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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 09:40:04 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn jede Minute zählt, zählt Können</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-jede-minute-zaehlt-zaehlt-koennen/</guid><pp:caseid>784762</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span style="color:#999999;"><strong>Zusammenfassung</strong></span></p><ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0,0%,60%);" data-list-item-id="eb5fa46d5971802606fd543e192e7fe04"><span style="color:hsl(0,0%,60%);"><span>Deutsche Gesellschaft für Kardiologie erkennt die Klinik für Kardiologie und Rhythmologie als Stätte der Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie an</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0,0%,60%);" data-list-item-id="e8197737e158a8b7fe67c3357cbdbcaa3"><span style="color:hsl(0,0%,60%);"><span>Auszeichnung würdigt Ausbildung, die am Standort bereits seit mehr als zwei Jahren nach den Kriterien der Fachgesellschaft gelebt wird</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0,0%,60%);" data-list-item-id="ee51b533bbbcf22a33fae3ab7dc776f5c"><span style="color:hsl(0,0%,60%);"><span>Präklinische Notfallmedizin, Notaufnahme, Herzkatheterlabor, Intensivmedizin und das Sana-Herzzentrum Cottbus bilden eine eng verzahnte Versorgungskette für Herzpatienten</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Ein Herzinfarkt kommt ohne Termin. Am Morgen, mitten in der Nacht oder am Wochenende. Dann sind nicht nur ein Herzkatheterlabor, das rund um die Uhr erreichbar ist, und Menschen entscheidend, die auch unter höchstem Zeitdruck das Richtige tun. Es kommt auf eine vollständige Rettungskette an, in der jeder Handgriff sitzt und alle Beteiligten dieselbe medizinische Sprache sprechen. </strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Genau solche Spezialisten werden in den Sana Kliniken Niederlausitz nicht erst künftig ausgebildet. Seit mehr als zwei Jahren qualifiziert die Senftenberger Klinik für Kardiologie und Rhythmologie Kardiologen nach den anspruchsvollen Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Jetzt hat die Fachgesellschaft die Klinik offiziell als Stätte der Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie anerkannt und damit die bereits geleistete Arbeit des gesamten Teams gewürdigt.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>„Wer im Herzkatheterlabor arbeitet, braucht medizinisches Wissen, technisches Können, eine ruhige Hand und die Fähigkeit, in entscheidenden Momenten Verantwortung zu übernehmen“, sagt Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck. „Die Anerkennung bestätigt, dass wir all das in unserer Klinik auf einem hohen und verlässlichen Niveau zusammenbringen. Wir beginnen jetzt nicht erst mit der Ausbildung. Wir geben unser Wissen bereits seit mehr als zwei Jahren strukturiert an die nächste Generation von Spezialisten weiter. Genau diese Arbeit ist nun unabhängig geprüft und offiziell anerkannt worden.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ce4be41e-759a-442a-a518-17fdb8668f9b/1920_istock-1415477202.jpg?65153"><p> </p><p><i>Ein akuter Verschluss eines Herzkranzgefäßes hat große Folgen. Zeit ist Gewebe - so lautet eine alte Weisheit der Herzmediziner. Je schneller ein Gefäß wieder eröffnet werden kann, umso geringer sind die dauerhaften Schäden für das Herz. Wenn jede Minute zählt, zählt Können. Genau das geben die Senftenberger Experten jetzt weiter. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ce4be41e-759a-442a-a518-17fdb8668f9b/istock-1415477202/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Mit einem dünnen Katheter direkt zum Herzen</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;"><span>Interventionelle Kardiologie bedeutet, Erkrankungen des Herzens mithilfe minimalinvasiver Katheterverfahren zu diagnostizieren und zu behandeln. Über ein Blutgefäß am Handgelenk oder in der Leiste wird ein dünner Katheter bis zum Herzen geführt. So können die Ärzte verengte oder verschlossene Herzkranzgefäße sichtbar machen, mit einem Ballon erweitern und durch eine Gefäßstütze – einen sogenannten Stent – offenhalten.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Gerade bei einem akuten Herzinfarkt kann dieser Eingriff Leben retten. Je schneller ein verschlossenes Herzkranzgefäß wieder eröffnet wird, desto mehr Herzmuskel kann erhalten werden. Interventionelle Kardiologen müssen deshalb nicht nur unterschiedliche Kathetertechniken sicher beherrschen. Sie müssen komplexe Befunde in kürzester Zeit beurteilen, Risiken abwägen und gemeinsam mit Pflegekräften, Notfallmedizinern und Intensivmedizinern die richtige Entscheidung treffen. </span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span><strong>Eine Rettungskette ohne Brüche</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Bei einem schweren Herznotfall beginnt die medizinische Versorgung häufig lange vor der Ankunft im Krankenhaus. Ärzte der Sana Kliniken Niederlausitz sind im boden- und luftgebundenen Rettungsdienst im Einsatz und kennen die Anforderungen der präklinischen Notfallmedizin aus eigener Erfahrung. Noch während ein Patient auf dem Weg nach Senftenberg ist, können sich die Teams in der Zentralen Notaufnahme, im Herzkatheterlabor und auf der Intensivstation auf seine Versorgung vorbereiten.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Im Krankenhaus greifen die nächsten Schritte unmittelbar ineinander: erste Diagnostik und Stabilisierung in der Notaufnahme, bei Bedarf der sofortige Eingriff im Herzkatheterlabor, das 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr einsatzbereit ist, und anschließend die hoch spezialisierte intensivmedizinische Überwachung und Behandlung. Benötigt ein Patient eine herzchirurgische oder noch weiter spezialisierte Therapie, wird die Versorgung in enger Abstimmung mit dem Sana-Herzzentrum Cottbus fortgesetzt.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>„Unsere Aufgabe endet nicht, wenn das Gefäß wieder geöffnet ist“, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck. „Wir müssen den Menschen in seiner gesamten akuten Erkrankung verstehen und behandeln – vom ersten Verdacht über den lebensrettenden Eingriff bis hin zur intensivmedizinischen Stabilisierung. Entscheidend ist, dass an den Übergängen keine Zeit und keine Information verloren gehen.Genau diese Verbindung aus präklinischer Notfallmedizin, Notaufnahme, interventioneller Kardiologie, Intensivmedizin und Herzchirurgie macht moderne Herzversorgung aus.“</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span><strong>Zwei Chefärzte, die beide Seiten kennen</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Hinter dieser engen Verzahnung steht in Senftenberg eine personelle Konstellation, die selbst an großen Klinikstandorten nicht selbstverständlich ist. Prof. Dr. Guido Matschuck verfügt als interventioneller Kardiologe zugleich über die DGK-Zusatzqualifikation Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin. Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Zentrums für interdisziplinäre Intensivmedizin und Anästhesie, ist nicht nur Intensiv- und Notfallmediziner, sondern zugleich Facharzt für Kardiologie und ebenfalls von der DGK für Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin zertifiziert.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Damit kennt der Chefkardiologe die Intensivmedizin nicht nur von der Schnittstelle – und der Chefarzt der Intensiv- und Notfallmedizin die Kardiologie nicht nur aus Übergaben. Beide können die gesamte Akuterkrankung des Patienten aus kardiologischer und intensivmedizinischer Perspektive beurteilen. Herzkatheterlabor und Intensivstation arbeiten dadurch nicht nebeneinander, sondern auf der Grundlage eines gemeinsamen medizinischen Verständnisses. Von dieser Doppelkompetenz profitieren die Patienten ebenso wie die Ärzte, die in Senftenberg zu Spezialisten ausgebildet werden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f3fcc304-b7cc-4f1e-bf73-86ad1e929939/1920_img-7775.jpg?51970"><p> </p><p> </p><p><i>Im Herzkatheterlabor und im Hybrid-OP werden die angehenden interventionellen Kardiologen von morgen ausgebildet. Seit August 2022 ist das Senftenberger Herzensretter-Team rund um die Uhr im Einsatz, um bei einem akuten Verschluss der Herzkranzgefäße schnell und adäquat helfen zu können.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f3fcc304-b7cc-4f1e-bf73-86ad1e929939/img-7775/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>24 Monate, vier Stufen, ein hoher Anspruch</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie richtet sich nicht an Berufsanfänger. Voraussetzung sind nach den Angaben der DGK mindestens drei Jahre Erfahrung in der Inneren Medizin und Kardiologie. Anschließend durchlaufen die angehenden interventionellen Kardiologen eine insgesamt 24-monatige Qualifikation mit überwiegender Tätigkeit im Herzkatheterlabor.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>In vier aufeinander aufbauenden Stufen erwerben sie theoretisches Wissen und umfangreiche praktische Erfahrung. Sie lernen, Herzkatheteruntersuchungen selbstständig durchzuführen, Engstellen der Herzkranzgefäße zu beurteilen und auch anspruchsvolle Gefäßveränderungen interventionell zu behandeln. Prozeduren, Kenntnisse und Entwicklungsschritte werden dokumentiert und von dafür qualifizierten Spezialisten begleitet.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Auch die Klinik selbst muss für ihre Anerkennung hohe Anforderungen erfüllen. Dazu gehören eine geeignete personelle und technische Ausstattung, ein ausreichend großes und vielfältiges Spektrum an Untersuchungen und Eingriffen, strukturierte Fallbesprechungen sowie erfahrene und von der DGK anerkannte Ausbilder. Die Entscheidung über die Anerkennung trifft eine Gutachterkommission der Fachgesellschaft. „Diese Anerkennung unserer Klinik im Herzen der Niederlausitz ist deshalb weit mehr als ein Zertifikat für die Wand“, betont Prof. Dr. Guido Matschuck. „Sie ist eine unabhängige Bestätigung unserer Strukturen, unserer Behandlungsqualität und der Erfahrung des gesamten Teams. Ohne hoch qualifizierte Pflegekräfte, Ärzte und verlässlich aufeinander abgestimmte Abläufe wäre eine solche Auszeichnung nicht möglich.“</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Was längst gelebt ist, wird jetzt anerkannt</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Anerkennung markiert den vorläufigen Höhepunkt einer Entwicklung, die innerhalb weniger Jahre deutlich an Fahrt aufgenommen hat. Erst im August 2022 führten die Sana Kliniken Niederlausitz die 24/7-Rufbereitschaft im Herzkatheterlabor ein. Seitdem steht das spezialisierte Team an jedem Tag des Jahres rund um die Uhr bereit, um Patienten mit einem akuten Herzinfarkt oder anderen bedrohlichen Herzerkrankungen zu versorgen. Denn Herzinfarkte halten sich nicht an Tages- oder Nachtzeiten.