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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 15:06:16 +0100</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Herzinsuffizienz-Versorgung auf universitärem Niveau</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herzinsuffizienz-versorgung-auf-universitaerem-niveau/</guid><pp:caseid>731506</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz erweitern Leistungsspektrum für Herzinsuffizienz-Patienten</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ef86b9d9a0d63d800fea71fce77b75bb1"><span style="color:#999999;">Sana Kliniken Niederlausitz sind Schwerpunktversorger für Patienten mit Herzschwäche</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="eb6b5905150ab259eb06381ce9e978bb5"><span style="color:#999999;">vollständiges Leistungsspektrum zur Diagnostik und Behandlung der Erkrankung</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="eeeb3d9a87f2e3b3ac756644609fe99e6"><span style="color:#999999;">zertifizierte Zusatzqualifikation, innovative Medizintechnik und enge Kooperation mit weiteren Experten sichern umfassende, wohnortnahe Versorgung</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><strong>Patienten mit einem schwachen Herzen sind in der Niederlausitz jetzt noch besser medizinisch betreut. Die Sana Kliniken Niederlausitz bieten seit neuestem den vollständigen Leistungsumfang einer Schwerpunktversorgung rund um Herzinsuffizienz. Damit sichert der Gesundheitsdienstleister die Diagnostik und Therapie dieser Erkrankung auf universitärem Niveau. Ein Meilenstein der Herzmedizin im Süden Brandenburgs.</strong></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Wenn die Puste schon nach wenigen Treppenstufen knapp wird, wenn sich Erschöpfung und Müdigkeit schneller zeigen als früher oder sich Wasser in den Beinen ansammelt, können das ernste Hinweise auf ein schwaches Herz sein. Bei einer Herzinsuffizienz verliert der Lebensmotor mehr und mehr an Pumpkraft. Eine Erkrankung, die auch viele Menschen in Südbrandenburg betrifft – vornehmlich ältere Patienten, die meist weitere Erkrankungen haben und oft nicht mehr ganz so mobil sind.</p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Investition in Qualifizierung, Ausstattung und Netzwerkarbeit</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Die Sana Kliniken Niederlausitz bieten jetzt als Schwerpunktklinik für Herzinsuffizienz das umfassende Spektrum, um Herzschwäche frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Wohnortnahe Herzmedizin auf höchstem Niveau. „Wir haben in den vergangenen drei Jahren konsequent darauf hingearbeitet, alle Diagnose- und Therapiemöglichkeiten in unserem Hause aufzubauen. Das beinhaltet die apparative Ausstattung und die Ausbildung der Mitarbeitenden in der Pflege und im ärztlichen Dienst sowie die Etablierung von Kooperationen“, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie im Krankenhaus Senftenberg.<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/61bc0ad3-4993-4dfd-87b4-b9a541cf3625/1920_herzultraschall_8958.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Die Beurteilung der Herzgesundheit mittels Herzultraschall gehört in den Sana Kliniken Niederlausitz ebenso zur standardisierten Diagnostik wie invasive Herzkatheteruntersuchungen. In der kardiovaskulären Versorgung geht der Niederlausitzer Gesundheitsdienstleister große Schritte voran.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/61bc0ad3-4993-4dfd-87b4-b9a541cf3625/herzultraschall_8958/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Niederlausitzer Experten für Herzschwäche</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Der Chefkardiologe der Sana Kliniken Niederlausitz gehört bundesweit zu den Experten für diese Herzerkrankung und hat in den vergangenen 15 Jahren in ganz Deutschland Vorträge zum Thema gehalten. Wie er trägt auch Dr. Saif Almaghrabi, Leitender Oberarzt der Klinik, die Zusatzqualifikation Herzinsuffizienz von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Zu dem hochspezialisierten Team in der Senftenberger Klinik gehören ebenso zwei Pflegefachkräfte, die auf diesem Gebiet speziell geschult und zertifiziert sind.<span>&nbsp;Hinzukommt, dass auch Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Zentrums für interdisziplinäre Intensivmedizin und Anästhesie, von der DGK in Sachen Herzinsuffizienz zertifiziert ist und Herzpatienten damit auch intensivmedizinisch bestens begleitet werden.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Modernste Medizintechnik</strong></h2><p><span style="text-align:start;">Die Rund-um-Versorgung von Herzinsuffizienz-Patienten auf diesem hohen Niveau ist nicht nur eine Frage der Expertise, sondern auch modernster Medizintechnik zur Diagnostik und Behandlung. Neueste digitale EKG-Geräte, High-End-Echokardiographie und Transoesophageale Echokardiographie sowie kardiale Computertomographie erlauben eine tiefgründige, zuverlässige Diagnostik. Seit November sind auch kardiale Magnetresonanztomographien in der Klinik möglich.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1ab9b7a5-886e-4ff7-b8f3-d1e8abc6d6a1/1920_guido-matschuck-6076.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Prof. Dr. Guido Matschuck ist Experte für Lausitzer Herzen. Der Senftenberger Chefkardiologe hat in den vergangenen Jahren gemeinsam mit seinem Team das komplette Leistungsspektrum der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie auf den Kopf gestellt und weiterentwickelt. Im Fokus dieser Weiterentwicklung: Die Patienten in der Niederlausitz, die dringend Hilfe benötigen. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/542b5536-2abe-439c-9f23-e27d33727b4e/guidomatschuck/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Drittes Herzkatheterlabor</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Mit einem dritten Labor, in dem auch Herzkatheteruntersuchungen absolviert werden können, haben die Sana Kliniken Niederlausitz ihre Kapazitäten zur Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen sowie zur Hämodynamik, bei der wichtige Faktoren wie Herzfrequenz und Herzschlagvolumen analysiert werden, ausgebaut.