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                    <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 14:20:31 +0100</pubDate>
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                        <title>Nürnberger Land schockt: weitere Helfer registriert</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/nuernberger-land-schockt-weitere-helfer-registriert/</guid><pp:caseid>735110</pp:caseid><pp:subtitle>Notaufnahme des Krankenhauses Rummelsberg unterstützt das Projekt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Zuwachs für das Projekt „Nürnberger Land schockt“. Zwölf Mitarbeitende der Notaufnahme aus dem Krankenhaus Rummelsberg haben sich erfolgreich als Ersthelfer in der zugehörigen App registriert. „Damit stärken wir die schnelle und qualifizierte Hilfe bei Reanimationen im Landkreis Nürnberger Land“, so Dr. Carsten Kopschina, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin.&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Für die erfolgreiche Registrierung muss neben einem Nachweis hinsichtlich eines medizinischen Berufs auch ein aktueller Basic-Life-Support-Kurs vorliegen, welcher dem Ersthelfer nachgewiesene Kenntnisse in lebensrettender Basisanimation bestätigt. Die Maßnahme zielt darauf an, bei Herz-Kreislauf-Stillstand die Durchblutung lebenswichtiger Organe aufrechtzuerhalten. Beide Nachweise gepaart mit einer Schulung für das Projekt „Nürnberger Land schockt“ sorgen für eine erfolgreiche Registrierung. Die zwölf neuen Ersthelfer aus dem Krankenhaus Rummelsberg stammen allesamt aus der Zentralen Notaufnahme. Dank einer großzügigen Spende von Brigitte Kummerer und der Firma Atlas Taktik by B.U.K. GmbH aus Neunkirchen am Sand konnten alle neu registrierten Helfer mit speziellen Taschen ausgestattet werden. Diese enthalten eine persönliche Schutzausrüstung für den Ernstfall sowie einen Beatmungsbeutel – und ermöglichen den Ersthelfern ein sicheres und effektives Eingreifen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Dr. Carsten Kopschina, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin, betont die Wichtigkeit dieses Engagements: „Jeder zusätzlich registrierte Ersthelfer kann im Ernstfall Leben retten. Unser Ziel ist es, weitere Mitarbeitende für das Projekt zu gewinnen und damit die Versorgung bei Reanimation im gesamten Landkreis Nürnberger Land nachhaltig zu verbessern.“ Im Ernstfall werden registrierte Helfer, die sich in Nähe des Notfalls befinden, über eine App informiert, umso schneller vor Ort zu sein und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. „Prüfen, rufen, drücken und schocken“, sagt Kopschina, „lautet das Motto. Zuerst das Bewusstsein und die normale Atmung kontrollieren, dann einen Notruf absetzen und dann 100 bis 120 Mal pro Minute 5 bis 6 cm tief in der Mitte des Brustkorbs drücken. Falls ein Defibrillator zur Verfügung steht, kann auch dieser zum Schocken eingesetzt werden. Das Wichtigste ist jedoch, dass die Herzdruckmassage durchgeführt wird und diese auch nicht unterbrochen wird.“</span></p><p><span>Das Projekt „Nürnberger Land schockt“ vernetzt medizinisch geschulte Ersthelfer über eine Smartphone-App, um bei Herz-Kreislauf-Stillständen wertvolle Minuten zu überbrücken. Die jüngsten Registrierungen und die Unterstützung durch regionale Spender unterstreichen den starken Zusammenhalt und das gemeinsame Ziel, die Notfallversorgung in der Region weiter auszubauen. Insgesamt sind 400 Helfer in der App registriert. 15 davon entstammen dem Krankenhaus Rummelsberg.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/094ac002-1e8d-4969-aa58-3d5f7366e42f/1920_260203_nbgland_schockt_neue_helfer.jpg?10000"><p><i><span>Ein Teil der neu registrierten Helfer für das Projekt „Nürnberger Land schockt“ am Krankenhaus Rummelsberg um Chefarzt Dr. Carsten Kopschina (rechts im Bild). 15 der 400 registrierten Helfer kommen aus der Rummelsberger Klinik.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/094ac002-1e8d-4969-aa58-3d5f7366e42f/260203_nbgland_schockt_neue_helfer/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;</span><br><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,ZNA,Dr. Carsten Kopschina,Akut- und Notfallmedizin,Zentrale Notaufnahme,Herzstillstand,Ersthelfer]]></category>
            <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 14:20:31 +0100</pubDate>
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                        <title>Der plötzliche Herztod lauert überall - auch an der Supermarktkasse</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/der-ploetzliche-herztod-lauert-ueberall---auch-an-der-supermarktkasse/</link>
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Oktober öffentliches Wiedebelebungstraining im Senftenberger Kaufland&nbsp;</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span><strong>Prüfen. Rufen. Drücken. Mit diesen drei einfachen Schritten kann jeder zum Lebensretter werden, wenn das Herz eines betroffenen stillsteht. Doch dann muss jeder Handgriff sitzen. Der Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses steht auf Platz 3 der häufigsten Todesursachen in Deutschland.&nbsp;&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Mehr als 10.000 Menschenleben könnten jedes Jahr gerettet werden, wenn Laienhelfer wie Familienmitglieder, Freunde, Arbeitskollegen oder Passanten im Falle eines plötzlichen Herzstillstandes sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen helfen würden. Der World Restart a Heart Day rückt dieses wichtige Thema&nbsp;&nbsp;jedes Jahr erneut in den Fokus, um so viele Menschen wie möglich fit in der Reanimation zu machen.&nbsp;&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Leben retten kann so einfach sein</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Das Ziel ist klar: Leben retten – schnell, sicher und für jeden möglich. Genau das möchte auch das Team des Interdisziplinären Zentrums für Intensivmedizin und Anästhesie der Sana Kliniken Niederlausitz vermitteln. „Leben retten ist selbst für Laien kinderleicht, denn es braucht nicht mehr als drei Schritte: Prüfen. Rufen. Drücken. Man kann nichts falsch machen, außer nicht zu helfen“, sagt Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Interdisziplinären Zentrums für Intensivmedizin und Anästhesie in Senftenberg.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Um das zu zeigen, wird das Team gemeinsam mit dem Rettungsdienst Niederlausitz und der DRK-Wasserwacht am 16. Oktober von 13 bis 17 Uhr im Kaufland Senftenberg aktiv sein. Ziel ist es, Passanten Mut zu machen, im Notfall beherzt zu handeln und Leben zu retten.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f684a8bf-0984-4820-bc65-bf3488597d74/1920_projekttaggymnasium_5903.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Auch im Rahmen von Schulprojekttagen engagiert sich das Team der Sana Kliniken Niederlausitz: Weil es kinderleicht ist, ein Leben zu retten, werden die drei wichtigen Schritte - nämlich "Prüfen. Rufen. Drücken." nicht nur bei Aktionen wie im Senftenberger Kaufland, sondern auch im Rahmen von Projekttagen geübt, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f684a8bf-0984-4820-bc65-bf3488597d74/projekttaggymnasium_5903/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Drei Schritte sind einfach lebensrettend</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Wenn plötzlich jemand zusammenbricht, zählt jede Sekunde. Doch viele Menschen zögern aus Unsicherheit. Dabei kann jeder mit drei einfachen Handgriffen helfen – prüfen, ob eine Reaktion oder Atmung vorhanden ist, den Notruf wählen und sofort mit der Herzdruckmassage beginnen. „Wir erklären Passanten, wie sie prüfen können, ob jemand einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hat, wie sie schnell und effektiv Hilfe rufen und was bei einer Herzdruckmassage zu beachten ist“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. Am Aktionstag wird genau das praxisnah demonstriert – mitten im Alltag, zum Zuschauen und Mitmachen. Genau dort wo Senftenberger und Niederlausitzer Tag für Tag unterwegs sind.