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                    <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 15:19:33 +0200</pubDate>
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                        <title>Kleiner Pieks, große Wirkung</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kleiner-pieks-grosse-wirkung/</guid><pp:caseid>676315</pp:caseid><pp:subtitle>Darum sind HPV-Impfungen schon im Kindesalter wichtig</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Sana Kliniken Niederlausitz setzen Zeichen für mehr Aufklärung zu HPV<br>&nbsp;</li><li>Kostenfreie Informationsveranstaltung am 13. November 2024 für Eltern, Mitarbeitende in Arztpraxen und Hebammen<br>&nbsp;</li><li>Zwei Impulsvorträge zu Humanen Papillomaviren, Folgeerkrankungen und Schutzimpfung sowie Fragestunde mit Expertinnen</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Immer weniger Kinder werden gegen Humane Papillomaviren (HPV) geimpft. Dabei ist das Thema nach wie vor brandaktuell. Mit einer kostenfreien Informationsveranstaltungen für Eltern, aber auch Hebammen und Mitarbeitende in Kinder- und Frauenarzt-Praxen klären Expertinnen am 13. November 2024 im Krankenhaus Lauchhammer über die Humanen Papillomaviren, Folgen einer Infektion und die HPV-Schutzimpfung auf.</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></p><p>Die Impfquote gegen Humane Papillomaviren geht seit einiger Zeit stark zurück. Nach Angaben des Barmer Arzneimittelreports 2024 sank die Quote von 2021 auf 2022 um 23,5 Prozent. Dabei ist Prävention weiterhin enorm wichtig. Denn es ist nachgewiesen, dass die HPV-Schutzimpfung, die seit 2006 in Europa zugelassen ist, Frauen und Männer vor gefährlichen Zellveränderungen und Krebserkrankungen durch die sexuell übertragbaren Viren schützt. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Schutzimpfung für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/719a88b6-037a-4c71-afae-789eade4febc/1920_istock-1308661662.jpg?10000"><p><i>Bei einer kostenfreien Info-Veranstaltung am 13. November im Krankenhaus Lauchhammer klären Expertinnen über die HPV-Schutzimpfung und die Folgen einer Infektion mit den Viren auf.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/719a88b6-037a-4c71-afae-789eade4febc/istock-1308661662/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Kinder bestmöglich schützen</h2><p>&nbsp;„Gebärmutterhalskrebs ist ein großes Thema – auch schon für junge Frauen. Nahezu jede dieser Krebserkrankungen geht mit einer HPV-Infektion einher. Mit der Schutzimpfung kann man präventiv aktiv werden und Folgeerkrankungen verhindern. Unsere Aufgabe als Ärzte und Eltern ist es, unsere Kinder bestmöglich zu schützen“, sagt Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, die gemeinsam mit Dr. Jana Ritscher, Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, den kostenfreien Info- Abend im Krankenhaus Lauchhammer organisiert. &nbsp;Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, Mitarbeitende in Kinderarztpraxen und gynäkologischen Praxen sowie Hebammen.</p><h2>Wichtig für Jungen und Mädchen</h2><p>„Sowohl Mädchen als auch Jungen sollten geimpft sein. Gegen HPV geimpfte Jungen/Männer schützen zum einen sich selbst, aber auch ihre Sexualpartner/innen vor einer Infektion“, betont Dr. Jana Ritscher und fügt hinzu: „Auch Frauen, die bereits aufgrund von Zellveränderungen am Gebärmutterhals in Behandlung waren, können sich bei ihrem Frauenarzt beraten und bei ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme für eine solche Schutzimpfung stellen, um sich vor weiteren HPV-Infektionen zu schützen.“</p><h2>Zwei Referentinnen. Zwei Vorträge.