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                    <pubDate>Wed, 27 May 2026 09:03:10 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Schluss mit Gelenkschmerzen?!</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/schluss-mit-gelenkschmerzen/</guid><pp:caseid>746333</pp:caseid><pp:subtitle>Achenbach-Krankenhaus informiert über Gelenkersatz</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="eedd18509adb4e97edf9922fe3e9a1b7a"><span style="color:#999999;"><span>Kostenfreie Patienteninformation am 10. Juni im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e687e71ec5d008f4f6c4621af0594cf72"><span style="color:#999999;"><span>Dr. Henrik Naumburger, Leiter des Endoprothetik-Zentrum, informiert über Ursachen, Therapie und modernen Gelenkersatz für Knie und Hüfte</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e788d7f60013555ac1a56f03493d028dc"><span style="color:#999999;"><span>Fragerunde für Patienten und Angehörige</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Rund acht Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Gelenkverschleiß. Eine schmerzhafte Angelegenheit, die nicht nur Mobilität im Alltag, sondern oft auch Lebensqualität kostet. Bei der kostenfreien Patientenveranstaltung „Schluss mit Gelenkschmerzen?!“ informiert Dr. Henrik Naumburger, Leiter des Endoprothetik-Zentrum im Achenbach-Krankenhaus, am 10. Juni, um 17.30 Uhr, über Ursachen für Gelenkverschleiß, zeigt Behandlungsmöglichkeiten auf und erklärt, wann Gelenkersatz helfen kann.</strong></p><p>Wenn jeder Schritt schmerzt, wird vieles im Alltag zur Herausforderung. Aufstehen vom Sofa, der Weg zum Einkaufen, die Treppe zur Wohnungstür: Was früher selbstverständlich war, kostet plötzlich Kraft und Überwindung. Gelenkschmerzen durch Arthrose nehmen Betroffenen oft Stück für Stück die Beweglichkeit und damit ein Stück Lebensqualität. „Viele Menschen kommen dann zu uns, wenn die Schmerzen den Alltag bereits stark einschränken und konservative Therapien nicht mehr den gewünschten Erfolg bringen“, sagt Dr. Henrik Naumburger, Leiter des zertifizierten Endoprothetik-Zentrums Königs Wusterhausen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/8d9cd8c2-40c7-423f-afe6-ccd72a87f101/1920_endoprothetik_4233.jpg?10000"><p><br><i>Dr. Henrik Naumburger, Leiter des Endoprothetik-Zentrum im Achenbach-Krankenhaus, erklärt einem Patienten den Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/8d9cd8c2-40c7-423f-afe6-ccd72a87f101/endoprothetik_4233/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Wenn Schmerz den Alltag bestimmt</h2><p>Arthrose ist oft ein schleichender Prozess. Der schützende Knorpel im Gelenk baut sich immer weiter ab. Das Ergebnis: Bewegungen werden zunehmend schmerzhaft und Betroffene immer weniger mobil. Wenn irgendwann jeder Schritt schwerfällt, kann ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk neue Perspektiven schaffen – für mehr Beweglichkeit und mehr Unabhängigkeit im Alltag. „Eine solche Entscheidung muss gut überdacht sein, denn der Eingriff ist irreversibel. Daher nehmen wir uns sehr viel Zeit für eine ausführliche Beratung, schauen uns die Befunde genau an und zeigen dem Patienten mögliche Optionen auf“, betont der erfahrene Orthopäde.</p><h2>Moderne Endoprothetik – schonend und präzise</h2><p>Seit dem Jahr 2022 ist das Endoprothetik-Zentrum im Achenbach-Krankenhaus zertifiziert. Das interdisziplinäre Team aus versierten Operateuren, Therapeuten und speziell geschulten Pflegekräften hat den kompletten Behandlungsweg auf das Rapid-Recovery-Programm abgestimmt. Dieses multimodale Konzept fördert die schnellere Erholung nach chirurgischen Eingriffen. Fester Bestandteil ist eine umfangreiche Patientenschule, bei der Betroffene und Angehörige vor dem Eingriff gründlich aufgeklärt werden und unter anderem bereits eine Gangschule absolvieren, damit der Umgang mit den Gehhilfen für die erste Zeit mit dem neuen Ersatzgelenk leichter fällt. „Außerdem arbeiten wir heute in der Gelenkchirurgie mit sehr schonenden, minimalinvasiven Verfahren. Unser Ziel ist es, das umliegende Gewebe möglichst zu schützen und die Belastung für den Körper so gering wie möglich zu halten“, erklärt Dr. Henrik Naumburger.