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Mit dem richtigen Rhythmus zum Reanimationserfolg</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Damit Interessierte das Gelernte direkt ausprobieren können, bringt das Aktionsteam Übungspuppen mit und auch der Rettungsdienst Niederlausitz wird einem Rettungswagen ganz praktisch zeigen, wie es in der Rettungskette weitergeht. So wird theoretisches Wissen schnell zu praktischer Routine. Und weil der richtige Takt entscheidend ist, setzen die Profis auf bekannte Songs als Taktgeber: „Stayin’ Alive“ von den Bee Gees, „Dancing Queen“ von ABBA oder „Biene Maja“ liefern den passenden Beat für die Herzdruckmassage. Der Rhythmus von 100 bis 120 Schlägen pro Minute hilft dabei, dass das Blut in Bewegung bleibt – bis die Profis des Rettungsdienstes Niederlausitz die Reanimation übernehmen können.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Reanimation trainieren und Hemmschwellen senken</span></h2><p><span style="text-align:start;">Der Aktionstag will mehr als Wissen vermitteln – er soll Hemmungen abbauen. Wer einmal selbst gedrückt hat, reagiert im Ernstfall schneller und sicherer. Gerade in einer Region, in der Notärzte oft längere Wege zurücklegen müssen, ist das Wissen um Erste Hilfe und Lebensrettende Sofortmaßnahmen entscheidend. Jede Minute zählt – und jede helfende Hand kann Leben retten.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ca12f8c1-ed22-45e7-aeb5-8411071cdda4/1920_istock-1078162488.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Bevor die Profi-Retter des Rettungsdienstes die Reanimation übernehmen und den Betroffenen in ein Krankenhaus bringen können, ist es wichtig, dass Ersthelfer beherzt eingreifen. Nur mit ihrer Hilfe hat ein betroffener eines Herzstillstandes überhaupt eine Chance zu überleben. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ca12f8c1-ed22-45e7-aeb5-8411071cdda4/istock-1078162488/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Teamwork gegen den plötzlichen Herztod</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Das Team um Dr. Volkmar Hanisch und die Mitaussteller zeigt im Rahmen der Aktion am 16. Oktober 2025 eindrucksvoll, dass Lebensrettung keine Frage des Berufs, des Alters oder der Mobilität&nbsp;&nbsp;ist, sondern des Mutes. Wer am 16. Oktober im Kaufland Senftenberg vorbeikommt, kann selbst aktiv werden – und vielleicht schon morgen zum Lebensretter werden. Denn Leben retten kann jeder – jederzeit und überall. Dafür muss sich jeder nur diese Schritte merken: Prüfen. Rufen. Drücken.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Expertenteam für Gesundheit</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Sana Kliniken Niederlausitz sind die Experten rund um Gesundheit im Süden Brandenburgs. Von zertifiziertem Traumazentrum über Stroke Unit bis hin zu 24/7 Herzkatheter-Rufbereitschaft steht das Team für Notfälle jederzeit bereit.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Wiederbelebung,Wiederbelebungstraining,WorldRestartAHeartDay,Kardiologe,kardiologie,Herzdruckmassage,Herzinfarkt,Herzstillstand,ploetzlicher Herzstillstand,ploetzlicher Herztod,PlötzlicherHerztod,wissen fuer herz]]></category>
            <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:04:50 +0200</pubDate>
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                        <title>Lebensretter werden – gewusst wie!</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/lebensretter-werden--gewusst-wie/</guid><pp:caseid>720962</pp:caseid><pp:subtitle>Gemeinsame Aktion von DRK und Sana Klinikum auf dem  Biberacher Wochenmarkt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Wenn das Herz plötzlich stehenbleibt, zählt jede Minute. Doch was tun im Notfall?</strong></span> <strong>Antworten darauf geben der </strong><a href="https://www.drk-bc.de/" target="_blank"><strong>DRK-Kreisverband Biberach</strong></a><strong> und das </strong><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</strong></a><strong> im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“. Am Samstag, den 20. September, sind Klinikärzte und Mitarbeitende des DRK ab 8 Uhr mit einem Infostand auf dem Biberacher Wochenmarkt vertreten. Dort erfahren Interessierte, wie im Ernstfall jeder zum Lebensretter werden kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ein plötzlicher Herzstillstand kommt oft ohne Vorwarnung: Menschen brechen beim Gehen, Sport oder im Alltag einfach zusammen – reagieren und atmen nicht mehr. Ab diesem Moment zählt jede Minute. Wird sofort mit der Wiederbelebung begonnen, steigen die Überlebenschancen deutlich. Jede Minute ohne Herzdruckmassage verringert die Überlebensrate hingegen um rund zehn Prozent. „Das ist insofern relevant zu wissen, da in Deutschland jährlich mehr als 60.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden. Rund 65 Prozent davon in den eigenen vier Wänden und in den meisten Fällen ohne medizinisch geschulte Person in der Nähe“, verdeutlicht PD Dr. Sebastian Hafner, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie am Biberacher Sana Klinikum. Schätzungen zufolge sterben so etwa 65.000 Menschen jährlich am plötzlichen Herztod – viele davon könnten bei sofortiger Hilfe überleben.</p><p style="text-align:justify;">„Oft ist es das schnelle Handeln von Ersthelfern, das den Unterschied macht und wortwörtlich über Leben und Tod entscheidet“, betont Michael Mutschler, Leiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Biberach e.V. Dennoch trauen sich viele Menschen im Notfall nicht, aktiv zu werden – aus Angst, Fehler zu machen. „Dabei gibt es nur einen Fehler, nämlich nichts zu machen.“</p><h2 style="text-align:justify;">Positive Entwicklung bei der Laienreanimationsquote&nbsp;</h2><p style="text-align:justify;">Positiv ist: Durch gezielte Aufklärungskampagnen steigt die Zahl der Helfenden in Deutschland kontinuierlich. Lag die Quote der Laienreanimation 2010 noch bei rund 16 Prozent, liegt sie heute bereits bei über 50 Prozent. Ein erfreulicher Fortschritt – doch fast die Hälfte der Bevölkerung ist damit immer noch nicht ausreichend vorbereitet. Auch im internationalen Vergleich besteht Verbesserungsbedarf: In Dänemark, Norwegen oder den Niederlanden liegt die Quote zwischen 70 und über 80 Prozent, da dort Kinder bereits in der Schule lernen, wie man im Ernstfall Leben rettet. „Da wollen wir hin – und dafür setzen wir uns ein“, sind sich die Experten von DRK und Sana einig.</p><h2 style="text-align:justify;">Praxisnahe Wissensvermittlung: PRÜFEN. RUFEN. DRÜCKEN.</h2><p style="text-align:justify;">Aufklärung und praxisnahe Wissensvermittlung sind entscheidend, um Hemmschwellen abzubauen und Menschen zum Handeln zu ermutigen: „Nach der positiven Resonanz im letzten Jahr nutzen wir die Woche der Wiederbelebung auch in diesem Jahr, um auf dem Wochenmarkt möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, zu sensibilisieren und zu informieren“, so Manfred Rommel, Kreisausbildungsleiter beim DRK-Kreisverband Biberach. „Für uns ist es eine echte Herzensangelegenheit, den Menschen in der Region zu zeigen, dass Wiederbelebung gar nicht schwer ist“, ergänzt Hafner. <span>Interessierte erfahren am Infostand daher alles rund um das Thema Herzstillstand und Wiederbelebung – vom Erkennen der Symptome bis hin zu den richtigen Handgriffen im Notfall. </span>Dabei hilft die bewährte Formel:</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>PRÜFEN:</strong></span> Ist die Person bewusstlos? Reagiert sie? Atmet sie noch?<br><span><strong>RUFEN:</strong></span> Sofort den Notruf 112 wählen oder eine andere Person darum bitten.<br><span><strong>DRÜCKEN:</strong></span> <span>Die Rettungsleitstelle leitet telefonisch zur Reanimation an, während parallel die Hilfskräfte alarmiert werden. M</span>it beiden Händen fest und schnell in die Mitte des Brustkorbs drücken – mindestens 100 Mal pro Minute, solange bis der Rettungsdienst eintrifft. Bei mehreren Helfenden empfiehlt sich ein Wechsel nach circa zwei Minuten.</p><p style="text-align:justify;">Um das Vorgehen bei einer Herzdruckmassage im Gedächtnis zu verankern, wird es am Infostand praxisnah an einer Reanimationspuppe geübt. Durch dieses Üben werden gleichzeitig Hemmungen abgebaut, sodass sich Laienhelfer im Ernstfall sicherer fühlen und sofort handeln können.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/58e2b8ee-7662-4c99-817b-e886d101cc64/1920_250908_pm_wochederwiederbelebung_lebensretterwerdenndashgewusstwie.jpg?10000"><p><i><span>DRK und Sana sind am Samstag, den 20. September ab 8 Uhr mit einem Stand auf dem Biberacher Wochenmarkt vertreten und informieren ganz praktisch zum Thema plötzlicher Herzstillstand und Reanimation.&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/58e2b8ee-7662-4c99-817b-e886d101cc64/250908_pm_wochederwiederbelebung_lebensretterwerdenndashgewusstwie/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,informationsveranstaltung,Patienteninformation,Patienteninformationsveranstaltung,Aufklaerung,wochederwiederbelebung,Wiederbelebung,Wiederbelebungstraining,Laienreanimation,Reanimation,Reanimationstraining,Herzstillstand,ploetzlicher Herzstillstand,PlötzlicherHerztod,ploetzlicher Herztod,Erste Hilfe,erstehilfe,DRK]]></category>