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Parallel hat das Team um Prof. Dr. Guido Matschuck das kardiologische Leistungsspektrum konsequent weiterentwickelt und spezialisiert. Seit mehr als zwei Jahren werden angehende interventionelle Kardiologen bereits nach den Kriterien der DGK qualifiziert. Die formale Anerkennung setzt deshalb keinen Anfangspunkt. Sie bestätigt, dass die Ausbildung, die Strukturen und die fachliche Begleitung am Standort den hohen Anforderungen der Fachgesellschaft entsprechen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Heute behandelt die Klinik jährlich mehr als 5.000 stationäre Patienten. Neben der neuen Anerkennung in der Interventionellen Kardiologie ist sie bereits als Stätte der Zusatzqualifikation Spezielle Rhythmologie anerkannt. Damit können in Senftenberg auch Spezialisten für die Behandlung komplexer Herzrhythmusstörungen ausgebildet werden.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Gemeinsam mit der Expertise von Prof. Dr. Guido Matschuck und Dr. Volkmar Hanisch in der Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin entsteht so ein außergewöhnlich breites Ausbildungsprofil: Ärzte können am Standort lernen, komplexe Herzrhythmusstörungen zu behandeln, lebensrettende Eingriffe im Herzkatheterlabor durchzuführen und kritisch kranke Herzpatienten intensivmedizinisch zu versorgen. Das hier aufgebaute Wissen kommt damit nicht allein den Patienten von heute zugute. Es wird genutzt, um die Spezialisten auszubilden, die auch morgen für eine verlässliche Herzversorgung in der Region gebraucht werden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/aea34b9c-c750-46e3-9371-fbc46939ef70/1920_cardiomrt_4527.jpg?10000"><p> </p><p><i>Mit dem neuen Kardio-MRT haben die Herzspezialisten aus Senftenberg seit neustem auch die Möglichkeit den Zustand der Herzkranzgefäße ganz ohne invasive Diagnostik zu beurteilen. Auch diese Weiterentwicklung der Herzmedizin war für die neue Zertifizierung als Ausbildungsstätte ein wichtiger Schritt. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/aea34b9c-c750-46e3-9371-fbc46939ef70/cardiomrt_4527/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Wer Spezialisten ausbildet, sichert Versorgung</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;"><span>Für SKN-Klinikgeschäftsführer Marc Bernstädt ist die Anerkennung deshalb zugleich ein wichtiges Signal für die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Südbrandenburg: „Partner Nummer eins für Gesundheit wird man nicht durch einen Anspruch auf dem Papier. Man wird es, indem man Verantwortung übernimmt – für die Menschen, die heute Hilfe brauchen, und für die Fachkräfte, die sie morgen behandeln werden. Genau das beides verbindet diese Anerkennung.“</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Gerade in einer ländlich geprägten Region sei es – auch mit Blick auf die aktuellen politischen Rahmenbedingungen – nicht selbstverständlich, hoch spezialisierte Medizin dauerhaft wohnortnah vorzuhalten. Dafür brauche es attraktive Arbeitsbedingungen, moderne Technik, verlässliche Strukturen und die Möglichkeit, sich fachlich auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>„Ob ein Mensch im Notfall schnell Zugang zu exzellenter Herzmedizin erhält, darf nicht davon abhängen, ob er in einer Großstadt oder in der Niederlausitz lebt“, sagt Marc Bernstädt. „Unsere soziale Verantwortung besteht deshalb nicht allein darin, bestehende Angebote zu erhalten. Wir müssen medizinisches Wissen konsequent an junge Mediziner weitergeben und langfristig in der Region verankern. Wer Spezialisten vor Ort ausbildet, schafft Perspektiven für Ärzte und Sicherheit für Patienten.“</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Teil eines starken Gesundheitsnetzwerks</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Weiterentwicklung der Kardiologie ist zugleich Bestandteil eines regionalen Versorgungsnetzwerks. Die Sana Kliniken Niederlausitz arbeiten eng mit Haus- und Fachärzten, Rettungsdiensten, ambulanten Einrichtungen und weiteren Krankenhäusern zusammen. Innerhalb des Sana-Verbundes ergänzen sich die Angebote der Sana Kliniken Niederlausitz, des Sana-Herzzentrum Cottbus, des Klinikum Dahme-Spreewald und des Lausitzer Seenlandklinikums im sächsischen Hoyerswerda.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Eine besondere Bedeutung hat die enge Verbindung mit dem Sana-Herzzentrum Cottbus. Direkte kollegiale Abstimmungen, abgestimmte Patientenwege sowie der fachliche und personelle Austausch mit standortübergreifenden Einsätzen sorgen dafür, dass beide Teams einander und die jeweiligen Strukturen genau kennen. Patienten, die eine herzchirurgische oder hoch spezialisierte Weiterbehandlung benötigen, können dadurch ohne vermeidbare Umwege in die passende Versorgung gelangen. Umgekehrt fließen Erfahrungen und hoch spezialisiertes Wissen aus dem Herzzentrum unmittelbar in die Weiterentwicklung der Herzmedizin in Senftenberg ein.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>So entsteht ein Versorgungsnetz, das nicht an Klinikmauern oder Landesgrenzen endet. Patienten erhalten möglichst direkt und ohne Zeitverlust die Behandlung, die sie benötigen – vom ersten notärztlichen Kontakt über die Notaufnahme, Herzkatheterlabor und Intensivstation bis zur hoch spezialisierten herzchirurgischen Weiterbehandlung.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Prof. Dr. Guido Matschuck bringt die Bedeutung der neuen Anerkennung auf einen einfachen Nenner: „Wenn wir Wissen teilen, wächst nicht nur unser Team. Es wächst die medizinische Sicherheit einer ganzen Region. Genau das ist unser Auftrag: heute Leben retten und gleichzeitig dafür sorgen, dass auch morgen die richtigen Menschen zur richtigen Zeit das Richtige tun können.“</span></p><p style="margin-left:0cm;"> </p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,interventionelle Kardiologie,kardiologie,Klinik für Kardiologie und Rhythmologie,Prof. Dr. Guido Matschuck]]></category>
            <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 09:40:04 +0200</pubDate>
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                        <title>Mit Präzision und Ausdauer zum Herzspezialisten</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mit-praezision-und-ausdauer-zum-herzspezialisten/</guid><pp:caseid>763897</pp:caseid><pp:subtitle>Der Weg vom Assistenzarzt zum Oberarzt von Dr. Ahmed Elagamy Musa zeigt, wie persönlicher Ehrgeiz, medizinische Exzellenz und gezielte Förderung im Cottbuser Herzzentrum zusammenwirken</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="eb931ea176106080a6fd19f3a603a84b5"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>Von Alexandria in die Lausitz: Dr. Ahmed Elagamy Musa verbindet besondere Expertise in der Echokardiographie mit wachsender Erfahrung in komplexen Koronarinterventionen.</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="e818b79474c2adb375fbe4830e3380dd1"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>Gezielte Förderung: Facharztabschluss, Promotion und international anerkannte Zertifizierungen markieren seine Entwicklung am Sana-Herzzentrum Cottbus.</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="e015c7b5629d41408c416cfebb3ece78d"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>Lernen von den Besten: Die Spezialklinik schafft Entwicklungsperspektiven für Ärztinnen und Ärzte – zum unmittelbaren Nutzen der Patientinnen und Patienten.</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Das Sana-Herzzentrum Cottbus gehört zu den führenden Adressen der modernen Herzmedizin in Europa. Mit mehr als 600 TAVI-Prozeduren jährlich zählt die Spezialklinik zu den leistungsstärksten Zentren für minimalinvasive Klappenimplantationen und ist zugleich eine anerkannte Ausbildungsstätte für interventionelle Kardiologie. Einer, der hier sein Wissen eingebracht, seine Fähigkeiten konsequent erweitert und Verantwortung übernommen hat, ist Dr. Ahmed Elagamy Musa. Seit September 2025 gehört der Kardiologe als Oberarzt zum Team von Chefarzt Dr. Axel Harnath.</strong></span></p><h2><span>Was Malerei und Herzmedizin verbindet</span></h2><p><span>Bevor Ahmed Elagamy Musa Arzt wurde, wollte er Künstler werden. Malen und Angeln prägten seine Kindheit in Alexandria – und Eigenschaften, die ihn bis heute begleiten. „Das Malen hat meinen Blick für Details und meinen Wunsch nach Präzision geprägt. Beim Angeln habe ich Geduld, Ausdauer und Ruhe gelernt“, sagt der 38-Jährige. Genauigkeit, Konzentration und das Gespür für feinste Nuancen sind heute wesentliche Grundlagen seiner Arbeit in der Echokardiographie und im Herzkatheterlabor.</span></p><p><span>Die Entscheidung für die Kardiologie fiel früh. Im zweiten Jahr seines Medizinstudiums verlor er seinen Großvater durch einen Herzinfarkt. „Danach wusste ich, dass ich in die Kardiologie möchte“, erinnert er sich. Aus der persönlichen Erfahrung wurde ein berufliches Ziel: Menschen mit Herzerkrankungen mit medizinischer Kompetenz und menschlicher Nähe zu begleiten.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4464bf2f-5664-4b51-bcb6-1fed0a62a8f6/1920_musa_0859.jpg?10000"><p><br /><i>Moderne Herzmedizin braucht Erfahrung und Fingerspitzengefühl: Im Herzkatheterlabor setzt Dr. Ahmed Elagamy Musa sein Wissen für die Behandlung herzkranker Menschen ein.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4464bf2f-5664-4b51-bcb6-1fed0a62a8f6/musa_0859/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Von Alexandria nach Deutschland</span></h2><p><span>Während seines Praktischen Jahres absolvierte Ahmed Elagamy Musa 2012 ein zweimonatiges Praktikum am Klinikum Harlaching in München. Dort sammelte er prägende Erfahrungen in der Echokardiographie und lernte, dass guter Herzultraschall mehr verlangt als technisch einwandfreie Bilder: Entscheidend ist der genaue Blick, der auch kleine Auffälligkeiten erkennt und richtig einordnet.</span></p><p><span>Nach beruflichen Stationen in einem privaten Herzzentrum und der Leitung eines Echo-Labors in Alexandria kehrte er 2016 nach Deutschland zurück. Der Einstieg war nicht geradlinig. Doch Ahmed Elagamy Musa blieb beharrlich, legte die Fachsprachprüfung ab, erhielt die Approbation und begann neben seiner klinischen Tätigkeit eine Promotion an der Charité. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt lag in der kardiovaskulären Bildgebung und im Kardio-MRT.</span></p><h2><span>Wo ein Versprechen zählt</span></h2><p><span>Im April 2020 kam Ahmed Elagamy Musa als Assistenzarzt im dritten Weiterbildungsjahr an das Sana-Herzzentrum Cottbus. Er brachte bereits besondere Erfahrung im Herzultraschall mit, wollte sich aber zugleich in der interventionellen Kardiologie weiterentwickeln. Im Vorstellungsgespräch sprach er diesen Wunsch offen an. „Ich hatte mehrere Optionen und habe Dr. Axel Harnath gefragt, ob ich mich im Herzkatheterlabor weiterentwickeln kann. Er hat mir das zugesichert – und sein Wort gehalten“, sagt Dr. Ahmed Elagamy Musa.</span></p><p><span>Dieses Versprechen steht für einen wichtigen Teil der Philosophie der Spezialklinik: Ärztinnen und Ärzte werden gezielt gefördert, lernen Seite an Seite mit erfahrenen Spezialisten und übernehmen Schritt für Schritt mehr Verantwortung. Davon profitiert nicht nur der medizinische Nachwuchs, sondern vor allem die Versorgung der Patientinnen und Patienten.