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                    <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 22:05:02 +0200</pubDate>
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                        <title>Chefarztwechsel in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/chefarztwechsel-in-der-klinik-fuer-kinder--und-jugendmedizin/</guid><pp:caseid>810760</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont freut sich, mit Dr. med. Anke Katharina Furck eine erfahrene und international ausgewiesene Pädiaterin als neue Chefärztin für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin gewonnen zu haben. Mitte August hat sie ihre Tätigkeit im Sana Klinikum aufgenommen und zum 1. September die Nachfolge von Dr. Philipp von Blanckenburg angetreten.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Dr. Anke Katharina Furck ist eine erfahrene Pädiaterin und Kinderkardiologin, die zuletzt als Leitende Oberärztin am Royal Brompton & Harefield Hospital Teil von Guy‘s & St. Thomas‘s NHS Foundation Trust in London tätig war. Sie bringt eine hohe fachliche Expertise mit und verfügt zugleich über große Erfahrung in Führung und Weiterentwicklung medizinischer Strukturen. In London arbeitete sie unter anderem in den Bereichen der Kinderkardiologie, Kinderintensivmedizin und im Prozess- und Organisationsmanagement der Pädiatrie. Mit ihrem Masterabschluss in Medical Leadership bringt sie zudem einen klaren Blick für moderne Führung, Organisationsentwicklung und die strategische Weiterentwicklung medizinischer Strukturen mit.</p><p>Die gebürtige Berlinerin absolvierte ihre fachärztliche Ausbildung unter anderem am Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover, am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein sowie am Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen. Sie ist Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin mit den Schwerpunkten Kinderkardiologie, Neonatologie und Intensivmedizin. Neben ihrer klinischen Tätigkeit engagiert sich Dr. Furck seit vielen Jahren auch in Aus- und Weiterbildung, als Mentorin und Gutachterin sowie in ethischen und wissenschaftlichen Gremien.</p><p>„Wir freuen uns wirklich sehr, mit Frau Dr. Furck eine ausgewiesene Expertin für unsere Kinderklinik gewonnen zu haben. Sie bringt hohe medizinische Expertise, internationale Erfahrung und zugleich einen klaren Blick für die Weiterentwicklung eines modernen Fachbereichs mit. Für uns ist das ein starkes Zeichen für die Zukunft dieses Fachbereichs“, sagt Matthias Dürkop, Klinikgeschäftsführer.</p><p><strong>Ein starkes und verlässliches Angebot für Familien in der Region</strong></p><p>Als neue Chefärztin möchte Dr. Furck an das anknüpfen, was in der Kinderklinik über viele Jahre aufgebaut wurde, und gemeinsam mit dem Team die nächsten Schritte gehen. Einen eigenen fachlichen Schwerpunkt bringt sie insbesondere mit der Kinderkardiologie mit. Wichtig sind ihr darüber hinaus die spezialisierte Versorgung von Kindern und Jugendlichen, die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen und Berufsgruppen sowie eine Medizin, die Kinder und ihre Familien in den Mittelpunkt stellt. „Die Leitung der Kinderklinik zu übernehmen, ist für mich eine große Ehre und zugleich eine Verantwortung, die ich mit großer Freude annehme. Mir ist wichtig, die Kinderklinik gemeinsam mit dem gesamten Team weiterzuentwickeln und eine Medizin auf hohem fachlichem Niveau anzubieten, bei der sich Kinder, Jugendliche und ihre Familien gut aufgehoben fühlen“, sagt Dr. Furck.</p><p>Dabei geht es ihr nicht allein um medizinische Schwerpunkte. Auch die Zusammenarbeit innerhalb der Klinik ist für sie ein wichtiger Teil ihrer neuen Aufgabe. Sie möchte ein Arbeitsumfeld fördern, das von gegenseitigem Respekt, Vertrauen und Teamgeist geprägt ist. Gleichzeitig möchte Dr. Furck die bestehenden Angebote der Kinderklinik weiterentwickeln und die Zusammenarbeit mit den anderen Fachbereichen und Kooperationspartnern fortführen. Dabei schätzt sie die Arbeit ihres Vorgängers: „Mein Dank gilt Herrn Dr. von Blanckenburg. Er hat die Kinderklinik mit großem Engagement geprägt und eine hervorragende Grundlage geschaffen, auf der wir gemeinsam aufbauen können.“</p><p>Für die kommende Zeit freut sich Dr. Furck vor allem auf die Zusammenarbeit mit dem Team, den Kooperationspartnern und den Familien in der Region. Gemeinsam mit ihnen möchte sie die Kinderklinik weiterentwickeln und die Versorgung von Kindern und Jugendlichen in der Region verlässlich fortführen.</p><p> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f74ee4bc-5374-40ae-80bd-b6c0cabf7799/1920_20260907_wirbegruumlszligenfraudr.furck.jpg?10000"><p>Wir begrüßen Frau Dr. Anke Katharina Furck als neue Chefärztin in der Kinderklinik (v.l.n.r. Matthias Dürkop, Klinikgeschäftsführer; Dr. Anke Katharina Furck neue Chefärztin der Kinderklinik; Dr. Philipp von Blanckenburg, ehemaliger Chefarzt der Kinderklinik)</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f74ee4bc-5374-40ae-80bd-b6c0cabf7799/20260907_wirbegruumlszligenfraudr.furck/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 22:05:02 +0200</pubDate>
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                        <title>Informationsabend rund um die Geburt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/informationsabend-rund-um-die-geburt-september/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/informationsabend-rund-um-die-geburt-september/</guid><pp:caseid>804800</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span style="text-align:left;">Werdende Eltern haben viele Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby. Antworten darauf gibt das Team der Geburtshilfe beim regelmäßigen Informationsabend im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont. Der nächste Termin findet am&nbsp;</span><strong>Dienstag, 08. September, um 17.30 Uhr</strong><span style="text-align:left;">&nbsp;im Vortragsraum „Blauer Salon“ des Klinikums statt.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;">Die Veranstaltung richtet sich an werdende Eltern und Interessierte, die sich frühzeitig über die Möglichkeiten der Geburtshilfe informieren möchten. Ärztinnen, Ärzte und Hebammen stellen die Abläufe rund um die Geburt vor, beantworten Fragen und geben Einblicke in die Betreuung im Kreißsaal. Im Anschluss haben die Teilnehmenden Gelegenheit, die Räumlichkeiten der Geburtshilfe im Rahmen einer Führung kennenzulernen. Für individuelle Anliegen können darüber hinaus Termine in der Hebammen- oder Oberarztsprechstunde vereinbart werden.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;"><strong>Geburtshilfe mit Perinatalzentrum Level II</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;">Die Geburtshilfe des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont begleitet jährlich rund 1.200 Geburten und ist als familienfreundliche Geburtshilfe bekannt. Das Haus ist nach den Kriterien von Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Unicef als „Babyfreundliches Krankenhaus“ zertifiziert und legt großen Wert auf eine bindungsfördernde Betreuung von Mutter und Kind.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;">Besondere Sicherheit bietet das angeschlossene Perinatalzentrum Level II. In enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und der Neonatologie können hier auch Frühgeborene ab der 29. Schwangerschaftswoche sowie Kinder mit besonderen medizinischen Voraussetzungen versorgt werden.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;">Neu im Angebot der Geburtshilfe ist der hebammengeleitete Kreißsaal. Dieses Modell richtet sich an gesunde Schwangere mit unauffälligem Schwangerschaftsverlauf, die sich eine besonders natürliche und selbstbestimmte Geburt wünschen. Während der Geburt werden sie ausschließlich von erfahrenen Hebammen begleitet, bei Bedarf steht das ärztliche Team des Klinikums jederzeit zur Verfügung. Voraussetzung für die Teilnahme sind zwei persönliche Vorgespräche mit einer Hebamme aus dem Kreißsaal, in denen medizinische Kriterien geprüft sowie individuelle Wünsche und Erwartungen besprochen werden.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;"><strong>Elternschule und Unterstützung in besonderer Lebensphase</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;">Ergänzt wird das Angebot durch die Elternschule des Klinikums. Sie begleitet werdende und junge Eltern mit einem umfassenden Kursprogramm, von Geburtsvorbereitung über Rückbildung bis hin zu Notfalltrainings oder Babymassage. Die Kurse werden von erfahrenen Hebammen und zertifizierten Fachkräften geleitet.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;">Auch über die Geburt hinaus erhalten Familien Unterstützung: Auf der Wochenbettstation sowie in der Kinderklinik stehen sogenannte Babylotsinnen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Die qualifizierten Fachkräfte helfen frühzeitig Unterstützungsbedarfe zu erkennen und vermitteln bei Bedarf an passende regionale Angebote wie Beratungsstellen, Frühe Hilfen, psychologische Unterstützung oder Eltern-Kind-Kurse. Die Gespräche sind vertraulich, freiwillig und kostenlos.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fce3d8f7-55a2-4acc-b1d8-b53b56d6c6b9/1920_kreiszligsaal_storch.jpg?10000"><p><i>Hier steht eine Bildbeschreibung in kursiv</i></p><p>Hier den Link zum entsprechenden Bild im Asset Manager einfügen: <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/fce3d8f7-55a2-4acc-b1d8-b53b56d6c6b9/kreiszligsaal_storch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 12:44:42 +0200</pubDate>
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                        <title>Patientenakademie Sodbrennen und Refluxkrankheit – eine Volkskrankheit: Diagnostik und Therapie</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/patientenakademie-sodbrennen-und-refluxkrankheit--eine-volkskrankheit-diagnostik-und-therapie/</guid><pp:caseid>803950</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Sodbrennen und saures Aufstoßen gehören für viele Menschen zum Alltag. Doch hinter den Beschwerden kann eine Refluxkrankheit stecken, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. Über Ursachen und Symptome, moderne Diagnoseverfahren und individuelle Behandlungsmöglichkeiten informiert Dr. Timm Franzke, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, am 14. September um 17.30 Uhr im Blauen Salon des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Dr. Timm Franzke erläutert, wann gelegentliches Sodbrennen zu einer behandlungsbedürftigen Refluxkrankheit wird. Die Besucherinnen und Besucher erfahren, wie Reflux entsteht, welche typischen Beschwerden auftreten können und welche Faktoren die Erkrankung begünstigen. Zudem gibt Dr. Timm Franzke einen Überblick über moderne diagnostische Möglichkeiten und zeigt auf, welche Behandlung für die jeweilige Situation infrage kommen kann.</p><p>„Sodbrennen ist weit verbreitet und wird von vielen Menschen zunächst als harmlose Alltagsbeschwerde wahrgenommen. Treten die Beschwerden jedoch regelmäßig auf, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden“, erläutert Dr. Timm Franzke. „Eine Refluxkrankheit lässt sich heute gezielt diagnostizieren und individuell behandeln. Wenn Medikamente und Veränderungen des Lebensstils nicht ausreichen, können auch operative Verfahren eine sinnvolle Option sein.“ Moderne minimalinvasive Verfahren ermöglichen dabei einen schonenden Eingriff und können für betroffene Patientinnen und Patienten eine langfristige Verbesserung der Beschwerden bieten.</p><p>Neben den medizinischen Informationen bietet die Veranstaltung auch Raum für Fragen und persönliche Gespräche mit dem Experten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><p><i><img class="image-style-align-left image_resized" style="width:251px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9610e845-9b1c-41cb-8dcf-e1a763f87261/800_franzke.jpg?x=1788420444310" width="251" alt="Franzke" /></i></p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p><br /><i><span>Dr. Timm Franzke | Chefarzt Allgemein-Viszeralchirurgie</span></i></p><p>Hier den Link zum entsprechenden Bild im Asset Manager einfügen: <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9610e845-9b1c-41cb-8dcf-e1a763f87261/franzke/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 09:32:26 +0200</pubDate>
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                        <title>Viele Kinder und Familien in der Region hat er über Jahre begleitet</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/viele-kinder-und-familien-in-der-region-hat-er-ueber-jahre-begleitet/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/viele-kinder-und-familien-in-der-region-hat-er-ueber-jahre-begleitet/</guid><pp:caseid>797148</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>„Kinder sind keine kleinen Erwachsenen.“ Dieser Satz beschreibt treffend die Haltung, mit der Dr. Philipp von Blanckenburg über viele Jahre die Kinder- und Jugendmedizin am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont geprägt hat. Seit 30 Jahren ist er am Klinikum tätig, 2005 übernahm er die Leitung der Kinderklinik als Chefarzt. Heute wird er im Rahmen einer Feierstunde aus dieser Funktion verabschiedet. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat er die Entwicklung der Kinderklinik maßgeblich begleitet und vorangetrieben. Seinen Anspruch, Kindern und Familien in der Region eine gute und möglichst wohnortnahe medizinische Versorgung zu bieten, hat er dabei nie aus dem Blick verloren.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Seit Beginn seiner Tätigkeit im Jahr 1997 hat sich vieles verändert sowohl in der Medizin ebenso wie bei den Rahmenbedingungen der Krankenhausversorgung. Diagnostische und therapeutische Möglichkeiten haben sich weiterentwickelt, die technische Ausstattung ist moderner geworden, Kooperationen und Netzwerke wurden ausgebaut. Gleichzeitig haben sich gesetzliche und finanzielle Rahmenbedingungen verändert und die Kinder- und Jugendmedizin immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. In dieser Zeit entwickelte sich das medizinische Angebot der Kinderklinik kontinuierlich weiter. Besonders wichtig war Dr. von Blanckenburg dabei stets der ganzheitliche Blick auf seine jungen Patientinnen und Patienten. Nicht allein eine einzelne Erkrankung oder ein Symptom sollte betrachtet werden, sondern das Kind mit seiner körperlichen und seelischen Entwicklung sowie seinem familiären und sozialen Umfeld. Dieser Ansatz trug auch dazu bei, psychosomatische Aspekte stärker in die Versorgung einzubeziehen und die Kinder- und Jugendpsychosomatik als wichtigen Bestandteil der Klinik zu etablieren. Heute reicht das medizinische Spektrum von der Allgemeinpädiatrie über Neuropädiatrie, Diabetologie, Endokrinologie und Gastroenterologie bis zur Kinder- und Jugendpsychosomatik.</p><p>Ein wichtiger Meilenstein war der Umzug der Kinderklinik im Jahr 2002 vom Standort an der Weser an die Wilhelmstraße. Die räumliche Nähe zur Geburtshilfe schuf die Grundlage für eine noch engere Zusammenarbeit bei der Versorgung von Früh- und Neugeborenen. Heute bilden Kinderklinik und Geburtshilfe gemeinsam das Perinatalzentrum Level II und ermöglichen damit die spezialisierte Versorgung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen. Parallel dazu wurden die ambulanten Angebote der Kinderklinik ausgebaut. Allein in der Diabetologie werden heute mehr als 100 Kinder betreut. Auch die pädiatrische Endokrinologie, Gastroenterologie und Neuropädiatrie haben sich zu wichtigen ambulanten Schwerpunkten entwickelt.</p><p>„Dr. von Blanckenburg hat unsere Kinderklinik über viele Jahre geprägt und weiterentwickelt“, sagt Matthias Dürkop, Geschäftsführer des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont. „Er hat sich mit großer Beharrlichkeit für eine gute medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in unserer Region eingesetzt und dabei die Kinder und ihre Familien nie aus dem Blick verloren. Gleichzeitig war ihm sein Team immer wichtig. Für diesen großen persönlichen Einsatz und die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit danke ich ihm sehr.“</p><h2><strong>Mehr als medizinische Versorgung</strong></h2><p>Dass zu einer Kinderklinik mehr gehört als Diagnostik und Therapie, war für Dr. von Blanckenburg selbstverständlich. Kinder und ihre Eltern sollen sich während eines Krankenhausaufenthaltes nicht nur medizinisch gut versorgt, sondern auch menschlich gut aufgehoben fühlen. Dazu gehören die Möglichkeit für Eltern, bei ihren Kindern zu bleiben und auch zu übernachten, eine kindgerechte Gestaltung der Station, Spielmöglichkeiten und viele kleine Dinge, die den Krankenhausaufenthalt für Kinder leichter machen. Seit vielen Jahren besteht eine enge Verbindung zu den Clinic-Clowns, die regelmäßig auf der Station im Einsatz sind und durch Spenden von Privatpersonen, Vereine und Unternehmen aus der Region unterstütz werden. Zudem suchte Dr. von Blankenburg den direkten Kontakt zu Kindern, Eltern und den Menschen in der Region durch eine Kinderradiosendung und weitere Informations- und Präventionsangebote.</p><p>Ein weiteres besonderes Anliegen war ihm die Aus-, Fort- und Weiterbildung. Regelmäßige Fortbildungen und Notfalltrainings gehörten ebenso dazu wie die Ausbildung von Famulantinnen und Famulanten sowie PJ-Studierenden. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover bildet das Sana Klinikum seit vielen Jahren angehende Ärztinnen und Ärzte aus. Auch über das Klinikum hinaus engagierte sich Dr. von Blanckenburg in Fachgremien und Qualitätszirkeln und setzte sich für verlässliche Strukturen in der Kinder- und Jugendmedizin ein. Vernetzung und Zusammenarbeit waren für ihn dabei immer ein wichtiger Bestandteil guter Medizin. Über viele Jahre bestand eine enge Kooperation mit dem Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult. Auch mit der Medizinischen Hochschule Hannover arbeitet die Kinderklinik eng zusammen, unter anderem bei der Versorgung intensivpflichtiger Kinder.</p><p>„Unser gesamtes Team schätzt ihn als Chef sehr. Wer etwas lernen wollte, bekam von ihm immer die Möglichkeit dazu“, sagt Dr. Maren Krogh, Leitende Oberärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. „Es war ihm wichtig, sein Wissen weiterzugeben und uns als Team fachlich weiterzuentwickeln. Durch die unterschiedlichen Schwerpunkte in unserer Klinik konnte sich jeder einbringen und weiterqualifizieren. Gleichzeitig war er als Chefarzt immer ansprechbar. Dafür sind wir ihm sehr dankbar.“</p><p>Auch Dr. Sixtus Allert, Ärztlicher Direktor des Sana Klinikums, würdigt die langjährige Zusammenarbeit: „Philipp von Blanckenburg war über viele Jahre ein verlässlicher Kollege und ein echter Teamplayer. Er hat hohe Ansprüche an die medizinische Qualität gestellt, die immer wieder durch Zertifizierungen, Gütesiegel oder Audits ausgezeichnet wurde und sich gleichzeitig immer für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt. Besonders geschätzt habe ich seine zugewandte Art. Bei allen fachlichen und strukturellen Fragen wusste man bei ihm immer, worum es am Ende geht: Eine gute Versorgung der Kinder und ihrer Familien. Dafür hat er sich auch über die Grenzen des Klinikums hinaus eingesetzt.“</p><p>Die Nachfolge als Chefärztin übernimmt Dr. Anke Katharina Furck, eine erfahrene und international ausgewiesene Pädiaterin. Ganz verabschiedet sich Dr. von Blanckenburg allerdings nicht aus dem Sana Klinikum. Nach seinem Ausscheiden als Chefarzt bleibt er dem Haus und seinen Patientinnen und Patienten verbunden und wird weiterhin ambulant in der pädiatrischen Endokrinologie, Diabetologie und Gastroenterologie tätig sein.</p><p>„Nach 30 Jahren fällt mir der Abschied als Chefarzt sehr schwer“, sagt Dr. von Blanckenburg. „Ich blicke dankbar auf diese Zeit zurück. Ich durfte jeden Tag mit einem großartigen Team zusammenarbeiten, das sehr viel für unsere jungen Patientinnen und Patienten leistet. Mir war immer wichtig, dass wir uns medizinisch weiterentwickeln für unsere Patienten und ihre Familien. Umso mehr freue ich mich, dass ich dem Klinikum und meinen Patientinnen und Patienten weiterhin verbunden bleibe und wir mit Dr. Anke Furck eine sehr qualifizierte Nachfolgerin gewinnen konnten.“</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/73b6e3c1-7e50-4177-9aeb-5665b6cba549/1920_20260828_verabschiedungdr.vonblanckenburg.jpg?10000"><p><strong>Nach 30 Jahren am Klinikum wird Dr. Philipp von Blanckenburg als Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin verabschiedet </strong><br />(v.l.n.r. Oberbürgermeister Claudio Griese, Klinikgeschäftsführer Matthias Dürkop, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendmedizin Dr. von Blanckenburg, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. Thomas Noesselt, Chefarzt und stellvertretender Ärztlicher Direktor Dr. Heiner Ruschulte) </p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/e80f6918-b2d2-40df-9e42-b53e5014837d/20260828_verabschiedungdr.vonblanckenburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 13:19:45 +0200</pubDate>
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                        <title>Patientenakademie: Hitze, die moderne Therapie zur Eliminierung der Rückenschmerzen bei Knochenmetastasen</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/patientenakademie-hitze-die-moderne-therapie-zur-eliminierung-der-rueckenschmerzen-bei-knochenmetastasen/</guid><pp:caseid>792217</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Schmerzhafte Knochenmetastasen an der Wirbelsäule können die Lebensqualität erheblich einschränken. Welche modernen Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie eine gezielte Hitzetherapie Schmerzen lindern und die Beweglichkeit verbessern kann, darüber informiert Mohamed Al Taher, Sektionsleiter Neurochirurgie an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont, am 7. September um 17.30 Uhr im Blauen Salon des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Radiofrequenzablation (Hitzetherapie), ein modernes, minimalinvasives und gewebeschonendes Verfahren zur Behandlung schmerzhafter Wirbelsäulenmetastasen. Dabei wird mithilfe hochfrequenten elektrischen Stroms gezielt Hitze von etwa 60 bis über 80 Grad Celsius erzeugt, um das Tumorgewebe zu zerstören. Die Methode wird insbesondere zur palliativen Schmerztherapie und zur lokalen Tumorkontrolle eingesetzt, wenn Medikamente oder Bestrahlungen keine ausreichende Linderung erzielen.</p><p>„Die Hitzetherapie bietet eine schonende Möglichkeit, Schmerzen gezielt zu behandeln und gleichzeitig die lokale Tumorerkrankung zu kontrollieren“, erläutert Mohamed Al Taher. „Für betroffene Patientinnen und Patienten kann das bedeuten, wieder beweglicher zu werden, den Alltag aktiver zu gestalten und ihre Lebensqualität zu verbessern. Ein weiterer besonderer Vorteil: Die Hitzetherapie kann im selben Eingriff mit einer Stabilisierung des betroffenen Knochens durch Knochenzement kombiniert werden.“</p><p>Auch die Erholungszeit nach dem Eingriff ist vergleichsweise kurz. Viele Patientinnen und Patienten können bereits am selben Tag wieder aufstehen. In der Regel ist eine Entlassung nach etwa zwei Tagen möglich. Die weitere onkologische Behandlung, beispielsweise durch Strahlentherapie oder medikamentöse Therapie, kann anschließend fortgesetzt werden.</p><p>Neben den medizinischen Informationen bietet die Veranstaltung auch Raum für Fragen und persönliche Gespräche mit dem Experten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><p> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d929da48-aff2-472c-8ae7-3909cd4a682c/1920_20240903_mohamed_altaher_hx1.jpg?10000"><p><i><span style="text-align:left;">Mohamed Al Taher, Sektionsleiter Neurochirurgie - Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie</span></i></p><p>Hier den Link zum entsprechenden Bild im Asset Manager einfügen: <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d929da48-aff2-472c-8ae7-3909cd4a682c/20240903_mohamed_altaher_hx1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 09:42:20 +0200</pubDate>
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                        <title>Sana Klinikum Hameln-Pyrmont zählt zu den besten Kliniken für die PJ-Ausbildung</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-klinikum-hameln-pyrmont-zaehlt-zu-den-besten-kliniken-fuer-die-pj-ausbildung/</guid><pp:caseid>787246</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont ist erneut für ihre Ausbildung von Medizinstudierenden im Praktischen Jahr (PJ) ausgezeichnet worden. Nachdem die Fachabteilung bereits im vergangenen Jahr zu den bundesweit besten chirurgischen Einrichtungen in der PJ-Lehre zählte, wurde sie nun erneut unter die Top 10 in Deutschland gewählt. Verliehen wurde die Auszeichnung von der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e. V. (bvmd) gemeinsam mit der Plattform Ethimedis auf Grundlage bundesweiter Bewertungen und Erfahrungsberichte von PJ-Studierenden.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>In die Bewertung flossen unter anderem die Qualität der praktischen Ausbildung, die Betreuung durch die Ärztinnen und Ärzte sowie die Einbindung der Studierenden in den klinischen Alltag ein. Bundesweit wurden mehrere tausend Fachabteilungen berücksichtigt. „Die Ausbildung angehender Ärztinnen und Ärzte hat für uns einen hohen Stellenwert. Uns ist wichtig, dass Studierende früh Verantwortung übernehmen dürfen, gleichzeitig aber jederzeit begleitet und unterstützt werden“, sagt Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und PJ-Beauftragter des Klinikums. „Die Auszeichnung freut uns deshalb sehr, weil sie direkt auf den Rückmeldungen der Studierenden basiert und damit auch die tägliche Arbeit unseres gesamten Teams widerspiegelt.“</span></p><p><span>Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinische Hochschule Hannover und seit kurzem auch Lehrkrankenhaus der UMCH Hamburg ist das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont seit vielen Jahren in die praktische Ausbildung von Medizinstudierenden eingebunden. Neben einer strukturierten Ausbildung gehören feste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, regelmäßige Fortbildungen sowie die aktive Einbindung in den Stations- und OP-Alltag zum Ausbildungskonzept der Klinik. „Die Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung für das große Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen in der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses“, sagt Patrick Maurer, Klinikmanager am Sana Klinikum. „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist eine gute und praxisnahe Ausbildung ein wichtiger Baustein, um junge Ärztinnen und Ärzte für die Arbeit in einem Krankenhaus der regionalen Schwerpunktversorgung zu begeistern.“</span></p><p><span>Mit der Auszeichnung gehört die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont bundesweit zu den führenden Einrichtungen im Bereich der praktischen Ausbildung von Medizinstudierenden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ce906c3c-bcdd-463a-8279-c75596395a59/1920_klinikfuumlrorthopaumldieundunfallchirurgiealsausbildungsstandortausgezeichnet_quer.jpg?10000"><p><i>Das Team der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie freut sich zusammen mit den PJ-Studentinnen und Studentenn über die erneute Auszeichnung als Top-10-Klinik für die Ausbildung von Medizinstudierenden</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ce906c3c-bcdd-463a-8279-c75596395a59/klinikfuumlrorthopaumldieundunfallchirurgiealsausbildungsstandortausgezeichnet_quer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 17:04:58 +0200</pubDate>
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                        <title>Informationsabend rund um die Geburt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/geburtsinformationsabend-sana-klinikum-hameln-pyrmont/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/geburtsinformationsabend-sana-klinikum-hameln-pyrmont/</guid><pp:caseid>762558</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>Werdende Eltern haben viele Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby. Antworten darauf gibt das Team der Geburtshilfe beim regelmäßigen Informationsabend im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont. Der nächste Termin findet am <strong>Dienstag, 14. Juli, um 17.30 Uhr</strong> im Vortragsraum „Blauer Salon“ des Klinikums statt.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Veranstaltung richtet sich an werdende Eltern und Interessierte, die sich frühzeitig über die Möglichkeiten der Geburtshilfe informieren möchten. Ärztinnen, Ärzte und Hebammen stellen die Abläufe rund um die Geburt vor, beantworten Fragen und geben Einblicke in die Betreuung im Kreißsaal. Im Anschluss haben die Teilnehmenden Gelegenheit, die Räumlichkeiten der Geburtshilfe im Rahmen einer Führung kennenzulernen. Für individuelle Anliegen können darüber hinaus Termine in der Hebammen- oder Oberarztsprechstunde vereinbart werden.</span></p><p><span><strong>Geburtshilfe mit Perinatalzentrum Level II</strong></span></p><p><span>Die Geburtshilfe des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont begleitet jährlich rund 1.200 Geburten und ist als familienfreundliche Geburtshilfe bekannt. Das Haus ist nach den Kriterien von Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Unicef als „Babyfreundliches Krankenhaus“ zertifiziert und legt großen Wert auf eine bindungsfördernde Betreuung von Mutter und Kind.</span></p><p><span>Besondere Sicherheit bietet das angeschlossene Perinatalzentrum Level II. In enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und der Neonatologie können hier auch Frühgeborene ab der 29. Schwangerschaftswoche sowie Kinder mit besonderen medizinischen Voraussetzungen versorgt werden.</span></p><p><span>Neu im Angebot der Geburtshilfe ist der hebammengeleitete Kreißsaal. Dieses Modell richtet sich an gesunde Schwangere mit unauffälligem Schwangerschaftsverlauf, die sich eine besonders natürliche und selbstbestimmte Geburt wünschen. Während der Geburt werden sie ausschließlich von erfahrenen Hebammen begleitet, bei Bedarf steht das ärztliche Team des Klinikums jederzeit zur Verfügung. Voraussetzung für die Teilnahme sind zwei persönliche Vorgespräche mit einer Hebamme aus dem Kreißsaal, in denen medizinische Kriterien geprüft sowie individuelle Wünsche und Erwartungen besprochen werden.</span></p><p><span><strong>Elternschule und Unterstützung in besonderer Lebensphase</strong></span></p><p><span>Ergänzt wird das Angebot durch die Elternschule des Klinikums. Sie begleitet werdende und junge Eltern mit einem umfassenden Kursprogramm, von Geburtsvorbereitung über Rückbildung bis hin zu Notfalltrainings oder Babymassage. Die Kurse werden von erfahrenen Hebammen und zertifizierten Fachkräften geleitet.</span></p><p><span>Auch über die Geburt hinaus erhalten Familien Unterstützung: Auf der Wochenbettstation sowie in der Kinderklinik stehen sogenannte Babylotsinnen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Die qualifizierten Fachkräfte helfen frühzeitig Unterstützungsbedarfe zu erkennen und vermitteln bei Bedarf an passende regionale Angebote wie Beratungsstellen, Frühe Hilfen, psychologische Unterstützung oder Eltern-Kind-Kurse. Die Gespräche sind vertraulich, freiwillig und kostenlos.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fce3d8f7-55a2-4acc-b1d8-b53b56d6c6b9/1920_kreiszligsaal_storch.jpg?10000"><p><i>Informationsabend rund um die Geburt</i></p><p>Hier den Link zum entsprechenden Bild im Asset Manager einfügen: <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/fce3d8f7-55a2-4acc-b1d8-b53b56d6c6b9/kreiszligsaal_storch/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 08:26:01 +0200</pubDate>