            <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 14:22:18 +0200</pubDate>
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                        <title>Nürnberger Land schockt: Krankenhaus Rummelsberg unterstützt Initiative</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/nuernberger-land-schockt-krankenhaus-rummelsberg-unterstuetzt-initiative/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/nuernberger-land-schockt-krankenhaus-rummelsberg-unterstuetzt-initiative/</guid><pp:caseid>674777</pp:caseid><pp:subtitle>Gemeinsames Ziel: die Situation nach einem plötzlichen Herzstillstand verbessern</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Krankenhaus Rummelsberg unterstützt als Gründungsmitglied die Initiative „Nürnberger Land schockt“. Durch ein App-gestütztes Ersthelferaktivierungssystem werden vorqualifizierte und geschulte Personen bei den Schlagworten „Reanimationspflichtige Person“, „-Kind“ oder „-Säugling“ im direkten Umkreis des Einsatzortes über die Leitstelle alarmiert – und können so oft schneller als der Rettungsdienst mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen. Damit die Initiative ein Erfolg wird, mobilisieren die Verantwortlichen am Krankenhaus Rummelsberg die eigene Belegschaft!</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span style="background-color:white;">Wir mussten keine Sekunde überlegen, ob wir bei diesem Projekt mit dabei sind", erklärt Geschäftsführer Frank Stauch. "Wir haben an der Klinik über 850 potentielle Lebensretter, die zum größten Teil bereits über die entsprechende Qualifizierung verfügen. Gemeinsam setzen wir uns für das Hauptziel der Kampagne ein, nämlich die Verbesserung des Überlebens nach plötzlichem Herzstillstand im Nürnberger Land. Es würde mich daher sehr freuen, wenn sich möglichst viele Mitarbeitende unserer Klinik registrieren und Teil der Initiative werden“, so Stauch, der auch sagt: „Wir werden auch unsere Geschäftspartner bitten, ihren Teil dazu beizutragen, dass ein flächendeckendes Netzwerk an öffentlich zugänglichen AED-Geräten im Nürnberger Land entsteht und stetig ausgebaut wird." Darüber hinaus soll ein Systems zur Ersthelferaktivierung gemäß den Leitlinienempfehlungen des Europäischen Rates für Wiederbelebung initiiert, die Bevölkerung hinsichtlich des Themas "Plötzlicher Herztod" sensibilisiert und niederschwellige Trainingsprogramme in Wiederbelebung in der Bevölkerung verankert werden.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span style="background-color:white;"><strong>Wie man als Einzelner die Initiative unterstützen kann</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span style="background-color:white;">Wer sich als Lebensretter registrieren möchte, sollte sich zuerst die App "Lebensretter 3.0" herunterladen und den Leitstellenbereich Nürnberg auswählen. Als nächstes kann man Nachweise zur Vorqualifikation hochladen, Fortbildungen besuchen oder eine Online-Schulung (Inhalte: Spezifische Einweisung auf das System „Region der Lebensretter“, konkrete Umsetzung im Bereich der ILS Nürnberg, Rechte, Versicherung und Verhalten am Einsatzort und die Einweisung in die im Projekt verwendeten AED-Geräte) besuchen. Anschließend ist man freigeschaltet in der App. Im Ernstfall werden die qualifizierten Ersthelfer in unmittelbarer Nähe zum Unfallort benachrichtigt. Sollte die Unterstützung als Ersthelfender nicht möglich sein, kann die Einsatzbereitschaft in der App entsprechend eingestellt oder Alarmierungen abgelehnt werden. Die Ersthelfenden handeln im Rahmen des Projekts und sind auch darüber versichert.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span style="background-color:white;"><strong>Wer ist alles mit dabei?</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span style="background-color:white;">Zusammen mit der GesundheitsregionPlus Nürnberger Land in Person von Katharina Eichenmüller, Landrat Armin Kroder, Marc Gistrichovsky von der ILS konnte Anfang Oktober&nbsp;<span> </span>der Startschuss erfolgen. Beim Pressetermin im Landratsamt waren Vertreter der Hilfsorganisationen vor Ort, allen voran das Bayerische Rote Kreuz (Kreisverband Nürnberger Land), der ASB RV Jura, der ASB Nürnberger Land, der Kreisfeuerwehrverband, das Krankenhaus Rummelsberg und die Krankenhäuser aus dem Nürnberger Land.&nbsp;</span></p><p><span style="background-color:white;">Weitere Informationen gibt es im Internet unter&nbsp;</span><a href="https://nuernbergerland-schockt.de/" target="_blank"><span style="background-color:white;"><span style="padding:0cm;">nuernbergerland-schockt.de</span></span></a><span style="background-color:white;">. Die nächsten Online-Schulungen finden am 23. Oktober, 14. November und 5. Dezember 2024 jeweils um 17 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt über die Website der Initiative.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b67a48df-3100-42b1-a281-bbec4b167b14/1920_241011-pressebild-nuernbergerland-schockt.jpg?10000"><p><i><span>Eine starke Allianz, um die Situation nach einem plötzlichen Herzstillstand im Nürnberger Land zu verbessern: die Gründungsmitglieder der Initiative „Nürnberger Land schockt“ um Landrat Armin Kroder (mit gelber Weste).</span></i></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/b67a48df-3100-42b1-a281-bbec4b167b14/241011-pressebild-nuernbergerland-schockt.jpg?10000" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 360 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie (210 Betten), Neurologie (60 Betten), Innere Medizin (30 Betten) und Geriatrische Rehabilitation (60 Betten) weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 12.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter <a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de">www.krankenhaus-rummelsberg.de</a></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich mehr als drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.&nbsp;</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Herzstillstand,Ersthelfer,Leitstelle,Nuernberg]]></category>
            <pubDate>Fri, 18 Oct 2024 09:49:36 +0200</pubDate>
