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                    <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 14:17:19 +0100</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Eine Herzklappe verändert die Lausitz</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/eine-herzklappe-veraendert-die-lausitz/</guid><pp:caseid>730365</pp:caseid><pp:subtitle>Schonend, präzise, lebensrettend: Sana-Herzzentrum Cottbus erreicht einen Meilenstein der modernen Herzmedizin</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e8fb2c95b5dd09d7291b5a37748652a17"><span style="color:#999999;"><strong>6.000. TAVI-Klappe implantiert:</strong><span>&nbsp;</span>Ein medizinischer Meilenstein für Brandenburg und ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Sana-Herzzentrums Cottbus – mit beeindruckender Erfolgsbilanz und schnell erholtem Patienten.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e454692a6094b827ae5ab9b97a65f1724"><span style="color:#999999;"><strong>Modernste Herzmedizin:</strong><span>&nbsp;</span>Minimalinvasive TAVI ersetzt die belastende OP am offenen Herzen – präzise, schonend und mit jahrzehntelanger Expertise des interdisziplinären Teams.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e552f4d1f45d5015d3d187c0fc9a0a772"><span style="color:#999999;"><strong>Europäisches Spitzenzentrum:</strong><span>&nbsp;</span>Über 600 TAVI-Prozeduren pro Jahr, internationale Trainingsprogramme und eine Versorgungskette auf höchstem Niveau machen Cottbus zu einer führenden Adresse der modernen Herzmedizin.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Es ist ein Meilenstein in der Geschichte der modernen Herzmedizin in Brandenburg: Im Sana-Herzzentrum Cottbus wurde jetzt die 6.000. TAVI-Klappe implantiert. Eine Leistung, der die führende Rolle des Hauses in der Herzgesundheit eindrucksvoll bestätigt.&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Patient dieser Jubiläums-OP ist der 74-jährige Hans Starick aus Werben. Nur wenige Stunden nach dem minimalinvasiven Eingriff war er wieder mobil und bereits nach drei Tagen so stabil, dass er nach Hause entlassen werden konnte. „Ich fühle mich gut“, sagt er mit sichtbar großer Erleichterung nur Augenblicke nach der Implantation.&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Warnsignale unterschätzt</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Wie viele Betroffene hatte Hans Starick die Symptome einer verengten und verkalkten Aortenklappe falsch eingeordnet. Atemnot, Leistungsknick und das Gefühl, schneller zu ermüden, schob er auf sein Alter und seinen bewegten Alltag als Taxifahrer. Erst eine verkehrsmedizinische Routineuntersuchung führte ihn zum Kardiologen – und direkt in das Sana-Herzzentrum Cottbus. Dort bestätigte sich die Diagnose: Die Aortenklappe schloss nicht mehr richtig. Das Blut floss zurück in die linke Herzkammer und das Risiko für eine Herzschwäche war bereits deutlich erhöht - so die Diagnose.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4cd3c19b-3052-468e-bfbf-145f237e9dbf/1920_dsc00104_bearb.jpg?86871"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Liebevoll und professionell bereitet das OP-Team Hans Starick auf die Implantation seiner neuen Herzklappe im Hybrid-OP des Sana-Herzzentrum Cottbus vor.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4cd3c19b-3052-468e-bfbf-145f237e9dbf/dsc00104_bearb/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>TAVI: 45 Millimeter, die das Leben verändern</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Früher bedeutete diese Diagnose: Operation am offenen Herzen - Austausch der Aortenklappe. Für viele ältere oder schwerkranke Patienten war dieses Verfahren kaum vertretbar. Zu hoch war das Risiko für Komplikationen. Die TAVI-Methode hat das grundlegend verändert. Über die Leistenarterie wird eine zusammengefaltete Ersatzklappe zum Herzen geführt und millimetergenau platziert – schonend, präzise und unter leichter Sedierung.