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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 13:22:29 +0200</pubDate>
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                        <title>20 Jahre zertifiziertes Brust-Zentrum Donau-Riß</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/20-jahre-zertifiziertes-brust-zentrum-donau-riss/</guid><pp:caseid>761958</pp:caseid><pp:subtitle>Gelebte Kooperation der Frauenkliniken Biberach und Ehingen für eine wohnortnahe und hochwertige Versorgung</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Seit zwei Jahrzehnten steht das <a href="https://www.brust-zentrum-donau-riss.de/" target="_blank">Brust-zentrum Donau-Riß</a> mit seinen Standorten in <a href="https://www.adk-gmbh.de/" target="_blank">Ehingen</a> und <a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank">Biberach</a> für eine qualifizierte Versorgung von Menschen mit Brusterkrankungen. Was im Herbst 2006 mit der erstmaligen Zertifizierung begann, hat sich zu einem festen Bestandteil moderner, interdisziplinärer Medizin in der Region entwickelt. Dieses Jahr feiert das Zentrum sein 20-jähriges Bestehen.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Etwa eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Mit rund 74.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist das Mammakarzinom die häufigste Krebserkrankung der Frau. In Baden-Württemberg stehen Patientinnen rund 50 zertifizierte Brustzentren zur Verfügung, die eine spezialisierte Versorgung nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft gewährleisten. Eines davon ist das Brustzentrum Donau-Riß, zu dem sich die Frauenkliniken Biberach und Ehingen vor 20 Jahren zusammengeschlossen haben. Hier arbeitet ein interdisziplinäres Netzwerk aus Spezialisten eng zusammen, um Betroffene mit der Diagnose Brustkrebs umfassend zu behandeln und zu begleiten. Die Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft steht für geprüfte Behandlungsqualität und für ein Team, das medizinischen Fortschritt mit menschlicher Zuwendung verbindet. Regelmäßige Überwachungsaudits sowie die Rezertifizierung im Dreijahresrhythmus – zuletzt im Oktober 2024 – sichern diese Qualität. </span>Die Anforderungen wurden dabei durchgehend ohne Beanstandungen erfüllt.<span> Zum Jubiläum blicken die Leiter des Brustzentrums, Dr. med. Steffen Fritz, Chefarzt der </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/brustzentrum" target="_blank"><span>Frauenklinik</span></a><span> im Sana Klinikum Landkreis Biberach, und Prof. Dr. med. Florian Ebner, Chefarzt der Frauenklinik im Alb-Donau Klinikum Ehingen, gemeinsam auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Prognose bei Brustkrebs deutlich verbessert</strong></span><br><span>Die Prognose nach einer Brustkrebsdiagnose hat sich in den vergangenen Jahren signifikant verbessert. So ist die Sterblichkeitsrate trotz steigender Fallzahlen rückläufig. </span>Neben dem Mammographie-Screening ist dies vor allem auf therapeutische Fortschritte und deutlich zielgerichtetere Behandlungsmöglichkeiten zurückzuführen. <span>Eine große Rolle spielt auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit in den zertifizierten Brustzentren. Fachbereiche wie Gynäkologie, Onkologie, Radiologie, Pathologie und Strahlentherapie stimmen Diagnostik und Therapie leitliniengerecht aufeinander ab. </span>Operationen können heute schonender und präziser durchgeführt werden. Systemische Therapien ermöglichen eine zunehmend individualisierte Behandlung und moderne Strahlentherapien sind wirksamer sowie besser verträglich. Diese Fortschritte spiegeln sich auch in den Behandlungsergebnissen wider: Rund 3.800 Menschen wurden in den vergangenen Jahren im Brustzentrum versorgt. Die Auswertungen zeigen dabei ein 5-Jahres-Überleben, das rund acht Prozent über dem Durchschnitt liegt. <span>„Wir legen großen Wert auf eine individuelle Betreuung, eine umfassende Beratung und eine ganzheitliche Therapieplanung. </span>Die Therapie wird gezielt auf die jeweilige Tumorhistologie abgestimmt<span>“, so die beiden Chefärzte</span>.</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Früherkennung ist entscheidend</strong></span><br>Je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. <span>Allerdings verursacht<strong> </strong>Brustkrebs oftmals keine Schmerzen – die Mammographie hingegen kann als unangenehm empfunden werden; zudem sind für die Erstellung Röntgenstrahlen erforderlich. „</span>Wir hören leider immer wieder, dass deshalb auf eine Mammographie verzichtet wird<span><strong>.“ </strong>Dabei verringert d</span>ie Kompression der Brust die erforderliche Strahlendosis, gleichzeitig ermöglicht sie durch weniger Überlagerungen eine bessere Beurteilbarkeit des Gewebes. <span>Als ergänzendes Verfahren, insbesondere bei dichtem Brustgewebe,<strong> </strong>steht der<strong> </strong>Ultraschall zur Verfügung, der ohne Strahlungsbelastung auskommt.<strong> </strong></span>Gemeinsam leisten beide Verfahren seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung. Insbesondere das vor 20 Jahren eingeführte Mammographiescreening trägt deutlich zur Verringerung der Brustkrebssterblichkeit bei – das ist das Ergebnis einer Studie, die 2025 vom Bundesamt für Strahlenschutz vorgestellt wurde. Demnach gingen unter den Screeningteilnehmenden die Brustkrebs-Todesfälle zwischen 20 und 30 Prozent zurück, wodurch statistisch etwa jeder vierte Brustkrebstod verhindert werden konnte. Derzeit werden Frauen zwischen 50 und 75 Jahren alle zwei Jahre zur Untersuchung eingeladen. Die Erweiterung des Programms für Frauen ab 45 Jahren ist geplant. Der Bundesausschuss und der Fachservice Mammographiescreening prüfen aktuell die Umsetzung, eine Entscheidung soll im Herbst 2026 fallen.</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Chemotherapie nicht immer erforderlich</strong></span><br><span>Ein häufiger Grund für eine verzögerte Abklärung ist auch die Sorge vor einer Chemotherapie. „Tatsächlich richtet sich die Therapieempfehlung heute sehr differenziert nach Tumorgröße, Ausdehnung und biologischen Eigenschaften der Tumorzellen“, erklärt Dr. Fritz. „</span>Alle Fälle werden in unserer Tumorkonferenz besprochen, gemeinsam <span>legen wir das optimale Vorgehen fest.“ In vielen Fällen kann eine Chemotherapie heute vermieden oder sehr gezielt eingesetzt werden. Ist sie notwendig, erfolgt sie häufig vor der Operation, um das Ansprechen direkt beurteilen zu können. </span>Im Idealfall bildet sich der Tumor vollständig zurück.<span> Die dafür notwendigen Informationen liefert die Gewebeprobe, die sogenannte Biopsie. „Immer wieder wird dabei die Sorge geäußert, dass durch eine Biopsie Tumorzellen in den Körper gelangen und das Risiko einer Metastasierung erhöhen“, so die Chefärzte. Zahlreiche Studien belegen jedoch, dass eine Biopsie das Überleben bei Brustkrebs nicht verschlechtert. Die gewonnenen Informationen ermöglichen vielmehr eine präzisere, individuellere und häufig nebenwirkungsärmere Therapie. Durch die enge Anbindung des Zentrums an die Universität Ulm haben Patientinnen zudem die Möglichkeit, an den modernsten Behandlungen und klinischen Studien teilzunehmen. „Das Spektrum reicht von medikamentösen Therapien über unterstützende Angebote wie Sport- und Bewegungsprogramme zur Verbesserung der Lebensqualität bis hin zu Ansätzen zur Optimierung der Nachsorge“, betont Prof. Ebner.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>20 Jahre gelebte Zusammenarbeit</strong></span><br>Die beiden gleichberechtigten Standorte gewährleisten eine wohnortnahe Versorgung. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch: Für Betroffene in der Region bedeutet das seit zwei Jahrzehnten hohe medizinische Qualität, persönliche Betreuung, kurze Wege und die Sicherheit, mit ihrer Erkrankung in erfahrenen Händen zu sein. Auf dieser Grundlage blickt das Brustzentrum Donau-Riß in die Zukunft – mit dem Ziel, weiterhin überdurchschnittliche Ergebnisse in Diagnostik, Therapie und ganzheitlicher Begleitung zu erzielen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/13c2b78f-7320-4d91-a78d-b4d1726042ac/1920_260701_pm_20jahrezertifiziertesbrust-zentrumdonau-riszlig.jpg?10000"><p><i>Dr. med. Steffen Fritz (links) und Prof. Dr. med. Florian Ebner leiten das Brustzentrum Donau-Riß und stehen gemeinsam mit ihren Teams für eine umfassende Versorgung von Brustkrebspatientinnen in der Region.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/13c2b78f-7320-4d91-a78d-b4d1726042ac/260701_pm_20jahrezertifiziertesbrust-zentrumdonau-riszlig/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p style="text-align:justify;"><span style="padding:0cm;">Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. </span><span>Als #1 Partner für Gesundheit sowie attraktiver Arbeitgeber in der Region übernimmt das Klinikum Verantwortung – für eine verlässliche, sektorenübergreifende Versorgung im ländlichen Raum. </span><span style="padding:0cm;">Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Brustzentrum Donau-Riß,Jubilaeum,Brustkrebs,Brustkrebszentrum,20Jahre,Kooperation,Zusammenarbeit,Frauenkliniken,Chefaerzte,Therapie]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 12:25:27 +0200</pubDate>
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                        <title>Die Kunst, Arzt zu bleiben</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/die-kunst-arzt-zu-bleiben/</guid><pp:caseid>761774</pp:caseid><pp:subtitle>Zum Abschied aus dem Klinikum Dahme-Spreewald sprechen Dr. Rüdiger Müller und Dr. Martina Weimann über Verantwortung, Gewissen, künstliche Intelligenz</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e83ac379eeb448c91da1fd1c2faa00b45"><span style="color:#999999;"><span><strong>64 Jahre Engagement für Klinikum Dahme-Spreewald:</strong> Chefarzt Dr. Rüdiger Müller und die Leitende Oberärztin Dr. Martina Weimann gehen in Ruhestand</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e2bdb6d50ce5b37220715729caaff318a"><span style="color:#999999;"><span><strong>Erfolgsgeschichte einer Klinik:</strong> Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe zu Kompetenzzentrum für Endometriose, minimalinvasive Chirurgie und Brustkrebs etabliert</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e134484fb128e58cb075c6ca7634d900d"><span style="color:#999999;"><span><strong>Von der Schwangerschaft bis ins hohe Alter: </strong>Warum Patienten aus der Kombination von basaler Medizin, innovativen Verfahren und Empathie seit Jahrzehnten profitieren</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Sie haben tausenden Babys zu einem sicheren Start ins Leben verholfen, zehntausenden gynäkologischen Patientinnen neue Hoffnung geschenkt und das Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen zu einem Kompetenzzentrum für Brustkrebs und Endometriose und Schlüsselloch- Chirurgie qualifiziert: Jetzt gehen Chefarzt Dr. Rüdiger Müller und die Leitende Oberärztin Dr. Martina Weimann von der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe in ihren wohlverdienten Ruhestand. Zum Abschied lüften sie ein Geheimnis, sprechen über Gewissensfragen, künstliche Intelligenz und darüber, warum ein guter Arzt ein guter Arzt bleibt, selbst wenn der Strom ausfällt.</strong></p><p><span>Insgesamt 64 Jahre lang haben sich Dr. Martina Weimann und Dr. Rüdiger Müller für die Patienten im Klinikum Dahme-Spreewald stark gemacht, Nächte durchwacht, Überstunden geschoben, Extraschichten im OP eingelegt und zwischen Glücksmomenten und dunkelsten Stunden mitgefühlt. Die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe war dabei für die engagierten Ärzte viel mehr als ein Arbeitsort – es war ihr berufliches Zuhause und oft wichtiger als alles andere im Leben.</span></p><h2><span>Verantwortung. Innovation. Engagement.</span></h2><p><span>„Eine Patientin mit ihrem Problem ist erst fertig wenn alles grundlegend geklärt ist", sagt Martina Weimann bis heute. Kaum jemand kennt das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen so gut wie sie. 1981 begann sie hier ihr pflegerisches Jahr, absolvierte 1987 ihr sechstes Jahr im Medizinstudium und startete am 1. September 1988 in ihren ersten Arbeitstag als Ärztin. Während ihrer Facharztausbildung habe sie vor allem eines gelernt: „Als alleinerziehende Frau musst du arbeiten - und zwar für zwei. Der Weg bis zum Oberarzt-Titel im Oktober 2004 war weit und steinig. Seit Januar 2006 ist sie Leitende Oberärztin der Abteilung.</span></p><p><span>26 Jahre lang haben Martina Weimann und Rüdiger Müller gemeinsam Maßstäbe im Klinikum Dahme-Spreewald gesetzt. Als der gebürtige Stralsunder am 1. Januar 2000 als Chefarzt im Achenbach-Krankenhaus startete, da kannten sich die beiden bereits durch das Medizinstudium in Rostock. Nach der Ausbildung zum Vollmatrosen mit Abitur und der Armeezeit war Rüdiger Müller an die Rostocker Universität gewechselt und bekam nach seinem Abschluss eine Stelle im Südstadt-Klinikum der Hansestadt. Ein echter Glücksfall, „denn die Klinik war extrem innovativ, hatte moderne Verfahren sowohl in der Gynäkologie als auch in der Geburtshilfe zu bieten. Nach 14 Tagen habe ich das erste Mal laparoskopiert“, blickt der Chefarzt auf den Ort zurück, an dem er die ersten minimalinvasiven Handgriffe erlernte und seine Expertise als Operateur zur Profession machte. Schon hier war neben Facharztausbildung und Promotion auch die Weitergabe erlernten Wissens gefragt und Operationskurse, Kongresse und Jahrestagungen der Arbeitsgemeinschaft Endoskopie wollten organisiert sein. So führte ihn diese Tätigkeit als Operateur in die gesamte Bundesrepublik.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/cc94ebb3-7fce-4b78-b1bf-c234c8295e57/1920_img_8865.jpg?10000"><p><br><i>Fundiertes, medizinisches Wissen von der Pike auf erlernen, gewissenhaft anwenden und großzügig an zukünftige Mediziner weitergeben - das war schon immer Credo von Chefarzt <span>Dr. Rüdiger Müller.</span></i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/cc94ebb3-7fce-4b78-b1bf-c234c8295e57/img_8865/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Mit Fachkompetenz und Offenheit für Neues</span></h2><p><span>Mit dieser hohen Fachkompetenz in der Schlüssellochchirurgie und der Begeisterung für medizinische Innovationen übernahm Dr. Rüdiger Müller die ärztliche Leitung der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe. „Die Klinik hatte einen guten Ruf, aber es fehlte an Innovationen. Damals stand vom Achenbach-Krankenhaus nur der Mittelteil. Der OP und die Intensivstation waren gerade im Rohbau, die Wochenstation war entkernt und sollte saniert werden, hier kann man gestalten“, erinnert sich der Chefarzt. Gemeinsam nutzen sie die fördermittelreiche Aufbruchzeit, wählten modernste Medizintechnik für die Klinik aus und brachten die Abteilung auf den neusten Stand.