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                        <title>Plötzlicher Herzstillstand: Leben retten in drei Schritten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ploetzlicher-herzstillstand-leben-retten-in-drei-schritten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ploetzlicher-herzstillstand-leben-retten-in-drei-schritten/</guid><pp:caseid>652545</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ein gesundes Herz schlägt durchschnittlich 100.000 Mal pro Tag und bis zu drei Milliarden Mal im Laufe des gesamten Lebens. Doch etwa alle sieben Minuten bleibt in Deutschland plötzlich ein Herz stehen. Etwa 65.000 Menschen in Deutschland sterben jedes Jahr am plötzlichen Herztod. Dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. </strong></span><a href="https://dzhk.de/erkrankungen/ueberblick/ploetzlicher-herztod" target="_blank"><span><strong>DZHK</strong></span></a><span><strong> zufolge entspricht das ungefähr 20 Prozent aller durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachten Todesfälle.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Im Achtelfinale der Fußball-EM 2024 spielte Deutschland gegen Dänemark. Mit von der Partie war </span><a href="https://www.swp.de/sport/fussball-em-2024-erst-herzstillstand-jetzt-em-achtelfinale-die-unglaubliche-geschichte-des-christian-eriksen-74099827.html" target="_blank"><span>Christian Eriksen</span></a><span>, der erst vor drei Jahren während eines Spiels einen Herzstillstand erlitten hatte und wiederbelebt werden musste. Am 16. Juni 2024 sprintete der Däne über den Platz als sei dieser lebensbedrohliche Vorfall nie passiert. Das Beispiel zeigt zum einen, dass auch junge und sportliche Menschen aus dem Nichts einen Herzstillstand erleiden können. Zum anderen belegt der Fall Eriksen, wie wichtig die sofortige Reanimation ist.</span></p><h2><span>Notfall tritt ohne Vorwarnung ein</span></h2><p><span>Beim plötzlichen Herztod handelt es sich um eine Notfallsituation, die ohne Vorwarnung bei Personen auftritt, die 24 Stunden vorher vermeintlich noch gesund waren. Das Krankheitsbild ist dabei keineswegs einheitlich. Viele Herzleiden können die Ursache für das Kammerflimmern sein, das dem Kreislaufkollaps mit Herzstillstand vorausgeht. Die häufigste Ursache ist eine koronare Herzkrankheit (KHK), aber auch Erkrankungen der Herzklappen oder angeborene Herzfehler können zum plötzlichen Herztod führen.</span></p><p><span>Zur Vorbeugung sind regelmäßige Untersuchungen wichtig. So lassen sich möglicherweise unentdeckte Erkrankungen frühzeitig identifizieren. Das Risiko steigt mit dem Alter, da Senioren auch häufiger unter Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems leiden. Männer sind gefährdeter als Frauen.</span></p><h2><span>Bei Herzstillstand zählt jede Minute</span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a9213614-0041-4292-82ed-0574c11c83d6/1920_infografikherzinfarkt.jpg?18200"><p><span>Nicht in allen Fällen, aber oft lässt sich der Herztod durch frühzeitige Diagnose und Therapie vermeiden. Die folgenden </span><a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/ploetzlicher-herztod/fakten-ploetzlicher-herztod" target="_blank"><span>Symptome</span></a><span> muss jeder ernst nehmen:</span></p><ul><li><span>Brustschmerzen (Angina pectoris) und/oder Luftnot</span></li><li><span>Herzrasen mit Einschränkung der Belastbarkeit</span></li><li><span>Hartnäckiges Herzstolpern</span></li><li><span>Kurze Bewusstlosigkeit</span></li><li><span>Schwindelanfälle, drohende Bewusstlosigkeit</span></li></ul><p><span>Bei plötzlich einsetzenden starken Schmerzen – im Brustkorb, hinter dem Brustbein, zwischen den Schulterblättern, im Oberbauch, Ausstrahlung in Arm, Hals oder Kiefer –, die länger als fünf Minuten anhalten und sich in Ruhe nicht bessern, muss sofort der Notarzt (112) alarmiert werden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5fe44de9-27c2-4e56-a127-bcb87e0595eb/1920_infografikprufen-rufen-drucken.jpg?20659"><p><span>Bricht die Person bewusstlos zusammen, sind drei Dinge wichtig: </span><a href="https://www.einlebenretten.de/" target="_blank"><span>PRÜFEN, RUFEN, DRÜCKEN</span></a><span>. Ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED) kann zum Einsatz kommen, wenn mindestens zwei Helfer anwesend sind und bekannt ist, wo sich in unmittelbarer Umgebung ein Gerät befindet. Es ist sehr wichtig, dass ein Helfer die Herzdruckmassage weiter durchführt, während der andere den AED holt und anbringt. Das Gerät analysiert die Herztätigkeit des Patienten und gibt an, ob ein Schock notwendig ist. Ist dies der Fall, stellt der AED den Sinusrhythmus des Herzens durch die Elektroschocks wieder her. Weiterführende </span><a href="https://www.gesundheitsinformation.de/wie-benutzt-man-einen-automatisierten-externen-defibrillator-aed.html" target="_blank"><span>Erklärungen</span></a><span> zum richtigen Einsatz von AEDs bietet zum Beispiel das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auf der Seite Gesundheitsinformationen.de. Viele öffentliche Plätze und Gebäude sind mit AEDs ausgestattet. Der genaue Ort ist durch ein grünes Hinweisschild mit Herz-Symbol gekennzeichnet. Der Verein </span><a href="http://definetz.online/1" target="_blank"><span>Definetz</span></a><span> stellt eine Karte mit AED-Standorten zur Verfügung, die regelmäßig aktualisiert wird.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Herzstillstand,Herzinfarkt,Reanimation,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 16 Sep 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>HerzTag mit Vorträgen und Führungen in Senftenberg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/herztag-mit-vortraegen-und-fuehrungen-in-senftenberg/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herztag-mit-vortraegen-und-fuehrungen-in-senftenberg/</guid><pp:caseid>612049</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>• </span><strong>Kostenfreier Aktionstag am 29. November 2023 von 14 bis 17 Uhr in den Sana Kliniken Niederlausitz</strong></p><p><span>• </span><strong>Chefarzt-Vorträge zu Herzstillstand, Ursachen und Therapiemöglichkeiten Koronarer Herzkrankheit</strong></p><p><span>• &nbsp;</span><strong>Führungen durch OP, Herzkatheterlabor und Funktionsdiagnostik</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Senftenberg.</strong> Einblicke in die Welt der Kardiologie bieten die Sana Kliniken Niederlausitz an diesem Mittwoch, 29. November 2023, im Krankenhaus in Senftenberg. Von 14 bis 17 Uhr erwarten Besucher Fachvorträge und Führungen.</p><p>Im Barbarafoyer referiert Professor Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie in Senftenberg, zunächst über folgende Themen:</p><ul><li>Herzstillstand – Was ist das? Sind nur herzkranke Menschen gefährdet? Welche Warnsignale gibt es und was tue ich im Notfall?</li><li>Ursachen der Koronaren Herzkrankheit – Ein Überblick über Herzinfarkt, Herzschwäche, Rhythmusstörungen, Klappenerkrankungen und Herzmuskelentzündungen</li><li>Therapie der Koronaren Herzkrankheit - Wie kann man sie vermeiden und behandeln? Welche Möglichkeiten bieten Medikamente, Ablationen und Defibrillator?</li></ul><p>Nach den Vorträgen haben Interessierte jeweils die Möglichkeit, Fragen zu stellen.</p><p>Im Anschluss bieten Mitarbeitende der Sana Kliniken Niederlausitz bei Führungen durch den Hybrid-Operationssaal, das Herzkatheterlabor und die Funktionsdiagnostik interessante Einblicke in die Welt der Kardiologie.</p><p>Der HerzTag bildet den Höhepunkt der diesjährigen Herzwochen, die im November bundesweit unter dem Motto „Herzkrank? Schütze dich vor dem Herzstillstand“ liefen. Jährlich sterben rund 65.000 Menschen an einem Herzinfarkt. Häufige Ursache ist eine Koronare Herzerkrankung, wodurch die Gefäße, die das Herz versorgen verengt und verkalkt sind. „Viele Faktoren können Patienten und Patientinnen selbst beeinflussen und damit ihrem Herzen Gutes tun“, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck, warum dem Team der Sana Kliniken Niederlausitz Aufklärung und Prävention am Herzen liegen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f7c6f9ee-b4b2-413f-b81d-e5d41cb48eb3/1920_guido-matschuck-6076.jpg?10000"><p><span>Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck führt zum großen SKN-HerzTag am 29. November mit spannenden Vorträgen durch das Programm.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f7c6f9ee-b4b2-413f-b81d-e5d41cb48eb3/guido-matschuck-6076/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Herztag2023,Kardiologe,kardiologie,Herzstillstand]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Nov 2023 11:08:36 +0100</pubDate>
