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                    <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 14:22:18 +0200</pubDate>
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                        <title>Lebensretter werden – gewusst wie!</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/lebensretter-werden--gewusst-wie/</guid><pp:caseid>720962</pp:caseid><pp:subtitle>Gemeinsame Aktion von DRK und Sana Klinikum auf dem  Biberacher Wochenmarkt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Wenn das Herz plötzlich stehenbleibt, zählt jede Minute. Doch was tun im Notfall?</strong></span> <strong>Antworten darauf geben der </strong><a href="https://www.drk-bc.de/" target="_blank"><strong>DRK-Kreisverband Biberach</strong></a><strong> und das </strong><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</strong></a><strong> im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“. Am Samstag, den 20. September, sind Klinikärzte und Mitarbeitende des DRK ab 8 Uhr mit einem Infostand auf dem Biberacher Wochenmarkt vertreten. Dort erfahren Interessierte, wie im Ernstfall jeder zum Lebensretter werden kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ein plötzlicher Herzstillstand kommt oft ohne Vorwarnung: Menschen brechen beim Gehen, Sport oder im Alltag einfach zusammen – reagieren und atmen nicht mehr. Ab diesem Moment zählt jede Minute. Wird sofort mit der Wiederbelebung begonnen, steigen die Überlebenschancen deutlich. Jede Minute ohne Herzdruckmassage verringert die Überlebensrate hingegen um rund zehn Prozent. „Das ist insofern relevant zu wissen, da in Deutschland jährlich mehr als 60.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden. Rund 65 Prozent davon in den eigenen vier Wänden und in den meisten Fällen ohne medizinisch geschulte Person in der Nähe“, verdeutlicht PD Dr. Sebastian Hafner, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie am Biberacher Sana Klinikum. Schätzungen zufolge sterben so etwa 65.000 Menschen jährlich am plötzlichen Herztod – viele davon könnten bei sofortiger Hilfe überleben.</p><p style="text-align:justify;">„Oft ist es das schnelle Handeln von Ersthelfern, das den Unterschied macht und wortwörtlich über Leben und Tod entscheidet“, betont Michael Mutschler, Leiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Biberach e.V. Dennoch trauen sich viele Menschen im Notfall nicht, aktiv zu werden – aus Angst, Fehler zu machen. „Dabei gibt es nur einen Fehler, nämlich nichts zu machen.“</p><h2 style="text-align:justify;">Positive Entwicklung bei der Laienreanimationsquote&nbsp;</h2><p style="text-align:justify;">Positiv ist: Durch gezielte Aufklärungskampagnen steigt die Zahl der Helfenden in Deutschland kontinuierlich. Lag die Quote der Laienreanimation 2010 noch bei rund 16 Prozent, liegt sie heute bereits bei über 50 Prozent. Ein erfreulicher Fortschritt – doch fast die Hälfte der Bevölkerung ist damit immer noch nicht ausreichend vorbereitet. Auch im internationalen Vergleich besteht Verbesserungsbedarf: In Dänemark, Norwegen oder den Niederlanden liegt die Quote zwischen 70 und über 80 Prozent, da dort Kinder bereits in der Schule lernen, wie man im Ernstfall Leben rettet. „Da wollen wir hin – und dafür setzen wir uns ein“, sind sich die Experten von DRK und Sana einig.</p><h2 style="text-align:justify;">Praxisnahe Wissensvermittlung: PRÜFEN. RUFEN. DRÜCKEN.</h2><p style="text-align:justify;">Aufklärung und praxisnahe Wissensvermittlung sind entscheidend, um Hemmschwellen abzubauen und Menschen zum Handeln zu ermutigen: „Nach der positiven Resonanz im letzten Jahr nutzen wir die Woche der Wiederbelebung auch in diesem Jahr, um auf dem Wochenmarkt möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, zu sensibilisieren und zu informieren“, so Manfred Rommel, Kreisausbildungsleiter beim DRK-Kreisverband Biberach. „Für uns ist es eine echte Herzensangelegenheit, den Menschen in der Region zu zeigen, dass Wiederbelebung gar nicht schwer ist“, ergänzt Hafner. <span>Interessierte erfahren am Infostand daher alles rund um das Thema Herzstillstand und Wiederbelebung – vom Erkennen der Symptome bis hin zu den richtigen Handgriffen im Notfall. </span>Dabei hilft die bewährte Formel:</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>PRÜFEN:</strong></span> Ist die Person bewusstlos? Reagiert sie? Atmet sie noch?<br><span><strong>RUFEN:</strong></span> Sofort den Notruf 112 wählen oder eine andere Person darum bitten.