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                    <pubDate>Tue, 26 May 2026 13:40:49 +0200</pubDate>
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                        <title>„Rauchen hört man der Lunge an – manchmal erst, wenn es zu spät ist&quot;</title>
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Bei gesicherter Tumordiagnose erfolgt die Operation innerhalb von sieben Tagen.</li><li data-list-item-id="e3a55d65993cd4d3699ee574f0d31827d"><strong>Regionale Versorgungssicherheit als klares Bekenntnis</strong><span>&nbsp;</span>– als einziges DGT-zertifiziertes Kompetenzzentrum für Thoraxchirurgie in Nordbayern und Südthüringen übernimmt das Lungenzentrum Verantwortung für die gesamte Region: wohnortnah, vernetzt und auf höchstem Qualitätsniveau.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span style="text-align:start;"><strong>Lungenkrebs ist die häufigste krebsbedingte Todesursache in Deutschland – bei Männern und Frauen gleichermaßen. Der wichtigste vermeidbare Risikofaktor: Rauchen. Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai spricht Prof. Dr. med. Zsolt Sziklavari, PhD, Chefarzt der Thoraxchirurgie und Leiter des Lungenzentrums am Sana Klinikum Coburg, über die Folgen des Rauchens, die Möglichkeiten der modernen Thoraxchirurgie – und darüber, warum die wohnortnahe Versorgung von Lungenpatienten in der Region für ihn weit mehr ist als ein beruflicher Auftrag.</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><strong>Frage</strong>: Herr Professor Sziklavari, der Weltnichtrauchertag am 31. Mai ist ein guter Anlass, um über eine unbequeme Wahrheit zu sprechen: Rauchen tötet. Ist das für Sie als Thoraxchirurg Alltag?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Prof. Sziklavari:</strong> Leider ja – und das ist jeden Tag aufs Neue ein ernüchternder Befund. Der Großteil der Lungenkrebs-Erkrankungen, die wir operieren, ist direkt auf das Rauchen zurückzuführen. Lungenkarzinome sind bei Männern und Frauen gleichermaßen die häufigste krebsbedingte Todesursache in Deutschland. Was viele nicht wissen: Zwischen dem ersten Zug an einer Zigarette und einer manifesten Tumorerkrankung können Jahrzehnte liegen. Das macht Rauchen so heimtückisch – die Rechnung kommt mitunter spät, aber sie kommt.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Frage</strong>: Welche Schäden richtet Rauchen in der Lunge konkret an?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Prof. Sziklavari:</strong> Das Spektrum ist erschreckend breit. Rauchen schädigt nicht nur die Schleimhäute der Atemwege, sondern zerstört über Jahre die Blutgefäße und das Lungengewebe. Die bekannteste Folgeerkrankung ist COPD – die chronisch obstruktive Lungenerkrankung – bei der die Lungenbläschen unwiederbringlich zerstört werden, mit der Folge einer dauerhaft eingeschränkten Lungenfunktion. Hinzu kommen eine erhöhte&nbsp;Infektanfälligkeit, das Fortschreiten des erwähnten Lungenemphysems und natürlich das Lungenkarzinom. Aber Rauchen schädigt auch das Herz-Kreislauf-System, fördert Schlaganfälle und begünstigt zahlreiche andere Tumorarten. Als Thoraxchirurg sehe ich täglich, was Jahrzehnte des Rauchens aus einer Lunge machen – das ist keine abstrakte Statistik, das ist gelebte Realität auf unserem OP-Tisch.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Frage</strong>: Lohnt sich ein Rauchstopp auch noch im höheren Alter oder nach jahrzehntelangem Rauchen?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Prof. Sziklavari</strong>: Absolut – und das ist vielleicht die wichtigste Botschaft dieses Tages. Der Körper beginnt sich zu erholen, sobald man aufhört. Bereits nach 24 Stunden normalisiert sich der Kohlenmonoxidspiegel im Blut, somit sinkt das Herzinfarktrisiko. Nach einem Jahr halbiert sich das Risiko für koronare Herzerkrankungen. Und nach zehn rauchfreien Jahren ist das Lungenkrebsrisiko auf etwa die Hälfte des Risikos eines aktiven Rauchers gesunken. Es ist nie zu spät – weder mit 50 noch mit 70. Wer aufhört, gewinnt Lebensqualität und Lebenszeit zurück, oft auch messbar in der Lungenfunktion.