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                        <title>HerzTag zeigt Welt der Kardiologie in Senftenberg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/herztag-zeigt-welt-der-kardiologie-in-senftenberg/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herztag-zeigt-welt-der-kardiologie-in-senftenberg/</guid><pp:caseid>607767</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>• </span><strong>kostenfreier Aktionstag am 29. November 2023, 14 bis 17 Uhr, in den Sana Kliniken Niederlausitz</strong></p><p><span>• </span><strong>Vorträge zu Herzstillstand, Ursachen Koronarer Herzkrankheiten und deren Therapie</strong></p><p><span>• &nbsp;</span><strong>Führungen durch Hybrid-OP, Herzkatheterlabor und Funktionsdiagnostik</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i>Mit dem HerzTag am 29. November 2023 setzen die Sana Kliniken Niederlausitz ein Zeichen für Prävention und Aufklärung rund um Herzkrankheiten und ihre Folgen. Von 14 bis 17 Uhr können Besucher an dem kostenfreien Aktionstag am Krankenhausstandort Senftenberg hochmoderne Medizin hautnah erleben und an interessanten Fachvorträgen mit dem Chefkardiologen Prof. Dr. Guido Matschuck teilnehmen.</i></p><p>„Die Aufklärung über Herzkrankheiten und Symptome, bei denen Betroffene hellhörig werden sollten, liegen uns sehr am Herzen“, sagt Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Kardiologie der Sana Kliniken Niederlausitz. In Deutschland sterben jährlich rund 65.000 Menschen an einem Herzinfarkt. Die Ursachen für den plötzlichen Herzstillstand sind dabei vielfältig. Besonders häufig liegt eine Koronare Herzerkrankung, also eine Verengung und Verkalkung der Herzkranzgefäße, vor. Schätzungen zufolge sind rund sechs Millionen Menschen bundesweit davon betroffen.</p><p>Prävention für das Team der Kardiologie eine echte Herzensangelegenheit. „Viele Faktoren können Patienten und Patientinnen selbst beeinflussen und damit ihrem Herzen Gutes tun“, erklärt der Chefkardiologe und betont: „Wir verfügen in Senftenberg über hervorragende Möglichkeiten zur Diagnose und wenden innovative Verfahren bei der Therapie vielfältiger Herzerkrankungen an.<span>&nbsp; </span>Dadurch und durch die enge Kooperation mit dem Sana Herzzentrum Cottbus können wir Betroffenen wohnortnah eine umfassende Betreuung und optimale Behandlung bieten.“</p><p>Wie moderne Kardiologie in den Sana Kliniken Niederlausitz funktioniert und was medizinisch heute möglich ist, erfahren Besucher beim HerzTag im Barbarafoyer im Krankenhaus Senftenberg, der um 14 Uhr beginnt. Die Teilnahme an dem Aktionstag ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.</p><p>Auf dem Programm stehen drei kurze Vorträge mit Prof. Dr. Guido Matschuck:</p><p><strong>14:10 – 14:40 Uhr: Herzstillstand</strong> – Was ist das? Sind nur herzkranke Menschen gefährdet? Welche Warnsignale gibt es und was tue ich im Notfall?</p><p><strong>14:40 – 15:10 Uhr: Ursachen der Koronaren Herzkrankheit </strong>– Ein Überblick über Herzinfarkt, Herzschwäche, Rhythmusstörungen, Klappenerkrankungen und Herzmuskelentzündungen</p><p><strong>15:10 – 15:40 Uhr: Therapie der Koronaren Herzkrankheit – </strong>Wie kann man sie vermeiden und behandeln? Welche Möglichkeiten bieten Medikamente, Ablationen und Defibrillator?</p><p>Nach den Vorträgen haben Interessierte die Möglichkeit, Fragen zu stellen, bevor es in kleineren Gruppen auf Tour in die Welt der Kardiologie geht. Erfahrene Mitarbeitende der Sana Kliniken Niederlausitz führen Besucher durch den Hybrid-Operationssaal, zeigen das Herzkatheterlabor und die Möglichkeiten der Funktionsdiagnostik. Diese drei Bereiche spielen intensiv zusammen, wenn es darum geht, Patienten mit einem Herzstillstand schnellstmöglich zu helfen. „Wenn das Herz plötzlich stillsteht, zählt jede Minute. Denn ohne die Arbeit des Herzens werden lebenswichtige Organe nicht mehr mit Sauerstoff versorgt“, betont Prof. Dr. Guido Matschuck.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/97ac343e-5223-4801-ab22-4a0a716eaf43/1920_img-7652.jpeg?10000"><p><span>Moderne Kardiologie im Herzkatheterlabor: Prof. &nbsp;Dr. Guido Matschuck (re) und sein Team im Einsatz. Das Herzkatheterlabor kann zum Herztag besichtigt werden.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/97ac343e-5223-4801-ab22-4a0a716eaf43/img-7652/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Herztag,kardiologie,Herzstillstand,Patientenveranstaltung]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Nov 2023 10:12:31 +0100</pubDate>
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                        <title>Informationsabend: Schütze dich vor dem Herzstillstand</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/informationsabend-schuetze-dich-vor-dem-herzstillstand/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/informationsabend-schuetze-dich-vor-dem-herzstillstand/</guid><pp:caseid>605227</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Am 22. November referieren Chefarzt Dr. Torsten Schwalm und Oberarzt Dr. Mathis Jaskulsky anlässlich der Herzwochen im Bürgerhaus Hürth. Themen werden Herzrhythmusstörungen und der plötzliche Herztod sein.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Für Mittwoch, 22. November, lädt das Sana-Krankenhaus Hürth Interessierte zwischen 17.30 Uhr und 20 Uhr (Einlass ab 17.00 Uhr) zum Informationsabend „Herzkrank? Schütze dich vor dem Herzstillstand“ ins Bürgerhaus Hürth, Friedrich-Ebert-Straße 40, 50354 Hürth, ein. Das Thema ist in diesem Jahr Motto der Herzwochen, zu denen die Deutsche Herzstiftung jedes Jahr im November aufruft. Um Anmeldung wird gebeten an kardiologie-huerth@sana.de oder telefonisch unter 02233 594-336.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/cedb1815-63a7-4a82-b567-100ef88761c9/1920_drtorstenschwalm.jpg?16594"><p><i>Dr. Torsten Schwalm ist Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin &nbsp;im Sana-Krankenhaus Hürth und referiert am 22. November gemeinsam mit dem Leitenden Oberarzt Dr. Mathis Jaskulsky im Rahmen der von der Deutschen Herzstiftung ausgerufenen Herzwochen.</i><br><i>Foto </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/cedb1815-63a7-4a82-b567-100ef88761c9/drtorstenschwalm/" target="_blank"><i>herunterladen</i></a></p><p><span>Dr. Torsten Schwalm, Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin am Sana-Krankenhaus Hürth, leitet den Abend mit dem Vortrag „Formen von Herzrhythmusstörungen“ ein. Der Leitende Oberarzt Dr. Mathis Jaskulsky spricht anschließend über „Auslöser und Warnsignale des plötzlichen Herztodes“ und Dr. Schwalm referiert dann noch über „Vermeidung des plötzlichen Herztodes und Vorbeugung mit einem Defibrillator“. Zwischen den Vorträgen und im Anschluss wird ausreichend Zeit für Fragen sein.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Laut aktuellem Herzbericht ist die koronare Herzkrankheit (KHK) mit mehr als 550.000 vollstationären Krankenhausaufnahmen und über 120.000 Sterbefällen die Herzerkrankung mit der höchsten Sterblichkeit und der höchsten Krankheitslast im Jahr 2021. Bei rund 80 Prozent der etwa 65.000 Fälle eines plötzlichen Herztodes liegt eine unerkannte koronare Herzkrankheit vor. „Diese Zahlen stimmen nachdenklich und zeigen, wie wichtig es ist, erste Hinweise auf eine mögliche Herzerkrankung ernst zu nehmen“, sagt Dr. Torsten Schwalm. Auch darum engagieren sich er und seine Kolleginnen und Kollegen regelmäßig in entsprechenden Informationsveranstaltungen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Je eher erste Symptome einer koronaren Herzkrankheit (KHK) ernst genommen werden, desto besser ist es. Ein Enge- oder Druckgefühl im Brustkorb, das bis in den Rücken oder in den oberen Bauchbereich ausstrahlen kann, sowie Luftnot sind frühe Anzeichen. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie plädiert für einen regelmäßigen Herz-Kreislauf-Check ab dem 50. Lebensjahr. Eine frühzeitige Untersuchung ist insbesondere für Menschen mit Risikofaktoren wichtig, dazu gehören Übergewicht, Diabetes mellitus, erhöhte Cholesterinwerte und Bluthochdruck, aber auch gesundheitsschädliches Verhalten wie Rauchen, ungesunde Ernährung, Stress und Bewegungsmangel.</span></p><p><span><strong>Informationsabend</strong>: Mittwoch, 22. November, 17.30 Uhr im Bürgerhaus Hürth, Friedrich-Ebert-Straße 40, 50354 Hürth. Einlass ab 17.00 Uhr, Anmeldung unter Telefon 02233 594-336 oder kardiologie-huerth@sana.de</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/baa0b7b6-1679-4647-9742-da0fe20f5f1a/1920_3307a-mathisjaskulsky.jpg?10000"><p><i>Dr. Mathis Jaskulsky ist Leitender Oberarzt im Zentrum für Innere Medizin des Sana-Krankenhauses Hürth.</i><br><i>Foto </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/baa0b7b6-1679-4647-9742-da0fe20f5f1a/3307a-mathisjaskulsky/" target="_blank"><i>herunterladen</i></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Huerth,Herzstillstand,Herzwochen,kardiologie,Herzkrank]]></category>