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                        <title>Gemeinsam für mehr Menschlichkeit am Lebensende</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/gemeinsam-fuer-mehr-menschlichkeit-am-lebensende/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/gemeinsam-fuer-mehr-menschlichkeit-am-lebensende/</guid><pp:caseid>761395</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Klinikum Hameln-Pyrmont und Hospiz-Verein Hameln e.V. schließen Kooperationsvereinbarung</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont und der Hospiz-Verein Hameln e.V. haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen weiter zu stärken. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Patientinnen und Patienten in ihrer letzten Lebensphase eine würdevolle, ganzheitliche und bedürfnisorientierte Unterstützung zu ermöglichen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Im Mittelpunkt der Kooperation steht die enge Zusammenarbeit zwischen der Palliativstation des Klinikums und den ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleitern des Hospiz-Vereins. Die Palliativstation des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont ist auf die Versorgung von Menschen mit fortgeschrittenen, nicht heilbaren Erkrankungen spezialisiert. Neben der medizinischen und pflegerischen Behandlung steht dort insbesondere die Linderung belastender Symptome sowie die psychosoziale Betreuung der Patientinnen und Patienten und ihrer Angehörigen im Fokus. „Unser multiprofessionelles Team auf der Palliativstation betreut und begleitet die Patientinnen und Patienten ganzheitlich. Das bedeutet medizinisch eine bestmögliche Symptomkontrolle in der noch verbleibenden Lebensphase mit dem Ziel das maximale an Lebensqualität zu ermöglichen. Die Kooperation mit dem Team des Hospiz-Vereins ist für uns ein großer Gewinn, auch über den stationären Aufenthalt hinaus“ so Iris Nebor, Oberärztin der Klinik für Onkologie und Hämatologie</span></p><h2><span><strong>Palliativstation und Hospiz-Verein arbeiten eng zusammen</strong></span></h2><p><span>Durch die Kooperationsvereinbarung können die qualifizierten Ehrenamtlichen des Hospiz-Vereins künftig noch gezielter im Krankenhaus tätig werden. Ergänzt wird die Zusammenarbeit durch regelmäßige fachliche Austausche, gemeinsame Fortbildungsangebote und die gegenseitige Information über bestehende Unterstützungsangebote für Patientinnen, Patienten und Angehörige.</span></p><p><span>„Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten bedeutet, ihnen Zeit, Aufmerksamkeit und Nähe zu schenken. Unsere ehrenamtlichen Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter bringen genau das mit. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit dem Sana Klinikum Hameln-Pyrmont die Unterstützung für schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen weiter auszubauen und ihnen in einer besonders herausfordernden Lebenssituation verlässlich zur Seite zu stehen“, sagt Peter Glüsen, Vorstandsmitglied des Hospiz-Vereins Hameln e.V.</span></p><p><span>Auch für das Klinikum ist die Zusammenarbeit ein wichtiger Baustein einer ganzheitlichen Versorgung. „Die Begleitung von Menschen am Lebensende gehört zu den sensibelsten und zugleich wichtigsten Aufgaben eines Krankenhauses. Neben einer bestmöglichen medizinischen und pflegerischen Versorgung sind Menschlichkeit, Zuwendung und das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse von zentraler Bedeutung. Die Zusammenarbeit mit dem Hospiz-Verein ergänzt unsere medizinische und pflegerische Versorgung auf wertvolle Weise. Mit dem Hospiz-Verein Hameln haben wir einen erfahrenen und engagierten Partner an unserer Seite, der unsere Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige mit viel Empathie und Menschlichkeit unterstützt. Gemeinsam möchten wir dazu beitragen, dass Menschen auch in schwierigen Lebenssituationen Würde, Nähe und Zuwendung erfahren“, betont Matthias Dürkop, Geschäftsführer des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont.</span></p><p><span>Mit der Kooperationsvereinbarung bekräftigen das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont und der Hospiz-Verein Hameln e.V. ihre enge Zusammenarbeit, um schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen in einer herausfordernden Lebensphase bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e77e0d89-b030-4d19-839c-893bc8b3bc03/1920_20260625_koopertionsvereinbarunghospiz-verein.jpg?10000"><p><i><span>Foto (v.l.n.r.): Peter Glüsen (Vorstand Hospiz-Verein), Matthias Dürkop (Geschäftsführer Sana Klinikum Hameln-Pyrmont) und Birgit Steinhoff (Vorstand Hospiz-Verein)</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/e77e0d89-b030-4d19-839c-893bc8b3bc03/20260625_koopertionsvereinbarunghospiz-verein/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 14:50:11 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn die Temperaturen steigen, steigt auch das Gesundheitsrisiko</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-die-temperaturen-steigen-steigt-auch-das-gesundheitsrisiko/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-die-temperaturen-steigen-steigt-auch-das-gesundheitsrisiko/</guid><pp:caseid>758990</pp:caseid><pp:subtitle>Dr. Ben Schwertfeger, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme, erklärt, worauf bei den angekündigten Temperaturen zu achten ist</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul style="list-style-type:disc;"><li data-list-item-id="e6733634db1c479a6fb4bd2a7bb123f69"><span>So reagiert der Körper auf hohe Temperaturen</span></li><li data-list-item-id="e1b88f4ecaecd4e2dfdc4b6436c47ed64"><span>Warum körperliche Anstrengung bei Hitze zur Belastung werden kann</span></li><li data-list-item-id="e6385a66e0cc2357388a36c27faad1cb0"><span>Ältere Menschen, Babys und Menschen mit Vorerkrankungen besonders gefährdet</span></li><li data-list-item-id="e4fe81e53380d3ac344388adc625334d6"><span>Tipps für einen gesunden Umgang mit den heißen Tagen</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Für das kommende Wochenende werden auch im Weserbergland hochsommerliche Temperaturen von über 30 Grad erwartet. Was für viele nach Freibad, Eis und Sonnenschein klingt, bedeutet für den Körper eine erhebliche Belastung. Gerade bei anhaltender Hitze steigt das Risiko für gesundheitliche Beschwerden deutlich an.</span></p><p><span>„Temperaturen von über 30 Grad sind für unseren Körper eine echte Herausforderung“, erklärt Dr. Ben Schwertfeger, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont. „Besonders dann, wenn mehrere heiße Tage aufeinanderfolgen und die Nächte kaum noch Abkühlung bringen, steigt die Belastung für Kreislauf und Organismus spürbar an.“ Der menschliche Körper arbeitet normalerweise mit einer Kerntemperatur von etwa 37 Grad. Bereits ab Temperaturen um 25 Grad wird es zunehmend schwieriger, überschüssige Wärme abzugeben. Um sich zu schützen, erweitert der Körper die Blutgefäße, erhöht die Durchblutung der Haut und produziert Schweiß um über dessen Verdunstung Wärme abzuführen. „Dieses Kühlsystem funktioniert grundsätzlich sehr gut, stößt bei großer Hitze aber irgendwann an seine Grenzen. Dann können Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsprobleme, Kreislaufbeschwerden oder Muskelkrämpfe auftreten“, so Dr. Schwertfeger, der mit einem erhöhten Patientenaufkommen in der Notaufnahme für das Wochenende rechnet.</span></p><h2><span><strong>Erste Warnzeichen ernst nehmen</strong></span></h2><p><span>Viele Menschen bemerken zunächst lediglich eine ungewöhnliche Müdigkeit oder verminderte Leistungsfähigkeit. Ursache ist häufig ein Flüssigkeitsmangel. Schon ein Verlust von ein bis zwei Prozent des Körpergewichts durch Schwitzen kann die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. „Der Körper arbeitet bei Hitze permanent daran, seine Temperatur zu regulieren. Das kostet Energie und belastet Herz und Kreislauf. Wer dann zusätzlich zu wenig trinkt, riskiert gesundheitliche Probleme“, erklärt Dr. Schwertfeger. Besonders kritisch seien längere Hitzeperioden, weil die Wohnräume dann nachts nicht ausreichend auskühlen und der Schlaf gestört wird, was wichtige Erholungsphasen für den Organismus reduziert.</span></p><h2><span><strong>Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall</strong></span></h2><p><span>Die schwerste Form hitzebedingter Erkrankungen ist der Hitzschlag. Dabei steigt die Körperkerntemperatur auf über 40 Grad an und die körpereigene Temperaturregulation versagt. „Ein Hitzschlag ist immer ein Notfall und muss sofort behandelt werden“, betont der Notfallmediziner. „Betroffene können verwirrt wirken, das Bewusstsein verlieren oder Krampfanfälle entwickeln. Ohne schnelle medizinische Hilfe drohen schwere Organschäden.“</span></p><p><span>Betroffen seien aber nicht nur ältere Menschen. Auch junge und gesunde Personen können einen Hitzschlag erleiden, insbesondere bei körperlicher Anstrengung in der Sonne.</span></p><h2><span><strong>Sport besser in die Morgen- oder Abendstunden verlegen</strong></span></h2><p><span>Auch wenn Bewegung grundsätzlich gesund ist, sollten intensive sportliche Aktivitäten an heißen Tagen möglichst vermieden oder in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegt werden, da sie den Organismus zusätzlich belasten. Warnzeichen wie Schwindel, Übelkeit, ungewöhnlich hoher Puls, starke Kopfschmerzen oder Muskelkrämpfe sollten ernst genommen und Anlass sein, die körperliche Aktivität sofort zu beenden.</span></p><h2><span><strong>Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Babys und chronisch Kranke</strong></span></h2><p><span>Ein erhöhtes Risiko für hitzebedingte Beschwerden haben insbesondere ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere sowie Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenerkrankungen oder Diabetes. „Gerade bei älteren Menschen und kleinen Kindern kann der Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt sehr schnell aus dem Gleichgewicht geraten. Hinzu kommt, dass ältere Menschen oft ein vermindertes Durstgefühl haben und deshalb zu wenig trinken,“ so der Mediziner und ergänzt „In der Zentralen Notaufahme werden während Hitzeperioden regelmäßig Patientinnen und Patienten behandelt, die unter den Folgen von Flüssigkeitsmangel oder Kreislaufproblemen leiden. Insbesondere ältere Menschen kommen häufig mit Herz-Kreislauf-Beschwerden, Bewusstseinsstörungen oder einer Nierenschwäche zu uns. Oft können wir den Patienten und Patientinnen schon durch einen intravenösen Flüssigkeitsausgleich rasch helfen.“</span></p><h2><span><strong>Tipps für heiße Tage</strong></span></h2><p><span>Damit die hohen Temperaturen möglichst gut vertragen werden, empfiehlt Dr. Ben Schwertfeger:</span></p><p><span><strong>Ausreichend trinken:</strong> Die Trinkmenge sollte an heißen Tagen erhöht werden. Geeignet sind Wasser oder ungesüßte Getränke. Alkohol sollte möglichst vermieden werden, da er den Kreislauf zusätzlich belastet.</span></p><p><span><strong>Leichte Mahlzeiten bevorzugen:</strong> Salate, Gemüse, Obst und leichte Speisen belasten den Körper weniger als schwere und fettreiche Gerichte.</span></p><p><span><strong>Wohnräume kühl halten:</strong> Früh morgens und nachts lüften, tagsüber Fenster geschlossen halten und Räume verschatten.</span></p><p><span><strong>Direkte Sonne meiden:</strong> Vor allem die Mittagsstunden zwischen 11 und 17 Uhr sollten möglichst im Schatten verbracht werden.</span></p><p><span><strong>Luftige Kleidung tragen:</strong> Helle, lockere Kleidung aus Naturfasern erleichtert die Wärmeabgabe.</span></p><p><span><strong>Auf Mitmenschen achten:</strong> Insbesondere ältere Angehörige, Nachbarn oder alleinlebende Menschen benötigen an heißen Tagen oft Unterstützung.</span></p><p><span>„Die angekündigten Temperaturen sind kein Grund zur Panik, aber sie sollten ernst genommen werden“, sagt Dr. Schwertfeger. „Wer auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achtet, körperliche Belastungen reduziert und Warnzeichen früh erkennt, kommt in der Regel gut durch die heißen Tage.“</span></p><p><span>Bei starker Luftnot, Krampfanfällen, Bewusstseinsstörungen oder Bewusstlosigkeit sollte umgehend der Rettungsdienst über die Notrufnummer 112 verständigt werden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f5a5432e-94bd-4a38-80bc-c5317861ba72/1920_schwerdtfeger-0135.jpg?10000"><p><i>Dr. Ben Schwerdtfeger Chefarzt der Notaufnahme</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f5a5432e-94bd-4a38-80bc-c5317861ba72/schwerdtfeger-0135/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 16:09:47 +0200</pubDate>
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                        <title>Sommer, Sonne, Sonnenschutz</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sommer-sonne-sonnenschutz/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sommer-sonne-sonnenschutz/</guid><pp:caseid>758836</pp:caseid><pp:subtitle>Warum konsequenter UV-Schutz wichtig ist und wie sich das Risiko für Hautkrebs senken lässt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Sommermonate laden zu Aktivitäten im Freien ein. Doch mit den steigenden Temperaturen und der intensiveren Sonneneinstrahlung wächst auch das Risiko für Sonnenbrand und Hautkrebs. Die Chefärzte der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, Dr. Sixtus Allert und Dr. Melodi Motamedi, raten deshalb zu einem konsequenten Schutz vor UV-Strahlung. Denn die Haut vergisst nicht und jeder Sonnenbrand hinterlässt Spuren, die das Risiko für Hautkrebs langfristig erhöhen können.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Der größte Teil entfällt dabei auf den sogenannten weißen Hautkrebs, dessen Häufigkeit in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat. Auch beim schwarzen Hautkrebs, dem malignen Melanom, werden jährlich mehr als 27.000 Neuerkrankungen registriert. „Viele Menschen denken, ein Sonnenbrand sei lediglich eine kurzfristige Hautschädigung. Tatsächlich erhöht jedoch jede intensive UV-Belastung das Risiko für Hautkrebs. in Sonnenbrand zeigt, dass die Haut bereits geschädigt wurde. UV-Strahlen können das Erbgut der Hautzellen verändern und so die Entstehung von Hautkrebs begünstigen“, erklärt Dr. Sixtus Allert. Besonders kritisch seien wiederholte Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend, da die Haut über ein sogenanntes UV-Gedächtnis verfüge und Schäden über viele Jahre speichern könne. Daher raten die Experten sich zu Schützen:</span></p><h2><span><strong>Tipp 1: Mittagssonne möglichst meiden</strong></span></h2><p><span>Die intensivste UV-Strahlung tritt zwischen 11 und ca. 14 Uhr auf. In dieser Zeit sollten direkte Sonnenbäder möglichst vermieden werden. „Wer sich in den Mittagsstunden im Freien aufhält, sollte bevorzugt schattige Plätze aufsuchen. Allerdings bietet auch Schatten keinen vollständigen Schutz vor UV-Strahlen“, erläutert Dr. Melodi Motamedi.</span></p><h2><span><strong>Tipp 2: Kleidung ist der beste Sonnenschutz</strong></span></h2><p><span>Leichte, dicht gewebte Kleidung, eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille schützen zuverlässig vor UV-Strahlen. Vor allem Kinder sollten beim Aufenthalt im Freien möglichst viel Haut bedecken.</span></p><h2><span><strong>Tipp 3: Sonnencreme richtig anwenden</strong></span></h2><p><span>Eine weitere wichtige Säule der Vorsorge ist Sonnenschutzmittel. Dort, wo Kleidung keinen Schutz bietet, sollte Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwendet werden – am besten Lichtschutzfaktor (LSF) 50. „Die Eigenschutzzeit der Haut ist begrenzt und hängt vom Hauttyp ab. Durch Sonnenschutzmittel lässt sie sich deutlich verlängern“, erklärt Dr. Melodi Motamedi und ergänzt „Entscheidend ist die richtige Anwendung. „Wichtig ist, die Sonnencreme großzügig und rechtzeitig aufzutragen. Häufig wird zu wenig Creme verwendet, wodurch der tatsächliche Schutz deutlich geringer ausfällt als angegeben. Nach dem Schwimmen, Schwitzen oder Abtrocknen sollte der Sonnenschutz erneuert werden. Nachcremen ist wichtig, ersetzt aber nicht den ursprünglichen Sonnenschutz und verlängert die maximale Schutzdauer nicht unbegrenzt.“</span></p><h2><span><strong>Tipp 4: Haut regelmäßig kontrollieren lassen</strong></span></h2><p><span>Neben dem täglichen Sonnenschutz spielt auch die Früherkennung eine wichtige Rolle. Auffällige Hautveränderungen sollten unabhängig vom Alter ärztlich abgeklärt werden. „Wenn sich Muttermale verändern, neue Hautveränderungen auftreten oder Wunden nicht abheilen, sollte dies untersucht werden“, rät Dr. Motamedi. Je früher Hautkrebs erkannt werde, desto besser seien die Behandlungsmöglichkeiten.</span></p><p><span>Beiden Chefärzten ist die Aufklärung über die Risiken von UV-Strahlung besonders wichtig. „Wer seine Haut schützt und Warnsignale ernst nimmt, kann viel für seine Gesundheit tun. Unser Ziel ist es, für dieses Thema zu sensibilisieren und Hautkrebs möglichst früh zu erkennen und bestenfalls zu verhindern“, sagen Dr. Allert und Dr. Motamedi.&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/62892b8f-fd69-4a40-abd1-0758a98c9591/1920_allert-0316.jpg?77234"><p><i><span><img class="image-style-align-left" style="width:200px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/09d0f3f6-fd15-4ba7-a251-6235451daf3d/500_dr.motamedi.jpg?x=1782213135988" width="200" alt="Dr. Motamedi">Dr. Sixtus Allert und Dr. Melodi Motamedi raten zu einem konsequenten Schutz vor UV-Strahlung</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/62892b8f-fd69-4a40-abd1-0758a98c9591/allert-0316/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/62892b8f-fd69-4a40-abd1-0758a98c9591/allert-0316/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 13:17:36 +0200</pubDate>
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                        <title>Patiententag des Brustzentrums am Samstag den 04. Juli 2026</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/patiententag-des-brustzentrums-am-samstag-den-04-juli-2026/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/patiententag-des-brustzentrums-am-samstag-den-04-juli-2026/</guid><pp:caseid>758660</pp:caseid><pp:subtitle>Körperbild und Lebensqualität im Fokus</pp:subtitle><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. In Deutschland erkrankt etwa jede achte Frau im Laufe ihres Lebens daran, bei Männern ist etwa einer von 900 betroffen. Dank moderner Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bestehen heute für viele Erkrankte gute Heilungschancen. Neben der medizinischen Versorgung gewinnen jedoch auch psychosoziale Aspekte zunehmend an Bedeutung. Studien zeigen, dass Faktoren wie Lebensqualität, sozialer Austausch und das Selbstwertgefühl den Umgang mit der Erkrankung sowie den Genesungsprozess positiv beeinflussen können.</p><p style="text-align:justify;">Vor diesem Hintergrund lädt das Brustzentrum des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont am 04. Juli 2026 von 11.00 – 14.00 Uhr zum diesjährigen Patiententag ein. Im Mittelpunkt stehen die Themen Körperbild, emotionales Wohlbefinden und Lebensqualität während und nach einer Brustkrebserkrankung. Der Patiententag bietet Raum für Austausch, Unterstützung und Gemeinschaft. „Wir möchten Betroffenen und ihren Angehörigen einen geschützten Rahmen bieten, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen zu teilen und sich gegenseitig zu stärken. Dabei ist uns wichtig zu zeigen, dass niemand mit seinen Sorgen allein ist“, so das Organisationsteam des Brustzentrums. Ein besonderer Programmpunkt ist eine Modenschau, bei der Bademoden und Unterwäsche mit Brustprothesen präsentiert werden. Sie soll zeigen, dass Weiblichkeit, Lebensfreude und Wohlbefinden auch im Leben mit einer Brustkrebserkrankung ihren Platz haben können. Begleitet wird die Veranstaltung von zahlreichen Kooperationspartnern aus der Region, darunter Rehasportanbieter, Selbsthilfegruppen sowie kreative und unterstützende Angebote.</p><p style="text-align:justify;">Der Patiententag richtet sich an Betroffene, ihre Angehörigen sowie alle Interessierten. Ziel ist es, zu zeigen, dass Gemeinschaft und offener Austausch wichtige Bausteine auf dem Weg zurück in den Alltag und zu mehr Lebensqualität sind. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9d7423eb-14f6-49d1-8670-9dbad4d0ed51/1920_20260602_teamfoto_gyn_onko_hx_web.jpg?10000"><p><i>v.l.n.r. Heike König, <span>Dr. med. Thomas Noesselt, Sharon Sword, Kristin Löcker, </span>Sabine Fricke, Dr. med. Thomas Heuser</i></p><p>Hier den Link zum entsprechenden Bild im Asset Manager einfügen: <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9d7423eb-14f6-49d1-8670-9dbad4d0ed51/20260602_teamfoto_gyn_onko_hx_web/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 10:53:21 +0200</pubDate>
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                        <title>500. Baby im Sana Klinikum geboren</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/500-baby-im-sana-klinikum-geboren/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/500-baby-im-sana-klinikum-geboren/</guid><pp:caseid>758315</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die Geburt des 500. Babys eines Jahres ist für das Team der Geburtshilfe stets ein besonderer Anlass. In diesem Jahr erblickte der kleine Ajit Singh Burulea am 13. Juni um 6.28 Uhr das Licht der Welt. Mit einem Gewicht von 3.220 Gramm und einer Größe von 49 Zentimetern kam er gesund im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont zur Welt. Gemeinsam mit seiner Mutter Ionela-Loredana Burulea freut sich das Team der Geburtshilfe über einen glücklichen und gesunden Start ins Leben.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Geschichte der Familie ist dabei eine besondere. Die Mutter stammt aus Rumänien, der Vater aus Indien. Kennengelernt haben sich beide in Österreich, wo auch ihr erstes Kind geboren wurde. Später führte ihr gemeinsamer Weg nach Spanien, wo das zweite Kind der Familie zur Welt kam. Inzwischen lebt die Familie in Deutschland, nachdem der Vater beruflich nach Hameln gekommen ist. Mit Ajit Singh wird die Familiengeschichte nun im Weserbergland fortgeschrieben.</p><p>„Wir haben uns hier sehr gut aufgehoben gefühlt“, berichtet Ionela-Loredana Burulea. Besonders die Betreuung während der Geburt und die Unterstützung auf der Wochenstation habe sie als sehr herzlich und professionell erlebt. Für das Team der Geburtshilfe war die Ankunft des kleinen Ajit ein besonderer Anlass, denn mit seiner Geburt wurde das 500. Baby begrüßt. Die Geburtenzahlen liegen damit aktuell leicht über denen im Vorjahr. 2025 wurde das 500. Baby erst im Juli geboren.</p><p>„Jede Geburt ist etwas ganz Besonderes. Hinter jeder Zahl steht eine Familie mit ihrer eigenen Geschichte und ihren Hoffnungen für die Zukunft“, sagt Birgit Neumann, Hebamme und Leitung des Kreißsaals. „Dass wir nun bereits das 500. Baby in diesem Jahr begrüßen durften, freut das gesamte Team sehr. Unser Anspruch ist es, Familien rund um die Geburt individuell, sicher und mit viel Herz zu begleiten. Wenn Eltern und Kinder gut und gesund in diesen neuen Lebensabschnitt starten, ist das für uns das Schönste.“</p><p>Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont verfügt über eine moderne Geburtshilfe mit Perinatalzentrum Level II. Ergänzt wird das Angebot seit diesem Jahr durch einen Hebammengeleiteten Kreißsaal für gesunde Schwangere mit unkompliziertem Schwangerschafts- und Geburtsverlauf. Dort werden werdende Mütter in einer ruhigen und geschützten Atmosphäre durch erfahrene Hebammen begleitet. Gleichzeitig profitieren sie von der Sicherheit eines Krankenhauses mit Kinderklinik und umfassender medizinischer Versorgung im Hintergrund.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/269b3764-a525-44f1-912c-1dff296a867d/1920_20260616_500stes_baby_burulea_ionela_lordana_kind_ajit_singh_hx.jpg?10000"><p><i>Ionela-Loredana Burulea mit ihrem Sohn Ajit Singh Burulea. Der Junge kam mit 3.220 Gramm und 49 Zentimetern als 500. Baby im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont zur Welt.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/269b3764-a525-44f1-912c-1dff296a867d/20260616_500stes_baby_burulea_ionela_lordana_kind_ajit_singh_hx/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 12:16:40 +0200</pubDate>
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                        <title>Trost für kleine Patientinnen und Patienten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/trost-fuer-kleine-patientinnen-und-patienten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/trost-fuer-kleine-patientinnen-und-patienten/</guid><pp:caseid>758161</pp:caseid><pp:subtitle>Sparkasse Hameln-Weserbergland spendet 500 Kuscheltiere für die Zentrale Notaufnahme</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Wenn Kinder in die Notaufnahme kommen, sind Schmerzen, Sorgen und Ängste oft Begleiter. Um den kleinen Patientinnen und Patienten in diesen Momenten Trost zu spenden, hat die Sparkasse Hameln-Weserbergland 500 Kuscheltiere an die Zentrale Notaufnahme des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont übergeben.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont freut sich sehr über die Unterstützung. „Gerade für Kinder ist ein Besuch in der Notaufnahme häufig mit Angst und Unsicherheit verbunden. Die ungewohnte Umgebung, medizinische Geräte, fremde Menschen und oftmals auch Schmerzen können belastend sein. Ein Kuscheltier kann in solchen Situationen erstaunlich viel bewirken. Es spendet Trost, vermittelt Geborgenheit und hilft dabei, Vertrauen aufzubauen. Deshalb sind solche Spenden für uns und vor allem für die betroffenen Kinder von großem Wert“, sagt Dr. Ben Schwertfeger, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme.</p><p>Die Kuscheltiere kommen künftig direkt in der Zentralen Notaufnahme zum Einsatz und werden bei Bedarf an junge Patientinnen und Patienten verschenkt. Besonders dann, wenn das eigene Lieblingskuscheltier nicht dabei ist, können die Kuscheltiere helfen, die Aufregung zu lindern und die ungewohnte Situation etwas leichter zu machen. Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder mit einem Kuscheltier an ihrer Seite deutlich ruhiger werden und Untersuchungen oder Behandlungen entspannter erleben.</p><p>„Für Kinder kann ein Besuch in der Notaufnahme mit Angst und Unsicherheit verbunden sein. Ein Kuscheltier spendet Trost, schenkt ein Stück Geborgenheit und zaubert oft genau in den richtigen Momenten ein Lächeln ins Gesicht“, sagt Tim Nikelski, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hameln-Weserbergland.</p><p>Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont bedankt sich herzlich bei der Sparkasse Hameln-Weserbergland für die großzügige Spende. Die 500 Kuscheltiere werden in den kommenden Monaten vielen kleinen Patientinnen und Patienten Trost spenden, Mut machen und ihnen den Aufenthalt in der Notaufnahme ein wenig erleichtern.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4617615d-319c-4b5d-a3f5-d168b09da0a1/1920_20260616_sparkassespendet500kuscheltiere.jpg?10000"><p><i><span>Tim Nikelski und Christian Mrosek von der Sparkasse Hameln-Weserbergland überreichen dem Team der ZNA 500 Kuscheltiere</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4617615d-319c-4b5d-a3f5-d168b09da0a1/20260616_sparkassespendet500kuscheltiere/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 11:37:10 +0200</pubDate>
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                        <title>Sana Klinikum Hameln-Pyrmont beteiligt sich an Protestaktion für verlässliche Krankenhausfinanzierung</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-klinikum-hameln-pyrmont-beteiligt-sich-an-protestaktion-fuer-verlaessliche-krankenhausfinanzierung/</guid><pp:caseid>757414</pp:caseid><pp:subtitle>Klinikpersonal fordert Nachbesserungen am geplanten GKV-Sparpaket</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="edb7185a57cb7ed3a409ea2de5202d573"><strong>Sana Klinikum Hameln-Pyrmont beteiligt sich an Protestaktion in Hannover:</strong> Gemeinsam mit Krankenhausverbänden und ver.di setzt sich das Klinikum für Nachbesserungen am geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz und eine verlässliche Krankenhausfinanzierung ein.</li><li data-list-item-id="e9b20e198ef9826e667a2a7eb2ca88472"><strong>Mehr Aufgaben, weniger Handlungsspielraum:</strong> Krankenhäuser sind bereit, sich zu verändern und die Krankenhausreform aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig stehen finanzielle Einschnitte, zusätzliche Regulierungen und ausbleibender Bürokratieabbau im Widerspruch zu den steigenden Anforderungen an die Versorgung.</li><li data-list-item-id="ed12fae195dbd37aa5822e057d23ec102"><strong>Versorgung im Weserbergland sichern:</strong> Das Klinikum sieht sich aktuell stabil aufgestellt, warnt jedoch vor den langfristigen Folgen einer strukturellen Unterfinanzierung und fordert verlässliche Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont beteiligt sich am 10. Juni an der Protestaktion in Hannover, zu der Krankenhausverbände und ver.di im Vorfeld der parlamentarischen Beratungen des geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes aufrufen. Mit dem Gesetz verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die finanzielle Lage der gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren. Nach Einschätzung der Krankenhäuser sollen diese dabei jedoch einen erheblichen Teil der Einsparungen tragen. Allein 2027 drohen den Krankenhäusern Erlöseinbußen von rund neun Milliarden Euro. In den kommenden Jahren könnten sich die finanziellen Auswirkungen auf rund 30 Milliarden Euro summieren.</span></p><p><span>Die angekündigten Maßnahmen treffen auf ein System, das bereits heute unter erheblichem wirtschaftlichem Druck steht. Bundesweit schreiben rund 75 Prozent der Krankenhäuser rote Zahlen. Gleichzeitig sollen Kliniken die Ambulantisierung vorantreiben, die Notfallversorgung stärken, hohe Qualitätsstandards erfüllen und in Digitalisierung sowie moderne Versorgungsstrukturen investieren.</span></p><h2><span><strong>Zukunft der Versorgung braucht verlässliche Finanzierung</strong></span></h2><p><span>„Krankenhäuser sind bereit, ihren Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung zu leisten. Wir unterstützen die Ziele der Krankenhausreform ausdrücklich und gestalten notwendige Veränderungen aktiv mit“, sagt Matthias Dürkop, Geschäftsführer des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont. „Was jedoch nicht funktionieren wird, ist ein tiefgreifender Strukturwandel bei gleichzeitigem Entzug der dafür notwendigen finanziellen Grundlagen.“</span></p><p><span>Krankenhäuser seien zwar ein großer Ausgabenblock innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung, aber nicht die eigentlichen Kostentreiber des Systems. Viele kostenintensive Leistungen und komplexe Behandlungen werden dort gebündelt erbracht. Gleichzeitig ist der Anteil der Krankenhausausgaben an den gesamten Leistungsausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung in den vergangenen Jahren gesunken. „Krankenhäuser sichern die Versorgung von Millionen Menschen rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Gerade in ländlich geprägten Regionen wie dem Weserbergland sind sie ein unverzichtbarer Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Diese Infrastruktur darf nicht durch kurzfristige Sparpolitik gefährdet werden“, so Dürkop.</span></p><p><span>Besonders kritisch sehen die Krankenhäuser die geplanten Änderungen bei der Finanzierung von Tarifsteigerungen, Pflegepersonalkosten und Krankenhausvergütungen. Gleichzeitig bleibe der seit Jahren angekündigte Bürokratieabbau bislang weitgehend aus. Krankenhäuser benötigten mehr Gestaltungsspielräume, um wirtschaftlich und medizinisch sinnvoll auf die Herausforderungen der Zukunft reagieren zu können.</span></p><p><span>„Wir erleben derzeit einen Widerspruch in der Gesundheitspolitik. Einerseits sollen Krankenhäuser mehr leisten, zusätzliche Aufgaben übernehmen und hohe Qualitätsstandards erfüllen. Andererseits sollen Milliardenbeträge aus dem System genommen werden, während Kliniken der Gestaltungsspielraum durch kleinsteilige Regulierungen genommen wird. Reformen sind notwendig und richtig. Ein kalter Strukturwandel durch finanzielle Kürzungen ohne ausreichende Handlungsspielräume ist jedoch nicht der richtige Weg.“</span></p><h2><span><strong>Bedeutung für die Versorgung in der Region</strong></span></h2><p><span>Gerade im ländlich geprägten Raum wie dem Weserbergland kommt Krankenhäusern eine besondere Bedeutung zu. Sie sichern rund um die Uhr die Notfallversorgung, gewährleisten wohnortnahe medizinische Behandlung, übernehmen zunehmend Aufgaben in der ambulanten Versorgung und sind zugleich wichtige Arbeitgeber und Ausbildungsstätten der Region. „Krankenhäuser sind bereit, sich zu verändern, Versorgung neu zu denken, die Ambulantisierung voranzubringen und integrierte Versorgungsstrukturen aufzubauen“, betont Dürkop. „Wer mehr Leistungen, höhere Qualitätsanforderungen, neue Versorgungsformen und eine stärkere Notfallversorgung erwartet, muss dafür auch die erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen.“</span></p><p><span>Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont sieht sich aktuell stabil aufgestellt, betrachtet die künftigen Entwicklungen dennoch mit Sorge: „Es geht nicht allein um die Zukunft einzelner Krankenhäuser, sondern um die Frage, wie die Gesundheitsversorgung der Menschen in unserer Region auch künftig leistungsfähig und wohnortnah sichergestellt werden kann. Mit der Teilnahme am Protest machen wir auf die möglichen Auswirkungen aufmerksam und fordern notwendige Anpassungen am Gesetzentwurf ein. Damit nicht jene die Leitragenden sind, die tagtäglich die Versorgung der Menschen vor Ort sicherstellen“, so Dürkop. Gleichzeitig appelliert das Klinikum mit einem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten, sich im weiteren Gesetzgebungsverfahren für tragfähige Rahmenbedingungen und eine nachhaltige Finanzierung der Krankenhausversorgung einzusetzen.</span></p><p><span>Die Protestaktion findet am 10. Juni parallel zur Gesundheitsministerkonferenz der Länder in Hannover statt. Die erste Beratung des Gesetzentwurfs im Deutschen Bundestag ist für den 11. Juni vorgesehen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/cba883bb-ba45-4c81-9883-b70342bc70f3/1920_4.png?10000"><p><i>Krankenhausversorgung ist ein System aus vielen teilen und dieses Zusammenspiel hängt von verlässlichen Rahmenbedingungen ab.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/cba883bb-ba45-4c81-9883-b70342bc70f3/4/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 17:10:48 +0200</pubDate>
