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                    <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 16:21:12 +0200</pubDate>
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                        <title>Jeder kann zum Lebensretter werden – DRK und Sana Klinikum laden zur Mitmachaktion auf dem  Biberacher Wochenmarkt ein</title>
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September, sind Klinikärzte und Mitarbeitende des DRK ab 8 Uhr mit einem Aktionsstand auf dem Biberacher Wochenmarkt vertreten.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Wie wichtig schnelles Handeln im Ernstfall ist, zeigen aktuelle Zahlen des Deutschen Reanimationsregisters: Schätzungsweise 130.000 Menschen erlitten 2025 in Deutschland außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand – mehr als 350 Menschen pro Tag. Bei rund 65.000 Betroffenen wurden durch den Rettungsdienst Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet. Besonders relevant mit Blick auf die Ersthilfe: Rund 70 Prozent der Herz-Kreislauf-Stillstände ereignen sich dabei im häuslichen Umfeld. „Das bedeutet, dass im Ernstfall häufig nicht irgendein Fremder unsere Hilfe braucht, sondern ein Familienmitglied, der Partner oder ein Freund“, erklärt PD Dr. Sebastian Hafner, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie am Biberacher Sana Klinikum. „Bis professionelle Hilfe eintrifft, können die ersten Minuten entscheidend sein. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen wissen, was zu tun ist, und sich zutrauen, sofort zu handeln.“ Dass immer mehr Menschen im Ernstfall tatsächlich aktiv werden, zeigt die Entwicklung der Ersthelfendenquote. 2025 begannen Ersthelfende in 53,5 Prozent der entsprechenden Fälle bereits vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Vor zehn Jahren lag die Quote noch bei rund 37 Prozent. Zuletzt hat sie sich allerdings auf dem erreichten Niveau stabilisiert – und liegt weiterhin deutlich unter den Werten einiger europäischer Länder. In skandinavischen Ländern werden beispielsweise Quoten von mehr als 70 Prozent erreicht.</p><p style="text-align:justify;">„Mehr als jede zweite Wiederbelebung wird inzwischen bereits durch Ersthelfende begonnen. Das ist eine positive Entwicklung, zeigt aber gleichzeitig, dass wir noch längst nicht am Ziel sind“, sagt Michael Mutschler, Leiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Biberach e.V. „Denn bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand müssen die Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes genutzt werden. Je früher die Wiederbelebung beginnt, desto besser sind die Chancen für den Betroffenen.“ Unterstützung können Ersthelfende dabei auch direkt über den Notruf erhalten. In 38,4 Prozent der im Deutschen Reanimationsregister erfassten Fälle wurden Wiederbelebungsmaßnahmen 2025 telefonisch durch die Leitstelle angeleitet.</p><p style="text-align:justify;">Doch unabhängig davon, wer zuerst vor Ort ist, bleiben die entscheidenden Schritte dieselben: <strong>PRÜFEN, RUFEN, DRÜCKEN.</strong> Reagiert eine Person nicht und atmet sie nicht normal, wird über die 112 der Rettungsdienst alarmiert. Anschließend muss sofort mit der Herzdruckmassage begonnen werden: mit beiden Händen in der Mitte des Brustkorbs, fest und schnell mit einer Frequenz von 100 bis 120 Kompressionen pro Minute – ohne Unterbrechung, bis professionelle Hilfe übernimmt.<span><strong> </strong></span>Dass diese wenigen Schritte nicht nur theoretisch bekannt sind, sondern im Ernstfall auch abgerufen werden können, ist eines der Ziele der gemeinsamen Aktion auf dem Wochenmarkt. „Wiederbelebung lässt sich in wenigen Minuten üben. Wer selbst einmal eine Herzdruckmassage durchgeführt hat, bekommt ein Gefühl für den richtigen Druck und Rhythmus und gewinnt Sicherheit“, erklärt Manfred Rommel, Kreisausbildungsleiter beim DRK-Kreisverband Biberach. „Genau dazu möchten wir die Menschen auf dem Wochenmarkt einladen: vorbeikommen, ausprobieren und erleben, dass man keine medizinische Ausbildung braucht, um im entscheidenden Moment helfen zu können.