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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 15:14:53 +0200</pubDate>
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                        <title>Herzgesund durch die Sommerhitze und die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herzgesund-durch-die-sommerhitze-und-die-fussball-wm-2026-in-den-usa-kanada-und-mexiko/</guid><pp:caseid>761509</pp:caseid><pp:subtitle>Chefarzt Dr. Torsten Schwalm: „Temperaturen, wie wir sie derzeit erleben, beanspruchen das Herz-Kreislauf-System. Besonders ältere Menschen sowie Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelangen schneller an ihre Belastungsgrenzen.“</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e5295fd56c4a516d49b2418ea64e38c34"><span style="text-align:left;">Besonders Menschen mit koronarer Herzkrankheit, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck oder einer zurückliegenden Herzoperation sind während dieser Hitzeperiode gefährdet</span></li><li data-list-item-id="ef54370da3f3443af722c560bc59ba702"><span style="text-align:left;">Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, Medikamente wie gewohnt und regelmäßig einnehmen, übermäßige Belastungen vermeiden</span></li><li data-list-item-id="ea00c1245fb004fa58f66ccf15990dade">Bei einem Verdacht auf einen Herzinfarkt sofort den Notruf 112 wählen</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><strong>Auch das Rheinland verzeichnet in diesen ersten Wochen des WM-Sommers bereits sehr hohe bis extreme Temperaturen. Die Kombination aus Phasen extremer Hitze und der Hochspannung, unter die uns die deutsche Nationalelf derzeit in Amerika setzt, kann Menschen körperlich zusetzen. Was Dr. Eduard Gruber (Leiter der Zentralen Notaufnahme) und Dr. Torsten Schwalm (Ärztlicher Direktor und Leiter des Herz- und Gefäßzentrums des Rhein-Erft-Kreises) vom Sana-Krankenhaus Hürth während dieser Hitzewelle empfehlen, lesen Sie im folgenden Q&A:</strong></span></p><p><span><strong>1. Belastet Sommerhitze, insbesondere wenn Sie so lange anhält, das Herz?</strong></span></p><p><span>Dr. Torsten Schwalm: „Temperaturen, wie wir sie derzeit erleben, beanspruchen das Herz-Kreislauf-System. Um überschüssige Körperwärme abzugeben, erweitern sich die Blutgefäße in der Haut. Dadurch muss unser Herz mehr arbeiten, um die Durchblutung und den Blutdruck aufrechtzuerhalten. Besonders ältere Menschen sowie Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelangen dadurch schneller an ihre Belastungsgrenzen.“</span></p><p><span><strong>2. Welche Faktoren tragen dazu bei, dass Puls und Kreislaufbelastung bei Hitze besonders steigen?</strong></span></p><p><span>Dr. Eduard Gruber: „Bei Hitze versucht unser Körper, sich durch Schwitzen und eine verstärkte Hautdurchblutung zu kühlen. Damit verbunden ist ein Verlust an Flüssigkeit und Mineralstoffen: Steuern wir nicht früh genug mit der Aufnahme von Flüssigkeit gegen, nimmt das zirkulierende Blutvolumen ab. Das Herz muss in der Folge häufiger schlagen, um die Organe ausreichend zu versorgen. Dies kann zu Herzrasen, Schwindel, Kreislaufproblemen oder Blutdruckschwankungen führen. Es ist daher also wichtig, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, indem man ausreichend und auch früh genug am Tag Flüssigkeit zu sich nimmt, am besten Wasser oder ungesüßte, auch isotonische Getränke. Auch auf das Rauchen sollte man generell - und natürlich auch bei Hitze - verzichten.“</span></p><h3>&nbsp;</h3><h3><span>Schwalm: „Eine überstarke emotionale Erregung kann für manche Menschen durchaus einen herzbezogenen Risikofaktor darstellen.“</span><br>&nbsp;</h3><p><span><strong>3. Kann das Mitfiebern mit der DFB-Elf bei der WM 2026 tatsächlich Herzprobleme auslösen?</strong></span></p><p><span>Schwalm: „Wissenschaftlich lässt sich das nicht mit schlagender Evidenz unterlegen. Ich erinnere mich aber an ein WM-Eishockeyspiel zwischen Schweden und Russland, in dessen Folge ich als in Schweden tätiger Arzt fünf Patienten nacheinander behandeln musste, die einen Herzinfarkt erlitten hatten. Bedeutende emotionale Ereignisse, zum Beispiel die Trauer um einen Angehörigen oder der Millionengewinn im Lotto, können eine akut auftretenden Herzschwäche auslösen, auch als Stresskardiomyopathie oder Tako-Tsubo-Erkrankung bezeichnet. Die Erkrankung hat zum Glück oft einen gutartigen Verlauf mit der Wiederherstellung der Herzkraft, kann aber auch zu schwerwiegenden Komplikationen bis hin zum Tode führen. Insofern kann eine überstarke emotionale Erregung für manche Menschen durchaus einen herzbezogenen Risikofaktor darstellen.“</span></p><p><span><strong>4. Wer sollte während dieser WM der Superlative mit ungewöhnlichen Anstoßzeiten besonders achtsam mit sich sein?</strong></span></p><p><span>Gruber: „Besondere Vorsicht sollten Menschen mit koronarer Herzkrankheit, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck oder einer zurückliegenden Herzoperation walten lassen. Auch ältere Menschen und Personen mit mehreren Vorerkrankungen sollten auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr, die regelmäßige Medikamenteneinnahme und die Vermeidung übermäßiger Belastungen achten.“</span></p><p><span><strong>5. Ist Public Viewing riskanter als Fernsehen zu Hause?</strong></span></p><p><span>Schwalm: „Grundsätzlich lässt sich, auch mit Blick auf Veranstaltungen wie der Pride Parade oder den Kölner Lichtern, sagen: Der Mix aus großen Menschenmengen, hohe Außentemperaturen, längerem Stehen, Alkoholkonsum und einer stärkeren emotionalen Anspannung kann das Herz-Kreislauf-System durchaus belasten. Wer herzkrank ist, sollte auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, Schattenplätze bevorzugen und bei Beschwerden frühzeitig eine Pause einlegen. Medikamente sollten wie gewohnt eingenommen werden. Zuhause fällt es zudem womöglich leichter, sich auch mal für einen kurzen Moment vom Bildschirm abzuwenden und emotional wie körperlich abzukühlen oder ein zusätzliches Glas Wasser zu sich zu nehmen. Und wie heißt es so schön: Fußball ist die schönste Nebensache der Welt. Ein wenig emotionaler Abstand schadet mit Sicherheit nicht, weil man selbst faktisch auch nichts zum Erfolg des Teams beitragen kann.“</span></p><p><span><strong>6. Welche Rolle spielen Alkohol und Grillabende für das Herz?</strong></span></p><p><span>Gruber: „Hohe Temperaturen, Alkohol, fettreiche Mahlzeiten und Flüssigkeitsmangel sind durchaus eine problematische Mischung: Alkohol belastet den Kreislauf und führt gegebenenfalls zu einer eingeschränkten Wahrnehmung von Warnsymptomen. Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, trinkt ausreichend Wasser oder ungesüßte Getränke und nimmt Vorzug an Salaten, Gemüse und mageren Grillgerichten.“</span></p><p><span><strong>7. Welche Warnzeichen deuten auf einen Notfall hin, bei dem man nicht zögern sollte, sondern den Notruf 112 wählt?</strong></span></p><p><span>Schwalm: „Das sind insbesondere folgende Alarmzeichen, zumal dann, wenn sie <strong>neu auftreten, plötzlich beginnen, stark ausgeprägt sind oder kombiniert auftreten:</strong></span></p><ul style="list-style-type:disc;"><li data-list-item-id="eadf4ac5433d307054975982ab97389f9"><span>Druck-, Enge- oder Schmerzgefühl im Brustkorb</span></li><li data-list-item-id="e181f239dc86bc2cbd0b87b8e384fd2f5"><span>Atemnot oder ungewöhnliche Luftnot</span></li><li data-list-item-id="eac80ba8c608eb4f077668569eecfd871"><span>Herzstolpern oder anhaltendes Herzrasen</span></li><li data-list-item-id="e82b92265157ee62d95aec2caaa7a32a7"><span>Schwindel oder Kreislaufkollaps</span></li><li data-list-item-id="ef7c1b609bf87ba5595b36ff4e4b01fa6"><span>Kalter Schweiß, Übelkeit oder plötzliche Schwäche</span></li><li data-list-item-id="eb6a0e55ea142cb324065ff49ea2d84c8"><span>Schmerzen, die in Arm, Schulter, Rücken oder Kiefer ausstrahlen</span></li></ul><p><span>Im Zweifel gilt: Lieber einmal mehr den Notruf 112 wählen als einen Herzinfarkt zu übersehen. Gerade bei Herzinfarkten entscheidet oft jede Minute über den Behandlungserfolg.“</span></p><p>&nbsp;</p><p>Dr. Eduard Gruber, Leiter der Zentralen Notaufnahme, und Dr. Torsten Schwalm, Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin und Ärztlicher Direktor des Sana-Krankenhauses Hürth</p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f0d44aba-c457-42e7-b4d8-a6fa26098ca4/dreduardgruber/"><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f0d44aba-c457-42e7-b4d8-a6fa26098ca4/500_dreduardgruber.jpg?x=1782467351589" alt="Dr. Eduard Gruber, Sana-Krankenhaus Hürth" width="200"></a><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/cedb1815-63a7-4a82-b567-100ef88761c9/drtorstenschwalm/"><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/cedb1815-63a7-4a82-b567-100ef88761c9/500_drtorstenschwalm.jpg?x=1782467381055" alt="Dr.  Torsten Schwalm, Chefarzt, Sana-Krankenhaus Hürth" width="200"></a><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Über das Sana Krankenhaus Hürth</strong></span></p><p>Das Sana-Krankenhaus Hürth ist ein hochmodernes Haus der gehobenen Grund- und Regelversorgung in der Metropolregion Köln-Bonn, das die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Hürth und dem Rhein-Erft-Kreis mit seinen Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie sicherstellt.<span> Rund 350 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich jährlich um über 20.000 Patientinnen und Patienten im stationären und ambulanten Bereich.</span><br>Das Hürther Krankenhaus wurde 1984 durch Sana übernommen und war damals deutschlandweit das erste kommunale Haus, das privatisiert wurde. Die Übernahme war mit einer mindestens 20-jährigen Bestandszusage verbunden. Seitdem wurde das Sana-Krankenhaus Hürth mehrfach erweitert, saniert und (medizinisch) modernisiert. Mit seinen zukunftsfähigen Voraussetzungen für die qualifizierte medizinische Versorgung der Bevölkerung gewinnt es zunehmend an Bedeutung für die gesamte Region.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Huerth,newsroom,Sommer,Hitze,WM 2026]]></category>
            <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 12:16:12 +0200</pubDate>
