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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 15:34:14 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Wenn der Darm den Tag bestimmt</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-der-darm-den-tag-bestimmt/</guid><pp:caseid>763789</pp:caseid><description><![CDATA[<h2><span>Im interdisziplinären Zusammenspiel werden Mastdarmstörungen seit einem Jahr vor Ort in Rummelsberg behandelt</span></h2><p><span><strong>Für Querschnittpatienten ist es ein Segen: seit gut einem Jahr können im Zusammenspiel der Klinik für Querschnittmedizin und der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Mastdarmstörungen vor Ort am Krankenhaus Rummelsberg behandelt werden. Eine für Patienten belastende und aufwändige Verlegung in externe Kliniken entfällt somit. Knapp 30 Patienten konnte schon geholfen werden – auch Franz Robl war seit Jahren auf der Suche – bis er durch einen Zufall vom Angebot in Rummelsberg erfahren hat.</strong></span></p><p>In der Folge eines Motorradunfalls 2012 erlitt Franz Robl aus Neuburg eine Querschnittlähmung. Zwar ist er Fußgänger, aber die Lähmung unterhalb des sechsten Brustwirbelkörpers ist allgegenwärtig und verursacht große Probleme – besonders mit dem Darm. „Stundenlang war ich mit der Entleerung meines Darms beschäftigt. Das Abführen hat nicht geklappt, ich hatte ständig ein Druckgefühl, aber es ist nichts gekommen. Ich habe mein Leben nur danach ausgerichtet“, so Robl. Die Diagnostik erbrachte die Diagnose eines sogenannten Sigma elongatums, d.h. dass ein Teil des Dickdarms krankhaft verlängert ist. „Man muss sich das wie mit einem verdrehten Gartenschlauch vorstellen“, bemüht Chefarzt Dr. Matthias Ponfick einen Vergleich. „Auch wenn ich mehr Druck auf den Schlauch gebe, wird am Ende nichts herauskommen, wenn er verdreht oder abgeknickt ist.“ Genau an dieser Stelle kommt seit einem Jahr Chefarzt Sven Henne ins Spiel. „Wir haben den chronisch überdehnten und beeinträchtigten Darmabschnitt minimalinvasiv entfernt“, erklärt Henne. Die Folge für Franz Robl: „Seitdem komme ich sehr gut zurecht und kann einmal am Tag abführen.“ Eine Odyssee wäre ihm erspart geblieben, hätte er früher von dem „Alles-unter-einem-Dach-Portfolio“ in Rummelsberg gehört.</p><h3><span><strong>Nicht nur Querschnittpatienten profitieren</strong></span></h3><p>Profitieren sollen aber nicht nur Patientinnen und Patienten mit Querschnittlähmung. Auch andere neurologische Krankheitsbildern wie Parkinson oder Multiple Sklerose können Blasen- und Mastdarmstörungen verursachen. „Bei Parkinson kann Verstopfung beispielsweise als Frühsymptom auftreten“, weiß Ponfick. Die Symptome bei einer neurogenen Darmentleerungsstörung sind vielfältig – von andauernder Verstopfung bis hin zum lebensbedrohlichen Darmverschluss. „Auch ungewollte Stuhlentleerungen sind ein Problem. Viele Patienten schämen sich in solchen Situationen und machen sich Gedanken über mögliche peinliche Gerüche und Geräusche“, weiß Henne. „Eine Zusatzbelastung, die nicht sein muss“, finden Henne und Ponfick unisono. Daher ist es das gemeinsame Ziel, für Betroffene einen regelmäßigen und planbaren Abführrhythmus zu etablieren. „Je nach zu Grunde liegender anatomischer oder funktioneller Störung kommen nach Ausschöpfen der konservativen Therapien verschiedene operative Strategien zum Einsatz. Für Patienten mit chronisch überdehntem Sigma – so heißt der Dickdarmabschnitt, der unmittelbar vor dem Mastdarm liegt, in der Fachsprache – kann eine Entfernung des Darmanteils zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden führen. Andere profitieren von der Anlage eines kontinenten Stomas, das aus der Appendix, also dem Blinddarm geformt wird und zur Spülung und somit Entleerung des Dickdarms dient. Patienten, bei denen durch Erschlaffung des Beckenbodens und chronische Verstopfung Teile des Mastdarms nach außen fallen, ein sogenannter Rektumprolaps, gewinnen durch die Resektion und fixierende Nähte deutlich an Lebensqualität zurück“, erklärt Henne.