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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 21:22:46 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 08:52:57 +0200</pubDate>
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                        <title>Vom Kinderwunsch zur jungen Familie</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/vom-kinderwunsch-zur-jungen-familie/</guid><pp:caseid>785088</pp:caseid><pp:subtitle>20 Jahre Adipositaschirurgie am Sana Klinikum Lichtenfels</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e88ad773ae13c9ca89f9e9e45ea08e933">Adipositas beeinträchtigt Stoffwechsel, Hormone und Fruchtbarkeit. Am Sana Klinikum Lichtenfels werden seit 2006 adipositaschirurgische Eingriffe angeboten, die Gewicht, Begleiterkrankungen und Lebensqualität nachhaltig verbessern.</li><li data-list-item-id="e32139bc7cd395e0bfb7a557150e25d0f">Nach einer Schlauchmagen-OP normalisierten sich bei Andrea G. Blutdruck und Hormonhaushalt. Im Gegensatz zur ersten, komplikationsreichen Schwangerschaft verlief die zweite ohne Präeklampsie/Diabetes und führte rasch und natürlich zur Geburt.</li><li data-list-item-id="e2a99fb55810eb76777db23b2fb03add0">Die Adipositaschirurgie ist ein etabliertes Verfahren; Studien belegen den Rückgang von Begleiterkrankungen und eine bessere Fertilität. Entscheidend sind sorgfältige Indikationsstellung, interdisziplinäre Nachsorge sowie engmaschige Betreuung, insbesondere bei Kinderwunsch.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d53af1f2-be01-45b1-aad4-9b28a690393f/1920_adipositas_kinderwunsch_guumlntsch.jpg?17896"><p style="text-align:justify;"><i><strong>Wie eine Adipositas-Operation Andrea G. den Weg zum zweiten Kind ebnete</strong></i></p><p style="text-align:justify;"><i>Adipositas ist weit mehr als ein Gewichtsproblem – sie ist eine chronische Erkrankung, die den gesamten Stoffwechsel und Hormonhaushalt beeinflusst und nicht selten auch die Fruchtbarkeit beeinträchtigt. Die Geschichte von Andrea G. zeigt, wie ein adipositaschirurgischer Eingriff nicht nur Gewicht, sondern auch Lebensqualität und Familienglück zurückbringen kann. Seit dem Jahr 2006 bietet das Sana Klinikum Lichtenfels adipositaschirurgische Eingriffe an — und hat seither hunderten Patientinnen und Patienten neue Lebensperspektiven eröffnet.</i></p><p style="text-align:justify;"><strong>Erste Schwangerschaft mit Komplikationen</strong></p><p style="text-align:justify;">Andrea G. kennt die gesundheitlichen Folgen von Adipositas aus eigener Erfahrung. Ihre erste Schwangerschaft war von Beginn an eine Belastungsprobe. Bis zum positiven Schwangerschaftstest im Februar 2022 vergingen mehrere Wochen intensiver Hormontherapie und zahlreiche Untersuchungen. Auch der weitere Verlauf war alles andere als unkompliziert, bis hin zur Entbindung mit Kaiserschnitt.</p><p style="text-align:justify;">„In meiner ersten Schwangerschaft hatte ich eine Präeklampsie mit sehr hohem Blutdruck und stark zunehmendem Körpergewicht durch Wassereinlagerungen", berichtet Andrea G. „Es war eine sehr anstrengende Zeit, in der ich mir oft Sorgen gemacht habe – um mich und um mein Baby."</p><p style="text-align:justify;"><strong>Der Wendepunkt: Schlauchmagen-OP im Mai 2024</strong></p><p style="text-align:justify;">Mit einem Ausgangsgewicht von rund 131 Kilogramm entschied sich Andrea G. im Mai 2024 für einen adipositaschirurgischen Eingriff am Sana Klinikum Lichtenfels. Bei der Schlauchmagen-Operation (<i>Sleeve-Gastrektomie</i>) wird ein großer Teil des Magens entfernt. Die Folge: Die Nahrungsaufnahme wird reduziert und zugleich auch die hormonelle Steuerung von Hunger und Sättigung positiv verändert.</p><p style="text-align:justify;">In den Monaten nach dem Eingriff verlor Andrea G. über 50 Kilogramm. Mit dem Gewicht veränderte sich auch ihr gesundheitlicher Gesamtzustand grundlegend: Der Blutdruck normalisierte sich, Medikamente konnten abgesetzt werden, und der Hormonhaushalt fand wieder ins Gleichgewicht. Lediglich die nach einer Schlauchmagen-OP empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel nimmt sie regelmäßig ein.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Der zweite Kinderwunsch – diesmal ohne Hürden</strong></p><p style="text-align:justify;">Wie sehr sich die Operation auch auf die Fruchtbarkeit auswirkte, zeigte sich beim Wunsch nach einem zweiten Kind. Im Gegensatz zur ersten Schwangerschaft klappte es dieses Mal sehr schnell und nach nur kurzer Hormongabe. Auch der Verlauf der zweiten Schwangerschaft war ein anderer: keine Präeklampsie, kein Schwangerschaftsdiabetes, unauffällige Untersuchungsergebnisse. Das Baby kam gesund und auf natürlichem Weg zur Welt.</p><p style="text-align:justify;">„Es ist ein riesiger Unterschied zur ersten Schwangerschaft", sagt Andrea G. „Diesmal war alles in Ordnung und alle Tests unauffällig. Ich fühle mich gesünder, fitter und brauche keine<span> </span>Medikamente mehr. Die Operation hat mir nicht nur geholfen abzunehmen, sondern auch dabei, endlich unsere Familie zu vervollständigen."</p><p style="text-align:justify;"><strong>Adipositas und Fruchtbarkeit – ein unterschätzter Zusammenhang</strong></p><p style="text-align:justify;">Rund jeder vierte Erwachsene in Deutschland ist von Adipositas betroffen. Was viele Betroffene nicht wissen: Starkes Übergewicht greift tief in den Hormonhaushalt ein. Bei Frauen kann es zu Zyklusstörungen, einem erhöhten Risiko für das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS), Insulinresistenz und einer deutlich verminderten Fruchtbarkeit kommen. Auch das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck oder Präeklampsie steigt mit dem Body-Mass-Index (BMI) erheblich.</p><p style="text-align:justify;">„Adipositas ist eine ernstzunehmende Erkrankung mit weitreichenden Folgen – von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Diabetes bis hin zu hormonellen Veränderungen, die einen Kinderwunsch unerfüllt bleiben lassen können", erläutert Prof. Dr. Emilio Domínguez, Leiter des Adipositaszentrums und Chefarzt der Klinik für Allgemein- uns Viszeralchirurgie am Sana Klinikum Lichtenfels. „Wenn konservative Maßnahmen wie Ernährungsumstellung, Bewegung und medikamentöse Therapie nicht zum gewünschten Erfolg führen, kann ein chirurgischer Eingriff der entscheidende Schritt sein, um die Erkrankung in den Griff zu bekommen und Folgeerkrankungen zu vermeiden."</p><p style="text-align:justify;"><strong>20 Jahre Adipositaschirurgie – 20 Jahre für die Patienten</strong></p><p style="text-align:justify;">Die Adipositaschirurgie ist heute ein etabliertes Verfahren bei stark übergewichtigen Patientinnen und Patienten, bei denen konservative Therapien nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben. Studien zeigen, dass nach einer erfolgreichen Operation nicht nur das Gewicht, sondern auch zahlreiche Begleiterkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Schlafapnoe deutlich zurückgehen. Bei Frauen mit Kinderwunsch verbessern sich Fruchtbarkeit und der Verlauf späterer Schwangerschaften häufig signifikant.</p><p style="text-align:justify;">Voraussetzung für einen nachhaltigen Erfolg ist eine sorgfältige Indikationsstellung sowie eine enge interdisziplinäre Begleitung – vor und vor allem nach dem Eingriff. Dazu gehören regelmäßige Nachsorge, Ernährungsberatung, psychologische Unterstützung und – im Fall einer Schwangerschaft – eine engmaschige gynäkologische Betreuung.</p><p style="text-align:justify;">„Andrea G. ist eine von über 300<span> </span>Patientinnen und Patienten, die in den vergangenen 20 Jahren am Sana Klinikum Lichtenfels adipositaschirurgisch behandelt wurden", so Prof. Domínguez. „Das ist es, was unsere tägliche Arbeit so wertvoll macht. Wir begleiten unsere Patienten über Jahre hinweg und manchmal können wir auch sehen, wie die Familie wächst“, freut sich Prof. Dr. Emilio Domínguez.</p><p style="text-align:justify;">Das zertifizierte Kompetenzzentrum für Adipositas – und Metabolische Chirurgie steht für medizinischer Kompetenz, Teamarbeit und Fortschritt. Für Terminanfragen steht die Patientenkoordinatorin des Adipositaszentrums unter Tel. 09571 12-2385 zur Verfügung.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e955699e-ca87-416c-a883-7b3452235d52/1920_dsc-6549-dominguez-emiliofavorit.jpg?22154"><p><i>Bild: Zentrumsleiter Prof. Dr. Emilio Domínguez (Copyright: SKOF) </i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Adipositas,adipositaschirurgie,Adipositastherapie,Adipositaszentrum,Jubilaeum]]></category>
            <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 08:23:00 +0200</pubDate>