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Frage</strong>: Was kann die moderne Thoraxchirurgie leisten, wenn der Schaden bereits eingetreten ist?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Prof. Sziklavari</strong>: Sehr viel – und das ist die gute Nachricht. Wird ein Lungentumor früh entdeckt, ist er in vielen Fällen operativ heilbar. Wir setzen dabei auf modernste, minimalinvasive Verfahren: die videoassistierte Thorakoskopie, sogenannte VATS, oder gewebeschonende Segmentresektionen, bei denen wir nur den betroffenen Lungenabschnitt entfernen und möglichst viel gesundes Gewebe erhalten. Des Weiteren haben wir im Jahr 2026 auch in der Thoraxchirurgie das Robotic-Programm mit dem daVinci-System gestartet, die Ergebnisse sind faszinierend. Mit jährlich rund 500 Eingriffen gehören wir zu den größten thoraxchirurgischen Zentren in Oberfranken – und wir sind das einzige von der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie zertifizierte Kompetenzzentrum in Nordbayern und Südthüringen. Für Patienten bedeutet das: höchste Qualitätsstandards und regelmäßige Überprüfungen. Und: Zwischen einer gesicherten Krebsdiagnose bis zur Operation liegen bei uns maximal sieben Tage. Denn bei Krebs zählt jeder einzelne Tag.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Frage</strong>: Sie sind nicht nur Chirurg, sondern auch Leiter des Lungenzentrums – wie blicken Sie auf die Versorgungssituation in der Region?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Prof. Sziklavari:</strong> Das ist eine Frage, die mich weit über den OP-Saal hinaus beschäftigt. Wir stehen in Nordbayern und Südthüringen vor einer strukturellen Herausforderung: Die Zahl der Lungenerkrankungen steigt – durch Rauchen, durch Umweltbelastungen, durch eine alternde Bevölkerung. Gleichzeitig befindet sich die stationäre Versorgungslandschaft im Wandel. Spezialisierte Angebote werden seltener, die Wege für Patienten länger. Das ist eine Entwicklung, die ich mit großer Sorge beobachte.</p><p style="text-align:justify;">Deshalb haben wir das Lungenzentrum am Sana Klinikum Coburg von Anfang an nicht nur als Klinik gedacht, sondern als regionales Versorgungsnetzwerk. Wir arbeiten eng mit niedergelassenen Pneumologen, Hausärzten, Onkologen, Reha-Einrichtungen und Palliativdiensten zusammen. Unser Anspruch ist klar: Wer in dieser Region eine Lungenerkrankung hat, soll wohnortnah auf höchstem Niveau versorgt werden – ohne lange Wartezeiten, ohne weite Fahrten, ohne das Gefühl, allein gelassen zu werden. Dieses Versprechen geben wir gemeinsam mit unseren Partnern – und wir nehmen es sehr ernst.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Frage</strong>: Wie sieht die Versorgung nach einer Operation aus – wie begleiten Sie Ihre Patienten weiter?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Prof. Sziklavari</strong>: Eine Operation ist selten das Ende der Behandlung, sondern ein wichtiger Schritt in einem oft langen Weg. Deshalb haben wir unser Netzwerk bewusst weit gespannt: Wir arbeiten eng mit der Onkologie, der Strahlentherapie, der ambulanten Pneumologie, der Physiotherapie und der Atemtherapie zusammen. Für Patientinnen und Patienten, die eine intensive Nachsorge brauchen, stehen uns Kooperationspartner in der Reha, der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung und Beatmungs-WGs zur Verfügung. Und wir lassen die Patienten nicht allein: In unserer wöchentlichen Lungenkonferenz besprechen wir jeden komplexen Fall gemeinsam im Team – auch mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen, die ihre Patienten oft viel länger kennen als wir.