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Kooperation mit Experten in Berlin und vor Ort</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Zur Behandlung von Herzinsuffizienz setzen die Experten in der Niederlausitz auf ein breites Spektrum, das individuelle Therapiewege ermöglicht. „Wir setzen beispielsweise auf differenzierte medikamentöse Therapie mit modernsten Medikamenten. Außerdem lassen sich im Herzkatheter über Revaskularisationen Gewebe und Verengungen in den Gefäßen so behandeln, dass der Blutfluss wieder funktioniert“, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck. Betroffenen kann auch die Implantation von Herzunterstützungssystemen helfen. Der Chefkardiologe und sein Team sind beispielsweise auf den Einsatz modernster Schrittmachersysteme wie kabellose Defibrillatoren und Schrittmacher spezialisiert. Zur Behandlung von besonders schwererkrankten Patienten kooperieren die Niederlausitzer Spezialisten mit der Charité Berlin und nutzen die Telemedizinische Anbindung an das TMZ Berlin. Auch vor Ort profitieren Patienten von einem starken Netzwerk, über das die ambulante Weiterbetreuung durch Kardiologen in den Praxen des Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz gesichert ist. „Damit kann die gesamte Diagnostik und Therapie auf universitärem Niveau hier wohnortnah und aus einer Hand durchgeführt werden“, betont der Senftenberger Herz-Experte.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,herzmedizin,herz,Herzerkrankung,Herzgesundheit,Herzinfarkt,Herzinsuffizienz,Herzkatheter,Herzkatheterlabor,Herzkathetermessplatz]]></category>
            <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 08:23:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Kardiologische Versorgung auf Top-Niveau</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/kardiologische-versorgung-auf-top-niveau/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kardiologische-versorgung-auf-top-niveau/</guid><pp:caseid>726842</pp:caseid><pp:subtitle>Kardiologie am Sana Klinikum Coburg erneut als Chest Pain Unit &amp; Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik zertifiziert</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e3ea34c02dc124766116a0812d66d6f17">Kardiologische Versorgung auf Top-Nivea: Sana Klinikum Coburg erhält doppelte Rezertifizierungen: Chest Pain Unit (CPU) und Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik</li><li data-list-item-id="e4ccb036764d38e813a5a387633335609">CPU-Zertifizierung: permanente kardiologische Notfallversorgung, moderne Infrastruktur, strukturierte Ablaufprozesse von Notaufnahme bis Intensivstation, rund um die Uhr einsatzbereites Team.</li><li data-list-item-id="ed4c8c0caaa6fcb42d7f2116a441a8318">Herzinsuffizienz-Schwerpunkt: umfassende Therapiekonzepte, enge interdisziplinäre Zusammenarbeit, spezialisierte Personalbesetzung, moderne Ausstattung sowie Nachsorge über den stationären Aufenthalt hinaus.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Gute Nachrichten - pünktlich zum Start in die Herzwochen im November: Die Kardiologie des Sana Klinikums Coburg erhielt kürzlich zwei bedeutende Rezertifizierungen: die Bestätigung als Chest Pain Unit (CPU) sowie als Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik. Beide Zertifikate belegen, dass die Klinik strenge Anforderungen in Struktur, Personal und Abläufen erfüllt – und damit ihre Patientenversorgung weiterhin auf hohem Standard sichert.</p><p>Durch die Rezertifizierung als Chest Pain Unit wird bestätigt, dass die Klinik sämtliche Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) erfüllt. Dazu gehören unter anderem die permanente Verfügbarkeit einer kardiologischen Notfallversorgung, moderne diagnostische und therapeutische Infrastruktur, strukturierte Abläufe von der Notaufnahme über Herzkatheterlabor bis zur Intensivstation und natürlich ein hochqualifiziertes Team von Medizinern, Pflegekräften und Spezialisten, das rund um die Uhr einsatzbereit ist, wenn akute Brustschmerzen oder Verdacht auf Herzinfarkt bestehen.</p><p>Zugleich hebt die Rezertifizierung als Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik die herausragende Kompetenz der Abteilung in der Behandlung von Patienten mit Herzschwäche hervor. Besondere Anforderungen hierfür sind umfassende Therapiekonzepte für akute und chronische Herzinsuffizienz, eine enge interdisziplinäre Kooperation (z. B. Kardiologie, Intensivmedizin, Herzchirurgie, Ambulanzen) sowie eine spezialisierte personelle Besetzung mit erfahrenen Ärzten und Pflegepersonal, eine moderne Ausstattung und Monitoring sowie die kontinuierliche Nachsorge und Betreuung über den stationären Aufenthalt hinaus.</p><p>Der kommissarische Chefarzt der Fachabteilung, Dr. Steffen Schnupp, freut sich über die erfolgreichen Auditresultate: „Mit der Rezertifizierung als CPU und Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik wird deutlich, dass unsere kardiologische Abteilung nicht nur den geforderten Standards entspricht – wir arbeiten darüber hinaus kontinuierlich daran, Fort- und Weiterbildung, medizinische Technik und Behandlungsprozesse auf dem neuesten Stand zu halten. Für unsere Patientinnen und Patienten heißt das: Versorgung auf Top<span>‑</span>Niveau in akuten und chronischen Herzerkrankungen“, erläutert er.</p><p>Mit der doppelten Rezertifizierung als CPU und HFU unterstreicht das Sana Klinikum Coburg seinen Anspruch: kardiologische Versorgung auf höchstem Niveau. Für die Patientinnen und Patienten bedeutet das Sicherheit, Kompetenz und Behandlungsqualität – in jeder Phase der Erkrankung.</p><p><strong>Hintergrund</strong></p><p>Die Chest Pain Unit ist eine spezialisierte Einrichtung, in der akute Brustschmerzen rasch diagnostiziert und behandelt werden – vor allem bei Verdacht auf Herzinfarkt oder anderen lebensbedrohlichen Herz-Kreislaufereignissen.