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                    <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 09:35:27 +0200</pubDate>
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                        <title>500. gynäkologische Operation mit dem da Vinci‑OP‑Roboter</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/500-gynaekologische-operation-mit-dem-davincioproboter/</guid><pp:caseid>763396</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e9037f48adeddca8cf79f1467b0edb9f8">Robotisch-assistierte Chirurgie mit dem da Vinci-System am Sana Klinikum Coburg ermöglicht hochpräzise, minimalinvasive Eingriffe mit kleinsten Zugängen – </li><li data-list-item-id="ec06e90b37ad8025b704600f0a34b0c08">Beispiel Patientin Manuela G.: 90‑minütiger Eingriff zur Behandlung von Senkungsbeschwerden, wenige Tage Krankenhausaufenthalt, rasche Mobilisation und deutliche Linderung von Druck‑, Blasen‑ und Darmbeschwerden; Patientin und behandelnder Arzt sind sehr zufrieden.</li><li data-list-item-id="e98be5eded137862a86d78da9d1365172">Meilenstein: 500. Patientin operiert – die Technik ist fest etabliert, erweitert das Behandlungsspektrum und sichert eine leitliniengerechte, moderne Versorgung.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>„Diese Technik ist ein Segen für die Patientinnen“, zeigt sich Chefarzt Dr. Hans‑Harald Altmann überzeugt. Er ist einer der Stammoperateure des Hauses, der mit dem Robotiksystem da Vinci am Sana Klinikum Coburg operiert. „Die robotisch‑assistierte Methode ermöglicht eine besonders präzise Operation über kleinste Zugänge, selbst in anatomisch engen Bereichen. Das hat weniger Blutverlust, geringere Schmerzen und eine schnellere Erholung zur Folge.“</span></p><p><span>Davon konnte sich auch Manuela G. kürzlich überzeugen. Die lebensfrohe 68‑Jährige stellte sich mit Senkungsbeschwerden in der Fachabteilung vor – einem häufigen Krankheitsbild bei Frauen ab einem gewissen Alter. Damit einher ging ein Druckgefühl im Bauchraum, verbunden mit Darm‑ und Blasenbeschwerden bis hin zu Inkontinenz. Das ist nun Geschichte: Der minimalinvasive Eingriff, der die Senkungsbeschwerden behob, dauerte rund 90 Minuten; bereits wenige Tage später konnte die Patientin das Klinikum verlassen. „Ich habe mich im Sana Klinikum Coburg sehr gut aufgehoben gefühlt“, berichtet Manuela G. „Vorbehalte gegenüber dem OP‑Roboter hatte ich keine. Nach der Operation war ich schnell wieder auf den Beinen und vor allem froh, dass das belastende Druckgefühl und die Probleme mit der Blase deutlich nachgelassen haben.“</span></p><p><span>Das häufige Beschwerdebild führt dazu, dass Eingriffe bei Senkungsbeschwerden ca. 60 Prozent der gynäkologischen Operationen mit dem da Vinci‑System ausmachen, die verbleibenden 40 Prozent sind onkologisch indiziert. „Mit diesen Beschwerden sind Sie nicht allein, sie sind fast schon exemplarisch bei Frauen über 50. Ursächlich ist eine Bindegewebsschwäche – sowohl als Folge des Alterns, als auch von Geburten. Die gute Nachricht ist: Nach einer differenzierten Untersuchung gibt es gute Behandlungsoptionen, der operative Eingriff ist eine davon“, ordnet Dr. Hans‑Harald Altmann ein, der sich zugleich gegen eine Stigmatisierung der Beschwerden einsetzt.</span></p><p><span><strong>Robotische Chirurgie als moderne Versorgungsqualität</strong></span></p><p><span>Manuela G. war dabei eine ganz besondere Patientin für das Team um den erfahrenen Operateur. Mit ihrer Behandlung hat das Klinikum einen Meilenstein in der robotisch‑assistierten Versorgung erreicht: Die Oberfränkin war die 500. Patientin, die am Haus eine gynäkologische Operation mit dem da Vinci‑OP‑Roboter erfahren hat.</span></p><p><span>Die robotisch‑assistierte Chirurgie gilt als innovative Weiterentwicklung der minimalinvasiven Operation. Am Sana Klinikum Coburg ist der da Vinci‑OP‑Roboter seit mehreren Jahren fest etabliert und Teil der regulären Versorgung. Die Technik übersetzt die Handbewegungen der Operateure in hochpräzise Instrumentenbewegungen, ermöglicht eine vergrößerte 3D‑Sicht und unterstützt besonders gewebeschonendes Arbeiten.</span></p><p><span>„Für unsere Patientinnen steht die sichere, hochwertige Versorgung im Mittelpunkt“, so Dr. Altmann. „Die robotische Unterstützung erweitert unser Spektrum und hilft uns, Eingriffe noch präziser und für Patientinnen schonender zu gestalten – bei gleichzeitig ergonomischer Arbeitsweise im OP‑Team.“</span></p><p><span><strong>Vorteile für Patientinnen: Präzision, Schonung, schnellere Erholung</strong></span></p><p><span>Dank kleinerer Zugänge und hoher Präzision profitieren Patientinnen häufig von weniger Schmerzen, geringerer Belastung und einer schnelleren Mobilisation. Auch Manuela G. kehrte bereits nach wenigen Tagen in ihr häusliches Umfeld zurück. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagt sie. „Für mich bedeutet das vor allem, wieder mehr Lebensqualität im Alltag zu gewinnen.“</span></p><p><span><strong>Über das Sana Klinikum Coburg</strong></span></p><p><span> Das Sana Klinikum Coburg bietet ein breites Spektrum moderner Medizin und setzt auf innovative Technologien wie die robotisch‑assistierte Chirurgie. Interdisziplinäre Teams aus erfahrenen Fachärzten gewährleisten eine leitliniengerechte Versorgung – menschlich zugewandt und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/abba7f52-2006-4a5e-a4c7-84d275005e68/1920_img_1184.jpeg?30969"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/abba7f52-2006-4a5e-a4c7-84d275005e68/img_1184/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i>Bild</i></a><i>: Chefarzt Dr. Hans-Harald Altmann und Patientin Manuela G. (Copyright SKOF) </i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Da Vinci,daVinci Roboter,OP-Roboter,Robotergestützte Chirurgie,robotische Chirurgie,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 09:35:27 +0200</pubDate>
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                        <title>Raus aus der Tabu-Zone</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/raus-aus-der-tabu-zone/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/raus-aus-der-tabu-zone/</guid><pp:caseid>762976</pp:caseid><pp:subtitle>Moderne Hilfe bei Inkontinenz im Klinikum Dahme-Spreewald</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ebe5c99aef8fad02714d91ff56288812c"><span style="color:#999999;"><strong>Offene Worte in vertraulichem Rahmen: </strong>Klinikum Dahme-Spreewald ermutigt Frauen, Beschwerden anzusprechen und frühzeitig Hilfe zu suchen</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e7180506f88e38529a157895375a6a35e"><span style="color:#999999;"><strong>Spezialsprechstunden in Lübben und Königs Wusterhausen: </strong>individuelle Diagnostik und Beratung bei Blasenschwäche und Beckenbodenproblemen</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="effb1d8ffa03d105ba56f8823f07a7655"><span style="color:#999999;"><strong>Moderne Therapien: </strong>Zurück zu mehr Lebensqualität und Sicherheit im Alltag</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Viele Frauen kennen das Problem: Ein heftiges Niesen, herzliches Lachen oder eine Runde Sport – und schon geht ungewollt Urin verloren. Betroffene schränken sich im Alltag häufig ein und verlieren dadurch nicht selten ein gutes Stück Lebensqualität. Experten der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum Dahme-Spreewald ermutigen Frauen, das Thema aus der Tabuzone zu holen, und bieten breite Unterstützung mit individuellen Behandlungswegen.</strong></p><p>Inkontinenz ist mehr als ein rein körperliches Problem. Denn wenn der Alltag nur noch um den Weg zur nächsten Toilette kreist, hat das oft auch erhebliche Auswirkungen auf das soziale Leben: Ausflüge werden vermieden, sportliche Aktivitäten gestrichen, Kontakte reduziert. Nach Angaben der Deutschen Kontinenz Gesellschaft leiden bundesweit rund zehn Millionen Menschen unter verschiedenen Formen der Inkontinenz wie Belastungs- oder Dranginkontinenz. Besonders häufig betroffen sind Frauen. Risikofaktoren sind unter anderem Schwangerschaften und Geburten, zunehmendes Lebensalter, Bindegewebsschwäche, Übergewicht oder starke körperliche Belastungen.</p><p>„Wir wissen, wie hoch der Leidensdruck für viele Frauen ist. Häufig schämen sie sich, das Thema anzusprechen, und bleiben mit ihren Beschwerden allein“, weiß Dr. Vlad Vacaru, neuer Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum Dahme-Spreewald, und betont: „Inkontinenz ist nichts, wofür man sich schämen muss. Wir haben im Achenbach-Krankenhaus und in der Spreewaldklinik viele Möglichkeiten, um Betroffenen wirksam und nachhaltig zu helfen – mit präziser Diagnostik, konservativen Behandlungen und schonenden operativen Eingriffen.“</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d25aba84-ca95-4428-87dd-7622b7201f46/1920_img_3703.jpeg?71569"><p><br><i>Das Thema Inkontinenz aus der Tabuzone holen und Frauen individuelle Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen - dafür setzt sich Dr. Vlad Vacaru, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, im Klinikum Dahme-Spreewald ein.&nbsp;</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d25aba84-ca95-4428-87dd-7622b7201f46/img_3703/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Kompetente Hilfe an zwei Standorten</strong></p><p>Frauen mit Inkontinenzbeschwerden finden sowohl in der Spreewaldklinik Lübben als auch im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen spezialisierte Ansprechpartner. Die Urogynäkologie, die sich mit Erkrankungen des Beckenbodens sowie Blasenfunktionsstörungen beschäftigt, gehört an beiden Standorten zu den Schwerpunkten im medizinischen Leistungsspektrum. „Viele Patientinnen gehen irrtümlich davon aus, dass sie mit ihren Beschwerden leben müssen. Aber Inkontinenz ist gut behandelbar. In den meisten Fällen können wir die Symptome deutlich lindern oder sogar vollständig beseitigen“, erklärt Dr. Wenke Pomaska. Die Leitende Oberärztin bietet in der Spreewaldklinik beispielsweise eine spezielle urogynäkologische Sprechstunde, bei der sich Patientinnen beraten und behandeln lassen können.</p><p><strong>Individuelle Diagnostik für individuelle Lebenssituationen</strong></p><p>Der erste Schritt zur erfolgreichen Behandlung ist eine sorgfältige Diagnostik. „Wir betrachten nicht nur die medizinischen Befunde, sondern auch die persönliche Lebenssituation, die individuellen Belastungen und die Erwartungen an die Behandlung, die jede Frau mitbringt. Gemeinsam entwickeln wir ein Therapiekonzept, das wirklich zum Leben der Patientin passt“, sagt Dr. Wenke Pomaska.</p><p>Zur Diagnostik gehören neben einem vertrauensvollen Gespräch unter anderem gynäkologische Untersuchungen, moderne Ultraschallverfahren, die Beurteilung des Beckenbodens sowie spezielle Funktionsuntersuchungen der Harnblase. So lassen sich die Ursachen der Beschwerden präzise bestimmen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9c2b4fad-8b75-46a2-a96f-ce41217b35b2/1920_wenke_pomaska_8946.jpg?10000"><p><br><i>Dr. Wenke Pomaska, Leitende Oberärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe, berät und behandelt Patientinnen in der urogynäkologischen Sprechstunde der Spreewaldklinik Lübben individuell und mit viel Erfahrung.</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9c2b4fad-8b75-46a2-a96f-ce41217b35b2/wenke_pomaska_8946/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Von Beckenbodentraining bis zur schonenden Operation</strong></p><p>Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse erstellen die Ärzte einen individuellen Behandlungsplan. Häufig kommen zunächst konservative Verfahren zum Einsatz. Dazu zählen beispielsweise gezieltes Beckenbodentraining oder moderne Formen der Elektrostimulation.</p><p>Wenn eine Operation erforderlich wird, stehen moderne und schonende Verfahren zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem spezielle Bandeinlagen bei Belastungsinkontinenz sowie weitere operative Methoden zur Stabilisierung des Beckenbodens. Wo immer möglich setzt das Team um Dr. Vlad Vacaru, der selbst auf minimalinvasive Gynäkologie spezialisiert und ein erfahrener Operateur ist, auf gewebeschonende Schlüsselloch-Chirurgie, die eine schnelle Erholung ermöglicht.</p><p><strong>Mehr Lebensqualität durch Offenheit und Behandlung</strong></p><p>Für das Behandlungsteam steht nicht allein die medizinische Therapie im Mittelpunkt. „Wir erleben leider sehr häufig, dass Patientinnen aus Angst vor ihren Beschwerden auf Reisen, Sport oder Treffen mit Freunden verzichten. Daher geht es bei der Behandlung auch darum, Betroffenen wieder Sicherheit und Lebensqualität zurückzugeben“, erklärt der Chefarzt. Genau deswegen zählt mehr als medizinische Kompetenz. Es geht um Verständnis, um Zeit und eine vertrauensvolle Begleitung.<br>&nbsp;</p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,abteilung fuer gynaekologie und geburtshilfe,Gynaekologie,belastungsinkontinenz,Harninkontinenz,urogynäkologische sprechstunde,urogynaekologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 09:39:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Diagnose Inkontinenz: Wenn Müssen zum Muss wird</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/diagnose-inkontinenz-wenn-muessen-zum-muss-wird/</guid><pp:caseid>743637</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz laden zu kostenfreiem Info-Abend nach Lauchhammer</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ee6ee13c360753eac9827502f010e16bc"><span style="color:#999999;"><span>Kostenfreier Info-Abend am 13. Mai, 17 Uhr, im Krankenhaus Lauchhammer</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e766bf810320959c3a247d8667ad84c14"><span style="color:#999999;"><span>Team der Gynäkologie erklärt Formen der Inkontinenz und zeigt Möglichkeiten zur präzisen Diagnostik und wirksamen Behandlung</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e44cde1112da4715a41595ebc925d5a06"><span style="color:#999999;"><span>Fragestunde mit den Experten</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Spontane Ausflüge? Gemeinsamer Sport mit anderen? Ein heftiger Hustenanfall? Wenn die Blase schwächelt, kann jede alltägliche Situation zur Herausforderung werden. Inkontinenz verändert den Alltag - oft schleichend und still. Mit jedem Stück Vertrauen in den eigenen Körper, das schwindet, geht auch ein Stückchen Lebensqualität verloren. „Inkontinenz ist kein Einzelschicksal, sondern eine Erkrankung, die ganz viele Frauen betrifft – von jung bis älter. Und es lohnt sich, offen darüber zu sprechen. Denn wir haben heute viele gute Möglichkeiten, um Patientinnen zu helfen“, sagt Dr. Jana Ritscher, Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Sana Kliniken Niederlausitz. Das Klinikteam setzt bei der Therapie vor allem auf individuelle Behandlungswege, die unter anderem wichtige Faktoren wie das Alter, eventuelle Nebenerkrankungen oder die Lebensumstände der Patientinnen berücksichtigen.</p><h2>Spezielle Sprechstunde gibt Rat und Hilfe</h2><p>Im Krankenhaus Lauchhammer bildet die Urogynäkologie einen medizinischen Schwerpunkt. Dieser Fachbereich beschäftigt sich vorrangig mit der Diagnose und Therapie von Senkungserkrankungen der weiblichen Genitale, von Blasen- und Darmfunktionsstörungen sowie von Beschwerden nach Geburtsverletzungen. Auch die unterschiedlichen Formen von Inkontinenz, bei denen es zu unkontrolliertem Harn- oder Stuhlgangsverlust kommt, gehören zur Urogynäkologie – und damit zu dem Fachbereich, auf das das Team in Lauchhammer spezialisiert ist. Die Klinik bietet unter anderem eine spezielle urogynäkologische Sprechstunde, in der sich Frauen beraten und behandeln lassen können.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/92c09ddd-b900-4b56-b6ba-affcf64dec06/1920_gyn_5943.jpg?10000"><p><br><i>Möchte mit seinem Team einen geschützten Rahmen für offene Gespräche über Inkontinenz bieten: Dipl.-Med. Maher El Kaissi, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/92c09ddd-b900-4b56-b6ba-affcf64dec06/gyn_5943/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Starke Expertise. Tiefgründige Diagnostik. Moderne Therapien.</h2><p>Mit dem neuen Chefarzt Dipl.-Med. Maher El Kaissi, der im Februar 2026 die ärztliche Leitung übernommen hat, hat die Klinik noch einmal an großer Expertise und Erfahrung gewonnen. „Wir haben in Lauchhammer unter anderem mit einem modernen urogynäkologischen Messplatz und einem hochmodernen Laparoskopie-Turm sowie weiterer Medizintechnik wie hochauflösenden Ultraschallgeräten beste Voraussetzungen, um die unterschiedlichen Formen von Inkontinenz zuverlässig zu erkennen und auch zu behandeln“, sagt der Chefarzt und betont: „Wir wissen, wie groß der Leidensdruck bei vielen Frauen ist – und wir wissen zugleich, dass es Hilfe gibt. Das Wichtigste ist, das Gespräch zu suchen und sich beraten zu lassen.“</p><h2>Drei Experten im Gespräch</h2><p>Bei dem kostenfreien Info-Abend am 13. Mai können Patientinnen und alle anderen Interessierten sich umfassend darüber informieren, welche Behandlungswege die moderne Medizin bietet. Dr. Jana Ritscher wird gemeinsam mit Dr. Carola Mendel, Ärztin in Weiterbildung, nicht nur die verschiedenen Formen der Harn-Inkontinenz vorstellen, sondern auch erklären, wie die Anamnese und Untersuchung ablaufen. „Mit unserem urodynamischen Messplatz können wir der Erkrankung sehr genau auf den Grund gehen: Wir können nicht nur den Druck und die Kapazität der Harnblase untersuchen, sondern beispielsweise auch ermitteln, wie Harnblase, Harnröhre und Muskulatur zusammenspielen und wie gut die Muskulatur des Beckenbodens ausgeprägt ist“, erklärt Dr. Jana Ritscher. Diese tiefgründige Diagnostik ermöglich es den Experten, die Form der Inkontinenz genau zu bestimmen – der entscheidende Schlüssel auf dem Weg zur geeigneten Therapie.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6d267436-ea67-4313-98ac-1836bdd7d2de/1920_geburtshilfe_0564.jpg?10000"><p><br><i>Wie die Diagnostik genau funktioniert und welche modernen Methoden zur Anwendung kommen, erklärt Dr. Jana Ritscher am kostenfreien Info-Abend zum Thema Inkontinenz.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6d267436-ea67-4313-98ac-1836bdd7d2de/geburtshilfe_0564/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Einblicke in Behandlungswege</h2><p>Welche unterschiedlichen Behandlungswege möglich sind und welche konservativen und medikamentösen Therapie-Optionen in Frage kommen, wird ebenso erläutert.&nbsp;Als erfahrener Operateur wird Dipl.-Med. Maher El Kaissi außerdem einen anschaulichen Überblick darüber geben, mit welchen schonenden, operativen Eingriffen Patientinnen geholfen werden kann. „Wir wollen mit der Veranstaltung einen geschützten Rahmen für Information und Austausch schaffen – offen, respektvoll und ohne Scham. Denn eines ist klar: Wer darüber spricht, kann etwas verändern“, betont der Chefarzt.</p><h2>Kostenfrei und ohne Voranmeldung</h2><p>Der Info-Abend beginnt um 17 Uhr in der Alten Cafeteria im Krankenhaus Lauchhammer. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, individuelle Gesundheitsfragen zum Thema zu stellen.<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,patienteninfoveranstaltung,Gynaekologie,klinik für gynaekologie und geburtshilfe,Harninkontinenz]]></category>
            <pubDate>Mon, 04 May 2026 10:03:28 +0200</pubDate>
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                        <title>Generationenwechsel auf dem Chefarztsessel</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/generationenwechsel-auf-dem-chefarztsessel/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/generationenwechsel-auf-dem-chefarztsessel/</guid><pp:caseid>743556</pp:caseid><pp:subtitle>Dr. (RO) Vlad Vacaru übernimmt Leitung der Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum Dahme-Spreewald</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e5dd3db69a9df9d7c590cec13edc5ed58"><span style="color:#999999;"><strong>Generationenwechsel in KDS: </strong>Junger Top-Mediziner wird neuer Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum Dahme-Spreewald</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e687e71ec5d008f4f6c4621af0594cf72"><span style="color:#999999;"><strong>Breite Kompetenz:</strong> <span>Dr. (RO</span>) Vlad Vacaru ist Experte für onkologische Gynäkologie, Endometriose und Beckenbodenerkrankungen</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e3c6a4b8592ed158581c744c40b300fa9"><span style="color:#999999;"><strong>Mit Empathie und Expertise: </strong>Fokus auf familienorientierter Geburtshilfe mit 1:1-Betreuung, ganzheitliche Begleitung von gynäkologischen Patientinnen und schonenden minimalinvasiven OP-Verfahren</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Generationenwechsel auf dem Chefarztsessel: Dr. </strong><span><strong>(RO)</strong></span><strong> Vlad Vacaru wird neuer Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum Dahme-Spreewald. Der Spezialist für onkologische Gynäkologie, Endometriose und Beckenbodenerkrankungen übernimmt nach mehr als 26 Jahren die Leitung der Abteilung von Dr. Rüdiger Müller, der sich gemeinsam mit der Leitenden Oberärztin Dr. Martina Weimann in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Patientinnen können darauf vertrauen, dass die hohe medizinische und operative Qualität der Abteilung sowie des zertifizierten Brustzentrums und Endometriosezentrums erhalten bleibt. Perspektivisch wird das Leistungsspektrum sogar gezielt ausgebaut – für eine noch stärkere Versorgung.</strong></p><p>Hohe Expertise im OP-Saal, große Erfahrung in der gynäkologischen Onkologie und ein neues Verständnis von interdisziplinärer Zusammenarbeit: Damit bereichert Dr. Vlad Vacaru ab dem 1. Mai das Klinikum Dahme-Spreewald. Der versierte Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe war zuletzt als Leitender Oberarzt in einem gynäkologisch-onkologischen Zentrum in Berlin tätig und verfügt mit dem MIC III-Status über die höchste Qualifikationsstufe in der minimalinvasiven Chirurgie mit besonderem Fokus auf Endometriose und Eierstockkrebs.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/8d6f2d0c-9da3-4d89-aec2-593e1d5f8603/1920_img_3616.jpeg?10000"><p><br><i>Das starke Team weiterzuführen und zu entwickeln ist dem künftigen Chefarzt Dr. (RO) Vlad Vacaru ebenso Herzensangelegenheit, wie auf die fachliche Expertise und die hohe medizinische Qualität der Abteilung, des Endometriose- sowie Brustzentrums aufzubauen.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/8d6f2d0c-9da3-4d89-aec2-593e1d5f8603/img_3616/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Übergabe in souveräne Hände</h2><p>„Wir freuen uns, dass wir mit Dr. Vlad Vacaru einen jungen angesehenen Mediziner für unser Team gewonnen haben, der die exzellente gynäkologisch-stationäre Versorgung im Landkreis Dahme-Spreewald fortführt. Mit ihm bleibt die aufgebaute Expertise rund um den Eierstock-, Gebärmutter-, Gebärmutterhalskrebs sowie die Behandlung von Vulva- und Vaginalkarzinome in souveränen Händen“, erklärt André Jasper, Geschäftsführer des Klinikum Dahme-Spreewald, und betont: „Dr. Vlad Vacaru wird mit seiner Expertise das hohe Niveau in der Gynäkologie und Geburtshilfe nicht nur sichern, sondern das Angebot für unsere Patientinnen künftig gezielt noch weiter ausbauen.“ Die Neubesetzung der Position ist notwendig, weil Dr. Rüdiger Müller, der die Abteilung über mehr als 26 Jahre geprägt und neben dem Endometriosezentrum auch das Brustzentrum aufgebaut hat, im August dieses Jahres in den verdienten Ruhestand geht. Bis dahin werden die beiden Experten die Abteilung Seite an Seite führen und den Generationenwechsel gemeinsam gestalten. Gleichzeitig wechselt auch die Leitende Oberärztin Dr. Martina Weimann in den Ruhestand, die fast 30 Jahre lang eine tragende Säule der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe war.</p><h2>Von hoher Qualität beeindruckt</h2><p>„Ich habe Dr. Rüdiger Müller im Rahmen meiner fachgesellschaftlichen Hospitation im Klinikum Dahme-Spreewald kennengelernt. Besonders beeindruckt hat mich die hohe medizinische und operative Qualität, die hier für die Region angeboten wird“, erzählt Dr. Vlad Vacaru. Nach seinem Studium in Bukarest ist der gebürtige Rumäne <span>vor rund 16 Jahren</span> nach Deutschland ausgewandert und hat seine Facharztausbildung und Zusatzqualifikationen an verschiedenen Kliniken in Berlin absolviert. Die Entscheidung für den nächsten Karriereschritt hat er sehr bewusst getroffen – mit Blick auf die damit verbundene Verantwortung und die Chancen auf eine Weiterentwicklung dieser etablierten Abteilung. „Ich möchte zusammen mit einem starken Team gute Medizin für unsere Patientinnen anbieten. Mich reizt vor allem die Möglichkeit, die bereits sehr hohe Behandlungsqualität meiner Vorgänger weiterzuführen und gezielt im Rahmen der Gesundheitsreform weiterzuentwickeln. Gleichzeitig ist es mir ein großes Anliegen, ein starkes, motiviertes Team aufzubauen und gemeinsam die Versorgung für eine wachsende Region nachhaltig zu gestalten“, begründet der neue Chefarzt seine Entscheidung für den Wechsel ins Klinikum Dahme-Spreewald.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e735c780-8c3d-40e1-98ce-817326f176fd/1920_img_3600.jpeg?34012"><p><br><i>Patientinnen in allen Lebensphasen mit Empathie, fachlicher Expertise und hoher Kompetenz zu beraten und zu behandeln, liegt Dr. (RO) Vlad Vacaru fachlich und persönlich besonders am Herzen.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/e735c780-8c3d-40e1-98ce-817326f176fd/img_3600/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Breite Expertise auf mehreren Schultern</h2><p>Vlad Vacaru bringt nicht nur selbst eine hohe Expertise mit ins Klinikum. Er wird die fachkompetente Verantwortung für das breite Leistungsspektrum der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe künftig auch auf breitere Schultern verteilen. Der Mediziner hat mehrere Experten und Nachwuchsärzte gewonnen, die das erfahrene ärztliche Team künftig bereichern. „Im Bereich des Brustzentrums werden wir durch die sehr erfahrene und renommierte Senologin Dr. Jutta Krocker, ehemalige Chefärztin des großen Brustzentrums am Sana Klinikum Lichtenberg, verstärkt. Gemeinsam werden wir eine umfassende Versorgung sicherstellen – von der Diagnostik über die Therapie bis hin zur Nachsorge“, erläutert der künftige Chefarzt. Über hervorragende Fachkompetenz verfügt auch die erfahrene Geburtshelferin Dr. Arianda Lazarescu, die künftig das Team rund um die Kreißsäle verstärkt. „In einer wachsenden Region mit vielen jungen Familien spielt die Geburtshilfe eine zentrale Rolle. Mir ist eine individuelle, möglichst 1:1-Betreuung während der Geburt ebenso wichtig wie ein familienorientierter Aufenthalt. Ziel ist es, werdenden Eltern eine sichere und zugleich persönliche Atmosphäre zu bieten“, sagt der Familienvater.</p><h2>Zuverlässige und empathische Begleitung – ein Leben lang</h2><p>Nicht nur in der Geburtshilfe, sondern generell beim Thema Frauengesundheit spielen Sicherheit, Vertrauen und Menschlichkeit eine entscheidende Rolle. Genau darauf können Patientinnen in den gynäkologischen Abteilungen des Achenbach-Krankenhauses und der Spreewaldklinik auch in Zukunft bauen. Als Spezialist für Endometriose sowie onkologische Erkrankungen setzt Dr. Vlad Vacaru auf eine leitliniengerechte, ganzheitliche Betreuung – von konservativen und operativen Therapien über ergänzende Behandlungen bis hin zur strukturierten Nachsorge. „Das bestehende Leistungsspektrum bildet eine sehr gute Grundlage und soll erhalten bleiben. Perspektivisch möchte ich dieses durch moderne operative Verfahren sowie innovative medikamentöse Therapiekonzepte sinnvoll erweitern“, kündigt der neue Chefarzt an. Bestehende Schwerpunkte wie das Endometriosezentrum und das Brustzentrum möchte er weiter stärken und ausbauen, um Patientinnen wohnortnah eine hochwertige Versorgung anbieten zu können. Für eine sichere Behandlung auf kurzem Wege und in vertrautem Umfeld. „Wir Gynäkologen begleiten Frauen ein Leben lang – von der Geburt bis ins hohe Alter. Es liegt mir sehr am Herzen, Patientinnen mit Empathie, Expertise und hoher Kompetenz in allen Phasen des Lebens gut beraten und behandeln zu können“, betont der Mediziner.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,Gynaekologie,Gynäkologie und Geburtshilfe,Chefarztwechsel,Brustzentrum,endometriosezentrum]]></category>
