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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 23:06:41 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 10:42:04 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Sana-Gesundheitsforum im September: Chefarzt Dr. Christian Vollmer informiert über Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-gesundheitsforum-im-september-2026/</guid><pp:caseid>787297</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im Rahmen des „Sana-Gesundheitsforums“ informiert das interdisziplinäre Ärzte- und Expertenteam des Biberacher Sana Klinikums regelmäßig über aktuelle medizinische Themen. Am Donnerstag, den 3. September 2026, referiert Dr. Christian Vollmer, Chefarzt der </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/medizinische-klinik" target="_blank"><span><strong>Medizinischen Klinik</strong></span></a><span><strong> mit Schwerpunkt </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/medizinische-klinik/magen-darmerkrankungen" target="_blank"><span><strong>Gastroenterologie</strong></span></a><span><strong>, ab 18.00 Uhr zum Thema „Moderne Gastroenterologie am Biberacher Klinikum –</strong> <strong>Vorbeugen, Erkennen und Behandeln von Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes".</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Biberacher Sana Klinikum</span></a><span> ist Zentralkrankenhaus für den Landkreis und  Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm. Es steht für eine umfassende medizinische, therapeutische und pflegerische Versorgung von der Geburt bis zur Altersmedizin. Mit dem Gesundheitsforum möchten die Veranstalter diese Expertise an Interessierte und Betroffene weitergeben. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen aktuelle medizinische Themen, Krankheitsbilder, Präventionsmaßnahmen sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Damit sind die Vorträge für Menschen in allen Lebensphasen interessant: Ob Patient, akut oder chronisch Erkrankter, Angehöriger oder Gesundheitsinteressierte. Im Anschluss an die Vorträge bleibt genügend Zeit für Fragen an die Referenten sowie den Austausch untereinander.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Die Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Gastroenterologie</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das Team der Medizinischen Klinik diagnostiziert und behandelt unter der chefärztlichen Leitung von Dr. med. Christian Vollmer das gesamte Spektrum gastroenterologischer Krankheitsbilder. Dazu zählen Erkrankungen des Verdauungstraktes einschließlich Leber, Bauchspeicheldrüse und Galle. Das Leistungsspektrum, die angebotenen Verfahren sowie die technische Ausstattung wurden in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut. Ein besonderer Schwerpunkt der Abteilung liegt auf der gastrointestinalen Onkologie: „Wir sind spezialisiert in der Diagnostik von Tumorerkrankungen des Magen-Darm-Traktes und der dazugehörigen Verdauungsorgane. Diese behandeln wir anschließend in enger, fachübergreifender Zusammenarbeit mit unseren chirurgischen und onkologischen Experten im Haus“, so Chefarzt Dr. Vollmer.  </span></p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Vortrag im September: „Moderne Gastroenterologie am Biberacher Klinikum –</strong></span> <span><strong>Vorbeugen, Erkennen und Behandeln von Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes"</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Krebserkrankungen des Verdauungstraktes können unterschiedliche Organe betreffen und unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Häufigkeit, ihrer Entstehung und ihrer Behandlungsmöglichkeiten. Zu den gastrointestinalen Tumorerkrankungen zählen unter anderem Krebserkrankungen von Speiseröhre, Magen und Darm sowie Tumoren der Bauchspeicheldrüse, der Leber und der Gallenwege. Entscheidend für die Behandlung und die Heilungschancen ist bei vielen dieser Erkrankungen, in welchem Stadium sie erkannt werden. „Je früher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto besser sind in vielen Fällen die Behandlungsmöglichkeiten. Gleichzeitig haben sich sowohl die Diagnostik als auch die Therapie in der Gastroenterologie in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt“, erläutert Dr. Vollmer. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei weiterhin die Endoskopie ein. So gilt die Darmspiegelung (Koloskopie) als wichtiges Verfahren zur Früherkennung von Darmkrebs: Krebsvorstufen und frühe Tumorstadien können dabei nicht nur erkannt, sondern bestimmte Veränderungen bereits während der Untersuchung minimalinvasiv entfernt werden. Mit der endoskopischen Vollwandresektion (FTRD) steht am Biberacher Klinikum zudem ein Verfahren zur Verfügung, mit dem auch tiefer liegende oder vernarbte Befunde rein endoskopisch entfernt werden können. Moderne Verfahren eröffnen darüber hinaus weitere Möglichkeiten in der Diagnostik. Mithilfe der Endosonografie können beispielsweise die Wandstrukturen des Magen-Darm-Traktes sowie angrenzende Organe und Gewebestrukturen detailliert beurteilt und bei unklaren Befunden gezielt Gewebeproben entnommen werden. Diese und weitere diagnostische Möglichkeiten bilden die Grundlage für eine möglichst genaue Einordnung der Erkrankung und eine individuell abgestimmte Therapie.</p><p style="text-align:justify;">Welche Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes besonders häufig auftreten, welche Risikofaktoren bekannt sind und welche Möglichkeiten zur Vorsorge und Früherkennung bestehen, erläutert Dr. Vollmer im Rahmen des Gesundheitsforums. Darüber hinaus stellt der Gastroenterologe moderne Verfahren zur Diagnostik und Behandlung gastrointestinaler Tumorerkrankungen vor. Je nach Art und Stadium der Erkrankung kommen dabei unterschiedliche Therapieansätze zum Einsatz, die individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt werden. Der Vortrag gibt einen Überblick über das heutige Behandlungsspektrum und zeigt, wie sich die therapeutischen Möglichkeiten – von endoskopischen Eingriffen bis hin zu modernen medikamentösen Therapieansätzen – in den vergangenen Jahren weiterentwickelt haben.</p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Veranstaltungsdetails</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span><strong>Wann:           </strong>Donnerstag, 3. September 2026 | 18.00 Uhr</span><br /><span><strong>Wo:               </strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</span><br /><span>                      Veranstaltungsraum 1 (EG)</span><br /><span>                      Marie-Curie-Straße 4 | 88400 Biberach</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte können sich bis zum Vortag der Veranstaltung <strong>bevorzugt per E-Mail an gesundheitsforum.bc@sana.de</strong> oder telefonisch (Montag bis Freitag) unter 07351 55-9000 anmelden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/04fc81e4-8f67-4193-9f45-ba1878743875/1920_vollmerchristiandr.jpg?31122"><p><i><span>Chefarzt Dr. Christian Vollmer informiert am 3. September über Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/04fc81e4-8f67-4193-9f45-ba1878743875/vollmerchristiandr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p> </p><p> </p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach </strong></p><p style="text-align:justify;"><span style="padding:0cm;">Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. </span><span>Als #1 Partner für Gesundheit sowie attraktiver Arbeitgeber in der Region übernimmt das Klinikum Verantwortung – für eine verlässliche, sektorenübergreifende Versorgung im ländlichen Raum. </span><span style="padding:0cm;">Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Sana-Gesundheitsforum,Gesundheitsforum,gastroenterologie,magen-darm,gastrointestinaleOnkologie,Verdauungsorgane,krebs ,Darmkrebserkrankungen,magenkrebs,leberkrebs,Patientenvortrag,Chefarztvortrag,Vortragsreihe,Informationsabend,informationsveranstaltung,Patienteninformation,Patienteninformationsveranstaltung]]></category>
