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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 20:12:26 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 09:45:51 +0100</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Digitale Transformation bei Sana: &quot;Zentralisierung ist das A und O&quot;</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/digitale-transformation-bei-sana-zentralisierung-ist-das-a-und-o/</guid><pp:caseid>736178</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span style="text-align:start;">Wie gelingt digitaler Wandel in einem Krankenhauskonzern mit über 50 Einrichtungen? Die Sana Kliniken AG setzt auf radikale Vereinfachung: Statt acht verschiedener Krankenhausinformationssysteme sollen künftig maximal zwei zum Einsatz kommen. Oliver Weimann, Geschäftsführer der Sana change it! GmbH, spricht im Interview mit der Fachzeitschrift “</span><em style="text-align:start;"><i>f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus” </i></em><span style="text-align:start;">über die Herausforderungen der KIS-Konsolidierung, den Roll-out des Patientenportals MeineSana und die Frage, ob Krankenhausdaten in die Cloud gehören.&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Die Sana change it! GmbH soll die digitale Transformation innerhalb der Sana Kliniken AG vorantreiben und ist eine 2023 gegründete Tochtergesellschaft des Konzerns. Ihr Auftrag: nachhaltige Digitalisierung mit spürbarem Mehrwert für die gesamte Organisation. Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die den Klinikalltag einfacher, effizienter und zukunftssicher machen sollen. Die Tochter versteht sich als Enabler, Beraterin und Umsetzerin zugleich. Sie begleitet Gesellschaften, Abteilungen und Teams konzernweit bei der Umsetzung digitaler Projekte.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Die Organisation basiert auf vier zentralen Säulen:&nbsp;</strong></span></p><ul><li data-list-item-id="e8aedb5a8c6fdabb45a42f67c82a1f8fc"><span>PMO: Projektmanagement für strategisch relevante Digitalisierungsprojekte</span></li><li data-list-item-id="eba1cc3f5542b9b6b52c969c326d14cea"><span>CSM.Office: Kunden- und Stakeholder-Management für Wirkung und Akzeptanz</span></li><li data-list-item-id="e4406de398ee00c0714ebdd736867cc21"><span>Prozessmanagement: Analyse, Optimierung und Digitalisierung zentraler Klinikprozesse</span></li><li data-list-item-id="e05a573705657685b9861fc633debd9b0"><span>Sana Data Solutions: datenbasierte Lösungen für mehr Transparenz, Steuerbarkeit und Innovation Management</span></li></ul>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;">Wie managt man digitale Transformation in einem Klinikkonzern? Sana change it!-Geschäftsführer Oliver Weimann über KIS-Konsolidierung, Cloud-Strategie und die Zukunft der Patient Journey.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/8546331b-9ce3-4461-a50c-0c11047bac4d/1920_2025_changeit_oliverweimann_quer.jpg?10000"><p><span><strong>Herr Weimann, im Jahr 2023 hat Sana das Tochterunternehmen Sana change it! gegründet. Was ist das strategische Ziel hinter der GmbH?&nbsp;</strong></span><br><span>Die Sana change it! GmbH soll die Transformation im Konzern umsetzen. Die Initiative zur Gründung kam aus dem 2022 gegründeten Transformationsressort im Vorstand unter Stefanie Kemp. Der Gedanke: Innovationen und der Betrieb von Services dürfen nicht miteinander vermengt werden. Während die Sana change it! Digitalisierungsprojekte konzernweit vorantreiben soll, stellt die Sana IT Services GmbH (SIT) die passenden Technologien dafür bereit.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Wie läuft die Organisation der Transformation innerhalb des Konzerns?&nbsp;</strong></span><br><span>Wir denken in drei Dimensionen: erstens Betrieb versus Projekte, zweitens solides versus agiles Mindset und drittens Wirksamkeit der Transformation. Die Sana change it! nimmt die Mitarbeitenden im Transformationsprozess mit, bringt Digitalisierungsprojekte in die Häuser und setzt Lösungen um, die den Arbeitsalltag vereinfachen und verbessern sollen – und letztlich den Wandel sichtbar machen.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Welche Umstrukturierungen haben Sie dafür im Konzern vorgenommen?&nbsp;</strong></span><br><span>Wir haben vor knapp drei Jahren entschieden, unsere Organisationsstrukturen weiterzuentwickeln und Aufgaben sowie Funktionen zu bündeln. Zuvor war Sana regional aufgeteilt, es gab eine operative Einheit und in jeder waren die Kernfunktionen enthalten. Konkret: ein lokales Personal, eine lokale Personalabteilung, eine lokale IT-Organisation, eine lokale Controllingorganisation und so weiter. Künftig werden all diese Abteilungen einheitlich gesteuert und organisiert. Die Mitarbeitenden, die vorher autark in den Häusern saßen, sitzen noch am gleichen Schreibtisch, sind aber Teil des jeweiligen Business-Partner-Pools. Von dort kann ein Mitarbeiter aus Stuttgart das Haus in Düsseldorf oder Offenbach betreuen, weil er oder sie an dem gleichen Krankenhausinformationssystem (KIS) arbeitet.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Welche Effekte versprechen Sie sich dadurch?