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ec8e5250-b477-47e7-94c5-9a50768fb3ed/1920_endoprothetik_4486.jpg?10000"><p><br><i>Physiotherapie und eine spezielle Gangschule schon vor dem Eingriff sind Teil des Rapid-Recovery-Programms am Achenbach-Krankenhaus. Damit Patienten nach der Gelenksersatz-OP schnell wieder fit sind.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ec8e5250-b477-47e7-94c5-9a50768fb3ed/endoprothetik_4486/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Schnell wieder in Bewegung kommen</h2><p>Ein weiterer wichtiger Baustein ist die frühe Mobilisation nach dem Eingriff. Mit Unterstützung der Physiotherapie beginnen die Patienten in der Regel bereits wenige Stunden nach dem Eingriff wieder mit den ersten Schritten. Die enge Begleitung durch erfahrene Therapeuten hilft ebenso wie ein individuell angepasstes Schmerzmanagement dabei, sicher und Schritt für Schritt in den Alltag zurückzufinden.</p><h2>Informieren. Verstehen. Fragen stellen.</h2><p>Die Veranstaltung richtet sich an Patienten und deren Angehörige. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich. Der Vortrag beginnt am 10. Juni um 17.30 Uhr im Konferenzraum II im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Im Anschluss steht Dr. Henrik Naumburger für Fragen zur Verfügung.</p><p><span style="color:#0069b4;"><strong>Auf einen Blick</strong></span><br>Patientenveranstaltung: „Schluss mit Gelenkschmerzen“<br>Datum: 10. Juni 2026<br>Uhrzeit: 17:30 Uhr<br>Ort: Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen, Konferenzraum II</p><p>Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.</p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,Gelenkchirurgie,gelenkersatz,hueftgelenkersatz,Kniegelenkersatz,patienteninfoveranstaltung]]></category>
            <pubDate>Wed, 27 May 2026 09:03:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Patientenveranstaltung am Sana Klinikum Neustadt „Gelenkersatz an Hüfte und Knie – Was Sie wissen müssen&quot;</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/patientenveranstaltung-am-sana-klinikum-neustadt-gelenkersatz-an-huefte-und-knie--was-sie-wissen-muessen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/patientenveranstaltung-am-sana-klinikum-neustadt-gelenkersatz-an-huefte-und-knie--was-sie-wissen-muessen/</guid><pp:caseid>739639</pp:caseid><pp:subtitle>Ganzheitliche Versorgung aus einer Hand</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e7b8aab74ecc6c7e05bc4285f365f7d15"><p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto"><strong>Expertenvorträge zum Gelenkersatz</strong>: Alessandro Abbate informiert über moderne Behandlungsmethoden, den richtigen OP-Zeitpunkt und die durchgängige Betreuung von der ambulanten Erstberatung im MVZ bis zur stationären Operation.</p></li><li data-list-item-id="e42ce5d4a29ff69f8af5ff41bc121531b"><p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto"><strong>Physiotherapie für schnelle Mobilisierung</strong>: Manuela Greiner zeigt, wie Patienten durch gezielte Physiotherapie nach dem Eingriff rasch wieder auf die Beine kommen und was sie selbst zum Heilungsprozess beitragen können.</p></li><li data-list-item-id="e75f4d6e91afa9ffd890dc1ba74d4b063"><p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto"><strong>Kostenfreier Informationsabend mit Fragerunde</strong>: Am 26. März 2026, 17:30 – 19:00<span>&nbsp;</span>Uhr im Foyer der Sana Klinik Neustadt – ohne Anmeldung, mit Möglichkeit für persönliche Fragen an die Experten.</p></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto">Verschleiß an Hüft- und Kniegelenken gehört zu den häufigsten orthopädischen Erkrankungen. Wenn konservative Therapien nicht mehr ausreichen, kann ein künstlicher Gelenkersatz die Lebensqualität erheblich verbessern. Doch viele Betroffene sind verunsichert: Wann ist eine Operation wirklich sinnvoll? Wie läuft der Eingriff ab? Und wie geht es danach weiter?