</p><h3><span><strong>Schambehaftetes Thema</strong></span></h3><p><span>Den beiden Chefärzten ist bewusst, dass dies ein schambehaftetes Thema ist, über das man ungern spricht. Auch in anderen Fachgebieten sei das Thema nur wenig adressiert.  Durch die Kooperation beider Abteilungen entsteht ein hoher Mehrwert für Patienten mit neurogenen Darmstörungen, was es so in der Region kein zweites Mal gibt. Das Beispiel von Franz Robl ist der Beleg dafür, wie segensreich so ein Eingriff sein kann. Lediglich fünf Tage musste er im Krankenhaus verweilen und hatte sich zuvor mehrere Jahre mit der Thematik herumgequält. Warum er nun so offen darüber spricht? „Damit anderen Betroffenen mein Leidensweg erspart bleibt.“ Er ist glücklich, dass er sein Leben nicht mehr nur noch nach seinem Darm ausrichten muss.</span></p><p><span>Am Krankenhaus Rummelsberg sind die ersten Anlaufstellen die Sekretariate von Chefarzt Henne (09128/50-43478) und Chefarzt Ponfick (09128/50-43280). Über das Medizinische Behandlungszentrum für Erwachsene mit Behinderung um den Ärztlichen Leiter Dr. Frank Kerling kann ebenfalls ein Sprechstundentermin vereinbart werden, wenn entsprechende Merkzeichen und ein Grad der Behinderung vorliegen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bfb91e81-b871-4bb9-bd1f-fbf8c4e505bb/1920_260720_neurogene_mastdarmstoerungen.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><i><span>Chefarzt Sven Henne (Bildmitte) bei einem Eingriff im Rummelsberger Operationsaal. Seit gut einem Jahr können im Zusammenspiel der Klinik für Querschnittmedizin von Chefarzt Dr. Ponfick und der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Mastdarmstörungen vor Ort behandelt werden.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bfb91e81-b871-4bb9-bd1f-fbf8c4e505bb/260720_neurogene_mastdarmstoerungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. </span><br /><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Darm,Mastdarmstörungen,Chefarzt Sven Henne,Chefarzt Dr. Matthias Ponfick,Querschnittzentrum,Allgemein- und Viszeralchirurgie,Dickdarm]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 15:29:15 +0200</pubDate>
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                        <title>KDS-Darmkrebs-Experte rät zur Vorsorge</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/kds-darmkrebs-experte-raet-zur-vorsorge/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kds-darmkrebs-experte-raet-zur-vorsorge/</guid><pp:caseid>739231</pp:caseid><pp:subtitle>Hendrik Buchholz berichtet im Rahmen des bundesweiten Darmkrebsmonats über Vorsorge und Therapie</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="eee6db69916bc3e22f8f7686ae108ab5e"><span style="color:#999999;">bundesweiter Darmkrebsmonat März</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="eb6b1a4b2e3cbe66e99cae27a00d68fdc"><span style="color:#999999;">Hendrik Buchholz, Chefarzt der Gastroenterologie im Achenbach-Krankenhaus: Darum ist regelmäßige Vorsorge so entscheidend</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e687e71ec5d008f4f6c4621af0594cf72"><span style="color:#999999;">Gastrologe spricht im Interview über Darmkrebsvorsorge und moderne Therapieansätze&nbsp;</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Seit 25 Jahren steht der März bundesweit im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Hendrik Buchholz, Chefarzt der Gastroenterologie im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen, erklärt im Interview, warum sich Mut zur Vorsorge lohnt, wie eine Darmspiegelung wirklich abläuft und welche Therapieansätze Hoffnung auf Heilung machen.