<br><span><strong>DRÜCKEN:</strong></span> <span>Die Rettungsleitstelle leitet telefonisch zur Reanimation an, während parallel die Hilfskräfte alarmiert werden. M</span>it beiden Händen fest und schnell in die Mitte des Brustkorbs drücken – mindestens 100 Mal pro Minute, solange bis der Rettungsdienst eintrifft. Bei mehreren Helfenden empfiehlt sich ein Wechsel nach circa zwei Minuten.</p><p style="text-align:justify;">Um das Vorgehen bei einer Herzdruckmassage im Gedächtnis zu verankern, wird es am Infostand praxisnah an einer Reanimationspuppe geübt. Durch dieses Üben werden gleichzeitig Hemmungen abgebaut, sodass sich Laienhelfer im Ernstfall sicherer fühlen und sofort handeln können.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/58e2b8ee-7662-4c99-817b-e886d101cc64/1920_250908_pm_wochederwiederbelebung_lebensretterwerdenndashgewusstwie.jpg?10000"><p><i><span>DRK und Sana sind am Samstag, den 20. September ab 8 Uhr mit einem Stand auf dem Biberacher Wochenmarkt vertreten und informieren ganz praktisch zum Thema plötzlicher Herzstillstand und Reanimation.&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/58e2b8ee-7662-4c99-817b-e886d101cc64/250908_pm_wochederwiederbelebung_lebensretterwerdenndashgewusstwie/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,informationsveranstaltung,Patienteninformation,Patienteninformationsveranstaltung,Aufklaerung,wochederwiederbelebung,Wiederbelebung,Wiederbelebungstraining,Laienreanimation,Reanimation,Reanimationstraining,Herzstillstand,ploetzlicher Herzstillstand,PlötzlicherHerztod,ploetzlicher Herztod,Erste Hilfe,erstehilfe,DRK]]></category>
            <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 14:22:18 +0200</pubDate>
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                        <title>Start in die Outdoor-Saison: Erste-Hilfe-Tipps für unterwegs</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/start-in-die-outdoor-saison-erste-hilfe-tipps-fuer-unterwegs/</guid><pp:caseid>706284</pp:caseid><pp:subtitle>Experte der Sana Kliniken Niederlausitz gibt Tipps für Laienhelfer: Das können Sie bei Outdoor-Unfällen tun</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Frühlingswetter weckt die Lust auf Skaten, Radeln und Wandern im Lausitzer Seenland</li><li>Notarzt Dr. Eric Rüger von den Sana Kliniken Niederlausitz gibt Tipps zur Ersten Hilfe bei Stürzen, Badeunfällen und Herz-Kreislauf-Problemen</li><li>Experten-Rat für Ersthelfer: Darauf kommt es im Notfall an</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen: Die Outdoor-Saison ist eröffnet – und damit auch die Saison für Freizeitunfälle bei Sport und Bewegung im Freien. Dr. Eric Rüger, Oberarzt in der Zentralen Notaufnahme der Sana Kliniken Niederlausitz, gibt Tipps zur Ersten Hilfe bei Stürzen, Badeunfällen, Kreislaufproblemen und mehr.</strong></p><p>Das angekündigte milde Wetter lockt ins Freie und macht Lust auf ausgedehnte Radtouren und Wanderungen oder eine Runde mit den Inlineskates auf dem ausgedehnten Wegenetz im Lausitzer Seenland. Doch manchmal endet sogar der schönste Ausflug schmerzhaft. Dann ist Erste Hilfe gefragt. In vielen Fällen können auch Laien mit wenigen Handgriffen helfen. „Ideal für unterwegs sind kleine Erste-Hilfe-Sets mit Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel. Optimal sind zusätzlich Handschuhe, isolierende Rettungsdecken und Beatmungstücher. Das alles lässt sich leicht und kompakt verstauen und ist im Notfall eine gute Grundausrüstung, um sich und anderen helfen zu können“, sagt Dr. Eric Rüger, der als Oberarzt in den Zentralen Notaufnahmen der Sana Kliniken Niederlausitz arbeitet und parallel als Notarzt auf den Straßen der Region im Einsatz ist.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9e20025e-bb16-4e2e-a8a9-a669ac5f85b7/1920_istock-1407580670.jpg?49679"><p>&nbsp;</p><p><i>Schmerzhafter Ausflug: Mit geübten Handgriffen kann auch bei einem Outdoor-Unfall schnell Hilfe geleistet werden. Besonders bei Outdoor-Aktivitäten in abgelegenen Bereichen des Lausitzer Seenlandes empfiehlt es sich, immer eine kleine Erste-Hilfe-Ausrüstung dabei zu haben. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/media-library/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Erste-Hilfe-Sets als Begleiter</h2><p>Mit wenig Equipment und etwas Geschick lassen sich kleiner Blessuren direkt an der Unfallstelle versorgen. <span>„Wer beim Skaten oder Radeln stürzt und sich eine Schürfwunde zuzieht, sollte diese am besten noch vor Ort mit klarem Wasser abspülen und dann möglichst steril abdecken, damit sie nicht weiter verschmutzt“, erklärt der Notarzt. Zu Hause oder beim Arzt kann dann die Reinigung mit einem speziellen Wunddesinfektionsmittel erfolgen.