“ An Reanimationspuppen können Besucherinnen und Besucher die richtigen Handgriffe praktisch üben, Fragen stellen und ihre Kenntnisse auffrischen. Die Aktion findet anlässlich der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“ statt, die in diesem Jahr vom 21. bis 27. September durchgeführt wird.</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Tag der Patientensicherheit</strong></span><br />Bereits wenige Tage zuvor steht das Thema Patientensicherheit im Sana Klinikum Biberach im Mittelpunkt: Anlässlich des Welttags der Patientensicherheit informiert das Klinikum am Donnerstag, den 17. September, von 10 bis 14 Uhr im Eingangsbereich über die Notfallversorgung im Haus sowie über verschiedene Maßnahmen zur Sicherheit von Patientinnen und Patienten. Besucher haben dabei ebenfalls die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung die Wiederbelebung an einer Reanimationspuppe zu üben.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/87ac808e-bafb-4d1a-a0aa-0f3b6121afc9/1920_260908_pm_wochederwiederbelebung_jederkannzumlebensretterwerden.jpg?10000"><p><i><span>DRK und Sana sind am Samstag, den 19. September ab 8 Uhr wieder mit einem Stand auf dem Biberacher Wochenmarkt vertreten und informieren ganz praktisch rund um das Thema Reanimation.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/87ac808e-bafb-4d1a-a0aa-0f3b6121afc9/260908_pm_wochederwiederbelebung_jederkannzumlebensretterwerden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p> </p><p> </p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach </strong></p><p style="text-align:justify;"><span style="padding:0cm;">Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. </span><span>Als #1 Partner für Gesundheit sowie attraktiver Arbeitgeber in der Region übernimmt das Klinikum Verantwortung – für eine verlässliche, sektorenübergreifende Versorgung im ländlichen Raum. </span><span style="padding:0cm;">Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Herz-Kreislauf-Stillstand,Notfall,notfallversorgung,DRK,SanaKlinikumBiberach,Wiederbelebung,wochederwiederbelebung,Aktionsstand,Reanimation,Reanimationstraining,Anaesthesie,Rettungsdienst,Reanimationsregister]]></category>
            <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 16:17:22 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 08 Sep 2026 14:21:12 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Lebensretter werden – gewusst wie!</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/lebensretter-werden--gewusst-wie/</guid><pp:caseid>720962</pp:caseid><pp:subtitle>Gemeinsame Aktion von DRK und Sana Klinikum auf dem  Biberacher Wochenmarkt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Wenn das Herz plötzlich stehenbleibt, zählt jede Minute. Doch was tun im Notfall?</strong></span> <strong>Antworten darauf geben der </strong><a href="https://www.drk-bc.de/" target="_blank"><strong>DRK-Kreisverband Biberach</strong></a><strong> und das </strong><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</strong></a><strong> im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“. Am Samstag, den 20. September, sind Klinikärzte und Mitarbeitende des DRK ab 8 Uhr mit einem Infostand auf dem Biberacher Wochenmarkt vertreten. Dort erfahren Interessierte, wie im Ernstfall jeder zum Lebensretter werden kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ein plötzlicher Herzstillstand kommt oft ohne Vorwarnung: Menschen brechen beim Gehen, Sport oder im Alltag einfach zusammen – reagieren und atmen nicht mehr. Ab diesem Moment zählt jede Minute. Wird sofort mit der Wiederbelebung begonnen, steigen die Überlebenschancen deutlich. Jede Minute ohne Herzdruckmassage verringert die Überlebensrate hingegen um rund zehn Prozent. „Das ist insofern relevant zu wissen, da in Deutschland jährlich mehr als 60.