</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto">Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt das Sana Klinikum Neustadt bei einer kostenlosen Patientenveranstaltung am 26. März 2026 von 17:30<span>&nbsp;</span>bis 19:00<span>&nbsp;</span>Uhr im Foyer der Klinik Neustadt.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto"><strong>Experten informieren – aus einer Hand</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto">Alessandro Abbate, Oberarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Arzt im MVZ Neustadt, erläutert in seinem Vortrag die Grundlagen des Gelenkersatzes: Welche Behandlungsoptionen gibt es? Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Operation? Wie läuft der Eingriff ab? Dabei legt er besonderen Wert auf die durchgängige Betreuung der Patienten – von der ambulanten Erstberatung im MVZ über den stationären Eingriff bis zur Nachsorge.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto">Manuela Greiner, Teamleitung der Physiotherapie am Sana Klinikum Neustadt, zeigt in ihrem Vortrag, wie Physiotherapie den Heilungsprozess unterstützt und was Patienten selbst tun können, um nach dem Eingriff schnell wieder mobil zu werden.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto"><strong>Raum für individuelle Fragen</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto">Im Anschluss an die Vorträge haben Besucher die Möglichkeit, persönliche Fragen an die Experten zu richten. Die Veranstaltung richtet sich an Patienten, Angehörige und alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2d982b21-62dc-4158-95a6-125ddca49775/1920_jdr.abbate_alessandro_0975_ok.jpg?10000"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2d982b21-62dc-4158-95a6-125ddca49775/jdr.abbate_alessandro_0975_ok/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i>: Dott. Alessandro Abbate (Copyright: SKOF)&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Gelenkchirurgie,gelenkersatz,hueftgelenk,kniegelenk,Kniegelenkersatz,Endoprothetik,Hüftendoprothesenversorgung,Knieendoprothesenversorgung,ambulante Angebote,Physiotherapie]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 14:40:26 +0100</pubDate>
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                        <title>Von der Piste auf den OP-Tisch</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/von-der-piste-auf-den-op-tisch/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/von-der-piste-auf-den-op-tisch/</guid><pp:caseid>735732</pp:caseid><pp:subtitle>Wie der Senftenberger Experte Dr. Heiko Richter verletzte Wintersportler zurück auf die Bretter bringt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e626fcdac996b0862a190bc1789744045"><span style="color:#999999;"><strong>Wintersport & Knie:</strong><span>&nbsp;</span>Kreuzbandrisse zählen zu den häufigsten Sportverletzungen.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="eae7a9d066e26c179cd2a52948a53a07e"><span style="color:#999999;"><strong>Individuelle Entscheidung:</strong><span>&nbsp;</span>Nicht jede Ruptur muss sofort operiert werden.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e9c98af71a5fec7ebd2e6b32c52d855ba"><span style="color:#999999;"><strong>Schonend & strukturiert:</strong><span>&nbsp;</span>Moderne OP-Methoden und klare Reha in den<span>&nbsp;Sana Kliniken Niederlausitz</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Winterzeit ist Pistenzeit – voller Spaß und Schwung, aber manchmal auch riskant. Ein falscher Dreh, ein zu heftiger Sprung und schon heißt es: Arztbesuch statt Aprés Ski. So mancher Lausitzer ist schon mit einem Kreuzbandriss aus dem Winterurlaub zurückgekehrt. In solchen Fällen hilft Dr. Heiko Richter, Leitender Oberarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Neurotraumatologie und Wirbelsäulenchirurgie. Er ist darauf spezialisiert, Kniegelenken mit Kreuzbandplastiken wieder Stabilität zu geben – nicht nur nach Unfällen auf der Skipiste.