</strong>&nbsp;</span><br><span>Erstens leisten wir damit eine fast Rund-um-die-Uhr- Verfügbarkeit, weil wir insgesamt größere Teams haben. Zweitens sind die Mitarbeitenden viel schneller erreichbar. Drittens haben wir nun für jedes spezifische Problem einen Experten. Das machen wir nicht nur in der IT, sondern auch in anderen Konzernbereichen, um überall eine bessere Zusammenarbeit zu erreichen.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Auf welche Strategie setzen Sie in den Innovationsprojekten und was steht ganz oben auf der Agenda?&nbsp;</strong></span><br><span>Wir fahren eine Dual-Vendor-Strategie – setzen also auf ein oder zwei Lieferanten bei Projekten. So können wir die Prozesse in den unterschiedlichen Häusern sehr ähnlich oder gleich gestalten und jeweils voneinander lernen. Die Zentralisierung der wesentlichen Systeme wie KIS ist aktuell für uns das A und O. Künftig wollen wir mit maximal zwei Systemen arbeiten. Aktuell testen wir mit einem Start-up aus München die Umsetzbarkeit eines neuen KIS.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Was sind die Prioritäten in Ihrer KIS-Strategie – haben Sie sich schon für ein oder zwei Systeme entschieden?&nbsp;</strong></span><br><span>Momentan haben wir in allen Sana-Häusern insgesamt acht KIS im Einsatz – zu viele. Schnittstellen sind auf der einen Seite extrem kostenintensiv, weil die Hersteller sich das bezahlen lassen – das ist ein Teil ihres Geschäftsmodells. Auf der anderen Seite sind sie wahnsinnig zeitaufwendig: Selbst wenn das Budget reicht, sind schnell mal sechs Monate vergangen, bis eine Schnittstelle tatsächlich vorhanden ist. Hinzu kommt die Schwierigkeit, dass wir über HL7 oder FHIR sprechen, aber dass diese Standards dafür überhaupt nicht etabliert sind. Wir sind mit verschiedenen KIS-Anbietern in Kontakt, um eine Beta-Workflow-Engine zu etablieren, um wirklich prozessual an die Verarbeitung von Krankenhausinformationen zu gehen.&nbsp;</span></p><p><span>Der Markt ist stark in Bewegung und wir haben einen sehr klaren Blick darauf, mit wem wir uns vorstellen können weiterzuarbeiten und mit wem nicht. Wir müssen uns bei der Entscheidung sehr sicher sein, denn ein KIS-Wechsel ist eine große Herausforderung. Unser Ziel ist letztlich, Daten nur einmal strukturiert vorzuhalten und mit diesen arbeiten zu können.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Und wäre Ihre Wahl ein Cloud-System?&nbsp;</strong></span><br>Ja, unser Ziel ist eine cloudbasierte Infrastruktur, weil sie ein extrem hohes Skalierungspotenzial hat. Das prüfen wir jetzt grundsätzlich. Trotzdem hat die politische Ausrichtung der USA natürlich den Blick auf die Cloud- Thematik deutlich verändert. Datensicherheit und Autarkie sind absolut relevant. Also ist die Frage: Können wir überhaupt mit unseren Daten in die Cloud eines US-Anbieters gehen? In diesem Kontext ist die Entscheidung sicherlich nicht Ja oder Nein, sondern welche Optionen wir haben oder ob wir uns im Zweifelsfall von nur einem KIS-Anbieter abhängig machen. Um Letzteres zu umgehen, fahren wir die genannte Dual-Vendor-Strategie und wollen ein zweites System etablieren, um im Fall der Fälle wechseln zu können.</p><p><strong>Wie weit sind Sie in der Pilotphase des KIS?&nbsp;</strong><br>Im Juli 2025 sind wir mit dem Testbetrieb im Dreifaltigkeits- Krankenhaus in Köln gestartet. Der Vorteil dort ist, dass wir nur einen eingeschränkten Krankenhausbetrieb haben: keine Notaufnahme, keine Intensivstation und nur geplante Eingriffe. Das sollte effizient laufen. Natürlich ist das eine hohe Taktung, aber so können wir viele Anwendungen im Vorfeld lösen. Das ist unsere Blaupause für den Konzern.&nbsp;</p><p><strong>Welche Innovationsprojekte planen Sie außerdem umzusetzen?&nbsp;</strong><br>An zweiter Stelle steht das Gesundheitsportal MeineSana. Noch kann man darin als Patient nur Termine buchen und erste Befunde hochladen – Patienten können somit ihre Sana-Akte in gewissen Teilen selbst pflegen. Die Funktionen werden aber im laufenden Roll-out-Prozess sukzessive erweitert. Ziel ist es, in bestimmten Gesundheitsregionen komplette Patient Journeys mit eigenen Einrichtungen und Partnern abzubilden. MeineSana ist Digitalisierung pur und soll langfristig einiges in den Häusern verändern. Denn der Patient möchte, wenn er vorab Formulare online für die Anmeldung abgeschickt und die Anamnese durchlaufen hat, anders als früher im Krankenhaus empfangen werden: Begrüßung mit Namen, Unterlagen liegen bereit und ein Kaffee wird angeboten – es sind die einfachen Dinge, die die Patient Journey vom Check-in über die Pflege und medizinische Versorgung bis hin zur Nachsorge völlig verändern. Darin stecken riesige Chancen.</p><p><strong>Wie weit sind Sie im Roll-out des Portals?&nbsp;</strong><br>Wir sind mit der Basisplattform in 30 Sana-Häusern live. Diese wird in den kommenden Monaten sukzessive ausgebaut. Insgesamt haben wir ungefähr 80 erste Use Cases definiert, die die Interaktion zwischen Patient und Personal deutlich vereinfachen und die Grundlage für erfahrbare Qualitätsmedizin liefern. Wichtig ist hierbei, das Feedback der Anwender – sowohl Patienten als auch Personal – zu berücksichtigen und somit eine ständige Optimierung voranzutreiben. Und: Wenn wir gegebenenfalls nur noch Schnittstellen zu zwei KIS-Systemen integrieren müssen, haben wir die Option, Daten flexibel fließen zu lassen und die Systeme relativ einfach miteinander zu vernetzen.