            <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 08:26:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/d25aba84-ca95-4428-87dd-7622b7201f46/img_3703.jpeg?71569</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr. (RO) Vlad Vacaru]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Dr. (RO) Vlad Vacaru ist Chefarzt der Gyn&amp;auml;kologie und Geburtshilfe im Klinikum Dahme-Spreewald]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Mit Kompetenz und Menschlichkeit</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mit-kompetenz-und-menschlichkeit/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mit-kompetenz-und-menschlichkeit/</guid><pp:caseid>742684</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz erweitern Spektrum der Gynäkologie und Geburtshilfe mit Expertise und starkem Team</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e007a1f0ebb0663d6386ca6382509e07b"><span style="color:#999999;">Frauengesundheit im Fokus - Dipl.-Med. Maher El Kaissi steht für hohe medizinische Qualität und Menschlichkeit</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e86da8aa180d1399f6cea5993d17a190d"><span style="color:#999999;">Aufbau eines spezialisierten gynäko-onkologischen Angebots mit moderner Diagnostik und differenzierten Therapiekonzepten</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e6f2010e4426a3a7b69e9e3439e619f96"><span style="color:#999999;">Minimalinvasive Verfahren für schnellere Genesung</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Die Sana Kliniken Niederlausitz denken Frauengesundheit neu: Seit dem 1. Februar steht die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe unter der ärztlichen Leitung von Dipl.-Med. Maher El Kaissi. Der neue Chefarzt bringt nicht nur viel Erfahrung nach Lauchhammer, sondern vor allem eine klare Haltung: Medizin beginnt beim Menschen. Mit einem starken Team und hoher Fachkompetenz wird das Leistungsspektrum der Klinik spürbar erweitert – für eine wohnortnahe Versorgung von Frauen auf hohem medizinischem Niveau</strong>.&nbsp;</p><p>„Lauchhammer war immer eine große Klinik in Bezug auf die Geburtshilfe. An diese Zeiten wollen wir anknüpfen. Ich möchte hier eine gute Medizin auf höchstem Niveau mit moderner Technik aufbauen“, sagt Dipl.-Med. Maher El Kaissi, der sich vor seinem Wechsel nach Brandenburg bereits viele Jahre als Chefarzt in Sachsen und Thüringen engagiert hat.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f579c4ea-8925-45fc-aabe-48dd2c39ea8d/1920_laparoskopie_6834.jpg?10000"><p><br><i>Modernste Medizintechnik und schonende OP-Methoden sorgen für eine schnellere Erholung nach einem chirurgischen Eingriff.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f579c4ea-8925-45fc-aabe-48dd2c39ea8d/laparoskopie_6834/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Positives Patienten-Feedback</h2><p>Dass der erfahrene Gynäkologe jetzt in den Sana Kliniken Niederlausitz tätig ist, dafür hat sich SKN-Geschäftsführer Marc Bernstädt persönlich stark gemacht. „Herr El Kaissi und ich haben schon einmal an einem anderen Klinikstandort zusammengearbeitet und die Patienten-Feedbacks waren derart positiv, dass auch ich Freunde und Familienangehörige in seine Obhut gegeben habe“, erklärt Marc Bernstädt. Eine gute Entscheidung, denn seit der neue Chefarzt die Leitung der Klinik in Lauchhammer übernommen hat, haben sich die Patientenzahlen verdreifacht. „Wir wollen die beste Medizin für die Menschen machen. Das heißt moderne Medizin wie laparoskopische Operationen ohne große Schnitte. Auch in der Urogynäkologie und in der Geburtshilfe haben wir die neuesten Methoden“, sagt Dipl.-Med. Maher El Kaissi.</p><h2>Neues Angebot und schonende Methoden</h2><p>Ein Neuanfang, der bewusst auf Vertrauen, Zeit und Zusammenarbeit setzt. Mit dem klaren Ziel, Frauen auf hohem Niveau wohnortnah zu versorgen. „Es gibt hier im Umkreis keine andere Frauenklinik. Darum versuchen wir eine Klinik aufzubauen, in die Patientinnen gern kommen. Deswegen ist unsere Aufgabe, Vertrauen zu gewinnen – sowohl bei den Patientinnen als auch bei niedergelassenen Ärzten“, ist der Chefarzt überzeugt. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Aufbau eines spezialisierten gynäko-onkologischen Angebots. Das bedeutet: moderne Diagnostik, differenzierte Therapiekonzepte und eine enge Abstimmung mit spezialisierten Zentren – alles möglichst nah am Wohnort. Auch im OP-Saal zeigt sich, wie Medizin sich hier weiterentwickelt: Dank moderner minimalinvasiver Verfahren sind Eingriffe mit kleineren Schnitten möglich – das sorgt für eine schnellere Erholung und weniger Schmerzen. Die Lauchhammeraner Klinik bietet Frauen schon jetzt ein breites Leistungsspektrum: von Laparoskopien beispielsweise bei Senkungen, Erkrankungen der Eierstöcke oder Endometriose bis zur Begleitung von Krebspatientinnen in enger Kooperation mit Fachzentren in Dresden, Cottbus und Berlin.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4a1741d5-bed5-4145-abaf-6898fd4d0467/1920_gyn_6137.jpg?10000"><p><br><i>Gut behütet ins Leben starten: In der Geburtsklinik Lauchhammer werden Mütter und Babys von einem starken Team um Chefarzt Dipl.-Med. Maher El Kaissi und Familienhebamme Beatrice Handschack betreut.</i>&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4a1741d5-bed5-4145-abaf-6898fd4d0467/gyn_6137/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Gut betreut rund um die Geburt</h2><p>Eine der Patientinnen, die sich bewusst für Lauchhammer entschieden haben, ist Linda Faustmann. Die Lausitzerin hat hier ihre Tochter Lea auf die Welt gebracht. Chefarzt Dipl.-Med. Maher El Kaissi und Familienhebamme Beatrice Handschack überzeugen sich persönlich davon, dass es der jungen Familie gut geht. „Ich fühle mich sehr gut betreut, sonst hätte ich mir das Krankenhaus auch nicht ausgesucht, wenn es nicht so gut gewesen wäre von den Feedbacks meiner Freundinnen“, erklärt die Patientin. Sie hatte sich bereits vor der Geburt bei einem der kostenfreien Infoabende für werdende Eltern, die monatlich stattfinden, auf der Wochenstation und im Kreißsaal umgeschaut und war mit den Hebammen ins Gespräch gekommen. Was im Krankenhaus Lauchhammer entsteht, ist mehr als ein neues medizinisches Angebot. Es ist ein Ort, an dem Frauen sich sicher fühlen können. Ein Ort, an dem zugehört wird. Und ein Ort, an dem moderne Medizin und Menschlichkeit zusammenkommen.<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,klinik für gynaekologie und geburtshilfe,Gynaekologie,gynäkologischeOperationen,Erweiterung Leistungsspektrum]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 11:43:35 +0200</pubDate>
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                        <title>Rückenschmerzen, Osteoporose und Arthrose: Was Frauen in den Wechseljahren wissen müssen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-osteoporose-und-arthrose-was-frauen-in-den-wechseljahren-wissen-muessen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-osteoporose-und-arthrose-was-frauen-in-den-wechseljahren-wissen-muessen/</guid><pp:caseid>737260</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Der Rückgang von Östrogen spielt eine wichtige Rolle bei Gelenk- und Rückenschmerzen von Frauen in der Peri- und Postmenopause. Wer die Zusammenhänge kennt, kann Beschwerden besser einordnen und gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal gezielte Maßnahmen ergreifen, um Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Sieben Fakten, die Frauen in den Wechseljahren kennen sollten!</strong></p><p><strong>1. Schmerzen nehmen </strong><span><strong>vor allem in der Menopause</strong></span><strong> zu</strong></p><p>Viele Frauen berichten, dass Rücken- und Gelenkschmerzen besonders in den Wechseljahren oder danach beginnen oder stärker werden. Das ist kein Zufall: In dieser Lebensphase sinkt der Östrogenspiegel deutlich, was den Bewegungsapparat beeinflussen kann.</p><p><strong>2. Östrogen schützt Gelenke und Bandscheiben</strong></p><p>Östrogen wirkt nicht nur auf den Zyklus, sondern auch auf Knorpel, Bandscheiben und Knochen. Es kann Entzündungen bremsen, den Gewebeabbau verlangsamen und Schmerzprozesse günstig beeinflussen. Deshalb gilt das Hormon als wichtiger Schutzfaktor für Gelenke und Rücken.</p><p><strong>3. Weniger Östrogen kann mehr Verschleiß bedeuten</strong></p><p>Nach der Menopause fehlen die schützenden Effekte teilweise. Studien zeigen, dass entzündliche Prozesse zunehmen und degenerative Veränderungen wie Arthrose oder Bandscheibenversch<span>lei</span>ß sowie Osteoporose&nbsp;schneller voranschreiten können. Das erklärt, warum Frauen häufiger betroffen sind als Männer gleichen Alters.</p><p><strong>4. Schmerzen sind nicht einfach „normal“</strong></p><p>Frauen sollten Gelenk- und Rückenschmerzen in oder nach den Wechseljahren nicht einfach hinnehmen. Die Beschwerden können mit hormonellen Veränderungen zusammenhängen und sollten ärztlich abgeklärt werden, insbesondere wenn sie anhalten oder den Alltag einschränken.</p><p><strong>5. Hormonersatztherapie kann helfen, ist aber kein Heilmittel für alle Frauen</strong></p><p>In bestimmten Fällen kann eine Hormonersatztherapie (HRT) Schmerzen lindern oder den Gelenkverschleiß verlangsamen. Sie ist jedoch nicht für jede Frau geeignet und muss individuell mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden, da sie in Einzelfällen auch&nbsp;Risiken haben kann.</p><p><strong>6. Bewegung ist ein zentraler Therapiebaustein</strong></p><p>Regelmäßige Bewegung, Muskelaufbau und Physiotherapie sind entscheidend, um Gelenke zu stabilisieren, Schmerzen zu reduzieren und beweglich zu bleiben. Schon moderates Training kann langfristig einen großen Unterschied machen.</p><p><strong>7. Der Lebensstil ist entscheidend</strong></p><p>Eine entzündungsarme Ernährung, ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Kalzium, gesunder Schlaf, Stressabbau und Gewichtskontrolle unterstützen die Gelenk- und Knochengesundheit zusätzlich und können Beschwerden positiv beeinflussen.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fcdad78d-a628-4c17-b77b-c6d8122c53c3/1920_240517-dr.med.petrabuumlchin.jpg?31278"><p><strong>Unsere Expertin für Ihre Berichterstattung</strong></p><p><strong>Dr. med. Petra Büchin</strong></p><p>Chefärztin am Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Rückentherapie, Karl-Olga-Krankenhaus, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Fachärztin für Allgemeine Chirurgie, Mikronährstoffcoach, bioidentischer Hormoncoach und funktionelle Therapeutin</p><p><strong>Der Tag der Rückengesundheit am 15. März 2026 bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><i>Symbolbild: Canva / Prostock-studio</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Orthopaedie,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Adipositas in der Geburtshilfe: Darum haben übergewichtige Frauen mehr Risiken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/adipositas-in-der-geburtshilfe-darum-haben-uebergewichtige-frauen-mehr-risiken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/adipositas-in-der-geburtshilfe-darum-haben-uebergewichtige-frauen-mehr-risiken/</guid><pp:caseid>736195</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Etwa jede sechste schwangere Frau hat einen Body-Mass-Index von 30 oder darüber. Das hat Konsequenzen für die Geburtshilfe. Denn bei übergewichtigen Frauen gibt es zusätzliche Risiken, die bei der Betreuung der Schwangerschaft und der Geburt berücksichtigt zu berücksichtigen sind.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e8d86ee4-761d-4003-b123-1e6212e67dc7/1920_schmidtmarkus1.jpg?14731"><p>Prof. Dr. med. Markus Schmidt, Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Sana Kliniken Duisburg, ist Experte für Adipositas in der Geburtshilfe. Er erklärt die Risiken: „Frauen mit Adipositas haben im Vergleich zu normalgewichtigen Frauen ein erhöhtes Risiko für Totgeburten, benötigen häufiger einen Kaiserschnitt und erleben öfter erfolglose Geburtseinleitungen. Das stellt für die betroffenen Frauen eine große körperliche und seelische Belastung dar.“</p><h2>Eingeschränkte Funktion der Plazenta</h2><p>Die Plazenta (Mutterkuchen) versorgt das ungeborene Baby mit Nährstoffen und Sauerstoff. Bei Frauen mit Adipositas ist der Mutterkuchen häufig nicht ausreichend leistungsfähig. Typischerweise besteht eine erhöhte Insulinresistenz. Das bedeutet, dass der Körper immer mehr Insulin benötigt, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Diese Stoffwechselveränderung kann die Entwicklung der Plazenta negativ beeinflussen. In Kombination mit weiteren Begleiterkrankungen, zunehmendem Alter und einem ungesunden Lebensstil kann sich dies ungünstig auf den Geburtsverlauf auswirken.</p><p>„Wichtig ist, dass wir niemanden ängstigen wollen“, betont Markus Schmidt. „Das Risiko ist zwar erhöht, insgesamt jedoch gering. Dennoch ist mir eine umfassende Aufklärung und die sorgfältige Dokumentation der Krankengeschichte sehr wichtig, damit keine Begleiterkrankungen übersehen werden. Auch dann nicht, wenn sie den Betroffenen zunächst für die Geburt unwichtig erscheinen.“ Auf Basis der individuellen Gesamtsituation empfiehlt der Spezialist manchen Frauen mit Adipositas eine aktive Geburtseinleitung.</p><h2>Geburtseinleitung dauert länger als üblich</h2><p>Übergewichtige Frauen benötigen in der Regel deutlich mehr Zeit bis zum Einsetzen der Wehen als normalgewichtige Frauen. Die übliche medizinische Definition einer erfolglosen Einleitung – in der Fachsprache als „Failed Induction“ bezeichnet – ist daher in diesen Fällen oft nicht anwendbar.</p><p>„Bei Frauen mit Adipositas sind drei bis vier Tage für eine Geburtseinleitung normal. Das erkläre ich im Gespräch mit den Patientinnen sehr genau, um unrealistischen Erwartungen vorzubeugen. Manche Frauen gehen davon aus, dass ihr Kind innerhalb eines Tages nach der Medikamentengabe geboren wird. So schnell verläuft dieser Prozess in der Regel nicht.“ Eine Geburtseinleitung ist ein Vorgang über Tage, nicht über Stunden. Erst wenn am Ende dennoch ein Kaiserschnitt notwendig wird, spricht man tatsächlich von einer erfolglosen Einleitung. Da aussagekräftige Studien fehlen, gibt es bislang keine eindeutige Empfehlung, welche Methoden der Geburtseinleitung für adipöse Schwangere am besten geeignet sind.</p><h2>Mehr Zeit statt höherer Dosierung</h2><p>Bei Frauen mit Adipositas ist meist Geduld der entscheidende Faktor für einen erfolgreichen Geburtsverlauf. Ärztinnen und Ärzte sollten nicht direkt mit einer höheren Medikamentendosierung beginnen, sondern zunächst die Standarddosierung anwenden. Führt diese nicht zum gewünschten Erfolg, kann die Dosis nach entsprechender Aufklärung der Patientin vorsichtig gesteigert werden. Voraussetzung dafür ist eine engmaschige medizinische Überwachung.</p><p><i>Symbolbild: Canva / Leandro Santiago von Getty Images</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Gynaekologie,Adipositastherapie]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:49:05 +0100</pubDate>
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                        <title>Großes Plus für Frauengesundheit</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/grosses-plus-fuer-frauengesundheit/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/grosses-plus-fuer-frauengesundheit/</guid><pp:caseid>736752</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz setzen auf breiteres gynäkologisches Spektrum mit präziser Diagnostik und schonenden Therapien</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e3980d15e2199e51a5fafc358a505c664"><span style="color:#999999;"><strong>Neuer Chefarzt, klare Ausrichtung:</strong><span>&nbsp;</span>Dipl.-Med. Maher El Kaissi erweitert gezielt das gynäkologische Angebot in Lauchhammer.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e5a9cdeae379f208f7fd26ddc1683b93d"><span style="color:#999999;"><strong>Moderne Medizin wohnortnah:</strong><span>&nbsp;</span>Ausbau der gynäko-onkologischen Versorgung mit moderner Diagnostik, Tumorkonferenzen und starken Kooperationen.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e70edd98e46e837500dcd431b7378ecdd"><span style="color:#999999;"><strong>Schonende Verfahren im Fokus:</strong><span>&nbsp;</span>Mehr minimalinvasive Operationen und spezialisierte Therapien für eine schnelle und patientinnenorientierte Behandlung.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Frauenheilkunde ist viel mehr als die medizinische Versorgung von der Pubertät über die Schwangerschaft bis zu den Wechseljahren. Neben hoher fachlicher Kompetenz braucht es vor allem Empathie, Menschlichkeit und Geschlechtersensibilität. Dipl.-Med. Maher El Kaissi leitet die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Lauchhammer seit kurzem. Der versierte Chefarzt will das gynäkologische Leistungsspektrum erweitern und setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit Praxen.&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Erfahrung, Expertise und Menschlichkeit</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>„Gute Medizin beginnt für mich immer beim Menschen. Ich möchte, dass sich unsere Patientinnen medizinisch sicher betreut fühlen – und menschlich gut aufgehoben. Dafür braucht es Vertrauen, Zeit und eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen“, sagt Dipl.-Med. Maher El Kaissi. Seit dem 1. Februar steht die Lauchhammeraner Klinik unter seiner ärztlichen Leitung. Der versierte Chefarzt bringt nicht nur ein hohes Maß an Expertise und jahrzehntelange Erfahrung mit in die Lausitz, sondern auch eine Extraportion Engagement, Menschlichkeit und eine klare Vision für die Medizin.&nbsp;&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Wohnortnah und patientenorientiert</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Mit Dipl.-Med. Maher El Kaissi setzen die Sana Kliniken Niederlausitz bewusst auf einen Neuanfang in der Frauenheilkunde. Das gynäkologische Leistungsspektrum der Klinik wird gezielt und nachhaltig erweitert, um Patientinnen in der Region künftig wohnortnah und umfassend versorgen zu können. Gerade bei schweren gynäkologischen Erkrankungen oder einer Krebsdiagnose bedeutet Zeit häufig Unsicherheit – und lange Wege eine zusätzliche Belastung. Genau hier setzt der neue medizinische Schwerpunkt der Klinik an: moderne Medizin vor Ort, individuell und verlässlich.&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b2a5a1f5-152d-403f-97d0-e210c4e189c8/1920_gyn_5927.jpg?10000"><p style="margin-left:0px;text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><i><span>Präzise Diagnostik und individuelle Therapien für eine optimale, wohnortnahe Versorgung:&nbsp;Mit Chefarzt Dipl.-Med. Maher El Kaissi wird das gynäkologische Leistungsspektrum der Lauchhammeraner Klinik neu aufgestellt.</span></i><span> </span><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b2a5a1f5-152d-403f-97d0-e210c4e189c8/gyn_5927/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hand in Hand für Medizin auf höchstem Niveau</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Unter der Leitung von Dipl.-Med. Maher El Kaissi entsteht in Lauchhammer ein spezialisiertes gynäko-onkologisches Angebot. Dazu gehören moderne Diagnostik-Angebote und differenzierte Therapien. Interdisziplinäre Tumorkonferenzen, Kooperationen mit spezialisierten Zentren in Berlin und Dresden sowie die enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Fachärzten sichern dabei eine Behandlung nach aktuellen medizinischen Standards. „Unser Ziel ist es, Frauen perspektivisch eine onkologische Therapie auf höchstem Niveau in Wohnortnähe zu ermöglichen“, so der Chefarzt zu den weiteren Ausbauplänen des Leistungsspektrums.&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Schonende Verfahren und individuelle Therapien</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Ein besonderer Schwerpunkt liegt künftig auf der operativen Gynäkologie mit modernen minimalinvasiven Verfahren. Dazu zählen Gebärmutter- und Bauchspiegelungen ebenso wie laparoskopische Eingriffe an der Gebärmutter, den Eierstöcken und Eileitern. Das Leistungsspektrum der Klinik wird ergänzt um die schonende Entfernung von Myomen, die Behandlung und Diagnostik von Endometriose sowie die dazugehörige Endometriumablation bei gutartigen Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut sowie verschiedene Formen der Hysterektomie – also der Gebärmutterentfernung bei entsprechender Indikation. Auch die spezialisierte Behandlung von Senkungs- und Harninkontinenzleiden wird einen hohen Stellenwert im gynäkologischen Leistungsspektrum einnehmen. Maher El Kaissi setzt dabei auf moderne laparoskopische Verfahren, die Diagnostik und Therapie besonders schonend miteinander verbinden. Kleine Schnitte, weniger Schmerzen und eine schnellere Erholung stehen im Mittelpunkt der neuen Behandlungen – immer zum Vorteil der Patientinnen und als wertvolle Unterstützung für die ärztliche Versorgung in der Region. Die vernetzte Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten ist ihm eine Herzensangelegenheit.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c6b33eaa-3c2d-42df-acc0-df80b9c183e6/1920_gyn_6112_bea.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Modernste Diagnostik und viel Erfahrung vereinen sich mit dem neuen Chefarzt der Gynäkologie in den Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer. Er setzt auf Teamwork und klare Patientenorientierung. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c6b33eaa-3c2d-42df-acc0-df80b9c183e6/gyn_6112_bea/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Gesundheit von Frauen im Fokus</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Sana Kliniken Niederlausitz bieten im Krankenhaus Lauchhammer mit der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ein breites Leistungsspektrum für Patientinnen jeden Alters.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#0069b4;"><span><strong>Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe</strong></span></span><br><span>Chefarzt Dipl.-Med. Maher El Kaissi</span><br><span>Friedensstraße 18</span><br><span>01979 Lauchhammer</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#0069b4;"><span><strong>Aufnahme in Krankenhaus</strong></span></span><br><span>T&nbsp; </span><a href="tel:+493573753333" target="_blank"><span>03573 - 75 3333</span></a><br><span>M </span><a class="ck-anchor" id="mailto:skn.terminservice@sana.de" name="mailto:skn.terminservice@sana.de" href="mailto:skn.terminservice@sana.de"><span>skn.terminservice@sana.de</span></a><br><span>W </span><a href="https://www.sana.de/niederlausitz" target="_blank"><span>sana.de/niederlausitz</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Gynaekologie,gynäkologischeOperationen,urogynaekologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 08:23:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Wo neues Leben beginnt, braucht es neue Stärke</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wo-neues-leben-beginnt-braucht-es-neue-staerke/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wo-neues-leben-beginnt-braucht-es-neue-staerke/</guid><pp:caseid>734394</pp:caseid><pp:subtitle>Dipl.-Med. Maher El-Kaissi übernimmt Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Sana Kliniken Niederlausitz – mit Erfahrung, Menschlichkeit und dem Anspruch, Frauenmedizin neu zu denken</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e315d0ad74ae99e76381f8e8094c75b14"><span style="color:#999999;">Dipl.-Med. Maher El-Kaissi wird ab 1. Februar neuer Chefarzt der Klinik in Lauchhammer</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e8cf9dba9048dad49779a69f81e976405"><span style="color:#999999;">Erweiterung des gynäkologischen Leistungsspektrums und Fokus auf familienorientierte Geburtshilfe</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e438f843e9d6581037a5d0da720b5363f"><span style="color:#999999;">enge Kooperation mit niedergelassenen Fachärzten und externen Spezialisten geplant</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><strong>Wenn ein Kind das Licht der Welt erblickt, wenn Frauen medizinische Hilfe benötigen, dann zählt vor allem eines: Vertrauen. Vertrauen in Erfahrung, in Nähe und in medizinische Sicherheit. Genau dafür steht Dipl.-Med. Maher El-Kaissi, der ab dem 1. Februar die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Sana Kliniken Niederlausitz als Chefarzt übernimmt. Der versierte Mediziner wird das gynäkologische Leistungsspektrum der Lauchhammeraner Klinik nachhaltig erweitern und setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit umliegenden Praxen.</strong></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Die Sana Kliniken Niederlausitz setzen bewusst auf einen Neuanfang in der Frauenheilkunde – mit dem klaren Ziel, medizinische Qualität, Menschlichkeit und regionale Verbundenheit noch enger zusammenzuführen. Mit Dipl.-Med. Maher El-Kaissi gewinnt der größte Gesundheitsdienstleister der Grund- und Regelversorgung im Süden Brandenburgs einen erfahrenen Mediziner, der mit Expertise, Engagement und Menschlichkeit im Einsatz ist.&nbsp;</p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">„Gute Medizin beginnt für mich immer beim Menschen“, sagt Dipl.-Med. Maher El-Kaissi. „Ich möchte, dass sich unsere Patientinnen medizinisch sicher betreut fühlen – und menschlich gut aufgehoben. Dafür braucht es Vertrauen, Zeit und eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen.“ Den Grundstein für diese Zusammenarbeit hat Maher El-Kaissi bereits bei einem Treffen im Dezember im Krankenhaus Lauchhammer mit Fachärzten und Hebammen aus der Region gelegt, bei dem er erste Kontakte knüpfen konnte.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Von Thüringen in die Lausitz</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Maher El-Kaissi bringt einen Lebensweg mit, der geprägt ist von Internationalität, Erfahrung und dem festen Willen, Verantwortung zu übernehmen. Aufgewachsen im Libanon, studierte er Medizin in der ehemaligen Sowjetunion und absolvierte seine Facharztausbildung in Deutschland. Nachdem er von 1990 bis 1997 im Akademischen Krankenhaus Erfurt seine Anerkennung zum Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe erlangt hat, wechselte er nach Apolda. Nach langjähriger chefärztlicher Tätigkeit im Krankenhaus Stollberg, in der Diakonie Hartmannsdorf sowie in Gotha und Meiningen, führt sein Weg den erfahrenen Mediziner nun von Thüringen aus in die Lausitz. „Ich habe mich ganz bewusst für Lauchhammer entschieden“, sagt Dipl. Med. Maher El-Kaissi. „Hier sehe ich die Chance, medizinisch etwas aufzubauen – für Frauen, Familien und die Region.“<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b2a5a1f5-152d-403f-97d0-e210c4e189c8/1920_gyn_5927.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Mit Expertise, Erfahrung und Herz: Dipl.-Med. Maher El-Kaissi wird ab dem 1. Februar Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b2a5a1f5-152d-403f-97d0-e210c4e189c8/gyn_5927/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Spezialisiertes gynäko-onkologisches Angebot</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Für Frauen mit einer Krebsdiagnose bedeutet Zeit oft Unsicherheit – und weite Wege zusätzliche Belastung. Genau hier setzt der neue medizinische Schwerpunkt der Klinik an. Unter der Leitung von Dipl.-Med. Maher El-Kaissi soll in Lauchhammer ein spezialisiertes gynäko-onkologisches Angebot aufgebaut werden, das moderne Diagnostik, individuellen Therapiekonzepte und interdisziplinäre Tumorkonferenzen in Kooperation mit Spezialzentren in Berlin und Dresden sowie die enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Fachärzten vereint. Auf diese Weise profitieren Krebspatientinnen perspektivisch von einer wohnortnahen, patientenorientierten Behandlung auf höchstem medizinischem Niveau.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Schonende Medizin – spürbar für Patientinnen</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></h2><p><span style="text-align:start;">Weniger Schnitte, weniger Schmerzen, schnellere Erholung: Die minimalinvasive Chirurgie steht künftig im Mittelpunkt der operativen Gynäkologie in Lauchhammer. Neben seiner Expertise im Bereich der Gynäko-Onkologie ist Dipl.-Med. Maher El-Kaissi auch auf Urogynäkologie spezialisiert und möchte künftig in der Lauchhammeraner Klinik nicht nur die Diagnostik verfeinern, mit der Erkrankungen des Beckenbodens und verschiedene Inkontinenz-Formen untersucht werden können, sondern auch deren Behandlung durch minimalinvasive Therapieangebote. Ob bei Myomen, Zysten, Endometriose oder Erkrankungen des Beckenbodens – Dipl. Med. Maher El-Kaissi setzt auf moderne laparoskopische Verfahren, die Diagnostik und Therapie besonders schonend miteinander verbinden. Gleichzeitig bieten Bauchspiegelungen eine hohe diagnostische Sicherheit – auch bei unklaren Befunden. Davon profitieren nicht nur Patientinnen, sondern auch die niedergelassenen Fachärzte der Region.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c6b33eaa-3c2d-42df-acc0-df80b9c183e6/1920_gyn_6112_bea.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Die sichere, familienorientierte Begleitung vor, während und nach der Geburt steht in der Geburtsklinik Lauchhammer im Mittelpunkt. Dazu gehören auch Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c6b33eaa-3c2d-42df-acc0-df80b9c183e6/gyn_6112_bea/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Kompetenzzentrum für Familien</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Die Geburt eines Kindes ist einer der prägendsten Momente im Leben einer Familie. Genau diesen Moment möchte die Geburtshilfe in Lauchhammer künftig noch sicherer und familienorientierter gestalten. Neben der gynäkologischen Behandlung bildet die Geburtshilfe den zweiten Schwerpunkt der Klinik. „Wir wollen Familien von Anfang an begleiten – verlässlich, sicher und mit Herz“, betont Dipl.-Med. Maher El-Kaissi. Als Krankenhaus mit perinatalem Schwerpunkt bieten die Sana Kliniken Niederlausitz rund um die Uhr höchste Sicherheit: Hebammen, Gynäkologen, Kinderärzte und speziell geschulte Pflegekräfte arbeiten Hand in Hand – von der ersten Sekunde an. Mit einer<span>&nbsp; </span>niedrigen Kaiserschnittrate von 22 Prozent und einer Stillrate von 92 Prozent steht die Klinik für selbstbestimmte Geburten in einer familien- und bindungsorientierten Atmosphäre, die Sicherheit durch medizinische Qualität bietet. Tür an Tür mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bleibt die Geburtshilfe der Sana Kliniken in Lauchhammer auch künftig ein Kompetenzzentrum für Lausitzer Familien. Von der Geburtsvorbereitung über die Stillberatung bis zu Infoabenden und regionalen Familienangeboten begleiten die Sana Kliniken Niederlausitz Eltern verlässlich – von der Schwangerschaft bis zur ersten Zeit als Familie.</p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Geburten,Geburt,Geburtenstation,Geburtshilfe,Geburtsklinik,Chefarzt,Neuer Chefarzt,Gynaekologie,klinik für gynaekologie und geburtshilfe]]></category>