</p><p>Die Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik (HFU) setzt auf modernste Verfahren, umfassende Therapieangebote und ein etabliertes Netzwerk von ambulanten und stationären Leistungen, um Patienten mit Herzschwäche bestmöglich zu betreuen.</p><p>Beide Zertifizierungen durch die DGK werden nur verliehen, wenn hohe Qualitätsmaßstäbe in Struktur, Personal, Technik und Prozessführung erfüllt werden.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bb6f163b-f2fc-43ae-960d-480d5c1dcb9a/1920_img-20251029-wa0007.jpg?67556"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bb6f163b-f2fc-43ae-960d-480d5c1dcb9a/img-20251029-wa0007/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i>: Stolz auf die Teamleistung - Das Team der kardiologischen Abteilung am Sana Klinikum Coburg (Copyright: SKOF)</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Kardiologe,CPU,Herzinsuffizienz,Rezertifizierung]]></category>
            <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 12:03:04 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/bb6f163b-f2fc-43ae-960d-480d5c1dcb9a/img-20251029-wa0007.jpg?67556</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Rezertifizierungen der Kardiologie Coburg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Team der Kardiologie Coburg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Wenn Lausitzer Herzen schwächeln</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-lausitzer-herzen-schwaecheln/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-lausitzer-herzen-schwaecheln/</guid><pp:caseid>724599</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz meistern Rezertifizierung als Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span style="color:#999999;"><strong>Zusammenfassung</strong></span></p><ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e34d0ae46dc8b00ecab784ae9c817a1a5"><span style="color:#999999;">Immer mehr Menschen in der Niederlausitz von Herzschwäche betroffen.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ede63505ada21d78c45971e0ccc96afe4"><span style="color:#999999;">Sana Kliniken Niederlausitz bieten umfassende Diagnostik und Therapie für Betroffene.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e39fa83a0697bd99756313b3393273cb0"><span style="color:#999999;">Zertifizierung durch Deutsche Gesellschaft für Kardiologie.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Wenn schon wenige Stufen zur Qual werden, wenn Luftnot, Müdigkeit und Schwellungen in den Beinen den Alltag bestimmen, steckt dahinter oft mehr als bloße Erschöpfung: Herzinsuffizienz. Allein in Deutschland leiden mehrere Millionen Menschen unter Herzschwäche. Betroffen sind vor allem Ältere.</strong></p><p>„Herzinsuffizienz ist eine ernstzunehmende Erkrankung – und vor allem am Anfang werden die Symptome oft unterschätzt. Wenn das Herz schwächelt, dann hat das für Patienten oft Auswirkungen auf das gesamte Leben“, weiß Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie in den Sana Kliniken Niederlausitz. Gemeinsam mit Dr. Volkmar Hanisch, dem Ärztlichen Direktor und Chefarzt des Zentrums für interdisziplinäre Intensivmedizin und Notfallmedizin, gehört er zu den Spezialisten für Herzinsuffizienz und hat erst kürzlich von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie die Rezertifizierung dieser Zusatzqualifikation erhalten.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/542b5536-2abe-439c-9f23-e27d33727b4e/1920_guidomatschuck.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie der Sana Kliniken Niederlausitz, ist Spezialist für Herzinsuffizienz. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/542b5536-2abe-439c-9f23-e27d33727b4e/guidomatschuck/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Zahl der Betroffenen steigt</h2><p>Die Zahl der Menschen, die unter einer Herzschwäche leiden, wächst auch in der Niederlausitz. „Herzinsuffizienz ist nicht nur eine der häufigsten, sondern auch eine der gefährlichsten Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems“, erklärt der Niederlausitzer Chefkardiologe. Patienten fühlen sich häufig nicht mehr belastbar und weniger leistungsfähig, verspüren Atemnot und lagern Wasser in Füße und Beinen ein. Betroffen sind vor allem ältere Menschen über 70 Jahre - aber auch jüngere Patienten, deren Herz in Folge eines Infarktes, einer Infektion oder durch Bluthochdruck geschwächt ist.</p><h2>Lebensverändernde Erkrankung</h2><p>Mit Blick auf den demographischen Wandel und den wachsenden Anteil älterer und hochbetagter Menschen bildet die Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz einen Schwerpunkt in der Senftenberger Klinik für Kardiologie und Rhythmologie. „Die Erkrankung bedeutet nicht, dass das Leben vorbei ist - aber sie verändert es. Mit der richtigen Therapie und einer guten medizinischen Betreuung können Betroffene lange aktiv bleiben“, betont Prof. Dr. Guido Matschuck.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/76fdda45-7c08-4652-ab69-0b8c55a19353/1920_herzultraschall_bea.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Mit einer Echokardiographie, einem speziellen Ultraschall des Herzens, erhalten die Ärzte im Krankenhaus Senftenberg unter anderem ein Bild von der Pumpleistung des Lebensmotors. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/76fdda45-7c08-4652-ab69-0b8c55a19353/herzultraschall_bea/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Frühe Warnzeichen ernst nehmen</h2><p>Der Experte empfiehlt, schon bei ersten Symptomen frühzeitig den Rat eines Kardiologen zu suchen und sich in regelmäßige ärztliche Behandlung zu begeben. „Wir haben verschiedene diagnostische Instrumente, um den Schweregrad einer Herzinsuffizienz festzustellen. Mit Hilfe von Echokardiographien, also speziellen Herzultraschalluntersuchungen, lässt sich beispielsweise die Pumpleistung analysieren.