&nbsp;</span><br><span>45 Millimeter – so groß ist die TAVI Klappe in der Regel – die im entscheidenden Moment über Lebensqualität und Zukunft entscheiden. &nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>15 Jahre Erfahrung</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Seit 2010 wird die TAVI-Methode in Cottbus angewendet. Chefarzt Dr. Axel Harnath lernte das Verfahren direkt beim Erfinder, Prof. Alain Cribier, und brachte das Wissen gemeinsam mit Herzchirurgen, OP-Pflege, Kardiotechnik und Kardioanästhesie nach Cottbus. Der erste Eingriff dauerte zweieinhalb Stunden, heute liegt die reine Implantationszeit bei 30 Minuten – und das Team führt bis zu vier dieser Prozeduren täglich&nbsp; durch.</span></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Teamarbeit auf aller höchstem Niveau</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Die Jubiläums-OP ist ein Symbol für gelebte Spitzenmedizin. Im Hybrid-OP des Cottbuser Herzzentrums greifen alle Abläufe ineinander, jeder Handgriff sitzt. „6.000-mal TAVI schafft man nur gemeinsam“, sagt Chefarzt Dr. Axel Harnath und verweist auf das Zusammenspiel von Kardiologie, Herzchirurgie, Pflege, Kardiotechnik und Anästhesie. Auch das neue Fast-Track-Verfahren – von dem auch Hans Starick profitiert hat – zeigt, wie modern die Versorgung im Cottbuser Herzzentrum inzwischen ist: Direkte Rückverlegung auf die Normalstation, frühe Mobilisation, kürzere Liegezeiten, schnellere Erholung. In der Spitzenklinik fürs Herz gelebte Praxis.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6ae86acc-eaf6-4e52-9d3d-30335aee44ad/1920_dsc00234_bearb.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Ein finaler Blick, dann die Gewissheit: Die neue Klappe sitzt an Ort und Stelle. Mit geübten Handgriffen wird sie entfaltet und beginnt sofort mit ihrer Arbeit. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6ae86acc-eaf6-4e52-9d3d-30335aee44ad/dsc00234_bearb/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Europas führendes Zentrum im Herzen der Lausitz</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Heute zählt das Sana-Herzzentrum Cottbus zu den leistungsstärksten TAVI-Zentren Europas. Mehr als 600 minimalinvasive Klappenimplantationen pro Jahr, jahrzehntelange Expertise, internationale Trainingsprogramme und eine Versorgungskette von Pflege, Therapie und Behandlung, die höchsten Qualitätsansprüchen folgt, zeichnen das Zentrum aus. „Die TAVI-Methode ist eine der bedeutendsten Entwicklungen der interventionellen Kardiologie dieses Jahrhunderts“, sagt der Chefkardiologe der gleichzeitig einer von nur 10 Ausbildern dieser Methode in Deutschland ist. „Dass Kollegen weltweit berichten, sie hätten die Methode bei uns in Cottbus gelernt, macht uns stolz.“</span></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Jubiläum mit Strahlkraft</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Für Hans Starick bedeutet die 6.000. TAVI nicht nur eine neue Herzklappe – sondern neue Energie für seinen Alltag, seine Familie und seinen Beruf. Für das Cottbuser Herzzentrum ist sie ein Signal im 30. Jubiläumsjahr: Herzmedizin auf höchstem Niveau mitten in der Lausitz – zuverlässig, erfahren und menschlich.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;">&nbsp;</p><p><span style="color:#999999;"><span><strong>Über das Sana-Herzzentrum Cottbus</strong></span></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span style="color:#999999;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus im Herzen der Lausitz bietet medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Qualitätslevel. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Seit der ersten Operation am offenen Herzen am 7. Juni 1995 erbringt ein interdisziplinäres Team Tag für Tag Herzmedizin auf europaweitem Spitzenniveau.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span style="color:#999999;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist nicht nur ein Krankenhaus in der Versorgungslandschaft. Es ist der Geburtsort der modernen Herzmedizin in Brandenburg. Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg am 7. Juni 1995 haben interdisziplinäre Teams tausenden Patienten geholfen.<span> </span>Mehr als 100.000 behandelte Patienten, eines der leistungsstärksten TAVI-Zentren in Europa, mehrfach ausgezeichnet als beste Kardiologie im Land Brandenburg, ausgezeichnet als beste Herzchirurgie in Deutschland, höchste Weiterempfehlungsquote aller Herzzentren. Alle diese Fakten stehen für die außergewöhnliche Leistung, die hier seit mehr als 30 Jahren erbracht wird.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><span style="color:#999999;"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,herzmedizin,kardiologie,herzchirurgie,wissen fuer herz,Herzzentrum,newsroom,TAVI,minimalinvasiv,herz,Herzklappenersatz]]></category>