            <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 08:29:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/59f92f09-8e1b-48dc-950c-b1f765c2d1da/gyn_6225.jpg?59488</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dipl.-Med. Maher El-Kaissi]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Dipl.-Med. Maher El-Kaissi ist ab 1. Februar neuer Chefarzt der Klinik f&amp;uuml;r Gyn&amp;auml;kologie und Geburtshilfe in Lauchhammer.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Patiententag der Frauenklinik Coburg am 6. Februar 2026</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/patiententag-der-frauenklinik-coburg-am-6-februar-2026/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/patiententag-der-frauenklinik-coburg-am-6-februar-2026/</guid><pp:caseid>733888</pp:caseid><pp:subtitle>Information, Praxis und Austausch – Abendprogramm mit Nicole Staudinger</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e9446d337bf0e09a9882b4325c92397d0"><strong>2. Patiententag der Frauenklinik Coburg</strong><span>&nbsp;</span>am<span>&nbsp;</span>06.02.2026 (13:00–17:00<span>&nbsp;</span>Uhr)<span>&nbsp;</span>im<span>&nbsp;</span>Pfarrzentrum St. Augustin: Information, praktische Impulse und Austausch rund um Brustgesundheit und Begleitung im Alltag.</li><li data-list-item-id="e6bfcc26eafbda236a574cf2fca79cd28">Inhalte u. a. zu<span>&nbsp;</span>krebsassoziierter Fatigue,<span>&nbsp;</span>Muskel-/Gelenkschmerzen unter AHT,<span>&nbsp;</span>Lymphödem,<span>&nbsp;</span>Bewegung/Achtsamkeit; Workshop (Visualtraining bei Polyneuropathie),<span>&nbsp;</span>Modenschau<span>&nbsp;</span>sowie<span>&nbsp;</span>Infostände<span>&nbsp;</span>(Ernährung, Sozialdienst, Psychoonkologie, Selbsthilfe).</li><li data-list-item-id="e99ecbfd5a9113061eaf0daf5c8f14329">Abendprogramm ab 18:30<span>&nbsp;</span>Uhr (kostenpflichtig):<span>&nbsp;</span><strong>Lese-Show mit Nicole Staudinger</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span><strong>(„Von jetzt auf Glück“)</strong> in Zusammenarbeit mit der<span>&nbsp;</span>Aktion Lucia;<span>&nbsp;</span>Tickets 20 €<span>&nbsp;</span>im Vorverkauf<span>&nbsp;</span>Buchhandlung Riemann, Restkarten an der Abendkasse.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d05507e8-3542-4cab-864c-7fd4935b5ba6/1920_dr._altmann_harald_5400.jpg?52669"><p><span>Die Frauenklinik Coburg der Sana Kliniken Oberfranken lädt Patientinnen, Angehörige und Interessierte zum 2. Patiententag der Frauenklinik Coburg. Im Fokus des Aktionstags mit abwechslungsreichem Programm steht dabei die Frauengesundheit, auch – aber nicht nur – im Kontext einer Krebserkrankung. Die Veranstaltung findet am Freitag, 6. Februar 2026, von 13:00 bis 17:00 Uhr im Pfarrzentrum St. Augustin (Festungsstraße 1, 96450 Coburg) statt. Unter dem Dach von Brustzentrum und Gynäkologischem Zentrum bietet der Nachmittag fundierte Informationen, praktische Impulse und persönliche Austauschmöglichkeiten rund um die Brustgesundheit und die Begleitung von Betroffenen im Alltag.</span></p><p><span>„Unser Patiententag soll Orientierung geben, Wissen vermitteln und Mut machen – und zugleich zeigen, dass Betroffene mit ihren Fragen und Herausforderungen nicht allein sind“, erläutert Dr. Harald-Hans Altmann, Chefarzt der Frauenklinik Coburg.</span></p><p><span>Im Programm stehen Themen, die viele Patientinnen während und nach einer Therapie begleiten: krebsassoziierte Fatigue, Muskel- und Gelenkschmerzen während einer Antihormontherapie, der Umgang mit Lymphödemen sowie alltagsnahe Bewegungs- und Achtsamkeitsübungen. Ergänzend zur Vortragsreihe gibt es eine gemeinsame Bewegungseinheit und in der Pause die Möglichkeit, an einem Workshop zum Visualtraining als Kompensationsstrategie bei Polyneuropathie teilzunehmen.</span></p><p><span>Ein besonderer Programmpunkt ist zudem die Modenschau des Sanitätshauses Haas (in Kooperation mit der Firma Anita), bei der aktuelle Mieder- und Bademoden für onkologische Patientinnen vorgestellt werden. Begleitende Infostände – unter anderem der Ernährungsberatung, Psychoonkologie und dem Sozialdienst bis hin zu Angeboten von Selbsthilfegruppen – runden den Nachmittag ab. Das Team der Frauenklinik und das psychosoziale Netzwerk stehen während des gesamten Nachmittags für individuelle Fragen und Gespräche zur Verfügung.</span></p><p><span>Als weiterer Höhepunkt folgt am Abend ab 18:30 Uhr: In Zusammenarbeit mit der </span><i><span>Aktion Lucia</span></i><span> präsentiert Bestseller-Autorin Nicole Staudinger eine Lese-Show zu ihrem Buch „Von jetzt auf Glück“. Hinweis: Die Teilnahme an der Lesung ist kostenpflichtig. Eintrittskarten sind für 20 Euro im Vorverkauf in der Buchhandlung Riemann (Coburg) erhältlich; Restkarten gibt es an der Abendkasse, solange verfügbar.</span></p><p><span><strong>Veranstaltungsdaten Patiententag der Frauenklinik Coburg&nbsp;</strong></span></p><p><br><span><strong>Datum:</strong> Freitag, 06. Februar 2026</span><br><span><strong>Zeit:</strong> 13:00–17:00 Uhr</span><br><span><strong>Ort:</strong> Pfarrzentrum St. Augustin, Festungsstraße 1, 96450 Coburg</span><br><span><strong>Abendprogramm:</strong> ab 18:30 Uhr, Lese-Show mit Nicole Staudinger („Von jetzt auf Glück“), 20 € (Vorverkauf: Buchhandlung Riemann, Restkarten: Abendkasse)</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Patienteninformationsveranstaltung,Patientenveranstaltung,Patienteninformation,frauenklinik,Frauengesundheit,Gynaekologie,Onkologie,Autorenlesung]]></category>
            <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 09:54:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/d05507e8-3542-4cab-864c-7fd4935b5ba6/dr._altmann_harald_5400.jpg?52669</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr._Altmann_Harald_5400]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[CA Gyn CO Dr._Altmann_Harald]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Verstärkung für die Gynäkologie im Sana MVZ Lichtenfels</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/verstaerkung-fuer-die-gynaekologie-im-sana-mvz-lichtenfels/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/verstaerkung-fuer-die-gynaekologie-im-sana-mvz-lichtenfels/</guid><pp:caseid>724572</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e6973e310ef7a9edd9f0224dbb60d27e9">Maria-Theresa Rink ergänzt als zweite Ärztin das Team von Dr. Anna Kittel im Sana MVZ Lichtenfels und bringt umfangreiche klinische Erfahrung als Oberärztin in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit.</li><li data-list-item-id="eb4a5a1d8e6d4bf3f2683a71724b7a48a">Sie wechselt aus dem Klinikbereich in den ambulanten Sektor, legt großen Wert auf persönliche Betreuung und freut sich auf neue Aufgaben und Begegnungen im Praxiskontext.</li><li data-list-item-id="e1e9bb27a636942652b7def46b56ad98b">Das Angebot der Praxis umfasst die gesamte Frauengesundheit (Vorsorge, Schwangerschaftsbegleitung, Kinderwunsch, Verhütung, erweiterte Krebsvorsorge, Mammadiagnostik); Sprechzeiten bleiben unverändert. Kontakt: 09571 73000; Infos unter<span>&nbsp;</span><a href="http://www.sana.de/lichtenfels"><u>www.sana.de/lichtenfels</u></a>.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Seit Anfang Oktober freut sich Frauenärztin Dr. Anna Kittel im Sana MVZ Lichtenfels über tatkräftige Unterstützung: Maria-Theresa Rink steht nun als zweite Ärztin den Patientinnen in allen Fragen rund um die Frauengesundheit zur Verfügung.</p><p>Die 36-Jährige studierte Humanmedizin in Gießen. Danach führte sie ihr Weg zunächst in die Schweiz, wo sie ihre Facharztausbildung im Bereich Frauenheilkunde und Geburtshilfe durchlief und seit 2021 als Oberärztin der Frauenklinik am Kantonsspital Glarus arbeitete. Seit drei Jahren war sie am Klinikum Bamberg ebenfalls als Oberärztin tätig und wechselt nun in den ambulanten Bereich als Frauenärztin im Sana MVZ Lichtenfels.</p><p>„Ich finde es richtig spannend, nach der klinischen Tätigkeit jetzt auch den ambulanten Bereich kennenzulernen. Mir liegt eine enge, persönliche Betreuung meiner Patientinnen sehr am Herzen und freue mich auf die vielen neuen Begegnungen und Aufgaben“, so Maria-Theresa Rink mit Blick auf das neue Tätigkeitsfeld.</p><p>Das Leistungsspektrum der Praxis umfasst die gesamte Frauengesundheit einschließlich Vorsorge, Betreuung von Schwangeren, Beratung bei Kinderwunsch und Verhütung, erweiterte Krebsvorsorge sowie Mammadiagnostik.</p><p>Die Sprechzeiten bleiben vorerst unverändert: Montag bis Freitag 8.00 – 12.00 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag 13.30 – 17.00 Uhr. Die Praxis in der Bamberger Straße 10 in Lichtenfels ist erreichbar unter der Telefonnummer 09571 73000. Weitere Informationen finden Interessierte unter <a href="http://www.sana.de/lichtenfels">www.sana.de/lichtenfels</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ef5dd1b1-1e66-4a17-a0d5-a914a7353124/1920_1000072336.jpg?70734"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ef5dd1b1-1e66-4a17-a0d5-a914a7353124/1000072336/" target="_blank">Herzliche Begrüßung</a>: Praxismanagerin Nadine Beintze, Marie-Theresa Rink und Dr. Anna Kittel (von links, Copyright: SKOF)</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,ambulante Angebote,mvz,Gynaekologie,Praxis fuer Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 12:19:55 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/ef5dd1b1-1e66-4a17-a0d5-a914a7353124/1000072336.jpg?70734</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung Gyn Rink]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[neue Gyn am Sana MVZ Lichtenfels]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Ganzheitlich versorgt: Case-Management bei Brustkrebs</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ganzheitlich-versorgt-case-management-bei-brustkrebs/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ganzheitlich-versorgt-case-management-bei-brustkrebs/</guid><pp:caseid>723622</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>„Krebsfrei“ – ein kraftvolles Wort für Patientin Stefanie L. und Case-Managerin Gundi Jakob. Beide strahlen, auch wenn die Patientin noch etwas geschwächt wirkt. Soeben wurde ihr im Ambulanten Operationszentrum am Sana Klinikum Coburg der Port entfernt, über den sie monatelang Chemotherapie erhalten hatte. Mit diesem letzten Schritt der Behandlung richtet sie den Blick hoffnungsvoll nach vorn. Es folgen nun Nachsorge und eine antihormonelle Therapie.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/681d33fd-a628-48bd-b666-078a297f9bf6/1920_250924patientinmitcasemanagerincoburg.jpg?61030"><p style="text-align:justify;">Die Diagnose Brustkrebs ist ein Schock für Betroffene. Während die medizinische Versorgung wie eine gut geölte Maschine anläuft und in zertifizierten Brustkrebszentren wie dem am Sana Klinikum Coburg ein Rädchen ins andere greift, nimmt das sogenannte Case-Management andere Dinge in den Fokus: Wie kann der Alltag organisiert werden, von Kinderbetreuung bis zum Haushalt? Welche Rechte stehen mir zu und wie komme ich zur Anerkennung eines Grads der Behinderung (GdB)?</p><h2 style="text-align:justify;">Dolmetscherin für Patienten&nbsp;</h2><p style="text-align:justify;">Stefanie L. aus einer kleinen Gemeinde bei Coburg kennt all diese Fragestellungen. Vor ziemlich genau einem Jahr bekam die damals 36-jährige Mutter einer kleinen Tochter die Diagnose Brustkrebs. Sie hatte zuvor selbst eine Auffälligkeit ertastet und sich zügig um Abklärung bemüht. Die folgende Diagnose war die Bestätigung des Bauchgefühls, das sich zu dem Zeitpunkt bereits eingestellt hatte. „Es ging eigentlich alles sehr schnell, das war sicher auch gut so“, erläutert sie im Rückblick.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Dennoch stürmte infolge der Diagnose einiges auf sie ein. Bereits am ersten Tag nach der operativen Entfernung des Tumors lernte sie Case-Managerin Gundi Jakob kennen, die ihr direkt ihre Durchwahl an die Hand gab. Gundi Jakob ist die Case-Managerin an der Frauenklinik am Sana Klinikum Coburg für Patientinnen mit Brustkrebs und gynäkologischen Krebserkrankungen. „Man muss ja auch die Informationen aus einem Arztgespräch erst einmal verarbeiten. Oft kann man in diesem Moment gar nicht alles erfassen und meistens kommen die Fragen erst im Nachgang“, erläutert Gundi Jakob. Sie fungiert nicht selten als Dolmetscherin zwischen Ärzten und Patienten, als Mittlerin und Vertraute, gibt Rückhalt und ordnet ein.</p><p style="text-align:justify;">„Für mich war die Begleitung mindestens genauso wichtig, wie die medizinische Behandlung“, gibt Stefanie L. freimütig zu. Ich hatte immer eine Ansprechpartnerin und wertvolle Unterstützung bei allen Fragen. So konnte ich mich voll und ganz auf meine Genesung konzentrieren.“</p><h2 style="text-align:justify;">In Netzwerken denken</h2><p style="text-align:justify;">Neben Empathie und Fachwissen ist eine ausgeprägte “Netzwerkdenke” Grundlage der Arbeit von Gundi Jakob. Sie kennt die Ansprechpartner an den wichtigen Stellen und ist zudem Teil des psychosozialen Netzwerkes im Haus. Oft und gern verlinkt sie auch Patientinnen miteinander. Gundi Jakob vertraut dabei auf ihr Bauchgefühl, ob es „matcht“. „Eine Patientin, die wie Stefanie L. schon weit in der Therapie fortgeschritten ist, kann einer Leidensgenossin, die gerade erst die Diagnose bekommen hat, Ängste nehmen und Mut machen. Und zwar auf einer ganz anderen Ebene als es beratende Stellen oder Ärzte tun können“, weiß sie aus Erfahrung.</p><h2 style="text-align:justify;">Kleine Stellschrauben, große Wirkung</h2><p style="text-align:justify;">Stefanie L. verbindet mit dem Status „krebsfrei“ die Rückkehr in ihr altes Leben. Dieses wird aber nicht unbedingt so aussehen, wie vor der Diagnose, weiß sie bereits heute. Nicht zuletzt hat die Erkrankung auch für eine neue Priorisierung gesorgt. „Stress ist mein einziger Risikofaktor und hier setze ich auch an“, erläutert die junge Frau, die andere bekannte Risikofaktoren wie Übergewicht, familiäre Vorbelastung, Rauchen et cetera für sich ausschließen kann. Sie will künftig mehr auf sich achten, der Familienzeit Priorität einräumen und beruflich etwas kürzertreten. Dazu gehört auch, einen Kaffee in Ruhe zu trinken und nicht direkt aufzuspringen, wenn sie gerufen wird. Kleine Stellschrauben mit großer Wirkung.&nbsp;</p><h2 style="text-align:justify;">Case Management reduziert Ängste</h2><p style="text-align:justify;">An der Frauenklinik und dem onkologischen Zentrum am Sana Klinikum Coburg steht den Patienten das Case Management mit einem starken Netzwerk aus Ärzten, onkologischen Fachschwestern, Psychoonkologen, Sozialdienst, Seelsorge und Ernährungsberatung sowie Wundschwestern aber auch Selbsthilfegruppen, Hospizverein und Palliativmedizinern bei. Das Case Management sorgt dafür, dass Patientinnen während Diagnosestellung, Therapie und Nachsorge optimal begleitet und unterstützt werden – medizinisch, organisatorisch und psychosozial. Es ist somit ein effektives Instrument zur Verbesserung der Versorgung von Brustkrebspatientinnen.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Mehrere wissenschaftliche Studien belegen, dass ein effektives Case Management die Therapietreue verbessert, Ängste und Depressionen bei Patientinnen verringert und zugleich ihre Zufriedenheit erhöht. Nicht die Alltagssorgen, sondern der Kampf gegen die Erkrankung sollen im Fokus stehen. Das strukturierte Case Management umfasst eine individuelle Bedarfserhebung und Planung, die Koordination von Behandlungen und Leistungen, die Beratung von Patienten und auch Angehörigen sowie die Organisation der Nachsorge und Entlassung.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Gynaekologie,Oberfranken]]></category>
            <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 08:26:45 +0200</pubDate>
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                        <title>Brustkrebs behandeln, Lebensqualität stärken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-behandeln-lebensqualitaet-staerken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-behandeln-lebensqualitaet-staerken/</guid><pp:caseid>723621</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Viele Betroffene sind zunächst überwältigt von den Informationen und Behandlungsmöglichkeiten, die plötzlich auf sie zukommen. Gleichzeitig hat die Forschung in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1600cf38-dd4f-403c-87cc-7e4916ba9241/1920_250925mariahufnagellichtenberg.jpg?19890"><p>Heute sind die Therapien oft schonender und individueller abgestimmt. Neben den medizinischen Maßnahmen können Patientinnen selbst viel tun, um ihren Körper und die Seele zu unterstützen, vor allem durch Bewegung und ausgewählte komplementäre Verfahren.</p><h2>Schonendere Operationen im Frühstadium</h2><p>Wenn Brustkrebs in einem frühen Stadium entdeckt wird, ist eine brusterhaltende Operation in vielen Fällen möglich, bei der nur der Tumor entfernt wird. Dr. Maria Hufnagel, Chefärztin des Brustzentrums am Sana Klinikum Lichtenberg, erklärt: „Neue Untersuchungen wie die <a href="https://jamanetwork.com/journals/jamaoncology/fullarticle/2809872" target="_blank">SOUND</a>- oder <a href="https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2412063" target="_blank">INSEMA-</a>Studie zeigen, dass bei Frauen über 50 mit sehr kleinen Tumoren und günstigen Eigenschaften manchmal auf eine Operation der Lymphknoten in der Achsel verzichtet werden kann. Voraussetzung ist, dass moderne Untersuchungen wie Ultraschall keinen Hinweis auf befallene Lymphknoten ergeben.“ Der Vorteil: weniger Belastung, kleinere Eingriffe und ein geringeres Risiko für Spätfolgen wie Lymphödeme.</p><p>Natürlich gilt das nicht für jede Patientin. Bei größeren Tumoren, mehreren Tumorherden oder bei bestimmten Vorstufen kann eine Brustentfernung notwendig sein. Das klingt im ersten Moment drastisch, aber auch hier gibt es gute Möglichkeiten. Der Brustaufbau erfolgt entweder mit eigenem Gewebe oder mit einem Implantat.</p><h2>Bewegung: Schlüssel für Gesundheit und Lebensqualität</h2><p>Neben der medizinischen Behandlung können Patientinnen selbst viel tun, um aktiv zu ihrer Genesung beizutragen. Besonders wirksam ist körperliche Aktivität. Studien zeigen, dass regelmäßige Bewegung nicht nur die allgemeine Fitness verbessert, sondern sich auch direkt auf den Verlauf der Erkrankung auswirkt.</p><p>„Frauen, die nach ihrer Brustkrebsdiagnose sportlich aktiv bleiben, berichten von weniger Müdigkeit, besserer Stimmung und mehr Energie im Alltag“, erklärt die Expertin aus Lichtenberg. „Bewegung stärkt Herz und Lunge, erhält die Muskulatur und kann Nebenwirkungen von Chemo- oder Hormontherapien abmildern.“</p><p>Darüber hinaus belegen große Übersichtsarbeiten aus <a href="https://www.ejoncologynursing.com/article/S1462-3889(22)00070-9/fulltext" target="_blank">Spanien</a> und vom „<a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/ijc.34324" target="_blank">Global Cancer Update Programme</a>“, dass körperliche Aktivität sogar das Rückfallrisiko senken und die Überlebenschancen verbessern kann. Spaziergänge, Radfahren, Schwimmen oder leichtes Krafttraining. Jede Aktivität zählt und macht einen Unterschied. Es geht dabei nicht um Höchstleistungen. Wichtig ist, die Bewegung fest in den Tagesablauf zu integrieren.</p><p>Praktische Tipps für den Alltag:</p><ul><li data-list-item-id="e1e80fbb6eaae7e02192cede311ce38a2">Bewegung an fünf Tagen in der Woche mindestens 30 Minuten einplanen, die Zeit kann auch aufgeteilt werden, zum Beispiel auf zwei Spaziergänge am Tag.</li><li data-list-item-id="ed26ee03cfbc67d246a3ad41f0a6f8e1a">Ausdauer (Gehen, Radfahren, Schwimmen) mit leichtem Krafttraining kombinieren, um Muskeln und Knochen zu stärken.</li><li data-list-item-id="ecd5b9441a2095dd22f5f1a7a00b42eb2">Bewegungsarten suchen, die Freude machen. Mit Musik, in einer Gruppe oder in der Natur fällt es leichter, dranzubleiben.</li><li data-list-item-id="ef4f8e211c4db7ed5a8be70215edb7e7c">Auch sanfte Bewegungsformen wie Yoga oder Qigong eignen sich sehr gut, denn sie fördern nicht nur die Beweglichkeit, sondern auch Entspannung und innere Ruhe.</li></ul><p>Viele Kliniken, Reha-Einrichtungen oder Sportvereine bieten spezielle Programme für Krebspatientinnen an.&nbsp;</p><h2>Komplementärmedizin sinnvoll ergänzen</h2><p>Neben Bewegung interessieren sich viele Betroffene für ergänzende, sogenannte komplementäre Verfahren. Wichtig ist hier die klare Abgrenzung. Komplementärmedizin ersetzt niemals die bewährte Krebstherapie, sie kann diese aber sinnvoll unterstützen.&nbsp;</p><p>Gut untersucht sind körper- und achtsamkeitsorientierte Verfahren wie Yoga, Meditation oder Achtsamkeitstraining (MBSR). Sie helfen, Stress zu reduzieren, verbessern die Schlafqualität und können Ängste lindern. Viele Patientinnen berichten außerdem von einem besseren Körpergefühl und mehr innerer Ruhe. Auch bestimmte pflanzliche Mittel können begleitend zum Einsatz kommen. Wichtig ist jedoch, pflanzliche Präparate niemals auf eigene Faust einzunehmen, sondern immer Rücksprache mit dem Behandlungsteam zu halten, denn manche Substanzen können die Wirkung von Medikamenten beeinflussen.</p><p>Weitere Informationen gibt es in der <a href="https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Patientenleitlinien/Patientenleitlinie_Komplementaermedizin_199_0012.pdf" target="_blank">Patientenleitlinie</a> Komplementärmedizin für Patienten mit einer Krebserkrankung.</p><p>Maria Hufnagel betont: „Es ist gut, wenn die Patienten offen für die Möglichkeiten sind. Es ist aber auch wichtig, kritisch zu bleiben und sich an gesicherten Empfehlungen zu orientieren. Komplementärmedizinische Verfahren können eine Ergänzung sein, kein Ersatz.“</p><h2>Selbstvertrauen stärken, Heilungschancen verbessern</h2><p>Die Diagnose Brustkrebs bringt viele Veränderungen mit sich – medizinisch, körperlich und seelisch. Die moderne Brustkrebstherapie ist heute individueller und oft schonender als früher. Neben der medizinischen Behandlung können die Betroffenen selbst viel dazu beitragen, ihr Wohlbefinden zu steigern, das Selbstvertrauen zu stärken und die Heilungschancen zu verbessern.</p><p><i>Symbolbild: Canva / FatCamera von Getty Images Signature</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Gynaekologie,Lichtenberg]]></category>
            <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 08:10:56 +0200</pubDate>
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                        <title>Brustkrebs: Gemeinsam mehr erreichen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-gemeinsam-mehr-erreichen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-gemeinsam-mehr-erreichen/</guid><pp:caseid>723620</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Das Ertasten eines Knotens in der Brust ist eine einschneidende Erfahrung, die bei vielen Betroffenen Angst auslöst und Fragen aufwirft: Ist das gefährlich? Wo bekomme ich schnell Hilfe? Was passiert jetzt mit mir? Der beste Behandlungserfolg lässt sich erreichen, wenn Experten in Netzwerken zusammenarbeiten.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. “Sicher verhindern lässt sich die Erkrankung nicht. Aktuelle Untersuchungen zeigen jedoch: Wer sich regelmäßig bewegt, ein gesundes Gewicht hält und weitgehend auf Alkohol verzichtet, kann das Risiko senken. Auch Stillen hat einen gewissen Schutzeffekt", erklärt Andrea Hasse, Leiterin des Brustzentrums Lübeck Süd in der Sana Klinik. Fachgesellschaften betonen daher, dass die Prävention ein zentraler Baustein der Strategie gegen Brustkrebs ist. Seit Juli 2024 können in Deutschland auch Frauen zwischen 70 und 75 Jahren alle zwei Jahre am Mammographie-Screening teilnehmen. Das Ziel: Knoten oder bösartige Veränderungen so früh wie möglich zu erkennen, dann sind die Heilungschancen am besten.&nbsp;</p><p>Mehr Informationen zum Mammographie-Screening vom gemeinsamen Bundesausschuss gibt es hier: <a href="https://www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/erwachsene/krebsfrueherkennung/mammographie-screening/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank">Mammographie-Screening-Programm</a></p><h2>Ängste abbauen</h2><p>„Wenn Patienten mit einer spürbaren Veränderung an der Brust zu uns kommen, ist das oft mit Angst verbunden. Wir möchten dann in erster Linie zuhören, erklären und gemeinsam den nächsten Schritt finden“, sagt Andrea Hasse. „In der Sprechstunde erfolgt zunächst ein ausführliches Gespräch zur Krankengeschichte. Danach untersuchen wir Brust und Achselhöhle, meist ergänzt durch einen Brustultraschall (Mammasonografie). Liegen bereits Bilder aus einer Mammografie vor, werden diese berücksichtigt. Falls nicht, organisieren wir die erforderliche Diagnostik.“&nbsp;</p><p>Je nach Befund kann eine Gewebeprobe notwendig sein, zum Beispiel durch eine sonografisch gestützte Stanzbiopsie oder durch eine sogenannte Vakuumbiopsie in Zusammenarbeit mit einer radiologischen Praxis. Die Untersuchung der Proben erfolgt durch Experten in der Pathologie. Auf Basis der Ergebnisse entwickeln Andrea Hasse und ihre Kollegin Dr. Julia Stockfisch-Altmann gemeinsam mit den betroffenen Patienten das weitere Vorgehen.</p><h2>Therapie muss individuell geplant werden</h2><p>Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt von mehreren Aspekten ab. Wichtig sind unter anderem die Größe und der genaue Ort des Tumors. Zudem ist wichtig, wie aggressiv der Knoten wächst. Außerdem spielen das Alter, der allgemeine Gesundheitszustand und auch die persönlichen Wünsche der Betroffenen eine Rolle. Um den Tumor genauer einzuordnen, nutzen Fachleute die sogenannte TNM-Klassifikation. Dabei steht T für den Tumor selbst, N für die befallenen Lymphknoten (Nodes) und M für Metastasen, also Ableger in anderen Körperregionen. Mit dieser Einteilung lässt sich beschreiben, wie groß der Tumor ist, ob Lymphknoten betroffen sind und ob sich die Krankheit schon ausgebreitet hat.</p><p>“Diese Einstufung hilft uns dabei, den möglichen Krankheitsverlauf besser einzuschätzen und eine passende Behandlung zu planen. Meist besteht die Therapie aus einer Kombinationsbehandlung mit Operation, Bestrahlung und Medikamenten”, führt Julia Stockfisch-Altmann aus.</p><h2>Netzwerk für eine bessere Versorgung</h2><p>Die Expertinnen des Brustzentrums Lübeck Süd in der Sana Klinik arbeiten eng mit den niedergelassenen Kollegen zusammen und engagieren sich im Netzwerk Onkologischer Zentren in Schleswig-Holstein, dem <a href="https://www.noz-sh.de/" target="_blank">NOZ</a>. Das NOZ ist ein Zusammenschluss onkologischer Fachärzte aus Lübeck und Umgebung. Ziel ist es, eine ganzheitliche und qualitativ hochwertige Krebsversorgung in den ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins sicherzustellen.&nbsp;</p><p>“Durch die Vernetzung verschiedener Disziplinen erhalten die Patienten eine wohnortnahe Betreuung in allen Krankheitsphasen. Und zwar von der Diagnose über die Therapie bis zur Nachsorge”, so Julia Stockfisch-Altmann.</p><p>Tumorkonferenzen, interdisziplinärer Austausch und Zweitmeinungen sorgen für objektive, qualitätsgesicherte Behandlungskonzepte. Dies ist insbesondere bei komplexen Fällen sehr wichtig. Zudem gehören enge Kooperationen mit Hausärzten, Sozialdiensten und Palliativmedizinern zum Netzwerk. So lassen sich Informationsverluste vermeiden und Behandlungen besser koordinieren.&nbsp;</p><p>Das ambulante Konzept stellt die Möglichkeit zur Versorgung im häuslichen Umfeld in den Mittelpunkt, ergänzt durch stationäre Versorgung bei Bedarf. Dieser Ansatz kommt am Brustzentrum Lübeck Süd in der Sana Klinik zum Einsatz. Das Zentrum bietet unter anderem interdisziplinäre Betreuung, psychosoziale Unterstützung und Einbindung in Screeningprogramme.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2742db73-142e-4cfd-8557-95a7ec37cdd5/1920_hasse-stockfisch-altmann-5x7-df.jpg?77300"><p><i>Dr. Julia Stockfisch-Altmann (l.) und Andrea Hasse vom Brustzentrum Lübeck Süd in der Sana Klinik engagieren sich im Netzwerk Onkologischer Zentren in Schleswig-Holstein.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2742db73-142e-4cfd-8557-95a7ec37cdd5/hasse-stockfisch-altmann-5x7-df/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Gynaekologie,Luebeck]]></category>