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden. Rund 65 Prozent davon in den eigenen vier Wänden und in den meisten Fällen ohne medizinisch geschulte Person in der Nähe“, verdeutlicht PD Dr. Sebastian Hafner, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie am Biberacher Sana Klinikum. Schätzungen zufolge sterben so etwa 65.000 Menschen jährlich am plötzlichen Herztod – viele davon könnten bei sofortiger Hilfe überleben.</p><p style="text-align:justify;">„Oft ist es das schnelle Handeln von Ersthelfern, das den Unterschied macht und wortwörtlich über Leben und Tod entscheidet“, betont Michael Mutschler, Leiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Biberach e.V. Dennoch trauen sich viele Menschen im Notfall nicht, aktiv zu werden – aus Angst, Fehler zu machen. „Dabei gibt es nur einen Fehler, nämlich nichts zu machen.“</p><h2 style="text-align:justify;">Positive Entwicklung bei der Laienreanimationsquote&nbsp;</h2><p style="text-align:justify;">Positiv ist: Durch gezielte Aufklärungskampagnen steigt die Zahl der Helfenden in Deutschland kontinuierlich. Lag die Quote der Laienreanimation 2010 noch bei rund 16 Prozent, liegt sie heute bereits bei über 50 Prozent. Ein erfreulicher Fortschritt – doch fast die Hälfte der Bevölkerung ist damit immer noch nicht ausreichend vorbereitet. Auch im internationalen Vergleich besteht Verbesserungsbedarf: In Dänemark, Norwegen oder den Niederlanden liegt die Quote zwischen 70 und über 80 Prozent, da dort Kinder bereits in der Schule lernen, wie man im Ernstfall Leben rettet. „Da wollen wir hin – und dafür setzen wir uns ein“, sind sich die Experten von DRK und Sana einig.</p><h2 style="text-align:justify;">Praxisnahe Wissensvermittlung: PRÜFEN. RUFEN. DRÜCKEN.</h2><p style="text-align:justify;">Aufklärung und praxisnahe Wissensvermittlung sind entscheidend, um Hemmschwellen abzubauen und Menschen zum Handeln zu ermutigen: „Nach der positiven Resonanz im letzten Jahr nutzen wir die Woche der Wiederbelebung auch in diesem Jahr, um auf dem Wochenmarkt möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, zu sensibilisieren und zu informieren“, so Manfred Rommel, Kreisausbildungsleiter beim DRK-Kreisverband Biberach. „Für uns ist es eine echte Herzensangelegenheit, den Menschen in der Region zu zeigen, dass Wiederbelebung gar nicht schwer ist“, ergänzt Hafner. <span>Interessierte erfahren am Infostand daher alles rund um das Thema Herzstillstand und Wiederbelebung – vom Erkennen der Symptome bis hin zu den richtigen Handgriffen im Notfall. </span>Dabei hilft die bewährte Formel:</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>PRÜFEN:</strong></span> Ist die Person bewusstlos? Reagiert sie? Atmet sie noch?<br><span><strong>RUFEN:</strong></span> Sofort den Notruf 112 wählen oder eine andere Person darum bitten.<br><span><strong>DRÜCKEN:</strong></span> <span>Die Rettungsleitstelle leitet telefonisch zur Reanimation an, während parallel die Hilfskräfte alarmiert werden. M</span>it beiden Händen fest und schnell in die Mitte des Brustkorbs drücken – mindestens 100 Mal pro Minute, solange bis der Rettungsdienst eintrifft. Bei mehreren Helfenden empfiehlt sich ein Wechsel nach circa zwei Minuten.</p><p style="text-align:justify;">Um das Vorgehen bei einer Herzdruckmassage im Gedächtnis zu verankern, wird es am Infostand praxisnah an einer Reanimationspuppe geübt. Durch dieses Üben werden gleichzeitig Hemmungen abgebaut, sodass sich Laienhelfer im Ernstfall sicherer fühlen und sofort handeln können.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/58e2b8ee-7662-4c99-817b-e886d101cc64/1920_250908_pm_wochederwiederbelebung_lebensretterwerdenndashgewusstwie.jpg?10000"><p><i><span>DRK und Sana sind am Samstag, den 20. September ab 8 Uhr mit einem Stand auf dem Biberacher Wochenmarkt vertreten und informieren ganz praktisch zum Thema plötzlicher Herzstillstand und Reanimation.&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/58e2b8ee-7662-4c99-817b-e886d101cc64/250908_pm_wochederwiederbelebung_lebensretterwerdenndashgewusstwie/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,informationsveranstaltung,Patienteninformation,Patienteninformationsveranstaltung,Aufklaerung,wochederwiederbelebung,Wiederbelebung,Wiederbelebungstraining,Laienreanimation,Reanimation,Reanimationstraining,Herzstillstand,ploetzlicher Herzstillstand,PlötzlicherHerztod,ploetzlicher Herztod,Erste Hilfe,erstehilfe,DRK]]></category>