            <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 14:17:19 +0100</pubDate>
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                        <title>Mit Mini-Schnitt zur Herzklappe: Pionier aus Dresden schult Ärzte aus aller Welt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mit-mini-schnitt-zur-herzklappe-pionier-aus-dresden-schult-aerzte-aus-aller-welt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mit-mini-schnitt-zur-herzklappe-pionier-aus-dresden-schult-aerzte-aus-aller-welt/</guid><pp:caseid>631455</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Prof. Dr. med. Utz Kappert ist Herzchirurg und leitet seit 2019 das Zentrum für minimalinvasive Herzchirurgie am Herzzentrum Dresden Universitätsklinik. Darüber hinaus engagiert sich der Facharzt mit seinem Team in der Forschung und entwickelt eine schonende Therapieoption zur Behandlung von Herzklappenfehlern, dem Aortenklappenersatz. Mehrere Hundert Patienten wurden in Dresden mit seinem innovativen Verfahren zur Behandlung einer defekten Herzklappe versorgt und in die Studie eingeschlossen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Die jüngsten </span><a href="https://www.mdpi.com/2077-0383/13/4/985" target="_blank"><span>Ergebnisse</span></a><span> von Prof. Dr. med. Utz Kappert und seinem Team sind kürzlich im renommierten Journal of Clinical Medicine publiziert worden. Die Daten zeigen, dass ein konventioneller Ersatz der Aortenklappe über einen kleinen Schnitt an der rechten Seite des Brustkorbs zu genauso guten Ergebnissen führt wie die Operation mit teilweiser Eröffnung des Brustbeins. Er ist jedoch wesentlich weniger belastend für die Patienten und kosmetisch nahezu nicht sichtbar.</span></p><h2><span>Schonendes Verfahren bringt viele Vorteile für Patienten</span></h2><p><span>Prof. Dr. med. Utz Kappert erklärt: „Die Vorteile des schonenden Eingriffs liegen auf der Hand. Die Patienten haben nur einen kleinen etwa vier bis sechs Zentimeter großen Schnitt an der rechten Brustseite, brauchen weniger Transfusionen, verbringen weniger Zeit auf der Intensivstation und können schneller aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die Erholungszeit ist somit wesentlich kürzer. Zudem ist das Risiko für Wundheilungsstörungen bei diesem schonenden Zugang geringer als beim Zugang über die teilweise Eröffnung des Brustbeins. Die kleine Narbe befindet sich seitlich am Brustkorb und ist somit kaum sichtbar.“ Das Team der Herzchirurgie in Dresden hat sich mit der Entwicklung und Verfeinerung der Methode international einen Namen gemacht.&nbsp;</span></p><p><span>Die chirurgische Prozedur ist mittlerweile so ausgereift, dass Herzchirurgen sie sehr gut reproduzieren können. Jeder Schritt ist standardisiert. Allein am Herzzentrum Dresden Universitätsklinik beherrschen vier Spezialisten den Eingriff. Die Erfahrung der Ärzte in Dresden ist damit sehr groß. Im Jahr 2023 haben die Herzchirurgen am Herzzentrum Dresden Universitätsklinik mehr als 350 Aortenklappen mit dieser Methode operiert. Zusammen mit einem weiteren schonenden Eingriff – der sogenannten Transkatheter-Aortenklappen-Implantationen (TAVI) mit Zugang über die Oberschenkelarterie in der Leiste – therapieren die Mediziner am Herzzentrum Dresden Universitätsklinik mehr als 95 Prozent der Aortenklappen minimalinvasiv oder interventionell. Damit ist das Dresdner Herzzentrum in Deutschland und auch international führend.