            <pubDate>Mon, 06 Nov 2023 10:28:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/18df6f33-40ba-460e-87ee-01dabec99568/logohw23subline--rgb.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Logo der Herzwochen 2024]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Die Deutsche Herzstiftung l&amp;auml;dt 2023 unter dem Motto &amp;quot;Herzkrank? Sch&amp;uuml;tze dich vor dem Herzstillstand!&amp;quot; zu den Herzwochen ein.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Tausende Herz-Tote wären vermeidbar – doch jeder Vierte hat keine Ahnung von Erster Hilfe</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/tausende-herz-tote-waeren-vermeidbar--doch-jeder-vierte-hat-keine-ahnung-von-erster-hilfe/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/tausende-herz-tote-waeren-vermeidbar--doch-jeder-vierte-hat-keine-ahnung-von-erster-hilfe/</guid><pp:caseid>603907</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sana Umfrage zu den Herzwochen 2023</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der letzte Erste-Hilfe-Kurs liegt bei vielen Menschen lange zurück</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jeder zweite Laien-Ersthelfer macht keine Herzdruckmassage</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Fast alle acht Minuten hört in Deutschland plötzlich und ohne jede Vorwarnung ein Herz auf zu schlagen. Diagnose: plötzlicher Herzstillstand. Das entspricht mehr als 65.000 Fällen pro Jahr. Vielen könnte eine schnelle Reanimation das Leben retten. Doch rund 26 Prozent der Deutschen wissen nicht, was in so in einem Fall zu tun ist. Jeder Vierte hat somit keine ausreichenden Erste-Hilfe-Kenntnisse. Das hat eine repräsentative Umfrage ergeben, die das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der Sana Kliniken AG unter 5.000 Bundesbürgern durchgeführt hat. Ebenfalls keine gute Nachricht: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat in den letzten zehn Jahren keinen oder sogar noch nie einen Erste-Hilfe-Kurs mit Schulung der Wiederbelebung absolviert.&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/86982b41-3f14-4588-abea-074cf5677932/1920_usm-gebhardvoncossel.jpg?10000"><p><span>„Das zeigt, dass wir in Deutschland mehr Aufklärungsarbeit leisten müssen“, erklärt Dr. med. Gebhard von Cossel, Kardiologe und Bereichsleiter Unternehmensstrategie Medizin bei den Sana Kliniken. „Das Wissen um ein paar einfache Handgriffe kann tausende Leben retten.“&nbsp;</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/86982b41-3f14-4588-abea-074cf5677932/usm-gebhardvoncossel/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span><strong>Gerade bei Risikogruppe liegt Erste-Hilfe-Kurs oft lange zurück</strong></span></h2><p><span>Bei den unter 40-Jährigen geben noch die meisten an, innerhalb der letzten zehn Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs mit Schulung der Wiederbelebung absolviert zu haben. Dieser Anteil sinkt bei denjenigen, die 65 Jahre oder älter sind, jedoch auf unter ein Viertel – obwohl genau diese Altersgruppe am häufigsten von kardialen Ereignissen betroffen ist und zur Risikogruppe für den plötzlichen Herzstillstand zählt.</span></p><h2><span><strong>Richtige Reanimation: Trügerische Sicherheit</strong></span></h2><p><span>Die Umfrage zeigt darüber hinaus, dass in der Altersgruppe von 18 bis 29 Jahren etwa jeder Dritte nach eigener Einschätzung nicht weiß, was zu tun ist, wenn eine Person plötzlich bewusstlos wird. Bei den über 65-Jährigen trifft dies auf jede vierte Person zu. Die Mehrheit der Befragten ist allerdings davon überzeugt, im Ernstfall richtig handeln zu können. Die Zahlen zur Realität der Reanimation durch Laien zeichnet jedoch ein anderes Bild: Aus dem Ende September 2023 vom Deutschen Reanimationsregister veröffentlichten Jahresbericht zur außerklinischen Reanimation geht hervor, dass die Wiederbelebungsquote durch Laienersthelfer bei etwa 50 Prozent liegt. Das heißt auch: Fast jeder Zweite weiß im Ernstfall nicht, was zu tun ist beziehungsweise handelt nicht danach und führt keine Maßnahmen zur Wiederbelebung durch.</span></p><h2><span><strong>Mehr als 10.000 Menschenleben könnten jedes Jahr gerettet werden</strong></span></h2><p><span>Die Mehrheit der Herz-Kreislauf-Stillstände passiert im häuslichen Umfeld, rund 19 Prozent in der Öffentlichkeit. Damit sind häufig Familie und Freunde oder Passanten die ersten Personen, die im Notfall helfen müssen. Wenn alle Menschen, die eine bewusstlose Person auffinden, sofort eingreifen würden, könnten laut Schätzungen jährlich mehr als 10.000 Menschenleben in Deutschland gerettet werden.</span></p><h2><span><strong>Sana bietet erstklassige Herzmedizin</strong></span></h2><p><span>In den Bereichen Kardiologie und Herzchirurgie ist die Sana Kliniken AG in Deutschland führend und fachlich breit aufgestellt. Eine Besonderheit ist die Vernetzung von Spitzenmedizin in den Herzzentren und spezialisierten Kliniken mit hochwertiger Versorgung in der Fläche. Hinzu kommen ambulante medizinische Versorgungszentren mit kardiologischem Schwerpunkt und Präventionsangebote inklusive Herz-Check über unsere Tochtergesellschaft Sana Praevention. Mit den vielfältigen und vernetzten stationären und ambulanten Einrichtungen ermöglicht Sana sektorenübergreifende Dienstleistungen zur Prävention, Therapie und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen aus einer Hand.&nbsp;</span></p><p><span>Die Sana Kliniken AG nimmt die Herzwochen zum Anlass, die Öffentlichkeit für diese Themen zu sensibilisieren.</span></p><p><i><span>Anmerkung: Die Online-Umfrage von Civey ist repräsentativ und wurde zwischen dem 20. und 23. Oktober durchgeführt. Befragt wurden 5.010 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren.</span></i></p><p>&nbsp;</p><h2>Grafiken zu den Umfrageergebnissen</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a4b279f5-0d19-4715-9ae7-5138d8e31163/1920_civeyumfrage2023schulungauswertungnachalter.png?10000"><p><i><span>Civey-Umfrage im Auftrag der Sana Kliniken AG 2023: Bei vielen Menschen liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs mit Schulung der Wiederbelebung lange zurück (Darstellung nach Altersgruppen). </span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a4b279f5-0d19-4715-9ae7-5138d8e31163/civeyumfrage2023schulungauswertungnachalter/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d458ac48-ebc2-44dd-b181-be5bf9fc42f7/1920_civeyumfrage2023verhaltenimnotfallauswertungnachalter.png?10000"><p><i><span>Civey-Umfrage im Auftrag der Sana Kliniken AG 2023: Trügerische Sicherheit. Die Mehrheit der Befragten glaubt, im Ernstfall richtig handeln zu können (Darstellung nach Altersgruppen). </span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d458ac48-ebc2-44dd-b181-be5bf9fc42f7/civeyumfrage2023verhaltenimnotfallauswertungnachalter/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,Notfall,herz,Herzstillstand,Reanimation]]></category>
            <pubDate>Thu, 02 Nov 2023 13:16:38 +0100</pubDate>
