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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 15:57:46 +0100</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Digital. Sicher. Menschlich.</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/digital-sicher-menschlich/</guid><pp:caseid>730956</pp:caseid><pp:subtitle>Gesundheitsversorgung neu gedacht: Wie die Sana Kliniken Niederlausitz mit voller Kraft die Krankenhauszukunft gestalten</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="efd702b4f77138b25c4e9893c1d79020e"><span style="color:#999999;"><strong>Digitalisierung entlastet Pflege und Medizin:</strong><span>&nbsp;</span>Digitale Pflegedokumentation, automatische Vitalwertübertragung und vollständig digitale Medikamentenanordnungen schaffen mehr Sicherheit und Zeit für die Arbeit am Patienten.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e16d004323570892af5487c7c5a9936aa"><span style="color:#999999;"><strong>Erfolgreiche Digitalisierung:</strong><span>&nbsp;In den </span>Sana Kliniken Niederlausitz gestaltet ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Pflegekräften und IT-Spezialisten den Weg hin zur digitalen Patientenversorgung.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ee1e08dc353326d1f9b131144998e8b45"><span style="color:#999999;"><strong>Nächster Schritt bereits in Vorbereitung:</strong><span>&nbsp;</span>Mit der digitalen Arztbriefschreibung inklusive Diktierfunktion werden Informationswege weiter verkürzt und der gesamte klinische Ablauf zusätzlich beschleunigt.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span><strong>Wer kennt es nicht: Ein Krankenhausaufenthalt bedeutet für Patienten vor allem eines – Vertrauen in die Kompetenz von Pflegekräften und Ärzten. Doch hinter den Kulissen läuft ein System auf Hochtouren: Vitalwerte müssen erfasst, Medikamente angeordnet, Untersuchungen geplant und Therapien dokumentiert werden. Die Bürokratie wächst, die Zeit am Patienten wird knapper. Genau hier setzt die größte Modernisierung an, die unser Gesundheitswesen je gesehen hat: die Digitalisierung aller klinischen Prozesse.&nbsp;</strong></span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Der große Umbau beginnt</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) hat der Gesetzgeber ein ambitioniertes Ziel vorgegeben: Krankenhäuser sollen Behandlungspfade digital abbilden, Doppelstrukturen vermeiden und Daten sicher verfügbar machen. Wie dieses Ziel jedoch erreicht wird, müssen die Häuser selbst gestalten.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>„Digitalisierung ist kein IT-Projekt, sondern ein Kulturwandel“, sagt André Lehnick, Leiter klinische Prozesse und Digitalisierung an den Sana Kliniken Niederlausitz. „Wir mussten unsere Abläufe neu denken – von der Aufnahme ins Krankenhaus&nbsp;&nbsp;bis zur Entlassung.“ Ein interdisziplinäres Team aus IT, Pflege und Medizin hat deshalb in Senftenberg und Lauchhammer über Jahre hinweg Strukturen erneuert, Systeme aufgebaut und Prozesse präzise aufeinander abgestimmt.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Digital am Bett</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Ein erster großer Erfolg: Die digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation ist inzwischen in allen Bereichen im Einsatz. Digitale Visitenwagen sind zum alltäglichen Begleiter geworden – Daten werden dort erfasst, wo sie entstehen. Auch beim Thema Vitalwerte geht es schneller und sicherer: Durch das Spot-Monitoring werden Blutdruck, Puls oder Sauerstoffsättigung automatisch in die digitale Patientenakte übertragen. Fehlerquellen sinken, Zeitressourcen steigen. Noch anspruchsvoller war die Einführung der digitalen Medikamentenanordnung. Alle Prozesse müssen nach Medizinproduktegesetz geschult werden. „Was einfach klingt, ist hochreguliert und extrem komplex“, so André Lehnick. „Aber es macht die Arzneimitteltherapie sicherer als je zuvor.“&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f21ec775-0ee5-47ca-ad01-cde9827dbcc1/1920_visite_4038.jpg?10000"><p><i>Der Weg hin zur Digitalisierung gelingt nicht einer Berufsgruppe allein. Im engen Austausch entwickeln Ärzte, Pflegekräfte und IT-Spezialisten die digitalen Anwendungen. Dabei ständig im Austausch: Projektleiter André Lehnick (l.) und Anwender wie Chefkardiologe Prof. Dr. Guido Matschuck.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f21ec775-0ee5-47ca-ad01-cde9827dbcc1/visite_4038/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Sicherheit geht vor</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Gesundheitsdaten gehören zu den sensibelsten Informationen überhaupt. Mobile Device Management, Security-Gateways und neue Schutzsysteme sichern die Infrastruktur der Sana Klinien Niederlausitz heute so ab, wie es das KHZG fordert – und wie es Patienten erwarten dürfen.