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                    <pubDate>Tue, 06 Aug 2024 09:34:46 +0200</pubDate>
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                        <title>Wo das Herz in wirklich guten Händen ist</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wo-das-herz-in-wirklich-guten-haenden-ist/</guid><pp:caseid>653737</pp:caseid><pp:subtitle>Schnelle Hilfe beim Herzinfarkt: Das Team der Herzkatheterlabore der Sana Kliniken Niederlausitz ist rund um die Uhr einsatzbereit. Denn wenn es zum Notfall kommt, zählt jede Sekunde.</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li><span>Team der beiden Herzkatheterlabore und des Hybrid-OP der Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg rund um die Uhr einsatzbereit</span></li><li>Schnelle und professionelle Hilfe bei Herz-Notfällen</li><li>Krankenhaus Senftenberg als wichtige Anlaufstelle für Rettungskräfte mit Patienten aus OSL und Elbe-Elster&nbsp;</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><strong>Stechender Schmerz. Enormer Druck auf der Brust. Übelkeit, Schwindel, Erbrechen. All das sind Alarmsignale für einen Herzinfarkt. Jetzt kann es um Leben und Tod gehen. Für solche Fälle ist das Team in den beiden Herzkatheterlaboren und im Hybrid-OP der Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg rund um die Uhr einsatzbereit.</strong></span></p><p><span>Schicht-Ende in den beiden Herzkatheterlaboren und dem Hybrid-OP der Kardiologischen Abteilung im Krankenhaus Senftenberg. Ein harter Tag liegt hinter dem Team aus Ärzten und Pflegekräften. „Wir haben heute elf Herzkatheteruntersuchungen gemacht. Geplant waren acht, aber es sind noch drei Notfälle dazwischengekommen. Und wir haben noch zwei Herzschrittmacher implantiert“, sagt Alexandra Scholz. Als verantwortliche Pflegekraft für die Senftenberger Funktionsdiagnostik und die Katheterlabore&nbsp; arbeitet sie seit 2015 in diesem speziellen Bereich, in dem Tag für Tag Leben gerettet werden. &nbsp;Im Jahr 2011 hatte sie mit ihrer Ausbildung in den Sana Kliniken Niederlausitz begonnen. „Nach einem Tag wie heute weiß man, was man gemacht hat – vor allem in den Beinen. Die sind dann immer sehr schwer, weil wir Röntgenschürzen im Labor tragen und häufig zwischen den Bereichen hin- und herwechseln“, sagt Alexandra Scholz und verabschiedet die letzte Patientin in dieser Tagschicht mit einem herzlichen Wort: „Alles Gute für Sie“, wünscht Alexandra Scholz der Frau, die vor kurzem als Notfall ins Krankenhaus kam und jetzt nach einer Nacht auf der Intensivstation noch einige Tag auf der kardiologischen Abteilung weiterbehandelt und betreut wird.&nbsp;</span></p><p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/4rkaPIfm4Qw?si=HvWJMUsX3A0YOXOH" width="1280" height="720" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p><p><span>Es ist 17:30 Uhr geworden. Für diesen Tag sind alle geplanten Untersuchungen absolviert. Alexandra Scholz kontrolliert kurz vor Schicht-Ende noch, ob in den beiden Herzkatheterlaboren und im Hybrid-OP alles für den nächsten Einsatz vorbereitet ist. Denn dieser kann jederzeit kommen. Seit dem Sommer 2022 ist das Team in 24-Stunden-Rufbereitschaft und damit an allen sieben Tagen der Woche rund um die Uhr einsatzbereit. Jeder im Team weiß: Herzinfarkte halten sich nicht an Dienstzeiten. Sie passieren häufig während der Nachtstunden oder früh am Morgen. Deswegen ist die Rund-um-die-Uhr-Einsatzbereitschaft im Hybrid-OP und in den Herzkatheterlaboren ein echter Gewinn für die Menschen, die im Süden des Landkreises Oberspreewald-Lausitz oder im Elbe-Elster-Kreis zu Hause sind. Bei einem akuten Herz-Notfall können sie auf kurzem Wege in Senftenberg behandelt werden und das spart kostbare Zeit. Denn bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute.</span></p><h2><span>In Rufbereitschaft für den nächsten Notfall</span></h2><p><span>Alexandra Scholz ruft ihren Kolleginnen und Kollegen ein freundliches „Tschüß – und bis spätestens morgen Früh“ zu und dann geht es hinaus aus der Klinik. Richtig Feierabend hat die gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin jetzt allerdings noch nicht. Denn sie bleibt in Rufbereitschaft: Falls ein Notfall kommt, wird sie über ihr Handy alarmiert und ist dann binnen weniger Minuten wieder dienstbereit in der Klinik. Auf dem Weg nach Hause legt die Senftenbergerin noch einen kurzen Zwischenstopp im Supermarkt ein und dann endlich ab auf die Couch, Beine hochlegen und abschalten.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9aaf708c-d77d-4d3b-b421-cb48baa243ca/1920_kat-0686.jpg?83509"><p>&nbsp;</p><p><i>24-Stunden-Rufbereitschaft: Das Team der beiden Herzkatheterlabore und des Hybrid-OP im Krankenhaus Senftenberg ist rund um die Uhr einsatzbereit. Bei einem Herz-Notfall bekommen Patienten so schnelle und professionelle Hilfe. Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefkardiologe der Sana Kliniken Niederlausitz, Pflegekräfte Alexandra Scholz (r.) gehören zum Bereitschaftsteam.&nbsp;</i></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/9aaf708c-d77d-4d3b-b421-cb48baa243ca/kat-0686.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>&nbsp;</h2><h2>Wetterextreme machen Herzpatienten zu schaffen</h2><p><span>Im Büro des Chefkardiologen Professor Dr. Guido A. Matschuck brennt am späten Nachmittag noch Licht – aber der Feierabend ist in Sichtweite. Für ihn sind vor allem die heißen Wochen im Sommer und die sehr kalten Wochen im Winter besonders stressig, denn Wetterextreme machen vielen Herzpatienten schwer zu schaffen. Das Team der Kardiologie weiß aus Erfahrung: Beim Einzug von Tiefdruckgebieten sowie an kalten Wintertagen, wenn morgens Schnee geschoben werden muss, häufen sich Herzinfarkte. Denn Gewitterstimmung und Wetterwechsel belasten Herzpatienten ebenso zusätzlich wie kaltes Wetter, bei dem sich die Herzkrankgefäße stark verengen. Wenn das Herz plötzlich nicht mehr mitspielt, brauchen die Betroffenen so schnell wie möglich professionelle Hilfe.</span></p><h2>Nicht zu lange warten</h2><p><span>„Die Patienten erleben häufig eine Schmerzqualität, wie sie sie vorher noch nicht kannten“, erklärt Prof. Guido Matschuck und zählt die typischen Symptome auf: Luftnot, Druckschmerz in der Brust, im Bauch oder im Rücken – häufig begleitet von Schweißigkeit, Übelkeit und Erbrechen. „Dann sollte man nicht zögern und lieber einmal zu viel den Notarzt rufen. Das wird einem niemand übelnehmen. So etwas muss immer abgeklärt werden. Das häufigste Problem ist ganz einfach, dass die Menschen zu häufig zu lange warten“, warnt der Kardiologe und diktiert den letzten Arztbrief für den heutigen Tag. Dann verlässt auch er die Klinik für eine seiner Leidenschaften: Laufen. Am Senftenberger See kann auch er mit Blick aufs Wasser hervorragend beim Joggen abschalten. Das Handy bleibt griffbereit, denn der Chefarzt übernimmt für die kommenden Stunden die Rufbereitschaft im Herzkatheterlabor. Nach der Joggingrunde wird auch er noch kurz einen Happen zum Essen aus dem Supermarkt holen und dann wieder ins Krankenhaus zurückkehren.