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                    <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 10:57:34 +0200</pubDate>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sommer-sonne-familienzeit/</guid><pp:caseid>762282</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz So kommen Kinder gut geschützt, gesund und sicher durch die Hitzetage</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e302022b47b8e9d4f7a30af4c98d42aea"><span style="color:#999999;"><strong>Sicher durch heiße Tage:</strong> Kinderärztin Dr. Carolin Stegemann gibt praktische Tipps zum Schutz vor Hitze, Sonne und UV-Strahlung.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ec4877da76910e8733def7da3d30a2ef3"><span style="color:#999999;"><strong>Gefahren erkennen:</strong> Was Eltern bei Hitzschlag, Insektenstichen, Baden und hohen Temperaturen im Auto unbedingt beachten sollten.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e96725c7e6f25ec05612c5cff610afa75"><span style="color:#999999;"><strong>Gut vorbereitet:</strong> Mit Schatten, ausreichend Flüssigkeit, passender Kleidung und Sonnenschutz gesund durch den Sommer.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Barfuß im Garten, Kleckerburgen am Strand und Softeis im Freibad. Die Sommerzeit ist Glückszeit für die ganze Familie. Doch Hitze und zu viel Sonne können für den Nachwuchs auch gefährlich werden. Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer, erklärt, wie Familien sicher, gesund und gut geschützt durch den Sommer kommen.</p><h2>Ein Fall für die Notaufnahme</h2><p>Eine der häufigsten Folgen von heißen Sommertagen am Strand oder im Garten sind Hitzschläge. „Wenn Kinder abends unleidlich und regelrecht wesensverändert wirken, sich nicht trösten lassen oder apathisch und schlapp wirken, dann sollten Eltern ihr Kind in der Kindernotaufnahme vorstellen“, rät Dr. Carolin Stegemann. Die Kinderärzte klären dann ab, ob ein „Hitzschlag“ vorliegt und eine Infusionstherapie notwendig ist, um den Wasser- und Zucker-Salz-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.</p><p>Aber auch Insektenstiche können gefährlich werden. Wenn Stiche im Mundraum oder an den Lippen auftreten, heißt es: sofort den Notruf 112 wählen. „Bis die Rettungskräfte eintreffen, sollte die Einstichstelle am besten mit Eis oder Eiswürfeln gekühlt werden. Am Hals wirkt zusätzlich ein Wickel mit kaltem Wasser von außen“, rät die erfahrene Kinderärztin. Und noch einen weiteren Tipp gibt sie Lausitzer Familien mit auf den Weg: Besonders große Gefahr lauert nämlich beim Baden oder Spielen am Wasser. „Hier dürfen Kinder keinesfalls aus den Augen gelassen werden“, appelliert die Chefärztin. Ebenso große Vorsicht ist beim Thema Auto geboten: Innerhalb von wenigen Minuten kann es im Fahrzeug lebensgefährlich heiß und stickig werden. Daher dürfen Kinder niemals unbeaufsichtigt im Auto zurückgelassen werden.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/50971b5f-fb7b-46b4-8059-36975e5d4b52/1920_istock-1415495149.jpg?10000"><p><br><i><span>Das Sommerwetter macht Lust auf Abenteuer unter freiem Himmel. Damit Kinder gut durch die heißen Tage kommen, sollten Eltern nicht nur beim Thema Baden und Sonnenschutz wachsam sein – das empfiehlt die SKN-Kinderklinik.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/50971b5f-fb7b-46b4-8059-36975e5d4b52/istock-1415495149/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Schutz für die Kleinsten</h2><p>Ganz besonders viel Schutz vor Hitze und Sonne brauchen Neugeborene und Kleinkinder. „Ihre Haut ist sehr sensibel und sie können Temperaturen nicht so gut ausgleichen wie ältere Kinder oder Erwachsene. Daher sollten Babys auf keinen Fall direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt werden“, sagt die Chefärztin und empfiehlt zusätzlich, schon bei der Wahl des Kinderwagens auf eine gute Luftzirkulation zu achten.