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Digitalisierung verändert den klinischen Alltag</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Doch bietet die Digitalisierung für Pflegekräfte und Ärzte tatsächlich mehr Zeit am Patienten? Anfangs kostet Neues immer Training und Geduld. Doch sobald Systeme eingespielt sind, entsteht Entlastung: weniger manuelle Übertragungen, weniger Doppelarbeit, weniger Papier. André Lehnick ist überzeugt: „Die Digitalisierung gibt uns Zeit zurück – nicht theoretisch, sondern ganz praktisch im Alltag. Alle Berufsgruppen waren offen für diese große Veränderung, haben den Weg mitgestaltet und jede Anwendung auf Herz und Nieren getestet. Dafür sind wir als Digitalisierungsteam sehr dankbar.“&nbsp;&nbsp;Ein weiteres Projekt steht kurz vor der Einführung: die digitale Arztbriefschreibung mit Diktatfunktion und automatischer Übermittlung an die weiterbehandelnde Praxis. Was in vielen Bereichen längst Standard ist, ist in der Medizin aufgrund strenger Regularien eine besondere Herausforderung – aber der Nutzen ist enorm: kürzere Liegezeiten, schnellere Informationswege, weniger Medienbrüche.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c8b1c422-dfa0-44cf-baf3-965237da7867/1920_kardiologie_0508.jpg?10000"><p><i>Celina Kopke (l.) ist medizinische Kodierkraft und kennt die Tücken in der Anwendung der digitalen Pflege- und Behandlungsdokumentation genau. Der digitale Visitenwagen ist aus dem Alltag der Ärzte und Pflegekräfte nicht mehr wegzudenken. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c8b1c422-dfa0-44cf-baf3-965237da7867/kardiologie_0508/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Gut vorbereitet für die Zukunft&nbsp;</strong></span></h2><p><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken Niederlausitz haben sich frühzeitig auf den Weg in die digitale Zukunft gemacht. „Wir sind stolz darauf, dass wir diesen gewaltigen Schritt frühzeitig gemeinsam mit dem Team gegangen sind“, sagt André Lehnick. „Denn am Ende geht es nicht um Technik, Ausstattung und Strukturen – es geht darum, dass Menschen im Krankenhaus bestmöglich versorgt werden. Das war schon immer die Aufgabe von Krankenhäusern und das wird sie auch in der Zukunft bleiben.“ So zeigt die Niederlausitz einmal mehr: Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie ist die notwendige Voraussetzung für eine moderne, sichere und menschliche Medizin.</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Digitalisierung,KHZG,Patientenversorgung,Mobile Akte]]></category>
            <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 08:24:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Auf dem Weg in eine digitale Zukunft</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/auf-dem-weg-in-eine-digitale-zukunft/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/auf-dem-weg-in-eine-digitale-zukunft/</guid><pp:caseid>654169</pp:caseid><pp:subtitle>Sana-Herzzentrum Cottbus hebt die digitale Dokumentation der Versorgung auf ein neues Niveau</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>• Meilenstein im Sana-Herzzentrum Cottbus: Digitalisierung von Patienten- und Behandlungsdaten</span></p><p><span>• Lausitzer Spezialklinik führt als eine der ersten Kliniken in der Region auf Interne Mobile Akte ein&nbsp;</span></p><p><span>• &nbsp;Expertenteam begleitet Einführung und Umstellung erfolgreich</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Am Puls der Zeit: Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist auf dem Weg hin zu einer papierlosen Klinik. Das Team der Lausitzer Spezialklinik berichtet von einer Operation am offenen Herzen der ganz anderen Art.</strong></p><p>Kaum eine andere Branche steht derzeit mehr im Fokus der Öffentlichkeit als die Gesundheitsversorgung. Insolvenzen, fehlende Ausfinanzierung des Gesundheitssystems, höhere Pflegebedarfe, Digitalisierung – und dazwischen die Patientinnen und Patienten, die Hilfe suchen. Das Sana-Herzzentrum Cottbus geht mit mutigen und zukunftsorientierten Schritten voran.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0c7935d8-88dc-469c-afab-3a2904fe548e/1920_dig-9478.jpg?92754"><p>&nbsp;</p><p><i><span>Die Erfassung der Pflegetätigkeiten im Sana-Herzzentrum Cottbus erfolgt inzwischen vollständig digital. Die Papierakte hat ausgedient. Diese Veränderung des Arbeitsalltags war vor allem dank der engagierten Unterstützung eines Expertenteams und mit einer gehörigen Portion Teamgeist möglich. </span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0c7935d8-88dc-469c-afab-3a2904fe548e/dig-9478/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>Wer die aktuellen Diskussionen um die Gesundheitsversorgung verfolgt, kennt die wortgewaltigen Schwergewichte wie Krankenhausstrukturreform, veränderte Versorgungsrealitäten, Ambulantisierung, hohe Patientenansprüche, wachsende Forderung nach Transparenz, Krankenhauszukunftsgesetz, Klinikinsolvenzen. Jeder dieser Begriffe birgt eine Fülle an Herausforderungen. Dabei liegt gerade für die Lausitz in der Entwicklung der Gesundheitsversorgung eine riesige Chance. Medizinische Versorgungsforschung ist einer der Schwerpunkte des Lausitzer Strukturwandels. Diese Fokussierung auf eine stabile Gesundheitsversorgung ist angesichts der Vorboten auf das, was in Zukunft in der Lausitz geschehen wird auch dringend notwendig. Wer versucht, einen Facharzttermin zu vereinbaren muss sich schon heute in Geduld üben. Mehrere Wochen bis Monate vergehen, ehe der Fachmann oder die Fachfrau für die Gesundheit konsultiert werden können. Diese Situation wird sich – treten die Prognosen ein – weiter verschärfen. Mehr und mehr Ärzte erreichen das Rentenalter und gehen in den Ruhestand. Mittendrin: Patientinnen und Patienten, die nichts anderes als Hilfe suchen.