aufnehmen zu können, steht vielen Frauen eine Operation bevor. Damit eventuelle postoperative Schmerzen gelindert werden können, gibt es ein spezielles Kissen, das den Frauen hilft.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Nach der Operation müssen die Patientinnen das Wundgebiet kühlen und die Kühlakkus zu positionieren, wäre ohne die Kissen schwierig. Mit diesem Kissen kann man den Druck so verteilen, dass auch die Wundflüssigkeit ablaufen kann und kein Stau entsteht“, so Jacqueline Karschies vom Projekt der Wandernden Herzkissen. Neben der besseren Heilung ist das Kissen auch eine Art Seelentröster für die Brustkrebspatientinnen und hat nicht umsonst die Form eines Herzens. „Die Herzform sieht nicht nur schön aus, sie erfüllt auch einen praktischen Zweck. Unter dem Arm kann es in dieser Form ergonomisch gut positioniert werden“, so Karschies weiter.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Das Projekt der Wandernden Herzkissen ist ein Zusammenschluss aus Frauen, die sich ehrenamtlich zusammengetan haben, um Herzkissen für die betroffenen Frauen zu nähen. Sie sammeln Stoffe und Spenden, um alle Anforderungen so bunt und freudig wie möglich zu erfüllen, denn es gibt gewisse Vorgaben, z.B. wie viel Watte in die Kissen darf. Jacqueline Karschies kam zur Übergabe der Herzkissen persönlich ins Achenbach-Krankenhaus. „Wir machen das erst seit etwa einem halben Jahr, haben vor Kurzem unsere erste Lieferung an die Berliner Charité gegeben und sind nun über die Klinik-Psychologin Kristin Fischmann nach Königs Wusterhausen gekommen. Es fühlt sich gut an, etwas Gutes zu tun und dass man weiß, dass diese Kissen eine hilfreiche Unterstützung nach der OP sind.“</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bd91abd7-dce5-4603-b558-c21520b8df1a/1920_csm-jacqueline-karschies--renata-vidak-und-silke-lasch--v.l.--985025760d.jpeg?10000"><p>Jacqueline Karschies, Renata Vidak und Silke Lasch</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bd91abd7-dce5-4603-b558-c21520b8df1a/csm-jacqueline-karschies--renata-vidak-und-silke-lasch--v.l.--985025760d/" target="_blank">Download & Copyright</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Kristin Fischmann vom Klinikum Dahme-Spreewald freut sich über dieses herzliche Projekt: „Wir begleiten Frauen mit Brustkrebs in Ihrem Prozess der körperlichen und seelischen Heilung. Viele denken, sie seien mit der Erkrankung alleine, doch sie sind es nicht. Diese Kissen sind eine liebevolle Geste und geben ihnen auch ein Stück Sicherheit in dieser unsicheren Zeit. Die betroffenen Frauen fühlen sich somit gesehen und bemerkt. Die Herzkissen schenken hier wieder dutzenden Frauen Mut, Kraft und neue Lebensenergie.“</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Herzkissenaktion stammt ursprünglich aus den USA. Die dänische Krankenschwester Nancy Friis-Jensen brachte die Idee 2006 nach Europa und gründete das Heart Pillow Project, um die Idee „Herzkissen für Brustkrebspatientinnen – verschenkt von Herz zu Herz“ zu verbreiten.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Neben den Herzkissen haben die fleißigen Näherinnen auch einige Drainagebeutel angerfertigt. Sie "verstecken" die Drainageflasche, in der sich die Wundflüssigkeit sammelt. Mit diesem Beutel soll es den Frauen noch einfacher ermöglicht werden, sich bedenkenlos und ohne Ekel- oder Schamgefühl in der Öffentlichkeit zeigen zu können.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><u>Fachliche Ansprechpartnerin:</u></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Psychologin Kristin Fischmann</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Tel.: 03375 288 5989 | kristin.fischmann@sana.de</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,Brustkrebs,Herzkissen,Brustkrebszentrum]]></category>
            <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 16:10:51 +0100</pubDate>