</span></p><h2><span>Anerkanntes Kompetenzzentrum für Endometriose und Brustkrebs</span></h2><p><span>Die Kombination aus Altbewährtem, Mut zu Neuem und beständiger Optimierung hat Rüdiger Müller und Martina Weimann in all den Jahren ausgezeichnet. Unter ihrer Führung wuchs die Abteilung zu einem Kompetenzzentrum für Endometriose und minimalinvasive Chirurgie und zum zertifizierten Brustkrebszentrum. Im Jahr 2009 wurde das Endometriosezentrum in Königs Wusterhausen als erstes in Brandenburg erfolgreich zertifiziert. Das Brustzentrum im Achenbach-Krankenhaus ist seit dem Jahr 2022 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Patientinnen aus einem weiten Einzugsgebiet vertrauen auf die Expertise des Ärzteteams und lassen sich in Königs Wusterhausen behandeln. Darüber hinaus ist die Abteilung ein Ort, an dem jährlich hunderte Babys sicher ins Leben starten und gynäkologische Patientinnen aller Generationen ein breites Behandlungsspektrum finden. Zu den besonderen Fällen, die Martina Weimann und Rüdiger Müller bis heute in Erinnerung geblieben sind, gehören dabei unter anderem eine Patientin mit einem 17 Kilogramm schweren Ovarial-Tumor, die erfolgreich operiert werden konnte, und ein 5790 Gramm schweres Baby, das ohne Kaiserschnitt auf natürlichem Weg geboren wurde.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7d317dc0-6458-4af1-99b3-72257ea79e22/1920_img_8940_bearb.jpg?10000"><p><br><i>Zum Abschied noch einmal gemeinsam im Lieblings-OP mit Blick auf einen gynäkologisch-laparoskopischen Eingriff - und das ganz ohne Haube und Mundschutz.</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7d317dc0-6458-4af1-99b3-72257ea79e22/img_8940_bearb/" target="_blank">&nbsp;Download und Copyright</a></p><h2><span>Bestmögliche Behandlung, ganzheitlich und empathisch</span></h2><p><span>Was Dr. Rüdiger Müller und Dr. Martina Weimann dabei an jedem einzelnen Arbeitstag geleitet hat, war der gemeinsame Anspruch, Patientinnen die bestmögliche Behandlung zu bieten. „Wir fragen uns immer: Würdest du deinen Angehörigen genauso behandeln? Eine Leitlinie auf dem neustens Stand der Wissenschaft ist dabei ein Gerüst für die Entscheidung. Aber ich muss dieses Gerüst individuell anpassen und das geht nur mit Erfahrung, Empathie und einer klaren Diskussion mit Patienten. Das setzt voraus, dass die behandelnden Ärzte eine ganz basale, hochqualifizierte Ausbildung haben“, betont der Chefarzt. Dr. Martina Weimann pflichtet ihm bei: „Ich sage meinen Patientinnen immer: Ich empfehle ihnen das, was ich für mich, meine Freunde, meine Angehörigen richtig finde. Was wir im Voraus brauchen, ist Vertrauen. Sie müssen wissen: Es gibt keine Götter in Weiß und es gibt auch nicht vorhersehbare Komplikationen. Aber wir werden immer nach bestem Wissen und Gewissen handeln und es so machen, als wenn wir selbst hier auf dem OP-Tisch liegen würden.“</span></p><h2><span>Verfechter medizinischer Basis-Bausteine</span></h2><p><span>Das Fundament, auf das die beiden Experten in all den Jahrzehnten gebaut haben, führt zu den Wurzeln der Medizin: „Wir sind beide Basic-Verfechter. Wenn hier der Strom ausfällt, bin ich immer noch Arzt. Ich habe zwei Hände, habe zwei Augen, eine Nase und zwei Ohren. Ich fasse auf den Bauch und kann mit jemandem reden“, betont Martina Weimann. Genau diese Haltung haben die beiden auch den vielen Nachwuchsärzten und Medizinern aus ganz Deutschland vermittelt, die zu Seminaren in minimalinvasiver Chirurgie bis nach Königs Wusterhausen kamen, bei den beiden Spezialisten hospitierten oder ihre Facharztausbildung im Klinikum absolviert haben. „Wenn da Facharzt draufsteht, dann muss da auch Facharzt drin sein“, bringt es Dr. Rüdiger Müller, der jahrelang Vorsitzender des Prüfungsausschusses Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Landesärztekammer Brandenburg war, auf den Punkt. Seine Botschaft an künftige Ärzte? „Ich glaube, künstliche Intelligenz ist eine schöne Sache und vereinfacht vieles. Aber es gibt ein großes Problem: Ich merke mir das nicht. Man muss Dinge von der Pike auf lernen. Medizin ist eine Wissenschaft, aber auch eine Kunst. Kunst verlangt Improvisation, aber es bedarf aus meiner Sicht einer ganz strengen und klaren Ausbildung, die basale Kenntnisse und Fähigkeiten erforderlich macht. Das Operieren ist dann das I-Tüpfelchen.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/aae18032-001c-4c1c-949e-4289dcba0f80/1920_img_8890.jpg?10000"><p><br><i>Wenn das Leben Hürden stellt, nimm Sie an - die <span>Leitende Oberärztin Dr. Martina Weimann versinnbildlicht, wie viel sie als Ärztin auch </span>von Patienten und ihren Schicksalen lernen konnten.</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/aae18032-001c-4c1c-949e-4289dcba0f80/img_8890/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Mit Gewissen und Respekt</span></h2><p><span>Die beiden Ärzte haben nicht nur viel Wissen weitergegeben, sie haben selbst auch viel gelernt – von Kollegen, von Wegbegleitern und auch von Patienten. „Was mir Patienten beigebracht haben, ist: Sei zugewandt, schenke mir deine Aufmerksamkeit und dein Gewissen. Wenn mal etwas nicht so gut gelaufen ist, Komplikationen vorliegen, muss man schlaflose Nächte haben. Wenn man die nicht hat, hat man kein Gewissen. Dieser Spruch: Das lässt du dann alles hier, ist doch Unsinn. Das sind doch Menschen, die mir in dem Moment das Vertrauen schenken und erwarten das ich zu ihnen halten werde“, betont Martina Weimann. Auch nach so vielen Jahrzehnten berühren beide immer noch Lebensgeschichten und Schicksale – zum Beispiel von jungen, schwerstkranken Frauen, die ihre Kinder nicht aufwachsen sehen können, oder Teenagern, die selbst noch fast ein Kind sind und schon Mutter werden. „Wir haben von unseren Patienten viel darüber gelernt, wie man mit Schicksalen umgeht. Selbstmitleid ist ein Feind für dich selbst. Das Leben stellt Hürden auf und man kann davor niederknien, sich bemitleiden und heulen oder man kann sagen: Ich nehme sie – wie und mit wessen Hilfe auch immer“, erklärt die Ärztin.</span></p><p><span>Auch die Arbeit als bestellter Sachverständiger bei Gericht und Schadenregulierungen durch die Schlichtungstelle für Arzthaftpflichtfragen war aus Sicht von Dr. Rüdiger Müller eine gute Schule: „Auch aus Fehlern anderer lernen und sich immer wieder hinterfragen wie es besser gehen kann, sollten einen ein ganzes Berufsleben begleiten, um seinen Patienten bestmöglich behandeln zu können.“</span></p><h2><span>Ehrgeizig und zielstrebig</span></h2><p><span>Nicht aufgeben, jeden Patienten so gut wie möglich begleiten und die Abteilung stetig weiterentwickeln – daran haben die Mediziner in all den Jahren festgehalten. Woher diese Motivation und dieser Ehrgeiz kommen? Vielleicht ist ein Erlebnis aus der Kindheit für Rüdiger Müller der Auslöser und das Geheimnis, das er zum Abschluss seiner ärztlichen Laufbahn lüftet: „In der Schule, es kann auch die Vorschule gewesen sein, konnten alle schon zählen, ich nicht. Ich habe mich so geschämt, das sollte mir nicht nochmal passieren. Aber am Ende der 1. Klasse hatte ich nur Einsen“, erinnert sich der Chefarzt. Martina Weimann hat ihre Zielstrebigkeit wohl als Leistungssportlerin im Geräteturnen gewonnen.</span><br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e91adc1e-4733-46a4-a0d1-3555d2ad76a4/1920_img_8916.jpg?10000"><p><br><i><span>Leitende Oberärztin Dr. Martina Weimann und Chefarzt Dr. Rüdiger Müller&nbsp;bringen auf den Punkt, was einen guten Arzt ausmacht - wenn nichts mehr geht, haben sie immer noch ihre Sinnenorgane, um die Patientin zu untersuchen.</span></i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/e91adc1e-4733-46a4-a0d1-3555d2ad76a4/img_8916/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Auf zu neuen Zielen</span></h2><p><span>Den Mut, Neues zu wagen, Grenzen zu überwinden und Herausforderungen zu meistern, nehmen beide mit in ihren Ruhestand. Martina Weimann freut sich auf mehr Zeit für Sport und ausgedehnte Reisen an ferne Orte, für die bisher zwischen OP-Saal und Patientenbett oft zu wenig Zeit war. Und Rüdiger Müller bleibt seiner Leidenschaft fürs Bergsteigen treu und hat bereits die nächsten Gipfel in extremen Höhen im Blick. „Ich habe früher Skulpturen aus Ton gemacht, gezeichnet und gemalt – vielleicht fange ich das wieder an. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann bin ich nicht so ganz vorbereitet&nbsp; auf den Ruhestand. Aber irgendwann muss auch mal Schluss sein. Einige Reisen mit meiner Frau sind aber schon fest gebucht, so dass bis März 2027 kaum noch eine Lücke ist", sagt er mit Blick auf den Ruhestand.</span></p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,abteilung fuer gynaekologie und geburtshilfe,endometriosezentrum,Brustkrebszentrum,ruhestand]]></category>