</p><h2>Rettungsanker für Lausitzer Herzen</h2><p>Einer der Orte, an dem Patienten genau diese Hilfe zu teil wird, ist das Sana-Herzzentrum Cottbus. Seit mehr als 29 Jahren kümmern sich Ärzte und Pflegekräfte dort um die Herzen der Lausitz. Die Fachklinik zählt zu den renommiertesten in ganz Deutschland. Nach mehreren Auszeichnungen für die beste Herzchirurgie in Deutschland und die beste Kardiologie im Land Brandenburg steht die Cottbuser Spezialklinik im Ranking von Deutschlands besten Krankenhäusern, die das FAZ Institut jährlich organisiert, auch im Jahr 2024 bundesweit wieder auf Platz zwei in der Kategorie bis 150 Betten. In der Hochleistungsklinik sind Herzen in guten Händen. Das liegt nicht nur an der hochspezialisierten Versorgung durch die erfahrenen Kardiologen, Herzchirurgen, Intensivmediziner und Anästhesisten, sondern auch an der engagierten, professionellen und ausgesprochen patientenorientierten Pflege. „Der Patient steht bei uns immer im Mittelpunkt. Für jeden einzelnen unserer Kollegen – und das gilt berufsgruppenunabhängig – ist es Anspruch und Ansporn zugleich, Patienten bestmöglich zu versorgen. Unsere Teams begleiten dabei die Patienten auf jedem Behandlungsschritt, bringen sie wieder auf die Beine, motivieren sie und geben alles, damit der Alltag nach dem Krankenhausaufenthalt wieder besser gemeistert werden kann“, fasst Markus Lehnigk zusammen. Seit März 2023 leitet er als kaufmännischer Direktor die Klinik und verantwortet die wichtige Zukunftsgestaltung im Cottbuser Herzzentrum. Zukunft gestalten – das ist die große Herausforderung, vor der Land auf, Land ab alle Krankenhäuser derzeit stehen. Die Sicherstellung einer guten Finanzierung ist dabei das A und O, denn nur Häuser, die auf einem soliden finanziellen Fundament stehen und deren notwendiges Versorgungsangebot finanziert wird, können die weiter steigenden Kostenstrukturen beherrschen und zeitgleich notwendige Schritte und Herausforderungen bei der Gestaltung von Strukturen und Prozessen gehen.&nbsp;</p><h2>Auf dem Weg zur papierlosen Klinik</h2><p>So zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Krankenhauszukunftsgesetz. Eine Vorschrift mit riesiger Wirkung. Bereits vor zwei Jahren hat das Bundesgesundheitsministerium gemeinsam mit den Ländern ein Gesetz auf den Weg gebracht, das erst heute spürbare Auswirkungen auf die Krankenhäuser zum Vorschein bringt.<span>&nbsp; </span>Das Gesetz schreibt vor, wie Versorgungs-, Behandlungs- und Pflegedokumentationen sowie die damit verbundenen Behandlungsprozesse zukünftig erhoben und gespeichert werden sollen. Nämlich digital und unmittelbar. „Die Digitalisierung in Krankenhäusern ist notwendig und gut. Wenn es uns gelingt, Behandlungsdaten so zu erheben, dass alle, die an der Behandlung eines Patienten beteiligt sind, auf diese Daten strukturiert zugreifen können, vermeiden wir Zeitaufwand durch Doppeldokumentationen, das Suchen nach Akten und gewinnen mehr Zeit für die Versorgung unserer Patienten“, erklärt Markus Lehnigk und betont: „Doch das ändert alles. Kein Arbeitsalltag ist mehr, wie er war.“</p><p>Das Cottbuser Herzzentrum ist auf dem Weg in diese digitale Zukunft. Nachdem bereits vor mehr als drei Jahren – lange vor dem Krankenhauszukunftsgesetz - die Intensivstation, die Anästhesie und der OP-Bereich auf ein digitales Patienten-Daten-Management-System umgestellt wurden, hält nun die Interne-Mobile-Akte, kurz IMA, Einzug auf den Stationen. „Bis zum Ende des Jahres 2024 wird die Erfassung aller Behandlungsdaten, Medikationen und Therapieanordnungen vollständig digital erfolgen“, stellt er in Aussicht. „Die damit verbundene Neuorganisation des Arbeitsalltages war nie herausfordernder“, fasst er zusammen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9d7e6b3e-8096-41e3-a85a-2853fdef0d47/1920_dig-9396.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Der Kaufmännische Direktor, Markus Lehnigk und Pflegedirektorin Manuela Lehmann (r.) haben gemeinsam mit Projektmanagerin Jana Maahs die Umstellung vorbereitet und eng begleitet. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9d7e6b3e-8096-41e3-a85a-2853fdef0d47/dig-9396/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Jahrelanger Begleiter verschwindet</h2><p>Die Behandlungsdaten – von der Aufnahme des Patienten, über Voruntersuchungen bis hin zum OP-Bericht und der pflegerischen Versorgung über Tage hinweg – werden ab jetzt digital erhoben und verarbeitet. Der Tag, der wohl allen Pflegekräften im Cottbuser Herzzentrum lange in Erinnerung bleibt, ist der 14. Mai 2024. An diesem Tag verschwanden der blaue, grüne und rote Kugelschreiber, die<span>&nbsp; </span>jahrelange Alltagsbegleiter waren, um die Vitaldaten in die Papierakten zu übertragen. Einen Weg zurück gibt es nicht. Um den großen Schritt zu meistern, hat sich das Team monatelang vorbereitet: Mehrere Pflegekräfte wurden zu Key-Usern qualifiziert. Den Kollegen stehen sie nun im Alltag beratend zur Seite. Danach wurde das Pflegeteam in kleinen Gruppen geschult und trainiert. „Doch am Tag der Umstellung war die Aufregung groß. Von jetzt auf gleich war alles anders. Während der Nachtdienst noch Papierakten beschrieben hat, ist der Tagdienst morgens um 6.30 Uhr vollständig mit der digitalen Dokumentation gestartet. Pflegekräfte, die früher mit der Patientenakte unter dem Arm unterwegs zum Bett waren, um den Pflegealltag zu organisieren, lernen nun rund um die Uhr mit dem Computer zu arbeiten und jede Tätigkeit digital zu dokumentieren“, berichtet Jana Maahs. Sie ist als Projektmanagerin von Beginn an Teil der Projektgruppe IMA.