</span></p><h2 style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Mitbringsel mit Folgen</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Statt Souvenirs vom Urlaubsort bringt sich so mancher Winterurlauber eine schmerzhafte Erinnerung mit: Kreuzbandrupturen gehören zu den häufigsten Verletzungen beim Wintersport. Studien zufolge kommt es in Deutschland jedes Jahr rund 100.000-mal zu Kreuzbandrissen – besonders häufig beim Skifahren oder Fußball.&nbsp; Denn bei diesen Sportarten wird das Bein teilweise stark verdreht. Der ungewohnte Stress für das Gelenk kann dafür sorgen, dass das vordere Kreuzband, das wie ein Stützpfeiler für Stabilität im Knie sorgt, reißt.</span></p><h2 style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Schmerz und Schwellung</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>„Patienten berichten gelegentlich, dass sie trotz der Verletzung noch die Piste hinter gekommen sind. In solchen Fällen sorgt das Adrenalin dafür, dass der Schmerz erst einmal nicht spürbar ist. Spätestens eine halbe Stunde nach dem Unfall setzen dann aber die Schmerzen und das Knie schwillt an“, erklärt Dr. Heiko Richter. Der erfahrene Unfallchirurg ist auf Kreuzbandplastiken spezialisiert und hat schon vielen Patienten mit einer Operation wieder neuen Halt im Kniegelenk geschenkt.</span></p><h2 style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Geduld und Kühlung</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Um festzustellen, wo genau und wie groß der Schaden im Gelenk ist, empfiehlt der Oberarzt eine Röntgenuntersuchung zur Erstdiagnose. „In der Regel folgt dann ein MRT.&nbsp; Ist das Knie stark angeschwollen, hilft eine Punktion“, erklärt Dr. Heiko Richter die ersten Schritte zur Abklärung. Denn häufig sind bei dieser Art von Verletzung auch benachbarte Körperteile wie Knorpel, Meniskus oder Seitenbänder mitbetroffen. Ein ausgerenktes Knie oder eine Fraktur müssen zeitnah versorgt werden, andere Verletzungen können oft verzögert behandelt werden. In der akuten Phase helfen dann Kühlung und Schmerzmedikation.&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1f92c7b5-d374-43e3-ab8b-19ad4e03a789/1920_heikorichter_5539.jpg?10000"><p style="margin-left:0px;text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><i><span>Rupturen des Kreuzbandes gehören zu den häufigsten Verletzungen beim Skifahren und Fußballspielen. Dr. Heiko Richter ist auf Kreuzbandplastiken spezialisiert, um Kniegelenken wieder Stabilität zu geben. </span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1f92c7b5-d374-43e3-ab8b-19ad4e03a789/heikorichter_5539/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Besser nicht sofort operieren</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>„Wenn eine Kreuzbandruptur festgestellt wurde, muss diese nicht sofort operiert werden – sofern man kein Leistungssportler ist. Ich empfehle häufig eine heimatnahe Versorgung, als eine OP im Ausland. Das spart zum einen Kosten und zum anderen können die anderen Mitreisenden noch den Urlaub fortsetzen. Der große Vorteil aus medizinischer Sicht ist, dass die Entzündungsphase abklingen kann. Dadurch sinkt das Risiko einer Arthrofibrose, also einer schmerzhaften Gelenkversteifung“, sagt der Oberarzt. Nach einer Kreuzbandruptur dauert es etwa vier bis sechs Wochen bis die Schwellung und Überwärmung des Knies abklingen. Während dieser Zeit kann Physiotherapie dabei helfen, die Beweglichkeit zu fördern.</span><br>&nbsp;</p><h2 style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Eingriff sorgfältig prüfen</strong>&nbsp;</span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Wenn das Knie nicht mehr akut entzündet ist, lohnt es, eine Operation gründlich abzuwägen. „Für normale Bewegungen wie Gehen oder Fahrradfahren benötigen wir das Kreuzband nicht unbedingt. Entscheidend sind Faktoren wie die wahrgenommene Instabilität, das Alter des Patienten und seine sportlichen Ansprüche“, erklärt Dr. Heiko Richter. Zur Abklärung der Schädigung nutzen die Experten in den Sana Kliniken Niederlausitz neben einer sorgfältigen Anamnese, MRT und klinischen Test auch die Möglichkeiten einer Arthroskopie: Dabei wird über einen kleinen Hautschnitt am Knie eine Kamera eingeführt, um den Zustand des Gelenks genauer beurteilen zu können.