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                        <title>Praxisnahe Ausbildung und breite medizinische Expertise</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/praxisnahe-ausbildung-und-breite-medizinische-expertise/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/praxisnahe-ausbildung-und-breite-medizinische-expertise/</guid><pp:caseid>756409</pp:caseid><pp:subtitle>UMCH zeichnet Sana Klinikum Hameln-Pyrmont als akademisches Lehrkrankenhaus aus</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont ist offiziell als akademisches Lehrkrankenhaus der UMCH-Universitätsmedizin Hamburg ausgezeichnet worden. UMCH Campus Direktor Hon. Prof. Christopher Musmann überreichte jetzt die Lehrkrankenhaus-Plakette im Rahmen seines Besuchs im Sana Klinikum.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Bereits seit dem vergangenen Jahr absolvieren Medizinstudierende der UMFST-UMCH ihre klinisch-praktischen Einsätze am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont. Die Studierenden sammeln dabei praktische Erfahrungen in unterschiedlichen Fachbereichen des Klinikums und erhalten frühzeitig Einblicke in den medizinischen Klinikalltag eines Hauses der Schwerpunktversorgung.</span></p><p><span>„Lehrkrankenhäuser wie das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont sind für die praktische Ausbildung unserer Studierenden von großer Bedeutung. Die enge Betreuung, die breite medizinische Expertise und die praxisnahe Ausbildung bieten ideale Voraussetzungen für angehende Ärztinnen und Ärzte“, sagte Campus Direktor Hon. Prof. Christopher Musmann M.Sc. bei der Übergabe der Auszeichnung.</span></p><p><span>Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont bringt sich als akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinische Hochschule Hannover bereits seit vielen Jahren aktiv in die medizinische Ausbildung ein. Die Kooperation mit der UMCH baut nun das klinische Engagement in der Ausbildung von Nachwuchsmedizinerinnen und Nachwuchsmedizinern weiter aus und ergänzt die bestehenden, etablierten Ausbildungsstrukturen um einen weiteren Ausbildungsweg. Hauptansprechpartner und begleitender Lehrer der UMFST-UMCH-Studierenden am Standort Hameln ist Dr. Ben Schwertfeger, Chefarzt der Notaufnahme. „Die Studentinnen und Studenten erhalten bei uns umfassende Einblicke in unterschiedliche Fachbereiche und profitieren von der engen Zusammenarbeit mit unseren Ärzteteams. Gleichzeitig möchten wir junge Medizinerinnen und Mediziner frühzeitig für die Arbeit in unserer Region begeistern“, so Dr. Schwertfeger.</span></p><p><span>Die offizielle Übergabe der Auszeichnung fand gemeinsam mit einigen Chefärztinnen und Chefärzten des Klinikums statt, die stellvertretend für alle Fachbereiche mit ihrer breiten medizinischen Ausbildungskompetenz stehen und die aktive Rolle des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont als akademisches Lehrkrankenhaus unterstrichen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d70e51c2-65d6-4f18-b82c-08ef0fa62de1/1920_20260529_umch_cauml.jpg?10000"><p>Einige der Chefärztinnen und Chefärzte des Klinikums nahmen stellvertretend für alle Fachbereiche die Auszeichnung entgegen.&nbsp;</p><p>&nbsp;<a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d70e51c2-65d6-4f18-b82c-08ef0fa62de1/20260529_umch_cauml/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Thu, 28 May 2026 22:22:30 +0200</pubDate>
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                        <title>Zuhören, begleiten, da sein: Ralf Hoffmann startet als Klinikseelsorger in Hameln</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zuhoeren-begleiten-da-sein-ralf-hoffmann-startet-als-klinikseelsorger-in-hameln/</guid><pp:caseid>756295</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Mit Ralf Hoffmann hat das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont einen neuen Klinikseelsorger gewonnen. Der 52-Jährige lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Salzhemmendorf-Lauenstein und ist seit wenigen Tagen im Klinikum tätig. Offiziell eingesegnet wurde der weitergebildete Diakon am 5. Mai im Rahmen eines Gottesdienstes im Raum der Stille durch Superintendent Dr. Stephan Vasel vom Kirchenkreis Hameln-Pyrmont. Seine ersten Eindrücke beschreibt Hoffmann als „sehr herzlich und einladend“. „Ich fühle mich hier sehr ernst genommen und gut aufgenommen“, sagt Hoffmann. „Man merkt, dass hier viele Berufsgruppen eng zusammenarbeiten und Menschen gemeinsam begleiten.“</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Der gebürtige Hildesheimer verbrachte rund 20 Jahre in Nordrhein-Westfalen, bevor er vor sieben Jahren nach Niedersachsen zurückkehrte. Beruflich bringt Hoffmann vielfältige Erfahrungen mit, unter anderem war er als leitender Jugendreferent in der Evangelischen Kirche im Rheinland tätig und arbeitete als Sozialarbeiter in der evangelischen Kinder- und Familienhilfe in Krefeld – ebenfalls in leitender Funktion. Weitere Stationen führten ihn in die Jugendhilfe bei der Stadt Gelsenkirchen sowie beim Landkreis Hameln-Pyrmont. Die langjährige Arbeit mit Menschen in belastenden Lebenssituationen prägt heute auch seinen Blick auf die Krankenhausseelsorge. „Ich möchte Menschen Raum geben, ins Gespräch zu kommen – unabhängig davon, ob es um Angst, Krankheit, Trauer oder die großen Fragen des Lebens geht“, sagt Hoffmann. „Seelsorge ergänzt Medizin um eine menschliche und spirituelle Dimension.“</span></p><h2><span><strong>Begleitung in Krisen, Trauer und besonderen Lebenssituationen</strong></span></h2><p><span>Die Klinikseelsorge ist ein fester Bestandteil des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont und versteht sich als offenes ökumenisches Angebot für Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Mitarbeitende. Hoffmann begleitet Menschen unter anderem in Krisensituationen, bei schweren Diagnosen, im Sterbeprozess oder in Zeiten psychischer Belastung. „Ich möchte das bestehende Angebot meiner Vorgängerin Birgit Hodemann fortführen und orientiert am Bedarf der Menschen weiterentwickeln“, erklärt Hoffmann. „Besonders wichtig ist mir, mir Zeit für Menschen zu nehmen.“ Ein Schwerpunkt liege in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen und ebenso der Mitarbeitenden, die sie pflegerisch, therapeutisch und medizinisch begleiten. Wichtig sei ihm dabei auch die enge Zusammenarbeit mit der Palliativstation, der Onkologie, der Geriatrie, dem Hospiz, dem Kirchenkreis und weiteren Berufsgruppen im Klinikum. Auch Aussegnungen, Andachten und persönliche Gespräche gehörten zu seinen Aufgaben. Zudem freue er sich auf die Zusammenarbeit mit den Grünen Damen.</span></p><p><span>Gemeinsam mit Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen möchte Hoffmann die Klinikseelsorge nun weiterentwickeln und bedarfsgerecht gestalten. „Seelsorge verstehe sich dabei bewusst als leises Angebot und geschützter Raum, den ich als Seelsorger schaffen möchte und wo ich auch der Schweigepflicht unterliege. Denn oft geht es gar nicht um große Worte, sondern um das persönliche Gespräch und die Möglichkeit, sich von Belastungen los zu sprechen. Menschen sollen sich mit ihrer Geschichte und ihrer Biografie wahrgenommen und angenommen fühlen“, sagt er. Besonders berührend sei für ihn bereits in den ersten Tagen ein Gespräch mit einem Patienten gewesen, der nach einer Nahtoderfahrung von einem tiefen Gefühl von Frieden und Geborgenheit berichtet habe. „Solche Gespräche zeigen, wie wichtig Zeit und Aufmerksamkeit für Menschen sind“, so Hoffmann. Für seine Einsegnung wählte Hoffmann einen Vers aus Psalm 36: „Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben.“ Dieser Zuspruch begleite ihn auch in seiner täglichen Arbeit.</span></p><p><span>In seiner Freizeit ist Hoffmann gerne in der Natur unterwegs, beim Wandern, Radfahren oder im Garten. Zudem engagiert er sich ehrenamtlich in einer landeskirchlichen Kirchengemeinde. Auf seine neue Aufgabe blickt er mit Vorfreude: „Ich freue mich darauf, Menschen zu begleiten, zuzuhören und gemeinsam Wege durch schwere Situationen zu finden.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c602cdf0-1536-4401-8415-7e3cbfa645cc/1920_20260528_ralfhoffmannklinikseelsorger_2.jpg?10000"><p><i>Ralf Hoffmann Klinikseelsorger am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c602cdf0-1536-4401-8415-7e3cbfa645cc/20260528_ralfhoffmannklinikseelsorger_2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Thu, 28 May 2026 09:36:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Patientenakademie „Vorhofflimmern – Die Katheterverödung ist am effektivsten!“</title>
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            <pubDate>Wed, 27 May 2026 09:48:31 +0200</pubDate>
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                        <title>Was tun bei Rückenschmerzen?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/was-tun-bei-rueckenschmerzen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/was-tun-bei-rueckenschmerzen/</guid><pp:caseid>746358</pp:caseid><pp:subtitle>Sektion Neurochirurgie lädt ein zum Tag der offenen Tür am 3. Juni 2026</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>80 Prozent der Bevölkerung klagen mindestens einmal in ihrem Leben über Wirbelsäulenbeschwerden. In vielen Fällen kann die Sektion für Neurochirurgie der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont weiterhelfen. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter der Neurochirurgie? Dieser Frage können Interessierte am Tag der offenen Tür nachgehen. Am Mittwoch, den 3. Juni von 10:00 bis 15:00 Uhr stehen Mohamed Al Taher, Sektionsleiter Neurochirurgie, und weitere Experten im Foyer des Klinikums für Fragen zur Verfügung und bieten Besuchern die Möglichkeit, verschiedene Instrumente, Implantate und Operationsverfahren kennenzulernen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Rückenschmerzen haben unterschiedliche Ursachen, unterschiedlich sind auch ihre Behandlungsmöglichkeiten. „Häufig sind Rückenschmerzen funktionell, also zum Beispiel durch Muskelverspannungen bedingt. Es gibt keine Behandlungsmethode, die für jeden Patienten sinnvoll und wirksam ist. Vielmehr benötigt der Patient je nach Ursache der Beschwerden ein maßgeschneidertes, individuelles Behandlungskonzept“, so Mohamed Al Taher, Sektionsleiter Neurochirurgie.</p><p>Neben altersbedingten Verschleißerscheinungen sind auch Übergewicht, Fehlhaltungen, monotone und zu wenig Bewegung häufige Ursachen. Die Wirbelkörper nutzen sich ab, Schmerzen entstehen, ein Teufelskreis beginnt. Häufige Ursachen sind auch Probleme an den Bandscheiben. Lassen sich die Beschwerden nicht durch konservative Maßnahmen, wie Physiotherapie oder auch Medikamente und gezielte Einspritzungen beheben, hilft manchmal nur eine Operation. „Erfreulicherweise gibt es in der Wirbelsäulenchirurgie neue,&nbsp;muskelschonende, minimalinvasive Eingriffe und bewegungserhaltende OPs“, erklärt Herr Al Taher. „Wir haben ein endoskopisches Verfahren etabliert, mit dem nicht nur Bandscheiben, sondern auch das Iliosakralgelenk und einzelne Facettengelenke behandelt werden können. Das moderne Verfahren ist besonders schonend, der Blutverlust und die Schmerzen gering und der Patient kann das Krankenhaus schnell wieder verlassen. Die wiedergewonnene Lebensqualität bleibt“, ergänzt der Experte.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d929da48-aff2-472c-8ae7-3909cd4a682c/1920_20240903_mohamed_altaher_hx1.jpg?10000"><p><i><span><strong>Mohamed Al Taher</strong></span></i><br><i><span>Sektionsleiter Neurochirurgie der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie</span></i><br><i><span>Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</span></i></p><p>Hier den Link zum entsprechenden Bild im Asset Manager einfügen: <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d929da48-aff2-472c-8ae7-3909cd4a682c/20240903_mohamed_altaher_hx1/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 May 2026 14:04:05 +0200</pubDate>
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                        <title>Zu viel, zu wenig, genau richtig: Was Patienten über Schmerzmittel wissen sollten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/zu-viel-zu-wenig-genau-richtig-was-patienten-ueber-schmerzmittel-wissen-sollten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zu-viel-zu-wenig-genau-richtig-was-patienten-ueber-schmerzmittel-wissen-sollten/</guid><pp:caseid>745188</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Schmerz muss man nicht aushalten! Wir räumen mit fünf häufigen Vorurteilen über Schmerzmedikamente auf. Unsere Experten ordnen Risiken und Nutzen ein, erklären Irrtümer zu Wirkungseintritt sowie Einnahme und zeigen, warum fachgerechte, ärztlich gesteuerte Therapie Nebenwirkungen reduziert und Chronifizierung vorbeugen kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<h2 style="text-align:justify;"><span>Die fünf größten Vorurteile über Schmerzmedikamente</span></h2><p style="text-align:justify;"><span><strong>Schmerz muss man aushalten</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die "Augen-zu-und-durch"-Haltung ist weit verbreitet, aber medizinisch problematisch. Unbehandelte oder falsch therapierte Schmerzen können chronisch werden. Es steigt das Risiko, dass sich ein Schmerzgedächtnis ausprägt. Das hat zur Folge, dass Schmerzen mittel- und langfristig zunehmen oder häufiger auftreten. Bei Rückenschmerzen können Schmerzen unter anderem auch zu kompensatorischen Muskelverspannungen führen, wodurch Schmerzrezeptoren in der Muskulatur selbst gereizt werden und so den Schmerz unterhalten – ein Teufelskreis ensteht. Schmerzmittel helfen, genau diesen zu unterbrechen beziehungsweise zu beenden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Medikamente sind nur bei starken Schmerzen sinnvoll</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das stimmt so nicht, denn auch bei anhaltenden und sich verstärkenden Schmerzen sind Medikamente sinnvoll.&nbsp;Viele Probleme entstehen durch Irrtümer über Wirkungseintritt, Wirkzeit, Einnahmefrequenz und Risiken. Genau hier hilft fachgerechte Beratung. Sie verhindert Fehleinnahmen, Unter- oder Überdosierung und damit unnötige Nebenwirkungen oder unzureichende Schmerzkontrolle.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Nebenwirkungen sind stark und schlecht in den Griff zu bekommen</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Übelkeit, Erbrechen oder Verstopfung sind mögliche&nbsp;Begleiterscheinungen, die beachtet werden müssen. Solche Nebenwirkungen lassen sich aber oft sehr gut beherrschen, wenn die Therapie gut gesteuert ist, beispielsweise durch:</span></p><ul><li data-list-item-id="e49920563a1b120a5dc2de846fa33e05f"><p style="text-align:justify;"><span>Einnahme nach Uhrzeit und Plan anstatt nur bei Bedarf,</span></p></li><li data-list-item-id="e2187e8058a3a16851b4153726118b495"><p style="text-align:justify;"><span>Begleitmedikation (z. B. gegen Übelkeit oder zur Vorbeugung von Verstopfung) sowie</span></p></li><li data-list-item-id="e5199fef79c3a0b9160ec6566958086df"><p style="text-align:justify;"><span>Monitoring und gegebenenfalls&nbsp;Anpassungen der Medikamente.</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span><strong>Schmerzmittel machen schnell abhängig, vor allem Opioide</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Bei Opioiden besteht eine Suchtgefahr, das ist richtig. Bei fachlich korrekter Anwendung, das heißt klare Indikation, richtige Dosierung und Kontrolle, ist das Risiko jedoch in der Regel gering und beherrschbar. Entscheidend ist, dass die Einnahme ärztlich verordnet und kontrolliert wird.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Man gewöhnt sich sehr schnell daran</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der sogenannte Gewöhnungseffekt (Toleranz) wird häufig überschätzt. Er kann auftreten, insbesondere bei Opioiden, aber meist nur in begrenztem Umfang. Gerade deshalb ist eine korrekte, ärztlich gesteuerte Anwendung zentral, inklusive regelmäßiger Überprüfung. Braucht es das Medikament noch? In welcher Dosis? Gibt es Alternativen?</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Alternativen und ihre Grenzen</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Viele Beschwerden lassen sich sinnvoll begleitend oder, je nach Ursache, auch primär ohne Medikamente und schwerpunktmäßig mit aktiven Maßnahmen angehen, die zu einer Steigerung der Selbstwirksamkeit beitragen, zum Beispiel:</span></p><ul><li data-list-item-id="e5cd25b6d72d682ccdf6c48fefe77f587"><p style="text-align:justify;"><span>Physiotherapie und gezielte Übungen</span></p></li><li data-list-item-id="e3db708cb78e0c8d3e90519f623be20ac"><p style="text-align:justify;"><span>regelmäßige Bewegung, angepasst an die individuelle Belastbarkeit</span></p></li><li data-list-item-id="e4a96d59021d69bc72d21ea7ece0f29c5"><p style="text-align:justify;"><span>Entspannungsverfahren, wie Atemtechniken, Meditation, etc.</span></p></li><li data-list-item-id="ef010ef759c78a32023481bc65b9944bc"><p style="text-align:justify;"><span>antientzündliche Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Nikotin</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Passive Maßnahmen können unterstützend hilfreich sein, jedoch nicht alleine, sondern in Kombination mit aktiver Therapie:</span></p><ul><li data-list-item-id="e0b43cf7f06365d3d0acea4e9f838ec68"><p style="text-align:justify;"><span>Wärme- und Kälteanwendungen</span></p></li><li data-list-item-id="e839177e22bb04cf27afdd8bf7ef27134"><p style="text-align:justify;"><span>je nach Indikation Akupunktur oder Kinesiotaping</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Ein wichtiger Grundsatz dabei: Bevor man „nur Alternativen“ ausprobiert oder Medikamente grundsätzlich ablehnt, braucht es bei anhaltenden oder starken Beschwerden eine fundierte Anamnese und körperliche Untersuchung, um ernsthafte Ursachen auszuschließen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, zumindest vorübergehend Medikamente einzusetzen. Entscheidend sind die richtige Dosierung und ärztliche Begleitung.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Viel Diskussion gibt es auch zum Einsatz von Cannabis als Alternative zur Therapie von Schmerzen. Vor einem leichtfertigen Einsatz von Cannabinoiden ist ausdrücklich zu warnen. Sie kommen nur für sehr wenige Patienten überhaupt infrage und können lediglich für Einzelfälle nach strenger Indikationsstellung durch einen Arzt oder eine Ärztin verordnet werden. Weitere Informationen finden Interessierte zum Beispiel bei der </span><a href="https://www.schmerzgesellschaft.de/topnavi/patienteninformationen/aktuelles/cannabis-in-der-schmerzbehandlung" target="_blank"><span>Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.&nbsp;</span></a></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Warum ist ein „zu viel“ nicht gut?</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Ein Übermaß oder Fehlgebrauch von Schmerzmedikamenten kann mehr schaden als helfen. Die Risiken reichen von direkten Organschäden bis zur Verschlimmerung der Schmerzen, zum Beispiel:</span></p><ul><li data-list-item-id="e4d7dff0f9430d2835c064d8c580a612a"><p style="text-align:justify;"><span>Opiatinduzierte Hyperalgesie: Bei Über- oder Fehlgebrauch können Opioide paradoxerweise die Schmerzempfindlichkeit erhöhen.</span></p></li><li data-list-item-id="e359f3c3da25c7554f62dbcd40fff9279"><p style="text-align:justify;"><span>Übergebrauchskopfschmerz: Bei Migräne kann die häufige Einnahme bestimmter Schmerzmittel Kopfschmerzen mit verursachen beziehungsweise verstärken.</span></p></li><li data-list-item-id="e1f3707652470f8e7c4a33184751f25d1"><p style="text-align:justify;"><span>Organschäden: Häufig sind Nieren und Leber betroffen, beispielsweise bei unkritischer, häufiger Einnahme von NSAR (nicht steroidale Antirheumatika).</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Die weit verbreitete Einschätzung „Viel hilft viel“ gilt bei Schmerzmitteln nicht. Wirksam und sicher ist meist die kleinste sinnvolle Dosis für die passende Dauer, mit klarer und ärztlich gesteuerter Behandlungsstrategie.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Was ist das Problem am „zu wenig“?</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Zu wenig oder falsch behandelte Schmerzen können chronifizieren. Besonders riskant sind:</span></p><ul><li data-list-item-id="e5f97d67a53b6fcb4f1d2f19a866fc596"><p style="text-align:justify;"><span>Verzicht aus Angst oder</span></p></li><li data-list-item-id="e5f328cd0822f2afa545719737345f6e8"><p style="text-align:justify;"><span>Fehleinnahme beziehungsweise Unterdosierung („nur halb“, „nur selten“, „ich halte noch durch“)</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Anhaltende Schmerzen fördern die Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses und machen eine spätere Behandlung oft schwieriger und langwieriger.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Warum kommt es zu den Extremen?</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das eine Extrem ist der Griff zur Schmerztablette schon bei milden Beschwerden. Zu den typischen Treibern, oft auch eine Kombination daraus, gehören:</span></p><ul><li data-list-item-id="e403ad8b823eeee54bdd4cddea6ba6fac"><p style="text-align:justify;"><span>Zeitdruck und Leistungsgesellschaft: Viele sind der Meinung, in jeder Situation funktionieren zu müssen. Für Diagnostik, Physiotherapie und regenerative Maßnahmen ist keine Zeit.</span></p></li><li data-list-item-id="ebfab60dcc939e4e176dc540002956b7d"><p style="text-align:justify;"><span>Schnelle Verfügbarkeit: Insbesondere frei verkäufliche Schmerzmittel, sogenannte Over-the-Counter-Präparate, sind jederzeit und niederschwellig zu bekommen.</span></p></li><li data-list-item-id="efd62b48d33d45b91f4e9a493df633a3a"><p style="text-align:justify;"><span>Verharmlosung: Sehr häufig gehen Menschen auch davon aus, dass frei verkäufliche Präparate harmlos sind und keine negativen Effekte haben können.</span></p></li><li data-list-item-id="e6d4c3f7f20bbfb9495376f501cb278c4"><p style="text-align:justify;"><span>Informationsdefizite: Das Unwissen über Alternativen oder falsche Erwartungen an „die eine Tablette“ ist weit verbreitet. Die Gesundheitskompetenz vieler Menschen ist gering, häufig in Kombination mit einem niedrigen Bildungsniveau.</span></p></li><li data-list-item-id="e8f8f41a4dbd82adec8771215572f0d95"><p style="text-align:justify;"><span>Stress und psychische Belastung: niedrigere Schmerztoleranz, mehr Anspannung, schlechter Schlaf.</span></p></li><li data-list-item-id="e8a21bcff1091d30eb075addb26fac372"><p style="text-align:justify;"><span>Angst vor Arbeitsplatzverlust oder Ausfallzeiten: Symptome werden durch die Tablette einfach schnell „wegorganisiert“.</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Zum anderen Extrem gehören Menschen, die Schmerzmedikamente vollständig ablehnen. Häufige Gründe für dieses Verhalten:</span></p><ul><li data-list-item-id="e506ab1c38e905695c95b5e8fc60203a0"><p style="text-align:justify;"><span>Angst vor Abhängigkeit, die pauschal auf alle Schmerzmittel übertragen wird,</span></p></li><li data-list-item-id="e4a976595271c7738f273a1695352249b"><p style="text-align:justify;"><span>Durchhalte-Ideal,</span></p></li><li data-list-item-id="e2ba3a8cc5af017c130cc7cdc01efb66a"><p style="text-align:justify;"><span>Schlechte Erfahrungen im Umfeld,</span></p></li><li data-list-item-id="ecf7d133b9c23fe929e850792017ad8ee"><p style="text-align:justify;"><span>Sorge vor Nebenwirkungen,</span></p></li><li data-list-item-id="e1316ba1a51408a346ee7b634760ffd0f"><p style="text-align:justify;"><span>Misstrauen gegenüber „Chemie“ und</span></p></li><li data-list-item-id="ecac2b8b46fabf6cd2adbc24709d136ba"><p style="text-align:justify;"><span>Wunsch nach „natürlichen“ Lösungen.</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Beide Extreme sind kontraproduktiv und können zu Nebenwirkungen sowie zur Schmerzchronifizierung beitragen. Einen wichtigen Orientierungsrahmen gibt die </span><a href="https://www.schmerzgesellschaft.de/patienteninformationen/medizinische-schmerzbehandlung/schmerzmittel-und-ihre-gefahren" target="_blank"><span>Deutsche Schmerzgesellschaft</span></a><span>. Eine ärztlich abgestimmte Einnahme von Schmerzmitteln ist in der Regel nicht mit Abhängigkeit oder schweren Nebenwirkungen verbunden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Lesetipp: </strong></span><a href="https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-fuenf-gruende-die-einer-erfolgreichen-behandlung-oft-im-weg-stehen/" target="_blank"><span>Rückenschmerzen: Fünf Gründe, die einer erfolgreichen Behandlung oft im Weg stehen</span></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0e6b4c0f-aca7-4c99-941a-15644f586d83/1920_ll-20150611-roensch-quer.jpg?67684"><p><span><strong>Unsere Experten für Ihre Berichterstattung</strong></span></p><p><span><strong>Dr. med. Brigitte Rönsch</strong></span></p><p><span>Fachärztin für Allgemeinmedizin, Anästhesiologie,&nbsp;Schmerztherapie und Palliativmedizin der Sana Kliniken Landkreis Leipzig</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0e6b4c0f-aca7-4c99-941a-15644f586d83/ll-20150611-roensch-quer/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/1920_260302sebastiankatscher.jpg?99913"><p><span><strong>Dr. med. Sebastian Katscher</strong></span></p><p><span>Chefarzt Interdisziplinäres Wirbelsäulenzentrum und Neurotraumatologie der Sana Kliniken Landkreis Leipzig</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/260302sebastiankatscher/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Der Aktionstag gegen den Schmerz am 2. Juni bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274" target="_blank"><strong><u>Media Kits</u></strong></a>.</p><p>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;<br>Gerne stellen wir den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</p><p><i>Symbolbild: Canva / R_Type von Getty Images</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schmerz,Schmerzmedizin,Borna]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 May 2026 08:40:19 +0200</pubDate>