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Frage</strong>: Zum Abschluss: Was wünschen Sie sich zum Weltnichtrauchertag – von der Politik, von der Gesellschaft, von jedem Einzelnen?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Prof. Sziklavari:</strong> Von der Politik wünsche ich mir etwas mehr Mut zu konsequenten Maßnahmen – man könnte beispielsweise Tabakwerbung vollständig verbieten und Zigarettenautomaten aus dem öffentlichen Raum verbannen. Vor allem aber: Aufklärungsarbeit bei Jugendlichen - Prävention, bevor jemand mit dem Rauchen beginnt. Von der Gesellschaft wünsche ich mir, dass wir aufhören, Rauchen zu verharmlosen – es ist keine Lifestyle-Entscheidung, es ist eine Sucht mit tödlichen Folgen. Und vom Einzelnen? Nur eines: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Über das Aufhören, über Unterstützungsmöglichkeiten, über eine Früherkennungsuntersuchung – gerade, wenn Sie lange geraucht haben. Wir im Lungenzentrum Coburg sind für genau diese Gespräche da. Und wir freuen uns, wenn Menschen zu uns kommen, bevor es dringend wird.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/eee7c060-50e6-43ba-9f31-4f0ca2c2511f/1920_dr.sziklavari_zsolt_0967.jpg?58752"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/eee7c060-50e6-43ba-9f31-4f0ca2c2511f/dr.sziklavari_zsolt_0967/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i>: Prof. Dr. Zsolt Sziklavari (Copyright: SKOF)&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Thoraxchirurgie,lungenzentrum,rauchen,COPD]]></category>
            <pubDate>Tue, 26 May 2026 11:50:13 +0200</pubDate>
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                        <title>COPD – Wenn die Luft zum Atmen knapp wird</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/copd--wenn-die-luft-zum-atmen-knapp-wird/</guid><pp:caseid>727311</pp:caseid><pp:subtitle>Dr. med. Sandor Kokai im Experteninterview anlässlich des Welt-COPD-Tags am 19. November</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e0e464073f1a0fd01e618b420a900a125"><span style="text-align:left;">Am 19. November ist Welt-COPD-Tag.</span></li><li data-list-item-id="e2549148760714524f108171a979c0716"><span style="text-align:left;">Dr. med. Sandor Kokai, </span><span>Facharzt für Pneumologie und kommissarischer Chefarzt am Sana Klinikum Coburg, spricht über Risikofaktoren, Prävention und Therapie der chronischen Erkrankung.</span></li><li data-list-item-id="ef692d80171c79a0166d1a43ef3c56f2b">Er geht dabei auch auf aktuelle Trends wie Vaping und den Konsum von E-Zigaretten ein.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span style="text-align:start;">Am 19. November würdigen wir den Welt-COPD-Tag. Experte Dr. med. Sandor Kokai, kommissarischer Chefarzt der Pneumologie am Sana Klinikum Coburg, gibt kompakte, verständliche Einblicke zu Ursachen, Prävention und aktuellen Therapiemöglichkeiten.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Frage: Herr Dr. Kokai, was verbirgt sich hinter der Abkürzung COPD – können Sie die Erkrankung kurz erklären?</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Dr. Kokai: COPD steht für c</span><i><span>hronic obstructive pulmonary disease</span></i><span>, also eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung, eine dauerhafte Verengung der Atemwege, die meist durch langjähriges Einatmen schädlicher Substanzen – vor allem Tabakrauch – verursacht wird. Die Erkrankung betrifft schätzungsweise sieben Prozent aller über 40-Jährigen. Typisch sind Husten, Auswurf, Brustenge und eine zunehmende Atemnot. Es handelt sich eigentlich um eine Kombination aus zwei Erkrankungen – die Zerstörung des Lungengewebes (Lungenemphysem) und die Entzündung der Atemwege.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Frage: Wer ist besonders gefährdet, an COPD zu erkranken?