</span></p><h2>Barfuß am Strand</h2><p>Wenn die Sonne lacht, wächst die Lust auf Ausflüge an einen der Strände in der Region. Doch manchmal wird das Barfußvergnügen im Sand zur schmerzhaften Erfahrung. „Badeunfälle, bei denen man sich eine Scherbe oder einen anderen Gegenstand in den Fuß tritt, sind gar nicht so selten“, weiß Dr. Eric Rüger. In so einem Fall sollte der Fremdkörper nicht herausgezogen oder gedreht werden. „Am besten ist es, die Wunde rundherum mit einem Tuch zu polstern, um zu verhindern, dass der Gegenstand noch weiter in den Körper gedrückt wird oder abbricht, und dann so schnell wie möglich einen Arzt aufzusuchen“, empfiehlt der Experte.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2e1f0ae5-0d5a-45e0-b5ae-e8fe84f6641d/1920_man-having-injury-while-cycling-outdoors-2025-03-15-04-27-15-utc.jpg?10000"><p><br><i>Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und schon ist es passiert: Vor allem auf Waldwegen des Lausitzer Seenlandes kommt es immer wieder zu Stürzen. Dann hilft oft nur der sterile Verband und die Reinigung der Wunde, bevor es weitergehen kann. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2e1f0ae5-0d5a-45e0-b5ae-e8fe84f6641d/man-having-injury-while-cycling-outdoors-2025-03-15-04-27-15-utc/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Hilfe holen mit den 5 Ws</h2><p>Manchmal ist professionelle Hilfe schon direkt am Ort des Geschehens notwendig. Auch dann können Laien helfen, indem sie Hilfe holen: Laut um Hilfe rufen, umstehende Personen konkret ansprechen und übers Handy den <strong>Notruf 112</strong> wählen. Das geht übrigens auch ohne Empfang vom angestammten Netzbetreiber. Notrufe werden über jedes verfügbare Netz abgesetzt. Damit die Disponenten in der Rettungsleitstelle schnell und effektiv Unterstützung schicken können, brauchen sie wichtige Kerninformationen – die 5 Ws: Wo befindet sich der Notfallort? Was ist passiert? Wie viele Personen sind verletzt? Welche Verletzungen bestehen? Und nicht vergessen: Warten auf eventuelle Rückfragen von der Leitstelle. Im besten Falle kann der Disponent am Telefon Erste-Hilfe-Maßnahmen anleiten und bei Bedarf bei einer Reanimation als Telefon-Coach unterstützen.<br>&nbsp;</p><h2>Warmhalten bis die Profis eintreffen</h2><p>Bis zum Eintreffen der Profiretter sind die Helfer vor Ort gefragt. Wenn jemand schwer gestürzt ist oder sich gar etwas gebrochen hat, ist es wichtig, die Person möglichst wenig zu bewegen. „Manchmal stehen die Menschen unter Schock und spüren gar keinen Schmerz. Um weitere Schäden zu vermeiden und die Wirbelsäule zu schützen, sollte der Patient ruhig gelagert und der Kopf stabilisiert werden“, empfiehlt Dr. Eric Rüger. Sein Tipp: Der Verletzte muss warmgehalten werden – am besten mit einer Wärmedecke, Jacke oder ähnlichem. „Der Körper kühlt sehr schnell aus und das hemmt die Blutgerinnung. Selbst wenn draußen 30 Grad sind, sind das immer noch 7 Grad unter Körpertemperatur.“</p><p>Mit wenigen Handgriffen können Laien auch bei Kreislauf-Problemen helfen: „Wenn jemandem schwindlig ist, weil es sehr warm und schwül ist oder er wenig getrunken hat, hilft es schon, die Beine hochzulegen oder hochzuhalten, damit wieder mehr Blut ins Gehirn fließt“, rät der Notfallmediziner. Bei Übelkeit sollte der Betroffene in die stabile Seitenlage gebracht werden, damit das Erbrochene abfließen kann und nicht in die Atemwege gelangt.<br>&nbsp;</p><h2>Ängste und Hemmschwellen abbauen</h2><p>In Erste-Hilfe-Kursen lernen Teilnehmende in wenigen Stunden, wie Wunden und Frakturen versorgt werden, üben einen korrekten Notruf, die stabile Seitenlage und Herzdruckmassage. „Die nordischen Länder sind in dieser Hinsicht viel weiter als wir und beginnen bereits in der Schule mit solchen Kursen. Studien zeigen dort wesentlich bessere Überlebensraten und geringere neurologische Schäden“, berichtet der Notarzt und ruft dazu auf, regelmäßig Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Denn je öfter Erste-Hilfe-Maßnahmen geübt werden, desto kleiner werden Hemmschwellen und die Angst, etwas falsch zu machen – und das kann im Notfall Leben retten. „Man kann nichts falsch machen. Das Wichtigste ist, auf den Eigenschutz zu achten, sich nicht selbst in Gefahr zu begeben und Hilfe holen“, appelliert der erfahrene Notfallmediziner.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Erste Hilfe,outdoorunfall,Notfall,Notfallmedizin,Notfallambulanz,Sommernotfall]]></category>
            <pubDate>Mon, 19 May 2025 09:02:44 +0200</pubDate>
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