</p><p>&nbsp;</p><h2>Voller Fokus auf Patienten</h2><p>Die Digitalisierung ist die größte Veränderung des Arbeitsalltages für Pflegekräfte der vergangenen 30 Jahre. Denn längst sind sie viel mehr als die guten Seelen auf der Station oder die Lebensretter in Notfallsituationen. Das weiß auch Manuela Lehmann, die als Pflegedirektorin die Geschicke der größten Berufsgruppe im Sana-Herzzentrum Cottbus verantwortet: „Unsere Pflegekräfte begrüßen die Patienten, wenn sie das Krankenhaus betreten. Sie begleiten jeden einzelnen Behandlungsschritt und sind rund um die Uhr für unsere Patienten da. Sie sind das Gesicht, das Patienten neben unseren Ärzten als erstes mit dem Krankenhausaufenthalt in Verbindung bringen“, sagt sie. Doch neben der Versorgung sind die Pflegekräfte auch diejenigen, die die meisten Behandlungs- und Therapiedaten erheben. Sie planen pflegerische Maßnahmen, sie dokumentieren den Gesundheitszustand, sie informieren die Ärzte über die Entwicklung und sie haben die Verantwortung darüber, wie gut sich Patienten behandelt fühlen. Als Pflegedirektorin ist Manuela Lehmann dankbar für das, was die Pflegekräfte auf den Stationen derzeit leisten. Nicht zuletzt auch, weil ihre Kollegen der Pflege aktuell am stärksten von der Digitalisierung – und damit von der kompletten Veränderung des Arbeitsalltages - betroffen sind. „Gleichzeitig verlieren unsere Pflegekräfte zu keiner Zeit den hohen Anspruch an die Versorgung der Patienten. Denn bei aller Veränderung sind die Patienten diejenigen, denen unsere volle Aufmerksamkeit gehört“, sagt sie stolz.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/be1bbd71-8b7d-4d50-8f47-0c67bbcdd48f/1920_dig-9429.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Der gemeinsame Blick in die Papierakte gehört der Vergangenheit an. Sowohl für die Ärzte, als auch die Pflegeprofis des Sana-Herzzentrum Cottbus gehört der digitale Visitenwagen inzwischen zum alltäglichen Begleiter. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/be1bbd71-8b7d-4d50-8f47-0c67bbcdd48f/dig-9429/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Hohe Investitionen in die Zukunft</h2><p>Das Sana-Herzzentrum Cottbus investiert in die Zukunft. Auf allen Stationen sind digitale Visitenwagen – also vollständige mobile Computerarbeitsplätze, an denen die Pflegekräfte die Dokumentation vornehmen können – inzwischen zum festen Einrichtungsgegenstand geworden.<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Leistungsstarke WLAN-</p><p>Access-Points sichern die Datenverbindungen und die Vernetzung aller Geräte. Neue Software mit individuell angepassten Eingabemasken ist angeschafft und konfiguriert. Das Experten-Team, das sich monatelang auf die Einführung der neuen IMA vorbereitet hatte, steht permanent zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und den Pflegekräften unter die Arme zu greifen. Und unterdessen gehen die lebensnotwendigen und lebensverändernden Eingriffe am Herzen weiter. „Über dem gesamten Thema Digitalisierung und Zukunftsgestaltung stehen für uns immer die Patienten. Eben sie sind es, die auf das Können und die Leistung unserer Ärzte und Pflegekräfte angewiesen sind, unabhängig ob wir digital oder auf Papier dokumentieren“, fasst Markus Lehnigk zusammen.</p><h2>Mutig und mit Herz</h2><p>Bis das Papier endgültig aus der Klinik verschwindet, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Mit der jetzt gelungenen Einführung der digitalen Pflegedokumentation ist das Team einen großen Schritt in Richtung Zukunft gegangen. Mit überdurchschnittlichem Engagement, dem Herz am rechten Fleck und viel Mut hat das interdisziplinäre Team wieder einmal Maßstäbe gesetzt und gezeigt: Digitalisierung gelingt nur in einem starken Team. Und während in der Fachklinik im Herzen der Lausitz hinter den Türen des OP-Bereiches Tag für Tag Leben gerettet werden, geht der Pflege- und Stationsalltag vor den OP-Türen unverändert mit viel Orientierung auf die Patienten weiter. Digital dokumentiert, aber mit genauso viel Herz wie bisher.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Über das Sana-Herzzentrum Cottbus</strong></span></p><p><span>Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist ein modernes Krankenhaus, das auf die Versorgung von kardialen Erkrankungen spezialisiert ist. Die Klinik im Herzen der Lausitz bieten medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Niveau. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Dabei steht das Sana-Herzzentrum Cottbus für ausgezeichnete Herzmedizin und erreicht im Ranking Deutschlands beste Krankenhäuser bundesweit Platz 2. Die Klinik für Herzchirurgie ist im Jahr 2022 bereits das dritte Mal in Folge als beste Herzchirurgie Deutschlands vom FAZ-Institut auszeichnet worden. Bei der Anwendung der kathetergestützten Aortenklappenimplantation (TAVI) über die Leistenvene zählt die Cottbuser Spezialklinik mit mehr als 5.000 behandelten Patienten sogar zur Weltspitze.</span></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,herzmedizin,kardiologie,herzchirurgie,wissen fuer herz,Herzzentrum,Digitalisierung,Mobile Akte,KHZG]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Aug 2024 09:18:24 +0200</pubDate>