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/8348060a-520f-4c5d-9375-8ecf525a9824/1920_skiunfall-symbolfoto.jpg?64644"><p>&nbsp;</p><p><i>Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit reicht auf der Skipiste aus und schon geht es direkt vom Hang aus auf den OP-Tisch. Besonders schlimme Unfälle werden meist direkt in den Skigebieten behandelt. Dr. Heiko Richter rät jedoch bei Bänder-Verletzungen eher zu einer OP in der Heimat. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/8348060a-520f-4c5d-9375-8ecf525a9824/skiunfall-symbolfoto/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Schonende OP-Methode</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Entscheidet sich der Patient für eine Operation, nutzt das Team um Dr. Heiko Richter meist eine Sehne aus dem Oberschenkel des Betroffenen, um das Kreuzband zu rekonstruieren. Der Eingriff erfolgt minimal-invasiv – also mit möglichst kleinen Schnitten, um das Gewebe zu schonen und eine schnelle Genesung zu ermöglichen. Bei&nbsp; der Rekonstruktion des Kreuzbandes aus körpereigenem Material wird das Transplantat in das Gelenk eingezogen und mit einem Titanclip sowie selbstauflösenden Schrauben im Oberschenkelknochen und Schienbein fixiert. Der Eingriff dauert in der Regel rund eine Stunde. Nach der Operation werden die Patienten meist für eine Nacht stationär versorgt und erhalten Kühlung sowie Schmerzmedikation, die dann zu Hause fortgesetzt wird.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;">&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Kreuzband,Gelenkchirurgie,Skiunfall]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 08:17:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Endoprothetikzentrum am Sana Klinikum Landkreis Biberach erfolgreich rezertifiziert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/endoprothetikzentrum-am-sana-klinikum-landkreis-biberach-erfolgreich-rezertifiziert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/endoprothetikzentrum-am-sana-klinikum-landkreis-biberach-erfolgreich-rezertifiziert/</guid><pp:caseid>726853</pp:caseid><pp:subtitle>Höchste Qualität in der Gelenkversorgung erneut bestätigt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie" target="_blank"><span><strong>Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie</strong></span></a><span><strong> am Sana Klinikum Landkreis Biberach steht unter der Leitung von Chefarzt Dr. Christoph Riepl für eine leitliniengerechte und qualitativ hochwertige Versorgung im Bereich des künstlichen Gelenkersatzes. Nun wurde die Fachabteilung von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) erneut als </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie/endoprothetikzentrum" target="_blank"><span><strong>Endoprothetikzentrum</strong></span></a><span><strong> rezertifiziert.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>In Deutschland werden jährlich rund 188.000 Hüft- und 156.000 Kniegelenke implantiert. Etwa fünf Millionen Menschen leiden an Arthrose – einer der häufigsten Gelenkerkrankungen überhaupt. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, daran zu erkranken; Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Doch auch jüngere Menschen können infolge von Verletzungen, Entzündungen oder chronischem Verschleiß an Arthrose leiden. </span>Während konservative Behandlungsmethoden den Verlauf verlangsamen können, ist bei vollständig zerstörtem Gelenkknorpel ein künstlicher Gelenkersatz meist die wirksamste Möglichkeit, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit <span>wiederherzustellen</span>.