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                        <title>40 Grad in Dahme-Spreewald: Wenn Hitze zur Belastungsprobe wird</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/40-grad-in-dahme-spreewald-wenn-hitze-zur-belastungsprobe-wird/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/40-grad-in-dahme-spreewald-wenn-hitze-zur-belastungsprobe-wird/</guid><pp:caseid>761396</pp:caseid><pp:subtitle>Notfallmediziner Dr. Benno Bretag warnt vor Kreislaufproblemen, Badeunfällen und unterschätzten Risiken auf Straße, Wasser und im Alltag</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul style="list-style-type:disc;"><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e284d8d4fca623d81702fb7342b11c001"><span style="color:#999999;"><span>Extremhitze trifft den Landkreis Dahme-Spreewald: Klinikum rechnet mit mehr Kreislaufproblemen, Dehydrierung, Stürzen, Bade- und Freizeitunfällen.</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e25531dffa80061715497e457c1e57d1d"><span style="color:#999999;"><span>Ärztlicher Direktor Dr. Benno Bretag ordnet die Risiken aus Sicht der Notfallmedizin, Zentralen Notaufnahmen und seiner Erfahrung als Notarzt ein.</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ec3e012241798bbe33178ef7c2851d3fc"><span style="color:#999999;"><span>Klinikum Dahme-Spreewald verweist auf klare Patientensteuerung: 112 bei Lebensgefahr, 116 117 und KV-Bereitschaftspraxen bei akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden.</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Es wird ein Wochenende, an dem die Menschen im Landkreis Dahme-Spreewald nach draußen zieht. An die Badestellen. Auf die Boote. In die Gärten. Auf die Fließe im Spreewald. An die Dahme-Seen rund um Königs Wusterhausen, Zeuthen, Motzen oder Teupitz. Vielleicht auch weiter Richtung Müggelsee. Gleichzeitig rollen Urlauber, Pendler und Ausflügler über A10, A13 und die Straßen der Region. Sommer zwischen Hauptstadtregion, Spreewald und Wasser. Eigentlich. Doch diesmal hat dieser Sommer eine medizinische Schärfe.</span></p><p><span>Die Temperaturen sollen in den kommenden Tagen deutlich steigen. Für Königs Wusterhausen und Lübben werden Spitzenwerte um 40 Grad erwartet. Was nach Badewetter, Gartenwochenende und Ausflug klingt, kann für den Körper schnell zur Belastungsprobe werden. Wichtig ist: Die Temperaturen im Wetterbericht beschreiben die Lufttemperatur unter standardisierten Messbedingungen. Gemessen wird nicht in der prallen Sonne, sondern strahlungsgeschützt. Auf Asphalt, an Badestellen, auf Booten, in stehenden Autos, auf Radwegen oder in direkter Sonne kann sich die Belastung deutlich höher anfühlen. Für den Körper ist das Schwerstarbeit.</span></p><p><span>„Hitze ist kein harmloses Sommerphänomen. Bei Temperaturen nahe 40 Grad arbeitet der menschliche Körper im Ausnahmezustand“, sagt Dr. Benno Bretag, Ärztlicher Direktor des Klinikum Dahme-Spreewald und Chefarzt der Zentralen Notaufnahmen. Er ist regelmäßig als Notarzt im Spreewald und in Hauptstadtnähe im Einsatz – und kennt die Folgen extremer Wärme aus Rettungsdienst, Notaufnahme und Klinikalltag. „Wir sehen dann Menschen mit Schwindel, Übelkeit, Kreislaufproblemen, Dehydrierung, Verwirrtheit oder schweren Erschöpfungszuständen. Für ältere Menschen, chronisch Kranke und kleine Kinder kann Hitze sehr schnell gefährlich werden.“</span></p><h2><span>Hitze trifft eine Region zwischen Stadt, Land und Wasser</span></h2><p><span>Der Landkreis Dahme-Spreewald ist eine Region mit vielen Sommerorten. Im Norden liegen Königs Wusterhausen, die Hauptstadtregion, das BER-Umfeld, Pendlerstrecken und stark genutzte Verkehrswege. Im Süden zieht es Einheimische und Gäste in den Spreewald, auf Kähne, Paddelboote, Radwege und an die Fließe. Dazwischen liegen Seen, Badestellen, Campingplätze, Gärten und Ausflugsziele. Genau diese Mischung macht die Hitze so relevant.</span></p><p><span>Wer auf dem Wasser unterwegs ist, unterschätzt die Belastung häufig. Der Wind auf dem Boot, beim Paddeln oder auf dem Kahn vermittelt Abkühlung. Tatsächlich ist der Körper oft über längere Zeit direkter Sonne ausgesetzt. Die Wasseroberfläche reflektiert zusätzlich. Wer dann zu wenig trinkt, Alkohol konsumiert oder körperlich aktiv ist, bringt den Kreislauf weiter unter Druck. „Gerade auf dem Wasser merken viele Menschen zu spät, wie stark sie der Sonne ausgesetzt sind“, sagt Dr. Benno Bretag. „Das gilt auf dem Kahn, im Paddelboot, auf dem SUP, auf der Luftmatratze oder beim langen Aufenthalt an der Badestelle. Der Körper verliert Flüssigkeit, ohne dass man es sofort merkt.“</span></p><p><span>Besonders riskant wird es, wenn Menschen nach längerer Sonnenbelastung plötzlich ins kalte Wasser springen. Vom Boot. Vom Steg. Vom Ufer. Vom Beckenrand im Freibad. Der Körper ist aufgeheizt, die Blutgefäße sind weitgestellt, der Kreislauf läuft auf Hochtouren. Kommt dann schlagartig kaltes Wasser dazu, kann der Kreislauf überfordert sein. „Wer stark erhitzt ist, sollte nicht einfach ins kalte Wasser springen“, warnt der erfahrene Notfallmediziner. „Besser ist es, langsam ins Wasser zu gehen, zunächst Arme, Beine, Nacken und Oberkörper zu befeuchten und dem Körper Zeit zu geben. Abkühlung ist sinnvoll. Aber sie sollte schrittweise passieren.“</span></p><p><span>Für Badestellen, Bootsausflüge, Kahnfahrten, Paddeltouren, SUP und längere Aufenthalte im Freien gilt deshalb einmal mehr: Schatten organisieren, Kopfbedeckung tragen, regelmäßig trinken, Sonnencreme erneuern, Alkohol meiden, Kinder engmaschig beaufsichtigen und nicht allein weit hinausschwimmen. Eine Luftmatratze ersetzt keine Schwimmfähigkeit. Ein SUP-Board ersetzt keine Rettungssicherheit. Und auf dem Wasser sollte immer genug Trinkwasser für alle dabei sein.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/90a5a05f-f2e6-4bee-a6e3-1cf76e8fdd59/1920_istock-584229526_autor_jakoblund.jpg?35188"><p><br><i>Der Sprung ins kühle Nass ist Erfrischend und belebend -&nbsp;An besonders heißen Tagen aber langsam abtauchen und den erhitzten Körper allmählich an die Wassertemperatur gewöhnen, um Herz und Kreislauf zu schonen.</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/90a5a05f-f2e6-4bee-a6e3-1cf76e8fdd59/istock-584229526_autor_jakoblund/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Warum der Körper bei Hitze kippt</span></h2><p><span>Der Körper versucht auch bei Hitze, seine Kerntemperatur stabil zu halten. Dafür erweitert er die Blutgefäße, transportiert mehr Blut in die Haut und beginnt zu schwitzen. So wird Wärme abgegeben. Gleichzeitig verliert der Körper Flüssigkeit und Salze. Wird nicht ausreichend getrunken oder kommt körperliche Anstrengung hinzu, kann der Kreislauf kippen. Typische Warnzeichen sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Schwäche, Muskelkrämpfe, Herzrasen, ungewöhnliche Müdigkeit oder Benommenheit. Gefährlich wird es, wenn Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen, sehr heiße Haut, Erbrechen, Atemnot, Brustschmerzen, Krampfanfälle oder ein Kollaps dazukommen.</span></p><p><span>„Viele hitzebedingte Notfälle entstehen nicht plötzlich aus dem Nichts“, sagt Dr. Benno Bretag aus Erfahrung. „Sie kündigen sich an. Das Problem ist: Die Warnzeichen werden häufig wegerklärt. Man denkt, man sei nur müde. Man wartet ab. Man trinkt noch einen Kaffee oder ein Bier. Und irgendwann reicht die Reserve des Körpers nicht mehr.“</span></p><p><span>Besonders gefährdet sind ältere Menschen. Viele ältere Menschen trinken weniger, weil das Durstgefühl nachlässt. Manche essen bei Hitze kaum noch. Andere nehmen Medikamente, die den Flüssigkeitshaushalt oder Blutdruck beeinflussen. Dazu gehören unter anderem entwässernde Medikamente, Blutdrucksenker, einzelne Antidepressiva oder weitere Arzneimittel, die Kreislauf, Schwitzen oder Elektrolythaushalt verändern können.</span></p><p><span>Auch Menschen mit Diabetes müssen besonders aufmerksam sein. Hitze, weniger Appetit, veränderte Tagesabläufe, körperliche Aktivität und eine stärkere Durchblutung der Haut können den Blutzucker beeinflussen. Bei insulinpflichtigen Diabetikern kann das Risiko für Unterzuckerungen steigen. Blutzuckerwerte sollten deshalb bei extremer Hitze engmaschiger kontrolliert werden.</span></p><p><span>Wichtig ist aber: Medikamente nicht eigenmächtig absetzen. Trinkmengen nicht ohne ärztlichen Rat drastisch verändern. Gerade Menschen mit Herz- oder Nierenerkrankungen dürfen häufig nicht plötzlich zwei oder drei Liter am Tag trinken. Für sie gilt: Die ärztlich empfohlene Trinkmenge bleibt maßgeblich. „Viel trinken ist bei Hitze grundsätzlich richtig. Aber nicht für jeden Menschen in gleicher Menge“, so der Chefarzt der Zentralen Notaufnahmen. „Wer eine Herzschwäche, eine Nierenerkrankung oder eine ärztlich begrenzte Trinkmenge hat, sollte nicht einfach pauschale Empfehlungen übernehmen.“</span></p><h2><span>Trinken, essen, Tempo raus: Was jetzt wirklich hilft</span></h2><p><span>Für gesunde Erwachsene gilt an Hitzetagen: regelmäßig trinken, bevor Durst entsteht. Geeignet sind Wasser, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Saftschorlen. Alkohol belastet den Kreislauf zusätzlich und sollte bei extremer Hitze möglichst gemieden werden. Auch sehr zuckerreiche Getränke sind keine gute Hauptquelle für Flüssigkeit. Eiskalte Getränke wirken zwar verlockend, können den Körper aber zusätzlich stressen. Besser ist: kühl, aber nicht eiskalt.</span></p><p><span>Auch Essen gehört zum Hitzeschutz. Viele Menschen haben bei hohen Temperaturen weniger Hunger. Wer dann kaum isst und zu wenig trinkt, schwächt den Körper doppelt. Leichte Mahlzeiten sind besser als schwere Portionen: Obst, Gemüse, Salate, Suppe, Joghurt, Quark, Gurke, Tomate, Melone oder Kaltschalen. Wer stark schwitzt, verliert auch Salze. Normales Salzen der Speisen kann helfen – sofern medizinisch nichts dagegenspricht.</span></p><p><span>Der wichtigste Rat des Notfallmediziners für das Wochenende klingt banal: den Tagesablauf der Hitze anpassen. Einkäufe, Gartenarbeit, Sport, längere Wege, Fahrten oder Ausflüge sollten möglichst in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden gelegt werden. Zwischen 11 und 17 Uhr heißt es: Tempo raus. Schatten suchen. Körperliche Belastung reduzieren. Pausen machen.</span></p><p><span>Das gilt auch für Pendler, Urlauber, Ausflügler und Menschen, die am Wochenende längere Strecken mit dem Auto fahren. Im aufgeheizten Fahrzeug kann Hitze schnell zur Belastung werden. Sie macht müde, unkonzentriert und reizbarer. Die Reaktionsfähigkeit kann sinken.</span></p><p><span>Wer unterwegs ist, sollte das Auto vor Fahrtbeginn gut lüften, ausreichend Wasser mitnehmen, Pausen einplanen und die Klimaanlage nicht zu stark herunterkühlen. Kinder, ältere Menschen oder Tiere dürfen niemals im geparkten Auto zurückgelassen werden. Nicht für fünf Minuten. Nicht im Schatten. Nicht bei geöffnetem Fensterspalt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/04d3b441-2df1-4e4c-be09-58407d2b0a6c/1920_adobestock_111650302_trinken_autor_dead_inside.jpeg?10000"><p><br><i>Bei großer Hitze regelmäßig und angemessen trinken - am besten Wasser oder verdünnte Schorlen, kühl statt eiskalt und möglichst ungesüßt. Auf Alkohol ganz verzichten.