</strong></p><p><span style="color:#0069b4;"><strong>Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen – warum ist regelmäßige Vorsorge hier so entscheidend?</strong></span></p><p><span style="color:#000000;"><i>Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern in Deutschland. Vorsorge ist hier so wichtig, weil wir bei der Koloskopie Vorstufen erkennen und gleich entfernen können. Diese Vorstufen, aber auch frühe Darmkrebsstadien haben exzellente Heilungsaussichten.</i></span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/12025d23-4f5a-4c37-b496-d2e62992c1d4/1920_hendrikbuchholz.png?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Hendrik Buchholz, Chefarzt der Gastroenterologie im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/12025d23-4f5a-4c37-b496-d2e62992c1d4/hendrikbuchholz/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><span style="color:#0069b4;"><strong>Ab welchem Alter sollten Frauen und Männer zur Vorsorge gehen – und welche Untersuchungen empfehlen Sie konkret?</strong></span><br><span style="color:#000000;"><i><span>Für die Menschen, die kein Darmkrebs-Risiko in der Familie haben, ist die erste Vorsorgeuntersuchung mit 50 Jahren in der Regel ausreichend. Empfohlen werden zwei Vorsorgeuntersuchungen im Abstand von 10 Jahren – also mit 50 und 60 Jahren. Wenn in beiden Fällen keine Auffälligkeiten festgestellt wurden, kann man bei vielen Menschen auf weitere Koloskopien verzichten. Denn mit erhöhtem Alter könnte die Untersuchung selbst aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein erhöhtes Risiko darstellen.</span></i></span><br><span style="color:#000000;"><i><span>Sollte es in der Familie bei nahen Verwandten, wie beispielsweise Mutter, Vater, Geschwister oder Tante in jungen Jahren zu einer Darmkrebserkrankung gekommen sein, sollte man bereits früher eine Koloskopie wahrnehmen.</span></i></span></p><p><span style="color:#0069b4;"><strong>Viele Menschen haben Angst vor der Darmspiegelung. Wie läuft eine solche Untersuchung ab?</strong></span><br><span style="color:#000000;"><i>Darmspiegelungen werden von hochspezialisiertem medizinischem Personal durchgeführt. Ein bis zwei Wochen vor der Untersuchung erfolgt für gewöhnlich ein Vorgespräch. Dort werden der Ablauf und mögliche Risiken genau erklärt – hier sollte man unbedingt die eigenen Ängste und Bedenken ansprechen, um so ruhig und entspannt wie möglich in die Untersuchung gehen zu können. Im Rahmen des Gesprächs werden die abführenden Medikamente zur Vorbereitung in der Einnahme erläutert und ausgegeben. Wir haben heute mehrere gute Präparate, die viel besser verträglich sind als noch vor 10 oder 15 Jahren. Am Tag der Untersuchung gibt es eine Schlafspritze. Diese wird vom Kreislauf gut vertragen und wirkt nicht lange nach. Die Untersuchung selbst dauert nur etwa 20 Minuten und die Patienten sind schnell wieder munter und beschwerdefrei, allerdings sollten sie für mindestens 12 Stunden nicht aktiv am Verkehr teilnehmen und eine abholende Person oder eine Taxifahrt einplanen.&nbsp;</i></span></p><p><span style="color:#0069b4;"><strong>Was passiert, wenn bei einer Darmspiegelung Auffälligkeiten gefunden werden?</strong></span><br><span style="color:#000000;"><i><span>Wenn wir kleine Vorstufen - Polypen - finden, können wir diese mit einer kalten Schlinge während der Untersuchung entfernen. Bei größeren Polypen mit einem höheren Blutungsrisiko werden die Patienten üblicherweise noch einmal zur Entfernung in einer zweiten Untersuchung einbestellt. Wenn die Auffälligkeiten verdächtig auf Krebs erscheinen, wird eine Biopsie genommen. Bei Bestätigung der Diagnose werden weitere Untersuchungen veranlasst und eine Vorstellung in der Abdominalchirurgie veranlasst.