            <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 07:58:03 +0200</pubDate>
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                        <title>Media Kit Gynäkologie</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/media-kit-gynaekologie/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/media-kit-gynaekologie/</guid><pp:caseid>722561</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Hier finden Sie Presseinformationen unter anderem zu folgenden Themen: Brustkrebs, Wechseljahre und Gebärmutterhalskrebs. Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrer Berichterstattung. Sprechen Sie uns an!</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i>Alle Inhalte stehen zur freien Verwendung im Rahmen journalistischer Arbeit zur Verfügung.&nbsp;</i></p><p><strong>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;</strong></p><p><strong>Gerne stellen wir zur Unterstützung Ihrer redaktionellen Berichterstattung den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</strong></p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,mediakit,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 16:11:27 +0200</pubDate>
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                        <title>Versorgungslücke geschlossen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/versorgungsluecke-geschlossen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/versorgungsluecke-geschlossen/</guid><pp:caseid>719406</pp:caseid><pp:subtitle>Neue Frauenarztpraxis in Lauchhammer Ost</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Neue gynäkologische Praxis im Medizinischen Versorgungszentrum des Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz in Lauchhammer Ost eröffnet</li><li>Dr. Jana Ritscher, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, bietet breites Leistungsspektrum für Patientinnen</li><li>Gynäkologin bringt großen Erfahrungsschatz als Leitende Oberärztin im Krankenhaus Lauchhammer ein</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Patientinnen aus Lauchhammer und Umgebung können aufatmen. Lange Fahrwege für eine gute und sichere Versorgung gehören jetzt der Vergangenheit an: Vor kurzem wurde die neue gynäkologische Praxis im Medizinischen Versorgungszentrum Lauchhammer-Ost des Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz eröffnet. Mit Dr. Jana Ritscher übernimmt eine versierte Fachärztin die Betreuung der Patientinnen – vertrauensvoll, fachkompetent und wohnortnah.</strong></p><p>„Mit unserer neuen ambulanten Praxis können wir Frauen in Lauchhammer von der Vorsorge über die stationäre Behandlung bis zur Nachsorge umfassend begleiten“, sagt Dr. Jana Ritscher. Die erfahrene Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, die zusätzlich auf Kinder- und Jugendgynäkologie spezialisiert ist, bringt einen großen Erfahrungsschatz mit: Seit dem Jahr 2023 kümmert sie sich als Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Sana Kliniken Niederlausitz um stationäre Patientinnen, die hier während der Schwangerschaft und Geburt sowie bei gynäkologischen Erkrankungen von der Jugend bis ins hohe Alter fachkompetent betreut werden.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/475f9732-6ed7-43d8-b80e-64d46a03aa87/1920_mvzgynjanaritscher_4154_fg.jpg?62710"><p>&nbsp;</p><p><i>Dr, Jana Ritscher betreut Patientinnen in der neu eröffneten gynäkologischen Praxis im MVZ Lauchhammer-Ost. Die Praxis bietet ein breites Leistungsspektrum von der Vorsorge über die Betreuung während der Schwangerschaft bis zur onkologischen Nachsorge.&nbsp;</i></p><p>&nbsp;<a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/475f9732-6ed7-43d8-b80e-64d46a03aa87/mvzgynjanaritscher_4154_fg/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Gesundheitszentrum schließt Versorgungslücke</h2><p>Mit der modern ausgestatteten Praxis im MVZ Lauchhammer-Ost, die sich neben weiteren ambulanten Praxen im Erdgeschoss des Krankenhaus Lauchhammer befindet, schließt das Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz eine Versorgungslücke und schafft dringend benötigte Kapazitäten für Patientinnen. Für viele Patientinnen aus Lauchhammer und den umliegenden Orten bedeutet dies eine enorme Erleichterung: Sie erhalten wohnortnah wieder direkten Zugang zu gynäkologischer Versorgung – von der Vorsorgeuntersuchung bis zur umfassenden Nachsorge.</p><p>Ein besonderer Vorteil ergibt sich durch die räumliche Nähe zur Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, die im selben Gebäude beheimatet ist. Durch die ambulante Praxis und die Klinik in direkter Nachbarschaft entsteht ein eng verzahntes Behandlungsnetzwerk, das eine lückenlose Versorgung ermöglicht. Patientinnen, die über die Praxis hinaus stationär betreut werden müssen, profitieren von kurzen Wegen und einer nahtlosen Überleitung ins Krankenhaus. Umgekehrt können Frauen nach einer stationären Behandlung unkompliziert und ohne Umwege ambulant weiterbetreut werden. Diese unmittelbare Anbindung verbessert nicht nur die medizinische Qualität, sondern sorgt auch für ein hohes Maß an Sicherheit und Kontinuität in der Behandlung.</p><p>Das Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz schafft mit der Neubesetzung der Gynäkologischen Praxis dringend benötigte Versorgungskapazitäten und unterstreicht seine Rolle als zentraler Gesundheitspartner in der Region. Frauen in jeder Lebensphase – ob Jugendliche, Schwangere, Patientinnen mit akuten Beschwerden oder Frauen in der Nachsorge – haben nun die Gewissheit eine ganzheitliche und wohnortnahe Betreuung aus einer Hand zu erhalten.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2c78b94f-69a1-452c-9ec5-12fd0bfbc959/1920_mvzgynjanaritscher_3791.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Dr. Jana Ritscher bringt große Fachkompetenz und viel Erfahrung in die Praxis ein. Parallel ist sie als Leitende Oberärztin in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Sana Kliniken Niederlausitz tätig.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2c78b94f-69a1-452c-9ec5-12fd0bfbc959/mvzgynjanaritscher_3791/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Von der Vorsorge bis zur Schwangerschaftsbetreuung</h2><p>Dr. Jana Ritscher wird weiterhin als Leitende Oberärztin das Team im Krankenhaus Lauchhammer bereichern und parallel zwei Tage pro Woche in der ambulanten Gynäkologie-Praxis tätig sein. Das umfangreiche Leistungsspektrum reicht von gynäkologischen Untersuchungen einschließlich Vorsorge über die Beratung zur Empfängnisverhütung und Schwangerschaftsbetreuung bis zur onkologischen Nachsorge, Impfungen und individuellen Gesundheitsleistungen wie zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen, Ultraschallleistungen (Nieren-, Mammasonografie) und das Einsetzen/Entfernen der Spirale. „Zusätzlich biete ich eine Mädchensprechstunde und betreue Patientinnen gern bei kindergynäkologischen Fragestellungen“, sagt die erfahrene Ärztin, die aus der Oberlausitz stammt und nach ihrer Ausbildung zur examinierten Krankenschwester in Dresden Medizin studiert hat. Dr. Jana Ritscher hat im Jahr 2023 im Fachbereich Medizinpsychologie promoviert. Vor ihrem Engagement in der Lauchhammeraner Klinik war sie bereits in Kamenz parallel ambulant und stationär tätig. „Die Kombination aus Praxis- und Klinikalltag gefällt mir sehr. Ich freue mich, nun auch in Lauchhammer wieder ambulante und stationäre Patientinnen betreuen zu können“, sagt Dr. Jana Ritscher.</p><p><strong>Kontakt:</strong><br>Gynäkologische Praxis<br>MVZ Lauchhammer-Ost<br>Friedensstraße 18<br>01979 Lauchhammer<br>Mail: praxis-gyn-lho@gesundheitszentrum-nl.de<br>Telefon: 03573 . 75-1244<br>Fax: 03573 . 75-1245<br><br><strong>Sprechzeiten:&nbsp;</strong><br>montags von 7.30 bis 15 Uhr&nbsp;<br>mittwochs von 7.30 bis 12.30 Uhr&nbsp;<br>Die Annahme von Patientinnen endet jeweils 30 Minuten vor Sprechstundenschluss.<br>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz</strong></p><p>Das Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz bildet gemeinsam mit dem Doceins MVZ Brandenburg und dem ANSB med Zentrum im Landkreis Elbe-Elster ein engmaschiges Netz an ambulanten Versorgungsangeboten unter dem Dach eines modernen Gesundheitsdienstleisters. In mehreren Medizinischen Versorgungszentren betreuen unsere Ärzte und Praxisteams jährlich mehr als 189.000 Patienten – wohnortnah, kompetent und liebevoll. Unsere Standorte decken ein breites Spektrum medizinischer Fachrichtungen ab. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den hausärztlichen Praxen und den Facharzt-Praxen spannen wir mit der Ergänzung von ambulanten Therapieangeboten ein Gesundheitsnetzwerk, von dem unsere Patienten profitieren. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachärzte ermöglicht eine integrierte und vernetzte Patientenversorgung und individuelle Hilfe. Gemeinsam stehen wir für das wichtigste im Leben eines jeden Einzelnen: Gesundheit.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,GHZ,Dr. Jana Ritscher,Praxis fuer Gynaekologie,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 08:18:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Infoabend Geburt am Sana Klinikum Lichtenfels</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt-am-sana-klinikum-lichtenfels-september/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt-am-sana-klinikum-lichtenfels-september/</guid><pp:caseid>719758</pp:caseid><pp:subtitle>Werdende Eltern gut informiert</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li><span style="margin:0px;text-align:left;">Die Geburtshilfe Lichtenfels informiert werdende Eltern zum Infoabend Geburt am 3. August 2025.</span></li><li><span style="margin:0px;">Der nächste Infoabend Geburt findet am 1. Oktober 2025 statt.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;">Das Sana Klinikum Lichtenfels lädt alle werdenden Mütter und Väter herzlich ein&nbsp;zum monatlichen</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;"><strong>Infoabend für werdende Eltern am Mittwoch, 3. September 2025</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Ab 18:00 Uhr informiert die geburtshilfliche Abteilung über Schwangerschaft und Entbindung. Im Anschluss an eine kurze Präsentation wird eine Kreißsaalführung angeboten und es können Fragen rund um die Geburt gestellt werden.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, den Wegweisern ab Eingangsbereich zu folgen. Mehr Informationen sind unter&nbsp;</span><a href="https://www.sana.de/lichtenfels"><span style="margin:0px;">www.sana.de/lichtenfels</span></a><span style="margin:0px;">.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Der nächste Infoabend Geburt findet am 1. Oktober 2025 statt.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;">&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/3a602652-a74c-4cbc-8762-951e99a98efd/1920_sanaklinikumlichtenfels.jpg?86510"><p><i>Außenaufnahme des<span>&nbsp;</span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/3a602652-a74c-4cbc-8762-951e99a98efd/sanaklinikumlichtenfels/" target="_blank"><i>Sana Klinikums Lichtenfels</i></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,baby,Geburtshilfe,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 12:55:11 +0200</pubDate>
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                        <title>Infoabend Geburt am Sana Klinikum Coburg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt-coburg-juli/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt-coburg-juli/</guid><pp:caseid>714719</pp:caseid><pp:subtitle>Werdende Eltern gut informiert</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Am 24. Juli findet ab 18:00 Uhr der monatliche Infoabend Geburt des Sana Klinikums Coburg statt.&nbsp;</li><li>Virtuell informiert die geburtshilfliche Abteilung über Schwangerschaft und Geburt.&nbsp;</li><li>Der nächste virtuelle Infoabend findet nach der Sommerpause am 25. September 2025 statt.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Das Sana Klinikum Coburg lädt alle werdenden Mütter und Väter herzlich ein&nbsp;</span><br><span style="margin:0px;">zum monatlichen</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;"><strong>virtuellen Infoabend für werdende Eltern am Donnerstag, 24. Juli 2025</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Ab 18:00 Uhr informiert die geburtshilfliche Abteilung online via Microsoft Teams über Schwangerschaft und Entbindung. Daneben sind auch die Ansprechpartner der Kinderklinik, des Perinatalzentrums und der Fachabteilung für Anästhesie mit von der Partie. Im Anschluss an eine kurze Präsentation können alle Fragen rund um die Geburt beantwortet werden.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Die Teilnahme ist kostenfrei. Allgemeine Informationen und die Einwahldaten für die Veranstaltung finden Sie auf&nbsp;</span><a href="https://www.sana.de/coburg"><span style="margin:0px;">www.sana.de/coburg</span></a><span style="margin:0px;">.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;">Der nächste virtuelle Infoabend findet am 25. September statt</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/1920_klinikumcoburg.jpg?10000"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/klinikumcoburg/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i>: Außenansicht des Sana Klinikums Coburg (SKOF)</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Geburtshilfe,baby,Gynaekologie,Kinderklinik,Schwangerschaft,Geburten,Geburtenstation]]></category>
            <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 09:55:36 +0200</pubDate>
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                        <title>Sana MVZ Coburg setzt auf Digitale Patientenkommunikation</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-mvz-coburg-setzt-auf-digitale-patientenkommunikation/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-mvz-coburg-setzt-auf-digitale-patientenkommunikation/</guid><pp:caseid>712477</pp:caseid><pp:subtitle>Praxen für Allgemeinmedizin und Gynäkologie nutzen nun ebenfalls Medflex</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Ab sofort arbeiten auch die Praxen für Allgemeinmedizin und Gynäkologie am Sana MVZ Coburg mit einem digitalen Empfangsassistenten.</li><li>Das System ist bei den Sana Kliniken Oberfranken bereits bewährt und wird daher ausgerollt.</li><li><span>&nbsp;Der Empfangsassistent unterstützt bei der Erfassung und Abarbeitung von Patientenanfragen und der Terminkoordination.&nbsp;</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Sana Kliniken Oberfranken bauen ihr Angebot in der digitalen Patientenkommunikation im ambulanten Bereich aus. Ab sofort sind auch die Praxis für Allgemeinmedizin und die Praxis für Gynäkologie am MVZ Coburg an den digitalen Empfangsassistenten „Medflex“ angeschlossen. Die Erfahrungen aus den Praxen für Onkologie, Hämatoonkologie und Orthopädie sprechen für sich. Diese arbeiten bereits seit dem Frühjahr mit dem System, das sich inzwischen bewährt hat.</p><p>Medflex, ein so genanntes Patienten-Management-System, nimmt konkrete Anfragen zu Termin bzw. Terminänderungen, Folgerezepten, Befunden und Überweisungen aber auch allgemeine Anfragen entgegen und bietet so eine zusätzliche Kontaktmöglichkeit für Patientinnen und Patienten.</p><p>„Wir sehen in Medflex keinen Ersatz für den persönlichen Kontakt, sondern eine sinnvolle Ergänzung, insbesondere für organisatorische Anliegen. Das System bringt mehr Struktur in den hektischen Praxisalltag und ermöglicht uns das strukturierte Abarbeiten von Anfragen, auch außerhalb der definierten Telefonzeiten“, beschreibt Praxismanagerin Nadine Diller den Vorteil.</p><p>Aufgrund der positiven Erfahrungen treiben die Sana Kliniken Oberfranken die Anbindung von Praxen an den digitalen Empfangsassistenten weiter voran. Die Mitarbeiter werden im Vorfeld der Einführung intensiv geschult. Der „Direktkontakt“ findet sich auf der MVZ-Website unter&nbsp;<a href="https://www.regiomed-kliniken.de/mvzco"><span>https://www.regiomed-kliniken.de/mvzco</span></a>&nbsp;oder direkt in der Medflex-App<span>.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d063122b-3cf2-4c33-9931-f50f51fc2c1c/1920_20250701-1410561.jpg?64521"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d063122b-3cf2-4c33-9931-f50f51fc2c1c/20250701-1410561/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i>: Haben nun digitale Unterstützung: Dr. Stephanie Vitz und die medizinische Fachangestellte Katrin Schulze der gynäkologischen Praxis im Sana MVZ Coburg</i></p><p><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></p><p><span>Unter dem Dach der Sana Kliniken Oberfranken vereinen sich drei Kliniken an den Standorten Coburg, Lichtenfels und Neustadt bei Coburg und zahlreiche Medizinische Versorgungszentren in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels. Mit 909 stationären Betten und 46 tagesklinischen Behandlungsplätzen bieten die Sana Kliniken Oberfranken ein breites Leistungsspektrum. Etwa 3.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern auf hohem medizinischem und pflegerischem Niveau die Gesundheitsversorgung in der Region.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,ambulante Angebote,Gynaekologie,mvz]]></category>
            <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 13:41:01 +0200</pubDate>
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                        <title>Infoabend Geburt am Sana Klinikum Coburg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt-am-sana-klinikum-coburg-juni/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt-am-sana-klinikum-coburg-juni/</guid><pp:caseid>711802</pp:caseid><pp:subtitle>Werdende Eltern gut informiert</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Am 26. Juni 2025 findet ab 18:00 Uhr der monatliche Infoabend Geburt des Sana Klinikums Coburg statt.&nbsp;</li><li>Virtuell informiert die geburtshilfliche Abteilung über Schwangerschaft und Geburt.&nbsp;</li><li>Der nächste virtuelle Infoabend findet am 24. Juli2025 statt.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Das Sana Klinikum Coburg lädt alle werdenden Mütter und Väter herzlich ein&nbsp;</span><br><span style="margin:0px;">zum monatlichen</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;"><strong>virtuellen Infoabend für werdende Eltern am Donnerstag, 26. Juni 2025</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Ab 18:00 Uhr informiert die geburtshilfliche Abteilung online via Microsoft Teams über Schwangerschaft und Entbindung. Daneben sind auch die Ansprechpartner der Kinderklinik, des Perinatalzentrums und der Fachabteilung für Anästhesie mit von der Partie. Im Anschluss an eine kurze Präsentation können alle Fragen rund um die Geburt beantwortet werden.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Die Teilnahme ist kostenfrei. Allgemeine Informationen und die Einwahldaten für die Veranstaltung finden Sie auf&nbsp;</span><a href="https://www.sana.de/coburg"><span style="margin:0px;">www.sana.de/coburg</span></a><span style="margin:0px;">.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;">Der nächste virtuelle Infoabend findet am 24. Juli 2025 statt</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/1920_klinikumcoburg.jpg?10000"><p><i>Außenansicht des</i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/klinikumcoburg/" target="_blank"><i> Sana Klinikums Coburg</i></a></p><p><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></p><p><span>Unter dem Dach der Sana Kliniken Oberfranken vereinen sich drei Kliniken an den Standorten Coburg, Lichtenfels und Neustadt bei Coburg und zahlreiche Medizinische Versorgungszentren in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels. Mit 909 stationären Betten und 46 tagesklinischen Behandlungsplätzen bieten die Sana Kliniken Oberfranken ein breites Leistungsspektrum. Etwa 3.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern auf hohem medizinischem und pflegerischem Niveau die Gesundheitsversorgung in der Region.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Geburt,Geburtsklinik,baby,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 10:23:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Aktionstag „Da Vinci“ am Biberacher Klinikum</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/aktionstag-da-vinci-am-biberacher-klinikum/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/aktionstag-da-vinci-am-biberacher-klinikum/</guid><pp:caseid>711526</pp:caseid><pp:subtitle>Innovative Robotik live erleben und ausprobieren</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Wie funktioniert moderne roboterassistierte Chirurgie? Welche Vorteile bietet der OP-Roboter „Da Vinci“ für Patienten und in welchen medizinischen Bereichen kommt er konkret zum Einsatz?</strong> <strong>Am Samstag, den 5. Juli 2025</strong>,<strong> öffnet das Sana Klinikum Landkreis Biberach seine Türen für einen besonderen Aktionstag: Unter dem Motto „Da Vinci zum Anfassen“ erhalten Besucherinnen und Besucher von 10.00 bis 18.00 Uhr Antworten auf diese und viele weitere Fragen sowie spannende Einblicke in die Welt der </strong></span><a href="https://www.operiereninbiberach.de" target="_blank"><span><strong>roboterassistierten Chirurgie</strong></span></a><span><strong> am Biberacher Zentralkrankenhaus.&nbsp;</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Seit ziemlich genau einem Jahr wird das chirurgische Assistenzsystem im OP-Saal „Federsee“ des Sana Klinikums Biberach eingesetzt – aktuell in der Allgemein- und Viszeralchirurgie, der Urologie und der Gynäkologie. Dort wird es vor allem bei komplexen Eingriffen genutzt, bei denen höchste Präzision und maximale Gewebeschonung gefordert sind. In der Allgemein- und Viszeralchirurgie zählen dazu unter anderem Darmresektionen bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen oder Karzinomen, Refluxoperationen oder die Entfernung großer Bauchdeckenhernien. Auch in der Urologie, beispielsweise bei Prostata- oder Niereneingriffen, und in der Gynäkologie, etwa bei Gebärmutteroperationen, bietet der Einsatz des Da Vinci erhebliche Vorteile. Wichtig zu wissen: <span>Der Roboter operiert nicht autark, sondern wird immer vom Operateur gesteuert </span>– <span>von einer Konsole aus, die wie eine Mischung aus Flugsimulator und Spielkonsole aussieht. Von dort aus bewegt der Chirurg mit Händen und Füßen die mikrochirurgischen </span>Instrumente und die Kamera, die über kleinste Schnitte in den Körper eingebracht werden, mit millimetergenauer Präzision. <span>Letztere sendet hochauflösende, dreidimensionale Live-Bilder aus dem Inneren des Patienten.</span> So können selbst Eingriffe in schwer zugängliche oder einsehbare Körperregionen besonders schonend und mit einem in der Regel niedrigeren Komplikationsrisiko durchgeführt werden.</p><p style="text-align:justify;"><span>Von der hochkomplexen Funktionsweise, den Vorteilen und Einsatzmöglichkeiten</span> des Da Vinci können sich Interessierte im Rahmen des Aktionstages am 5. Juli selbst ein Bild machen und sich gleichzeitig über die Entwicklungen im <span>Bereich der robotergestützten Chirurgie am Klinikum </span>informieren.</p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Mit Anmeldung: Vorträge und Live-Demonstrationen</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Fachvorträge mit anschließenden Live-Demonstrationen an einem eigens eingerichteten Leihsystem bieten praxisnahe Einblicke in die jeweiligen Fachgebiete und zeigen anschaulich, wie die </span>roboterassistierte Chirurgie dort konkret zum Einsatz kommt<span>:</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>10.00–11.30 Uhr</strong>: </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/allgemein-und-viszeralchirurgie" target="_blank"><span>Allgemein- und Viszeralchirurgie</span></a><span> mit Dr. Thomas Schmidt</span><br><span><strong>12.00–13.30 Uhr</strong>: </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/urologie" target="_blank"><span>Urologie</span></a><span> mit PD Dr. Felix Wezel</span><br><span><strong>14.00–15.30 Uhr</strong>: </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/frauenklinik" target="_blank"><span>Frauenklinik</span></a><span> mit PD Dr. Dominic Varga und Dr. Steffen Fritz</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Selbst einmal Chirurg sein – OP-Technik zum Anfassen: Bei den Live-Demonstrationen können Besucher den Da Vinci nicht nur aus nächster Nähe in Aktion erleben, sondern auch selbst an der Konsole Platz nehmen und ausprobieren, </span>wie sich die chirurgischen Instrumente präzise steuern lassen.</p><p style="text-align:justify;"><span>Da die Anzahl der Plätze bei den Vorträgen begrenzt ist, wird um eine <strong>Anmeldung bis zum 3. Juli 2025</strong> unter Angabe des gewünschten Vortrags </span>– <span>es können einzelne oder alle besucht werden </span>– bevorzugt <span><strong>per E-Mail an gesundheitsforum.bc@sana.de</strong> oder telefonisch unter 07351 55-9000 gebeten.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Offene Besichtigung ohne Anmeldung</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Im Anschluss an die Vortragsreihe ist v<span>on <strong>16.00 bis 18.00 Uhr</strong> eine offene Besichtigung des OP-Roboters möglich – ganz ohne Anmeldung. Interessierte sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, die Technik selbst auszuprobieren und sich mit den Chirurgen auszutauschen.</span></p><p style="text-align:justify;">Die Veranstaltung findet im <span><strong>Sana Klinikum Biberach</strong></span><strong>, </strong><span><strong>Marie-Curie-Straße 4</strong></span>, in den Veranstaltungsräumen 1–3 im Erdgeschoss statt.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><span>Das Parken im Klinikparkhaus ist für Besucher des Aktionstags für die Dauer der Veranstaltung kostenlos. E</span>in Ausfahrtsticket ist am Infostand in bzw. vor den Veranstaltungsräumlichkeiten erhältlich.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/68ed028a-904c-4cf9-8ec5-a22e839821fa/1920_250618-pmsana-aktionstagdavinciambiberacherklinikum.jpg?10000"><p><i><span>Die Chefärzte PD Dr. Felix Wezel, Dr. Thomas Schmidt, PD Dr. Dominic Varga und Dr. Steffen Fritz (v.l.n.r.) informieren am 5. Juli rund um die robotergestützte Chirurgie am Biberacher Sana Klinikum.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/68ed028a-904c-4cf9-8ec5-a22e839821fa/250618-pmsana-aktionstagdavinciambiberacherklinikum/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Patienteninformationsveranstaltung,Patientenveranstaltung,Patientenvortrag,informationsveranstaltung,Patienteninformation,Aktionstag,tagderoffenentuer,Da Vinci,Robotik,urologie,Allgemein- und Viszeralchirurgie,Gynaekologie,Robotergestützte Chirurgie,Minimalinvasive Chirurgie,viszeralchirurgie]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 16:59:14 +0200</pubDate>