</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/ashttps://www.sana.de/newsroom/asset/04d3b441-2df1-4e4c-be09-58407d2b0a6c/adobestock_111650302_trinken_autor_dead_inside/set/04d3b441-2df1-4e4c-be09-58407d2b0a6c/adobestock_111650302_trinken_autor_dead_inside/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Hitze in den eigenen vier Wänden</span></h2><p><span>Nicht jeder verbringt das Wochenende am Wasser. Viele Menschen bleiben zu Hause. Auch dort kann Hitze gefährlich werden, vor allem in Dachgeschosswohnungen, schlecht gedämmten Räumen oder Wohnungen, die sich tagsüber stark aufheizen.</span></p><p><span>Morgens und spät abends sollte deshalb gut gelüftet werden. Tagsüber helfen geschlossene Fenster, Vorhänge, Jalousien oder Rollläden. Der kühlste Raum der Wohnung sollte bewusst genutzt werden. Lauwarme Duschen, feuchte Tücher im Nacken oder kühle Fußbäder können helfen. Kalte Schockduschen sind dagegen nicht für jeden Kreislauf geeignet. Und: Hilfe annehmen. Oder aktiv anbieten. „Hitzeschutz ist auch Nachbarschaftsschutz“, sagt Dr. Benno Bretag. „Wenn ältere Menschen nicht selbst einkaufen müssen, wenn Angehörige einmal mehr anrufen, wenn Nachbarn fragen, ob genug Wasser im Haus ist, dann verhindert das im besten Fall einen Notfall.“</span></p><h2><span>Was das Klinikum Dahme-Spreewald tut</span></h2><p><span>Das Klinikum Dahme-Spreewald bereitet sich an seinen beiden Standorten in Königs Wusterhausen und Lübben auf das Extremwochenende vor. Bei großer Hitze ist mit mehr Patienten zu rechnen, die mit Dehydrierung, Schwindel, Kreislaufproblemen, Stürzen, Badeunfällen, Insektenstichen oder Freizeitverletzungen in den Zentralen Notaufnahmen vorgestellt werden.</span></p><p><span>Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Menschen, die bereits stationär im Klinikum behandelt werden. Gerade ältere Patienten, Menschen mit Herz- oder Nierenerkrankungen, Diabetes, Blutdruckproblemen oder bestimmten Medikamenten benötigen besondere Aufmerksamkeit. Trinkmengen, Flüssigkeitsbilanzen und Kreislaufsituation werden eng beobachtet. Bei Bedarf können ärztliche Maßnahmen angepasst werden.</span></p><p><span>Hinzu kommt die besondere Rolle des Klinikums im Rettungsdienst: Das Klinikum Dahme-Spreewald verantwortet auch die Besetzung der Notarzteinsatzfahrzeuge im Landkreis. Damit reicht der Blick auf das Hitze-Wochenende nicht nur bis in die Notaufnahmen, sondern auch hinaus in die Region – zu Badeunfällen, Kreislaufnotfällen, Verkehrsunfällen oder schweren allergischen Reaktionen nach Insektenstichen. „Wir erleben Hitze nicht nur im Krankenhaus“, sagt Dr. Benno Bretag. „Wir erleben sie auch im Rettungsdienst. Im Spreewald, an den Badestellen, auf Straßen in Hauptstadtnähe oder bei Menschen zu Hause. Deshalb wissen wir: Gute Vorbereitung beginnt nicht erst, wenn ein Patient in der Notaufnahme ankommt.“</span></p><p><span>Diese Vorbereitung zahlt auf ein zentrales Ziel des Klinikums Dahme-Spreewald ein: medizinische Versorgung im Landkreis verlässlich sichern. In Königs Wusterhausen. In Lübben. Für die Menschen im Norden und Süden des Landkreises. Nicht erst, wenn der Notfall eingetreten ist. Sondern auch durch Aufklärung, klare Strukturen, Rettungsdienst-Erfahrung und gute Patientensteuerung.</span></p><p><span>„Ein Krankenhaus muss bei Hitze zwei Aufgaben gleichzeitig erfüllen“, sagt Dr. Bretag. „Wir müssen zusätzliche Notfälle sicher versorgen können. Und wir müssen die Menschen schützen, die bereits bei uns im Krankenhaus liegen. Genau dafür braucht es Vorbereitung, Aufmerksamkeit und eingespielte Abläufe.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1fc620dd-d290-4761-b9a7-b903c5b23b1a/1920_benno_bretag_5184.jpg?10000"><p><br><i><span>Dr. Benno Bretag, Ärztlicher </span>Direktor des Klinikum Dahme-Spreewald und Chefarzt der Zentralen Notaufnahmen, setzt bei der angekündigten Hitze auf gute Vorbereitung, Aufmerksamkeit und eingespielte Abläufe in den Kliniken.</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1fc620dd-d290-4761-b9a7-b903c5b23b1a/benno_bretag_5184/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Wann 112? Wann 116 117? Wann Bereitschaftspraxis?</span></h2><p><span>Bei lebensbedrohlichen Beschwerden gilt immer: sofort 112 wählen. Das betrifft insbesondere Bewusstlosigkeit, schwere Atemnot, Brustschmerzen, Schlaganfallzeichen, Krampfanfälle, schwere Verwirrtheit, Kollaps, Verdacht auf Hitzschlag, schwere allergische Reaktionen nach Insektenstich, Badeunfälle oder schwere Verletzungen.</span></p><p><span>Schlaganfallzeichen sind zum Beispiel ein einseitig hängender Mundwinkel, Lähmungen oder Taubheitsgefühle in Arm oder Bein, Sprachstörungen, Sehstörungen, plötzlicher starker Schwindel oder Bewusstseinsveränderungen. Dann zählt jede Minute.</span></p><p><span>Die 116 117 ist richtig, wenn Beschwerden akut sind, aber nicht lebensbedrohlich wirken und nicht bis zur nächsten regulären Sprechzeit warten können. Dazu können leichtere Kreislaufbeschwerden, anhaltender Schwindel ohne schwere Warnzeichen, Sonnenbrand, Magen-Darm-Beschwerden, Unsicherheiten bei Medikamenten oder zunehmende Erschöpfung gehören.</span></p><p><span>Am Wochenende stehen im Klinikum Dahme-Spreewald zudem die ärztlichen Bereitschaftspraxen der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg zur Verfügung. Die Bereitschaftspraxis im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen befindet sich im Bereich der Notfallambulanz, Köpenicker Straße 29, 15711 Königs Wusterhausen. Sie ist am Samstag und Sonntag von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Die Bereitschaftspraxis in der Spreewaldklinik Lübben befindet sich im Bereich der Notaufnahme, Schillerstraße 29, 15907 Lübben. Sie ist am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 9 bis 19 Uhr geöffnet.</span></p><p><span>Die Bereitschaftspraxen sind für akute, aber nicht lebensbedrohliche Erkrankungen außerhalb der regulären Sprechzeiten gedacht. Bei lebensbedrohlichen Notfällen ist jedoch immer die 112 der richtige Weg. „Wir appellieren an die Menschen, vom mildesten zum stärksten Mittel zu denken“, sagt Dr. Benno Bretag. „Die Notaufnahmen müssen sich für lebensbedrohliche Notfälle bereithalten. Wer nicht lebensbedrohlich erkrankt ist, sollte die 116 117 oder die Bereitschaftspraxen nutzen. Wer aber schwere Warnzeichen hat, darf nicht warten. Dann zählt die 112.“</span></p><h2><span>Die wichtigsten Hitzeregeln für das Wochenende</span></h2><p><span>Regelmäßig trinken. Leicht essen. Mittagshitze meiden. Körperliche Belastung reduzieren. Helle Kleidung tragen. Wohnungen kühl halten. Ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke besonders im Blick behalten. Am Wasser langsam abkühlen. Auf Boot, Kahn, SUP und Luftmatratze Sonnenschutz und Trinkpausen ernst nehmen. Im Verkehr Pausen machen. Kinder, ältere Menschen und Tiere niemals im Auto zurücklassen.</span></p><p><span>„Wir wollen, dass die Menschen im Landkreis Dahme-Spreewald dieses Wochenende gut überstehen“, sagt Dr. Benno Bretag. „Das gelingt, wenn alle ein Stück mitdenken: für sich selbst, für die Familie, für Nachbarn und für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind.“</span></p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,Hitze,hitzeschutz,Notaufnahme,Kreislaufprobleme]]></category>
            <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 15:22:10 +0200</pubDate>
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                        <title>40 Grad in der Niederlausitz: Wenn Sommer zur Belastungsprobe wird</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/40-grad-in-der-niederlausitz-wenn-sommer-zur-belastungsprobe-wird/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/40-grad-in-der-niederlausitz-wenn-sommer-zur-belastungsprobe-wird/</guid><pp:caseid>759064</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz bereiten sich auf Extremhitze vor – von Kreislaufproblemen, Badeunfällen und unterschätzten Risiken auf Straße, See und im Alltag</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul style="list-style-type:disc;"><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e9ebd43ffc445a4e7407c4e7110545e05"><span style="color:#999999;"><span>Extremhitze trifft die Niederlausitz: Sana Kliniken rechnen mit mehr Kreislaufproblemen, Dehydrierung, Bade- und Freizeitunfällen</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ecd8900b73e645896be3ead898f4b4c0c"><span style="color:#999999;"><span>Ärztlicher Direktor Dr. Volkmar Hanisch ordnet die Risiken aus Sicht von Notfallmedizin, Innerer Medizin und Intensivmedizin ein</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="eb23f103ea2bf1924cd1d11076ca31da8"><span style="color:#999999;"><span>Krankenhaus aktiviert Hitzeschutzmaßnahmen: zusätzliche Notaufnahme-Strukturen, angepasste Trinkmengen, Kaltschalen, Schutz stationärer Patienten und klare Hinweise zu 112, 116117 und KV-Bereitschaftspraxis</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Es wird ein Wochenende, an dem die Niederlausitz nach draußen zieht. An die Seen. Auf die Boote. Auf die SUP-Boards. In die Gärten, an die Badestellen, auf die Radwege. Gleichzeitig rollen Urlauber und Ausflügler über A13, B169 und die Straßen der Region. Sommer in der Lausitz. Eigentlich. Doch diesmal hat der Sommer eine medizinische Schärfe.</span></p><p><span>Meteorologen erwarten für die kommenden Tage extreme Temperaturen. Am Freitag sollen die Werte bereits auf rund 34 Grad steigen. Am Samstag werden bis zu 38 Grad erwartet, am Sonntag örtlich sogar bis zu 40 Grad. Und wichtig ist: Diese Temperaturangaben beschreiben die Lufttemperatur unter standardisierten Messbedingungen. Gemessen wird nicht in der prallen Sonne, sondern strahlungsgeschützt. Was im Wetterbericht nach 38 oder 40 Grad klingt, kann sich auf Asphalt, am Strand, auf einem Boot, im Auto oder in direkter Sonne deutlich heißer anfühlen. Für den Körper ist das Schwerstarbeit.</span></p><p><span>„Hitze ist kein schönes Badewetter mit ein bisschen mehr Temperatur. Bei 38 oder 40 Grad arbeitet der menschliche Körper im Ausnahmezustand“, sagt Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Niederlausitz. Er ist Notarzt, erfahrener Internist und Intensivmediziner – und er kennt die Folgen extremer Wärme aus Notaufnahme, Rettungsdienst und Intensivstation. „Wir sehen dann Menschen mit Schwindel, Übelkeit, Kreislaufproblemen, Dehydrierung, Verwirrtheit oder schweren Erschöpfungszuständen. Für ältere Menschen, chronisch Kranke und kleine Kinder kann Hitze sehr schnell gefährlich werden.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/90a5a05f-f2e6-4bee-a6e3-1cf76e8fdd59/1920_istock-584229526_autor_jakoblund.jpg?35188"><p><br><i>Erfrischend und belebend - der Sprung ins kühle Nass. An besonders heißen Tagen besser langsam abtauchen und den erhitzten Körper allmählich an die Wassertemperatur gewöhnen, um Herz und Kreislauf zu schonen.