</span></p><h2><span>Entwicklung, die sich belegen lässt</span></h2><p><span>Im Jahr 2024 schloss Ahmed Elagamy Musa gleich zwei wichtige Etappen ab: Er bestand die Facharztprüfung für Innere Medizin und Kardiologie und beendete seine Promotion erfolgreich. Zugleich untermauerte er seine besondere Expertise im Herzultraschall mit den vollständigen Zertifizierungen der European Association of Cardiovascular Imaging für die transthorakale und die transösophageale Echokardiographie – international anerkannte Qualifikationsnachweise auf europäischem Niveau.</span></p><p><span>Parallel erhielt er bereits während seiner Assistenzarztzeit die Möglichkeit, im Herzkatheterlabor zu arbeiten. Dort entwickelte er seine interventionellen Fähigkeiten systematisch weiter. Heute führt er auch komplexe koronare Interventionen selbstständig durch. Im September 2025 wurde er zum Oberarzt der Kardiologie ernannt. „Ich kann hier noch sehr viel lernen, und das Herzzentrum unterstützt mich dabei, internationale Seminare und Kongresse zu besuchen“, sagt er.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/42ff570d-135f-4b91-b670-a577660a449b/1920_musa_0838.jpg?10000"><p><br /><i>Vom Assistenzarzt zum Oberarzt: Dr. Ahmed Elagamy Musa hat am Sana-Herzzentrum Cottbus seinen Weg in die interventionelle Kardiologie konsequent weiterentwickelt.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/42ff570d-135f-4b91-b670-a577660a449b/musa_0838/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Präzise Medizin für kranke Herzen</span></h2><p><span>Rund 2.800 Menschen werden jedes Jahr vom kardiologischen Team um Chefarzt Dr. Axel Harnath behandelt. Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Herzklappenfehlern, Herzrhythmusstörungen, Entzündungen des Herzmuskels oder Kardiomyopathien können im Sana-Herzzentrum Cottbus mit modernen minimalinvasiven Verfahren diagnostiziert und therapiert werden. Zu den Schwerpunkten gehören neben komplexen Koronarinterventionen unter anderem TAVI, interventionelle Mitralklappentherapien, elektrophysiologische Untersuchungen und Ablationsverfahren.</span></p><p><span>Für Dr. Ahmed Elagamy Musa bleibt bei aller Hochleistungsmedizin der persönliche Kontakt entscheidend. „Mir ist wichtig, meine Patientinnen und Patienten so zu behandeln, wie ich selbst oder ein Mitglied meiner Familie behandelt werden möchte. Ich schätze es sehr, Menschen ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten zu dürfen“, sagt der Kardiologe.</span></p><h2><span>Der nächste Schritt bleibt im Blick</span></h2><p><span>Seine Entwicklung versteht Ahmed Elagamy Musa nicht als abgeschlossen. In der Echokardiographie hat er sich eine umfassende Expertise erarbeitet; nun richtet er seinen Blick verstärkt auf die interventionelle Kardiologie. Sein Ziel ist es, seine Fähigkeiten weiter auszubauen und perspektivisch auch komplexe Eingriffe wie TAVI- oder MitraClip-Implantationen sicher auf höchstem Niveau durchzuführen.</span></p><p><span>Kraft und Ruhe findet er bei seiner Familie. Gemeinsam mit seiner Frau und seinem Sohn reist er regelmäßig in seine ägyptische Heimat. Dort ist auch Zeit für das Angeln mit seinem Vater und seinen Brüdern – und für die Geduld, die ihn von Kindheit an begleitet. Die Kunstwelt muss derweil weiter auf ihn warten. Sein Blick für Details ist heute dort gefragt, wo Präzision Leben schützt: in der Herzmedizin.</span></p><p><span style="color:#999999;"><span><strong>Über das Sana-Herzzentrum Cottbus</strong></span></span></p><p style="margin-left:0px;"><span style="color:#999999;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus im Herzen der Lausitz bietet medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Qualitätslevel. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Seit der ersten Operation am offenen Herzen am 7. Juni 1995 erbringt ein interdisziplinäres Team Tag für Tag Herzmedizin auf europaweitem Spitzenniveau. </span></p><p style="margin-left:0px;"><span style="color:#999999;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist nicht nur ein Krankenhaus in der Versorgungslandschaft. Es ist der Geburtsort der modernen Herzmedizin in Brandenburg. Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg am 7. Juni 1995 haben interdisziplinäre Teams tausenden Patienten geholfen.<span> </span>Mehr als 100.000 behandelte Patienten, eines der leistungsstärksten TAVI-Zentren in Europa, mehrfach ausgezeichnet als beste Kardiologie im Land Brandenburg, ausgezeichnet als beste Herzchirurgie in Deutschland, höchste Weiterempfehlungsquote aller Herzzentren. Alle diese Fakten stehen für die außergewöhnliche Leistung, die hier seit mehr als 30 Jahren erbracht wird.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span style="color:#999999;"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,herzmedizin,kardiologie,herzchirurgie,wissen fuer herz,Herzzentrum,newsroom,interventionelle Kardiologie,Herzkatheterlabor]]></category>
            <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 09:47:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn die Klappe schlapp macht</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-die-klappe-schlapp-macht/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-die-klappe-schlapp-macht/</guid><pp:caseid>743858</pp:caseid><pp:subtitle>Sana-Herzzentrum Cottbus schenkt Patienten neue Hoffnung mit innovativem Verfahren</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="eba512baf053184f0a6621c73682866b6"><span style="color:#999999;">Innovative Implantation einer neuen Trikuspidalklappe über einen kleinen Schnitt in der Leiste markiert Meilenstein in der interventionellen Kardiologie</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="eef12cf6eceac1ea3f7fa1e4cc02609a4"><span style="color:#999999;">Multiprofessionelles Team meistert erste Prozeduren im modernen Hybridsaal nach intensiver Vorbereitung</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e8521c0f88fd2d40f2dc8d95cb3b53133"><span style="color:#999999;">Leitende Oberärztin: „Geschenk für Patienten, für die es bisher keine Hoffnung auf neue Lebensqualität gab“</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><strong>Das Sana-Herzzentrum Cottbus setzt erneut Maßstäbe in der interventionellen Kardiologie. Ein multiprofessionelles Team aus Kardiologen, Herzchirurgen, Kardiotechnikern und OP-Pflegekräften hat jüngst erstmals eine Trikuspidalklappe mit Hilfe eines Katheters über einen kleinen Zugang in der Leiste implantiert. Ein Geschenk für Patienten mit schwersten Undichtigkeiten der Trikuspidalklappe, für die es bisher keine Hoffnung auf neue Lebensqualität gab.</strong></span></p><p><span>Wenige Millimeter, die über Lebensqualität entscheiden. Das gilt für alle Herzklappen – denn jedes noch so leichte und kleine Gewebestück im Herzen erfüllt eine wichtige Aufgabe. Undichte Aortenklappen ersetzt das interprofessionelle Team des Sana-Herzzentrum Cottbus bereits seit 16 Jahren minimalinvasiv. Kurz darauf folgte die interventionelle Versorgung von defekten Mitralklappen mit einem Clip. Der jetzt erstmals angewandte vollständige Ersatz einer Trikuspidalklappe am schlagenden Herzen über einen kleinen Zugang über die Leiste markiert den nächsten Meilenstein in der Therapie von degenerierten Herzklappen.</span></p><p><span>Doch der Reihe nach: Die Trikuspidalklappe ist ein sehr zartes, meist dreizipfliges Klappenventil zwischen dem rechten Vorhof und der rechten Herzkammer. Sie verhindert, dass das Blut aus dem Kreislauf wieder in die Herzkammer zurückfließt. Mehr als 100.000-mal am Tag. Doch wenn sie nicht mehr richtig schließt, staut sich sauerstoffarmes Blut in den venösen Kreislauf zurück. Eine Fehlfunktion mit schweren Folgen.</span></p><p><span>Patienten mit einer solchen Klappeninsuffizienz – also einer verminderten Leistungsfähigkeit der Trikuspidalklappe - leiden oft unter Flüssigkeitsansammlungen in den Beinen und im Bauch, kämpfen mit Atemnot, Völlegefühl und Appetitlosigkeit. Sie ermüden schnell und sind wenig belastbar. Gleichzeitig leiden Betroffene häufig an Vorhofflimmern, weil sich die Struktur und Belastung des rechten Vorhofs verändert. Was als Herzklopfen beginnt, wird schnell zu einer spürbaren Symptomatik. „Der Körper kann eine Undichtigkeit der Trikuspidalklappe oft lange kompensieren, so dass sich eindeutige Symptome meist erst spät zeigen. Dann allerdings ist die Erkrankung häufig schon weit fortgeschritten. Viele Patienten, die in die Klinik kommen, haben bereits eine erhebliche Rechtsherzschwäche entwickelt“, erklärt Dr. Kristin Rochor aus Erfahrung und fügt hinzu: „Für sie wäre ein herzchirurgischer Eingriff unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine viel zu riskant.“ Die Leitende Oberärztin der Klinik für Kardiologie ist Spezialistin für die interventionelle Therapie der Mitral- und Trikuspidalklappen. Nahezu jede einzelne Versorgung von undichten Mitralklappen mit einem Clip ist unter ihrer Leitung erfolgt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/62a1d3d8-fb50-434a-934e-4bb3a7eb0db6/1920_evoquetrikuspidalklappenersatz_1302.jpg?10000"><p><br><i>Die künstliche, biologisch gefertigte Trikuspidalklappe wird in den Katheter eingesetzt, um sie für die minimalinvasive Operation vorzubereiten, bei der sie später hochpräzise am schlagenden Herzen positioniert wird. Ein anspruchsvolles Verfahren, welches erstmals im Sana-Herzzentrum in Cottbus erfolgreich angewandt wurde.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/62a1d3d8-fb50-434a-934e-4bb3a7eb0db6/evoquetrikuspidalklappenersatz_1302/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><span>Mit dem Evoque-Trikuspidalklappenersatz geht das Team aus interventionellen Kardiologen, Herzchirurgen, Kardiotechnikern, Kardioanästhesisten und OP-Pflegekräften nun den nächsten großen Schritt. So umständlich wie der Name, so anspruchsvoll ist auch das Verfahren selbst. Die Vorbereitung für das multiprofessionelle Team war alles andere als ein Kinderspiel. Quer durch die Republik ist das Team gereist, um in Kliniken, in denen das Verfahren bereits Anwendung findet, zu lernen. Mit Erfolg.</span></p><p><span>Seit Dezember 2025 sind bereits mehrere Patienten im Cottbuser Herzzentrum mit der innovativen Evoque-Klappe therapiert worden. Damit kann im Sana-Herzzentrum nun neben der Aortenklappe auch die Trikuspidalklappe auf minimalinvasivem Wege komplett ersetzt und Patienten neue Lebensqualität geschenkt werden, während sie anderenorts als austherapiert gelten, weil eine Operation am offenen Herzen zu risikoreich wäre und das interventionelle TriClip-Verfahren aus anatomischen Gründen nicht bei allen Patienten angewandt werden kann.</span></p><h2><span>Ein kleines Meisterwerk der Extraklasse</span></h2><p><span>Wieder einmal mehr zählt das Team der Kardiologie im Sana-Herzzentrum Cottbus damit zu den Pionieren in der Klappentherapie, denn der interventionelle Trikuspidalklappenersatz ist ein noch sehr junges Verfahren. Erst im Oktober 2023 erhielt das Evoque-System als weltweit erste Trikuspidalklappen-Ersatztechnologie die CE-Kennzeichnung in Europa.&nbsp;Das ist wichtig, denn Herzklappen gehören zu den sensibelsten Medizinprodukten überhaupt. Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass das Produkt die europäischen Anforderungen an Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Qualität erfüllt. Das umfasst unter anderem Materialverträglichkeit, Haltbarkeit und Funktionssicherheit im menschlichen Körper. Bevor ein Implantat tatsächlich das CE-Zeichen erhält, muss es durch klinische Daten belegen, dass es tatsächlich funktioniert und den Patienten einen medizinischen Nutzen bringt. Gerade bei innovativen Verfahren wie der kathetergestützten Herzklappenimplantation ist das entscheidend.</span><br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ed859564-7a3e-4ad2-bb3a-a95e45036bf5/1920_evoquetrikuspidalklappenersatz_1484.jpg?10000"><p><br><i>Pioniere in der Klappentherapie und m<span>ultiprofessionell in der Zusammenarbeit: das Team um Operateurin und leitende Oberärztin Dr. Christin Rochor (vorn) aus interventionellen Kardiologen, Herzchirurgen, Kardiotechnikern, Kardioanästhesisten und OP-Pflegekräften ersetzt nun neben der Aortenklappe auch die Trikuspidalklappe auf minimalinvasivem Wege komplett und schenkt neue Lebensqualität.&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ed859564-7a3e-4ad2-bb3a-a95e45036bf5/evoquetrikuspidalklappenersatz_1484/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Durch die Leiste direkt ins Herz</span></h2><p><span>Über einen kleinen Zugang in der Leiste wird ein Katheter schonend über die Vene bis zum Herzen geführt. In dem Katheter befindet sich die zusammengefaltete, künstliche Trikuspidalklappe – ein filigranes Meisterwerk, bei dem eine aus Rinderperikard geformte, biologische Klappe in ein selbstexpandierendes, komplex aufgebautes Nitinolstentgerüst eingepasst wurde. Direkt an der Trikuspidalklappe angekommen, setzen die Spezialisten die neue Klappe millimetergenau ein – ohne große Operation am offenen Herzen.</span></p><p><span>„Die Kapsel mit der Evoque- Klappe wird exakt in der erkrankten Trikuspidalklappe ausgerichtet, dann Schritt für Schritt freigesetzt, so dass sich das neue Klappengerüst unter den kranken Segeln entfaltet und verankert und sich dann bis zur Herzwand aufspannt. Das Herz schlägt während der Prozedur normal weiter“, erklärt die Leitende Oberärztin das anspruchsvolle Verfahren. Besonders ist dabei aber nicht nur das Verfahren selbst, sondern vor allem die Lage der Klappe im Herzen. „Die zarte Trikuspidalklappe ist unter Durchleuchtung nicht sichtbar, so dass jeder der vielen kleinen Teilschritte der Klappenimplantation einer exakten echokardiografischen Darstellung durch die Speiseröhre oder den Magen hindurch bedarf“, berichtet Dr. Kristin Rochor. Das Team des Cottbuser Herzzentrum setzt auch dabei auf eine multiprofessionelle Zusammenarbeit: Die ersten Verfahren hat die versierte Kardiologin gemeinsam mit Oberarzt Dr. Volker Herwig als interventionell spezialisierten Herzchirurgen und Oberarzt Dr. Ahmed Elagamy<strong> </strong>Musa mit seiner hohen Expertise in der interventionellen Echokardiographie absolviert.</span></p><h2><span>Hoffnung auf neue Lebensqualität</span></h2><p><span>Sobald die neue Prothese richtig sitzt, ersetzt sie die Funktion der defekten Herzklappe komplett – der Lebensmotor kann wieder beginnen, effektiv zu arbeiten. „Einige Patienten verspüren sofort eine Verbesserung ihres Befindens. Bei anderen dauert es einige Zeit, ehe sich das geschwächte Herz erholt und der Körper wieder belastbarer wird, vor allem wenn die Folgeschäden durch die Insuffizienz schon sehr ausgeprägt waren“ erklärt Dr. Kristin Rochor und betont: „Der Evoque-Trikuspidalklappenersatz ist ein wirkliches Geschenk, weil wir jetzt endlich auch Herzpatienten behandeln können, für die es bis vor kurzem noch keine Hoffnung auf neue Lebensqualität gab.“</span></p><p><span style="color:#999999;"><span><strong>Über das Sana-Herzzentrum Cottbus</strong></span></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span style="color:#999999;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus im Herzen der Lausitz bietet medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Qualitätslevel. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Seit der ersten Operation am offenen Herzen am 7. Juni 1995 erbringt ein interdisziplinäres Team Tag für Tag Herzmedizin auf europaweitem Spitzenniveau.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span style="color:#999999;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist nicht nur ein Krankenhaus in der Versorgungslandschaft. Es ist der Geburtsort der modernen Herzmedizin in Brandenburg. Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg am 7. Juni 1995 haben interdisziplinäre Teams tausenden Patienten geholfen.<span> </span>Mehr als 100.000 behandelte Patienten, eines der leistungsstärksten TAVI-Zentren in Europa, mehrfach ausgezeichnet als beste Kardiologie im Land Brandenburg, ausgezeichnet als beste Herzchirurgie in Deutschland, höchste Weiterempfehlungsquote aller Herzzentren. Alle diese Fakten stehen für die außergewöhnliche Leistung, die hier seit mehr als 30 Jahren erbracht wird.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><span style="color:#999999;"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,herzmedizin,kardiologie,herzchirurgie,wissen fuer herz,Herzzentrum,newsroom,evoque trikuspidalklappenersatz,interventionelle Kardiologie,klappeninsuffizienz,Trikuspidalklappe,Trikuspidalklappenersatz]]></category>
            <pubDate>Wed, 06 May 2026 09:35:19 +0200</pubDate>
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                        <title>Mehr Lebensqualität dank neuer Therapie</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mehr-lebensqualitaet-dank-neuer-therapie/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mehr-lebensqualitaet-dank-neuer-therapie/</guid><pp:caseid>733409</pp:caseid><pp:subtitle>Kardiologie am Sana Klinikum Coburg etabliert TricValve-Verfahren</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e53cd8d9c4934a58a011396e7e46b2aa4"><strong>Medizinischer Meilenstein am Sana Klinikum Coburg</strong>: Erstmalige Durchführung des minimalinvasiven TricValve-Verfahrens zur Behandlung einer schweren Trikuspidalklappeninsuffizienz – als schonende Alternative zur offenen Herzoperation werden dabei kathetergestützt über die Leistenvene&nbsp;zwei Klappenprothesen eingesetzt.</li><li data-list-item-id="ee49fe8cf42c81e35f2ebe56c58bec078"><strong>Neue Expertise durch Chefarzt Dr. Mohammed Saad</strong>: Der erfahrene Kardiologe und neue Chefarzt etabliert moderne Herzklappentherapien in Coburg und eröffnet Risikopatienten innovative Behandlungsoptionen.</li><li data-list-item-id="e0e0d68b82feefddcf9ae813f9d90fe50"><strong>Stärkung der regionalen Herzmedizin</strong>: Das Klinikum baut seine kardiologische Kompetenz gezielt aus.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Noch vor wenigen Monaten war für Johann Schimmel selbst der Alltag zur Belastung geworden. Atemnot, Wassereinlagerungen in den Beinen und eine eingeschränkte Belastbarkeit machten ihm zu schaffen. Ursache war eine schwere Insuffizienz der Trikuspidalklappe – einer Herzklappe, die den Blutfluss im rechten Herzen reguliert. Eine offene Herzoperation kam für den 75-jährigen ehemaligen Eisenbahner jedoch nicht infrage.</span></p><p><span>Am Sana Klinikum Coburg eröffnete sich nun eine neue Perspektive: Als erster Patient wurde Johann Schimmelmit einem hochmodernen, minimalinvasiven Verfahren behandelt – dem sogenannten TricValve-Verfahren. Der Eingriff markiert zugleich einen medizinischen Meilenstein für das Klinikum.</span></p><p><span><strong>Neuer Chefarzt, neue Möglichkeiten</strong></span></p><p><span>Etabliert wurde das Verfahren von Priv.-Dozent Dr. Mohammed Saad, dem neuen Chefarzt der Kardiologie am Sana Klinikum Coburg. Der erfahrene Kardiologe bringt umfangreiche Expertise in der kathetergestützten Herzklappentherapie mit und hat sich zum Ziel gesetzt, neue, moderne Behandlungsmöglichkeiten auch in Coburg verfügbar zu machen. „Gerade für Patientinnen und Patienten, bei denen eine Operation zu riskant wäre, eröffnet das TricValve-Verfahren ganz neue Möglichkeiten“, erklärt Dr. Saad.</span></p><p><span>Anders als bei klassischen Herzklappenoperationen wird beim TricValve-Verfahren nicht am offenen Herzen operiert. Stattdessen werden über die Leistenvene zwei zusammengefaltete Klappenprothesen mit einem Katheter bis zum Herzen vorgeschoben. Dort werden sie in der oberen und unteren Hohlvene platziert und entfalten sich selbstständig.</span></p><p><span>Die künstlichen Klappen übernehmen eine wichtige Ventilfunktion: Sie verhindern, dass Blut unkontrolliert zurück in den Körper zurückfließt – ein Problem, das bei einer undichten Trikuspidalklappe häufig zu schweren Beschwerden führt. Der minimalinvasive Eingriff ist schonend, dauert vergleichsweise kurz und ermöglicht in vielen Fällen eine schnellere Erholung.</span></p><p><span><strong>Erster Eingriff dieser Art in Coburg</strong></span></p><p><span>Für das Sana Klinikum Coburg ist dieser Eingriff der erste seiner Art. „Dass wir dieses Verfahren hier etablieren können, ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unserer Kardiologie“, so Dr. Saad.</span></p><p><span>Für Johann Schimmel bedeutet der Eingriff vor allem eines: wieder mehr Lebensqualität. Schon kurz nach dem Eingriff zeigen sich erste Verbesserungen, die Wassereinlagerungen in den Beinen sind sichtbar zurückgegangen, die Wunden im Kontext werden nun zügig heilen, prognostiziert Dr. Saad.</span></p><p><span>Mit der Einführung des TricValve-Verfahrens setzt das Sana Klinikum Coburg ein klares Zeichen: Modernste Herzmedizin soll auch regional verfügbar sein – und Patientinnen und Patienten neue Perspektiven eröffnen, selbst dann, wenn herkömmliche Therapien nicht möglich sind.</span></p><p><span>Diesem Ansatz fühlt sich Chefarzt Dr. Mohammed Saad, der seit 1. Januar die Kardiologie im Haus führt, in besonderem Maße verpflichtet. So wurde erst kürzlich die langjährige Kooperation mit der renommierten Herzchirurgie in Bad Neustadt erneuert. Dabei sollen einzelne Leistungen und Entscheidungen wieder nach Coburg verlagert werden. Das stärkt auch die Ausbildung, so Dr. Saad: „Dieser Schritt ist wichtig, um unsere eigene Expertise im Haus auszubauen, wovon wiederum auch unsere Patientinnen und Patienten profitieren.“</span></p><p>&nbsp;</p><h2><span><strong>Infobox</strong></span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4439b971-0341-4346-ace9-952403c25871/1920_whatsappimage2026-01-13at16.30.45.jpeg?10000"><h2>&nbsp;</h2><p><span><strong>Was ist die Trikuspidalklappe?</strong></span></p><p><span>Die Trikuspidalklappe ist eine von vier Herzklappen. Sie liegt zwischen rechtem Vorhof und rechter Herzkammer und sorgt dafür, dass das Blut nur in eine Richtung fließt.</span><br><span>Ist die Klappe undicht, kann Blut zurückströmen. Die Folge sind unter anderem Luftnot, Wassereinlagerungen, schnelle Erschöpfung und eine zunehmende Belastung des Herzens.</span></p><p><span><strong>Was ist das TricValve-Verfahren?</strong></span></p><p><span>Das TricValve-Verfahren ist eine moderne, minimalinvasive Behandlung bei schwerer Trikuspidalklappen­undichtigkeit. Dabei werden zwei künstliche Klappen über die Leistenvene bis zum Herzen vorgeschoben und in der oberen und unteren Hohlvene eingesetzt. Dort verhindern sie den krankhaften Rückfluss des Blutes – eine Aufgabe, die die erkrankte Herzklappe nicht mehr erfüllen kann. Eine offene Herzoperation ist dafür nicht nötig.</span></p><p><span><strong>Für wen kommt das Verfahren infrage?</strong></span></p><p><span>Das TricValve-Verfahren richtet sich vor allem an Patientinnen und Patienten,</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; bei denen eine offene Herzoperation zu riskant wäre,</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die an einer fortgeschrittenen Trikuspidalklappen­undichtigkeit leiden,</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; für die bisher nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten bestanden.</span></p><p><span>Das Verfahren wird bundesweit nur an spezialisierten Zentren angeboten, in der Region ist das Sana Klinikum Coburg Vorreiter.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/082a4ecb-e057-44b4-bcfe-5e5ad428dc45/1920_img_1407.jpeg?10000"><p><i>Freuen sich über den gelungenen Eingriff: Johann Schimmel und Chefarzt PD Dr. Mohammed Saad (von links, Copyright: SKOF)</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Chefkardiologe,interventionelle Kardiologie,Trikuspidalklappe,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 10:38:46 +0100</pubDate>