&nbsp;</p><p><strong>Was gibt es für Use Cases?&nbsp;</strong><br>Im Grunde sind es immer konkret vordefinierte Patient Journeys im Portal: von der ersten Kontaktaufnahme mit Terminwunsch, teilweise über ein Feature namens Symptomchecker, bis hin zur Nachsorge nach dem Untersuchungstermin beziehungsweise der Operation. Ein Beispiel: Wenn eine Patientin im Dreifaltigkeits- Krankenhaus in Köln das Knie vorsorglich untersuchen lässt, nachdem gewisse Beschwerden aufgetreten sind, dann fragt das System den Zustand kontinuierlich ab und erinnert daran, einen weiteren Termin zu vereinbaren.</p><p>Das alles sind nur Vorschläge, die aus der vorgefertigten Patient Journey hervorgehen. Ein Patiententagebuch gibt es und auch das Hochladen von externen Befunden ist möglich. Bis Ende 2026 wollen wir das umgesetzt haben.&nbsp;</p><p><strong>Auch künstliche Intelligenz (KI) treibt alle Branchen um – welche Rolle nimmt KI künftig bei Sana ein?&nbsp;</strong><br>KI setzen wir in der Medizin gezielt ein, etwa zur Tumorerkennung – als unterstützendes Tool, nicht als Diagnostiker. Datenschutz und Schulungen sind dabei essenziell. Darüber hinaus entstehen neue KI-Anwendungen, zum Beispiel zur Arztbrieferstellung oder Prozessoptimierung in Controlling und Human Resources (HR). Dafür haben wir eine KI-Community gegründet, die in ihrer Tätigkeit drei KI-Facetten unterscheidet: integrierte KI in bestehender Software, spezifische medizinische KI-Lösungen und organisationsweite KI-Nutzung. Ziel ist ein schneller, kontrollierter Testprozess mit anonymisierten Daten, um frühzeitig Nutzen und Risiken zu erkennen. Besonders wichtig sind Rollen- und Rechtekonzepte, um sensible Daten zu schützen. Der Konzern will keine eigene KI entwickeln, aber eine KI-getriebene Organisation werden, die bei jeder Aufgabe prüft, ob KI zu besseren Prozessen und Ergebnissen führen kann.&nbsp;</p><p><strong>Wo sehen Sie die Sana change it! im Jahr 2030?&nbsp;</strong><br>Etabliert im Konzern – darüber hinaus soll sie Angebote für die Gesundheitsbranche, Kliniken und auch andere Ketten anbieten. Im Fokus stehen das Projekt- und Prozessmanagement, optimiert im Spannungsfeld von Kosten, Mitarbeitenden und Patientensicherheit. Ziel ist, verantwortungsvoll mit Daten umzugehen, Forschung und Studien zu unterstützen, eine sichere KI-Umgebung mit klarer Governance aufzubauen sowie Mitarbeitende zu befähigen, Neues in einer sicheren Umgebung auszuprobieren und zu nutzen. Ich glaube, dass unsere Welt 2030 ziemlich anders aussehen wird als heute – technologisch wird sich da weit mehr tun als in den vergangenen fünf Jahren.</p><p><i><span><strong>Das Interview wurde in der </strong></span></i><a href="https://www.bibliomedmanager.de/fw/artikel/54987-wie-sana-die-transformation-managt" target="_blank"><i><span><strong>Februar-Ausgabe 2026</strong></span></i></a><i><span><strong> der "f&w - führen & wirtschaften im Krankenhaus" veröffentlicht.</strong></span></i></p>]]></content:encoded><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,change it]]></category>
            <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 09:45:51 +0100</pubDate>
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                        <title>Sana komplettiert Führung des Transformations-Teams</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-komplettiert-fuehrung-des-transformations-teams/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-komplettiert-fuehrung-des-transformations-teams/</guid><pp:caseid>632752</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>• </span>Tobias Eimermacher übernimmt Co-Geschäftsführung der Sana IT Services.</p><p><span>•&nbsp;</span>Oliver Weimann führt die Sana change it!</p><p><span>•&nbsp;</span>Bernd Christoph Meisheit fungiert als Head of Staff.</p><p><span>•&nbsp;</span>Julius Otten leitet neuen Bereich für Prozessmanagement.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Sana Kliniken AG komplettiert zum 1. Juli die Leitungsebene im Vorstands-Ressort Transformation. Dieses leitet Stefanie Kemp, Vorstandsmitglied und Chief Transformation Officer (CTO). Die größte Einheit im CTO-Ressort, die Sana IT Services GmbH (SIT), erhält mit Tobias Eimermacher einen neuen Co-Geschäftsführer und Chief Information Officer (CIO). Er wird gemeinsam mit Falk Friese die SIT leiten. An die Spitze der Sana change it! GmbH, die die wesentlichen Veränderungsprojekte steuert, wird Oliver Weimann rücken. Er ersetzt Bernd Christoph Meisheit, der als Head of Staff Stefanie Kemp als Stabschef direkt unterstützen wird. Ihm obliegt auch die Weiterentwicklung der CTO-Strategie. Die Strategieentwicklung verantwortete bislang Julius Otten. Er wird künftig den neuen Bereich „Prozessmanagement & Dokumentenlenkung“ leiten.</p><p>„Sana steht – wie die gesamte Gesundheitsbranche – mitten in einer großen Transformation“, so Stefanie Kemp. „In diesem Sinne müssen wir flexibel auf die sich verändernden Herausforderungen reagieren und unsere Strukturen anpassen. Mit den jetzt gefundenen Lösungen sind wir gut aufgestellt, um den sicheren Betrieb zu gewährleisten, die großen Aufgaben im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes zu bewältigen sowie gleichzeitig Prozesse anzustoßen, um Sana zur technologie-innovativsten Krankenhaus-Gruppe in Deutschland zu entwickeln.