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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 12:59:58 +0200</pubDate>
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                        <title>Chest Pain Unit am Sana Klinikum Landkreis Biberach erfolgreich rezertifiziert</title>
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Damit erfüllt die Klinik weiterhin die hohen Qualitätsanforderungen, die an spezialisierte Einheiten zur Behandlung von Brustschmerzpatienten gestellt werden.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Für mehr als zwei Drittel aller Todesfälle in Deutschland sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich – das entspricht rund 350.000 Fällen pro Jahr. Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei akute Ereignisse wie der Herzinfarkt, der sich häufig durch plötzlich auftretende Brustschmerzen ankündigt. Aber auch andere lebensbedrohliche Erkrankungen wie eine Lungenarterienembolie oder eine Aortendissektion können dahinterstecken. Entscheidend in einem solchen Fall sind eine sofortige, strukturierte Diagnostik und eine nahtlose Einleitung der passenden Therapie. Genau hier setzt das Konzept der Chest Pain Unit an: standardisierte Abläufe, klare Entscheidungswege und eine hochspezialisierte medizinische Infrastruktur ermöglichen eine schnelle und zielgerichtete Abklärung von Brustschmerzpatienten. Zur Diagnostik stehen neben einer CT-Bereitschaft rund um die Uhr <span>zwei moderne&nbsp;Links- und Rechtsherzkatheter-Messplätze zur Verfügung. </span>Im Rahmen eines 24-Stunden-Herzkatheter-Bereitschaftsdienstes ist zudem jederzeit ein speziell geschultes Team aus Ärzten und Pflegekräften im Einsatz. Mithilfe moderner Medizintechnik können Beschwerden dadurch ohne Zeitverlust eingeordnet und leitliniengerechte Therapien unmittelbar eingeleitet werden. Ziel ist es, verschlossene Herzkranzgefäße so schnell wie möglich wieder zu eröffnen – in der Regel mittels Ballondilatation und Stentimplantation. „Zeit ist Herzmuskel – gerade bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute“, betont Chefarzt Dr. Thomas Brummer. „Durch eine unmittelbare Abklärung können wir die Prognose unserer Patienten entscheidend verbessern.“</p><p style="text-align:justify;">Die erneute Zertifizierung durch die DGK unterstreicht nicht nur die medizinische Qualität, sondern auch die konsequente Weiterentwicklung der Abteilung. Dazu gehören regelmäßige Fort- und Weiterbildungen ebenso wie die kontinuierliche Überprüfung und Optimierung interner Prozesse. Bereits seit 2013 ist die Kardiologie in Biberach so bereits als Chest Pain Unit zertifiziert. „Die erneute Rezertifizierung bestätigt unseren hohen Anspruch an Qualität und Patientensicherheit“, so Dr. Brummer. „Unser Ziel ist es, Menschen mit akuten Herzbeschwerden jederzeit schnell, sicher und auf höchstem medizinischem Niveau hier vor Ort in Biberach zu versorgen. An der Stelle geht mein Dank an allen Kolleginnen und Kollegen, die rund um die Uhr mit hoher Fachlichkeit, großer Sorgfalt und viel Einsatz für unsere Patienten da sind.“</p><p style="text-align:justify;">Weitere Informationen zur Kardiologie mit Chest Pain Unit sind online unter www.sana.de/biberach sowie telefonisch unter Tel. 07351 55-7500 erhältlich.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/93b35052-e100-45d1-85ba-096dd6ebfc7e/1920_img_2920.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><i><span>Das Team der<strong> </strong>Chest Pain Unit unter chefärztlicher Leitung von Dr. Thomas Brummer (zweiter von links) und dem Leitenden Oberarzt Dr. Michael Böhringer (zweiter von rechts) wurde erfolgreich rezertifiziert.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/93b35052-e100-45d1-85ba-096dd6ebfc7e/img_2920/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,medizinische klinik,kardiologie,ChestPainUnit,Rezertifizierung,DKG,CT-Bereitschaft,Herzkatheter,herz,24StundenBereitschaftsdienst]]></category>
            <pubDate>Thu, 07 May 2026 12:28:19 +0200</pubDate>
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                        <title>Herzinsuffizienz-Versorgung auf universitärem Niveau</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/herzinsuffizienz-versorgung-auf-universitaerem-niveau/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herzinsuffizienz-versorgung-auf-universitaerem-niveau/</guid><pp:caseid>731506</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz erweitern Leistungsspektrum für Herzinsuffizienz-Patienten</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ef86b9d9a0d63d800fea71fce77b75bb1"><span style="color:#999999;">Sana Kliniken Niederlausitz sind Schwerpunktversorger für Patienten mit Herzschwäche</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="eb6b5905150ab259eb06381ce9e978bb5"><span style="color:#999999;">vollständiges Leistungsspektrum zur Diagnostik und Behandlung der Erkrankung</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="eeeb3d9a87f2e3b3ac756644609fe99e6"><span style="color:#999999;">zertifizierte Zusatzqualifikation, innovative Medizintechnik und enge Kooperation mit weiteren Experten sichern umfassende, wohnortnahe Versorgung</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><strong>Patienten mit einem schwachen Herzen sind in der Niederlausitz jetzt noch besser medizinisch betreut. Die Sana Kliniken Niederlausitz bieten seit neuestem den vollständigen Leistungsumfang einer Schwerpunktversorgung rund um Herzinsuffizienz. Damit sichert der Gesundheitsdienstleister die Diagnostik und Therapie dieser Erkrankung auf universitärem Niveau. Ein Meilenstein der Herzmedizin im Süden Brandenburgs.</strong></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Wenn die Puste schon nach wenigen Treppenstufen knapp wird, wenn sich Erschöpfung und Müdigkeit schneller zeigen als früher oder sich Wasser in den Beinen ansammelt, können das ernste Hinweise auf ein schwaches Herz sein. Bei einer Herzinsuffizienz verliert der Lebensmotor mehr und mehr an Pumpkraft. Eine Erkrankung, die auch viele Menschen in Südbrandenburg betrifft – vornehmlich ältere Patienten, die meist weitere Erkrankungen haben und oft nicht mehr ganz so mobil sind.</p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Investition in Qualifizierung, Ausstattung und Netzwerkarbeit</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Die Sana Kliniken Niederlausitz bieten jetzt als Schwerpunktklinik für Herzinsuffizienz das umfassende Spektrum, um Herzschwäche frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Wohnortnahe Herzmedizin auf höchstem Niveau. „Wir haben in den vergangenen drei Jahren konsequent darauf hingearbeitet, alle Diagnose- und Therapiemöglichkeiten in unserem Hause aufzubauen. Das beinhaltet die apparative Ausstattung und die Ausbildung der Mitarbeitenden in der Pflege und im ärztlichen Dienst sowie die Etablierung von Kooperationen“, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie im Krankenhaus Senftenberg.<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/61bc0ad3-4993-4dfd-87b4-b9a541cf3625/1920_herzultraschall_8958.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Die Beurteilung der Herzgesundheit mittels Herzultraschall gehört in den Sana Kliniken Niederlausitz ebenso zur standardisierten Diagnostik wie invasive Herzkatheteruntersuchungen. In der kardiovaskulären Versorgung geht der Niederlausitzer Gesundheitsdienstleister große Schritte voran.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/61bc0ad3-4993-4dfd-87b4-b9a541cf3625/herzultraschall_8958/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Niederlausitzer Experten für Herzschwäche</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Der Chefkardiologe der Sana Kliniken Niederlausitz gehört bundesweit zu den Experten für diese Herzerkrankung und hat in den vergangenen 15 Jahren in ganz Deutschland Vorträge zum Thema gehalten. Wie er trägt auch Dr. Saif Almaghrabi, Leitender Oberarzt der Klinik, die Zusatzqualifikation Herzinsuffizienz von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Zu dem hochspezialisierten Team in der Senftenberger Klinik gehören ebenso zwei Pflegefachkräfte, die auf diesem Gebiet speziell geschult und zertifiziert sind.<span>&nbsp;Hinzukommt, dass auch Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Zentrums für interdisziplinäre Intensivmedizin und Anästhesie, von der DGK in Sachen Herzinsuffizienz zertifiziert ist und Herzpatienten damit auch intensivmedizinisch bestens begleitet werden.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Modernste Medizintechnik</strong></h2><p><span style="text-align:start;">Die Rund-um-Versorgung von Herzinsuffizienz-Patienten auf diesem hohen Niveau ist nicht nur eine Frage der Expertise, sondern auch modernster Medizintechnik zur Diagnostik und Behandlung. Neueste digitale EKG-Geräte, High-End-Echokardiographie und Transoesophageale Echokardiographie sowie kardiale Computertomographie erlauben eine tiefgründige, zuverlässige Diagnostik. Seit November sind auch kardiale Magnetresonanztomographien in der Klinik möglich.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1ab9b7a5-886e-4ff7-b8f3-d1e8abc6d6a1/1920_guido-matschuck-6076.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Prof. Dr. Guido Matschuck ist Experte für Lausitzer Herzen. Der Senftenberger Chefkardiologe hat in den vergangenen Jahren gemeinsam mit seinem Team das komplette Leistungsspektrum der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie auf den Kopf gestellt und weiterentwickelt. Im Fokus dieser Weiterentwicklung: Die Patienten in der Niederlausitz, die dringend Hilfe benötigen. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/542b5536-2abe-439c-9f23-e27d33727b4e/guidomatschuck/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Drittes Herzkatheterlabor</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Mit einem dritten Labor, in dem auch Herzkatheteruntersuchungen absolviert werden können, haben die Sana Kliniken Niederlausitz ihre Kapazitäten zur Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen sowie zur Hämodynamik, bei der wichtige Faktoren wie Herzfrequenz und Herzschlagvolumen analysiert werden, ausgebaut.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Kooperation mit Experten in Berlin und vor Ort</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Zur Behandlung von Herzinsuffizienz setzen die Experten in der Niederlausitz auf ein breites Spektrum, das individuelle Therapiewege ermöglicht. „Wir setzen beispielsweise auf differenzierte medikamentöse Therapie mit modernsten Medikamenten. Außerdem lassen sich im Herzkatheter über Revaskularisationen Gewebe und Verengungen in den Gefäßen so behandeln, dass der Blutfluss wieder funktioniert“, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck. Betroffenen kann auch die Implantation von Herzunterstützungssystemen helfen. Der Chefkardiologe und sein Team sind beispielsweise auf den Einsatz modernster Schrittmachersysteme wie kabellose Defibrillatoren und Schrittmacher spezialisiert. Zur Behandlung von besonders schwererkrankten Patienten kooperieren die Niederlausitzer Spezialisten mit der Charité Berlin und nutzen die Telemedizinische Anbindung an das TMZ Berlin. Auch vor Ort profitieren Patienten von einem starken Netzwerk, über das die ambulante Weiterbetreuung durch Kardiologen in den Praxen des Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz gesichert ist. „Damit kann die gesamte Diagnostik und Therapie auf universitärem Niveau hier wohnortnah und aus einer Hand durchgeführt werden“, betont der Senftenberger Herz-Experte.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,herzmedizin,herz,Herzerkrankung,Herzgesundheit,Herzinfarkt,Herzinsuffizienz,Herzkatheter,Herzkatheterlabor,Herzkathetermessplatz]]></category>
            <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 08:23:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Eine Herzklappe verändert die Lausitz</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/eine-herzklappe-veraendert-die-lausitz/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/eine-herzklappe-veraendert-die-lausitz/</guid><pp:caseid>730365</pp:caseid><pp:subtitle>Schonend, präzise, lebensrettend: Sana-Herzzentrum Cottbus erreicht einen Meilenstein der modernen Herzmedizin</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e8fb2c95b5dd09d7291b5a37748652a17"><span style="color:#999999;"><strong>6.000. TAVI-Klappe implantiert:</strong><span>&nbsp;</span>Ein medizinischer Meilenstein für Brandenburg und ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Sana-Herzzentrums Cottbus – mit beeindruckender Erfolgsbilanz und schnell erholtem Patienten.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e454692a6094b827ae5ab9b97a65f1724"><span style="color:#999999;"><strong>Modernste Herzmedizin:</strong><span>&nbsp;</span>Minimalinvasive TAVI ersetzt die belastende OP am offenen Herzen – präzise, schonend und mit jahrzehntelanger Expertise des interdisziplinären Teams.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e552f4d1f45d5015d3d187c0fc9a0a772"><span style="color:#999999;"><strong>Europäisches Spitzenzentrum:</strong><span>&nbsp;</span>Über 600 TAVI-Prozeduren pro Jahr, internationale Trainingsprogramme und eine Versorgungskette auf höchstem Niveau machen Cottbus zu einer führenden Adresse der modernen Herzmedizin.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Es ist ein Meilenstein in der Geschichte der modernen Herzmedizin in Brandenburg: Im Sana-Herzzentrum Cottbus wurde jetzt die 6.000. TAVI-Klappe implantiert. Eine Leistung, der die führende Rolle des Hauses in der Herzgesundheit eindrucksvoll bestätigt.&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Patient dieser Jubiläums-OP ist der 74-jährige Hans Starick aus Werben. Nur wenige Stunden nach dem minimalinvasiven Eingriff war er wieder mobil und bereits nach drei Tagen so stabil, dass er nach Hause entlassen werden konnte. „Ich fühle mich gut“, sagt er mit sichtbar großer Erleichterung nur Augenblicke nach der Implantation.&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Warnsignale unterschätzt</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Wie viele Betroffene hatte Hans Starick die Symptome einer verengten und verkalkten Aortenklappe falsch eingeordnet. Atemnot, Leistungsknick und das Gefühl, schneller zu ermüden, schob er auf sein Alter und seinen bewegten Alltag als Taxifahrer. Erst eine verkehrsmedizinische Routineuntersuchung führte ihn zum Kardiologen – und direkt in das Sana-Herzzentrum Cottbus. Dort bestätigte sich die Diagnose: Die Aortenklappe schloss nicht mehr richtig. Das Blut floss zurück in die linke Herzkammer und das Risiko für eine Herzschwäche war bereits deutlich erhöht - so die Diagnose.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4cd3c19b-3052-468e-bfbf-145f237e9dbf/1920_dsc00104_bearb.jpg?86871"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Liebevoll und professionell bereitet das OP-Team Hans Starick auf die Implantation seiner neuen Herzklappe im Hybrid-OP des Sana-Herzzentrum Cottbus vor.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4cd3c19b-3052-468e-bfbf-145f237e9dbf/dsc00104_bearb/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>TAVI: 45 Millimeter, die das Leben verändern</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Früher bedeutete diese Diagnose: Operation am offenen Herzen - Austausch der Aortenklappe. Für viele ältere oder schwerkranke Patienten war dieses Verfahren kaum vertretbar. Zu hoch war das Risiko für Komplikationen. Die TAVI-Methode hat das grundlegend verändert. Über die Leistenarterie wird eine zusammengefaltete Ersatzklappe zum Herzen geführt und millimetergenau platziert – schonend, präzise und unter leichter Sedierung.&nbsp;</span><br><span>45 Millimeter – so groß ist die TAVI Klappe in der Regel – die im entscheidenden Moment über Lebensqualität und Zukunft entscheiden. &nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>15 Jahre Erfahrung</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Seit 2010 wird die TAVI-Methode in Cottbus angewendet. Chefarzt Dr. Axel Harnath lernte das Verfahren direkt beim Erfinder, Prof. Alain Cribier, und brachte das Wissen gemeinsam mit Herzchirurgen, OP-Pflege, Kardiotechnik und Kardioanästhesie nach Cottbus. Der erste Eingriff dauerte zweieinhalb Stunden, heute liegt die reine Implantationszeit bei 30 Minuten – und das Team führt bis zu vier dieser Prozeduren täglich&nbsp; durch.</span></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Teamarbeit auf aller höchstem Niveau</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Die Jubiläums-OP ist ein Symbol für gelebte Spitzenmedizin. Im Hybrid-OP des Cottbuser Herzzentrums greifen alle Abläufe ineinander, jeder Handgriff sitzt. „6.000-mal TAVI schafft man nur gemeinsam“, sagt Chefarzt Dr. Axel Harnath und verweist auf das Zusammenspiel von Kardiologie, Herzchirurgie, Pflege, Kardiotechnik und Anästhesie. Auch das neue Fast-Track-Verfahren – von dem auch Hans Starick profitiert hat – zeigt, wie modern die Versorgung im Cottbuser Herzzentrum inzwischen ist: Direkte Rückverlegung auf die Normalstation, frühe Mobilisation, kürzere Liegezeiten, schnellere Erholung. In der Spitzenklinik fürs Herz gelebte Praxis.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6ae86acc-eaf6-4e52-9d3d-30335aee44ad/1920_dsc00234_bearb.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Ein finaler Blick, dann die Gewissheit: Die neue Klappe sitzt an Ort und Stelle. Mit geübten Handgriffen wird sie entfaltet und beginnt sofort mit ihrer Arbeit. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6ae86acc-eaf6-4e52-9d3d-30335aee44ad/dsc00234_bearb/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Europas führendes Zentrum im Herzen der Lausitz</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Heute zählt das Sana-Herzzentrum Cottbus zu den leistungsstärksten TAVI-Zentren Europas. Mehr als 600 minimalinvasive Klappenimplantationen pro Jahr, jahrzehntelange Expertise, internationale Trainingsprogramme und eine Versorgungskette von Pflege, Therapie und Behandlung, die höchsten Qualitätsansprüchen folgt, zeichnen das Zentrum aus. „Die TAVI-Methode ist eine der bedeutendsten Entwicklungen der interventionellen Kardiologie dieses Jahrhunderts“, sagt der Chefkardiologe der gleichzeitig einer von nur 10 Ausbildern dieser Methode in Deutschland ist. „Dass Kollegen weltweit berichten, sie hätten die Methode bei uns in Cottbus gelernt, macht uns stolz.“</span></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Jubiläum mit Strahlkraft</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Für Hans Starick bedeutet die 6.000. TAVI nicht nur eine neue Herzklappe – sondern neue Energie für seinen Alltag, seine Familie und seinen Beruf. Für das Cottbuser Herzzentrum ist sie ein Signal im 30. Jubiläumsjahr: Herzmedizin auf höchstem Niveau mitten in der Lausitz – zuverlässig, erfahren und menschlich.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;">&nbsp;</p><p><span style="color:#999999;"><span><strong>Über das Sana-Herzzentrum Cottbus</strong></span></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span style="color:#999999;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus im Herzen der Lausitz bietet medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Qualitätslevel. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Seit der ersten Operation am offenen Herzen am 7. Juni 1995 erbringt ein interdisziplinäres Team Tag für Tag Herzmedizin auf europaweitem Spitzenniveau.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span style="color:#999999;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist nicht nur ein Krankenhaus in der Versorgungslandschaft. Es ist der Geburtsort der modernen Herzmedizin in Brandenburg. Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg am 7. Juni 1995 haben interdisziplinäre Teams tausenden Patienten geholfen.<span> </span>Mehr als 100.000 behandelte Patienten, eines der leistungsstärksten TAVI-Zentren in Europa, mehrfach ausgezeichnet als beste Kardiologie im Land Brandenburg, ausgezeichnet als beste Herzchirurgie in Deutschland, höchste Weiterempfehlungsquote aller Herzzentren. Alle diese Fakten stehen für die außergewöhnliche Leistung, die hier seit mehr als 30 Jahren erbracht wird.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><span style="color:#999999;"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,herzmedizin,kardiologie,herzchirurgie,wissen fuer herz,Herzzentrum,newsroom,TAVI,minimalinvasiv,herz,Herzklappenersatz]]></category>
            <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 14:17:19 +0100</pubDate>
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                        <title>Herzalarm: Schlag für Schlag Leben</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/herzalarm-schlag-fuer-schlag-leben/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herzalarm-schlag-fuer-schlag-leben/</guid><pp:caseid>727088</pp:caseid><pp:subtitle>Team der Sana Kliniken Niederlausitz rückt die Herzgesundheit im Rahmen der Herzwochen in den Mittelpunkt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e007a1f0ebb0663d6386ca6382509e07b"><span style="color:#999999;">Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufigste Todesursache in Deutschland</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ed3f3de80de48cba5db29fd021db82919"><span style="color:#999999;">Herzgesundheit braucht starkes Netzwerk</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e6f2010e4426a3a7b69e9e3439e619f96"><span style="color:#999999;">Aktionstag in Senftenberger Klinik am 13. November 2025&nbsp;</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Wenn das Herz stolpert, rast oder schmerzt, steckt oft mehr dahinter als Stress. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland – dabei ließen sich viele früh erkennen und behandeln. Unter dem Motto „Gesunde Gefäße. Gesundes Herz. Die Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt“ ruft die Deutsche Herzstiftung im November bundesweit zu den Herzwochen 2025 auf. Auch die Sana Kliniken Niederlausitz beteiligen sich mit einem eigenen Herztag am 13. November von 14 bis 17 Uhr in Senftenberg.</strong></span></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Medizinische Qualität verbindet die Lausitz</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>„Herzgesundheit braucht ein starkes Netzwerk – von der ambulanten Versorgung in der niedergelassenen Praxis bis zur hochspezialisierten Klinik“, sagt Prof. Dr. Guido Matschuck. Er ist Chefkardiologe der Sana Kliniken Niederlausitz und erfahrener Herzmediziner. „Mit unserer Klinik für Kardiologie und Rhythmologie verstehen wir uns als Teil eines regionalen Gesundheitsnetzwerks, das den Lausitzern einen direkten Zugang zu kardiologischer Expertise ermöglicht.“ Patienten profitieren von der engen Zusammenarbeit der niedergelassenen Fachärzte des Sana Gesundheitszentrums Niederlausitz in Schwarzheide und Vetschau mit der Klinik. Bei Bedarf ist der Weg in die stationäre Versorgung nahtlos. Ohne Informationsverlust. Mit klar definierten Abläufen. „Diese enge Verzahnung sorgt dafür, dass Diagnostik, Therapie und Nachsorge wie aus einem Guss erfolgen und klar am Patienten ausgerichtet sind“, so Prof. Dr. Guido Matschuck.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/491db004-b727-4982-8c24-c21c44a9ed65/1920_herztag_2101.jpg?10000"><p style="margin-left:0px;text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><i><span>Rückblick auf den Herztag 2024: Der Senftenberger Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck (r.) im Gespräch mit den vielen Besuchern des Senftenberger Herztages. Am 13.11.2025 ist es wieder soweit.</span></i><span> </span><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/491db004-b727-4982-8c24-c21c44a9ed65/herztag_2101/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Kompetenz und Hightech für Lausitzer Herzen</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Die Klinik für Kardiologie und Rhythmologie der Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg deckt das gesamte Spektrum der modernen Kardiologie ab – von nichtinvasiver Diagnostik bis hin zu komplexen Herzkatheter-Eingriffen und der Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Die Abläufe sind nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie mehrfach zertifiziert: als Chest Pain Unit, für interventionelle Kardiologie, Herzinsuffizienz und Spezielle Rhythmologie. „Diese Zertifizierungen sind für unser Team mehr als nur Urkunden an der Wand“, betont Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck. „Sie belegen, dass wir nach höchsten Qualitätskriterien arbeiten – mit modernster Technik, eingespielten Abläufen und einem Team, das fachlich und menschlich überzeugt.“&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f3fcc304-b7cc-4f1e-bf73-86ad1e929939/1920_img-7775.jpg?51970"><p>&nbsp;</p><p><i>Spannende Einblicke erhalten die Besucher beim SKN-Herztag auch in den Bereich der Funktionsdiagnostik und ins Herzkatheterlabor. Rund um die Uhr steht das Team dort bereit, um bei einem gefährlichen Herzinfarkt eine bestmögliche Versorgung sicher zu stellen. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f3fcc304-b7cc-4f1e-bf73-86ad1e929939/img-7775/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Schnelle Hilfe im Notfall</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Die koronare Herzkrankheit, die in diesem Jahr im Fokus der deutschlandweiten Herzwochen steht, ist die häufigste Ursache für Herzinfarkte. Bei einem solchen akuten Herzinfarkt zählt jede Minute. Dank des rund-um-die-Uhr-bereiten Katheterteams können verschlossene Herzkranzgefäße in Senftenberg innerhalb kürzester Zeit wieder geöffnet werden. Doch das Engagement der Sana Kliniken endet nicht nach der Akutbehandlung: In einem integrierten Versorgungspfad werden Patienten anschließend strukturiert weiterbetreut – in enger Kooperation mit Hausärzten, Fachärzten und ambulanten Herzgruppen. „Wir wollen, dass unsere Patienten nicht nur überleben, sondern auch wieder leben können“, sagt Prof. Dr. Gudio Matschuck. „Das gelingt nur, wenn alle Sektoren zusammenarbeiten – stationär, ambulant und rehabilitativ.“</span></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Einladung zum Herztag</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Der Herztag am 13. November 2025 findet im Senftenberger Krankenhaus statt und bietet spannende Einblicke in die moderne Herzmedizin. Besucherinnen und Besucher erwarten Vorträge, Gesundheitschecks und Einblicke in Funktionsdiagnostik und Herzkatheterlabor. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>„Herzgesundheit betrifft uns alle“, sagt Prof. Dr. Guido Matschuck. „Unser Ziel ist, Bewusstsein bei den Lausitzern zu schaffen – und Mut zu machen, die eigene Gesundheit aktiv in die Hand zu nehmen. Denn Herzerkrankungen sind das Thema Nummer eins unserer Zeit. Dabei ist nichts wertvoller und wichtiger als das, was uns Tag für Tag am Leben hält: ein gesundes Herz.“</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Wann:</strong> 13. November 2025 14-17 Uhr</span><br><span><strong>Wo: </strong>Sana Kliniken Niederlausitz, Krankenhaus Senftenberg</span><br><span><strong>Anmeldung:</strong> nicht notwendig</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;">&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Herzwochen2025,Chefkardiologe,interventionelle Kardiologie,Kardiologe,kardiologie,Klinik fuer Kardiologie,Klinik für Kardiologie und Rhythmologie,Deutsche Herzstiftung,herz,Herzgesundheit,Herzinfarkt,Herzkatheter,Herzkatheterlabor,Herzkrank,Herzkrankheit,Herzprobleme,Herztag,Herzwochen]]></category>