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                        <title>Patientenportal: Wie Sana das Krankenhauszukunftsgesetz für die Digitalisierung nutzt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/patientenportal-wie-sana-das-krankenhauszukunftsgesetz-fuer-die-digitalisierung-nutzt/</link>
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Er gibt im Interview mit Timo Lamour von </span><a href="https://sprylab.com/de/" target="_blank"><span>Sprylab</span></a><span> exklusive Einblicke in die Digitalisierungsstrategie und ausgewählte Projekte der Sana Kliniken. Im Interview geht es insbesondere darum:&nbsp;</span></p><ul><li><span>warum die Sana Kliniken beim Patientenportal auf einen modularen Ansatz setzen,</span></li><li><span>wie entscheidend Branchensoftware-Lösungen für den digitalen Erfolg sind</span></li><li><span>und wie Gründer:innen im hochregulierten Gesundheitswesen Fuß fassen können.</span></li></ul><p><i><span>Was sind deine Ziele und Aufgaben als Lead Digital Health Solutions bei Sana IT Services?</span></i></p><p><span>Meine Kernaufgabe war es ursprünglich, innovative Themen im Bereich Gesundheit zu identifizieren und zu prüfen, ob sie sowohl für Patienten als auch für Mitarbeiter relevant und kosteneffizient sind. Dieser Ansatz beinhaltete das Screening externer Lösungen, die Durchführung von Proof-of-Concept-Piloten in unseren Kliniken zur Validierung und schließlich die Bewertung ihrer Eignung für den gesamten Konzern.</span></p><p><span>Mit dem&nbsp;</span><a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/krankenhauszukunftsgesetz"><span>Aufkommen des KHZGs</span></a><span>&nbsp;haben sich die Anforderungen an meine Position geändert. Insbesondere wurde mir das Projekt des Patientenportals „MeineSana“ übertragen, das als Fördertatbestand 2 im Rahmen des KHZG realisiert wird. Wir haben gleich am Anfang entschieden, das Projekt nicht an einen Generalunternehmer zu vergeben, sondern nutzen stattdessen den Best-of-Breed-Ansatz. Dafür haben wir das Projekt in Module oder Themenbereiche aufgeteilt, für die verschiedene Unternehmen verantwortlich sind. Das Terminmanagement und die Video-Sprechstunde wurden z. B. von Doctolib übernommen, während Recare das Entlassmanagement verantwortet. Für den Daten- und Dokumentenaustausch zwischen Einrichtungen wurden zwei Unternehmen ausgewählt: Visus Health IT ist für das Repository und das Langzeitarchiv zuständig, während InterSystems die Kommunikationsserver betreibt. Außerdem haben wir die Integration aller Komponenten zu einer einheitlichen Gesamtlösung an das junge Unternehmen Avelios Medical aus München ausgelagert.</span></p><p><i><span>Über das KHZG fördern Bund und Länder Krankenhäuser seit Ende 2020 mit 4,3 Milliarden Euro bei der Digitalisierung. Was ist der aktuelle Stand bei euren KHZG-Projekten?</span></i></p><p><span>Die Sana Kliniken AG hat von den Fördermitteln des KHZG profitiert, wobei alle beantragten Projekte genehmigt wurden. Die Umsetzung gestaltet sich jedoch herausfordernd, da verschiedene Bundesländer unterschiedliche Förderbedingungen und Zeitvorgaben haben. Der zeitliche Druck erfordert eine Fokussierung auf die Umsetzung der Musskriterien, wobei die ästhetische Gestaltung vorerst in den Hintergrund tritt. Wir haben für jede Sana-Klinik eine spezielle Position „Leiter klinische Prozesse und Digitalisierung“ für die Verwaltung und Umsetzung der KHZG-Projekte in der jeweiligen Einrichtung geschaffen und setzen auf strukturierte Arbeitsmethoden wie die Verwendung von Blueprints in JIRA, um eine koordinierte Umsetzung und ein standardisiertes Rollout zu gewährleisten.</span></p><p><span>Die Sana Kliniken AG besteht aus verschiedenen über die Jahre akquirierten Einrichtungen, die mit ihren eigenen historisch gewachsenen Systemen ausgestattet sind. Gerade was KIS (Krankenhausinformationssystem) oder KAS (Klinisches Arbeitsplatzsystem) betrifft, verwenden wir in unseren Häusern eigentlich alles, was am deutschen Markt zur Verfügung steht. Dementsprechend ist ein so übergeordnetes Thema wie die Umsetzung eines Patientenportals hinsichtlich der unterschiedlichen Anbieter und Schnittstellen relativ anspruchsvoll. Trotz einiger Verzögerungen bei den Ausschreibungsverfahren befinden sich unsere KHZG-Projekte im vorderen Mittelfeld des deutschen Marktes. Um den zeitlichen Anforderungen gerecht zu werden, müssen wir allerdings sehr schnell pilotieren und können dementsprechend auch keine große Lernkurve hinlegen. Wir werden weiter sehr stark parallel arbeiten müssen, d. h. wir fangen mit einem Krankenhaus an und dann vier bis sechs Wochen später wird mit dem zweiten Haus begonnen usw.