&nbsp;</p><p>Zusätzlich führen wir Belastungstests wie EKG (Elektrokardiogramme) durch“, erläutert der Chefarzt. Für spezielle Fragestellungen, wie Herzmuskelentzündungen oder Verengungen der Kranzgefäße sowie genetisch bedingte Veränderungen des Lebensmotors bietet die Klinik spezielle Untersuchungsmöglichkeiten, zum Beispiel die Koronarographie, das Herz-CT und ab November sogar die kardiale Kernspintomographie. Die Therapieoptionen reichen von Medikamenten, die das Herz entlasten und den Blutdruck senken, bis hin zu implantierbaren Lebensrettern wie Herzschrittmachern und Defibrillatoren oder Spezialschrittmachern zur Resynchronisation des Herzschlages. „Zusätzlich können Betroffene mit einer gesunden Lebensweise mit einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung viel dafür tun, lange fit und aktiv zu bleiben“, unterstreicht der Herz-Experte.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Klinik für Kardiologie und Rhythmologie,interventionelle Kardiologie,Klinik fuer Kardiologie,Prof. Dr. Guido Matschuck,Herzinsuffizienz,herz]]></category>
            <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 08:43:00 +0200</pubDate>
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                        <title>SKN-Herztag: Starke Aktion für schwache Herzen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/skn-herztag-starke-aktion-fuer-schwache-herzen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/skn-herztag-starke-aktion-fuer-schwache-herzen/</guid><pp:caseid>679066</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Herztag in den Sana Kliniken Niederlausitz zieht zahlreiche Besucher ins Krankenhaus Senftenberg</li><li>Medizin erleben bei Führungen durch Herzkatheterlabor und Funktionsdiagnostik</li><li>Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck klärt mit Vortrag „Das schwache Herz“ über Ursachen, Symptome und Behandlungschancen bei Herzinsuffizienz auf</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><strong>Große Resonanz beim SKN-Herztag. Zahlreiche Besucher haben am 21. November im Krankenhaus Senftenberg Medizin hautnah erlebt und sich über Herzschwäche informiert. Die Herzinsuffizienz steht im Mittelpunkt der bundesweiten Herzwochen, die in diesem November unter dem Motto „Stärke Dein Herz. Herzschwäche erkennen und behandeln.“ stehen.</strong></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Mehr als 400.000 Menschen in Deutschland leiden an einer Herzschwäche. Der aktuelle Herzbericht der Deutschen Herzstiftung zeigt, dass Herzinsuffizienz deutschlandweit nicht nur die häufigste Einzeldiagnose für eine stationäre Krankenhausbehandlung ist, sondern auch eine Hauptursache für den plötzlichen Herztod darstellt.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/334eda88-c509-4849-8ac2-63bbc9cd4df7/1920_herztag-2105.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck im Gespräch mit einem Patienten. Beim großen SKN Herztag 2024 haben sich mehr als 100 Lausitzer über die Herzgesundheit informiert und die Chance auf persönliche Gespräche mit den Senftenberger Herzspezialisten genutzt. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/334eda88-c509-4849-8ac2-63bbc9cd4df7/herztag-2105/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Beim SKN-Herztag ging es deshalb am 21. November im Krankenhaus Senftenberg in erster Linie darum, über Herzschwäche aufzuklären. Unter dem Titel „Das schwache Herz“ informierte Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefkardiologe der Sana Kliniken Niederlausitz, in seinem Vortrag im Barbara-Foyer umfassend über Ursachen und Risiken für Herzinsuffizienz und zeigte, wie moderne Diagnostik und innovative Therapien Betroffenen helfen können.<span>&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Spannende Einblicke in Hochleistungsmedizin von heute bekamen Besucher dann im Herzkatheterlabor, wo Patienten mit verengten oder verschlossenen Herzkrankgefäßen untersucht und behandelt werden können. Bei Führungen durch die Funktionsdiagnostik erfuhren Interessierte, welche innovative Medizintechnik die Sicht mitten ins Herz ermöglicht, um Herzerkrankungen möglichst früh zu erkennen.<span>&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Weil dem Team der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie nicht nur eine sichere Diagnostik und umfassende Therapie von Erkrankungen unseres Lebensmotors am Herzen liegen, sondern auch das Thema Vorsorge, konnten Besucher beim Herztag auch ihre Blutzuckerwerte checken und ihren Blutdruck messen lassen.</p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Herzinsuffizienz,Patienteninformation,Herzwochen2024,Herzwochen,informationsveranstaltung,Matschuck,Chefkardiologe,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 22 Nov 2024 09:16:38 +0100</pubDate>
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                        <title>Viele Symptome der Herzschwäche sind den Baden-Württembergern nicht bekannt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/viele-symptome-der-herzschwaeche-sind-den-baden-wuerttembergern-nicht-bekannt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/viele-symptome-der-herzschwaeche-sind-den-baden-wuerttembergern-nicht-bekannt/</guid><pp:caseid>678927</pp:caseid><pp:subtitle>Umfrage zu den Herzwochen 2024: Jeder Zweite findet Gründe, Krankheitssymptome zu ignorieren</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>„Stärke Dein Herz! Herzschwäche erkennen und behandeln“ – so lautet das Motto der diesjährigen Herzwochen der Deutschen Herzstiftung. Wichtige Aufklärungsarbeit, die die Herzstiftung betreibt, zeigt doch eine aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag der Sana Kliniken AG, dass viele Menschen die ersten Symptome einer Herzschwäche nicht kennen oder Symptome gar ignorieren.