</span></i></span></p><p><span style="color:#0069b4;"><strong>Gibt es frühe Warnzeichen, bei denen man sofort ärztlichen Rat suchen sollte – auch unabhängig vom Vorsorgealter?</strong></span><br><span style="color:#000000;"><i><span>Etwa zwei Drittel des Dickdarmkrebs befinden sich im Anfangsteil des Dickdarms und ein Drittel im Endteil. Dieses letzte Drittel fällt häufig durch sichtbares Blut im Stuhl auf und durch plötzlich anhaltende Veränderungen des Stuhlgangverhaltens, weil es zu einer Verengung des Darmes führen kann. Alles andere entdeckt man meist erst, wenn die Gewebeveränderungen bereits hochgradig sind und ein hoher Blutverlust daraus resultierte. Dieser ist zwar oft nicht sichtbar, aber die Patienten entwickeln eine Blutarmut und fühlen sich schneller müde und bei geringster Belastung anhaltend erschöpft. Bei anhaltenden Veränderungen des Verdauungsverhalten ist mindestens eine Vorstellung bei der Hausärztin beziehungsweise dem Hausarzt zu empfehlen. &nbsp;</span></i></span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/788b0d5a-87d8-4c85-8845-9b494d8147af/1920_istock-1490237894.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Eine Koloskopie bringt Aufschluss innerhalb weniger Minuten.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/788b0d5a-87d8-4c85-8845-9b494d8147af/istock-1490237894/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><span style="color:#0069b4;"><strong>Mit welchen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten können Sie Patienten im Achenbach-Krankenhaus helfen?</strong></span><br><span style="color:#000000;"><i><span>Wir nutzen für die Vorsorgeuntersuchung hochauflösende Koloskope und wenn Veränderungen sichtbar sind, können wir diese mit der kalten oder warmen Schlinge entfernen.</span></i></span><br><span style="color:#000000;"><i><span>Neben den konservativen Maßnahmen sind eine Vollwandresektion für Veränderungen bis zwei Zentimeter im gesamten Dickdarm oder eine ESD (endoskopisch submukosale Dissektion) im Enddarmbereich möglich. Das entfernte Gewebe wird vollständig aufgearbeitet und kann in einzelnen Fällen Operationen mit Verlust von Darmanteilen verhindern.</span></i></span></p><p><span style="color:#0069b4;"><strong>Wie individuell und interdisziplinär läuft eine Darmkrebsbehandlung?</strong></span><br><span style="color:#000000;"><i>Wir haben eine sehr personalisierte Medizin. <span>Wenn ein Darmkrebs gefunden wird, muss erst einmal festgestellt werden, wie weit dieser fortgeschritten ist. Daher werden in der Regel eine Computertomografie sowie das Röntgen der Lunge angeschlossen. Wenn man dort keine Veränderungen sieht, erfolgt die Überweisung an die Viszeralchirurgie, die den Krebs im Rahmen einer onkologischen Resektion entfernt. Dann wird im Tumorboard die weiterführende Therapie besprochen. Die onkologische Nachsorge reicht von Darmspiegelungen und Untersuchungen der Leber zur Nachkontrolle bis hin zu einer Chemotherapie oder der erneuten Vorstellung in Therapiezentren zur Behandlung von Metastasen in Lunge und Leber.</span></i></span></p><p><span style="color:#0069b4;"><strong>Wie stehen die Heilungschancen – vor allem wenn der Krebs früh erkannt wird?