</span></p><p><i><span>Alle Krankenhäuser müssen ihre KHZG-Förderprojekte unter Einhaltung gesetzlicher Fristen mehr oder weniger zeitgleich umsetzen. Welche Rolle spielt der Wettbewerb um digitale Fachkräfte für euch?</span></i></p><p><span>Fachkräfte spielen natürlich auch bei uns eine entscheidende Rolle. Der Grad der Digitalisierung oder Transformation, den wir alle durchlaufen, beeinflusst nicht nur die Patientenerfahrung, sondern auch die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter. Niemand möchte mehr auf Papier und Stift zurückgreifen. Zukünftige Arbeitgeber werden daher darauf geprüft, wie digital sie aufgestellt sind. Obwohl wir uns noch auf dem Weg befinden und unser Digitalisierungsgrad durchschnittlich ist, setzen wir uns aktiv dafür ein, diesen zu verbessern. Die Ernennung unserer neuen Vorständin, Stefanie Kemp, als Chief Transformation Officer signalisiert eine verstärkte Priorisierung von Themen wie Standardisierung und Harmonisierung, die auch für Fachkräfte relevant sind.</span></p><p><span>Wir haben auch, wie die gesamte Branche, Mitarbeiterfluktuation. Aber wir erkennen die Bedeutung eines digitalen Arbeitsumfelds und gehen die Herausforderung strategisch an, um Fluktuation zu reduzieren und Fachkräfte anzuziehen. Ich glaube, dass der digitale Stand eines Unternehmens oder Krankenhauses ein zunehmend wichtiger Entscheidungsfaktor sein wird, und zwar nicht nur aus Sicht der Patienten, sondern auch aus Mitarbeitersicht. Im privaten Bereich verlassen wir uns alle auf digitale Hilfsmittel. Die Entwicklung geht rasend schnell, und Arbeitgeber müssen daher am Ball bleiben und die Vorteile der Digitalisierung überzeugend vermitteln, um wichtige Fachkräfte zu gewinnen. Es ist keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Bewerber von allein zu uns kommen – wir müssen uns im aktuellen Markt eher bei ihnen bewerben.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/627c2546-6b86-44b4-84a5-f3c3b451edd5/1920_img-0469.jpeg?10000"><p><i><span>Sana-Transformations-Vorständin Stefanie Kemp (Mitte, oben) und das Avelios-Team auf der DMEA im April 2024.</span></i></p><p><i><span>Bei Terminbuchungen und Videosprechstunden setzt ihr auf Doctolib, beim Entlassmanagement auf Recare. Wie wichtig ist Branchensoftware bei eurem Digitalisierungsvorhaben?</span></i></p><p><span>Die Auswahl von Branchensoftware spielt eine zentrale Rolle in unserem Digitalisierungsvorhaben. Es gibt viele KIS-Systeme im Markt, die von ihrer dominanten Rolle wissen, und mittlerweile aufgrund des gesättigten Marktes mit Wartungsverträgen, Schnittstellen etc. ihr Geld verdienen. Dementsprechend haben wir mit den KIS-Herstellern immer die Herausforderung, die Lösung in unsere Systeme zu integrieren. Bei den KHZG-Ausschreibungen, die wir für das Patientenportal gemacht haben, integrieren wir aber nicht nur die großen Player. Während Doctolib und Recare als Anbieter mittlerweile zu Marktführern gewachsen sind, haben wir auch kleinere, aber flexible Unternehmen wie Avelios eingebunden. Die reibungslose Integration der einzelnen Komponenten ist zweifellos unsere größte Hürde. Denn nur eine One-size-fits-all-Lösung einzukaufen, ist in den seltensten Fällen erfolgreich. Daher sind kleinere Anpassungen und Feinabstimmungen unvermeidlich. Unsere neuen Architekturrichtlinien und klare Vorgaben für Lieferanten und Partner unterstützen uns jedoch bei der Standardisierung und Harmonisierung.</span></p><p><i><span>Ihr entwickelt aktuell mit „MeineSana” eurer eigenes Patientenportal. Wie wollt ihr damit eine effizientere medizinische Betreuung erreichen?</span></i></p><p><span>Die Entwicklung von „MeineSana“ als eigenes Patientenportal ist für uns ein strategischer Schritt. Der Kampf um das Smartphone ist in vollem Gange. In diesem Augenblick entstehen etwa 1800 Patientenportale deutschlandweit und natürlich ist unser Anspruch, eines der führenden Portale zu werden. Als holistischer Gesundheitsdienstleister ist unser Ziel, nicht nur ein weiteres Patientenportal zu bauen, sondern vielmehr einen umfassenden Gesundheitskosmos anzubieten, der die gesamte Patientenreise begleitet. Durch die Einbindung verschiedener Angebote von Prävention und Symptom-Checker bis zur Terminplanung und Versorgung mit Hilfsmitteln verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, der den individuellen Bedürfnissen unserer Patienten gerecht wird.</span></p><p><span>Um sicherzustellen, dass „MeineSana“ den Anforderungen unserer Patienten entspricht, haben wir intensive Workshops mit verschiedenen Benutzergruppen durchgeführt. Von Patienten bis hin zu Pflegekräften und Ärzten haben wir die Bedürfnisse an das Portal definiert. Dabei legen wir großen Wert auf eine benutzerfreundliche Gestaltung und Funktionalität, da wir davon überzeugt sind, dass nur ein intuitiv bedienbares und ästhetisch ansprechendes Portal den Nutzern einen echten Mehrwert bietet. Und am Ende des Tages wird sich das, was Mehrwert generiert und Nutzen stiftet, auch durchsetzen. Unsere Partnerschaft mit Avelios, einem flexiblen Unternehmen, ermöglicht es uns, schnell auf Änderungswünsche zu reagieren und sicherzustellen, dass „MeineSana“ kontinuierlich an die sich verändernden Anforderungen angepasst wird. Hierzu gehört es auch up-to-date zu bleiben, was innovative Technologien oder politische Entscheidungen z. B. in Bezug auf die elektronische Patientenakte betrifft.