</p><h2>Schattige Plätzchen</h2><p>Doch Kinder brauchen in jedem Alter zusätzlichen Schutz, damit die Sommertage zum Genuss ohne böse Folgen werden. „Kinder haben eine empfindliche Haut. Daher sollten am besten Sonnencremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 verwendet werden – am besten schon eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt im Freien“, empfiehlt die Kinderärztin. Wichtig: Ausreichend Sonnenschutzmittel auftragen und nach dem Baden oder bei kräftigem Schwitzen das Nachcremen nicht vergessen.</p><p>Weil jedoch auch die beste Sonnencreme nicht unbegrenzt wirkt, ist zusätzlicher Schutz angesagt. „Vor allem in den heißen Stunden des Tages zwischen 11 und 15 Uhr sollten sich Eltern mit ihren Kindern lieber an kühleren, schattigen Plätzen aufhalten“, rät Dr. Carolin Stegemann. Unter freiem Himmel sind große Bäume oder Sonnensegel ideale Schattenspender und eine ausgedehnte Mittagspause in klimatisierten Räumen schützt zusätzlich vor der Hitze.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a4166f5a-882a-4ddb-a473-9f329cc04adb/1920_carolinstegemann_0686.jpg?10000"><p><br><i><span>Carolin Stegemann kümmert sich mit ihrem Team liebevoll und mit viel Erfahrung um die jüngsten Lausitzer Patienten.&nbsp;</span></i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a4166f5a-882a-4ddb-a473-9f329cc04adb/carolinstegemann_0686/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Gut behütet</h2><p>Die Wahl der Kleidung hat ebenso entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden des Nachwuchses. Luftig, leichte Kleidung in hellen Farben ist optimal für Hitzetage. Manche Textilien bieten zusätzlich Schutz vor gefährlicher UV-Strahlung.<span>&nbsp; </span>„Unverzichtbar sind außerdem Kopfbedeckungen - am besten mit breiter Krempe und Nackenschutz“, sagt die Ärztin.</p><p>Und was gehört an heißen Tagen auf den Tisch? „Am besten ist leichte Kost, die gut verdaulich ist und den Körper dadurch nicht noch zusätzlich belastet. Frisches Gemüse und Obst sind optimal, weil sie voller Wasser und Vitamine stecken. Und ganz wichtig ist natürlich: ausreichend trinken - am besten ungesüßte Tees oder Wasser“, rät Dr. Carolin Stegemann.</p><p><span style="color:#0069b4;"><strong>Im Fall des Falles: Kindernotaufnahme</strong></span><br><br>Die Kindernotaufnahme im Krankenhaus Lauchhammer ist rund um die Uhr besetzt - auch in der Urlaubs- und Ferienzeit. Wenn Eltern nicht sicher sind, ob eine Erkrankung oder Verletzung in die Kindernotaufnahme gehört, ist das Team unter 03573 . 75-2721 erreichbar.&nbsp;<br><br><strong>Klinik für Kinder- und Jugendmedizin</strong>&nbsp;<br>Friedensstraße 18&nbsp;<br>01979 Lauchhammer&nbsp;<br>T 03573 . 75-2701&nbsp;<br>M skn.paediatrie@sana.de&nbsp;<br>W sana.de/niederlausitz<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,klinik fuer kinder- und jugendmedizin,Kinderklinik,sommertipps,hitzschlag]]></category>
            <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 10:57:34 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn Hinsehen Leben schützt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-hinsehen-leben-schuetzt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-hinsehen-leben-schuetzt/</guid><pp:caseid>742128</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz planen Kinderschutzambulanz für die Region</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="eabba61b55576fd9bb3c515b884a23465"><span>Aufbau einer Kinderschutzinstitutsambulanz (KIA) in den Sana Kliniken Niederlausitz als zentrale Anlaufstelle für betroffene Kinder, Familien und Fachkräfte ab 1. Juni 2026</span></li><li data-list-item-id="eb1c8c115422b420c579ec2cd586f4f8d">Etablierung eines <span>multiprofessionellen Teams sowie einer</span> verlässlichen Struktur für Versorgung und Vernetzung mit regionalen Partnern</li><li data-list-item-id="e48595d76b9c6d747b4753b5035734207">Weiteres Ziel: Sensibilisierung der Gesellschaft - Hinschauen, Rat holen, handeln</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><strong>Es sind oft leise Signale. Veränderungen im Verhalten. Verletzungen, die nicht erklärt werden können. Geschichten, die nicht zusammenpassen. Bei vielen Kindern und Jugendlichen bleiben diese Hinweise lange unentdeckt – oder sie erreichen zu spät die richtigen Stellen. In den Sana Kliniken Niederlausitz soll sich das ändern: Mit dem Aufbau einer Kinderschutzinstitutsambulanz (KIA) will der größte Gesundheitsdienstleister der Grund- und Regelversorgung im Süden Brandenburgs eine zentrale Anlaufstelle für betroffene Kinder, Familien und Fachkräfte schaffen.