</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Dr. Kokai: Der größte Risikofaktor ist eindeutig das Rauchen. Circa 80 bis 90 Prozent der COPD-Patientinnen und -Patienten sind oder waren Raucher. Aber auch Passivrauchen, Luftverschmutzung, Feinstaub und berufliche Schadstoffexposition beispielsweise mit Staub oder Chemikalien spielen eine Rolle. Zudem gibt es seltene genetische Ursachen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Frage: Wie wird COPD diagnostiziert?</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Dr. Kokai: Am Anfang steht ein offenes Gespräch über Beschwerden und individuelle Risikofaktoren. Im Anschluss erfolgt eine körperliche Untersuchung und vor allem eine Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie oder Bodyplethysmographie). Damit messen wir, wie viel Luft jemand ausatmen kann und wie stark die Atemwege verengt sind. Ergänzend können Röntgen- oder CT-Aufnahmen sowie Blutgasanalysen zum Einsatz kommen, auch um Begleiterkrankungen oder andere Ursachen auszuschließen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Frage: Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und versprechen diese eine Linderung der Symptome oder gar Heilung?</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Dr. Kokai: COPD an sich ist nicht heilbar, es gibt aber immer bessere Möglichkeiten zur Behandlung. Hierbei ist eine dauerhafte Mitwirkung der Patienten erforderlich: Beim wichtigsten Schritt, dem Rauchstopp, aber auch während der Therapie – klassischerweise mit inhalativen Medikamenten und bei der Atemphysiotherapie bzw. Lungensport. Ein angepasstes körperliches Training und regelmäßige Bewegung verbessern die Belastbarkeit deutlich.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Im fortgeschrittenen Stadium kommen weitere Therapieansätze wie eine Langzeit-Sauerstofftherapie oder sogar eine Transplantation in Frage - COPD ist in Deutschland die häufigste Ursache für eine Lungentransplantation!</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Schutzimpfungen gegen Pneumokokken, Grippe, COVID sind zudem ein wesentlicher Aspekt, um eine plötzliche Verschlechterung der chronischen Erkrankung, die sogenannte Exazerbation, zu vermeiden.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Frage: Was kann man tun, um einer Erkrankung mit COPD vorzubeugen?</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Dr. Kokai: Ganz klar: Nicht rauchen! Und wenn man raucht, so früh wie möglich aufhören. Die genetischen Voraussetzungen und Umweltfaktoren können wir ja kaum beeinflussen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Frage: In den letzten Jahren sind viele Menschen und Raucher auf E-Zigaretten umgestiegen. Sogenannte Vapes sind zudem bei Jugendlichen sehr beliebt – wie werden diese und andere Tabakersatzprodukte fachlich bewertet?</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Dr. Kokai: Das ist ein zunehmend wichtiges Thema, auch weil diese Produkte aggressiv vermarktet werden und eine starke Abhängigkeit erzeugen. Aktuelle Übersichtsstudien zeigen, dass E-Zigaretten, Dampfen und auch Vaping das Risiko für COPD erhöhen können. Auch wenn die Annahme, dass sie weniger schädlich sind als klassischer Tabakrauch, weit verbreitet ist - aktuelle Erhebungen deuten darauf hin, dass auch die Tabakersatzprodukte keineswegs harmlos sind!&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c0338c1f-cf8d-4065-9128-b5f9e4caceb6/1920_dr.kokai_sandor_7779favorit.jpg?75405"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c0338c1f-cf8d-4065-9128-b5f9e4caceb6/dr.kokai_sandor_7779favorit/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i>: Dr. med. Sandor Kokai, komm. Chefarzt der Pneumologie am Sana Klinikum Coburg, Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Pneumologie</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Pneumologie,COPD,Lunge]]></category>