</strong></span><br><span style="color:#000000;"><i>Die Heilungschancen haben sich rasant verbessert. Je früher die Vorstufen oder der Darmkrebs selbst erkannt wird, desto höher ist die Chance keine Einschränkungen in<span> </span>Lebensqualität und Lebensdauer hinnehmen zu müssen. <span>Ich gehe davon aus, dass die meisten Menschen vor einer Vorsorgeuntersuchung am meisten Angst vor einem negativen Befund haben. Mit Hilfe von professionellen gastroenterologischen Teams, wie wir sie beispielsweise im und am Achenbach-Krankenhaus haben, kann diese Angst aufgefangen und in den allermeisten Fällen in eine Gewissheit um eine gute Darmgesundheit überführt werden.</span></i></span><br><span style="color:#000000;"><i><span>Darmkrebsvorsorge wird flächendeckend angeboten. Wer das Angebot wahrnimmt trägt dazu bei, dass fortgeschrittene Dickdarmkrebserkrankungen immer seltener werden und Vorstufen rechtzeitig entdeckt und beseitigt werden können.</span></i></span></p><p><span style="color:#999999;"><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span style="color:#999999;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><span style="color:#999999;"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,Darm,darmkrebsmonat,Darmkrebsvorsorge,Hendrik Buchholz ,gastroenterologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 10:02:31 +0100</pubDate>
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                        <title>Operationen am Dickdarm – schnellere Erholung durch Fast-Track</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/operationen-am-dickdarm--schnellere-erholung-durch-fast-track/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/operationen-am-dickdarm--schnellere-erholung-durch-fast-track/</guid><pp:caseid>704623</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ein Fast-Track-Team aus Chirurgie, Pflege, Physiotherapie, Ernährung und Anästhesie bereitet Patienten an den Sana Kliniken Leipziger Land in Borna gezielt auf eine Dickdarmoperation vor. Das Ergebnis: Schnellere Erholung, mehr Autonomie und mehr Lebensqualität.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p>Nancy Eberhardt kennt Schmerzen. Seit sechs Jahren lebt die 37-Jährige aus Grimma mit der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn. Immer wiederkehrende Entzündungen, Durchfälle, Bauchkrämpfe – über Jahre hinweg hatte sie sich durchgekämpft. Doch vor zwei Jahren wurde ihr Zustand zunehmend schlechter. Medikamente halfen nicht mehr, ihr Körper war erschöpft.&nbsp;</p><p>Ende Februar wurde ihr daher in der Sana Klinik Borna ein Teil ihres entzündeten Dickdarms entfernt – dabei ist das Team nach dem Fast-Track-Konzept vorgegangen. Dabei handelt es sich um einen strukturierten Behandlungsansatz, der Patientinnen und Patienten nicht nur optimal auf einen Eingriff vorbereitet, sondern ihnen auch eine besonders rasche Erholung nach der OP ermöglicht. In Borna wird das Konzept seit rund einem Jahr bei Operationen am Dickdarm eingesetzt – mit Erfolg.</p><h2>Medizinisches Konzept mit viel Bewegung</h2><p>„Ich hätte nie gedacht, dass ich noch am Tag meiner Operation wieder aufstehen soll – aber genau das war der Plan. Und es hat geklappt“, erinnert sich Nancy Eberhardt. 15 Minuten Mobilisation sind bei Fast-Track schon am OP-Tag vorgesehen. Danach steigern sich die Gehstrecken und aktiven Zeiten täglich. Ein Mobilisationsrätsel, das die Patientinnen und Patienten spielerisch durch die Station führt, macht zusätzlich Mut zur Bewegung.</p><p>Doch Fast-Track beginnt nicht erst nach dem Eingriff. „Entscheidend ist, dass wir die Menschen schon vor der Operation gezielt vorbereiten“, sagt Thomas Rüth, Chirurg an der Sana Klinik in Borna. Das beginnt bei ausführlicher Aufklärung, schließt aber auch körperliche Aktivierung, eiweißreiche Ernährung und – kurz vor dem Eingriff – kalorienreiche Getränke ein. Ziel ist es, die individuellen Ressourcen der Patientinnen und Patienten zu stärken. Und das gilt unabhängig von Alter oder Fitnessgrad: „Fast Track eignet sich grundsätzlich für alle – auch ältere Menschen oder Patienten mit Vorerkrankungen können davon profitieren“, betont Rüth.