            <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 12:34:20 +0200</pubDate>
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                        <title>Brustkrebs-Experte: Möglichkeiten der Früherkennung nutzen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-experte-moeglichkeiten-der-frueherkennung-nutzen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-experte-moeglichkeiten-der-frueherkennung-nutzen/</guid><pp:caseid>734506</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e8811413a2c04bb3417692c3acafdb09a"><span>Am 4. Februar ist Welt-Krebs-Tag</span></li><li data-list-item-id="e60136ed753682de7e264e81f5e15dd24"><span>Brustkrebs-Experte vom Klinikum Dahme-Spreewald appelliert: Frauen sollten Früherkennungsuntersuchungen nutzen</span></li><li data-list-item-id="ed6f01e6602da3214abbc406e71219d8b"><span>Zertifiziertes Brustzentrum in Königs Wusterhausen bietet wohnortnah ganzheitliche Medizin auf Spitzenniveau</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Brustkrebs gehört mit mehr als 70.000 Neuerkrankungen im Jahr zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar rückt das zertifizierte Brustzentrum im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen das Thema einmal mehr in den Fokus und appelliert daran, Früherkennungsmöglichkeiten zu nutzen. Das multiprofessionelle Team dieser Spezialabteilung begleitet jedes Jahr hunderte Patientinnen auf ihrem Behandlungsweg und setzt dabei auf Ganzheitlichkeit und Individualität.</strong></p><p><span>„Die moderne Medizin bietet heute hervorragende Methoden zur Diagnostik von Brustkrebs und vielfältige Therapieoptionen. Aber es gilt nach wie vor: Je frühzeitiger die Erkrankung erkannt wird, desto höher sind die Chancen auf Heilung“, sagt Dr. Rüdiger Müller, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum Dahme-Spreewald, der gemeinsam mit dem ärztlichen Koordinator Dr. Michael Fabig das zertifizierte Brustzentrum leitet. Die Fachabteilung ist eines von wenigen zertifizierten Brustzentren im Land Brandenburg und wichtige Anlaufstelle für Patientinnen aus dem Süden Brandenburgs und dem Raum Berlin. Studien belegen, dass die Behandlung durch ein interdisziplinäres Team an zertifizierten Brustkrebszentren die Überlebenschancen verbessert.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/3e4180cc-36f1-4e2e-86bb-6934fa4b5fde/1920_ruumldiger-muumlller-4993.jpg?10000"><p><i>Chefarzt Dr. Rüdiger Müller rät dazu, die Möglichkeiten der Früherkennung zu nutzen. Denn je frühzeitiger Brustkrebs erkannt wird, desto höher sind die Chancen auf Heilung.&nbsp;</i></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/3e4180cc-36f1-4e2e-86bb-6934fa4b5fde/ruumldiger-muumlller-4993.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Individualität und Ganzheitlichkeit</h2><p>Etwa eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Das Durchschnittsalter der Patientinnen liegt bundesweit bei 64 Jahren, allerdings sind drei von zehn Frauen jünger als 55 Jahre. Auch wenn Brustkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen gehört, wissen die Spezialisten im Brustzentrum Königs Wusterhausen: Jede Erkrankung ist individuell und jede Patientin benötigt einen Behandlungsplan, der individuell auf sie abgestimmt ist. Deshalb setzt das Spezialzentrum auf allumfassende Begleitung und ein breites Behandlungsspektrum. „Wir betrachten nicht nur ein Organ, sondern begleiten unsere Patientinnen ganzheitlich auf ihrem Weg zur Genesung“, beschreibt der Chefarzt, welcher Anspruch das Team leitet.</p><h2>Multiprofessionelles Team und Kooperation mit externen Spezialisten</h2><p>Das Brustzentrum ist seit vielen Jahren Partner für betroffene Frauen – von der präzisen Diagnostik über moderne, brusterhaltende Operationsverfahren bis zur psychoonkologischen Begleitung. Das multiprofessionelle Team aus Fachärzten, Psychologinnen, Sozialarbeitenden und speziell geschulten Pflegekräften wie einer onkologischen Fachschwester arbeitet zusätzlich mit externen Spezialisten zusammen, zum Beispiel in der Radiologie und bei der Chemotherapie. „In Kooperation mit dem Sana Klinikum Lichtenberg finden regelmäßig gemeinsame Tumorkonferenzen statt und wir können ambulante Chemotherapien bei uns im Haus anbieten. Dadurch profitieren die Frauen von medizinischen Spitzenstandards in vertrauter, wohnortnaher Umgebung“, sagt Dr. Rüdiger Müller. Für die Patientinnen bedeutet das oft eine große Erleichterung, denn die Behandlung an einem Ort erspart weite Wege, die zusätzlich Zeit und Kraft kosten würden.</p><h2>&nbsp;</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0c697815-56de-451b-ba25-628710f488e7/1920_kw_3087.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Mit Aktionen wie der Pinkoktoberwoche 2025 setzt das Team des Brustzentrums in Königs Wusterhausen Zeichen und macht sich gemeinsam stark gegen Brustkrebs.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0c697815-56de-451b-ba25-628710f488e7/kw_3087/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Vielfältige Einflussfaktoren</h2><p>Die Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs sind vielfältig. Neben einer vererbten Veranlagung gehören Alter, Vorerkrankungen und hormonelle Aspekte zu den Einflussfaktoren. Studien zufolge erkranken körperlich aktive Frauen seltener, regelmäßiger Alkoholkonsum erhöht jedoch das Risiko. Nach aktuellem Forschungsstand spielt der Lebensstil für die Entstehung von Brustkrebs allerdings eine untergeordnete Rolle.</p><h2>Früherkennung erhöht Heilungschancen</h2><p>Wenn Brustkrebs früh erkannt wird, sind die Heilungschancen in der Regel sehr gut. 83 Prozent der betroffenen Frauen überleben zehn Jahre und länger nach Diagnosestellung. Brust erhaltende Therapien sind in etwa 70 Prozent der Fälle möglich. Danach erfolgt meistens die Bestrahlung sowie falls notwendig eine antihormonelle Therapie, Chemotherapie oder Antikörpertherapie, so der Experte.</p><p>„Um Brustkrebs möglichst früh zu erkennen, sollten Frauen das Mammographie-Screening nutzen. Das Programm ermöglicht Frauen zwischen 50 und 75 Jahren eine qualitätsgesicherte Röntgenuntersuchung. Nicht jeder auffällige Befund bedeutet, dass die Patientin an Brustkrebs erkrankt ist, aber bei Bedarf können wir dann die Diagnostik vertiefen und wenn nötig zeitnah mit der Behandlung beginnen“, appelliert Dr. Rüdiger Müller daran, die Möglichkeiten der Früherkennung zu nutzen.</p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,Weltkrebstag,Brustkrebs,Brustzentrum,Frueherkennung und Diagnose von Brustkrebs,Brustkrebszentrum,Dr. Rüdiger Müller]]></category>
            <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 12:38:34 +0100</pubDate>