“</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b5bc8e3f-99cb-480b-92de-0c002f1e07a4/1920_eimermacher-t-med360-2204611.jpg?10000"><p>Der neue Co-Geschäftsführer der SIT, Tobias Eimermacher, wird seine künftige Funktion bis auf Weiteres parallel zu seiner bisherigen als Leiter „Digitale Services der Med 360° SE“ ausüben. Die Med 360° gehört seit Mitte 2023 mehrheitlich zur Sana Kliniken AG, die mit 51 MVZ-Gesellschaften und knapp 600 Arztsitzen zu den größten ambulanten Versorgern Deutschlands zählt. „Tobias Eimermacher ist nicht nur ein ausgewiesener Experte und Leader, sondern bringt zudem die Erfahrung aus dem ambulanten Bereich ein und ergänzt uns damit perfekt“, so Stefanie Kemp. <a href="https://www.sana.de/newsroom/media-library/" target="_blank"><i>Download des Fotos von Tobias Eimermacher</i></a><i>&nbsp;</i></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e9e510b5-0e32-44d0-9d10-2dd0d536c510/1920_falkfriesequad.jpg?10000"><p>Bereits seit März dieses Jahres ist Falk Friese Co-Geschäftsführer der SIT. Er wurde seitdem interimistisch unterstützt von Martin Sprengart, Leiter Konzerncontrolling der Sana. Stefanie Kemp: „Ich danke Martin sehr für seine sehr hilfreiche, jedoch vorübergehende Unterstützung und wünsche dem neuen Führungsteam alles Gute.“ Die SIT beschäftigt rund 320 Personen und steht für den sicheren IT-Betrieb der Sana Kliniken AG und ihrer verbundenen Unternehmen. <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c79e494e-e516-4bc4-92c2-718ae649e590/falkfriese/" target="_blank"><i>Download des Fotos von Falk Friese</i></a><i>&nbsp;</i></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/dcfb9208-a1a4-48a9-ad7c-a5c205265b94/1920_oliverweimann.jpeg?10000"><p>Oliver Weimann hat Sana seit einem Jahr als Berater in zentralen Transformationsprojekten unterstützt. Er hat mehrere IT-Firmen mit gegründet und geführt. Außerdem investiert er in junge Unternehmen zu einem frühen Zeitpunkt und ist als Digital-Berater tätig. Er übernimmt die Geschäftsführung der Sana change it! GmbH. In diesem Unternehmen hat Sana die großen Veränderungsprojekte gebündelt, wie etwa Entwicklung eines „Sana intersektoralen Managementsystems“. Mit dieser Plattform sollen künftig Klinisches Arbeitsplatzsystem, Krankenhausinformationssystem und ambulante Praxisverwaltungssysteme abgelöst werden. „Oliver Weimann ist ein Gewinn für Sana, der uns insbesondere bei den Themen Innovationsfreude und -geschwindigkeit nach vorne bringen wird“, sagt Stefanie Kemp. <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/dcfb9208-a1a4-48a9-ad7c-a5c205265b94/oliverweimann/" target="_blank"><i>Download des Fotos von Oliver Weimann</i></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b673d4f6-9dda-465d-a26b-0ba30afe9cb5/1920_berndchristophmeisheit.jpeg?10000"><p>Er folgt auf Bernd Christoph Meisheit. Er hat über viele Jahre die SIT geführt und die vergangenen anderthalb Jahre die change it! aufgebaut. „Bernd Christoph Meisheit kennt die Sana und die Branche wie kaum ein zweiter, mit ihm an meiner Seite werden wir unsere Schlagkraft erhöhen“, so Stefanie Kemp. Meisheit werde sie eng beraten, Sonderaufgaben übernehmen und ein wichtiger Botschafter nach innen und außen sein. <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/99200177-d141-4708-9522-44a81a4b2a93/meisheit-2/" target="_blank"><i>Download des Fotos von Bernd Christoph Meisheit</i></a><i>&nbsp;</i></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/07399b06-2d20-400c-8761-227da7524aa2/1920_juliusotten.jpeg?10000"><p>Julius Otten hatte in den vergangenen anderthalb Jahren die Strategie des CTO-Ressort entwickelt. Da dieser Schritt nun abgeschlossen ist, wird er sich neuen Aufgaben zuwenden: Leitung des neu geschaffenen Bereiches „Prozessmanagement & Dokumentenlenkung“. Stefanie Kemp kommentiert: „Wir haben Transformation immer als Entwicklung von Prozessen verstanden, bei denen IT unterstützen kann. Deshalb werden das Management und die Standardisierung von Prozessen künftig eine wichtige Rolle einnehmen und ich freue mich, dass Julius Otten sich dieser Aufgabe annehmen wird.“ <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/88132bd9-2f73-4b01-b85a-48e3074f443f/juliusotten/" target="_blank"><i>Download des Fotos von Julius Otten</i></a><i>&nbsp;</i></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span>Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich mehr als drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.&nbsp;</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,SIT,change it,Kemp,Stefanie Kemp,CTO]]></category>