</h2><p>Was Humane Papillomaviren sind, welche Folgen eine Infektion haben kann und was die HPV-Schutzimpfung bringt, wird Dr. Cornelia Hösemann bei der Informationsveranstaltung am 13. November 2024 im Krankenhaus Lauchhammer erklären. Die Referentin ist Vorstandsmitglied im Berufsverband der Frauenärzte und Mitglied der Sächsischen Impfkommission. Als zweite Referentin an diesem Abend klärt Paula Jung, Assistenzärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Lauchhammer, in einem Vortrag über HPV-assoziierte Erkrankungen bei Mädchen und Jungen auf.</p><h2>Kostenfrei und ohne Voranmeldung</h2><p>Die Informationsveranstaltung beginnt am Mittwoch, 13. November, um 17 Uhr in der Alten Cafeteria im Krankenhaus Lauchhammer. Nach den Impulsvorträgen haben die Anwesenden die Möglichkeit, individuelle Fragen zum Thema zu stellen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,HPV,Patientenveranstaltung,Lauchhammer,vorsorge,Gynaekologie,paediatrie,Kinderklinik,Schutzimpfung,impfung,Papillomaviren]]></category>
            <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 09:14:44 +0100</pubDate>
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                        <title>Neue Richtlinien für RSV-Impfung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/neue-richtlinien-fuer-rsv-impfung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/neue-richtlinien-fuer-rsv-impfung/</guid><pp:caseid>661689</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Abkürzung RSV bedeutet Respiratorisches Synzytial-Virus. Dabei handelt es sich um ein saisonabhängig auftretendes Virus, das sich in den oberen und unteren Atemwegen ausbreiten kann. Ähnlich wie die Grippe (Influenza) tritt RSV in Deutschland vor allem in den Wintermonaten auf. Mittlerweile ist die RSV-Impfung für ältere Menschen eine Kassenleistung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Am 3. September 2024 änderte der Gemeinsame Bundesausschuss </span><a href="https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen-meldungen/1203/" target="_blank"><span>G-BA</span></a><span> seine Richtlinie zur Schutzimpfung. Alle Versicherten ab 75 Jahren haben Anspruch auf eine einmalige Schutzimpfung gegen eine RSV-Infektion, bestimmte Risikogruppen schon ab 60 Jahren. Basis für die Anpassung ist die im Sommer veröffentlichte Empfehlung der ständigen Impfkommission </span><a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2024/Ausgaben/32_24.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank"><span>STIKO</span></a><span>.</span></p><h2><span>RSV-Impfung im Herbst</span></h2><p><span>Die </span><a href="https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/RSV/FAQ_Liste_RSV.html?nn=2375548" target="_blank"><span>STIKO</span></a><span> rät zur RSV-Impfung vor der RSV-Saison, also im Optimalfall im September oder Anfang Oktober. Die Impfung erfolgt einmal und muss nach aktuellem Stand der Forschung nicht jährlich wiederholt werden.</span></p><h2><span>Hygieneregeln und RSV-Impfung für Ältere bieten Schutz</span></h2><p><span>Prinzipiell kann sich jeder infizieren, die Übertragung erfolgt über Tröpfcheninfektion, das heißt über direkten Kontakt mit infizierten Absonderungen, zum Beispiel beim Husten, Niesen oder Küssen. Grundsätzlich kann jeder durch Einhalten der bekannten Hygieneregeln zur Vermeidung von Infektionen beitragen, dazu gehören regelmäßiges Händewaschen und Abstand zu infizierten Personen halten. Und generell gilt: Husten und Niesen möglichst in ein Taschentuch oder in die Armbeuge. Die Regel „Hand vor den Mund“ aus früheren Jahren ist längst überholt, da dies aus gesundheitlicher Sicht keine gute Idee ist. Schließlich landen die Viren dann an den Händen, mit denen man Gegenstände und Mitmenschen berührt.</span></p><p><span>Mit der Impfung älterer Menschen und Risikogruppen sollen schwere Krankheitsverläufe und damit verbundene Krankenhauseinweisungen reduziert werden. Für Pflegeeinrichtungen ist die Vermeidung von RSV-Ausbrüchen ein wichtiges Ziel.