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                        <title>Mit Virtual Reality das Schmerzgedächtnis durchbrechen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mit-virtual-reality-das-schmerzgedaechtnis-durchbrechen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mit-virtual-reality-das-schmerzgedaechtnis-durchbrechen/</guid><pp:caseid>745203</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Chronische Schmerzen sind für viele Menschen ein ständiger Begleiter und beeinflussen Schlaf, Stimmung, Leistungsfähigkeit sowie soziale Teilhabe. Betroffene geraten häufig in einen Teufelskreis. Wer Schmerzen erwartet, bewegt sich weniger, wird unsicherer und verliert Kraft. Die Folge: Der Schmerz wird immer präsenter, ein Schmerzgedächtnis entsteht. Genau hier setzen neue digitale Ansätze an.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Wissenschaftlichen Übersichtsarbeiten und Studien zeigen, dass Virtual Reality (VR) als vielversprechender Baustein in der Schmerztherapie gilt. Insbesondere wenn es um Alltagstauglichkeit, Motivation und das Zurückgewinnen von Kontrolle geht. Die immersive Technologie bekämpft chronische Schmerzen dort, wo sie sich verfestigt haben: im Schmerzgedächtnis des Gehirns. Indem Patienten in virtuellen Welten Bewegung ohne Schmerz erleben, lässt sich das Schmerzgedächtnis schrittweise abbauen. Die neu erlernten positiven Erfahrungen „überschreiben" quasi die alten Schmerzmuster. Der Schmerz wird dadurch weniger präsent – ein regelrechtes „Aha-Erlebnis" für viele Betroffene.&nbsp;</p><h2 style="text-align:justify;">Mehr als einfache Ablenkung</h2><p style="text-align:justify;">VR ist nicht einfach „Unterhaltung mit Brille“. Richtig eingesetzt kann VR den Betroffenen helfen, Stress und Anspannung zu senken, Angst vor Bewegung zu reduzieren und belastende Gedankenspiralen zu unterbrechen. Der große Praxisvorteil ist, dass VR eine Veränderung wirklich erlebbar macht. Patientinnen und Patienten müssen nicht nur „wissen“, dass Entspannung oder Bewegung hilfreich sind, sie können es durch VR direkt erfahren. Genau diesen Punkt bringt Dr. Klaus Post, Chefarzt der Schmerztagesklinik am Sana Klinikum Coburg, auf den Punkt: „Viele unserer Patientinnen und Patienten brauchen nicht noch eine Erklärung, warum sie Schmerzen haben. Sie brauchen die Erfahrung, dass sie wieder handlungsfähig sind. VR kann genau diese Erfahrung als ergänzender Baustein zur multimodalen Schmerztherapie ermöglichen.“</p><h2 style="text-align:justify;">Raus aus der Angstspirale</h2><p style="text-align:justify;">Gerade bei chronischen Rückenbeschwerden und muskuloskelettalen Schmerzen ist häufig nicht allein die Schmerzstärke ausschlaggebend, sondern die Frage: Traue ich meinem Körper noch? Viele Betroffene entwickeln aus Vorsicht eine Bewegungsangst und meiden Belastung. Das ist kurzfristig logisch, langfristig aber oft problematisch, weil Kraft, Kondition und Vertrauen weiter abnehmen.</p><p style="text-align:justify;">VR kann hier wie ein „geschützter Trainingsraum“ wirken. Übungen werden angeleitet, Fortschritte sind sichtbar, und die Aufmerksamkeit liegt auf einer konkreten Aufgabe statt auf der Sorge, etwas zu verschlimmern. Entscheidend ist, dass neue positive Erfahrungen möglich werden, und zwar ohne Überforderung.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Miriam Andrea Müller, Trainingstherapieleiterin der Coburger Tagesklinik, beschreibt den Nutzen: „Der große Vorteil ist, dass wir sichere Bewegungserlebnisse schaffen können, ohne die Patienten zu überfordern. Das hilft, Angst abzubauen und vorrangig den Transfer in den Alltag zu erleichtern.“ Studien und Übersichtsarbeiten zeigen, dass VR nicht nur Schmerzen senken kann, sondern vor allem die Verbesserung von Funktion, Aktivität und Bewegungssicherheit unterstützt. Für Betroffene ist das häufig der entscheidende Effekt: wieder einkaufen können, wieder besser schlafen, wieder mehr Alltagsaufgaben schaffen.</p><h2 style="text-align:justify;">Weniger Grübeln, mehr mentale Entlastung</h2><p style="text-align:justify;">Chronische Schmerzen sind eine Dauerbelastung, sowohl körperlich als auch psychisch. Viele Betroffene berichten von Gedankenschleifen: „Was, wenn es schlimmer wird?“ „Was, wenn ich damit leben muss?“ Solche Muster verstärken Stress, rauben Energie und machen den Schmerz im Kopf noch präsenter. VR setzt an dieser Stelle praktisch an, denn sie kann Aufmerksamkeit bündeln und beruhigend wirken, etwa über Entspannung, Atemübungen, Achtsamkeit oder geführte Stressreduktion.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Übersichtsarbeiten und Studien deuten darauf hin, dass VR auch negative Gedankenspiralen rund um den Schmerz günstig beeinflussen kann. Für Patientinnen und Patienten ist der Nutzen dabei sehr konkret. Wenn Anspannung sinkt, fällt es vielen leichter, wieder aktiv zu werden und andere Therapiebausteine zu absolvieren. Es geht weniger um „Hightech“, sondern um ein Werkzeug, das unterstützt, den Alltag besser zu bewältigen, die Selbstwirksamkeit steigert und Zuversicht vermittelt.&nbsp;</p><h2 style="text-align:justify;">Naturerlebnisse können Stress reduzieren</h2><p style="text-align:justify;">Zeit in der Natur kann beruhigen und Stress reduzieren. Doch gerade Menschen mit stark beeinträchtigenden chronischen Schmerzen haben oft große Hürden, regelmäßig in die Natur zu kommen. Eingeschränkte Mobilität, Entfernung, Kosten oder Erschöpfung bremsen aus. Immersive VR-Naturszenen können diese Barrieren überbrücken, indem sie Naturerlebnisse in die Klinik oder nach Hause bringen. Aus Studien ist bekannt, dass solche Anwendungen Entspannung fördern und Patientinnen und Patienten ein zusätzliches Werkzeug für die Selbststeuerung geben können, beispielsweise um abends besser zur Ruhe zu kommen oder Stressspitzen im Alltag abzufangen.</p><h2 style="text-align:justify;">Praxisbeispiel: VR-Schmerztherapie am Sana Klinikum Coburg</h2><p style="text-align:justify;">Wie VR in der Versorgung eingesetzt werden kann, zeigt die Schmerztagesklinik am Sana Klinikum Coburg. Dort wird VR als Baustein in einer fünfwöchigen ambulanten Schmerztherapie angeboten. Ziel ist, Patientinnen und Patienten neue, positive Erfahrungen zu ermöglichen und sie Schritt für Schritt wieder handlungsfähiger zu machen.</p><p style="text-align:justify;">Dr. Post erklärt: „Mit der VR-Therapie geben wir unseren Patienten ein effizientes Werkzeug an die Hand, um aus dem Teufelskreis chronischer Schmerzen auszubrechen. Das Besondere: Patienten erleben unmittelbar, dass schmerzfreie Bewegung möglich ist – und dieser Moment der Erkenntnis verändert alles. Das Gehirn lernt neu, kann etablierte Erfahrungen mit Neuen überschreiben und genau das ist der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg in der Schmerztherapie.“</p><p style="text-align:justify;">In der Regel ist VR gut verträglich, einzelne Patientinnen und Patienten können jedoch empfindlich reagieren, zum Beispiel mit Motion Sickness. Dann wird die VR-Anwendung angepasst oder es kommen andere Therapieoptionen zum Einsatz. VR ist somit kein Ersatz, sondern eine sinnvolle Ergänzung innerhalb eines multimodalen Programms.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f70ed87f-925e-4412-bbef-23e1dbc8e32c/1920_260513vr-therapiebeichronischenschmerzen3.jpeg?87720"><p><i>Trainingstherapeutin Miriam Andrea Müller und die Patientin wählen das Setting für die VR-Therapie aus.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f70ed87f-925e-4412-bbef-23e1dbc8e32c/260513vr-therapiebeichronischenschmerzen3/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ddcf0af8-21eb-462e-a88b-9e667c432521/1920_260513vr-therapiebeichronischenschmerzen2.jpeg?11571"><p><i>Durch den Einsatz von VR können Patienten positive Erfahrungen machen und wieder handlungsfähig werden.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ddcf0af8-21eb-462e-a88b-9e667c432521/260513vr-therapiebeichronischenschmerzen2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/af01e8fe-b4eb-4213-8e37-3de3b8baa25f/1920_250519klauspost.jpg?12446"><p><span><strong>Unsere Experten für Ihre Berichterstattung</strong></span></p><p><strong>Dr. med. Klaus Post</strong></p><p>Chefarzt am Schmerzzentrum der Sana Kliniken Oberfranken in Coburg</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/af01e8fe-b4eb-4213-8e37-3de3b8baa25f/250519klauspost/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0a046dac-4d72-48dd-9650-9c45722721ab/1920_260513miriamandreamuumlller.jpeg?12561"><p><strong>Miriam Andrea Müller</strong></p><p>Trainingstherapieleiterin der Coburger Tagesklinik</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0a046dac-4d72-48dd-9650-9c45722721ab/260513miriamandreamuumlller/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Der Aktionstag gegen den Schmerz am 2. Juni bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274" target="_blank"><strong><u>Media Kits</u></strong></a>.</p><p>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;<br>Gerne stellen wir den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schmerz,Schmerzmedizin,Oberfranken]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 May 2026 08:34:04 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/a0c0240e-037c-4709-b233-4477ec2c56f9/260513vr-therapiebeichronischenschmerzen1.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Teaserbild VR-Therapie bei chronischen Schmerzen]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Teaserbild VR-Therapie bei chronischen Schmerzen]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Patientenakademie „Lipödem: Ein Leitfaden“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/patientenakademie-lipoedem-ein-leitfaden/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/patientenakademie-lipoedem-ein-leitfaden/</guid><pp:caseid>744883</pp:caseid><pp:subtitle>Orientierung bei einer häufig missverstandenen Erkrankung</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Lipödem ist eine chronische Fettverteilungsstörung, die nahezu ausschließlich Frauen betrifft und häufig mit Schmerzen, Druckempfindlichkeit sowie einem hohen Leidensdruck verbunden ist. Charakteristisch ist eine ungleichmäßige Fettvermehrung vor allem an Beinen und Armen, die oftmals nicht durch Ernährung oder Bewegung beeinflusst werden kann. Viele Betroffene leiden mehrere Jahre unter der Erkrankung und erleben starke Einschränkungen im Alltag. Im Rahmen der Patientenakademie am 18. Mai 2026 um 17.30 Uhr im Blauen Salon des Klinikums informiert Dr. Tony Gentzsch, Oberarzt in der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, über das Krankheitsbild sowie konservative und operative Therapieoptionen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Neben den aktuellen Möglichkeiten zur Diagnosestellung wird ein Schwerpunkt auf die neuen Entwicklungen in der Versorgung und die Voraussetzungen für eine mögliche Kostenübernahme gelegt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. „Viele Betroffene erleben einen langen Leidensweg, weil das Lipödem häufig spät erkannt oder fälschlicherweise als reines Gewichtsproblem eingeordnet wird. Mit der Patientenakademie möchten wir informieren, Orientierung geben und offene Fragen verständlich beantworten. Zudem geben wir einen Einblick in die Behandlungsabläufe bei uns, von der ersten Vorstellung, über die interdisziplinäre Betreuung bis hin zu möglichen operativen Eingriffen und der Nachsorge“, erklärt Dr. Tony Gentzsch.</span><br><span>Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie alle Interessierten, die mehr über dieses häufig missverstandene Krankheitsbild erfahren möchten. Ziel ist es, mehr Orientierung und Transparenz im Umgang mit der Erkrankung zu geben. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und mit den Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/94a631e0-0cf5-453a-85ee-6c8acc85122d/1920_20251030_tony_gentzsch_hx2von2.jpg?10000"><p><span>Dr. med. Tony Gentzsch, MHBA</span><br><span>Oberarzt</span><br><span>Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie – Handchirurgie</span><br><span>Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</span></p><p>Hier den Link zum entsprechenden Bild im Asset Manager einfügen: <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/94a631e0-0cf5-453a-85ee-6c8acc85122d/20251030_tony_gentzsch_hx2von2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 13 May 2026 13:45:12 +0200</pubDate>
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                        <title>Pflege ist mehr als ein Job</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/pflege-ist-mehr-als-ein-job/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/pflege-ist-mehr-als-ein-job/</guid><pp:caseid>744743</pp:caseid><pp:subtitle>Zum Internationalen Tag der Pflegenden würdigt das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont Engagement, Verantwortung und Teamgeist in der Pflege</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Am 12. Mai wird weltweit der Internationale Tag der Pflegenden begangen. Der Aktionstag erinnert an den Geburtstag von Florence Nightingale, die als Begründerin der modernen Pflege gilt. Die britische Krankenpflegerin setzte sich bereits im 19. Jahrhundert für bessere Hygiene, mehr Struktur in der Versorgung und eine professionelle Pflegeausbildung ein – und prägte damit die Pflege bis heute. Jedes Jahr lenkt der Aktionstag den Blick auf die Bedeutung professioneller Pflege für das Gesundheitswesen und die Gesellschaft.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Auch im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont steht der Tag im Zeichen der Menschen, die an 365 Tagen im Jahr Verantwortung übernehmen, Patientinnen und Patienten begleiten und in oft herausfordernden Situationen für andere da sind. Mit Fachwissen, Menschlichkeit und großem Engagement prägen Pflegekräfte täglich die Versorgung in unserem Klinikum. Dabei geht es nicht nur um medizinische und pflegerische Abläufe, sondern ebenso um Zuwendung, Vertrauen und das Dasein für Menschen in belastenden Lebenssituationen.</span></p><p><span>Wie vielfältig professionelle Pflege heute ist, zeigt sich in den unterschiedlichen Einsatzbereichen, von der Intensivstation über die Geburtshilfe bis hin zu spezialisierten Bereichen wie der Zentralen Notaufnahme. Pflegekräfte bringen dabei je nach Fachbereich unterschiedliche Kompetenzen, Erfahrungen und Zusatzqualifikationen ein und leisten täglich einen wichtigen Beitrag für die Versorgung der Patientinnen und Patienten. Das der Einsatz auch außerhalb des Klinikums gesehen und geschätzt wird, hat uns unter anderem die Auszeichnung im vergangenen Jahr zu „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ gezeigt.&nbsp; Das Team der Zentralen Notaufnahmen wurde zum Landessieger in Niedersachsen gewählt und hat diesen Preis stellvertretend für viele engagierte Pflegekräfte und starke Teams im gesamten Sana Klinikum Hameln-Pyrmont entgegengenommen. Gerade die Notaufnahme steht dabei beispielhaft für das, was professionelle Pflege ausmacht, nämlich interdisziplinäre Zusammenarbeit, schnelles und verantwortungsvolles Handeln sowie die menschliche Begleitung von Patientinnen und Patienten in oftmals herausfordernden Situationen. Als einer der ersten Anlaufpunkte im Klinikum spiegelt die Zentrale Notaufnahme dabei auch die Arbeit und das Miteinander vieler Berufsgruppen im gesamten Haus wider. „Die Auszeichnung und die vielen positiven Rückmeldungen waren für unser Team vor allem ein Zeichen großer Wertschätzung, nicht nur für uns als Notaufnahme, sondern für die Pflege insgesamt“, sagt Susanne Brandt, stellvertretende pflegerische Leitung der Zentralen Notaufnahme. „Pflege funktioniert nur gemeinsam. Hinter guter Versorgung stehen viele engagierte Menschen.“</span></p><h2><span><strong>Pflege lebt von Vielfalt – und von den Menschen, die sie jeden Tag mit Engagement, Persönlichkeit und Teamgeist gestalten.</strong></span></h2><p><span>Für das Sana Klinikum zeigt sich Wertschätzung für die Pflege auch in konkreter Förderung und Weiterentwicklung. Mit Projekten wie der STEP-Station zur beruflichen Anerkennung internationaler Pflegefachkräfte, Fort- und Weiterbildungsangeboten oder dem regionalen Pflegekongress „Pflege bewegt“ setzt das Klinikum bewusst Impulse für die Zukunft der Pflege. Beim diesjährigen 2. Pflegekongress mit über 250 teilnehmenden Pflegekräften standen unter anderem Themen wie Fachkräftesicherung, Diversität, moderne Arbeitsmodelle und die Weiterentwicklung professioneller Pflege im Mittelpunkt. „Die Pflege ist ein essentieller Bereich unseres Gesundheitswesens. Die Kolleginnen und Kollegen übernehmen jeden Tag Verantwortung für Menschen und leisten dabei weit mehr, als von außen oft sichtbar ist“, sagt Klinikmanager Patrick Maurer. „Der Tag der Pflegenden ist deshalb ein wichtiger Anlass, um diese den Beruf wertzuschätzen und sichtbar zu machen.“</span></p><p><span>Auch im Klinikum selbst wird der Aktionstag heute gemeinsam mit allen Berufsgruppen des Klinikums gefeiert. Unter dem Motto „Ohne Euch läuft gar nichts – außer vielleicht das Eis“ erhalten alle Mitarbeitenden Eis. Zusätzlich können Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende persönliche Dankesbotschaften für die Pflegekräfte an einer Aktionswand hinterlassen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b8aa2a0c-3eff-452f-9b7c-f0cf611e2642/1920_20260512_eisaktionzumtagderpflege.docx.jpg?10000"><p><i>Unsere Mitarbeitenden freuen sich heute zum Tag der Pflege über ein Eis und viele wertschätzende Worte an der “Dankes-Wand”.</i><br><i>Foto v.l.n.r.: Svea Bänch, Sophia Niernz, Lina Brenneke, Susanne Brandt, Celina Hoffmann</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b8aa2a0c-3eff-452f-9b7c-f0cf611e2642/20260512_eisaktionzumtagderpflege.docx/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 May 2026 13:28:35 +0200</pubDate>
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                        <title>Sana Klinikum setzt blaues Zeichen für Menschen mit ME/CFS</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-klinikum-setzt-blaues-zeichen-fuer-menschen-mit-mecfs/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-klinikum-setzt-blaues-zeichen-fuer-menschen-mit-mecfs/</guid><pp:caseid>744701</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>Mit einer blauen Beleuchtung des Klinikums beteiligt sich das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont am internationalen ME/CFS-Tag. Am 12. Mai erstrahlt der Eingangsbereich des Klinikums in blauem Licht. Die Aktion ist Teil der weltweiten Initiative „Light Up The Night 4 ME“, die auf die Situation von Menschen mit Myalgischer Enzephalomyelitis / Chronischem Fatigue-Syndrom aufmerksam macht.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die häufig mit extremer Erschöpfung, Schmerzen sowie einer starken Belastungsintoleranz verbunden ist. Viele Betroffene sind in ihrem Alltag erheblich eingeschränkt. Schätzungen zufolge sind in Deutschland rund 650.000 Menschen betroffen. Trotz der hohen Zahl Erkrankter ist ME/CFS in der Öffentlichkeit weiterhin vergleichsweise wenig bekannt.</span></p><p><span>Besonders seit der Corona-Pandemie rückt das Krankheitsbild stärker in den Fokus. Fachgesellschaften sehen einen Zusammenhang zwischen Virusinfektionen und dem Auftreten von ME/CFS. Auch Long-Covid-Beschwerden können Symptome umfassen, die dem Krankheitsbild zugeordnet werden. Gleichzeitig fehlt es bislang weiterhin an spezialisierten Versorgungsangeboten und wissenschaftlicher Forschung.</span></p><p><span>Mit der Beleuchtungsaktion möchte das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont dazu beitragen, das Bewusstsein für die Erkrankung zu stärken und Solidarität mit Betroffenen zu zeigen. Weltweit beteiligen sich rund um den Aktionstag zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und Privatpersonen an der Initiative und setzen Gebäude symbolisch in blaues Licht.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4568215e-82d3-43b6-b4d7-bf2e1d622129/1920_2020512_lightupinblue4me_sanaklinikumhameln.jpg?10000"><p><i>Das Sana Klinikum erstrahlt&nbsp;<span> am internationalen ME/CFS-Tag </span>in blauem Licht&nbsp;</i></p><p>&nbsp;<a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4568215e-82d3-43b6-b4d7-bf2e1d622129/2020512_lightupinblue4me_sanaklinikumhameln/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 May 2026 09:46:07 +0200</pubDate>
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                        <title>Physiotherapie-Ausbildung in Hameln gesichert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/physiotherapie-ausbildung-in-hameln-gesichert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/physiotherapie-ausbildung-in-hameln-gesichert/</guid><pp:caseid>744351</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die Physiotherapie-Ausbildung in Hameln-Pyrmont soll dauerhaft erhalten bleiben. Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont plant, künftig die Ausbildung von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten anzubieten.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Entscheidung des Landes Niedersachsen, das zeitlich befristete Ausbildungsangebot an der Hamelner Elisabeth-Selbert-Schule auslaufen zu lassen, konnte durch das Einschreiten von Landrat Dirk Adomat im Dezember letzten Jahres abgewendet werden, da sich das Niedersächsische Kultusministerium schließlich gemeinsam mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont auf die Suche nach einer tragfähigen Lösung für den Standort Hameln gemacht hat.</span></p><p><span>Bereits Anfang März konnten sich Landrat Dirk Adomat und Kultusministerin Julia Willie Hamburg auf einen gemeinsamen Kurs einigen, mit dem es der Landesregierung und dem kommunalen Bereich gelungen ist, konstruktiv zum Wohl der angehenden Physiotherapeuten und damit in hohem Maße für die Stärkung der Bildungs- und Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont gehandelt zu haben.</span></p><p><span>Landrat Dirk Adomat freut es sehr, „dass es gemeinsam mit dem Land und dem Sana Klinikum in bemerkenswert kurzer Zeit gelungen ist, dieses Ausbildungsangebot in Hameln sichern zu können. Das ist sowohl für den Landkreis Hameln-Pyrmont als auch für die Schülerinnen und Schüler aus der Region eine gute Nachricht.“</span></p><p><span>Ziel ist es jetzt, die Ausbildung in Hameln ohne Unterbrechung fortzuführen und zugleich langfristig in der Region zu verankern. Bereits am 2. April 2026 hat das Sana Klinikum bei der Landesschulbehörde Niedersachsen die staatliche Anerkennung einer Physiotherapie-Schule beantragt. Geplant ist, Ende des Jahres mit einem ersten Ausbildungskurs mit rund 20 Schülerinnen und Schülern zu starten.</span></p><p><span>Das Klinikum erfüllt nach eigener Einschätzung die notwendigen personellen, räumlichen und fachlichen Voraussetzungen, um die Ausbildung künftig anzubieten. Organisatorisch soll sie am Sana Bildungszentrum angesiedelt werden. Dort ist eine eigene Schulleitung für den Bereich Physiotherapie vorgesehen. Der theoretische Unterricht soll überwiegend im Bildungszentrum stattfinden. Für die praktische Ausbildung kann das Klinikum auf die eigenen Therapiebereiche, Behandlungsräume und die enge Anbindung an den Klinikalltag zurückgreifen. Darüber hinaus wird gemeinsam mit der Elisabeth-Selbert-Schule und weiteren regionalen Partnern nach zusätzlichen Kooperationsmöglichkeiten gesucht, um die praktische Ausbildung breit aufzustellen.</span></p><p><span>„Als großer Gesundheitspartner im Weserbergland sehen wir es als unsere Verantwortung, die medizinische Versorgung vor Ort aktiv mitzugestalten und tragfähige Lösungen im Sinne der Region zu unterstützen. Mit unserem Sana Bildungszentrum verfügen wir bereits heute über große Erfahrung in Ausbildung und Lehre. Deshalb war für uns klar: Wenn sich keine andere Lösung abzeichnet, wollen wir unseren Beitrag leisten, damit die Physiotherapie-Ausbildung in Hameln erhalten bleibt“, sagt Matthias Dürkop.</span></p><h2><span><strong>Bestehende Ausbildung wird regulär fortgeführt</strong></span></h2><p><span>Wichtig ist uns: Die Entscheidung, den Schulversuch an der Elisabeth-Selbert-Schule nicht fortzuführen, wurde auf Landesebene getroffen. Wir unterstützen nun den weiteren Prozess konstruktiv und möchten gemeinsam mit allen Beteiligten dazu beitragen, die Physiotherapie-Ausbildung langfristig in der Region zu erhalten. Die aktuell laufenden Ausbildungskurse an der ESS werden regulär fortgeführt und zu Ende gebracht. Auch für das kommende Ausbildungsjahr gilt: Alle bereits angemeldeten Schülerinnen und Schüler sollen einen Ausbildungsplatz in Hameln-Pyrmont erhalten.</span></p><p><span>Die Suche nach weiteren Lehrkräften sowie nach zusätzlichen Kooperationspartnern läuft bereits. Parallel dazu werden die finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen geklärt. Bewerbungen für die künftige Physiotherapie-Ausbildung in Hameln sind bereits jetzt möglich. Das Sana Klinikum bemüht sich darum, möglichst schnell verlässliche Strukturen und Planungssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen.</span></p><p><span>Mit der geplanten Physiotherapie-Ausbildung erweitert das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont sein Bildungsangebot konsequent weiter. Bereits heute werden im eigenen Bildungszentrum zahlreiche Gesundheitsberufe ausgebildet. Künftig soll auch die Physiotherapie einen festen Platz in der regionalen Bildungslandschaft behalten.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2be31139-e1ed-485e-a801-ae54a6a148ce/1920_20260507_physiotherapie-ausbildunginhamelngesichert.jpg?10000"><p><i><span>Landrat Dirk Adomat und Matthias Dürkop, Geschäftsführer Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</span></i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2be31139-e1ed-485e-a801-ae54a6a148ce/20260507_physiotherapie-ausbildunginhamelngesichert/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Thu, 07 May 2026 17:55:29 +0200</pubDate>
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                        <title>Im Notfall zählt jede Minute: Sana stärkt vernetzte Schlaganfallversorgung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/im-notfall-zaehlt-jede-minute-sana-staerkt-vernetzte-schlaganfallversorgung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/im-notfall-zaehlt-jede-minute-sana-staerkt-vernetzte-schlaganfallversorgung/</guid><pp:caseid>742325</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Europa stärkt die Schlaganfallstrategie und Sana setzt sie vor Ort um. Im Landkreis Leipzig etabliert sich ein Netzwerk aus Erstversorgung, Telemedizin sowie Stroke Unit und sorgt damit für schnelle, spezialisierte Hilfe auch in ländlichen Regionen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Im Januar 2026 wurde der Stroke Action Plan for Europe (SAP‑E 2018–2030) überprüft und weiterentwickelt. Dahinter steht ein europaweites Konsortium aus Fachleuten und Patientenvertretungen. Die Ziele sind nicht nur medizinisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant: Schlaganfälle verhindern, Folgeschäden reduzieren und die Versorgung gerechter gestalten.</p><p>Denn ein Schlaganfall ist weit mehr als ein akuter Notfall. Er gehört zu den häufigsten Ursachen für bleibende Behinderung und ist eine der führenden Ursachen für vorzeitige Todesfälle im höheren Alter. Der SAP‑E setzt daher an zwei entscheidenden Stellen an:</p><ul><li data-list-item-id="ef16d74d8b3c0a520f99da51341cb963a">Vorsorge: Risiken senken, Schlaganfälle verhindern, Informationsangebote für die Öffentlichkeit schaffen</li><li data-list-item-id="ecf461e0adf4efa8116528ccd891b0500">Versorgungskette: schnelle, spezialisierte Behandlung im Notfall sowie konsequente Rehabilitation und Nachsorge</li></ul><h2>Vorsorge</h2><p>Viele Schlaganfälle sind vermeidbar, wenn Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Vorhofflimmern, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen und Bewegungsmangel früh erkannt und konsequent behandelt werden. Prävention bleibt oft „unsichtbar“, weil man den verhinderten Schlaganfall nicht sieht. Für Familien ist sie jedoch ganz konkret: weniger Pflegebedürftigkeit, mehr Selbstständigkeit und mehr Lebensqualität.</p><h2>Versorgungskette</h2><p>Treten aber Symptome auf, muss die Versorgung schnell und spezialisiert greifen. Die Einweisung muss notfallmäßig über den Rettungsdienst, möglichst in einer spezialisierten Klinik mit zertifizierter Stroke Unit erfolgen. Als Zielmarke gilt, dass mindestens 90 Prozent der Patientinnen und Patienten in der ersten Versorgungsstufe in einer Stroke Unit behandelt werden sollen. Diese organisierte Spezialversorgung reduziert nachweislich Komplikationen und erhöht die Chance, nach einem Schlaganfall wieder selbstständig zu werden.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/1920_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023"><h2>Best Practice: Netzwerk im Landkreis Leipzig</h2><p>Im Landkreis Leipzig ist der Netzwerkansatz bei Sana bereits gelebte Realität. In den vergangenen Monaten ist hier eine interdisziplinäre, neuromedizinische Versorgungsstruktur zusammengewachsen, die wohnortnahe Erstversorgung, Telemedizin und spezialisierte Stroke‑Unit‑Behandlung so verbindet, dass Patientinnen und Patienten auch in ländlicheren Regionen schneller die passende Therapie erhalten.</p><p>Dr. med. Alexander Reinshagen, Facharzt für Neurologie, Chefarzt der Klinik für Neurologie der Sana Klinken Landkreis Leipzig, erklärt: „Der Aktionsplan thematisiert einen sehr grundlegenden Aspekt. Eine effektive Schlaganfallversorgung darf keine Frage der Postleitzahl sein. Schnelle Diagnostik und die Behandlung in einer Stroke Unit müssen aus einer Hand funktionieren, sonst verlieren wir Zeit und Chancen für die bestmögliche Versorgung unserer Patienten.“</p><p><i>Symbolbild: Canva / Accountanz</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:27:05 +0200</pubDate>
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                        <title>Stroke Unit, Reha, Nachsorge: Das Netzwerk fängt die Folgen auf</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/stroke-unit-reha-nachsorge-das-netzwerk-faengt-die-folgen-auf/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/stroke-unit-reha-nachsorge-das-netzwerk-faengt-die-folgen-auf/</guid><pp:caseid>742328</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Stroke Units bündeln Monitoring, Komplikationsprävention sowie Ursachenabklärung und stellen frühzeitig die Weichen für Rehabilitation und Nachsorge. Ziel des Stroke Action Plan for Europe: Mindestens 90 Prozent der Betroffenen sollen zuerst in einer Stroke Unit behandelt werden.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Eine Stroke Unit ist eine spezialisierte Behandlungseinheit für Menschen mit Schlaganfall. Hier arbeiten rund um die Uhr erfahrene Ärztinnen und Ärzte, darüber hinaus haben die Pflegekräfte eine Zusatzqualifikation zur sogenannten “Stroke Nurse”. Auch das Therapeutenteam ist auf die Behandlung der Symptome eines Schlaganfalls, wie Schluckstörungen und den Umgang mit akut aufgetretenen kognitiven Störungen, spezialisiert.&nbsp;</p><p>Weiter entscheidend sind die technische Ausstattung und die organisierte Struktur: Ein eingespieltes Team, klar definierte Abläufe und eine Versorgung, die rund um die Uhr darauf ausgerichtet ist, Komplikationen zu vermeiden, Ursachen zu klären und die nächsten Schritte frühzeitig zu planen. Für Betroffene und Angehörige bedeutet das vor allem Sicherheit, Tempo und Orientierung in einer Situation, in der jede Minute und jede Entscheidung zählt.</p><h2>Bausteine für eine erfolgreiche Therapie</h2><p>Auf einer zertifizierten Stroke Unit stehen rund um die Uhr Spezialisten aus allen erforderlichen Fachdisziplinen zur Verfügung, die ein Gerinnsel in einer Hirnarterie mittels Katheter schonend entfernen und so den blockierten Blutfluss schnellstmöglich wiederherstellen können.</p><p>In der Stroke Unit greifen also mehrere Bausteine ineinander. Dazu gehören engmaschiges Monitoring, die Prävention von Komplikationen, Arbeiten in interdisziplinären Teams und frühzeitige Therapie.</p><p><strong>Engmaschiges Monitoring:</strong> Vitalwerte und neurologischer Status werden regelmäßig und strukturiert überprüft. Verschlechterungen werden dadurch früh erkannt – und das Team kann schneller gegensteuern.</p><p><strong>Komplikationsprävention:</strong> Ein wesentlicher Teil der Schlaganfallmedizin ist, typische Risiken aktiv zu reduzieren – etwa durch frühzeitige Diagnostik und Therapie bei Schluckstörungen, Maßnahmen zur Infektions- und Thromboseprophylaxe sowie ein sicheres Mobilisationskonzept.</p><p><strong>Interdisziplinäres Arbeiten:</strong> Neurologie, Radiologie, Kardiologie und – je nach Befund – weitere Fachdisziplinen arbeiten in definierten Prozessen zusammen. Das reduziert Reibungsverluste und beschleunigt Entscheidungen.</p><p><strong>Frühe Therapie:</strong> Physio‑, Ergo‑ und Logopädie beginnen, sobald es medizinisch möglich ist. Das unterstützt Funktionen, beugt Folgeschäden vor und hilft, alltagsrelevante Einschränkungen früh zu erkennen.</p><h2>Ursachen klären, Rückfälle verhindern</h2><p>Ein zentraler Mehrwert der Stroke Unit ist die schnelle und konsequente Ursachenabklärung. Denn erst wenn klar ist, warum es zum Schlaganfall gekommen ist, lässt sich das Risiko für weitere Ereignisse wirksam senken. Entsprechend werden typische Auslöser systematisch geprüft:</p><ul><li data-list-item-id="e8f69c0f55d78a32a4c4203b0cfbf74f9">Herz und Herzrhythmus: Abklärung von Herzrhythmusstörungen, die Blutgerinnsel begünstigen können.</li><li data-list-item-id="e41c1a08fd097b16c6d7f5aa42446d75b">Gefäße: Untersuchung der hirnversorgenden Arterien, um Engstellen oder andere relevante Veränderungen zu erkennen.</li><li data-list-item-id="e90ee1f02ab9a1185eefe188761a22985">Gerinnung und individuelle Risiken: Je nach Konstellation werden Gerinnung, Begleiterkrankungen und Risikofaktoren bewertet – als Grundlage für eine passgenaue Sekundärprävention.</li><li data-list-item-id="e6db26d9a6402ba8c49d19cac0faa37df">Präventionsplan: Blutdruck, Blutzucker, Blutfette und Lebensstilfaktoren werden nicht nur angesprochen, sondern in einen konkreten, nachvollziehbaren Plan überführt.</li></ul><p>So wird aus der Akutversorgung ein präventives Gesamtpaket, das nicht nur stabilisiert, sondern auch Rezidive verhindert.</p><h2>Die Weichen stellen</h2><p>Die Stroke Unit organisiert den Behandlungsprozess entlang einer klaren Linie. In der Akutphase schnell und effektiv reagieren, Risiken senken, Frührehabilitation starten und die Überleitung in Rehabilitation und Nachsorge strukturiert vorbereiten. Gerade diese Übergänge sind entscheidend, damit wichtige Maßnahmen nicht „zwischen den Sektoren“ verloren gehen und Betroffene möglichst viel Selbstständigkeit zurückgewinnen.</p><p>Dr. med. Alexander Reinshagen, Facharzt für Neurologie und Chefarzt der Klinik für Neurologie der Sana Kliniken Landkreis Leipzig, erklärt: „Die Stroke Unit verhindert nicht nur Komplikationen. Sie stellt die Weichen für alle wichtigen Schritte im Behandlungsprozess. Wir müssen die Ursachen finden, Rezidive verhindern und den Rehaprozess einleiten. Dann haben die Patienten die besten Erfolgsaussichten.“</p><p>Im Landkreisverbund ist daher nicht nur die Akutversorgung wichtig, sondern auch das, was danach kommt. Dazu gehören geregelte Übergänge, gemeinsame Fallbesprechungen, Rückverlegungsoptionen und ein Qualitätsmonitoring, das die Versorgung anhand des Behandlungserfolges messbar macht. Denn Qualität zeigt sich nicht in Strukturmerkmalen, sondern darin, ob Menschen nach einem Schlaganfall wieder selbstständig leben können.</p><h2>Europäische Zielmarke: 90 Prozent in die Stroke Unit</h2><p>Der kürzlich weiterentwickelte Stroke Action Plan for Europe (SAP‑E 2018–2030) setzt hier eine klare Zielmarke. Mindestens 90 Prozent der Betroffenen sollen als erste Versorgungsstufe in einer Stroke Unit behandelt werden. Dies reduziert nachweislich Komplikationen, verringert Behinderung und verbessert die Behandlungsergebnisse. Das Netzwerk rund um die Sana Kliniken im Landkreis Leipzig trägt maßgeblich zu diesem Ziel bei.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:25:08 +0200</pubDate>