            <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 08:10:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Brustschmerz ist immer ein Notfall</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustschmerz-ist-immer-ein-notfall/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustschmerz-ist-immer-ein-notfall/</guid><pp:caseid>726311</pp:caseid><pp:subtitle>Neue Chest Pain Unit der Sana Kliniken Niederlausitz rettet Lausitzer Herzen in Senftenberg</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e46ad315678d58f7404c382db093a7ce5"><span style="color:#999999;">sichere und schnelle Behandlungswege bei Brustschmerzen in Sana Kliniken Niederlausitz</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e6e59780da45407d1f6753a1f22a4e10d"><span style="color:#999999;"><span>n</span>eue Chest Pain Unit nach höchsten Standards erfolgreich zertifiziert</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ea8419d95d0d87c41f885320d5be9b1b5"><span style="color:#999999;">24/7-Versorgung von Patienten mit akuten oder unklaren Brustschmerzen<span>&nbsp;</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span style="text-align:start;"><strong>Ein plötzliches Drücken in der Brust. Ein Ziehen im Arm. Oder brennende Schmerzen im Oberkörper. Hinter diesen Symptomen kann ein lebensbedrohlicher Herzinfarkt stecken. Oft ist die Situation für Betroffene und Angehörige schwer einzuschätzen, denn die Anzeichen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Umso wichtiger ist es, im Ernstfall sofort zu handeln.&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>In der neuen zertifizierten Chest Pain Unit (CPU) der Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg erhalten Patienten mit unklaren oder akuten Brustschmerzen jetzt rund um die Uhr schnelle, leitliniengerechte und strukturierte Hilfe. Für die Menschen in der Lausitz bedeutet das: mehr Sicherheit, kürzere Wege und bessere Überlebenschancen im Notfall.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Herzmedizin auf höchstem Niveau</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Sana Kliniken Niederlausitz haben in den vergangenen Monaten eine hochspezialisierte Brustschmerzambulanz aufgebaut, die nun von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) erfolgreich zertifiziert wurde. Die Zertifizierung bestätigt, dass in Senftenberg alle Voraussetzungen für eine strukturierte und qualitativ hochwertige Versorgung von Herzpatientinnen und -patienten erfüllt sind.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>„Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind das Thema Nummer eins in unserer Region. Es vergeht kaum eine Nacht, in der unser Team nicht zu einem Herzinfarktnotfall in die Klinik eilt“, sagt Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie. „Mit der Zertifizierung unserer Chest Pain Unit erreichen wir ein neues Versorgungsniveau, das Menschen in akuten Notfallsituationen die bestmögliche Sicherheit bietet.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/3b79f9ae-1827-402c-88fd-3539dc556267/1920_zertifikat_1730.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Das Team der Senftenberger Kardiologie arbeitet in der neu zertifizierten Chest-Pain-Unit Hand in Hand, um Patienten mit unbekannten Brustschmerzen bestmöglich zu helfen. Für die erfolgreiche Zertifizierung hat das Team um Chefarzt Prof. Dr. Guido Matschuck (2.v.r.) viele Abläufe auf Herz und Nieren geprüft.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/3b79f9ae-1827-402c-88fd-3539dc556267/zertifikat_1730/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>24 Stunden am Tag einsatzbereit</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Senftenberger Klinik ist damit Teil eines bundesweiten Qualitätsnetzwerks, das schnelle Diagnostik, standardisierte Abläufe und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit sicherstellt. In der CPU stehen vier speziell ausgestattete Überwachungsbetten zur Verfügung. Hier werden Patienten mit unklaren Brustschmerzen kontinuierlich überwacht und die Ursachen umgehend diagnostisch abgeklärt – etwa durch EKG, Laboranalysen oder bildgebende Verfahren.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>„Die enge Verzahnung mit unserem Herzkatheterlabor, das 24 Stunden am Tag in Bereitschaft ist, garantiert, dass wir bei einem akuten Herzinfarkt ohne Zeitverlust behandeln können“, so Prof. Dr Guido Matschuck. „Zeit ist Herzmuskel – jede Minute zählt.“</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die erfolgreiche Zertifizierung ist das Ergebnis einer intensiven Teamleistung. Zwei externe Auditoren hatten im Rahmen des mehrstufigen Verfahrens die Abläufe, Strukturen und Qualifikationen der Mitarbeitenden geprüft. „Die hohe Zufriedenheit der Auditoren ist ein Verdienst vieler Beteiligter – von der Notaufnahme über die Funktionsdiagnostik bis zur Pflege und dem Qualitätsmanagement. Alle haben mit großem Engagement daran gearbeitet, die hohen Anforderungen der DGK zu erfüllen“, betont der Chefarzt.</span></p><p><span style="text-align:start;">Besonderes Augenmerk der Auditoren lag auf der Qualifikation des multiprofessionellen Teams, das aus speziell geschulten Ärzten und Pflegefachkräften besteht. Sie sind darauf trainiert, selbst kleinste Veränderungen im EKG oder in Laborwerten richtig zu interpretieren und innerhalb kürzester Zeit die richtigen Maßnahmen einzuleiten.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d720f09a-97aa-44c1-8d43-5b2ae0db4bb4/1920_zertifikat_1736.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Jana Materna gehört seit vielen Jahren zum Team der Funktionsdiagnostik in den Sana Klinken Niederlausitz. Hier legt sie EKG Elektroden an, um den Herzschlag des Patienten auf dem modernen Medizingerät sichtbar zu machen.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d720f09a-97aa-44c1-8d43-5b2ae0db4bb4/zertifikat_1736/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Investition in Technik, Prozesse und Personal</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Neben der fachlichen Qualifikation investieren die Sana Kliniken Niederlausitz auch in die technische Ausstattung. Heute stehen in Senftenberg drei hochmoderne Herzkatheteranlagen zur Verfügung – eine technische Ausstattung, die in dieser Dichte bundesweit nur in wenigen Kliniken zu finden ist.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Und auch die internen Abläufe wurden optimiert: Die Wegeführung für Notfallpatienten wurde überarbeitet. Standard Operating Procedures, die die Zusammenarbeit und die Abläufe im Notfall regeln, wurden für sämtliche kardiologische Notfallszenarien festgelegt. So ist sichergestellt, dass in jeder Situation die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge erfolgen – unabhängig davon, welche Mitarbeitenden im Dienst sind.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>„In der Zertifizierung wurde nachgewiesen, dass für jedes einzelne Notfallszenario – von Herzinfarkt über Lungenembolie bis hin zu Rhythmusstörungen oder einer Schrittmacherfehlfunktion – ein strukturierter Ablauf hinterlegt ist. Damit können wir garantieren, dass die Behandlung zu jeder Tages- und Nachtzeit auf höchstem Niveau erfolgt“, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Herzmedizin für die Lausitz</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Mit der zertifizierten Chest Pain Unit unterstreichen die Sana Kliniken Niederlausitz ihren Anspruch, medizinische Spitzenversorgung auch außerhalb der Metropolregionen anzubieten. Für die Bevölkerung in Südbrandenburg und der Lausitz bedeutet das eine deutliche Verbesserung der wohnortnahen Versorgung.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>„Für ein Haus, das erst vor wenigen Jahren mit der 24/7-Versorgung von Herzinfarkten begonnen hat, ist diese Entwicklung beachtlich“, so der Senftenberger Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck. „Wir sind stolz auf das, was unser Team gemeinsam erreicht hat – und vor allem darauf, dass unsere Patientinnen und Patienten davon direkt profitieren.“</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Mit der Zertifizierung der Chest Pain Unit ist ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Herzmedizin in Senftenberg erreicht. Lausitzer Herzpatienten können sicher sein: Bei akuten Beschwerden oder chronischen Herzerkrankungen sind sie in den Sana Kliniken Niederlausitz rund um die Uhr in den besten Händen.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,herz,Herzerkrankung,Herzgesundheit,Herzinfarkt,Herzkatheter,Herzkatheterlabor,Herzkreislauferkrankung,herzmedizin,ChestPainUnit,DGK,Zertifizierung]]></category>
            <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 08:28:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Sana-Gesundheitsforum im November 2025</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-gesundheitsforum-im-november-2025/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-gesundheitsforum-im-november-2025/</guid><pp:caseid>726078</pp:caseid><pp:subtitle>Den Herzinfarkt vermeiden – Biberacher Kardiologen informieren im Rahmen der Herzwochen 2025</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Im Rahmen des <span>„Sana-Gesundheitsforums“</span> informiert das interdisziplinäre Ärzte- und Expertenteam des <a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank">Biberacher Sana Klinikums</a> regelmäßig über aktuelle medizinische Themen. Im November steht traditionell das Herz im Mittelpunkt: <span>Dr. Thomas Brummer</span>, Chefarzt der <a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/medizinische-klinik/herzerkrankungen" target="_blank">Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie</a>, und sein Team beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder an den von der <span>Deutschen Herzstiftung</span> initiierten <span>Herzwochen</span>. Diese stehen 2025 unter dem Motto: <i><span>„Gesunde Gefäße – gesundes Herz: Den Herzinfarkt vermeiden“. </span></i>Die Informationsveranstaltung findet am <span>Donnerstag, 6. November, ab 18 Uhr</span> im <span>Biberacher Klinikum</span> statt. Im Anschluss an die Vorträge findet wieder ein <span>Reanimationstraining</span> statt.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben nach wie vor einen maßgeblichen Einfluss auf die Sterblichkeit in Deutschland. Wie der aktuelle Deutsche Herzbericht zeigt, zählen Durchblutungsstörungen infolge von Verengungen der Herzkranzgefäße weiterhin zu den häufigsten Todesursachen. Unter dem Motto <i><span>„Gesunde Gefäße – gesundes Herz. Den Herzinfarkt vermeiden“</span></i> widmen sich die diesjährigen <a href="https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/herztermine-und-veranstaltungen/herzwochen" target="_blank">Herzwochen</a> im November daher der Koronaren Herzkrankheit (KHK) und dem Herzinfarkt.</p><p style="text-align:justify;">Die Koronare Herzkrankheit (KHK) gehört zu den häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen und betrifft rund fünf Millionen Menschen in Deutschland. Sie ist die Hauptursache für Herzinfarkte und entsteht, wenn sich in den Herzkranzgefäßen Ablagerungen, sogenannte Plaques, aus Fett und Kalk bilden. Diese verengen die Gefäße und behindern den Blutfluss zum Herzmuskel. Wird die Durchblutung dauerhaft eingeschränkt oder ein Gefäß plötzlich vollständig verschlossen, kann es zu einem Herzinfarkt kommen. Davon betroffen sind in Deutschland jedes Jahr über 300.000 Menschen: oftmals mit schwerwiegenden Folgen - etwa 46.000 Betroffene sterben an der Folge eines Herzinfarktes. Dennoch werden erste Symptome der KHK häufig nicht erkannt oder unterschätzt. Typische Beschwerden wie Engegefühl oder Druck in der Brust, Atemnot bei Belastung oder starkes Schwitzen werden oft nicht direkt mit dem Herzen in Verbindung gebracht. Gerade bei Frauen äußern sich Herzprobleme zudem häufig atypisch – etwa durch Übelkeit, Müdigkeit oder Rückenschmerzen. „Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser lässt sich ihr Fortschreiten bremsen und damit das Risiko eines Herzinfarkts deutlich senken“, betont Chefarzt Dr. Brummer. „Dank moderner Diagnostik und Therapieverfahren – von der medikamentösen Behandlung bis hin zur Katheterintervention – stehen uns heute vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung, um Patientinnen und Patienten gezielt zu helfen. Entscheidend ist jedoch, dass sie rechtzeitig ärztliche Hilfe suchen.“</p><p style="text-align:justify;">Wichtig ist für die Experten der Medizinischen Klinik die Aufklärung über Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Diabetes mellitus, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel. Viele dieser Faktoren lassen sich durch eine gesunde Lebensweise positiv beeinflussen. An diesem Punkt setzen die Herzwochen 2025 an, die von der Deutschen Herzstiftung bundesweit organisiert werden. Ziel ist es, die Bevölkerung umfassend über Ursachen, Symptome, moderne Behandlungsmöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen im Zusammenhang mit der koronaren Herzkrankheit und dem Herzinfarkt zu informieren. So erläutert d<span>er Leitende Oberarzt Dr. Michael Böhringer in seinem Vortrag zunächst, was unter einer koronaren Herzerkrankung zu verstehen ist und wie ein Herzinfarkt entsteht und verläuft. Darüber hinaus beleuchtet er die oft schleichenden Anzeichen und erklärt, warum eine frühzeitige Diagnose entscheidend für den Behandlungserfolg ist. Im Anschluss stellt Oberarzt Dr. Karim El-Amrani die verschiedenen medikamentösen Behandlungsoptionen vor. Er erläutert die neusten Entwicklungen, Wirkungsweisen und mögliche Nebenwirkungen von Blutverdünnern, Blutfettsenkern, Betablockern, ACE-Hemmern und weiteren Medikamenten. Abschließend widmet sich Dr. Brummer den operativen und minimalinvasiven Behandlungsverfahren. Von der Implantation von Koronarstents bis hin zur Bypass-Operation werden die verschiedenen invasiven Ansätze vorgestellt und deren Vor- und Nachteile erläutert.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach lädt alle Interessierten herzlich ein, an den Vorträgen am 6. November teilzunehmen und sich umfassend über den Zusammenhang von gesunden Gefäßen und einem gesunden Herzen zu informieren. Im Anschluss an die Vorträge findet für die Teilnehmer ein praktisches Reanimationstraining statt. Dabei kann unter Anleitung an speziellen Puppen die Herzdruckmassage geübt werden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Veranstaltungsdetails</strong></span><br><span><strong>Wann: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong>Donnerstag, 6. November 2025 | 18.00 Uhr</span><br><span><strong>Wo: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</span><br><span>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Veranstaltungsraum 1 (EG)</span><br><span>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Marie-Curie-Straße 4 | 88400 Biberach</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte können sich bis zum Vortag der Veranstaltung per E-Mail unter gesundheitsforum.bc@sana.de oder telefonisch unter 07351 55-9000 anmelden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d85f969a-9534-4947-9f1f-9b0d8cd1b055/1920_251023_pm_sanagesundheitsforumimnovember_herzwochen2025.jpg?10000"><p><i><span>Das Team der Medizinischen Klinik um Chefarzt<strong> </strong>Dr. Thomas Brummer, Oberarzt Dr. Karim El-Amrani und Leitenden Oberarzt Dr. Michael Böhringer (v.l.n.r.) beteiligt sich im November traditionell an den Herzwochen der Deutschen Herzstiftung.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d85f969a-9534-4947-9f1f-9b0d8cd1b055/251023_pm_sanagesundheitsforumimnovember_herzwochen2025/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Herzwochen,Herzwochen2025,kardiologie,MedizinischeKlinik,Gefäße,herz,Herzinfarkt,koronare Herkrankheit,Gesundheitsforum,Vortrag,Reanimationstraining]]></category>
            <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 11:20:07 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn Lausitzer Herzen schwächeln</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-lausitzer-herzen-schwaecheln/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-lausitzer-herzen-schwaecheln/</guid><pp:caseid>724599</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz meistern Rezertifizierung als Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span style="color:#999999;"><strong>Zusammenfassung</strong></span></p><ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e34d0ae46dc8b00ecab784ae9c817a1a5"><span style="color:#999999;">Immer mehr Menschen in der Niederlausitz von Herzschwäche betroffen.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ede63505ada21d78c45971e0ccc96afe4"><span style="color:#999999;">Sana Kliniken Niederlausitz bieten umfassende Diagnostik und Therapie für Betroffene.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e39fa83a0697bd99756313b3393273cb0"><span style="color:#999999;">Zertifizierung durch Deutsche Gesellschaft für Kardiologie.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Wenn schon wenige Stufen zur Qual werden, wenn Luftnot, Müdigkeit und Schwellungen in den Beinen den Alltag bestimmen, steckt dahinter oft mehr als bloße Erschöpfung: Herzinsuffizienz. Allein in Deutschland leiden mehrere Millionen Menschen unter Herzschwäche. Betroffen sind vor allem Ältere.</strong></p><p>„Herzinsuffizienz ist eine ernstzunehmende Erkrankung – und vor allem am Anfang werden die Symptome oft unterschätzt. Wenn das Herz schwächelt, dann hat das für Patienten oft Auswirkungen auf das gesamte Leben“, weiß Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie in den Sana Kliniken Niederlausitz. Gemeinsam mit Dr. Volkmar Hanisch, dem Ärztlichen Direktor und Chefarzt des Zentrums für interdisziplinäre Intensivmedizin und Notfallmedizin, gehört er zu den Spezialisten für Herzinsuffizienz und hat erst kürzlich von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie die Rezertifizierung dieser Zusatzqualifikation erhalten.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/542b5536-2abe-439c-9f23-e27d33727b4e/1920_guidomatschuck.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie der Sana Kliniken Niederlausitz, ist Spezialist für Herzinsuffizienz. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/542b5536-2abe-439c-9f23-e27d33727b4e/guidomatschuck/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Zahl der Betroffenen steigt</h2><p>Die Zahl der Menschen, die unter einer Herzschwäche leiden, wächst auch in der Niederlausitz. „Herzinsuffizienz ist nicht nur eine der häufigsten, sondern auch eine der gefährlichsten Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems“, erklärt der Niederlausitzer Chefkardiologe. Patienten fühlen sich häufig nicht mehr belastbar und weniger leistungsfähig, verspüren Atemnot und lagern Wasser in Füße und Beinen ein. Betroffen sind vor allem ältere Menschen über 70 Jahre - aber auch jüngere Patienten, deren Herz in Folge eines Infarktes, einer Infektion oder durch Bluthochdruck geschwächt ist.</p><h2>Lebensverändernde Erkrankung</h2><p>Mit Blick auf den demographischen Wandel und den wachsenden Anteil älterer und hochbetagter Menschen bildet die Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz einen Schwerpunkt in der Senftenberger Klinik für Kardiologie und Rhythmologie. „Die Erkrankung bedeutet nicht, dass das Leben vorbei ist - aber sie verändert es. Mit der richtigen Therapie und einer guten medizinischen Betreuung können Betroffene lange aktiv bleiben“, betont Prof. Dr. Guido Matschuck.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/76fdda45-7c08-4652-ab69-0b8c55a19353/1920_herzultraschall_bea.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Mit einer Echokardiographie, einem speziellen Ultraschall des Herzens, erhalten die Ärzte im Krankenhaus Senftenberg unter anderem ein Bild von der Pumpleistung des Lebensmotors. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/76fdda45-7c08-4652-ab69-0b8c55a19353/herzultraschall_bea/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Frühe Warnzeichen ernst nehmen</h2><p>Der Experte empfiehlt, schon bei ersten Symptomen frühzeitig den Rat eines Kardiologen zu suchen und sich in regelmäßige ärztliche Behandlung zu begeben. „Wir haben verschiedene diagnostische Instrumente, um den Schweregrad einer Herzinsuffizienz festzustellen. Mit Hilfe von Echokardiographien, also speziellen Herzultraschalluntersuchungen, lässt sich beispielsweise die Pumpleistung analysieren.&nbsp;</p><p>Zusätzlich führen wir Belastungstests wie EKG (Elektrokardiogramme) durch“, erläutert der Chefarzt. Für spezielle Fragestellungen, wie Herzmuskelentzündungen oder Verengungen der Kranzgefäße sowie genetisch bedingte Veränderungen des Lebensmotors bietet die Klinik spezielle Untersuchungsmöglichkeiten, zum Beispiel die Koronarographie, das Herz-CT und ab November sogar die kardiale Kernspintomographie. Die Therapieoptionen reichen von Medikamenten, die das Herz entlasten und den Blutdruck senken, bis hin zu implantierbaren Lebensrettern wie Herzschrittmachern und Defibrillatoren oder Spezialschrittmachern zur Resynchronisation des Herzschlages. „Zusätzlich können Betroffene mit einer gesunden Lebensweise mit einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung viel dafür tun, lange fit und aktiv zu bleiben“, unterstreicht der Herz-Experte.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Klinik für Kardiologie und Rhythmologie,interventionelle Kardiologie,Klinik fuer Kardiologie,Prof. Dr. Guido Matschuck,Herzinsuffizienz,herz]]></category>
            <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 08:43:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/b152a820-5362-42b9-8b85-00c562132ccd/herzultraschall_8935-bea.jpg?92077</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Herzultraschall]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Herzultraschall mit Mohamad Gemian]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana engagiert sich für Forschung in der Herzmedizin</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-engagiert-sich-fuer-forschung-in-der-herzmedizin/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-engagiert-sich-fuer-forschung-in-der-herzmedizin/</guid><pp:caseid>724372</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="eae71ea96b8f390f073d1aa7bcf7f584e">Digitale Technologien werden bei der Versorgung von Herzpatienten immer wichtiger.</li><li data-list-item-id="eaf3978bd7a9b763a2af75a3608852614">Um wegweisende Entwicklungen voranzubringen, fördert Sana auch in diesem Jahr den Preis „Digitale Innovationen in der Herzmedizin“ der Deutschen Herzstiftung und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.</li><li data-list-item-id="e4fe19ed085c3cd4cd313af5a2c424d44">Bewerbungsschluss ist der 12. Dezember 2025</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Deutsche Herzstiftung vergibt gemeinsam mit der Sektion eCardiology der <a href="https://dgk.org/" target="_blank">Deutschen Gesellschaft für Kardiologie</a> (DGK) im Jahr 2026 zum zweiten Mal den Forschungspreis „Digitale Innovationen in der Herzmedizin“. Das Preisgeld beträgt 10.000 € und wird gestiftet von der Sana Kliniken AG, Ismaning.&nbsp;</p><h2>Voraussetzungen</h2><p>Ausgezeichnet wird eine wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Digitalisierung in der präventiven, therapeutischen und rehabilitativen Herzmedizin. Teilnahmeberechtigt sind in Deutschland tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Die Arbeit darf einen Gesamtumfang von 20 Seiten nicht überschreiten. Sie kann bereits veröffentlicht sein, jedoch nicht früher als in dem der Ausschreibung vorangegangenen Jahr. Titel und Zusammenfassung in deutscher Sprache sind den eingereichten Arbeiten grundsätzlich voranzustellen.</p><h2>Bewerbungsablauf</h2><p>Die Bewerbungsunterlagen mit tabellarischem Lebenslauf und der Einverständniserklärung der Co-Autoren sowie deren Angabe zu ihren Arbeitsanteilen sind als PDF-Datei per E-Mail (<a href="mailto:forschung@herzstiftung.de"><span>forschung@herzstiftung.de</span></a>) bis spätestens 12. Dezember 2025 einzureichen.&nbsp;</p><p><strong>Informationen zur Bewerbung:</strong> <a href="http://www.herzstiftung.de/wissenschaftspreise" target="_blank"><span>www.herzstiftung.de/wissenschaftspreise</span></a>&nbsp;</p><p>Alle Bewerbungen werden einem Gutachtergremium vorgelegt und von diesem nach einem Punktesystem bewertet. Die Bewerberinnen und Bewerber verpflichten sich, im Falle der Prämierung eine allgemeinverständliche Kurzfassung für die Veröffentlichung in der Zeitschrift der Deutschen Herzstiftung HERZ heute zu erstellen. Über die Vergabe des Preises entscheidet der Vorstand der Deutschen Herzstiftung im Einvernehmen mit den Gutachtern.&nbsp;</p><h2>Preisverleihung</h2><p>Die Preisverleihung erfolgt während der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (8.-11. April 2026) in Mannheim. Die persönliche Anwesenheit der Preisträgerin oder des Preisträgers wird ausdrücklich gewünscht.&nbsp;</p><p>Weitere Informationen sind zu erhalten von Dr. Sinann Al Najem, Telefon 069 955128-100,&nbsp; E-Mail <a href="mailto:forschung@herzstiftung.de"><span>forschung@herzstiftung.de</span></a> oder Martin Vestweber, Telefon 069 955128-121.</p><p><strong>Bericht zur Verleihung des Forschungspreises 2025: </strong><a href="https://www.sana.de/newsroom/forschungspreis-herzmedizin-sana-unterstuetzt-wissenschaftliche-arbeit-zur-verbesserung-der-herzinfarktdiagnostik/" target="_blank">Forschungspreis Herzmedizin: Sana unterstützt wissenschaftliche Arbeit zur Verbesserung der Herzinfarktdiagnostik</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom,herz,Forschungspreis]]></category>
            <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/2e5350b7-05ec-4eff-8c80-b83d18de8590/251006kardiologieforschungspreisdigitaleinnovation.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Forschungspreis digitale Innovation Herzmedizin]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Forschungspreis digitale Innovation Herzmedizin]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Lausitzer Herzen unter Druck</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/lausitzer-herzen-unter-druck/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/lausitzer-herzen-unter-druck/</guid><pp:caseid>716231</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li>So wirken extreme Temperaturen auf unser Herz-Kreislauf-System</li><li>Niederlausitzer Herz-Experte Dr. Till-Frederic Zimmermann weist auf zusätzliche Belastungen bei starker Hitze und Kälte hin</li><li>Schützende Tipps für Sommer, Winter und Sauna</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Ob klirrende Kälte im Winter oder schweißtreibende Hitze im Hochsommer: Extreme Temperaturen belasten unser Herz. Zusätzliche Anstrengungen wie Sport können unter Umständen böse Folgen haben. Der Niederlausitzer Kardiologe Dr. Till-Frederic Zimmermann rät dazu, die Risiken für schwere Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall nicht zu unterschätzen.</strong></p><p>Sport wie Ausdauer- und Krafttraining gehören neben einer ausgewogenen Ernährung zu den tragenden Säulen für einen gesunden Lebensstil – die optimale Prävention vor schweren Erkrankungen, insbesondere vor Herzkreislauferkrankungen. Doch nicht bei jedem Wetter ist Sport eine gute Idee. „Extreme Hitze und Kälte können ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen, insbesondere für Ältere und Menschen, die bereits eine Herzerkrankung haben“, sagt Dr. Till-Frederic Zimmermann. <span>Der Herz-Experte engagiert sich in der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie in den Sana Kliniken Niederlausitz und kümmert sich um ambulante Patienten in der kardiologischen Praxis des Medizinischen Versorgungszentrums Schwarzheide des Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz. Er </span>betont: „Die Temperaturextreme können das Herz-Kreislauf-System erheblich belasten und zu Bluthochdruck, einem Ohnmachtsanfall (Synkope) oder sogar zu einem Herzinfarkt als auch Schlaganfall führen.“</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/791c3989-4ad3-473a-aa2d-2230d439d5b0/1920_tillfredericzimmermann_4560.jpg?10000"><p><i>Herzgesundheit im Blick: Dr. Till-Frederic Zimmermann kümmert sich in der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie der Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg um stationäre Patienten und betreut parallel ambulante Herzpatienten in der kardiologischen Praxis des Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz in Schwarzheide. Der erfahrene Mediziner weiß, wie belastend Temperaturextreme für unseren Lebensmotor sein können.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/791c3989-4ad3-473a-aa2d-2230d439d5b0/tillfredericzimmermann_4560/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>An der Grenze der Belastbarkeit</h2><p>Sehr hohe oder niedrige Temperaturen können unseren Körper an die Grenzen der Belastbarkeit bringen. Bei starker Hitze weiten sich die Blutgefäße, um überschüssige Wärme abzuführen und den Körper zu kühlen. „Das führt zu einem Abfall des Blutdrucks und zu einem Anstieg der Herzfrequenz, um den Blutfluss aufrecht zu erhalten. Wenn diese Anpassungsmechanismen eskalieren, kann es zur Unterversorgung von Organen mit Blut und Sauerstoff kommen und zum Beispiel einen Herzinfarkt zur Folge haben“, beschreibt der erfahrene Kardiologe.</p><h2>Drohender Herzinfarkt</h2><p>Doch auch frostige Temperaturen machen unserem Körper ziemlich zu schaffen: Denn dann ziehen sich die Gefäße in der Haut zusammen. Dadurch steigt der Blutdruck und die Herzleistung nimmt konsekutiv erheblich zu. &nbsp;„Das kann schlimmstenfalls zur Unterversorgung von Gewebe oder Organen in der Peripherie und damit zu Erfrierungen und Frostbeulen führen. Durch den erhöhten Blutdruck kann ebenfalls ein Herzinfarkt drohen“, warnt Dr. Till-Frederic Zimmermann. Vor allem rät der Herz-Experte Patienten, die bereits einen Herzinfarkt durchlebt haben, zu besonderer Vorsicht.</p><h2>Gut geschützt vor Hitze und Kälte</h2><p>Um sich vor extremen Temperaturen zu schützen, sollten Lausitzer also gut auf sich achten. Weil der Körper bereits damit beschäftigt ist, auf starke Hitze oder Kälteschwankungen zu reagieren, sind zusätzliche Anstrengungen wie Sport oder schwere, ungewohnte Tätigkeiten wie Schneeschieben im Winter zu vermeiden. „An Hitzetagen ist es besser, das Training lieber auf die kühleren Morgenstunden oder in den Abend zu verlegen“, rät der Facharzt. Er empfiehlt, sich während der hohen Mittagstemperaturen tagsüber nicht der prallen Sonne auszusetzen, sondern lieber schattige Orte, am besten mit etwas Zugluft, aufzusuchen. Um einer Dehydration vorzubeugen, sollte außerdem genügend Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, getrunken werden. Helle, leichte und atmungsaktive Kleidung sowie ein Sonnenschutz für den Kopf sorgen zusätzlich dafür, dass unser Körper die Hitze besser regulieren kann. &nbsp;Auch bei großer Kälte gilt: auf schützende Kleidung achten, sich nicht zu lange den frostigen Temperaturen aussetzen und körperliche Anstrengung vermeiden.</p><h2>Sauna-Gang mit Augenmaß</h2><p>Nicht nur Sommer und Winter können den Körper mit Temperaturextremen belasten. „Der Gang in die Sauna ist prinzipiell gut und empfehlenswert, wenn man nicht zu sehr kardial vorerkrankt ist. Denn Saunieren stärkt unser Herz-Kreislauf-System und unsere Abwehrkräfte“, erklärt der Kardiologe. Allerding gilt auch hier: Lieber nicht übertreiben, sondern langsam die Sitzhöhe und damit auch die Temperaturen steigern. „In der Sauna sollte man nicht auf die Uhr, sondern auf seinen Körper hören“, rät der Experte und appelliert an den gesunden Menschenverstand.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,kardiologie,Klinik für Kardiologie und Rhythmologie,herz,till-frederic zimmermann]]></category>