</strong></span></p><p><span>„Wir sehen heute schon, dass die Fälle zunehmen – nicht nur, weil mehr passiert, sondern auch, weil genauer hingeschaut wird. Und das ist gut so“, sagt Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. „Gleichzeitig fehlen in unserer Region bislang klare Strukturen. Viele Kinder kommen direkt als Notfall zu uns – ohne vorherige Einordnung, ohne abgestimmte Abläufe. Genau hier setzt die Kinderschutzambulanz an.“</span></p><h2><span>Struktur für das, was nicht warten kann</span></h2><p><span>Die Planungen für eine solche Einrichtung laufen bereits seit mehreren Jahren. Anfang 2025 haben sich vier Kliniken in Brandenburg zusammengeschlossen und gemeinsam einen Antrag bei der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg eingereicht. Ziel ist es, eine verlässliche Struktur aufzubauen, die medizinische Versorgung, Diagnostik, Beratung und Vernetzung bündelt. Grundlage dafür ist unter anderem die beantragte Institutsermächtigung, die eine nachhaltige Finanzierung und den gezielten Aufbau von Personal ermöglicht. Diese Anträge haben Wirkung gezeigt: Im Laufe des Jahres 2026 werden insgesamt fünf solcher Einrichtungen in den fünf Krankenhausversorgungsregionen des Landes entstehen. Die Sana Kliniken Niederlausitz werden einer dieser Standorte sein und planen den Start der KIA am 1. Juni 2026. „Brandenburg braucht dringend spezialisierte ambulante Anlaufstellen für Kinder, die Gewalt, Misshandlung oder Vernachlässigung erfahren haben. Mit den Kinderschutzinstitutsambulanzen schaffen wir erstmals eine verlässliche medizinische Struktur, um Verdachtsfälle fachlich fundiert zu klären und betroffene Kinder schnell zu schützen”, heißt es aus dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.</span></p><p><span>Dass die Einrichtung der Institutsambulanzen jetzt konsequent verfolgt wird, freut auch die Niederlausitzer Chefärztin Dr. Carolin Stegemann: „Kinderschutz ist keine Einzelleistung – er funktioniert nur im Zusammenspiel vieler Professionen“, erklärt sie. „Mit einer eigenen Ambulanz könnten wir feste Ansprechpartner schaffen, Prozesse strukturieren und die Zusammenarbeit mit Jugendämtern, Polizei, Kitas und niedergelassenen Ärzten deutlich verbessern.“ &nbsp;</span>Geplant ist unter anderem der Aufbau eines multiprofessionellen Teams – mit medizinischem Fachpersonal, Psychologen und spezialisierten Fachrichtungen wie Kinder- und Jugendgynäkologie. Eine zentrale Koordinationsstelle soll als erste Anlaufstelle für alle Beteiligten dienen.</p><p>Genau dieses Zusammenspiel ist auch aus Sicht des Jugendamtes im Landkreis Oberspreewald-Lausitz entscheidend – gerade dann, wenn es darum geht, Situationen frühzeitig und fachlich sicher einzuschätzen. „Kinderschutz funktioniert nur, wenn verschiedene Fachstellen eng zusammenarbeiten. Als Jugendamt sind wir auf die Einschätzungen von Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen angewiesen, um komplexe potentiell kindeswohlgefährdende Situationen vollumfänglich bewerten zu können. Eine Kinderschutzinstitutsambulanz &nbsp;ergänzt die bestehenden Bewertungsinstrumente um ein wertvolles Angebot und schafft genau diese Verbindung. Damit wird Schutz und Hilfe für betroffene Kinder, Jugendliche sowie Unterstützung für die gesamte Familie schneller und besser erreichbar. <span style="text-align:start;">Deshalb sind wir froh, dass eine solche Einrichtung jetzt in Lauchhammer entsteht, denn bislang existieren in der Region keine vergleichbaren spezifischen Angebote</span>“, sagt Stephan Hermann, Leiter des Jugendamtes im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, der auf eine enge Kooperation mit dem Klinikum setzt, um medizinische und fachliche Expertise in der Betrachtung von Kinderschutzangelegenheiten optimal einzubinden.