</span></p><h2><span>Risikogruppen</span></h2><p><span>Patienten mit Erkrankungen, die mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer RSV-Infektion einhergehen, sollten sich schon ab 60 Jahren impfen lassen. Zu den Risikogruppen gehören Menschen mit schweren Formen chronischer Erkrankungen, zum Beispiel der Atmungsorgane oder des Herz-Kreislauf-Systems. Auch Patienten mit neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus, Immunschwäche oder Krebserkrankungen können zur Risikogruppe gehören.</span></p><p><span>Personen mit leichten oder medizinisch gut kontrollierten Formen der genannten Erkrankungen haben nach derzeitigem Kenntnisstand kein erhöhtes Risiko. Für sie gilt die Empfehlung für eine frühere RSV-Impfung nicht. Ob eine Impfung im Einzelfall sinnvoll ist oder nicht, sollten Patienten mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin besprechen.</span></p><h2><span>Symptome einer RSV-Infektion</span></h2><p><span>Gesunde können an RSV erkranken und es gar nicht merken – in diesen Fällen sprechen Mediziner von einem asymptomatischen Verlauf. Auch milde Infektionen mit erkältungsähnlichen Beschwerden sind bei Erwachsenen ohne Vorerkrankungen häufig.</span></p><p><span>Die genannten Risikogruppen können ungeschützt auch schwere Verläufe, zum Beispiel eine Lungenentzündung, entwickeln. Oder es kann durch die RSV-Infektion zu einer Verschlimmerung der Grunderkrankung kommen.</span></p><h2><span>Therapie einer RSV-Infektion</span></h2><p><span>Eine ursächliche Therapie gibt es nicht. Es erfolgt meist eine symptomatische Behandlung mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr, Nasenspülungen und gegebenenfalls fiebersenkenden Maßnahmen. Je nach Gesundheitszustand kann auch eine Sauerstoffgabe erforderlich sein. Bei Unsicherheiten oder einem sich andeutenden schweren Verlauf ist eine ärztliche Untersuchung wichtig.</span></p><h2><span>RSV bei Neugeborenen und Säuglingen</span></h2><p><span>Auch Frühgeborene, Säuglinge und Kinder mit Vorerkrankungen können eine schwere RSV-Infektion entwickeln. Die Atemwege sind bei den Kleinsten noch nicht vollständig entwickelt, daher sind sie anfälliger für eine Lungenentzündung oder eine Infektion der unteren Atemwege. Experten sprechen dann von einer Bronchiolitis, das heißt einer Entzündung der kleinsten Atemwege, der Bronchiolen.</span></p><p><span>RSV-Infektionen sind in Deutschland derzeit die häufigste Ursache für Krankenhauseinweisungen von Säuglingen. Die </span><a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2024/26/Art_01.html?nn=2375548" target="_blank"><span>STIKO</span></a><span> empfiehlt daher eine RSV-Prophylaxe für Neugeborene und Säuglinge als Einmaldosis vor oder während der ersten RSV-Saison. Je nach Geburtsmonat kann es daher sinnvoll sein, die Impfung möglichst rasch nach der Geburt zu verabreichen. Die größte Gefahr für eine schwere RSV-Infektion bei Säuglingen besteht in den ersten sechs Monaten.</span></p><h2><span>Bei Verdacht zum Kinderarzt</span></h2><p><span>Säuglinge mit einer RSV-Infektion können verschiedene Symptome haben, zum Beispiel eine beschleunigte Atmung, Trinkschwäche, blasse oder blau verfärbte Haut, Atempausen oder Atemnot und hohes Fieber. Bei Verdacht auf eine RSV-Infektion sollten Eltern mit ihrem Neugeborenen oder Säugling sofort zur Kinderärztin oder zum Kinderarzt gehen. Dort kann im Bedarfsfall auch gleich eine Einweisung ins Krankenhaus in die Wege geleitet werden.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,rsv,impfung,Praevention]]></category>
            <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
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