</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/90a5a05f-f2e6-4bee-a6e3-1cf76e8fdd59/istock-584229526_autor_jakoblund/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Hitze trifft eine Region, die draußen lebt</span></h2><p><span>Die Niederlausitz ist eine Region die am Wasser zu Hause ist. Genau das macht sie an heißen Wochenenden attraktiv. Wer kann, sucht Abkühlung im Lausitzer Seenland. Das ist grundsätzlich richtig. Wasser, Schatten und Ruhe können helfen. Aber die Kombination aus extremer Sonne, aufgeheiztem Körper, Alkohol, Bootsausflug, Badeleiter, Luftmatratze oder SUP kann gefährlich werden. „Gerade auf dem Wasser wird Hitze oft unterschätzt“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. „Der Wind vermittelt das Gefühl von Abkühlung. Tatsächlich ist man auf dem Boot, auf dem SUP oder auf der Luftmatratze oft über längere Zeit direkter Sonne ausgesetzt. Dazu kommt die Reflexion auf der Wasseroberfläche. Der Körper verliert Flüssigkeit, ohne dass man es sofort merkt.“</span></p><p><span>Besonders riskant wird es, wenn Menschen nach längerer Sonnenbelastung plötzlich ins Wasser springen. Vom Boot. Vom Steg. Vom Beckenrand im Freibad. Der Körper ist aufgeheizt, die Blutgefäße sind weitgestellt, der Kreislauf läuft auf Hochtouren. Kommt dann schlagartig kaltes Wasser dazu, kann der Kreislauf überfordert sein. „Wer stark erhitzt ist, sollte nicht einfach ins kalte Wasser springen“, warnt Dr. Hanisch. „Besser ist es, langsam ins Wasser zu gehen, zunächst Arme, Beine, Nacken und Oberkörper zu befeuchten und dem Körper Zeit zu geben. Abkühlung ist sinnvoll. Aber sie sollte schrittweise passieren.“</span></p><p><span>Für Bootsausflüge, SUP, Luftmatratze und längere Aufenthalte am See gilt deshalb: Schatten organisieren, Kopfbedeckung tragen, regelmäßig trinken, Sonnencreme erneuern, Alkohol meiden, Kinder engmaschig beaufsichtigen und nicht allein weit hinausschwimmen. „Eine Luftmatratze ersetzt keine Schwimmfähigkeit. Ein SUP-Board ersetzt keine Rettungssicherheit. Und wer auf dem Boot unterwegs ist, sollte ausreichend Wasser, Sonnenschutz und im besten Fall auch eine Kopfbedeckung für alle Mitfahrenden dabeihaben“, warnt Dr. Volkmar Hanisch.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bb733d3b-1e7b-4b8f-a074-bde5a497cb64/1920_adobestock_452900017_standuppaddel_autor_yossarian6.jpeg?10000"><p><br><i>Auch auf dem SUP kann es heiß werden - beim Paddeln an Kopfbedeckung, Sonnenschutz und Trinkwasser achten sowie langsam ins Wasser zum Abkühlen.</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bb733d3b-1e7b-4b8f-a074-bde5a497cb64/adobestock_452900017_standuppaddel_autor_yossarian6/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Warum der Körper bei Hitze kippt</span></h2><p><span>Der Körper versucht auch bei Hitze, seine Kerntemperatur stabil zu halten. Dafür erweitert er die Blutgefäße, transportiert mehr Blut in die Haut und beginnt zu schwitzen. So wird Wärme abgegeben. Gleichzeitig verliert der Körper Flüssigkeit und Salze. Wird nicht ausreichend getrunken oder kommt körperliche Anstrengung hinzu, kann der Kreislauf kippen. Typische Warnzeichen sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Schwäche, Muskelkrämpfe, Herzrasen, ungewöhnliche Müdigkeit oder Benommenheit. Gefährlich wird es, wenn Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen, sehr heiße Haut, Erbrechen, Atemnot, Brustschmerzen, Krampfanfälle oder ein Kollaps dazukommen. „Viele hitzebedingte Notfälle entstehen nicht plötzlich aus dem Nichts“, sagt der erfahrene Notfallmediziner Dr. Volkmar Hanisch. „Sie kündigen sich an. Das Problem ist: Die Warnzeichen werden häufig wegerklärt. Man denkt, man sei nur müde. Man wartet ab. Man trinkt noch einen Kaffee oder ein Bier. Und irgendwann reicht irgendwann die Reserve des Körpers nicht mehr.“</span></p><p><span>Besonders gefährdet sind ältere Menschen. In einer älter werdenden Region wie der Niederlausitz ist das ein wichtiger Fakt. Viele ältere Menschen trinken weniger, weil das Durstgefühl nachlässt. Manche essen bei Hitze kaum noch. Andere nehmen Medikamente, die den Flüssigkeitshaushalt oder Blutdruck beeinflussen. Dazu gehören unter anderem entwässernde Medikamente, Blutdrucksenker, einzelne Antidepressiva oder weitere Arzneimittel, die Kreislauf, Schwitzen oder Elektrolythaushalt verändern können. Auch Menschen mit Diabetes müssen besonders aufmerksam sein. Hitze, weniger Appetit, veränderte Tagesabläufe, körperliche Aktivität und eine stärkere Durchblutung der Haut können den Blutzucker beeinflussen. Bei insulinpflichtigen Diabetikern kann das Risiko für Unterzuckerungen steigen. Blutzuckerwerte sollten deshalb bei extremer Hitze engmaschiger kontrolliert werden. „Wichtig ist aber: Medikamente nicht eigenmächtig absetzen. Trinkmengen nicht ohne ärztlichen Rat drastisch verändern. Gerade Menschen mit Herz- oder Nierenerkrankungen dürfen häufig nicht plötzlich zwei oder drei Liter am Tag trinken. Für sie gilt: Die ärztlich empfohlene Trinkmenge bleibt maßgeblich“, so Dr. Volkmar Hanisch. Wer unsicher ist, sollte rechtzeitig die Hausarztpraxis, die behandelnde Facharztpraxis, eine Apotheke oder außerhalb der Sprechzeiten den ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren.</span></p><h2><span>Trinken, essen, Tempo raus: Was jetzt wirklich hilft</span></h2><p><span>Für gesunde Erwachsene gilt an Hitzetagen: regelmäßig trinken, bevor Durst entsteht. Geeignet sind Wasser, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Saftschorlen. Alkohol belastet den Kreislauf zusätzlich und sollte bei extremer Hitze gemieden werden. Auch sehr zuckerreiche Getränke sind keine gute Hauptquelle für Flüssigkeit. Eiskalte Getränke wirken zwar verlockend, können den Körper aber zusätzlich stressen. Besser ist: kühl, aber nicht eiskalt.</span></p><p><span>Auch Essen gehört zum Hitzeschutz. Viele Menschen haben bei hohen Temperaturen weniger Hunger. Wer dann aber kaum isst und zu wenig trinkt, schwächt den Körper doppelt. Leichte Mahlzeiten sind besser als schwere Portionen: Obst, Gemüse, Salate, Suppe, Joghurt, Quark, Gurke, Tomate, Melone oder Kaltschalen. Wer stark schwitzt, verliert auch Salze. Normales Salzen der Speisen kann helfen – sofern medizinisch nichts dagegenspricht.</span></p><p><span>„Hitze nimmt vielen Menschen den Appetit. Aber der Körper braucht trotzdem Energie, Flüssigkeit und Mineralstoffe“, sagt Dr. Hanisch. „Kleine leichte Mahlzeiten über den Tag verteilt sind oft besser als eine große Mahlzeit in der Mittagshitze.“</span></p><p><span>Der wichtigste Rat des Intensivmediziners für das Wochenende klingt banal: den Tag der Hitze anpassen. Einkäufe, Gartenarbeit, Sport, längere Wege und Fahrten sollten möglichst in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden gelegt werden. „Zwischen 11 und 17 Uhr heißt es: Tempo raus. Schatten suchen. Körperliche Belastung reduzieren. Pausen machen.“</span></p><p><span>Helle, luftige Kleidung, Sonnenbrille, Kopfbedeckung und Sonnenschutz gehören dazu. Wohnungen sollten morgens und spät abends gelüftet werden. Tagsüber helfen geschlossene Fenster, Vorhänge, Jalousien oder Rollläden. Der kühlste Raum der Wohnung sollte bewusst genutzt werden. Lauwarme Duschen, feuchte Tücher im Nacken oder kühle Fußbäder können helfen. Kalte Schockduschen sind dagegen nicht für jeden Kreislauf geeignet.</span></p><p><span>Und: Hilfe annehmen. Oder aktiv anbieten. „Hitzeschutz ist auch Nachbarschaftsschutz“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. „Wenn ältere Menschen nicht selbst einkaufen müssen, wenn Angehörige einmal mehr anrufen, wenn Nachbarn fragen, ob genug Wasser im Haus ist, dann verhindert das im besten Fall einen Notfall.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/04d3b441-2df1-4e4c-be09-58407d2b0a6c/1920_adobestock_111650302_trinken_autor_dead_inside.jpeg?10000"><p><br><i>Bei großer Hitze regelmäßig und angemessen trinken - am besten Wasser oder verdünnte Schorlen, kühl statt eiskalt und möglichst ungesüßt. Auf Alkohol ganz verzichten.</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/04d3b441-2df1-4e4c-be09-58407d2b0a6c/adobestock_111650302_trinken_autor_dead_inside/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Hitze auf der Straße: Wenn Müdigkeit zum Risiko wird</span></h2><p><span>Die Niederlausitz liegt verkehrsgünstig. Das ist ein Vorteil für die Region, für Tourismus, Pendler und Patienten. An einem Extremhitze-Wochenende kann genau das aber zur zusätzlichen Belastung werden. Viele Menschen fahren an die Seen, starten in den Urlaub oder zurück nach Hause. Autos heizen sich stark auf. Hitze macht müde, unkonzentriert und reizbarer. Die Reaktionsfähigkeit kann sinken. „Bei Hitze denken viele zuerst an Kreislaufprobleme zu Hause oder am Strand“, sagt Dr. Hanisch. „Aber auch im Straßenverkehr kann Hitze gefährlich werden. Müdigkeit, Unaufmerksamkeit und körperliche Erschöpfung erhöhen das Risiko für Fehler.“</span></p><p><span>Wer unterwegs ist, sollte das Auto vor Fahrtbeginn gut lüften, ausreichend Wasser mitnehmen, Pausen einplanen und die Klimaanlage nicht zu stark herunterkühlen. Kinder, ältere Menschen oder Tiere dürfen niemals im geparkten Auto zurückgelassen werden. Nicht für fünf Minuten. Nicht im Schatten. Nicht bei geöffnetem Fensterspalt. Wenn während der Fahrt Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Müdigkeit auftreten, hilft kein Durchhalten. Dann gilt: anhalten, trinken, ausruhen, Schatten suchen.</span></p><h2><span>Was die Sana Kliniken Niederlausitz tun</span></h2><p><span>Die Sana Kliniken Niederlausitz bereiten sich auf das Extremwochenende vor. Grundlage ist der Hitzeschutzplan des Krankenhauses, der in den vergangenen Jahren aufgebaut und weiterentwickelt wurde. Er verbindet Prävention, Patientensicherheit, Notfallversorgung und Mitarbeiterschutz.</span></p><p><span>In den Notaufnahmen wird eine zusätzliche Dienstsäule vorbereitet und in Bereitschaft versetzt, damit das Krankenhaus auf steigende Fallzahlen reagieren und zusätzliches Personal aktivieren kann. Denn bei extremer Hitze ist mit mehr Patienten zu rechnen, die mit Dehydrierung, Schwindel, Kreislaufproblemen, Stürzen, Badeunfällen oder Freizeitverletzungen vorgestellt werden.</span></p><p><span>Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Menschen, die bereits stationär in den Kliniken behandelt werden. Bei den täglichen Visiten wird besonders auf ausreichende Trinkmengen geachtet. Flüssigkeitsbilanzen werden eng beobachtet. Infusionsschemata können angepasst werden. Bei Bedarf können ärztlich angeordnete Bedarfsinfusionen durch die erfahrenen Pflegekräfte verabreicht werden. Besonders im Blick sind Patienten, deren Thermoregulation oder Flüssigkeitshaushalt durch Erkrankungen oder Medikamente beeinflusst wird.