</p><p style="text-align:justify;">Im Landkreis Biberach steht Patienten mit Gelenkerkrankungen eine spezialisierte Anlaufstelle zur Verfügung: Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie am Zentralkrankenhaus ist seit 2019 von der DGOOC als Endoprothetikzentrum zertifiziert. <span>Mit der erneuten Rezertifizierung wurde bestätigt, dass das Zentrum weiterhin die hohen Anforderungen und Qualitätskriterien der Fachgesellschaft erfüllt. </span>Grundlage dafür sind strenge Vorgaben an Struktur- und Prozessqualität. Ein zentraler Aspekt ist die operative Erfahrung, die durch eine festgelegte Mindestanzahl an Erstimplantationen und Wechseleingriffen pro Jahr nachgewiesen werden muss. Im Rezertifizierungsaudit überprüfen unabhängige Experten alle Abläufe – von der Erstberatung über Aufnahme und Operation bis hin zur Nachsorge.</p><p style="text-align:justify;">Für Zentrumsleiter Dr. Christoph Riepl, seit April dieses Jahres Chefarzt der Klinik, ist die Rezertifizierung ein erster gemeinsamer Erfolg in seinem neuen Wirkungskreis. Getragen wurde dieser durch die enge Zusammenarbeit mit Zentrumskoordinator Dr. M.D. Samer Abuamriah, dem Hauptoperateur Dr. Thomas Christ sowie den Kooperationspartnern und Hauptoperateuren Dr. Thomas Mattes, Dr. Harald Bitschnau, Raymund Bay, PD Dr. Peter Keppler und Dr. Sebastian Jung. Neu ist, dass die Zertifizierung erstmals auf alle in Biberach tätigen Operateure ausgeweitet wurde. Diese einheitliche Anwendung der Standards erhöht einerseits die Patientensicherheit und erleichtert zugleich die komplexen Abläufe. <span>„</span>Die Rezertifizierung bestätigt die großartige Arbeit aller Kolleginnen und Kollegen im Haus sowie der Partner, mit denen wir bereits seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten. Eine hervorragende Teamleistung, für die ich mich bei allen Verantwortlichen herzlich bedanke<span>“, betont Dr. Riepl.</span></p><p style="text-align:justify;">Im Endoprothetikzentrum arbeiten erfahrene Fachärzte Hand in Hand mit einem interdisziplinären Team aus Pflegekräften, Physiotherapeuten und dem Sozialdienst. <span>Ziel ist es, Patienten nicht nur operativ auf höchstem Niveau zu versorgen, sondern sie umfassend vor, während und nach dem Eingriff zu begleiten. Das Leistungsspektrum umfasst sämtliche primären und sekundären Gelenkersatzverfahren an Schulter, Ellenbogen, Hüfte und Knie. Dabei ist es für ein optimales Operationsergebnis entscheidend, „die natürliche Anatomie des Gelenks möglichst exakt wiederherzustellen und das umliegende Gewebe bestmöglich zu schonen“, </span>erklärt Dr. Riepl<span>.</span> Neu im Leistungsspektrum ist seit seiner Übernahme der chefärztlichen Leitung auch die hochspezialisierte Versorgung von Knochenbrüchen an bereits eingesetzten künstlichen Gelenken. Ergänzt wird das operative Angebot durch ganzheitliche konservative Behandlungsformen wie Chirotherapie, Infiltrationen oder Stoßwellentherapie im Rahmen der ambulanten Behandlung in den Medizinischen Versorgungszentren. „Jede Behandlung basiert auf einer präzisen Diagnostik und berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse. Unser Anspruch ist es, für jeden Patienten den bestmöglichen Weg zu finden. Der Gelenkersatz bleibt dabei die letzte Option, wenn alle gelenkerhaltenden Maßnahmen ausgeschöpft sind.“</p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Weitere Informationen und Terminvereinbarungen</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das Biberacher Sana Klinikum bietet mittwochs von 10.00 bis 13.30 Uhr eine Endoprothetiksprechstunde an. Termine können unter Tel. 07351 55-7101 vereinbart werden. Montags und freitags stehen zudem Termine in der chirurgisch-orthopädischen MVZ-Praxis im Ärztezentrum am Klinikum zur Verfügung. Weitere Informationen unter </span><a href="http://www.sana.de/bc-mvz"><span>www.sana.de/bc-mvz</span></a><span>.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/60e4309d-9e03-43bd-883a-c2b142a43f80/1920_251030_pmsana_endoprothetikzentrumamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert.jpg?10000"><p><i><span>Im rezertifizierten Endoprothetikzentrum unter der Leitung von Dr. Christoph Riepl (dritter von rechts) profitieren Patienten von einer spezialisierten, leitliniengerechten Behandlung bei Gelenkverschleiß.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/60e4309d-9e03-43bd-883a-c2b142a43f80/251030_pmsana_endoprothetikzentrumamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Rezertifizierung,Zertifizierung,Audit,Endoprothetik,Endoprothetikzentrum,Orthopaedie,Gelenkchirurgie,gelenkersatz,hueftgelenk,kniegelenk,Kniegelenkersatz,hueftgelenkersatz,Schulter,schulterendoprothetik]]></category>