&nbsp;</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Chronische Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt, ist ein Zustand, bei dem die Pumpkraft des Herzens so weit abnimmt, dass nicht mehr genügend Blut und damit verbunden Sauerstoff und Nährstoffe zu Gehirn, Organen oder Muskeln gelangen. Dies hat schwerwiegende Folgen für den gesamten Organismus und kann das Leben des Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland etwa drei bis vier Millionen Menschen an chronischer Herzschwäche; nach Angaben des Statistischen Bundesamtes&nbsp;starben im Jahr 2023 etwa 38.000 Menschen daran. Eine Herzinsuffizienz entsteht dabei meistens nicht von heute auf morgen. Meist beginnt sie schleichend und die Pumpleistung des Herzens reduziert sich allmählich. Eine nachlassende Leistungsfähigkeit sowie Atemnot sind erste Vorboten. Neben den anfänglichen Leistungseinbußen und Symptomen wie Atemnot bei Belastung sind auch Wassereinlagerungen und eine Gewichtszunahme ganz typisch für eine Herzschwäche. Wenn die Pumpleistung nachlässt, schafft es der Herzmuskel nicht mehr, ausreichend Blut in den Körper zu befördern. Das führt zu einem Rückstau in den Venen und damit zu Wassereinlagerungen, vor allem an Füßen und Knöcheln. Zudem berichten Patienten häufig von Husten, Rasselgeräuschen beim Atmen, kalten Fingern, Füßen und Beinen, nächtlicher Harndrang oder Schwindelgefühlen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Laut einer aktuellen Civey-Umfrage im Auftrag der Sana Kliniken AG nehmen viele Menschen diese ersten Symptome einer Herzinsuffizienz nicht ernst oder ignorieren sie gar. Die Anfang November abgeschlossene repräsentative Online-Befragung unter 5.000</span><i><span> </span></i><span>Bundesbürgern ab 18 Jahren macht somit deutlich, dass die Menschen zu wenig über die Herzschwäche wissen. Für 88,2 Prozent der Menschen in Baden-Württemberg ist etwa mehrmaliger nächtlicher Harndrang kein Grund für einen Arztbesuch. 70,2 Prozent der Befragten würden ein erhöhtes Anstrengungsgefühl nicht abklären lassen. Schwellungen in den Füßen oder Knöcheln sind für 64,4 Prozent der Baden-Württemberger kein Anzeichen, das ärztlich untersucht werden sollte. Lediglich bei anhaltenden Atemproblemen würden mit 86,3 Prozent die Mehrheit der Befragten zum Arzt gehen.</span><i><span> </span></i><span>„Es ist erschreckend, wie wenig die Anzeichen eines schwachen Herzens in der Öffentlichkeit bekannt sind. Daher ist uns die Information und Aufklärung der Bevölkerung ein besonderes Anliegen“, so Dr. Thomas Brummer, Chefarzt der </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/medizinische-klinik" target="_blank"><span>Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie</span></a><span> im Biberacher Zentralkrankenhaus. „Über 100 Interessierte haben sich im Rahmen unserer diesjährigen Informationsveranstaltung zu den Herzwochen Anfang November über die Symptome, die Diagnostik sowie die Therapiemöglichkeiten der Herzschwäche informiert. Das zeigt uns, wie wichtig die Aufklärung ist und welchen Bedarf es in der Region gibt.“</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Mehr als die Hälfte der Baden-Württemberger findet Gründe, Krankheitssymptome zu ignorieren</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Etwa jeder Zweite in Baden-Württemberg ignoriert Krankheitssymptome. 36 Prozent gaben im Rahmen der Umfrage an, nur in Notfällen zum Arzt zu gehen. 15,5 Prozent ignorieren Symptome, weil sie sich nicht damit beschäftigen möchten. „Wir müssen den Menschen erklären, dass es keinesfalls reicht, nur in Notfällen zum Arzt zu gehen. Wer sich nicht mit ersten Beschwerden auseinandersetzt und dadurch womöglich erst in einem späten Stadium der Erkrankung zum Arzt geht, hat eine schlechtere Prognose, als Menschen, die frühzeitig zu einem Gesundheitscheck gehen. Daher mein Appell, anhaltende Symptome, und seien sie noch so unspezifisch, in jedem Fall abklären zu lassen“, so der Kardiologe.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Geschlechtsspezifische Unterschiede</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Männer und Frauen haben bei Herzerkrankungen dabei teilweise sehr unterschiedliche Symptome. Frauen leiden zum Beispiel häufiger an einer Herzmuskelschwäche, bei der sich die linke Herzkammer nach der eigentlichen Pumpaktion zu langsam wieder füllt, da der Herzmuskel sich nicht rasch genug ausdehnen kann. Das führt oftmals zu Wassereinlagerungen. Bei Männern ist hingegen eher die Pumpleistung des Herzens reduziert. Generell sind die Symptome einer Herzschwäche bei Frauen meist weniger stark ausgeprägt als bei Männern. Diese Unterschiede sind jedoch häufig nicht bekannt. „Experten beschäftigen sich schon seit einigen Jahren mit der geschlechtersensiblen Medizin. Trotzdem kommt es in der Versorgungsrealität immer noch häufig vor, dass die oftmals unspezifischen Symptome bei Frauen nicht oder zu spät erkannt werden“, so der Herzmediziner abschließend.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1e34f62f-5d6f-4ec3-8be6-6bf40a41cef8/1920_brummerthomasdr2.jpg?98100"><p><i><span>Dr. Thomas Brummer, Chefarzt<strong> </strong>der Medizinischen Klinik im Biberacher Klinikum, setzt sich für die Information und Aufklärung rund um die Herzgesundheit ein.<strong>&nbsp;</strong></span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1e34f62f-5d6f-4ec3-8be6-6bf40a41cef8/brummerthomasdr2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Circa 31.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,Herzwochen,Herzschwaeche,Herzinsuffizienz,medizinische klinik,kardiologie,symptome,Baden-Wuerttemberg]]></category>
            <pubDate>Thu, 21 Nov 2024 14:33:05 +0100</pubDate>