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                        <title>Druck und Schmerz im Unterleib</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/druck-und-schmerz-im-unterleib/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/druck-und-schmerz-im-unterleib/</guid><pp:caseid>691365</pp:caseid><pp:subtitle>Patientenveranstaltung zu Senkungen bei Frauen im Krankenhaus Lauchhammer</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Kostenfreie Patientenveranstaltung zu Senkungen bei Frauen am 16. April 2025, 17 Uhr, im Krankenhaus Lauchhammer</li><li>Chefärztin Zainab Moualla informiert über Ursachen, Symptome sowie diagnostische und therapeutische Hilfe für Betroffene</li><li>Fragestunde mit der Expertin für Urogynäkologie</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Ob Druckgefühl oder Schmerzen im Unterleib: Senkungen der Gebärmutter, der Blase oder des Enddarms belasten viele Frauen – nicht erst in höherem Alter. Moderne Diagnostik und Therapieverfahren bieten Hilfe für Betroffene. Zainab Moualla, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Lauchhammer, klärt in einer kostenfreien Patientenveranstaltung am 16. April 2025, um 17 Uhr, im Krankenhaus Lauchhammer über Ursachen, Symptome, Untersuchungsmethoden und Behandlungsansätze von Senkungserkrankungen bei Frauen auf.</strong></p><p><span>„Die meisten Patientinnen sind über 70 Jahre. Aber Senkungen können auch schon jüngere Frauen belasten“, weiß Zainab Moualla. Die Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Sana Kliniken Niederlausitz ist spezialisiert auf Urogynäkologie. Dieser Fachbereich befasst sich vorrangig mit der Diagnose und Therapie von Senkungserkrankungen der weiblichen Genitale, von Blasen- und Darmfunktionsstörungen sowie von Beschwerden nach Geburtsverletzungen. Wenn sich Gebärmutter, Blase oder Enddarm absenken, dann spüren Frauen häufig einen Druck oder ein Fremdkörpergefühl in der Scheide, haben Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Probleme beim Wasserlassen.&nbsp; „Ursachen für Senkungen sind zum einen, dass mit zunehmendem Alter das Bindegewebe schwächer wird. Zum anderen spielen auch die Anzahl der Geburten, die Größe der Babys und eventuelle Geburtsverletzungen ebenso eine Rolle wie schwere körperliche Arbeit oder langes Stehen sowie Übergewicht eine Rolle“, zählt die erfahrene Chefärztin auf.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1379ae7f-f6e4-4c22-8c0e-afeb1200eed8/1920_zainab-moualla-6041.jpg?10000"><p><i>Chefärztin Zainab Moualla informiert am 16. April bei einer kostenfreien Patientenveranstaltung über Senkungserkrankungen bei Frauen.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1379ae7f-f6e4-4c22-8c0e-afeb1200eed8/zainab-moualla-6041/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><strong>Spezielle urogynäkologische Sprechstunde</strong></h2><p>In der Klinik in Lauchhammer bietet sie für Betroffene eine spezielle urogynäkologische Sprechstunde. Neben einer umfangreichen Anamnese, bei der auch der berufliche Werdegang und die Geburten besprochen werden, findet dabei unter anderem eine umfassende gynäkologische Untersuchung statt. Eine wichtige Rolle spielt die urodynamische Messung, bei der beispielsweise der Blaseninnendruck, den Druck in der Harnröhre, die Länge der Harnröhre sowie die Kapazität der Blase bestimmt werden kann. „Als diagnostische und therapeutische Maßnahme kann bei medizinischer Notwendigkeit auch eine Blasenspiegelung durchgeführt werden“, sagt Zainab Moualla.</p><h2><strong>Konservative und operative Behandlungsmethoden</strong></h2><p>In ihrem Vortrag am 16. April wird die Chefärztin nicht nur auf einzelne diagnostische Möglichkeiten eingehen, sondern auch erklären, mit welchen therapeutischen Verfahren Patientinnen behandelt werden können. „Nicht jede Senkung muss operiert werden. Es gibt zum Beispiel konservative Therapien wie Beckenbodentraining und medizinische Hilfsmittel wie Pessare. Wenn diese ausgeschöpft sind, bleiben verschiedene operative Verfahren. Eine der häufigsten Methoden ist die Hebung der Blase, der Gebärmutter oder des Enddarms. Dabei arbeiten wir mit und ohne spezielle Netze“, erklärt die Chefärztin, die in der Patientenveranstaltung auch weitere Therapien wie Scheidenfixation und Deszensuschirurgie, die in Lauchhammer angewendet werden, vorstellen und erklären wird.</p><h2><strong>Kostenfrei und ohne Anmeldung</strong></h2><p>Nach dem Vortrag haben Teilnehmende die Möglichkeit, individuelle Fragen zum Thema mit der Ärztin zu besprechen und sich beraten zu lassen. Die Teilnahme an der Veranstaltung, die um 17 Uhr in der Alten Cafeteria im Krankenhaus Lauchhammer beginnt, ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.</p><p><span>&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Patientenveranstaltung,Gynaekologie,klinik für gynaekologie und geburtshilfe,urogynaekologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 03 Apr 2025 08:35:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Brustkrebs: Möglichkeiten der Rekonstruktion</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-moeglichkeiten-der-rekonstruktion/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-moeglichkeiten-der-rekonstruktion/</guid><pp:caseid>674805</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen – jährlich sind etwa 70.000 Neuerkrankungen zu verzeichnen. Wenn eine komplette Entfernung der Brust notwendig ist, bestehen verschiedene Möglichkeiten der Rekonstruktion.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Die Brustentfernung – Experten sprechen von einer Mastektomie – ist bei etwa 10 bis 20 Prozent der betroffenen Frauen notwendig, zum Beispiel bei bestimmten Tumortypen, bei Vorliegen mehrerer Knoten oder bei Einwachsen des Tumors in Brustwand oder Haut. Früher war es noch notwendig, die gesamte Brust mit Haut, Brustwarze und Brustmuskel zu entfernen. Heutzutage können Chirurgen das Drüsengewebe entfernen und Haut, Brustwarze und Brustmuskel in den meisten Fällen erhalten. Trotzdem ist die Rekonstruktion der Brust ein komplexer Eingriff, der in spezialisierten Zentren vorgenommen werden sollte, denn ein schlechtes Operationsergebnis kann den Leidensweg der Frauen verlängern oder sogar verschlimmern. Die Sicherheit für die Patientinnen steht an erster Stelle und sollte im Einklang mit einem optimalen ästhetischen Ergebnis stehen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/40c74038-d7d4-4658-9d16-120d6e8b0601/1920_241020-prof.andreeunddr.fertsch.jpg?91808"><p><span>Dr. Sonia Fertsch, Oberärztin der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie an den Sana Kliniken Düsseldorf, erklärt: „Wichtige Ziele für die operative Brustrekonstruktion sind ein dauerhaft ästhetisch gutes Ergebnis und eine Verbesserung der Lebensqualität. Wir klären die Patientinnen daher über alle Möglichkeiten auf und empfehlen ihnen, sich ausreichend Zeit für die Entscheidung zu nehmen.“ Frauen, die eine Rekonstruktion wünschen, sollten sich vor dem Eingriff über alle Möglichkeiten informieren.&nbsp;</span></p><p><span>Professor Christoph Andree nahm 2004 die ersten Brustrekonstruktionen mit Eigengewebe in Düsseldorf vor. Der Mediziner und sein Team haben in über 20 Jahren mehr als 4000 Brustrekonstruktionen vorgenommen. Darüber hinaus ist der Mediziner international als Referent bekannt und seit vielen Jahren wissenschaftlicher Direktor des weltweit bekannten </span><a href="https://www.breast-symposium.com/" target="_blank">International Breast Symposium Düsseldorf</a>, IBSD<span>, das in diesem Jahr am 4. und 5. April zum 13. Mal stattfindet und auf dem sich Ärzte aus aller Welt über die neuesten Erkenntnisse zur Brustrekonstruktion austauschen. „Wichtig ist es, gemeinsam mit der Patientin ein Konzept zu erarbeiten, das zu einer besseren Lebensqualität führt und der Patientin zu einem besseren Körpergefühl verhilft“, sagt Christoph Andree.&nbsp;</span></p><h2><span>Implantate</span></h2><p><span>Bei der Brustrekonstruktion mit Silikonimplantaten kann das Implantat entweder über oder unter den Brustmuskel platziert werden. Die Platzierung hinter dem Brustmuskel ist manchmal notwendig, wenn nicht genügend Haut oder Fettgewebe vorhanden ist, um das Implantat ausreichend zu bedecken. Dies hilft, ein natürlicheres Aussehen zu erzielen und sichtbare Ränder des Implantats zu vermeiden. In einigen Fällen ist es notwendig, zunächst einen Gewebeexpander einzusetzen, um die Haut schrittweise zu dehnen, bevor das Implantat endgültig eingesetzt wird.&nbsp;</span></p><p><span>Nachteile einer Implantatrekonstruktion können ein höheres Risiko für Kapselfibrose (Verhärtung um das Implantat), ein unnatürliches Gefühl oder Spannungsgefühl in der Brust und das Risiko von weiteren Operationen im Laufe der Zeit sein.</span></p><h2><span>Körpereigenes Gewebe</span></h2><p><span>Neben der Rekonstruktion mit Implantaten können Chirurgen die Brust auch mit körpereigenem Gewebe wiederaufbauen. Das Gewebe können die Ärzte aus verschiedenen Körperregionen entnehmen. Wird die Brust mit Fettgewebe aus dem Unterbauch aufgebaut, handelt es sich um eine sogenannte DIEP-Lappenplastik (engl. Deep Inferior Epigastric Perforator). Kommt das Gewebe aus der Gesäßregion sprechen Experten von einem I-GAP-Lappen (engl. Inferior Gluteal Artery Perforator).&nbsp;</span></p><p><span>Bei einer Gewebeentnahme von der Oberschenkelinnenseite handelt es sich um einen TMG-Lappen (engl. Transverse Musculocutanaeus Gracilis), bei der Rückseite des Oberschenkels um einen PAP-Lappen (Profunda Artery Perforator). Eine weitere Möglichkeit ist die Entnahme aus dem großen Rückenmuskel Latissimus dorsi.&nbsp;</span></p><p><span>Vorteil dieser Techniken ist, dass die rekonstruierte Brust sich später wie normales Brustgewebe anfühlt und die Patientinnen kein Fremdkörpergefühl verspüren. Mit dieser Methode erhalten die Patientinnen eine sehr natürliche Form der Brust. Allerdings dauert dieser Eingriff bis zu sechs Stunden, und es verbleibt eine Narbe an der Entnahmestelle.</span></p><h2><span>Mögliche Komplikationen</span></h2><p><span>Nach einer Brustrekonstruktion mit dem Eigengewebe können in einigen Fällen Komplikationen auftreten. Diese können Wundheilungsstörungen, Infektionen oder Durchblutungsprobleme des transplantierten Gewebes umfassen. In einigen Fällen kann auch eine Korrekturoperation erforderlich sein. Eine ausführliche Beratung über mögliche Risiken erfolgt in der Sprechstunde.</span></p><h2><span>Die individuelle Entscheidung braucht Zeit</span></h2><p><span>Die Auswahl der entsprechenden Technik und die Entscheidung für die beste Entnahmestelle für das körpereigene Gewebe muss immer individuell für jede Patientin erfolgen.</span></p><p><span>„Wir nehmen uns in der Sprechstunde sehr viel Zeit für unsere Patientinnen. Es entstehen so viele Fragen, die Frauen haben Sorgen und Ängste. Die Aufklärung und ausführliche Besprechung der Möglichkeiten mit allen Vor- und Nachteilen ist das A und O“, sagt Sonia Fertsch. „Niemand sollte diese wichtige Entscheidung unter Zeitdruck treffen, das ist uns sehr wichtig“, so die Medizinerin weiter.&nbsp;</span></p><p><span>Wer sich unsicher ist, sollte eine zweite Meinung einholen. An der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie der Sana Kliniken Düsseldorf gibt es unter der Leitung von Christoph Andree ein Zweitmeinungszentrum, in dem sich Frauen ausführlich beraten und untersuchen lassen können.</span></p><p><span><strong>Weiterführende Informationen:</strong></span></p><p><a href="https://www.sana.de/duesseldorf-gerresheim/medizin-pflege/plastische-aesthetische-chirurgie" target="_blank"><span>Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie der Sana Kliniken Düsseldorf</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/duesseldorf-gerresheim/medizin-pflege/plastische-aesthetische-chirurgie/zweitmeinungszentrum-1" target="_blank"><span>Zweitmeinungszentrum</span></a></p><p><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-045OLk_S3_Mammakarzinom_2021-07_1.pdf" target="_blank"><span>S3-Leitlinie Mammakarzinom (awmf.org)</span></a></p><p><a href="https://www.dgpraec.de/patienten/op-infos/brustrekonstruktion/" target="_blank"><span>Brustrekonstruktion - Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (dgpraec.de)</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Brustkrebs,Brustkrebszentrum,Benrath,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 08:10:20 +0100</pubDate>
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                        <title>Ein Arzt auf dem Weg zu den höchsten Gipfeln der Welt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ein-arzt-auf-dem-weg-zu-den-hoechsten-gipfeln-der-welt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ein-arzt-auf-dem-weg-zu-den-hoechsten-gipfeln-der-welt/</guid><pp:caseid>688851</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Dr. Rüdiger Müller, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Klinikum Dahme-Spreewald, ist passionierter Bergsteiger</li><li>Drei der „Seven Summits“ erfolgreich bezwungen</li><li>Jüngste Expedition durch ewiges Eis und Schnee zum Mount Vinson</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Dr. Rüdiger Müller liebt Herausforderungen. Beruflich kümmert sich der Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum Dahme-Spreewald um die Allerkleinsten und gehört zu den Spezialisten für Brustkrebs und Endometriose. In seiner Freizeit bezwingt der Mediziner die höchsten Gipfel der Welt. Seine jüngste Expedition ist in extreme Höhen und bei eisiger Kälte zu einer Grenzerfahrung geworden.</strong></p><p>&nbsp;„Das war extrem anstrengend. Der härteste Trip, den ich je gemacht habe“, blickt Dr. Rüdiger Müller zurück.&nbsp; Ende 2024 hat er sich für zwei Wochen auf eine Expedition durch die Antarktis begeben. Seine Mission: die Besteigung des Mount Vinson. Der 4892-Meter-Riese ist der höchste Berg des weißen Kontinents und gehört zu den „Seven Summits“, den jeweils höchsten Erhebungen der sieben Kontinente. Insgesamt drei der sieben Giganten hat Dr. Rüdiger Müller bereits bestiegen. Kurz vor seinem 50. Geburtstag, im Juni 2013, stand er auf dem Gipfel des Kilimandscharo, dem mit 5895 Metern höchsten Berg Afrikas. Zwei Jahre später meisterte er den höchsten Gipfel Südamerikas, den Cerro Aconcagua (6961 Meter). Doch beide Besteigungen sind nicht annähernd so fordernd gewesen, wie sein letzter Trip durch Schnee und Eis, berichtet er.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ed3a7e58-5ecc-499b-8ac1-eb6bc7cb83df/1920_20241203-215444.jpg?10000"><p><i>Geschafft: Bei seiner Antarktisexpedition hat Dr. Rüdiger Müller, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum Dahme-Spreewald, den Gipfel des Mount Vinson erklommen.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ed3a7e58-5ecc-499b-8ac1-eb6bc7cb83df/20241203-215444/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Begeisterung spät geweckt</h2><p>Seine Begeisterung für die Bergriesen hat der gebürtige Rostocker, der sich seit 2009 am Klinikum Dahme-Spreewald engagiert, erst recht spät entdeckt. „Auslöser war eine Reise mit meiner Frau durch Ecuador. Wir mit dem Bus am Cotopaxi vorbeigefahren und ich war völlig fasziniert davon, einmal einen so hohen Berg besteigen zu können“, erinnert sich Dr. Rüdiger Müller. Bis dahin hatte es ihn immer mal wieder zu kleineren Touren in die Alpen gezogen, wo er unter anderem den Piz Boè und die Marmolata, zwei Berge in Italien, meisterte. Inzwischen füllt auch das Erklimmen des Vulkans Cotopaxi eines der zahlreichen Fotobücher, in denen der Arzt die Erinnerungen an jedes seiner Bergabenteuer festhält.</p><h2>Zwischen Eis und Kälte</h2><p>Das Album von der Antarktis-Expedition ist druckfrisch und die Erinnerungen an diesen kräftezehrenden Trip noch sehr lebendig. Mit dem Flugzeug geht es von Patagonien aus über Feuerland und die Magellanstraße, Gletscherflüsse und Eisberge in die Antarktis. Das komfortable Basislager auf dem Union Gletscher, mit Buffet, WLAN, Duschen und warmen Gemeinschaftszelten wird zum Startpunkt der eisigen Mission. „Von hier aus ging es mit einer kleinen Maschine zum Basislager am Fuße des Mount Vinson. Das war eine Landung mitten im Nichts. Weit und breit nur Schnee und im Lager gab es nur ein beheiztes Zelt“, berichtet Dr. Rüdiger Müller. Mit rund 25 Kilogramm Gepäck, verteilt in einem Rucksack und auf einem kleinen Ziehschlitten, startet der Weltenbummler mit drei anderen internationalen Abenteurern und einem Tourguide in Richtung Gipfel. Rundherum nichts als das ewige Weiß von Eis und Schnee und erbärmliche Kälte. „Dort herrschen permanent minus 20 bis minus 40 Grad Celsius. Bei anderen Touren wandert man normalerweise eine Stunde und macht dann fünf Minuten Pause. Aber bei diesem Trip konnten wir kaum längere Zeit stehenbleiben, weil wir sonst Erfrierungen riskiert hätten“, erzählt der Arzt. Also heißt es: Vorwärtskommen. Stunde um Stunde. Langsam, aber kontinuierlich.</p><h2>Trinken. Ausruhen. Höhe verkraften.</h2><p>Zwischen dem Basislager und dem ersten Camp auf 2700 Metern liegen neun Kilometer Strecke und 600 Höhenmeter. Neun lange Stunden dauert die Tour, bis endlich die Zelte des Zwischenlagers erreicht sind. „Dort oben ist man die ganze Zeit nur mit sich beschäftigt: trinken, ausruhen, essen, die Höhe verkraften“, beschreibt Dr. Rüdiger Müller. Nach einem Tag zum Ausruhen und Krafttanken geht es auf zu Camp 2 in 3700 Metern Höhe. „Der Anstieg betrug zum Teil 50 Grad. Mit dem Equipment ein echter Knochenjob.“ Der Lohn für den extremen Aufstieg ist eine gigantische Aussicht über die eisige Weite, die von Sonnenlicht geflutet wird.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9d0e7541-e8a7-4dc9-abdc-a93936c745c7/1920_20241205-115820.jpg?10000"><p><i>Mit dem Flugzeug ging es zum Basislager am Fuße des Mount Vinson.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9d0e7541-e8a7-4dc9-abdc-a93936c745c7/20241205-115820/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>Im Schutz der Zelte im Camp 2 wartet die Gruppe auf gutes Wetter für die finale Etappe. „Dann hatten wir Glück mit dem Wetter und konnten bei nur minus 25 Grad und annähernder Windstille zum Gipfel aufbrechen.“ Die letzten sieben Kilometer haben es noch einmal in sich: 1200 Höhenmeter und steile Anstiege gilt es zu überwinden. Nach fünf Stunden erreicht das Team den höchsten Punkt des 4892-Meter-Giganten. Gut eine Stunde Zeit bleibt der Gruppe für das Gipfel-Erlebnis auf der Krone des weißen Kontinents, dann geht es zurück zum Camp 2. In Etappen kämpft sich das Team Schritt für Schritt wieder durch die Schneelandschaft zurück zum Basislager. Geschafft. Der dritte der „Seven Summits“ ist bewältigt.</p><h2>Gigant bezwungen</h2><p>„Mit knapp 5000 Metern ist der Mount Vinson zwar nicht so hoch wie andere Bergriesen. Aber durch die dünne Atmosphäre an den Polen muss man nochmal 1000 Höhenmeter draufrechnen. Eine enorme Belastung für den Körper. Da oben denkt man an nichts anderes als an den nächsten Schritt“, sagt Dr. Rüdiger Müller. Mit der gleich höchsten Konzentration und dem vollen Fokus auf den Augenblick, mit der er sonst im Operationssaal steht, hat er auch das Abenteuer Antarktis gemeistert.</p><h2>Blick nach Russland</h2><p>Körperlich vorbereiten könne man sich kaum, auf solche extremen Grenzgänge. „Höhe kann man nicht trainieren. Ich mache vor solchen Touren Ausdauersport, gehe zwei-, dreimal pro Woche laufen“, berichtet der Arzt. Ob er noch einen vierten der „Seven Summits“ in Angriff nimmt? Dr. Rüdiger Müller zuckt die Schultern und lächelt. Der höchste Berg Europas, der Elbrus, würde ihn sehr reizen, sagt er und fügt mit Bedauern hinzu: „Aber nach Russland zu reisen, ist momentan leider äußerst schwierig.“&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7134ad4f-95f9-4e0b-9819-8af594b1514b/1920_20241128-111115.jpg?10000"><p><i>Camps dienen als Zwischenstationen auf dem Weg zum Gipfel des Mount Vinson.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7134ad4f-95f9-4e0b-9819-8af594b1514b/20241128-111115/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,Gynaekologie,Dr. Rüdiger Müller]]></category>
            <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 12:28:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Auswirkungen von Adipositas auf Fruchtbarkeit und Schwangerschaft</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/auswirkungen-von-adipositas-auf-fruchtbarkeit-und-schwangerschaft/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/auswirkungen-von-adipositas-auf-fruchtbarkeit-und-schwangerschaft/</guid><pp:caseid>687400</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Krankhafte Fettleibigkeit, Adipositas, hat nicht nur Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem und den Bewegungsapparat. Starkes Übergewicht kann auch zu hormonellen Störungen führen. Adipöse Frauen können dadurch einen sehr unregelmäßigen Zyklus und variablen Eisprung haben. Eine Gewichtsreduktion wirkt sich oft positiv auf die Fruchtbarkeit aus.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e8d86ee4-761d-4003-b123-1e6212e67dc7/1920_schmidtmarkus1.jpg?14731"><p><span>Professor Markus Schmidt, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe und Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Sana Kliniken Duisburg, ist verantwortlicher Koordinator und einer der Autoren der </span><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/015-081p_S3_Adipositas-Schwangerschaft_2020_02.pdf" target="_blank"><span>S3-Leitlinie</span></a><span> „Adipositas und Schwangerschaft“. Adipösen Frauen mit Kinderwunsch rät der Mediziner zu einer Veränderung des Lebensstils: „Frauen mit starkem Übergewicht müssen zuerst ihre Verhaltensweisen ändern. Bewegung spielt dabei eine genauso große Rolle wie die gesunde Ernährung. Wenn konservative Maßnahmen über einen längeren Zeitraum nicht zum Erfolg führen, kann es ratsam sein, sich von einem Facharzt oder einer Fachärztin für Adipositas-Chirurgie beraten zu lassen.“</span></p><h2><span>Schwangerschaft direkt nach bariatrischen Eingriffen vermeiden</span></h2><p><span>Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass eine Schwangerschaft direkt nach bariatrischen Eingriffen, zum Beispiel einer Magenverkleinerung, vermieden werden sollte. Experten empfehlen daher eine Empfängnisverhütung über einen Zeitraum von zwei Jahren nach dem Eingriff, da sich durch die Gewichtsabnahme nach der Operation meist auch die Fruchtbarkeit wieder erhöht und manche Frauen dann schneller schwanger werden, als ihnen lieb ist. Eine überraschende Schwangerschaft kann auch nach Einnahme von Abnehmpillen eintreten – das ist vielen Frauen nicht bewusst.</span></p><h2><span>Schwangerschaftskomplikationen durch Adipositas</span></h2><p><span>Da Adipositas häufig mit chronischen Begleiterkrankungen und der Einnahme von Medikamenten einhergeht, ist auch das Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft höher als bei normalgewichtigen Frauen. Vor einer Schwangerschaft sollten adipöse Frauen daher ihren Medikamentenplan mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin besprechen und gegebenenfalls anpassen lassen.</span></p><p><span>Adipositas ist ein Risikofaktor für das Auftreten einer Präeklampsie. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, die nur in der Schwangerschaft oder im Wochenbett auftritt und mit einem erhöhten Blutdruck sowie Schädigungen der Niere oder der Leber einhergeht. Dadurch kommt es zu einer vermehrten Ausscheidung von Eiweiß über den Urin oder zu erhöhten Leberwerten. Markus Schmidt erklärt: „Bei einem Body-Mass-Index (BMI) von mehr als 30 ist das Risiko für eine Präeklampsie um das Drei- bis Fünffache erhöht. Hier spielt die Früherkennung eine wichtige Rolle. In vielen Fällen kann auch eine vorbeugende Behandlung mit Aspirin sinnvoll sein. Ob diese Therapie im Einzelfall der richtige Weg ist, entscheidet der Arzt oder die Ärztin.“</span></p><p><span>Darüber hinaus haben schwangere Frauen mit Übergewicht ein höheres Risiko für Schwangerschaftsdiabetes, sogenannten Gestationsdiabetes. Daher ist es wichtig, dies schon frühzeitig in der Schwangerschaft klären zu lassen und eine Behandlung einzuleiten. Auch das Risiko für Probleme in der späten Phase der Schwangerschaft und Frühgeburten ist bei krankhafter Fettleibigkeit erhöht. „Bei einem BMI von 40 oder mehr sollten ab der 36. Schwangerschaftswoche wöchentliche Kontrollen erfolgen, um sich anbahnende Probleme so schnell wie möglich zu identifizieren und die Behandlung einzuleiten“, erklärt der Facharzt.</span></p><h2><span>Bewegung und Ernährung in der Schwangerschaft</span></h2><p><span>Aufgrund des höheren Risikos für verschiedene Komplikationen sind viele Frauen der Meinung, dass Bewegung ihnen oder ihrem ungeborenen Kind möglicherweise schaden könnte. Doch das Gegenteil ist der Fall. Experten empfehlen regelmäßige körperliche Aktivität in der Schwangerschaft und raten darüber hinaus dazu, den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu folgen.</span></p><p><span>Mehr Informationen zur Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Sana Kliniken Duisburg finden Sie </span><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/frauenheilkunde-und-geburtshilfe" target="_blank"><span>hier</span></a><span>.</span></p><h2><span>Lesen Sie auch!</span></h2><p><span>Anfang des Jahres stellte eine internationale Expertenkommission einen neuen, nuancierten Ansatz zur Diagnose der Adipositas vor. Mehr dazu lesen sie hier.&nbsp;</span></p><p><i><span><strong>(Verlinkung auf TD mit Dr. Weiner, der noch in Arbeit ist)</strong></span></i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Adipositas,Schwangerschaft,Duisburg,Adipositastherapie,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 17 Feb 2025 08:18:00 +0100</pubDate>
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                        <title>SKN verbessert urogynäkologische Versorgung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/skn-verbessert-urogynaekologische-versorgung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/skn-verbessert-urogynaekologische-versorgung/</guid><pp:caseid>686403</pp:caseid><pp:subtitle>Sprechstundenangebot von Chefärztin Zainab Moualla schließt Versorgungslücke in der Niederlausitz</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Sana Kliniken Niederlausitz erweitern urogynäkologisches Leistungsspektrum</li><li>Verbesserte Versorgung von Patientinnen mit Inkontinenz und Senkungserkrankungen</li><li>Ermächtigungssprechstunde schließt Versorgungslücke</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Inkontinenz ist ein großes Problem für viele Frauen in der Lausitz – nicht erst in höherem Alter. „Der Leidensdruck ist für die Betroffenen oft enorm“, sagt Zainab Moualla. Die Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Sana Kliniken Niederlausitz hat deshalb eine urogynäkologische Sprechstunde etabliert, in der sich Frauen beraten lassen und die Erkrankungen umfassend diagnostiziert werden können. Mit dem Angebot hat die Klinik eine wichtige Versorgungslücke in der Niederlausitz geschlossen.</strong></p><p>„Inkontinenz und Senkungserkrankungen waren lange ein Tabuthema. Dabei haben wir heute eine Vielzahl an medizinischen Möglichkeiten, um Frauen konservativ und operativ erfolgreich zu behandeln. Wir Frauenärzte können Patientinnen nur helfen, wenn sie mit uns sprechen. Es gibt überhaupt keinen Grund für beschämtes Schweigen“, betont Zainab Moualla. Die erfahrene Chefärztin ist auf Urogynäkologie spezialisiert und damit Expertin für einen Fachbereich, der sich vorrangig mit der Diagnose und Therapie von Senkungserkrankungen der weiblichen Genitale, von Blasen- und Darmfunktionsstörungen sowie von Beschwerden nach Geburtsverletzungen beschäftigt.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d8a40281-595d-47b5-99ca-c6e68cadbcd3/1920_istock-1363482019.jpg?30001"><p>&nbsp;</p><p><br><i>Inkontinenz ist für viele Frauen ein Problem. Die Sana Kliniken Niederlausitz haben eine urogynäkologische Sprechstunde etabliert, in der sich Frauen beraten und Erkrankungen wie Inkontinenz und Senkungen umfassend diagnostiziert werden können. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d8a40281-595d-47b5-99ca-c6e68cadbcd3/istock-1363482019/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Urogynäkologische Spezialsprechstunde</h2><p>Zainab Moualla hat das urogynäkologische Leistungsspektrum der Klinik in Lauchhammer in den vergangenen Monaten deutlich erweitert. Jeden Donnerstag von 8 bis 14 Uhr bietet sie eine Sprechstunde für Patientinnen, die mit unterschiedlichen Arten von Inkontinenz und Senkungen zu kämpfen haben. Mit einer Überweisung vom Gynäkologen oder Urologen können Betroffene über die Terminvergabestelle der Sana Kliniken Niederlausitz unter 03573 . 75-3333 oder unter skn.terminservice@sana.de einen Termin für diese Sprechstunde vereinbaren, die durch die Kässenärztliche Vereinigung als Ermächtigungssprechstunde genehmigt wurde.</p><h2>Zeit für ausführliche Anamnese und Diagnostik</h2><p>„Wir wissen, dass es für viele Frauen nicht leicht ist, über Inkontinenz oder Senkungen zu sprechen. Deswegen nehmen wir uns Zeit für Gespräche und eine umfangreiche Anamnese“, erklärt die Chefärztin.&nbsp; Die Ursachen sind vielfältig und häufig sind auch schon junge Frauen betroffen. „Mehrere spontane Geburten, ein schwaches Bindegewebe und eine ungenügend trainierte Beckenbodenmuskulatur, Übergewicht, chronischer Husten, schwere körperliche Arbeit und Rauchen gehören zu den Risikofaktoren“, zählt Zainab Moualla auf.&nbsp; Mit modernster Medizintechnik kann die erfahrene Gynäkologin den Ursachen auf den Grund gehen. „Wir haben einen hochmodernen urodynamischen Messplatz, mit dem wir beispielsweise den Blaseninnendruck, den Druck in der Harnröhre, die Länge der Harnröhre sowie die Kapazität der Blase messen können.&nbsp; Außerdem lässt sich das Zusammenspiel von Harnblase, Harnröhre und Muskulatur in Stresssituationen genau analysieren“, sagt die Chefärztin. Auch mit Hilfe von Ultraschall kann die Beschaffenheit des Beckenbodens genau untersucht werden. So lassen sich die Ursachen für eine Senkung oder die genaue Art einer Inkontinenz genau analysieren und der bestmögliche Behandlungsweg für jede Patientin finden.</p><h2>&nbsp;</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1379ae7f-f6e4-4c22-8c0e-afeb1200eed8/1920_zainab-moualla-6041.jpg?10000"><p><i>Zainab Moualla, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhausstandort Lauchhammer, ist auf Urogynäkologie spezialisiert. Von der Kassenärztlichen Vereinigung hat sie die Ermächtigung für die Einrichtung einer Sprechstunde erhalten. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/media-library/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Breites Therapie-Spektrum</h2><p>Nach der ausführlichen Anamnese und Diagnostik steht die Lauchhammeraner Klinik Patientinnen mit einem umfangreichen Therapiespektrum zur Seite. „Wir können konservative Behandlungen wie eine medikamentöse Therapie, Beckenbodentraining oder Pessare, also spezielle medizinische Hilfsmittel, zur Unterstützung der Muskulatur initiieren“, erklärt Zainab Moualla. Wenn konservative Ansätze ausgeschöpft sind, bleiben operative Optionen. Dazu gehören der operative Einsatz von spannungsfreien Bändern, Operationen nach Burch, Unterspritzungen der Harnröhre, Botox-Injektionen in die Harnblase oder der Einsatz eines Blasenschrittmachers, Scheidenfixationen oder das Einbringen von Netzen, die den Organen im Beckenboden Halt geben. Bei Stuhlinkontinenz arbeiten die Klinik Hand in Hand mit den Proktologen der chirurgischen Abteilung im Krankenhaus Lauchhammer und bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich einen Blasen-Darm-Schrittmacher einsetzen zu lassen. „Frauen müssen heute nicht mehr unter Beschwerden wie Inkontinenz und Schmerzen im Unterleib leiden, denn die Urogynäkologie bietet eine Vielzahl an Behandlungsoptionen, die Beschwerden oft nicht nur lindern, sondern Erkrankungen manchmal sogar heilen können“, betont die Chefärztin.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Harninkontinenz,belastungsinkontinenz,zainab moualla,Gynaekologie,urogynaekologie,klinik für gynaekologie und geburtshilfe]]></category>