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                        <title>20 Jahre zertifiziertes Brust-Zentrum Donau-Riß</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/20-jahre-zertifiziertes-brust-zentrum-donau-riss/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/20-jahre-zertifiziertes-brust-zentrum-donau-riss/</guid><pp:caseid>761958</pp:caseid><pp:subtitle>Gelebte Kooperation der Frauenkliniken Biberach und Ehingen für eine wohnortnahe und hochwertige Versorgung</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Seit zwei Jahrzehnten steht das <a href="https://www.brust-zentrum-donau-riss.de/" target="_blank">Brust-zentrum Donau-Riß</a> mit seinen Standorten in <a href="https://www.adk-gmbh.de/" target="_blank">Ehingen</a> und <a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank">Biberach</a> für eine qualifizierte Versorgung von Menschen mit Brusterkrankungen. Was im Herbst 2006 mit der erstmaligen Zertifizierung begann, hat sich zu einem festen Bestandteil moderner, interdisziplinärer Medizin in der Region entwickelt. Dieses Jahr feiert das Zentrum sein 20-jähriges Bestehen.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Etwa eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Mit rund 74.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist das Mammakarzinom die häufigste Krebserkrankung der Frau. In Baden-Württemberg stehen Patientinnen rund 50 zertifizierte Brustzentren zur Verfügung, die eine spezialisierte Versorgung nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft gewährleisten. Eines davon ist das Brustzentrum Donau-Riß, zu dem sich die Frauenkliniken Biberach und Ehingen vor 20 Jahren zusammengeschlossen haben. Hier arbeitet ein interdisziplinäres Netzwerk aus Spezialisten eng zusammen, um Betroffene mit der Diagnose Brustkrebs umfassend zu behandeln und zu begleiten. Die Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft steht für geprüfte Behandlungsqualität und für ein Team, das medizinischen Fortschritt mit menschlicher Zuwendung verbindet. Regelmäßige Überwachungsaudits sowie die Rezertifizierung im Dreijahresrhythmus – zuletzt im Oktober 2024 – sichern diese Qualität. </span>Die Anforderungen wurden dabei durchgehend ohne Beanstandungen erfüllt.<span> Zum Jubiläum blicken die Leiter des Brustzentrums, Dr. med. Steffen Fritz, Chefarzt der </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/brustzentrum" target="_blank"><span>Frauenklinik</span></a><span> im Sana Klinikum Landkreis Biberach, und Prof. Dr. med. Florian Ebner, Chefarzt der Frauenklinik im Alb-Donau Klinikum Ehingen, gemeinsam auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Prognose bei Brustkrebs deutlich verbessert</strong></span><br><span>Die Prognose nach einer Brustkrebsdiagnose hat sich in den vergangenen Jahren signifikant verbessert. So ist die Sterblichkeitsrate trotz steigender Fallzahlen rückläufig. </span>Neben dem Mammographie-Screening ist dies vor allem auf therapeutische Fortschritte und deutlich zielgerichtetere Behandlungsmöglichkeiten zurückzuführen. <span>Eine große Rolle spielt auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit in den zertifizierten Brustzentren. Fachbereiche wie Gynäkologie, Onkologie, Radiologie, Pathologie und Strahlentherapie stimmen Diagnostik und Therapie leitliniengerecht aufeinander ab. </span>Operationen können heute schonender und präziser durchgeführt werden. Systemische Therapien ermöglichen eine zunehmend individualisierte Behandlung und moderne Strahlentherapien sind wirksamer sowie besser verträglich. Diese Fortschritte spiegeln sich auch in den Behandlungsergebnissen wider: Rund 3.800 Menschen wurden in den vergangenen Jahren im Brustzentrum versorgt. Die Auswertungen zeigen dabei ein 5-Jahres-Überleben, das rund acht Prozent über dem Durchschnitt liegt. <span>„Wir legen großen Wert auf eine individuelle Betreuung, eine umfassende Beratung und eine ganzheitliche Therapieplanung. </span>Die Therapie wird gezielt auf die jeweilige Tumorhistologie abgestimmt<span>“, so die beiden Chefärzte</span>.</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Früherkennung ist entscheidend</strong></span><br>Je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. <span>Allerdings verursacht<strong> </strong>Brustkrebs oftmals keine Schmerzen – die Mammographie hingegen kann als unangenehm empfunden werden; zudem sind für die Erstellung Röntgenstrahlen erforderlich. „</span>Wir hören leider immer wieder, dass deshalb auf eine Mammographie verzichtet wird<span><strong>.“ </strong>Dabei verringert d</span>ie Kompression der Brust die erforderliche Strahlendosis, gleichzeitig ermöglicht sie durch weniger Überlagerungen eine bessere Beurteilbarkeit des Gewebes. <span>Als ergänzendes Verfahren, insbesondere bei dichtem Brustgewebe,<strong> </strong>steht der<strong> </strong>Ultraschall zur Verfügung, der ohne Strahlungsbelastung auskommt.<strong> </strong></span>Gemeinsam leisten beide Verfahren seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung. Insbesondere das vor 20 Jahren eingeführte Mammographiescreening trägt deutlich zur Verringerung der Brustkrebssterblichkeit bei – das ist das Ergebnis einer Studie, die 2025 vom Bundesamt für Strahlenschutz vorgestellt wurde. Demnach gingen unter den Screeningteilnehmenden die Brustkrebs-Todesfälle zwischen 20 und 30 Prozent zurück, wodurch statistisch etwa jeder vierte Brustkrebstod verhindert werden konnte. Derzeit werden Frauen zwischen 50 und 75 Jahren alle zwei Jahre zur Untersuchung eingeladen. Die Erweiterung des Programms für Frauen ab 45 Jahren ist geplant. Der Bundesausschuss und der Fachservice Mammographiescreening prüfen aktuell die Umsetzung, eine Entscheidung soll im Herbst 2026 fallen.</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Chemotherapie nicht immer erforderlich</strong></span><br><span>Ein häufiger Grund für eine verzögerte Abklärung ist auch die Sorge vor einer Chemotherapie. „Tatsächlich richtet sich die Therapieempfehlung heute sehr differenziert nach Tumorgröße, Ausdehnung und biologischen Eigenschaften der Tumorzellen“, erklärt Dr. Fritz. „</span>Alle Fälle werden in unserer Tumorkonferenz besprochen, gemeinsam <span>legen wir das optimale Vorgehen fest.“ In vielen Fällen kann eine Chemotherapie heute vermieden oder sehr gezielt eingesetzt werden. Ist sie notwendig, erfolgt sie häufig vor der Operation, um das Ansprechen direkt beurteilen zu können. </span>Im Idealfall bildet sich der Tumor vollständig zurück.<span> Die dafür notwendigen Informationen liefert die Gewebeprobe, die sogenannte Biopsie. „Immer wieder wird dabei die Sorge geäußert, dass durch eine Biopsie Tumorzellen in den Körper gelangen und das Risiko einer Metastasierung erhöhen“, so die Chefärzte. Zahlreiche Studien belegen jedoch, dass eine Biopsie das Überleben bei Brustkrebs nicht verschlechtert. Die gewonnenen Informationen ermöglichen vielmehr eine präzisere, individuellere und häufig nebenwirkungsärmere Therapie. Durch die enge Anbindung des Zentrums an die Universität Ulm haben Patientinnen zudem die Möglichkeit, an den modernsten Behandlungen und klinischen Studien teilzunehmen. „Das Spektrum reicht von medikamentösen Therapien über unterstützende Angebote wie Sport- und Bewegungsprogramme zur Verbesserung der Lebensqualität bis hin zu Ansätzen zur Optimierung der Nachsorge“, betont Prof. Ebner.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>20 Jahre gelebte Zusammenarbeit</strong></span><br>Die beiden gleichberechtigten Standorte gewährleisten eine wohnortnahe Versorgung. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch: Für Betroffene in der Region bedeutet das seit zwei Jahrzehnten hohe medizinische Qualität, persönliche Betreuung, kurze Wege und die Sicherheit, mit ihrer Erkrankung in erfahrenen Händen zu sein. Auf dieser Grundlage blickt das Brustzentrum Donau-Riß in die Zukunft – mit dem Ziel, weiterhin überdurchschnittliche Ergebnisse in Diagnostik, Therapie und ganzheitlicher Begleitung zu erzielen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/13c2b78f-7320-4d91-a78d-b4d1726042ac/1920_260701_pm_20jahrezertifiziertesbrust-zentrumdonau-riszlig.jpg?10000"><p><i>Dr. med. Steffen Fritz (links) und Prof. Dr. med. Florian Ebner leiten das Brustzentrum Donau-Riß und stehen gemeinsam mit ihren Teams für eine umfassende Versorgung von Brustkrebspatientinnen in der Region.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/13c2b78f-7320-4d91-a78d-b4d1726042ac/260701_pm_20jahrezertifiziertesbrust-zentrumdonau-riszlig/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p style="text-align:justify;"><span style="padding:0cm;">Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. </span><span>Als #1 Partner für Gesundheit sowie attraktiver Arbeitgeber in der Region übernimmt das Klinikum Verantwortung – für eine verlässliche, sektorenübergreifende Versorgung im ländlichen Raum. </span><span style="padding:0cm;">Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Brustzentrum Donau-Riß,Jubilaeum,Brustkrebs,Brustkrebszentrum,20Jahre,Kooperation,Zusammenarbeit,Frauenkliniken,Chefaerzte,Therapie]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 12:25:27 +0200</pubDate>