            <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 09:36:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Herzinsuffizienz: Telemedizin kann Leben retten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/herzinsuffizienz-telemedizin-kann-leben-retten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herzinsuffizienz-telemedizin-kann-leben-retten/</guid><pp:caseid>706350</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Telemedizinische Mitbetreuung führt zu geringerer Sterblichkeit und weniger Einweisungen ins Krankenhaus. Zu dem Ergebnis kommen Studien bei Patienten mit chronischer Herzschwäche. Die Sana-Experten am Herzzentrum Dresden blicken mittlerweile auf mehr als zehn Jahre Erfahrung mit über 5.000 betreuten Patienten zurück.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Laut dem Statistischen Bundesamt&nbsp;<a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/Tabellen/sterbefaelle-herz-kreislauf-erkrankungen-insgesamt.html" target="_blank">Destatis</a> verstarben im Jahr 2023 etwa 38.000 Menschen an Herzinsuffizienz. Diese Erkrankung rangiert mit einem Anteil von fast elf Prozent auf Platz drei der Todesursachen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der&nbsp;<a href="https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/publikationen-und-medien/herzbericht" target="_blank">Herzbericht</a> 2024 zeigt, dass Herzinsuffizienz nicht nur die häufigste Einzeldiagnose für stationäre Krankenhausbehandlungen in Deutschland ist, sondern auch eine Hauptursache für den plötzlichen Herztod darstellt.&nbsp;</p><h2>Ein schwaches Herz entwickelt sich über eine lange Zeit</h2><p>Chronische Herzinsuffizienz entwickelt sich nicht über Nacht, sondern ist oft die Folge von Vorerkrankungen wie verengten Herzkranzgefäßen (koronare Herzkrankheit), Herzinfarkt oder Herzklappenerkrankungen. Da eine Herzschwäche häufig schleichend beginnt, werden erste Anzeichen wie eine nachlassende Leistungsfähigkeit und Atemnot von vielen Menschen nicht ernstgenommen. Betroffene gehen häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung zum Kardiologen. Patienten mit einer chronischen Herzinsuffizienz müssen oft ins Krankenhaus, ihre Lebensqualität ist in der Regel deutlich reduziert und die Sterblichkeit hoch.&nbsp;</p><p>Professor Axel Linke, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie am Herzzentrum Dresden, Universitätsklinik an der Technischen Universität Dresden, sagt: „Viele unserer Patienten leiden bereits an einer chronischen Herzschwäche. Ist die Insuffizienz des Herzmuskels schon weit fortgeschritten und das Risiko hoch, können wir den Patienten ein telemedizinisches Monitoring anbieten. Damit lässt sich eine Verschlechterung des Gesundheitszustands frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten. Das kann Leben retten.“</p><h2>Versorgung von Risikopatienten</h2><p>Den Nutzen der Telemedizin für Patienten mit Herzerkrankungen belegte die&nbsp;<a href="https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/fontane_studie_telemedizin_rettet_leben_von_herzpatienten" target="_blank">Fontane-Studie</a> schon vor einigen Jahren. Aufgrund der Datenlage beschloss der <a href="https://www.g-ba.de/" target="_blank">Gemeinsame Bundesausschuss</a> G-BA Ende 2020, die telemedizinische Versorgung in die Regelversorgung von Hochrisikopatienten zu überführen. Der&nbsp;<a href="https://www.g-ba.de/beschluesse/4648/" target="_blank">Beschluss</a> trat zum 31. März 2021 in Kraft. Die Entscheidung für die telemedizinische Mitbetreuung liegt bei den primär behandelnden Ärzten, die mit einem kardiologisch geführten Telemedizinzentrum zusammenarbeiten. Weitere Hinweise für Ärztinnen und Ärzte zum Telemonitoring von Herzinsuffizienz gibt es auf der Seite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung&nbsp;<a href="https://www.kbv.de/html/themen_57030.php" target="_blank">KBV</a>. Für folgende Patienten ist das Telemonitoring laut&nbsp;<a href="https://www.kbv.de/media/sp/QS-V_TmHi.pdf" target="_blank">Vereinbarung</a> zwischen der KBV und dem GKV-Spitzenverband zugelassen:</p><ul><li>Es liegt eine Herzinsuffizienz im Stadium zwei oder drei der NYHA-Klassifikation mit einer Auswurfleistung (Ejektionsfraktion) von weniger als 40 Prozent vor.</li><li>Der Patient ist Träger eines implantierten kardialen Aggregates oder ist im zurückliegenden Jahr wegen einer kardialen Dekompensation, das heißt einer Verschlechterung der Herzschwäche, stationär behandelt worden.</li><li>Die Herzinsuffizienz wird leitliniengerecht behandelt.</li><li>Es sind keine Faktoren erkennbar, die die Gewährleistung einer Übertragung der Monitoringdaten verhindern oder gefährden oder die das Selbstmanagement des Patienten behindern würden.</li></ul><p>Oberärztin Julia Mayer erklärt: „Wir arbeiten eng mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen zusammen. Uns ist es wichtig, die Behandlung und die telemedizinische Betreuung zusammen mit den ambulant tätigen Ärzten zu koordinieren.“</p><p>Für die telemedizinische Betreuung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz ist ein Team aus Spezialisten gefragt. Die Einrichtungen müssen neben einer einwandfreien technischen Funktionalität auch einheitliche Prozess- und Qualitätsstandards sicherstellen. Dafür hat die <a href="https://dgk.org/" target="_blank">Deutsche Gesellschaft für Kardiologie</a> DGK in einem&nbsp;<a href="https://leitlinien.dgk.org/files/2021_positionspapier_zertifizierung_telemedizinzentren.pdf" target="_blank">Positionspapier</a> die entsprechenden Kriterien festgelegt. Das Herzzentrum Dresden bereitet sich derzeit auf die Zertifizierung zum Telemedizinzentrum der DGK vor.&nbsp;</p><h2>Telemonitoring in der Praxis</h2><p>Im ersten Schritt müssen die Patienten im Umgang mit dem telemedizinischen Überwachungsgerät, Experten sprechen von einem Transmitter, eingewiesen und geschult werden. Die Datenübertragung an das Telemedizinzentrum erfolgt automatisch ohne Zutun des Patienten – in der Regel nachts sowie bei Bedarf zusätzlich durch den Patienten initiiert während des Tages. Der Vorteil ist die unmittelbare Analyse der Daten, die bei Auffälligkeiten oder Hinweisen auf ein ernstes Problem sofort ein Warnsignal melden. Die Spezialisten im Telemedizinzentrum können diese dann sichten hinsichtlich eines möglichen Handlungsbedarfs interpretieren sowie entsprechende Maßnahmen einleiten.</p><p>Die telemedizinische Funktionsanalyse bei Herzinsuffizienzpatienten erfolgt über implantierbare kardiale Aggregate oder externe Messgeräte zur Erfassung verschiedener Parameter, zum Beispiel Blutdruck, Körpergewicht, EKG sowie subjektiver Gesundheitszustand. So werden zahlreiche medizinische Daten erfasst, die in Kombination mit anderen Messungen und einem Fragebogen ein umfassendes Monitoring der Betroffenen ermöglichen.</p><h2>Engagement in der Forschung</h2><p>Die Spezialisten am Herzzentrum Dresden engagieren sich zudem in der Forschung. Derzeit läuft die sogenannte&nbsp;<a href="https://www.g-ba.de/studien/erprobung/passport-hf-studie/" target="_blank">PASSPORT-HF</a> Studie, die sich mit der Frage beschäftigt, ob sich die Therapie von Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz im NYHA-Stadium III optimieren lässt, wenn der Blutdruck kontinuierlich über einen implantierten Sensor in der Lungenarterie gemessen und überwacht wird. Das Herzzentrum Dresden gehört aufgrund der hohen Expertise zu den Studienzentren, die die vom G-BA festgelegten Anforderungen für die Studie erfüllen. Für Geschäftsführer Oliver Wehner ist die Beteiligung an Forschungsprojekten eine Herzensangelegenheit: „Forschung trägt zur Verbesserung der Patientenversorgung bei. Das Herzzentrum Dresden leistet dazu einen wichtigen Beitrag.“</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/98076309-b717-4b54-8430-9648cb408d04/1920_250410telemedizinhzdzusammenarbeit.png?10000"><p><i>Niedergelassene Ärzte und Telemonitoringzentrum arbeiten zusammen.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/98076309-b717-4b54-8430-9648cb408d04/250410telemedizinhzdzusammenarbeit/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2ef17f7f-f6e7-446a-b549-90d7b418ffe3/1920_250410telemedizinhzdablauf.png?10000"><p><i>Im Ernstfall erhalten die Herzspezialisten Warnmeldungen und können weitere Maßnahmen einleiten.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2ef17f7f-f6e7-446a-b549-90d7b418ffe3/250410telemedizinhzdablauf/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bb48f4b6-cb34-4296-91e8-960545e84d3e/1920_250410telemedizinhzderfassungderparameter.png?10000"><p><i>Beim Telemonitoring werden zahlreiche Parameter erfasst.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bb48f4b6-cb34-4296-91e8-960545e84d3e/250410telemedizinhzderfassungderparameter/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Dresden,herz,Telemedizin,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 20 May 2025 08:42:42 +0200</pubDate>
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                        <title>Digital verbunden – mit dem Herz</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/digital-verbunden--mit-dem-herz/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/digital-verbunden--mit-dem-herz/</guid><pp:caseid>706352</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Wenn Harald Rietschel morgens aufwacht, war sein kleiner Helfer längst aktiv. Still und zuverlässig hat der Transmitter auf dem Nachttisch über Nacht Rietschels Gesundheitsdaten an das Herzzentrum Dresden geschickt – noch bevor der 69-jährige Rentner aus dem ostsächsischen Sebnitz selbst spürt, wie es ihm geht. Das Gerät ist kaum größer als ein WLAN-Router und gibt ihm ein großes Stück Sicherheit zurück.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Kurz vor dem Ruhestand vor vier Jahren ging es los. Der Metzgermeister fühlte sich immer schwächer, weniger leistungsfähig und litt unter Atemnot. Die Diagnose im Herzzentrum Dresden: fortschreitende Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen.&nbsp;Dem Sebnitzer wurde operativ zunächst eine neue Herzklappe eingesetzt, wenige Wochen später ein Herzschrittmacher.&nbsp;</p><h2>Wenn das Herz seine Kraft verliert</h2><p>„Eine Herzschwäche – Herzinsuffizienz genannt – ist oft gepaart mit Herzrhythmusstörungen“, erklärt Julia Mayer, kardiologische Oberärztin am Herzzentrum Dresden. „Das Herz schlägt dann nicht mehr synchron, vergrößert sich und verliert an Kraft –&nbsp;es wird überdehnt, was die Schwäche zusätzlich verstärkt“, so die Rhythmologin. Eine Herzinsuffizienz ist keine seltene Diagnose. Sie betrifft Millionen Menschen, besonders im höheren Alter. „Häufig ist die Herzschwäche erworben – etwa nach einem Herzinfarkt oder durch jahrelangen Bluthochdruck“, sagt Julia Mayer.</p><p>Bei einer fortgeschrittenen Herzschwäche, wie im Fall von Harald Rietschel, kann die sogenannte kardiale Resynchronisationstherapie helfen. Mithilfe eines speziellen Schrittmachers erhält das vergrößerte und geschwächte Herz notwendige Impulse, um gleichmäßig und synchron zu schlagen, was die Pumpleistung sowie die Leistungsfähigkeit verbessert. Der Schrittmacher selbst ist meist nur so groß wie eine Streichholzschachtel, wird unterhalb des Schlüsselbeins implantiert und mit Sonden, die über die Schlüsselbeinvene geführt werden, mit dem Herz verbunden. Gerät das Herz aus dem Takt, gibt der Schrittmacher einen elektrischen Impuls ab, um die Herzkammern wieder in einen Gleichtakt zu bringen – wie ein Dirigent, der das Orchester zusammenhält. „Die Patienten bemerken es meistens gar nicht, wenn der Schrittmacher aktiv wird“, erklärt Julia Mayer.&nbsp;</p><h2>Medizinische Betreuung rund um die Uhr – aus der Ferne</h2><p>Doch mit der Implantation allein ist es nicht getan. Entscheidend ist eine kontinuierliche Nachsorge. Und genau hier kommt die Telemedizin ins Spiel. Patientinnen und Patienten, die ein kardiales Implantat wie einen Herzschrittmacher erhalten, können so unkompliziert aus der Ferne überwacht werden.<br>&nbsp;<br>Das funktioniert ganz einfach. Die Patienten erhalten einen Transmitter für zu Hause. Die Betroffenen sollen das Gerät dann an einem festen Ort aufstellen, an dem sie sich regelmäßig zu einer bestimmten Uhrzeit aufhalten – oft im Schlafzimmer. Das Implantat verbindet sich nachts automatisch mit dem Transmitter und tauscht Daten über die Herzaktivität und technische Daten zur Implantatfunktion aus. Der Transmitter wiederum sendet diese Daten verschlüsselt direkt an das Herzzentrum Dresden.&nbsp;</p><p>„Gerade bei chronischer Herzschwäche kann sich der Zustand von einem Tag auf den anderen dramatisch verschlechtern“, sagt Julia Mayer. „Durch das kontinuierliche Monitoring erkennen wir frühzeitig, wenn Werte entgleisen – bevor es zu einem Notfall kommt.“ Etwa 150 bis 200 auffällige Übertragungen gehen pro Tag im Herzzentrum ein. Sie werden durch eine spezielle Software vorsortiert, anschließend direkt von erfahrenen Medizinerinnen und Medizinern bewertet und im Zweifel wird der Patient unmittelbar kontaktiert und einbestellt.</p><p>Wie gut das funktioniert, hat sich auch bei Harald Rietschel erst vor ein paar Wochen gezeigt: Die Telemedizin-Daten wiesen darauf hin, dass eine der Sonden den Impuls des Schrittmachers offenbar nicht mehr richtig steuern konnte. Auch Rietschel selbst spürte, dass etwas nicht stimmte. „Ich war schlapp und nicht mehr leistungsfähig“, erzählt er.&nbsp;Der Anruf aus dem Herzzentrum ließ nicht lange auf sich warten: Man habe Auffälligkeiten festgestellt, er solle bitte zur Kontrolle kommen. Im Rahmen eines ambulanten Termins wurde das Gerät neu programmiert – mit Erfolg. „Die Verbesserung kam schnell und ich war sehr erleichtert“, so der Patient.</p><h2>Kein Ersatz, sondern kluge Ergänzung</h2><p>Wichtig ist jedoch zu wissen, dass das telemedizinische System kein Notfallsystem ist. „Wir können Veränderungen zwar früh erkennen, aber wir können die Implantate nicht fernsteuern und zum Beispiel einen Impuls auslösen“, erklärt Julia Mayer. „Eine neue Programmierung oder Anpassung des Implantats muss immer hier vor Ort geschehen.“&nbsp;</p><p>Unabhängig davon haben die Patientinnen und Patienten jederzeit die Möglichkeit, auch selbst aktiv Daten zu übertragen, wenn sie das Gefühl haben, etwas sei nicht in Ordnung. Julia Mayer berichtet von einem sehr eindrücklichen Beispiel: „Eine Patientin meldete sich selbst bei uns, weil sie sich unwohl fühlte. Ihre übertragenen Daten waren auffällig und es stellte sich heraus, dass sie eine neue, akute Herzrhythmusstörung hatte. Wir konnten sofort reagieren und ihr helfen.“&nbsp;</p><p>Aber nicht nur im Ernstfall profitieren Patientinnen und Patienten von der telemedizinischen Überwachung.&nbsp;Viele Wege in die Klinik lassen sich durch das Monitoring vermeiden. Für viele Menschen mit Herzinsuffizienz bedeutet das: weniger Krankenhausaufenthalte, mehr Sicherheit im Alltag. Routinekontrollen vor Ort gibt es natürlich weiterhin – je nach Krankheitsbild alle sechs oder zwölf Monate. Auch Hausärztinnen und Hausärzte bleiben wichtige Ansprechpersonen. „Die Telemedizin ersetzt niemanden“, betont Mayer. „Sie erweitert das Netz der Versorgung – besonders für chronisch kranke Menschen.“</p><h2>Innovation bringt Entlastung&nbsp;</h2><p>Gerade in Regionen mit ausgedünnter medizinischer Infrastruktur ist das ein echter Fortschritt. „Wir sehen uns als Herzzentrum in der Verantwortung, innovative Versorgungskonzepte nicht nur zu erforschen, sondern auch in die Fläche zu bringen“, sagt Oliver Wehner, Geschäftsführer des Herzzentrums Dresden. „Die Telemedizin hilft uns, Menschen dort zu erreichen, wo es keine wohnortnahe Fachversorgung mehr gibt.“ Ein Großteil der mittlerweile 1.500 Patientinnen und Patienten, die am Herzzentrum Dresden telemedizinisch überwacht werden, lebt im ländlichen Raum. Manche wohnen 100 Kilometer oder weiter entfernt, andere kommen gar nicht mehr selbstständig in die Stadt. Für sie ist die digitale Anbindung ein Gewinn an Lebensqualität und eine Brücke zu spezialisierter Medizin.</p><h2>Blick in die Zukunft: smarter, schneller, vorausschauender</h2><p>Die Perspektiven sind vielversprechend: Künstliche Intelligenz könnte künftig noch schneller Auffälligkeiten in den Daten erkennen und dabei helfen, Risikoprofile individueller zu bewerten. Neue Sensoren zur Gewichtskontrolle oder zur Erfassung von Atemmustern könnten weitere Einblicke geben. Sogar die Stimme eines Menschen – ihre Klangfarbe, das Atemtempo und der Sprechfluss – wird derzeit als Frühindikator für Herzprobleme erforscht. „Wir stehen erst am Anfang“, sagt Julia Mayer. „Aber das Potenzial ist riesig. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten möglichst lange stabil zu halten und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden.“</p><h2>Fazit: Mehr Kontrolle, weniger Angst</h2><p>Für Menschen wie Harald Rietschel bedeutet das: mehr Kontrolle, weniger Angst. Und ein Alltag, der wieder Alltag sein darf. „Ich muss nicht ständig an meine Krankheit denken“, sagt er. „Ich weiß: Da ist jemand, der aufpasst.“&nbsp;</p><p>Mehr Informationen zur Abteilung für Rhythmologie am Herzzentrum Dresden:&nbsp; <a class="ck-anchor" id="https://www.sana.de/herzzentrum-dresden/medizin-pflege/rhythmologie" name="https://www.sana.de/herzzentrum-dresden/medizin-pflege/rhythmologie" href="https://www.sana.de/herzzentrum-dresden/medizin-pflege/rhythmologie" target="_blank">https://www.sana.de/herzzentrum-dresden/medizin-pflege/rhythmologie</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2530219f-c388-432f-8d55-749daa114ba0/1920_250505telemedizinhzdaumlrztinklaumlrtpatientauf.jpg?10000"><p><i>Telemedizin am Herzzentrum Dresden: Patientenaufklärung und -beratung.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2530219f-c388-432f-8d55-749daa114ba0/250505telemedizinhzdaumlrztinklaumlrtpatientauf/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/17c8ed22-5e8a-4311-9929-5b90998a15fc/1920_250505telemedizinhzdaumlrztinuntersuchtpatient.jpg?10000"><p><i>Oberärztin Julia Mayer untersucht den Patienten.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/17c8ed22-5e8a-4311-9929-5b90998a15fc/250505telemedizinhzdaumlrztinuntersuchtpatient/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/62cb0766-0e61-44c7-b2cb-37790f0ef5c0/1920_250505telemedizinhzdaumlrztinundpatientvordemmonitor.jpg?10000"><p><i>Die Ärztin erklärt dem Patienten die Vorgehensweise am Monitor.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/62cb0766-0e61-44c7-b2cb-37790f0ef5c0/250505telemedizinhzdaumlrztinundpatientvordemmonitor/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/dcc6a841-3e32-4428-9205-2079acf8c3f6/1920_250505telemedizinhzdgeraumltfuumlrpatient.jpg?10000"><p><i>Der Patient bekommt ein Gerät für zu Hause.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/dcc6a841-3e32-4428-9205-2079acf8c3f6/250505telemedizinhzdgeraumltfuumlrpatient/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Dresden,herz,Telemedizin,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 20 May 2025 08:41:14 +0200</pubDate>
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                        <title>Forschungspreis Herzmedizin 2025: Sana unterstützt wissenschaftliche Arbeit zur Verbesserung der Herzinfarktdiagnostik</title>
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            <pubDate>Mon, 28 Apr 2025 14:56:18 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein neues Herz, ein neues Leben – Ganimete Ahmetis zweite Chance</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ein-neues-herz-ein-neues-leben--ganimete-ahmetis-zweite-chance/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ein-neues-herz-ein-neues-leben--ganimete-ahmetis-zweite-chance/</guid><pp:caseid>690921</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Ein neues Herz – für viele Patientinnen und Patienten ist das die letzte Chance weiterzuleben. Doch noch immer übersteigt in Deutschland die Zahl der Menschen, die auf eine Herztransplantation warten, die Zahl der Spenderherzen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>„Die Medizin kann heute viel, aber ohne Spenderherzen sind wir oft machtlos“ erklärt Professor Sems Malte Tugtekin vom Herzzentrum Dresden. Sein Appell: „Jeder von uns kann Leben retten. Mit einem Organspendeausweis setzen Sie ein Zeichen der Solidarität und geben anderen die Möglichkeit auf eine zweite Chance.“ Eine, die diese zweite Chance erhalten hat, ist Ganimete Ahmeti. Heute kann die 47-Jährige wieder lächeln und hat neuen Lebensmut. Ihr wurde ein zweites Leben geschenkt, als ihr Ende 2024 im Herzzentrum Dresden ein neues Herz transplantiert wurde. „Ich kann nun zwei Mal im Jahr Geburtstag feiern“, sagt sie. Doch hinter ihr und ihrer Familie liegt ein schmerzhafter Weg.</span></p><h2><span>Plötzlich herzkrank nach der Geburt</span></h2><p><span>Ahmeti stammt aus dem Kosovo und lebt seit 17 Jahren in Deutschland. Gemeinsam mit ihrem Mann betreibt sie in Zittau ein kleines Restaurant. Die 47-Jährige hat bereits einen erwachsenen Sohn, als sie 2022 ein kleines Mädchen zur Welt bringt. Alles schien in Ordnung – bis sie plötzlich unter Atemnot litt, Wassereinlagerungen bekam und kaum noch belastbar war. Sie konsultierte mehrere Ärzte, die ihr schnell bescheinigten – das Herz ist zu schwach. Es folgte Klinikaufenthalt auf Klinikaufenthalt, ohne dass eine Besserung eintrat. „Es war schrecklich“, erinnert sie sich. „Ich hatte keine Kraft und konnte mich nicht mal um meine kleine Tochter kümmern.“</span></p><h2><span>Letzte Chance: Ein Spenderherz</span></h2><p><span>„Das, was Frau Ahmeti passiert ist, nennt man postpartale Kardiomyopathie“, erklärt Sems Malte Tugtekin, Oberarzt an der Klinik für Herzchirurgie am Herzzentrum Dresden. „Dabei kann es bis zu sechs Monate nach einer Geburt zu einer akuten Herzschwäche kommen. Glücklicherweise kommt das nur sehr selten vor und bildet sich oft von allein wieder zurück.“ Leider war das bei der 47-Jährigen nicht der Fall – ganz im Gegenteil. Sie wurde immer schwächer. „Ich erinnere mich noch, wie Frau Ahmeti im Mai 2024 das erste Mal bei uns im Herzzentrum vorstellig wurde“, erzählt Professor Tugtekin. „Da war im Prinzip schon klar, dass das Herz zu schwach war, um sich zu erholen. Es gab keine Alternative. Wir mussten sie auf die Warteliste für ein Spenderherz setzen.“ Seitdem war die Mutter Dauerpatientin im Herzzentrum Dresden. „Ich erinnere mich, wie sehr ich gegen die Diagnose gekämpft habe“, sagt Ganimete Ahmeti. „Ich habe an den Ärzten gezweifelt, war wütend und habe viel geweint“, erinnert sie sich. „Aber das Team hier hat mich nie aufgegeben. Es wurde meine zweite Familie.“</span></p><p><span>Leider wurde Ahmetis Herz immer schwächer, und ihr Zustand verschlechterte sich rapide, so dass sie im September 2024 auf die höchste Dringlichkeitsstufe für eine Herztransplantation gesetzt werden musste. „Ich weiß noch, dass ich mir vorkam wie im Koma“, so Ahmeti. „Ich konnte kaum mit meinem Mann telefonieren, weil ich keine Luft bekam. Meine Tochter durfte ich nicht sehen, da das Risiko einer Ansteckung mit Keimen für mich zu groß war.“ Eine zähe und leidvolle Zeit.</span></p><h2><span>Der erlösende Anruf</span></h2><p><span>Im Durchschnitt müssen hochdringlich eingestufte Patientinnen und Patienten fünf bis sechs Monate auf ein Spenderherz warten. Bei Ganimete Ahmeti hat es zum Glück nur vier Monate gedauert. Am 28. Dezember 2024 kam die erlösende Nachricht – es gibt ein passendes Spenderherz. „Ab dann musste es schnell gehen“, erklärt Professor Tugtekin. „Ein Herz ist nicht ewig haltbar und zwischen der Entnahme und der Transplantation sollten nicht mehr als vier bis sechs Stunden liegen.“</span></p><p><span>„Ich habe ihr selbst die Nachricht überbracht“, erzählt der Herzchirurg weiter. „Wenn man die Patienten von Anfang an betreut, ist es wichtig, auch in diesen Momenten da zu sein, Zuversicht und Optimismus zu vermitteln. So eine Operation ist ein wahnsinniger emotionaler und physischer Kraftaufwand für alle Beteiligten.“&nbsp;</span></p><p><span>Die Patientin erinnert sich noch gut an den Moment: „Als ich die Nachricht bekam, war ich ruhig und voller Vertrauen, dass alles gut gehen wird.“ Als ihr Mann weinte, während sie zur Operation abgeholt wurde, hatte sie sogar die Kraft, ihn aufzumuntern „Wenn wir uns das nächste Mal sehen, dann lächeln wir.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/02341386-c2b1-4312-a14e-302f6683e588/1920_hzdpatientinahmeti.jpg?80034"><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Ein zweites Leben mit neuen Herausforderungen</span></h2><p><span>Die siebenstündige Operation verlief ohne Komplikationen, und das neue Herz pumpte kräftig und regelmäßig in Ganimete Ahmetis Brust. „Schon bald nach der Operation telefonierte ich mit meinem Mann, ohne Atemnot zu haben – es war wie ein Wunder. Mein zweites Leben hatte begonnen.“</span></p><p><span>Bereits am 10. Januar 2025 wurde die frisch Transplantierte von der Intensiv- auf die Normalstation verlegt und Ende Januar begann ihre Reha.</span></p><p><span>„Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf“, stellt der Operateur fest.&nbsp; Dennoch liegt ein herausfordernder Weg vor Ganimete Ahmeti: „Ich muss nach der langen Liegezeit nicht nur wieder Muskeln und Kraft aufbauen, sondern auch die Operation physisch und mental verarbeiten.“ Außerdem werde sie ein Leben lang Patientin bleiben, engmaschig medizinisch kontrolliert werden und Medikamente einnehmen müssen, die eine Abstoßung des neuen Herzens verhindern sollen, erklärt der Herzchirurg. Durchschnittlich hält ein transplantiertes Herz 10 bis 15 Jahre, mit etwas Glück sogar 20 Jahre und länger. „Leider passiert es aber auch manchmal, dass das Herz eher abgestoßen wird“, so Sems Malte Tugtekin.</span></p><h2><span>Dankbarer Blick nach vorn</span></h2><p><span>Daran mag Ahmeti im Moment aber nicht denken. Sie ist voller Dankbarkeit für die Chance, ein zweites Leben beginnen zu können und ihre Kinder weiter aufwachsen zu sehen. „Ich danke den Ärztinnen und Ärzten sowie den Pflegekräften in Dresden so sehr, dass sie mich begleitet, aufgefangen und gerettet haben. Ich danke meiner Familie, die stets – auch aus der Ferne – an meiner Seite stand. Ohne sie hätte ich das alles nicht geschafft.“&nbsp;</span></p><p><span>Gleichzeitig sind ihre Gedanken oft beim Spender: „Manchmal möchte ich wissen, wer mir das zweite Leben geschenkt hat. Ich würde mich so gerne bei der Spenderfamilie bedanken.“ Aber dieser direkte Austausch ist zumindest in Deutschland nicht erlaubt. Hier bleiben Organempfängerin und Organempfänger sowie die Angehörigen der spendenden Person stets anonym. Allerdings können die Organempfänger einen anonymen Brief an die Spenderfamilie schreiben, um sich auf diesem Weg zu bedanken. Vielleicht wird auch Ganimete Ahmeti diese Möglichkeit später nutzen. Fürs Erste heißt es aber einen Weg zurück in den Alltag zu finden und das Leben mit Spenderherz neu zu ordnen. Sie ist zuversichtlich: „Ich bin stolz, stark und glücklich.“</span></p><p><a href="https://www.tagesschau.de/inland/regional/sachsen/mdr-zweites-leben-47-jaehrige-bekommt-spenderherz-in-dresden-100.html" target="_blank"><span>Sachsen: Zweites Leben - 47-Jährige bekommt Spenderherz in Dresden | tagesschau.de</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/herzzentrum-dresden/medizin-pflege/herzchirurgie" target="_blank"><span>Mehr Informationen zur Klinik für Herzchirurgie am Herzzentrum Dresden</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Transplantation,Dresden,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 17 Mar 2025 10:08:13 +0100</pubDate>