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                        <title>Stille Gefahr: Untypische Symptome bei Schlaganfall</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/stille-gefahr-untypische-symptome-bei-schlaganfall/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/stille-gefahr-untypische-symptome-bei-schlaganfall/</guid><pp:caseid>742326</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>BE‑FAST ergänzt den FAST‑Test um die Punkte Balance und Eyes. Damit wird deutlich, dass auch akut auftretende Sehstörungen oder Schwindel Ausdruck eines Schlaganfalls sein können. Ein Fallbeispiel zeigt: Trotz fehlender Lähmung oder Sprachstörung kann ein Infarkt im hinteren Stromgebiet durch ein spezialisiertes Netzwerk rechtzeitig erkannt und behandelt werden.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d1031de0-83b2-4ef6-949c-94f469f245ed/1920_240510-visualbefastschlaganfall.jpg?10000"><p>Viele Menschen kennen noch den FAST‑Test: Face, Arm, Speech, Time. Diese einfache Prüfung bleibt wichtig, aber sie ist nicht vollständig. Gerade Schlaganfälle im hinteren Stromgebiet beginnen häufig ungewöhnlich, mit Sehstörungen, Schwindel oder Koordinationsproblemen. Darum wird international zunehmend der BE‑FAST‑Ansatz empfohlen: Balance, Eyes, Face, Arm, Speech, Time.</p><p>Das ist mehr als eine Merkhilfe, es ist eine Lebensversicherung. Denn wenn sich Sehen oder Gleichgewicht plötzlich verändern, wird der Schlaganfall häufig nicht erkannt oder unterschätzt.</p><p>Dr. med. Alexander Reinshagen, Facharzt für Neurologie, Chefarzt der Klinik für Neurologie der Sana Klinken Landkreis Leipzig kennt das Problem aus der Praxis: “Viele warten erst einmal ab oder fahren sogar noch selbst mit dem Auto in die Klinik. Aber: Time is brain! Dieser Merksatz ist nach wie vor aktuell. Wer den Rettungsdienst ruft, und auch den Verdacht auf einen Schlaganfall äußert, bringt die Versorgungskette in Gang, inklusive Voranmeldung in der Spezialklinik, schneller Bildgebung und Zugang zur spezialisierten Versorgung. Das rettet im Ernstfall Leben.”</p><p>Wie wichtig schnelles Handeln ist, zeigt der Fall eines 56-jährigen Patienten.&nbsp;</p><h2>Unterschätzer Vorbote: Sehstörung</h2><p>Als Herr K. sich am Abend gegen 22 Uhr nach dem Fernsehen ins Bett legte, war noch alles in Ordnung. Um 2:00 Uhr nachts wurde der 56-Jährige plötzlich wach und stellte fest, dass er nicht mehr richtig sehen konnte, alles rechts im Raum nahm er nicht mehr wahr. Auch wenn sich Unbehagen ausbreitete, hatte Herr K. den Ernst der Lage noch nicht erkannt. Vor der Fahrt in die Klinik ging er sogar noch einmal unter die Dusche. Nur durch die engagierte Reaktion der Ehefrau, die darauf bestanden hatte, ihren Mann trotz Fehlen der klassischen Symptome eines Schlaganfalls mit dem Auto in die Klinik zu fahren, ließ sich Schlimmeres verhindern.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/756c0346-0ee0-4732-8470-73ff7c759347/1920_260410patientmitaumlrztin.jpg?78597"><p>In dieser Nacht stellte sich der 56-jährige Patient somit wegen einer plötzlichen Sehstörung in der Klinik vor. Typische Schlaganfallsymptome wie Lähmungen oder Sprachstörungen fehlten. Auch sein Alter sprach nicht für einen Verdacht auf Hirninfarkt. Aufgrund der versierten Anamnese und Untersuchung in der erstversorgenden Klinik wurde der Patient trotz zunächst unauffälliger Bildgebung im Sinn eines Schlaganfalls behandelt und am Folgemorgen umgehend in die überregionale Stroke Unit des Verbundes im Schwerpunktversorgungskrankenhaus Borna verlegt. Die Diagnose: Hirninfarkt im hinteren Stromgebiet.&nbsp;</p><p>Als wahrscheinliche Ursache für den Schlaganfall wurde ein sogenanntes offenes Foramen ovale identifiziert. Dabei handelt es sich um ein kleines Loch zwischen dem linken und rechten Vorhof des Herzens. Dadurch können Blutgerinnsel aus dem Venensystem leicht in das Arteriensystem und von dort ins Gehirn wandern und ein Gefäß blockieren.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/1920_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023"><p>Den Neurologen war schnell klar, dass auch Gedächtnis und Aufmerksamkeit bei dem Patienten betroffen waren. Neue Dinge konnte sich der Patient nicht merken, Erinnerungen aus der Zeit vor dem Schlaganfall waren jedoch nicht beeinträchtigt. Experten sprechen bei diesen Symptomen von einer anterograden Amnesie. Auch diese Einschränkung gehört nicht zu den klassischen Symptomen eines Schlaganfalls. Daher wirken die Betroffenen für Außenstehende „fast wie immer“, doch im Alltag können solche Probleme zu enormen Einschränkungen führen. Im Netzwerk stehen für Betroffene mit neuropsychologischen Problemen ebenfalls Spezialisten bereit und können sofort eine effektive Therapie veranlassen.</p><h2>Stark im Team</h2><p>Bei Fällen wie diesen zeigt sich der große Vorteil des Netzwerks rund um die Sana Kliniken im Landkreis Leipzig. Durch die schnelle Reaktion der Eheau und die professionelle Diagnose und Therapie bei den Spezialisten im Netzwerk ist die Prognose für Herrn K. sehr gut: “Ich gehe davon aus, dass unser Patient nach der Rehabilitation im Alltag wieder selbstständig zurechtkommt und die kognitive Störung sich durch die neuropsychologische Therapie zurückbilden wird”, so Alexander Reinshagen.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:25:00 +0200</pubDate>
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                        <title>7. Hamelner Gelenksymposium</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/7-hamelner-gelenksymposium/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/7-hamelner-gelenksymposium/</guid><pp:caseid>742400</pp:caseid><pp:subtitle>Aktuelle Entwicklungen in Orthopädie und Unfallchirurgie im Fokus</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont lädt am Samstag, 25. April 2026, zum 7. Hamelner Gelenksymposium ein. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Stefan Hankemeier treffen sich in der Zehntscheune am Schlosshotel Münchhausen in Aerzen über 100 Ärztinnen und Ärzte aus der Region und darüber hinaus, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Orthopädie und Unfallchirurgie auszutauschen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Im Mittelpunkt stehen moderne, möglichst schonende Behandlungsmethoden, wie etwa minimalinvasive und arthroskopische Verfahren bei Schulterverletzungen, neue Ansätze im Umgang mit Protheseninfektionen sowie gelenkerhaltende Therapien bei Knorpelschäden und Arthrose. Auch innovative Techniken beim Gelenkersatz, insbesondere bei jüngeren Patientinnen und Patienten, werden vorgestellt. Ergänzt wird das Programm durch interdisziplinäre Themen wie Osteopathie, Erkrankungen der Hand sowie aktuelle Ansätze für ein möglichst langes, gesundes Leben („Longevity“). Hierzu referieren Experten aus Nord- und Ostdeutschland.</span></p><p><span>Ein zentraler Trend der modernen Orthopädie ist laut Prof. Hankemeier die zunehmende Individualisierung der Behandlung: „Kein Mensch und kein Gelenk sind gleich. Unser Ziel ist es, Therapien immer stärker auf die individuelle Anatomie und Situation der Patientinnen und Patienten abzustimmen.“ Ebenso gewinne die sorgfältige Auswahl für bestimmte Therapien und Vorbereitung von Patientinnen und Patienten an Bedeutung, um Komplikationen zu vermeiden und eine schnelle Genesung zu ermöglichen. Fortschritte im Weichteilmanagement erlaubten zudem besonders schonende operative Zugänge.</span></p><p><span>Mit Blick auf die Zukunft spielen auch technologische Entwicklungen eine immer größere Rolle: „Roboterassistierte Verfahren und Künstliche Intelligenz werden uns dabei unterstützen, Implantate noch präziser zu positionieren. Unser Ziel ist das sogenannte ‚Forgotten Joint‘ – ein Gelenkersatz, der sich für die Patientinnen und Patienten vollkommen natürlich anfühlt“, so Prof. Hankemeier.</span></p><p><span>Neben der Anwendung neuer Methoden sieht der Chefarzt seine Aufgabe auch darin, Innovationen aktiv mitzugestalten: „Mir ist wichtig, neue Verfahren zügig in die Versorgung zu bringen, wenn sie echte Verbesserungen darstellen. Gleichzeitig entwickeln wir Therapien, wie im Bereich des personalisierten Gelenkersatzes seit vielen Jahren kontinuierlich weiter.“</span></p><p><span>Das Gelenksymposium hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe im norddeutschen Raum etabliert. „Der fachliche Austausch und die Diskussion mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen sind für mich eine große Motivation“, betont Prof. Hankemeier. „Gleichzeitig stärkt das persönliche Zusammentreffen die Zusammenarbeit in der Region und davon profitieren am Ende vor allem unsere Patientinnen und Patienten.“</span></p><p><span>Neben den Fachvorträgen bietet die Veranstaltung Raum für den persönlichen Austausch sowie eine begleitende Industrieausstellung mit aktuellen medizinischen Technologien. Das Symposium ist von der Ärztekammer Niedersachsen mit fünf CME-Punkten zertifiziert. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2c0b302c-73e0-484e-913a-c6027e67c29a/1920_20260309_fotoprof.dr.hankemeier.jpg?10000"><p><i>Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2c0b302c-73e0-484e-913a-c6027e67c29a/20260309_fotoprof.dr.hankemeier/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 10:33:22 +0200</pubDate>
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                        <title>Doppelspitze in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/doppelspitze-in-der-plastischen-und-aesthetischen-chirurgie/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/doppelspitze-in-der-plastischen-und-aesthetischen-chirurgie/</guid><pp:caseid>742147</pp:caseid><pp:subtitle>Dr. Melodi Motamedi wird Chefärztin am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont geht in der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie neue Wege: Seit April wird der Fachbereich von einer Doppelspitze geführt. Dr. Sixtus Allert und Dr. Melodi Motamedi leiten die Klinik künftig gemeinsam im sogenannten Co-Chefarztmodell.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Mit dieser Struktur reagiert das Klinikum auf die steigenden Anforderungen in einem hochspezialisierten medizinischen Umfeld. Die Plastische und Ästhetische Chirurgie vereint ein breites Spektrum an rekonstruktiven und ästhetischen Eingriffen und erfordert zunehmend differenzierte Expertise sowie eine enge interdisziplinäre Abstimmung.</span></p><h2><span><strong>Geteilte Verantwortung und gebündelte Kompetenzen</strong></span></h2><p><span>Das Co-Chefarztmodell setzt auf eine gleichberechtigte, kollegiale Führung. Die Verantwortung wird geteilt, Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, gleichzeitig können individuelle fachliche Schwerpunkte gezielt eingebracht werden. „Die moderne Medizin wird immer komplexer, so auch in spezialisierten Disziplinen wie der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie. Mit der Doppelspitze bündeln wir unterschiedliche Kompetenzen, fördern Talente und schaffen zugleich stabile Strukturen für die Zukunft“, erklärt Klinikgeschäftsführer Matthias Dürkop.</span></p><p><span>Die neue Führungsstruktur baut auf einer langjährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit auf. Dr. Melodi Motamedi ist bereits seit Jahren als Leitende Oberärztin im Team von Dr. Allert tätig und hat den Fachbereich über Jahre hinweg maßgeblich mitgestaltet. Mit ihrer Ernennung gelingt es dem Klinikum, eine überregional anerkannte Expertin am Standort zu halten. „Dr. Melodi Motamedi ist ein von Patientinnen und Patienten, wie auch von Kolleginnen und Kollegen im Klinikum und auch in der Fachgesellschaft sehr geschätzte Ärztin. Sie verfügt über große fachliche Expertise, ist in der Fachwelt hervorragend vernetzt und wurde für ihre Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet. Ich freue mich für unseren Klinikstandort, aber vor allem auch persönlich über ihre Ernennung zur Chefärztin“, so Chefarzt Dr. Sixtus Allert.</span></p><h2><span><strong>Starke Perspektiven für den Fachbereich und unsere Region</strong></span></h2><p><span>Die Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont ist eine etablierte Adresse mit Patientenzulauf aus ganz Deutschland. Gemeinsam verfolgen Dr. Allert und Dr. Motamedi das Ziel, den Fachbereich weiter auszubauen und dessen überregionale Sichtbarkeit zu stärken. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Weiterentwicklung spezialisierter Leistungen, insbesondere im Bereich der Mikrochirurgie und der Brustrekonstruktion. Auch der Ausbau ambulanter Strukturen werde künftig eine wichtige Rolle spielen, betonen die Mediziner.</span></p><p><span>Neben der medizinischen Weiterentwicklung legen beide großen Wert auf die Stärkung des Teams und eine gute Arbeitsatmosphäre. „Unser Anspruch ist es, die hohe Qualität der Versorgung auch weiterhin zu sichern und gleichzeitig ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Mitarbeiter fachlich und persönlich weiterentwickeln können. Das Co-Chefarztmodell bietet dafür die ideale Voraussetzung und setzt ein Zeichen für gelebte Mitarbeiterförderung“, so die Doppelspitze. Gleichzeitig stellt das Modell frühzeitig die Weichen für die Zukunft: Mit Blick auf den geplanten Ruhestand von Dr. Allert in den kommenden Jahren ist die Nachfolge bereits heute strategisch vorbereitet.</span></p><p><span>Für Patientinnen und Patienten bedeutet die neue Struktur vor allem eine Versorgung auf hohem medizinischem Niveau und enger Zusammenarbeit. „Unser Ziel ist es, die Plastische und Ästhetische Chirurgie in Hameln nachhaltig weiterzuentwickeln und die Versorgung in der Region weiter zu stärken“, so Dr. Allert und Dr. Motamedi.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f7003cc9-fdaa-4ec9-a877-c7d0a0fced6e/1920_20260414_doppelspitzeinderplastischenundaumlsthetischenchirurgie_blumenuumlbergabe.jpg?10000"><p><i>Klinikgeschäftsführer Matthias Dürkop und Chefarzt Dr. Sixtus Allert gratulieren Dr. Melodi Motamedi mit einem Blumenstrauß zu ihrer Ernennung zur Chefärztin.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f7003cc9-fdaa-4ec9-a877-c7d0a0fced6e/20260414_doppelspitzeinderplastischenundaumlsthetischenchirurgie_blumenuumlbergabe/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 09:08:40 +0200</pubDate>
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                        <title>MVZ am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont wächst</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mvz-am-sana-klinikum-hameln-pyrmont-waechst/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mvz-am-sana-klinikum-hameln-pyrmont-waechst/</guid><pp:caseid>740960</pp:caseid><pp:subtitle>Gefäßchirurgie sowie Orthopädie und Unfallchirurgie erweitern das medizinische Angebot</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont erweitert sein ambulantes Angebot um die Fachbereiche Gefäßchirurgie sowie Orthopädie und Unfallchirurgie. Zusätzlich wurde die spezialisierte Wundversorgung in das ambulante Angebot aufgenommen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten in der Region wohnortnah spezialisierte Behandlungsangebote zu ermöglichen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Bereits etabliert sind im MVZ Hameln die Allgemeinmedizin unter Leitung von Almuth Oellermann, die Kinder- und Jugendmedizin mit Renate Deppermann sowie die Neurochirurgie mit Mohamed Al Taher, Sektionsleiter Neurochirurgie und Kakhaber Chanturidze, Oberarzt Neurochirurgie. Almuth Oellermann bleibt weiterhin Ärztliche Leiterin des MVZ Hameln.</span></p><p><span>Den Bereich der Gefäßmedizin übernimmt Dr. Saad Rustum, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont. Die ambulante Sprechstunde umfasst unter anderem die Diagnostik und Behandlung von Gefäßverengungen und -verschlüssen sowie venöser Erkrankungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Versorgung chronischer und komplexer Wunden. Hier arbeitet die Gefäßchirurgie eng mit dem spezialisierten Wundmanagement des Klinikums unter Leitung von Manuel Strohdeicher zusammen. Durch die enge Anbindung an die Gefäßchirurgie des Klinikums ist bei Bedarf eine nahtlose Weiterbehandlung in der Klinik möglich.</span></p><p><span>Auch der Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie wurde neu im MVZ aufgebaut. Dr. Jan Schwerdtfeger, geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und Arthroskopeur der Fachgesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie, bietet dort eine spezialisierte Sprechstunde mit Schwerpunkt auf Schulter- und Knieerkrankungen an. Zu seinen Behandlungsschwerpunkten zählen insbesondere gelenkerhaltende und minimalinvasive Verfahren, Rotatorenmanschettenrekonstruktionen, Knorpelersatzverfahren sowie die Behandlung von Meniskuserkrankungen. Als Mannschaftsarzt der Handballer des VfL Hameln verfügt Dr. Schwerdtfeger zudem über umfangreiche Erfahrung in der Behandlung von Sportverletzungen. Nach der Sprechstunde besteht bei Bedarf die Möglichkeit einer operativen Weiterbehandlung durch Dr. Schwerdtfeger im Ambulanten OP-Zentrum an der Wilhelmstraße (AZW) oder auch stationär in der Klinik. &nbsp;</span></p><p><span>Im AZW wurden die ambulanten Leistungen ebenfalls erweitert. Operiert werden Patientinnen und Patienten aus den Bereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Gynäkologie sowie Allgemeinchirurgie. Gemeinsam mit den Praxen des MVZ Hameln bildet das AZW eine wichtige Säule der ambulanten Versorgung am Standort und stärkt die enge Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Medizin im Weserbergland.</span></p><p><span>Almuth Oellermann, Ärztliche Leiterin des MVZ Hameln, erklärt: „Mit der Erweiterung schaffen wir zusätzliche spezialisierte Angebote für unsere Region. Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten wohnortnah und in enger Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fachbereichen zu versorgen.“</span></p><p><span>Klinikgeschäftsführer Matthias Dürkop betont: „Mit dem Ausbau unseres MVZ und der Weiterentwicklung des Ambulanten OP-Zentrums reagieren wir auf konkrete Bedarfe vor Ort und stärken die ambulante Versorgung am Standort.“</span></p><p>&nbsp;</p><h2><span><strong>Sprechstunden und Terminvereinbarung</strong></span></h2><p><span><u>Orthopädie und Unfallchirurgie – Dr. Jan Schwerdtfeger</u></span><br><span>Sprechstunde: Dienstag 12–16 Uhr und Freitag 8–16 Uhr</span><br><span>Terminvereinbarung: telefonisch oder online über Doctolib</span></p><p><span><u>Gefäßchirurgie / Wundversorgung – Dr. Saad Rustum / Manuel Strohdeicher</u></span><br><span>Sprechstunde: Montag 9 – 15 Uhr und Freitag 9 – 11 Uhr&nbsp;</span><br><span>Terminvereinbarung: telefonisch oder online über Doctolib</span></p><p><span><u>Neurochirurgie - Mohamed Al Taher / Kakhaber Chanturidze</u></span><br><span>Sprechstunde Dienstag und Donnerstag von 09:00-14:30 Uhr</span><br><span>Terminvereinbarung: telefonisch oder online über Doctolib</span></p><p><span><u>Allgemeinmedizin – Almuth Oellermann</u></span><br><span>Sprechstunde: Montag – Donnerstag 8 – 12.30 Uhr und 13.30 – 18 Uhr</span><br><span>Terminvereinbarung: telefonisch oder online über Doctolib</span></p><p><span><u>Kindermedizin – Renate Deppermann</u></span><br><span>Sprechstunde: Montag und Mittwoch 8.30 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr, Dienstag 8.30 – 12.30 Uhr und Donnerstag 13 – 16 Uhr</span><br><span>Terminvereinbarung: telefonisch oder online über Doctolib</span></p><p>&nbsp;</p><table><tr><td><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0d794ce9-ddd1-471c-b103-ad472ae6ca98/500_20260401_dr.saadrustumundmanuelstrohdeichererweiterndasmvzhamelnmitgefaumlszligmedizinundwundmanagement.jpg?x=1775034599051" alt="20260401_Dr. Saad Rustum und Manuel Strohdeicher erweitern das MVZ Hameln mit Gefäßmedizin und Wundmanagement" width="200"></td><td><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/0d794ce9-ddd1-471c-b103-ad472ae6ca98/20260401_dr.saadrustumundmanuelstrohdeichererweiterndasmvzhamelnmitgefaumlszligmedizinundwundmanagement.jpg?10000" target="_blank">Dr. Saad Rustum (re) und Manuel Strohdeicher (li) erweitern das MVZ Hameln mit Gefäßmedizin und Wundmanagement</a></td></tr><tr><td><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/41403828-8731-4b63-86db-8e319236dba9/500_20260401_manuelstrohdeicherergaumlnztmitdemwundmanagementdasteamimmvzhameln.jpg?x=1775034732584" alt="Manuel Strohdeicher" width="200"></td><td><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/41403828-8731-4b63-86db-8e319236dba9/20260401_manuelstrohdeicherergaumlnztmitdemwundmanagementdasteamimmvzhameln.jpg?10000" target="_blank">Manuel Strohdeicher ergänzt mit dem Wundmanagement das Team im MVZ Hameln</a></td></tr></table><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0329a096-c37d-47bc-b6e5-a9b8ff19b75e/1920_20260401_almuthoellermannfreutsichuumlberdieverstaumlrkungimmvzhamelnmitdr.saadrustumunddr.janschwerdtfeger.jpg?10000"><p>Almuth Oellermann freut sich über die Verstärkung im MVZ Hameln mit Dr. Saad Rustum (re) und Dr. Jan Schwerdtfeger (li)</p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/0329a096-c37d-47bc-b6e5-a9b8ff19b75e/20260401_almuthoellermannfreutsichuumlberdieverstaumlrkungimmvzhamelnmitdr.saadrustumunddr.janschwerdtfeger.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 09:25:47 +0200</pubDate>
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                        <title>Moderne Rohrpostanlage beschleunigt Abläufe im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/moderne-rohrpostanlage-beschleunigt-ablaeufe-im-sana-klinikum-hameln-pyrmont/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/moderne-rohrpostanlage-beschleunigt-ablaeufe-im-sana-klinikum-hameln-pyrmont/</guid><pp:caseid>741000</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ob Blutproben oder ein Schokoladen-Osterhase – im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont erreicht alles zuverlässig und schnell sein Ziel. Kurz vor den Feiertagen nutzten Mitarbeitende die neue Rohrpostanlage für einen besonderen Praxistest: Ein Schokoladenhase wurde sicher durch das System transportiert. Das Beispiel verdeutlicht anschaulich, wie effizient und zugleich schonend die Anlage arbeitet.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Seit Januar ist am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont eine neue, hochmoderne Rohrpostanlage erfolgreich im Einsatz. Nach drei Monaten im Regelbetrieb ziehen die Mitarbeitenden ein durchweg positives Fazit. Mit der Inbetriebnahme investiert Sana gezielt in die Weiterentwicklung am Klinikstandort und sorgt gleichzeitig für eine spürbare Entlastung im Arbeitsalltag. Die Anlage trägt wesentlich dazu bei, Abläufe zu beschleunigen, Wegezeiten zu reduzieren und die interne Logistik deutlich effizienter zu gestalten.</span></p><p><span>Die Rohrpostanlage arbeitet mit einem ausgeklügelten System aus Luftdruck und Vakuum. Ein zentraler Verdichter erzeugt sowohl Druck als auch Sog, um die Transportbüchsen zuverlässig durch das rund 700 Meter lange Rohrnetz zu bewegen. Innerhalb kürzester Zeit lassen sich so Laborproben, Blutplasma, Medikamente oder Dokumente schonend, sicher und rund um die Uhr an ihren Bestimmungsort transportieren. Die speziell entwickelten Büchsen sind optimal auf das System abgestimmt und schützen auch sensible Inhalte zuverlässig während des Transports. Mit einem Durchmesser von 10 Zentimetern können alle Materialien befördert werden, die unempfindlich gegenüber leichten Erschütterungen sind. Hauptsächlich wird die Anlage für den Transport von Blutproben genutzt, was einen entscheidenden Vorteil im Klinikalltag bringt. Blutproben gelangen deutlich schneller ins Labor, manuelle Transporte entfallen und die Diagnosestellung kann beschleunigt werden. Die Büchsen bewegen sich mit bis zu 3 Metern pro Sekunde durch das Rohrsystem, Leerbüchsen sogar mit bis zu 7 Metern pro Sekunde.&nbsp;</span></p><p><span>Seit der Inbetriebnahme Anfang Januar wurden bereits über 23.500 Transporte durchgeführt. Aktuell sind alle A- und C-Stationen, der OP, der Aufwachraum, die Notaufnahme sowie das Labor angebunden. Die B-Stationen nutzen die zentralen Versendepunkte auf den A-Stationen. Die Nutzung ist einfach und intuitiv: An den einzelnen Stationen wählen Mitarbeitende das gewünschte Ziel aus und geben die beladene Büchse auf den Weg. Eine zentrale PC-Steuerung überwacht und koordiniert sämtliche Transportvorgänge in Echtzeit und ermöglicht eine lückenlose Nachverfolgung der Sendungen. „Diese Innovation steigert die Effizienz im Klinikalltag und entlastet unsere Mitarbeitenden spürbar“, sagt Ruth Schmidt, Referentin der Geschäftsführung am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, die das Projekt von Beginn an begleitet hat. „Mit der Rohrpostanlage investieren wir gezielt in moderne Infrastruktur, die unseren Mitarbeitenden mehr Zeit für die Patientenversorgung verschafft und gleichzeitig die Versorgungsqualität weiter verbessert. Auch unsere Logistikmitarbeitenden profitieren von der neuen Lösung. Bereits jetzt sind durch den Einsatz der Rohrpostanlage zahlreiche Transportaufträge entfallen.“</span></p><p>Ein zentraler Erfolgsfaktor war die enge Zusammenarbeit mit der Betriebstechnik, welche die Installation und Inbetriebnahme entscheidend umgesetzt hat<span>. „Die Realisierung war technisch anspruchsvoll, da der laufende Klinikbetrieb jederzeit gewährleistet bleiben musste“, erklärt Holger Alsleben, Technischer Leiter am Standort. „Dank sorgfältiger Planung und intensiver Abstimmung konnten wir die Anlage termingerecht installieren und erfolgreich in Betrieb nehmen.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ea593d3b-12b8-4218-a3be-0e2371aecd09/1920_20260401_mitarbeitendedernotaufnahmetestetendieneuerohrpostanlageaugenzwinkerndmiteinemsuumlszligentransport.jpg?10000"><p>Ob Blutprobe oder Schokoladen-Osterhase – im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont kommt alles zuverlässig ans Ziel: Mitarbeitende der Notaufnahme testeten die neue Rohrpostanlage augenzwinkernd mit einem süßen Transport.<br><i>v. l. n. r.: Susanne Brandt, Julia v. Bültzingslöwen-Yayli, Felix Blankenburg, Torsten Manske, Patrick Siemens</i></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/ea593d3b-12b8-4218-a3be-0e2371aecd09/20260401_mitarbeitendedernotaufnahmetestetendieneuerohrpostanlageaugenzwinkerndmiteinemsuumlszligentransport.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 16:09:37 +0200</pubDate>