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                        <title>SKN-Herztag nimmt Herzschwäche in den Fokus</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/skn-herztag-nimmt-herzschwaeche-in-den-fokus/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/skn-herztag-nimmt-herzschwaeche-in-den-fokus/</guid><pp:caseid>677958</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• SKN-Herztag „Stärke Dein Herz“ am 21. November 2024 im Krankenhaus Senftenberg</p><p>• Chefarzt-Vorträge und Führungen durch Herzkatheterlabor und Funktionsdiagnostik</p><p>• Kostenfrei und ohne Voranmeldung</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>„Stärke dein Herz! Herzschwäche erkennen und behandeln“ ist das Motto der bundesweiten Herzwochen 2024, die von der Deutschen Herzstiftung ins Leben gerufen wurden. Die Sana Kliniken Niederlausitz setzen am 21. November mit dem SKN-Herztag den Fokus auf Herzinsuffizienz. Von 14 bis 17 Uhr gibt es kostenfreie Chefarzt-Vorträge zu moderner Herzmedizin, spannende Einblicke in Herzkatheterlabor und Funktionsdiagnostik sowie Wissenswertes rund um unseren Lebensmotor.</strong></p><p>Herzschwäche ist mit jährlich rund 440.000 Klinikeinweisungen die häufigste Einzeldiagnose für eine stationäre Krankenhausbehandlung in Deutschland. Laut Herzbericht 2024 gehört die Herzinsuffizienz zu den Hauptursachen für den plötzlichen Herztod. „Betroffene spüren meist Abgeschlagenheit und subjektive Luftnot oder haben schwere Beine mit Wassereinlagerungen“, zählt Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefkardiologe der Sana Kliniken Niederlausitz, die zwei häufigsten Symptom-Kombinationen auf. Das Tückische: Eine Herzschwäche kommt meist schleichend und entwickelt sich mit stärker werdenden Symptomen weiter, wenn sie nicht erkannt und behandelt wird.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/542b5536-2abe-439c-9f23-e27d33727b4e/1920_guidomatschuck.jpg?10000"><p><i>Prof. Dr. Guido Matschuck und sein Team von der Klinik für Innere Medizin / Kardiologie im Senftenberger informieren zum SKN-Herztag am 21. November im Barbara-Foyer über die Erkennung, Diagnose und Therapie der Herzschwäche.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/542b5536-2abe-439c-9f23-e27d33727b4e/guidomatschuck/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Herzschwäche trifft auch jüngere Patienten</h2><p>Ältere Menschen leiden zwar häufiger an einer Herzschwäche, aber auch Jüngere können ein schwaches Herz entwickeln. „Durch eine Entzündung des Herzmuskels können auch junge Menschen eine Herzinsuffizienz bekommen. Wenn beispielsweise ein Infekt lange Zeit nicht abklingt und man sich erschöpft fühlt, weniger belastbar ist und Atemprobleme hat, sollte man das unbedingt bei einem Arzt abklären lassen“, rät Prof. Dr. Guido Matschuck.<span>&nbsp;</span></p><h2>Experten informieren im Krankenhaus Senftenberg</h2><p>Beim SKN-Herztag im Krankenhaus Senftenberg am 21. November 2024 dreht sich deshalb alles um Risikofaktoren, Ursachen und Symptome für eine Herzinsuffizienz. Prof. Dr. Guido Matschuck informiert mit seinem Team von der Klinik für Innere Medizin / Kardiologie im Senftenberger Barbara-Foyer über die Erkennung, Diagnose und Therapie der Herzschwäche. Interessierte haben Gelegenheit, sich in einer Diskussionsrunde mit ihren Fragen an die Experten zu wenden.</p><h2>Einblicke in Herzkatheterlabor und Funktionsdiagnostik</h2><p>Parallel zu den Vorträgen bieten Mitarbeitende der Sana Kliniken Niederlausitz bei Führungen spannende Einblicke in das Herzkatheterlabor. Das HighTech-Labor ist einer der Orte, an denen im Krankenhaus Senftenberg, Leben gerettet werden. Denn mit der hochmodernen Anlage werden rund um die Uhr Herzinfarkt-Patienten untersucht und behandelt. Nicht weniger interessant wird es in der Funktionsdiagnostik. Dort erklären Mitarbeitende den Besuchern, mit welchen invasiven und nicht invasiven Verfahren wie High-End-Ultraschallverfahren, Ruhe- und Langzeit-EKGs oder Lungenfunktionstestungen Herzerkrankungen in den Sana Kliniken Niederlausitz sicher erkannt werden können.</p><p>Der SKN-Herztag findet von 14 bis 17 Uhr im Krankenhaus Senftenberg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Herztag,Herzschwaeche,Herzinsuffizienz,Herzkatheter,Herzkatheterlabor,funktionsdiagnostik]]></category>
            <pubDate>Wed, 13 Nov 2024 09:31:12 +0100</pubDate>
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                        <title>Stärke Dein Herz! Herzschwäche erkennen und behandeln</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/staerke-dein-herz-herzschwaeche-erkennen-und-behandeln/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/staerke-dein-herz-herzschwaeche-erkennen-und-behandeln/</guid><pp:caseid>677033</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Herzschwäche: Lausitzer Seenland Klinikum informiert</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Infoveranstaltung im Lausitzer Seenland Klinikum am 21.11.2024</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eine Herzschwäche bleibt zu Beginn häufig unbemerkt.</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wer erste Warnsignale erkennt, kann frühzeitig handeln.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/44dde2a3-e45b-42d5-b1c3-292c9f08b8b5/1920_herzwochen2024.png?10000"><p><span>Die Herzwochen finden jedes Jahr im November statt und stehen 2024 unter dem Motto „Stärke Dein Herz! Herzschwäche erkennen und behandeln“. Da eine Herzschwäche anfangs oftmals unbemerkt bleibt, klären die Herzmediziner am Lausitzer Seenland Klinikum darüber auf, wie man die Anzeichen früh erkennt.</span></p><p style="text-align:center;"><span><strong>Interessierte können sich am 21. November um 17:00 in unserer Patientenveranstaltung informieren.</strong></span></p><p><span>Der Medizinische Direktor und Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie, Dr. med. Olaf. Altmann, erklärt in dieser Veranstaltung, was eine chronische Herzschwäche ist und wie man sie erkennen und behandeln kann.</span></p><p>„Die Herzschwäche gehört zu den Herzerkrankungen mit den häufigsten Klinikeinweisungen. Die ersten Symptome sind oft unspezifisch, viele nehmen diese Signale gar nicht wahr oder verdrängen leichte Einschränkungen einfach. Das ist fatal, denn unbehandelt schreitet die Herzschwäche weiter fort und kann zu ernsten Problemen führen“, sagt Chefarzt Dr. med. Olaf Altmann.