            <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 10:40:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Onko-Café am Sana Klinikum Coburg im April</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/onko-cafe-am-sana-klinikum-coburg-im-april/</guid><pp:caseid>742424</pp:caseid><pp:subtitle>Schwerpunkt Darmkrebs</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e3504d00741405b02e0c1b5decf83ab0d"><strong>Onko-Café am 29. April</strong>: Das Onkologische Zentrum am Sana Klinikum Coburg lädt von 16 bis 18 Uhr gemeinsam mit Selbsthilfegruppen zu Kaffee, Kuchen und offenem Austausch mit Ärzten, Fachleuten und Betroffenen ein.</li><li data-list-item-id="e77dc52193d6e7e6678ca4f201d47cdbd"><strong>Drei Expertenvorträge zu Darmkrebs</strong>: Dr. Dirk Mayer (Prävention), MUDr. Vladimir Martínez Hernández (moderne OP-Verfahren) und Dr. Florian Finger (Chemotherapie) informieren kompakt über verschiedene Aspekte der Darmkrebsbehandlung.</li><li data-list-item-id="ea4a1288d13f384afa26dc89fc2e454eb"><strong>Für alle Interessierten offen</strong>: Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an Patienten, Angehörige und alle onkologisch Interessierten – Anmeldung erbeten unter 09561 22-7324, Veranstaltungsort ist der Konferenzraum neben der Cafeteria.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto">Das Onkologische Zentrum am Sana Klinikum Coburg lädt gemeinsam mit regionalen Selbsthilfegruppen zum nächsten Onko-Café ein. Am<span>&nbsp;</span><strong>29. April von 16 bis 18 Uhr</strong><span>&nbsp;</span>haben Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie alle Interessierten die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen mit erfahrenen Ärzten, Fachleuten und Betroffenen ins Gespräch zu kommen.</p><p style="margin-left:0px;"><strong>Drei Fachvorträge zum Thema Darmkrebs</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto">Die Veranstaltung bietet kompakte Kurzvorträge von Experten des Sana Klinikums:</p><ul><li data-list-item-id="e2fdfd7735f30a9caa6cf0b499e8f1bbb"><strong>„Darmkrebs – muss nicht sein!"</strong><br>Dr. med. Dirk Mayer, Chefarzt Gastroenterologie</li><li data-list-item-id="e32a2919c104ee6ef97ffbadbbd5a8941"><strong>„Darmkrebs-Operationen – High-Tech im Operationssaal"</strong><br>MUDr. Vladimir Martínez Hernández, Leitender Oberarzt Viszeralchirurgie</li><li data-list-item-id="e3f6f51367bf015a2703028a5dc538c23"><strong>„Chemotherapie bei Darmkrebs – Ist sie immer notwendig?"</strong><br>Dr. med. Florian Finger, Leitender Oberarzt Onkologie</li></ul><p style="margin-left:0px;"><strong>Austausch in entspannter Atmosphäre</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto">Das Onko-Café bietet einen Rahmen, um unabhängig von einer akuten Behandlung Fragen zu stellen und sich in Ruhe auszutauschen. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich auch an Angehörige und Menschen, die sich allgemein über onkologische Themen informieren möchten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung unter 09561 22-7324 wird gebeten.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/1920_klinikumcoburg.jpg?10000"><p><i>Bild: Außenansicht des Sana Klinikums Coburg (Copyright: SKOF)&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Onkologie,Viszeralonkologie,Darmkrebs,Darmkrebserkrankungen,Darmkrebsvorsorge,Darmkrebszentrum,Selbsthilfegruppe Darmkrebs]]></category>
            <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 15:28:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Darmkrebsvorsorge rettet mehr Leben als Airbags und Sicherheitsgurte zusammen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/darmkrebsvorsorge-rettet-mehr-leben-als-airbags-und-sicherheitsgurte-zusammen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/darmkrebsvorsorge-rettet-mehr-leben-als-airbags-und-sicherheitsgurte-zusammen/</guid><pp:caseid>737361</pp:caseid><pp:subtitle>Erkenntnisse zum Darmkrebsmonat März: Milchprodukte senken Risiko um 13 Prozent – Darmspiegelung verhindert Krebs, statt ihn nur früh