            <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 08:24:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Wechseljahre: Mit Stärke und Gelassenheit durch die Veränderungen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wechseljahre-mit-staerke-und-gelassenheit-durch-die-veraenderungen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wechseljahre-mit-staerke-und-gelassenheit-durch-die-veraenderungen/</guid><pp:caseid>674980</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Wechseljahre, medizinisch als Klimakterium bezeichnet, sind eine natürliche Phase im Leben jeder Frau. Sie markieren das Ende der fruchtbaren Lebensjahre und gehen mit hormonellen Veränderungen einher, die Körper und Psyche beeinflussen. Für viele Frauen kann diese Zeit körperlich und emotional herausfordernd sein. Doch mit dem richtigen Wissen und einem bewussten Umgang lassen sich die Wechseljahre auch als Chance für eine Neuorientierung und mehr Gelassenheit betrachten.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/18983e8c-4310-4a37-9bae-e499516dd493/1920_eva-mariarobel.jpg?58118"><p><span>Die Wechseljahre beginnen meist im Alter zwischen 45 und 55 Jahren. In dieser Zeit stellt der Körper die Produktion von Östrogen und Progesteron, den weiblichen Geschlechtshormonen, schrittweise ein. Diese hormonellen Veränderungen führen dazu, dass der Eisprung unregelmäßiger stattfindet und schließlich ganz aufhört. Die gesamte Zeit der hormonellen Umstellung vor und nach der letzten Regelblutung nennen Mediziner Perimenopause oder auch Klimakterium. Sobald eine Frau zwölf Monate lang keine Menstruation mehr hatte, spricht man von der Menopause. „Allerdings ist das Wort Pause etwas irreführend“, erklärt Dr. Eva-Maria Robel, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in der Frauenarztpraxis im MVZ Polikum in Markleeberg. „Denn danach kann eine Frau nicht mehr schwanger werden.“</span></p><p><span>Viele Frauen seien dann zwar froh, Verhütungssorgen und Menstruationsbeschwerden nun vergessen zu können. Dennoch kann der Gedanke, nicht mehr fruchtbar zu sein, auch einen Einschnitt bedeuten, mit dem Frauen lernen müssen umzugehen. Zudem fallen in dieser Lebensphase die Wechseljahre oft mit anderen einschneidenden Veränderungen im Leben zusammen. Ein bekanntes Phänomen ist das Empty-Nest-Syndrom, das mit Einsamkeit und Trauer einhergehen kann, wenn die Kinder das Elternaus verlassen. Eva-Maria Robel: „Nicht wenige verbinden die Wechseljahre vor allem mit dem Älterwerden, und auch damit gehen Frauen ja sehr individuell um. Wir beobachten aber, dass es generell für viele Frauen normaler wird, darüber zu sprechen und aus den Veränderungen auch Kraft zu schöpfen.“</span></p><h2><span>Typisch Wechseljahre</span></h2><p><span>Der veränderte Hormonhaushalt der Frauen wirkt sich vor allem auf Knochen, Haut und Schleimhäute sowie das Gewebe im Bereich der Geschlechtsorgane (Vulva und Scheide) aus. Zudem führt ein sinkender Östrogenspiegel auch zu Schwankungen in der Wärmeregulation des Körpers. Ob und wie stark Beschwerden auftreten, ist jedoch von Frau zu Frau unterschiedlich.</span></p><p><span>Zu den typischen Beschwerden der Wechseljahre gehören:</span></p><ul><li><span>Hitzewallungen und Schweißausbrüche: Ein plötzliches Hitzegefühl, das meist im Gesicht und Oberkörper beginnt und von starkem Schwitzen begleitet wird. Diese Hitzewellen können mehrmals täglich auftreten und sind oft besonders nachts störend.</span></li><li><span>Veränderung der Scheidenschleimhaut: Nach und nach werden die Schleimhäute der Scheide trockener. Das macht den Genitalbereich anfälliger für Infektionen und das Risiko für Blasenentzündungen steigt. Manche Frauen haben dadurch auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Auch die Augen und die Haut sind häufig trockener.</span></li><li><span>Schlafstörungen: Viele Frauen leiden in den Wechseljahren unter Ein- und Durchschlafproblemen, was wiederum zu Müdigkeit und Reizbarkeit führen kann.</span></li><li><span>Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit sind ebenfalls mögliche Begleiterscheinungen.</span></li><li><span>Gewichtszunahme: Durch die hormonellen Veränderungen verändert sich der Stoffwechsel, was oft zu einer Gewichtszunahme führt, besonders im Bauchbereich.</span></li><li><span>Sexuelle Unlust: Bedingt durch trockene Schleimhäute und die Hormonumstellung kann auch die Libido nachlassen.</span></li></ul><h2><span>Möglichkeiten zur Linderung und Therapie</span></h2><p><span>Die Frauenärztin erklärt: „Frauen, die mit Wechseljahresbeschwerden zu mir kommen, erleben diese sehr unterschiedlich.“ Circa ein Drittel der Frauen leiden unter starken Beeinträchtigungen während ihrer Wechseljahre. Wenn die Symptome zu belastend werden, gibt es Möglichkeiten, Erleichterung zu schaffen und die Lebensqualität zu verbessern.</span></p><h3><span>Hormonersatztherapie</span></h3><p><span>Eine Hormonersatztherapie (engl. Hormone Replacement Therapy, HRT) kann helfen, den durcheinandergeratenen Östrogen- und Progesteronspiegel auszugleichen und so die Symptome zu lindern. Sie wird bei starken Beschwerden und hohem Leidensdruck empfohlen.</span></p><p><span>Auch Frauen, die frühzeitig in die Wechseljahre kommen (vor dem 45. Lebensjahr), profitieren in der Regel von der Behandlung, um das Risiko für Osteoporose und Herzkrankheiten zu senken. Eine HRT ist jedoch nicht ohne Nebenwirkungen. So kann sie bei einigen Frauen das Risiko für Thrombosen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmte Krebsarten erhöhen. Frauen, die ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs, Thrombosen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben, sollten auf eine HRT verzichten. „Man sollte die Vor- und Nachteile sehr gut gegeneinander abwägen“, so Eva-Maria Robel. „Ich erlebe aber viele Frauen, die sagen, dass sie durch die Hormonersatztherapie sehr an Lebensqualität gewonnen haben.“ &nbsp;Außerdem könne man auch über die Art der Einnahme Risikofaktoren beeinflussen. Appliziere man das Estrogen als Gel oder Spray über die Haut, das heißt transdermal, haben die Frauen zum Beispiel kein erhöhtes Thromboserisiko, so die Frauenärztin.</span></p><h3><span>Natürliche Alternativen und pflanzliche Präparate</span></h3><p><span>Für Frauen, die unter Menopausensymptomen leiden, aber keine Hormone einnehmen möchten, gibt es pflanzliche Präparate wie Traubensilberkerze, Rotklee oder Soja-Isoflavone, die den Hormonhaushalt sanft unterstützen können. „Aber auch bei der Anwendung natürlicher Präparate sollten die Frauen Rücksprache mit ihrer Frauenärztin oder ihrem Frauenarzt halten“, empfiehlt die Gynäkologin.&nbsp;</span></p><h3><span>Gesunde Ernährung</span></h3><p><span>Eine ausgewogene Ernährung ist in den Wechseljahren besonders wichtig, um den Körper mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen und den Stoffwechsel zu unterstützen. Lebensmittel, die reich an Kalzium und Vitamin D sind, wie Milchprodukte, grünes Gemüse und Fisch, helfen, das Risiko für Osteoporose zu senken. Eine ballaststoffreiche Ernährung und der Verzicht auf zuckerreiche und fettreiche Lebensmittel unterstützen bei der Vorbeugung einer Gewichtszunahme.</span></p><h3><span>Bewegung und Sport</span></h3><p><span>Regelmäßige Bewegung ist nicht nur gut für das Gewicht, sondern auch für die Knochen, das Herz-Kreislauf-System und die Stimmung. Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen können die Hitzewallungen mildern, während Krafttraining hilft, Muskelmasse zu erhalten. Auch Yoga und Pilates fördern das Wohlbefinden, verbessern die Beweglichkeit und reduzieren Stress.</span></p><h3><span>Entspannungstechniken</span></h3><p><span>Stress verschlimmert oft die Symptome der Wechseljahre. Entspannungstechniken wie Meditation, Atemübungen, progressive Muskelentspannung oder Achtsamkeitstraining können helfen, den Geist zu beruhigen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.</span></p><h2><span>Auswirkungen der Wechseljahre auf andere Bereiche</span></h2><p><span>Fällt mit den Wechseljahren das Östrogen ab, sinkt auch der natürlich weibliche Gesundheitsschutz. Das hat Auswirkungen auf verschiedene Bereiche, die nun mit besonderer Sorgfalt beachtet werden sollten.</span></p><h3><span>Gefäßgesundheit</span></h3><p><span>Östrogen schützt das Herz-Kreislauf-System, da es die Gefäße elastisch hält und den Cholesterinspiegel günstig beeinflusst. Mit Absinken des Östrogenspiegels in den Wechseljahren erhöht sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Arteriosklerose und Herzinfarkt. Daher ist es in dieser Phase besonders wichtig, auf eine herzgesunde Lebensweise zu achten. Dazu gehören regelmäßige Bewegung, der Verzicht auf Rauchen und Alkohol sowie eine ausgewogene Ernährung, die reich an gesunden Fetten wie Omega-3-Fettsäuren (aus Fisch, Nüssen oder Leinöl) und ballaststoffreichen Lebensmitteln ist, die den Cholesterinspiegel senken können. „Frauen sollten hier durchaus auch regelmäßige Gesundheitschecks im Blick behalten, in denen Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker kontrolliert werden“, sagt die Frauenärztin.</span></p><h3><span>Osteoporose</span></h3><p><span>Das abnehmende Östrogen führt auch zu einem beschleunigten Abbau der Knochendichte, wodurch das Risiko für Osteoporose – also einer erhöhten Brüchigkeit der Knochen – deutlich steigt. Besonders betroffen sind Hüfte, Wirbelsäule und Handgelenke. Um Osteoporose vorzubeugen, ist es wichtig, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen.</span></p><ul><li><span>Kalziumreiche Ernährung: Lebensmittel wie Milchprodukte, grünes Blattgemüse (Brokkoli, Grünkohl), Mandeln und Sesam liefern viel Kalzium, das für die Knochengesundheit unerlässlich ist.</span></li><li><span>Vitamin-D-Aufnahme: Vitamin D fördert die Kalziumaufnahme im Körper. Neben Sonnenlicht sind auch fetter Fisch, Eigelb und angereicherte Lebensmittel gute Quellen.</span></li><li><span>Krafttraining und Bewegung: Sportarten wie Krafttraining, Wandern oder Tanzen fördern den Knochenaufbau und helfen, die Knochendichte zu erhalten.</span></li></ul><h3><span>Verringerter Kalorienbedarf im Alter</span></h3><p><span>Mit zunehmendem Alter verändert sich der Körper. Die Muskelmasse geht zurück, dafür vergrößern sich die Fettspeicher und der Körper verbraucht weniger Energie. Obwohl ein leichter Anstieg des Körpergewichts im höheren Alter aus gesundheitlicher Sicht durchaus akzeptabel ist, sollte ein allzu starker Gewichtszuwachs vermieden werden. Experten raten Frauen in den Wechseljahren daher, ihre Ernährung anzupassen. Der Kalorienbedarf sinkt durchschnittlich pro Lebensjahrzehnt um etwa 2 bis 5 Prozent. Das bedeutet, dass eine Frau in ihren 50ern etwa 200 bis 400 Kalorien weniger pro Tag benötigt als in ihren 30ern.</span></p><h2><span>Der Lack ist ab? Von wegen!</span></h2><p><span>„Die Wechseljahre bedeuten für die meisten Frauen einen Wendepunkt – keine Frage“, so Eva-Maria Robel.&nbsp;„Sie sind das Ende einer Lebensphase, die oft von Verpflichtungen und Herausforderungen geprägt ist. Gerade deshalb bietet diese Zeit aber auch die Chance, sich neu zu orientieren und Prioritäten zu überdenken.“ Für viele Frauen, die sich bis dahin vorwiegend um Beruf, Kinder und die Partnerschaft gekümmert haben, ist es genau der richtige Moment, über ihren Lebensstil nachzudenken und vielleicht doch eine bewusstere und gesündere Lebensweise anzugehen. Nun ist die Zeit, sich wieder stärker auf sich und seine Bedürfnisse zu konzentrieren. Frei von der Fruchtbarkeit und den hormonellen Zyklen kann diese Zeit als eine Phase der inneren Stärkung und Neuorientierung genutzt werden. Wichtig ist, dass jede Frau ihren eigenen Weg findet und diese Zeit als Chance nutzt, ihren Körper und Geist neu auszubalancieren, um gestärkt in die nächste Lebensphase zu starten.</span></p><p><span>Weitere Informationen finden Sie auch </span><a href="https://www.gesundleben-leipzigerland.de/artikel/wechseljahre-und-menopause/" target="_blank"><span>hier</span></a><span>.&nbsp;</span></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,wechseljahre,Borna,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 07 Jan 2025 08:09:32 +0100</pubDate>
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                        <title>Gebärmutterhalskrebs vorbeugen: Impfung vor dem ersten Sexualkontakt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/gebaermutterhalskrebs-vorbeugen-impfung-vor-dem-ersten-sexualkontakt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/gebaermutterhalskrebs-vorbeugen-impfung-vor-dem-ersten-sexualkontakt/</guid><pp:caseid>674978</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>In Deutschland erkranken nach Angaben des Robert-Koch-Instituts jedes Jahr etwa 6.200 Frauen und rund 1.600 Männer an Krebs, der durch eine Infektion mit Humanen Papillomviren verursacht wurde. Der beste Schutz ist eine Impfung. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung zwischen 9 und 14 Jahren vor Aufnahme erster sexueller Kontakte.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) erfolgt meist durch sexuelle Kontakte. Im Laufe des Lebens stecken sich die meisten Menschen mindestens einmal mit HPV an. Da die Infektion häufig ohne Symptome verläuft, bleibt sie oftmals unbemerkt. Es sind zahlreiche verschiedene Typen des Virus bekannt. Manche HPV-Arten können Warzen im Genitalbereich auslösen. Andere führen zu Zellveränderungen, die sich in manchen Fällen zu Krebs entwickeln können. Frauen erkranken durch HPV vor allem an Gebärmutterhalskrebs. Bei Männern kann es durch HPV-Infektionen zu Tumoren im Mund-, Rachen-, Genital- und Analbereich kommen.</span></p><h2><span>Risikofaktoren für Gebärmutterhalskrebs</span></h2><p><span>Es gibt über 200 HPV-Typen, die in Hochrisiko- und Niedrigrisikotypen unterteilt werden können. Davon sind vor allem die Hochrisikotypen 16 und 18 mit einem erhöhten Risiko für Gebärmutterhalskrebs verbunden.</span></p><p><span>Risikofaktoren für Gebärmutterhalskrebs:</span></p><ul><li data-list-item-id="e72a20280238a782146c37d10a4d6b74f"><span>Sexuell übertragene humane Papillomviren (HPV)</span></li><li data-list-item-id="e3d0b7f787bcabdc8f6da1e39ffedaed3"><span>Rauchen</span></li><li data-list-item-id="e1f3a47a41fa4fe0192ebc48a1cbe6a6a"><span>Andere sexuell übertragbare Erreger (z. B. Herpes-simplex, Chlamydien)</span></li><li data-list-item-id="efcb20474296f8c1883ae788a92f96d94"><span>Früher Beginn der sexuellen Aktivität, viele Geburten und ein stark geschwächtes Immunsystem</span></li><li data-list-item-id="e78389dfffdd46ddf2bb38c4ab4b0f198"><span>Bestimmte erbliche Faktoren fördern möglicherweise die Entwicklung eines Zervixkarzinoms.</span></li></ul><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/be611a46-e669-4c09-9669-b4ced17a726b/1920_241025-christineibold.jpg?70059"><h2><span>Impfung gegen Krebs</span></h2><p><span>Jährlich gibt es deutschlandweit rund 60.000 Fälle von HPV-bedingten Gebärmutterhalskrebs-Vorstufen und insgesamt etwa 7.800 Krebserkrankungen bei Frauen und Männern, die durch humane Papillomviren ausgelöst werden. „Der beste Schutz gegen die Infektion mit den gefährlichen HP-Viren ist eine Impfung. Damit ist sie aktuell eine der wichtigsten Impfungen, die gegen eine bestimmte Krebserkrankung wirksam ist“, erklärt Dr. Christine Ibold, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Sana Kliniken Leipziger Land in Borna. Die Stiko empfiehlt die Impfung sowohl für Mädchen als auch für Jungen im Alter zwischen 9 und 14 Jahren, idealerweise vor dem ersten Sexualkontakt. Christine Ibold: „Aber selbst Frauen nach Sexualkontakt oder auch Frauen, bei denen bereits auffälliges Gewebe am Gebärmutterhals entfernt wurde, profitieren von einer HPV-Impfung.“ Inzwischen kann gegen sieben verschiedene HPV- Hochrisikotypen (und zwei Niedrigrisikotypen) geimpft werden.</span></p><p><span>Bis zum 14. Lebensjahr erfolgt die Impfung in zwei Dosen mit einem Abstand von fünf bis zwölf Monaten. Bei älteren Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren empfehlen Experten drei Impfungen. Die zweite Impfung sollte dem möglichen Impfschema nach ein bis zwei Monate nach der Erstimpfung erfolgen, die dritte nach sechs bis zwölf Monaten.</span></p><h2><span>Akzeptanz der Eltern ist unterschiedlich</span></h2><p><span>Eine kürzlich veröffentlichte systematische </span><a href="https://bmcwomenshealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12905-024-03377-5" target="_blank"><span>Übersichtsarbeit</span></a><span> in der wissenschaftlichen Zeitschrift BMC Women's Health zeigt, dass die elterliche Akzeptanz für eine HPV-Impfung in verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich ist. Grundsätzlich ist die Bereitschaft der Eltern, insbesondere der Mütter, zur HPV-Impfung bei Töchtern größer als bei Söhnen. Häufige Gründe für eine Ablehnung der HPV-Impfung sind Sorgen vor unerwünschten Nebenwirkungen und Ängste in Bezug auf die Sicherheit der Impfung. „Aus unserer Sicht ist es daher sehr wichtig, immer wieder Aufklärungsarbeit zu leisten und Eltern sowie die Jugendlichen zu informieren“, erklärt Dr. Christine Ibold, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Sana Kliniken Leipziger Land in Borna.</span></p><h2><span>Was der Schutzimpfung im Wege steht</span></h2><p><span>Mit dieser Frage beschäftigten sich Expertinnen der </span><a href="https://www.aeggf.de/" target="_blank"><span>Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e. V.</span></a><span> in einem aktuellen </span><a href="https://www.aeggf.de/frontend/media/textures/frauenarzt-07-2024.pdf" target="_blank"><span>Beitrag</span></a><span>. Sie organisiert unter anderem Präventionsveranstaltungen in Schulen, klärt Teenager auf und beantwortet wichtige Fragen. Die größten Barrieren sind Unwissenheit und unbegründete Ängste.</span></p><h2><span>Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs</span></h2><p><span>Zu den wichtigen Vorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen zählt die Früherkennung eines Zervixkarzinoms – auch bekannt als Gebärmutterhalskrebs. Gesetzlich krankenversicherte Frauen haben ab einem Alter von 20 Jahren Anspruch darauf. Neben einer Tastuntersuchung streicht die Frauenärztin oder der Frauenarzt bei dieser Untersuchung Schleimhautzellen am Gebärmutterhals und Muttermund ab. Diese werden anschließend im Labor untersucht und in verschiedene Kategorien eingeteilt. „Dieser Abstrich nennt sich PAP-Test. Werden dabei Zellveränderungen festgestellt, die beobachtet werden müssen, können die Frauen im nächsten Schritt zu uns in die Dysplasie-Sprechstunde überwiesen werden“, erklärt Christine Ibold. „Hier kümmern wir uns engmaschig um die Frauen, bestellen sie gegebenenfalls auch mehrmals im Jahr ein, um den Verlauf zu beobachten und sofort reagieren zu können, sollten die Veränderungen rasch voranschreiten.“ Den HPV-Test können Frauenärzte ab dem 35. Lebensjahr vornehmen.</span></p><h2><span>Dysplasie-Sprechstunde</span></h2><p><span>Wenn beim PAP-Abstrich oder einem HPV-Test auffällige Befunde entdeckt werden, überweisen niedergelassene Gynäkologen die Frauen meist in eine Dysplasie-Sprechstunde. (Dysplasie = Zellveränderungen). Mithilfe spezieller Untersuchungen und einer intensiveren Betreuung sollen Vorstufen von Krebs am Gebärmutterhals schneller erkannt und behandelt werden, noch bevor sie sich zu Krebs entwickeln.</span></p><p><span>Sollten die Befunde auffällig sein, ist oft eine Konisation nötig: „Dabei handelt es sich um einen kegelförmigen Schnitt, mit dem das auffällige Gewebe am Gebärmutterhals entfernt wird“, erklärt die Medizinerin. Eine Konisation wirkt sich nicht auf die Fruchtbarkeit aus. Allerdings kann der Eingriff ein Risiko für eine Frühgeburt darstellen. „Patientinnen mit Kinderwunsch werden diesbezüglich besonders aufgeklärt und in der Schwangerschaft beobachtet.“</span></p><p><span><strong>Weitere Informationen</strong></span></p><p><a href="https://www.krebsinformationsdienst.de/krebs-vorbeugen/krebsrisiko-hpv" target="_blank">HPV und Krebs | DKFZ - Krebsinformationsdienst</a></p><p><a href="https://www.krebsinformationsdienst.de/fileadmin/pdf-dateien/informationsblaetter/iblatt-hpv-allgemein.pdf?m=1656325207&" target="_blank">Informationsblatt: Humane Papillomviren (krebsinformationsdienst.de)</a></p><p><a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Faktenblaetter/HPV.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank">Faktenblatt zur HPV-Impfung (rki.de)</a></p><p><a href="https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/HPV/FAQ-Liste_HPV_Impfen.html" target="_blank">RKI - Impfungen A - Z - Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Erreger und Impfung</a></p><p><i>Symbolbild: Canva / anilakkus von Getty Images Signature</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,HPV,Gebaermutterhalskrebs,Borna,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 07 Jan 2025 08:03:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Frauengesundheit: Vorsorge ist in jedem Alter wichtig</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/frauengesundheit-vorsorge-ist-in-jedem-alter-wichtig/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/frauengesundheit-vorsorge-ist-in-jedem-alter-wichtig/</guid><pp:caseid>674974</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im Rahmen der Vorsorge können Ärzte Erkrankungen wie Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs und andere Probleme frühzeitig erkennen und rechtzeitig behandeln. Auch wenn Frauen den Männern in puncto Vorsorge voraus sind, gehen sie nach den Wechseljahren immer seltener zu den wichtigen Untersuchungen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/be611a46-e669-4c09-9669-b4ced17a726b/1920_241025-christineibold.jpg?70059"><p><span>Der Gang zur Gynäkologin oder zum Gynäkologen gehört für viele Frauen zur jährlichen Routine – und das nicht nur, um sich beispielsweise ein neues Verhütungsmittel verschreiben zu lassen oder konkrete Beschwerden abzuklären. „Es ist schon seit langem bekannt, dass kaum etwas die Chancen auf eine Heilung so erhöht wie die rechtzeitige Erkennung von Gebärmutterhalskrebs oder auch Vorstufen davon“, sagt Dr. Christine Ibold, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Sana Klinikum Leipziger Land in Borna.</span></p><h2><span>Die Gesundheit im Blick – egal in welchem Alter</span></h2><p><span>Zu einer umfassenden Gesundheitsvorsorge für Frauen zählt aber nicht allein die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Darüber hinaus gibt es weitere Erkrankungen, die durch regelmäßige Checks beim Frauenarzt, Allgemeinmediziner, Internisten oder auch Hautarzt frühzeitig erkannt und behandelt werden können. „Jüngere Frauen nehmen die Vorsorgetermine meist noch sehr gewissenhaft wahr, aber besonders bei Frauen nach der Menopause nimmt die Frequenz leider ab“, sagt Christine Ibold. Dabei steigt das Risiko für manche Krebserkrankungen nachweislich gerade mit zunehmendem Alter an, weshalb Vorsorgeuntersuchungen auch nach den Wechseljahren sorgfältig durchgeführt werden sollten. Diese werden in der Regel auch durch die gesetzlichen und privaten Krankenkassen bezahlt. Wer sich unsicher ist, sollte bei seiner Krankenkasse nachfragen.</span></p><h2><span>Vorsorgeuntersuchungen der Krankenkassen</span></h2><h3><span>Früherkennung Genitalkrebs/Gebärmutterhalskrebs</span></h3><p><span>Frauen können ab ihrem 20. Lebensjahr jährlich einen PAP-Abstrich durchführen lassen. Benannt wurde dieser Test nach dem griechischen Pathologen George Nicolas Papanicolaou. Dabei nehmen Frauenärzte einen Abstrich von den Zellen des Gebärmutterhalses, um mögliche Veränderungen zu erkennen, die auf Gebärmutterhalskrebs hindeuten könnten. Der PAP-Abstrich ist eine der wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen für Frauen, da er Zellveränderungen, sogenannte Dysplasien, erkennt, bevor sich Krebs entwickelt. Alle drei Jahre können Frauen ab 35 Jahren zusätzlich zum PAP-Abstrich einen Test auf humane Papillomviren (HPV) durchführen lassen. Dieser kombinierte Test ist besonders effektiv, da er sowohl das Vorhandensein von Hochrisiko-HPV als auch Zellveränderungen frühzeitig erkennen kann.</span></p><h3><span>Früherkennung Brustkrebs</span></h3><p><span>Bei Frauen ab 30 Jahren tastet der Frauenarzt einmal jährlich die Brust und die umliegenden Lymphknoten bis zu den Achselhöhlen ab und achtet auf Veränderungen. Darüber hinaus werden Patientinnen zur Selbstuntersuchung der Brust angeleitet und erfahren, auf welche Veränderungen sie achten müssen. Zwischen 50 und 75 haben Frauen alle zwei Jahre Anspruch auf eine Mammographie im Rahmen des gesetzlich geregelten Mammographie-Screenings. Diese Untersuchung kann kleine, noch nicht tastbare Tumoren erkennen und ist daher ein wichtiges Instrument in der Brustkrebsvorsorge. Die Untersuchungsintervalle gelten für Frauen ohne erkennbares Brustkrebsrisiko. Liegt ein vererbbares familiäres oder aus anderen Gründen erhöhtes Brustkrebsrisiko vor, sollten häufigere Untersuchungen vereinbart werden – das kann auch für Frauen unter 30 Jahren gelten.</span></p><h3><span>Früherkennung Darmkrebs</span></h3><p><span>Ab 50 Jahren können Frauen jährlich einen Test auf okkultes, das heißt nicht sichtbares Blut im Stuhl durchführen lassen. Dieser Test kann auf Darmkrebs hinweisen. Ab dem 55. Lebensjahr empfehlen Experten die Durchführung einer Darmspiegelung (Koloskopie). Diese kann nicht nur Krebs erkennen, sondern auch Schleimhautwucherungen (Polypen) identifizieren, die sich im Laufe der Zeit zu Krebs entwickeln könnten. Sofern keine Auffälligkeiten zu finden waren, sollten Frauen eine zweite Koloskopie nach zehn Jahren durchführen lassen.</span></p><h3><span>Früherkennung Hautkrebs</span></h3><p><span>Ab 35 Jahren sollten sich Frauen alle zwei Jahre einem Hautkrebsscreening unterziehen. Die Kosten dafür werden in der Regel von den Krankenkassen getragen.</span></p><h3><span>Früherkennungsuntersuchung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Check-up 35)</span></h3><p><span>Ebenfalls ab dem 35. Lebensjahr können Frauen einen Herz-Kreislauf-Check-Up durchführen lassen. Dieser ist dann alle drei Jahre möglich und wird ebenfalls von den Krankenkassen übernommen.</span></p><h2><span>Überblick zu Leistungen für Selbstzahler</span></h2><p><span>Darüber hinaus gibt es auch einige zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen und -leistungen, die für bestimmte Frauen sinnvoll sein können, aber nicht regulär von allen Krankenkassen übernommen werden.</span></p><h3><span>Ultraschalluntersuchungen der Brust</span></h3><p><span>Während die Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs eingesetzt wird, kann ein zusätzlicher Ultraschall bei Frauen mit dichtem Brustgewebe hilfreich sein. Diese Untersuchung wird in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen.</span></p><h3><span>ThinPrep-PAP-Test</span></h3><p><span>Beim ThinPrep-PAP-Test handelt es sich um eine erweiterte Form des PAP-Abstrichs, bei dem die Zellen in einer Flüssigkeit aufbereitet werden, um eine genauere Diagnose zu ermöglichen. Auch dieser Test wird meist privat abgerechnet.</span></p><h3><span>HPV-Impfung bei Frauen über 18 Jahren</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Die HPV-Impfung schützt vor den Hochrisiko-HPV-Typen, die für die meisten Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind. Die HPV-Impfung wird für Mädchen und junge Frauen bis zum Alter von 17 Jahren von den Krankenkassen übernommen. Ob Frauen über 18 Jahre die Kosten selbst tragen müssen, hängt von der jeweiligen Krankenkasse ab. Viele übernehmen die Kosten mittlerweile entweder anteilig oder sogar komplett und das zum Teil bis zum 27. Lebensjahr oder sogar darüber hinaus.</span></p><h3><span>Osteoporose-Vorsorge: Knochendichtemessung</span></h3><p><span>Bei Frauen, die ein erhöhtes Risiko für Osteoporose haben (zum Beispiel durch familiäre Vorbelastung, geringe Knochendichte, Rauchen), kann eine Knochendichtemessung ab dem 50. Lebensjahr sinnvoll sein. Diese Untersuchung wird jedoch nicht standardmäßig von den Krankenkassen übernommen und muss häufig selbst bezahlt werden.</span></p><h2><span>Früherkennung ist effektiv</span></h2><p><span>Insbesondere Krebserkrankungen werden durch Vorsorgeuntersuchungen meist gut und vor allem rechtzeitig erkannt, was die Chancen auf Heilung erheblich erhöht. So können bei der Vorsorge von Gebärmutterhalskrebs mit Hilfe des PAP-Abstrichs bis zu 80 Prozent der Krebsvorstufen und Frühstadien erkannt werden.</span></p><p><span>Ein weiteres Beispiel ist das effektive Darmkrebsscreening, zu dem auch die Darmspiegelung gehört. Etwa 50 Prozent der Darmkrebserkrankungen werden durch das Screening frühzeitig erfasst und können dadurch oft erfolgreich therapiert werden.</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Frauengesundheit,Gynaekologie,Borna]]></category>