</span></p><h2><span>Aus Dresden in die ganze Welt</span></h2><p><span>In der Fachwelt ist die hohe Expertise der Herzchirurgen des Herzzentrums Dresden Universitätsklinik inzwischen weit über Sachsen hinaus bekannt. Mediziner aus rund 80 Kliniken waren schon im Zentrum für minimalinvasive Herzchirurgie in Dresden vor Ort, um die Methode zu erlernen. Erst kürzlich kam ein sechsköpfiges Team von Herzspezialisten aus Wien nach Dresden. Die Mediziner lobten die Methode unisono: „Wir sind überzeugt! Man versteht die Technik am besten, wenn man sieht, wie das Dresdner Team die Methode im operativen Alltag lebt.“ Prof. Dr. med. Utz Kappert und sein Team sind darüber hinaus auch im In- und Ausland unterwegs, um die eigene Expertise an andere Kliniken weiterzugeben.&nbsp;</span></p><p><span>Anfang des Jahres waren die Mediziner zum Beispiel im Houston Methodist DeBakey Heart & Vascular Center in Houston/Texas, einem der renommiertesten Herzzentren der USA. Professor Dr. med. Utz Kappert erklärt dazu: „Mir ist es wichtig, dass möglichst viele Herzpatienten nach aktuellem Stand der Forschung und mit wenig belastenden Eingriffen behandelt werden können. Bei Sana, aber auch in anderen Kliniken.“ So macht der Mediziner die nächste Generation der Herzchirurgen fit für die Zukunft, es ist erst der Anfang.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/herzzentrum-dresden/medizin-pflege/herzchirurgie" target="_blank"><span>Mehr Informationen zum Herzzentrum Dresden Universitätsklinik.</span></a></p><p><i>Das Thema wurde von Bild.de aufgegriffen: &nbsp;</i><a href="https://www.bild.de/leben-wissen/medizin/herzklappen-op-neue-schonende-methode-am-herzzentrum-dresden-664de2341e258259cdd328f8" target="_blank"><i>Herzklappen-OP: Neue schonende Methode am Herzzentrum Dresden | Leben & Wissen | BILD.de</i></a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Herzklappenersatz,Dresden,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 13 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Einzigartig zwischen Nürnberg, Jena, Leipzig und Berlin</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/einzigartig-zwischen-nuernberg-jena-leipzig-und-berlin/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/einzigartig-zwischen-nuernberg-jena-leipzig-und-berlin/</guid><pp:caseid>583954</pp:caseid><pp:subtitle>Sana-Herzzentrum Cottbus ist zertifiziertes Mitralklappenzentrum</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span style="text-align:left;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus beweist wieder einmal mehr: Hier sind die Herzen der Menschen in den besten Händen, denn ein Herz kann man doch reparieren. Dank der interdisziplinären Teamarbeit und dem ständigen Wunsch nach medizinischer Exzellenz ist dem Heart-Team, so heißt die ärztliche Arbeitsgruppe über alle Fachdisziplinen hinweg im Cottbuser Herzzentrum um die Leitende Oberärztin der Kardiologie Dr. Kristin Rochor und den Oberarzt der Herzchirurgie Dr. Volker Herwig, nun eine besondere Ehre zu Teil geworden.</span></p><p>&nbsp;</p><h2><span style="color:#2980b9;"><span style="text-align:left;">Einzigartiger Spitzenplatz</span></span></h2><p><span style="text-align:left;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist als einziges Krankenhaus zwischen Nürnberg, Jena, Leipzig und Berlin als Mitralklappenzentrum von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert worden. Mehr als 550 Mal hat das Team aus Kardiologen, Herzchirurgen, Kardioanästhesisten und OP-Pflege eine Mitralklappe inzwischen bereits interventionell versorgt. Und das mit so guten Ergebnissen, dass die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie das Sana-Herzzentrum Cottbus jetzt als Mitralklappen-Zentrum zertifiziert hat.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fe8edd45-f3c5-407f-97e9-2c6a4a87a350/1920_csm--dsc1800-e32989da55.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Die 12 Millimeter große Klammer sorgt dafür, dass die MitralKlappe wieder dicht ist und kein Blut mehr in die Herzkammern zurückfließen kann. So verbessert sich die Lebensqualität für die Betroffenen wieder enorm.