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                        <title>135 Jahre Gesundheit</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/135-jahre-gesundheit/</guid><pp:caseid>727087</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Klinken Niederlausitz feiern 135. Jubiläum: Eine Reise durch die Zeit</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e007a1f0ebb0663d6386ca6382509e07b"><span style="color:#999999;">erste Ansätze der medizinischen Versorgung reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ed3f3de80de48cba5db29fd021db82919"><span style="color:#999999;">Krankenhaus Senftenberg behandelt seit November 1890 Patienten aus der Region</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e6f2010e4426a3a7b69e9e3439e619f96"><span style="color:#999999;">Geschichte des Hauses ist eng mit der Entwicklung der Region verbunden.&nbsp;</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><strong>Das Krankenhaus Senftenberg feiert Geburtstag. Seit 135 Jahren werden hinter der markanten Klinkerfassade Patienten wieder gesund gemacht. Die Geschichte des Gebäudes ist eine Geschichte vom Wandeln und Wachsen – und sie ist eng mit der Entwicklung der Region verwoben, mit Um- und Aufbrüchen.</strong></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Wer im Zeitraffer durch die Geschichte des Senftenberger Krankenhauses wandert, der sieht vor allem eine Konstante: stetigen Wandel. Das spiegelt sich allein im Namen wider: Aus dem einstigen Knappschaftskrankenhaus wurden über Bergmannskrankenhaus, Kreiskrankenhaus und Klinikum Niederlausitz die Sana Kliniken Niederlausitz. Zwischen dem 27 Bettenhaus, das am 3. November 1890 an das Elisabeth-Krankenhaus und Diakonissenhaus zu Berlin übergeben wurde, und dem größten Gesundheitsdienstleister der Grund- und Regelversorgung in Südbrandenburg, der rund um die Uhr die wohnortnahe, medizinische Betreuung für Patienten aller Generationen sichert, liegen Welten.</p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">&nbsp;</p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Das erste Bild ist golden</strong></h2><p><span style="text-align:start;">Doch fangen wir am Anfang an. Die Geschichte des Krankenwesens in Senftenberg reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück.&nbsp;&nbsp;Das goldene Bild im Kleinen Ratssaal im Rathaus der Stadt zeigt die erste Ansicht von einem Senftenberger Krankenhaus und ist auf das Jahr 1580 datiert. „Dieses Krankenhaus hatte Bestand bis 1867 und dann hat sich die Stadt Senftenberg am Stadtgraben ein städtisches Krankenhaus gebaut“, berichtet Georg Messenbrink. Der Heimatforscher hat seine Begeisterung für Vergangenes schon früh entdeckt. „Mein Onkel war damals Museumsdirektor und ich habe ihn als Kind oft besucht und bin unter anderem in eine Ritterrüstung geschlüpft“, erzählt der Senftenberger. Statt Geschichte studierte er später Elektronik, war selbst 17 Jahre in den Sana Kliniken Niederlausitz tätig und kennt die Historie des Hauses so gut wie kein anderer. Bei Bauarbeiten wurde Georg Messenbrink immer dazu gerufen, wenn etwas Geschichtsträchtiges gefunden wurde und so hat der Hobbyhistoriker im Laufe der Jahrzehnte nicht nur jede Menge Fakten und Daten recherchiert, sondern auch Objekte aus der Vergangenheit von Medizin und Pflege zusammengetragen.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/45080bff-2f64-48d0-bdb9-062448d7d3fd/1920_1924.jpg?10000"><p style="margin-left:0px;text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><i><span>Im Jahr 1924 erhält das Senftenberger Krankenhaus sein bis heute erhaltenes Gesicht mit Klinikerfassade. Der ursprüngliche Bau ganz links außen ist bis heute erhalten.</span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/45080bff-2f64-48d0-bdb9-062448d7d3fd/1924/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Bau in Rekordgeschwindigkeit</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">„1886 hatte der Bergrevisor Koch schon den Wunsch gehabt, ein Knappschaftslazarett zu errichten und die Gründungsversammlung fand 1888 im Hotel zu Sonne auf dem Markt statt“, berichtet Georg Messenbrink. Bereits zwei Jahre später, am 3. November 1890, wurde das Gebäude - dort wo bis heute das Senftenberger Krankenhaus zu Hause ist - an das Elisabeth-Krankenhaus und Diakonissenhaus zu Berlin übergeben. „Zwei Jahre hat es gebraucht, das Geld zusammenzukriegen, einen Architekten zu finden und das Haus fertigzustellen. Also die heutigen Bauabteilungen wären begeistert gewesen“, sagt der Heimatforscher. Zu den ersten Patienten gehörten übrigens zwei Fahrgäste, die auf dem Rückweg von der Einweihungsfeier mit einem Pferdewagen verunglückt waren.</p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Doch auch das neue Krankenhaus mit seinen 27 Betten ist schnell zu klein für die Stadt, die wegen der Braunkohle weiterwächst. 1906 erfolgt der erste Anbau – allerdings ohne Baugenehmigung, wofür die Verantwortlichen ein Strafmandat vom Baudezernat Frankfurt/Oder kassierten. „Man konnte das abwenden, indem man gesagt hat, dass man schon Patienten wegschicken musste und man diesen Anbau dringend braucht“, blickt der Senftenberger zurück. Schon damals erhielt das Krankenhaus seine markante Klinkerfassade, die bis heute erhalten geblieben ist – auch wenn das Gebäude stetig weiterwuchs.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Hunger und Mangel im Ersten Weltkrieg</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Mit dem Ersten Weltkrieg begann auch für das Senftenberger Krankenhaus ein düsteres Kapitel mit katastrophalen Folgen. „Sämtliches Fachpersonal wurde an die Front abgezogen und dienstverpflichtet. Senftenberg hatte einen einzigen Arzt. Die Patienten kamen aufgrund des Lazaretts hier in Größenordnungen herein, dass man nicht einmal mehr infektiöse von nichtinfektiösen Patienten trennen konnte. Es gab kein Essen, kein Desinfektionsmittel und keine Wundversorgungsmittel wie Binden“, sagt Georg Messenbrink. Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Typhus und Syphilis grassierten. Hinzukamen Hunger und zahlreiche Kriegsverletzte, die wegen Wundfieber, Tetanus und Gasbrand behandelt wurden.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9528adf3-c3d4-4fd8-8180-a229fedff47e/1920_klinik5.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Im Ersten Weltkrieg ist das Krankenhaus Senftenberg Reservelazarett. Verwundete werden von der Kriegsfront nach Senftenberg gebracht und von den wenigen verbleibenden Ärzten behandelt. Der Ort, am dem dieses Foto aufgenommen wurde, ist auch heute noch existent. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9528adf3-c3d4-4fd8-8180-a229fedff47e/klinik5/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Not-OP im Keller</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Nach dem Ende des Krieges erhält das Krankenhaus 1924 sein heutiges Gesicht mit dem neuen Haupteingang, der damals statt Treppen eine Anfahrt bekam, über die die ersten Krankenwagen Patienten direkt bis an die Tür bringen konnten. 1929 übernahm mit Professor Max Grauhan ein Mann die ärztliche Leitung, der das Haus intensiv prägte – nicht nur medizinisch. So lässt er beispielsweise rund um das Krankenhaus einen Park mit seltenen Pflanzen anlegen. „Er übernimmt ein ganz modernes Haus mit einer Radiologie, mit einem Labor, mit vielen Betten und er führt neue OP-Methoden ein. So gibt es ein interessantes Bild von 1941, wo er eine Knochennadelung durchführt“, erzählt der Heimatforscher. Max Grauhan trägt das Krankenhaus auch durch die dunklen Jahre des Zweiten Weltkriegs, in denen es von Patienten überflutet wird. Im Keller wird ein bombensicherer Not-OP eingerichtet, umliegende Gebäude werden zu Notlazaretten, das „Café Vaterland“ dient als Hilfskrankenhaus. Kurz nach Kriegsende – am 11. Juni 1945 – stirbt er selbst an Fleckfieber. Max Grauhan findet auf dem Krankenhausgelände seine letzte Ruhestätte.</p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Modernisierung und „Höhe 304“</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Mit Gründung der DDR beginnt ein neues Kapitel. Sichtbarstes Zeichen nach außen ist der Anbau der Kinderstation in den 1950er-Jahren. Innen wurden Aufzüge erneuert, der OP vergrößert, Lastenaufzüge eingebaut, eine Intensivstation eingerichtet. In Rauno, einem Ort, der später der Braunkohle weichen musste, entstand 1950 eine Außenstelle, die bis 1982 als Tuberkulosekrankenhaus „Höhe 304“ diente.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Bauboom in den 1990ern</strong></h2><p><span style="text-align:start;">Mit der politischen Wende beginnt eine dynamische Zeit. Am 1. Oktober 1992 werden die Krankenhäuser in Senftenberg, Lauchhammer und Klettwitz zum Klinikum Niederlausitz vereint. Der Klinikstandort Senftenberg bekommt einen umfangreichen Neubau. Am 13. Juni 1997 wird der erste Spatenstich gesetzt. Gemeinsam mit Regine Hildebrandt, damals Brandenburger Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen, wird am 4. Juni 1998 der Grundstein für die 53-Millionen-Mark-Investition gelegt.