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/45ca05fe-d405-4614-bee0-173dfd67450e/1920_adobestock_1003479532_gepasst.jpg?10000"><p><br><i>Für frühzeitige Hilfe, Sicherheit und bestmögliche Unterstützung - mit dem Aufbau der Kinderschutzinstitutsambulanz entsteht eine verlässliche Struktur für Abklärung, Schutz und Versorgung betroffener Kinder.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/45ca05fe-d405-4614-bee0-173dfd67450e/adobestock_1003479532_gepasst/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Hilfe für Kinder – von Anfang an</span></h2><p><span>Das medizinische Spektrum der entstehenden Kinderschutzambulanz ist breit: Es reicht von der Versorgung von Gewaltopfern über die Diagnostik bei Verdacht auf Misshandlung oder sexualisierte Gewalt bis hin zur Betreuung von Kindern, die unter Vernachlässigung leiden. Auch Fälle, die Wochen oder Monate zurückliegen, spielen eine große Rolle. „Wir sprechen nicht nur über akute Situationen“, so Dr. Carolin Stegemann. „Oft sind es schleichende Entwicklungen – Vernachlässigung, Überforderung in Familien, komplexe soziale Situationen. Diese Kinder brauchen Zeit, Aufmerksamkeit und ein System, das sie auffängt.“</span></p><p><span>Bereits heute arbeiten die Sana Kliniken Niederlausitz mit einer internen Kinderschutzgruppe, die sich regelmäßig austauscht, Fälle bewertet und Maßnahmen abstimmt. Die spezialisierte Ambulanz, die jetzt entstehen soll, wird diese Arbeit deutlich stärken und auf eine neue, verlässliche Grundlage stellen.</span></p><h2><span>Ein langer Weg – aber ein notwendiger</span></h2><p><span>Der Aufbau der geplanten Struktur ist komplex und wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Rund drei Jahre veranschlagen Dr. Carolin Stegemann und ihr Team für eine vollständige Etablierung nach dem Start am 1. Juni 2026. Hierfür wurden bereits Fördermittel beim Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt beantragt und bewilligt, um erste Schritte schneller umsetzen zu können. „Brandenburg ist eines der Bundesländer, in denen solche Strukturen vergleichsweise spät aufgebaut werden“, ordnet Marc Bernstädt, Geschäftsführer der Sana Kliniken Niederlausitz, ein. „Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt handeln. Kinder sind die schutzbedürftigsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Sie brauchen Menschen und Strukturen, die hinschauen, zuhören und handeln.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6e6f3cbd-6f87-4da3-be3f-6c520fb5b33b/1920_carolinstegemann_0629.jpg?10000"><p><br><i>Mit fachlicher Expertise im Aufbau der Kinderschutzinstitutsambulanz: Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Für mehr Sicherheit und Klarheit im Kinderschutz.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6e6f3cbd-6f87-4da3-be3f-6c520fb5b33b/carolinstegemann_0629/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Ein Appell an die Gesellschaft</span></h2><p><span>Neben dem medizinischen Aufbau ist eines für die Verantwortlichen zentral: Sensibilisierung. „Kinderschutz geht uns alle an“, betont Dr. Carolin Stegemann. „Jeder kann sich Rat holen – ob Nachbarn, Erzieherinnen oder Angehörige. Es gibt die Möglichkeit, sich an Insoweit erfahrene Fachkräfte zu wenden und Unsicherheiten zu klären. Wichtig ist: nicht wegschauen.“ Die geplante Kinderschutzambulanz soll genau dafür in enger Zusammenarbeit mit anderen regionalen Akteuren ein verlässlicher Ort werden. „Wir sehen nur die Spitze des Eisbergs“, sagt die erfahrene Kinderärztin. „Aber jedes Kind, das wir erreichen, ist ein Kind, dem wir helfen können.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Kinderschutz,kinderschutzinstitutsambulanz,KIA,Kinderklinik]]></category>