            <pubDate>Mon, 10 Jun 2024 12:01:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Newsletter Mona PDMS: Mai 2024</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/newsletter-mona-pdms-mai-2024/</guid><pp:caseid>632703</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span style="color:#0069B4;"><span><strong>Liebe Kolleginnen und Kollegen,</strong></span></span><span><strong>&nbsp;</strong></span></p><p>wir freuen uns darüber, dass sich die Gelegenheiten häufen, das Projekt Mona PDMS mehr Menschen in der Sana vorzustellen. Erst kürzlich auf dem Pflegemanagementkongress in Berlin, demnächst beim Sana Young Professionals Netzwerk in Nürnberg und ab sofort auch dauerhaft auf einer eigenen Seite in der SanaDaily. Alle Infos dazu in diesem Newsletter. Viel Spaß beim Lesen.</p><p>&nbsp;</p><hr><p>&nbsp;</p><h2 style="margin-left:0px;"><span style="background-color:rgb(255,255,255);color:#0069B4;"><span style="margin:0px;padding:0px;">Mona PDMS in der SanaDaily</span></span></h2><p><span style="margin:0px;padding:0px;text-align:justify;">Neben den Empfängern dieses Newsletters haben nun auch alle Mitarbeitenden der Sana die Möglichkeit, sich jederzeit über das Projekt Mona PDMS in der SanaDaily zu informieren! Auf der Projektseite findet ihr sowohl grundlegendes Informationsmaterial zum Projekt als auch </span><span>einen FAQ Bereich, Informationen zum Projektteam und aktuelle News</span><span style="margin:0px;padding:0px;text-align:justify;">. Wer noch mehr erfahren will, kann auf der Seite einen Feed abonnieren, in dem das Projektteam regelmäßig kurze Updates postet und damit einen Einblick in den Projektalltag gewähren wird. Schaut vorbei und taucht ein in die Welt von Mona PDMS!</span></p><p><a href="https://www.sanadaily.de/openlink/content/page/65e028a5d9f03b45ae08bb99" target="_blank"><span style="margin:0px;padding:0px;text-align:justify;"><strong><u>Hier geht's zur Projektseite</u>&nbsp;</strong></span></a></p><p>&nbsp;</p><hr><p>&nbsp;</p><h2 style="margin-left:0px;"><span style="background-color:rgba(0,0,0,0);color:#0069B4;"><span style="padding:0px;">Mona PDMS auf dem Pflegemanagementkongress</span></span><span style="background-color:rgb(255,255,255);color:#0069B4;"><span style="margin:0px;padding:0px;">&nbsp;</span></span></h2><p style="margin-left:0px;"><span style="margin:0px;padding:0px;">Mitte Mai haben wir den aktuellen Projektstatus und Funktionsumfang von Mona PDMS auf dem Pflegemanagementkongress der Sana in Berlin präsentiert. Besonders am Herzen lag uns dabei, die wichtige Zusammenarbeit zwischen den Projekten Impetus und Mona PDMS hervorzuheben.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;">&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5f723247-679e-4867-9a04-327a6f127efe/1920_img-4187.jpg?10000"><p><i><span style="margin:0px;padding:0px;"><strong>Foto:</strong> Product Owner Christian Schade-Lobeck präsentiert das Projekt Mona PDMS auf der Bühne beim Sana Pflegemanagementkongress.</span></i></p><p><span style="margin:0px;padding:0px;">Die Resonanz war durchwegs positiv: Helene Maucher, Leiterin der Unternehmensstrategie Pflege, lobte die nahtlose datengesteuerte Patientenversorgung und die Nutzung von KI, während Carlos Smart, Leitender OP-Manager in Offenbach, die Steigerung von Effizienz und Sicherheit durch die Digitalisierung betonte. Die Pflegedirektorin des Lausitzer Seenland Klinikums, Birgit Wolthusen, zeigte sich beeindruckt von der schnellen Entwicklung und der logischen Struktur des Systems.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><a href="https://www.sanadaily.de/openlink/content/news/article/65e029b2ad0755331c379182" target="_blank"><span style="margin:0px;padding:0px;"><strong><u>Mehr dazu: Hier geht's zum vollständigen Artikel in der SanaDaily&nbsp;</u></strong></span></a></p><p>&nbsp;</p><hr><p>&nbsp;</p><h2 style="margin-left:0px;"><span style="background-color:rgb(255,255,255);color:#0069B4;"><span style="margin:0px;padding:0px;">Mona PDMS trifft Sana Young Professionals</span></span></h2><p style="margin-left:0px;"><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="margin:0px;padding:0px;">Am 18. Juni wird das Projektteam das Mona PDMS dem Sana Young Professionals Netzwerk in Nürnberg vorstellen. </span></span><span dir="ltr">Das Netzwerk besteht aus jungen Mitarbeitenden der Sana Einkauf & Logistik und deren Kooperations- und Geschäftspartnern. Ziel ist es, durch unterschiedliche Perspektiven voneinander zu lernen und sich frühzeitig über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus im Gesundheitswesen zu vernetzen.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;"><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="margin:0px;padding:0px;">Wir werden diese Gelegenheit nutzen, um einen tiefen Einblick in die neuesten Entwicklungen und zukunftsweisenden Funktionen unseres Systems zu geben. Impressionen und Reaktionen gibt's dann sowohl auf der SanaDaily-Seite als auch im nächsten Newsletter.&nbsp;</span></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="background-color:rgb(255,255,255);color:#0069b4;"><span style="margin:0px;padding:0px;"><strong>Herzliche Grüße</strong></span></span><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);color:#0069b4;"><span style="margin:0px;padding:0px;"><strong>das Mona-PDMS-Projektteam</strong></span></span></p><p>&nbsp;</p><hr><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9222f7aa-4041-46e0-afa1-c8e0913cdc8f/1920_footer-heads-clinomic.jpg?44015"><p>.</p>]]></description><category><![CDATA[NL,Mona,change it]]></category>
