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                    <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 09:19:47 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn die Lebensader dicht macht</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-die-lebensader-dicht-macht/</guid><pp:caseid>758824</pp:caseid><pp:subtitle>Carotis-Chirurgie - So helfen Experten vom Sana Gefäßzentrum Lausitz bei verengten und verstopften Halsschlagadern</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ee70b971f91963b2b2efcd96c5707905e"><span style="color:#999999;"><strong>Mit Präzision und höchster Konzentration: </strong>Die verengte und verstopfte Halsschlagader wird bei Bewusstsein des Patienten direkt am Hals operiert</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ed3f3de80de48cba5db29fd021db82919"><span style="color:#999999;"><strong>Schleichende Gefahr: </strong>wenn das Blut durch Ablagerungen nicht mehr richtig fließen kann, steigt das Schlaganfallrisiko</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e6f2010e4426a3a7b69e9e3439e619f96"><span style="color:#999999;"><strong>Risikofaktoren kennen: </strong>erste Warnzeichen ernst nehmen und Vorsorge nutzen&nbsp;</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Halsschlagadern sind die wichtigsten Versorgungsleitungen ins Gehirn. Wenn sie verengt oder verstopft sind, droht ein Schlaganfall mit schwersten Folgeschäden. Die gute Nachricht: Dank präziser Diagnostik und hochspezialisierte Gefäßchirurgie können viele Patienten rechtzeitig behandelt werden. „Das Wichtigste ist aber, Risikofaktoren frühzeitig ernst zu nehmen und spätestens bei den ersten Warnzeichen sofort zu reagieren“, betont Tom Hammermüller, Chefarzt des Sana Gefäßzentrum Lausitz in Senftenberg.</p><p>Plötzlich wirkt der Blick wie verschleiert, das Sprechen fällt schwer, ein Arm wird taub - und dann ist wenige Minuten später wieder alles normal. Solche Warnsignale können Vorboten eines Schlaganfalls und erste Hinweise auf eine Erkrankung der Halsschlagadern - in der Fachsprache Carotis genannt - sein. „Etwa 20 Prozent aller Schlaganfälle entstehen, weil das Gehirn über die Halsschlagadern nicht mehr richtig mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird“, erklärt Tom Hammermüller.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/75ef398f-3c1c-4641-ba76-3de11197dec3/1920_img_8977.jpg?10000"><p><br><i>Gefäßcheck per Ultraschall: Die Halsschlagader verrät viel über den allgemeinen Zustand der Gefäße. Mit einer Ultraschalluntersuchung können die Experten sehen, ob sich bereits Kalkablagerungen gebildet haben.</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/75ef398f-3c1c-4641-ba76-3de11197dec3/img_8977/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Schleichende Gefahr</h2><p>Schleichend lagert sich nach und Kalk (Plaque) an den Gefäßwänden ab, führt zu Verengungen (Stenosen) und schlimmstenfalls zu Verstopfungen. „Erst, wenn die Halsschlagader zu 80 Prozent oder mehr zugesetzt ist, kommt es zu Problemen, weil das Gehirn nicht mehr ausreichend versorgt wird“, erläutert der Gefäßexperte. Dann ist Eile geboten. Rund die Hälfte aller chirurgischen Eingriffe an der Carotis sind geplant. Hinzu kommen Notfälle von Patienten mit akuten Schlaganfällen.</p><p>In jedem Fall ist von den Experten des Sana Gefäßzentrum Lausitz schnelles Handeln mit absoluter Präzision gefragt. „Die Carotis-Chirurgie ist so anspruchsvoll, weil es die direkte Verbindung zum Gehirn ist“, sagt der Chefarzt. Da muss jeder Handgriff sitzen. Um die Verengung zu beseitigen, öffnen die Chirurgen die Schlagader direkt am Hals. „Die Ablagerung wird entfernt, indem wir die Gefäßwand kurz umstülpen oder die Plaques durch Abschaben lösen“, erläutert der Experte.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/8efbf4b1-04ed-40b9-ac38-eac1f7828367/1920_gefaumlszligtag_5126.jpg?10000"><p><br><i><span>Rauchen, hohe Cholesterinwerte oder Bluthochdruck können Gefäße auf Dauer schädigen. Kalkablagerungen sorgen dafür, dass sich die Blutbahnen Stück für Stück verengen oder gänzlich verstopfen.</span></i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/8efbf4b1-04ed-40b9-ac38-eac1f7828367/gefaumlszligtag_5126/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>Dabei spielt Zeit eine entscheidende Rolle, denn der Blutfluss muss für wenige Minuten unterbrochen werden. Die Versorgung des Gehirns übernimmt in den meisten Fällen die zweite Schlagader auf der anderen Körperseite. „Unsere Patienten sind während des Eingriffs bei Bewusstsein und haben nur eine lokale Betäubung am Hals. Damit wir sicher sein können, dass das Gehirn während der OP weiter versorgt wird, bekommen die Patienten ein Quietscheentchen in die Hand und müssen das regelmäßig drücken“, berichtet Tom Hammermüller. Falls das Gehirn nicht weiter über die parallele Blutbahn versorgt wird, überbrücken die Chirurgen das geöffnete Gefäß mit einem feinen Röhrchen, durch das das Blut weiterfließen kann, während die Ablagerungen an der natürlichen Gefäßwand beseitigt werden.