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                        <title>Viele Hessen kennen die Anzeichen einer Herzschwäche nicht</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/viele-hessen-kennen-die-anzeichen-einer-herzschwaeche-nicht/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/viele-hessen-kennen-die-anzeichen-einer-herzschwaeche-nicht/</guid><pp:caseid>679261</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Viele Menschen in Hessen nehmen unspezifische Anzeichen einer Herzerkrankung nicht ernst. Das zeigt eine repräsentative Umfrage.</li><li>Oftmals denken Patienten und auch Hausärzte bei Atemproblemen nur an Lungenerkrankungen – das ist problematisch.</li><li><span>Für fast jeden Zweiten gibt es Gründe, Krankheitssymptome zu ignorieren.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die diesjährigen Herzwochen stehen unter dem Motto „Stärke Dein Herz! Herzschwäche erkennen und behandeln“. Erste Anzeichen einer Herzschwäche werden häufig ignoriert oder als Alterserscheinung eingeschätzt. Eine aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag der Sana Kliniken AG zeigt, welche Anzeichen besonders häufig ignoriert werden und welche Gründe es dafür gibt. Die Anfang November abgeschlossene repräsentative Online-Befragung unter 5.000</span><i><span> </span></i><span>Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern ab 18 Jahren zeigt, dass die Menschen in Hessen zu wenig über die Herzinsuffizienz wissen.</span></p><h2><span>Symptome sind zu wenig bekannt</span></h2><p><span>Eine Herzschwäche beginnt in der Regel mit unspezifischen Symptomen, dazu gehören unter anderem ein erhöhtes Anstrengungsgefühl, Schwellungen in den Füßen oder Knöcheln, mehrmaliger Harndrang in der Nacht sowie Atemprobleme. Zunächst die erfreuliche Nachricht: Die meisten der Befragten (84,7 Prozent) würden bei anhaltenden Atemproblemen einen Arzt beziehungsweise eine Ärztin aufsuchen. Professor Timm Bauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie sowie internistische Allgemein- und Intensivmedizin am Sana Klinikum Offenbach sagt: “Ich finde es beruhigend, dass die Mehrheit der Menschen in Hessen bei Dyspnoe – so nennen wir Atemnot oder Kurzatmigkeit – ärztlichen Rat suchen. Das ist das Leitsymptom einer Herzinsuffizienz. Viele Patienten, aber auch manche Hausärzte, denken dann allerdings zunächst nur an Lungenerkrankungen. Das ist aus meiner Sicht problematisch.” Bei anderen Symptomen sind die Hessen allerdings sorgloser. Etwa 70 Prozent der Befragten würden bei einem erhöhten Anstrengungsgefühl nicht zur Untersuchung gehen. Für etwa zwei Drittel der Menschen sind Schwellungen in den Füßen oder Knöcheln kein Grund, sich ärztlich untersuchen zu lassen. Noch unbedenklicher sind die Hessen bei mehrmaligem Harndrang in der Nacht. Das ist nur für knapp 13 Prozent der Menschen ein Grund, medizinischen Rat einzuholen.</span></p><h2><span>Jeder zweite Hesse findet Gründe, Krankheitssymptome nicht ernst zu nehmen</span></h2><p><span>Fast 50 Prozent der Menschen in Hessen ignorieren Krankheitssymptome. Rund 37 Prozent der Befragten gaben dabei an, nur in Notfällen zum Arzt zu gehen. 17 Prozent nehmen Krankheitsanzeichen nicht ernst, weil er oder sie sich nicht damit beschäftigen möchte. „Es ist fatal, wenn viele Menschen nur zum Arzt gehen, wenn ein Notfall eingetreten ist. Das kann leider dazu führen, dass potentielle lebensbedrohliche Herzerkrankungen wie zum Beispiel die Herzinsuffizienz zu spät diagnostiziert werden und Folgeschäden entstehen können“, erklärt der Kardiologe.</span></p><h2><span>Geschlechtsspezifische Unterschiede: Wissenslücke vor allem bei Männern</span></h2><p><span>Männer und Frauen haben bei Herzerkrankungen teilweise sehr unterschiedliche Symptome. Frauen leiden zum Beispiel häufiger an einer Herzmuskelschwäche, bei der sich die linke Herzkammer schlechter ausdehnen kann. Das führt oftmals zu Wassereinlagerungen. Bei Männern ist hingegen eher die Pumpleistung des Herzens reduziert. Generell sind die Symptome einer Herzschwäche bei Frauen meist weniger stark ausgeprägt als bei Männern. Drüber scheinen Frauen besser informiert zu sein als Männer. Etwa 80 Prozent der weiblichen Befragten wussten, dass die Symptome bei einer Herzerkrankung geschlechtsabhängig sind. Dies war hingegen nur etwa der Hälfte der Männer bekannt. „Die geschlechtersensible Medizin wird nun schon seit einiger Zeit in Fachkreisen und in der Öffentlichkeit diskutiert. Und ich finde es grundsätzlich positiv, dass diese wichtige Information schon bei vielen Menschen – insbesondere bei Frauen – angekommen ist“, sagt der Herzmediziner.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/1920_professortimmbauer.jpg?29558"><p><i><span>Prof. Timm Bauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie sowie internistische Allgemein- und Intensivmedizin am Sana Klinikum Offenbach.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/professortimmbauer/" target="_blank"><span>Copyright und Download</span></a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 24 Fachkliniken, 3 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 2.300 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 39.000 stationäre und 74.000 ambulante Patienten mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patienten nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeiter an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit ab-wechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie so-wohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach,herz,newsroom]]></category>
            <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 08:34:23 +0100</pubDate>
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                        <title>Umfrage: Viele Symptome einer Herzschwäche sind den Menschen in NRW nicht bekannt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/umfrage-viele-symptome-einer-herzschwaeche-sind-den-menschen-in-nrw-nicht-bekannt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/umfrage-viele-symptome-einer-herzschwaeche-sind-den-menschen-in-nrw-nicht-bekannt/</guid><pp:caseid>679254</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Eine repräsentative Umfrage zeigt: Viele Nordrhein-Westfalen nehmen Symptome nicht ernst.</li><li>Für fast jeden Zweiten gibt es Gründe, Krankheitssymptome zu ignorieren.</li><li>Kardiologe Professor Thorsten Dill vom Sana Krankenhaus Benrath klärt auf.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>„Stärke Dein Herz! Herzschwäche erkennen und behandeln“ – so lautet das Motto der diesjährigen Herzwochen. Viele Menschen nehmen die ersten Symptome einer Herzinsuffizienz nicht ernst genug. Eine aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag der Sana Kliniken AG zeigt, welche Anzeichen besonders häufig ignoriert werden und welche Gründe es dafür gibt. Die Anfang November abgeschlossene repräsentative Online-Befragung unter 5.000</span><i><span> </span></i><span>Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern ab 18 Jahren zeigt, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen zu wenig über das Krankheitsbild der Herzschwäche wissen.</span></p><h2><span>Erste Anzeichen sind häufig unbekannt</span></h2><p><span>Zu den ersten Warnsignalen einer Herzschwäche gehören unter anderem ein erhöhtes Anstrengungsgefühl, vermehrte Atemprobleme, Schwellungen an den Füßen oder Knöcheln sowie mehrmaliger Harndrang in der Nacht. Für rund 85 Prozent der Menschen in Nordrhein-Westfalen ist mehrmaliger nächtlicher Harndrang kein Grund für einen Arztbesuch. Mehr als zwei Drittel der Befragten würden bei einem erhöhten Anstrengungsgefühl nicht zur Untersuchung gehen. Schwellungen an den Füßen oder Knöcheln sind für mehr als 60 Prozent der</span> <span>Nordrhein-Westfalen kein Grund, sich ärztlich untersuchen zu lassen. Lediglich bei anhaltenden Atemproblemen würden die meisten der Befragten (87 Prozent) zum Arzt gehen. „Es ist bedenklich, wie wenig die Anzeichen einer Herzschwäche in der Bevölkerung bekannt sind. Daher ist es uns wichtig, regelmäßige Informationsveranstaltungen anzubieten und eng mit den niedergelassenen Hausärzten und Kardiologen zusammenzuarbeiten", sagt Professor Thorsten Dill, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie der Sana Kliniken Düsseldorf.</span></p><h2><span>Mehr als die Hälfte der</span> <span>Nordrhein-Westfalen findet Gründe, Krankheitssymptome zu ignorieren</span></h2><p><span>Etwa jeder Zweite in Nordrhein-Westfalen ignoriert Krankheitssymptome. 36 Prozent der Befragten gaben dabei an, nur in Notfällen zum Arzt zu gehen. Fast jeder Fünfte ignoriert Symptome, weil er oder sie sich nicht damit beschäftigen möchte. „Wir müssen den Menschen nahebringen, dass es frühe Anzeichen für Erkrankungen wie zum Beispiel die Herzschwäche gibt. Werden diese erkannt und eine Behandlung begonnen, können spätere schwere Folgen häufig verhindert werden. Die Aufklärung über den Nutzen von Prävention&nbsp;ist sehr wichtig. Menschen, die erst in einem späten Stadium der Erkrankung zum Arzt oder zur Ärztin gehen, haben eine schlechtere Prognose, als Menschen, die frühzeitig zu einem Gesundheitscheck gehen“, erklärt der Kardiologe.</span></p><h2><span>Geschlechtsspezifische Unterschiede: Wissenslücke vor allem bei Männern</span></h2><p><span>Männer und Frauen haben bei Herzerkrankungen teilweise sehr unterschiedliche Symptome. Frauen leiden zum Beispiel häufiger an einer Herzmuskelschwäche, bei der sich die linke Herzkammer schlechter ausdehnen kann. Das führt oftmals zu Wassereinlagerungen und einer Belastungsluftnot. Bei Männern ist hingegen häufiger die Pumpleistung des Herzens reduziert. Generell sind die Symptome einer Herzschwäche bei Frauen meist weniger typisch ausgeprägt als bei Männern.</span></p><p><span>Frauen sind der Umfrage nach in dieser Hinsicht besser informiert als Männer. Rund 80 Prozent der Frauen wussten, dass die Symptome bei einer Herzerkrankung geschlechtsabhängig sind. Bei den Männern war dies nur etwa der Hälfte bekannt. „Experten beschäftigen sich schon seit einigen Jahren mit der geschlechtersensiblen Medizin. Trotzdem kommt es in der Versorgungsrealität immer noch häufig vor, dass unspezifische Symptome bei Frauen nicht oder zu spät erkannt werden“, sagt der Herzmediziner.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7ef20dfd-72e6-4840-bf6a-ee1239869e7f/1920_professorthorstendill.png?70350"><p><i><span>Professor Thorsten Dill, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie der Sana Kliniken Düsseldorf.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7ef20dfd-72e6-4840-bf6a-ee1239869e7f/professorthorstendill/" target="_blank"><span>Copyright & Download</span></a></p><p><strong>Über die Sana Kliniken Düsseldorf</strong></p><p>Die Sana Kliniken Düsseldorf setzen sich zusammen aus den beiden Standorten Gerresheim und Benrath. Die beiden Krankenhäuser versorgen mit insgesamt etwa 1.200 Mitarbeitern und rund 360 aufgestellten Betten jährlich über 80.000 ambulante und stationäre Patienten. Das Sana Krankenhaus Benrath bietet dabei als Haus der Grund- und Regelversorgung ein breites Spektrum medizinischer Leistungen im stationären und ambulanten Bereich; die Versorgungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Onkologie sowie der Unfallchirurgie / Orthopädie. Jedes Jahr kommen zudem rund 500 Kinder in der Klinik zur Welt.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Duesseldorf,herz,Benrath,newsroom]]></category>
            <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 08:16:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Das Herz stärken: Prävention ist der Schlüssel</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/das-herz-staerken-praevention-ist-der-schluessel/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/das-herz-staerken-praevention-ist-der-schluessel/</guid><pp:caseid>671907</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Alle Erkrankungen, die einen Einfluss auf den Herzmuskel haben, können zu einer Herzschwäche führen. Mediziner sprechen von einer Herzinsuffizienz. Wenn Risikofaktoren früh erkannt werden, lässt sich schweren Krankheitsverläufen vorbeugen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Neben genetischen Faktoren gehören verschiedene Herzerkrankungen zu den Ursachen für eine Herzinsuffizienz. Vor allem die koronare Herzkrankheit, also die Verkalkung und Verengung der Herzkranzgefäße, der Herzinfarkt, Herzklappendefekte und Bluthochdruck gehören zu den Ursachen. Aber auch eine Herzmuskelentzündung oder Herzrhythmusstörungen können auf lagen Sicht zu einer Herzschwäche beitragen. Darüber hinaus können Erkrankungen des Stoffwechsels, wie die Zuckerkrankheit (Diabetes) das Herz und die Gefäße negativ beeinflussen.</span></p><p><span>Weniger bekannt ist, dass eine Schlafapnoe mit nächtlichen Atemaussetzern durch den Sauerstoffmangel zu einer Steigerung des Blutdrucks und der Herzfrequenz führen kann. Das wirkt sich langfristig auch auf die Herzfunktion aus und kann im schlimmsten Fall in eine Herzinsuffizienz münden.</span></p><p><span>Wer einer Herzinsuffizienz vorbeugen möchte, muss somit jegliche Herzleiden und chronischen Erkrankungen vermeiden. Und damit kommen die bekannten Risikofaktoren ins Spiel, die jeder durch einen gesundheitsbewussten Lebensstil beeinflussen kann. Dazu gehören ungesunde Verhaltensweisen wie Rauchen, Bewegungsmangel sowie ungesunde Ernährung und in der Folge Bluthochdruck, zu hohe Cholesterinwerte, Übergewicht und Diabetes.</span></p><h2><span>Den Alltag aktiv gestalten</span></h2><p><span>Jeder kann die eigene Herzgesundheit aktiv beeinflussen und so Herzerkrankungen, die langfristig zu einer Herzschwäche führen können, vorbeugen. Oft sind es kleine Veränderungen, die eine große Wirkung haben. Körperliche Aktivität hält fit und damit auch das Herz gesund. Schon der normale Alltag lässt sich aktiv gestalten. Auf dem Weg ins Büro, am Schreibtisch und auf dem Weg nach Hause lässt sich jeden Tag das Herz in Schwung bringen. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, kann zum Beispiel eine Haltestelle früher aussteigen und den Weg für einen zügigen Spaziergang nutzen. Bei schönem Wetter ist auch das Rad eine Alternative zum Auto oder dem Bus. Und wer im Bürogebäude Treppen steigt anstatt den Aufzug zu nehmen, tut täglich etwas für die Herzgesundheit.</span></p><h2><span>Krafttraining ist gut fürs Herz</span></h2><p><span>Bisher waren Experten der Ansicht, dass vor allem ein Training der Ausdauerleistungsfähigkeit gesund für das Herz ist. Das ist zwar richtig, der Fokus auf die Ausdauer ist aber nicht ausreichend. Neue Forschungsergebnisse legen nahe, dass das Herz auch Krafttrainingsreize braucht, um gesund zu bleiben. Bei schwacher Muskulatur ist das Risiko für eine Verkalkung der Herzkranzgefäße erhöht. Das zeigte eine wissenschaftliche </span><a href="https://onlinecjc.ca/article/S0828-282X(21)00178-1/abstract#%20" target="_blank"><span>Untersuchung</span></a><span> an rund 20.000 gesunden Erwachsenen. Eine systematische </span><a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0286745" target="_blank"><span>Übersichtsarbeit</span></a><span>, die insgesamt 16 Studien analysiert hatte, deutet darauf hin, dass Menschen mit schwacher Muskulatur ein höheres Sterberisiko aufweisen, vor allem in Kombination mit Übergewicht oder Fettleibigkeit.</span></p><p><span>Wer hingegen eine kräftige Muskulatur hat, bekommt seltener Diabetes, wie ein Forschungsteam in einer </span><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/dmrr.3681" target="_blank"><span>Studie</span></a><span> an rund 372.000 Männern und Frauen aufzeigte. US-amerikanische Wissenschaftler werteten in einer </span><a href="https://academic.oup.com/eurjpc/article/26/15/1647/5925845?login=false" target="_blank"><span>Übersichtsarbeit</span></a><span> elf Studien und damit die Daten von rund 370.000 Teilnehmenden aus. Die Ergebnisse belegen: Krafttraining verringert das Sterberisiko, und zwar insbesondere dann, wenn es mit einem Training für die Ausdauerleistungsfähigkeit kombiniert wird.</span></p><p><span>Die American Heart Association (AHA) stellte in einem aktuellen </span><a href="https://www.ahajournals.org/doi/full/10.1161/CIR.0000000000001189" target="_blank"><span>Papier</span></a><span> Maßnahmen für die Förderung und Empfehlung von Krafttraining vor. Ideal sind zwei Trainingseinheiten pro Woche mit mindestens 15 bis 20 Minuten. Jede Einheit sollte nach Angaben der AHA acht bis zehn Übungen für die größten Muskelgruppen beinhalten.</span></p><h2><span>Prävention bei Sana</span></h2><p><span>Mit </span><a href="https://sana-praevention.de/" target="_blank"><span>Sana Praevention</span></a><span> gibt es in Karlsruhe, München, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf Präventionszentren, die auf die Früherkennung von Herz-Kreislauferkrankungen spezialisiert sind. Die Check-up-Angebote gibt es sowohl für Selbstzahler als auch für Unternehmen, die die Gesundheit ihrer Beschäftigten fördern wollen. Schwerpunkt ist die Ermittlung des Risikoprofils für Herz und Kreislauf sowie die ausführliche Beratung zu einem herzgesunden Lebensstil.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / Surendra Sharma von Getty Images</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Praevention,herz,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 01 Nov 2024 08:00:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Herzschwäche: Moderne Möglichkeiten der Herzchirurgie</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/herzschwaeche-moderne-moeglichkeiten-der-herzchirurgie/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herzschwaeche-moderne-moeglichkeiten-der-herzchirurgie/</guid><pp:caseid>664793</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Zahlreiche Herzerkrankungen können mittel- und langfristig in einer Herzschwäche – Herzinsuffizienz – münden. Behandelt werden muss daher immer die Grunderkrankung. Wenn konservative Maßnahmen nicht mehr weiterhelfen, können die vielfältigen operativen Möglichkeiten der Herzchirurgie Hilfe bieten.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Zu den wichtigsten operativen Verfahren gehören die koronare Bypasschirurgie, Eingriffe an den Herzklappen sowie die Rhythmuschirurgie. Hinzu kommen die thorakale Aortenchirurgie sowie die Implantation von Kunstherzen bis hin zur Herztransplantation.</span></p><h2><span>Bypass: Umleitung am Herzen</span></h2><p><span>Bei Verengung eines oder mehrerer Herzkrankgefäße, Mediziner sprechen von einer Koronarstenose, kann nach Ausschöpfen der medikamentösen und interventionellen Maßnahmen (z. B. einer Aufdehnung der verengten Gefäße mittels eines Ballons) eine Bypassoperation notwendig sein.</span></p><p><span>Während der Operation verpflanzen Herzchirurgen ein gesundes Blutgefäß und nutzen es zur Überbrückung der Engstelle. Damit wird eine Umleitung gelegt, sodass die betroffenen Herzbereiche wieder durchblutet werden. Es kommen verschiedene Gefäße infrage, dazu gehören die große Beinvene, die innere Brustwandarterie, die Unterarmearterie oder die Magenarterie.</span></p><p><span>Der Eingriff kann mit oder ohne Eröffnung des Brustkorbes erfolgen. Bei der Operation mit Öffnung des Brustkorbes führen die Operateure den Eingriff entweder unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine oder am schlagenden Herzen durch. Die Bypassoperation am schlagenden Herzen ohne Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine nennen Mediziner OPCAB-Chirurgie (Off-Pump Coronary Artery Bypass). Welche Methode im Einzelfall die richtige ist, entscheiden die Herzspezialisten nach eingehender Untersuchung und unter Berücksichtigung aller Begleitumstände.</span></p><h2><span>Eingriffe an den Herzklappen</span></h2><p><span>Im menschlichen Herzen gibt es vier Herzklappen, die wie Ventile wirken und den Rückstrom des Blutes verhindern. Bei jedem Herzschlag öffnen und schließen sie sich. So regulieren die Herzklappen den Blutfluss im Herz. In jeder Herzhälfte befinden sich zwei Klappen, die sich in Form und Funktion unterscheiden. Die beiden äußeren sind Taschenklappen und heißen Pulmonal- und Aortenklappe. Sie befinden sich an den Ausgängen des Herzens. Bei den beiden inneren Herzklappen handelt es sich um Segelklappen, die Trikuspidal- und Mitralklappe, die sich jeweils zwischen Vorhof und Herzkammer befinden. Herzklappen können ihre Funktionsfähigkeit verlieren, zum Beispiel aufgrund von Verkalkungen oder Entzündungen. Herzklappendefekte bleiben häufig lange symptomlos, daher kommen viele Patienten erst spät zum Spezialisten.</span></p><p><span>Herzchirurgen können defekte Herzklappen heutzutage sehr gut behandeln. Wenn möglich werden die erkrankten Herzklappen erhalten und ein wiederherstellender Eingriff, eine Rekonstruktion, durchgeführt. Ist die Klappe verengt, können Herzchirurgen Verwachsungen zwischen den Klappenbestandteilen lösen oder verkalkte Stellen behandeln. Ist die Klappe undicht, können Herzchirurgen zum Beispiel zu lange Sehnenfäden verkürzen oder einen Kunststoffring zur Abdichtung einsetzen.</span></p><p><span>Falls ein Herzklappenersatz notwendig ist, wird die geschädigte Klappe entfernt und eine Prothese aus Kunststoff oder biologischem Material eingesetzt. In manchen Fällen sind die Eingriffe mittlerweile minimalinvasiv möglich. Dann wird die neue Herzklappe mit einem Katheter, das heißt einem sehr dünnen Kunststoffschlauch, entweder von der Herzspitze oder von der Leiste aus bis zum Herzen vorgeschoben und befestigt. Die Wiederherstellung oder der Ersatz einer defekten Herzklappe trägt dazu bei, die dauerhafte Schädigung des Herzens bis hin zu einer schweren Herzinsuffizienz zu vermeiden.</span></p><h2><span>Rhythmuschirurgie</span></h2><p><span>Bei einem unregelmäßigen Herzschlag der Herzvorkammern, dem Vorhofflimmern, handelt es sich um Herzrhythmusstörungen. Ursache dafür sind elektrische Fehlimpulse. Gerät das Herz aus dem Takt, reduziert sich auch die Pumpfunktion des Herzens. Das wirkt sich auf die körperliche Leistungsfähigkeit aus und erhöht außerdem das Risiko für Schlaganfälle. Auf Dauer können Rhythmusstörungen auch zu einer Herzschwäche führen. Daher ist es wichtig, die Behandlung frühzeitig einzuleiten. Neben der medikamentösen Therapie steht Herzmedizinern mit der sogenannten Katheterablation eine wirksame Methode zur Verfügung. Bei diesem Verfahren wird das für die Rhythmusstörungen verantwortliche Gewebe verödet und damit ausgeschaltet. Über die Leistenvene führen Ärzte einen Katheter ein und schieben diesen bis zum Herzen vor. Die elektrischen Störfelder werden dann mittels Hitze (hochfrequenter Strom) oder Kälte (Kryoballonkatheter) verödet. Eine weitere Möglichkeit zur Behandlung von Rhythmusstörungen des Herzens ist der Einsatz von Herzschrittmachern oder Defibrillatoren.</span></p><h2><span>Eingriffe an der Aorta</span></h2><p><span>Bei Erkrankungen der Aorta, der Hauptschlagader des Körpers, sind Spezialisten gefragt. Häufig kommt es zu Aufweitungen der Aorta (Aneurysmen) oder Aufspaltungen der Gefäßwand (Dissektionen). Selten kann es auch zu einem Riss (Ruptur) der Gefäßwand mit massiven Einblutungen in den Brust- und Bauchraum kommen. Aneurysmen werden oftmals zufällig entdeckt und sollten dann schnellstmöglich behandelt werden. Bei einer Dissektion handelt es sich um einen akuten Notfall, der unbedingt durch erfahrene Herzchirurgen operiert werden muss. Zur Behandlung der Aortendefekte kommen Gefäßprothesen zum Einsatz. In Abhängigkeit von der Lage des Defekts kann eine Operation mit Einsatz der Herz-Lungen-Maschine erforderlich sein. In manchen Fällen lässt sich der Defekt auch mit einem Stent reparieren. Dabei handelt es sich um ein medizinisches Implantat, das verschlossene oder verengte Blutgefäße offenhalten soll. Herzchirurgen arbeiten dabei eng mit den Medizinern der interventionellen Radiologie und Gefäßchirurgie zusammen.</span></p><h2><span>Kunstherz</span></h2><p><span>Bei einem kompletten Kunstherz wird das Herz vollständig ersetzt. Das neue Kunstherz arbeitet physiologisch wie ein menschliches Herz. Es pulsiert, es reguliert sich selbst und ist mit Blut kompatibel. Es simuliert quasi die Natur mithilfe von biologischen Materialen und Sensoren. Das verspricht Betroffenen einen weitgehend normalen Blutkreislauf. Das komplette Kunstherz wiegt mit circa 900 Gramm etwa dreimal so viel wie ein echtes Herz und ist über ein Kabel mit einem Akku außerhalb des Körpers verbunden.</span></p><p><span>Bei Herzunterstützungssystemen, auch künstliche Herzpumpe genannt, wird die Pumpfunktion des Herzens unterstützt. Bei diesen sogenannten Ventricular Assist Devices (VAD) unterscheiden Experten zwischen elektrisch angetrieben und druckluftbetriebenen Geräten. Diese können implantiert werden oder außerhalb des Patienten lokalisiert sein. Sie werden im Brustkorb mit dem Herzen verbunden, während das patienteneigene Herz im Körper verbleibt. In Abhängigkeit von der zu unterstützenden Herzkammer wird ein links- oder ein rechtsventrikuläres Unterstützungssystem eingesetzt.</span></p><h2><span>Herztransplantation</span></h2><p><span>Die Transplantation des Herzens ist für Patienten mit einer Herzkrankheit im Endstadium nach Ausschöpfen aller medikamentösen und chirurgischen Therapiemöglichkeiten eine Chance zur Erhöhung der Lebenserwartung und Verbesserung der Lebensqualität. Vor dem Eingriff führt das Transplantationsteam umfangreiche Untersuchungen durch. Da es nicht genug Spenderherzen gibt, sind die Erfolgsaussichten ein entscheidendes Kriterium für die Vergabe eines Spenderorgans.</span></p><h2><span>Spitzenmedizin und kompetente Versorgung in der Fläche</span></h2><p><span>In den Bereichen Kardiologie und Herzchirurgie ist die Sana Kliniken AG in Deutschland führend und fachlich breit aufgestellt. Eine Besonderheit ist die Vernetzung von Spitzenmedizin und kompetenter Versorgung in der Fläche. Bei Sana gibt es zwei große Herzzentren, die das große Spektrum der modernen Herzchirurgie abdecken.</span></p><ul><li><a href="https://www.sana.de/herzzentrum-cottbus" target="_blank">Herzzentrum-Cottbus</a></li><li><a href="https://www.sana.de/herzzentrum-dresden" target="_blank">Herzzentrum-Dresden</a></li></ul><p><span>Zudem bieten zahlreiche Kliniken durch ihre Spezialisierung eine gute Anlaufstelle für Menschen mit Herzerkrankungen. Eine Übersicht finden Interessierte </span><a href="https://www.sana.de/herzmedizin" target="_blank"><span>hier</span></a><span>.</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,herzchirurgie,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 01 Nov 2024 07:00:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Diagnose Herzinsuffizienz! Und jetzt?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/diagnose-herzinsuffizienz-und-jetzt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/diagnose-herzinsuffizienz-und-jetzt/</guid><pp:caseid>661975</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Bei einer Herzschwäche, Mediziner sprechen von einer Herzinsuffizienz, ist das Herz nicht mehr in der Lage, den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Es gibt verschiedene Arten – je nachdem, welcher Bereich des Herzens die Schwäche aufweist, welche Funktion beeinträchtigt ist und wie lange die Probleme schon bestehen. Mit einer frühzeitig eingeleiteten Therapie lässt sich die Lebenserwartung verlängern.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Die Herzschwäche lässt sich in Abhängigkeit vom betroffenen Bereich in eine Links- oder Rechtsherzinsuffizienz einteilen. Wenn beide Teile nicht mehr ausreichend arbeiten, sprechen Experten von einer globalen Herzinsuffizienz.</span></p><p><span>Die rechte Herzhälfte ist dafür zuständig, das sauerstoffarme Blut aus dem Körper in Richtung Lunge zu transportieren. Bei einer Rechtsherzinsuffizienz funktioniert dies nicht mehr richtig, und es kommt zu einem Rückstau, der den Druck in den Venen erhöht. In der Folge gelangt Flüssigkeit in das Gewebe, und es kommt zu den typischen Wassereinlagerungen, häufig in den Beinen.</span></p><p><span>Die linke Herzkammer pumpt das Blut in den Körper. Bei der Linksherzinsuffizienz gelingt dies nicht mehr ausreichend und die Organe erhalten zu wenig sauerstoffreiches Blut. Es kann zu einem Rückstau des Blutes bis in die Lungengefäße kommen, und es kann sich Wasser in der Lunge sammeln.