zu erkennen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto"><strong>Darmkrebsvorsorge als Erfolgsmodell:</strong><span>&nbsp;</span>Seit Einführung der Vorsorge-Darmspiegelung 2019 sank die Darmkrebsrate um 20 Prozent – die Untersuchung verhindert Krebs, indem gutartige Vorstufen (Polypen) entfernt werden, bevor sie sich entwickeln können</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto"><strong>Lebensstil senkt Risiko um bis zu 60 Prozent:</strong><span>&nbsp;</span>Mediterrane Ernährung, Bewegung und der Verzicht auf Risikofaktoren wirken wie Sicherheitsgurt und Airbag zusammen – bereits 400 Gramm Milchprodukte täglich reduzieren das Risiko zusätzlich um 13 Prozent</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto"><strong>Vorsorge ab 50 für alle:</strong><span>&nbsp;</span>Seit 2025 gilt einheitlich das 50. Lebensjahr als Startpunkt für Vorsorgeuntersuchungen (Darmspiegelung oder Stuhltest) – die schmerzfreie Untersuchung im Sana MVZ Lichtenfels dauert etwa eine Stunde und wird jetzt auch mittwochnachmittags angeboten</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Während die Bevölkerung älter wird, sinkt die Darmkrebsrate: Ein medizinisches Erfolgsmodell, das noch viel zu wenig genutzt wird. Anlässlich des Darmkrebsmonats März zeigt Dr. Rolf Seipel aus dem gastroenterologischen Team des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) der Sana Kliniken auf, warum Darmkrebsvorsorge so erfolgreich ist wie die Einführung von Sicherheitsgurt und Airbag – und wie einfach jeder sein Risiko drastisch senken kann.</p><p><strong>Das Erfolgsmodell: Krebs verhindern statt behandeln</strong></p><p>„In kaum einem Bereich der Medizin wurde in den letzten Jahren so viel erreicht wie in der Darmkrebsvorsorge", erklärt Dr. Seipel. „Seit Einführung der Vorsorge-Darmspiegelung im Jahr 2019 ist die Krebsrate um etwa 20 Prozent zurückgegangen – trotz steigenden Alters der Bevölkerung."</p><p>Das Besondere: „Unser Ziel ist nicht, Darmkrebs frühzeitig zu erkennen, sondern ihn gar nicht erst entstehen zu lassen", betont der Gastroenterologe. „Bei der Darmspiegelung entfernen wir gutartige Vorstufen – sogenannte Polypen – bevor sie sich zu Krebs entwickeln können. Das ist echte Vorsorge durch Verhinderung. Was ist besser als eine Krankheit zu behandeln? Gesund bleiben!“.</p><p><strong>Neue Erkenntnis: Milch und Milchprodukte senken das Risiko</strong></p><p>Neben der Vorsorgeuntersuchung können Menschen selbst viel tun. „Durch gesunde Ernährung und Lebensweise allein lässt sich das Darmkrebsrisiko um 50 bis 60 Prozent senken – das entspricht dem Rückgang der Verkehrstoten durch Sicherheitsgurt und Airbag zusammen", verdeutlicht Dr. Seipel die Dimension.</p><p>Besonders empfehlenswert: mediterrane Kost mit Hülsenfrüchten, Gemüse, Salat, Vollkornprodukten und kaltgepressten Ölen. „Relativ neu ist die Erkenntnis, dass bereits 400 Gramm Milch oder Milchprodukte pro Tag – etwa in Form von Joghurt oder Kefir – das Darmkrebsrisiko um weitere 13 Prozent senken können", so Dr. Seipel.</p><p>Risikofaktoren hingegen sind Übergewicht, übermäßiger Konsum von rotem Fleisch und hochverarbeiteten Lebensmitteln, Alkohol, Rauchen und Bewegungsmangel.</p><p><strong>Vorsorge ab 50 – für alle</strong></p><p>Um Verwirrung zu beseitigen: Seit dem vergangenen Jahr wird der Beginn für Vorsorgeuntersuchungen einheitlich zum 50. Lebensjahr empfohlen – für Frauen und Männer gleichermaßen. „Sowohl Polypenentwicklung als auch Krankheitsbeginn erfolgen bei Frauen statistisch etwas später als bei Männern. Die neue einheitliche Regelung schafft Klarheit", erklärt Dr. Seipel.</p><p>Wer keine Darmspiegelung wünscht, kann alle zwei Jahre eine Stuhluntersuchung auf Blut durchführen lassen. „Irgendeine Vorsorge ist besser als gar keine Vorsorge", betont Dr. Seipel. Wichtig: Bei Symptomen wie Veränderung des Stuhlverhaltens, Blut im Stuhl oder Bauchschmerzen sowie bei Krebserkrankungen in der Familie sind unabhängig vom Alter weitere Untersuchungen notwendig.