&nbsp;&nbsp;Eine moderne Notaufnahme mit Liegendanfahrt, Endoskopie- und Röntgenabteilung, OP-Trakt, Intensivstation, Labor und vier neue Stationen entstehen bis zum Jahr 2000 in dem Anbau, der an den historischen Altbau angefügt wird. Mit der Schließung des Klinikstandortes Klettwitz wurde das Senftenberger Krankenhaus wenig später noch durch den Anbau für die Psychiatrie erweitert.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1200a9de-01f5-4799-8c5e-cfb5ea8f47dd/1920_grauhan_1.jpg?10000"><p style="margin-left:0px;text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><i><span>Professor Max Grauhan prägt als Ärztlicher Direktor das Haus: 1941 führt er die erste Knochennagelung in Senftenberg unter den Augen der Schwestern und Ärzte durch.</span></i><span>&nbsp;</span><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1200a9de-01f5-4799-8c5e-cfb5ea8f47dd/grauhan_1/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Neuer Name. Neuer Anspruch an Medizin.</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Im Jahr 2020 beginnt die Suche nach einem strategischen Partner. Ein Jahr später werden aus dem Klinikum Niederlausitz die Sana Kliniken Niederlausitz. Mit wichtigen Investitionen in Medizintechnik und Personal ist das Team rund um die Uhr für die hilfesuchenden Patienten vor Ort im Einsatz. Gestern, heute und in Zukunft.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Sana Kliniken Niederlausitz. Wo Medizin seit 135 Jahren zu Hause ist.</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Heute ist das Krankenhaus Senftenberg mit seinem regionalen Traumazentrum, einer Schlaganfall-Einheit, einer modernen hochkomplexen Intensivmedizin, einer zertifizierten Herzinfarkt-Versorgung, einer leistungsstarken Orthopädie und Unfallchirurgie sowie dem Gefäßzentrum Lausitz, der Wirbelsäulenchirurgie und der Klinik für Neurologie einer der wichtigsten Anlaufpunkte für die medizinische Versorgung im Süden Brandenburgs.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Sana Kliniken Niederlausitz</span><br><span>Krankenhausstraße 10</span><br><span>01968 Senftenberg</span><br><span><strong>Telefon</strong>&nbsp;&nbsp;03573-75-0</span><br><span><strong>Mail</strong> </span><a href="mailto:skn.info@sana.de"><span>skn.info@sana.de</span></a><br><span><strong>Web</strong> </span><a href="https://www.sana.de/niederlausitz" target="_blank"><span>sana.de/niederlausitz</span></a></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Jubilaeum,Medizin]]></category>
            <pubDate>Fri, 07 Nov 2025 08:15:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Ein Apfelbaum für Lebensfreude und Fürsorge</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ein-apfelbaum-fuer-lebensfreude-und-fuersorge/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ein-apfelbaum-fuer-lebensfreude-und-fuersorge/</guid><pp:caseid>725008</pp:caseid><pp:subtitle>Fünf Jahre Geriatrie am Sana Klinikum Neustadt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="ec29f0ad3c23ddecc067667cc31dfe295">Das Sana Klinikum Neustadt feierte das fünfte Jubiläum der Geriatrie mit Tag der offenen Tür, inkl. Stationsführung und der Vorstellung von Therapieangeboten, Therapiehund Candy und Alterssimulationsanzug sowie Oktoberfest-inspirierter Kulinarik.</li><li data-list-item-id="e058e9c4f5465ea6ca88c3f63aeaee6e8">Redner betonten die Teamleistung, das standortübergreifende Konzept der Altersmedizin und die qualitativ hochwertige Patientenversorgung.</li><li data-list-item-id="e2a5a85f88b40ca6bead27a7fd654af9e">Im Rahmen der Veranstaltung wurde die Facebook-Baumpflanz-Challenge absolviert - ein kleiner Apfelbaum soll nun am Klinikgelände wachsen und gedeihen.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/711f94c8-7846-41c9-91e1-ece0bf8903a2/1920_20251011_110423.jpg?10000"><p><span>Ein kleiner Apfelbaum, fröhliches Lachen, duftende Brezn und Trachten: So feierte das Sana Klinikum Neustadt am vergangenen Samstag das fünfjährige Bestehen seiner Geriatrie. Beim Tag der offenen Tür hatten Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Station zu besichtigen, Therapieangebote kennenzulernen und die Abläufe hinter den Kulissen zu erleben.</span><br><br><span>Für ein abwechslungsreiches Programm war gesorgt: Therapiehund Candy brachte den Besuchern und Gästen Freude, Therapiegeräte konnten ausprobiert, Blutdruck- und Blutzuckerwerte überprüft und ein Hindernisparcour gemeistert werden. Ein Alterssimulationsanzug machte die Herausforderungen des Alters auf anschauliche Weise erfahrbar. Für die kleinen Gäste wurden Kinderschminken und Kinder-Tattoos&nbsp; angeboten und auch die eigenen kognitiven Fähigkeiten konnte man beim einem Schüttelwörter Rätsel „testen“. In der Ergotherapie konnten die Besucher verschiedene Hilfsmittel für den Alltag ausprobieren.</span><br><br><span>Die Cluster-Geschäftsführerin der Sana Kliniken Oberfranken, Melanie John, begrüßte die Gäste und erinnerte dabei an die wechselvolle Geschichte des Hauses, das vor einem Jahr aus der Insolvenz der Regiomed Kliniken GmbH von der Sana Kliniken AG übernommen wurde. „Mit Neustadt haben wir ein Haus erhalten, das trotz zahlreicher Veränderungen stets große Stärke bewiesen hat. Unser engagiertes Team meistert die täglichen Herausforderungen ungeachtet schwieriger Rahmenbedingungen und bietet dabei die bestmögliche medizinische Versorgung für die Patientinnen und Patienten der Region.“</span><br><br><span>Oberbürgermeister Frank Rebhan sprach über die enge persönliche Verbindung zum Klinikum, nicht nur wegen der zurückliegenden Krisen, sondern auch auf Grundlage vieler Gespräche mit Bürgern aus Neustadt und der Region „Das Haus und die Geriatrie insbesondere genießen einen hervorragenden Ruf und haben viele zufriedene Patientinnen und Patienten. Es ist schön zu sehen, wie professionell und gleichzeitig menschlich hier gearbeitet wird. “</span><br><br><span>Der Chefarzt der Abteilung, Dr. Ralph Mäffert, betonte die Teamleistung: „Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Pflegekräfte und Ärzte arbeiten Hand in Hand, um unseren Patientinnen und Patienten eine bestmögliche Behandlung zu bieten. Jeder Einzelne trägt zum Erfolg unserer Geriatrie bei.“ Er stellte dabei auch auf das standortübergreifende Konzept der Altersmedizin unter dem Dach der Sana Kliniken Oberfranken ab, welches bereits zu Regiomed-Zeiten etabliert wurde. Folgerichtig nahm Zentrumsleiter Prof. Dr. Johannes Kraft, ebenfalls am Tag der offenen Tür und den Jubiläumsfeierlichkeiten teil.</span><br><br><span>Ein bedeutender Moment des Jubiläumstages mit großer symbolischer Wirkung war die Pflanzung eines Apfelbaums als Ergebnis einer Facebook-Challenge. „Der Baum wächst mit den Jahren, entwickelt Stärke und Standfestigkeit – Eigenschaften, die auch unsere geriatrischen Patientinnen und Patienten begleiten. Wie der Baum, so steht unsere Geriatrie für Fürsorge, Beständigkeit und die Wertschätzung des Lebens in jedem Alter“, erläutert Chefarzt Dr. Ralph Mäffert.</span><br><br><span>Die Veranstaltung wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort organisiert und ausgestaltet. Sie unterstreichen so neben ihrer fachlichen Expertise auch das Engagement und den Teamgeist, welches das Klinikum auszeichnen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/84d39ed1-eab0-4248-9557-ecd40ca70118/1920_20251011_103924.jpg?60011"><p><i>Challenge absolviert (von links): &nbsp;Pflegedirektorin Sabrina Breternitz, Therapeutin Katja Franke, Klinikmanager Marco Zipfel, Chefarzt Dr. Ralph Mäffert, Fridolin Rech (kaufmännischer Direktor), Cluster-Geschäftsführerin Melanie John, stellv. Pflegedirektorin Stefanie von Rekowski, Stationsassistentin Barbara Zwosta und Auszubildender Domenik Bauer</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Geriatrie,Jubilaeum]]></category>
            <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 16:49:00 +0200</pubDate>