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                        <title>Wenn das Herz plötzlich stillsteht</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-das-herz-ploetzlich-stillsteht/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-das-herz-ploetzlich-stillsteht/</guid><pp:caseid>604393</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz starten in die bundesweiten Herzwochen rund um Herzkrankheiten und den plötzlichen Herztod</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>• <strong>Sana Kliniken Niederlausitz eröffnen Herzwochen</strong></span></p><p><span>• <strong>24-Stunden-Rufbereitschaft im Herzkatheterlabor Senftenberg rettet Menschenleben</strong></span></p><p><span>• &nbsp;<strong>Herztag am 29. November 2023 im Krankenhaus Senftenberg</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><strong>Bundesweit beginnen am 1. November die Herzwochen. Die Deutsche Herzstiftung ruft die Aktionswochen ins Leben, um jedes Jahr die Herzgesundheit in den Fokus der Bevölkerung zu rücken. In diesem Jahr stehen die Herzwochen unter dem Motto: „Herzkrank? Schütze dich vor dem Herzstillstand!“ Die Sana Kliniken Niederlausitz beteiligen sich seit vielen Jahren an der Initiative der Deutschen Herzstiftung, um die Herzgesundheit der Menschen in und um Senftenberg und Lauchhammer zu fördern. Am 29. November 2023 findet der Herztag am Krankenhausstandort Senftenberg statt.</strong></span></p><p><span style="text-align:start;">Bis zu 120.000-mal jährlich bleibt ein Herz ir­gendwo in Deutschland stehen. Angaben der Deutschen Herzstiftung nach erliegen schät­zungsweise rund 65.000 Menschen einem plötzlichen Herztod. Oft scheint es, als käme der Infarkt völlig überraschend. Doch wenn der Lebensmotor seinen Dienst versagt, hat das häufig eine längere Vorgeschichte. Denn viele Betroffene leiden bereits Jahre vor einem Herzstillstand an einer Koronaren Herzerkrankung (KHK) – deutschlandweit rund 6 Millionen Menschen. Dabei verengen sich die Herzkranzgefäße durch Ablagerungen in den Gefäßen und sorgen für Probleme. „Arteriosklerose, also die Verkalkung der Gefäße mit zunehmendem Alter, ist eine Sollbruchstelle in der menschlichen Physis. Man kann sich zum Teil nicht dagegen wehren, dass es einen trifft. Zum anderen kann man aber mit einer gesunden Lebensweise sehr wohl etwas dafür tun, um den Prozess zu verlangsamen“, sagt Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Kardiologie der Sana Kliniken Niederlausitz. Wenn das Herz plötzlich stillsteht, zählt jede Minute. „Wir haben bundesweit prähospital – also bevor die Patienten ein Krankenhaus erreichen - eine Sterberate von rund 40 Prozent. Im Krankenhaus haben wir die Mortalität inzwischen auf unter acht Prozent gesenkt“, erklärt der Senftenberger Chefarzt. Mit Hilfe modernster Technik im Herzkatheterlabor in Senftenberg und dank des hochprofessionellen Teams, das 24 Stunden rund um die Uhr in Rufbereitschaft ist, können Herzinfarkte schnellsten behandelt werden. Und auch für die Versorgung nach einem Herzstillstand sind die Sana Kliniken Niederlausitz bestens aufgestellt. „Wir implantieren den Patienten nach einem solchen Ereignis modernste Defibrillatoren, die den Herzrhythmus überwachen und im Ernstfall direkte Hilfe leisten“, sagt Prof. Dr. Guido Matschuck. Das rettet Jahr für Jahr zahlreichen Menschen in der Niederlausitz das Leben.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0f013c11-7c08-4bc3-8d10-1782dbfa54ae/1920_lunge-5030.jpg?10000"><p><span>Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck bei einem lebensrettenden Eingriff im Herzkatheterlabor in den Sana Kliniken Niederlausitz. Rund um die Uhr ist das interdisziplinäre Team des größten Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung in Rufbereitschaft, um Menschen bei einem akuten Herzinfarkt das Leben zu retten.</span></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/0f013c11-7c08-4bc3-8d10-1782dbfa54ae/lunge-5030.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><span><strong>Arteriosklerose: Alarmzeichen rechtzeitig erkennen und vorbeugen</strong></span></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>„Wir können das Gefäß zwar wieder eröffnen und es mit modernsten Systemen schienen und abstützen. Wir können medikamentös verhindern, dass es sich an der gleichen Stelle wieder verschießt. Aber wir können die Grunderkrankung, nämlich die Arteriosklerose, nicht ungeschehen machen“, betont Prof. Dr. Guido Matschuck. Prävention ist deshalb für das Team der Kardiologie eine Herzensangelegenheit – auch, aber nicht nur, im Rahmen der Herzwochen im November. Denn eine Koronare Herzkrankheit entsteht nicht von heute auf morgen. Die Verkalkung der Gefäße, die medizinisch als Arteriosklerose bezeichnet wird, ist ein schleichender Prozess. Dabei verengen oder verstopfen die Herzkranzgefäße (Koronargefäße), die den Herzmuskel mit Blut und Sauerstoff versorgen. Hoher Blutdruck, hoher Blutzucker und hohe Cholesterinwerte schädigen auf Dauer die Struktur der Blutgefäße. An winzigen Rissen bil­den sich Ablagerungen, so genannte Plaques, die weiterwachsen. Der Durchschnitt des Blut­gefäßes verringert sich immer weiter und das Blut kann immer schlechter hindurchfließen. Das Herz wird nicht mehr richtig durchblutet und kann nicht mehr richtig arbeiten.</span>&nbsp;</p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><span><strong>Modernste diagnostische Möglichkeiten</strong></span></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>„Die ersten Symptome einer Koronaren Herzerkrankung sind oft eher unauffällig: Wenn man zügiger läuft oder Treppen steigt, kann es zu Atemnot kommen oder Betroffene spüren ein Brennen in der Brust“, erklärt der Chefkardiologe und rät: „Solche Anzeichen sollten Betroffene unbedingt ernstnehmen und das ärztlich abklären lassen. Wir bieten hier in Senftenberg modernste diagnostische Möglichkeiten zur Untersuchung des Herzens und der Gefäße und können alle strukturellen Herzerkrankungen bei uns im Haus behandeln.“ Darüber hinaus kooperieren die Sana Kliniken Niederlausitz eng mit dem Sana-Herzzentrum Cottbus, das über weitere Spezialisten im Bereich der Kardiologie und Herzchirurgie verfügt.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><span><strong>Beeinflussbare Risikofaktoren</strong></span></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>&nbsp;Wer dem Motto der diesjährigen Herzwochen „Herzkrank? Schütze dich vor dem Herzstillstand“ folgen möchte, sollte die Risikofaktoren, die Probleme mit dem Herzen verursachen können, kennen. Auf einen Teil der Risiken haben wir leider keinen Einfluss: So spielen erbliche Vorbelastungen und das Alter ebenso eine Rolle wie das Geschlecht. Bei Männern ist die Wahrscheinlichkeit, an einer Koronaren Herzerkrankung zu erkranken, deutlich höher als bei Frauen. „Mit einer gesunden Lebensweise kann man aber sehr viel dazu beitragen, Herz und Gefäße zu schützen“, appelliert Prof. Dr. Guido Matschuck. Übergewicht, Bewegungsmangel sowie zu viel Alkohol und Nikotin sind so schädlich wie Dauerstress. „Wer hier auf ein gesundes Maß achtet, hat gute Chancen, sich vor einer Koronaren Herzerkrankung und anderen schwerwiegenden Krankheiten zu schützen“, so der Chefkardiologe.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Noch mehr Wissen darüber, wie man sein Herz schützen kann und welche diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten die moderne Medizin bietet, erhalten Interessierte am 29. November 2023 beim Herztag der Sana Kliniken Niederlausitz ab 14 Uhr direkt in der Klinik. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.&nbsp;</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Herzwochen,Herzstillstand,Chefarzt,Matschuck,kardiologie,Herzprobleme]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 Nov 2023 11:06:32 +0100</pubDate>