            <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 14:22:18 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 05 Sep 2025 12:22:18 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Gemeinsam gegen den plötzlichen Herztod: DRK und Sana Klinikum stärken Ersthelfer-Netzwerk</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/gemeinsam-gegen-den-ploetzlichen-herztod-drk-und-sana-klinikum-staerken-ersthelfer-netzwerk/</link>
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Durch den Einsatz der App kann das therapiefreie Intervall bei Reanimationen verkürzt werden – ein lebensrettender Vorteil, denn bei plötzlichem Herztod zählt jede Minute.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Das <a href="https://www.drk-bc.de/" target="_blank">DRK Biberach</a> setzt seit Mitte Dezember 2024 auf „corhelper“ und zieht eine erste positive Bilanz. „Seitdem wurden rund 70 Einsätze mit V.a. Reanimation mit „corhelper“ bedient“, sagt Michael Mutschler. „Wir freuen uns über das Engagement und die Unterstützung durch das Sana Klinikum in diesem Bereich. Dadurch gewinnen wir weitere qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer und stärken so die Notfallversorgung bei Reanimation im Flächenlandkreis Biberach.“ Aktuell gibt es knapp 400 registrierte Ersthelferinnen und Ersthelfer sowie 197 Defibrillatoren (AEDs).</p><p style="text-align:justify;">Und so funktioniert die App: Wenn die Integrierte Leitstelle einen Notfall erkennt, bei dem eine Reanimation notwendig ist, werden neben dem Rettungsdienst auch registrierte Ersthelfer über die App alarmiert. Die App ortet automatisch die nächstgelegenen qualifizierten Helfer und navigiert sie direkt zum Einsatzort. Darüber hinaus liefert die App Informationen zum AED-Kataster, das durch die Leitstelle Biberach geführt wird und in dem alle dem DRK gemeldeten automatisierten externen Defibrillatoren (AEDs) aufgelistet sind.</p><p style="text-align:justify;">„corhelper“ ist ein bundesweites System, auch die Landkreise beziehungsweise Rettungsdienstbereiche Bodensee-Oberschwaben, Ulm, Heidenheim, Ostalb und Rems-Murr sind angebunden. Die Alarmierungsapp ist grundsätzlich offen für medizinisch qualifizierte Personen, darunter Pflegekräfte, Klinikpersonal, Mitglieder von Rettungsorganisationen und medizinisch geschulte Privatpersonen. Um „corhelper“ zu werden, braucht man mindestens einen Erste-Hilfe-Kurs oder eine höherwertige Qualifikation. Rettungssanitäter, Notfallsanitäter, Notärzte und alle mit vergleichbarer Qualifikation müssen kein zusätzliches Reanimationstraining absolvieren, alle anderen dagegen schon. Auf Wunsch kann auch ein Sanitätskurs über die DRK-Bereitschaften gemacht werden.</p><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><span>Biberacher Zentralkrankenhaus</span></a><span> unterstützt die Verbreitung und </span>Nutzung der Ersthelfer-Alarmierungs-App und wirbt auch innerhalb des Klinikums für die Registrierung: „Der <span>plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. </span>Jedes Jahr versterben etwa 65.000 Menschen daran“, <span>so PD Dr. Sebastian Hafner, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie.</span> Dabei wäre das in vielen Fällen vermeidbar. <span>Die Voraussetzung ist eine schnelle Erste Hilfe. „Wenn die Blutzufuhr zum Gehirn und anderen lebenswichtigen Organen unterbrochen ist, sinkt die Überlebenschance mit jeder verstrichenen Minute um zehn Prozent.“ Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sofort mit der Herzdruckmassage gestartet wird. Solange, bis der Rettungsdienst eintrifft. „Die Alarmierungsapp ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, Ersthelfer lokal zu bündeln und die Helferquote nachhaltig zu erhöhen. Im internationalen Vergleich ist diese nämlich alarmierend gering“, bekräftigt der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Schmidt. „Daher unterstützen wir die Verbreitung und legen es auch unseren Kolleginnen und Kollegen im Klinikum ans Herz, sich in der App als Ersthelfer zu registrieren.