            <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 17:10:34 +0200</pubDate>
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                        <title>Großes Herz für kleine Patienten</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/grosses-herz-fuer-kleine-patienten1/</guid><pp:caseid>741475</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz Kinderkrankenschwester Sylvia Hain geht nach 47 Jahren auf Station in den Ruhestand</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e007a1f0ebb0663d6386ca6382509e07b"><span style="color:#999999;">Danke für alles - Kinderkrankenschwester Sylvia Hain prägte 47 Jahre das Gesicht der Kinderklinik</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ed3f3de80de48cba5db29fd021db82919"><span style="color:#999999;">Abschied voller Erinnerungen - von selbst gebauten Reanimationswagen und bunten Kinderfesten</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ea61b3e99ca026af8e8057bb04ddc5ff8"><span style="color:#999999;">Erfahrung, Herz und Hingabe - Sylvia Hain war bei den Kindern und im Team gleichermaßen beliebt und geschätzt</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Als Sylvia Hain in der Kinderklinik in Lauchhammer anfing, da war die Welt noch schwarz-weiß. Seit 1979 gehört die Kinderkrankenschwester mit dem großen Herzen und dem hohen Anspruch zum Team der Sana Kliniken Niederlausitz. Ende April geht sie offiziell in ihren wohlverdienten Ruhestand – voller Erinnerungen an tausende junge Patienten, geschätzte Kolleginnen und Kollegen sowie vielen Plänen für ihren neuen Lebensabschnitt.</strong></p><h2>Zahlreiche Erinnerungen</h2><p>Lächelnd blättert Sylvia Hain durch die Foto-Alben, in denen bildhafte Momente aus der langen Geschichte der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin festgehalten sind. Bilder von ehemaligen und heutigen Kolleginnen, Fotos von den legendären Kinderfesten und Eindrücke aus dem Stationsalltag. „Wir haben zu DDR-Zeiten den ersten Reanimationswagen für Babys selbst gebaut“, erzählt die Kinderkrankenschwester und deutet auf eines der Fotos, das ein umgebautes Babybett mit einer Halterung für Sauerstoffflaschen zeigt. Für diese Innovation gab es damals sogar eine Auszeichnung. Ob der Reanimationswagen funktioniert hat? „Na klar, sogar mit Küchentrichter, weil es keine Beatmungsmasken gab“, berichtet Sylvia Hain. Der außergewöhnliche Prototyp ist nur eine der zahlreichen Erinnerungen, die die Klettwitzerin in sich trägt. 1979 begann sie ihr Studium zur Kinderkrankenschwester an der medizinischen Fachhochschule in Cottbus und arbeitete im Anschluss auf der Neugeborenenstation, bevor sie im Jahr 2001 auf die Kinderstation wechselte. „Ich habe noch Zeiten erlebt, da haben wir noch selber Tupfer mit der Hand gedreht und Baumwollwindeln nach dem Waschen gelegt, weil es noch keine Einwegwindeln gab“, blickt Sylvia Hain zurück. Damals wurden Glasspritzen und Metallkanülen noch eigenhändig von den Schwestern auf der Station sterilisiert.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d169ecbd-660b-4ce4-b814-35ec69cce7fd/1920_sylviahain_6011.jpg?10000"><p><br><i><span>Kinderkrankenschwester aus Berufung: Fast fünf Jahrzehnte lang hat sich Sylvia Hain rührend um die kleinsten und größeren Patienten im Krankenhaus Lauchhammer gekümmert. Jetzt hat sie viele Pläne für ihren Ruhestand.&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d169ecbd-660b-4ce4-b814-35ec69cce7fd/sylviahain_6011/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Immer an erster Stelle</h2><p>Ihre jungen Patienten haben für Sylvia Hain immer an erster Stelle gestanden. Tag und Nacht war sie im Einsatz, hat mit den Patienten viele Weihnachten gefeiert und das neue Jahr begrüßt, hat sie getröstet und sich mit ihnen über jeden kleinen Fortschritt gefreut. In den Jahrzehnten hat die Kinderkrankenschwester auch alle Umstrukturierungen im Krankenhaus Lauchhammer begleitet: Den Abriss des alten Kinderhauses, den Umzug auf die provisorische