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7f9a8292-5ebf-4d0e-8984-b6c9c59f6adf/1920_aveliospatientenportal.jpg?10000"><p><i><span>Schematische Darstellung der Patient Journey mit dem Patientenportal „MeineSana“.</span></i></p><p><i><span>Das KHZG kann nur der Anfang sein. Im Vergleich der digitalen Reifegrade hinken wir in Europa und weltweit hinterher. Was ist ein wichtiger Punkt für die Reformation des deutschen Gesundheitssystem damit die Aufholjagd nachhaltig ist?</span></i></p><p><span>Das deutsche Gesundheitssystem steht vor der Herausforderung, sich weiterzuentwickeln und digital aufzuschließen, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Ein entscheidender Aspekt ist hierbei die Notwendigkeit, experimentierfreudiger zu sein und die Bürokratie ein bisschen runterzuschrauben. Oftmals denken wir, dass wir vieles besser können. Wir wollen etwas perfekt machen, diskutieren sehr lange über Themen und versuchen jeden Sonderfall mitzudenken, anstatt Dinge einfach auszuprobieren. Es bedarf einer Kultur des Vertrauens und des Mutes, neue Ansätze zu wagen, anstatt alles mit genauesten Regulierungen zu erdrücken. Obwohl das Gesundheitswesen traditionell zehn bis 15 Jahre hinter anderen Industrien zurückliegt, besteht weiter die Möglichkeit, durch mutige Innovationen und den Einsatz moderner Technologien wie GenAI einen großen Sprung nach vorne zu machen.</span></p><p><i><span>Du hast in deiner Karriere sowohl selbst in einem Start-up gearbeitet als auch Start-ups geholfen im Gesundheitswesen Fuß zu fassen. Was rätst du jungen Gründer:innen?</span></i></p><p><span>Jungen Gründern im Gesundheitswesen rate ich, sich nicht nur auf die Idee oder die Technologie zu konzentrieren, sondern auch auf die erforderlichen Branchenkenntnisse. Es ist entscheidend, erfahrene Fachleute ins Team zu holen, die den Weg durch den komplexen Dschungel des Gesundheitswesens bereits kennen und wertvolle Unterstützung bieten können. Obwohl der Prozess langwierig, kosten- und regulierungsintensiv sein kann, bietet das Gesundheitswesen auch stabile Einnahmequellen und eine solide Basis für Wachstum. Flexibilität und die Fähigkeit, Lücken zu erkennen und zu nutzen, sind entscheidend, um erfolgreich Fuß zu fassen und sich langfristig im Gesundheitssektor zu etablieren. Denn wenn man einmal drin ist, wird man auch nicht so schnell wieder rausgeworfen. Darüber hinaus ist es wichtig, ein Geschäftsmodell zu entwickeln, das sowohl verständlich als auch regulierungskonform ist. Start-ups sollten unbedingt auch die Möglichkeiten in anderen Märkten erkunden, bevor sie sich ausschließlich auf den deutschen Markt konzentrieren. Deutschland ist zwar ein sehr attraktiver Markt, aber nicht der einfachste.</span></p><p><i><span>Wie sieht das Krankenhaus der Zukunft aus und welche Rolle spielen Plattformen dabei?</span></i></p><p><span>Das Krankenhaus der Zukunft wird zunehmend von Plattformen geprägt sein, die eine Vielzahl von Lösungen und Dienstleistungen integrieren. Wir haben „MeineSana“ bewusst als offene Plattform konzipiert, die maximale Anschlussfähigkeit bietet und es ermöglicht, die besten Lösungen am Markt zu integrieren. Dieser Plattformgedanke erstreckt sich auch auf unsere gesamte IT-Landschaft, wo wir eine Standardisierung anstreben, um Effizienzen zu steigern und Ressourcen besser zu nutzen. Durch die Einführung einer einheitlichen Plattform können Mitarbeiter nahtlos zwischen verschiedenen Einrichtungen wechseln, da sie mit den gleichen Systemen vertraut sind, was zu einer verbesserten Effizienz und einem reibungsloseren Betrieb führt.</span></p><p><span>Der Plattformgedanke ist fest bei uns verankert und mit ihm auch die Offenheit, spezifische regionale Angebote zu entwickeln oder mit neuen technischen Partnern zusammen zu arbeiten. Diese Offenheit ermöglicht es uns, von verschiedenen Quellen zu lernen und die besten Ansätze für unsere Patienten und Mitarbeiter zu identifizieren. Wir sind immer darauf bedacht, über den Tellerrand hinauszuschauen, z. B. zu Ländern wie den USA, Großbritannien oder Schweden, um dort Best Practices zu erkunden –&nbsp;wobei wir stets schauen müssen, dass die übernommenen Konzepte sinnvoll an unsere Bedürfnisse angepasst werden können.</span></p><p><i><span>Welche Technologien haben das größte Potenzial für die Digitalisierung des gesamten Gesundheitswesens?</span></i></p><p><span>Die Digitalisierung des Gesundheitswesens wird maßgeblich von Technologien wie generativer KI vorangetrieben, insbesondere im Bereich der Unterstützungsdienstleistungen. Eine vielversprechende Entwicklung liegt in der Nutzung von KI zur Auswertung von medizinischen Bildern. Ich glaube das meiste Potential steckt in einer Mischung aus Künstlicher Intelligenz und menschlicher Intuition und Empathie. Indem die Technologie Ärzte und Ärztinnen bei der Diagnose und Behandlung unterstützt, ermöglicht das eine effizientere und präzisere Patientenversorgung. Zusätzlich zur Automatisierung und Entlastung von administrativen Aufgaben haben Technologien wie KI das Potenzial, die Datenauswertung zu optimieren und neue Erkenntnisse zu generieren, wodurch langfristig die Qualität der medizinischen Versorgung verbessert werden kann.</span></p><p>&nbsp;</p><hr><p><span>Dieser Beitrag ist zuerst erschienen auf der Website von </span><a href="https://sprylab.com/de/khzg-patientenportal/" target="_blank"><span>Sprylab</span></a><span>.&nbsp;</span></p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,Henning Koch,Patientenportal,KHZG]]></category>