</p><p>Nach dem Eingriff werden die Betroffenen in der Regel für 24 Stunden auf der Intensivstation überwacht. „Dabei wird der Blutdruck engmaschig überwacht, weil das Blut nach Entfernen der Engstelle wieder freie Bahn hat“, so der Chefarzt. Nach weiteren drei bis vier Tagen in der Gefäßmedizin können die Patienten aus dem Krankenhaus entlassen werden.<span> </span>Die Gefäßmediziner haben aber weiterhin ein wachsames Auge auf Betroffene: Drei Monate nach dem Eingriff findet eine Nachkontrolle statt und danach empfehlen die Experten einen jährlichen Gefäßcheck.</p><h2>Risiken früh erkennen</h2><p>Damit es nicht so weit kommt und das Schlaganfallrisiko sinkt, kann jeder etwas für die Gesundheit seiner Gefäße tun: „Rauchen gehört neben erhöhten Cholesterinwerten und Bluthochdruck zu den größten Risikofaktoren“, unterstreicht Tom Hammermüller. Patienten, die keine Beschwerden haben oder familiär vorbelastet sind, sollten ab dem 65. Lebensjahr ihre Gefäße kontrollieren lassen. „Das geht völlig schmerzfrei per Ultraschall. Die Halsschlagader ist ein guter Indikator für den Zustand der Gefäße im gesamten Körper. So können wir Risiken früh erkennen und Erkrankungen behandeln“, sagt Tom Hammermüller.<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,SKN,Niederlausitz,Sana Kliniken Niederlausitz,Carotis,carotischirurgie,halsschlagader,sana gefäßzentrum lausitz]]></category>
            <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 09:19:47 +0200</pubDate>
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                        <title>Sprechstunde für Gefäßerkrankungen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sprechstunde-fuer-gefaesserkrankungen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sprechstunde-fuer-gefaesserkrankungen/</guid><pp:caseid>678294</pp:caseid><description><![CDATA[<h3><span>Hilfe bei chronischen Wunden und Krampfaderleiden</span></h3><p><span>Seit wenigen Wochen gibt es im Lausitzer Seenland Klinikum wieder eine Gefäßsprechstunde. Dr. med. Wolfgang Henze, Facharzt für Chirurgie/Gefäßchirurgie, untersucht Patienten bei fast allen Arten von Gefäßproblemen. Dazu zählen Carotis- oder Varizenleiden, diabetische Füße oder auch chronische Wunden.</span></p><p><span>Die Sprechstunde findet im Funktionsbereich im U+B-Trakt des Klinikums statt. Mit einer Überweisung vom Haus- oder Facharzt können sich Patienten über das Zentrale Belegungsmanagement unter der Telefonnummer: 03571 44-5555 einen Termin geben lassen. Dabei wird donnerstags die Sprechstunde für Carotis- und Varizen-Patienten angeboten, freitags erfolgt die Wundsprechstunde für chronische Wunden oder diabetische Füße.</span></p><p><span>„Wir freuen uns sehr, dass wir für die Versorgung unserer Gefäßpatienten mit der Sprechstunde von Dr. Henze wieder eine dringend notwendige Lücke schließen konnten. Als Schwerpunktversorger der Region ist unser Auftrag, die stationäre medizinische Betreuung der Menschen sicherzustellen. Wir setzen alles daran, dies auch im ambulanten Bereich im Rahmen unserer Möglichkeiten umzusetzen“, sagt Geschäftsführerin Juliane Kirfe.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a695f14b-b143-4412-99e4-e40c6e334804/1920_lsk-gefaumlszligsprechstunde01.jpg?10904"><p>Gefäßassistentinnen Dana (li.) und Mandy (re.) &nbsp;mit Dr. med. Wolfgang Henze im Untersuchungszimmer.</p><h3><strong>Hintergrund: Gefäßerkrankungen</strong></h3><p>Die Gefäße des menschlichen Körpers übernehmen die Versorgung von Organen und Muskeln mit Sauerstoff sowie wichtigen Stoffwechselprodukten und transportieren das Blut zurück zum Herzen. Dabei unterliegen diese Gefäße im Laufe des Lebens großen Veränderungen. Arterienwände werden steifer und es kommt zu Ablagerungen in den Gefäßwänden, die zu Gefäßverengungen führen können. Aneurysmen wiederum sind Gefäßaussackungen. Betroffene Gefäßabschnitte können platzen, was lebensbedrohliche Blutungen nach sich ziehen kann. Von Gefäßschäden und Durchblutungsstörungen in den Beinen sind in Deutschland mehr als zwei Millionen Menschen betroffen.</p><p><strong>Über das Lausitzer Seenland Klinikum</strong></p><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2022 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,newsroom,Gefaesssprechstunde,Carotis,Varizen,Krampfadern,Diabetischer Fuss]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 Nov 2024 14:45:24 +0100</pubDate>
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