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                        <title>Experteninterview mit Chefarzt Roy Hoffmann</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/experteninterview-mit-chefarzt-dr-roy-hoffmann/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/experteninterview-mit-chefarzt-dr-roy-hoffmann/</guid><pp:caseid>727886</pp:caseid><pp:subtitle>Herzwochen heuer mit dem Motto &quot;Gesunde Gefäße - gesundes Herz. Den Herzinfarkt vermeiden&quot;</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e2fed6cd5e0589d8d89306729014bad8b"><span>Herzwochen im November, heuer mit dem Motto “Gesunde Gefäße - gesundes Herz. Den Herzinfarkt vermeiden”</span></li><li data-list-item-id="e83f0b96bef06a7009076e04dd3cf0349"><span>Chefarzt der Kardiologie, Roy Hoffmann, im Interview zu Prävention, innovativen Therapieformen und fachlicher Expertise am Sana Klinikum Lichtenfels</span></li><li data-list-item-id="e13bcdb8b5099faa60c4739c30515e004"><span>Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind keine unaufhaltsamen Schicksalsschläge</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span style="color:#000000;">Auch in diesem Jahr stellt die<span>&nbsp;</span>Deutsche Herzstiftung<span>&nbsp;</span>den gesamten November in das Zeichen der Herzgesundheit. U</span><span style="text-align:start;">nter dem Motto „Gesunde Gefäße – gesundes Herz. Den Herzinfarkt vermeiden“ stehen heuer die Koronare Herzkrankheit (KHK) und der Herzinfarkt im Mittelpunkt Themenwochen. </span><span style="color:#000000;"><span style="text-align:start;">He</span></span><span style="text-align:start;">rz-Kreislauf-Erkrankungen haben nach wie vor einen starken Einfluss auf die Sterblichkeit in Deutschland und nach den Zahlen des aktuellen Deutschen Herzberichts sind Durchblutungsstörungen durch Herzkranzgefäßverengungen noch immer die häufigste Todesursache. Daher stehen </span><span>m Gespräch mit Roy Hoffmann, Chefarzt der Kardiologie am Sana Klinikum Lichtenfels, innovative Verfahren und das hochqualifizierte Team der Fachabteilung im Mittelpunkt.</span></p><p><span><strong>Frage: Herr Hoffmann, die Herzwochen stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Gesunde Gefäße – den Herzinfarkt vermeiden“. Was bedeutet dieses Thema für Sie und Ihre Arbeit?</strong></span></p><p><span><strong>Roy Hoffmann: &nbsp;</strong>Das diesjährige Motto greift einen ganz wesentlichen Punkt der Herzgesundheit auf: die Prävention. Mit gesunden Blutgefäßen können Herzinfarkte vermieden werden. Wir wissen, dass Verkalkungen und Ablagerungen in den Arterien oft der Ursprung von schwerwiegenden kardiovaskulären Erkrankungen sind. Die Vermeidung solcher Gefäßveränderungen ist nicht nur eine Frage der Behandlung, sondern vor allem der frühzeitigen Erkennung und dem Ergreifen präventiver Maßnahmen. In der Kardiologie konzentrieren wir uns darauf, Patienten mit modernen Verfahren und gezielten Therapien eine bessere Lebensqualität und mehr Sicherheit zu bieten. Wir können viele Eingriffe sehr schonend gestalten und sind stolz darauf, mit neuen Techniken das Herzinfarkt-Risiko zu senken.</span></p><p><span><strong>Frage: Sie setzen dabei auch auf neue Techniken, die heute eine interventionelle Behandlung von schwer verkalkten Gefäßen erlauben, wohingegen früher eher eine Bypass-OP infrage kam. Welche Techniken sind das konkret?</strong></span></p><p><span><strong>Roy Hoffmann:&nbsp;</strong>Seit dem vergangenen Jahr bieten wir am Standort Lichtenfels die </span><i><span><strong>intravaskuläre Lithotripsie</strong></span></i><span> an – eine besonders innovative Technik, welche die Behandlung von verkalkten Arterien wesentlich verbessert. Hierbei werden gezielte Stoßwellen eingesetzt, um die Verkalkungen zu zertrümmern (bekannt ist die Methode ebenfalls bei der Behandlung von Nierensteinen). So können wir die Gefäße erweitern und den Blutfluss verbessern, ohne dass eine große Operation notwendig ist. Für die Patienten bedeutet das weniger Eingriffe, weniger Risiken und eine schnellere Genesung.</span></p><p><span>Seit diesem Jahr wenden wir im Haus auch die </span><i><span><strong>Rotablation</strong> </span></i><span>an, eine sehr effektive Methode zur Behandlung von hartnäckigen Ablagerungen, besonders bei stark verkalkten Gefäßen, die mit herkömmlichen Verfahren nicht ausreichend behandelt werden können. Dabei wird ein spezieller Bohrkopf mit rotierenden Diamantaufsätzen eingesetzt, um die Ablagerungen zu entfernen. Diese Technik ist besonders bei Patienten mit fortgeschrittenen Verkalkungen von Bedeutung, da andere Therapien für sie oft nicht ausreichen.</span></p><p><span>Beide Verfahren erlauben es uns, nicht nur das Risiko eines Herzinfarkts zu reduzieren, sondern auch die Lebensqualität der Patienten nachhaltig zu verbessern. Und das auf eine sehr schonende Weise.</span></p><p><span><strong>Frage: Die Einführung dieser Verfahren setzen auch eine entsprechende fachliche Expertise voraus - wie ist das Sana Klinikum Lichtenfels und speziell die Kardiologie dahingehend aufgestellt?</strong></span></p><p><span><strong>Roy Hoffmann</strong>: Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Ein erfolgreiches Behandlungsergebnis hängt nicht nur von den angewandten Verfahren ab, sondern vor allem von der Expertise und dem Engagement des Teams. Wir haben zuletzt in beide Bereiche investiert. Ich freue mich insbesondere über Zuwachs im ärztlichen Bereich, der es uns erlaubt, diese modernen Verfahren anbieten zu können. In einer engen Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Pflegekräften und anderen Spezialisten sind wir so in der Lage, jedem Patienten eine individuelle, auf seine Bedürfnisse zugeschnittene, Therapie anzubieten.</span></p><p><span>Darüber hinaus verfügen unsere Ärzte über eine umfangreiche Ausbildung in den neuesten kardiologischen Verfahren und werden regelmäßig weitergebildet. Ein starkes und erfahrenes Team sorgt nicht nur für die bestmögliche Behandlung, sondern auch für eine hohe Patientenzufriedenheit und -sicherheit.</span></p><p><span><strong>Frage: Was tun Sie, um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse Ihrer Patienten einzugehen?&nbsp;</strong></span></p><p><span><strong>Roy Hoffmann</strong>: Wir wissen, dass keine zwei Patienten gleich sind. Jeder bringt eine individuelle Vorgeschichte, Risikofaktoren und Bedürfnisse mit. Die jeweilige Therapie wird darauf abgestimmt. Bei der Diagnose nehmen wir uns Zeit für eine gründliche Anamnese und berücksichtigen dabei sowohl körperliche als auch psychische Faktoren. Unser Ziel ist es, nicht nur akute Symptome zu lindern, sondern auch die langfristige Gesundheit zu fördern. Das schließt regelmäßige Nachsorge und ein begleitendes Monitoring ein, um sicherzustellen, dass unsere Patienten den bestmöglichen Therapieerfolg haben.</span></p><p><span><strong>Frage: Welche Rolle spielt Prävention in Ihrer Arbeit und wie können Patienten aktiv dazu beitragen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen?</strong></span></p><p><span><strong>Roy Hoffmann: </strong>Prävention ist eine der zentralen Säulen in der Kardiologie. Die besten Behandlungsergebnisse erzielen wir, wenn wir frühzeitig eingreifen und Risikofaktoren wie Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte oder Rauchen konsequent angehen. Aber auch Bewegung, gesunde Ernährung und ein ausgeglichener Lebensstil sind unerlässlich.</span></p><p><span>Mein Appell ist klar: Schützen Sie Ihr Herz, indem Sie auf Ihre Gefäße achten. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind keine unaufhaltsamen Schicksalsschläge, sondern meist das Resultat von Lebensgewohnheiten und vermeidbaren Risikofaktoren. Lassen Sie sich regelmäßig untersuchen, reagieren Sie frühzeitig bei Beschwerden und suchen Sie den Dialog mit einem Facharzt.&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/48ae9c46-69bd-462e-aacb-993897aef1ef/1920_dsc_9678_dr_hoffmann_roy_favorit.jpg?59875"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/48ae9c46-69bd-462e-aacb-993897aef1ef/dsc_9678_dr_hoffmann_roy_favorit/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i>: Chefarzt Roy Hoffmann (Copyright: SKOF)&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,kardiologie,Herzinfarkt,koronare Herkrankheit,interventionelle Kardiologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 15:14:24 +0100</pubDate>