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                        <title>30 Jahre Spitzenmedizin auf Hochleistungsniveau</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/30-jahre-spitzenmedizin-auf-hochleistungsniveau/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/30-jahre-spitzenmedizin-auf-hochleistungsniveau/</guid><pp:caseid>714149</pp:caseid><pp:subtitle>Sana-Herzzentrum Cottbus feiert besonderes Jubiläum</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><strong>Der 7. Juni 1995 war ein guter Tag für Brandenburg. Er markiert die Geburtsstunde der modernen Herzmedizin im gesamten Land, denn es war der Tag, an dem das allererste Mal ein interdisziplinäres Team im Land Brandenburg am offenen Herzen operiert hat. 30 Jahre später rettet die Herzmedizin in Cottbus noch immer Tag für Tag Menschenleben. Mehr als 105.700 Patienten hat das Sana-Herzzentrum Cottbus seit seiner Gründung behandelt.</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Die Wurzeln des Cottbuser Herzzentrums reichen bis in die frühen 1990er-Jahre zurück. Mit der Idee, ein integriertes Herzzentrum zu gründen, waren die damaligen Akteure – allen voran der ehemalige Oberbürgermeister Waldemar Kleinschmidt und der anerkannte Herzexperte Prof. Dr. Dr. Roland Hetzer – Pioniere und Visionäre ihrer Zeit. Dass sie mit ihrem Zukunftsbild Weitblick bewiesen haben, zeigt die Erfolgsgeschichte, die das Sana-Herzzentrum Cottbus seit der Gründung geschrieben hat.</p><h2 style="margin-left:0cm;"><span style="color:#0069b4;"><strong>Blick zurück: Meilensteine der SHC-Geschichte</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Am 25. November 1994 wird mit dem offiziellen Spatenstich der Grundstein für die Spezialklinik in direkter Nachbarschaft zur heutigen Medizinischen Universität Lausitz - Carl Thiem (MUL-CT) gesetzt. Der tatsächliche Bau des Herzzentrums beginnt im Juni 1997. Um Herzpatienten dennoch so schnell wie möglich behandeln zu können, findet sich mit damals modernen OP-Containern eine funktionelle Übergangslösung. Die ehemalige stellvertretende Cottbuser Oberbürgermeisterin Gertrud Nolte ist am 7. Juni 1995 die erste Patientin, die hier operiert wird. Dieser erste Eingriff im Cottbuser Herzzentrum ist zugleich die erste Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg.</p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Als am 10. Juni 1998 der erste Bauabschnitt des Neubaus mit Herzchirurgie, Intensivstation und OP-Sälen eingeweiht werden kann, sind im Operationscontainer bereits mehr als 2.500 Patienten behandelt worden. Im gleichen Jahr wird auch das Herzkatheterlabor eröffnet. Seither sichert das Herzzentrum gemeinsam mit der MUL-CT die 24-Stunden-Bereitschaft für die Behandlung von Patienten mit akuten Herzinfarkten. Das Kardiologen-Team des Cottbuser Herzzentrums steht dabei an bis zu 220 von 365 Tagen rund um die Uhr bereit. Seit der Übernahme des Cottbuser Herzzentrums durch die Sana Kliniken AG am 1. April 2000 entwickelt sich die Klinik zu einer modernen Herzmedizin auf höchstem Behandlungs- und Qualitätsniveau. Vorankommen ist den Akteuren vor Ort wichtig. Das belegen auch die hohen Investitionen in die medizinische Infrastruktur. Im Juli 2018 wird am Cottbuser Herzzentrum ein großzügiger<span>&nbsp;Zweit-Hybrid-Saal in Betrieb genommen, um den steigenden Patientenzahlen gerecht zu werden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/506b7cf9-020f-4886-b956-d1c419057324/1920_aaa-0712.jpg?10000"><p><br><br><br><i><span style="text-align:left;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist der Geburtsort der modernen Herzmedizin im Land Brandenburg. Am 7. Juni 1995 gelingt hier die erste Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg. Heute gilt die Klinik für Herzchirurgie als die Beste Abteilung im gesamten Bundesgebiet. </span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/506b7cf9-020f-4886-b956-d1c419057324/aaa-0712/" target="_blank"><span style="text-align:left;">Copyright und Download</span></a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span style="color:#0069b4;"><strong>Spitzenplätze für die Herzchirurgie</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Seit der Gründung im Jahr 1995 sind mehr als 105.700 Patienten im Sana-Herzzentrum Cottbus behandelt worden. Mit einem Einzugsgebiet von mehr als 200 Kilometern Umkreis um die Stadt Cottbus ist das Zentrum in Herzen der Stadt anerkannter Ratgeber und wichtiger Kooperationspartner umliegender Krankenhäuser. Dabei überzeugt die Klinik vor allem durch ihre hohe Behandlungsqualität und ausgesprochene Patientennähe. Das Sana-Herzzentrum Cottbus wurde mehrfach durch das FAZ-Institut als beste Kardiologie im Land Brandenburg und als beste Herzchirurgie in ganz Deutschland ausgezeichnet. Das liegt nicht zuletzt an der hohen Weiterempfehlungsquote durch die Patienten selbst. Sie liegt bei nahezu 100 Prozent.<span>&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="text-align:start;">„Diese vielen Auszeichnungen machen uns stolz und sind gleichzeitig eine Verpflichtung für uns. Eine Verpflichtung, unseren Servicegedanken und unsere Patientennähe immer weiter auszubauen, innovative Methoden zum Einsatz zu bringen und unsere Patienten bestmöglich zu behandeln“, sagt Prof. Dr. Dirk Fritzsche, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der herzchirurgischen Klinik. „Mir ist es wichtig herauszustellen, dass diese hohe Quote an Weiterempfehlungen kein Selbstläufer sind. Das gelingt nur, weil jeder einzelne im Team sich jeden Tag hinterfragt: ,Mache ich das alles richtig?‘ oder ,Gibt es einen noch besseren Weg?‘ Und genau diese selbstkritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Handeln leben wir in der Klinikleitung über alle Berufsgruppen hinweg vor“, so Prof. Dr. Dirk Fritzsche weiter.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/12079396-f7f9-4423-8bb1-a2fe75086d39/1920_tavi-klappen.jpg?66037"><p><br><br><i>Bei der Anwendung des kathetergestützten Aortenklappenersatzes mittels TAVI-Prozedur ist das Cottbuser Herzzentrum Weltspitze. Das Team um den Chefkardiologen Dr. Axel Harnath hat den Weg hin zum leistungsstärksten TAVI-Zentrum gemeistert. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/12079396-f7f9-4423-8bb1-a2fe75086d39/tavi-klappen/" target="_blank"><span style="text-align:left;">Copyright und Download</span></a></p><h2><span style="color:#0069b4;"><span><strong>Leistungsstarke interventionelle Klappentherapie</strong></span></span></h2><p><span style="text-align:start;">Eine Vorreiterrolle nimmt das Cottbuser Herzzentrum auch in der interventionellen Kardiologie ein. Mit mehr als 5000 kathetergestützten Aortenklappenimplantationen (TAVIs) seit der Einführung der Methode im Jahr 2010 ist es eines der leistungsstärksten TAVI-Zentren Europas. „Ich hatte das große Glück, eine außergewöhnliche Innovation in der Kardiologie zu erleben“, sagt Dr. Axel Harnath, der seit Mai 2002 im Sana-Herzzentrum Cottbus tätig ist und die Klinik für Kardiologie seit Juni 2015 als Chefarzt leitet. Mit der Einführung der beschichteten Stents in der Therapie der Koronaren Herzerkrankung beginnt die Erfolgsgeschichte der interventionellen Kardiologie im Cottbuser Herzzentrum. 2008 fliegt Dr. Axel Harnath gemeinsam mit einem Team aus Kardiologen, Anästhesisten, Herzchirurgen, Pflegekräften und Kardiotechnikern nach Nordfrankreich zum Urvater der TAVI-Methode und erlernt die revolutionäre Prozedur direkt von Alain Cribier.&nbsp;&nbsp;Weitere innovative Verfahren zur Behandlung defekter Herzklappen mit Hilfe spezieller Implantate wie Mitra-Clip, Trikuspidal-Clip folgen. Mit der Erweiterung des Therapiespektrums um weitere Herzerkrankungen wie der Behandlung von Herzrhythmusstörungen mittels Elektrophysiologie und der Implantation von speziellen Okkludern als Schlaganfallvorbeugung bei diesen Reizleitungsstörungen sichert sich die Klinik für Kardiologie eine langfristige Lebensqualität für die betroffenen Patienten.</span></p><p>&nbsp;</p><h2 style="margin-left:0cm;"><span style="color:#0069b4;"><strong>Starkes Fundament – mit Engagement, Kompetenz und Empathie</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Heute werden jedes Jahr mehr als 4500 herzchirurgische und kardiologische Patienten im Cottbuser Herzzentrum behandelt. Ein hochspezialisiertes, multiprofessionelles Team versorgt Patienten rund um die Uhr. Rund 360 Mitarbeitende aus mehr als 30 Nationen bilden mit ihrer Kompetenz und Empathie das Fundament für den Erfolg der Klinik und die zuverlässige Versorgung der Patienten auf höchstem Niveau. 15 von ihnen gehören seit 30 Jahren zum Team und haben im Rahmen des Festaktes eine ganz besondere Würdigung ihres Engagements erhalten.<span>&nbsp;</span><br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7084bfbf-562f-4628-baea-620188046cca/1920_30jahreshc-0232.jpg?10000"><p><br><br><i>Ingesamt 15 Mitarbeitende des Cottbuser Herzzentrums haben nahezu jeden Entwicklungsschritt miterlebt und auch mitgestaltet. Sie wurden im Rahmen des Festaktes am 11. Juli 2025 auf eine besondere Art und Weise ausgezeichnet. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7084bfbf-562f-4628-baea-620188046cca/30jahreshc-0232/" target="_blank"><span style="text-align:left;">Copyright und Download</span></a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span style="color:#0069b4;"><strong>Optimistischer Blick in die Zukunft</strong></span></h2><p><span style="text-align:start;">„Insbesondere mit Blick auf die aktuellen gesundheitspolitischen Diskussionen - Stichwort Krankenhausreform - wird einem klar, das Sana-Herzzentrum Cottbus ist unverzichtbar und maximalst relevant für eine gute Versorgungsrealität im Bereich der Herzmedizin in Brandenburg“, betonte Marc Bernstädt, Sana-Clustergeschäftsführer in Südbrandenburg und gleichzeitig Geschäftsführer des Sana-Herzzentrum Cottbus, in seiner Rede während des Festaktes in der Cottbuser Stadthalle, an dem neben Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke auch die Landräte Siegurd Heinze (Oberspreewald-Lausitz) und Harald Altekrüger (Spree-Neiße), der Cottbuser Oberbürgermeister Tobias Schick und Oberbürgermeister a.D. Waldemar Kleinschmidt, Sana-Vorstand Dr. Jens Schick sowie Vertreter der MUL-CT und zahlreiche Mitarbeitende teilnahmen. „Als hochspezialisierte Fachklinik leisten wir Tag für Tag einen unverzichtbaren Dienst an und für die Menschen in Brandenburg. Genau diese hohe Spezialisierung in der Patientenversorgung und die ausgezeichnete Behandlungsqualität sind Kern-Forderungen der aktuellen Krankenhausreform. Im Cottbuser Herzzentrum stehen wir für diese Spezialisierung und diese hohe Behandlungsqualität ein. Seit 30 Jahren. Und das wird auch in Zukunft so bleiben“, konstatiert Marc Bernstädt und blickt optimistisch nach vorn. Die Zielrichtung steht: Mut zu Innovationen, Vertrauen auf Bewährtes und höchste Fachkompetenz bilden auch künftig die Basis für die bestmögliche Versorgung der Patienten im Sana-Herzzentrum Cottbus.</span></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Über das Sana-Herzzentrum Cottbus</strong></span></p><p><span>Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist ein modernes Krankenhaus, das auf die Versorgung von kardialen Erkrankungen spezialisiert ist. Die Klinik im Herzen der Lausitz bieten medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Niveau. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Dabei steht das Sana-Herzzentrum Cottbus für ausgezeichnete Herzmedizin und erreicht im Ranking Deutschlands beste Krankenhäuser bundesweit Platz 2. Die Klinik für Herzchirurgie ist im Jahr 2022 bereits das dritte Mal in Folge als beste Herzchirurgie Deutschlands vom FAZ-Institut auszeichnet worden. Bei der Anwendung der kathetergestützten Aortenklappenimplantation (TAVI) über die Leistenvene zählt die Cottbuser Spezialklinik mit mehr als 5.000 behandelten Patienten sogar zur Weltspitze.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,herzmedizin,kardiologie,herzchirurgie,wissen fuer herz,Herzzentrum,newsroom,Jubilaeum,festakt]]></category>
            <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 19:54:40 +0200</pubDate>
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                        <title>Eine Klasse für sich</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/eine-klasse-fuer-sich/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/eine-klasse-fuer-sich/</guid><pp:caseid>685222</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Campusschule Niederlausitz feiert Tag der offenen Tür zum 30. Jubiläum</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>30 Jahre Sana Campusschule Niederlausitz</li><li>Rund 1700 Nachwuchs-Fachkräfte für Medizin und Pflege</li><li>Entwicklung von einer Krankenpflegeklasse hin zum Lernort mit breitem Aus, Fort- und Weiterbildungsangebot für die gesamte Region</li><li>Tag der offenen Tür am 29. Januar 2025</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Die Sana Campusschule Niederlausitz ist ein Schwergewicht der regionalen Bildungsbranche. Zum Start des Schuljahres 1994/95 begann die erste Krankenpflegeklasse ihre Ausbildung. Heute – 30 Jahre später – ist die Schule ein Lernort der Vielfalt mit einem breiten Angebot an Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Einrichtung hat bis heute rund 1700 Nachwuchskräfte für Medizin und Pflege in ihrer Ausbildung begleitet und sich auch in der beruflichen Weiterqualifizierung nach der Ausbildung als starker Partner etabliert. Am 29. Januar präsentiert sich die Campusschule mit einem Tag der offenen Tür.</strong></p><p>Die Anfänge waren sehr überschaubar: Gerade einmal 20 Schüler starten 1994 nach der offiziellen staatlichen Anerkennung als Krankenpflege- und Krankenpflegehilfeschule ihre Ausbildung. Die Einrichtung, die heute im ehemaligen Bergmannskrankenhaus in Klettwitz zu Hause ist, befand sich damals noch in der alten Klettwitzer Grundschule. Bärbel Wunderlich wurde erste Schulleiterin und prägte die Einrichtung über 25 Jahre.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4b094ee1-8b4d-4515-b4b7-d703a8ecfc38/1920_kps-4717.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Nachwuchs-Fachkräfte für Medizin und Pflege: An der Sana Campusschule Niederlausitz haben in den vergangenen 30 Jahren rund 1700 Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung absolviert. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4b094ee1-8b4d-4515-b4b7-d703a8ecfc38/kps-4717/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><strong>Mit der Schreibmaschine zur Arbeit</strong></h2><p>Kerstin Stasinski hat die Anfangszeit noch sehr gut vor ihrem inneren Auge.&nbsp;<span> </span>„Ein ehemaliger Klassenraum war als Beratungs- und Pausenraum hergerichtet worden. Dort standen in einer Ecke auch ein Tisch und Stuhl“, erinnert sich die ehemalige Schulsekretärin an ihren ersten Arbeitsplatz und fügt lachend hinzu: „Am Anfang hatten wir noch nicht mal einen Computer. Deshalb habe ich am zweiten Tag meine private Schreibmaschine mitgebracht.“ Weil zu Beginn nur wenige Schüler ausgebildet wurden, sei das Klima sehr familiär gewesen. „So lernte ich gemeinsam mit den ersten Schülern der Krankenpflegeschule die Klinikbereiche kennen und wurde zum Kennenlerntag der Standorte mitgenommen. Auch wurden Plätzchen in der Schulküche gebacken und eine Weihnachtsfeier mit den Schülern veranstaltet. Ich habe damals eine Sekretärinnen-Tasse geschenkt bekommen – die habe ich immer noch“, erzählt Kerstin Stasinski, die heute im Bereich Bau und Technik der Sana Kliniken Niederlausitz tätig ist. Bis Anfang 2001 war sie die gute Seele der Klettwitzer Schule: Sie war erste Ansprechpartnerin für Schüler und Lehrer, führte akribisch das Schülerverzeichnis, dass damals noch per Hand geschrieben wurde, verfasste Protokolle, half bei der Essenausgabe, kümmerte sich um die Post und vieles mehr. An eine Episode kann sich Kerstin Stasinski noch lebhaft erinnern: „Unsere Klassen hatten damals noch Auslandseinsätze und beim ersten Mal war das besonders aufregend. Der Antrag musste bis Mitternacht eingereicht werden. Also haben wir mit Frau Wunderlich eine Nachtschicht eingelegt, um alle Formulare rechtzeitig fertig zu bekommen. Unser Hausmeister hatte uns sogar extra noch etwas zum Essen vorbeigebracht. Der Einsatz hat sich gelohnt: Kurz vor Mitternacht konnte alles per Fax verschickt werden.“</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4d874a1f-53ae-41bb-bbbe-18eaff409737/1920_alteschule.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><br><i>In der ehemaligen Klettwitzer Grundschule begann vor rund 30 Jahren die Geschichte der heutigen Sana Campusschule Niederlausitz. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4d874a1f-53ae-41bb-bbbe-18eaff409737/alteschule/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Berufliche Vielfalt entwickelt</h2><p>Stück für Stück wuchs die Bildungsstätte. Neben Nachwuchs für die Krankenpflege und Krankenpflegehilfe wurden ab 2009 Altenpflegende, ab 2010 Operationstechnische Assistenten und ab 2020 auch Anästhesietechnische Assistenten unter dem Dach des ehemaligen Krankenhauses ausgebildet. Parallel wurden 2013 das Seminarmanagement gegründet und das Medizintraining eingerichtet. Die Trägerschaft wechselte in den drei Jahrzehnten mehrfach: Das Klinikum Niederlausitz gründete im Jahr 2010 eine eigene Betreibergesellschaft, die Klinikum Campus GmbH am FamilienCampus Lausitz. Im Oktober 2022 nahmen die Sana Kliniken Niederlausitz die Schule in ihre Regie, während die weiteren Bestandteile des FamilienCampus wie LernBar, Hochseilgarten und ElternAkademie in die Trägerschaft des Landkreises übergeben wurde.</p><h2>Umstrukturierung gemeistert</h2><p>Eines der prägendsten Ereignisse in der Schulgeschichte ist ganz sicher der Start der neuen generalistischen Pflegeausbildung im Oktober 2020 gewesen. Die drei Berufsrichtungen Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Altenpflege verschmolzen damals zum neuen Ausbildungsgang für Pflegefachkräfte. „Der Umbruch erfolgte mitten in der Corona-Pandemie. Die Einführung der generalistischen Ausbildung war eine echte Herausforderung, die vielen Ausbildungsträgern Kopfschmerzen bereitet hat. So wie andere haben auch wir diese Umstellung mit einem starken Team Seite an Seite erfolgreich gemeistert“, blickt Veit Hubrich zurück. Seit 2020 ist er Schulleiter des Pflegebereiches der Campusschule. Und auch ihn begleitet dieser Ort bereits seit vielen Jahren. Schon während seines Abiturs jobbte er im Krankenhaus. Während seiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger sei dann die damalige Schulleiterin auf ihn zugekommen und habe angefragt, ob er sich nicht vorstellen konnte, Lehrer zu werden. Nach dem Ende seiner Ausbildung sammelte er in den Sana Kliniken Niederlausitz Berufserfahrung und wechselte 2008 als Lehrer an die Schule. Parallel zum Unterricht qualifizierte sich der Lausitzer mit einem Fernstudium zum Medizinpädagogen. „Es ist schön, die eigenen Werte an die nächste Generation der Pflege weitergeben zu können und den Auszubildenden zu vermitteln, dass sie etwas Gutes tun und ihre Arbeit wichtig ist. Besonders freut es mich, wenn die Schüler uns zurückmelden, dass ihnen das, was sie hier in der Schule lernen, in der Praxis hilft“, sagt der Schulleiter.