</span></p><p><span>Auch die Ernährung wird angepasst: Patienten werden zusätzlich mit Kaltschalen versorgt, um Flüssigkeit und Energie aufzunehmen. Für die Mitarbeitenden werden Wasser und Getränke bereitgestellt, damit sie auch unter hoher Belastung einsatzfähig bleiben. „Ein Krankenhaus muss bei Hitze zwei Aufgaben gleichzeitig erfüllen“, sagt Dr. Hanisch. „Wir müssen zusätzliche Notfälle sicher versorgen können. Und wir müssen die Menschen schützen, die bereits bei uns im Krankenhaus liegen. Genau dafür gibt es Hitzeschutzpläne: damit Vorbereitung vor Überforderung schützt.“</span></p><p><span>Diese Vorbereitung zahlt auf ein zentrales Ziel der Sana Kliniken Niederlausitz ein: medizinische Versorgung in der Region verlässlich sichern. Nicht erst, wenn der Notfall eingetreten ist. Sondern auch durch Aufklärung, klare Strukturen und eine gute Steuerung der Patientinnen und Patienten.</span></p><p><span>„Gute Medizin beginnt nicht erst mit dem ersten Tropf in der Notaufnahme“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. „Gute Medizin beginnt damit, Risiken zu erkennen, Menschen zu informieren und die Versorgung so vorzubereiten, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fd0e9c68-3eb5-48b7-9765-6f3042ef40c5/1920_img_1798-2.jpg?10000"><p><br><i>Achtsam durch die Hitze - <span>Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Niederlausitz, setzt auf gute Vorbereitung für das bevorstehende Hitze-Wochenende.</span></i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/fd0e9c68-3eb5-48b7-9765-6f3042ef40c5/img_1798-2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Wann 112? Wann 116 117? Wann Bereitschaftspraxis?</span></h2><p><span>Bei lebensbedrohlichen Beschwerden gilt immer: sofort 112 wählen. Das betrifft insbesondere Bewusstlosigkeit, schwere Atemnot, Brustschmerzen, Schlaganfallzeichen, Krampfanfälle, schwere Verwirrtheit, Kollaps, Verdacht auf Hitzschlag, schwere allergische Reaktionen nach Insektenstich, Badeunfälle oder schwere Verletzungen.</span></p><p><span>Schlaganfallzeichen sind zum Beispiel ein einseitig hängender Mundwinkel, Lähmungen oder Taubheitsgefühle in Arm oder Bein, Sprachstörungen, Sehstörungen, plötzlicher starker Schwindel oder Bewusstseinsveränderungen. Dann zählt jede Minute.</span></p><p><span>Die 116 117 ist richtig, wenn Beschwerden akut sind, aber nicht lebensbedrohlich wirken und nicht bis zur nächsten regulären Sprechzeit warten können. Dazu können leichtere Kreislaufbeschwerden, anhaltender Schwindel ohne schwere Warnzeichen, Sonnenbrand, Magen-Darm-Beschwerden, Unsicherheiten bei Medikamenten oder zunehmende Erschöpfung gehören.</span></p><p><span>Am Wochenende ist außerdem die ärztliche Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg im Krankenhaus Senftenberg geöffnet. Sie befindet sich in den Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg, Krankenhausstraße 10, 01968 Senftenberg. Die Öffnungszeiten sind Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 9 bis 15 Uhr. Die Bereitschaftspraxis ist für akute, aber nicht lebensbedrohliche Erkrankungen außerhalb der regulären Sprechzeiten von niedergelassenen Ärzten gedacht. „Wir appellieren an die Menschen mit akuten Beschwerden, vom mildesten zum stärksten Mittel zu denken. Die Notaufnahme muss sich an diesem Wochenende für lebensbedrohliche Notfälle bereithalten. Deshalb müssen sich Patienten im Ernstfall auch auf lange Wartezeiten einstellen“, erklärt Dr. Volkmar Hanisch und empfiehlt zunächst die 116 117 und die KV-Bereitschaftspraxis als Anlaufstelle für nicht-lebensbedrohliche Notfälle. Bei lebensbedrohlichen Notfällen ist jedoch die 112 immer der richtige Weg.</span></p><h2><span>Die wichtigsten Hitzeregeln für das Wochenende</span></h2><p><span>Regelmäßig trinken. Leicht essen. Mittagshitze meiden. Körperliche Belastung reduzieren. Helle Kleidung tragen. Wohnungen kühl halten. Ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke besonders im Blick behalten. Am Wasser langsam abkühlen. Auf Boot, SUP und Luftmatratze Sonnenschutz und Trinkpausen ernst nehmen. Im Verkehr Pausen machen. Kinder, ältere Menschen und Tiere niemals im Auto zurücklassen.</span></p><p><span>„Wir wollen, dass die Menschen in der Niederlausitz dieses Wochenende gut überstehen“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. „Das gelingt, wenn alle ein Stück mitdenken: für sich selbst, für die Familie, für Nachbarn und für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind.“</span><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Hitze,Herzgesundheit,Zentrale Notaufnahme,Notaufnahme,Aerztlicher Direktor,hitzeschutz]]></category>
            <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 11:48:04 +0200</pubDate>
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                        <title>So kommen ältere Menschen gut durch die Hitze</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/so-kommen-aeltere-menschen-gut-durch-die-hitze/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/so-kommen-aeltere-menschen-gut-durch-die-hitze/</guid><pp:caseid>718244</pp:caseid><pp:subtitle>Expertin der geriatrischen Tagesklinik gibt Tipps für die heißen Tage</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Ärztliche Leiterin der Geriatrischen Tagesklinik in Königs Wusterhausen gibt Handlungsempfehlungen für Hitzetage</li><li>Hohe Temperaturen und starke Sonneneinstrahlung belasten Ältere besonders stark</li><li>Diese Warnzeichen sollten pflegende Angehörige ernst nehmen</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Der Sommer ist zurück und mit ihm die Hitzerekorde. Bis auf 33 Grad soll das Thermometer in den kommenden Tagen steigen. Heiße Sommertage können für ältere Menschen zu einer echten Belastungsprobe werden. Dr. Kathrin Rosenberg, Ärztliche Leitung der Geriatrischen Tagesklinik im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen, gibt Tipps, wie die Hitze für Senioren erträglicher wird und worauf Angehörige achten sollten.</strong><span><strong>&nbsp;&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Wenn die Sonne brennt, die Thermometer Rekordwerte anzeigen und Brandenburg unter der Sommerhitze ächzt, dann leiden vor allem viele ältere Menschen unter den Extremtemperaturen. „Für ältere Patienten sind sehr heiße Tage und Hitzewellen eine große Herausforderung. Denn mit dem Alter verändern sich Stoffwechselprozesse, der Körper kann Temperaturen nicht mehr so schnell wie in jüngeren Jahren regulieren und manches wird beschwerlicher. Viele Senioren sind zudem chronisch krank oder geschwächt“, zählt Dr. Kathrin Rosenberg auf. Die erfahrene Internistin, die auf Palliativmedizin und Altersmedizin (Geriatrie) spezialisiert ist, leitet die Tagesklinik, die<span>&nbsp;gemeinsam vom Klinikum Dahme-Spreewald und&nbsp;</span>dem Sana Krankenhaus Gottesfriede Woltersdorf im Achenbach-Krankenhaus betrieben wird. Sie<span><strong>&nbsp;</strong></span>weiß: „Bei großer Hitze fällt es vielen noch schwerer als ohnehin schon, ihren Alltag zu bewältigen.“</p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Getränke gut erreichbar aufstellen</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Umso wichtiger ist es, dass Menschen über&nbsp;70&nbsp;nicht nur selbst besonders gut an heißen Tagen auf sich achten, sondern auch dass Angehörige, Nachbarn und Freunde ein wachsames Auge auf betagte Mitmenschen haben. An oberster Stelle steht: genügend trinken. „Die optimale persönliche Trinkmenge ist sehr individuell und hängt unter anderem vom Allgemeinzustand, Erkrankungen, Gewicht, Alter und äußeren Gegebenheiten wie Wetter und Klima ab“, erklärt Dr. Kathrin Rosenberg. Weil im Alter häufig das Durstgefühl schwindet und manche Senioren auch schlichtweg vergessen, regelmäßig zu trinken, oder wegen ihrer eingeschränkten Mobilität Getränke manchmal auch nicht gut erreichen können, hat die Medizinerin für Senioren sowie deren Angehörige und Pflegekräfte einen Tipp parat: „Einfach&nbsp;täglich 1,5 bis zwei Liter Getränke an all den Orten im Umfeld abzustellen, die für den Betroffenen gut erreichbar sind.“ Optimal sind neben Wasser auch Getränke mit Geschmack wie leichte Saftschorlen (Vorsicht beim Zuckergehalt), Wasser mit ein wenig Zitronensaft oder Tees. Auch eine Tasse Kaffee ist geeignet. eiskalte Getränke sind eher ungünstig, weil der Körper versucht, dagegen zu regulieren und weiter schwitzt.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Lieber leichte Kost</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Auch die Wahl der Mahlzeiten kann den Umgang mit der Hitze erleichtern. Schwer verdauliche, fettreiche Nahrung belastet den Körper zusätzlich. Deswegen rät die Fachärztin statt gehaltvoller Braten lieber auf leichte Gerichte wie Suppen und Salate zurückzugreifen. Obstsorten wie Melonen, Birnen und Nektarinen sind besonders wasserreich und helfen mit, den Flüssigkeitsbedarf zu decken.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1290c1d3-9f18-4b9a-874b-8239958eee3a/1920_adobestock_1487499611.jpeg?10000"><p><i>Vor allem für ältere Menschen sind die Temperaturrekorde im Sommer eine echte Herausforderung. Die erfahrenen Profis der Klinik für Geriatrie geben deshalb Tipps, worauf Angehörige achten sollten und wie betagte Lausitzer die Hitzewelle gut überstehen.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1290c1d3-9f18-4b9a-874b-8239958eee3a/adobestock_1487499611/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Kühle Brise</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Ältere Menschen sollten die direkte Sonneneinstrahlung lieber meiden und sich während der heißesten Stunden des Tages – also zwischen 11 und 16 Uhr – am besten in kühle Räume zurückziehen. „Vorsicht gilt bei Klimaanlagen, denn große Temperaturunterschiede können den Kreislauf zusätzlich belasten“, warnt die Expertin für Altersmedizin und rät dazu, sich lieber ein kühles, nasses Tuch in den Nacken oder auf die Heizung zu legen. Regelmäßiges Durchlüften der Räume, vor allem während der kühleren Nachtstunden, ist ebenfalls günstig. „Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass die älteren Menschen dabei zugedeckt im Bett liegen und nicht schwitzend im Durchzug sitzen“, erklärt Dr. Kathrin Rosenberg. Um die Hitze am Tage möglichst draußen zu halten, sollten Rollläden oder Vorhänge geschlossen bleiben.</p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Lieber in den Schongang schalten</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Lieber einen Gang herunterschalten sollten Ältere auch bei körperlichen Aktivitäten. Besorgungen wie Einkäufe oder der Gassigang mit dem Hund sind in den kühleren Morgen- und Abendstunden weniger anstrengend als in der großen Mittagshitze. Das gilt auch für sportliche Aktivitäten wie Radfahren, Joggen oder Wandern:<span>&nbsp; </span>Bei Extremtemperaturen ist weniger mehr. Die nächste sportliche Runde sollte besser auf Tage mit gemäßigterem Wetter verschoben werden.</p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Warnsignale beachten</strong></h2><p><span style="text-align:start;">„Hitze kann krank machen. Erschöpfung, Kopfschmerzen, blasse oder stark gerötete Haut können ebenso erste Warnsignale sein wie Übelkeit, Kurzatmigkeit oder gar Fieber und Krämpfe“, zählt Dr. Kathrin Rosenberg auf. Gefahr im Verzug ist, wenn die&nbsp;am Arm oder Bein beim Zusammendrücken als Falte stehen bleibt und sich nicht löst. Auch eine trockene, borkig belegte Zunge und dunkelverfärbter Urin sind ernste Hinweise. „Ehepartner, Angehörige oder Pflegekräfte sollten solche roten Warnzeichen unbedingt ernst nehmen und die betroffene Person medizinisch durchchecken lassen“, rät die Ärztliche Leiterin der Geriatrischen Tagesklinik in Königs Wusterhausen eindringlich.&nbsp;&nbsp;</span></p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,Geriatrie,Geriatrische Tagesklinik,Sommer,Hitze]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 09:59:26 +0200</pubDate>