            <pubDate>Thu, 23 May 2024 17:57:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Bauplanung im Krankenhaus: IT-Innovationen vorausschauend verbauen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/bauplanung-im-krankenhaus-it-innovationen-vorausschauend-verbauen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/bauplanung-im-krankenhaus-it-innovationen-vorausschauend-verbauen/</guid><pp:caseid>620265</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>In einem <a href="https://www.bibliomedmanager.de/fw/artikel/49735-ohne-blick-in-die-glaskugel" target="_blank">Gastbeitrag des Fachmagazins f&w</a> beschreibt&nbsp;Heinz Koopmann-Horn, wie digitale Trends bei Bauvorhaben eingeplant werden können. Der Geschäftsführer der Sana IT Services GmbH skizziert dabei den Spagat zwischen der technischen Entwicklung, die an Geschwindigkeit zunimmt und der Planung eines Klinikneubaus, die oft einige Jahre dauert.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b9331465-85ff-4bed-b993-ca3569984e6c/1920_sit-heinz-koopmann-horn.jpg?36296"><p>Die technische Entwicklung wird immer schneller, die Planung und Umsetzung eines Klinikneubaus dauert hingegen viele Jahre. Die Experten der Sana-IT stehen vor der großen Herausforderung, digitale Trends &nbsp;frühzeitig zu erkennen und kommende Prozesse anhand von Prognosen vorausschauend mitzudenken.</p><p>Die IT-Fachplanung eines Krankenhausneubaus ist ein weitreichendes und langfristiges Projekt. Die rasante technologische Entwicklung erschwert eine vorausschauende Planung der Sana-IT- Architekten immens. Ein Blick auf den Zeitraum 1997 bis 2007 zeigt, welche tiefgreifenden Veränderungen innerhalb von nur zehn Jahren entstehen können: 1997 wurde das WLAN erfunden, 1999 die erste Version des Bluetooth-Standards eingeführt. Im Jahr 2000 wurde der erste Da-Vinci-Roboter durch die Arzneimittelbehörde der Vereinigten Staaten, FDA, zugelassen. 2001 folgte das erste Smartphone mit Internetzugang. 2007 brachte Apple das erste iPhone auf den Markt. Hätten die IT-Architekten der Sana Mitte der 1990er-Jahre die Informationstechnik für einen Neubau geplant, wäre ein Blick in die Glaskugel hilfreich gewesen. Die Sana-IT steht vor der Herausforderung, die Entwicklungen der kommenden Jahre vorauszusehen und ihre Planung entsprechend darauf auszurichten. Aber: Von der ersten Idee über die konkrete Planung bis zur Errichtung eines Neubaus vergehen häufig zehn oder mehr Jahre.&nbsp;</p><h2>Roboter unterstützen im Klinikalltag</h2><p>Mit dieser Unsicherheit plant Sana auch im Jahr 2024: Niemand kann die technologischen Entwicklungen der nächsten Dekade sicher voraussagen. Es lassen sich aber Trends erkennen und deren weitere Entwicklung prognostizieren. So gewinnt die Robotik auch in den Sana-Krankenhäusern zunehmend an Bedeutung, zum Beispiel der Einsatz von Reinigungs- und Desinfektionsrobotern. Auch im Servicebereich sind Robotersysteme künftig verfügbar, etwa um Patienten oder Besucher an das gewünschte Ziel zu geleiten. Analog zu den in einigen Restaurants eingesetzten Systemen können Roboter in Zukunft auch in Krankenhäusern in der Speisenversorgung oder beim Abräumen des Geschirrs unterstützen. Die Entwicklung der Robotik schreitet schnell voran, es ergeben sich immer mehr Einsatzgebiete. Was früher wie Science-Fiction klang, ist mittlerweile Realität: Ein hoch spezialisierter Operateur aus Australien steuert per telemedizinischem Eingriff einen Chirurgie-Roboter in einem deutschen Krankenhaus. Auch wenn das noch nicht Alltag in den Sana Kliniken ist, werden diese Szenarien vermutlich in den nächsten Jahren Realität.&nbsp;</p><p>Diese Systeme führen zu einschneidenden Veränderungen: Sie ersetzen Tätigkeiten, die bislang von Menschen erledigt wurden. Ihr Einsatz erfolgt in Bereichen, in denen es zunehmend schwierig ist, die passenden Mitarbeitenden zu finden. Auch vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels werden diese Technologien künftig unverzichtbar sein. Während heute noch eine Vielzahl von Prozessen in den Kliniken unabhängig von elektronischen Systemen und Datenverbindungen funktioniert, führen die technischen Entwicklungen und die fortschreitende Digitalisierung der Dokumentationsprozesse zu einer deutlich höheren Abhängigkeit von geeigneter IT-Infrastruktur. Die dabei gespeicherten und verarbeiteten Daten erfordern ein Höchstmaß an Sicherheit. Dies schreibt der Gesetzgeber in den entsprechenden Vorgaben (KRITIS, NIS2) mit zunehmend höheren Sicherheitsniveaus zwingend vor.&nbsp;</p><p>Die neu entwickelten Bausteine und Werkzeuge im IT-Leistungsportfolio können nur dann einwandfrei funktionieren, wenn sie an jedem Ort und zu jeder Zeit einsatzfähig sind. Eine zentrale Herausforderung der IT wird also künftig sein, die eingesetzten Komponenten automatisiert zu überwachen und im Bedarfsfall, beispielsweise bei einer Fehlfunktion, live zu steuern.