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                    <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 11:44:16 +0100</pubDate>
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                        <title>Mit viel Geduld und großer Unterstützung die Amputation verhindert</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mit-viel-geduld-und-grosser-unterstuetzung-die-amputation-verhindert/</guid><pp:caseid>727029</pp:caseid><pp:subtitle>Patient vom Friedensdorf International - Sayed aus Afghanistan</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="ee9353cfc5a12f1996c73a2c30c7d1f5e">Sayed aus Afghanistan erhielt über 2,5 Jahre eine umfangreiche Behandlung, die Amputation seines Beines konnte so verhindert werden. Heute kann er wieder laufen und zu seiner Familie zurückkehren.</li><li data-list-item-id="e7bff110ae4efc3ae6b9cfc78b2846797">Dr. Felix Ferner und das Sana Klinikum Lichtenfels übernahmen die Behandlung der schwerwiegende Erkrankung des jungen Patienten.</li><li data-list-item-id="ea4ca969497c0019820f797c7235de23c">Das Friedensdorf International organisiert seit 1967 medizinische Versorgung für Kinder aus Krisenländern; die langjährige Kooperation mit der Klinik in Lichtenfels wird fortgeführt, um betroffenen Kindern weiter helfen zu können.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Es ist wohl sein letzter Besuch im oberfränkischen Lichtenfels mit seinem modernen Klinikum – und fast schleicht sich ein bisschen Wehmut ein. Über zweieinhalb Jahre war Sayed (</span><i><span>*Name geändert</span></i><span>), jetzt 14 Jahre alt und aus Afghanistan, immer wieder als Patient im Haus, zuerst am 24. März 2023. Zweieinhalb Jahre nahm die Behandlung seiner Osteomyelitis, einer Knocheneiterung im Oberschenkelknochen, in Anspruch. Eine Zeit, in der Dr. Felix Ferner, Sektionsleiter für Gelenkerhalt und -rekonstruktion am Sana Klinikum Lichtenfels den jungen Patienten begleitete und ihm mit viel Expertise und Feingefühl die dringend notwendige medizinische Behandlung zuteilwerden ließ.</span></p><p><span>„Patienten wie Sayed sind zumeist infolge einer Mangelernährung immungeschwächt. So kann sich aus einer einfachen bakteriellen Infektion, auch aufgrund des mangelnden Zugangs zu geeigneten Medikamenten wie Antibiotika, eine schmerzhafte Knochenentzündung entwickeln, die sich im Körper ausbreitet und auch die Weichteile, Muskeln und Gelenke befallen kann. Oder, wie im Falle von Sayed, die Hüfte – mit allen einhergehenden Folgen für seine Lebensqualität“, beschreibt Dr. Felix Ferner den Verlauf der sehr schmerzvollen Erkrankung. Sayeds Fall war dabei ein ganz besonderer: Seine Erkrankung war so schwer, dass viele Experten den Fall ablehnten. Dr. Felix Ferner aus dem Team von Chefarzt Dr. Jörg Harrer am Sana Klinikum Lichtenfels sprangen ein.</span></p><p><span>In Lichtenfels wurde Sayed mehrfach operiert, die entzündeten Bereiche sorgfältig gereinigt, teilweise entfernt und der Knochen anschließend aufwendig rekonstruiert. Flankierend hierzu kam Antibiotika zum Einsatz, direkt im Knochen und intravenös. Ohne diese Therapie hätte dem Jungen aus dem krisengeschüttelten Afghanistan die Amputation des Beines gedroht. Ein medizinischer Eingriff, der Sayed für sein Leben gezeichnet hätte, und zudem in seinem Heimatland mit einer starken Stigmatisierung einhergegangen wäre.</span></p><p><span>Nun, am Ende seiner Behandlung, steht fest: Das Bein konnte erhalten werden, ein leichtes Hinken wird zurückbleiben, aber einer Rückkehr in die Heimat steht nun nichts mehr entgegen. Es verbleiben zudem keine Implantate im Körper, die eine medizinische Nachsorge in der Heimat notwendig machen würden. Die Entzündung ist nun ausgeheilt. Ein großes Glück für den Teenager, der nun nach der langen Zeit zu seiner Familie zurückkehren kann.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Seit 1967 organisiert das Friedensdorf International die medizinische Behandlung von verletzten und kranken Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten in Europa. Gemeinsam mit Hilfsorganisationen vor Ort spürt das Team betroffene Kinder, die in ihrer Heimat keinen Zugang zu einer adäquaten medizinischen Versorgung haben, auf, regelt alles Organisatorische für einen Aufenthalt in Deutschland bzw. Europa und sucht Partnerkliniken im ganzen Bundesgebiet, die sich der Behandlung annehmen. Die Kinder erhalten für die Dauer der medizinischen Behandlung ein Visum – nach Abschluss der Behandlung kehren sie zu ihren Familien in ihrer Heimat zurück.