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/240bd7e6-85b0-4879-ba48-616c86e0d149/1920_altmann-olaf-md-lsk.jpg?77341"><h3><span><strong>Herzschwäche - Platz drei der Sterbefälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen</strong></span></h3><p><span>Rund elf Prozent der Sterbefälle durch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems gehen auf eine Herzschwäche zurück. Mediziner sprechen von Herzinsuffizienz. Damit liegt das schwache Herz mittlerweile auf Platz drei der Todesursachen-Rangliste. Laut Angaben des neuen Herzberichtes ist die Herzinsuffizienz außerdem die häufigste Ursache für den plötzlichen Herztod. </span>„Die frühzeitige Erkennung einer Herzinsuffizienz ist sehr wichtig, denn dann lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung eindämmen und die Lebensqualität langfristig erhalten“, führt Dr. Altmann aus.</p><h3><span><strong>Erste Anzeichen</strong></span></h3><p><span>Die ersten Anzeichen einer Herzinsuffizienz sind unspezifisch. Es kommt zu einer allmählich nachlassenden Leistungsfähigkeit, schnellerer Erschöpfung bei Belastungen und Atemproblemen. Viele Menschen schreiben diese Probleme zunächst dem zunehmenden Alter und Stresssituationen zu. Das ist ein schwerwiegender Irrtu</span>m. „Wir sehen immer wieder Patienten, die erst zu uns kommen, wenn die Probleme sie im Alltag schon extrem einschränken. Wären die Betroffenen früher gekommen, hätten wir die Herzschwäche mit einfachen Maßnahmen zur Anpassung des Lebensstils und Medikamenten behandeln können. Im späten Stadium helfen in manchen Fällen nur noch Operationen“, erläutert Chefarzt Altmann.</p><h3><span><strong>Herzschwäche kann auch junge Menschen treffen</strong></span></h3><p><span>Viele Menschen denken bei einer Herzschwäche an hochbetagte Patienten. Die Herzinsuffizienz kommt bei Senioren zwar häufiger vor als bei Erwachsenen im mittleren Lebensalter. Trotzdem kann die Erkrankung auch jüngere Menschen und Sportler treffen</span>. „Eine häufige Ursache für die Entstehung einer Herzschwäche in jungen Jahren ist eine Entzündung des Herzmuskels. Darüber ist in der Öffentlichkeit zu wenig bekannt. Auch diese Patienten können den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen, wenn die Diagnose so früh wie möglich gestellt wird. Wer zum Beispiel nach einem Infekt plötzlich unter Belastungseinbußen, Erschöpfung oder Atemproblemen leidet, sollte zeitnah zum Arzt gehen und die Symptome abklären lassen“, erklärt der Chefarzt.</p><p>---------------------------------------------------------------------------------------</p><h3>PATIENTENVERANSTALTUNG<br>Stärke Dein Herz! Herzschwäche erkennen und behandeln</h3><p>- Referent Chefarzt Dr. med. Olaf Altmann -</p><p>Donnerstag, 21. November 2024, 17:00 Uhr<br>Konferenzraum "Lausitzer Seenland"<br>Maria-Grollmuß-Str. 10, 02977 Hoyerswerda</p><p>Eintritt frei!</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Lausitzer Seenland Klinikum</strong></p><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2022 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,newsroom,Herzwochen,Herzschwaeche,kardiologie,Herzinsuffizienz]]></category>
            <pubDate>Tue, 05 Nov 2024 10:30:38 +0100</pubDate>
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                        <title>Doppelanker mit Doppelwirkung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/doppelanker-mit-doppelwirkung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/doppelanker-mit-doppelwirkung/</guid><pp:caseid>584490</pp:caseid><pp:subtitle>Niederlausitzer Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck etabliert neue minimalinvasive Methode für Herz-Insuffizienz-Patienten</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>• Neues minimalinvasives Behandlungsverfahren für Herzpatienten in der Niederlausitz etabliert</span></p><p><span>• Doppelanker bietet echte Behandlungsoption für Patienten mit Mitralklappen-Insuffizienz&nbsp;</span></p><p><span>• &nbsp;Langfristige Erleichterung in wenigen Minuten</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;">Medizinische Innovation für die Niederlausitz</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Minimalinvasive Hilfe auch hohem medizinischen Niveau gibt es jetzt für Herzpatienten in den Sana Kliniken Niederlausitz. Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie in Senftenberg hat bereits mehrere Patienten mit einer Insuffizienz der Mitralklappe erfolgreich behandelt und ihnen dank eines winzigen Implantats neue Lebensqualität geschenkt. „Wir haben es mit einer Epidemie der Herzschwäche zu tun“, sagt Prof. Dr. Guido Matschuck, der in der Kardiologie zahlreiche Patienten mit verdicktem Herzmuskel, Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, Hypertonie, Funktionsstörungen der Herzklappen sowie koronaren Herzerkrankungen behandelt.</p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Minimalinvasive Methode mit Doppelerfolg</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Zur Behandlung von Mitralklappen-Insuffizienzen hat der Niederlausitzer Chefkardiologe jetzt erfolgreich eine minimalinvasive Behandlungsmethode an den Sana Kliniken Niederlausitz etabliert. Eine medizinische Innovation für die Niederlausitz. Mit einer winzigen Spezialspange aus einer Platinlegierung konnte Prof. Dr. Guido Matschuck bereits zehn Patienten seit April dieses Jahres erfolgreich behandeln. Mit der neuen Behandlungsmethode, in der Fachsprache Mitralklappen-Anuloraphie genannt, wird nicht nur die Funktionsfähigkeit dieser Herzklappe wiederhergestellt, sondern auch ein Rückumbau des Herzens eingeleitet.