</p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/44156056-7965-4025-b982-6cd1093f5ece/-dsc1838.jpg?10000" target="_blank"><span style="text-align:left;">Copyright und Download</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2><span style="color:#2980b9;">Zertifizierungsbericht mit großem Lob</span></h2><p><span style="text-align:left;">„</span><em style="text-align:left;"><i>Die interdisziplinäre Komponente, insbesondere die Selektion der Patienten, die Dokumentation der Heart Team Sitzungen, sowie die Durchführung der Eingriffe erscheint vollumfänglich gemäß der Empfehlung der Fachgesellschaft umgesetzt. Die optimale technische Ausstattung des Hybridlabors sowie die räumliche Nähe der Eingriffsräume zu den Intensivstationen sind gegeben. Es gibt im Hause eine Vergleichsweise hohe Zahl befähigter Mitarbeiter mit interventionellen Echokenntnissen. Die interne Qualitätssicherung und Analyse der Interventionsergebnisse ist sehr gut umgesetzt, die präsentierte Krankenhausmortalität des Zentrums ist vergleichsweise niedrig.</i></em><span style="text-align:left;">“</span><br><strong>Zertifizierungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie</strong></p><p>&nbsp;</p><h2><span style="color:#2980b9;"><strong>MitraClip oft letzte Rettung</strong></span></h2><p><span style="text-align:left;">Eine undichte Herzklappe, die nicht richtig schließt, führt dazu, dass ein Teil des durchgepumpten Blutes wieder zurückfließt. Wenn das passiert, leiden die Patienten unter Luftnot und Wassereinlagerungen und auch Herzrhythmusstörungen können eine Folge sein. Unbehandelt kann eine solche Klappeninsuffizienz das Herz und andere Organe dauerhaft schädigen. Bis vor wenigen Jahren konnte die Mitralklappe ausschließlich mit einem chirurgischen Eingriff versorgt werden. Heute prüft das Heart-Team gemeinsam, ob Patienten, für die eine Operation der Herzklappe zu riskant wäre, für das noch verhältnismäßig junge MitraClip-Verfahren geeignet sind. Wenn ja, dann kommt ein 12 Millimeter kleiner Metallclip zum Einsatz, der von der Leistenvene zum Herzen geführt und an der undichten Herzklappe befestigt wird. Die Klammer verbindet die beiden Segel der Mitralklappe so, dass diese wieder richtig schließt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4c911ff5-3303-44b2-8699-fa140718cc23/1920_csm--dsc1346-dab25f724b.jpg?10000"><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</h3><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Interventioneller Klappenersatz vs. chirurgische Versorgung</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Bis vor wenigen Jahren konnte die Mitralklappe ausschließlich mit einem chirurgischen Eingriff versorgt werden. Und auch heute werden Mitralklappenerkrankungen vorrangig durch die Herzchirurgen versorgt. Dabei nutzt das Herzzentrum sowohl das minimalinvasive Verfahren mit einem kleinen Zugang am seitlichen Brustkorb, als auch den Eingriff am offenen Thorax. „Bei diesen Eingriffen müssen wir das Herz für einige Zeit stilllegen und den Kreislauf über die Herz-Lungen-Maschine führen. Gerade bei hochbetagten Patienten oder bei Menschen mit stark geschwächtem Herzen birgt die Operation ein erhöhtes Risiko in sich“, erklärt Oberarzt Dr. Volker Herwig. Er hat sich als Herzchirurg auf die interventionelle Therapie von Klappenerkrankungen spezialisiert und arbeitet im Team der Kardiologie eng mit der Leitenden Oberärztin Dr. Kristin Rochor zusammen.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Da das interventionelle Verfahren schonend bei schlagendem Herzen erfolgt, ist es für manche Patienten die letzte Hoffnung. „Die MitraClip-Patienten sind handverlesen“, erläutert die erfahrene Kardiologin Dr. Kristin Rochor. „Die kleine Metallklammer bringt den Erkrankten Lebensqualität zurück. Sie können ihren Alltag wieder bewältigen, wieder Treppen steigen, ohne außer Atem zu geraten.“</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,MitraClip,Mitralklappe,Herzklappenersatz,interventionelle Kardiologie,Herzzentrum]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Aug 2022 20:18:00 +0200</pubDate>
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