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                        <title>Brustkrebs: Möglichkeiten der Rekonstruktion</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-moeglichkeiten-der-rekonstruktion/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-moeglichkeiten-der-rekonstruktion/</guid><pp:caseid>674805</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen – jährlich sind etwa 70.000 Neuerkrankungen zu verzeichnen. Wenn eine komplette Entfernung der Brust notwendig ist, bestehen verschiedene Möglichkeiten der Rekonstruktion.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Die Brustentfernung – Experten sprechen von einer Mastektomie – ist bei etwa 10 bis 20 Prozent der betroffenen Frauen notwendig, zum Beispiel bei bestimmten Tumortypen, bei Vorliegen mehrerer Knoten oder bei Einwachsen des Tumors in Brustwand oder Haut. Früher war es noch notwendig, die gesamte Brust mit Haut, Brustwarze und Brustmuskel zu entfernen. Heutzutage können Chirurgen das Drüsengewebe entfernen und Haut, Brustwarze und Brustmuskel in den meisten Fällen erhalten. Trotzdem ist die Rekonstruktion der Brust ein komplexer Eingriff, der in spezialisierten Zentren vorgenommen werden sollte, denn ein schlechtes Operationsergebnis kann den Leidensweg der Frauen verlängern oder sogar verschlimmern. Die Sicherheit für die Patientinnen steht an erster Stelle und sollte im Einklang mit einem optimalen ästhetischen Ergebnis stehen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/40c74038-d7d4-4658-9d16-120d6e8b0601/1920_241020-prof.andreeunddr.fertsch.jpg?91808"><p><span>Dr. Sonia Fertsch, Oberärztin der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie an den Sana Kliniken Düsseldorf, erklärt: „Wichtige Ziele für die operative Brustrekonstruktion sind ein dauerhaft ästhetisch gutes Ergebnis und eine Verbesserung der Lebensqualität. Wir klären die Patientinnen daher über alle Möglichkeiten auf und empfehlen ihnen, sich ausreichend Zeit für die Entscheidung zu nehmen.“ Frauen, die eine Rekonstruktion wünschen, sollten sich vor dem Eingriff über alle Möglichkeiten informieren.&nbsp;</span></p><p><span>Professor Christoph Andree nahm 2004 die ersten Brustrekonstruktionen mit Eigengewebe in Düsseldorf vor. Der Mediziner und sein Team haben in über 20 Jahren mehr als 4000 Brustrekonstruktionen vorgenommen. Darüber hinaus ist der Mediziner international als Referent bekannt und seit vielen Jahren wissenschaftlicher Direktor des weltweit bekannten </span><a href="https://www.breast-symposium.com/" target="_blank">International Breast Symposium Düsseldorf</a>, IBSD<span>, das in diesem Jahr am 4. und 5. April zum 13. Mal stattfindet und auf dem sich Ärzte aus aller Welt über die neuesten Erkenntnisse zur Brustrekonstruktion austauschen. „Wichtig ist es, gemeinsam mit der Patientin ein Konzept zu erarbeiten, das zu einer besseren Lebensqualität führt und der Patientin zu einem besseren Körpergefühl verhilft“, sagt Christoph Andree.&nbsp;</span></p><h2><span>Implantate</span></h2><p><span>Bei der Brustrekonstruktion mit Silikonimplantaten kann das Implantat entweder über oder unter den Brustmuskel platziert werden. Die Platzierung hinter dem Brustmuskel ist manchmal notwendig, wenn nicht genügend Haut oder Fettgewebe vorhanden ist, um das Implantat ausreichend zu bedecken. Dies hilft, ein natürlicheres Aussehen zu erzielen und sichtbare Ränder des Implantats zu vermeiden. In einigen Fällen ist es notwendig, zunächst einen Gewebeexpander einzusetzen, um die Haut schrittweise zu dehnen, bevor das Implantat endgültig eingesetzt wird.&nbsp;</span></p><p><span>Nachteile einer Implantatrekonstruktion können ein höheres Risiko für Kapselfibrose (Verhärtung um das Implantat), ein unnatürliches Gefühl oder Spannungsgefühl in der Brust und das Risiko von weiteren Operationen im Laufe der Zeit sein.</span></p><h2><span>Körpereigenes Gewebe</span></h2><p><span>Neben der Rekonstruktion mit Implantaten können Chirurgen die Brust auch mit körpereigenem Gewebe wiederaufbauen. Das Gewebe können die Ärzte aus verschiedenen Körperregionen entnehmen. Wird die Brust mit Fettgewebe aus dem Unterbauch aufgebaut, handelt es sich um eine sogenannte DIEP-Lappenplastik (engl. Deep Inferior Epigastric Perforator). Kommt das Gewebe aus der Gesäßregion sprechen Experten von einem I-GAP-Lappen (engl. Inferior Gluteal Artery Perforator).&nbsp;</span></p><p><span>Bei einer Gewebeentnahme von der Oberschenkelinnenseite handelt es sich um einen TMG-Lappen (engl. Transverse Musculocutanaeus Gracilis), bei der Rückseite des Oberschenkels um einen PAP-Lappen (Profunda Artery Perforator). Eine weitere Möglichkeit ist die Entnahme aus dem großen Rückenmuskel Latissimus dorsi.&nbsp;</span></p><p><span>Vorteil dieser Techniken ist, dass die rekonstruierte Brust sich später wie normales Brustgewebe anfühlt und die Patientinnen kein Fremdkörpergefühl verspüren. Mit dieser Methode erhalten die Patientinnen eine sehr natürliche Form der Brust. Allerdings dauert dieser Eingriff bis zu sechs Stunden, und es verbleibt eine Narbe an der Entnahmestelle.</span></p><h2><span>Mögliche Komplikationen</span></h2><p><span>Nach einer Brustrekonstruktion mit dem Eigengewebe können in einigen Fällen Komplikationen auftreten. Diese können Wundheilungsstörungen, Infektionen oder Durchblutungsprobleme des transplantierten Gewebes umfassen. In einigen Fällen kann auch eine Korrekturoperation erforderlich sein. Eine ausführliche Beratung über mögliche Risiken erfolgt in der Sprechstunde.</span></p><h2><span>Die individuelle Entscheidung braucht Zeit</span></h2><p><span>Die Auswahl der entsprechenden Technik und die Entscheidung für die beste Entnahmestelle für das körpereigene Gewebe muss immer individuell für jede Patientin erfolgen.</span></p><p><span>„Wir nehmen uns in der Sprechstunde sehr viel Zeit für unsere Patientinnen. Es entstehen so viele Fragen, die Frauen haben Sorgen und Ängste. Die Aufklärung und ausführliche Besprechung der Möglichkeiten mit allen Vor- und Nachteilen ist das A und O“, sagt Sonia Fertsch. „Niemand sollte diese wichtige Entscheidung unter Zeitdruck treffen, das ist uns sehr wichtig“, so die Medizinerin weiter.&nbsp;</span></p><p><span>Wer sich unsicher ist, sollte eine zweite Meinung einholen. An der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie der Sana Kliniken Düsseldorf gibt es unter der Leitung von Christoph Andree ein Zweitmeinungszentrum, in dem sich Frauen ausführlich beraten und untersuchen lassen können.</span></p><p><span><strong>Weiterführende Informationen:</strong></span></p><p><a href="https://www.sana.de/duesseldorf-gerresheim/medizin-pflege/plastische-aesthetische-chirurgie" target="_blank"><span>Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie der Sana Kliniken Düsseldorf</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/duesseldorf-gerresheim/medizin-pflege/plastische-aesthetische-chirurgie/zweitmeinungszentrum-1" target="_blank"><span>Zweitmeinungszentrum</span></a></p><p><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-045OLk_S3_Mammakarzinom_2021-07_1.pdf" target="_blank"><span>S3-Leitlinie Mammakarzinom (awmf.org)</span></a></p><p><a href="https://www.dgpraec.de/patienten/op-infos/brustrekonstruktion/" target="_blank"><span>Brustrekonstruktion - Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (dgpraec.de)</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Brustkrebs,Brustkrebszentrum,Benrath,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 08:10:20 +0100</pubDate>