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/122e7c1c-645e-41b0-815b-cd25ed5ee01d/1920_aaa-1166.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><br><i>Heute ist die Sana Campusschule Niederlausitz im ehemaligen Bergmannskrankenhaus in Klettwitz zu Hause. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/122e7c1c-645e-41b0-815b-cd25ed5ee01d/aaa-1166/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Beruf als Berufung</h2><p>Für große Nähe zur Praxis sorgen zum einen die Skills-Labs. Das sind Räume wie ein Patientenzimmer oder ein Operationssaal, in denen die Schüler praxisorientiert üben und lernen können. Zum anderen sind es die Lehrer selbst. Wie Veit Hubrich haben auch einige andere der insgesamt 13 Lehrkräfte ihre Ausbildung an der Campusschule absolviert und in den Sana Kliniken Niederlausitz praktische Erfahrungen gesammelt. Eine von ihnen ist Carolin Leisker. Sie wusste schon während ihrer Ausbildung, dass sie gern als Lehrerin arbeiten möchte, und wurde von der Schule auf ihrem Weg dorthin unterstützt. Berufsbegleitend zu ihrer Lehrtätigkeit absolvierte sie erst ein Studium zur Pflegepädagogin und arbeitet derzeit an ihrem Master-Abschluss in Gesundheits- und Pflegepädagogik. „Ich fand meine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin sehr erlebnisreich. Wir sind als Klassen zusammengewachsen und hatten ein familiäres Verhältnis“, blickt sie zurück und fügt hinzu: „Als Lehrerin erlebe ich den Schulalltag heute noch viel bunter, weil ich mit mehreren Klassen und unterschiedlichen Fachbereichen zu tun habe. Wir behandeln in Theorie und Praxis teilweise sehr sensible Themen. Das fördert die Bindung in den Klassen. Es ist und bleibt ein ganz besonderer Beruf, wenn nicht sogar eine Berufung.“</p><h2>Begeisterung wecken</h2><p>Derzeit lernen etwa 200 Schüler unter dem Dach der Sana Campusschule Niederlausitz in verschiedenen Ausbildungsgängen. Während die Jüngsten erst im Oktober ihre Ausbildung begonnen haben, laufen parallel schon wieder die Vorbereitungen für den neuen Ausbildungsstart im April 2025 und die Planungen für die Einführung des Pflegeassistenzberufs. Stillstand gibt es hier nicht. Der Wille zur Weiterentwicklung und das Engagement, immer wieder neue Nachwuchskräfte für die Arbeit in Medizin und Pflege zu begeistern, treibt das Team der Sana Campusschule seit 30 Jahren an.&nbsp;</p><h2>Tag der offenen Tür am 29. Januar von 14 bis 17 Uhr</h2><p>Spannendes rund um die Ausbildung in der Pflege können Besucher am 29. Januar 2025 an der Sana Campusschule Niederlausitz beim Tag der offenen Tür in der Zeit von 14 Uhr bis 17 Uhr erfahren. Gemeinsam mit den Azubis können Interessierte OP und Anästhesie live erleben, sich in der Säuglingspflege üben und mit einem Simulationsanzug erfahren, wie sich körperliche Beschwerden im Alter anfühlen. Außerdem zeigen die Azubis, wie Verbände gewechselt und Wunden versorgt werden. Auf dem Programm stehen auch die Simulation von Vitalzeichenkontrollen, Blutentnahmen und Reanimationsmaßnahmen.&nbsp;Zudem gibt es jede Menge Informationen zu den Berufsbildern&nbsp;Pflegefachfrau/-mann, Anästhesietechnische Assistenz, Operationstechnische Assistenz und zum Fort- und Weiterbildungsangebot der Sana Campusschule Niederlausitz.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Campusschule Niederlausitz,Sana Campusschule Niederlausitz,Campusschule,Ausbildung,Jubilaeum,pflegeausbildung]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Jan 2025 09:00:42 +0100</pubDate>
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                        <title>Jubiläum im Achenbach-Krankenhaus</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/jubilaeum-im-achenbach-krankenhaus/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/jubilaeum-im-achenbach-krankenhaus/</guid><pp:caseid>611900</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;">07.06.2022, Königs Wusterhausen. Das Krankenhaus in Königs Wusterhausen wird&nbsp;125 Jahre alt. Das will am<span>&nbsp;</span><strong>18. Juni 2022</strong><span>&nbsp;</span>mit einem Tag der offenen Tür im Achenbach-Krankenhaus als Fest für die ganze Familie mit vielen Mitmach- Aktionen und Informationen rund um die Gesundheit gefeiert werden. An diesem Samstag wird die Klinikumsleitung um 10 Uhr die Gäste begrüßen und um 12 Uhr schneidet André Jasper, der neue Geschäftsführer des Klinikums, gemeinsam mit Landrat Stephan Loge den Geburtstagskuchen an. Nach dem Anschnitt dürfen alle Gäste ein Stück davon genießen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Bis 14 Uhr gibt es viele Einblicke in das Krankenhausgeschehen der Vergangenheit und zu modernen Aspekten. „Solche Jubiläen sind für Krankenhäuser nicht selbstverständlich“, betont der Geschäftsführer des Klinikums Dahme-Spreewald. „Deshalb wollen wir das Jubiläum mit allen feiern, die sich dem Krankenhaus verbunden fühlen oder das Achenbach-Krankenhaus kennenlernen möchten.“ Der Geburtstag ermöglicht, sich fachübergreifend zu Gesundbleiben und Gesundwerden zu informieren. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Tag der offenen Tür Einblicke in die Vergangenheit geben können und zugleich das aktuelle Leistungsspektrum als wichtiger Gesundheitsversorger in Gegenwart und Zukunft vorstellen“, so André Jasper.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Besucher werden historisch gekleidete Krankenschwestern und eine ganz besondere Mitarbeiterin treffen, ganz aktuell ist die Vorstellung eines Platzes in der Intensivmedizin. Gezeigt und erklärt werden lebenserhaltende Maßnahmen wie Organersatzverfahren und Überwachung. Das Team der Endoprothetik erklärt Prothesen und wie nach der Operation schnell die Beweglichkeit wiedererlangt wird. Dazu gibt es auch einen Vortrag von Dr. Henrik Naumburger. Einem historischen Thema widmet sich Katja Nachtigall. Sie wird die Geschichte der Endoskopie vorstellen, während die Besucher selbst den Umgang mit einem Endoskop üben können und dabei vielleicht sogar ein Gummibärchen angeln.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Ganz praktisch erlebbar sind Geschichte und Gegenwart bei Aktionen, etwa zu Hygiene. Die „Wunderlampe“ verrät, ob die Hände wirklich sauber sind, ein Quiz zu Gesundheitsfragen hilft, das eigene Wissen zu prüfen. Wie sich „alt sein“ anfühlt, lässt sich mit dem „Altersanzug“ erfahren. Eine Blitzbox für Fotos mit Utensilien aus der Pflege haben sich die Auszubildenden ausgedacht, eine Posterausstellung informiert über die Entwicklung des Krankenhauses und die Baugeschichte. Eine Gesprächsrunde über Medizin, Pflege und Ausbildung früher und heute gibt Gelegenheit, mit früheren und heutigen Mitarbeitern die „alten Zeiten“ in Erinnerung zu rufen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Eine extra Sprechstunde empfängt kranke Puppen, Teddys und Kuscheltiere. Das Team des Gesundheitsamtes impft dann die Teddys, tauscht Zahnbürsten und bringt noch mehr Aktionen rund um Gesundheit mit. Betreuung und eine Hüpfburg warten bei der Johanniter Unfallhilfe auf die kleinen Gäste. Das Sabelus-Team schminkt die Kinder, wenn sie sich auf der Hüpfburg ausgetobt haben. Eltern oder Großeltern gönnen sich derweil eine Pause bei Bratwurst oder Kuchen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Für gesunde und sichere Fortbewegung auf zwei Rädern codiert die Polizei kostenlos Fahrräder (Personalausweis und Eigentumsnachweis nicht vergessen). Zu bestaunen sind ebenso alte Feuerwehrautos und ein echter Barkas 1000 SMH-Rettungswagen.<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,Jubilaeum,125Jahre]]></category>
            <pubDate>Fri, 24 Nov 2023 09:24:01 +0100</pubDate>