            <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 08:15:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Bewusstsein schaffen für gesunde Atemwege</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/bewusstsein-schaffen-fuer-gesunde-atemwege/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/bewusstsein-schaffen-fuer-gesunde-atemwege/</guid><pp:caseid>722383</pp:caseid><pp:subtitle>Rummelsberger Lungentag stand im Zeichen der Prävention</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Ein gesunder Lebensstil kann Lungenerkrankungen vorbeugen und moderne Medizin hilft, Risiken frühzeitig zu erkennen. Bei der zweiten Auflage des Rummelsberger Lungentages drehte sich alles um das Thema Prävention. Fachpublikum, Patienten, Angehörige und Interessierte folgten der Einladung von Dr. Dietmar Geiger, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Akutgeriatrie, ans Krankenhaus Rummelsberg.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Erkrankungen wie chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Asthma oder Lungenkrebs nehmen weltweit zu. Deshalb betonte Chefarzt Geiger in seiner Begrüßung die Wichtigkeit von vorbeugenden Maßnahmen. Für ihn steht fest: „Neben der medizinischen Versorgung muss der Fokus stärker auf frühzeitige Aufklärung und Gesundheitsförderung gerichtet werden. Genau deshalb gibt es den Lungentag am Krankenhaus Rummelsberg.“ Ein Schwerpunkt lag dabei auf Bewegung als präventiv wirksame Maßnahme. Sabine Koch, Therapieleitung der Klinik, machte deutlich, dass es keine großen sportlichen Ambitionen braucht: „Es muss nicht gleich Sport im Fitnessstudio sein. Tägliches Spazierengehen kann die Lebenserwartung um drei Jahre erhöhen.“</span></p><h2><span><strong>Praktische Impulse für die Lebensführung</strong></span></h2><p><span>Einen nachdrücklichen Impuls setzte Dr. Stefan Meißner mit seinem Vortrag zur Raucherentwöhnung. Mit dem provokanten Titel „Rauchen Sie weiter. Sie entlasten die Rentenkasse““ gelang es ihm zum Nachdenken anzuregen. Hinter der überspitzten Formulierung steckte eine klare Botschaft: Rauchen ist tödlich – nicht nur für die Lunge. Was Essverhalten mit der Lunge zu tun hat, machte Beate Stadtländer von n:aip in ihrem Vortrag deutlich. Eine unausgewogene Ernährung führt nicht nur zu Übergewicht und Diabetes, sondern wirkt sich direkt negativ auf das Lungenkreislaufsystem aus. Auch Mangelernährung oder Vitamindefizit können die Immunabwehr schwächen und die Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen erhöhen.</span></p><h2><span><strong>Früherkennung, Allergiebehandlung und Impfschutz</strong></span></h2><p><span>Wie Allergien gezielt behandelt werden können, zeigte Dr. Kristina Benedict von der Firma ALK-Abelló Arzneimittel in ihrem Vortrag zur spezifischen Immuntherapie. Anders als viele Medikamente, die lediglich Symptome lindern, setzt diese Behandlung direkt an der Ursache an und kann bei konsequenter Anwendung die Beschwerden langfristig deutlich reduzieren. Besondere Herausforderungen sieht Benedict im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Da viele Pflanzen inzwischen früher blühen, verschiebt sich auch die Pollensaison, was es für Allergiker schwieriger macht.</span></p><p><span>Dr. Stephan Ellmann vom Radiologischen Zentrum Nürnberg widmete sich in seinem Vortrag der Früherkennung von Lungenkrebs. Etwa 57.000 Menschen erkranken hierzulande jedes Jahr neu, rund 45.000 sterben jährlich an den Folgen. Der Grund: „In den meisten Fällen wird der Tumor erst in einem späten Stadium entdeckt, wenn die Heilungschancen bereits gering sind,“ so Ellmann, der eine mögliche Lösung im sogenannten Low-Dose-CT sieht, einer bildgebenden Untersuchung mit geringer Strahlenbelastung. Tumoren können damit frühzeitig sichtbar gemacht werden – noch bevor Symptome auftreten.