“</span></p><p style="text-align:justify;"><strong>Weitere Informationen:</strong><br><span>Die Ersthelfer-Alarmierungs-App „corhelper“ kann kostenlos über Apple und Android heruntergeladen werden. Interessierte können sich direkt beim DRK Biberach melden unter&nbsp;</span><a href="mailto:corhelper@drk-bc.de"><span>corhelper@drk-bc.de</span></a><span>.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/53495b6f-9168-4d2a-8a4a-f10a3bab29f4/1920_250415-pm-gemeinsamgegendenploumltzlichenherztod-drkundsanaklinikumstaumlrkenersthelfer-netzwerk.jpg?10000"><p><i><span>Das DRK Biberach und das Sana Klinikum Landkreis Biberach arbeiten gemeinsam an der Verbreitung der „corhelper“-App: Dr. Sebastian Hafner (Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie am Sana Klinikum), Mario Glaser (DRK-Präsident und Landrat), Dr. Thomas Schmidt (Ärztlicher Direktor Sana Klinikum), Beate Jörißen (Geschäftsführung Sana Klinikum), Andreas Braungardt (stv. Leitung Rettungsdienst) und Michael Mutschler (DRK-Geschäftsführung Rettungsdienst).</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/53495b6f-9168-4d2a-8a4a-f10a3bab29f4/250415-pm-gemeinsamgegendenploumltzlichenherztod-drkundsanaklinikumstaumlrkenersthelfer-netzwerk/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,DRK,Wiederbelebung,Ersthelfer,corhelper,Reanimation,Rettungsdienst,Rettungskette,PlötzlicherHerztod]]></category>
            <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 14:04:22 +0200</pubDate>
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                        <title>DRK-Kreisverband Biberach und Biberacher Sana Klinikum informieren auf dem Wochenmarkt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/drk-kreisverband-biberach-und-biberacher-sana-klinikum-informieren-auf-dem-wochenmarkt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/drk-kreisverband-biberach-und-biberacher-sana-klinikum-informieren-auf-dem-wochenmarkt/</guid><pp:caseid>658274</pp:caseid><pp:subtitle>Woche der Wiederbelebung</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Experten schätzen, dass jedes Jahr etwa 65.000 Menschen am plötzlichen Herztod sterben.</strong> <strong>Dabei ist dieser in vielen Fällen vermeidbar. Die Voraussetzung – eine schnelle erste Hilfe. Der </strong></span><a href="https://www.drk-bc.de" target="_blank"><span><strong>DRK-Kreisverband Biberach</strong></span></a><span><strong> und das </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><span><strong>Biberacher Sana Klinikum</strong></span></a><span><strong> nutzen daher die „Woche der Wiederbelebung“, die in diesem Jahr vom 16. bis 22. September stattfindet, um aufzuklären und zu sensibilisieren. Dafür ist das Team aus Klinikärzten und DRK-Mitarbeitenden am Samstag, den 21. September ab 8 Uhr auf dem Biberacher Wochenmarkt.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Ein gesundes Herz schlägt durchschnittlich 100.000 Mal pro Tag und bis zu drei Milliarden Mal im Laufe eines Lebens. Doch etwa alle sieben Minuten bleibt in Deutschland plötzlich ein Herz stehen. Experten schätzen, dass jedes Jahr etwa 65.000 Menschen am plötzlichen Herztod sterben. Dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V.&nbsp;zufolge entspricht das ungefähr 20 Prozent aller durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachten Todesfälle. Dabei ist das Krankheitsbild keineswegs einheitlich. Die häufigste Ursache ist eine koronare Herzkrankheit, aber auch Erkrankungen des Herzmuskels, der Herzklappen oder angeborene Herzfehler können zum plötzlichen Herztod führen. Oftmals bleiben diese Erkrankungen lange Zeit unbemerkt, sodass der Herztod nicht selten ohne Vorwarnung auftritt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Zur Vorbeugung sind daher regelmäßige Untersuchungen wichtig, um möglicherweise unentdeckte Erkrankungen