Kinderstation und den Einzug in die neue Klinik, den Ausbau der Digitalisierung und die Fortschritte bei den Behandlungsmöglichkeiten. Ihrer Haltung ist sie in all der Zeit treu geblieben: „Mein Herz hat immer für die Kinder geschlagen. Sie standen bei mir immer an erster Stelle, ich habe für sie gekämpft und mein Bestes gegeben, damit es ihnen gut geht und sie wieder gesund werden“, sagt sie. Sylvia Hains Engagement reichte weit über die Arbeit auf der Station hinaus. Jahrelang hat sie das beliebte Kinderfest der Kinderklinik organisiert - und stand gemeinsam mit DJ Torsten Guber auf der Bühne - mal als Piratenbraut, mal als Märchenfigur oder Burgfräulein. Ob Theaterstück, Kinderkonzert oder Miniplaybackshow: Sie ließ sich immer etwas einfallen, um die jungen Gäste und ihre Familien im Krankenhaus Lauchhammer zu begeistern.<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/72c81973-ce14-4a0a-b9fa-1aea7a95526d/1920_sylviahain_1207.jpg?10000"><p><br><i>Ein ganz großes Herz für Kinder: Sylvia Hain war Kinderkrankenschwester mit Leib und Seele.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/379c8618-37b5-41f0-af13-bab83f1faa6a/sylviahain_1223/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Vorbild für andere</h2><p>„Sylvia Hain ist eine Kinderkrankenschwester mit Herz, Hingabe und einem riesengroßen Erfahrungsschatz, den wir in der Niederlausitz schmerzlich vermissen werden. Egal ob Pflegeschülerin, Assistenzarzt oder erfahrenes Teammitglied der Kinderklinik – von Sylvia konnten wir alle lernen“, würdigt Chefärztin Dr. Carolin Stegemann das Engagement und fügt hinzu: „Wenn sie ein schlechtes Bauchgefühl, eine Diagnoseidee oder einen Therapievorschlag hatte, dann war darauf stets Verlass.“ Und SKN-Pflegedirektorin Saskia Bünger betont: „Mit ihrer ruhigen Art, ihrer Erfahrung und ihrer Herzlichkeit war sie im Team äußerst beliebt. Unvergessen bleiben ihre liebevoll organisierten Kinderfeste, die stets für strahlende Kinderaugen sorgten.“<br>Sylvia Hain nimmt nicht nur<span>&nbsp; </span>zahlreiche schöne Erinnerungen mit in den Ruhestand, sondern auch jede Menge kunterbunte Gaben. Denn im Laufe der knapp fünf Jahrzehnte hat sie von ihren jungen Patienten viele selbstgemalte Postkarten und Bilder als Dankeschön bekommen. Bildhafte Herzenswärmer, die bleiben. Sie freut sich auf ihren Ruhestand: darauf, dass sie viel mehr Zeit für ihre beiden Enkelkinder hat, dass sie jetzt bei jeder Familienfeier dabei sein kann und nicht mehr auf den Schichtplan schauen muss, und darauf, dass sie mit ihrem Mann im Camper auf Tour gehen kann.</p><p><span style="color:#0069b4;"><strong>Partner für Familien</strong></span></p><p>Das Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ist rund um die Uhr für junge Patienten im Einsatz und sorgt dafür, dass Familien mit ihrem Nachwuchs in der Region bestens medizinisch versorgt sind.<br><br><strong>Klinik für Kinder- und Jugendmedizin</strong><br>Friedensstraße 18<br>01979 Lauchhammer<br>T 03573 . 75 - 2701<br>M skn.kinderklinik@sana.de<br><strong>sana.de/niederlausitz</strong></p><p><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Kinderkrankenschwester,Kinderklinik,ruhestand]]></category>
            <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 11:28:44 +0200</pubDate>
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                        <title>Infoabend Geburt am Sana Klinikum Coburg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt-am-sana-klinikum-coburg-maerz/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt-am-sana-klinikum-coburg-maerz/</guid><pp:caseid>739648</pp:caseid><pp:subtitle>Werdende Eltern gut informiert</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e09bbc2b370167d290be491286ad53e38">Am 26. März 2026 findet ab 18:00 Uhr der monatliche Infoabend Geburt des Sana Klinikums Coburg statt.</li><li data-list-item-id="e4f2d0cde782ca3dfeb32655022fa86e5">Virtuell informiert die geburtshilfliche Abteilung über Schwangerschaft und Geburt.