</p><h2>Schneller genesen, selbstbestimmt zurück ins Leben</h2><p>Ein weiterer zentraler Punkt: Die Patientinnen und Patienten sollen möglichst schnell wieder selbstbestimmt handeln. Sie tragen ihre eigenen Sachen, essen gemeinsam im Aufenthaltsraum – und auch das Essen ist von Beginn an erstaunlich „normal“. Jan Tschentschner, ebenfalls Chirurg in Borna, erklärt: „Natürlich gibt es am ersten Tag noch keinen Schweinebraten mit Klößen. Aber wir möchten, dass sich die Patienten zügig wieder an normale Mahlzeiten gewöhnen – und das beginnt zum Beispiel mit dem bewussten Kauen.“</p><p>Auch schmerzlindernde Maßnahmen orientieren sich an diesem Prinzip. Statt auf Katheter an der Wirbelsäule setzt das Team in Borna auf Nervenblockaden in der Bauchdecke. Das ermöglicht mehr Bewegung, reduziert Schläuche und Abhängigkeiten – und gibt den Menschen mehr Autonomie zurück. Schmerzmedikamente gibt es natürlich trotzdem – individuell angepasst.</p><h2>Interdisziplinär und datengestützt – mit Blick in die Zukunft</h2><p>Mehr als 100 Menschen wurden in Borna bereits nach dem Fast-Track-Konzept operiert. Die Ergebnisse und Daten sprechen für sich: Im Schnitt konnten die Patientinnen und Patienten 1,5 Tage früher entlassen werden – bei gleichzeitig schnellerer Rückkehr zu alltäglichen Aktivitäten. Das Konzept basiert auf einer engen, interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Chirurgie, Anästhesie, Pflege, Physiotherapie, Ernährungsberatung und weiteren Bereichen.</p><p>„Fast-Track funktioniert nur im Team“, sagt Thomas Rüth. „Am Anfang ist das für viele eine Umstellung, aber inzwischen erleben wir, dass auch Kolleginnen und Kollegen in der Pflege die Vorteile spüren. Die Patienten sind einfach schneller wieder autonom und benötigen weniger Betreuung.“</p><p>Ein Gesicht des Fast-Track-Teams ist Tina Braschoß. Die gelernte Krankenschwester ist als Fast-Track-Assistentin zentrale Ansprechpartnerin, Koordinatorin und Qualitätsmanagerin zugleich – und sie ist nah an den Menschen. „Ich sehe viele der Patienten zuerst beim Aufklärungsgespräch – und dann direkt wieder nach der OP. Die schnelle Erholung mancher Patienten zu sehen motiviert ungemein.“</p><p>Die Klinik bereitet sich aktuell auf die Zertifizierung des Konzepts vor, voraussichtlich noch in diesem Frühjahr. Doch das Team denkt schon weiter: Auch bei Operationen am Magen oder der Bauchspeicheldrüse könnte Fast-Track künftig zum Einsatz kommen.</p><h2>Zurück in den Alltag – schneller als gedacht</h2><p>Nancy Eberhardt ist dankbar – für die Unterstützung, für die medizinische Qualität, aber auch für das Vertrauen, das ihr entgegengebracht wurde: „Ich habe mich zu jedem Augenblick gut aufgehoben gefühlt. Ich sitze zwar auf einem Pulverfass, da die Erkrankung jederzeit wiederkommen kann – aber momentan bin ich einfach nur happy, dass es mir so schnell wieder so gut geht.“</p><p>Für Menschen wie Nancy Eberhardt ist das der entscheidende Unterschied – auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/87f397b4-af5d-4829-b391-247a2747f4f1/1920_250410fast-trackphysiotherapeutinundpatientin.jpg?50789"><p><i>Physiotherapeutin Silke Lohmann mit der Patientin Nancy Eberhardt.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/87f397b4-af5d-4829-b391-247a2747f4f1/250410fast-trackphysiotherapeutinundpatientin/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6adfe81d-8402-483a-a65b-a010bfb04603/1920_250410fast-track-team.jpg?38871"><p><i>Das Fast-Track-Team mit Patientin: Chirurg Thomas Rüth (l.), Fast-Track-Assistentin Tina Braschoß, Patientin Nancy Eberhardt, Chirurg Jan Tschentscher.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6adfe81d-8402-483a-a65b-a010bfb04603/250410fast-track-team/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Borna,Fast Track,Darm,Operation,Praevention,Rehabilitation]]></category>