frühzeitig zu identifizieren und eine entsprechende Therapie einzuleiten. Zudem ist es hilfreich, die Risikofaktoren im Blick zu haben. </span><span style="background-color:white;"><span>Prinzipiell kann ein plötzlicher Herztod Menschen jeglichen Alters treffen: von jung, etwa bei einem erblichen Risiko, bis alt, wenn zum Beispiel eine koronare Herzkrankheit vorliegt. Allerdings steigt das Risiko mit zunehmenden Lebensjahren und mit dem Vorhandensein anderer Erkrankungen oder Faktoren wie Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Blutfette, Adipositas, Rauchen oder Bewegungsmangel. Männer haben zudem ein insgesamt höheres Risiko als Frauen.</span></span></p><p style="text-align:justify;"><span style="background-color:white;">Ein plötzlicher Herztod kommt, so lässt es der Namen bereits vermuten, schnell. So fallen scheinbar gesunde Menschen ohne ersichtlichen Grund mitten im Gehen, Stehen oder beim Sport einfach um oder sinken im Stuhl zusammen. Betroffene reagieren nicht mehr auf Ansprache und atmen nicht mehr. </span><span>Ab dann zählt jede Minute. Denn wenn die Blutzufuhr zum Gehirn und anderen lebenswichtigen Organen unterbrochen ist, sinkt die Überlebenschance mit jeder verstrichenen Minute um 10 Prozent. „Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sofort mit der Herzdruckmassage gestartet wird. Solange, bis der Rettungsdienst eintrifft“, so Michael Mutschler, Leiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Biberach e.V. PD Dr. Sebastian Hafner, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie am Biberacher Sana Klinikum, ergänzt: „Viele Menschen haben Bedenken, dass sie dabei etwas falsch machen oder die bewusstlose Person möglicherweise verletzen. Solche Sorgen sind jedoch völlig unbegründet. Wirklich problematisch ist es nur, wenn nichts getan wird.“</span></p><p style="text-align:justify;">Aus diesem Grund haben sich Klinikum und DRK im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“ zusammengeschlossen mit dem Ziel, auf dem Wochenmarkt möglichst viele Menschen zu erreichen, über lebensentscheidende Sofortmaßnahmen zu informieren, Kenntnisse wiederaufzufrischen und Hemmschwellen abzubauen. „Für uns ist das eine echte Herzensangelegenheit. Denn, obwohl der plötzliche Herztod eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland ist, ist die Helferquote im internationalen Vergleich alarmierend gering“, so die Experten von DRK und Sana. Dabei sind die Maßnahmen relativ einfach. <span>Mit der bewährten Formel PRÜFEN, RUFEN, DRÜCKEN kann jeder Laienhelfer engagiert eingreifen und den Betroffenen vor möglichen Folgeschäden oder gar vor dem Tod retten. Die Rettungskette läuft wie folgt ab:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></p><ol><li style="text-align:justify;"><span><strong>PRÜFEN:</strong> Ist die Person noch bei Bewusstsein? Atmet sie noch?</span></li><li style="text-align:justify;"><span><strong>RUFEN: </strong>Der Ersthelfende erkennt einen Herzkreislaufstillstand und wählt den Notruf (112) oder bittet eine andere Person darum.</span></li><li style="text-align:justify;"><span><strong>DRÜCKEN: </strong>Die Rettungsleitstelle leitet telefonisch zur Reanimation an, während sie parallel die Hilfskräfte alarmiert. Die Herzdruckmassage muss fest in die Mitte des Brustkorbs, mindestens 100-mal pro Minute durchgeführt werden – solange, bis der Notarzt eingetroffen ist.</span><br><br><a href="https://open.spotify.com/playlist/7LMSTBGhkmltBGZqyiEHJ0?si=9d3ca4052ad048cf&nd=1"><span>Playlist für den „richtigen Takt“</span></a></li></ol><p style="text-align:justify;"><span>Ein automatisierter externer Defibrillator (AED) sollte nach Empfehlung der Deutschen Herzstiftung zum Einsatz kommen, wenn mindestens zwei Helfer anwesend sind und bekannt ist, wo sich in unmittelbarer Umgebung ein Gerät befindet. Die Rettungsleitstelle verfügt über ein sogenanntes AED-Kataster, indem alle ihr gemeldeten Geräte aufgelistet sind. So sind beispielsweise viele öffentliche Plätze und Gebäude mit AEDs ausgestattet. Der genaue Ort ist durch ein grünes Hinweisschild mit Herz-Symbol gekennzeichnet. Es ist sehr wichtig, dass ein Helfer die Herzdruckmassage weiter durchführt, während der andere den AED holt. Ansonsten wird über die Rettungsleitstelle das „Team der Lebensretter“ über das Smartphone alarmiert. Einer der Lebensretter holt dann, falls noch nicht geschehen, den nächstgelegenen AED.