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                        <title>Heiße Tage, kühler Kopf – Profitipps für ältere Lausitzer</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/heisse-tage-kuehler-kopf--profitipps-fuer-aeltere-lausitzer/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/heisse-tage-kuehler-kopf--profitipps-fuer-aeltere-lausitzer/</guid><pp:caseid>718236</pp:caseid><pp:subtitle>Experten der Geriatrie Lauchhammer geben praktische Tipps für Sicherheit und Wohlbefinden an heißen Tagen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li><span style="margin:0px;padding:0px;text-align:start;" dir="ltr">Geriatrie-Chefärztin der Sana Kliniken Niederlausitz gibt Handlungsempfehlungen für Hitzetage</span></li><li>H<span style="margin:0px;padding:0px;text-align:start;" dir="ltr">ohe Temperaturen und starke Sonneneinstrahlung belasten Ältere besonders stark</span></li><li>D<span style="margin:0px;padding:0px;text-align:start;" dir="ltr">iese Warnzeichen sollten pflegende Angehörige ernst nehmen</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><strong>Der Sommer ist zurück und mit ihm die Hitzerekorde in der Lausitz. Bis auf 33 Grad soll das Thermometer in den kommenden Tagen steigen. Heiße Sommertage können für ältere Lausitzer zur echten Belastungsprobe werden. Dr. Karin Schmidt, Chefärztin der Klinik für Geriatrie der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer, gibt Tipps, wie die Hitze für Senioren erträglicher wird und worauf Angehörige achten sollten.</strong><span><strong>&nbsp;&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Wenn die Sonne brennt, die Thermometer Rekordwerte anzeigen und die Lausitz unter der Sommerhitze ächzt, dann leiden vor allem viele ältere Menschen unter den Extremtemperaturen. „Für ältere Patienten sind sehr heiße Tage und Hitzewellen eine große Herausforderung. Denn mit dem Alter verändern sich Stoffwechselprozesse, der Körper kann Temperaturen nicht mehr so schnell wie in jüngeren Jahren regulieren und manches wird beschwerlicher. Viele Senioren sind zudem chronisch krank oder geschwächt“, zählt Dr. Karin Schmidt auf. Die erfahrene Fachärztin für Innere Medizin und Geriatrie weiß: „Bei großer Hitze fällt es vielen noch schwerer als ohnehin schon, ihren Alltag zu bewältigen.“</p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Getränke gut erreichbar aufstellen</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Umso wichtiger ist es, dass Menschen über 65 nicht nur selbst besonders gut an heißen Tagen auf sich achten, sondern auch dass Angehörige, Nachbarn und Freunde ein wachsames Auge auf betagte Mitmenschen haben. An oberster Stelle steht: genügend trinken. „Die optimale persönliche Trinkmenge ist sehr individuell und hängt unter anderem vom Allgemeinzustand, Erkrankungen, Gewicht, Alter und äußeren Gegebenheiten wie Wetter und Klima ab“, erklärt die Chefärztin. Weil im Alter häufig das Durstgefühl schwindet und manche Senioren auch schlichtweg vergessen, regelmäßig zu trinken, oder wegen ihrer eingeschränkten Mobilität Getränke manchmal auch nicht gut erreichen können, hat Dr. Karin Schmidt für Senioren sowie deren Angehörige und Pflegekräfte einen Tipp parat: „Einfach&nbsp;täglich 1,5 bis zwei Liter Getränke an all den Orten im Umfeld abzustellen, die für den Betroffenen gut erreichbar sind.“ Optimal sind neben Wasser auch Getränke mit Geschmack wie&nbsp;leichte Saftschorlen (Vorsicht: Zuckergehalt),&nbsp;Wasser mit ein wenig Zitronensaft oder Tees. Auch eine Tasse Kaffee ist geeignet. eiskalte Getränke sind eher ungünstig, weil der Körper versucht, dagegen zu regulieren und weiter schwitzt.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Lieber leichte Kost</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Auch die Wahl der Mahlzeiten kann den Umgang mit der Hitze erleichtern. Schwer verdauliche, fettreiche Nahrung belastet den Körper zusätzlich. Deswegen rät die Fachärztin für Innere Medizin und Geriatrie statt gehaltvoller Braten lieber auf leichte Gerichte wie Suppen und Salate zurückzugreifen. Obstsorten wie Melonen, Birnen und Nektarinen sind besonders wasserreich und helfen mit, den Flüssigkeitsbedarf zu decken.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1290c1d3-9f18-4b9a-874b-8239958eee3a/1920_adobestock_1487499611.jpeg?10000"><p><i>Vor allem für ältere Menschen sind die Temperaturrekorde im Sommer eine echte Herausforderung. Die erfahrenen Profis der Klinik für Geriatrie geben deshalb Tipps, worauf Angehörige achten sollten und wie betagte Lausitzer die Hitzewelle gut überstehen.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1290c1d3-9f18-4b9a-874b-8239958eee3a/adobestock_1487499611/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Kühle Brise</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Ältere Menschen sollten die direkte Sonneneinstrahlung lieber meiden und sich während der heißesten Stunden des Tages – also zwischen 11 und 16 Uhr – am besten in kühle Räume zurückziehen. „Vorsicht gilt bei Klimaanlagen, denn große Temperaturunterschiede können den Kreislauf zusätzlich belasten“, warnt die Expertin für Altersmedizin und rät dazu, sich lieber ein kühles, nasses Tuch in den Nacken oder auf die Heizung zu legen. Regelmäßiges Durchlüften der Räume, vor allem während der kühleren Nachtstunden, ist ebenfalls günstig. „Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass die älteren Menschen dabei zugedeckt im Bett liegen und nicht schwitzend im Durchzug sitzen“, erklärt Dr. Karin Schmidt. Um die Hitze am Tage möglichst draußen zu halten, sollten Rollläden oder Vorhänge geschlossen bleiben.</p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Lieber in den Schongang schalten</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Lieber einen Gang herunterschalten sollten Ältere auch bei körperlichen Aktivitäten. Besorgungen wie Einkäufe oder der Gassigang mit dem Hund sind in den kühleren Morgen- und Abendstunden weniger anstrengend als in der großen Mittagshitze. Das gilt auch für sportliche Aktivitäten wie Radfahren, Joggen oder Wandern:<span>&nbsp; </span>Bei Extremtemperaturen ist weniger mehr. Die nächste sportliche Runde sollte besser auf Tage mit gemäßigterem Wetter verschoben werden.</p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d5138899-7dc9-42c6-aab6-4611e5a4530c/1920_karin-schmidt-cae-geriatrie.jpg?10000"><p><i>Dr. Karin Schmidt ist Chefärztin der Klinik für Geriatrie in Lauchhammer. Aus jahrelanger Erfahrung weiß sie genau, wie belastend vor allen hohe Temperaturen für ältere Menschen sind. Gemeinsam mit ihrem Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten versorgt sie jährlich hunderte Patienten in den Sana Kliniken Niederlausitz.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d5138899-7dc9-42c6-aab6-4611e5a4530c/karin-schmidt-cae-geriatrie/" target="_blank">Copyright und Download</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Warnsignale beachten</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">„Hitze kann krank machen. Erschöpfung, Kopfschmerzen, blasse oder stark gerötete Haut können ebenso erste Warnsignale sein wie Übelkeit, Kurzatmigkeit oder gar Fieber und Krämpfe“, zählt Dr. Karin Schmidt auf. Gefahr im Verzug ist, wenn die<span>&nbsp;am Arm oder Bein beim Zusammendrücken als Falte stehen bleibt und sich nicht löst</span>. Auch eine trockene, borkig belegte Zunge und dunkelverfärbter Urin sind ernste Hinweise. „Ehepartner, Angehörige oder Pflegekräfte sollten solche roten Warnzeichen unbedingt ernst nehmen und die betroffene Person medizinisch durchchecken lassen“, rät die Chefärztin eindringlich.<span>&nbsp;&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Hitze,Geriatrie,Geriatrische Tagesklinik,Sommer,Sommernotfall]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 09:33:21 +0200</pubDate>