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                        <title>Tag der offenen Tür im bergischen Brustzentrum</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/tag-der-offenen-tuer-im-bergischen-brustzentrum/</guid><pp:caseid>619090</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Mit einem Patientinnentag informiert das Sana-Klinikum Remscheid über die neuesten Behandlungsmöglichkeiten bei Brustkrebs.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Diagnose Brustkrebs betrifft etwa jede achte Frau in Deutschland, die Zahl der Betroffenen ist seit den 1980er Jahren etwa um das Doppelte gestiegen. Gleichzeitig haben Krebsfrüherkennungsprogramme wie das Angebot zur Teilnahme am Mammographie-Screening für Frauen ab 50 Jahre dazu beigetragen, dass auffällige und bösartige Veränderungen in der Brust früh entdeckt werden und eine zielgerichtete Behandlung eingeleitet werden kann. Und: „In der Behandlung von Brustkrebs hat sich in den letzten Jahren viel Positives getan. Neue, gut wirksame Medikamente sind hinzugekommen, auch bei bereits fortgeschrittener Erkrankung ist ein Weiterleben bei guter Lebensqualität noch viele Jahre möglich“, berichtet Kathrin Eikholt, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Sana-Klinikum Remscheid.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Über Behandlungsmöglichkeiten und -erfolge, Erfahrungen mit Chemotherapie bei Brustkrebs sowie die Bedeutung von flankierenden Maßnahmen wie Sport und Bewegung und über psychologische Betreuung während und nach der Therapie informiert die Frauenklinik bei einem Patientinnentag am</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Samstag, 21. Oktober 2023 von 10 bis 14 Uhr im Forum Ovale des</strong><br><strong>Remscheider Sana-Klinikums, Burger Straße 211.</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Wir laden Patientinnen und ihre Angehörigen, aber auch die interessierte Öffentlichkeit herzlich zu einem Austausch mit uns und unseren Expertinnen und Experten ein“, sagt Kathrin Eikholt, die an diesem Tag durch die Oberärztinnen Kristin Anne Sütfels und Melanie Lavenia-Heuser aus der Frauenklinik und Hanna Ludwig aus der Medizinischen Klinik II sowie Oberarzt Dr. Heinz-Wilhelm Esser als Kardiologe und Pneumologe unterstützt wird.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Mit dabei ist weiterhin Oberärztin Gabriele van Aalst, die schwerpunktmäßig die Brustkrebspatientinnen im Remscheider Sana-Klinikum behandelt und sich ebenso auf den Austausch mit den Gästen beim Patientinnentag freut.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Nach den verschiedenen Fachvorträgen gibt es Gelegenheit, mit den Referentinnen und Referenten ins Gespräch zu kommen. „Mit dieser Veranstaltung öffnen wir unser Krankenhaus erneut außerhalb des Klinikalltags und hoffen, dass wir viele Gäste begrüßen können, die von den Erfahrungen unserer Fachärztinnen und -ärzte profitieren“, sagt Svenja Ehlers, Geschäftsführerin des Remscheider Sana-Klinikums.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Frauenklinik am Sana-Klinikum Remscheid kann in der Diagnostik und Behandlung von Brustkrebs eine hohe Expertise vorweisen und ist damit Teil des Bergischen Brustzentrums. Durch fortwährende Weiterbildung haben die behandelnden Medizinerinnen und Mediziner einen speziellen Schwerpunkt in diesem Bereich und sind therapeutisch und wissenschaftlich stets auf der Höhe der Zeit. „Bei unserem Infotag möchten wir vor allem eines: Mut machen und aufzeigen, dass es heute vielfältige, erfolgreiche und auch schonende Therapieoptionen gibt. Genauso tragen begleitende Maßnahmen wie regelmäßige Bewegung, physiotherapeutische Betreuung, ausgewogene Ernährung, Achtsamkeit und psychoonkologische Unterstützung viel zum Wohlbefinden bei. Dazu werden wir mit unseren Vorträgen vielseitige Anregungen geben“, lädt Chefärztin Eikholt zur Teilnahme am Patientinnentag ein.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://www.sana.de/media/Kliniken/remscheid/8-Presse/Flyer_Tag_der_offenen_Tuer_Bergisches_Brustzentrum.pdf">Weitere Informationen zum Tag der offenen Tür | Programm</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2cc47b79-89d5-413c-8386-a002888e3299/1920_csm-sana-brustzentrum-63-6b6c26b9df.jpg?10000"><p><i>Brustzentrum im Sana-Klinikum Remscheid</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2cc47b79-89d5-413c-8386-a002888e3299/csm-sana-brustzentrum-63-6b6c26b9df/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Remscheid,Brustkrebs]]></category>
            <pubDate>Tue, 17 Oct 2023 11:16:00 +0200</pubDate>
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