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                        <title>Herzalarm: Schlag für Schlag Leben</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/herzalarm-schlag-fuer-schlag-leben/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herzalarm-schlag-fuer-schlag-leben/</guid><pp:caseid>727088</pp:caseid><pp:subtitle>Team der Sana Kliniken Niederlausitz rückt die Herzgesundheit im Rahmen der Herzwochen in den Mittelpunkt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e007a1f0ebb0663d6386ca6382509e07b"><span style="color:#999999;">Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufigste Todesursache in Deutschland</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ed3f3de80de48cba5db29fd021db82919"><span style="color:#999999;">Herzgesundheit braucht starkes Netzwerk</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e6f2010e4426a3a7b69e9e3439e619f96"><span style="color:#999999;">Aktionstag in Senftenberger Klinik am 13. November 2025&nbsp;</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Wenn das Herz stolpert, rast oder schmerzt, steckt oft mehr dahinter als Stress. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland – dabei ließen sich viele früh erkennen und behandeln. Unter dem Motto „Gesunde Gefäße. Gesundes Herz. Die Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt“ ruft die Deutsche Herzstiftung im November bundesweit zu den Herzwochen 2025 auf. Auch die Sana Kliniken Niederlausitz beteiligen sich mit einem eigenen Herztag am 13. November von 14 bis 17 Uhr in Senftenberg.</strong></span></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Medizinische Qualität verbindet die Lausitz</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>„Herzgesundheit braucht ein starkes Netzwerk – von der ambulanten Versorgung in der niedergelassenen Praxis bis zur hochspezialisierten Klinik“, sagt Prof. Dr. Guido Matschuck. Er ist Chefkardiologe der Sana Kliniken Niederlausitz und erfahrener Herzmediziner. „Mit unserer Klinik für Kardiologie und Rhythmologie verstehen wir uns als Teil eines regionalen Gesundheitsnetzwerks, das den Lausitzern einen direkten Zugang zu kardiologischer Expertise ermöglicht.“ Patienten profitieren von der engen Zusammenarbeit der niedergelassenen Fachärzte des Sana Gesundheitszentrums Niederlausitz in Schwarzheide und Vetschau mit der Klinik. Bei Bedarf ist der Weg in die stationäre Versorgung nahtlos. Ohne Informationsverlust. Mit klar definierten Abläufen. „Diese enge Verzahnung sorgt dafür, dass Diagnostik, Therapie und Nachsorge wie aus einem Guss erfolgen und klar am Patienten ausgerichtet sind“, so Prof. Dr. Guido Matschuck.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/491db004-b727-4982-8c24-c21c44a9ed65/1920_herztag_2101.jpg?10000"><p style="margin-left:0px;text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><i><span>Rückblick auf den Herztag 2024: Der Senftenberger Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck (r.) im Gespräch mit den vielen Besuchern des Senftenberger Herztages. Am 13.11.2025 ist es wieder soweit.</span></i><span> </span><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/491db004-b727-4982-8c24-c21c44a9ed65/herztag_2101/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Kompetenz und Hightech für Lausitzer Herzen</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Die Klinik für Kardiologie und Rhythmologie der Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg deckt das gesamte Spektrum der modernen Kardiologie ab – von nichtinvasiver Diagnostik bis hin zu komplexen Herzkatheter-Eingriffen und der Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Die Abläufe sind nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie mehrfach zertifiziert: als Chest Pain Unit, für interventionelle Kardiologie, Herzinsuffizienz und Spezielle Rhythmologie. „Diese Zertifizierungen sind für unser Team mehr als nur Urkunden an der Wand“, betont Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck. „Sie belegen, dass wir nach höchsten Qualitätskriterien arbeiten – mit modernster Technik, eingespielten Abläufen und einem Team, das fachlich und menschlich überzeugt.“&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f3fcc304-b7cc-4f1e-bf73-86ad1e929939/1920_img-7775.jpg?51970"><p>&nbsp;</p><p><i>Spannende Einblicke erhalten die Besucher beim SKN-Herztag auch in den Bereich der Funktionsdiagnostik und ins Herzkatheterlabor. Rund um die Uhr steht das Team dort bereit, um bei einem gefährlichen Herzinfarkt eine bestmögliche Versorgung sicher zu stellen. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f3fcc304-b7cc-4f1e-bf73-86ad1e929939/img-7775/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Schnelle Hilfe im Notfall</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Die koronare Herzkrankheit, die in diesem Jahr im Fokus der deutschlandweiten Herzwochen steht, ist die häufigste Ursache für Herzinfarkte. Bei einem solchen akuten Herzinfarkt zählt jede Minute. Dank des rund-um-die-Uhr-bereiten Katheterteams können verschlossene Herzkranzgefäße in Senftenberg innerhalb kürzester Zeit wieder geöffnet werden. Doch das Engagement der Sana Kliniken endet nicht nach der Akutbehandlung: In einem integrierten Versorgungspfad werden Patienten anschließend strukturiert weiterbetreut – in enger Kooperation mit Hausärzten, Fachärzten und ambulanten Herzgruppen. „Wir wollen, dass unsere Patienten nicht nur überleben, sondern auch wieder leben können“, sagt Prof. Dr. Gudio Matschuck. „Das gelingt nur, wenn alle Sektoren zusammenarbeiten – stationär, ambulant und rehabilitativ.“</span></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Einladung zum Herztag</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Der Herztag am 13. November 2025 findet im Senftenberger Krankenhaus statt und bietet spannende Einblicke in die moderne Herzmedizin. Besucherinnen und Besucher erwarten Vorträge, Gesundheitschecks und Einblicke in Funktionsdiagnostik und Herzkatheterlabor. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>„Herzgesundheit betrifft uns alle“, sagt Prof. Dr. Guido Matschuck. „Unser Ziel ist, Bewusstsein bei den Lausitzern zu schaffen – und Mut zu machen, die eigene Gesundheit aktiv in die Hand zu nehmen. Denn Herzerkrankungen sind das Thema Nummer eins unserer Zeit. Dabei ist nichts wertvoller und wichtiger als das, was uns Tag für Tag am Leben hält: ein gesundes Herz.“</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Wann:</strong> 13. November 2025 14-17 Uhr</span><br><span><strong>Wo: </strong>Sana Kliniken Niederlausitz, Krankenhaus Senftenberg</span><br><span><strong>Anmeldung:</strong> nicht notwendig</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;">&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Herzwochen2025,Chefkardiologe,interventionelle Kardiologie,Kardiologe,kardiologie,Klinik fuer Kardiologie,Klinik für Kardiologie und Rhythmologie,Deutsche Herzstiftung,herz,Herzgesundheit,Herzinfarkt,Herzkatheter,Herzkatheterlabor,Herzkrank,Herzkrankheit,Herzprobleme,Herztag,Herzwochen]]></category>
            <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 08:10:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Wenn Lausitzer Herzen schwächeln</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-lausitzer-herzen-schwaecheln/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-lausitzer-herzen-schwaecheln/</guid><pp:caseid>724599</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz meistern Rezertifizierung als Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span style="color:#999999;"><strong>Zusammenfassung</strong></span></p><ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e34d0ae46dc8b00ecab784ae9c817a1a5"><span style="color:#999999;">Immer mehr Menschen in der Niederlausitz von Herzschwäche betroffen.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ede63505ada21d78c45971e0ccc96afe4"><span style="color:#999999;">Sana Kliniken Niederlausitz bieten umfassende Diagnostik und Therapie für Betroffene.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e39fa83a0697bd99756313b3393273cb0"><span style="color:#999999;">Zertifizierung durch Deutsche Gesellschaft für Kardiologie.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Wenn schon wenige Stufen zur Qual werden, wenn Luftnot, Müdigkeit und Schwellungen in den Beinen den Alltag bestimmen, steckt dahinter oft mehr als bloße Erschöpfung: Herzinsuffizienz. Allein in Deutschland leiden mehrere Millionen Menschen unter Herzschwäche. Betroffen sind vor allem Ältere.</strong></p><p>„Herzinsuffizienz ist eine ernstzunehmende Erkrankung – und vor allem am Anfang werden die Symptome oft unterschätzt. Wenn das Herz schwächelt, dann hat das für Patienten oft Auswirkungen auf das gesamte Leben“, weiß Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie in den Sana Kliniken Niederlausitz. Gemeinsam mit Dr. Volkmar Hanisch, dem Ärztlichen Direktor und Chefarzt des Zentrums für interdisziplinäre Intensivmedizin und Notfallmedizin, gehört er zu den Spezialisten für Herzinsuffizienz und hat erst kürzlich von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie die Rezertifizierung dieser Zusatzqualifikation erhalten.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/542b5536-2abe-439c-9f23-e27d33727b4e/1920_guidomatschuck.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie der Sana Kliniken Niederlausitz, ist Spezialist für Herzinsuffizienz. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/542b5536-2abe-439c-9f23-e27d33727b4e/guidomatschuck/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Zahl der Betroffenen steigt</h2><p>Die Zahl der Menschen, die unter einer Herzschwäche leiden, wächst auch in der Niederlausitz. „Herzinsuffizienz ist nicht nur eine der häufigsten, sondern auch eine der gefährlichsten Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems“, erklärt der Niederlausitzer Chefkardiologe. Patienten fühlen sich häufig nicht mehr belastbar und weniger leistungsfähig, verspüren Atemnot und lagern Wasser in Füße und Beinen ein. Betroffen sind vor allem ältere Menschen über 70 Jahre - aber auch jüngere Patienten, deren Herz in Folge eines Infarktes, einer Infektion oder durch Bluthochdruck geschwächt ist.</p><h2>Lebensverändernde Erkrankung</h2><p>Mit Blick auf den demographischen Wandel und den wachsenden Anteil älterer und hochbetagter Menschen bildet die Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz einen Schwerpunkt in der Senftenberger Klinik für Kardiologie und Rhythmologie. „Die Erkrankung bedeutet nicht, dass das Leben vorbei ist - aber sie verändert es. Mit der richtigen Therapie und einer guten medizinischen Betreuung können Betroffene lange aktiv bleiben“, betont Prof. Dr. Guido Matschuck.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/76fdda45-7c08-4652-ab69-0b8c55a19353/1920_herzultraschall_bea.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Mit einer Echokardiographie, einem speziellen Ultraschall des Herzens, erhalten die Ärzte im Krankenhaus Senftenberg unter anderem ein Bild von der Pumpleistung des Lebensmotors. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/76fdda45-7c08-4652-ab69-0b8c55a19353/herzultraschall_bea/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Frühe Warnzeichen ernst nehmen</h2><p>Der Experte empfiehlt, schon bei ersten Symptomen frühzeitig den Rat eines Kardiologen zu suchen und sich in regelmäßige ärztliche Behandlung zu begeben. „Wir haben verschiedene diagnostische Instrumente, um den Schweregrad einer Herzinsuffizienz festzustellen. Mit Hilfe von Echokardiographien, also speziellen Herzultraschalluntersuchungen, lässt sich beispielsweise die Pumpleistung analysieren.&nbsp;</p><p>Zusätzlich führen wir Belastungstests wie EKG (Elektrokardiogramme) durch“, erläutert der Chefarzt. Für spezielle Fragestellungen, wie Herzmuskelentzündungen oder Verengungen der Kranzgefäße sowie genetisch bedingte Veränderungen des Lebensmotors bietet die Klinik spezielle Untersuchungsmöglichkeiten, zum Beispiel die Koronarographie, das Herz-CT und ab November sogar die kardiale Kernspintomographie. Die Therapieoptionen reichen von Medikamenten, die das Herz entlasten und den Blutdruck senken, bis hin zu implantierbaren Lebensrettern wie Herzschrittmachern und Defibrillatoren oder Spezialschrittmachern zur Resynchronisation des Herzschlages. „Zusätzlich können Betroffene mit einer gesunden Lebensweise mit einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung viel dafür tun, lange fit und aktiv zu bleiben“, unterstreicht der Herz-Experte.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Klinik für Kardiologie und Rhythmologie,interventionelle Kardiologie,Klinik fuer Kardiologie,Prof. Dr. Guido Matschuck,Herzinsuffizienz,herz]]></category>