</p><p><strong>Schmerzfrei und individuell</strong></p><p>Im Sana MVZ Lichtenfels erfolgt die Untersuchung im Rahmen einer Sedierung völlig schmerzfrei. „Unangenehm ist eigentlich nur die eintägige Vorbereitung mit dem Abführen. Die Spiegelung selbst bekommen Patientinnen und Patienten nicht mit", so Dr. Seipel. Nach etwa einer Stunde folgt das Abschlussgespräch, dann können die Patienten abgeholt werden.</p><p>„Wir machen keine Standard-Untersuchung nach Schema F. Im ausführlichen Aufklärungsgespräch erfassen wir die individuelle Krankengeschichte, familiäre Risikofaktoren und aktuelle Beschwerden", erklärt der Gastroenterologe.</p><p>Infolge der Verstärkung des Teams mit Dr. Beatrix Martin-Köhn wurde das Angebot für Koloskopien kürzlich ausgebaut: Diese sind nun auch mittwochnachmittags möglich.</p><p>&nbsp;</p><h4>Hintergrund: Darmkrebs ist nach wie vor die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland, obwohl die Erkrankung durch konsequente Vorsorge in den meisten Fällen verhindert werden könnte. „Wir könnten noch viel mehr erreichen, wenn mehr Menschen diese Chance nutzen würden", appelliert Dr. Seipel.</h4><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4e8f0580-02c6-46f9-82b1-ecf9342f508f/1920_dr-seipel-7861-favorit.jpg?30397"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4e8f0580-02c6-46f9-82b1-ecf9342f508f/dr-seipel-7861-favorit/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i>: Dr. Rolf Seipel, Gastroenterologe am Sana MVZ Lichtenfels (Copyright: SKOF)&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Darmkrebs,Darmkrebserkrankungen,darmkrebsmonat,Darmkrebsvorsorge,Darmspiegelung]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 12:01:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Biberacher Darmzentrum erfolgreich rezertifiziert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/biberacher-darmzentrum-erfolgreich-rezertifiziert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/biberacher-darmzentrum-erfolgreich-rezertifiziert/</guid><pp:caseid>719447</pp:caseid><pp:subtitle>Spezialisierte medizinische Expertise bei der Behandlung von Darmkrebserkrankungen erneut bestätigt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Darmzentrum am Sana Klinikum Landkreis Biberach wurde erneut durch die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG) rezertifiziert. Damit wird dem Zentrum unter der Leitung von Privatdozent Dr. Andreas Schwarz, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, zum wiederholten Male die Erfüllung hoher fachlicher Anforderungen und Qualitätskriterien bei der Behandlung von Darmkrebserkrankungen bestätigt.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts erkrankt in Deutschland etwa eine von 19 Frauen und einer von 15 Männern im Laufe des Lebens daran. Das sind etwa 55.000 Menschen, die jährlich alleine hierzulande die Diagnose Darmkrebs erhalten. Die Erkrankung entwickelt sich dabei in der Regel langsam, meist aus zunächst gutartigen Polypen im Dickdarm – häufig ohne frühzeitige Symptome. Das verdeutlicht die Wichtigkeit der Darmkrebsvorsorge, </span>die in Deutschland fester Bestandteil der gesetzlichen Früherkennung ist. <span>Seit April dieses Jahres ist diese einheitlich für beide Geschlechter geregelt: Männer und Frauen können nun ab dem Alter von 50 Jahren die gleichen Angebote des Darmkrebs-Screenings wahrnehmen – dieses beinhaltet </span>entweder einen Stuhltest alle zwei Jahre oder eine Darmspiegelung, die zweimal im Leben im Abstand von zehn Jahren durchgeführt werden kann. <span>Für Personen mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko, beispielsweise aufgrund familiärer Vorbelastung oder bestimmter Erkrankungen, ist zudem eine&nbsp;frühere und intensivere Vorsorge empfehlenswert.&nbsp;</span>Wichtig zu wissen: „<span>Wird Darmkrebs früh erkannt, sind die Heilungschancen in der Regel sehr gut. Schätzungsweise könnten bis zu 90 Prozent der Erkrankungen durch regelmäßige Vorsorge frühzeitig entdeckt oder sogar verhindert werden“, verdeutlicht PD Dr. Andreas Schwarz.