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                        <title>Wenn jede Sekunde zählt: Notfall Herzstillstand</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-jede-sekunde-zaehlt-notfall-herzstillstand/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-jede-sekunde-zaehlt-notfall-herzstillstand/</guid><pp:caseid>604399</pp:caseid><pp:subtitle>Herzwochen im Sana-Herzzentrum Cottbus vom 1. bis 30. November 2023</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>• <strong>Sana Herzzentrum beteiligt sich seit 25 Jahren an bundesweiten Herzwochen</strong></span></p><p><span>• <strong>Prävention und Aufklärung rund um plötzlichen Herztod im Fokus</strong></span></p><p><span>• <strong>Chefarzt der Kardiologie erklärt, welche Risikofaktoren beeinflussbar sind&nbsp;</strong>&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><strong>In ganz Deutschland starten am 1. November die Herzwochen. Die Deutsche Herzstiftung ruft diese bundesweiten Aktionswochen ins Leben, um jedes Jahr die Herzgesundheit in den Fokus der Bevölkerung zu rücken. In diesem Jahr stehen die Herzwochen unter dem Motto: „Herzkrank? Schütze dich vor dem Herzstillstand!“. Das Sana-Herzzentrum Cottbus beteiligt sich seit 25 Jahren an der Initiative der Deutschen Herzstiftung, denn Herzgesundheit ist für das Team der renommierten Spezialklinik eine Herzensangelegenheit.</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Bis zu 120.000-mal jährlich bleibt irgendwo in Deutschland ein Herz stehen. Nach Angaben der Deutschen Herzstiftung erleiden schätzungsweise rund 65.000 Menschen pro Jahr einen plötzlichen Herztod. Oft scheint es, als käme der Infarkt völlig überraschend. Aber: „Wenn das Herz plötzlich nicht mehr mitspielt, hat das häufig eine lange Vorgeschichte“, sagt Dr. Axel Harnath, Chefarzt der Kardiologie im Sana-Herzzentrum Cottbus. Denn viele Betroffene leiden schon viele Jahre, bevor der Lebensmotor plötzlich zum Stillstand kommt, an einer Koronaren Herzerkrankung (KHK) – deutschlandweit rund 6 Millionen Menschen. Dabei verengen sich die Herzkranzgefäße durch Ablagerungen in den Gefäßen und sorgen für Probleme. „Prävention ist für uns eine Herzensangelegenheit. Deshalb beteiligen wir uns seit vielen Jahren an den bundesweiten Herzwochen der Deutschen Herzstiftung“, sagt der Cottbuser Herzspezialist und betont: „Viele Herzerkrankungen kündigen sich mit Symptomen an, die gern auf die leichte Schulter genommen werden. Klassische Risikofaktoren wie Übergewicht und Bewegungsmangel, Stress oder Rauchen kann jeder selbst beeinflussen. Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Cholesterin oder Diabetes können medizinisch behandelt werden. Aber gegen verstopfte Gefäße gibt es leider noch kein Heilmittel. Dann hilft oft nur noch der interventionelle Kardiologe oder der Herzchirurg.“</p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Eine Koronare Herzkrankheit entsteht, wenn die Herzkranzgefäße (Koronargefäße), die den Herzmuskel mit Blut und Sauerstoff versorgen, sich verengen oder verstopfen. Diese Verkalkung wird medizinisch als Arteriosklerose bezeichnet. Hoher Blutdruck, hoher Blutzucker und hohe Cholesterinwerte schädigen auf Dauer die Struktur der Blutgefäße. An winzigen Rissen bilden sich Ablagerungen (Plaques), die weiterwachsen. Der Durchschnitt des Blutgefäßes verringert sich immer weiter und das Blut kann immer schlechter hindurchfließen. Das Herz wird nicht mehr richtig durchblutet und kann nicht mehr richtig arbeiten. „Betroffene spüren häufig Atemnot oder einen Druck auf beziehungsweise ein Brennen in der Brust, wenn sie sich körperlich anstrengen, zum Beispiel beim Treppensteigen oder bei zügigerem Laufen“, sagt der Cottbuser Chefkardiologie Dr. Axel Harnath.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6e640980-00aa-4f56-b1c1-68e18691212b/1920_img-2791.jpeg?10000"><p><span style="text-align:left;">Chefkardiologe Dr. Axel Harnath bei einer interventionellen Versorgung eines verengten Herzkranzgefäßes. Was medizinisch zunächst kryptisch klingt, ist aber ein besonders schwerwiegender Notfall, denn durch den akuten Herzinfarkt wird das Herzmuskelgewebe nicht mehr mit Blut versorgt und stirbt innerhalb kürzester Zeit ab. Das Herz wäre dann irrevsibel geschädigt. </span><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/6e640980-00aa-4f56-b1c1-68e18691212b/img-2791.jpeg?10000" target="_blank"><span style="text-align:left;">Copyright und Download</span></a><span style="text-align:left;">&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><span><strong>Modernste Diagnostik hilft Betroffenen</strong></span></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Spätestens wenn Patienten die ersten Symptome bemerken, sollten sie sich schnellstmöglich durchchecken lassen. Die Spezialisten des Sana-Herzzentrum Cottbus verfügen über die komplette Bandbreite modernster diagnostischer Verfahren, um die Koronare Herzkrankheit detailliert feststellen und gezielt behandeln zu können.<span>&nbsp; </span>Untersuchungsverfahren wie Belastungs-EKG und diagnostische Herzkatheteruntersuchungen im modernen Herzkatheterlabor sind in der Cottbuser Spezialklinik Standards auf höchstem medizinischem Niveau.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><span><strong>25 Jahre Kardiologie auf höchstem Niveau</strong></span></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Seit 25 Jahren treffen hilfesuchende Lausitzer in der Kardiologie des Sana-Herzzentrum Cottbus auf erfahrene Spitzenmediziner und echte Experten rund um die Herzgesundheit. Denn in diesem Jahr feiert die Abteilung für Kardiologie im Sana-Herzzentrum Cottbus Jubiläum: Im September 1998 – vor 25 Jahren – wurde die Kardiologie mit der offiziellen Einweihung des Linksherzkatheterlabors eröffnet. Seither sichert das Herzzentrum in Kooperation mit dem Carl-Thiem-Klinikum auch die 24-Stunden-Rufbereitschaft für Herzinfarktpatienten aus Cottbus und Südbrandenburg. Vom F.A.Z.-Institut wurde die Kardiologie der Cottbuser Spezialklinik bei der Studie „Deutschlands beste Krankenhäuser“ jüngst zur besten in ganz Brandenburg gekürt. Neben dem Spitzenplatz beim Krankenhaus-Ranking des F.A.Z.-Instituts trägt die Spezialklinik im Herzen von Cottbus die Zusatzqualifikation interventionelle Kardiologie und Sportkardiologie und wurde darüber hinaus als TAVI-Zentrum, Mitralklappenzentrum sowie als Chest-Pain-Unit von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert. Seit der Gründung im September 1998 sind tausende Patienten aus dem Süden Brandenburgs, der Lausitz und ganz Deutschland hier erfolgreich behandelt worden. Das Leistungsspektrum der Cottbuser Kardiologie reicht dabei von der umfangreichen Diagnostik der Herzgesundheit, über die interventionelle und minimalinvasive Versorgung der Aortenklappe, der Mitralklappe und der Trikuspidalklappe bis hin zur fundierten Behandlung von Herzrhythmusstörungen mittels Elektrophysiologischer Untersuchung. Braucht das Herz also einmal die versierten, fachkompe­tenten und erfahrenen Hände der Spezialisten, gilt das Sana-Herzzentrum Cottbus als Spitzen­adresse in der gesamten Republik.<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b59bc681-a885-452b-8610-334e95da6826/1920_img-2804.jpeg?10000"><p><span style="text-align:left;">Unter Röntgensicht lassen sich mittels moderner Medizintechnik die Herzkranzgefäße darstellen. Dabei arbeitet Chefarzt Dr. Axel Harnath natürlich steril und mit Röntgen-Schürze geschützt. Ein Verfahren, das am Cottbuser Herzzentrum seit 25 Jahren dafür sorgt, dass Menschenleben gerettet werden. </span><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/b59bc681-a885-452b-8610-334e95da6826/img-2804.jpeg?10000" target="_blank"><span style="text-align:left;">Copyright und Download&nbsp;</span></a></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span style="color:#2980b9;"><span><strong>Risikofaktoren im Blick&nbsp;</strong></span></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Vor allem Risikofaktoren sorgen häufig für Pro­bleme des Herzens. Auf einige Risikofaktoren haben wir leider keinen Einfluss. So steigt die Gefahr, an einer Koronaren Herzerkrankung zu erkranken, je älter wir werden und auch bei erb­lichen Vorbelastungen. Außerdem ist die Wahr­scheinlichkeit auch eine Frage des Geschlechts: Bei Männern liegt das Risiko für eine Koronare Herzkrankheit bei rund 50 Prozent, bei Frauen aus hormonellen Gründen bei rund einem Drittel.<span>&nbsp;</span></p><p><span style="text-align:start;">Mehrere entscheidende Risikofaktoren können wir jedoch sehr bewusst beeinflussen. „Je un­gesünder der Mensch lebt, desto größer ist das Risiko, das er an einer Koronaren Herzkrankheit erkrankt“, appelliert Chefkardiologe Dr. Axel Harnath an eine gesunde Lebensweise. Zu den wichtigsten Faktoren, mit denen sich das Risiko verringern lässt, an einer Koronaren Herzerkran­kung zu erkranken oder im schlimmsten Fall ei­nen Herzinfarkt zu erleiden, gehört das Rauchen. Denn Nikotingenuss schadet nicht nur Herz und Gefäßen, sondern auch anderen Organen. Auch Diabetes gehört zu den häufigsten Begleiter­krankungen unter denen Herzspezialisten das Auftreten einer KHK feststellen. „Außerdem sollte man unbedingt seinen Blutdruck und sei­ne Cholesterinwerte im Blick behalten“, rät der Chefkardiologe des Sana-Herzzentrum Cottbus und betont: „Wer auf eine gesunde Lebenswei­se achtet und sich damit regelmäßig bewegt, sein Gewicht im Normalbereich hält und auf Alkohol und Zigaretten verzichtet, der hat gute Aussichten, sich langfristig vor einer Koronaren Herzerkrankung und damit vor dem plötzlichen Herztod sowie anderen schwerwiegenden Er­krankungen zu schützen.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,Herzwochen,Charfarzt,Harnath,Herzkrank,Herzkranzgefaesse,HKL,Jubilaeum]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 Nov 2023 11:23:00 +0100</pubDate>
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