            <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 08:43:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Revolution in der Lausitzer Gefäßmedizin</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/revolution-in-der-lausitzer-gefaessmedizin/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/revolution-in-der-lausitzer-gefaessmedizin/</guid><pp:caseid>720318</pp:caseid><pp:subtitle>Hightech-Medizin: Senftenberger Sana Kliniken setzen Maßstäbe mit modernster Angio-Anlage und innovativem Gefäßscreening</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Das wird die Gefäßmedizin in der Lausitz nachhaltig verändern: Mit einer Investition von knapp einer Million Euro haben die Sana Kliniken Niederlausitz einen Meilenstein für die Patientenversorgung erreicht. Im Krankenhaus Senftenberg wurde dieser Tage eine hochmoderne Angiographie-Anlage in Betrieb genommen. Sie ermöglicht modernste Diagnostik und schonende Therapien – und das über mehrere Fachdisziplinen hinweg.</strong></span></p><p><span>Die neue Anlage erweitert nicht nur die Behandlungsmöglichkeiten in Radiologie, Gefäßchirurgie und Kardiologie, sondern bringt eine technische Besonderheit mit, die deutschlandweit bislang nur an wenigen Kliniken eingesetzt wird: eine integrierte CO<sub>2</sub>-Pumpe. Sie macht Gefäße sichtbar, ohne den Körper mit jodhaltigem Kontrastmittel zu belasten – ein entscheidender Vorteil insbesondere für ältere Patienten, Menschen mit Nierenschwäche oder Allergien.&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/17101eaf-8ced-43af-b54d-c038570d787c/1920_gefaszliguntersuchung_3506.jpg?69345"><p>&nbsp;</p><p><i><span>Geballte Kompetenz für die kardiovaskuläre Versorgung: Dr. Rainer Gerofke, Prof. Dr. Guido Matschuck, Tom Hammermüller und Univ.-Prof. Dr. Ivo Buschmann (v.l.n.r.) an der hochmodernen Anlage.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></i><span> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></p><p><span>&nbsp;</span><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/17101eaf-8ced-43af-b54d-c038570d787c/gefaszliguntersuchung_3506/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Meilenstein für die gesamte Lausitz</h2><p>„Die neue Anlage erfüllt modernste Anforderungen und erweitert unser medizinisches Spektrum erheblich“, betont Marc Bernstädt, Geschäftsführer der Sana Kliniken Niederlausitz. Für die Lausitz ist die Investition ein „wichtiger Meilenstein“, der die wohnortnahe Versorgung auf ein neues Niveau hebe.</p><p>Die Angiographie-Anlage liefert bewegte Röntgenbilder in höchster Auflösung und Echtzeit. Sie kommt nicht nur in der Radiologie zum Einsatz, sondern vor allem in enger Zusammenarbeit mit der Gefäßchirurgie und der Kardiologie. So können Blutgefäße präzise dargestellt, Engstellen erkannt, Verschlüsse behandelt oder Blutungen gestoppt werden. Im Notfall lässt sich das System sogar für Herzkatheteruntersuchungen nutzen. „Gerade die feinen Gefäße an Unterschenkel und Fuß lassen sich mit dieser Technik hervorragend darstellen“, erklärt Tom Hammermüller, Chefarzt des Gefäßzentrums. „Wir können Gefäßverschlüsse minimalinvasiv auflösen, Blutungen stoppen und belastende Operationen vermeiden.“</p><h2>Innovation: CO<sub>2</sub> statt Kontrastmittel</h2><p>Normalerweise wird bei Gefäßuntersuchungen ein jodhaltiges Kontrastmittel eingesetzt, das die Nieren belasten kann. Die in der neuen Anlage integrierte CO<sub>2</sub>-Pumpe eröffnet hier neue Möglichkeiten. „Das Kohlendioxid verdrängt das Blut in den Gefäßen und macht selbst feinste Verengungen sichtbar, ohne den Körper zu belasten“, erklärt Dr. Rainer Gerofke, Chefarzt der Radiologie. „Das Gas löst sich in Sekundenschnelle auf, wird über die Lunge ausgeatmet – für die Patienten ist das sicher, schmerzfrei und hoch effektiv.“ Auch Univ.-Prof. Dr. Ivo Buschmann, Sprecher des Deutschen Angiologie Zentrums Brandenburg-Berlin, der regelmäßig Untersuchungen in Senftenberg durchführt, unterstreicht den Nutzen: „Diese Technik ist ein entscheidender Schritt, gerade für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion. Wir können Diagnostik und Therapie auf höchstem Niveau anbieten und gleichzeitig das Risiko deutlich reduzieren.“</p><h2>360° Gefäßmedizin für Lausitzer Patienten</h2><p>Die Inbetriebnahme der Anlage ist eingebettet in ein ganzheitliches Konzept. Denn Gefäßerkrankungen bleiben lange unentdeckt – oft bis Beschwerden auftreten und eine Behandlung dringend notwendig ist. Dann aber sind die Therapieoptionen meist eingeschränkt. Um das zu verhindern, etablieren die Sana Kliniken Niederlausitz ein umfassendes Gefäßscreening. Patienten, die stationär in einer Fachdisziplin behandelt werden und gewisse Risikofaktoren aufweisen, werden künftig gezielt von einem Team besucht. Eine einfache Messung – der Vergleich des Blutdrucks an Arm und Bein – liefert bereits Hinweise auf mögliche Gefäßverengungen. „Dieses Screening ist simpel, aber hoch effektiv“, erklärt Tom Hammermüller. „Es erlaubt uns, frühzeitig eine Diagnostik einzuleiten und Krankheiten zu erkennen, bevor sie Beschwerden machen.“ Das Prinzip lautet: Medizin 360°. Fachdisziplinen arbeiten Hand in Hand, Risiken werden systematisch erfasst und Patienten profitieren von einer individuell abgestimmten Behandlung.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/54884029-b2cf-4888-b584-54f27f603859/1920_gefaszliguntersuchung_3554.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i><span>Gefäßsystem im Blick: Die neue Anlage lässt sich intuitiv bedienen und bietet modernste Therapieoptionen für das Ärzteteam.&nbsp;</span></i><span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/54884029-b2cf-4888-b584-54f27f603859/gefaszliguntersuchung_3554/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Schnelle Diagnostik</h2><p><span>Die neue Anlage ist nicht nur für die stationäre Versorgung von Bedeutung. Auch niedergelassene Ärzte in der Region können ihre Patienten bei Verdacht auf Gefäßerkrankungen direkt in die Sana Kliniken Niederlausitz überweisen. „Gerade für Hausärzte oder Diabetologen sind wir dank der neuen Angiographie-Anlage ein wichtiger Partner“, sagt Radiologe Dr. Rainer Gerofke.&nbsp; „Wenn sie Auffälligkeiten feststellen, können sie ihre Patienten unkompliziert zu uns anmelden. Das ermöglicht schnelle Diagnosen, kurze Wege und eine passgenaue Weiterbehandlung.“</span></p><p><span>Damit positionieren sich die Sana Kliniken Niederlausitz auch als verlässlicher Kooperationspartner für das ambulante Versorgungssystem in der Lausitz und schaffen eine Brücke zwischen Praxis und Klinik.</span></p><h2><span>Kurze Wege für Patienten</span></h2><p><span>Für Lausitzer Patienten bedeutet die neue Technik eine ganze Reihe von Vorteilen: Diagnosen können schneller gestellt werden, die Untersuchungen sind schonender, Risiken für die Nieren sinken erheblich und viele Eingriffe können minimal-invasiv durchgeführt werden. Hinzu kommt die frühe Erkennung von Erkrankungen durch das Screening-Programm. All das geschieht wohnortnah in Senftenberg – ohne lange Wege in weit entfernte Universitätskliniken. „Wir sind davon überzeugt, dass die neue Angio-Anlage zusammen mit dem Screening-Angebot die Gefäßmedizin in der Lausitz nachhaltig verändert“, fasst Chefarzt Tom Hammermüller zusammen. „Je früher wir eine Erkrankung erkennen, desto besser sind die Behandlungsergebnisse.“</span></p><h2><span>Auf direktem Weg zum Termin</span></h2><p><span>Untersuchungstermine vergibt das Team der SKN Gefäßambulanz. Dazu ist eine Überweisung eines Facharztes für die Behandlung in der Gefäßambulanz notwendig. Das Team ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 14.30 Uhr erreichbar. Es ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Wir rufen Sie zurück.&nbsp;</span></p><p><span><strong>M</strong>&nbsp; </span><a class="ck-anchor" id="mailto:skn.gefaesszentrum@sana.de" name="mailto:skn.gefaesszentrum@sana.de" href="mailto:skn.gefaesszentrum@sana.de"><span>skn.gefaesszentrum@sana.de</span></a><br><span><strong>W </strong>sana.de/niederlausitz</span><br><span><strong>T</strong>&nbsp;&nbsp; </span><a href="tel:+493573751818" target="_blank"><span>03573 . 75 1818</span></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Gefaesschirurgie,gefäßmedizin,Gefaesserkrankungen,Radiologie,interventionelle Kardiologie,angiographie]]></category>
            <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 08:34:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/17101eaf-8ced-43af-b54d-c038570d787c/gefaszliguntersuchung_3506.jpg?69345</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Gefä&amp;szlig;untersuchung_3506]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Geballte Kompetenz f&amp;uuml;r die kardiovaskul&amp;auml;re Versorgung: Dr. Rainer Gerofke, Prof. Dr. Guido Matschuck, Tom Hammerm&amp;uuml;ller und Univ.-Prof. Dr. Ivo Buschmann (v.l.n.r.) an der hochmodernen Anlage]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>SKN-Kardiologie implantiert kleinste Schrittmacher der Welt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/skn-kardiologie-implantiert-kleinste-schrittmacher-der-welt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/skn-kardiologie-implantiert-kleinste-schrittmacher-der-welt/</guid><pp:caseid>706282</pp:caseid><pp:subtitle>Patienten der Sana Kliniken Niederlausitz profitieren von modernster Medizintechnik</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Sana Kliniken Niederlausitz etablieren fortschrittliche Methode bei Behandlung von Herzrhythmusstörungen</li><li>Kabelloser Mini-Schrittmacher so klein wie Vitaminkapsel&nbsp;</li><li>Erste Patienten erhalten Therapie mit innovativer Medizintechnik</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Minimalinvasive Hilfe auf höchstem medizinischem Niveau gibt es jetzt für Herzpatienten in den Sana Kliniken Niederlausitz. Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie in Senftenberg, hat bereits mehrere Patienten mit einem neuartigen Herzschrittmacher versorgt, der kaum größer ist als eine Vitaminkapsel aus der Drogerie und vollständig ohne Kabel arbeitet. Von außen betrachtet ist das Aggregat unsichtbar.