</span></p><h2><span>Betroffene Herzfunktion</span></h2><p><span>Wenn das Herz nicht mehr genügend Kraft hat, um das Blut in den Körper zu pumpen, sprechen Mediziner von einer systolischen Herzinsuffizienz. Hat das Herz an Elastizität verloren und kann das Blut nicht mehr so gut aufnehmen, handelt es sich um eine diastolische Herzinsuffizienz, beziehungsweise eine Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion.</span></p><h2><span>Dauer der Herzschwäche</span></h2><p><span>Tritt die Herzinsuffizienz plötzlich auf, handelt es sich um eine akute Form, zum Beispiel nach einem Herzinfarkt. In diesen Fällen ist unverzüglich der Notarzt über die Nummer 112 zu alarmieren.</span></p><p><span>Häufiger ist die chronische Herzinsuffizienz, bei der es sich um eine langsam fortschreitende Erkrankung handelt. Zu Beginn kann der Organismus die eingeschränkte Funktion des Herzens meist noch ausgleichen, sodass viele Patienten die ersten, leichten Anzeichen wie eine eingeschränkte Belastbarkeit gar nicht bemerken.</span></p><h2><span>Therapie mit Medikamenten</span></h2><p><span>Mit der richtigen medikamentösen Behandlung wird das geschwächte Herz entlastet und geschützt. Mediziner setzen in Abhängigkeit von der Art der Herzschwäche verschiedene Arzneimittel ein, zum Beispiel Medikamente, die den Blutdruck senken und so das Herz entlasten. Auch Wirkstoffe zur Verlangsamung des Herzschlags kommen häufig zum Einsatz und tragen dazu bei, dass das Herz wieder gleichmäßiger schlägt und damit vor allem genügend Zeit für eine ausreichende Füllung vor dem nächsten Schlag bleibt.&nbsp;</span></p><p><span>Haben sich Wassereinlagerungen, sogenannte Ödeme, gebildet, können auch entwässernde Medikamente verschrieben werden. Welche Medikamente beziehungsweise welche Kombinationen von Wirkstoffen für den jeweiligen Fall am besten sind, kann nur der Arzt oder die Ärztin entscheiden. Wer Nebenwirkungen feststellt, sollte die Medikation auf keinen Fall eigenmächtig absetzen oder verändern, sondern sich medizinisch beraten lassen.</span></p><h2><span>Einsatz spezieller Herzschrittmacher</span></h2><p><span>Bei etwa jedem vierten Patienten mit Herzinsuffizienz ist die Erregungsausbreitung im Herz gestört, sodass sich die verschiedenen Abschnitte der Herzwände nicht mehr gleichzeitig zusammenziehen. Das hat einen negativen Einfluss auf die Pumpleistung. In diesen Fällen kann die sogenannte Resynchronisationstherapie (Cardiac Resynchronisation Therapy, CRT) helfen. Durch die CRT kommt es zu einer Stimulation der Herzkammern, die sich dadurch dann wieder gleichzeitig – synchron – bewegen.</span></p><h2><span>Anpassungen des Lebensstils</span></h2><p><span>Zur Unterstützung der Therapie ist auch ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und individuell angepasster Bewegung wichtig. Nikotin und Alkohol haben viele schädigende Wirkungen, unter anderem auch auf die Herzfunktion. Patienten sollten komplett aufs Rauchen verzichten und Alkohol – wenn überhaupt – nur in sehr geringen Mengen konsumieren. Bei psychischer Belastung und Stress ist es wichtig, sich zeitnah Hilfe zu holen.</span></p><h2><span>Operative Eingriffe</span></h2><p><span>Liegt der Herzinsuffizienz eine Herzerkrankung zugrunde, können auch operative Eingriffe zielführend sein, um die Ursache zu beheben. Dazu gehören beispielsweise der Ersatz defekter Herzklappen oder eine koronare Bypassoperation, bei der um einen blockierten Arterienabschnitt eine Umgehung, der Bypass, gelegt wird, um die Funktionsfähigkeit des Herzens wieder zu normalisieren.</span></p><p><span><strong>Weiterführende Informationen:</strong></span></p><p><a href="https://www.heartfailurematters.org/de/" target="_blank"><span>Herzinsuffizienz verstehen – Heart Failure Matters</span></a></p><p><a href="https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/publikationen-und-medien/herzbericht" target="_blank"><span>Herzbericht | Herzstiftung</span></a></p><p><i>Symbolbild:</i> <i>Canva / LEONELLO CALVETTI/SCIENCE PHOTO LIBRARY von sciencephoto</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Herzerkrankung,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 01 Nov 2024 07:00:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Herzschwäche: Was ist das, und wie stellen Ärzte die Krankheit fest?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/herzschwaeche-was-ist-das-und-wie-stellen-aerzte-die-krankheit-fest/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herzschwaeche-was-ist-das-und-wie-stellen-aerzte-die-krankheit-fest/</guid><pp:caseid>661970</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Herzschwäche, Experten sprechen bei diesem Krankheitsbild von Herzinsuffizienz. Die Ursachen für ein schwaches Herz sind vielschichtig, meist entsteht die Einschränkung der Herzfunktion als Folge einer Vorerkrankung. Für die Diagnose nutzen Ärzte verschiedene Untersuchungen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes </span><a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/Tabellen/sterbefaelle-herz-kreislauf-erkrankungen-insgesamt.html" target="_blank"><span>Destatis</span></a><span> starben im Jahr 2023 etwa 38.000 Menschen an einer Herzinsuffizienz. Damit liegt sie in der Rangliste der Todesursachen mit einem Anteil von fast elf Prozent auf Platz drei der Sterbefälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen – weiterhin führend ist die Koronare Herzkrankheit (KHK). Der neue </span><a href="https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/publikationen-und-medien/herzbericht" target="_blank"><span>Herzbericht</span></a><span> 2024 zeigt, dass die Herzinsuffizienz nicht nur die häufigste Einzeldiagnose für eine stationäre Krankenhausbehandlung in Deutschland ist, sondern auch eine Hauptursache für den plötzlichen Herztod darstellt.</span></p><p><span>Eine chronische Herzinsuffizienz entsteht dabei meistens nicht von heute auf morgen. Sie ist oftmals die Folge von Vorerkrankungen, zum Beispiel verengten Herzkranzgefäßen (koronare Herzerkrankung), Herzinfarkt oder Herzkappenerkrankungen.</span></p><p><span>Meist beginnt die Herzschwäche schleichend und die Pumpleistung des Herzens reduziert sich allmählich. Eine nachlassende Leistungsfähigkeit sowie Atemnot sind erste Vorboten. Wer dann sofort zum Arzt geht, kann den weiteren Verlauf positiv beeinflussen. Denn wenn eine Herzschwäche frühzeitig erkannt und die richtige Therapie eingeleitet wird, bleibt die Lebensqualität lange erhalten.</span></p><h2><span>Typische Symptome im Verlauf</span></h2><p><span>Neben den anfänglichen Leistungseinbußen und Symptomen wie Atemnot bei Belastung und schneller Ermüdung sind auch Wassereinlagerungen und eine Gewichtszunahme ganz typisch für eine Herzschwäche. Wenn die Pumpleistung nachlässt, schafft es der Herzmuskel nicht mehr, ausreichend Blut in den Körper zu befördern. Das führt zu einem Rückstau in den Venen und damit zu Wassereinlagerungen – Mediziner sprechen dann von Ödemen. Diese Schwellungen sind vor allem an den Füßen und den Knöcheln sichtbar. Zudem berichten Patienten häufig von Husten, Rasselgeräuschen beim Atmen, kalten Fingern, Füßen und Beinen, nächtlicher Harndrang oder Schwindelgefühlen.</span></p><h2><span>Diagnose der Herzinsuffizienz</span></h2><p><span>Wer Symptome feststellt, sollte ärztlichen Rat einholen. Die erste Anlaufstelle ist meist die hausärztliche Praxis. Je früher ein schwaches Herz erkannt wird, desto besser sind die Aussichten auf Heilung oder Linderung. Am Anfang der ärztlichen Untersuchung steht die ausführliche Befragung zu den aktuellen Symptomen und der Vorgeschichte – Mediziner nennen dies Anamnese. Bei der nachfolgenden körperlichen Untersuchung hört der Arzt oder die Ärztin unter anderem das Herz und die Lunge ab, führt eine Tastuntersuchung des Bauches durch und beurteilt den Füllungszustand der Halsvenen durch Beobachtung und Abtasten.</span></p><p><span>Bei Verdacht auf eine Herzschwäche erfolgt in der Regel die Überweisung an eine kardiologische Praxis. Mittels Echokardiographie (Ultraschall des Herzens) können Herzmediziner erkennen, ob der Herzmuskel verdickt ist oder die Herzkammern vergrößert sind. Auch geschädigte Herzklappen können so identifiziert werden. Die Echokardiographie in Ruhe und unter Belastung lässt zudem eine Beurteilung der Pumpleistung des Herzens zu. Mit der Elektrokardiografie (EKG) prüfen Mediziner die Funktion des Herzens. Herzfrequenz und Herzrhythmus sind hier wichtige Messgrößen.</span></p><p><span>Weitere diagnostische Schritte können notwendig sein, wenn der Verdacht auf zusätzliche Probleme, wie Flüssigkeitseinlagerungen in der Lunge, besteht. Dann kann ergänzend ein Röntgenbild des Brustkorbs beziehungsweise weitere Bildgebung wie die Computertomographie oder das Kernspintomogramm des Herzens nötig sein. Je nach individuellem Fall kann der Arzt oder die Ärztin auch eine Herzkatheter-Untersuchung anordnen. Dabei wird ein biegsamer Schlauch unter Röntgenkontrolle durch ein Blutgefäß von der Leiste oder dem Arm aus bis zum Herzen geschoben. Auf diese Weise lassen sich Herzerkrankungen bildlich darstellen und gegebenenfalls auch sofort therapieren.</span></p><h2><span>Schweregrade der Herzschwäche</span></h2><p><span>Je nach Schwergrad teilen Mediziner die Herzschwäche in verschiedene Stadien ein. Sehr häufig kommt die Klassifikation der New York Heart Association (NYHA) zum Einsatz. Entscheidend für die Zuteilung sind die Symptome der Betroffenen:</span></p><ul><li data-list-item-id="ed547961e0c654e33a25c7df5b3721819"><span>NYHA I: Asymptomatische Herzschwäche ohne körperliche Beschwerden. Die Patienten empfinden keine Einschränkung bei alltäglicher körperlicher Belastung. Normale körperliche Aktivität verursacht keine Symptome wie Müdigkeit, Herzklopfen oder Atemnot.</span></li><li data-list-item-id="e8af98b2718e4f63540dd9c78850f80f5"><span>NYHA II: Leichte Herzerkrankung mit geringer Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. In Ruhe oder bei leichter Anstrengung haben die Patienten keine Beschwerden. Symptome wie Atemnot, Rhythmusstörungen oder Erschöpfung treten erst bei stärkerer körperlicher Belastung auf, zum Beispiel beim Treppensteigen.</span></li><li data-list-item-id="eb92ac322a99edc986b7e678c3e3890c6"><span>NYHA III: Mittelschwere Herzerkrankung mit deutlichen Einschränkungen der körperlichen Leistungsfähigkeit bei gewohnter Tätigkeit. In Ruhe haben die Betroffenen keine Beschwerden. Symptome treten aber schon bei geringer körperlicher Anstrengung auf, zum Beispiel beim Gehen in der Ebene.</span></li><li data-list-item-id="ed65f0301dd55bac98981b1b59bed235d"><span>NYHA IV: Schwere Herzerkrankung mit Beschwerden bei allen körperlichen Aktivitäten und in Ruhe. Jegliche körperliche Aktivität verstärkt die Symptome.</span></li></ul><p><span>Ist eine Herzschwäche klinisch auffällig geworden, so wird sie medizinisch in weitere Kategorien unterteilt, die die jeweiligen Ursachen und damit den therapeutischen Weg näher beschreiben – so zum Beispiel in Herzschwäche mit erhaltener oder reduzierter Pumpleistung des Herzens.</span></p><h2><span>Herzschwäche kann in jedem Alter auftreten</span></h2><p><span>Auch wenn vor allem Senioren oder Hochbetagte an einer Herzinsuffizienz erkranken, kann es auch junge Menschen treffen, beispielsweise nach einer Herzmuskelentzündung. Junge Betroffene stehen in der Regel im Arbeitsleben, haben möglicherweise noch kleine Kinder und sonstige familiäre Verpflichtungen. Daher brauchen diese Patienten häufig eine besondere Beratung. Auch Reisepläne oder sportliche Vorlieben müssen an die Erkrankung angepasst werden. Viele hilfreiche Tipps für junge Patientinnen und Patienten gibt es auf </span><a href="https://www.heartfailurematters.org/de/herzinsuffizienz-verstehen/herzinsuffizienz-bei-jungen-patienten/" target="_blank"><span>heartfailurematters.org</span></a><span>, einer Website der European Society of Cardiology </span><a href="https://www.escardio.org/" target="_blank"><span>ESC</span></a><span>. Eine wichtige Anlaufstelle für Patienten sind zudem sportkardiologischen Einrichtungen, die zu Aktivität mit einer Herzerkrankung beraten.</span></p><h2><span>Kein Grund zur Panik und keine Angst vor Aktivität</span></h2><p><span>Die Diagnose “Herzinsuffizienz” ist kein Grund zur Panik. Wichtig ist es, mit dem Arzt oder der Ärztin die für das aktuelle Stadium richtige Behandlung einzuleiten. Betroffene brauchen in den meisten Fällen auch keine Angst vor Bewegung oder Anstrengung zu haben. Im Gegenteil: Mit der richtigen Dosierung ist körperliche Aktivität ein wichtiger Baustein im Rahmen der Therapie. Allerdings ist die Untersuchung durch einen Kardiologen in jedem Fall der erste wichtige Schritt.</span></p><p>&nbsp;</p><p><i>Symbolbild: Canva / pixelshot</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Herzerkrankung,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 01 Nov 2024 07:00:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Unsere TOP 5 eines (herz- und hirn)gesunden Lebensstils</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/unsere-top-5-eines-herz--und-hirngesunden-lebensstils/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/unsere-top-5-eines-herz--und-hirngesunden-lebensstils/</guid><pp:caseid>676013</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Herz- und Hirninfarkte haben oftmals die gleiche Ursache: verkalkte Gefäße, die sogenannte Arteriosklerose, die Hirnarterien oder Herzkranzgefäße verengen. Mit einem gesunden Lebensstil können wir eine Menge tun, um gar nicht erst zu erkranken. Und das Beste daran: Wir beugen damit nicht nur Herzinfarkten und Schlaganfällen vor, sondern auch Diabetes, Demenz und vielen Krebserkrankungen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2><span>1 – Gesunde Gefäße – geringeres Risiko</span></h2><p><span>Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin, Diabetes: Neben dem Vorhofflimmern sind es vor allem diese Leiden, die die Bildung von Ablagerungen an den Gefäßwänden (Arteriosklerose) begünstigen, die das Risiko eines Herz- oder Hirninfarktes erhöhen: Die Ablagerungen können Blutgefäße direkt verstopfen oder sich lösen und als wanderndes Gerinnsel Herzkranzgefäße oder eine Hirnarterie verschließen.</span></p><h2><span>2 – Gesunde Ernährung</span></h2><p><span>Gesundes Essen, gesunde Gefäße, reduziertes Risiko: Zu einer gesunden Ernährung gehören viel frisches Gemüse und zuckerarmes Obst, Fisch statt Fleisch, hochwertige Pflanzenöle statt tierischer Fette und ballaststoffreiches Vollkorn statt Weißmehlprodukte. Vorsicht ist geboten bei Salz und Zucker. Für die Schlaganfallprävention stehen insbesondere Transfette im Fokus, die das „schlechte“ LDL-Cholesterin im Blut erhöhen. Transfette stecken vor allem in Fertiggerichten und in Frittiertem, Gebratenem und Gebackenem: also leider in beliebten Snacks wie Keksen, Croissants, Chips und Pommes.</span></p><h2><span>3 – Schluss mit Rauchen und Alkohol reduzieren</span></h2><p><span>Dem Verzicht auf den Glimmstängel wird ein besonders hoher Effekt zugeschrieben und zwar auch dann, wenn Sie schon sehr lange rauchen. Der World-Stroke-Organization zufolge reduziert sich das Risiko bereits nach zwei Jahren Rauchfreiheit wesentlich, nach fünf gleicht es dem eines Nichtrauchers. E-Zigaretten sind tatsächlich weniger schädlich, aber nicht ganz risikofrei. Ähnliches gilt für Alkohol: Vor allem regelmäßiger Konsum oder der gelegentliche Verzehr großer Mengen Alkohol steigert das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden.</span></p><h2><span>4 – Bauchfett: Birnenform gesünder als Apfelform</span></h2><p><span>Dass Übergewicht das Risiko für viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen und damit auch für einen Hirninfarkt steigert, ist weitläufig bekannt. Die spannende Frage aber lautet: Wo sitzt das Fett? Denn gefährdet sind vor allem Menschen, die dazu neigen, Fett am Bauch statt an Po und Beinen zu speichern. Das Bauchfett ist stoffwechselaktiv und setzt Stoffe frei, die Bluthochdruck, Insulinresistenz und Entzündungsprozesse fördern und darüber das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Wie aber bekommt man sein Bauchfett weg? Neben der Ernährung ist Bewegung am wichtigsten.</span></p><h2><span>5 – Bewegung</span></h2><p><span>Für die Gesundheit zählt jeder Schritt: Wer jedoch Bewegung gezielt zur Gesundheitsförderung einsetzten möchte, dem seien die WHO-Empfehlungen ans Herz gelegt: Sie sehen für Erwachsene 150 bis 300 Minuten moderate bis intensive Aktivität pro Woche vor oder 75 bis 150 Minuten Bewegung mit hoher Intensität. Menschen ab 65 Jahren empfehlen Expertinnen und Experten, in ihrem Bewegungsprogramm einen Fokus auf Gleichgewicht, Koordination und Muskelkraft zu legen.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / solidcolours von Getty Images Signature</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Bewegung,Schlaganfall,Borna,kardiologie,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 09:44:23 +0200</pubDate>
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                        <title>Vorhofflimmern erhöht das Risiko eines Schlaganfalls massiv</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/vorhofflimmern-erhoeht-das-risiko-eines-schlaganfalls-massiv/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/vorhofflimmern-erhoeht-das-risiko-eines-schlaganfalls-massiv/</guid><pp:caseid>676011</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ein Vorhofflimmern kann dazu führen, dass sich im linken Vorhofohr Gerinnsel bilden, die Schlaganfälle auslösen. Um das zu verhindern, setzen die Kardiologen aus Borna neben Medikamenten auf eine interventionelle Methode. Warum die Schlaganfallprävention so wichtig ist, welche Ansätze es gibt und für wen ein solcher Eingriff in Frage kommt, erklären Dr. Alexander Reinshagen, Chefarzt der Klinik für Neurologie mit zertifizierter Schlaganfall-Station und Dr. Uwe Müller, stellvertretender Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Sana Klinikum Borna.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/1920_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023"><h2><span>Ganz generell, warum ist die Schlaganfall-Prophylaxe so wichtig?</span></h2><p><span>Alexander Reinshagen: </span><span style="background-color:white;"><span>Bei einem Schlaganfall − auch Hirninfarkt genannt − handelt es sich um eine plötzliche Durchblutungsstörung des Gehirns. Das ist </span></span><span>trotz Fortschritten in der akutmedizinischen Behandlung ein lebensbedrohendes Ereignis und führt häufig zu einer bleibenden Behinderung oder auch zum Tod. So kann der ersehnte Ruhestand zu einem Albtraum werden, der mit Lähmung, Sprachverlust, Gleichgewichtsstörung und gegebenenfalls sozialem Rückzug aus Scham über die eigenen Einschränkungen einhergeht. Aus diesem Grund ist es uns ein dringendes Anliegen, dafür zu sensibilisieren, alles zu tun, damit es gar nicht erst zu einem Schlaganfall kommt. Neben einem gesunden Lebensstil mit Bewegung und gesunder Ernährung spielt die Behandlung von Vorerkrankungen dabei eine entscheidende Rolle. Eine dieser Vorerkrankungen, die ein Schlaganfallrisiko deutlich erhöhen, ist das Vorhofflimmern.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4b76921b-7369-4624-807a-e60a7dd155b6/1920_ll-20210301-mueller-uwe-hochcopyrobinkunz.jpg?31732"><h2><span>Was ist ein Vorhofflimmern und was macht es so gefährlich?</span></h2><p><span>Uwe Müller:<strong> </strong>Das Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, bei der sich die Vorhöfe des Herzens nicht mehr koordiniert zusammenziehen und stattdessen nur noch „flimmern“. Das Herz schlägt dann unregelmäßig und zu schnell. Einfach erklärt kann man sich das so vorstellen: Unser Herzschlag wird durch einen Stromimpuls ausgelöst, der vom Sinusknoten durch das Herz bis zu den Herzkammern weitergeleitet wird. Ist das Herz gesund, bewegt sich der Impuls immer nur in diese eine Richtung. Im Laufe des Lebens kommt es aber zu Umbauprozessen und Bindegewebseinlagerungen im Herzen, die diesen linearen Rhythmus stören können. Wenn es ganz schlecht läuft, schießen die Stromimpulse dann erratisch, das heißt unvorhersehbar, durch den Vorhof, so dass dessen Muskelzellen nicht mit einem Kommando aktiv werden, sondern zu verschiedenen Zeiten durch startende und rückkehrende Impulse erregt werden. Für sich genommen ist das nicht lebensbedrohend. Betroffene spüren diese Form der Rhythmusstörung beispielsweise als Herzrasen oder Herzstolpern, oft begleitet von Schwindel oder Schwäche. Das ist zunächst lästig, aber für sich genommen nichts Dramatisches. Ein Vorhofflimmern kann aber zu einer Schwächung des Herzens und zu Schlaganfällen führen. Menschen mit Vorhofflimmern haben ein fünffach erhöhtes Schlaganfallrisiko.</span></p><h2><span>Wie genau erhöht das Vorhofflimmern das Schlaganfallrisiko?</span></h2><p><span>Uwe Müller:<strong> </strong>Durch die gestörte Kontraktion der Vorkammer können sich im Herzen, vor allem im sogenannten Vorhofohr – einem Anhängsel am linken Herzvorhof – Blutgerinnsel bilden, die Grund zur Sorge bereiten. Werden die Gerinnsel durch die Blutbahn in die Blutgefäße des Gehirns gespült, kommt es zum Schlaganfall. Mediziner gehen davon aus, dass der Löwenanteil solcher embolisch bedingter Schlaganfälle ihren Ursprung im Vorhofohr haben.</span></p><h2><span>Welche Rolle spielt diese Gefahr in der Therapie des Vorhofflimmerns?</span></h2><p><span>Uwe Müller: Eine wichtige Rolle: Die Therapie des Vorhofflimmerns zielt zunächst darauf ab, die Beschwerden zu lindern, die Zahl der Anfälle von Herzrasen und gegebenenfalls Schwindel zu verringern. Dafür gibt es zwei Optionen: Zum einen Medikamente, die den Puls verlangsamen und das Herz wieder in Takt bringen. Eine Behandlungsalternative ist die sogenannte Katheterablation. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem gezielt Bereiche innerhalb der Herzvorhöfe verödet werden, die an der Entstehung des Vorhofflimmerns beteiligt sind. Neben der Behandlung der Erkrankung selbst ist es aber aus den genannten Gründen ebenso wichtig, das Schlaganfallrisiko als eine Folge des Vorhofflimmerns individuell einzuschätzen und gegebenenfalls präventiv einzugreifen. Die am häufigsten angewendete Therapie ist dabei die sogenannte orale Antikoagulation, also die Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten. Dabei können jedoch Komplikationen in Form von Blutungen auftreten. Zudem können wir bei einer Vielzahl von Begleiterkrankungen solche Medikamente nicht verordnen, zum Beispiel bei einer schweren Niereninsuffizienz und Erkrankungen mit hohem Blutungsrisiko wie Magen-/Darmgeschwüre und Krampfadern der Speiseröhre oder einer Hirnblutung in der Krankengeschichte des Patienten. Als Alternative zur medikamentösen Therapie besteht daher die Möglichkeit, das linke Vorhofohr minimalinvasiv mit einem Schirmchen zu verschließen. Dies gilt als sichere und einfache Methode. Der Schutz durch das Schirmchen ist vergleichbar mit dem durch gerinnungshemmende Medikamente.&nbsp;</span></p><h2><span>Wie funktioniert das genau?</span></h2><p><span>Uwe Müller: Wir implantierten einen sogenannten Vorhofohrokkluder. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um eine Art Schirmchen, das aus einem Metallgerüst und einer Kunsstoffmembran besteht und das Vorhofohr dauerhaft verschließt. Der kathetergestützte Eingriff wird unter Narkose über die Leistenvene durchgeführt. Die Katheterspitze wird dabei unter Röntgen- und Ultraschallkontrolle in das linke Vorhofohr geschoben. Dort wird der Okkluder dann platziert und entfaltet. Er bildet dann eine Barriere zwischen dem Herzohr und dem Rest des Vorhofs. Gerinnsel können von dort nicht mehr in den Körperkreislauf gelangen.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Was, wenn es doch passiert. Woran erkenne ich einen Schlaganfall und wie reagiere ich im Notfall richtig?</span></h2><p><span>Alexander Reinshagen: </span><span style="background-color:white;"><span>Wenn es um einen Schlaganfall geht, ist Zeit gleich Gehirn und Leben. Das bedeutet, werden Sofortmaßnahmen nicht unverzüglich eingeleitet, sterben schnell mehr Teile des Gehirns ab, und es kann zum Tod oder zu Folgeschäden kommen. Um den Notfall zu erkennen, gibt es einen einfachen Test (FAST-Test): Lächeln, Sprechen, Arme heben: Sobald eines davon nicht mehr klappt, ist sofort der Notruf 112 zu rufen. Um es konkret zu machen, wenn beim Lächeln ein Mundwinkel herabhängt, wenn die Sprache verwaschen klingt oder ein einfacher Satz nicht mehr nachgesprochen werden kann, wenn ein Arm nicht mehr angehoben werden kann oder es nicht gelingt, die Handfläche nach oben zu drehen, oder auch wenn Sehstörungen auftreten, selten auch mal ein erster Schwindelanfall, rufen Sie sofort die 112 und lassen sich schnellstmöglich auf eine Schlaganfall-Spezialstation bringen. Und zwar auch dann, wenn es spät am Abend passiert oder die Beschwerden nach kurzer Zeit wieder </span></span><span>schwächer geworden oder verschwunden sind</span><span style="background-color:white;"><span>. Denn Ausfälle wie diese deuten auf einen Schlaganfall, also auf eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn, hin. Ein nächster, dann häufig bleibender Schlag kommt häufig in den nächsten Stunden oder Tagen. Also auch ein Schlaganfall, der sich ja eigentlich schnell zurückgebildet hat, ist ein akut lebensbedrohlicher Notfall. Deswegen noch einmal unser Appell: Rufen Sie die 112 an.</span></span></p><p>&nbsp;</p><p><i>Symbolbild: Canva / Olga355 von Getty Images</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Schlaganfall,Borna,kardiologie,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 09:43:09 +0200</pubDate>