&nbsp;&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/be7c0d3c-8dd4-45e3-ae3f-aaea7287c677/1920_kat-0500.jpg?10000"><h2>&nbsp;</h2><p>&nbsp;</p><p><i>Alexandra Scholz, Pflegeleiterin Katheterlabor und Hybrid-OP, &nbsp;bereitet im Herzkatheterlabor im Krankenhaus Senftenberg alles für den nächsten Patienten vor. &nbsp;</i><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/be7c0d3c-8dd4-45e3-ae3f-aaea7287c677/kat-0500.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><span>&nbsp;</span></p><h2>Mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus</h2><p><span>„Es ist ganz wichtig, abzuschalten. Gerade nach so einem stressigen Tag fällt das manchmal schwer. Aber man sollte sich ein, zwei Sachen suchen, wie man das hinbekommt“, weiß Alexandra Scholz aus ihrer langjährigen Berufserfahrung und blättert in einem Magazin. Doch zum Festlesen kommt sie an diesem Abend nicht. Kurz nach 22 Uhr klingelt das Handy. Der diensthabende Katheterarzt ist am Telefon. Ein Notfall: akuter Herzinfarkt. Der Patient ist bereits im Rettungswagen unterwegs zum Krankenhaus. Gut, dass das Herzkatheterlabor so nah ist. Das spart wertvolle Minuten und sichert schnelle Hilfe. „Alles klar. Ich bin in zehn Minuten da“, sagt Alexandra Scholz, legt auf, schnappt sich Handtasche und Haustürschlüssel. Wenig später radelt sie eilig die wenigen hundert Meter zwischen Wohnung und Krankenhaus durch die Dunkelheit – vorbei an Fenstern, hinter denen Fernseher flackern oder sanfte Nachtlichter leuchten.</span></p><p><span>In der Klinik tauscht die erfahrene Lebensretterin ihr Feierabendoutfit gegen die Bereichskleidung. Alles geht routiniert schnell. Von Müdigkeit keine Spur. Jetzt sitzt jeder Handgriff. Im Speziallabor leuchtet bereits Licht. „Hallo Josi, du bist ja auch schon da“, begrüßt Alexandra Scholz ihre Kollegin. Josefine Müller gehört ebenfalls seit ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin zum Team der Sana Kliniken Niederlausitz. Das Herzkatheterlabor ist seit Mai 2022 ihr berufliches Zuhause.&nbsp;</span></p><h2><span>Sichere Anlaufstelle für Einsatzkräfte</span></h2><p><span>Wenige Minuten später trifft der Rettungsdienst mit dem Patienten ein. Das Krankenhaus Senftenberg ist eine sichere Anlaufstelle für die Einsatzkräfte. Denn hier wird Patienten mit Herzproblemen rund um die Uhr geholfen. Auch Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck ist nun wieder im Speziallabor und bereitet sich auf die lebensrettende Prozedur vor. „Wir haben hier einen 53-jährigen Patienten, der sich heute mit typischen Symptomen in der Klinik vorgestellt hat über den Rettungsdienst. Er hat offensichtlich eine Art Blutdruckeinbruch gehabt, ist kaltschweißig geworden. Er ist im besten Mannesalter für so etwas und hat ein paar kardiologische Risikofaktoren“, erklärt der erfahrene Herzspezialist. Mit Blick auf das EKG (Elektrokardiogramm), dass das Bereitschaftsteam von den Rettungskräften bereits digital übermittelt bekommen hat, wird klar: Die Zeichen für einen Herzinfarkt sind eindeutig. „Das ist ein zeitkritischer Prozess. Man muss dieses Gefäß jetzt wiedereröffnen. Das ist genau das, was wir jetzt tun werden“, sagt der Chefarzt.</span></p><h2>&nbsp;</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/33005388-d401-4f21-8635-b27872386119/1920_guidomatschuck.