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                        <title>Zehn coole Familientipps für heiße Sommertage</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/zehn-coole-familientipps-fuer-heisse-sommertage/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zehn-coole-familientipps-fuer-heisse-sommertage/</guid><pp:caseid>711099</pp:caseid><pp:subtitle>Ab der zweiten Wochenhälfte erwartet die Lausitz wieder hohe Temperaturen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>So kommen Kinder gut durch Hitzetage</li><li>Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz, rät: Darauf sollten Eltern achten</li><li>Kindernotaufnahme ist auch in der Urlaubszeit rund um die Uhr einsatzbereit&nbsp;</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Sonne, Eis, Badewetter: Kinder lieben den Sommer. Ab der zweiten Wochenhälfte scheint der Sommer auch meteorologisch zurück zu kehren. Damit der Nachwuchs die heißen Tage unbeschadet übersteht, sollten Eltern gut aufpassen. Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer, hat zehn Tipps parat, damit Familien gut geschützt und sicher den Sommer genießen können.</strong></p><p><strong>Schützende Cremes:</strong> Kinderhaut ist empfindlich und braucht ausreichenden Sonnenschutz. Am besten Cremes mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30) verwenden und etwa bereits eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt im Freien auftragen. Regelmäßiges Nachcremen ist wichtig – vor allem nach dem Baden und bei starkem Schwitzen.<br><br><strong>Gut behütet:</strong> Luftige, leichte Kleidung ist im Sommer ideal und schützt zusätzlich vor direkter Sonneneinstrahlung. Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und einem Nackenschutz sind für Kinder optimal. Spezielle Stoffe, die die UV-Strahlung abwehren, können zusätzlich schützen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d93ca1d7-00ac-4226-9db5-83002c4431da/1920_carolinstegemann-0686.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Dr. Carolin Stegemann ist Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz am Krankenhaus-Standort Lauchhammer. &nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d93ca1d7-00ac-4226-9db5-83002c4431da/carolinstegemann-0686/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><br><strong>Schattiges Plätzchen: </strong>Vor allem in den heißen Stunden des Tages zwischen 11 und 15 Uhr sollten sich Eltern mit ihren Kindern lieber einen schattigen, kühleren Platz suchen. Im Freien schützen große Bäume oder Sonnensegel vor zu viel Sonne. Kühle, klimatisierte Räume zum Beispiel in Cafés oder Restaurants schützen zusätzlich vor der großen Hitze.&nbsp;<br><br><strong>Schutz für die Kleinsten:</strong> Neugeborene und Kleinkinder sollten besonders sensibel vor Hitze und Sonne geschützt werden und auf keinen Fall der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Eine gute Luftzirkulation im Kinderwagen ist wichtig, damit es nicht zu heiß wird und die Babys einen Wärmestau erleiden.</p><p><strong>Trinken nicht vergessen:</strong> Ob Radelausflug oder Wanderung, Spielplatz oder Badestrand – eine Trinkflasche gehört im Sommer auf jeden Fall ins Gepäck, damit der Nachwuchs unterwegs genügend trinken kann. Ideal sind Wasser und ungesüßte Tees.<br><br><strong>Lieber leichte Kost:</strong> Frisches Obst und Gemüse enthalten reichlich Wasser und Vitamine und sind damit ideal für warme Sommertage. Empfehlenswert sind eher leichte, gut verdauliche Gerichte, die den Körper nicht noch zusätzlich belasten.<br><br><strong>Achtung, gefährlich:</strong> Ob beim Baden oder beim Spielen am Wasser dürfen Kinder niemals aus den Augen gelassen werden. Größte Vorsicht ist auch im Auto angesagt: Eltern sollten ihr Kind auf keinen Fall unbeaufsichtigt im Auto zurücklassen, weil es im Fahrzeug bereits innerhalb weniger Minuten lebensgefährlich heiß und stickig werden kann.&nbsp;</p><p><strong>Eiskalt erwischt: </strong>Ob buntes Wassereis, cremiges Softeis oder leckere Kugeln – Eis geht im Sommer immer. Allerdings fliegen auch Wespen auf diese Süßigkeit. Wenn die Insekten in den Mund gelangen und an den Lippen bzw. im Mundraum stechen, muss sofort der Notruf 112 gewählt werden. Bis die Rettungskräfte eintreffen, heißt es Kühlen: Am besten mit einem Eis oder Eiswürfeln. Zusätzlich kann mit kaltem Wasser in Form kalter Halswickel von außen gekühlt werden.<br><br><strong>Hitzschlag?</strong> Wenn der Nachwuchs abends unleidlich und wesensverändert wirkt, nicht mehr aus dem Weinen heraus zu beruhigen ist oder apathisch schlapp wirkt, sollten Eltern ihr Kind in der Kindernotaufnahme vorstellen, um abklären zu lassen, ob ein „Hitzschlag“ vorliegt und eine Infusionstherapie notwendig wird, um den Wasser- und Zucker-Salz-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.&nbsp;<br><br><strong>Tag und Nacht einsatzbereit:</strong> Die Kindernotaufnahme im Krankenhaus Lauchhammer ist selbstverständlich auch während der Ferien- und Urlaubszeit rund um die Uhr besetzt. Erfahrene Kinderärzte und speziell ausgebildete Pflegekräfte kümmern sich Tag und Nacht um die Patienten.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,paediatrie,Kinderklinik,Lauchhammer,Carolin Stegemann,Hitze]]></category>
            <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 08:17:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Sommer, Sonne, Kinder-Notfall</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sommer-sonne-kinder-notfall/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sommer-sonne-kinder-notfall/</guid><pp:caseid>654531</pp:caseid><pp:subtitle>SKN Kinderärztin erklärt: Darauf sollten Eltern bei Hitze achten</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>So gefährlich sind hohe Temperaturen und zu viel Sonne für Kinder</li><li>Expertin erklärt: Bei diesen Warnzeichen sollten Eltern unbedingt zum Kinderarzt</li><li>Kindernotaufnahme der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer ist rund um die Uhr einsatzbereit</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Baden, Eis essen, Sonne genießen: Genau das macht jetzt im Sommer richtig viel Spaß. Damit Familien mit Kindern ihr Urlaubsglück möglichst ungetrübt auskosten können, sollten sie jedoch einiges beachten. Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz, erklärt, wo die größten Gefahren für den Nachwuchs lauern und wie Eltern im Notfall richtig reagieren.</strong></p><h2><strong>Sonne, aber sicher</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></h2><p>Sommer und Sonne gehören untrennbar zusammen. Allerdings sollten Mütter und Väter darauf achten, dass der Nachwuchs nicht für zu lange Zeit der ausgeprägten Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. „Um einen Hitzeschlag zu vermeiden, sollte man nicht in der prallen Mittagshitze rausgehen. Vor allem zwischen 12 und 14 Uhr ist es besser, sich ein schattiges Plätzchen zu suchen – entweder in einem kühlen Zimmer, unter einem Baum oder Sonnensegel, in einem klimatisierten Café oder Restaurant“, rät Dr. Carolin Stegemann. Die Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer empfiehlt außerdem, unbedingt einen Sonnenhut zum Schutz vor der Sonne aufzusetzen, am besten mit Nackenschutz, und regelmäßig Sonnencreme zu verwenden.</p><h2><strong>Wärmestau im Kinderwagen</strong></h2><p>Auch bei den ganz Kleinen ist Vorsicht angesagt: Wer im Sommer ein Tuch vor dem Kinderwagen aufhängt, sollte darauf achten, dass der Wagen hinten belüftet ist. „Wenn keine Luftzirkulation möglich ist, kann es im Wagen empfindlich heiß werden und die Kinder können einen Wärmestau erleiden“, warnt die Kinderärztin.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b783aa04-1955-469e-a969-675df3c2f4fa/1920_paumldiatrie-2641.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Ob noch ganz klein oder schon größer: Kinder brauchen auch im Sommer Schutz. Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer, erklärt, worauf Eltern bei Sonne und hohen Temperaturen achten sollten. &nbsp;</i><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/b783aa04-1955-469e-a969-675df3c2f4fa/paumldiatrie-2641.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><strong>Gefährliche Stiche</strong></h2><p>Im Sommer schmeckt Eis besonders gut. Doch nicht nur Kinder lieben die kühle, süße Köstlichkeit, sondern auch Wespen. „Die größte Gefahr besteht darin, dass eine Wespe in den Mund gelangt und im Mundraum oder an den Lippen sticht“, weiß Dr. Carolin Stegemann. Ein echter Notfall, bei dem sofort der Rettungsdienst gerufen werden muss. Bis die Rettungskräfte eintreffen, heißt es Kühlen: Am besten mit einem Eis oder Eiswürfeln. „Gegebenenfalls kann man zusätzlich mit Wasser aus dem See oder zu Hause mit kaltem Wasser aus der Leitung von außen kühlen, in Form kalter Halswickel", sagt die Chefärztin und appelliert: „Bei einem Stich im Mundraum immer den Notarzt rufen!“</p><h2><strong>Warnzeichen für einen Hitzeschlag</strong><span><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong></span></h2><p>Manchmal zeigen sich die Folgen eines sehr warmen Sommertages auch erst am Abend. Bei einem Hitzeschlag sollte unbedingt ein Kinderarzt konsultiert werden. „Wenn die Kinder abends unleidlich sind und sich wesensverändert zeigen, nicht mehr aus dem Weinen heraus zu beruhigen sind oder apathisch schlapp wirken, sollten Eltern sie bitte in der Kindernotaufnahme vorstellen. Dann muss abgeklärt werden, ob sie eine Infusionstherapie brauchen, weil der Zucker-Salz-Haushalt durcheinandergeraten ist“, rät Dr. Carolin Stegemann.</p><h2><strong>Kindernotaufnahme ist rund um die Uhr einsatzbereit</strong></h2><p>In der Kindernotaufnahme im Krankenhaus Lauchhammer finden Familien selbstverständlich auch während der Ferien- und Urlaubszeit rund um die Uhr professionelle Hilfe von erfahrenen Kinderärzten und Kinderkrankenpflegekräften. Die Notaufnahme ist Tag und Nacht besetzt und das Team stets einsatzbereit, um kleinen und größeren Patienten zu helfen – nicht nur bei typischen Sommer-Notfällen.</p><p><span>&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Sommernotfall,Kindernotfall,Badeausflug,Sommer,Hitze,Kind,stegemann,Kinderarzt,Kinderaerztin]]></category>
            <pubDate>Fri, 16 Aug 2024 11:19:04 +0200</pubDate>
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                        <title>Hitze als Belastungsprobe für ältere Lausitzer</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/hitze-als-belastungsprobe-fuer-aeltere-lausitzer/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/hitze-als-belastungsprobe-fuer-aeltere-lausitzer/</guid><pp:caseid>654738</pp:caseid><pp:subtitle>Chefärztin der Sana Kliniken Niederlausitz gibt Empfehlungen für heiße Sommertage</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Hohe Temperaturen belasten ältere Menschen besonders stark</li><li>Geriatrie-Chefärztin der Sana Kliniken Niederlausitz: Diese Warnzeichen sollten Angehörige unbedingt ernst nehmen und handeln</li><li>Expertin gibt Tipps für die heißen Tage&nbsp;</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d30d0903-23a0-4c0f-a3c1-e8eb481328a4/1920_geriatrie-2545.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Genügend trinken ist bei Hitze besonders wichtig. Das Team der Geriatrie in Lauchhammer sorgt dafür, dass die älteren Patientinnen und Patienten auf der Station immer frisches Wasser und andere Getränke zur Verfügung haben. </i><a href="https://whttps://www.sana.de/newsroom/asset/d30d0903-23a0-4c0f-a3c1-e8eb481328a4/geriatrie-2545/ww.sana.de/newsroom/asset/37277ccf-7a1c-4db5-889e-150a32c0be23/geriatrie-2532/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Die Hitze macht derzeit vielen zu schaffen. Doch ganz besonders häufig leiden vor allem ältere Menschen unter den hohen Temperaturen. Dr. Karin Schmidt, Chefärztin der Klinik für Geriatrie an den Sana Kliniken Niederlausitz, erklärt, worauf Lausitzer Senioren jetzt vor allem achten sollten, um die Sommertage gesund und sicher zu überstehen.