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                        <title>Kooperatives Brust-Zentrum Donau-Riß zum sechsten Mal erfolgreich rezertifiziert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/kooperatives-brust-zentrum-donau-riss-zum-sechsten-mal-erfolgreich-rezertifiziert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kooperatives-brust-zentrum-donau-riss-zum-sechsten-mal-erfolgreich-rezertifiziert/</guid><pp:caseid>684422</pp:caseid><pp:subtitle>Ausgezeichnete Qualität der Frauenkliniken in Biberach und Ehingen erneut bestätigt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im </strong></span><a href="https://www.brust-zentrum-donau-riss.de/" target="_blank"><span><strong>Brustzentrum Donau-Riß</strong></span></a><span><strong>, zu dem sich die Frauenkliniken Ehingen und Biberach bereits 2006 zusammengeschlossen haben, arbeitet ein Netzwerk aus Spezialisten verschiedener Fachrichtungen gemeinsam daran, Frauen mit der Diagnose Brustkrebs erfolgreich zu behandeln und zu begleiten. Die Qualität sowie die spezialisierte und zertifizierte Expertise des Brust-Zentrums Donau-Riß wurde nun von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erneut bestätigt.&nbsp;</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Etwa eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Mit mehr als 70.000 Neuerkrankungen jedes Jahr ist das Mammakarzinom die häufigste Krebserkrankung der Frau. Gleichzeitig sind die Heilungschancen, sofern der Tumor frühzeitig erkannt wird, heute in der Regel sehr gut und die Sterblichkeitsrate ist trotz steigender Fallzahlen rückläufig. Dies ist in erster Linie auf die großen Fortschritte in der Therapie und die sehr zielgerichteten Behandlungsmöglichkeiten zurückzuführen. Eine essenzielle Rolle spielen dabei die rund 50 zertifizierten Brustzentren in Baden-Württemberg. Diese erfüllen in der Versorgung von an Brustkrebs erkrankten Frauen spezifische Qualitätsstandards und sind damit die wichtigste Anlaufstelle.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Für die Region gewährleistet das Brust-Zentrum Donau-Riß eine leitliniengerechte interdisziplinäre Versorgung nach den neusten medizinischen Standards. Dabei ist<strong> </strong>es wichtig zu wissen: Jede Krebserkrankung ist anders. „Wir legen daher sehr großen Wert auf eine individuelle Betreuung, eine umfassende Beratung und eine ganzheitliche Therapieplanung. Speziell auf jede Patientin und die jeweilige Tumorhistologie zugeschnitten. Dafür stehen in unserem Brustzentrum eine Vielzahl an modernen Therapien zur Verfügung“, so die beiden Chefärzte Dr. Steffen Fritz</span> und Prof. Dr. Florian Ebner.</p><p style="text-align:justify;">Die hohen Standards, die ein Brustzentren im Rahmen der Zertifizierung sicherstellen muss, werden jährlich in Form von sogenannten Überwachungsaudits überprüft. <span>Alle drei Jahre durchlaufen die Zentren außerdem eine komplette Rezertifizierung. Für das Brust-Zentrum Donau-Riß stand diese vergangenen Oktober bereits zum sechsten Mal in Folge an. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen mussten die </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/frauenklinik" target="_blank"><span>Frauenklinik des Biberacher Sana Klinikums</span></a><span> und die Frauenklinik des Alb-Donau Klinikums Ehingen sowie die am Zentrum beteiligten Kooperationspartner an beiden Standorten nachweisen, dass sie die strengen Anforderungen weiterhin erfüllen. Die Auditorin Dr. Susanne Albrecht sowie Verena Molfenter von der Organisation OnkoZert, die das Qualitätssiegel vergibt, führten die Überprüfung durch.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Alle Beteiligten in Biberach und Ehingen konnten dabei vollumfänglich überzeugen. Herausgestellt wurde dabei von Seiten der Prüfer vor allen Dingen die hohe fachliche Expertise, die hochmotivierten und eingespielten Teams, die überdurchschnittliche diagnostische und operative Expertise sowie die sehr gute interdisziplinäre Betreuung der Patienten – sei es auf medizinischer, pflegerischer oder psychosozialer Ebene. „Wir haben, dank der tollen Zusammenarbeit und dem großen Engagement aller Beteiligten über beide Standorte hinweg, auch dieses Mal wieder einen sehr guten Gesamteindruck hinterlassen. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen sowie den Kooperationspartnern bedanken“, zeigen sich die beiden Chefärzte erfreut. Die Empfehlung der Auditorin an ihre Organisation OnkoZert lautete somit eindeutig, das Zertifikat erneut zu erteilen. Zwischenzeitlich bestätigte OnkoZert die Prüfberichte der Expertin vor Ort und händigte dem kooperativen Brust-Zentrum Donau-Riss das Zertifikat für weitere drei Jahre aus. Die beiden Kliniken haben damit erneut unter Beweis gestellt, dass sie eine ausgezeichnete Versorgung von Brustkrebspatientinnen in der Region gewährleisten können und die fachlichen Anforderungen an ein zertifiziertes Brustzentrum in hohem Maße erfüllen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f86883d8-5498-4554-aca1-ffbb5cb76d19/1920_250114-pm-kooperativesbrust-zentrumdonau-riszligerfolgreichrezertifiziert.jpg?10000"><p><i><span>Die Verantwortlichen aus Ehingen und Biberach um die Chefärzte Prof. Dr. Florian Ebner (vierter von rechts) und Dr. Steffen Fritz (fünfter von rechts) freuen sich über die erneute Bestätigung der ausgezeichneten Versorgung im Brust-Zentrum Donau-Riß durch die OnkoZert-Auditorin Dr. Susanne Albrecht (siebte von rechts).</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f86883d8-5498-4554-aca1-ffbb5cb76d19/250114-pm-kooperativesbrust-zentrumdonau-riszligerfolgreichrezertifiziert/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Circa 31.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Brustzentrum,frauenklinik,Brustkrebs,Brustkrebszentrum,Zertifizierung,Rezertifizierung,DeutscheKrebsgesellschaft]]></category>
            <pubDate>Tue, 14 Jan 2025 13:22:08 +0100</pubDate>
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                        <title>Brustkrebs: Mit Resilienztraining das psychische Immunsystem stärken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-mit-resilienztraining-das-psychische-immunsystem-staerken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-mit-resilienztraining-das-psychische-immunsystem-staerken/</guid><pp:caseid>658098</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Krebserkrankungen wie das Mammakarzinom (Brustkrebs) belasten nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche. Sie zu stärken ist das Ziel von Resilienztrainings. Anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober sensibilisiert Resilienzexpertin Janin Kronhardt für das Thema. Die Diplom-Psychologin arbeitet in der Psychoonkologie am Sana Klinikum Lichtenberg in Berlin.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Resilienz ist eine Art „Innere-Balance-Instrument“ für die Bewältigung jeglicher Art von Krisen und Stress und steht auch für einen an den eigenen Ressourcen orientierten Umgang mit Diagnosen und Krankheiten. Unter Ressourcen versteht die Psychologie zum Beispiel persönliche Eigenschaften oder besondere Fähigkeiten der Person selbst, aber auch externe Quellen wie Menschen im persönlichen Netzwerk. Resilienz als psychische Widerstandskraft ermöglicht einen angemessenen Umgang mit Gefühlen wie Angst und Traurigkeit und lässt das Potenzial an Lebensfreude und Lebensqualität steigern.</span></p><p><span>Die Schweizer Psychotherapeutin und Resilienz-Autorin Rosmarie Welter-Enderlin definiert Resilienz wie folgt: „Resilienz ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.“ Von Ronald Lengyel, Ressourcenforscher und Resilienztrainer, stammt die humorvolle Erklärung: „Resilienz ist die Kraft, mit der man es vom Boden wieder auf die Beine schafft.“</span></p><h2><span>Mehr Stärke durch Resilienz</span></h2><p><span>Resilienz stärkt das psychische Immunsystem und fördert die Bewältigung von Krisen – sowohl im Alltag als auch während einer Erkrankung, zum Beispiel bei Brustkrebs. Psychoonkologin Janin Kronhardt erklärt: „Wenn wir uns bewusst machen, dass ein wichtiger Schlüssel zur Erhaltung von Gesundheit und zur Heilung von Krankheiten in uns selbst liegt, erfahren wir mehr Selbstwirksamkeit – das heißt Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten und Kompetenzen – und verstehen uns nicht als Opfer einer Situation oder Diagnose. Im Idealfall motiviert diese Sichtweise die Betroffenen zu einer proaktiven Bewältigung von Krankheit und zu einem gesunden Lebensstil.