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                        <title>Warum Muskeln auch das Herz schützen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/warum-muskeln-auch-das-herz-schuetzen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/warum-muskeln-auch-das-herz-schuetzen/</guid><pp:caseid>740498</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Muskelkraft spielt eine entscheidende Rolle für die Genesung im Krankenhaus – auch für Herzpatienten. Schon kurze Phasen eingeschränkter Mobilität können zu einem Muskelabbau führen und das Risiko für Komplikationen erhöhen. Warum Bewegung und Krafttraining genauso wichtig sind wie Medikamente, erklärt Kardiologe Professor Timm Bauer.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Bei einem Krankenhausaufenthalt denken viele zunächst an aufwendige Untersuchungen, Operationen oder eine medikamentöse Behandlung. Ein entscheidender Faktor für die Genesung wird dabei oft übersehen: die eigene Muskelkraft. Professor Timm Bauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach, hat dieses Problem fast täglich vor Augen: “Schon kurze Phasen der Immobilisation im Krankenhausbett können die Muskulatur schwächen. Dies verlangsamt den Genesungsprozess und erhöht das Risiko für Komplikationen.” Zudem weisen viele ältere Menschen schon vor dem Krankenhausaufenthalt einen übermäßigen und krankhaften Verlust an Muskelmasse und -kraft auf. Der Fachbegriff hierfür ist Sarkopenie.</p><h2>Wenig Muskeln, hohes Risiko</h2><p>Studien zeigen, dass Menschen mit niedriger Muskelmasse ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schwere Komplikationen nach Operationen und sogar eine erhöhte Sterblichkeit haben. “Selbst jüngere Erwachsene können durch längere Immobilität Muskeln verlieren”, so der Experte. “Und das führt zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes und einer Verzögerung der Rekonvaleszenz."&nbsp;</p><p>Unsere Muskeln sind nicht nur für Bewegung wichtig, sondern wirken wie ein Schutzschild für Herz, Stoffwechsel und das Immunsystem. Sie helfen, den Blutdruck zu regulieren, die Blutfettwerte zu verbessern und entzündliche Prozesse im Körper zu senken. Wer Muskeln verliert, hat ein höheres Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall sowie Arteriosklerose, das heißt Gefäßverengung und -verkalkungen.</p><h2>Auch Herzpatienten brauchen Krafttraining</h2><p>Der Mythos, dass Krafttraining für Herzpatienten zu riskant sei, hält sich hartnäckig. Das führt dazu, dass viele Patienten sich schonen und genau das Gegenteil bewirken. Sie schützen ihr Herz nicht, sie schwächen es weiter durch zusätzliche Immobilität. Timm Bauer erklärt: “Natürlich reden wir hier nicht sofort von hoch-intensivem Training im Fitnessstudio. Ich empfehle meinen Patienten, zunächst mit regelmäßigen Kräftigungsübungen unter ärztlicher Kontrolle und mit professioneller Anleitung zu beginnen. Später ist dann auch oftmals ein klassisches Krafttraining möglich.”</p><h2>Medikamente alleine reichen nicht aus</h2><p>Für viele Patienten sind die kleinen oder großen Pillen immer noch der Weg zu einem gesunden Herzen. Auch wenn die medikamentöse Behandlung sehr wichtig ist, reicht sie für langfristige Effekte alleine nicht aus. “Das erkläre ich meinen Patienten immer wieder, denn das wissen die meisten nicht. Nur in Kombination mit ausreichender Bewegung und regelmäßigen Übungen zur Kräftigung der Muskulatur können wir optimale Effekte in Bezug auf Leistungsfähigkeit sowie Lebensqualität und -erwartung erreichen.”</p><h2>Kleine Schritte, große Wirkung</h2><p>Daher ist es schon im Krankenhaus wichtig, durch dosierte und angeleitete Übungen die Muskelkraft zu erhalten. Forschungsergebnisse belegen, dass regelmäßige, moderate Bewegung selbst bei älteren oder geschwächten Patienten den Muskelabbau verzögern, die Genesung nach Operationen verbessern und das Risiko für Stürze senken kann. Selbst kurze Übungen mehrmals täglich haben nachweislich positive Effekte auf Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinwerte. Timm Bauer legt daher viel Wert auf Physiotherapie: “Meinen Patienten verordne ich meist schon sehr frühzeitig Physiotherapie, insbesondere zur Förderung beziehungsweise Erhalt von Kraft und Beweglichkeit. Je eher die Patienten wieder aufstehen und gehen können, umso besser. Schon der tägliche, kurze Spaziergang auf dem Stationsflur kann den Unterschied machen.”</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/1920_professortimmbauer.jpg?29558"><p><strong>Unser Experte für Ihre Berichterstattung</strong></p><p><strong>Professor Dr. med. Timm Bauer</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/professortimmbauer/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;"><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong></span><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274"><span style="margin:0px;"><strong><u>Media Kits</u></strong></span></a><span style="margin:0px;">.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / filadendron von Getty Images Signature</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Depression verstehen: Ein multiprofessioneller Blick auf eine komplexe Erkrankung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/depression-verstehen-ein-multiprofessioneller-blick-auf-eine-komplexe-erkrankung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/depression-verstehen-ein-multiprofessioneller-blick-auf-eine-komplexe-erkrankung/</guid><pp:caseid>734577</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Depression stellt das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Eine patientenzentrierte Versorgung im Netzwerk bündelt viele Perspektiven, verbindet ambulante und stationäre Angebote, stärkt die Zusammenarbeit der Berufsgruppen und macht Gesundheitsnetzwerke zu einem entscheidenden Lösungsansatz.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Gerne unterstützen wir Sie bei weiterführenden Recherchen, koordinieren auf Wunsch Experten-Statements oder stellen für ein Interview den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</strong></p><p>&nbsp;</p><h2><span>Früherkennung: Hausarztpraxis hat Schlüsselfunktion</span></h2><p><span><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/749a765c-9563-445a-b430-1d493e23bd65/800_260302claudiabitterlich.jpg?x=1772447337012" alt="Dr. med. Claudia Bitterlich, Allgemeinmedizinerin aus Altenburg" width="300" height="auto">Expertin:&nbsp;Dr. med. Claudia Bitterlich, Allgemeinmedizinerin aus Altenburg</strong></span></p><p><span>Hausärztinnen und Hausärzte sind oft die ersten, die seelische Veränderungen wahrnehmen. Als vertraute Ansprechpersonen übernehmen sie wichtige Funktionen: Sie hören zu, klären ab und begleiten ihre Patientinnen und Patienten Schritt für Schritt – bis hin zu Diagnostik und Therapie. Im Sana Netzwerk steht dabei immer der Mensch im Mittelpunkt, nicht nur das Krankheitsbild.&nbsp;</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/749a765c-9563-445a-b430-1d493e23bd65/260302claudiabitterlich/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Was, wenn es keine „klassische“ Depression ist?</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/800_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?x=1772206070727" alt="Dr. med. Alexander Reinshagen" width="300" height="auto"><span><strong>Experte:&nbsp;</strong></span><strong>Dr. med. Alexander Reinshagen, Neurologe aus Borna</strong></p><p>Anhaltende Müdigkeit, fehlender Antrieb und emotionale Tiefs können Anzeichen einer Depression sein. Doch nicht immer liegt die Ursache ausschließlich im seelischen Bereich. Gerade bei jüngeren Patientinnen können solche Symptome auch Ausdruck neurologischer oder internistischer Erkrankungen sein – etwa einer Hashimoto-Thyreoiditis oder entzündlicher Prozesse im Gehirn.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Was ist noch normal? Was ist krank?</h2><p><span><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:303/auto;width:303px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9994b946-81de-4261-b1eb-5c02a29e376f/800_lsk_noackmargrit_01-3.jpg?x=1772447351259" alt="Margrit Noack" width="303" height="auto">Expertin:&nbsp;</strong></span><strong>Margrit Noack, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie aus Hoyerswerda</strong></p><p>Depression macht Angst, nicht nur durch das Leiden selbst, sondern durch die Unsicherheit. Was ist noch normal? Was ist krank? Und was heißt das für mich? Die Psychiatrie setzt genau hier an. Sie ordnet ein, grenzt ab und schafft medizinische Klarheit, wo diffuse Symptome und Selbstzweifel dominieren. Medikamente sind dabei kein Allheilmittel, sondern Teil eines sorgfältigen Abwägens.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9994b946-81de-4261-b1eb-5c02a29e376f/lsk_noackmargrit_01-3/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Aus der Spur geraten: So finden Patienten wieder ins Leben</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:303/auto;width:303px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9b5f55c6-87cd-4b96-a937-cf5d29b6cf6d/800_img_3414-4.jpg?x=1772538170871" alt="Max Meiburg" width="303" height="auto"><span><strong>Experte:&nbsp;</strong></span><strong>Max Meiburg, Krankenhauspsychologe aus Hoyerswerda</strong></p><p>Psychotherapie unterstützt Menschen mit Depression dabei, Schritt für Schritt wieder handlungsfähig zu werden. Im Mittelpunkt stehen die therapeutische Beziehung, Struktur und das Wiederentdecken eigener Wirksamkeit. Unterschiedliche Therapieansätze helfen, Gedanken, Gefühle und Verhalten besser zu verstehen und neue Wege im Umgang mit Belastungen zu entwickeln.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9b5f55c6-87cd-4b96-a937-cf5d29b6cf6d/img_3414-4/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Traurig, wütend, erschöpft: Wie zeigt sich Depression bei jungen Menschen?&nbsp;</h2><p><span><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/27625a67-1165-41d1-bb0c-186ac94c89ee/800_dsc-1297copyrobinkunz.jpg?x=1772206590164" alt="Symbolbild psychologische Beratung" width="300" height="auto">Expertin:&nbsp;Katy Burdack, Psychologin aus Borna</strong></span></p><p>Reizbarkeit, Leistungsabfall oder körperliche Beschwerden – Depression äußert sich im jungen Alter oft anders als bei Erwachsenen. Umso wichtiger ist eine sorgfältige Diagnostik, die Entwicklungsphase, familiäres Umfeld und mögliche Begleiterkrankungen einbezieht. Es ist wichtig zu wissen, welche Warnsignale man ernst nehmen muss und warum es altersgerechte therapeutische Konzepte braucht.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/27625a67-1165-41d1-bb0c-186ac94c89ee/dsc-1297copyrobinkunz/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Mehr als nur Endorphine im Körper: Effekte von Sport und Bewegung</h2><p><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/526fc2b8-a7c3-46fd-a33d-a4a9c5af2a22/800_260306lukaskraemer.jpg?x=1772800050725" alt="Lukas Krämer, Sporttherapeut aus Borna" width="300" height="auto">Experte: Lukas Krämer, Sporttherapeut aus Borna</strong></p><p>Sport ist längst mehr als ein „guter Tipp“ bei Depressionen. Studien weisen darauf hin, dass regelmäßige körperliche Aktivität Prozesse im Gehirn anstößt, die Stimmung, Antrieb und Belastbarkeit positiv beeinflussen. Gleichzeitig erleben viele Betroffene, dass sich durch sportliche Aktivität ihre Selbstwirksamkeit verbessert und sie ein gestärktes Körpergefühl entwickeln.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/526fc2b8-a7c3-46fd-a33d-a4a9c5af2a22/260306lukaskraemer/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><p><i>Symbolbild: Canva / RyanKing999</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Borna,Hoyerswerda,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 08:29:43 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/b1cf3732-dfac-4b95-b351-f515d31efce2/260227symbolbilddepression.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Depression]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Depression]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Chirurgisches Training im mobilen OP</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/chirurgisches-training-im-mobilen-op/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/chirurgisches-training-im-mobilen-op/</guid><pp:caseid>738756</pp:caseid><pp:subtitle>Arthrex-Truck macht Halt am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ein außergewöhnlicher Operationssaal auf Rädern machte erneut Halt auf dem Gelände des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont: Der 12 Meter lange und drei Meter breite Schulungs-Truck der Firma Arthrex bot Ärztinnen, Ärzten der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie OP-Pflegekräften die Möglichkeit, moderne Operationsverfahren unter realistischen Bedingungen zu trainieren.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Was von außen wie ein unscheinbarer LKW aussieht, zeigt im Inneren ein hochmodernes chirurgisches Trainingslabor. Anders als bei klassischen Schulungen konnten die Teilnehmenden operative Techniken diesmal nicht nur theoretisch oder an Modellen vornehmen, sondern an Humanpräparaten trainieren. Dadurch lassen sich arthroskopische und minimalinvasive Verfahren besonders realitätsnah trainieren und Techniken verfeinern oder neu entwickeln, wie zum bespiel Eingriffe an Knie- oder Schultergelenken.</span></p><p><span>„Die Operationen lassen sich eins zu eins trainieren, eine tolle Möglichkeit, um gängige aber auch neue Operationsmethoden im Team durchzuspielen. Die Techniken in den Bereichen der minimal invasiven Schulter- und Kniearthroskopie, aber auch beim Gelenkersatz erneuern sich rasant, deshalb gibt es immer etwas zu trainieren“, erklärt Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.</span></p><p><span>„Operiert wurden heute unter anderem moderne und neuartige Naht- und Verankerungstechniken sowie die Rekonstruktion von Sehnen- und Bändern, zum Beispiel von Kreuzbändern oder Nähte der Rotatorenmanschette“, so Prof. Hankemeier und freut sich, dass der mobile OP angemietet wurde: „Es ist ein großer Vorteil den Schulungstruck vor Ort zu haben. Uns liegt die Zusammenarbeit im Team sehr am Herzen. Wir haben in dem Truck die Möglichkeit, die Operationen Realitätsnah zusammen mit mehreren Ärzten und OP-Pflegekräften zu trainieren, die Techniken zu verfeinern, und neues zu entwickeln. Für uns als Lehrkrankenhaus spielt die Ausbildung unserer Nachwuchs-Mediziner ebenso eine große Rolle.“ Gerade bei minimalinvasiven Eingriffen seien ein präzises Zusammenspiel von Kamera und Instrumenten entscheidend, wie auch die Zusammenarbeit im Team. Denn erfolgreiche Operationen beruhen immer auf einem eingespielten Team.</span></p><p><span>„Wir freuen uns über die große Beteiligung. Viele Assistenz- und Fachärzte aus unserer Abteilung, aber auch OP-Pflegekräfte nutzten die Gelegenheit, an den praktischen Übungen teilzunehmen. So ein Schulungstag fördert, neben der fachliche Weiterbildung auch den interdisziplinären Austausch innerhalb der Teams und ist ein wichtiger Bestandteil unserer kontinuierlichen Qualitätsentwicklung“, fasst Prof. Hankemeier zusammen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4201c31e-ba4e-4d9c-a3a6-456b60ee10ae/1920_20260312_operierenimmobilenop-truck.jpeg?10000"><p>Foto: Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie mit dem Expertenteam der Firma Arthrex.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4201c31e-ba4e-4d9c-a3a6-456b60ee10ae/20260312_operierenimmobilenop-truck/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 17:04:21 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/4201c31e-ba4e-4d9c-a3a6-456b60ee10ae/20260312_operierenimmobilenop-truck.jpeg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Prof. Dr. Stefan Hankemeier mit dem Expertenteam der Firma Arthrex]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Das Team der Orthop&amp;auml;die und Unfallchirurgie freut sich mit externen Experten im mobilen OP-Truck operative Techniken zu trainieren, zu verfeinern oder neu  zu entwickeln]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Patientenakademie</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/patientenakademie/</guid><pp:caseid>738299</pp:caseid><pp:subtitle>Neue Konzepte und Wege bei Knie- und Hüftarthrose</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Wenn der Gelenkknorpel abgenutzt ist und Schmerzen im Knie oder der Hüfte entstehen, ist die Lebensqualität eingeschränkt. Welche modernen konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten es heute gibt und worauf Patientinnen und Patienten bei der Entscheidung für eine Operation achten sollten, darüber informiert Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Chefarzt am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, im Rahmen seiner Patientenakademie, am 23. März um 17.30 Uhr im Lalu im Hefehof (Hefehof 29, 31785 Hameln).</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie sich Gelenkverschleiß heute individuell und möglichst schonend behandeln lässt, von der ersten Diagnostik über konservative Therapien bis hin zu modernen Operationsverfahren beim Gelenkersatz. „Viele Patientinnen und Patienten verbinden mit einem künstlichen Gelenk noch immer große Unsicherheit“, sagt Chefarzt Prof. Dr. Hankemeier. „Dabei hat sich die Endoprothetik in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Unser Ziel ist es, verständlich zu erklären, welche Möglichkeiten es heute gibt und wann ein Eingriff sinnvoll sein kann.“</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont ist als einzige Klinik in der weiteren Region als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EndoProthetikZentrum Max) zertifiziert. Das ist die höchste Auszeichnung in der Endoprothetik und steht für überprüfte Qualitätsstandards, große operative Erfahrung, hohe Patientenzufriedenheit und sehr gute Behandlungsergebnisse.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ein besonderer Schwerpunkt der Abteilung liegt auf dem personalisierten Gelenkersatz, der als wichtiger Zukunftstrend in der Endoprothetik gilt. Dabei wird die Implantation möglichst individuell an die Anatomie und Bewegungsabläufe der Patientinnen und Patienten angepasst.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Die Zukunft des Gelenkersatzes liegt in der Individualisierung“, erläutert Hankemeier. „Wir versuchen, das künstliche Gelenk so einzusetzen, dass es sich optimal in die natürliche Anatomie einfügt und sich für die Patientinnen und Patienten möglichst natürlich anfühlt.“ Moderne minimalinvasive und gewebeschonende Operationstechniken, innovative Narkoseverfahren sowie eine gezielte Schmerztherapie und Physiotherapie vor und nach der Operation unterstützen eine schnelle Erholung. Grundlage dafür ist das bewährte Rapid-Recovery-Konzept, das auf eine frühzeitige Mobilisierung und eine zügige Rückkehr in den Alltag abzielt. „Langfristig soll das neue Gelenk so gut funktionieren, dass es im Alltag kaum noch wahrgenommen wird – ganz im Sinne des sogenannten „Forgotten Joint“-Prinzips“, so Prof. Dr. Hankemeier.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Neben den medizinischen Informationen bietet die Veranstaltung auch Raum für Fragen und persönliche Gespräche mit den Expertinnen und Experten des Klinikums.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</strong></span><br><span><strong>Wichtig: Aufgrund des großen Andrangs bei den letzten Patientenveranstaltungen zum Thema Arthrose findet die Akademie im Lalu Hefehof statt.</strong></span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2c0b302c-73e0-484e-913a-c6027e67c29a/1920_20260309_fotoprof.dr.hankemeier.jpg?10000"><p><i>Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Prof. Dr. Stefan Hankemeier</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/media-library/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 11:05:22 +0100</pubDate>
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                        <title>Rückenschmerzen: Fünf Gründe, die einer erfolgreichen Behandlung oft im Weg stehen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-fuenf-gruende-die-einer-erfolgreichen-behandlung-oft-im-weg-stehen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-fuenf-gruende-die-einer-erfolgreichen-behandlung-oft-im-weg-stehen/</guid><pp:caseid>738042</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Rückenschmerzen gehören in Deutschland zu den Volkskrankheiten. Mehr als ein Drittel der Erwachsenen und ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen sind betroffen. Das führt zu Beunruhigung und Sorgen. Trotz zahlreicher neuer Erkenntnisse aus der Wissenschaft erfahren Betroffene häufig nicht die korrekte Behandlung. Dies sind die häufigsten Gründe dafür.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<h2>1. Einfache Erklärungen für komplexe Gemengelagen</h2><p>Es gibt nicht die eine Erklärung für die Entstehung von Rückenschmerzen. Die häufigsten Ursachen von Rückenschmerzen sind nicht struktureller Natur - kein Bandscheibenvorfall, keine Nervenquetschungen, keine Instabilität. Viele Menschen setzen Schmerzen mit Schaden gleich und suchen die Ursache dort, wo es wehtut. Aus der Schmerzforschung ist jedoch längst bekannt, dass diese vermeintlich nachvollziehbare und einfache Erklärung nicht stimmt.&nbsp;</p><p>Rückenschmerzen entstehen im Normalfall nicht isoliert an der Wirbelsäule, sondern sind oftmals die Folge eines ungesunden und belastenden Lebensstils mit Stress, wenig Belastung und ungesunder Ernährung. Hinzu kommt, dass Befunde auf einem MRT-Bild häufig als sehr einfache Erklärung für langjährige Schmerzen dienen. Doch dies ist in vielen Fällen ein Irrtum. Auf einem MRT-Bild lassen sich auch bei beschwerdefreien Menschen Bandscheibenwölbungen, Bandscheibenvorfälle oder Abnutzungserscheinungen finden.</p><h2>2. Hartnäckige Gesundheitsmythen sorgen für falsches Sicherheitsgefühl</h2><p>Es gibt keine “falsche Haltung”. Auch Sitzen und Heben sind nicht per se schädlich. Es gibt kein ultimatives Übungsprogramm, das in allen Fällen hilft. Viele der Mythen, die sich seit Jahren hartnäckig halten, vermitteln jedoch genau diese Botschaften und damit ein falsches Gefühl von Sicherheit:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="ed5cc4dd829cc07f95da15c6eac354e2d">“Wenn ich meinen Rücken immer gerade halte, bleibe ich schmerzfrei.”</li><li data-list-item-id="ef672f6659262ea6c734d94ef0469b2f6">“Ich brauche nur eine Spritze, dann sind meine Schmerzen weg.”</li><li data-list-item-id="ee4f2ea03224f25d7d28412dea89d5ac3">“Wenn ich mich operieren lasse, ist meine Bandscheibe wieder gesund.”</li></ul><p>Der Fokus auf solche einfachen Erklärungen mit logischer Lösung und sicherem Effekt ist jedoch irreführend. Er lenkt ab von der Tatsache, dass es sich bei Rückenschmerzen um ein multifaktorielles Problem handelt, das sich mit der Zeit und in Abhängigkeit von vielen Faktoren stetig verändert.&nbsp;</p><h2>3. Alltagserfahrungen können täuschen</h2><p>Ein interessantes Phänomen ist auch die eindimensionale Wahrnehmung von Situationen im Alltag:</p><ul><li data-list-item-id="ed864966aa88734b2ff606a533422c507">“Sitzen ist schlecht für meinen Rücken. Das merke ich doch jeden Tag im Büro.”</li><li data-list-item-id="e0ab3d3c020bfe51bef66d18594d92cc7">“Ich darf nicht schwer heben, das spüre ich sofort im Kreuz.”</li></ul><p>In diesen Fällen sind Mythen in Kombination mit einseitig interpretierten Alltagserfahrungen irreführend.&nbsp;</p><p>Richtig ist, dass einseitige Haltung und Belastung, vor allem in Kombination mit Inaktivität, Unbeweglichkeit und Kraftdefiziten, zu muskulären Verspannungen und in der Folge auch zu Rückenschmerzen führen können. Falsch ist die Annahme, dass Rückenschmerzen durch eine bestimmte Sitzhaltung oder “falsches Heben” entstehen.&nbsp;</p><p>Die Ursachen sind in der Regel vielschichtig und vor allem individuell unterschiedlich:</p><ul><li data-list-item-id="ee2a73e592d4560b9ca874653cf16d8c8">Bei einigen Menschen hat beispielsweise die Psyche einen großen Einfluss auf die Entstehung und Aufrechterhaltung von Rückenschmerzen.</li><li data-list-item-id="e9189ef7c1c8242ccf547c563dbfb6aad">Andere haben aufgrund ihres Lebensstils eine Fehlregulation des Stoffwechsels mit Auswirkungen auf Schmerzsymptome.</li><li data-list-item-id="e769aa938bbc26658d27da37577bc6e33">Bei Frauen in den Wechseljahren können sich Rückenschmerzen aufgrund von hormonellen Veränderungen verstärken.</li><li data-list-item-id="e3734ab0e531a75936e7e35699e047e92">Auch die mit einer Schwangerschaft verbundenen Veränderungen und Belastungen können zu Rückenbeschwerden führen.</li><li data-list-item-id="e790ec284fa07e84d4d800227c9ff5a5c">Und bei manchen Patienten kommen viele verschiedene Ursachen zusammen.&nbsp;</li></ul><h2>4. Neue Erkenntnisse haben es schwer</h2><p>Es dauert erstaunlich lange, bis neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit gelangen. Der Zusammenhang zwischen Hüftbeweglichkeit und Beschwerden in der Lendenwirbelsäule zum Beispiel ist wissenschaftlich bereits gut untersucht. In der breiten Öffentlichkeit sind diese Erkenntnisse aber noch lange nicht richtig angekommen. Die Kraftverteilung zwischen Hüfte und Rücken beeinflusst die Belastung des Rückens beim Heben und Tragen. Eine verminderte Beweglichkeit in der Hüfte wirkt sich also direkt auf die Kompensationsmuster in der Wirbelsäule aus. Auch die Kraft der hüftumgebenden Muskulatur und der Rückenstrecker beeinflussen die Funktion der Wirbelsäule.&nbsp;</p><p>Damit gibt es weitere positive Hebel für die Vermeidung und Reduzierung von Rückenschmerzen, die bislang wenig bekannt sind:</p><ul><li data-list-item-id="e45fa6f64a776d15365c030184052b0fc">Eine kräftige Hüftmuskulatur führt zu weniger Ausweichbewegungen in der Lendenwirbelsäule.</li><li data-list-item-id="ec1271b9521b8405eff2d689f8ca408c1">Ein starker Rückenstrecker in Kombination mit guter Bauch- und Flankenmuskulatur ermöglicht bessere Bewegungskontrolle und weniger strukturelle Belastung auf die Wirbelsäule im Alltag.</li><li data-list-item-id="e73b8c421b65da2ca8d0244591bce5b08">Ein koordiniertes Zusammenspiel zwischen Hüfte und Rücken ermöglicht effiziente und ökonomische Bewegungsabläufe.</li></ul><p>Aber auch hier gilt: Voraussetzung für eine effektive Behandlung ist die individuelle Untersuchung und ein auf die Befunde abgestimmtes Therapiekonzept. Das Verhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit ist letztendlich entscheidend.&nbsp;</p><h2>5. Verantwortung für sich selbst zu übernehmen ist unbequem</h2><p>Die umfassende Untersuchung mit konservativer Therapie und Umstellung eines ungesunden Lebensstils kostet Zeit und Energie. Viele Patienten scheuen diese Eigenverantwortung und verlassen sich lieber auf Konzepte oder operative Eingriffe, die eine einfache und schnelle Lösung versprechen, ohne eine Veränderung der Lebensgewohnheiten zu fordern.&nbsp;</p><p>Für eine Operation an der Wirbelsäule gibt es klare Indikationen, dazu gehören schwerwiegende neurologische Symptome wie Lähmungserscheinungen oder Blasenstörungen. In allen anderen Fällen sollte eine intensive konservative Therapie inklusive Schmerzmedikamenten, Physiotherapie, Training sowie das Erlernen von Schmerzbewältigungsstrategien an erster Stelle stehen. Wenn sich dadurch keine Linderung erzielen lässt und relevante Kompressionen von Rückenmark und Nerven oder Instabilitäten vorliegen, ist die erneute Prüfung einer OP-Indikation sinnvoll.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/1920_260302sebastiankatscher.jpg?99913"><p><strong>Unsere Experten für Ihre Berichterstattung</strong></p><p><strong>Dr. med. Sebastian Katscher</strong></p><p>Chefarzt Interdisziplinäres Wirbelsäulenzentrum und Neurotraumatologie der Sana Kliniken Landkreis Leipzig, Facharzt für Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Sportmedizin, Orthopädie und Unfallchirurgie&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/260302sebastiankatscher/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c00438d3-a541-45fd-a40e-759315f0d085/1920_260302margitgroth.jpg?57807"><p><strong>Margit Groth</strong></p><p>Sportwissenschaftlerin (M.Sc.) der Sana Kliniken Landkreis Leipzig, Schwerpunkte: Medizinische Trainingstherapie; Reha-Lizenz für Orthopädie, Neuroathletiktraining, Functional Training</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c00438d3-a541-45fd-a40e-759315f0d085/260302margitgroth/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Der Tag der Rückengesundheit am 15. März 2026 bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><span><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong></span><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274"><span><strong><u>Media Kits</u></strong></span></a><span>.</span></p><p><span>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;</span><br><span>Gerne stellen wir den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / JackF von Getty Images Signature</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Orthopaedie,Borna]]></category>
            <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/4b92a263-527d-4975-bb33-a8cdc15baf4e/260302symbolbilduumlbunghuumlfteundruumlckengruppe.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild &amp;Uuml;bung f&amp;uuml;r H&amp;uuml;fte und R&amp;uuml;cken in der Gruppe]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild &amp;Uuml;bung f&amp;uuml;r H&amp;uuml;fte und R&amp;uuml;cken in der Gruppe]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Information: Abend rund um die Geburt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/information-abend-rund-um-die-geburt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/information-abend-rund-um-die-geburt/</guid><pp:caseid>738084</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>Werdende Eltern haben viele Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby. Antworten darauf gibt das Team der Geburtshilfe beim regelmäßigen Informationsabend im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont. Der nächste Termin findet <strong>am Dienstag, 10. März, um 17.30 Uhr</strong> im Vortragsraum „Blauer Salon“ des Klinikums statt.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Veranstaltung richtet sich an werdende Eltern und Interessierte, die sich frühzeitig über die Möglichkeiten der Geburtshilfe informieren möchten. Ärztinnen, Ärzte und Hebammen stellen die Abläufe rund um die Geburt vor, beantworten Fragen und geben Einblicke in die Betreuung im Kreißsaal. Im Anschluss haben die Teilnehmenden Gelegenheit, die Räumlichkeiten der Geburtshilfe im Rahmen einer Führung kennenzulernen. Für individuelle Anliegen können darüber hinaus Termine in der Hebammen- oder Oberarztsprechstunde vereinbart werden.</span></p><h2><span><strong>Geburtshilfe mit Perinatalzentrum Level II</strong></span></h2><p><span>Die Geburtshilfe des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont begleitet jährlich rund 1.200 Geburten und ist als familienfreundliche Geburtshilfe bekannt. Das Haus ist nach den Kriterien von Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Unicef als „Babyfreundliches Krankenhaus“ zertifiziert und legt großen Wert auf eine bindungsfördernde Betreuung von Mutter und Kind.</span></p><p><span>Besondere Sicherheit bietet das angeschlossene Perinatalzentrum Level II. In enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und der Neonatologie können hier auch Frühgeborene ab der 29. Schwangerschaftswoche sowie Kinder mit besonderen medizinischen Voraussetzungen versorgt werden.</span></p><p><span>Neu im Angebot der Geburtshilfe ist der hebammengeleitete Kreißsaal. Dieses Modell richtet sich an gesunde Schwangere mit unauffälligem Schwangerschaftsverlauf, die sich eine besonders natürliche und selbstbestimmte Geburt wünschen. Während der Geburt werden sie ausschließlich von erfahrenen Hebammen begleitet, bei Bedarf steht das ärztliche Team des Klinikums jederzeit zur Verfügung. Voraussetzung für die Teilnahme sind zwei persönliche Vorgespräche mit einer Hebamme aus dem Kreißsaal, in denen medizinische Kriterien geprüft sowie individuelle Wünsche und Erwartungen besprochen werden.</span></p><h2><span><strong>Elternschule und Unterstützung in besonderer Lebensphase</strong></span></h2><p><span>Ergänzt wird das Angebot durch die Elternschule des Klinikums. Sie begleitet werdende und junge Eltern mit einem umfassenden Kursprogramm, von Geburtsvorbereitung über Rückbildung bis hin zu Notfalltrainings oder Babymassage. Die Kurse werden von erfahrenen Hebammen und zertifizierten Fachkräften geleitet.</span></p><p><span>Auch über die Geburt hinaus erhalten Familien Unterstützung: Auf der Wochenbettstation sowie in der Kinderklinik stehen sogenannte Babylotsinnen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Die qualifizierten Fachkräfte helfen frühzeitig Unterstützungsbedarfe zu erkennen und vermitteln bei Bedarf an passende regionale Angebote wie Beratungsstellen, Frühe Hilfen, psychologische Unterstützung oder Eltern-Kind-Kurse. Die Gespräche sind vertraulich, freiwillig und kostenlos.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b0389d2b-2906-4878-b1ef-927cf2df3d54/1920_kreiszligsaal_flur.png?10000"><p><i>Kreißsaal Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b0389d2b-2906-4878-b1ef-927cf2df3d54/kreiszligsaal_flur/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 14:45:02 +0100</pubDate>