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                        <title>Kraftsport ist auch Herzsport</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/kraftsport-ist-auch-herzsport/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kraftsport-ist-auch-herzsport/</guid><pp:caseid>654001</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Krafttraining baut Muskeln auf, regt den Stoffwechsel an und verbessert die Fitness auf vielen Ebenen. Was viele nicht wissen: Menschen mit schwacher Muskulatur haben mehr Verkalkungen in den Herzkranzgefäßen, leiden häufiger unter Diabetes und sterben früher. Aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung rücken die Bedeutung von Krafttraining in ein neues Licht.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bfd536d3-8b06-4dc2-8793-a549eda1d6d0/1920_240805-prof.timmbauererklaumlrtdiepositiveneffektevonkrafttrainingaufdasherz.jpg?62859"><p><span>Prof. Timm Bauer, Chefarzt der Abteilung für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach, erklärt: „Früher waren Experten der Ansicht, dass vor allem ein Ausdauertraining für die Herzgesundheit wichtig sei. Aktuelle Studien weisen jedoch darauf hin, dass die Konzentration auf diesen Trainingsschwerpunkt zu kurz gedacht ist. Wer sein Herz stärken möchte, braucht auch Krafttrainingsreize“.</span></p><h2><span>Was schwache Muskeln anrichten können</span></h2><p><span>Eine schwache Muskulatur hat viele negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem und den Stoffwechsel. Ein Forschungsteam aus Korea veröffentlichte die Ergebnisse einer </span><a href="https://onlinecjc.ca/article/S0828-282X(21)00178-1/abstract#%20" target="_blank"><span>Studie</span></a><span> mit knapp 20.000 gesunden Erwachsenen. Sie untersuchten sowohl die Muskelmasse als auch das Ausmaß der Verkalkung in den Herzkrangefäßen der Teilnehmenden. Die Wissenschaftler fanden heraus: Menschen mit wenig Muskeln haben ein erhöhtes Risiko für eine Arterienverkalkung der Herzkranzgefäße – und zwar unabhängig von anderen herz- und stoffwechselbezogenen Einflussgrößen. Eine weitere kürzlich publizierte </span><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/dmrr.3681" target="_blank"><span>Untersuchung</span></a><span> an mehr als 370.000 Männern und Frauen zeigte, dass Menschen mit einer gut ausgeprägten Muskulatur weniger häufig unter Diabetes oder dessen Vorstufen leiden. Eine </span><a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0286745" target="_blank"><span>Übersichtsarbeit</span></a><span> mit Daten aus 16 einzelnen Studien machte eines ganz deutlich: Menschen mit wenig Muskeln haben ein höheres Risiko zu sterben – insbesondere in Kombination mit einem hohen Body-Mass-Index, also Übergewicht oder Fettleibigkeit.</span></p><h2><span>Was Kraft bewirken kann</span></h2><p><span>Timm Bauer sagt: „Ich erkläre meinen Patienten immer, dass sie mit einem gezielten Krafttraining auch viel für ihre Herzgesundheit tun können. Idealerweise kombiniert man Kraft- und Ausdauertraining. Die positiven Effekte eines Krafttrainings für die Herzgesundheit sind vielen Menschen gar nicht bewusst und auch erst in den letzten Jahren in den Fokus der Forschung gerückt. Wer eine gut trainierte Muskulatur hat, beugt Herzproblemen vor, hat weniger Kalkablagerungen in den Herzkrankgefäßen und reduziert sein Sterberisiko. Das sind die wichtigsten neuen Botschaften für die Förderung der Herzgesundheit.“</span></p><p><span>Diese Empfehlungen stützt der Internist und Kardiologe auf aktuelle Daten aus Studien. </span><a href="https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2724778" target="_blank"><span>Ergebnisse</span></a><span> eines internationalen Forschungsteams an mehr als 1.000 aktiven, gesunden Männern liefern Hinweise darauf, dass eine gute Liegestütz-Leistung mit weniger Herz-Kreislauferkrankungen einhergeht. Forschende aus den USA analysierten in einer </span><a href="https://academic.oup.com/eurjpc/article/26/15/1647/5925845?login=false" target="_blank"><span>Übersichtsarbeit</span></a><span> elf Studien mit insgesamt mehr als 370.000 Teilnehmenden. Sie fanden heraus, dass Krafttraining das Sterberisiko verringert, insbesondere in Kombination mit Ausdauertraining. Generell gilt: Je früher das Krafttraining zum festen Bestandteil des Übungsprogramms wird, desto besser. Aber auch ältere Menschen profitieren von Übungen zum Muskelaufbau – und das sogar langfristig, wie eine im Juni 2024 veröffentlichte </span><a href="https://bmjopensem.bmj.com/content/10/2/e001899" target="_blank"><span>Studie</span></a><span> dänischer Wissenschaftler an 369 Teilnehmenden zeigte. Regelmäßiges Krafttraining reduziert nach Darstellung der Leitlinien der European Society of Cardiology </span><a href="https://academic.oup.com/eurheartj/article/42/1/17/5898937?login=false" target="_blank"><span>ESC</span></a><span> zudem das Sturzrisiko und hilft älteren Menschen, länger ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben zu führen.</span></p><h2><span>Krafttraining ist sicher</span></h2><p><span>„Viele meiner Patienten haben Angst, dass ein Krafttraining schlecht oder zu belastend für das Herz ist. Das ist nach heutigem Wissensstand nicht mehr haltbar. Im Gegenteil: Starke Muskeln entlasten das Herz“, erklärt Timm Bauer.</span></p><p><span>Forschende aus Australien konnten nach </span><a href="https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/2047487317713329" target="_blank"><span>Auswertung</span></a><span> von 34 wissenschaftlichen Studien zeigen, dass Krafttraining bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit sogar zu weniger negativen Nebenwirkungen führt als Ausdauertraining. Zudem wurde deutlich, dass ein Krafttraining bei weniger gut trainierten Menschen sogar die Ausdauerleistungsfähigkeit verbessert – und zwar in einem ähnlichen Ausmaß wie ein Ausdauer-Workout.</span></p><p><span>Lange Zeit waren Experten der Ansicht, dass Krafttraining ungeeignet für Patienten mit Bluthochdruck wäre. Genau das Gegenteil ist der Fall. Krafttraining senkt den Blutdruck. Hier ist einer kürzlich publizierten </span><a href="https://bjsm.bmj.com/content/57/20/1317.info" target="_blank"><span>Übersichtsarbeit</span></a><span> zufolge ein isometrisches Krafttraining – das heißt statische Übungen, zum Beispiel Unterarmstütz (Planks) oder Kniebeugen an der Wand (Wall squats) – besonders effektiv und hat einen sehr viel stärkeren blutdrucksenkenden Effekt als Ausdauertraining. Darüber hinaus senkt Krafttraining den </span><a href="file:///C:/Users/TBauer/AppData/Local/Microsoft/Windows/INetCache/Content.Outlook/7KVJPLOL/Effect%20of%20resistance%20training%20on%20HbA1c" target="_blank"><span>Blutzuckerspiegel</span></a><span> und reduziert das metabolisch ungünstige </span><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/obr.13428" target="_blank"><span>Bauchfett</span></a><span>, so dass es auch für Diabetiker und übergewichtige Menschen sehr gut geeignet ist.</span></p><h2><span>Krafttraining in der Praxis</span></h2><p><span>Die Forschungsergebnisse der letzten Jahre sind so überzeugend, dass die American Heart Association </span><a href="https://www.heart.org/" target="_blank"><span>AHA</span></a><span> in einem aktuellen </span><a href="https://www.ahajournals.org/doi/full/10.1161/CIR.0000000000001189" target="_blank"><span>Papier</span></a><span> praktische Strategien für die Förderung und Empfehlung von Krafttraining vorstellt. Timm Bauer empfiehlt: „Ideal ist ein dynamisches Krafttraining zum Kraft- und Muskelaufbau. Ich rate zu zwei Trainingseinheiten pro Woche. Besonders wichtig ist ein Training der großen Muskelgruppen (Beine, Rücken, Brust etc.). Die Wiederholungszahl sollte zwischen sechs und 20 liegen, pro Muskelgruppe sind mehrere Einheiten aus nacheinander ausgeführten Wiederholungen (Sätze) sinnvoll. Wer bisher keine Erfahrung mit Krafttraining hat, kann mit einem geführten Training an Fitnessgeräten einsteigen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Zusätzlich sind isometrische Übungen wie der Unterarmstütz gut für das Training der Rumpfmuskulatur (Core-Training) und für Patienten mit Bluthochdruck geeignet. Im Laufe der Evolution hat der Mensch enorm an Muskelkraft und -masse verloren. Dem müssen wir entgegenwirken.“</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Offenbach,Training,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 17 Sep 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Plötzlicher Herzstillstand: Leben retten in drei Schritten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ploetzlicher-herzstillstand-leben-retten-in-drei-schritten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ploetzlicher-herzstillstand-leben-retten-in-drei-schritten/</guid><pp:caseid>652545</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ein gesundes Herz schlägt durchschnittlich 100.000 Mal pro Tag und bis zu drei Milliarden Mal im Laufe des gesamten Lebens. Doch etwa alle sieben Minuten bleibt in Deutschland plötzlich ein Herz stehen. Etwa 65.000 Menschen in Deutschland sterben jedes Jahr am plötzlichen Herztod. Dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. </strong></span><a href="https://dzhk.de/erkrankungen/ueberblick/ploetzlicher-herztod" target="_blank"><span><strong>DZHK</strong></span></a><span><strong> zufolge entspricht das ungefähr 20 Prozent aller durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachten Todesfälle.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Im Achtelfinale der Fußball-EM 2024 spielte Deutschland gegen Dänemark. Mit von der Partie war </span><a href="https://www.swp.de/sport/fussball-em-2024-erst-herzstillstand-jetzt-em-achtelfinale-die-unglaubliche-geschichte-des-christian-eriksen-74099827.html" target="_blank"><span>Christian Eriksen</span></a><span>, der erst vor drei Jahren während eines Spiels einen Herzstillstand erlitten hatte und wiederbelebt werden musste. Am 16. Juni 2024 sprintete der Däne über den Platz als sei dieser lebensbedrohliche Vorfall nie passiert. Das Beispiel zeigt zum einen, dass auch junge und sportliche Menschen aus dem Nichts einen Herzstillstand erleiden können. Zum anderen belegt der Fall Eriksen, wie wichtig die sofortige Reanimation ist.</span></p><h2><span>Notfall tritt ohne Vorwarnung ein</span></h2><p><span>Beim plötzlichen Herztod handelt es sich um eine Notfallsituation, die ohne Vorwarnung bei Personen auftritt, die 24 Stunden vorher vermeintlich noch gesund waren. Das Krankheitsbild ist dabei keineswegs einheitlich. Viele Herzleiden können die Ursache für das Kammerflimmern sein, das dem Kreislaufkollaps mit Herzstillstand vorausgeht. Die häufigste Ursache ist eine koronare Herzkrankheit (KHK), aber auch Erkrankungen der Herzklappen oder angeborene Herzfehler können zum plötzlichen Herztod führen.</span></p><p><span>Zur Vorbeugung sind regelmäßige Untersuchungen wichtig. So lassen sich möglicherweise unentdeckte Erkrankungen frühzeitig identifizieren. Das Risiko steigt mit dem Alter, da Senioren auch häufiger unter Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems leiden. Männer sind gefährdeter als Frauen.</span></p><h2><span>Bei Herzstillstand zählt jede Minute</span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a9213614-0041-4292-82ed-0574c11c83d6/1920_infografikherzinfarkt.jpg?18200"><p><span>Nicht in allen Fällen, aber oft lässt sich der Herztod durch frühzeitige Diagnose und Therapie vermeiden. Die folgenden </span><a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/ploetzlicher-herztod/fakten-ploetzlicher-herztod" target="_blank"><span>Symptome</span></a><span> muss jeder ernst nehmen:</span></p><ul><li><span>Brustschmerzen (Angina pectoris) und/oder Luftnot</span></li><li><span>Herzrasen mit Einschränkung der Belastbarkeit</span></li><li><span>Hartnäckiges Herzstolpern</span></li><li><span>Kurze Bewusstlosigkeit</span></li><li><span>Schwindelanfälle, drohende Bewusstlosigkeit</span></li></ul><p><span>Bei plötzlich einsetzenden starken Schmerzen – im Brustkorb, hinter dem Brustbein, zwischen den Schulterblättern, im Oberbauch, Ausstrahlung in Arm, Hals oder Kiefer –, die länger als fünf Minuten anhalten und sich in Ruhe nicht bessern, muss sofort der Notarzt (112) alarmiert werden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5fe44de9-27c2-4e56-a127-bcb87e0595eb/1920_infografikprufen-rufen-drucken.jpg?20659"><p><span>Bricht die Person bewusstlos zusammen, sind drei Dinge wichtig: </span><a href="https://www.einlebenretten.de/" target="_blank"><span>PRÜFEN, RUFEN, DRÜCKEN</span></a><span>. Ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED) kann zum Einsatz kommen, wenn mindestens zwei Helfer anwesend sind und bekannt ist, wo sich in unmittelbarer Umgebung ein Gerät befindet. Es ist sehr wichtig, dass ein Helfer die Herzdruckmassage weiter durchführt, während der andere den AED holt und anbringt. Das Gerät analysiert die Herztätigkeit des Patienten und gibt an, ob ein Schock notwendig ist. Ist dies der Fall, stellt der AED den Sinusrhythmus des Herzens durch die Elektroschocks wieder her. Weiterführende </span><a href="https://www.gesundheitsinformation.de/wie-benutzt-man-einen-automatisierten-externen-defibrillator-aed.html" target="_blank"><span>Erklärungen</span></a><span> zum richtigen Einsatz von AEDs bietet zum Beispiel das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auf der Seite Gesundheitsinformationen.de. Viele öffentliche Plätze und Gebäude sind mit AEDs ausgestattet. Der genaue Ort ist durch ein grünes Hinweisschild mit Herz-Symbol gekennzeichnet. Der Verein </span><a href="http://definetz.online/1" target="_blank"><span>Definetz</span></a><span> stellt eine Karte mit AED-Standorten zur Verfügung, die regelmäßig aktualisiert wird.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Herzstillstand,Herzinfarkt,Reanimation,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 16 Sep 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Mit Mini-Schnitt zur Herzklappe: Pionier aus Dresden schult Ärzte aus aller Welt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mit-mini-schnitt-zur-herzklappe-pionier-aus-dresden-schult-aerzte-aus-aller-welt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mit-mini-schnitt-zur-herzklappe-pionier-aus-dresden-schult-aerzte-aus-aller-welt/</guid><pp:caseid>631455</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Prof. Dr. med. Utz Kappert ist Herzchirurg und leitet seit 2019 das Zentrum für minimalinvasive Herzchirurgie am Herzzentrum Dresden Universitätsklinik. Darüber hinaus engagiert sich der Facharzt mit seinem Team in der Forschung und entwickelt eine schonende Therapieoption zur Behandlung von Herzklappenfehlern, dem Aortenklappenersatz. Mehrere Hundert Patienten wurden in Dresden mit seinem innovativen Verfahren zur Behandlung einer defekten Herzklappe versorgt und in die Studie eingeschlossen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Die jüngsten </span><a href="https://www.mdpi.com/2077-0383/13/4/985" target="_blank"><span>Ergebnisse</span></a><span> von Prof. Dr. med. Utz Kappert und seinem Team sind kürzlich im renommierten Journal of Clinical Medicine publiziert worden. Die Daten zeigen, dass ein konventioneller Ersatz der Aortenklappe über einen kleinen Schnitt an der rechten Seite des Brustkorbs zu genauso guten Ergebnissen führt wie die Operation mit teilweiser Eröffnung des Brustbeins. Er ist jedoch wesentlich weniger belastend für die Patienten und kosmetisch nahezu nicht sichtbar.</span></p><h2><span>Schonendes Verfahren bringt viele Vorteile für Patienten</span></h2><p><span>Prof. Dr. med. Utz Kappert erklärt: „Die Vorteile des schonenden Eingriffs liegen auf der Hand. Die Patienten haben nur einen kleinen etwa vier bis sechs Zentimeter großen Schnitt an der rechten Brustseite, brauchen weniger Transfusionen, verbringen weniger Zeit auf der Intensivstation und können schneller aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die Erholungszeit ist somit wesentlich kürzer. Zudem ist das Risiko für Wundheilungsstörungen bei diesem schonenden Zugang geringer als beim Zugang über die teilweise Eröffnung des Brustbeins. Die kleine Narbe befindet sich seitlich am Brustkorb und ist somit kaum sichtbar.“ Das Team der Herzchirurgie in Dresden hat sich mit der Entwicklung und Verfeinerung der Methode international einen Namen gemacht.&nbsp;</span></p><p><span>Die chirurgische Prozedur ist mittlerweile so ausgereift, dass Herzchirurgen sie sehr gut reproduzieren können. Jeder Schritt ist standardisiert. Allein am Herzzentrum Dresden Universitätsklinik beherrschen vier Spezialisten den Eingriff. Die Erfahrung der Ärzte in Dresden ist damit sehr groß. Im Jahr 2023 haben die Herzchirurgen am Herzzentrum Dresden Universitätsklinik mehr als 350 Aortenklappen mit dieser Methode operiert. Zusammen mit einem weiteren schonenden Eingriff – der sogenannten Transkatheter-Aortenklappen-Implantationen (TAVI) mit Zugang über die Oberschenkelarterie in der Leiste – therapieren die Mediziner am Herzzentrum Dresden Universitätsklinik mehr als 95 Prozent der Aortenklappen minimalinvasiv oder interventionell. Damit ist das Dresdner Herzzentrum in Deutschland und auch international führend.</span></p><h2><span>Aus Dresden in die ganze Welt</span></h2><p><span>In der Fachwelt ist die hohe Expertise der Herzchirurgen des Herzzentrums Dresden Universitätsklinik inzwischen weit über Sachsen hinaus bekannt. Mediziner aus rund 80 Kliniken waren schon im Zentrum für minimalinvasive Herzchirurgie in Dresden vor Ort, um die Methode zu erlernen. Erst kürzlich kam ein sechsköpfiges Team von Herzspezialisten aus Wien nach Dresden. Die Mediziner lobten die Methode unisono: „Wir sind überzeugt! Man versteht die Technik am besten, wenn man sieht, wie das Dresdner Team die Methode im operativen Alltag lebt.“ Prof. Dr. med. Utz Kappert und sein Team sind darüber hinaus auch im In- und Ausland unterwegs, um die eigene Expertise an andere Kliniken weiterzugeben.&nbsp;</span></p><p><span>Anfang des Jahres waren die Mediziner zum Beispiel im Houston Methodist DeBakey Heart & Vascular Center in Houston/Texas, einem der renommiertesten Herzzentren der USA. Professor Dr. med. Utz Kappert erklärt dazu: „Mir ist es wichtig, dass möglichst viele Herzpatienten nach aktuellem Stand der Forschung und mit wenig belastenden Eingriffen behandelt werden können. Bei Sana, aber auch in anderen Kliniken.“ So macht der Mediziner die nächste Generation der Herzchirurgen fit für die Zukunft, es ist erst der Anfang.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/herzzentrum-dresden/medizin-pflege/herzchirurgie" target="_blank"><span>Mehr Informationen zum Herzzentrum Dresden Universitätsklinik.</span></a></p><p><i>Das Thema wurde von Bild.de aufgegriffen: &nbsp;</i><a href="https://www.bild.de/leben-wissen/medizin/herzklappen-op-neue-schonende-methode-am-herzzentrum-dresden-664de2341e258259cdd328f8" target="_blank"><i>Herzklappen-OP: Neue schonende Methode am Herzzentrum Dresden | Leben & Wissen | BILD.de</i></a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Herzklappenersatz,Dresden,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 13 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/538774ab-34e4-4514-943e-d19ae087a117/240418-prof.dr.med.utzkappertimop.jpeg?26073</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Minimalinvasive Herzchirurgie am Herzzentrum Dresden: Oberarzt PD Dr. med. Manuel Wilbring im OP]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Minimalinvasive Herzchirurgie am Herzzentrum Dresden: Oberarzt PD Dr. med. Manuel Wilbring im OP]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Das Herz schützen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/das-herz-schuetzen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/das-herz-schuetzen/</guid><pp:caseid>625430</pp:caseid><pp:subtitle>Herzkrank?</pp:subtitle><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e46bd86b-6978-49f8-80c8-44b09964fa9f/1920_sanaruegenherzwochen2023.jpg?56661"><p>Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie plädiert für einen regelmäßigen Herz-Kreislauf-Check ab dem 50. Lebensjahr. Eine frühzeitige Untersuchung ist insbesondere für Menschen mit Risikofaktoren wichtig, dazu gehören Übergewicht, Diabetes mellitus, erhöhte Cholesterinwerte und Bluthochdruck, aber auch gesundheitsschädliches Verhalten wie Rauchen, ungesunde Ernährung, Stress und Bewegungsmangel.&nbsp;</p><p>Jährlich im November lädt das Sana-Krankenhaus Rügen im Rahmen der Vorträge „Gesund auf Rügen“ zu den „Herzwochen“ ein. In der gut besuchten Veranstaltung vom 9. November 2023 erklärte der Chefarzt der Medizinischen Klink und Kardiologe, Herr Dr. med. Sven Ottemöller, anschaulich und allgemeinverständlich wie man eine Herzerkrankung frühzeitig erkennt und diese behandelt.&nbsp;</p><p>„Auch wer sich gesund fühlt, sollte sich mit der Frage nach dem eigenen Herzinfarkt-Risiko beschäftigen und gegebenenfalls einen Herz-Check durchführen lassen“, so Dr. med. Sven Ottemöller aus dem Sana-Krankenhaus Rügen.&nbsp;<br>Eine repräsentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey* ergab, dass nur rund 23 Prozent der Menschen in Deutschland nie zu einem Herz-Kreislauf-Check gehen.&nbsp;</p><p>Herztraining im Alltag? Ja, das geht!&nbsp;</p><p>Oft sind es kleine Veränderungen, die eine große Wirkung haben. Körperliche Aktivität hält uns fit und damit auch unser Herz gesund. Und dafür muss man nicht zwingend in ein Fitness-Studio gehen. Auch der normale Alltag lässt sich aktiv gestalten. Schon auf dem Weg ins Büro, am Schreibtisch und auf dem Weg nach Hause lässt sich jeden Tag das Herz aktivieren.&nbsp;<br>* Vom 20. bis zum 23. Oktober 2023 hat Civey für die Sana Kliniken AG eine repräsentative Online-Umfrage unter 5.010 Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern ab 18 Jahren durchgeführt.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana-Krankenhaus Rügen</strong></p><p>Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sana-Krankenhauses Rügen sehen ihre wichtigste Aufgabe darin, alles dafür zu tun, dass sich unsere Patienten trotz ihrer Erkrankung gut aufgehoben fühlen und optimal medizinisch und pflegerisch betreut werden. Menschliche Wärme ist deshalb genauso wichtig wie Medizin auf dem aktuellen Stand. Die Leitlinien des Handelns haben wir in unserem Leitbild formuliert, nach dem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Krankenhauses arbeiten.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Ruegen,herz]]></category>
            <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 08:00:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Herzwochen: Vortragsabend in der Stadthalle Cham</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/herzwochen-vortragsabend-in-der-stadthalle-cham/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herzwochen-vortragsabend-in-der-stadthalle-cham/</guid><pp:caseid>621748</pp:caseid><pp:subtitle>Herzkrank? Schütze Dich vor dem Herzstillstand</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Ein Herzstillstand kann jeden treffen. Unmittelbarer Auslöser ist fast immer eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung, durch die der Kreislauf innerhalb kürzester Zeit zusammenbricht und das Herz stehen bleibt. Am diesjährigen Vortragsabend im Rahmen der Herzwochen 2023 beteiligten sich die Sana Kliniken des Landkreises Cham wieder gemeinsam mit der Bayerwald Klinik und informierten die mehr als 100 Gäste darüber, wie Vorbeugung, frühzeitiges Erkennen und die konsequente Behandlung von Herzrhythmusstörungen helfen, das Risiko eines Herzstillstands auf ein Minimum zu reduzieren.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>In anschaulichen und allgemeinverständlichen Vorträgen referierten Prof. Dr. Stefan Buchner (Chefarzt der Abteilung für Kardiologie) und Dr. Andreas Rieger (Oberarzt der Abteilung für Kardiologie) von den Sana Kliniken des Landkreises Cham sowie MUDr. Pavol Rakický (Chefarzt für Kardiologie) von der Bayerwald-Klinik. Die drei erfahrenen Kardiologen widmeten sich aus jeweils unterschiedlicher Perspektive dem Thema.</p><p>Prof. Dr. Buchner referierte zunächst, wie es zu einem plötzlichen Herztod komme und in welcher Häufigkeit dieser auch eintritt. Anschließend ging Dr. Andreas Rieger auf Herzrhythmusstörungen ein und wie man das Risiko hierfür senken kann. Abgerundet wurde der Vortragsabend durch Dr. Pavol Rakicky, der das Leben mit einem Defibrillator und möglichen Problem veranschaulichte. Die Referenten standen allen Interessierten im Anschluss an die Vorträge für Fragen zur Verfügung; eine Möglichkeit, die rege genutzt wurde. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Constanze Kumpf, Leiterin der Unternehmenskommunikation der Sana Kliniken des Landkreises Cham. Darüber hinaus hatten alle Gäste die Möglichkeit, sich in einer dynamischen Vorführung von Karl Weber und Bernhard Premm über die Durchführung der Wiederbelebung und dem Einsatz eines automatisierten externen Defibrillators zu informieren.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7e1863fb-9a20-451e-b5cc-29dad6f3bd32/1920_vortragsabendzudenherzwochen2023.jpg?10204"><p><i>Referententeam: Prof. Dr. Stefan Buchner (Chefarzt der Abteilung für Kardiologie) und Dr. Andreas Rieger (Oberarzt der Abteilung für Kardiologie) von den Sana Kliniken des Landkreises Cham sowie MUDr. Pavol Rakický (Chefarzt für Kardiologie) von der Bayerwald-Klinik</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7e1863fb-9a20-451e-b5cc-29dad6f3bd32/vortragsabendzudenherzwochen2023/" target="_blank"><i>Download und Copyrig</i>ht</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die Sana Kliniken des Landkreises Cham</strong></p><p>Die Sana Kliniken des Landkreises Cham sind eine Einrichtung der Sana Kliniken AG und sie engagieren sich im Landkreis Cham vor allem für das Wohl der Patienten. Daneben fühlen wir uns aber auch unseren Mitarbeitern verpflichtet. Und nicht zuletzt haben wir gegenüber unseren Gesellschaftern die Verantwortung zu einer wirtschaftlichen Unternehmensführung. Das alles haben wir in unserem Leitbild verankert, wobei es sich inhaltlich am Leitbild des Sana Konzerns orientiert. Allerdings kann das Leitbild nicht die gewünschte Wirklichkeit herstellen. Es ist vielmehr ein Aufruf, in Ergänzung zum Verhaltenskodex die eigene Verantwortung wahrzunehmen.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cham,herz,Herzwochen]]></category>
            <pubDate>Tue, 28 Nov 2023 14:21:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Informationen zum Herzstillstand</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/informationen-zum-herzstillstand/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/informationen-zum-herzstillstand/</guid><pp:caseid>611436</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im Rahmen der von der Deutschen Herzstiftung ausgerufenen Herzwochen hatte auch das Sana-Krankenhaus Hürth zu einer entsprechenden Informationsveranstaltung eingeladen. Über 50 Interessierte waren ins Bürgerhaus gekommen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Unter dem Titel „Herzkrank? Schütze dich vor dem Herzstillstand“ hatte das Sana-Krankenhaus Hürth ins Bürgerhaus der Stadt eingeladen. Der Informationsabend war Teil der Herzwochen, zu denen die Deutsche Herzstiftung jedes Jahr im November aufruft. Dr. Torsten Schwalm, Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin, und der Leitende Oberarzt Dr. Mathis Jaskulsky sprachen über „Formen von Herzrhythmusstörungen“, „Auslöser und Warnsignale des plötzlichen Herztodes“ und „Vermeidung des plötzlichen Herztodes und Vorbeugung mit einem Defibrillator“.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/689d1afc-6cf1-4b56-aa7a-04c4c63b0dea/1920_img-6351.jpeg?10000"><p><i>Dr. Torsten Schwalm, Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin im Sana-Krankenhaus Hürth, referierte im Rahmen der Herzwochen 2023 im Bürgerhaus Hürth (Foto: Stefan Mülders). Foto </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/689d1afc-6cf1-4b56-aa7a-04c4c63b0dea/img-6351/" target="_blank"><i>herunterladen</i></a></p><p><span>Die beiden Ärzte verwiesen zunächst auf statistische Daten und erklärten, dass in Deutschland jährlich rund 65.000 Menschen durch einen plötzlichen Herztod versterben. Das Risiko steigt mit dem Alter, aber auch jüngere Menschen können betroffen sein und die Ursachen sind vielfältig. „Wichtig ist, dass Herzprobleme und auch angeborene Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden“, sagt Dr. Torsten Schwalm. „Dann haben Betroffenen trotz der individuellen Erkrankung gute Chancen, ein hohes Alter zu erreichen.“ Symptome wie allgemeines Unwohlsein, verbunden mit dem Gefühl von Herzrasen, seien in jedem Fall ernst zu nehmen und abzuklären. Kommen körperliche Schwäche, Schwitzen, Engegefühl in der Brust und Luftnot hinzu, ist es höchste Zeit, eine Arztpraxis aufzusuchen“, so Dr. Schwalm weiter. Ist eine Herzerkrankung erkannt, kann mit verschiedenen Therapien darauf reagiert werden, die in jedem Fall immer mit dem jeweils Betroffenen individuell zu besprechen ist. Der Chefarzt plädierte dafür, ab einem Alter von etwa 60 Jahren regelmäßig herzbezogene Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fc7aaad3-cdf8-4128-ac5d-50fb1eeb807d/1920_img-6359.jpeg?10000"><p><i>Dr. Mathis Jaskulsky, Leitender Oberarzt des Zentrums für Innere Medizin im Sana-Krankenhaus Hürth, referierte im Rahmen der Herzwochen 2023 im Bürgerhaus Hürth (Foto: Stefan Mülders). Foto </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/fc7aaad3-cdf8-4128-ac5d-50fb1eeb807d/img-6359/" target="_blank"><i>herunterladen</i></a></p><p style="text-align:justify;"><span>Viele der anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer waren und sind selbst von Herzproblemen betroffen und zeigten entsprechend großes Interesse an den Vorträgen und am anschließenden Austausch mit den beiden Ärzten. Dabei nutzten sie auch die Gelegenheit zu einem Gespräch unter vier Augen.</span></p><p><span>Die Kardiologie im Sana-Krankenhaus Hürth bietet mit hochspezialisierter Fachexpertise sowohl im ärztlichen wie auch pflegerischen Bereich ein umfangreiches Spektrum nicht-invasiver und invasiver Diagnostik und Therapie. Dazu gehören neben den ersten grundlegenden Untersuchungsmöglichkeiten in der Zentralen Notaufnahme das Herzkatheterlabor mit 24-Stunden-Infarktbereitschaft, die Implantation aller modernen Schrittmacher- und Defibrillatorsysteme, die Möglichkeit komplexer Eingriffe im Bereich struktureller Herzerkrankungen, die Elektrophysiologie mit Ablationen zum Beispiel bei Vorhofflimmern, Herz-CT und -MRT oder die interventionelle Blutdrucktherapie. Das Zentrum ist als Chest Pain Unit (Brustschmerzeinheit) zertifiziert und bildet als „Stätte der Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie“ Ärztinnen und Ärzte in dieser besonderen Qualifikation fort.</span></p><p><span>Auch im kommenden Jahr wird das Sana-Krankenhaus Hürth wieder Veranstaltungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger anbieten. Diese befinden sich noch in der Planung und werden baldmöglichst auf der </span><a href="https://www.sana.de/huerth/gut-zu-wissen/veranstaltungen?tx_calendarize_calendar%5Baction%5D=list&tx_calendarize_calendar%5Bcontroller%5D=Calendar&cHash=bd490c16876372b8c226ddc549099326" target="_blank"><span>Veranstaltungsseite des Sana-Krankenhauses Hürth</span></a><span> veröffentlicht. Bereits fest stehen die Termine für die Herz-Selbsthilfegruppe des Rhein-Erft-Kreises: diese werden am 25. Januar, 18. April, 18. Juli und 17. Oktober 2024 stattfinden. Eine Anmeldung dazu ist bereits jetzt unter </span><a href="mailto:kardiologie-huerth@sana.de" target="_blank"><span>kardiologie-huerth@sana.de</span></a><span> möglich.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/cedb1815-63a7-4a82-b567-100ef88761c9/1920_drtorstenschwalm.jpg?16594"><p>Dr. Torsten Schwalm, Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin, Sana-Krankenhaus Hürth (Foto: Stephan Hubrich).<br>Foto <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/cedb1815-63a7-4a82-b567-100ef88761c9/drtorstenschwalm/" target="_blank">herunterladen</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/baa0b7b6-1679-4647-9742-da0fe20f5f1a/1920_3307a-mathisjaskulsky.jpg?10000"><p>Dr. Mathis Jaskulsky, Leitender Oberarzt im Zentrum für Innere Medizin, Sana-Krankenhaus Hürth (Foto: Stephan Hubrich)<br>Foto <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/baa0b7b6-1679-4647-9742-da0fe20f5f1a/3307a-mathisjaskulsky/" target="_blank">herunterladen</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Huerth,herz,Herzwochen,herzmonat,deutscheherzstiftung]]></category>