</span></p><p style="text-align:justify;">Im Landkreis Biberach gibt es dafür bereits seit 2013 eine spezialisierte Anlaufstelle: Seit zwölf Jahren ist das <a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/darmzentrum" target="_blank">Biberacher Darmzentrum</a> von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) zertifiziert und bietet Patienten im Rahmen dessen eine umfassende medizinische Versorgung – von der Früherkennung und Diagnostik über moderne Therapiemethoden bis hin zur Nachsorgebetreuung. Mit der jüngst erfolgten Rezertifizierung wurde dem Zentrum am <a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank">Biberacher Zentralkrankenhaus</a> zum wiederholten Male bestätigt, dass es die hohen fachlichen Anforderungen und Qualitätskriterien der DKG erfüllt und Patienten somit von einer spezialisierten, leitliniengerechten Behandlung vor Ort profitieren. Grundlage dafür ist die enge Zusammenarbeit von Fachärzten, Pflegekräften sowie Therapeuten aus verschiedenen medizinischen Bereichen. Ein zentrales Element dieser Zusammenarbeit ist die wöchentliche Tumorfallkonferenz, in der Experten aus Chirurgie, Innerer Medizin, Onkologie, Strahlentherapie, Pathologie und Radiologie jeden einzelnen Fall gemeinsam besprechen und individuell abgestimmte Therapiekonzepte festlegen. Der Behandlungsansatz ist dabei ganzheitlich ausgerichtet und umfasst sämtliche modernen Operationsmethoden – unter anderem auch die robotergestützte mit dem OP-Assistenzsystem Da Vinci als besonders schonendes minimalinvasives Verfahren. „Unser Ziel ist es, unseren Patienten nicht nur medizinisch bestmöglich zu helfen, sondern sie auch persönlich zu begleiten – mit Empathie und einer offenen Kommunikation“, betont Schwarz.</p><p style="text-align:justify;">Die erfolgreiche Rezertifizierung durch die DKG unterstreicht die konstant hohe Versorgungsqualität am Biberacher Darmzentrum. „Unsere Patientinnen und Patienten profitieren von einer eng abgestimmten Betreuung in allen Phasen der Erkrankung – medizinisch auf dem neuesten Stand und menschlich zugewandt“, ergänzt Dr. Christian Vollmer, stellvertretender Zentrumsleiter und Chefarzt der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Gastroenterologie. „Die Rezertifizierung bestätigt die großartige Arbeit unserer interdisziplinären Kollegen und Partner sowie das Vertrauen, das uns unsere Patienten täglich entgegenbringen“, so Schwarz und Vollmer abschließend.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Weitere Informationen und Terminvereinbarung</strong><br><span>Das Sana Klinikum Biberach bietet eine spezialisierte </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/darmzentrum/ambulanzen-sprechstunden" target="_blank"><span>Darm- und Stomasprechstunde</span></a><span> an. Diese findet immer dienstags von 08.00 bis 12.00 Uhr statt. Terminvereinbarung unter Telefonnummer 07351 55-7200. Darmspiegelungen werden außerdem in der </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/sana-mvz-landkreis-biberach/gastroenterologische-praxis-biberach" target="_blank"><span>Gastroenterologischen Sana MVZ-Praxis</span></a><span> im Ärztezentrum am Klinikum durchgeführt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a995fc3f-fcd4-4542-9336-bd0cdf7efb94/1920_250820_pmsana_biberacherdarmzentrumerfolgreichrezertifiziert.jpg?10000"><p><i><span>Im rezertifizierten Biberacher Darmzentrum unter der Leitung von PD Dr. Andreas Schwarz (vierter von rechts) profitieren Patienten von einer spezialisierten, leitliniengerechten Behandlung bei Darmkrebs.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a995fc3f-fcd4-4542-9336-bd0cdf7efb94/250820_pmsana_biberacherdarmzentrumerfolgreichrezertifiziert/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Darmzentrum,Rezertifizierung,zertifikat,Qualitaet,Darmkrebs,Darmkrebserkrankungen,DeutscheKrebsgesellschaft,DKG,Darmkrebsvorsorge,Davinci]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 16:35:57 +0200</pubDate>
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