&nbsp;</p><h2>Einsatz von 6G-Campus-Netzen&nbsp;</h2><p>Welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf eine zukunftsfähige Bauplanung? Wie sieht eine Bauplanung aus, um einer Informationstechnologie gerecht zu werden, die Digitalisierung und Innovation unterstützt und vorantreibt? Es ist vor allem die Basisinfrastruktur, die künftig noch wichtiger sein wird. Weiterhin werden hochperformante und maximal ausfallsichere Netzwerkverkabelungen benötigt. Hinzu kommen kabellose Übertragungstechnologien wie WLAN und Bluetooth. Hierbei verbraucht die Sana- IT so wenig Material wie möglich, verkabelt die Komponenten ausschließlich über PoE (Power over Ethernet) und vermeidet so zusätzliche Stromzuführungen. Die IT-Experten achten darauf, dass die Übertragung in hoher Qualität an jedem Punkt der neu zu planenden Klinik verfügbar ist.&nbsp;</p><p>Absehbar ist die Implementierung von 5G-Campus-Netzen (oder perspektivisch 6G). Aufgrund potenziell höherer Geschwindigkeit, geringerer Latenzen und höherer Kapazitäten wird 5G gerade im Bereich der Echtzeitsteuerung bei der Robotik zukünftig einen festen Platz bei der Ausstattung der Sana-Infrastruktur haben. Bereits heute prüft die Sana- IT den Einsatz an Standorten, die aufgrund ihrer Gebäudesituation nur mit hohem Aufwand mit einem flächendeckenden WLAN ausgestattet werden können. Im Planungswettbewerb um die Raumnutzung spielt die IT-Infrastruktur schon heute eine wichtige Rolle. Trotz aller Innovation bleiben physikalische Gesetze weiterhin gültig. Dazu gehört, dass die Kabellängen für eine stabile Datenübertragung begrenzt sind. Somit werden auch in Zukunft in jedem Gebäudeabschnitt geeignete Verteilerräume benötigt. Wurden in der Vergangenheit in allen Kliniken zur Erhöhung der Ausfallsicherheit redundante, also doppelt ausgelegte, Rechenzentren geplant, gehen die Sana-Experten aufgrund der anstehenden Cloud-Transformation für die Zukunft von deutlich geringeren Kapazitäten aus. Auch wenn für einige Einsatzbereiche, vor allem für Bildspeicherung und -verarbeitung, auf absehbare Zeit noch lokale Systeme erforderlich sind, wird der Bedarf spürbar abnehmen.&nbsp;</p><p>Aufgrund der steigenden Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit müssen Verteiler- und Rechenzentrumsräume im Hinblick auf Klimatisierung, Energieversorgung und Zutrittssicherung bestmöglich geschützt werden. Das gilt auch für die Absicherung vor weiteren Gefahren wie Wasser und Feuer.&nbsp;</p><h2>Reduktion des Energieverbrauchs&nbsp;</h2><p>Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt bei der Bauplanung eine zunehmend wichtige Rolle. Schon heute ist die IT in Kliniken ein maßgeblicher Energieverbraucher und die beschriebenen Trends werden dies noch weiter verstärken. Krankenhäuser müssen laut dem Klimaschutzgesetz bis 2045 klimaneutral sein – und die IT muss im Rahmen der aktuellen Bauplanungen dafür die Grundlagen legen. Dazu trägt zum einen die Klimaneutralität der verwendeten Energie bei, zum anderen im Wesentlichen die Optimierung und Reduktion des Verbrauchs. So wird bei Sana derzeit intensiv an geeigneten Cloud-Konzepten für die Bereitstellung der IT-Services gearbeitet. Allein das wird zu einer deutlichen Reduktion des CO2-Fußabdrucks führen. Darüber hinaus wird an den neu geplanten Sana-Standorten zum Beispiel über Solaranlagen ein Teil der benötigten Energie selbst produziert. 2024 werden an rund 40 Klinikstandorten Ladeangebote für Elektrofahrzeuge aufgebaut. Die Schnellladesäulen bieten auch Speichermöglichkeiten für die Nutzung in den Kliniken. Beim Einsatz von Komponenten im Bereich der Netzwerktechnik ist die Energiebilanz dieser Komponenten bereits heute ein wichtiges Kriterium im Auswahlprozess. Die Neubauten planen Expertenteams unter der Führung der Sana Immobilien Services. Diese Teams setzen sich aus Fachleuten der unterschiedlichen Fachbereiche zusammen, ein Schwerpunkt liegt auf dem medizinischen Bereich. Mit Blick auf die aktuellen und perspektivischen Leistungsschwerpunkte der jeweiligen Krankenhäuser muss die Bauplanung gezielt das Portfolio unterstützen, das künftig an dem jeweiligen Standort medizinisch erbracht wird. Dabei bringen die Medizintechnik, die Gebäudetechnik und die IT ihre unterschiedlichen Perspektiven und Expertisen in den Planungsprozess mit ein.&nbsp;</p><p>Die IT-Tochter der Sana Kliniken hat sich zum Ziel gesetzt, dass zum Zeitpunkt der Eröffnung ein digital bestmöglich ausgestattetes Krankenhaus der Zukunft in Betrieb genommen wird. Auch ohne vorherigen Blick in die Glaskugel.&nbsp;</p><p><i>Der Beitrag ist zuerst im Magazin </i><a href="https://www.bibliomedmanager.de/fw/artikel/49735-ohne-blick-in-die-glaskugel" target="_blank"><i>f&w</i></a><i> - führen und wirtschaften im Krankenhaus im Februar 2024 erschienen.</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,IT,change it,Bauplanung]]></category>
            <pubDate>Thu, 08 Feb 2024 16:56:38 +0100</pubDate>