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Gefahr von Lungenödemen durch Insuffizienz</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Normalerweise sorgt die Mitralklappe zwischen dem linken oberen und dem linken unteren Teil des Herzens dafür, dass das Blut mit jedem Herzschlag ausschließlich vorwärts in den Körper gepumpt wird. „Wenn sie nicht richtig schließt, pumpt sie einen Teil des Blutes rückwärts in den linken Vorhof. Dieser ist ganz dünn und kann das Blut nicht richtig aufnehmen“, schildert der Senftenberger Chefkardiologe das Problem der Mitralklappen-Insuffizienz. So kann es passieren, dass frisch mit Sauerstoff angereichertes Blut wieder zurück in die Lunge gelangt und dort Ödeme verursacht, die zu schwerer Luftnot führen können. „Außerdem muss die linke Herzkammer enorm stark arbeiten, weil ein Teil der Leistung verpufft, wenn das Blut zurück in die Lunge fließt“, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck.<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ccad4c12-aa0a-4853-9662-f244c2a9a9b9/1920_img-7748.jpeg?10000"><p>&nbsp;</p><p><span>Unter Röntgensicht platziert der Senftenberger Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck einen Doppelanker mit Doppelwirkung. Innerhalb von 30 Minuten kann mit dem neuen innovativen Verfahren Matienten in der Niederlausitz eine echte Erleichterung verschaft werden.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ccad4c12-aa0a-4853-9662-f244c2a9a9b9/img-7748/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Erfolgskontrolle mit Koronarangiographie</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Die Mitralklappen-Anuloraphie mit einer Spange ist für solche Patienten geeignet, bei denen zwar die Mitralklappe an sich noch intakt ist, aber deren Halteapparat zu weit gedehnt ist und dadurch ein richtiges Schließen und Abdichten der Klappe verhindert.<span>&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Mit der minimalinvasiven Methode der Mitralklappen-Anuloraphie lässt sich das Problem schonend und nahezu schmerzfrei für den Patienten beheben, so Prof. Dr. Guido Matschuck. Der Mediziner nutzt dafür den Sinus coronarius, ein Blutgefäß, das um den Klappenring verläuft und in dem alle Venen des Herzens zusammenfließen. Über einen Zugang über eine große Vene am Hals führt der Kardiologe mit Hilfe eines Katheters eine kleine, filigrane, und nur wenige Millimeter dicke Spange, die einem Doppelanker gleicht, ein. „Der Katheter wird im rechten Vorhof platziert. Von dort aus gelangen wir unkompliziert in den Sinus coronarius. Dieser wird genau vermessen und aus mehr als 60 verschiedenen Größen für jeden Patienten individuell die richtige Spangengröße gewählt“, erläutert der Chefarzt das Verfahren. Dann wird zunächst der Anker, der tief in der Vene sitzt, freigesetzt und danach der Anker, der sich weiter vorn befindet. Indem beide Anker einander angenähert werden, wird auch der Mitralklappenring zusammengezogen, sodass die Segel wieder passen. „Das Implantat verschließt den Sinus coronarius nicht, sondern stützt sich nur an den Wänden ab. Die Vene büßt nichts an Durchlässigkeit ein“, unterstreicht der Chefkardiologe. Gleichzeitig führt ein weiterer Facharzt, der während der Operation ebenfalls im Herzkatheterlabor anwesend ist, eineKoronarangiographie durch. Diese Spezial-Röntgenuntersuchung bildet die Herzkranzgefäße ab und hilft dem Operateur dabei, sicherzustellen, dass der Anker nur den Ring zusammenzieht und keine andere Stelle des Herzens beeinflusst.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Eingriff am offenen Herzen vermeiden</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">„Das physiologische Prinzip haben wir Kardiologen uns von den Herzchirurgen abgeschaut - ein Chirurg macht oft Ähnliches, indem er einen sogenannten „Carpentier-Ring“ auf den ausgeleierten Mitralklappenring aufsetzt.<span>&nbsp; </span>Das geht allerdings nur mit einer Operation am offenen Herzen – was bei jungen Patienten die erste Wahl bleibt“, so Prof. Dr. Guido Matschuck. Die minimalinvasive Methode, die der Chefarzt an den Sana Kliniken Niederlausitz etabliert hat, ist ohne Altersbeschränkungen und auch für Risikopatienten geeignet, da sie nur eine geringe Belastung mit sich bringt. „Der Eingriff dauert maximal eine Stunde, eher etwa 30 Minuten, und ist für die Patienten sehr schonend, weil es jeweils nur eines kleinen Piks am Handgelenk und am Hals gibt“, betont der Chefarzt, der seit Beginn seiner Tätigkeit in Senftenberg bereits zehn Patienten im Alter zwischen 75 und 82 Jahren mit dieser Methode behandelt hat, für die eine offene Operation jeweils nicht in Frage gekommen wäre. Die Betroffenen wurden zum Teil von ihren Hausärzten in die Kardiologie überwiesen, kamen aber auch zum Teil über die wöchentliche Herzinsuffizienz-Sprechstunde, die Prof. Dr. Guido Matschuck anbietet. In einem Fall wurde die Mitralklappen-Insuffizienz zufällig bei einem Echokardiogramm in der Senftenberger Notaufnahme festgestellt – und das Team der Kardiologie stand dank des erweiterten Leistungsspektrums sofort mit Rat und einem ausklügelten und fachkompetenten Behandlungsplan zur Seite.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Langzeiterfolg nach einem Jahr</strong></span></h2><p><span style="text-align:start;">Die meisten Patienten spüren entweder sofort oder bei der ersten Belastung, etwa dem ersten Aufstehen aus dem Krankenhausbett, eine Verbesserung. „Der Erfolg wird innerhalb eines Jahres immer noch besser. Denn das Implantat arbeitet die ganze Zeit an einem Reverse Remodelling“, sagt der Chefarzt. Durch die ungebührliche Belastung ist das Herz der Patienten umgebaut. Wenn die Spange den Zug vom Klappenring nimmt, kann die Klappe und damit das gesamte Herz wieder normal arbeiten und sich erholen. „Das endgültige Ergebnis sieht man nach einem Jahr“, so Dr. Matschuck. „Ein Doppelanker mit doppeltem Gewinn.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Mitralklappe,Herzinsuffizienz,kardiologie,herz,Neue Behandlung]]></category>
            <pubDate>Sat, 19 Aug 2023 11:58:20 +0200</pubDate>
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