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Kooperation mit der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Jörg Harrer in Lichtenfels besteht schon viele Jahre. Dass sie auch unter der neuen Geschäftsführung Priorität genießt und eine Fortführung erfährt, freut alle Beteiligten: Die Mitarbeiter des Friedensdorf International, die behandelnden Ärzte im Haus und die betroffenen Kinder aus Krisen- und Kriegsgebieten.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/05d002cc-e5ef-44f6-b314-340945169bee/1920_img_1289.jpeg?88173"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/05d002cc-e5ef-44f6-b314-340945169bee/img_1289/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i> (von links): Freuen sich über den erfolgreichen Behandlungsabschluss - Anja Zimmermann vom Friedensdorf Internation, Patient Sayed und der behandelnde Arzt Dr. Felix Ferner (Copyright: SKOF)</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,friedensdorf,gesunde Kinder,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 15:28:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Hilfe für „Friedensdorf“-Kind Mohammadiah</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/hilfe-fuer-friedensdorf-kind-mohammadiah/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/hilfe-fuer-friedensdorf-kind-mohammadiah/</guid><pp:caseid>605471</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• Seit vielen Jahren engagiert sich PD Dr. med. Thomas Ebinger für die kostenlose medizinische Versorgung von Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten, die von der Initiative „Friedensdorf International“ organisiert wird.&nbsp;</p><p>• Zuletzt befand sich die achtjährige Mohammadiah in stationärer Behandlung des erfahrenen Ärzteteams im Karl-Olga-Krankenhaus. Die komplexen Operationen mussten über einen Zeitraum von mehreren Monaten vorgenommen werden.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Mohammadiah lebt mit ihrem Vater in Afghanistan. Dort kam sie wegen schwerer Verbrennungen über das Hilfsprojekt Friedensdorf International in das Karl-Olga-Krankenhaus nach Stuttgart. Das Mädchen hatte sich vor etwa 4 Jahren in ihrem Heimatland Explosionsverletzungen am ganzen Körper, aber besonders schwer an der linken Hand, zugezogen. Häufig können in Krisengebieten wie Afghanistan Verletzungen nicht adäquat behandelt werden, weshalb in Mohammadiahs Fall Verbrennungskontrakturen mit einer Teilamputation der Finger die Folge waren.&nbsp;<br><br>Vier Operationen waren nötig, seit das Mädchen im Mai zur stationären Behandlung in der handchirurgischen Abteilung des Karl-Olga-Krankenhauses vorgestellt wurde. Zunächst wurde die Funktion des Daumens wiederhergestellt, danach die einzelnen Finger aus dem Narbengewebe gelöst und die verwachsenen Zwischenfingerfurchen neu gebildet. Teilweise wurde dabei auch Gewebe aus der Leiste des Mädchens verwendet. Ein langer Weg, der schließlich dazu führte, dass Mohammadiah Gegenstände wieder greifen kann. Um diese Bewegungen zu trainieren war konsequente Übung nötig, die das physiotherapeutische Team im Haus begleitete. „Aufgrund der Schwere der Verletzungen ist keine Funktion auch nur ansatzweise entsprechend einer normal-entwickelten Hand möglich – auch unter Ausschöpfung sämtlicher operativer Möglichkeiten“, betont Dr. Ebinger. „Wir sind dennoch wirklich sehr zufrieden mit dem Gesamtergebnis und wünschen Mohammadiah im Namen des ganzen Hauses alles Gute“. Seine Klinik für Hand-, Plastische und Mikrochirurgie ist innerhalb des Schwerstverletzungsartenverfahrens Hand (SAV) für jede Verletzung bis hin zu sehr komplexen Eingriffen spezialisiert.&nbsp;<br><br>Nicht nur das ärztliche Team, auch das Pflegepersonal kümmerte sich liebevoll um das schüchterne Mädchen. Insbesondere Schwester Zumka, die sich als Friedensdorf-Betreuerin um das Mädchen kümmerte, schaffte es ein vertrautes Verhältnis aufzubauen. So ging es auch mal raus aus dem Krankenhaus – einfach mal zum Eis essen. Anfang November wurde Mohammadiah aus der stationären Behandlung entlassen. Bevor es in das Heimatland zurückgeht, wird das Mädchen noch etwas Zeit und eine Abschiedsfeier mit anderen Friedendorfkindern in Oberhausen verbringen.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/674d2c3b-dd5d-4260-9019-086941f7a0fd/1920_bdquofriedensdorfldquo-kindmohammadiah.jpg?35729"><p><span>links Schwester Zumka mit Mohammadiah, rechts Chefarzt PD Dr. med. Thomas Ebinger</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,KOK,Stuttgart,Karl-Olga-Krankenhaus,handchirurgie,friedensdorf,Chirurgie]]></category>
            <pubDate>Mon, 06 Nov 2023 12:55:36 +0100</pubDate>
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