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                        <title>Wenn das Herz plötzlich zu schlagen aufhört…</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-das-herz-ploetzlich-zu-schlagen-aufhoert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-das-herz-ploetzlich-zu-schlagen-aufhoert/</guid><pp:caseid>602586</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• Bornaer Mittwochsvorlesung im Rahmen des Herzmonats der Deutschen Herzstiftung</p><p>• Kardiologe beleuchtet am 01. November das Thema »Plötzlicher Herztod«</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Fußball-EM 2021: Kurz vor der Halbzeit des Spiels Dänemark gegen Finnland bricht der Spieler Christian Eriksen plötzlich auf dem Spielfeld zusammen und bleibt reglos liegen. Sofort beginnen Notärzte mit der Reanimation, er wird dann vom Platz getragen. Nach langem Bangen dann die erlösende Nachricht: Eriksen hat Glück und überlebt. Und dennoch: Etwa 20 Prozent aller Sterbefälle in Deutschland sind auf den </strong><a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/ploetzlicher-herztod/fakten-ploetzlicher-herztod" target="_blank"><strong>plötzlichen Herztod</strong></a><strong> zurückzuführen. Dr. Uwe Müller, Kardiologe am Sana Klinikum Borna, spricht in der 106. Bornaer Mittwochsvorlesung darüber, wie man sich vor dem plötzlichen Herztod schützen kann.&nbsp;&nbsp;</strong><br><br>Jahr für Jahr erleiden etwa 65.000 Menschen in Deutschland einen plötzlichen Herztod. Unmittelbar eingeleitet wird dieser überwiegend durch Kammerflimmern, das das Herz von einem Moment auf den anderen komplett aus dem Takt bringt. Es hört auf zu schlagen, der Blutdruck sinkt auf »Null«. Betroffene verspüren nach etwa vier Sekunden eine »Leere« im Kopf. Nach zirka acht Sekunden brechen sie bewusstlos zusammen. Nach zwei bis drei Minuten hören sie auf zu atmen. Nach zehn Minuten sind Wiederbelebungsmaßnahmen in aller Regel erfolglos. Das Tückische: der Herztod kommt ohne Vorwarnung, äußere Anzeichen gibt es in den allermeisten Fällen nicht.<br><br><strong>Infoveranstaltung am 01. November im Bornaer Auditorium</strong><br>In einer <a href="https://www.sana.de/leipzigerland/gut-zu-wissen/veranstaltungen?tx_calendarize_calendar%5Baction%5D=detail&tx_calendarize_calendar%5Bcontroller%5D=Calendar&tx_calendarize_calendar%5Bindex%5D=41420&cHash=2de5e3407f8d2764ae7353b286e9e833" target="_blank">Veranstaltung am 01. November</a> möchte der Kardiologe Dr. Uwe Müller, Stv. Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Sana Klinikum Borna, daher informieren und sensibilisieren, wie Vorbeugung, frühzeitiges Erkennen und die konsequente Behandlung von Herzerkrankungen helfen, das Risiko eines plötzlichen Herztods auf ein Minimum zu reduzieren. Welche Patienten sind gefährdet, einen plötzlichen Herztod zu erleiden? Welche Risikofaktoren gibt es? Wie kann vorgebeugt werden? Was ist im Notfall zu tun? Und welche Maßnahmen können Leben retten? Diese und andere Fragen beantwortet Dr. Müller am 01. November im Auditorium des Sana Kinikums Borna. Beginn ist um 16:30 Uhr, der Eintritt ist frei.&nbsp;</p><p><strong>Hintergrund: Bornaer Mittwochsvorlesung&nbsp;</strong><br>»Bornaer Mittwochsvorlesung« − so heißt die Reihe medizinischer Vorträge, die seit Anfang 2009 von Ärzten der Sana Kliniken Leipziger Land populärwissenschaftlich für Patienten, Besuchende und Interessierte gestaltet wird. Die Vorlesungen sollen den Zuhörern unterschiedliche medizinische Themen verständlich näherbringen sowie über den aktuellen Stand der medizinischen Entwicklungen informieren. Innerhalb der etwa eineinhalbstündigen Veranstaltung sprechen Spezialisten zu einem ausgewählten medizinischen Thema. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, ganz persönliche Fragen an die Referenten zu richten.&nbsp;<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4b76921b-7369-4624-807a-e60a7dd155b6/1920_ll-20210301-mueller-uwe-hochcopyrobinkunz.jpg?31732"><p>Der Kardiologe Dr. Uwe Müller spricht am 01. November zum Thema “Plötzlicher Herztod”&nbsp;<br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4b76921b-7369-4624-807a-e60a7dd155b6/ll-20210301-mueller-uwe-hochcopyrobinkunz/" target="_blank">Fotodownload</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Borna,Leipziger Land,Bornaer Mittwochsvorlesung,ploetzlicher Herzstillstand,Herzstillstand,Herzerkrankung,herzmedizin,Infoveranstaltung,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Oct 2023 10:24:01 +0200</pubDate>
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                        <title>Eine unentdeckte Herzkrankheit kann zum Notfall werden</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/eine-unentdeckte-herzkrankheit-kann-zum-notfall-werden/</guid><pp:caseid>601944</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Laut aktuellem </strong></span><a href="https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/publikationen-und-medien/herzbericht" target="_blank"><span><strong>Herzbericht</strong></span></a><span><strong> liegt in etwa 80 Prozent der rund 65.000 Fälle des plötzlichen Herzstillstands&nbsp;pro Jahr in Deutschland eine koronare Herzkrankheit (KHK) vor. Die KHK ist die Herzerkrankung mit der höchsten Krankheitslast und Sterblichkeit. Der Herzbericht verweist auf mehr als 550.000 vollstationäre Krankenhausaufnahmen und über 120.000 Sterbefälle im Jahr 2021 in Deutschland.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2><span>Etwa fünf Millionen Menschen sind von einer KHK betroffen</span></h2><p><span>Bei einer KHK kommt es durch Ablagerungen zu einer Verengung der Herzkranzgefäße (Koronararterien), die den Herzmuskel über das Blut mit Sauerstoff versorgen. Diese Verkalkung der Arterien wird auch Arteriosklerose genannt. Je enger der Durchmesser, desto schlechter die Durchblutung und somit die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Der Deutschen </span><a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/symptome" target="_blank"><span>Herzstiftung</span></a><span> zufolge leiden rund fünf Millionen Menschen in Deutschland an einer KHK.</span></p><p>&nbsp;</p><h2><span>Betroffene nehmen frühe Anzeichen häufig nicht ernst</span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f674aa3a-f02f-43d8-9f01-1716b62fa170/1920_231101-themendienstdiagnostik-stadienanginapectoris.jpg?10000"><p><span>Da eine KHK zu Beginn oft gar keine oder nur sehr leichte Symptome verursacht, kommen Betroffene häufig erst spät in die ärztliche Praxis. Je früher eine zunehmende Einengung der Blutgefäße erkannt wird, desto besser ist es jedoch. Bei Luftnot und einem Enge- oder Druckgefühl im Brustkorb, das bis in den Rücken oder in den oberen Bauchbereich ausstrahlen kann, ist es wichtig, sich ärztlich untersuchen zu lassen – auch wenn die Beschwerden leicht ausgeprägt sind oder nur bei körperlicher oder psychischer Belastung auftreten beziehungsweise stärker werden. Fachleute sprechen dann von einer Angina pectoris (Brustenge), die sich je nach Ausprägung der Beschwerden in vier Schweregrade einteilen lässt.</span></p><h2><span>Im Notfall ist schnelle Hilfe gefragt</span></h2><p><span>Wenn frühe Symptome unbeachtet bleiben und die Krankheit unbemerkt fortschreitet, kann der Ernstfall – ein Herzinfarkt oder im schlimmsten Fall ein plötzlicher Herzstillstand – ohne Vorwarnung und überall eintreten. Im Notfall zählt jede Minute. Aus dem Ende September veröffentlichten </span><a href="https://www.reanimationsregister.de/downloads/oeffentliche-jahresberichte/oeffentliche-jahresberichte-ausserklinische-reanimation/90-ausserklinischer-jahresbericht-2022/file.html?_sm_au_=iVV6HS641jKTZvs7288MJK6s3VH3c" target="_blank"><span>Jahresbericht</span></a><span> zur außerklinischen Reanimation des Deutschen Reanimationsregisters geht hervor, dass vom Alarm bis zum Eintreffen eines Rettungsfahrzeugs im Schnitt fast sieben Minuten vergehen. Werden in dieser Zeitspanne keine Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, hat das fatale Folgen. Die Mehrheit der Herz-Kreislauf-Stillstände passieren im häuslichen Umfeld, rund 19 Prozent in der Öffentlichkeit. Häufig sind also Angehörige, Freunde oder Passanten mit dem Ernstfall konfrontiert und müssen beherzt eingreifen. Dann ist es gut, wenn Ersthelfer ein Notfalltraining absolviert haben.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/711aa62b-f4b8-4a5d-9ba8-84f114beed3e/1920_infografikprufen-rufen-drucken.jpg?10000"><p>Bei Auffinden einer bewusstlosen Person sind drei Dinge wichtig:&nbsp;</p><p><a href="https://www.einlebenretten.de/handeln.html" target="_blank"><strong>PRÜFEN</strong></a></p><p><a href="https://www.einlebenretten.de/handeln.html" target="_blank"><strong>RUFEN</strong></a></p><p><a href="https://www.einlebenretten.de/handeln.html" target="_blank"><strong>DRÜCKEN</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Herzerkrankung,KHK,Notfall,Herzstillstand,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 13:14:15 +0200</pubDate>
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