</span></p><p><span>Mechthild Gimlik-Brös, Netzwerkpartnerin des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschlands, stellte das zertifizierte Asthmacamp in Berchtesgaden vor. Die zweiwöchige Schulung für Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren findet auf 1.000 Höhenmetern statt. Ziel ist es, den Teilnehmenden medizinisches Wissen zu vermitteln, den Umgang mit Medikamenten und Inhalationshilfen zu festigen und sie im Alltag sicherer im Umgang mit ihrer Erkrankung zu machen.</span></p><p><span>Ein eher unbekanntes Thema sprach Logopäde Felix Jandausch an: Die Aspirationspneumonie, eine Lungenentzündung, die durch das versehentliche Einatmen von Nahrung, Flüssigkeiten oder Speichel entsteht. Besonders gefährdet sind ältere Menschen sowie Patienten mit neurologischen Erkrankungen, bei denen die Schluckfunktion eingeschränkt ist. Jandausch verdeutliche anschaulich, wie durch gezielte logopädische Maßnahmen das Risiko einer Aspiration gesenkt werden kann. Dazu gehören unter anderem Schlucktherapien, Muskelaufbauübungen, eine angepasste Lagerung beim Essen sowie individuell abgestimmte Kostformen.</span><br><br><span>Zum Abschluss richtete sich der Blick auf den Schutz vor Infektionskrankheiten. Tina Schmitt vom Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline gab in ihrem Vortrag „6 Richtige plus Zusatzzahl“ einen Überblick über die aktuellen Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission. Schmitt erklärte anschaulich, wie Impfungen funktionieren und warum sie neben gesunder Ernährung, Bewegung und Rauchverzicht ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsprävention sind. Gastgeber Geiger ergänzte den Vortrag mit Hinweisen zur individuellen Impfplanung für Patienten mit Lungenerkrankungen. „Natürlich sind Impfungen nie völlig risikofrei – aber der Nutzen überwiegt deutlich, besonders bei Menschen mit erhöhtem Risiko.“ Für ihn gehört Impfschutz daher ebenso zur Prävention wie Bewegung, Ernährung und Aufklärung.</span></p><h2><span><strong>Therapie zum Anfassen</strong></span></h2><p><span>Im praktischen Teil des Lungentags konnten Besucher ihr Wissen vertiefen und sich Atemtechniken und bestimmte Körperhaltungen aneignen, die bei einem Asthmaanfall Erleichterung bringen. Die Sportvereine ATV 1873 Frankonia Nürnberg und Post SV Nürnberg waren mit aktivierenden Mitmachangeboten ebenfalls vor Ort. Bewegung im Atemrhythmus, Mobilisation der Brustkorbmuskulatur und gezielte Lungensportübungen konnten hier aktiv ausprobiert werden.</span></p><p><span>Neben den Fachvorträgen und interaktiven Workshops gab es parallel eine umfangreiche Messeausstellung. Zu den teilnehmenden Firmen zählten Hans Müller HMP Medizintechnik, IfM GmbH, Löwenstein Medical SE & Co. KG, Medigroba GmbH, n:aip Deutschland GmbH, ResMed Healthcare, TNI medical, Vivisol Deutschland GmbH, Berlin-Chemie AG, CHIESI GmbH und GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG. Die Firmen präsentierten Technologien zur Diagnose und Behandlung von Atemwegserkrankungen. Technisch interessierte Gäste konnten am Bronchoskopie-Modell das Innenleben der Lunge erkunden oder sich mithilfe von Augmented Reality über Veränderungen an der Lunge durch COPD informieren.</span><br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a4cc1531-e9d4-4f89-b9e8-d88ce14996ab/1920_250917_lungentag.jpeg?10000"><p><i><span>Wie moderne Technik zur Gesundheitsvorsorge beiträgt, zeigte sich beim Rummelsberger Lungentag: Besucher konnten Atemtherapiehilfen wie eine Vollgesichtsmaske testen und sich über Möglichkeiten der Früherkennung und Behandlung von Atemwegserkrankungen informieren.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a4cc1531-e9d4-4f89-b9e8-d88ce14996ab/250917_lungentag/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Lungentag,Lunge,Atemwegserkrankungen,COPD,Dr. Dietmar Geiger,Pneumonie]]></category>
            <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 09:48:08 +0200</pubDate>
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