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/71eb5b76-a2d5-4ba4-a414-021f82367d22/1920_241001-janinkronhardt.jpg?32883"><h2><span>Tipps für mehr Resilienz im Alltag</span></h2><p><span>Wir alle – ob gesund oder krank – können die eigene Resilienz mit kleinen und praxistauglichen Übungen trainieren. So lässt sich Achtsamkeit schon bei Alltags- und Haushaltsroutinen üben. „Wer bewusst kleine Auszeiten im Tagesablauf einplant, kann Stress vermeiden. Das sorgt für mehr Ruhe und Gelassenheit, setzt im besten Fall Glückshormone frei und baut Stresshormone ab“, so Kronhardt.</span></p><p><span>Auch ein Gleichgewicht aus Sozialkontakten und Zeit für sich allein sowie Aktivität und Entspannung kann von innen stärken und die Resilienz gegenüber alltags- und krankheitsbedingten Stressoren steigern. „Letztlich geht es darum, Freude im Leben zu empfinden. Egal wie die Umstände sind“, erklärt die Diplom-Psychologin.</span></p><p><span>Hier einige ihrer Best-of-Strategien der Selbstfürsorge – aus der Praxis für die Praxis:</span></p><ul><li data-list-item-id="efbd8d178576f617f47c126f7d075b94c"><span>“Nein” sagen (lernen)</span></li><li data-list-item-id="e068e88ec3a9098393b2956a8edafb7de"><span>Grenzen setzen (lernen)</span></li><li data-list-item-id="e2f178f3747a2d2937b253da6b9ff46a8"><span>Anspruchsniveau senken</span></li><li data-list-item-id="eae30dd92dfb40510c7b1f7c855a81666"><span>Humor inklusive Lächeln und Lachen</span></li><li data-list-item-id="e1c86a9b5021f92138bbb634685628fde"><span>Positive Glaubenssätze</span></li><li data-list-item-id="eb35152f728fe0042e1bc7d2dffaa8c42"><span>Emotionen zulassen</span></li><li data-list-item-id="e52143588687ed8de4ee751b583798411"><span>Bewegung und Freude leben</span></li></ul><p><span>Resiliente Menschen achten gut auf sich und ihre Umwelt, behalten ihre persönlichen Grenzen im Blick und sind offen für Neues. Diese positiven Eigenschaften sind für uns alle erstrebenswert – im Sinne der Prävention von Gesundheit und bei der Verarbeitung von Krisen und Krankheiten, zum Beispiel der Diagnose Brustkrebs.</span></p><h2><span>Brustkrebs führt zu einer Verletzung der Weiblichkeit</span></h2><p><span>Das Besondere bei Brustkrebspatientinnen ist, dass es durch die Betroffenheit der weiblichen Brust zu einer Verletzung der eigenen Weiblichkeit kommen kann. Körperbild und Selbstliebe können ins Wanken geraten sowie Eigen- und Fremdwahrnehmung stark voneinander abweichen. „In diesen Fällen bedarf es expliziter Selbstfürsorgestrategien und der Etablierung eines liebenden Blicks auf sich und den eigenen Körper“, so die Psychoonkologin. „Zudem ist der Einbezug von nahen Angehörigen sinnvoll, da es durch Therapie und Nebenwirkungen auch zu Veränderungen in den Beziehungen kommen kann. Oft wird eine Neudefinition von erfüllender Sexualität ebenso wichtig wie ein neues Miteinander.“</span></p><p><span>Laut dem Dreieck des Glücks der Positiven Psychologie gehören Beziehungen neben Aktivität und Entspannung zu den drei Säulen für Lebensglück und Zufriedenheit. Besonders in schwierigen Lebenssituationen wird uns bewusst, wie wichtig auch unser Bedürfnis nach Gemeinschaft, sozialem Austausch und gegenseitiger Fürsorge ist.</span></p><p><span>Aus der Forschung ist bekannt, dass eine positive Erwartungshaltung und eine von Hoffnung auf Erfolg geprägte innere Einstellung das Behandlungsergebnis maßgeblich mitbestimmen. In der Psychologie ist dieses Phänomen als „selbsterfüllende Prophezeiung“ bekannt: Eine zuversichtliche Haltung macht einen erfolgreichen Behandlungsverlauf wahrscheinlicher.</span></p><h2><span>Umgang mit der Diagnose Brustkrebs</span></h2><p><span>Jede Patientin gilt es individuell zu unterstützen. Für Janin Kronhardt zählt hier ihr Leitsatz: „Jeder trägt seine Lösungen in sich selbst!“ Prägung, Umwelt, Veranlagung, individuelle (Krisen-)Erfahrungen, Persönlichkeit und vieles mehr lassen uns in unterschiedlicher Art und Weise mit den Herausforderungen des Lebens umgehen. Die Psychoonkologin erklärt: „Auf den ersten Schock folgt meist die Erkenntnis, dass Akzeptanz der beste Umgang mit der Diagnose ist. Eine individuelle ressourcenorientierte Krankheitsverarbeitung bedeutet aus meiner Sicht auch die Chance zu persönlicher Entwicklung und Reifung. Das durfte ich bei vielen meiner Brustkrebspatientinnen bereits begleiten.“</span></p><h2><span>Auf Ressourcen konzentrieren</span></h2><p><span>Eines der ersten Ziele für die Patientinnen ist es, das Leben mit der Diagnose Brustkrebs als neue Normalität zu akzeptieren. Wenn es die betroffenen Frauen schaffen, wieder in ihr emotionales, mentales und auch körperliches Gleichgewicht zu kommen, dann besteht sogar die Aussicht, aus der Krise gestärkt hervorzugehen. Psychohygiene und Selbstfürsorge unterstützen eine adäquate Krankheitsverarbeitung und nachhaltige Genesung.</span></p><p><span>Die Verarbeitung der Diagnose Brustkrebs, die Akzeptanz und die Bewältigung der damit verbundenen individuellen Herausforderungen sind keine isolierten Vorgänge, sondern ist als Prozess in ein soziales Beziehungsnetzwerk eingebettet. Die Betroffenen haben viele Fragen, zum Beispiel:</span></p><ul><li data-list-item-id="ef87de67fa49b245ebe0a9dc5c97d668e"><span>Was genau bedeutet die Diagnose Brustkrebs für mich und mein Leben?</span></li><li data-list-item-id="e0eeea546b5288d581cbf8df7a8b6a970"><span>Wie lange wird die Zeit bis zur Heilung dauern?</span></li><li data-list-item-id="e8f96e83f3ad65b93c6a22323f5795626"><span>Werde ich wieder vollständig gesund?</span></li><li data-list-item-id="e78e4277d595b458946303213dc2a977c"><span>Wie wird es mir während der Therapie gehen?</span></li><li data-list-item-id="e242551754dc019f5c41763d0af90f7a3"><span>Liebt mich mein Partner/meine Partnerin trotzdem?</span></li><li data-list-item-id="e498d312e21ac57a88d5b2e342174f077"><span>Wie wird sich meine Beziehung und meine Sexualität verändern?</span></li><li data-list-item-id="e93f8307a5eb92ae053278d1d12331999"><span>Und wie kann ich es schaffen, dass ich nicht auf meine Krankheit reduziert werde?</span></li></ul><p><span>Der Fokus auf die vorhandenen Ressourcen der Betroffenen kann den Behandlungserfolg steigern, Ängste reduzieren und so Regeneration und Heilung ermöglichen. „Jeder von uns besitzt ganz persönliche Kraft- und Energiequellen. Diese Ressourcen können in einem selbst liegen wie bestimmte Eigenschaften, Kompetenzen und Erfahrungen, aber auch extern zur Verfügung stehen über andere Menschen, über Hobbies, Kunst, Kultur, Musik oder auch Natur und Bewegung“, erklärt Janin Kronhardt. „Optimal genutzt können diese den Umgang mit Krankheit und den daraus resultierenden psychosozialen Herausforderungen erleichtern, für mehr Ruhe und Gelassenheit sorgen und so die Chance für mehr Lebenszufriedenheit und Lebensqualität erhöhen“, so die Expertin weiter.</span></p><h2><span>Resilienztraining am Sana Klinikum Lichtenberg</span></h2><p><span>Seit 2018 gibt es unter der Leitung von Janin Kronhardt am Sana Klinikum Lichtenberg ein eigens von ihr konzipiertes, mittlerweile elfteiliges Resilienztraining für Patientinnen mit Brustkrebs. Hier werden wichtige Resilienzthemen wie Optimismus, Selbstliebe, Dankbarkeit, Spiritualität und Meta-Resilienz Humor praxisnah und kurzweilig gemeinsam trainiert. „In jeweils festen Kursen verbinde ich die Teilnehmerinnen – allesamt Brustkrebspatientinnen unseres Zentrums – mit dem wichtigen Thema der Selbstfürsorge während und nach einer Brustkrebserkrankung. Mittels praktischer Übungen aus Imagination, Achtsamkeit und Entspannung sowie Hintergrundwissen stärken die Teilnehmerinnen ihre Resilienz und können dank ausgewählter Techniken zur Ressourcenaktivierung ihren individuellen Umgang mit Ängsten und Herausforderungen finden“, so Kronhardt.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / DANKO N von natalyadanko</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Brustkrebs,Brustkrebszentrum,Stress,Lichtenberg,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 08:03:46 +0200</pubDate>