            <pubDate>Sun, 07 Apr 2024 08:23:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Sana stellt Weichen für einen zentralen Patienten-Daten-Pool</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-stellt-weichen-fuer-einen-zentralen-patienten-daten-pool/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-stellt-weichen-fuer-einen-zentralen-patienten-daten-pool/</guid><pp:caseid>575069</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>• </span>Partnerschaft mit VISUS ausgeweitet</p><p><span>• </span>Grundlage für durchgängige Patient Journey gelegt</p><p><span>• </span>JiveX HCM als zentrales Repository und Archiv</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Sana Kliniken AG und die VISUS Health IT GmbH bauen ihre seit Jahren bestehende Zusammenarbeit aus. Ein entsprechender Rahmenvertrag, der die Anforderungen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) erfüllt, wurde vor Kurzem unterzeichnet. Kernstück ist dabei der Aufbau eines zentralen Patienten-Daten-Pools. Dieses sogenannte Repository und Archiv ermöglicht durch die Zentralisierung bessere medizinische und pflegerische Versorgung für die Patientinnen und Patienten.</span></p><p>„Wichtig für Sana ist, dass die Daten aus den einzelnen, standortbezogenen Silos auf eine übergeordnete Instanz gehoben werden“, sagt Sana-Vorstand Stefanie Kemp, Chief Transformation Officer (CTO). „Damit werden die <span>medizinischen Informationen immer dann verfügbar sein, wenn sie gebraucht werden. Das ist eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Patient Journey, die etwa in einem Medizinischen Versorgungszentrum beginnt, über ein Krankenhaus führt und durch eine Reha-Maßnahme und Heil- und Hilfsmittel weiter begleitet wird.</span>“</p><p>Für die Sana-Kliniken, die nun alle sukzessive mit einem JiveX HCM ausgestattet werden, bietet die modular aufgebaute Lösung die Möglichkeit, die klinischen Prozesse innerhalb der Klinik zu optimieren. „Mit dem Integrationsmodul steht den Kliniken eine Basiskomponente der JiveX HCM Lösung zur Verfügung“, so Guido Bötticher, Geschäftsführer VISUS. „Damit können perspektivisch sämtliche medizinischen IT-Systeme und Geräte, die Bilder, Videos, Biosignale und Dokumente erzeugen, einfach nach Bedarf an das JiveX HCM angeschlossen werden. Für die einzelnen Häuser, aber auch für die Sana insgesamt, steckt darin weiteres Potenzial für moderne Versorgungsprozesse.“</p><h2><strong>IHE XDS für alle</strong></h2><p><span>VISUS stellt mit dem JiveX Healthcare Content Management (HCM) künftig das zentrale Repository für die Interoperabilitätsplattform, die den Daten-Pool für die Sana bildet. </span>„Ein wichtiger Baustein im JiveX HCM ist seit jeher ein auf IHE XDS basierendes Repository, also der Einsatz eines europaweiten und weltweiten gültigen Standards – dafür steht VISUS bekanntermaßen“, so Martin Klingelberg, Bereichsleiter Produktmanagement VISUS. „Unsere Aufgabe besteht nun darin, das JiveX HCM in einer zentralen Instanz allen Häusern zur Verfügung zu stellen und die lokalen IT-Systeme über ein Integrationsmodul in die „IHE-Welt“ zu heben. Natürlich stellen wir mit unserem HCM auch die Komponente des zentralen Archivs über moderne Schnittstellen – darin liegt ebenfalls eine unserer ureigensten Stärken. Wir freuen uns außerordentlich auf diese Aufgabe.“</p><p>Die zwischen Sana und VISUS geschlossene Rahmenvereinbarung ist Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG). Mit diesem werden Digitalprojekte im Gesundheitswesen durch die Europäische Union, den Bund und die Bundesländer gefördert.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/86e7420a-8f5e-44f6-9466-c255c6f7d0cb/1920_sana-visus-kooperation.jpg?94877"><p><span>Rudolf Heupel, VISUS, </span>Bereichsleiter Sales, <span>Heinz Koopmann-Horn, Geschäftsführer Sana IT GmbH, Stefanie Kemp, Vorstand Sana Kliniken AG, Jessica Zierke, VISUS, </span>Key Account Managerin DACH, <span>Guido Bötticher, VISUS, </span>General Manager,<span> Martin Klingelberg, VISUS, </span>Bereichsleiter Produktmanagement,<span> auf der Messe DMEA 2023 in Berlin (v. l. n. r.)</span><br><span>© &nbsp;VISUS</span><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/86e7420a-8f5e-44f6-9466-c255c6f7d0cb/sana-visus-kooperation/" target="_blank"><span>Download</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Visus,Daten-Pool,Repository,KHZG,uk-hol,Nachhaltigkeit]]></category>
            <pubDate>Mon, 05 Jun 2023 10:00:00 +0200</pubDate>
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