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                        <title>Digitale Transformation braucht ein neues Denken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/digitale-transformation-braucht-ein-neues-denken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/digitale-transformation-braucht-ein-neues-denken/</guid><pp:caseid>568971</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span style="background-color:white;">Die&nbsp;digitale Transformation&nbsp;wird unsere Zukunft nachhaltig verändern, die Gesundheitsversorgung und Arbeitswelt maßgeblich beeinflussen.&nbsp;Darüber schreibt hier der Geschäftsführer der Sana Change it!, Bernd Christoph Meisheit.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a012c772-c8e1-45ce-bff7-7cf89517e808/1920_bernd-christoph-meisheit.jpg?10000"><p><span style="background-color:white;">Die&nbsp;digitale Transformation&nbsp;wird unsere Zukunft nachhaltig verändern, die Gesundheitsversorgung und Arbeitswelt maßgeblich beeinflussen. Diese Veränderung bedeutet nicht nur einen technologischen Wandel – die Patientinnen und Patienten und Mitarbeitenden müssen bei diesem Prozess im Mittelpunkt stehen. Erst die Etablierung eines umfassenden Digital Mindsets über alle Abteilungen eines Unternehmens hinweg macht eine erfolgreiche Transformation möglich.</span></p><p><span style="background-color:white;">Viele Krankenhäuser können mit dem digitalen Wandel nicht Schritt halten, weil die Verantwortlichen den Fokus auf die Technologie legen und die Umsetzung an die IT-Abteilungen delegieren. Die eigentliche Frage, welche Angebote die aktuellen Bedürfnisse der Patienten und Beschäftigten befriedigen, spielt dabei leider keine Rolle. Auch die interne Organisationsstruktur und die Unternehmenskultur sind oft nicht Teil der Veränderungsprozesse – obwohl beide entscheidend sind für Erfolg oder Misserfolg.&nbsp;</span></p><p><span style="background-color:white;">Ursache für eine gescheiterte digitale Transformation ist oft die falsche oder fehlende Einstellung. Die digitale Transformation muss als Chance und nicht als Risiko wahrgenommen werden. Das Digital Mindset beschreibt die Offenheit und Neugier gegenüber neuen Technologien, Versorgungs- und Geschäftsprozessen und Managementansätzen. Die Innovationskraft der Mitarbeitenden spielt dabei eine entscheidende Rolle. Um die digitale Transformation umzusetzen, müssen die Beschäftigten motiviert werden, querzudenken, den Status quo infrage zu stellen, neue Ansätze und Ideen einzubringen. Etablierte Prozesse und Strategien müssen kritisch hinterfragt werden. Argumente wie „das haben wir schon immer so gemacht“ sollten der Vergangenheit angehören.</span></p><p><span style="background-color:white;">Fehlt die Bereitschaft für eine digitale Denkweise, erkennen die Mitarbeitenden keine Vorteile für sich selbst. Im Gegenteil: Sie haben Angst um ihren eigenen Job und vor der Zukunft. Wichtige und zielführende Verbesserungsideen der Experten werden dann die Ausnahme bleiben. Gründe für eine fehlende Einbindung und Begeisterung der Mitarbeiter sind oft traditionelle, streng hierarchische Führungs- und Organisationsstrukturen sowie eine fehlende Kommunikationsstrategie und Transparenz.</span></p><p><span style="background-color:white;">Die Verantwortlichen und Entscheider stehen bei der digitalen Transformation in der Pflicht, einen kulturellen Wandel zu vollziehen. Sie müssen den Wandel vorleben. Damit einher geht der Abbau von hierarchischen Entscheidungsstrukturen. Notwendig ist auch eine Unternehmenskultur, in der offen mit Fehlern umgegangen und ein Scheitern als selbstverständlicher Schritt im Entwicklungsprozess gesehen wird. Ebenso wichtig ist das Aufbrechen etablierter Silos. Gerade in vielen Krankenhäusern mangelt es an einer ausgeprägten Kollaborations- und Kommunikationskultur.</span></p><p><span style="background-color:white;">Digitale Transformation in den Kliniken erfordert von allem Mut, Beweglichkeit und eine offene Haltung gegenüber Veränderungen. Vorgesetzte und Mitarbeitende müssen die Chance ergreifen, neue Erfahrungen zu sammeln, etwas Neues zu lernen und gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Jeder muss dabei Verantwortung übernehmen. Wenn das gelingt, sind wir gut aufgestellt für die digitale Zukunft.</span></p><p><span style="background-color:white;"><i>Der Autor ist Geschäftsführer der Sana change it! GmbH.</i></span></p><p><span style="background-color:white;"><i>Der Beitrag ist zuerst im Magazin f&w - führen und wirtschaften im Krankenhaus im April 2023 erschienen.</i></span></p><p><i>Bernd Christoph Meisheit verantwortete seit 2009 als Geschäftsführer der Sana IT Services GmbH die IT der Sana Kliniken AG. Seit 2023 ist er Geschäftsführer der Sana change it! GmbH und ist unter anderem für die Bereiche Demand Management, Business Process Management und Project Management zuständig. In seinen vorherigen beruflichen Positionen war Herr Meisheit CIO der Deutschen Malteser und IT-Leiter am Flughafen Köln/Bonn. Er ist in der Bundesfachkommission Digital Health des Deutschen Wirtschaftsrates und im Fachausschuss Daten-Information und Kommunikation der Deutschen Krankenhausgesellschaft tätig.</i></p>]]></description><category><![CDATA[Gastbeitrag,Bernd Christoph Meisheit,Digitalisierung,Transformation,IT,change it,Meisheit]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Apr 2023 19:34:21 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/a012c772-c8e1-45ce-bff7-7cf89517e808/bernd-christoph-meisheit.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Bernd Christoph Meisheit]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Bernd Christoph Meisheit, Head of Staff im Vorstandsressort Transformation der Sana Kliniken AG]]></pp:imageDescription></item></channel>
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