            <pubDate>Tue, 07 Jan 2025 08:00:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/be611a46-e669-4c09-9669-b4ced17a726b/241025-christineibold.jpg?70059</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr. Christine Ibold, Fach&amp;auml;rztin f&amp;uuml;r Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Sana Klinikum Leipziger Land]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Dr. Christine Ibold, Fach&amp;auml;rztin f&amp;uuml;r Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Sana Klinikum Leipziger Land in Borna.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Neuer Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/neuer-chefarzt-fuer-gynaekologie-und-geburtshilfe/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/neuer-chefarzt-fuer-gynaekologie-und-geburtshilfe/</guid><pp:caseid>681841</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ab dem 1. Januar 2025 übernimmt MUDr. Radovan Korkos die Leitung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Er folgt damit auf Dr. med. Aiman Bachouri, der 9 Jahre lang in dieser Funktion tätig war und das Klinikum auf eigenen Wunsch verlässt.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/547d8a5e-7827-437b-a201-31da611bae2a/1920_img-1874-2.jpg?10000"><p>Im Lausitzer Seenland Klinikum beginnt das Jahr 2025 mit einem Wechsel. Der Leitende Oberarzt und Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe MUDr. Radovan Korkos wird neuer Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. "Mit seiner umfangreichen Erfahrung in der speziellen operativen Gynäkologie und intensiven Zusammenarbeit mit Dr. Bachouri wird Dr. Korkos die langjährige Expertise am Standort Hoyerswerda fortsetzen“ sagt Juliane Kirfe, Geschäftsführerin der Lausitzer Seenland Klinikum GmbH. "Er wird das Spektrum und die Leistungsfähigkeit der Klinik beibehalten und die schon in diesem Jahr beantragte Zertifizierung zum Brustzentrum selbstverständlich fortführen.“</p><p>Chefarzt Dr. Bachouri sagte zu seinem Abschied: „Ich freue mich sehr, die Klinikleitung an einen so erfahrenen Kollegen übergeben zu können. Wir haben viele Jahre lang zusammengearbeitet, uns ausgetauscht und stets überlegt, welche individuelle Behandlung für die betreffende Frau die beste war – und das mit großem Erfolg.“</p><p>Bis zu seinem Dienstantritt im Januar bleibt Dr. Korkos noch als Leitender Oberarzt tätig. Er begann seine Laufbahn mit dem Medizinstudium und der Facharztausbildung in der Slowakei. Im Jahr 2004 erhielt seine Anerkennung als Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe in Deutschland. Im Jahr 2013 wechselte Dr. Korkos als Leitender Oberarzt nach Hoyerswerda. Zuvor war er in Bautzen und Sebnitz tätig. In seinen zurückliegenden Berufsjahren hat Radovan Korkos verschiedene Zertifikate erworben, u.a. als Mammaoperateur im zertifizierten Brustzentrum, in der Laparoskopischen Gynäkologie und in der Gynäkologischen Onkologie.</p><p>Korkos ist überzeugt, dass es in der operativen Therapie von gynäkologischen Krebserkrankungen noch viel Entwicklungspotenzial gibt. Das betrifft die chirurgische Behandlung von Eierstock- und Eileiterkrebs sowie von Tumorerkrankungen anderer Organe wie der Gebärmutter, der Scheide und der Vulva. "Insbesondere vor dem Hintergrund des roboterassistierten Operierens mit dem DaVinci sind diese oft sehr aufwendigen Operationen nun mit hoher Sicherheit und Präzision durchführbar. Darüber hinaus werden wir die Erfolge in unserem Brustzentrum selbstverständlich fortsetzen, auch die kooperative Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der zuweisenden Arztpraxen in der Region ausbauen und ich freue mich zudem auf die Arbeit mit dem Team der Geburtshilfe", führt der neue Chefarzt aus.</p><p><strong>Über das Lausitzer Seenland Klinikum</strong></p><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2022 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,newsroom,Geburtshilfe,Gynaekologie,Chefarzt]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 16:07:26 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/547d8a5e-7827-437b-a201-31da611bae2a/img-1874-2.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Chefarztwechsel in der Gyn&amp;auml;kologie und Geburtshilfe]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Dr. med Aiman Bachouri (li.), Juliane Kirfe, MUDr. Radovan Korkos (re.)]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Kleiner Pieks, große Wirkung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/kleiner-pieks-grosse-wirkung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kleiner-pieks-grosse-wirkung/</guid><pp:caseid>676315</pp:caseid><pp:subtitle>Darum sind HPV-Impfungen schon im Kindesalter wichtig</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Sana Kliniken Niederlausitz setzen Zeichen für mehr Aufklärung zu HPV<br>&nbsp;</li><li>Kostenfreie Informationsveranstaltung am 13. November 2024 für Eltern, Mitarbeitende in Arztpraxen und Hebammen<br>&nbsp;</li><li>Zwei Impulsvorträge zu Humanen Papillomaviren, Folgeerkrankungen und Schutzimpfung sowie Fragestunde mit Expertinnen</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Immer weniger Kinder werden gegen Humane Papillomaviren (HPV) geimpft. Dabei ist das Thema nach wie vor brandaktuell. Mit einer kostenfreien Informationsveranstaltungen für Eltern, aber auch Hebammen und Mitarbeitende in Kinder- und Frauenarzt-Praxen klären Expertinnen am 13. November 2024 im Krankenhaus Lauchhammer über die Humanen Papillomaviren, Folgen einer Infektion und die HPV-Schutzimpfung auf.</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></p><p>Die Impfquote gegen Humane Papillomaviren geht seit einiger Zeit stark zurück. Nach Angaben des Barmer Arzneimittelreports 2024 sank die Quote von 2021 auf 2022 um 23,5 Prozent. Dabei ist Prävention weiterhin enorm wichtig. Denn es ist nachgewiesen, dass die HPV-Schutzimpfung, die seit 2006 in Europa zugelassen ist, Frauen und Männer vor gefährlichen Zellveränderungen und Krebserkrankungen durch die sexuell übertragbaren Viren schützt. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Schutzimpfung für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/719a88b6-037a-4c71-afae-789eade4febc/1920_istock-1308661662.jpg?10000"><p><i>Bei einer kostenfreien Info-Veranstaltung am 13. November im Krankenhaus Lauchhammer klären Expertinnen über die HPV-Schutzimpfung und die Folgen einer Infektion mit den Viren auf.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/719a88b6-037a-4c71-afae-789eade4febc/istock-1308661662/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Kinder bestmöglich schützen</h2><p>&nbsp;„Gebärmutterhalskrebs ist ein großes Thema – auch schon für junge Frauen. Nahezu jede dieser Krebserkrankungen geht mit einer HPV-Infektion einher. Mit der Schutzimpfung kann man präventiv aktiv werden und Folgeerkrankungen verhindern. Unsere Aufgabe als Ärzte und Eltern ist es, unsere Kinder bestmöglich zu schützen“, sagt Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, die gemeinsam mit Dr. Jana Ritscher, Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, den kostenfreien Info- Abend im Krankenhaus Lauchhammer organisiert. &nbsp;Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, Mitarbeitende in Kinderarztpraxen und gynäkologischen Praxen sowie Hebammen.</p><h2>Wichtig für Jungen und Mädchen</h2><p>„Sowohl Mädchen als auch Jungen sollten geimpft sein. Gegen HPV geimpfte Jungen/Männer schützen zum einen sich selbst, aber auch ihre Sexualpartner/innen vor einer Infektion“, betont Dr. Jana Ritscher und fügt hinzu: „Auch Frauen, die bereits aufgrund von Zellveränderungen am Gebärmutterhals in Behandlung waren, können sich bei ihrem Frauenarzt beraten und bei ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme für eine solche Schutzimpfung stellen, um sich vor weiteren HPV-Infektionen zu schützen.“</p><h2>Zwei Referentinnen. Zwei Vorträge.</h2><p>Was Humane Papillomaviren sind, welche Folgen eine Infektion haben kann und was die HPV-Schutzimpfung bringt, wird Dr. Cornelia Hösemann bei der Informationsveranstaltung am 13. November 2024 im Krankenhaus Lauchhammer erklären. Die Referentin ist Vorstandsmitglied im Berufsverband der Frauenärzte und Mitglied der Sächsischen Impfkommission. Als zweite Referentin an diesem Abend klärt Paula Jung, Assistenzärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Lauchhammer, in einem Vortrag über HPV-assoziierte Erkrankungen bei Mädchen und Jungen auf.</p><h2>Kostenfrei und ohne Voranmeldung</h2><p>Die Informationsveranstaltung beginnt am Mittwoch, 13. November, um 17 Uhr in der Alten Cafeteria im Krankenhaus Lauchhammer. Nach den Impulsvorträgen haben die Anwesenden die Möglichkeit, individuelle Fragen zum Thema zu stellen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,HPV,Patientenveranstaltung,Lauchhammer,vorsorge,Gynaekologie,paediatrie,Kinderklinik,Schutzimpfung,impfung,Papillomaviren]]></category>
            <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 09:14:44 +0100</pubDate>
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                        <title>Brustkrebs: Individuelle Beratung und Therapieoptionen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-individuelle-beratung-und-therapieoptionen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-individuelle-beratung-und-therapieoptionen/</guid><pp:caseid>676366</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span><strong>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jedes Jahr kommen rund 70.000 neue Fälle hinzu. Über die gesamte Lebenszeit betrachtet sind 130 von 1.000 Frauen und einer von 1.000 Männern von Brustkrebs betroffen. Die Therapie richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung.</strong></span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/55acb9e0-5414-44af-9f31-f1a598d70dca/1920_lsk-wildepetra-quer.jpg?10000"><p><span>Zum Brustkrebsmonat Oktober klärt das Experten-Team des Brustzentrums am Lausitzer Seenland Klinikum zu aktualisierten Empfehlungen zur Früherkennung und Therapiemöglichkeiten auf. Fachschwester für Onkologie Petra Wilde betreut als Brustschwester krebskranke Frauen rund um die Therapie und weiß aus ihrer täglichen Erfahrung, wie wichtig Früherkennung, individuelle Beratung und die Wahl der passenden Therapieoption sind. Nach Angaben des Zentrums für Krebsregisterdaten ZfKD sind 17 Prozent der betroffenen Frauen jünger als 50 Jahre. 40 Prozent der Patientinnen sind älter als 70 Jahre. Grundsätzlich hängt die Behandlung von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Tumorgröße und -lage sowie der Aggressivität. Zudem müssen Mediziner das Alter und den Gesundheitszustand der Patienten sowie individuelle Wünsche und Ziele berücksichtigen.</span></p><h3><span><strong>Genetische Veranlagung und Alter haben den größten Einfluss</strong></span></h3><p><span>Die eine Ursache von Brustkrebs gibt es nicht. Es sind aber verschiedene Einflussfaktoren bekannt, die zu einem erhöhten Risiko beitragen können. Dazu gehören eine vererbte Veranlagung, Alter, Vorerkrankungen und hormonelle Faktoren. Der Lebensstil kann sich sowohl positiv als auch negativ auswirken. Körperlich aktive Frauen haben zum Beispiel ein etwas niedrigeres Brustkrebsrisiko. Frauen, die viel Alkohol trinken, bekommen hingegen häufiger Brustkrebs. Insgesamt betrachtet, spielt der Lebensstil für die Entstehung von Brustkrebs nach aktuellem Kenntnisstand jedoch eine untergeordnete Rolle.</span></p><h3><span><strong>Aktualisierte Screening-Empfehlungen</strong></span></h3><p><span>Seit Juli 2024 ist das Mammographie-Screening-Programm ausgeweitet. Bisher konnte jede Frau zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre ein Screening durchführen lassen. Mit den neuen Regelungen sind nun auch Frauen zwischen 70 und 75 Jahren teilnahmeberechtigt.</span></p><p><span>Brustschwester Petra kann aus Erfahrung berichten: „das Mammographie-Screening ist für die frühestmögliche Erkennung von Brustkrebs ein wichtiger Baustein. Aber, die Mammographie kann nicht die Entstehung von Brustkrebs verhindern. Und ein auffälliger Befund bedeutet noch lange nicht, dass Brustkrebs vorliegt. Ganz wichtig ist es daher, die Vor- und Nachteile des Screenings individuell abzuwägen.“ Der Gemeinsame Bundesausschuss stellt zum Mammographie-Screening eine Entscheidungshilfe für Frauen zwischen 50 und 75 Jahren zur Verfügung. Im Lausitzer Seenland Klinikum können sich Frauen aber gern an Brustschwester Petra wenden.</span></p><h3><span><strong>Behandlungsoptionen</strong></span></h3><p><span>Wenn Brustkrebs früh erkannt wird, sind die Heilungschancen in der Regel sehr gut. Bei etwa 80 bis 85 Prozent der betroffenen Frauen ist eine brusterhaltende Operation möglich. Der Tumor und die so genannten Wächterlymphknoten werden entfernt und die Brust danach bestrahlt. Oft schließen sich auch eine antihormonelle und eventuell eine Chemotherapie an.</span></p><p><span>„Ist der Brustkrebs weiter fortgeschritten, kann eine komplette Entfernung der Brustdrüse, eine subkutane Mastektomie, notwendig sein. Während der Operation wird dabei gleich der Wiederaufbau der Brust mit einem Silikonimplantat durchgeführt. Auch die Entfernung der gesamten Brust kann notwendig sein. Dann wird die Frau nach der Operation mit einer Silikonepithese, die im Epithesen-BH fixiert wird, versorgt“, sagt Fachschwester Petra. „Die betroffenen Frauen brauchen eine ganzheitliche und persönliche Betreuung aus einer Hand und die bekommen sie bei uns“, fügt sie an.</span></p><h3><span><strong>Empfehlungen für Männer</strong></span></h3><p><span>Männer sind sehr selten von Brustkrebs betroffen. Für sie gibt es daher keine geregelten Früherkennungsprogramme. Bei Auffälligkeiten sollten Männer eine ärztliche Untersuchung durchführen lassen. Das Lausitzer Seenland Klinikum bietet auch Beratung für Männer an.</span></p><h3><span>Kontakt:</span></h3><p><span>Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe</span><br><span>Petra Wilde</span><br><span>Fachschwester für Onkologie / Brustschwester</span><br><span>Telefon: 03571 44-2886</span></p><p><strong>Über das Lausitzer Seenland Klinikum</strong></p><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2022 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,newsroom,Brustzentrum,Gynaekologie,Brustschwester,Brustkrebs]]></category>
            <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:40:51 +0100</pubDate>
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                        <title>Brustkrebs: „Brustlos glücklich“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-brustlos-gluecklich/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-brustlos-gluecklich/</guid><pp:caseid>658041</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im Mai 2022 änderte sich Jessicas Leben von einem Tag auf den anderen. Brustkrebs im Stadium IIA lautete die Diagnose. Eine brusterhaltende Operation war aufgrund einer genetischen Vorbelastung nicht möglich, beide Brüste und auch die Eierstöcke mussten entfernt werden, um das Risiko einer Neuerkrankung zu reduzieren. Jessica entschied sich nach der beidseitigen Mastektomie für ein Leben ohne Brüste. Mit dieser Wahl ist die 48-jährige bis heute glücklich.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/dc91106a-93b8-4971-aea8-ae9ac8ac9e84/1920_jessicavorihreroperation.jpg?23086"><p><span>Die Diagnose Brustkrebs kam für Jessica aus heiterem Himmel. Im Oktober 2021 war sie bei der Vorsorgeuntersuchung, zu der alles noch in bester Ordnung schien. Nur zwei Monate später, im Dezember 2021, entdeckte sie einen Knoten in ihrer Brust. Warum die Geschwulst so rasant entstehen konnte, blieb unklar. Letztendlich spielt die Antwort auf diese Frage im Nachhinein auch keine Rolle mehr. “Die Diagnose zog mir den Boden unter den Füßen weg, das Leben drückte auf Pause, einfach so, ich war bis zum endgültigen Ergebnis fest davon überzeugt, dass es kein Krebs ist. Was folgte war ein Marathon von Arztterminen, Untersuchungen und Recherchen – immer mit dem Gedanken, das muss ein Fehler sein.“</span></p><h2><span>Familiärer Brust- und Eierstockkrebs</span></h2><p><span>In ihrer Familie war Jessica nicht die erste mit dieser Diagnose, auch ihre Oma war in jungen Jahren an Brustkrebs erkrankt. Deshalb wurde bei Jessica in einem spezialisierten Zentrum ein Test auf Risiko-Genveränderungen durchgeführt. Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums </span><a href="https://www.krebsinformationsdienst.de/fileadmin/pdf-dateien/informationsblaetter/iblatt-familiaerer-brust-u-eierstockkrebs.pdf" target="_blank"><span>dkfz</span></a><span> gibt es bei knapp einem Drittel aller Brustkrebspatientinnen Hinweise auf eine mögliche erbliche Belastung in der Familie. Eine erbliche Veränderung in einem bekannten Risiko-Gen – am häufigsten in den Genen BRCA1 und BRCA2 – ist bei einem kleinen Anteil der betroffenen Familien die Ursache. So war es auch bei Jessica, ein brusterhaltender Eingriff war damit nicht mehr möglich. Sie entschied sich, auch die gesunde Brust und die Eierstöcke prophylaktisch zu entfernen.</span></p><p><span>"Aufgrund der nachgewiesenen </span>BRCA2-Mutation lag mein persönliches Risiko für eine erneute Tumorerkrankung an der Gegenseite bis zum 80. Lebensjahr bei rund 78 Prozent, für die Entstehung von Eierstockkrebs bei 14 Prozent. <span>Dieses Risiko war mir einfach zu hoch, ich wollte nie wieder in so eine Situation kommen“, erklärt Jessica. </span>„Zumal gerade Eierstockkrebs lange unbemerkt bleiben kann.“</p><h2><span>Brustaufbau oder Brustlosigkeit?</span></h2><p><span>Jessica musste sich nicht nur mit den Folgen ihrer Therapie befassen, sondern sich zudem mit der Frage beschäftigen, ob sie einen Brustaufbau, eine Rekonstruktion, machen lassen oder ohne Brüste weiterleben wollte. Um eine so einschneidende Entscheidung treffen zu können, brauchen Frauen nicht nur einfühlsame Medizinerinnen oder Mediziner, die über alle Möglichkeiten gleichermaßen aufklären, sondern auch den Rückhalt der Familie.</span></p><p><span>„Meine Oma war einseitig flach, auch bei ihr wurde die erkrankte Brust damals entfernt, ich war den Anblick von klein auf gewohnt und empfand es nie als schlimm, von daher schockierte mich die Vorstellung nicht allzu sehr“, so Jessica. „Dennoch habe ich mich im Vorfeld sehr gut über alle Möglichkeiten und vor allem deren Komplikationen informiert. Irgendwann war klar, ich wollte meine Brüste oder keine Brüste. Ich wollte so schnell und so einfach da durch und meinem Körper so wenig Belastung wie möglich zumuten. Ich wollte kein Ergebnis, das womöglich nicht meinen Vorstellungen entspricht und im Zweifelsfall meinen Leidensweg noch verlängert.“</span></p><p><span>Ihre Entscheidung hat Jessica nie bereut: „Ich trage auch keine Brustprothese, ich bin wie ich bin und das ist brustlos glücklich. Für mich ist das ein ganz neues Lebensgefühl.“ Jessicas Familie und Freunde standen die ganze Zeit vollkommen hinter ihr: „Mein Mann hat jede Entscheidung mitgetragen und mich darin bestärkt, meinem Bauchgefühl zu folgen. Auch Familie und Freunde konnten meine Entscheidung verstehen und unterstützten mich in meinem Vorhaben.“</span></p><h2><span>Wege zur Bewältigung</span></h2><p><span>Für die Bewältigung der Situation spielt es aus Jessicas Sicht kaum eine Rolle, ob sich eine Frau für eine Rekonstruktion oder die Brustlosigkeit entscheidet: Sie verliert ein, oder sogar zwei Körperteile, die bisher fest zu ihrer weiblichen Identität gehörten. Jessica schrieb ihren Brüsten zum Beispiel einen Abschiedsbrief. „Ich habe mich bei meinen Brüsten bedankt für die gemeinsame Zeit und dafür, dass sie den Krebs mitnehmen. Das mag sich albern anhören, aber mir hat es geholfen, diesen Verlust bewusst zu vollziehen, dazu gehörte auch ein Fotoshooting ganz für mich und meine Brüste.“</span></p><p><span>Außerdem ging sie nach Abschluss der Behandlung mit einer engen Freundin einen Trauerweg. „Der Trauerweg oder auch Lebensgarten auf dem Karlsruher Hauptfriedhof ist ein geschützter Ort, an dem man an unterschiedlichen Stationen seinen Gefühlen Ausdruck bringen kann – mal meditativ, mal aktiv durch lautes Schreien oder kleine Rituale“, so Jessica. „Er lädt ein zum Nachdenken und Innehalten, um das Leben neu zu finden und zu gestalten. Das war unglaublich befreiend und bestärkend, weil ich gemerkt habe, dass ich mit meinen Gefühlen und Gedanken nicht allein bin. Dabei spielt es keine Rolle, ob man einen geliebten Menschen, eine Krankheit oder eben den Verlust von Brüsten betrauert.“</span></p><h2><span>Selbstbewusst ohne Brust</span></h2><p><span>Seit November 2022 engagiert Jessica sich im Verein Ablatio mammae – Selbstbewusst ohne Brust e. V., kurz </span><a href="https://amsob.de/" target="_blank"><span>AMSOB</span></a><span>. Zusammen mit anderen Frauen setzt sie sich dafür ein, dass Brustlosigkeit eine akzeptierte alternative Behandlungsoption bei Brustkrebs ist. Der Verein bietet Austausch mit Gleichgesinnten und eine fundierte Aufklärung. Antje Proft, die erste Vorsitzende des Vereins, war schon an mehreren Sana-Brustkrebszentren vor Ort, zum Beispiel bei </span><a href="https://www.dewezet.de/lokales/hameln-pyrmont/hameln/hameln-selbstbewusst-ohne-brust-antje-proft-berichtet-am-sana-klinikum-ueber-ihr-leben-und-den-CRKEK3PMZFEKZFZQMFC7STPCYY.html" target="_blank"><span>Dr. Thomas Noesselt</span></a><span> am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont und bei </span><a href="https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/nordwestmecklenburg/wismar/nach-brustkrebs-antje-proft-fuehlt-sich-mit-silikonimplantat-nicht-wohl-und-lebt-lieber-ohne-HSUFPOWEF5G4ROTO6BDCV67WLQ.html" target="_blank">Dr. Beata Loj</a> am Sana-Hanse-Klinikum Wismar. Antje Proft<span> erntete viel Zuspruch. Die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und Vereinen zur Unterstützung betroffener Frauen ist Teil des ganzheitlichen Versorgungsansatzes in den Sana-Brustkrebszentren.</span></p><h2><span>Fotoprojekt „Brustlos schön“</span></h2><p><span>Im Frühjahr 2023 startete die Fotografin Mirja Nicolussi ihr Projekt „Brustlos schön“. Mit den Bildern wollen Nicolussi und die portraitierten Models gemeinsam zeigen, dass Frauen auch ohne Brüste stark und selbstbewusst sein können. Jessica ist eine von ihnen.</span></p><p><span>Über AMSOB hatte die Fotografin nach betroffenen Frauen gesucht, denen wegen Brustkrebs eine oder beide Brüste entfernt wurden. Jessica war sofort begeistert: „Da die Brustlosigkeit in unsere Gesellschaft leider sehr wenig Anerkennung findet und Frauen sich teilweise nur für eine Rekonstruktion entscheiden, um dem Schönheitsideal zu entsprechen, war es mir wichtig dieses Projekt zu unterstützen. Ich wollte zeigen, dass eine Mastektomie eine echte Alternative zur Rekonstruktion der Brust darstellt. Denn auch nach einer Mastektomie sind wir immer noch attraktive, schöne Frauen und müssen vor allem eins nicht – uns verstecken. Wir sollten aufhören, uns selbst auf unsere Brüste zu reduzieren. Die Schönheit einer Frau hängt doch nicht von ihren Brüsten ab."</span></p><p><strong>Im November wird die Ausstellung “Brustlos schön” im </strong><a href="https://www.sana.de/hameln/medizin-pflege/brustzentrum" target="_blank"><strong>Brustzentrum</strong></a><strong> des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont zu sehen sein.</strong></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 08:05:10 +0200</pubDate>