            <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 19:50:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/c60d50e8-6aa5-4ece-ba3a-eabe422fa8f0/img-6355.jpeg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Infoabend Herzwochen Sana-Krankenhaus H&amp;uuml;rth]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Informationsabend im Rahmen der Herzwochen, B&amp;uuml;rgerhaus H&amp;uuml;rth, veranstaltet vom Sana-Krankenhaus H&amp;uuml;rth]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Herz-Check kann Leben retten: Jeder Dritte ab 50 Jahren macht ihn zu spät</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/herz-check-kann-leben-retten-jeder-dritte-ab-50-jahren-macht-ihn-zu-spaet/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herz-check-kann-leben-retten-jeder-dritte-ab-50-jahren-macht-ihn-zu-spaet/</guid><pp:caseid>605200</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sana Umfrage zu den Herzwochen 2023</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Risikogruppen sollten häufiger zum Herz-Check gehen</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Weniger als die Hälfte der Befragten ist aktiv im Alltag</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Nur etwa jeder zweite Deutsche zwischen 50 und 64 Jahren lässt sein Herz regelmäßig, das heißt häufiger als alle drei bis fünf Jahre, checken. Bei den über 65-Jährigen tun das immerhin rund 60 Prozent. Jeder Dritte ab 50 Jahren geht allerdings selten oder sogar nie zum Herz-Check. Das ergab eine repräsentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Sana Kliniken AG unter 5.000 Bundesbürgern.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/38936f3e-ff3d-4276-8c69-b418c11775fc/1920_dr.med.wolframpfeiffer.jpg?10000"><p><span>„Bereits in den Altersgruppen ab 40 ist eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung wichtig, damit Leben verlängert werden kann“, so Präventivmediziner Dr. med. Wolfram Pfeiffer von Sana Praevention. „Ich plädiere für einen Herz-Check alle zwei bis drei Jahre. Die Früherkennung von Herzerkrankungen hat einen hohen Stellenwert. Wichtig ist die Ermittlung des individuellen Herz-Kreislauf-Risikoprofils. Zum Herz-Check gehören primär die Eigen- und Familienanamnese, eine umfangreiche körperliche Untersuchung, Blutanalysen, Ruhe-EKG, Herz-Ultraschall sowie ein Belastungs-EKG mit Atemgasanalyse. Basierend auf den Ergebnissen können wir dann das individuelle kardiovaskuläre Risiko bewerten und die Kunden oder Patienten ausführlich aufklären sowie beraten.“ &nbsp;</span><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/38936f3e-ff3d-4276-8c69-b418c11775fc/dr.med.wolframpfeiffer/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><span>Die Herzstiftung sowie alle herzmedizinischen Fachgesellschaften stimmen überein: Es muss mehr in die kardiovaskuläre Vorsorge investiert werden. Dazu gehört neben der Früherkennung von Herzerkrankungen auch die Umsetzung von wirksamen Präventionsmaßnahmen.</span></p><h2><span><strong>Prävention im Alltag: So leicht und doch so schwer</strong></span></h2><p><span>Herzleiden werden häufig durch einen ungesunden Lebensstil begünstigt. Dazu gehören insbesondere Rauchen, körperliche Inaktivität und ungesunde Ernährung. Diese Verhaltensweisen führen mittel- und langfristig zu Bluthochdruck, hohen Cholesterinwerten, Übergewicht und Diabetes. Diese Zusammenhänge sind längst bekannt. Wie die aktuelle Umfrage zeigt, scheint die Umsetzung im Alltag für viele dennoch weiterhin problematisch zu sein. Die am häufigsten genannten Maßnahmen zur Erhaltung der Herzgesundheit sind Nikotinabstinenz und gesunde Ernährung. Lediglich etwas mehr als jeder Dritte treibt regelmäßig Sport (35,6 Prozent) und weniger als die Hälfte der Befragten ist aktiv im Alltag. Ein bewusstes Stressmanagement wenden nur rund 20 Prozent der Befragten an.&nbsp;</span></p><p><span>„Die Änderung von Gewohnheiten und ungesunden Verhaltensweisen ist schwer“, erklärt Dr. med. Wolfram Pfeiffer, „die Umsetzungsproblematik sehen wir jeden Tag in vielen Fällen. Daher beraten wir die Kunden oder Patienten auch immer zu ihrem Lebensstil, erarbeiten individuelle Gesundheitslösungen und besprechen Strategien für die regelmäßige Umsetzung im Alltag.“</span></p><h2><span><strong>Prävention bei Sana</strong></span></h2><p><span>Sana versteht sich als integrierter Gesundheitsdienstleister, daher hat die Prävention einen hohen Stellenwert. Mit der Tochtergesellschaft Sana Praevention gibt es derzeit schon in den fünf Metropolen München, Hamburg, Karlsruhe, Düsseldorf und Frankfurt Angebote für Check-ups – für Unternehmen und auch für Privatpersonen. Die Ärzte bei der Vorsorge-Tochter sind Fachärzte für Innere Medizin und arbeiten nach den Grundsätzen der Deutschen Akademie für Präventivmedizin DAPM.</span></p><p>Die Sana Kliniken AG nimmt die Herzwochen zum Anlass, die Öffentlichkeit für diese Themen zu sensibilisieren.</p><p><i><span>Anmerkung: Die Online-Umfrage von Civey ist repräsentativ und wurde zwischen dem 20. und 23. Oktober durchgeführt. Befragt wurden 5.010 Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern ab 18 Jahren.</span></i></p><p>&nbsp;</p><h2>Grafiken zu den Umfrageergebnissen</h2><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2c56f863-5ea8-47e8-aaf1-ae8546299063/1920_civeyumfrage2023herz-kreislauf-checkauswertungnachalter.png?10000"><p><i>Civey-Umfrage im Auftrag der Sana Kliniken AG 2023: Zu viele Menschen gehen selten oder nie zum Herz-Check (nach Altersgruppen). </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2c56f863-5ea8-47e8-aaf1-ae8546299063/civeyumfrage2023herz-kreislauf-checkauswertungnachalter/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/03be8050-ca05-4fb0-b479-33e264d9d43b/1920_civeyumfrage2023praumlventionsmaszlignahmen.png?10000"><p><i>Civey-Umfrage im Auftrag der Sana Kliniken AG 2023: Wirksame Maßnahmen zur Prävention werden nicht ausreichend umgesetzt. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/03be8050-ca05-4fb0-b479-33e264d9d43b/civeyumfrage2023praumlventionsmaszlignahmen/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,herz,Herzerkrankung,Herz-Check,Praevention]]></category>
            <pubDate>Mon, 13 Nov 2023 09:42:23 +0100</pubDate>
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                        <title>Tausende Herz-Tote wären vermeidbar – doch jeder Vierte hat keine Ahnung von Erster Hilfe</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/tausende-herz-tote-waeren-vermeidbar--doch-jeder-vierte-hat-keine-ahnung-von-erster-hilfe/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/tausende-herz-tote-waeren-vermeidbar--doch-jeder-vierte-hat-keine-ahnung-von-erster-hilfe/</guid><pp:caseid>603907</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sana Umfrage zu den Herzwochen 2023</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der letzte Erste-Hilfe-Kurs liegt bei vielen Menschen lange zurück</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jeder zweite Laien-Ersthelfer macht keine Herzdruckmassage</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Fast alle acht Minuten hört in Deutschland plötzlich und ohne jede Vorwarnung ein Herz auf zu schlagen. Diagnose: plötzlicher Herzstillstand. Das entspricht mehr als 65.000 Fällen pro Jahr. Vielen könnte eine schnelle Reanimation das Leben retten. Doch rund 26 Prozent der Deutschen wissen nicht, was in so in einem Fall zu tun ist. Jeder Vierte hat somit keine ausreichenden Erste-Hilfe-Kenntnisse. Das hat eine repräsentative Umfrage ergeben, die das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der Sana Kliniken AG unter 5.000 Bundesbürgern durchgeführt hat. Ebenfalls keine gute Nachricht: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat in den letzten zehn Jahren keinen oder sogar noch nie einen Erste-Hilfe-Kurs mit Schulung der Wiederbelebung absolviert.&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/86982b41-3f14-4588-abea-074cf5677932/1920_usm-gebhardvoncossel.jpg?10000"><p><span>„Das zeigt, dass wir in Deutschland mehr Aufklärungsarbeit leisten müssen“, erklärt Dr. med. Gebhard von Cossel, Kardiologe und Bereichsleiter Unternehmensstrategie Medizin bei den Sana Kliniken. „Das Wissen um ein paar einfache Handgriffe kann tausende Leben retten.“&nbsp;</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/86982b41-3f14-4588-abea-074cf5677932/usm-gebhardvoncossel/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span><strong>Gerade bei Risikogruppe liegt Erste-Hilfe-Kurs oft lange zurück</strong></span></h2><p><span>Bei den unter 40-Jährigen geben noch die meisten an, innerhalb der letzten zehn Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs mit Schulung der Wiederbelebung absolviert zu haben. Dieser Anteil sinkt bei denjenigen, die 65 Jahre oder älter sind, jedoch auf unter ein Viertel – obwohl genau diese Altersgruppe am häufigsten von kardialen Ereignissen betroffen ist und zur Risikogruppe für den plötzlichen Herzstillstand zählt.</span></p><h2><span><strong>Richtige Reanimation: Trügerische Sicherheit</strong></span></h2><p><span>Die Umfrage zeigt darüber hinaus, dass in der Altersgruppe von 18 bis 29 Jahren etwa jeder Dritte nach eigener Einschätzung nicht weiß, was zu tun ist, wenn eine Person plötzlich bewusstlos wird. Bei den über 65-Jährigen trifft dies auf jede vierte Person zu. Die Mehrheit der Befragten ist allerdings davon überzeugt, im Ernstfall richtig handeln zu können. Die Zahlen zur Realität der Reanimation durch Laien zeichnet jedoch ein anderes Bild: Aus dem Ende September 2023 vom Deutschen Reanimationsregister veröffentlichten Jahresbericht zur außerklinischen Reanimation geht hervor, dass die Wiederbelebungsquote durch Laienersthelfer bei etwa 50 Prozent liegt. Das heißt auch: Fast jeder Zweite weiß im Ernstfall nicht, was zu tun ist beziehungsweise handelt nicht danach und führt keine Maßnahmen zur Wiederbelebung durch.</span></p><h2><span><strong>Mehr als 10.000 Menschenleben könnten jedes Jahr gerettet werden</strong></span></h2><p><span>Die Mehrheit der Herz-Kreislauf-Stillstände passiert im häuslichen Umfeld, rund 19 Prozent in der Öffentlichkeit. Damit sind häufig Familie und Freunde oder Passanten die ersten Personen, die im Notfall helfen müssen. Wenn alle Menschen, die eine bewusstlose Person auffinden, sofort eingreifen würden, könnten laut Schätzungen jährlich mehr als 10.000 Menschenleben in Deutschland gerettet werden.</span></p><h2><span><strong>Sana bietet erstklassige Herzmedizin</strong></span></h2><p><span>In den Bereichen Kardiologie und Herzchirurgie ist die Sana Kliniken AG in Deutschland führend und fachlich breit aufgestellt. Eine Besonderheit ist die Vernetzung von Spitzenmedizin in den Herzzentren und spezialisierten Kliniken mit hochwertiger Versorgung in der Fläche. Hinzu kommen ambulante medizinische Versorgungszentren mit kardiologischem Schwerpunkt und Präventionsangebote inklusive Herz-Check über unsere Tochtergesellschaft Sana Praevention. Mit den vielfältigen und vernetzten stationären und ambulanten Einrichtungen ermöglicht Sana sektorenübergreifende Dienstleistungen zur Prävention, Therapie und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen aus einer Hand.&nbsp;</span></p><p><span>Die Sana Kliniken AG nimmt die Herzwochen zum Anlass, die Öffentlichkeit für diese Themen zu sensibilisieren.</span></p><p><i><span>Anmerkung: Die Online-Umfrage von Civey ist repräsentativ und wurde zwischen dem 20. und 23. Oktober durchgeführt. Befragt wurden 5.010 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren.</span></i></p><p>&nbsp;</p><h2>Grafiken zu den Umfrageergebnissen</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a4b279f5-0d19-4715-9ae7-5138d8e31163/1920_civeyumfrage2023schulungauswertungnachalter.png?10000"><p><i><span>Civey-Umfrage im Auftrag der Sana Kliniken AG 2023: Bei vielen Menschen liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs mit Schulung der Wiederbelebung lange zurück (Darstellung nach Altersgruppen). </span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a4b279f5-0d19-4715-9ae7-5138d8e31163/civeyumfrage2023schulungauswertungnachalter/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d458ac48-ebc2-44dd-b181-be5bf9fc42f7/1920_civeyumfrage2023verhaltenimnotfallauswertungnachalter.png?10000"><p><i><span>Civey-Umfrage im Auftrag der Sana Kliniken AG 2023: Trügerische Sicherheit. Die Mehrheit der Befragten glaubt, im Ernstfall richtig handeln zu können (Darstellung nach Altersgruppen). </span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d458ac48-ebc2-44dd-b181-be5bf9fc42f7/civeyumfrage2023verhaltenimnotfallauswertungnachalter/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,Notfall,herz,Herzstillstand,Reanimation]]></category>
            <pubDate>Thu, 02 Nov 2023 13:16:38 +0100</pubDate>
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                        <title>Gesundheit fürs Herz mit Sana Praevention</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/gesundheit-fuers-herz-mit-sana-praevention/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/gesundheit-fuers-herz-mit-sana-praevention/</guid><pp:caseid>602301</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Herzerkrankungen sind oft vermeidbar – aber nur, wenn Risikofaktoren rechtzeitig erkannt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (</strong></span><a href="https://herzmedizin.de/fuer-patienten-und-interessierte/vorsorge/lebensstil/herzkrankheiten-wichtigste-vorsorge-ab-50.html" target="_blank"><span><strong>DGK</strong></span></a><span><strong>) plädiert daher für einen regelmäßigen Herz-Check spätestens ab dem 50. Lebensjahr. </strong></span><a href="https://herzmedizin.de/nationale-herz-kreislauf-strategie/pilotprojekte-zur-frueherkennung.html" target="_blank"><span><strong>Früherkennungsprogramme</strong></span></a><span><strong> stehen auch im Fokus der Nationalen Herz-Allianz, dem Bündnis für eine Verbesserung von Forschung und Versorgung im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In der Nationalen </strong></span><a href="https://herzmedizin.de/nationale-herz-kreislauf-strategie.html" target="_blank"><span><strong>Herz-Allianz</strong></span></a><span><strong> engagieren sich alle großen herzmedizinischen Fachgesellschaften Deutschlands sowie die Patientenvertretung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/cf1b1883-486c-4eee-8e51-d0141da24d9c/1920_231024sana-praevention-standortkarte.jpg?10000"><h2><span>Prävention bei Sana in ganz Deutschland</span></h2><p><span>Auf die Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Expertinnen und Experten des Sana-Tochterunternehmens </span><a href="https://sana-praevention.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Sana Praevention</span></a><span> spezialisiert – sowohl für Privatpersonen (Selbstzahler / Privatversicherte) als auch für Unternehmen. Derzeit gibt es Präventionszentren und -einrichtungen in </span><a href="https://sana-praevention.de/unser-standort-karlsruhe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Karlsruhe</span></a><span>, </span><a href="https://sana-praevention.de/unser-standort-hamburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Hamburg</span></a><span>, </span><a href="https://sana-praevention.de/unser-standort-muenchen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>München</span></a><span>, </span><a href="https://sana-praevention.de/unser-standort-duesseldorf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Düsseldorf</span></a><span> und </span><a href="https://sana-praevention.de/unser-standort-frankfurt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Frankfurt</span></a><span>. Die Ärzte bei der Vorsorge-Tochter sind Fachärzte für Innere Medizin und arbeiten nach den Grundsätzen der Deutschen Akademie für Präventivmedizin (</span><a href="https://akaprev.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>DAPM</span></a><span>). </span></p><h2><span>Bewertung des Herz-Kreislauf-Risikoprofils</span></h2><p><span>Einer der Schwerpunkte des Sana Praevention Gesundheits-</span><a href="https://sana-praevention.de/gesundheits-check-up-fuer-privatpersonen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Check-ups</span></a><span> ist die Ermittlung des Herz-Kreislauf-Risikoprofils. Im Gegensatz zu den meisten Krebserkrankungen, die sich lediglich früh erkennen lassen, gibt es bei kardiovaskulären Erkrankungen eine große Chance zur Vorbeugung.</span></p><p><span>Zum kardiovaskulären Check gehören die folgenden Untersuchungen:</span></p><ul><li><span>Eigenanamnese mit Fragen zu Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und anderen relevanten Vorerkrankungen, zu aktuellen Beschwerden des Herzens und des Kreislaufes, zu Ernährung, Alkoholkonsum, Rauchverhalten und sportlichen Aktivitäten sowie zu Ressourcen zur Regeneration, Schlafqualität und die Einnahme von Medikamenten.</span></li><li><span>Familienanamnese mit Fragen zu relevanten Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei nahestehenden Verwandten.</span></li><li><span>Umfangreiche körperliche Untersuchung mit Auskultation (Abhören) des Herzens und der Lunge, manuelle Messung des Blutdruckes an beiden Oberarmen, Überprüfung des peripheren Pulsstatus sowie Messen des Körpergewichtes mit Differenzierung von Körperfett und Muskelmasse.</span></li><li><span>Blutuntersuchungen zur Beurteilung des Stoffwechsels mit Analyse des Fett- und Zuckerstoffwechsels.</span></li><li><span>Ruhe-EKG zum Ausschluss relevanter Herzrhythmusstörungen und zur orientierenden Beurteilung der Herzfunktion.</span></li><li><span>Echokardiografie (Herz-Ultraschall) zur exakten Beurteilung der Herzmuskelfunktion sowie zum Ausschluss oder Nachweis relevanter Herzklappenerkrankungen.</span></li><li><span>Spiroergometrie (Belastungs-EKG mit Atemgasanalyse) zur nicht-invasiven Diagnostik der Herzkranzgefäße als Hinweis auf eine koronare Herzkrankheit (KHK = Verkalkung der Herzkranzgefäße) und potentielle Ursache eines Herzinfarktes. Außerdem ist mit dieser Untersuchung eine Beurteilung der Ausdauerleistungsfähigkeit mit Bestimmung der individuellen Trainingsbereiche zur optimalen Steuerung für regelmäßigen Ausdauersport möglich.</span></li></ul><p><span>Optional ist die Anfertigung einer Cardisiographie. Dabei handelt es sich um ein neuartiges Verfahren, das mittels künstlicher Intelligenz bei der Differenzierung unklarer EKG-Befunde hilft. In manchen Fällen ist auch eine Langzeit-Blutdruckmessung zum Nachweis oder Ausschluss eines behandlungsbedürftigen Bluthochdruckes wichtig.</span></p><p><span>Mit diesen Informationen können die Sana Präventionsmediziner dann das individuelle kardiovaskuläre Risiko bewerten und die Kunden oder Patienten ausführlich aufklären sowie beraten. </span></p><h2><span>Gesundheitsorientierter Lebensstil</span></h2><p><span>Ein aktiver Lebensstil mit viel Bewegung, gesunder Ernährung sowie der Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum sind wichtige Eckpfeiler zur Prävention von Herzerkrankungen und somit auch zur Verbesserung der Lebensqualität. Das ist nicht neu – die Umsetzung fällt vielen Menschen jedoch schwer. Daher erarbeiten die Präventionsexperten bei Sana mit jedem Kunden beziehungsweise Patienten eine individuelle Gesundheitslösung.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Sana Praevention,Check-up,kardiologie,Praevention]]></category>
            <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 13:33:25 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/clients/150_2914.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[logo]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Koronare Herzkrankheit: Therapiemöglichkeiten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/koronare-herzkrankheit-therapiemoeglichkeiten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/koronare-herzkrankheit-therapiemoeglichkeiten/</guid><pp:caseid>601951</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die koronare Herzkrankheit – kurz KHK – betrifft nach Angaben der </strong></span><a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/symptome?_sm_au_=iVVN5HVP66SF61RH288MJK6s3VH3c" target="_blank"><span><strong>Herzstiftung</strong></span></a><span><strong> rund fünf Millionen Menschen in Deutschland. Je eher die zu Beginn oft beschwerdefreie Verengung der Herzkranzgefäße erkannt wird, desto besser ist die Prognose. Menschen, bei denen die Diagnose koronare Herzkrankheit frühzeitig gestellt wird, können sich in einer kardiologischen Praxis oder einem medizinischen Versorgungszentrum vor Ort beraten und behandeln lassen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Insbesondere bei chronischer (stabiler) KHK hat die konservative Therapie einen hohen Stellenwert. Sind mehrere Herzkranzgefäße oder der Stamm der linken Herzkranzarterie bereits deutlich verengt, kann ein Eingriff die Beschwerden verbessern. Anhand unserer </span><a href="https://www.sana.de/herzmedizin" target="_blank"><span>Übersicht</span></a><span> zu den spezialisierten Kliniken und Versorgungszentren bei Sana können Betroffene nach Expertinnen und Experten in ganz Deutschland suchen. Die Versorgung richtet sich nach den aktuellsten wissenschaftlichen Standards – die nationale Versorgungsleitlinie (</span><a href="https://www.patienten-information.de/patientenblaetter/khk-untersuchungen" target="_blank"><span>NVL</span></a><span>) koronare Herzkrankheit ist hier eine wichtige Grundlage.</span></p><h2><span>Stent oder Bypass?</span></h2><p><span>Ob die verengten Gefäße mit Stents offengehalten oder operativ mit einem Bypass „überbrückt“ werden müssen, sollten Patienten gemeinsam mit ihrem Arzt beziehungsweise ihrer Ärztin besprechen und entscheiden. Bei einem Stent wird eine dünne Sonde über die Leiste oder das Handgelenk zum Herzen geführt. Das verengte Gefäß wird dann mit einem Ballon geweitet und ein Stent eingesetzt. Die meisten Patientinnen und Patienten sind schon nach wenigen Tagen wieder in der Lage, ihren Alltag zu bewältigen. Eine Bypass-Operation findet am offenen Herzen statt. Die verengten Gefäße werden mit körpereigenem Gewebe – Arterien oder Venen – überbrückt. Nach einer Bypass-Operation dauert die Heilungsphase mehrere Wochen. Nach dem stationären Aufenthalt folgt in der Regel eine Rehabilitation. In beiden Fällen ist es nach dem Eingriff meist notwendig Medikamente einzunehmen. Die Leitlinie empfiehlt Betroffenen, die Vor- und Nachteile der Eingriffe beim Arzt-Termin anzusprechen und die Entscheidung auch unter Berücksichtigung von vorliegenden Begleiterkrankungen zu treffen.</span></p><h2><span>Arztgespräch vorbereiten</span></h2><p><span>Zusätzlich gibt es spezielle Informationsangebote für Patientinnen und Patienten – so auch zur gemeinsamen </span><a href="https://www.patienten-information.de/patientenblaetter/khk-gemeinsam-entscheiden" target="_blank"><span>Entscheidungsfindung</span></a><span>. Dafür müssen Betroffene wissen, welche Therapiemöglichkeiten in Betracht kommen, welchen Nutzen sie erwarten können und welche Nebenwirkungen es eventuell gibt. Betroffene sollten sich vor einem Arzttermin ausreichend Zeit für die Vorbereitung nehmen, Fragen notieren und gegebenenfalls Angehörige um Hilfe bitten. Im Gespräch kann es hilfreich sein, sich Notizen zu machen und um schriftliche Informationen zu bitten. Ängste und Sorgen sollten unbedingt angesprochen werden. Falls Unklarheiten bestehen, ist es wichtig nachzufragen. Eine Entscheidung sollten Patientinnen und Patienten dann in Ruhe und unter Berücksichtigung der besprochenen Vor- und Nachteile treffen.</span></p><h2><span>Vernetztes Angebot</span></h2><p><span>Sollte die Erkrankung bereits weit fortgeschritten sein, können die Expertinnen und Experten in unseren Herzzentren und Spezialkliniken helfen. Mit den vielfältigen und vernetzten stationären und ambulanten </span><a href="https://www.sana.de/herzmedizin" target="_blank"><span>Einrichtungen</span></a><span> ermöglicht Sana sektorenübergreifende Dienstleistungen zur Prävention, Therapie und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen aus einer Hand.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Herzerkrankung,KHK,Therapie,Stent,Bypass,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 13:17:48 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/1b67b1b9-eae6-48a1-8202-e1c3dfd39cce/gespraumlch-2-fotosanaklinikenag.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Patienten-Gespr&amp;auml;ch]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Patienten-Gespr&amp;auml;ch]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Verdacht auf krankes Herz? Diese Untersuchungen sind wichtig</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/verdacht-auf-krankes-herz-diese-untersuchungen-sind-wichtig/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/verdacht-auf-krankes-herz-diese-untersuchungen-sind-wichtig/</guid><pp:caseid>601948</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Brustenge – Fachleute sprechen von Angina pectoris – ist das wichtigste Symptom der koronaren Herzkrankheit (KHK). Zu Beginn treten die Beschwerden nur bei hoher körperlicher Belastung auf. Eine kardiologische Untersuchung ist trotzdem bereits dann sinnvoll. Anhand unserer </strong></span><a href="https://www.sana.de/herzmedizin" target="_blank"><span><strong>Übersicht</strong></span></a><span><strong> zu den spezialisierten Kliniken und Versorgungszentren bei Sana können Betroffene nach Expertinnen und Experten in ganz Deutschland suchen. Die Versorgung richtet sich nach den aktuellsten wissenschaftlichen Standards – die nationale Versorgungsleitlinie (</strong></span><a href="https://www.patienten-information.de/patientenblaetter/khk-untersuchungen" target="_blank"><span><strong>NVL</strong></span></a><span><strong>) koronare Herzkrankheit ist hier eine wichtige Grundlage.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2><span>Umfassende Untersuchung und Befragung</span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f9e59f0a-c7f8-466a-b894-a0b6f7bd306c/1920_infografikherzinfarkt.jpg?10000"><p><span>Bei Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit sollte zunächst eine ausführliche Befragung sowie eine körperliche Untersuchung durchgeführt werden. Im Fokus stehen die aktuellen Beschwerden. Typisch sind Brustenge (Angina pectoris) sowie brennende oder dumpfe Schmerzen hinter dem Brustbein, die bei einer KHK in Ruhe häufig wieder abnehmen. Auch eine Ausstrahlung der Schmerzen in Hals, linken Unterkiefer, Oberbauch, Oberarme oder Rücken ist möglich. Viele Patienten berichten zudem von Atemnot und starkem Schwitzen. Neben den Symptomen sind beispielsweise auch Vorerkrankungen, Lebensumstände und psychische Faktoren für die diagnostischen Schritte relevant. Anhand all dieser Informationen lässt sich die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer KHK einschätzen.&nbsp;</span></p><h2><span>Ruhe-EKG und Ultraschall</span></h2><p><span>Bei Verdacht auf eine KHK sollte ein Ruhe-EKG sowie gegebenenfalls eine Ultraschalluntersuchung des Herzens gemacht werden – so lassen sich andere Ursachen für die Symptome ausschließen. Beim Ruhe-EKG zeichnet das Gerät die elektrische Aktivität des Herzens über zwölf Elektroden an Brustkorb, Armen und Beinen auf – in Rückenlage oder im Sitz. Die Ultraschalluntersuchung des Herzens findet in Rücken- oder Seitlage statt. Durch die Schallwellen kann der Arzt oder die Ärztin die Arbeit des Herzmuskels sehen und beurteilen. In manchen Fällen ist eine Herzkatheter-Untersuchung zielführend. Ist eine KHK unwahrscheinlich, empfiehlt die Leitlinie weiterführende Untersuchungen, zum Beispiel ein Belastungs-EKG oder eine Stress-Echokardiographie. Welche diagnostischen Verfahren im Einzelfall sinnvoll sind, entscheidet die Ärztin oder der Arzt.</span></p><h2><span>Anlaufstellen in ganz Deutschland</span></h2><p><span>Besteht nur der geringste Verdacht auf ein Herzleiden, ist eine ärztliche Untersuchung der richtige Schritt. Bei Sana finden Patientinnen und Patienten in ganz Deutschland ein vernetztes Angebot an stationären und ambulanten </span><a href="https://www.sana.de/herzmedizin" target="_blank"><span>Einrichtungen</span></a><span> mit kardiologischem Schwerpunkt.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Herzkrankheit,Diagnose,Untersuchung,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 13:15:32 +0200</pubDate>