</li><li data-list-item-id="e0902abf406e8340ce3797640ad7da9c7">Der nächste virtuelle Infoabend findet am 21. Mai 2026 statt.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Das Sana Klinikum Coburg lädt alle werdenden Mütter und Väter herzlich ein&nbsp;zum monatlichen</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;"><strong>virtuellen Infoabend für werdende Eltern am Donnerstag, 26. März 2026.</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Ab 18:00 Uhr informiert das Team der geburtshilfliche Abteilung online via Microsoft Teams über Schwangerschaft und Entbindung. Daneben sind auch die Ansprechpartner der Kinderklinik, des Perinatalzentrums und der Fachabteilung für Anästhesie mit von der Partie. Im Anschluss an eine kurze Präsentation können alle Fragen rund um die Geburt beantwortet werden.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Die Teilnahme ist kostenfrei. Allgemeine Informationen und die Einwahldaten für die Veranstaltung finden Sie auf&nbsp;</span><a href="https://www.sana.de/coburg"><span style="margin:0px;">www.sana.de/coburg</span></a><span style="margin:0px;">. Im April pausiert die Reihe. </span>Der nächste virtuelle Infoabend findet am 21. Mai 2026 statt.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/1920_klinikumcoburg.jpg?10000"><p><i>Bild: Außenansicht des Sana Klinikums Coburg (Copyright: SKOF)&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Perinatalzentrum,baby,Geburtenstation,Geburten,Geburt,Geburtshilfe,Geburtsinfoabend,Kinderklinik]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 14:45:52 +0100</pubDate>
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                        <title>Schwerwiegendes Problem: Übergewicht im Kindesalter nimmt zu</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/schwerwiegendes-problem-uebergewicht-im-kindesalter-nimmt-zu/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/schwerwiegendes-problem-uebergewicht-im-kindesalter-nimmt-zu/</guid><pp:caseid>737611</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e42162fb6ba1dfb8553929d8aac293c08"><span style="color:#999999;">Bundesweiter Tag der gesunden Ernährung am 7. März 2026</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e95ea55e4ae52db708dfc2d7c854b62eb"><span style="color:#999999;">Chefärztin warnt: Immer mehr Kinder und Jugendliche haben Übergewicht</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ed764f2ed4e88442b2894b4ca671314f5"><span style="color:#999999;">Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer bietet mit umfassender Diagnostik, Beratung und Therapieansätzen Hilfe für Familien</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Viele Familien in der Niederlausitz haben ein schwerwiegendes Problem: Immer mehr Kinder und Jugendliche bringen zu viel Gewicht auf die Waage. Anlässlich des bundesweiten Tages der gesunden Ernährung am 7. März 2026 appellieren Expertinnen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz: Übergewicht ist nicht nur eine Frage dessen, was und wie viel Kinder essen. Mit umfassender Diagnostik und Beratung unterstützt die Klinik Betroffene dabei, Ursachen zu finden und gefährlichen Folgeerkrankungen vorzubeugen. &nbsp;&nbsp;</strong></p><p>„Die Ernährungsgewohnheiten in Familien haben einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit und sie prägen Kinder oft ein Leben lang. Allerdings ist Übergewicht nicht nur eine Frage, was und wie wir essen, sondern ein Wechselspiel aus individuellen, gesellschaftlichen und umweltbedingten Einflüssen“, erklärt Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer. Hier bildet das Thema Ernährung inzwischen einen der diagnostischen Schwerpunkte, denn die Anzahl der jüngeren Patienten mit Übergewicht oder sogar Adipositas steigt auch in der Region. Bundesweit sind aktuellen Statistiken zufolge im Durchschnitt mehr als 15 von 100 Kindern zu dick.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d93ca1d7-00ac-4226-9db5-83002c4431da/1920_carolinstegemann-0686.