            <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 12:50:23 +0100</pubDate>
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                        <title>Profi-Hilfe nach dem Skiunfall</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/profi-hilfe-nach-dem-skiunfall/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/profi-hilfe-nach-dem-skiunfall/</guid><pp:caseid>687057</pp:caseid><pp:subtitle>Niederlausitzer Experte rät zur Wartezeit vor der Operation</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li><span>Kreuzbandruptur gehört zu häufigen Verletzungen beim Wintersport</span></li><li><span>Senftenberger Gelenkchirurg gibt Knien mit Kreuzband-Plastiken wieder Halt</span></li><li>Ausführliche Beratung vor der Operation und umfangreiches Schema zur Nachbehandlung</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Winterferien sind Wintersportzeit. Doch nicht selten endet die Abfahrt auf der Piste nicht beim fröhlichen Aprés Ski, sondern beim Arzt. Die Spezialisten der Senftenberger Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Neurotraumatologie und Wirbelsäulenchirurgie reparieren kaputte Gelenke und gebrochene Knochen. Eines der Spezialgebiete von Dr. Heiko Richter, Leitender Oberarzt der Klinik, sind Kreuzbandplastiken. Mit Knowhow und Erfahrung gibt er Knien so wieder Stabilität.</strong></p><p>Schlüsselbeinfrakturen, ausgerenkte Schultergelenke, gebrochene Oberarme und Handgelenke oder verrenkte Ellbogen gehören zu den Klassikern unter den Wintersportverletzungen. Beim Skifahren - wie auch beim Fußballspielen - trifft es außerdem nicht selten das vordere Kreuzband, weil das Bein zu stark gedreht oder in die ungewohnte X-Bein-Stellung gebracht wird. Wenn das vordere Kreuzband unter solchen Belastungen anreißt oder komplett zerreißt, verliert das Gelenk seine Stabilität.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0c13a416-1a88-44d5-8adb-cfd52ecc20ec/1920_heikorichter-5547.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Anhand eines Modells erklärt Dr. Heiko Richter Patienten anschaulich, wie die Kreuzbandplastik eingesetzt und dem Knie nach einer Ruptur neue Stabilität geben kann.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0c13a416-1a88-44d5-8adb-cfd52ecc20ec/heikorichter-5547/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Verzögerter Schmerz und Schwellung</h2><p>„Patienten mit einer Kreuzbandruptur kommen manch-mal sogar noch den Hang hinunter. Aber spätestens nach 30 Minuten schwillt das Knie an und der Schmerz schießt ein“, weiß Dr. Heiko Richter, Leitender Oberarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Neurotraumatologie und Wirbelsäulenchirurgie in Senftenberg. Eine Kreuzbandruptur geht häufig mit einer kombinierten Verletzung am Schienbeinkopf oder an der Oberschenkelrolle sowie Verletzungen am Meniskus und den Seitenbändern einher. „Die erste Untersuchungsmaßnahme ist zunächst eine Röntgenaufnahme. Wenn keine Knochenbrüche vorliegen, folgt häufig ein MRT.&nbsp; Ist das Knie stark angeschwollen, hilft eine Punktion“, erklärt Dr. Heiko Richter. Knochenbrüche sollten frühzeitig definitiv versorgt werden. Andere Verletzungen können oft verzögert behandelt werden. Zunächst sollte gekühlt und ausreichend Schmerzmittel eingenommen werden.