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Der Senftenberger Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck ist der Experte der Sana Kliniken Niederlausitz, wenns ums Herz geht. Gemeinsam mit dem Team der Katheterlabore rettet er regelmäßig Leben, wenn Plaques und Engstellen den Blutfluss am Herzen unterbrechen.</i> <a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/542b5536-2abe-439c-9f23-e27d33727b4e/guidomatschuck.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>&nbsp;</h2><h2>Lebensrettender Einsatz in der Nacht</h2><p><span>Über einen Zugang am Handgelenk schiebt der Kardiologe behutsam einen hauchdünnen Draht durch das Blutgefäß. Bis zum Herzen und genau der Stelle, an der es nicht mehr weiter geht. Auf einem großen Monitor sieht er unter Röntgensicht nun, wo das Problem liegt. „Der Verdacht hat sich bestätigt. Es ist tatsächlich ein so genannter CX-Infarkt. Die Arterie, die an der Seite des Herzens liegt, ist akut verschlossen.“ Mit einem Ballon, der mit überdurchschnittlich hohem Druck aufgepumpt wird, kann der Chefarzt das Gefäß aufdehnen. Das Blut kann wieder fließen und das Herz wieder normal arbeiten. Damit das auch so bleibt, versorgt Prof. Dr. Guido Matschuck das große Herzkrankzgefäß mit einem filigranen medizinischen Implantat – dem allseits bekannten Stent. „Der Patient hat noch ein paar andere Baustellen. Die müssen wir aber nicht jetzt akut in der Nacht versorgen, sondern um die kümmern wir uns dann bei Tageslicht“, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck nach der erfolgreichen Prozedur. Der Patient verbringt den Rest der Nacht gut versorgt und streng überwacht auf der Intensivstation. Er hat großes Glück gehabt und die schnelle Hilfe bekommen, die ihm das Leben gerettet hat.</span></p><p><span>Für das Rufbereitschaftsteam heißt es erst einmal wieder: alles auf Anfang. Das Labor wird gereinigt und alles für den nächsten Einsatz vorbereitet. Dann macht Alexandra Scholz das Licht aus, tauscht wieder Dienstkleidung gegen Freizeitlook und radelt zurück nach Hause. Für diese Nacht bleibt es der letzte lebensrettende Einsatz für das Team.</span></p><h2><span>Morgenvisite beim Patienten</span></h2><p><span>Am nächsten Morgen sehen sich alle zur Frühschicht wieder. Der Notfall-Patient hat die Nacht auf der Intensivstation bestens überstanden und strahlt Prof. Dr. Guido Matschuck an, als dieser zur Morgenvisite ins Zimmer kommt. „Na, wie geht’s Ihnen heute?“, fragt der Arzt und bekommt ein erleichtertes „Besser als gestern. Sogar blendend“ als Antwort. In den kommenden Tagen wird er noch einige Untersuchungen durchlaufen und vom Team der Kardiologie gut umsorgt werden. Bei einer Anschlussheilbehandlung kann sich der Patient dann weiter erholen und bekommt Tipps, wie er seinen Alltag so umgestalten kann, dass sein Herz möglichst lange mitspielt. Nach den vergangenen dramatischen Stunden ist der 53-Jährige erst einmal glücklich und erleichtert: „Die Betreuung bis hierher: einwandfrei!“</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,kardiologie,Chefarzt,herinfarkt,Herzkatheter,Bereitschaft,Rund um die Uhr]]></category>
            <pubDate>Tue, 06 Aug 2024 09:27:59 +0200</pubDate>