</strong></p><p>"Die Wärme macht älteren Patienten ordentlich zu schaffen. Viele haben Erkrankungen oder sind geschwächt. Wenn sie sich bei solchen Temperaturen dann auch noch bewegen sollen, ist das für einige eine große Belastung“, weiß Dr. Karin Schmidt. Die Fachärztin für Innere Medizin und Geriatrie kennt die vielen Herausforderungen, die der Alltag für ältere Menschen mit sich bringt. Sie weiß aus der jahrelangen Arbeit mit älteren Patienten, dass manche Aufgaben bei hohen Temperaturen noch schwerer fallen als ohnehin schon.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d5138899-7dc9-42c6-aab6-4611e5a4530c/1920_karin-schmidt-cae-geriatrie.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Dr. Karin Schmidt. Chefärztin der Klinik für Geriatrie an den Sana Kliniken Niederlausitz. Für den Umgang mit die heißen Tagen hat sie besondere Tipps für Ältere und Angehörige. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/37277ccf-7a1c-4db5-889e-150a32c0be23/geriatrie-2532/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><strong>Erste Warnsignale ernst nehmen</strong></h2><p>Die Chefärztin appelliert daran, bei extremen Temperaturen besonders aufmerksam zu sein. Die älteren Menschen selbst, aber vor allem auch ihre Ehepartner, Kinder und Enkel sollten gut auf mögliche Warnsignale achten. „Wir fühlen uns bei der Hitze alle ein bisschen müder als sonst. Aber erste Anzeichen neben Müdigkeit können Schwindel, Schlappheit, Übelkeit, Muskelschmerzen oder sogar Krämpfe sein. Wenn die Haut am Arm oder Bein beim Zusammendrücken als Falte stehen bleibt und sich nicht löst, dann ist schon Gefahr im Verzug. Auch eine trockene Zunge, die borkig belegt ist, oder dunkelverfärbter Urin sind ernste Hinweise. Die Patienten merken all das vielleicht sogar weniger als Angehörige“, zählt die Expertin auf, welche roten Flaggen darauf hindeuten, dass ältere Patienten mit ernsten gesundheitlichen Schwierigkeiten durch die Hitze zu kämpfen haben und besser medizinisch durchgecheckt werden sollten.</p><h2><strong>Genügend trinken leicht gemacht– richtig essen</strong></h2><p>Um gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die Hitze vorzubeugen und die heißen Tage für ältere Menschen etwas erträglicher zu machen, gibt es einige einfach umsetzbare Tipps für den Alltag. Die wichtigste Empfehlung ist: genügend trinken. „Ältere Menschen haben ohnehin das Problem, dass sie zu wenig trinken – bei solchen Temperaturen ist das nicht anders“, erläutert Dr. Karin Schmidt. Zum Teil vergessen Senioren das Trinken einfach, zum Teil verändert sich jedoch auch das Durstgefühl im Alter. „Manchmal kommen sie aber auch einfach nicht mehr an Getränke heran, weil sie es von ihrem Bewegungsradius her nicht mehr schaffen, diese zu ergreifen. Daher ist von allen Seiten darauf zu achten, dass genügend Flüssigkeit aufgenommen wird“, betont die Chefärztin. Wie viel genügend ist, ist individuell sehr unterschiedlich. Die frühere Empfehlung von zwei Litern pro Tag sei inzwischen überholt, weil die optimale persönliche Trinkmenge von vielen Faktoren wie Allgemeinzustand, Erkrankungen, Gewicht, Alter und äußeren Gegebenheiten wie Wetter und Klima abhängig ist. Die Ärztin rät Älteren beziehungsweise deren Angehörigen und Pflegekräften dazu, täglich 1,5 bis zwei Liter Getränke an all den Orten im Umfeld abzustellen, die für den Betroffenen gut erreichbar sind. „Das muss nicht nur Wasser sein, sondern auch verdünnte Schorlen, Wasser mit etwas Zitronensaft, Tee oder auch einmal eine Tasse Kaffee eignen sich. Wichtig ist, dass die Getränke nicht eiskalt aus dem Kühlschrank kommen, weil der Körper sonst gegenreguliert und weiterschwitzt“, erklärt die Expertin für Altersmedizin.</p><p>Auch mit den richtigen Speisen kann man dazu beitragen, dass der Körper die Hitze besser meistert. Leichte Gerichte wie Suppen und Salate statt deftiger Braten sind ideal. Auch wasserreiche Früchte, zum Beispiel Melonen, reife Birnen und Nektarinen, eignen sich. Außerdem rät die Chefärztin dazu, körperliche Anstrengung während der heißesten Stunden des Tages zu vermeiden. Stattdessen sollten kleine Erledigungen und Wege besser in den frühen Morgenstunden oder gegen Abend erledigt werden, wenn es draußen nicht so brütend warm ist.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f2a9e16a-b27a-4c55-a1eb-425ab4b5116b/1920_geriatrie-2405.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Bei hohen Temperaturen können für Ältere schon kleinere Wege anstrengend werden. &nbsp;</i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f2a9e16a-b27a-4c55-a1eb-425ab4b5116b/geriatrie-2405/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><strong>Vorsicht vor Klimaanlagen und Durchzug</strong></h2><p>„Wichtig ist auch regelmäßiges Lüften. Wann immer es möglich ist, sollte man nachts Durchzug machen und dabei aber darauf achten, dass der ältere Mensch zugedeckt im Bett liegt und nicht schwitzend im Durchzug sitzt“, rät Dr. Karin Schmidt. Danach helfen verschlossene Rollos und Vorhänge dabei, die größte Hitze draußen zu halten. Für eine kühle Brise können auch Klimaanlagen sorgen. Jedoch gilt hier ebenfalls Vorsicht: Große Temperaturunterschiede sollten lieber vermieden werden, um den Kreislauf nicht noch mehr zu belasten. „Besser ist es, sich ein kühles, nasses Tuch auf die Stirn, in den Nacken oder auf die Heizung zu legen“, hat die Ärztin einen weiteren Tipp parat, um möglichst stressfrei die Hitzetage zu überstehen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Geriatrie,Senioren,Hitze,Lausitz,Sana Kliniken Niederlausitz,Karin Schmidt,Altersmedizin,Alltagstipps]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Aug 2024 09:56:51 +0200</pubDate>
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                        <title>Hitze und Kinder – Darauf sollten Eltern achten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/hitze-und-kinder--darauf-sollten-eltern-achten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/hitze-und-kinder--darauf-sollten-eltern-achten/</guid><pp:caseid>584816</pp:caseid><pp:subtitle>Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer rät zu besonderer Obacht beim Baden &amp; Sonnenschutz</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>• &nbsp;Beim Baden mit Kleinkindern ist besondere Obacht geboten. Der Mythos Badeverbot nach dem Essen wird aufgeklärt.</span></p><p><span>• &nbsp;UV-Schutz ist für Kinder besonders wichtig.</span></p><p><span>• &nbsp;Medizinisch gesehen kann im Sommer auch mehr Eis gegessen werden, bei Softeis wegen der möglichen Kontamination mit Keimen wachsam sein.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><strong>Senftenberg/Lauchhammer, 23. August 2023. Der Sommer ist zurück und lässt die Lausitz schwitzen. Bestes Bade- und Eiswetter. Wie der Nachwuchs die hohen Temperaturen und die starke Sonneneinstrahlung möglichst gut und unfallfrei übersteht, erklärt Dipl.-Med. Hendrik Karpinski, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz. Hier die wichtigsten Tipps für Eltern zu Baden, Sonnenschutz und Ernährung.</strong></span></p><p><span><strong>Obacht beim Baden</strong></span></p><p><span>Die Hitze lockt derzeit viele Familien an Badestrände und in Freibäder. „Baden mit Kleinkind erfordert besondere Aufmerksamkeit der Eltern. Unbekannte Gewässer bergen dabei auch unbekannte Risiken und führen nachweislich zu mehr Ertrinkungsunfällen. Deshalb sollten Eltern eher Schwimmbäder mit Kleinkindbecken und mit Bewachung durch Rettungsschwimmer wählen. Die Verantwortung bleibt natürlich bei den Eltern und eine ununterbrochene Aufsicht ist durch sie zu sichern“, erklärt Hendrik Karpinski und weist darauf hin, dass Schwimmhilfen an Armen oder Schwimmringe eher als Spielzeug taugen. Echte Sicherheit bieten nur zertifizierte Schwimmwesten aus dem Fachhandel.</span></p><p><span><strong>Mythos Badeverbot nach dem Essen</strong></span></p><p><span>Das Badeverbot nach dem Essen ist tatsächlich eher ein Mythos. „Früher ging man davon aus, dass nach dem Genuss einer Mahlzeit das Blutvolumen im Bauch „versackt“ und für die Muskelarbeit beim Baden fehlt.&nbsp; Nach einer normalen Mahlzeit ist Baden aber durchaus möglich“, sagt der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer. Dennoch werde auch durch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) empfohlen, vor dem Baden keine extremen Nahrungsmengen zuzulassen.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Verantwortungsvoller UV-Schutz</strong></span></p><p><span>Der Schutz vor der UV-Strahlung der Sonne ist bei Kindern besonders wichtig, denn die schädlichen Auswirkungen kommen erst später. „Die bestehen in kurzfristigen Folgen nach Stunden (Sonnenbrand) bis hin zu langfristigen Hautschäden wie Hautkrebs. Die Verantwortung liegt auch hier natürlich bei den Eltern, insbesondere auch, wenn die Kinder sich nicht gern mit Sonnenschutz eincremen lassen wollen“, weiß der Diplom-Mediziner. Bei der Wahl des Sonnenschutzmittels ist der Lichtschutzfaktor (LSF) entscheidend. Für Kinder sollten Produkte mit mindestens LSF 15 verwendet werden, besser 30. Wichtig ist dabei, wirklich die ganze Haut einzucremen, denn Kleidung schützt nur begrenzt. Deren Schutzwirkung wird meist überschätzt und liegt bei einschichtigen Kleidungsstücken</span></p><p><span>wie Hemden oder T-Shirts etwa &nbsp;vergleichbar dem LSF 10. Spezielle UV-Schutzkleidung für Babys und Kleinkinder könne für einen Urlaub am Mittelmeer und in manchen Berglandschaften sehr sinnvoll sein, so Hendrik Karpinski.</span></p><p><span><strong>Eiskalte Ernährungstipps</strong></span></p><p><span>„Durch das Schwitzen verlieren Kinder viel Flüssigkeit aber insbesondere auch viele Mineralien. Besonders viel zu trinken ist deshalb oberstes Gebot. Dabei ist unbedingt auf ausreichend Mineralienzufuhr zu achten“, rät der Mediziner. Auch der Griff zu leichter Kost ist nicht verkehrt.&nbsp;</span></p><p><span>Eis und Sommer – das gehört bei vielen Kindern zusammen. Allerdings sollten Eltern auch hier ein wachsames Auge haben. „Softeis zählt wegen der möglichen Kontamination mit Keimen, die zu Durchfall führen, wie beispielsweise Salmonellen als Risikonahrungsmittel und sollte bei Kleinkindern vermieden werden. Manche Kinder vertragen Lactose, also Milchzucker, nicht gut. Ansonsten gibt es medizinisch gesehen keine Einwände gegen mehr Eis am Tag. Letztlich werden umsichtige Eltern wissen, wieviel gut ist für ihre Kinder“, sagt Hendrik Karpinski.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7ff2a424-6763-4304-b8a9-81fdace598a6/1920_istock-1385472070.jpg?10000"><p><span>Baden mit Kleinkind erfordert besondere Aufmerksamkeit der Eltern.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/media-library/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Hitze,Kinder,Baden]]></category>
            <pubDate>Wed, 23 Aug 2023 12:22:26 +0200</pubDate>
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