</p><h2>Akute Entzündungsphase abwarten</h2><p>„Erbringt die weitere Diagnostik dann einen Kreuzbandriss, muss nicht zwangsläufig sofort operiert werden. In diesem Fall würde ich eher zu einer heimatnahen Versorgung raten. Das spart auf der einen Seite Kosten und ermöglicht auf der anderen Seite den Mitreisenden, ihren Urlaub noch weiter zu genießen. Mit den Gehstützen und einer Kniebandage muss man sich allerdings arrangieren. Allerdings zwingt eine vordere Kreuzbandruptur auch nicht zur Eile. Die Sofort- oder frühzeitige Versorgung bleibt häufig den Leistungssportlern vorbehalten, weil es für sie keine vernünftige Alternative gibt“, sagt der erfahrene Gelenkchirurg. Die überwiegende Zahl der Kreuzbandpatienten wird verzögert operiert. Zunächst soll die akute Entzündungsphase abklingen, Schwellung und Überwärmung des Knies müssen zurückgegangen sein. In dieser Phase, die sich über vier bis sechs Wochen erstreckt, kann eine Physiotherapie helfen, die freie Beweglichkeit des Knies zurückzuerlangen. In dieser Entzündungsphase sollte möglichst nicht operiert werden, da es zu einer Arthrofibrose kommen kann.</p><h2>Ausführliche Beratung vor einer möglichen OP</h2><p>Regelmäßig berät Dr. Heiko Richter Patienten mit einem Kreuzbandriss ausführlich, ob eine Operation notwendig oder verzichtbar ist: „Wir benötigen das Kreuzband für das normale Geradeauslaufen oder Fahrradfahren nicht. Es ist wichtig, genau zu schauen, wie stark der Patient beeinträchtig ist, wie sehr er eine Instabilität spürt, wie alt er ist und welche Ansprüche er an Sport und andere Hobbys hat.“ Durch eine Spiegelung des Knies bekommt der Facharzt zusätzlich zum MRT, zur Anamnese und diversen Bewegungstests Klarheit. Dafür wird über einen winzigen Schnitt am Knie eine Mini-Kamera eingeführt. Mit ihrer Hilfe kann der Chirurg den Zustand der Knochen, Bänder und Co. genau beurteilen.&nbsp; Finden sich bei der Spiegelung weitere Verletzungen, zum Beispiel an den Menisken, werden diese mitversorgt. Für die eigentliche Kreuzbandrekonstruktion wird eine Sehne von der Innenseite des Oberschenkels über einen kleinen Schnitt entnommen. Manchmal wird allerdings auch eine zweite Sehne benötigt, damit das zukünftige Kreuzbandtransplantat die nötige Stärke hat. Das vordere Kreuzband hat im Durchschnitt einen Durchmesser von acht bis zehn Millimetern.&nbsp; Um das zu erreichen, werden die Sehnen zu einem Vierfachstrang aufbereitet.</p><p>Ist das Transplantat aufbereitet, wird unter Hilfe von speziellen Zielinstrumenten ein Loch in den Oberschenkelknochen und das Schienbeinplateau gebohrt. In diese Löcher wird dann das Transplantat eingezogen und unter Verwendung von Titanclip und selbstauflösenden Schrauben&nbsp; fixiert. Die gesamte Operation erfolgt minimal-invasiv, also als sogenannte Schlüsselloch-OP, unter permanenter Spülung mit Kochsalzlösung.</p><h2>Hilfestellung mit Nachbehandlungsschema</h2><p>Nach dem rund einstündigen Eingriff werden die Patienten in der Regel noch für eine Nacht stationär versorgt, erhalten Kühlung und Schmerzmittel. Beides ist dann auch noch in den kommenden Tagen zu Hause notwendig. „Die Patienten erhalten von uns ein Nachbehandlungsschema“, erklärt der Arzt. Rund eine Woche darf das Bein, das zusätzlich mit einer Orthese gestützt wird, nicht belastet werden. Danach geht es Stück für Stück mit Unterstützung durch eine Physiotherapie über die Teilbelastung in Richtung Vollbelastung.&nbsp; „Ideal sind zwei- bis dreimal Physiotherapie pro Woche. Je intensiver die Nachbehandlung am Anfang erfolgt, desto schneller stellen sich Erfolge ein“, sagt der Gelenkexperte. Das erste Etappenziel nach rund sechs Wochen heißt: beschwerdefrei laufen und bis zu 90 Grad beugen. Danach stehen der Muskelaufbau und die Feinkoordination im Fokus. „Die Nachbehandlung erstreckt sich über rund zwölf Wochen. Bis zur Rückkehr zu einer Sport- und Wettkampfbelastung dauert es etwa neun Monate. Der Umbauprozess im Knie braucht diese Zeit, schließlich wollen wir ja, dass das Implantat fest im Knie verwächst“, mahnt der Gelenkexperte Dr. Heiko Richter Betroffene nach einer Verletzung zur notwendigen Geduld.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Kreuzband,Gelenkchirurgie]]></category>
            <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 08:14:42 +0100</pubDate>
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