            <pubDate>Tue, 06 May 2025 09:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Biberacher Sana Klinikum bietet schmerzarme Laserbehandlungen bei Hämorrhoiden und Fisteln</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/biberacher-sana-klinikum-bietet-schmerzarme-laserbehandlungen-bei-haemorrhoiden-und-fisteln/</guid><pp:caseid>581567</pp:caseid><pp:subtitle>Lasertherapie bei Enddarmerkrankungen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Für eine noch schonendere Behandlung von Enddarmerkrankungen bietet die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Biberacher Sana Klinikum ab sofort auch modernste Lasertherapien an. Dieses minimalinvasive Verfahren ermöglicht die schmerzarme Behandlung von Hämorrhoidalleiden sowie von Anal- und Steißbeinfisteln. &nbsp;</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Weit verbreitet und doch oft verschwiegen: Erkrankungen am Enddarm, wie Hämorrhoiden oder Anal- und Steißbeinfisteln, lösen oftmals Scham aus und werden weithin als Tabuthema angesehen. Dabei leidet etwa 80 Prozent der deutschen Bevölkerung mindestens einmal im Leben unter den unangenehmen Folgen einer proktologischen Erkrankung. Die krankhaften Veränderungen im Analbereich sind mit Symptomen wie Juckreiz, Brennen, Schmerzen und Blutungen dabei nicht nur besonders quälend, sondern können in einem fortgeschrittenen Stadium sogar chronisch werden. Herkömmliche operative Therapien gehen dabei oftmals mit unangenehmen Nachwirkungen und einem langwierigen Heilungsprozess einher. Daher bietet die&nbsp;</span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/allgemein-und-viszeralchirurgie"><span>Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie</span></a><span>&nbsp;am Biberacher Zentralkrankenhaus bereits seit längerem schonende Alternativen zur Behandlung von Hämorrhoidalleiden an. So werden beispielsweise bei der „HAL-RAR“-Methode die Arterien, welche die vergrößerten Hämorrhoidalpolster mit Blut versorgen, mittels einer speziellen Doppler-Ultraschall-Sonde geortet, vom Chirurgen abgebunden und in die Darmwand rückverlagert. Ergänzt wird das therapeutische Spektrum der Klinik nun durch eine hochmoderne minimalinvasive Lasertherapie, die auch bei der Behandlung von Anal- und Steißbeinfisteln zum Einsatz kommen kann.</span></p><p style="margin-left:0px;"><span>Fisteln sind unnatürliche, röhrenförmige Verbindungen am Anus (Analfisteln) oder am unteren Rücken (Steißbeinfisteln), die sich als einzelne Gänge oder als verzweigte Netzwerke zwischen verschiedenen Gewebeschichten ausbilden. Bei Analfisteln handelt es sich um Verbindungsgänge, die den Schließmuskelapparat durchdringen und den Enddarm und die Haut im Afterbereich oder Gesäß verbinden. Ursächlich hierfür sind häufig Entzündungen oder Abszesse im Analbereich. Unter Steißbeinfisteln versteht man eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Gesäßfalte. Mögliche Symptome sind Schmerzen, Schwellungen und Rötungen im Bereich des Steißbeins. Die betroffenen Stellen sind zudem sehr druckempfindlich, Sitzen und Liegen ist nur eingeschränkt möglich, oftmals kann der entzündete Bereich auch nässen. Herkömmliche operative Behandlungsmethoden erfordern meist eine Entfernung des betroffenen Gewebes, was mit der Verletzung des Schließmuskels bei Analfisteln oder einer langwierigen Heilung bei Steißbeinfisteln, fachsprachlich auch Sinus pilonidalis genannt, einhergeht. Die neue