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a747938b-5c19-4813-9ee2-763dc7b44a49/1920_240916-pm-wochederwiederbelebung-drkundsanainformierenaufdemwochenmarkt.jpg?10000"><p><i><span>DRK und Sana sind am Samstag, den 21. September ab 8 Uhr gemeinsam auf dem Wochenmarkt vertreten und informieren rund um das Thema plötzlicher Herzstillstand und Reanimation.&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a747938b-5c19-4813-9ee2-763dc7b44a49/240916-pm-wochederwiederbelebung-drkundsanainformierenaufdemwochenmarkt/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Circa 31.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,DRK,Reanimation,Wiederbelebung,Aufklaerung,wochederwiederbelebung]]></category>
            <pubDate>Mon, 16 Sep 2024 08:30:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 13 Sep 2024 14:41:51 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Tropfen für Tropfen Leben: Klinikum Dahme-Spreewald ruf zur Blutspende auf</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/tropfen-fuer-tropfen-leben-klinikum-dahme-spreewald-ruf-zur-blutspende-auf/</guid><pp:caseid>651754</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• &nbsp;Blutkonserven in Sommermonaten regelmäßig knapp</p><p>• Blutspende am Montag, 15. Juli 2024 ab 11 Uhr im Achenbach Krankenhaus Königs Wusterhausen</p><p>• Ärztlicher Direktor erklärt: „Eine Blutspende kann bis zu drei Patienten das Leben retten“</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Unter dem Motto „Dein Typ ist gefragt“, rufen das Klinikum Dahme-Spreewald und der DRK Blutspendedienst am kommenden Montag zur Blutspende im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen auf. Besonders in den Sommermonaten sind Blutprodukte regelmäßig knapp. Dabei können bis heute trotz allem medizinischen Fortschritt eine Reihe von Operation ohne die Bereitstellung von Blutspenden nicht stattfinden.</strong></p><p>Blut ist eine der wertvollsten Flüssigkeiten, die es gibt. Die einfache Faustformel: Ohne Blut kein Leben. Trotz allem wissenschaftlichen Fortschritt kann Blut jedoch bis heute nicht durch andere Flüssigkeiten ersetzt werden. Mehr als 2400 Konserven Blut benötigt allein das Klinikum Dahme-Spreewald mit seinen beiden Standorten in Königs Wusterhausen und Lübben pro Jahr, um Menschen nach schweren Unfällen, bei Operationen oder bei bestimmten Krankheiten helfen zu können. Die meisten Blutkonserven werden auf der Intensivstation sowie in der Unfallchirurgie und in der allgemeinen Inneren Medizin benötigt. Die Konserven mit einem Volumen von 225 bis 385 Millilitern lagern bei maximal 4 Grad Celsius gut geschützt in zwei Depots. Der Bedarf an Blutkonserven ist bundesweit hoch. Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuz werden bundesweit rund 15.000 Blutspenden täglich gebraucht.</p><h2>Lebensrettender Vorrat mit geringer Haltbarkeit</h2><p>Um für Notfälle gerüstet zu sein, strebt das Klinikum Dahme Spreewald einen dauerhaften Vorrat an Spenderblut an. Mit einem Beutel Spenderblut können bis zu drei Menschen versorgt werden. Vor allem während der heißen Wochen des Jahres ist der Vorrat der jedoch regelmäßig recht klein, weil durch die Urlaubs- und Sommerzeit für gewöhnlich weniger Menschen Blut spenden. „Wir benötigen ständig Nachschub, denn Blutkonserven sind nur 5 bis 6 Wochen haltbar. Dann sterben die Zellen ab“, erklärt Dr. Benno Bretag, der als Ärztlicher Direktor und erfahrener Notfallmediziner um die Bedeutung der Blutkonserven weiß. Eine künstlich-herstellbare Alternative zu menschlichem Blut gebe es bislang noch nicht, daher sei die Medizin zwingend auf Spendende angewiesen, sagt er.