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                        <title>Brustkrebszentrum Königs Wusterhausen erhält Auszeichnung der Deutschen Krebsgesellschaft</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebszentrum-koenigs-wusterhausen-erhaelt-auszeichnung-der-deutschen-krebsgesellschaft/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebszentrum-koenigs-wusterhausen-erhaelt-auszeichnung-der-deutschen-krebsgesellschaft/</guid><pp:caseid>611882</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;">16.02.2023, Königs Wusterhausen. Das Brustkrebszentrum Königs Wusterhausen im Klinikum Dahme-Spreewald, Achenbach-Krankenhaus hat sich erfolgreich von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie zertifizieren lassen. Es erfüllt somit alle fachlichen Anforderungen und höchste Qualitätskriterien.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Es freut uns sehr, als regionaler Gesundheitsversorger den Patientinnen und Patienten die optimale und individuell abgestimmte Behandlung zu ermöglichen, die nach modernsten Fachstandards erfolgt und im interdisziplinären Konsil entschieden wird.“, sagt Dr. med. Rüdiger Müller, Leiter des Brustkrebszentrums und Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Dabei wird durch diese Auszeichnung die jahrelange gute Zusammenarbeit mit unseren internen und externen Kooperationspartnern gewürdigt, die für die Diagnostik, operative als auch konservative Behandlung notwendig sind“.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Besonders beeindruckend für die Fachexperten der Krebsgesellschaft waren das Engagement und die Herzlichkeit der gesamten Mitarbeiter, bei denen die Patienten im Mittelpunkt stehen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Mit einem erfahrenen Team aus Spezialisten und moderner technischer Ausstattung ist das nunmehr zertifizierte Brustzentrum für die künftige Versorgung qualifiziert.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f65479c9-3a0b-4992-ab52-638fca17eebb/1920_csm-gyn-team-1-1c9bfaea52.jpg?10000"><p>Expertenteam des Brustkrebszentrums Königs Wusterhausen&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f65479c9-3a0b-4992-ab52-638fca17eebb/csm-gyn-team-1-1c9bfaea52/" target="_blank">Download & Copyright&nbsp;</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,Brustkrebszentrum,Koenigswusterhausen,Expertenteam,DeutscheKrebsgesellschaft]]></category>
            <pubDate>Fri, 24 Nov 2023 08:30:01 +0100</pubDate>
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                        <title>Selbstgenähte Herzkissen für Brustkrebspatientinnen</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/selbstgenaehte-herzkissen-fuer-brustkrebspatientinnen/</guid><pp:caseid>611828</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• Etwa jede 8 Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs&nbsp;</p><p>• Ein Projekt von Frauen für Frauen: Wandernde Herzkissen&nbsp;</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span style="text-align:left;"><strong>05.07.2023,&nbsp;Königs Wusterhausen. </strong></span><strong>Das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen hat beim Besuch des „Wanderndes Herzkissen“-Projektes viele neue Herzkissen, Drainagebeutel und jede Menge mentale Kraft für die Brustkrebspatientinnen bekommen.</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Damit ist das sogenannte Mammakarzinom die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Um den Kampf gegen den Krebs aufnehmen zu können, steht vielen Frauen eine Operation bevor. Damit eventuelle postoperative Schmerzen gelindert werden können, gibt es ein spezielles Kissen, das den Frauen hilft.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Nach der Operation müssen die Patientinnen das Wundgebiet kühlen und die Kühlakkus zu positionieren, wäre ohne die Kissen schwierig. Mit diesem Kissen kann man den Druck so verteilen, dass auch die Wundflüssigkeit ablaufen kann und kein Stau entsteht“, so Jacqueline Karschies vom Projekt der Wandernden Herzkissen. Neben der besseren Heilung ist das Kissen auch eine Art Seelentröster für die Brustkrebspatientinnen und hat nicht umsonst die Form eines Herzens. „Die Herzform sieht nicht nur schön aus, sie erfüllt auch einen praktischen Zweck. Unter dem Arm kann es in dieser Form ergonomisch gut positioniert werden“, so Karschies weiter.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Das Projekt der Wandernden Herzkissen ist ein Zusammenschluss aus Frauen, die sich ehrenamtlich zusammengetan haben, um Herzkissen für die betroffenen Frauen zu nähen. Sie sammeln Stoffe und Spenden, um alle Anforderungen so bunt und freudig wie möglich zu erfüllen, denn es gibt gewisse Vorgaben, z.B. wie viel Watte in die Kissen darf. Jacqueline Karschies kam zur Übergabe der Herzkissen persönlich ins Achenbach-Krankenhaus. „Wir machen das erst seit etwa einem halben Jahr, haben vor Kurzem unsere erste Lieferung an die Berliner Charité gegeben und sind nun über die Klinik-Psychologin Kristin Fischmann nach Königs Wusterhausen gekommen. Es fühlt sich gut an, etwas Gutes zu tun und dass man weiß, dass diese Kissen eine hilfreiche Unterstützung nach der OP sind.“</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bd91abd7-dce5-4603-b558-c21520b8df1a/1920_csm-jacqueline-karschies--renata-vidak-und-silke-lasch--v.l.--985025760d.jpeg?10000"><p>Jacqueline Karschies, Renata Vidak und Silke Lasch</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bd91abd7-dce5-4603-b558-c21520b8df1a/csm-jacqueline-karschies--renata-vidak-und-silke-lasch--v.l.--985025760d/" target="_blank">Download & Copyright</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Kristin Fischmann vom Klinikum Dahme-Spreewald freut sich über dieses herzliche Projekt: „Wir begleiten Frauen mit Brustkrebs in Ihrem Prozess der körperlichen und seelischen Heilung. Viele denken, sie seien mit der Erkrankung alleine, doch sie sind es nicht. Diese Kissen sind eine liebevolle Geste und geben ihnen auch ein Stück Sicherheit in dieser unsicheren Zeit. Die betroffenen Frauen fühlen sich somit gesehen und bemerkt. Die Herzkissen schenken hier wieder dutzenden Frauen Mut, Kraft und neue Lebensenergie.“</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Herzkissenaktion stammt ursprünglich aus den USA. Die dänische Krankenschwester Nancy Friis-Jensen brachte die Idee 2006 nach Europa und gründete das Heart Pillow Project, um die Idee „Herzkissen für Brustkrebspatientinnen – verschenkt von Herz zu Herz“ zu verbreiten.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Neben den Herzkissen haben die fleißigen Näherinnen auch einige Drainagebeutel angerfertigt. Sie "verstecken" die Drainageflasche, in der sich die Wundflüssigkeit sammelt. Mit diesem Beutel soll es den Frauen noch einfacher ermöglicht werden, sich bedenkenlos und ohne Ekel- oder Schamgefühl in der Öffentlichkeit zeigen zu können.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><u>Fachliche Ansprechpartnerin:</u></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Psychologin Kristin Fischmann</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Tel.: 03375 288 5989 | kristin.fischmann@sana.de</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,Brustkrebs,Herzkissen,Brustkrebszentrum]]></category>
            <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 16:10:51 +0100</pubDate>
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