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                        <title>Notruf 112: Wenn jede Minute zählt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/notruf-112-wenn-jede-minute-zaehlt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/notruf-112-wenn-jede-minute-zaehlt/</guid><pp:caseid>620489</pp:caseid><pp:subtitle>Zum europäischen Tag des Notrufs: Lebensretter des Sana-Herzzentrum Cottbus im Einsatz</pp:subtitle><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><strong>Jedes Jahr erleiden mehr als 300.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt. Wer in einem solchen Notfall den Notruf 112 wählt, bekommt auch in der Lausitz in kürzester Zeit professionelle Hilfe. Seit mehr als 20 Jahren leistet das Sana-Herzzentrum Cottbus mit dem 24-Stunden-Bereitschaftsdienst im Herzkatheterlabor einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der medizinischen Notfallversorgung in der Lausitz.</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>„Das Notfallbild ist fast immer das Gleiche. Stechender, brennender Schmerz in der Brust. Schmerzen, die bis in den linken Arm ausstrahlen. Extreme Luftnot. Bei Anzeichen für einen Herzinfarkt, zählt jede Minute“, erklärt Kardiologe Andreas Terne. Der Oberarzt gehört seit Jahren zum Team der Herzensretter des Sana-Herzzentrum Cottbus und hat an diesem Tag Bereitschaftsdienst. Dabei bleibt das Spezialistenteam auch nach der normalen Regel-Dienstzeit, die um 16 Uhr endet, über Nacht in Rufbereitschaft, um im Ernstfall Hilfe leisten zu können. Gemeinsam mit dem Chefkardiologen Dr. Axel Harnath, Dr. Kristin Rochor, Leitende Oberärztin der Kardiologie, und Dr.RUS Claude Thsibangu Lukusa sichert Andreas Terne Monat für Monat die Dienste im Herzkatheterlabor ab – das Telefon immer in Griffweite. Andreas Terne ist fünf- bis sechsmal pro Monat diensthabender Kardiologe im Katheterlabor. Hier werden jährlich mehr als 2500 Patienten versorgt, darunter etwa 450 Notfälle.&nbsp;</span><br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/73863d66-ab87-47a0-8c2d-f339cfc851e4/1920_img-2552.jpg?10000"><p style="margin-left:0px;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;"><i>Die Augen starr auf den Monitor gerichtet, arbeitet sich Andreas Terne während des Bereitschaftsdienstes Zentimeter für Zentimeter bis zur Engstelle des Herzens vor. Einmal gefunden, lässt sich ein Herzinfarkt innerhalb weniger Minuten gezielt behandeln.<span>&nbsp; &nbsp;&nbsp;</span></i><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/73863d66-ab87-47a0-8c2d-f339cfc851e4/img-2552.jpg?10000" target="_blank"><span style="text-align:left;">Copyright und Download&nbsp;</span></a></p><h2 style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Notfall: Herzinfarkt</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>„Im Grunde genommen verbringt man einen ganz normalen Tag, als ob nichts wäre“, sagt der Oberarzt. Doch schon im nächsten Moment klingelt das Diensttelefon. Ein Notarzt aus Spremberg kündigt einen Patienten an, bei dem bereits im EKG eine deutliche Veränderung zu sehen ist. Andreas Terne macht sich sofort auf den Weg: Wohnungstür zu, Autotür auf und los geht es. Unterwegs informiert er den diensthabenden Pfleger Thomas Richter, damit er bereits alles vorbereiten kann. Nur zehn Minuten nach dem Anruf des Notarztes rollt der Kardiologe auf den Klinik-Parkplatz. Während er sich umzieht und auf den Weg ins Katheterlabor macht, trifft der Patient ein. Pfleger Thomas lagert den Mann auf den Kathetertisch um und klebt ihm mit beruhigenden Worten EKG-Elektroden auf den Körper, bevor er Andreas Terne hilft, einen sterilen Kittel über die Bleischürze zu ziehen. „Wir arbeiten hier unter Röntgenstrahlung, denn wir müssen ja sehen können, wo wir mit dem Katheter gerade entlang gehen“, erklärt der Oberarzt.