</p><h2>&nbsp;</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0c6659dc-a696-4065-839c-91a61baeb3f9/1920_kds-blutspende-istocj.jpg?10000"><p><i>Mit jeder Blutspende retten engagierte Menschen seit mehr als 200 Jahren Leben. Am kommenden Montag gibt es die nächste Blutspendeaktion gemeinsam mit dem DRK Blutspendedienst im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0c6659dc-a696-4065-839c-91a61baeb3f9/kds-blutspende-istocj/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Blutspendetermine am kommenden Montag in Königs Wusterhausen</h2><p>Das Klinikum Dahme-Spreewald erhält seine Blutkonserven über den Blutspendedienst vom Deutschen Roten Kreuz. Das DRK führt deshalb auch am kommenden Montag, den 15. Juli 2024 in der Zeit von 11 Uhr bis 14 Uhr eine Blutspendeaktion im Erdgeschoss des Achenbach Krankenhauses durch. Blut - Leben - spenden kann jeder zwischen 18 und 72 Jahren, der mindestens 50 Kilogramm wiegt. Innerhalb eines Jahres dürfen Frauen dabei höchstens vier und Männer höchstens sechs Mal Blut spenden. Blut spenden ist ganz einfach - aktive Blutspender wissen das. Für Erstspender bietet das Deutsche Rote Kreuz eine umfassende Beratung im Rahmen der Spendenaktion an.</p><h2>Erfolgreiche Transfusion seit mehr als 200 Jahren</h2><p>Seit mehr als 200 Jahren werden Blutprodukte gespendet. Erstmals gelang eine erfolgreiche Bluttransfusion in England. Seit dem Jahr 2004 gibt es einen regelmäßigen Weltblutspendetag am 14. Juni. Der Aktionstag wurde durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Internationale Organisation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, die International Society of Blood Transfusion und die International Federation of Blood Donor Organizations initiiert. Der 14. Juni wurde ausgewählt, weil der Pathologe Karl Landsteiner (1868 – 1943) an diesem Tag Geburtstag hatte. Der Nobelpreisträger gilt als Entdecker des AB0-Systems der Blutgruppen und wird auch als „Vater der Immunhämatologie“ bezeichnet.</p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,Blutspende,DRK,Blutspendedienst,Lebensretter,Bluttransfusion]]></category>
            <pubDate>Wed, 10 Jul 2024 17:10:45 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 10 Jul 2024 15:10:45 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Blutspende am 15. Januar im Achenbach-Krankenhaus</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/blutspende-am-15-januar-im-achenbach-krankenhaus/</guid><pp:caseid>616618</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span style="margin:0px;padding:0px;" dir="ltr">Königs Wusterhausen. Wer Blut spenden möchte, der hat dazu am Montag, 15. Januar 2024, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen Gelegenheit. Das Blutspende-Team des Deutschen Roten Kreuz ist von 11 bis 14 Uhr in der Einrichtung des Klinikum Dahme-Spreewald an der Köpenicker Straße vor Ort. Potenzielle Spender sollten ihren Personalausweis mitbringen. Interessierte können sich vorab online unter </span><a href="https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/oeffentliche-spendeorte/achenbach-klinikum-kw" target="_blank"><span style="margin:0px;padding:0px;" dir="ltr">terminreservierung.blutspende-nordost.de/m/achenbach-klinikum-kw </span></a><span style="margin:0px;padding:0px;" dir="ltr">einen Termin buchen. Weitere Informationen sind auf der Website </span><a href="https://www.blutspende.de/" target="_blank"><span style="margin:0px;padding:0px;" dir="ltr">blutspende.de</span></a><span style="margin:0px;padding:0px;" dir="ltr"> und telefonisch unter 0800-1194911 beim DRK-Blutpende-Team erhältlich.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6ad5d46a-1b61-4848-a986-703db9b1dfba/1920_blutspende-klcopyrightenvato.comshiwork.jpg?10000"><p>Copyright: Envato.com/shiwork</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,DRK,BLUTSPENDEN,LebenRetten]]></category>
            <pubDate>Wed, 10 Jan 2024 08:49:10 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 11 Jan 2024 12:15:49 +0000</pp:lastModified>
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