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                        <title>Eine unentdeckte Herzkrankheit kann zum Notfall werden</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/eine-unentdeckte-herzkrankheit-kann-zum-notfall-werden/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/eine-unentdeckte-herzkrankheit-kann-zum-notfall-werden/</guid><pp:caseid>601944</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Laut aktuellem </strong></span><a href="https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/publikationen-und-medien/herzbericht" target="_blank"><span><strong>Herzbericht</strong></span></a><span><strong> liegt in etwa 80 Prozent der rund 65.000 Fälle des plötzlichen Herzstillstands&nbsp;pro Jahr in Deutschland eine koronare Herzkrankheit (KHK) vor. Die KHK ist die Herzerkrankung mit der höchsten Krankheitslast und Sterblichkeit. Der Herzbericht verweist auf mehr als 550.000 vollstationäre Krankenhausaufnahmen und über 120.000 Sterbefälle im Jahr 2021 in Deutschland.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2><span>Etwa fünf Millionen Menschen sind von einer KHK betroffen</span></h2><p><span>Bei einer KHK kommt es durch Ablagerungen zu einer Verengung der Herzkranzgefäße (Koronararterien), die den Herzmuskel über das Blut mit Sauerstoff versorgen. Diese Verkalkung der Arterien wird auch Arteriosklerose genannt. Je enger der Durchmesser, desto schlechter die Durchblutung und somit die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Der Deutschen </span><a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/symptome" target="_blank"><span>Herzstiftung</span></a><span> zufolge leiden rund fünf Millionen Menschen in Deutschland an einer KHK.</span></p><p>&nbsp;</p><h2><span>Betroffene nehmen frühe Anzeichen häufig nicht ernst</span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f674aa3a-f02f-43d8-9f01-1716b62fa170/1920_231101-themendienstdiagnostik-stadienanginapectoris.jpg?10000"><p><span>Da eine KHK zu Beginn oft gar keine oder nur sehr leichte Symptome verursacht, kommen Betroffene häufig erst spät in die ärztliche Praxis. Je früher eine zunehmende Einengung der Blutgefäße erkannt wird, desto besser ist es jedoch. Bei Luftnot und einem Enge- oder Druckgefühl im Brustkorb, das bis in den Rücken oder in den oberen Bauchbereich ausstrahlen kann, ist es wichtig, sich ärztlich untersuchen zu lassen – auch wenn die Beschwerden leicht ausgeprägt sind oder nur bei körperlicher oder psychischer Belastung auftreten beziehungsweise stärker werden. Fachleute sprechen dann von einer Angina pectoris (Brustenge), die sich je nach Ausprägung der Beschwerden in vier Schweregrade einteilen lässt.</span></p><h2><span>Im Notfall ist schnelle Hilfe gefragt</span></h2><p><span>Wenn frühe Symptome unbeachtet bleiben und die Krankheit unbemerkt fortschreitet, kann der Ernstfall – ein Herzinfarkt oder im schlimmsten Fall ein plötzlicher Herzstillstand – ohne Vorwarnung und überall eintreten. Im Notfall zählt jede Minute. Aus dem Ende September veröffentlichten </span><a href="https://www.reanimationsregister.de/downloads/oeffentliche-jahresberichte/oeffentliche-jahresberichte-ausserklinische-reanimation/90-ausserklinischer-jahresbericht-2022/file.html?_sm_au_=iVV6HS641jKTZvs7288MJK6s3VH3c" target="_blank"><span>Jahresbericht</span></a><span> zur außerklinischen Reanimation des Deutschen Reanimationsregisters geht hervor, dass vom Alarm bis zum Eintreffen eines Rettungsfahrzeugs im Schnitt fast sieben Minuten vergehen. Werden in dieser Zeitspanne keine Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, hat das fatale Folgen. Die Mehrheit der Herz-Kreislauf-Stillstände passieren im häuslichen Umfeld, rund 19 Prozent in der Öffentlichkeit. Häufig sind also Angehörige, Freunde oder Passanten mit dem Ernstfall konfrontiert und müssen beherzt eingreifen. Dann ist es gut, wenn Ersthelfer ein Notfalltraining absolviert haben.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/711aa62b-f4b8-4a5d-9ba8-84f114beed3e/1920_infografikprufen-rufen-drucken.jpg?10000"><p>Bei Auffinden einer bewusstlosen Person sind drei Dinge wichtig:&nbsp;</p><p><a href="https://www.einlebenretten.de/handeln.html" target="_blank"><strong>PRÜFEN</strong></a></p><p><a href="https://www.einlebenretten.de/handeln.html" target="_blank"><strong>RUFEN</strong></a></p><p><a href="https://www.einlebenretten.de/handeln.html" target="_blank"><strong>DRÜCKEN</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Herzerkrankung,KHK,Notfall,Herzstillstand,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 13:14:15 +0200</pubDate>
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                        <title>Biberacher Kardiologie baut Spektrum weiter aus</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/biberacher-kardiologie-baut-spektrum-weiter-aus/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/biberacher-kardiologie-baut-spektrum-weiter-aus/</guid><pp:caseid>621405</pp:caseid><pp:subtitle>Neues Verfahren für herzkranke Patienten</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Die Abteilung für <a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/medizinische-klinik/herzerkrankungen" target="_blank">Kardiologie</a> des Biberacher Zentralkrankenhauses unter Leitung von Chefarzt Dr. Thomas Brummer hat ihr Spektrum um die Elektrophysiologie erweitert. Mithilfe dieses invasiven Verfahrens kann in einem der beiden zur Verfügung stehenden <a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/medizinische-klinik/herzerkrankungen/chest-pain-unit" target="_blank">Herzkatheterlabore</a> die Art und Ursache von Herzrhythmusstörungen jetzt noch genauer bestimmt und behandelt werden. Möglich wurde dies durch die Gewinnung von Herrn doctor-medic Tudor Bucur, der den neuen kardiologischen Teilbereich leitet und aktuell weiter ausbaut.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Jährlich werden rund 400.000 Menschen wegen Herzrhythmusstörungen in deutsche Kliniken eingeliefert. Die Ursachen hierfür sind breit gefächert und je nach Art und Ausprägung der Rhythmusstörung kommen verschiedene Therapieformen infrage: medikamentös-konservative Behandlungen, Ablationsbehandlungen sowie die Implantation eines Defibrillators oder Herzschrittmachers. Lassen sich die Beschwerden wie Herzrasen, Schwindel oder ungeklärte Bewusstlosigkeit jedoch nicht genau zuordnen, kann am Biberacher Sana Klinikum jetzt eine elektrophysiologische Untersuchung (EPU) Aufschluss über die zugrundeliegende Störung geben. Die bei dieser Technik direkt im Herzen angefertigten EKG-Ableitungen ermöglichen in vielen Fällen eine noch genauere Diagnose bradykarder (verlangsamter) und tachykarder (zu schneller) Rhythmusstörungen, als bei einem klassischen, von der Körperoberfläche abgeleiteten EKG. Schnelle Rhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, Vorhofflattern oder auch andere Vorkammertachykardien können dabei direkt während der Untersuchung durch eine sogenannte Ablation (Verödung) zielgenau behandelt werden. Bei dieser werden über die Leistengefäße mehrere dünne Katheter mit Hilfe eines sogenannten 3D-Mapping Verfahrens oder unter Durchleuchtungs-Kontrolle im Herzen platziert, um von dort aus den Ursprungsort und den zu Grunde liegenden Mechanismus einer Rhythmusstörung aufzudecken. Mittels der Ablationskatheter werden die betroffenen Herzmuskelareale gezielt verödet und das Wiederauftreten der Störung verhindert. Bestimmte Herzrhythmusstörungen können so dauerhaft geheilt und eine langwierige medikamentöse Therapie verhindert werden.&nbsp;</p><p>Durchgeführt wird die neue interventionelle Untersuchungsmethode federführend von doctor-medic Tudor Bucur, der seit Juni dieses Jahres als weiterer Oberarzt im Fachbereich Kardiologie der Medizinischen Klinik und Leiter des neuen Schwerpunkts tätig ist. Der 44-jährige Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie erhielt seine Ausbildung zum Elektrophysiologen ab dem Jahr 2013 in der Asklepios Klinik in Hamburg unter Prof. Dr. Kuck. Zuletzt leitete er die Abteilung für Elektrophysiologie als verantwortlicher Oberarzt am Herzzentrum Coswig. „Die Elektrophysiologie stellt eine wertvolle Ergänzung der bisherigen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten am Biberacher Klinikum dar“, so Dr. Thomas Brummer. „Ich freue mich, dass wir hierfür mit Herrn Bucur einen ausgewiesenen Experten auf seinem Gebiet für Biberach gewinnen konnten und so die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Herzproblemen in der Region noch weiter ausbauen können.“&nbsp;</p><p>Weitere <a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/medizinische-klinik/herzerkrankungen" target="_blank">Informationen</a> zum kardiologischen Fachbereich der Medizinischen Klinik.<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/be79ed70-9628-42d7-862b-5210bc5689b8/1920_biberacherkardiologiebautspektrumweiteraus.jpg?10767"><p><i>doctor-medic Tudor Bucur (rechts) und Dr. Thomas Brummer, Chefarzt der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/be79ed70-9628-42d7-862b-5210bc5689b8/biberacherkardiologiebautspektrumweiteraus/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich circa 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Rund 32.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,kardiologie,herz]]></category>
            <pubDate>Mon, 16 Oct 2023 09:14:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein Clip für das Herz</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ein-clip-fuer-das-herz/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ein-clip-fuer-das-herz/</guid><pp:caseid>620777</pp:caseid><pp:subtitle>Modernste Standards in der Kardiologie am Sana Klinikum Offenbach</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Offenbach. 04.10.2023. </strong>Für jeden gesunden Menschen ist es selbstverständlich – das wichtigste Organ im Körper, das Herz, schlägt und hält den Organismus am Laufen. Doch das Herz ist sehr komplex und nur wenn die verschiedenen Komponenten perfekt ineinandergreifen, kann es den Körper ausreichend mit Blut versorgen. Besonders wichtig dabei sind die Herzklappen. Eine undichte Herzklappe (Insuffizienz) führt bei entsprechenden Patient:innen zum Auftreten von Luftnot und eingeschränkter körperlicher Belastbarkeit, was die Lebensqualität deutlich einschränken kann. Am Sana Klinikum Offenbach bietet das neue TriClip-Verfahren neue Behandlungsmöglichkeiten für Patient:innen mit undichten Herzklappen und erhöhtem Operationsrisiko.&nbsp;</p><p>„Das TriClip-Verfahren ist ein Eingriff am schlagenden Herzen. Dabei wird die Trikuspidalklappe (rechtsseitige Herzklappe) repariert, indem sogenannte Clips implantiert werden. Zwei Segel der meist drei-segeligen Herzklappe werden miteinander verbunden, wodurch die Undichtigkeit verringert werden kann“, erklärt Prof. Dr. med. Timm Bauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin. Bei diesen Clips handelt es sich um eine Art Klammer, die undichte Stellen in den Herzklappen verschließen und somit den Rückstrom vom Blut ins Herz verhindern. Diese können eingesetzt werden, ohne, dass der Brustkorb geöffnet werden muss. „Dadurch ist das Verfahren besonders für Patient:innen mit einem erhöhten Operationsrisiko die rettende Lösung. Zuvor konnte diesen Patient:innen keine Therapie im Bereich der Herzklappe angeboten werden und viele von ihnen wurden aufgrund des erhöhten Risikos für eine Operation abgelehnt.&nbsp;</p><p>Der erste erfolgreiche Eingriff mit dem TriClip-Verfahren fand zu Beginn dieses Jahres statt. Der Patient war bereits aufgrund einer schweren Mitralklappeninsuffizienz im Bereich der linken Herzklappe mittels MitraClip-Implantation am Sana Klinikum Offenbach erfolgreich behandelt worden. Kontrollen im Verlauf zeigten, dass auch die rechte Herzklappe eine fortbestehende massive Trikuspidalklappen-Insuffizienz aufwies. Im überregionalen Austausch mit Fachexpert:innen aus der Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim wurde für die Behandlung eine TriClip-Therapie zur Symptomlinderung als beste Therapieoption festgelegt. Eine Operation der rechten Herzklappe wurde sowohl von den anwesenden herzchirurgischen, als auch kardiologischen Fachärzt:innen aufgrund des erhöhten operativen Risikos abgelehnt.&nbsp;</p><p>„Das TriClip-Verfahren hat bei dem Patienten zu einer erheblichen Reduktion der Undichtigkeit der Herzklappe geführt und für den Patienten eine deutliche Verbesserung seiner körperlichen Belastbarkeit im Alltag erbracht. Bereits nach drei Tagen unkomplizierter Überwachung konnte er aus der stationären Behandlung entlassen werden.“, so Dr. med. Nicolas Werner – Sektionsleiter für strukturelle Herzerkrankungen am Sana Klinikum Offenbach. Das gesamte Team aus Ärzt:innen und kardiologischem Assistenzpersonal kann mit diesem modernsten Verfahren nun vielen Patient:innen eine Behandlungsoption bieten, die zuvor ohne Operation geblieben sind. In diesem Jahr konnten bereits 25 Patient:innen erfolgreich mittels TriClip am Sana Klinikum behandelt werden.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/feac8fc8-2b2c-4ee1-acab-4423f1a19aac/1920_231004-triclip.jpg?10000"><p><i>Prof. Dr. Timm Bauer und sein Team nach dem ersten erfolgreichen TriClip Eingriff.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/feac8fc8-2b2c-4ee1-acab-4423f1a19aac/231004-triclip/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 24 Fachkliniken, 3 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 2.300 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 39.000 stationäre und 74.000 ambulante Patienten mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patienten nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeiter an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit ab-wechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie so-wohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach,herz,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 04 Oct 2023 13:07:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/feac8fc8-2b2c-4ee1-acab-4423f1a19aac/231004-triclip.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Am Sana Klinikum Offenbach bietet das neue TriClip-Verfahren neue Behandlungsm&amp;ouml;glichkeiten]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Prof. Dr. Timm Bauer und sein Team vom Sana Klinikum Offenbach nach dem ersten erfolgreichen TriClip Eingriff.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Doppelanker mit Doppelwirkung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/doppelanker-mit-doppelwirkung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/doppelanker-mit-doppelwirkung/</guid><pp:caseid>584490</pp:caseid><pp:subtitle>Niederlausitzer Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck etabliert neue minimalinvasive Methode für Herz-Insuffizienz-Patienten</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>• Neues minimalinvasives Behandlungsverfahren für Herzpatienten in der Niederlausitz etabliert</span></p><p><span>• Doppelanker bietet echte Behandlungsoption für Patienten mit Mitralklappen-Insuffizienz&nbsp;</span></p><p><span>• &nbsp;Langfristige Erleichterung in wenigen Minuten</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;">Medizinische Innovation für die Niederlausitz</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Minimalinvasive Hilfe auch hohem medizinischen Niveau gibt es jetzt für Herzpatienten in den Sana Kliniken Niederlausitz. Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie in Senftenberg hat bereits mehrere Patienten mit einer Insuffizienz der Mitralklappe erfolgreich behandelt und ihnen dank eines winzigen Implantats neue Lebensqualität geschenkt. „Wir haben es mit einer Epidemie der Herzschwäche zu tun“, sagt Prof. Dr. Guido Matschuck, der in der Kardiologie zahlreiche Patienten mit verdicktem Herzmuskel, Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, Hypertonie, Funktionsstörungen der Herzklappen sowie koronaren Herzerkrankungen behandelt.</p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Minimalinvasive Methode mit Doppelerfolg</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Zur Behandlung von Mitralklappen-Insuffizienzen hat der Niederlausitzer Chefkardiologe jetzt erfolgreich eine minimalinvasive Behandlungsmethode an den Sana Kliniken Niederlausitz etabliert. Eine medizinische Innovation für die Niederlausitz. Mit einer winzigen Spezialspange aus einer Platinlegierung konnte Prof. Dr. Guido Matschuck bereits zehn Patienten seit April dieses Jahres erfolgreich behandeln. Mit der neuen Behandlungsmethode, in der Fachsprache Mitralklappen-Anuloraphie genannt, wird nicht nur die Funktionsfähigkeit dieser Herzklappe wiederhergestellt, sondern auch ein Rückumbau des Herzens eingeleitet.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Gefahr von Lungenödemen durch Insuffizienz</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Normalerweise sorgt die Mitralklappe zwischen dem linken oberen und dem linken unteren Teil des Herzens dafür, dass das Blut mit jedem Herzschlag ausschließlich vorwärts in den Körper gepumpt wird. „Wenn sie nicht richtig schließt, pumpt sie einen Teil des Blutes rückwärts in den linken Vorhof. Dieser ist ganz dünn und kann das Blut nicht richtig aufnehmen“, schildert der Senftenberger Chefkardiologe das Problem der Mitralklappen-Insuffizienz. So kann es passieren, dass frisch mit Sauerstoff angereichertes Blut wieder zurück in die Lunge gelangt und dort Ödeme verursacht, die zu schwerer Luftnot führen können. „Außerdem muss die linke Herzkammer enorm stark arbeiten, weil ein Teil der Leistung verpufft, wenn das Blut zurück in die Lunge fließt“, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck.<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ccad4c12-aa0a-4853-9662-f244c2a9a9b9/1920_img-7748.jpeg?10000"><p>&nbsp;</p><p><span>Unter Röntgensicht platziert der Senftenberger Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck einen Doppelanker mit Doppelwirkung. Innerhalb von 30 Minuten kann mit dem neuen innovativen Verfahren Matienten in der Niederlausitz eine echte Erleichterung verschaft werden.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ccad4c12-aa0a-4853-9662-f244c2a9a9b9/img-7748/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Erfolgskontrolle mit Koronarangiographie</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Die Mitralklappen-Anuloraphie mit einer Spange ist für solche Patienten geeignet, bei denen zwar die Mitralklappe an sich noch intakt ist, aber deren Halteapparat zu weit gedehnt ist und dadurch ein richtiges Schließen und Abdichten der Klappe verhindert.<span>&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Mit der minimalinvasiven Methode der Mitralklappen-Anuloraphie lässt sich das Problem schonend und nahezu schmerzfrei für den Patienten beheben, so Prof. Dr. Guido Matschuck. Der Mediziner nutzt dafür den Sinus coronarius, ein Blutgefäß, das um den Klappenring verläuft und in dem alle Venen des Herzens zusammenfließen. Über einen Zugang über eine große Vene am Hals führt der Kardiologe mit Hilfe eines Katheters eine kleine, filigrane, und nur wenige Millimeter dicke Spange, die einem Doppelanker gleicht, ein. „Der Katheter wird im rechten Vorhof platziert. Von dort aus gelangen wir unkompliziert in den Sinus coronarius. Dieser wird genau vermessen und aus mehr als 60 verschiedenen Größen für jeden Patienten individuell die richtige Spangengröße gewählt“, erläutert der Chefarzt das Verfahren. Dann wird zunächst der Anker, der tief in der Vene sitzt, freigesetzt und danach der Anker, der sich weiter vorn befindet. Indem beide Anker einander angenähert werden, wird auch der Mitralklappenring zusammengezogen, sodass die Segel wieder passen. „Das Implantat verschließt den Sinus coronarius nicht, sondern stützt sich nur an den Wänden ab. Die Vene büßt nichts an Durchlässigkeit ein“, unterstreicht der Chefkardiologe. Gleichzeitig führt ein weiterer Facharzt, der während der Operation ebenfalls im Herzkatheterlabor anwesend ist, eineKoronarangiographie durch. Diese Spezial-Röntgenuntersuchung bildet die Herzkranzgefäße ab und hilft dem Operateur dabei, sicherzustellen, dass der Anker nur den Ring zusammenzieht und keine andere Stelle des Herzens beeinflusst.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Eingriff am offenen Herzen vermeiden</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">„Das physiologische Prinzip haben wir Kardiologen uns von den Herzchirurgen abgeschaut - ein Chirurg macht oft Ähnliches, indem er einen sogenannten „Carpentier-Ring“ auf den ausgeleierten Mitralklappenring aufsetzt.<span>&nbsp; </span>Das geht allerdings nur mit einer Operation am offenen Herzen – was bei jungen Patienten die erste Wahl bleibt“, so Prof. Dr. Guido Matschuck. Die minimalinvasive Methode, die der Chefarzt an den Sana Kliniken Niederlausitz etabliert hat, ist ohne Altersbeschränkungen und auch für Risikopatienten geeignet, da sie nur eine geringe Belastung mit sich bringt. „Der Eingriff dauert maximal eine Stunde, eher etwa 30 Minuten, und ist für die Patienten sehr schonend, weil es jeweils nur eines kleinen Piks am Handgelenk und am Hals gibt“, betont der Chefarzt, der seit Beginn seiner Tätigkeit in Senftenberg bereits zehn Patienten im Alter zwischen 75 und 82 Jahren mit dieser Methode behandelt hat, für die eine offene Operation jeweils nicht in Frage gekommen wäre. Die Betroffenen wurden zum Teil von ihren Hausärzten in die Kardiologie überwiesen, kamen aber auch zum Teil über die wöchentliche Herzinsuffizienz-Sprechstunde, die Prof. Dr. Guido Matschuck anbietet. In einem Fall wurde die Mitralklappen-Insuffizienz zufällig bei einem Echokardiogramm in der Senftenberger Notaufnahme festgestellt – und das Team der Kardiologie stand dank des erweiterten Leistungsspektrums sofort mit Rat und einem ausklügelten und fachkompetenten Behandlungsplan zur Seite.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Langzeiterfolg nach einem Jahr</strong></span></h2><p><span style="text-align:start;">Die meisten Patienten spüren entweder sofort oder bei der ersten Belastung, etwa dem ersten Aufstehen aus dem Krankenhausbett, eine Verbesserung. „Der Erfolg wird innerhalb eines Jahres immer noch besser. Denn das Implantat arbeitet die ganze Zeit an einem Reverse Remodelling“, sagt der Chefarzt. Durch die ungebührliche Belastung ist das Herz der Patienten umgebaut. Wenn die Spange den Zug vom Klappenring nimmt, kann die Klappe und damit das gesamte Herz wieder normal arbeiten und sich erholen. „Das endgültige Ergebnis sieht man nach einem Jahr“, so Dr. Matschuck. „Ein Doppelanker mit doppeltem Gewinn.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Mitralklappe,Herzinsuffizienz,kardiologie,herz,Neue Behandlung]]></category>
            <pubDate>Sat, 19 Aug 2023 11:58:20 +0200</pubDate>
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                        <title>Turbulenzen im Herzen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/turbulenzen-im-herzen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/turbulenzen-im-herzen/</guid><pp:caseid>583957</pp:caseid><pp:subtitle>Herzwochen stellen den Herzrhythmus in den Fokus</pp:subtitle><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Das Vorhofflimmern zählt in Deutschland mit rund 1,8 Millionen Patienten zu den häufigsten andauernden Herzrhythmusstörungen. Gerät der Lebensmotor aus dem Takt, rast oder stolpert, kann das für die Betroffenen nicht nur&nbsp;&nbsp;beängstigend sein, sondern auch gefährlich. Im Interview erklärt Andreas Terne, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie im Sana-Herzzentrum Cottbus, wodurch die Turbulenzen im Herz entstehen und wie sie behandelt werden können.</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Wie viele Patienten mit Vorhofflimmern kommen zu Ihnen?</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Andreas Terne:</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span><i>In unserer Spezialklinik werden pro Jahr mehr als 500 Patienten mit Herzrhythmusstörungen behandelt. Gut 80 Prozent von ihnen leiden an Vorhofflimmern, Tendenz steigend.</i></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Gibt es eindeutige Symptome, die auch ein Laie erkennen kann?</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Andreas Terne:</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span><i>Einige Patienten sind völlig beschwerdefrei. Bei ihnen ist die Rhythmusstörung meist ein Zufallsbefund beim Hausarzt. Die meisten jedoch bemerken einen Leistungseinbruch, sind nicht mehr so belastbar wie bisher oder beklagen eine neu aufgetretene Luftnot. Tritt das Vorhofflimmern anfallweise auf, verspüren die Patienten meist Herzrasen oder – stolpern oder auch Brustschmerzen.</i></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Ab wann müssen diese "Turbulenzen" im Herz zwingend behandelt werden?</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Andreas Terne:</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span><i>Wenn man selbst merkt, dass der Herzrhythmus aus dem Takt ist, sollte der Hausarzt ein EKG (Elektrokardiogramm) aufzeichnen. Damit kann ein Vorhofflimmern diagnostiziert werden. Bestätigt sich die Vermutung, muss in mehrere Richtungen gedacht werden. Bei bestimmten Risikokonstellationen – hohes Alter, Bluthochdruck oder Schilddrüsenüberfunktion, ein &nbsp;Schlaganfall in der Vergangenheit, eine strukturelle Herz- oder Gefäßerkrankung – ist die richtige Blutverdünnung wichtig, um (weiteren) Schlaganfällen vorzubeugen. Die Herzfrequenz unter Vorhofflimmern ist meist schnell oder zu schnell, mitunter aber auch zu langsam. Dann muss gehandelt werden, weil ein dauerhaft zu schneller Herzschlag die Pumpleistung des Herzens beeinträchtigen kann. Schlägt das Herz zu langsam, sind Schwindel oder Bewusstseinsstörungen nicht ausgeschlossen. Medikamentöse und auch invasive Behandlungen können Erleichterung bringen und den normalen Herzrhythmus wieder stabilisieren.&nbsp;</i></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Welche Behandlungsmethoden gibt es noch?</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Andreas Terne:</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span><i>Bei anfallsweise auftretendem Vorhofflimmern hilft mitunter die Einstellung auf rhythmusstabilisierende Medikamente – zumindest vorübergehend. Anhaltendes Vorhofflimmern sollte durch die Gabe von Medikamenten oder per Elektroschock (Kardioversion) beendet werden. Bei einem permanenten und langjährigen Vorhofflimmern sind Behandlungsmöglichkeiten und die Erfolgsaussichten der Therapie eingeschränkt.&nbsp;Mit der elektrophysiologischen Untersuchungen, kurz EPU, bieten wir das komplette Spektrum der modernen, minimalinvasiven Behandlung von Herzrhythmusstörungen an. Die Technik unseres EPU-Labors ermöglicht uns, jede Störung zu behandeln. Das effektivste Verfahren bei Vorhofflimmern ist die Katheterablation. Hervorzuheben ist hier die Kryoablation, die insbesondere bei Vorhofflimmerpatienten mit kurzer Krankheitsdauer bei kurzen Eingriffszeiten hohe Erfolgsaussichten verspricht.</i>&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong><u>So entsteht Vorhofflimmern</u></strong></span></h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Ist das Herz gesund, sorgen die elektrischen Impulse der Herzzellen dafür, dass sich die beiden Vorhöfe der Herzkammern zusammenziehen. So kann das Blut in die Kammern strömen. Dann ziehen sich diese ebenfalls zusammen und pumpen das Blut in die Lungen. Durch verschiedene Faktoren – wie das zunehmende Alter, Bluthochdruck oder Vorerkrankungen – kann es passieren, dass die elektrischen Impulse gestört werden und zu Vorhofflimmern führen. Die Vorhöfe arbeiten nicht mehr ausreichend, so dass in Summe die Herzleistung eingeschränkt ist. Neben dem Alter und Bluthochdruck befördern auch Diabetes mellitus, Übergewicht, eine Schilddrüsenüberfunktion, Schlafapnoe, erheblicher Alkoholkonsum sowie bestehende Herzerkrankungen das Vorhofflimmern. Zu den Auslösern der&nbsp; Herzrhythmusstörungen zählen Stress, Zeitdruck und psychische Belastungen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/00f1299f-3dff-40f8-a84a-a583545be285/1920_terne-andreas.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><span style="text-align:left;">Andreas Terne ist Rhythmologe und Experte für Herzen, die aus dem Takt geraten sind.&nbsp;</span></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/00f1299f-3dff-40f8-a84a-a583545be285/terne-andreas.jpg?10000" target="_blank"><span style="text-align:left;">Copyright und Download</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,Vorhofflimmern,Herzrhythmusstoerungen,EPU,Elektrophysiologie,herz,herzmedizin,Herzzentrum,Interview]]></category>
            <pubDate>Thu, 27 Oct 2022 21:41:00 +0200</pubDate>
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