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Der Eingriff beginnt. Über die Leistenarterie führt Andreas Terne einen Katheter ein. Zentimeter für Zentimeter schiebt er ihn bis zum Herzen. Sein Blick ist auf den Monitor vor ihm gerichtet. „Damit wir die Stelle finden, an dem das Herzkranzgefäß verschlossen oder stark verengt ist, spritzen wir jetzt Kontrastmittel, das uns unter Röntgensicht genau zeigt, wo die Engstelle liegt.“ Nach dem linken Herzkranzgefäß untersucht der Oberarzt die rechte Seite. „Hier ist die Stelle.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9c39d26a-1af7-467b-a75b-ef782fd7e340/1920_2024-02-10-thomas-richter-opt.jpg?10000"><p style="margin-left:0px;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;"><i>Pﬂeger Thomas Richter arbeitet seit November 2017 im Herzkatheterlabor und gehört fest zum Bereitschaftsteam.</i><br><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/9c39d26a-1af7-467b-a75b-ef782fd7e340/2024-02-10-thomas-richter-opt.jpg?10000" target="_blank"><span style="text-align:left;">Copyright und Download&nbsp;</span></a></p><h2 style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Engstelle im Blick</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Auf dem Bild vor ihm ist eine etwa 20 Millimeter lange hochgradige Engstelle am rechten Herzkranzgefäß zu sehen. Das dahinterliegende Herzmuskelgewebe wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Nach der Diagnostik beginnt nun der eigentliche Eingriff. „Wir haben nur wenig Zeit, um den Patienten ideal zu behandeln. Zeit ist gleich Herz und Herzmuskelgewebe. Wenn wir nichts unternehmen würden, wäre die Pumpleistung des Herzens dauerhaft eingeschränkt und kann letztlich unbehandelt sogar zum Herzstillstand führen.“ Doch in der Cottbuser Spezialklinik ist der Patient bestens aufgehoben. Über einen weiteren Katheter wird ein kleiner Draht mit einem Ballon an der Spitze vorangebracht. An der Engstelle angekommen, wird er entfaltet und das Herzkranzgefäß für zehn Sekunden geweitet.&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Stent hält Gefäß offen</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Innerhalb von kurzer Zeit atmet der Patient auf dem Kathetertisch deutlich ruhiger. „Wird es besser?“, fragt der Arzt. Der Mann nickt. „Das ist das Schöne an diesem Beruf. Innerhalb weniger Minuten können wir Patienten, denen es sehr, sehr schlecht geht, helfen und sehen sofort eine Besserung“, sagt Andreas Terne und führt nun ein kleines Drahtgeflecht ein. Dieser Stent sorgt dafür, dass sich das Gefäß nicht erneut verengen kann und somit das Blut ungehindert das gesamte Gewebe&nbsp;</span><br><span>wieder mit Sauerstoff versorgt. Andreas Ternes Blick weicht keinen Millimeter vom Monitor. Der Stent sitzt genau da, wo er hinsoll, und wird entfaltet. „Geschafft.“ Nach einer Stunde im Katheterlabor des Cottbuser Herzzentrums wird der Patient auf die Intensivstation der Klinik gebracht. „Das war ein guter Eingriff“, sagt Andreas Terne. In diesem Bereitschaft-Dienst wird er gemeinsam mit Pfleger Thomas Richter noch vier weiteren Herzpatienten helfen. Danach übernimmt ein anderer Kardiologe die Bereitschaft für den Katheterdienst und sorgt dafür, dass Lausitzer Herzen auf die Sprünge geholfen wird, wenn es nötig ist.</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,herzmedizin,kardiologie,herzchirurgie,wissen fuer herz,Herzzentrum,notruf,herinfarkt,Andreas Terne,Thomas Richter,Sana Herzzentrum Cottbus]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Feb 2024 09:03:38 +0100</pubDate>
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