</strong></p><p>Wenn das Herz aus dem Takt gerät, kann das gefährlich werden. Menschen, die an einer Herzrhythmusstörung leiden, brauchen deshalb versierte ärztliche Betreuung. Zu den unterschiedlichen Erkrankungen, die dafür sorgen können, dass der Lebensmotor aus dem Rhythmus kommt, gehören auch Bradycardien. In diesen Fällen schlägt das Herz schlichtweg zu langsam. Diese langsamen Herzrhythmusstörungen können zu schwerwiegenden Symptomen wie Schwindel, Bewusstlosigkeit, Luftnot, <span>Herzschwäche</span> und allgemeiner<span> Abgeschlagenheit</span> führen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e97810e9-3a4c-466b-863b-79e7f9964a7a/1920_img-7793.jpg?10000"><p><br><br><br><br><i>Prof. Dr. Guido Matschuck,&nbsp;Chefarzt der Senftenberger Klinik für Kardiologie und Rhythmologie, zeigt einen der modernen Mini-Schrittmacher, die in den Sana Kliniken Niederlausitz implantiert werden. &nbsp;</i></p><p><i>&nbsp;</i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/e97810e9-3a4c-466b-863b-79e7f9964a7a/img-7793/" target="_blank"><i>Download und Copyright</i></a></p><h2>Hilfe bei langsamen Herzrhythmusstörungen</h2><p>Bei langsamen Herzrhythmusstörungen können verschiedene Ursachen zu Grunde liegen. Einige davon können in der modernen Herzmedizin ihrer Ursache nach behandelt werden. So zum Beispiel<span> ein Herzinfarkt. B</span>ei anderen bleibt nur die Versorgung mit einem Herzschrittmacher. „Bisher bestand ein solcher Schrittmacher immer aus einem Aggregat, in dem Technik und die Batterie verbaut sind, und den entsprechenden „Kabeln“, die von dem Aggregat über die Schlüsselbeinader bis in das Herz vorgebracht werden und dort verankert werden mussten“, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck den komplexen Eingriff mit einfachen Worten. Diese Art der Therapie ist seit vielen Jahrzehnten gut etabliert und funktioniert in der großen Mehrzahl der Fälle auch einwandfrei, wie der Fachmann berichtet.</p><h2>Moderne Schrittmacher-Therapie</h2><p><span>&nbsp;</span>„Wenn diese Schrittmacher ihren Dienst versagen, dann liegt das Problem meistens bei den Kabeln, den sogenannten Sonden. Insbesondere der Verlust der Leitungsfähigkeit – durch welche Gründe auch immer – oder auch Infektionen dieser Materialien können vorkommen und führen dann zu schwerwiegenden Problemen“, erläutert der erfahrene Chefarzt. Problematisch können solche herkömmlichen Schrittmacher, die unterhalb des linken Schlüsselbeines auf der Brust unter die Haut implantiert werden, auch für Patienten werden, die beispielsweise aus kosmetischen Gründen einen solchen Eingriff ablehnen oder aufgrund einer Brustkrebsoperation oder Bestrahlung auf der entsprechenden Seite nicht für eine Implantation geeignet sind. „Auch bei Patienten, bei denen die Herzklappe zwischen oberem und unterem rechtem Herzen schon schwerwiegende Undichtigkeiten aufweist, ist es nicht ratsam, durch diese Klappe auch noch ein Schrittmacherkabel legen zu wollen“, erläutert der Chefkardiologe.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f3fcc304-b7cc-4f1e-bf73-86ad1e929939/1920_img-7775.jpg?51970"><p><br><br><br><br><i>Der Mini-Schrittmacher kann bei einem minimalinvasiven Eingriff unter lokaler Betäubung eingesetzt werden.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f3fcc304-b7cc-4f1e-bf73-86ad1e929939/img-7775/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Risikoarmer und schmerzfreier Eingriff</h2><p>Mit dem neuen kabellosen Mini-Schrittmacher, <span>den</span> das Team um den Senftenberger Chefkardiologen Prof. Dr. Guido Matschuck seit neustem <span>in ausgewählten Fällen </span>implantiert, können all diese Probleme vermieden werden. Das moderne Gerät ist um 93 Prozent kleiner als die herkömmlichen Modelle. „Bei dem minimalinvasiven Eingriff wird der Mini-Schrittmacher unter lokaler Betäubung mit Hilfe eines Katheters über eine Punktion, <span>meistens an der Leiste</span> oder an der Vene am Hals direkt in die rechte Seite des Herzens eingebracht. Anschließend wird der für die Platzierung notwendige Katheter wieder entfernt“, beschreibt der Chefarzt die Prozedur und betont: „Es verbleibt kein Kabel im Körper und von außen ist der Schrittmacher nicht sichtbar. Der Eingriff dauert in der Regel nicht länger als 30 Minuten und ist risikoarm und schmerzfrei.“</p><h2>Batterie lange haltbar</h2><p>Der Schrittmacher selbst verfügt über nahezu alle funktionellen Möglichkeiten, wie ein „normaler“ Schrittmacher auch. Der große Vorteil: „Seine Batterie hält deutlich länger als die herkömmlichen Aggregate, obwohl sie nur sehr klein ist. In einigen Fällen mehr als fünfzehn Jahre. Sollte die Batterie doch erschöpft sein, so kann problemlos ein zweiter „Mini-Schrittmacher“ daneben implantiert werden“, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck das neue medizinische Verfahren, das in den Sana Kliniken Niederlausitz vor kurzem Einzug gehalten hat.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/742eb46d-0387-4d54-b6c9-cb3c61e125ee/1920_img-7781.jpg?10000"><p><br><br><br><br><i>Klein, kabellos und langlebig: So winzig ist der Mini-Schrittmacher. <span style="text-align:left;">Das moderne Gerät ist um 93 Prozent kleiner als die herkömmlichen Modelle. Die Implantation dauert gerade einmal 30 Minuten, ist aber lebensrettend für die Patienten.</span></i></p><p>&nbsp;<a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/742eb46d-0387-4d54-b6c9-cb3c61e125ee/img-7781/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,interventionelle Kardiologie,kardiologie,Prof. Dr. Guido Matschuck,Mini-Schrittmacher,Schrittmacher-Therapie,Klinik für Kardiologie und Rhythmologie,Senftenberg,Herzkatheterlabor]]></category>
            <pubDate>Thu, 22 May 2025 12:14:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Einzigartig zwischen Nürnberg, Jena, Leipzig und Berlin</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/einzigartig-zwischen-nuernberg-jena-leipzig-und-berlin/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/einzigartig-zwischen-nuernberg-jena-leipzig-und-berlin/</guid><pp:caseid>583954</pp:caseid><pp:subtitle>Sana-Herzzentrum Cottbus ist zertifiziertes Mitralklappenzentrum</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span style="text-align:left;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus beweist wieder einmal mehr: Hier sind die Herzen der Menschen in den besten Händen, denn ein Herz kann man doch reparieren. Dank der interdisziplinären Teamarbeit und dem ständigen Wunsch nach medizinischer Exzellenz ist dem Heart-Team, so heißt die ärztliche Arbeitsgruppe über alle Fachdisziplinen hinweg im Cottbuser Herzzentrum um die Leitende Oberärztin der Kardiologie Dr. Kristin Rochor und den Oberarzt der Herzchirurgie Dr. Volker Herwig, nun eine besondere Ehre zu Teil geworden.</span></p><p>&nbsp;</p><h2><span style="color:#2980b9;"><span style="text-align:left;">Einzigartiger Spitzenplatz</span></span></h2><p><span style="text-align:left;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist als einziges Krankenhaus zwischen Nürnberg, Jena, Leipzig und Berlin als Mitralklappenzentrum von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert worden. Mehr als 550 Mal hat das Team aus Kardiologen, Herzchirurgen, Kardioanästhesisten und OP-Pflege eine Mitralklappe inzwischen bereits interventionell versorgt. Und das mit so guten Ergebnissen, dass die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie das Sana-Herzzentrum Cottbus jetzt als Mitralklappen-Zentrum zertifiziert hat.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fe8edd45-f3c5-407f-97e9-2c6a4a87a350/1920_csm--dsc1800-e32989da55.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Die 12 Millimeter große Klammer sorgt dafür, dass die MitralKlappe wieder dicht ist und kein Blut mehr in die Herzkammern zurückfließen kann. So verbessert sich die Lebensqualität für die Betroffenen wieder enorm.</p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/44156056-7965-4025-b982-6cd1093f5ece/-dsc1838.jpg?10000" target="_blank"><span style="text-align:left;">Copyright und Download</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2><span style="color:#2980b9;">Zertifizierungsbericht mit großem Lob</span></h2><p><span style="text-align:left;">„</span><em style="text-align:left;"><i>Die interdisziplinäre Komponente, insbesondere die Selektion der Patienten, die Dokumentation der Heart Team Sitzungen, sowie die Durchführung der Eingriffe erscheint vollumfänglich gemäß der Empfehlung der Fachgesellschaft umgesetzt. Die optimale technische Ausstattung des Hybridlabors sowie die räumliche Nähe der Eingriffsräume zu den Intensivstationen sind gegeben. Es gibt im Hause eine Vergleichsweise hohe Zahl befähigter Mitarbeiter mit interventionellen Echokenntnissen. Die interne Qualitätssicherung und Analyse der Interventionsergebnisse ist sehr gut umgesetzt, die präsentierte Krankenhausmortalität des Zentrums ist vergleichsweise niedrig.</i></em><span style="text-align:left;">“</span><br><strong>Zertifizierungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie</strong></p><p>&nbsp;</p><h2><span style="color:#2980b9;"><strong>MitraClip oft letzte Rettung</strong></span></h2><p><span style="text-align:left;">Eine undichte Herzklappe, die nicht richtig schließt, führt dazu, dass ein Teil des durchgepumpten Blutes wieder zurückfließt. Wenn das passiert, leiden die Patienten unter Luftnot und Wassereinlagerungen und auch Herzrhythmusstörungen können eine Folge sein. Unbehandelt kann eine solche Klappeninsuffizienz das Herz und andere Organe dauerhaft schädigen. Bis vor wenigen Jahren konnte die Mitralklappe ausschließlich mit einem chirurgischen Eingriff versorgt werden. Heute prüft das Heart-Team gemeinsam, ob Patienten, für die eine Operation der Herzklappe zu riskant wäre, für das noch verhältnismäßig junge MitraClip-Verfahren geeignet sind. Wenn ja, dann kommt ein 12 Millimeter kleiner Metallclip zum Einsatz, der von der Leistenvene zum Herzen geführt und an der undichten Herzklappe befestigt wird. Die Klammer verbindet die beiden Segel der Mitralklappe so, dass diese wieder richtig schließt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4c911ff5-3303-44b2-8699-fa140718cc23/1920_csm--dsc1346-dab25f724b.jpg?10000"><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</h3><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Interventioneller Klappenersatz vs. chirurgische Versorgung</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Bis vor wenigen Jahren konnte die Mitralklappe ausschließlich mit einem chirurgischen Eingriff versorgt werden. Und auch heute werden Mitralklappenerkrankungen vorrangig durch die Herzchirurgen versorgt. Dabei nutzt das Herzzentrum sowohl das minimalinvasive Verfahren mit einem kleinen Zugang am seitlichen Brustkorb, als auch den Eingriff am offenen Thorax. „Bei diesen Eingriffen müssen wir das Herz für einige Zeit stilllegen und den Kreislauf über die Herz-Lungen-Maschine führen. Gerade bei hochbetagten Patienten oder bei Menschen mit stark geschwächtem Herzen birgt die Operation ein erhöhtes Risiko in sich“, erklärt Oberarzt Dr. Volker Herwig. Er hat sich als Herzchirurg auf die interventionelle Therapie von Klappenerkrankungen spezialisiert und arbeitet im Team der Kardiologie eng mit der Leitenden Oberärztin Dr. Kristin Rochor zusammen.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Da das interventionelle Verfahren schonend bei schlagendem Herzen erfolgt, ist es für manche Patienten die letzte Hoffnung. „Die MitraClip-Patienten sind handverlesen“, erläutert die erfahrene Kardiologin Dr. Kristin Rochor. „Die kleine Metallklammer bringt den Erkrankten Lebensqualität zurück. Sie können ihren Alltag wieder bewältigen, wieder Treppen steigen, ohne außer Atem zu geraten.“</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,MitraClip,Mitralklappe,Herzklappenersatz,interventionelle Kardiologie,Herzzentrum]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Aug 2022 20:18:00 +0200</pubDate>
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