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                        <title>Sana Klinikum Hameln eröffnet Hebammenkreißsaal</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-klinikum-hameln-eroeffnet-hebammenkreisssaal/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-klinikum-hameln-eroeffnet-hebammenkreisssaal/</guid><pp:caseid>738071</pp:caseid><pp:subtitle>Natürlich, sicher, selbstbestimmt gebären</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Sana Klinikum Hameln eröffnet einen hebammengeleiteten Kreißsaal (HKS). Schwangere, die sich eine natürliche, selbstbestimmte und interventionsarme Geburt wünschen, eingebettet in die Sicherheit eines modernen Klinikums mit Kinderklinik und Perinatalzentrum Level 2, können sich ab sofort über die Hebammensprechstunde im HKS anmelden. Damit wird das bestehende geburtshilfliche Angebot mit seinem bewährte interprofessionellen Betreuungskonzept und erfahrenen Team erweitert.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Im hebammengeleiteten Kreißsaal wird die Geburt eigenständig und verantwortungsvoll von erfahrenen Hebammen betreut, die den natürlichen Verlauf der Geburt ohne größere medizinische Interventionen unterstützen. „Die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse der Gebärenden stehen auch hier im Mittelpunkt. Wir begleiten die Frauen in einer ruhigen, geschützten Atmosphäre, in der sie ihre Geburt sehr bewusst und selbstbestimmt erleben können“, erklärt Birgit Neumann, Leitung des Kreißsaals am Sana Klinikum Hameln.</span></p><h2><span><strong>Eine Ergänzung zur klassischen Geburtshilfe</strong></span></h2><p><span>Der hebammengeleitete Kreißsaal ist Teil einer modernen, ganzheitlichen Geburtshilfe. Er folgt dem Grundsatz: so wenig Interventionen wie möglich, so viel Sicherheit wie nötig.</span></p><p><span>Ziel ist es, die natürlichen Ressourcen der Gebärenden zu stärken und den Geburtsprozess möglichst interventionsarm zu begleiten. Zeigt sich während der Geburt medizinischer Unterstützungsbedarf, etwa bei Komplikationen, Auffälligkeiten im Geburtsverlauf oder auf Wunsch nach einer Periduralanästhesie (PDA), werden Ärztinnen und Ärzte gezielt hinzugezogen. Dies ist ohne Wechsel der Räumlichkeiten und in enger Abstimmung mit der betreuenden Hebamme möglich. Auch die Zusammenarbeit mit dem Team der angrenzenden Kinderklinik mit Perinatalzentrum Level 2 ist jederzeit gewährleistet.</span></p><p><span>Chefarzt Dr. Thomas Noesselt betont die Bedeutung des neuen Konzepts für das Klinikum: „Der hebammengeleitete Kreißsaal ist ein Modell, das ich mir für unser Haus sehr gewünscht habe. Die Ergänzung unseres Kreißsaals um dieses Konzept, ist ein wichtiger Schritt für unsere Geburtshilfe. Wir haben eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Hebammen, Ärztinnen und Ärzten, die wir auch bei dem neuen Konzept leben.“ Brigit Neumann ergänzt: “Mit dem hebammengeleiteten Kreißsaal schaffen wir ein zusätzliches Angebot, das Frauen stärkt und ihnen Vertrauen in den eigenen Körper gibt. Zudem stärken wir gezielt die Rolle der Hebammen und setzen ein weiteres Zeichen für unsere moderne, familienorientierte und qualitätsgesicherte Geburtshilfe.”</span></p><h2><span><strong>Voraussetzungen und Anmeldung</strong></span></h2><p><span>Eine Geburt im hebammengeleiteten Kreißsaal ist für gesunde Schwangere mit unauffälligem Schwangerschaftsverlauf vorgesehen. Voraussetzung für die Teilnahme am HKS sind zwei persönliche Vorgespräche mit einer Hebamme aus dem Kreißsaal, in denen medizinische Kriterien geprüft sowie individuelle Wünsche und Erwartungen besprochen werden.</span></p><p><span><strong>Eine Anmeldung ist zwischen der 24. und 26. Schwangerschaftswoche erforderlich und erfolgt telefonisch unter der Nummer des Kreißsaals: 05151 / 97 13 15.</strong></span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/cac314e6-a445-4933-9367-42b6853cd3d9/1920_20260305_dasteamdergeburtshilfefreutsichuumlberdieeroumlffnungdeshks.jpg?10000"><p><i>Großes Team kleine Wunder.</i><br><i>Das Team der Geburtshilfe freut sich über die Eröffnung des Hebammengeleiteten Kreißsaals</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/cac314e6-a445-4933-9367-42b6853cd3d9/20260305_dasteamdergeburtshilfefreutsichuumlberdieeroumlffnungdeshks/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 14:14:02 +0100</pubDate>
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                        <title>Rückenschmerzen, Osteoporose und Arthrose: Was Frauen in den Wechseljahren wissen müssen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-osteoporose-und-arthrose-was-frauen-in-den-wechseljahren-wissen-muessen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-osteoporose-und-arthrose-was-frauen-in-den-wechseljahren-wissen-muessen/</guid><pp:caseid>737260</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Der Rückgang von Östrogen spielt eine wichtige Rolle bei Gelenk- und Rückenschmerzen von Frauen in der Peri- und Postmenopause. Wer die Zusammenhänge kennt, kann Beschwerden besser einordnen und gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal gezielte Maßnahmen ergreifen, um Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Sieben Fakten, die Frauen in den Wechseljahren kennen sollten!</strong></p><p><strong>1. Schmerzen nehmen </strong><span><strong>vor allem in der Menopause</strong></span><strong> zu</strong></p><p>Viele Frauen berichten, dass Rücken- und Gelenkschmerzen besonders in den Wechseljahren oder danach beginnen oder stärker werden. Das ist kein Zufall: In dieser Lebensphase sinkt der Östrogenspiegel deutlich, was den Bewegungsapparat beeinflussen kann.</p><p><strong>2. Östrogen schützt Gelenke und Bandscheiben</strong></p><p>Östrogen wirkt nicht nur auf den Zyklus, sondern auch auf Knorpel, Bandscheiben und Knochen. Es kann Entzündungen bremsen, den Gewebeabbau verlangsamen und Schmerzprozesse günstig beeinflussen. Deshalb gilt das Hormon als wichtiger Schutzfaktor für Gelenke und Rücken.</p><p><strong>3. Weniger Östrogen kann mehr Verschleiß bedeuten</strong></p><p>Nach der Menopause fehlen die schützenden Effekte teilweise. Studien zeigen, dass entzündliche Prozesse zunehmen und degenerative Veränderungen wie Arthrose oder Bandscheibenversch<span>lei</span>ß sowie Osteoporose&nbsp;schneller voranschreiten können. Das erklärt, warum Frauen häufiger betroffen sind als Männer gleichen Alters.</p><p><strong>4. Schmerzen sind nicht einfach „normal“</strong></p><p>Frauen sollten Gelenk- und Rückenschmerzen in oder nach den Wechseljahren nicht einfach hinnehmen. Die Beschwerden können mit hormonellen Veränderungen zusammenhängen und sollten ärztlich abgeklärt werden, insbesondere wenn sie anhalten oder den Alltag einschränken.</p><p><strong>5. Hormonersatztherapie kann helfen, ist aber kein Heilmittel für alle Frauen</strong></p><p>In bestimmten Fällen kann eine Hormonersatztherapie (HRT) Schmerzen lindern oder den Gelenkverschleiß verlangsamen. Sie ist jedoch nicht für jede Frau geeignet und muss individuell mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden, da sie in Einzelfällen auch&nbsp;Risiken haben kann.</p><p><strong>6. Bewegung ist ein zentraler Therapiebaustein</strong></p><p>Regelmäßige Bewegung, Muskelaufbau und Physiotherapie sind entscheidend, um Gelenke zu stabilisieren, Schmerzen zu reduzieren und beweglich zu bleiben. Schon moderates Training kann langfristig einen großen Unterschied machen.</p><p><strong>7. Der Lebensstil ist entscheidend</strong></p><p>Eine entzündungsarme Ernährung, ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Kalzium, gesunder Schlaf, Stressabbau und Gewichtskontrolle unterstützen die Gelenk- und Knochengesundheit zusätzlich und können Beschwerden positiv beeinflussen.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fcdad78d-a628-4c17-b77b-c6d8122c53c3/1920_240517-dr.med.petrabuumlchin.jpg?31278"><p><strong>Unsere Expertin für Ihre Berichterstattung</strong></p><p><strong>Dr. med. Petra Büchin</strong></p><p>Chefärztin am Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Rückentherapie, Karl-Olga-Krankenhaus, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Fachärztin für Allgemeine Chirurgie, Mikronährstoffcoach, bioidentischer Hormoncoach und funktionelle Therapeutin</p><p><strong>Der Tag der Rückengesundheit am 15. März 2026 bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><i>Symbolbild: Canva / Prostock-studio</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Orthopaedie,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Adipositas in der Geburtshilfe: Darum haben übergewichtige Frauen mehr Risiken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/adipositas-in-der-geburtshilfe-darum-haben-uebergewichtige-frauen-mehr-risiken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/adipositas-in-der-geburtshilfe-darum-haben-uebergewichtige-frauen-mehr-risiken/</guid><pp:caseid>736195</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Etwa jede sechste schwangere Frau hat einen Body-Mass-Index von 30 oder darüber. Das hat Konsequenzen für die Geburtshilfe. Denn bei übergewichtigen Frauen gibt es zusätzliche Risiken, die bei der Betreuung der Schwangerschaft und der Geburt berücksichtigt zu berücksichtigen sind.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e8d86ee4-761d-4003-b123-1e6212e67dc7/1920_schmidtmarkus1.jpg?14731"><p>Prof. Dr. med. Markus Schmidt, Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Sana Kliniken Duisburg, ist Experte für Adipositas in der Geburtshilfe. Er erklärt die Risiken: „Frauen mit Adipositas haben im Vergleich zu normalgewichtigen Frauen ein erhöhtes Risiko für Totgeburten, benötigen häufiger einen Kaiserschnitt und erleben öfter erfolglose Geburtseinleitungen. Das stellt für die betroffenen Frauen eine große körperliche und seelische Belastung dar.“</p><h2>Eingeschränkte Funktion der Plazenta</h2><p>Die Plazenta (Mutterkuchen) versorgt das ungeborene Baby mit Nährstoffen und Sauerstoff. Bei Frauen mit Adipositas ist der Mutterkuchen häufig nicht ausreichend leistungsfähig. Typischerweise besteht eine erhöhte Insulinresistenz. Das bedeutet, dass der Körper immer mehr Insulin benötigt, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Diese Stoffwechselveränderung kann die Entwicklung der Plazenta negativ beeinflussen. In Kombination mit weiteren Begleiterkrankungen, zunehmendem Alter und einem ungesunden Lebensstil kann sich dies ungünstig auf den Geburtsverlauf auswirken.</p><p>„Wichtig ist, dass wir niemanden ängstigen wollen“, betont Markus Schmidt. „Das Risiko ist zwar erhöht, insgesamt jedoch gering. Dennoch ist mir eine umfassende Aufklärung und die sorgfältige Dokumentation der Krankengeschichte sehr wichtig, damit keine Begleiterkrankungen übersehen werden. Auch dann nicht, wenn sie den Betroffenen zunächst für die Geburt unwichtig erscheinen.“ Auf Basis der individuellen Gesamtsituation empfiehlt der Spezialist manchen Frauen mit Adipositas eine aktive Geburtseinleitung.</p><h2>Geburtseinleitung dauert länger als üblich</h2><p>Übergewichtige Frauen benötigen in der Regel deutlich mehr Zeit bis zum Einsetzen der Wehen als normalgewichtige Frauen. Die übliche medizinische Definition einer erfolglosen Einleitung – in der Fachsprache als „Failed Induction“ bezeichnet – ist daher in diesen Fällen oft nicht anwendbar.</p><p>„Bei Frauen mit Adipositas sind drei bis vier Tage für eine Geburtseinleitung normal. Das erkläre ich im Gespräch mit den Patientinnen sehr genau, um unrealistischen Erwartungen vorzubeugen. Manche Frauen gehen davon aus, dass ihr Kind innerhalb eines Tages nach der Medikamentengabe geboren wird. So schnell verläuft dieser Prozess in der Regel nicht.“ Eine Geburtseinleitung ist ein Vorgang über Tage, nicht über Stunden. Erst wenn am Ende dennoch ein Kaiserschnitt notwendig wird, spricht man tatsächlich von einer erfolglosen Einleitung. Da aussagekräftige Studien fehlen, gibt es bislang keine eindeutige Empfehlung, welche Methoden der Geburtseinleitung für adipöse Schwangere am besten geeignet sind.</p><h2>Mehr Zeit statt höherer Dosierung</h2><p>Bei Frauen mit Adipositas ist meist Geduld der entscheidende Faktor für einen erfolgreichen Geburtsverlauf. Ärztinnen und Ärzte sollten nicht direkt mit einer höheren Medikamentendosierung beginnen, sondern zunächst die Standarddosierung anwenden. Führt diese nicht zum gewünschten Erfolg, kann die Dosis nach entsprechender Aufklärung der Patientin vorsichtig gesteigert werden. Voraussetzung dafür ist eine engmaschige medizinische Überwachung.</p><p><i>Symbolbild: Canva / Leandro Santiago von Getty Images</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Gynaekologie,Adipositastherapie]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:49:05 +0100</pubDate>
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                        <title>Warum sarkopene Adipositas ein unterschätztes Gesundheitsrisiko ist</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/warum-sarkopene-adipositas-ein-unterschaetztes-gesundheitsrisiko-ist/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/warum-sarkopene-adipositas-ein-unterschaetztes-gesundheitsrisiko-ist/</guid><pp:caseid>736224</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ein normales Körpergewicht gilt häufig als Zeichen guter Gesundheit. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass eine ungünstige Körperzusammensetzung aus niedriger Muskelmasse und erhöhtem Fettanteil, die sogenannte sarkopene Adipositas, mit erhöhten Gesundheitsrisiken verbunden ist.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/1920_professortimmbauer.jpg?29558"><p>Viele Menschen verlassen sich bei der Einschätzung ihrer Gesundheit auf eine einfache Zahl: das Körpergewicht. Liegt der Body-Mass-Index (BMI) im Normbereich, gilt man als gesund. Doch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass diese Rechnung oft nicht aufgeht. Denn entscheidend ist nicht nur, wie viel wir wiegen, sondern woraus unser Körper besteht. Eine besonders riskante Konstellation ist die sarkopene Adipositas, das heißt wenig Muskelmasse bei gleichzeitig erhöhtem Fettanteil.</p><h2>Wenn die Waage trügt</h2><p>Sarkopene Adipositas ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Betroffene wirken häufig schlank oder allenfalls leicht übergewichtig. Der BMI liegt im grünen Bereich und doch fehlt dem Körper ein entscheidender Schutzfaktor: aktive Muskelmasse. Professor Timm Bauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach, erklärt: „Der BMI sagt oft wenig darüber aus, ob ein Körper leistungsfähig oder metabolisch gesund ist. Dieser Wert kann eine ungünstige Körperzusammensetzung komplett verschleiern.“</p><h2>Muskelabbau beginnt früher, als viele denken</h2><p>Muskelverlust ist kein Phänomen des hohen Alters. Schon ab dem mittleren Erwachsenenalter beginnt die Muskelmasse abzunehmen, in vielen Fällen geschieht dies unbemerkt. Gleichzeitig nimmt Fettgewebe leichter zu oder bleibt bestehen. Das Körpergewicht verändert sich kaum, doch die Zusammensetzung verschiebt sich zunehmend in eine ungünstige Richtung. „Viele Menschen glauben, Muskelabbau sei erst im Alter relevant“, so Timm Bauer. „Dabei beginnt dieser Prozess oft Jahrzehnte früher.“</p><h2>Warum fehlende Muskeln das Herz belasten</h2><p>Muskeln sind weit mehr als ein Teil des Bewegungsapparates. Sie spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel, wirken entzündungshemmend und unterstützen die Regulation des Blutzuckers. Fehlen diese zusätzlichen Funktionen der Muskulatur, steigt die Belastung für Herz und Gefäße. Studien zeigen, dass Menschen mit niedriger Muskelmasse häufiger eine Arteriosklerose entwickeln. Dies ist ein wichtiger Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Besonders kritisch ist die Kombination aus Muskelarmut und erhöhtem Fettanteil. „Muskeln wirken wie ein Schutzorgan für das Herz“, betont der Kardiologe. „Gehen sie verloren, steigt das kardiovaskuläre Risiko deutlich.“</p><h2>Höheres Sterberisiko trotz Normalgewicht</h2><p>Sarkopene Adipositas ist mit einer erhöhten Gesamtsterblichkeit verbunden. Und zwar unabhängig vom Körpergewicht. Entscheidend ist nicht, ob jemand dünn oder kräftig wirkt, sondern ob ausreichend Muskelmasse vorhanden ist. Die gute Nachricht dabei: Sarkopene Adipositas ist kein Schicksal. Muskelmasse lässt sich erhalten und aufbauen, auch im höheren Alter noch. Gezieltes Krafttraining, ausreichende Proteinzufuhr und frühzeitige Prävention können den Muskelabbau bremsen oder sogar umkehren. Timm Bauer fasst die aktuellen Erkenntnisse zusammen: „Die Muskelgesundheit ist einer der am stärksten beeinflussbaren Gesundheitsfaktoren. Wer rechtzeitig handelt, kann viel für Herz, Stoffwechsel und Lebensqualität tun.“</p><p><strong>Lesetipp: </strong><a href="https://www.sana.de/newsroom/hybridtraining-fuers-herz/" target="_blank">Hybridtraining fürs Herz</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie,Adipositastherapie]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:48:08 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/c4062933-4ed0-45a4-87e6-bc5b9eca30ef/260219infografiksarkopeneadipositas.png?56448</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Infografik sarkopene Adipositas]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Infografik sarkopene Adipositas]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Eingriffe nach massivem Gewichtsverlust: Wann zahlt die Kasse?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/eingriffe-nach-massivem-gewichtsverlust-wann-zahlt-die-kasse/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/eingriffe-nach-massivem-gewichtsverlust-wann-zahlt-die-kasse/</guid><pp:caseid>736211</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Viele Menschen mit massiver Fettleibigkeit erleben nach einer erfolgreichen metabolischen Operation einen starken Gewichtsverlust. Dieser Erfolg kann das Leben deutlich verbessern. Gleichzeitig bleibt bei vielen Betroffenen überschüssige Haut zurück, die massive körperliche Probleme verursacht und auch das Wohlbefinden einschränkt.&nbsp;</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die bariatrische Chirurgie, also operative Eingriffe an der Verdauungsstrecke, bietet eine wirksame Therapie für schwer betroffene Patienten mit klinischer Adipositas. Diese Eingriffe können zu einem großen Gewichtsverlust führen. Das hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit, da sich das Risiko für chronische Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen verringert.&nbsp;</p><h2>Lebensqualität verbessert sich</h2><p>Nach dem massiven Gewichtsverlust infolge dieser Operationen entstehen jedoch oft Hautfalten und -lappen, die zu umfangreichen Beschwerden führen. Zu den typischen Problemen gehören:</p><ul><li data-list-item-id="e6c5bb2d9a9a3f7fe3104654d75d1ef2f">wiederkehrende Hautentzündungen und Pilzinfektionen</li><li data-list-item-id="ef07edf9403e0bc7bf2210ba0a6b91ee2">Schmerzen durch Reibung</li><li data-list-item-id="ec1c7a774745a858b8a938529f384b338">Probleme bei der Körperhygiene</li><li data-list-item-id="e1b68c4e833876a2c2c8ef47f7c3c7248">Einschränkungen bei sportlichen Aktivitäten und im Alltag</li><li data-list-item-id="e4e455ebc0fad2f0c04dd8217f78554b7">psychische Belastungen durch verändertes Körperbild</li></ul><p>Die plastisch chirurgische Korrektur durch Wiederherstellungsoperationen kann diese Symptome sehr gut beseitigen oder mindestens stark lindern. Eine neue <a href="https://journals.lww.com/plasreconsurg/abstract/9900/patient_reported_outcome_measures_following.2852.aspx" target="_blank">Übersichtsarbeit</a> belegt, dass sich nach Beseitigung der funktionellen Beschwerden auch Lebensqualität und Zufriedenheit der Patienten verbessern. Die operativen Ergebnisse sind daher nicht nur unter funktionellen Gesichtspunkten, sondern auch in ästhetischer und psychosozialer Hinsicht relevant.&nbsp;</p><h2>Risiken</h2><p>Wie nach jedem operativen Eingriff kann es zu Störungen der Wundheilung oder Infektionen kommen. Schwere Komplikationen sind selten, treten aber häufiger auf bei höherem Body-Mass-Index, älteren Patienten, Nikotinkonsum oder <a href="https://journals.lww.com/prsgo/fulltext/2024/05005/21__complication_rates_following_body_contouring.31.aspx" target="_blank">Vitamindefiziten</a>.</p><h2>Kostenübernahme uneinheitlich</h2><p>Die Kostenübernahme für Wiederherstellungsoperationen durch die gesetzlichen Krankenversicherungen ist in Deutschland nicht klar geregelt. Die Entscheidung erfolgt in der Regel für den Einzelfall. Daher sollten Patienten die Erstattung durch ihre Versicherung vorab individuell klären lassen. Wichtig für die Kostenträger ist der Nachweis, dass es sich um eine medizinisch notwendige Operation handelt, denn rein ästhetisch motivierte&nbsp;Eingriffe werden nicht übernommen.&nbsp;</p><p>Nach eingehender Untersuchung durch Spezialisten ist eine schriftliche und fotografische Dokumentation erforderlich. Neben Größe und Gewicht sind auch spezifische Parameter wie Waist to Height Ratio sowie Waist to Hip Ratio relevant. Zudem muss angegeben werden, wie lange das Zielgewicht bisher gehalten wurde. All diese Befunde müssen dann für die Versicherung in einen ausführlichen Kostenübernahmeantrag zusammengefasst werden.&nbsp;</p><h2>Worauf Patienten achten sollten</h2><p>Die folgenden Empfehlungen können die Chancen auf eine erfolgreiche Kostenübernahme erhöhen:</p><ul><li data-list-item-id="e017248b0b78df681806ae8b8603d65e9">Professionelle ärztliche Begleitung und Antragstellung durch ein spezialisiertes Zentrum der Plastischen Chirurgie.</li><li data-list-item-id="e068cd90ec8497f64a4a117af42bbb281">Akte mit Befundberichten und Diagnosen, Fotodokumentation der betroffenen Regionen aus mehreren Perspektiven, Nachweisen über Gewichtsverlauf und Stabilität des erreichten Gewichts.</li><li data-list-item-id="e9ed3cd6a928cbc2c128db49f6b6be44c">Bei Ablehnung lässt sich Widerspruch einlegen. Patienten können sich zusätzlich auch an Patientenberatungsstellen und Selbsthilfegruppen wenden.</li></ul><p>Viele Betroffene empfinden die unklare Erstattungslage als belastend. Der Eindruck, dass die medizinische Notwendigkeit nicht anerkannt wird, ist frustrierend. Die Begleitung durch Spezialisten sowie der Austausch mit anderen Patienten kann unterstützen.</p><h2>Unsere Experten&nbsp;</h2><p><strong>Dr. med. Sixtus Allert</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Sana Klinikum Hameln-Pyrmont &nbsp;</p><p><strong>Prof. Dr. med. Christoph Andree</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Sana Krankenhaus Gerresheim</p><p><strong>PD Dr. med. Andreas Wolter&nbsp;</strong></p><p>Leitender Arzt am Zentrum für Postbariatrische Chirurgie und Liposuktion, Sana Krankenhaus Gerresheim</p><p><strong>PD Dr. med. Khaled Dastagir</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie | Zentrum für Schwerbrandverletzte, Sana Klinikum Offenbach</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Adipositastherapie]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:46:19 +0100</pubDate>
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                        <title>Zukunftsstation erneut gestartet</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/zukunftsstation-erneut-gestartet/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zukunftsstation-erneut-gestartet/</guid><pp:caseid>736130</pp:caseid><pp:subtitle>Auszubildende übernehmen die Verantwortung für eine Station</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Nach intensiver Vorbereitung ist das Ausbildungsprojekt „Zukunftsstation“ am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont gestartet. Wie auch 2025 übernehmen die Auszubildenden des dritten Lehrjahres eigenverantwortlich die Leitung einer Station und das in diesem Jahr sogar über einen Zeitraum von vier Wochen.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Insgesamt 20 angehende Pflegefachkräfte erhalten so die Möglichkeit, ihre fachlichen und organisatorischen Kompetenzen in einem realistischen, zugleich geschützten Umfeld anzuwenden und weiterzuentwickeln. Begleitet werden sie während des Projekts vom Stationsteam der Station B3, vom Sana Bildungszentrum für Gesundheitsberufe sowie von erfahrenen Praxisanleitern.</span></p><p><span>„Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr freuen wir uns sehr, die Zukunftsstation nun erneut umsetzen zu können und das sogar über einen längeren Zeitraum“, sagt Göran Knösch, Pflegedirektor des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont. „Die Auszubildenden haben sich intensiv vorbereitet und bekommen nun erneut die Chance, Verantwortung zu übernehmen und wertvolle Erfahrungen für ihren weiteren Berufsweg zu sammeln.“</span></p><p><span>Auch Magdalena Brunner-Baran, Schulleiterin des Sana Bildungszentrums, betont den Mehrwert des Projekts: „Die Zukunftsstation stärkt die Fachkompetenz, das Selbstvertrauen und die Selbstständigkeit unserer Auszubildenden, die kurz vor Ende ihrer dreijährigen Ausbildung stehen. Die Projektphase erleichtert den Übergang ins Berufsleben und macht das Konzept Zukunftsstation zu einem echten Gewinn für die Pflegeausbildung.“</span></p><p><span>Als Examenskurs bringen die Auszubildenden bereits umfangreiche Erfahrungen aus ihren praktischen Einsätzen auf verschiedenen Stationen mit. Dennoch stellt die Zukunftsstation eine besondere Herausforderung dar, denn vier Wochen lang erleben sie jetzt die gesamte Komplexität des Pflegeberufs gebündelt und wachsen dabei auch als Team enger zusammen. Eigenverantwortlich übernehmen sie die Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten und setzen ihr Wissen ein. Das examinierte Pflegepersonal bleibt bewusst im Hintergrund, steht jedoch jederzeit beratend zur Verfügung, unterstützt bei Bedarf und übernimmt auch die Tätigkeiten, die ausschließlich examinierten Fachkräften vorbehalten sind, wie beispielsweise die Ausgabe von Medikamenten.</span></p><p><span>„Unser Ziel ist es, den Auszubildenden eine möglichst realitätsnahe Praxiserfahrung zu bieten und sie optimal auf den Berufseinstieg vorzubereiten“, so Brunner-Baran. „Wir wünschen allen eine spannende und erfolgreiche Zeit und vor allem auch ganz viel Spaß.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/54f3405f-cbd9-4f9e-bb17-7a81a0b465ba/1920_teamleitungsusannealbertuumlbergibtdenstaffelstabihrerstationandieauszubildenden.jpg?10000"><p><i>Teamleitung Susanne Albert übergibt den Staffelstab ihrer Station an die Auszubildenden</i></p><p>&nbsp;<a href="https://www.sana.de/newsroom/media-library/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 17:48:52 +0100</pubDate>
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                        <title>Hameln wird zum Treffpunkt für die Pflege von morgen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/hameln-wird-zum-treffpunkt-fuer-die-pflege-von-morgen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/hameln-wird-zum-treffpunkt-fuer-die-pflege-von-morgen/</guid><pp:caseid>736127</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Klinikum richtet 2. Regionalen Pflegekongress in Hameln aus</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Wie sieht die Pflege der Zukunft aus – menschlich, modern und gleichzeitig leistungsfähig? Mit dieser Frage beschäftigt sich am 16. April 2026 der 2. Hamelner Pflegekongress „Pflege bewegt“, zu dem das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont Fachkräfte aus dem gesamten Weserbergland und darüber hinaus ins Weserberglandzentrum einlädt. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr baut das Klinikum die Veranstaltung weiter aus und positioniert sich damit als wichtiger Impulsgeber für die Weiterentwicklung der professionellen Pflege in der Region. Von 9 bis 17 Uhr kommen Pflegefachpersonen aus stationären und ambulanten Einrichtungen, Auszubildende, Studierende, Lehrende sowie Führungskräfte und Entscheidungsträger aus Gesundheitswesen und Politik zusammen, um aktuelle Herausforderungen der Branche zu diskutieren und neue Lösungsansätze kennenzulernen. Die Teilnahme ist kostenfrei, zudem können Fortbildungspunkte bei der unabhängigen Registrierungsstelle „Registrierung beruflich Pflegender“ erworben werden. Weiterhin wir die Veranstaltung mit 8 berufspädagogischen Fortbildungspunkten ausgewiesen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Unter dem Motto „Pflege bewegt“ rückt der Pflegekongress aktuelle Themen, politische Rahmenbedingungen und zukunftsweisende Entwicklungen im Handlungsfeld der Pflege in den Mittelpunkt. „Wir wollen mit dem Kongress ein Zeichen setzen. Pflege soll nicht nur organisiert, sondern aktiv gestaltet werden“, so Maren Engel, Leitung Pflegeentwicklung am Sana Klinikum und ergänzt: „Themen wie Fachkräftesicherung, Frauengesundheit, Diversität, ethische Verantwortung oder innovative Arbeitsmodelle stehen deshalb ebenso auf dem Programm wie praxisnahe Workshops und Vorträge renommierter Expertinnen und Experten.“ Ergänzend präsentieren Unternehmen und Partner in einer Industrieausstellung neue Technologien und Produkte für den Berufsalltag. Erstmals wird zudem der „Pflege bewegt Award – Pflege der Zukunft“ verliehen. Auszubildende und Studierende stellen dabei ihre Ideen und Visionen für eine moderne Pflege vor, die besten Projekte werden vor Ort präsentiert und vom Publikum ausgezeichnet.</span></p><p><span>Für die Organisatoren des Kongresses ist dieser mehr als eine reine Fachveranstaltung. „Wir wollen Pflege nicht nur gut organisieren und befähigen, sondern aktiv gestalten. Der Kongress bringt Menschen zusammen, die Ideen teilen, voneinander lernen und konkrete Impulse für ihren Berufsalltag mitnehmen“, sagt Maren Engel aus der Pflegeentwicklung. „So stärken wir die Qualität, Professionalität und Attraktivität der Pflege im Weserbergland. Wir gestalten die Pflege von morgen.“</span></p><p><span>Auch Pflegedirektor Göran Knösch freut sich Professionen rund um die Pflege in Hameln zusammenzubringen: „Unser Kongresstag ist gefüllt mit praxisnahen, zukunftsorientierten und fachlich fundierten Themen rund um die Pflege und die Pflegeausbildung. Wir wollen Impulse für unserer Region setzen, denn gute Pflege entsteht durch Kompetenz, Engagement, Weiterentwicklung und eine starke Ausbildung. Wir freuen uns auf inspirierende Gespräche, bereichernde Perspektiven und den kreativen Austausch.“</span></p><p><span><strong>Alle Interessierten können sich zum Pflegekongress „Pflege bewegt“ am 16. April 2026 im Weserberglandzentrum Hameln über die Homepage des Klinikums anmelden.</strong></span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/8279ef3e-4be8-4782-b739-eb192e34761f/1920_engel.jpg?10000"><p><i>Maren Engel, <span>Leitung Stabstelle Pflegeentwicklung</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/media-library/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 17:20:45 +0100</pubDate>