Laserbehandlung setzt hier an und gewährleistet eine besonders schließmuskelschonende Therapieform zur Beseitigung von Fisteln. Dabei wird die flexible Lasersonde in den Fistelgang eingeführt und das Gewebe verödet. Zum Darminneren wird der Gang mit einer Naht gleichmäßig verschlossen, ohne dabei das umliegende Gewebe und die Organe zu beschädigen. Damit können die Nebenwirkungen auf ein Minimum reduziert werden. Darüber hinaus kann durch die spezielle Lichtenergie des Lasers das entzündete Gewebe gezielt entfernt und damit das großflächige Herausschneiden vermieden werden. Ganz besonders bei der Behandlung von Steißbeinfisteln bringt die Laserbehandlung für die Patienten eine immense Erleichterung. Durch die sonst notwendige großflächige Gewebeentnahme dauerte der Heilungsprozess bislang manchmal mehrere Monate.</span></p><p style="margin-left:0px;"><span>„Diese modernen Laserbehandlungen stellen eine schmerz- und komplikationsarme Methode zur Versorgung von Hämorrhoidalleiden und Fisteln dar, da der Schließmuskel sowie das umliegende Gewebe optimal geschont und einer Inkontinenz als Folge des Eingriffs entgegengewirkt werden kann. Das Verfahren gewährleistet nicht nur eine immense Reduzierung des Infektionsrisikos, sondern verkürzt auch den Heilungsprozess deutlich“, erklärt Dr. Thomas Schmidt, der sich als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter anderem auf proktologische Eingriffe spezialisiert hat. „Die Eingriffe dauern nur rund 30 Minuten und werden in Kurznarkose durchgeführt. In den meisten Fällen können die Betroffenen das Klinikum noch am selben Tag beziehungsweise am Folgetag verlassen und ihre Alltagsaktivitäten direkt wiederaufnehmen.“</span></p><p style="margin-left:0px;"><span>Bei der Behandlung von Hämorrhoiden ermöglicht eine Lasersonde, welche mithilfe eines kleinen Einstichs in den Hämorrhoidalknoten eingeführt wird, ein Schrumpfen des Gewebes von innen heraus. Damit können auch stark vergrößerte Hämorrhoiden unter Schonung der äußerst empfindlichen Schleimhaut im Inneren des Afters wieder verkleinert beziehungsweise verödet werden. Zusätzlich wird durch die Lichtenergie des Lasers der Aufbau von neuem Bindegewebe angeregt, wodurch die Wiederentstehung eines vergrößerten Hämorrhoidialpolsters verhindert werden kann. Während sich bei der Behandlung von Fisteln im Enddarmbereich die Lasertherapie als neuer vielversprechender Therapieansatz weiter etabliert, bietet die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie bei der Hämorrhoidenbehandlung weiterhin verschiedene neue schonende Ansätze an. Die Therapie wird dabei je nach Schweregrad, Gesundheitszustand und weiteren Parametern individuell und gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten festgelegt.</span></p><p style="margin-left:0px;"><span>Weitere Informationen sind&nbsp;</span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/allgemein-und-viszeralchirurgie"><span>hier</span></a><span>&nbsp;sowie telefonisch unter 07351 55-7200 erhältlich.</span></p><p style="margin-left:0px;">&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c1b1e789-387a-4f75-afd0-53376d25da36/1920_schmidtthomasdr2.jpg?89774"><p><i>Chefarzt Dr. Thomas Schmidt hat das neue Laserverfahren am Biberacher Klinikum etabliert.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c1b1e789-387a-4f75-afd0-53376d25da36/schmidtthomasdr2/" target="_blank">Download & Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich circa 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Rund 32.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,Darm,Laser]]></category>
            <pubDate>Thu, 29 Jun 2023 13:53:00 +0200</pubDate>
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