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                        <title>Brustkrebs: Neue Regelung zur Früherkennung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-neue-regelung-zur-frueherkennung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-neue-regelung-zur-frueherkennung/</guid><pp:caseid>654665</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Mit mehr als 70.000 Neuerkrankungen gehört der Brustkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen der Frau. Eine von acht Frauen ist im Laufe ihres Lebens betroffen. Bei etwa einem Prozent der neu auftretenden Fälle handelt es sich um Männer. Die Regelung zur Früherkennung für Frauen hat sich im Juli 2024 geändert – die Altersspanne wurde erweitert.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Frauen ab 30 Jahren können im Rahmen des gesetzlichen Früherkennungsprogramms jedes Jahr eine ärztliche Tastuntersuchung durchführen lassen. Bisher wurden Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre zum Mammographie-Screening eingeladen. Im Juli 2024 gab es eine Änderung, mit der nun auch Frauen zwischen 70 und 75 teilnehmen dürfen. Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA stellt eine </span><a href="https://www.g-ba.de/downloads/17-98-2232/2023-09-21_G-BA_Entscheidungshilfe_Mammographie_bf.pdf" target="_blank"><span>Entscheidungshilfe</span></a><span> zur Verfügung, die alle Vor- und Nachteile des Screenings behandelt. Die wichtigsten Aspekte für die persönliche Entscheidung finden Sie hier.</span></p><h2><span>Vorteile des Brustkrebs-Screenings</span></h2><p><span>Der größte Vorteil des Früherkennungsprogramms liegt auf der Hand. Je eher eine Brustkrebserkrankung erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Statistisch betrachtet bewahrt das Mammographie-Programm etwa zwei bis sechs von 1.000 Frauen vor dem Tod durch Brustkrebs. Die Berechnung bezieht sich dabei auf einen Zeitraum von 20 Jahren mit regelmäßiger Teilnahme am Früherkennungsprogramm.</span></p><h2><span>Nachteile des Brustkrebs-Screenings</span></h2><p><span>Demgegenüber steht das Problem der sogenannten Überdiagnosen. Bei 1.000 Frauen, die 20 Jahre lang regelmäßig am Früherkennungsprogramm teilnehmen, kommt es bei neun bis zwölf Teilnehmerinnen zu einer Überdiagnose. Experten meinen damit kleine und langsam oder gar nicht wachsende Tumore, die ohne die Früherkennungsuntersuchung nicht aufgefallen wären und die im Laufe des Lebens nie Probleme verursacht hätten. Durch Überdiagnosen kann es also dazu kommen, dass Frauen operative Eingriffe oder andere belastende Behandlungen erhalten, die unnötig sind.</span></p><h2><span>Früherkennung hat Grenzen</span></h2><p><span>Das Mammographie-Screening dient lediglich der Früherkennung und kann die Entstehung von Brustkrebs nicht verhindern. Die Untersuchung kann auch nicht alle Tumore mit 100-prozentiger Sicherheit identifizieren. Im Zeitintervall zwischen den Screening-Terminen können sich Tumore entwickeln. Es ist also immer wichtig, dass Frauen die eigene Brust regelmäßig selbst nach Auffälligkeiten oder ungewohnten Veränderungen abtasten. Dazu gehören Knoten, Dellen, Verhärtungen, Verformungen, Hautveränderungen, Einziehungen der Brustwarze, Blutungen und Absonderungen jeglicher Art aus der Brustwarze.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/24026dec-5db7-45b7-9de1-a03781da7384/1920_241001-brustkrebsselbstuntersuchung.jpg?89286"><p><i>Die Sichtprüfung von vorne, von beiden Seiten und mit erhobenen Armen erfolgt im Stehen vor einem Spiegel bei guter Beleuchtung. Die Tastuntersuchung erfolgt ebenfalls im Stehen und danach im Liegen. Wichtig ist auch das Abtasten der Achselhöhle. Die Hand tastet jeweils die gegenüberliegende Brust ab, die freie Hand unterstützt die zu untersuchende Brust. </i><em style="text-align:start;"><i>Bei der Selbstuntersuchung kann man in Bahnen von außen nach innen, in Spiralen oder Linien vorgehen. </i></em><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/24026dec-5db7-45b7-9de1-a03781da7384/241001-brustkrebsselbstuntersuchung/" target="_blank">Copyright & Download</a></p><p>&nbsp;</p><h2><span>Entscheidungshilfe für oder gegen das Screening</span></h2><p><span>Die Entscheidung ist nicht einfach. Jede Frau muss die Vor- und Nachteile für sich abwägen und bewerten. Für manche der Teilnehmerinnen ist die Erleichterung durch einen unauffälligen Befund sehr wichtig, andere Frauen möchten lieber jegliche unnötige Belastung vermeiden. Im </span><a href="https://www.g-ba.de/downloads/17-98-2232/2023-09-21_G-BA_Entscheidungshilfe_Mammographie_bf.pdf" target="_blank"><span>Flyer</span></a><span> des G-BA gibt es einen Fragebogen, der bei der Einordnung hilfreich sein kann. Die Expertinnen und Experten in den Sana-Brustkrebszentren bieten darüber hinaus Beratung und Unterstützung an.</span></p><h2><span>Risikofaktoren für Brustkrebs</span></h2><p><span>Aus der Forschung ist bekannt, dass insbesondere das Alter und die genetische Veranlagung der Frau den größten Einfluss haben. Der Körper wird mit zunehmenden Jahren anfälliger für Krebserkrankungen. Laut Angaben von </span><a href="https://www.gesundheitsinformation.de/risikofaktoren-fuer-brustkrebs.html" target="_blank"><span>Gesundheitsinformation.de</span></a><span>, einer Website des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen IQWiG, bekommen fünf von 1.000 Frauen im Alter von 30 Jahren in den darauffolgenden zehn Jahren Brustkrebs. Im Alter von 70 Jahren sind es schon 34. Wenn Verwandte Brustkrebs haben, ist das eigene Risiko ebenfalls erhöht. Der Verwandtschaftsgrad spielt dabei eine Rolle. Ist die Großmutter betroffen, ist das eigene Risiko kaum höher. Tritt der Brustkrebs hingegen bei der Mutter oder Schwester auf, verdoppelt sich das Risiko. Ist nur eine Verwandte betroffen, ist ein Gentest aus Sicht von Experten nicht zielführend. Eine solche Untersuchung kann aber sinnvoll sein, wenn gleich mehrere Verwandte an Brustkrebs erkrankt sind. Alter und genetische Anfälligkeit sind Risikofaktoren, die nicht veränderbar sind.</span></p><p><span>Forschende beschäftigen sich darüber hinaus mit Risikofaktoren, die sich möglicherweise durch eine Modifikation des Lebensstils beeinflussen lassen würden. Im Fokus der Forschung sind insbesondere Alkoholkonsum, Rauchgewohnheiten, Übergewicht, körperliche Aktivität und hormonelle Faktoren. Ein körperlich aktiver Lebensstil hat eventuell einen schützenden Effekt, ein hoher Alkoholkonsum scheint das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Insgesamt ist die Forschungslage zur Bedeutung des Lebensstils auf das Brustkrebsrisiko jedoch unklar. Eine </span><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37095519/" target="_blank"><span>Übersichtsarbeit</span></a><span> eines Forschungsteams aus Amerika wertete 93 Studien zu diesem Thema aus. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass für die untersuchten Faktoren kein nennenswerter Zusammenhang mit der Brustkrebsentstehung nachweisbar war. Ein gesunder Lebensstil ist in vielen Bereichen sehr wichtig. Für das Risiko einer Brustkrebserkrankung scheint er nach aktuellem Kenntnisstand jedoch keine bedeutende Rolle zu spielen.</span></p><h2><span>Empfehlungen für Männer</span></h2><p><span>Männer sind sehr selten von Brustkrebs betroffen. Für sie gibt es daher keine geregelten Früherkennungsprogramme. Männer nehmen Veränderungen im Brustbereich häufig gar nicht oder sehr spät wahr und gehen erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung zum Arzt. Auch wenn nur einer von 1.000 Männern an Brustkrebs erkrankt ist, sollte jegliche ungewöhnliche Veränderung oder Symptome wie Flüssigkeitsabsonderungen aus der Brustwarze und geschwollene Lymphknoten in der Achselhohle ernst genommen werden. In diesen Fällen ist ärztliche Expertise gefragt. Die Sana-Brustkrebszenten bieten auch Beratung für Männer an.</span></p><p>&nbsp;</p><p><i>Symbolbild: Canva / arthon-meekodong</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Brustkrebs,Screening,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 08:04:46 +0200</pubDate>
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                        <title>Therapiemöglichkeiten bei Brustkrebs</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/therapiemoeglichkeiten-bei-brustkrebs/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/therapiemoeglichkeiten-bei-brustkrebs/</guid><pp:caseid>654667</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jedes Jahr kommen rund 70.000 neue Fälle hinzu. Über die gesamte Lebenszeit betrachtet sind 130 von 1.000 Frauen und einer von 1.000 Männern von Brustkrebs betroffen. Die Therapie richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Grundsätzlich hängt die Behandlung von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Tumorgröße und -lage sowie der Aggressivität. Zudem müssen Mediziner das Alter und den Gesundheitszustand der Patienten sowie individuelle Wünsche und Ziele berücksichtigen.</span></p><h2><span>Klassifikation des Tumors</span></h2><p><span>Zur Einstufung des Tumors nutzen Experten die sogenannte TNM-Klassifizierung. Die Abkürzung steht für Tumor, Nodes (das heißt Knoten) und Metastasen. So können Mediziner die Größe und Ausdehnung der Geschwulst, den Befall von Lymphknoten sowie das Vorliegen von Absiedelungen von krankhaftem Gewebe in entfernten Körperteilen (Metastasen) beschreiben.</span></p><table><tr><td style="background-color:#999999;"><span style="color:#FFFFFF;">Klassifizierung</span></td><td style="background-color:#999999;"><span style="color:#FFFFFF;">Erklärung</span></td></tr><tr><td>T0</td><td>Kein Tumor entdeckt oder nicht mehr nachweisbarer Ursprungstumor</td></tr><tr><td>T1-T4</td><td>Die Zahlen charakterisieren die zunehmende Größe und Ausbreitung des Tumors.</td></tr><tr><td style="background-color:#E6E6E6;" colspan="2">&nbsp;</td></tr><tr><td>N0</td><td>Lymphknoten sind tumorfrei</td></tr><tr><td>N1-N3</td><td>Die Zahlen stehen für die Lage und die Anzahl der befallenen Lymphknoten im Bereich des Abflussgebietes der Brust.</td></tr><tr><td style="background-color:#E6E6E6;" colspan="2">&nbsp;</td></tr><tr><td>M0</td><td>Keine Metastasen entdeckt</td></tr><tr><td>M1</td><td>Metastasen vorhanden</td></tr></table><p><span>Mit der TNM-Klassifikation lässt sich der weitere Verlauf der Erkrankung einschätzen und die adäquate Therapiestrategie festlegen. Die Behandlung besteht meist aus einer Kombination von Operation, Bestrahlung und Medikamenten.</span></p><h2><span>Brusterhaltende Operation im Frühstadium</span></h2><p><span>Wird der Brustkrebs sehr früh erkannt – also bevor der Tumor in andere Organe gestreut hat oder Lymphknoten in der Achsel befallen sind – haben Betroffene in der Regel sehr gute Heilungschancen. In vielen Fällen ist dann auch eine brusterhaltende Operation möglich, bei der lediglich der Tumor entfernt wird. Danach erfolgen eine Bestrahlung und eventuell auch eine Chemotherapie oder weitere ergänzende medikamentöse Therapieformen.</span></p><h2><span>Brustentfernung mit Rekonstruktion</span></h2><p><span>Ist der Brustkrebs weiter fortgeschritten, ist in vielen Fällen eine komplette Entfernung der Brust, eine Mastektomie, notwendig. Eine Möglichkeit danach ist die Rekonstruktion mit kissenartigen Implantaten oder mit Eigengewebe vom Unterbauch, Gesäß oder Rücken. Da bereits während der Mastektomie schon Vorbereitungen für den nachfolgenden Aufbau notwendig sind, müssen Frauen ihre persönliche Entscheidung für oder gegen den Brustaufbau und die Methode vorab treffen. Die Experten der Sana-Brustkrebszentren beraten Frauen zu den Möglichkeiten und den jeweiligen Vor- und Nachteilen.</span></p><h2><span>Brustentfernung ohne Brustaufbau</span></h2><p><span>Frauen, die sich keine Rekonstruktion der Brust vorstellen können, haben die Möglichkeit, sich für ein Leben ohne Brust zu entscheiden. Brustlosigkeit ist eine Alternative und akzeptierte Behandlungsoption. Frauen, die sich diesen Weg vorstellen können, sollten sich nicht scheuen, das Thema mit dem Arzt oder der Ärztin zu besprechen. Der Verein Ablatio mammae – Selbstbewusst ohne Brust e.V., kurz </span><a href="https://amsob.de/" target="_blank"><span>AMSOB</span></a><span>, bietet Unterstützung und Austausch für Frauen an. AMSOB vertritt die Ansicht, dass die Weiblichkeit einer Frau nicht von ihrer Brust abhängt. Der Verein möchte dazu beitragen, dass brustlose Frauen sich nicht mehr verstecken, sondern selbstbewusst und glücklich in die Zukunft blicken können. Die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und Vereinen zur Unterstützung betroffener Frauen ist auch Teil des ganzheitlichen Versorgungsansatzes in den Sana-Brustkrebszentren.</span></p><h2><span>Behandlung von Brustkrebs bei Männern</span></h2><p><span>Da nur sehr wenige Männer von Brustkrebs betroffen sind, gibt es kaum wissenschaftliche Untersuchungen zur Effektivität der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Die Therapie erfolgt sehr ähnlich wie bei der Frau. Betroffene Männer können sich jederzeit an die Sana-Brustkrebszentren wenden.</span></p><h2><span>Körperliche Aktivität steigert die Lebensqualität</span></h2><p><span>Vor und nach der onkologischen Therapie ist ein aktiver Lebensstil wichtig – auch im fortgeschrittenen Stadium. Körperliche Aktivität erhöht die Überlebenswahrscheinlichkeit, reduziert Nebenwirkungen und steigert den Behandlungserfolg. Die positiven Effekte körperlicher Aktivität auf Symptome und Lebensqualität zeigte erst eine kürzlich veröffentlichte </span><a href="https://www.nature.com/articles/s41591-024-03143-y" target="_blank"><span>Studie</span></a><span> in der Zeitschrift Nature Medicine eines internationalen Forschungsteams. Die Wissenschaftler untersuchten insgesamt 355 Frauen und zwei Männer mit metastasiertem Brustkrebs über einen Zeitraum von neun Monaten. Alle Teilnehmenden der Studie erhielten allgemeine Empfehlungen zur Bewegung sowie einen Aktivitätstracker. Die Hälfte der Probanden nahm als Trainingsgruppe zusätzlich noch zweimal pro Woche an einem individuellen und professionell angeleiteten Übungsprogramm zur Verbesserung von Gleichgewicht, Ausdauer und Kraft teil. Die Ergebnisse sind ermutigend für alle Betroffenen: Die Patienten der Trainingsgruppe erreichten im Vergleich zur Gruppe ohne gezieltes Übungsprogramm eine größere Verbesserung der Lebensqualität und eine bedeutendere Reduzierung der Fatigue-Symptome, das heißt sie waren weniger müde, erschöpft und antriebslos. Auch bei den Fitness-Tests auf dem Fahrradergometer schnitten die Patienten der Trainingsgruppe besser ab.</span></p><p><span>Die Therapeuten in den Sana-Brustkrebszentren stellen für die Patienten individuelle Trainingspläne zusammen und verhelfen den Betroffenen zu einem aktiven Lebensstil.</span></p><p>&nbsp;</p><p><i>Symbolbild: Canva / mrwed54</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Brustkrebs,Therapie,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 08:04:21 +0200</pubDate>
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                        <title>Brustkrebs: Mit Resilienztraining das psychische Immunsystem stärken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-mit-resilienztraining-das-psychische-immunsystem-staerken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-mit-resilienztraining-das-psychische-immunsystem-staerken/</guid><pp:caseid>658098</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Krebserkrankungen wie das Mammakarzinom (Brustkrebs) belasten nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche. Sie zu stärken ist das Ziel von Resilienztrainings. Anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober sensibilisiert Resilienzexpertin Janin Kronhardt für das Thema. Die Diplom-Psychologin arbeitet in der Psychoonkologie am Sana Klinikum Lichtenberg in Berlin.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Resilienz ist eine Art „Innere-Balance-Instrument“ für die Bewältigung jeglicher Art von Krisen und Stress und steht auch für einen an den eigenen Ressourcen orientierten Umgang mit Diagnosen und Krankheiten. Unter Ressourcen versteht die Psychologie zum Beispiel persönliche Eigenschaften oder besondere Fähigkeiten der Person selbst, aber auch externe Quellen wie Menschen im persönlichen Netzwerk. Resilienz als psychische Widerstandskraft ermöglicht einen angemessenen Umgang mit Gefühlen wie Angst und Traurigkeit und lässt das Potenzial an Lebensfreude und Lebensqualität steigern.</span></p><p><span>Die Schweizer Psychotherapeutin und Resilienz-Autorin Rosmarie Welter-Enderlin definiert Resilienz wie folgt: „Resilienz ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.“ Von Ronald Lengyel, Ressourcenforscher und Resilienztrainer, stammt die humorvolle Erklärung: „Resilienz ist die Kraft, mit der man es vom Boden wieder auf die Beine schafft.“</span></p><h2><span>Mehr Stärke durch Resilienz</span></h2><p><span>Resilienz stärkt das psychische Immunsystem und fördert die Bewältigung von Krisen – sowohl im Alltag als auch während einer Erkrankung, zum Beispiel bei Brustkrebs. Psychoonkologin Janin Kronhardt erklärt: „Wenn wir uns bewusst machen, dass ein wichtiger Schlüssel zur Erhaltung von Gesundheit und zur Heilung von Krankheiten in uns selbst liegt, erfahren wir mehr Selbstwirksamkeit – das heißt Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten und Kompetenzen – und verstehen uns nicht als Opfer einer Situation oder Diagnose. Im Idealfall motiviert diese Sichtweise die Betroffenen zu einer proaktiven Bewältigung von Krankheit und zu einem gesunden Lebensstil.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/71eb5b76-a2d5-4ba4-a414-021f82367d22/1920_241001-janinkronhardt.jpg?32883"><h2><span>Tipps für mehr Resilienz im Alltag</span></h2><p><span>Wir alle – ob gesund oder krank – können die eigene Resilienz mit kleinen und praxistauglichen Übungen trainieren. So lässt sich Achtsamkeit schon bei Alltags- und Haushaltsroutinen üben. „Wer bewusst kleine Auszeiten im Tagesablauf einplant, kann Stress vermeiden. Das sorgt für mehr Ruhe und Gelassenheit, setzt im besten Fall Glückshormone frei und baut Stresshormone ab“, so Kronhardt.</span></p><p><span>Auch ein Gleichgewicht aus Sozialkontakten und Zeit für sich allein sowie Aktivität und Entspannung kann von innen stärken und die Resilienz gegenüber alltags- und krankheitsbedingten Stressoren steigern. „Letztlich geht es darum, Freude im Leben zu empfinden. Egal wie die Umstände sind“, erklärt die Diplom-Psychologin.</span></p><p><span>Hier einige ihrer Best-of-Strategien der Selbstfürsorge – aus der Praxis für die Praxis:</span></p><ul><li data-list-item-id="efbd8d178576f617f47c126f7d075b94c"><span>“Nein” sagen (lernen)</span></li><li data-list-item-id="e068e88ec3a9098393b2956a8edafb7de"><span>Grenzen setzen (lernen)</span></li><li data-list-item-id="e2f178f3747a2d2937b253da6b9ff46a8"><span>Anspruchsniveau senken</span></li><li data-list-item-id="eae30dd92dfb40510c7b1f7c855a81666"><span>Humor inklusive Lächeln und Lachen</span></li><li data-list-item-id="e1c86a9b5021f92138bbb634685628fde"><span>Positive Glaubenssätze</span></li><li data-list-item-id="eb35152f728fe0042e1bc7d2dffaa8c42"><span>Emotionen zulassen</span></li><li data-list-item-id="e52143588687ed8de4ee751b583798411"><span>Bewegung und Freude leben</span></li></ul><p><span>Resiliente Menschen achten gut auf sich und ihre Umwelt, behalten ihre persönlichen Grenzen im Blick und sind offen für Neues. Diese positiven Eigenschaften sind für uns alle erstrebenswert – im Sinne der Prävention von Gesundheit und bei der Verarbeitung von Krisen und Krankheiten, zum Beispiel der Diagnose Brustkrebs.</span></p><h2><span>Brustkrebs führt zu einer Verletzung der Weiblichkeit</span></h2><p><span>Das Besondere bei Brustkrebspatientinnen ist, dass es durch die Betroffenheit der weiblichen Brust zu einer Verletzung der eigenen Weiblichkeit kommen kann. Körperbild und Selbstliebe können ins Wanken geraten sowie Eigen- und Fremdwahrnehmung stark voneinander abweichen. „In diesen Fällen bedarf es expliziter Selbstfürsorgestrategien und der Etablierung eines liebenden Blicks auf sich und den eigenen Körper“, so die Psychoonkologin. „Zudem ist der Einbezug von nahen Angehörigen sinnvoll, da es durch Therapie und Nebenwirkungen auch zu Veränderungen in den Beziehungen kommen kann. Oft wird eine Neudefinition von erfüllender Sexualität ebenso wichtig wie ein neues Miteinander.“</span></p><p><span>Laut dem Dreieck des Glücks der Positiven Psychologie gehören Beziehungen neben Aktivität und Entspannung zu den drei Säulen für Lebensglück und Zufriedenheit. Besonders in schwierigen Lebenssituationen wird uns bewusst, wie wichtig auch unser Bedürfnis nach Gemeinschaft, sozialem Austausch und gegenseitiger Fürsorge ist.</span></p><p><span>Aus der Forschung ist bekannt, dass eine positive Erwartungshaltung und eine von Hoffnung auf Erfolg geprägte innere Einstellung das Behandlungsergebnis maßgeblich mitbestimmen. In der Psychologie ist dieses Phänomen als „selbsterfüllende Prophezeiung“ bekannt: Eine zuversichtliche Haltung macht einen erfolgreichen Behandlungsverlauf wahrscheinlicher.</span></p><h2><span>Umgang mit der Diagnose Brustkrebs</span></h2><p><span>Jede Patientin gilt es individuell zu unterstützen. Für Janin Kronhardt zählt hier ihr Leitsatz: „Jeder trägt seine Lösungen in sich selbst!“ Prägung, Umwelt, Veranlagung, individuelle (Krisen-)Erfahrungen, Persönlichkeit und vieles mehr lassen uns in unterschiedlicher Art und Weise mit den Herausforderungen des Lebens umgehen. Die Psychoonkologin erklärt: „Auf den ersten Schock folgt meist die Erkenntnis, dass Akzeptanz der beste Umgang mit der Diagnose ist. Eine individuelle ressourcenorientierte Krankheitsverarbeitung bedeutet aus meiner Sicht auch die Chance zu persönlicher Entwicklung und Reifung. Das durfte ich bei vielen meiner Brustkrebspatientinnen bereits begleiten.“</span></p><h2><span>Auf Ressourcen konzentrieren</span></h2><p><span>Eines der ersten Ziele für die Patientinnen ist es, das Leben mit der Diagnose Brustkrebs als neue Normalität zu akzeptieren. Wenn es die betroffenen Frauen schaffen, wieder in ihr emotionales, mentales und auch körperliches Gleichgewicht zu kommen, dann besteht sogar die Aussicht, aus der Krise gestärkt hervorzugehen. Psychohygiene und Selbstfürsorge unterstützen eine adäquate Krankheitsverarbeitung und nachhaltige Genesung.</span></p><p><span>Die Verarbeitung der Diagnose Brustkrebs, die Akzeptanz und die Bewältigung der damit verbundenen individuellen Herausforderungen sind keine isolierten Vorgänge, sondern ist als Prozess in ein soziales Beziehungsnetzwerk eingebettet. Die Betroffenen haben viele Fragen, zum Beispiel:</span></p><ul><li data-list-item-id="ef87de67fa49b245ebe0a9dc5c97d668e"><span>Was genau bedeutet die Diagnose Brustkrebs für mich und mein Leben?</span></li><li data-list-item-id="e0eeea546b5288d581cbf8df7a8b6a970"><span>Wie lange wird die Zeit bis zur Heilung dauern?</span></li><li data-list-item-id="e8f96e83f3ad65b93c6a22323f5795626"><span>Werde ich wieder vollständig gesund?</span></li><li data-list-item-id="e78e4277d595b458946303213dc2a977c"><span>Wie wird es mir während der Therapie gehen?</span></li><li data-list-item-id="e242551754dc019f5c41763d0af90f7a3"><span>Liebt mich mein Partner/meine Partnerin trotzdem?</span></li><li data-list-item-id="e498d312e21ac57a88d5b2e342174f077"><span>Wie wird sich meine Beziehung und meine Sexualität verändern?</span></li><li data-list-item-id="e93f8307a5eb92ae053278d1d12331999"><span>Und wie kann ich es schaffen, dass ich nicht auf meine Krankheit reduziert werde?</span></li></ul><p><span>Der Fokus auf die vorhandenen Ressourcen der Betroffenen kann den Behandlungserfolg steigern, Ängste reduzieren und so Regeneration und Heilung ermöglichen. „Jeder von uns besitzt ganz persönliche Kraft- und Energiequellen. Diese Ressourcen können in einem selbst liegen wie bestimmte Eigenschaften, Kompetenzen und Erfahrungen, aber auch extern zur Verfügung stehen über andere Menschen, über Hobbies, Kunst, Kultur, Musik oder auch Natur und Bewegung“, erklärt Janin Kronhardt. „Optimal genutzt können diese den Umgang mit Krankheit und den daraus resultierenden psychosozialen Herausforderungen erleichtern, für mehr Ruhe und Gelassenheit sorgen und so die Chance für mehr Lebenszufriedenheit und Lebensqualität erhöhen“, so die Expertin weiter.</span></p><h2><span>Resilienztraining am Sana Klinikum Lichtenberg</span></h2><p><span>Seit 2018 gibt es unter der Leitung von Janin Kronhardt am Sana Klinikum Lichtenberg ein eigens von ihr konzipiertes, mittlerweile elfteiliges Resilienztraining für Patientinnen mit Brustkrebs. Hier werden wichtige Resilienzthemen wie Optimismus, Selbstliebe, Dankbarkeit, Spiritualität und Meta-Resilienz Humor praxisnah und kurzweilig gemeinsam trainiert. „In jeweils festen Kursen verbinde ich die Teilnehmerinnen – allesamt Brustkrebspatientinnen unseres Zentrums – mit dem wichtigen Thema der Selbstfürsorge während und nach einer Brustkrebserkrankung. Mittels praktischer Übungen aus Imagination, Achtsamkeit und Entspannung sowie Hintergrundwissen stärken die Teilnehmerinnen ihre Resilienz und können dank ausgewählter Techniken zur Ressourcenaktivierung ihren individuellen Umgang mit Ängsten und Herausforderungen finden“, so Kronhardt.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / DANKO N von natalyadanko</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Brustkrebs,Brustkrebszentrum,Stress,Lichtenberg,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 08:03:46 +0200</pubDate>
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                        <title>Spezialsprechstunde zur Belastungsinkontinenz bei Frauen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/spezialsprechstunde-zur-belastungsinkontinenz-bei-frauen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/spezialsprechstunde-zur-belastungsinkontinenz-bei-frauen/</guid><pp:caseid>623869</pp:caseid><pp:subtitle>Lübbener Expertin lädt zur nächsten Patienteninformationsveranstaltung</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>• <span><strong>kostenfreier Vortrag&nbsp;„Tabuthema&nbsp;Harninkontinenz - Moderne Diagnostik und Therapien für Frauen mit Belastungsinkontinenz“&nbsp;am 20. März 2024 in der Spreewaldklinik Lübben</strong></span></p><p>• <span><strong>Leitende Oberärztin Dr. Wenke Pomaska klärt über Symptome, Ursachen, Diagnostik und Therapie auf</strong></span></p><p>• <span><strong>Facharzt-Fragestunde für Interessierte</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><strong>Belastungsinkontinenz trifft viele Frauen. Dr. Wenke Pomaska, Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Frauenheilkunde in der Spreewaldklinik Lübben, rückt das Thema deshalb mit der Patientenveranstaltung am 20. März 2024 in den Mittelpunkt. Nach einem Vortrag haben Interessierte die Möglichkeit, der Expertin individuelle Fragen zu stellen.</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Viele Frauen kennen die Last mit der Belastungsinkontinenz: Wenn beim Hüpfen oder Niesen, beim Husten oder Aufstehen immer wieder etwas Urin verloren geht, kann das sehr unangenehm sein. „Das Thema ist für viele noch immer ganz klare Tabuzone, dabei sind sehr viele Frauen betroffen und haben einen hohen Leidensdruck. Es ist wichtig, über die Erkrankung zu sprechen, denn wir haben viele diagnostische und therapeutische Möglichkeiten, um den betroffenen Frauen zu helfen“, sagt Dr. Wenke Pomaska. Die Leitende Oberärztin möchte die Patientenveranstaltung am Mittwoch, 20. März 2024, um 17.30 Uhr, in der Spreewaldklinik Lübben nutzen, um über die Erkrankung aufzuklären. „Für viele Frauen ist diese Form der Inkontinenz sehr belastend, denn sie schränken sich in ihrem Alltag stark ein: Manche trauen sich nicht mehr, an weiten Fahrten teilzunehmen, reduzieren soziale Kontakte oder trinken extrem wenig“, weiß die erfahrene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, die sich auf Urogynäkologie spezialisiert hat. Das Risiko, an einer Belastungsinkontinenz zu leiden, steigt mit der Anzahl der Geburten und dem Lebensalter. Zu den häufigsten Ursachen gehören auch schwere körperliche Arbeit und eine Bindegewebsschwäche sowie Übergewicht und mangelndes Muskeltraining.<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9acaea4d-618f-4ed1-93ae-45878bf39a51/1920_istock-1197137015.jpg?10000"><p><i>Um das Tabuthema Belastungsinkontinenz bei Frauen dreht sich die nächste Patienteninformationsveranstaltung der Spreewaldklinik Lübben. Die Leitende Oberärztin Dr. Wenke Pomaska wird über moderne Diagnostik und Behandlungsmethoden im Rahmen der Spezialsprechstunde informieren. </i><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/9acaea4d-618f-4ed1-93ae-45878bf39a51/istock-1197137015.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;">Usachen, Symptome und Behandlungsmethoden</h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Unter dem Titel<span>&nbsp;“Tabuthema Harninkontinenz - Moderne Diagnostik und Therapien für Frauen mit Belastungsinkontinenz“&nbsp;</span>geht die Leitende Oberärztin der Lübbener Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in ihrem Vortrag zunächst näher auf Ursachen und Symptome ein und stellt dann Möglichkeiten zur Diagnostik und Behandlung vor. Den Zugang zum speziellen Behandlungsangebot hat übrigens jede Frau. Denn Dr. Wenke Pomaska bietet in der Spreewaldklinik Lübben eine Ermächtigungssprechstunde für Frauen an, die eine Überweisung von ihrem Gynäkologen oder Urologen bekommen. Dabei prüft sie in einer umfangreichen Untersuchung, ob auffällige Befunde oder Senkungen vorliegen, die das Problem erklären, und führt eine Blasendruckmessung durch. Wenn die Ursachen klar sind, entwickelt Dr. Wenke Pomaska einen individuellen Behandlungsplan mit den Patientinnen „Für eine schmerzfreie und erfolgversprechende Therapie stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um den Frauen wirklich zu helfen und ihnen eine neue Lebensqualität zurückzugeben. Als konservative Methode setzen wir häufig auf Elektrostimulation. Wenn diese Methode nicht den gewünschten Erfolg bringt, bieten wir operative Verfahren wie Bandeinlagen an“, erklärt die Fachärztin. In der Patientenveranstaltung stellt sie die einzelnen Therapieoptionen näher vor und bietet im Anschluss die Möglichkeit, individuelle Fragen im geschützten Kreis von gleichermaßen Betroffenen zu stellen und fachärztliche Antworten zu erhalten.<span>&nbsp; </span>Die Patientenveranstaltung findet am 20. März 2024, um 17.30 Uhr, im Raum Lubin in der Spreewaldklinik Lübben statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.</p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p>Unser Klinikum ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und gewährleistet mit seinen zwei modernen Krankenhäusern im Landkreis Dahme-Spreewald eine qualifizierte, familienorientierte und wohnortnahe Regel- sowie Notfallversorgung der Bevölkerung. Beide Krankenhäuser stehen für sichere Arbeitsplätze und Möglichkeiten der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Unser Leitbild schafft den verbindlichen Orientierungsrahmen, um das Verhalten und Handeln der einzelnen Beschäftigten auf die gemeinsame Erreichung unserer Aufgaben und Ziele auszurichten. Jede/r Beschäftigte verpflichtet sich, nach diesen Werten und Grundsätzen zu handeln.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,belastungsinkontinenz,informationsveranstaltung,spreewald,Spreewaldklinik,Pomaska,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 13 Mar 2024 18:14:22 +0100</pubDate>
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