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                        <title>Adipositaszentrum erneut erfolgreich rezertifiziert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/adipositaszentrum-erneut-erfolgreich-rezertifiziert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/adipositaszentrum-erneut-erfolgreich-rezertifiziert/</guid><pp:caseid>736125</pp:caseid><pp:subtitle>Deutsche Fachgesellschaft bestätigt hohe Qualitätsstandards</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Adipositaszentrum am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont ist bereits zum vierten Mal erfolgreich von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) als Zentrum für Adipositas- und metabolische Chirurgie zertifiziert worden.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Nach der Erstzertifizierung im Jahr 2016 wird die Einrichtung alle drei Jahre erneut von der Fachgesellschaft geprüft, um die Weiterentwicklung und qualitativen Anforderungen an die medizinische Versorgung des Zentrums zu kontrollieren. Neben Mindestfallzahlen werden unter anderem Ergebnisqualität, Komplikationsraten, standardisierte Behandlungsabläufe, personelle und technische Ausstattung sowie die Qualifikation des interdisziplinären Teams bewertet. Das Hamelner Zentrum erfüllte auch dieses Mal die umfassenden Qualitätskriterien, die an ein solches Zentrum gestellt werden.&nbsp;</span></p><p><span>Die adipositaschirurgische Versorgung am Standort begann 2010 mit der ersten Operation. In den vergangenen 16 Jahren wurde der Bereich kontinuierlich ausgebaut und strukturell weiterentwickelt. Heute ist das Zentrum eine feste Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten aus der gesamten Region. Über 150 operative Eingriffe führt die Fachabteilung jährlich durch und wendete dabei neue Techniken an, wie die hochauflösender 3D-Videotechnik, die eine verbesserte räumliche Darstellung und damit ein präzises und sicheres Operieren ermöglicht. Auch die räumliche und technische Ausstattung ist auf die besonderen Bedürfnisse stark übergewichtiger Menschen ausgerichtet.</span></p><h2><span><strong>Adipositas eine chronische Erkrankung mit komplexem Behandlungsbedarf</strong></span></h2><p><span>Adipositas gilt als chronische, fortschreitende Erkrankung mit vielfältigen gesundheitlichen Folgen. Häufig treten Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Schlafapnoe oder orthopädische Beschwerden auf. Wenn konservative Maßnahmen wie Ernährungsumstellung, Bewegungstherapie und Verhaltensprogramme nicht zu einer nachhaltigen Gewichtsreduktion führen, kann ein chirurgischer Eingriff medizinisch sinnvoll sein. Ziel ist die dauerhafte Gewichtsabnahme und die deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Mit viel Erfahrung, Empathie und Wertschätzung begegnet das multiprofessionelle Team den Patientinnen und Patienten und bietet individuelle und nachhaltige Therapieansätze, die weit über den operativen Eingriff hinausgehen. Neben den Chirurgen sind unter anderem Endokrinologen, Gastroenterologen, Ernährungsberater und Psychologen, Physiotherapeuten sowie später auch Spezialisten der Plastischen und ästhetischen Chirurgie am Behandlungsprozess beteiligt. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen und niedergelassenen Partnern sowie Selbsthilfegruppen zeichnet das Zentrum aus.</span></p><p><span>„Die wiederholte Zertifizierung macht unser Team stolz und bestätigt, dass wir die geforderten Qualitätsstandards und Leitlinien dauerhaft erfüllen und unsere Behandlungsergebnisse transparent nachweisen können. Unsere Patientinnen und Patienten können sich sicher fühlen und wissen sich in kompetenten Händen“, sagt Dr. Andreas Hoffmann, Leiter des Adipositaszentrums. Auch Chefarzt Dr. Timm Franzke zeigt sich sehr zufrieden: „Die operative Therapie der Adipositas stellt hohe Anforderungen an Erfahrung, Organisation und technische Ausstattung. Die erneute externe Überprüfung zeigt, dass wir in allen Bereichen, von der Struktur- bis zur Ergebnisqualität verlässlich arbeiten und unseren Patientinnen und Patienten eine sichere Versorgung bieten. Es ist für mich auch Bestätigung des großen Engagements mit dem das gesamte Team arbeitet und ebenso unser Anspruch auch in Zukunft so unseren Patientinnen und Patienten den Weg zu einem gesünderen Leben und mehr Lebensqualität zu öffnen.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bf6ca24f-2ffd-4f24-8407-ee2afd99df24/1920_dasteamdesadipositaszentrumsfreutsichuumlberdierezertifizierung.jpg?10000"><p><i><span>Das Team des Adipositaszentrums freut sich über die Rezertifizierung (v.l.n.r.: Katharina Schrader (Oecotrophologin B.Sc.); Lisa Marie Huntebrinker (Sekretariat Allgemein- und Viszeralchirurgie), Tatiana Dianova (Oberärztin), Constanze Hoffmann-Hewson (Physician Assistant B.Sc.), Dr. Timm Franzke (Chefarzt Allgemein- und Visceralchirurgie), Dr. Andreas Hoffmann (Oberarzt und Leiter Adipositaszentrum, Anne Hoffmann (Fachkoordinatorin Adipositas- u. Metabolische Chirurgie))</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bf6ca24f-2ffd-4f24-8407-ee2afd99df24/dasteamdesadipositaszentrumsfreutsichuumlberdierezertifizierung/" target="_blank"><i>Download und Copyright</i></a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 17:04:17 +0100</pubDate>
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                        <title>Weltadipositastag 2026</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/weltadipositastag-2026/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/weltadipositastag-2026/</guid><pp:caseid>736123</pp:caseid><pp:subtitle>Moderne Therapien bei starkem Übergewicht</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Anlässlich des bundesweiten Adipositastages lädt das Adipositaszentrum am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont am Mittwoch, 4. März, zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Unter dem Titel „Nie wieder XXL: Moderne Therapien bei starkem Übergewicht“ informieren mehrere Fachreferentinnen und -referenten ab 17 Uhr im Casino des Klinikums über aktuelle Therapie- und Unterstützungsmöglichkeiten bei krankhaftem Übergewicht. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Vortragsreihe richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie Interessierte und gibt einen Überblick über konservative und operative Behandlungsoptionen der Adipositastherapie. Thematisiert werden unter anderem das multimodale Konzept mit Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie, die Vorbereitung auf einen möglichen operativen Eingriff sowie die strukturierte und langfristige Nachsorge.</span></p><p><span>Adipositas ist eine chronische Erkrankung, die nicht selten mit Begleit- und Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, Schlafapnoe oder Gelenkverschleiß einhergeht. Viele Betroffene erleben trotz zahlreicher Diät- und Bewegungsprogramme keinen dauerhaften Erfolg. Eine medizinisch begleitete Therapie kann in diesen Fällen neue Perspektiven eröffnen.</span></p><p><span>„Unser Anliegen ist es, verständlich und fachlich fundiert über Ursachen, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren“, sagt Dr. Andreas Hoffmann, Leiter des Adipositaszentrums. „Viele Patientinnen und Patienten profitieren von einem strukturierten, interdisziplinären Ansatz, der sie langfristig begleitet.“</span></p><p><span>Das Adipositaszentrum am Sana Klinikum arbeitet fachübergreifend. Beteiligt sind unter anderem Chirurgie, Endokrinologie, Gastroenterologie, Ernährungsberatung, Psychologie, plastische und ästhetische Chirurgie sowie weitere therapeutische Bereiche. „Die Behandlung von Adipositas erfordert Erfahrung, klare Abläufe und die enge Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen. Dieses Konzept möchten wir im Rahmen der Veranstaltung transparent darstellen und gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern erläutern“, ergänzt Dr. Hoffmann.</span></p><p><span>Im Anschluss an die Vorträge besteht Gelegenheit zu Fragen und zum persönlichen Austausch mit den Referierenden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/99ffa43a-a41a-415a-947c-105f72056ad7/1920_hameln-andreashoffmann.jpg?47443"><p><i><span>Dr. Andreas Hoffmann, Leiter des Adipositaszentrums</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/media-library/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 16:53:40 +0100</pubDate>
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                        <title>Auszeichnung für die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/auszeichnung-fuer-die-klinik-fuer-orthopaedie-und-unfallchirurgie/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/auszeichnung-fuer-die-klinik-fuer-orthopaedie-und-unfallchirurgie/</guid><pp:caseid>733968</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Klinikum Hameln-Pyrmont erreicht höchste Versorgungsstufe in der Endoprothetik</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Großer Erfolg für die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont: Neben der seit Jahren bestehenden Zertifizierung als Endoprothetikzentrum wurde die Fachabteilung nun mit der höchsten Zertifizierungsstufe in Sachen Gelenkersatz ausgezeichnet und darf sich ab sofort „Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung“ (EPZmax) nennen. Damit ist das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont im Umkreis von rund 50 Kilometern die einzige Gesundheitseinrichtung, die die besonders strengen Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) erfüllt.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Zertifizierung erfolgt im Rahmen der bundesweit anerkannten EndoCert-Initiative und steht für höchste medizinische Kompetenz, geprüfte Qualität und messbare Patientensicherheit beim Gelenkersatz. Unabhängige Auditoren bewerten dabei eine Vielzahl von Qualitätsindikatoren, neben Fallzahlen und Qualifikationen der Operateurinnen und Operateure sind standardisierte Abläufe, interdisziplinäre Zusammenarbeit, medizintechnische Ausstattung bis hin zu Hygiene- und Dokumentationsstandards nachzuweisen.</span></p><h2><span><strong>Qualität, Erfahrung und Sicherheit</strong></span></h2><p><span>Wesentliches Merkmal des EPZmax ist, dass nicht nur die Fachabteilung insgesamt, sondern auch die einzelnen Operateure eine definierte Mindestfallzahl von mindestens 100 Prothesen-Operationen im Jahr nachweisen müssen. Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont erfüllt diese anspruchsvollen Kriterien mit gleich fünf besonders erfahrenen Operateuren. Studien belegen, dass Kliniken mit hohen Fallzahlen bessere Behandlungsergebnisse erzielen, sowohl medizinisch als auch im Hinblick auf die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten. „Für eine hochwertige endoprothetische Versorgung sind Spezialisierung, Erfahrung und kontinuierliche Weiterbildung entscheidend. Diese Faktoren werden im Rahmen der Zertifizierung regelmäßig überprüft“, erläutert Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.</span></p><p><span>Die große Routine des Teams spiegelt sich auch in den Fallzahlen wider: Rund 900 Patientinnen und Patienten mit Gelenkerkrankungen an Hüfte, Knie oder Schulter werden jährlich im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont operativ versorgt. Dazu zählen neben Erstimplantationen auch komplexe Wechseloperationen, bei denen bereits eingesetzte künstliche Gelenke ausgetauscht werden müssen, etwa nach Frakturen, Lockerungen oder altersbedingtem Verschleiß. Auch hier verfügt das Team über eine besonders hohe Expertise. Ein besonders aussagekräftiger Qualitätsindikator, auf den die Auditoren schauen, sind die Ergebnisse aus dem Endoprothesenregister Deutschland (EPRD). Die dort ausgewerteten Daten zeigen, dass die Fachabteilung insbesondere bei Hüft- und Knieendoprothesen signifikant bessere Ergebnisse als der bundesweite Durchschnitt erzielt. Die Komplikations- und Revisionsraten liegen deutlich unter den erwarteten Vergleichswerten. Für die Klinik ein klarer Beleg für die hohe Behandlungsqualität und die große Erfahrung des Teams.</span></p><p><span>Dass diese hohe Qualität für die Patientinnen und Patienten unmittelbar spürbar ist, zeigt exemplarisch das Ehepaar Gruper, das sich im EPZ nahezu zeitgleich einer Knie-OP unterzogen hat und nun gemeinsam den Weg mit dem neuen Kniegelenk geht. Bereits fünf Tage nach dem Eingriff wird das Ehepaar in die Reha entlassen, ist höchst zufrieden, schmerzfrei und mobil, teilweise sogar schon ohne Gehhilfe.</span></p><h2><span><strong>Fokus liegt auf personalisiertem Gelenkersatz</strong></span></h2><p><span>Ein zentraler Bestandteil des Behandlungskonzepts ist die konsequent patientenzentrierte Versorgung. Personalisierte Techniken der Prothesenimplantation verbunden mit einem präzisen Einbau ermöglichen es, der natürlichen Anatomie des Patienten zu folgen und so beste Ergebnisse zu erzielen. Moderne minimalinvasive und gewebeschonende OP-Techniken, innovative Narkoseverfahren sowie eine gezielte Schmerztherapie und entsprechende Physiotherapien - vor sowie nach der OP - ermöglichen eine schnellere Erholung. Ziel des bewährten Rapid-Recovery-Konzepts ist es, die Mobilität rasch wiederherzustellen, das bedeutet nach dem so genannten „Forgotten Joint“-Prinzip, dass Patienten im Idealfall vergessen, ein künstliches Gelenk zu besitzen, da es sich völlig natürlich anfühlt.</span></p><h2><span><strong>Erfolgreiche moderne Medizin ist Teamarbeit</strong></span></h2><p><span>Prof. Hankemeier bildet regelmäßig Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland aus und entwickelt Behandlungskonzepte kontinuierlich weiter. Als Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover und als Hospitationszentrum im Fachbereich Orthopädie und Unfallchirurgie setzt sich Prof. Hankemeier für eine exzellente Ausbildung am Standort Hameln ein, vernetzt Mediziner aus ganz Deutschland und ermöglicht ihnen auch immer wieder Einblicke in aktuelle OP-Techniken.&nbsp;</span></p><p><span>„Diese Zertifizierung ist eine Teamleistung. Mein herzlicher Dank gilt allen Mitarbeitenden, von der Pflege über die Physiotherapie bis hin zum OP-Team, der Logistik und der Sterilgutversorgung. Nur gemeinsam können wir so erfolgreich sein. Besonders dankbar sind wir auch für die vielen positiven Rückmeldungen unserer Patientinnen und Patienten und deren Compliance. Wenn sie schmerzfrei und zufrieden nach Hause gehen, ist das für uns alle die größte Bestätigung“, betont Prof. Dr. Hankemeier.</span></p><p><span>Auch Geschäftsführer Matthias Dürkop zeigt sich stolz: „Diese Zertifizierung ist eine großartige Bestätigung für das medizinische Können und das außergewöhnliche Engagement unserer Teams. Mein herzlicher Glückwunsch gilt allen Beteiligten. Mit der Zertifizierung stellt unsere Fachabteilung ihre herausragende Stellung in der Region unter Beweis und den guten Ruf, den die Klinik über die Regionsgrenzen hinweg hat, auch als Lehrkrankenhaus und Impulsgeber in ihrem Fachgebiet. Gleichzeitig bietet das Zentrum durch seine Spezialisierung eine wohnortnahe Versorgung auf universitärem Niveau, was ein entscheidender Vorteil, insbesondere in ländlichen Regionen, ist.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/55f4f69a-e6a0-40a7-a89c-661145cf7fdd/1920_20260112_ehepaar_hueft_op_prof_hankemeier_hx_final.jpg?10000"><p><i>Das Ehepaar Grupe mit Mitgliedern des Sana-Teams fünf Tage nach ihrer erfolgreichen Knieoperation im Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax)</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/55f4f69a-e6a0-40a7-a89c-661145cf7fdd/20260112_ehepaar_hueft_op_prof_hankemeier_hx_final/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 17:46:50 +0100</pubDate>
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                        <title>STEP-Station: Neues Integrations- und Anerkennungskonzept für interkulturelle Pflegefachkräfte</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/step-station-neues-integrations--und-anerkennungskonzept-fuer-interkulturelle-pflegefachkraefte/</guid><pp:caseid>733085</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>Mit der Eröffnung der „STEP-Station“ im Januar stellt sich das Klinikum zukunftsfähig auf und setzt ein starkes Zeichen für nachhaltige Fachkräfteintegration. Die STEP-Station wurde gezielt ins Leben gerufen, um interkulturelle Pflegefachkräfte während der gesamten Phase ihrer beruflichen Anerkennung im Sana Klinikum Hameln bestmöglich zu begleiten.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Der Name STEP steht für Sprache, Team, Entwicklung und Praxis. Die neue Integrationsstation bietet internationalen Fachkräften einen geschützten, strukturierten Rahmen, in dem sie die Anerkennungsphase verbringen können. Diese dauert in der Regel bis zu zwölf Monate. „Mit der STEP-Station bündeln wir erstmals alle relevanten Strukturen an einem Ort“, erklärt Göran Knösch, Pflegedirektor des Klinikums. „So schaffen wir nicht nur Transparenz und Qualität in der Einarbeitung, sondern vor allem verlässliche Rahmenbedingungen für internationale Fachkräfte. So können sie fachlich und persönlich sicher ankommen, um langfristig Teil unserer Stationsteams zu werden.“</span></p><h2><span><strong>Strukturierte Integration sichert ein gutes Ankommen</strong></span></h2><p><span>Ein wesentlicher Vorteil der STEP-Station ist die gezielte Strukturierung und Überwachung der Einarbeitung, ebenso wie die soziokulturelle Integration. Mit der Integrationsstation wird eine kontinuierliche fachliche Begleitung ermöglicht, da alle Teammitglieder hierauf eingestellt und entsprechend fortgebildet sind. So können sich die Kolleginnen und Kollegen auf der Station gegenseitig unterstützen und von ihren individuellen Erfahrungen profitieren. „Das gesamte Programm ist in ein umfassendes Onboarding-Konzept eingebettet. Denn gerade der Einstieg ist entscheidend für den weiteren Verlauf ihrer Karriere“, betont Maren Engel, Leitung Pflegeentwicklung. „Alle internationalen Fachkräfte starten bei uns mit einer zweiwöchigen Onboarding-Phase. Wir nehmen uns bewusst Zeit, um Orientierung zu geben, Sicherheit zu schaffen und individuelle Bedarfe zu erkennen. Die STEP-Station wird durch ein eigens aufgebautes Integrationsteam begleitet, das sowohl die internationalen Fachkräfte als auch die Mitarbeitenden der Station unterstützt. Dazu gehören unter anderem eine Praxisanleiterin in Vollzeit sowie eine Sozialarbeiterin, die den Fokus auf ein gutes Ankommen und Integration legt.“</span></p><p><span>Das Integrationsprogramm umfasst zudem zwei bis drei Wochen Hospitation auf anderen Stationen, interne Sprachkurse, gezielte Vorbereitungskurse sowie eine volle Unterstützung durch das Integrationsteam bis zur Absolvierung der Kenntnisprüfung. „Integration gelingt nur, wenn fachliche, sprachliche und soziale Aspekte gemeinsam gedacht werden“, so Maren Engel. „Unser Ziel ist es nicht nur, auf die Kenntnisprüfung vorzubereiten, sondern ein echtes Ankommen im System Krankenhaus in Deutschland zu ermöglichen.“</span></p><h2><span><strong>Optimal auf internationale Fachkräfte eingestellt</strong></span></h2><p><span>„Ein weiterer zentraler Baustein ist das Curriculum, das speziell für die STEP-Station entwickelt wurde. Es bietet eine klare Struktur und Orientierung für alle Beteiligten“, erläutert Pflegewissenschaftlerin Alina Riwert. „Es verbindet theoretisches Wissen, praktische Trainings, Simulationen und Sprachförderung miteinander und ermöglicht ein gemeinschaftliches Lernen, angepasst an den individuellen Kenntnisstand und auf das Fachgebiet sowie Klinikumgebung.“</span></p><p><span>Die STEP-Station erfüllt sämtliche Anforderungen des Niedersächsischen Landesamts für berufliche Anerkennungsprozesse. Aktuell ist die Integrationsstation im Bereich der Geriatrie angesiedelt, da für die Anerkennung in Deutschland die Kenntnisprüfung in der geriatrische Langzeitpflege abgelegt werden muss. Die theoretische Vorbereitung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Sana Bildungszentrum sowie weiteren externen Bildungsdienstleistern.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/beff3dfa-233e-4017-a944-c8fe2c1b804d/1920_eroumlffnungderstep-station.jpg?10000"><p><i><span>Hamza Selmi durchschneidet das Band zur Eröffnung der STEP-Station.</span></i><br>&nbsp;<a href="https://www.sana.de/newsroom/media-library/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-das-sana-klinikum-hameln-pyrmont/" target="_blank"><span><strong>Über das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</strong></span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hameln-Pyrmont,hamelnpyrmont,hameln,Regional,newsroom]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 15:51:49 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/beff3dfa-233e-4017-a944-c8fe2c1b804d/eroumlffnungderstep-station.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Er&amp;ouml;ffnung der STEP-Station]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Unkontrollierbares Zittern: Mit Ultraschallwellen gezielt betroffene Gehirnzellen ausschalten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/unkontrollierbares-zittern-mit-ultraschallwellen-gezielt-betroffene-gehirnzellen-ausschalten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/unkontrollierbares-zittern-mit-ultraschallwellen-gezielt-betroffene-gehirnzellen-ausschalten/</guid><pp:caseid>732842</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Der fokussierte Ultraschall ist eine schonende Therapiemöglichkeit gegen den sogenannten essenziellen Tremor. Die Betroffenen leiden unter unkontrollierbaren Muskelaktivitäten, schon der Griff zum Wasserglas ist oft eine Herausforderung. Mit der Therapiemethode werden nur die auslösenden Bereiche im Gehirn behandelt.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Der essenzielle Tremor ist eine neurologische Bewegungsstörung, bei der es zu rhythmischen, unwillkürlichen Muskelaktivitäten kommt, meist an Händen und Armen. Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt, eine genetische Veranlagung ist aber wahrscheinlich. Typisch ist, dass das Zittern bei gezielten Bewegungen oder beim Halten einer Position stärker wird (z. B. beim Schreiben oder beim Trinken). Der essenzielle Tremor ist gutartig, schreitet jedoch langsam fort und beeinträchtigt den Alltag.&nbsp;</p><p>Der Magnetresonanz-gesteuerte fokussierte Ultraschall, kurz MRgFUS, ist eine schonende Behandlungsmethode, die bisher nur an wenigen Kliniken in Deutschland durchgeführt wird. Dazu gehören die Sana Kliniken Duisburg, die dieses Hochpräzisionsverfahren anbieten und in Zusammenarbeit mit dem Neurologen und Neurowissenschaftler Professor Lars Wojtecki von der Universitätsklinik Düsseldorf sowie Privatdozent Dr. Haidar Dafsari aus der Universitätsklinik Köln evaluieren.</p><p>„MRgFUS eignet sich für Patienten mit schwerem Tremor, bei denen Medikamente nicht ausreichend wirken", erklärt Lars Wojtecki. „Als Alternative zur tiefen Hirnstimulation ist MRgFUS eine nicht-invasive Behandlungsoption, von der die Patienten profitieren können", ergänzt Haidar Dafsari.&nbsp;</p><p>Professor Wilhelm Nacimiento, Chefarzt der Neurologie der Sana Kliniken Duisburg, betont, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei dieser Therapie ist: „Unsere neurologische Abteilung begleitet die Patientinnen und Patienten vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge. Das neurochirurgische Team nimmt den Eingriff dann in der Abteilung für Neuroradiologie im MRT vor.”</p><h2>Zellen werden erhitzt</h2><p>Das Grundprinzip des Verfahrens ist einfach. Ärzte bündeln hochintensive Ultraschallwellen von außen gezielt auf einen Punkt im Gehirn.&nbsp;</p><p>Das Team der Radiologie und Neuroradiologie bereitet die Patienten vor. Chefarzt Dr. Martin Schlunz-Hendann, Facharzt für Radiologie mit dem Schwerpunkt Neuroradiologie, erklärt, wie wichtig die Vorbereitung vor dem eigentlichen Eingriff ist: „Unsere medizinischen Technologinnen der Radiologie (MTRs) müssen das Gerät auf den Millimeter genau einstellen, damit die Ultraschallwellen auch an der richtigen Stelle im Gehirn ankommen. Dies stellen wir durch unsere Bildgebung sicher.”</p><p>Professor Martin Scholz, Facharzt für Neurochirurgie und spezielle neurochirurgische Intensivmedizin bei Sana, erläutert die Vorgehensweise: „Um die richtige Stelle zu finden, die den Tremor, verursacht, setzen wir den Magnetresonanztomografen (MRT) zur Bildgebung ein. Der behandelte Bereich wird durch die Ultraschallwellen erhitzt. Dadurch sterben krankhafte Zellen ab, umliegende Gewebebereiche bleiben aber unberührt. Daher ist dieses Verfahren für die Patienten sehr schonend.”</p><p>Die Anwendung besteht aus mehreren Schritten:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e8f798bc5cd44204f6ff4a83481c44360">Ultraschallsender anbringen: Zunächst muss der Kopf rasiert und die Haut lokal betäubt werden. Danach verteilen die Ärzte mit einer Art Helm rund 1.000 kleine Ultraschallsender am Kopf.</li><li data-list-item-id="e5f8cb303ef7a116676f46a14d3d27fed">Den richtigen Bereich identifizieren: Danach erstellen die Mediziner im MRT eine exakte dreidimensionale Karte des betroffenen Bereichs im Gehirnbereich, der nur wenige Millimeter groß ist. Mit einer geringen Temperatur wird der fokussierte Ultraschall an der entsprechenden Stelle appliziert. Dadurch werden die Zellen nur kurzfristig lahmgelegt und nicht zerstört.</li><li data-list-item-id="ed042dc4d30e1965cf47e62a253a53f45">Testen, ob sich ein Erfolg einstellt: Die Patienten führen unter der Behandlung mit der niedrigen Temperatur eine Bewegung aus, die normalerweise zum bekannten Zittern führt. Nimmt der Tremor während der Testphase ab, haben die Mediziner den richtigen Punkt ermittelt.</li><li data-list-item-id="e53bb65b6af68881e76a1645e5b0e7c77">Behandlung mit Hitze: Sobald die Ärzte die richtige Stelle gefunden haben, werden die Nervenzellen mit gebündelten Schallwellen zerstört. Die Behandlung ist schmerzlos, dauert mehrere Stunden und wird in Intervallen eingesetzt. Die Kontrolle erfolgt mittels MRT.</li></ul><p>So können die Ärzte die Temperatur und Wirkung des Eingriffs in Echtzeit kontrollieren. Daher ist die Therapie sehr sicher und effektiv.</p><h2>Erfolg tritt sofort ein</h2><p>Sofort nach dem Eingriff bemerken die Patienten in der Regel bereits eine nahezu vollständige Reduzierung des Tremors. Sie können sich wieder mit größerer Sicherheit bewegen und Alltagstätigkeiten wie Schreiben oder Trinken sind plötzlich wieder ohne Probleme möglich. Das verbessert nicht nur die Selbstständigkeit, sondern auch die Lebensqualität enorm.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Erstgespräch vereinbaren!&nbsp;</strong></p><p>Sind Sie selbst oder ein Angehöriger von einem essenziellen Tremor betroffen und interessieren sich für die MRgFUS-Therapie?&nbsp;</p><p>Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir beraten Sie, ob die Behandlung für Sie in Frage kommt. E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:MRgFUS@sana.de">MRgFUS@sana.de</a></p><p>Aufgrund der großen Nachfrage kann die Beantwortung der Anfragen aktuell etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und melden uns so bald wie möglich bei Ihnen!&nbsp;<br>&nbsp;</p><p><strong>Mehr Informationen:&nbsp;</strong></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurologie" target="_blank">Neurologie | Duisburg&nbsp;</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurochirurgie" target="_blank">Neurochirurgie | Duisburg</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/radiologie-und-neuroradiologie" target="_blank">Radiologie | Duisburg</a></p><p><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-011l_S2k_Tremor_2022-08.pdf" target="_blank">Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie: Tremor</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:03:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/44b244ee-008b-492c-b97e-f768c2b9c3c5/251210patientmitteamdersanaklinikenduisburg.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Patient mit Team der Sana Kliniken Duisburg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Patient Norbert R. mit essenziellem Tremor nach der Therapie mit fokussiertem Ultraschall und Sana-Team. Hintere Reihe (v.l.): Prof. Wilhelm Nacimiento, Dr. Martin Wettig, Prof. Martin Scholz; zweite Reihe (v.l.): Prof. Lars Wojtecki, Rebecca Riewer, Joana Jansen, Sabrina Otrzonsek .]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Warum MRgFUS nur im Team funktioniert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/interdisziplinaere-zusammenarbeit-warum-mrgfus-nur-im-team-funktioniert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/interdisziplinaere-zusammenarbeit-warum-mrgfus-nur-im-team-funktioniert/</guid><pp:caseid>732840</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die Einführung des Magnetresonanz-gesteuerten fokussierten Ultraschalls, kurz MRgFUS, zur Behandlung von Patienten mit essenziellem Tremor, eröffnet nicht nur neue Therapiemöglichkeiten, sondern verändert auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen. Neurologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie bilden das interdisziplinäre Team. Unterstützt werden sie durch die Kollegen der Anästhesie.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Bei der Behandlung mit MRgFUS – einer modernen, nicht-invasiven Methode zur Therapie ausgewählter Patienten mit essenziellem Tremor – arbeiten mehrere Fachrichtungen eng zusammen. Das bedeutet für die Patienten eine optimale Planung und eine umfassende Betreuung aus verschiedenen fachlichen Perspektiven.</p><h2>Neurologie: Erste Anlaufstelle</h2><p>Zu Beginn stellen sich die Patienten in der Neurologie vor. Die Fachärzte fragen die Beschwerden ab, führen Untersuchungen durch und prüfen, ob die Behandlung mit MRgFUS für den individuellen Fall die richtige Therapie ist. MRgFUS eignet sich für Patienten mit ausgeprägtem Tremor trotz Medikamenten und als Alternative zur tiefen Hirnstimulation. Die Neurologen begleiten die Patienten meist während des gesamten Prozesses.</p><h2>Neurochirurgie: Durchführung des Eingriffs</h2><p>Auch wenn MRgFUS keine Operation im klassischen Sinne ist, handelt es sich doch um einen neurochirurgischen Eingriff im Gehirn. Die Neurochirurgen definieren die zu behandelnde Stelle im Gehirn und leiten die Behandlung.</p><h2>Neuroradiologie: Exakte Bildgebung</h2><p>Der Eingriff ist nur mithilfe der MRT-Bilder aus der Neuroradiologie durchführbar. Die Spezialisten für die Bildgebung sorgen so dafür, den richtigen Bereich im Gehirn zu identifizieren. So können die Neurochirurgen den Eingriff auf den Millimeter genau durchführen.</p><h2>Eingriff als Teamleistung</h2><p>In der Praxis entsteht ein eng abgestimmter Arbeitsablauf, denn MRgFUS verlangt nicht nur Austausch, sondern klar definierte Prozesse. Auf eine gemeinsame Fallbesprechung folgt die präzise Planung, der eigentliche Eingriff wird im Team durchgeführt und die Nachsorge erfolgt erneut unter gemeinsamer Beobachtung. Jede Entscheidung wird im interdisziplinären Dialog getroffen. Damit erhalten die Patienten nicht nur eine innovative Therapie, sondern auch die optimale Betreuung mehrerer Fachrichtungen „aus einer Hand“.</p><p><strong>Erstgespräch vereinbaren!&nbsp;</strong></p><p>Sind Sie selbst oder ein Angehöriger von einem essenziellen Tremor betroffen und interessieren sich für die MRgFUS-Therapie?&nbsp;</p><p>Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir beraten Sie, ob die Behandlung für Sie in Frage kommt. E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:MRgFUS@sana.de">MRgFUS@sana.de</a></p><p>Aufgrund der großen Nachfrage kann die Beantwortung der Anfragen aktuell etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und melden uns so bald wie möglich bei Ihnen!&nbsp;</p><p><strong>Mehr Informationen:&nbsp;</strong></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurologie" target="_blank">Neurologie | Duisburg&nbsp;</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurochirurgie" target="_blank">Neurochirurgie | Duisburg</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/radiologie-und-neuroradiologie" target="_blank">Radiologie | Duisburg</a></p><p><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-011l_S2k_Tremor_2022-08.pdf" target="_blank">Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie: Tremor</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/1920_251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie.jpg?10000"><p><i>Die Behandlung mit MRgFUS erfordert Teamarbeit zwischen Spezialisten aus Neurologie, Neuroradiologie und Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:02:00 +0100</pubDate>
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