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Chefärztin Dr. Carolin Stegemann unterstützt mit ihrem Team von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Familien aus der Niederlausitz mit umfassender Diagnostik und verschiedenen Therapieansätzen, wenn Kilos bei Kindern zur Last werden.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d93ca1d7-00ac-4226-9db5-83002c4431da/carolinstegemann-0686/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Schwerwiegende Folgen</h2><p>„Übergewicht im Kindesalter kann schwerwiegende Folgen haben: Insulinwerte und Blutdruck sind erhöht, das Risiko für Diabetes steigt. Hinzukommen schon im Jugendalter Fettlebererkrankungen und eine verminderte Lungenbelüftung“, zählt die erfahrene Kinderärztin auf. Experten sprechen bei diesem Zusammenspiel vom „metabolischen Syndrom“. Langfristig erhöht sich das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen, Schlaganfälle und Herzinfarkte.</p><h2>Ein Mix aus Risikofaktoren</h2><p>Dass Kilos schon im Kindesalter zur Last werden, hat oft mehrere Gründe. „Klassische Risikofaktoren wie Überernährung und Bewegungsmangel spielen natürlich eine große Rolle, was aber häufig unterschätzt wird, sind die tägliche Bildschirmzeit und die Nutzung von Medien während der Mahlzeiten“, erklärt Dr. Carolin Stegemann. Ein weiterer Faktor ist die genetische Veranlagung und bereits während der Schwangerschaft tragen eine starke Gewichtszunahme oder Rauchen der Mutter dazu bei, dass sich das Adipositas-Risiko des Kindes erhöht. Hinzukommen sozioökonomische Aspekte wie elterliches Übergewicht sowie Belastungen durch Stress oder psychische Erkrankungen.</p><h2>Tiefgründige Suche nach Ursachen</h2><p>Mit einer umfangreichen Diagnostik geht die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Rahmen von stationären Aufenthalten mit betroffenen Familien auf Ursachenforschung nach den individuellen Faktoren. „Unser Fokus liegt darauf, seltene Grunderkrankungen zu erkennen und Folgeerkrankungen frühzeitig zu identifizieren, aber auch psychische Erkrankungen und soziale Begleitfaktoren zu analysieren. Das kostet Zeit und genau die nehmen wir uns während eines stationären Aufenthalts der Kinder und ihrer Begleitpersonen“, betont die Chefärztin. In Gesprächen und mittels Fragebögen werden erbliche Faktoren und Ernährungsgewohnheiten, Hobbys und Lieblingssportarten, Motivation, Erwartungen und vieles mehr unter die Lupe genommen. Zusätzlich nehmen die Kinderärzte Begleiterkrankungen wie Schnarchen, Tagesmüdigkeit oder körperliche Schmerzen in den Fokus, checken die Blutwerte und führen klinische Untersuchungen wie Ultraschall und EKG durch.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/dfac2185-604d-426f-bbfe-9f18f7897bc6/1920_jenniferkeilwagen_1429.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Ernährungsberaterin Jennifer Keilwagen berät Kinder, Jugendliche und ihre Eltern in der Klinik in Lauchhammer auf dem Weg zu einem gesünderen Lebensstil.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/dfac2185-604d-426f-bbfe-9f18f7897bc6/jenniferkeilwagen_1429/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Individueller Behandlungsweg</h2><p>Nach der gründlichen Diagnostik wird für die Patienten ein individueller Behandlungsplan erstellt. „Wir haben eine ganze Reihe von Therapieansätzen – von Lebensstilinterventionen wie Ernährungsberatung und die Förderung von Bewegung bis hin zur Überweisung an spezialisierte Einrichtungen, wo Kinder und Jugendliche medizinisch und psychologisch weiterbehandelt werden können“, erklärt Dr. Carolin Stegemann. Um Familien optimal zu begleiten, hat die Klinik ihre Kompetenzen erweitert. Neben der Chefärztin kümmert sich Ernährungsberaterin Jennifer Keilwagen um die Beratung von betroffenen Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern. Außerdem absolviert Oberarzt Dr. Sven Helfer derzeit eine umfangreiche Weiterbildung zum pädiatrischen Ernährungsmediziner. „Wir wissen, dass Übergewicht für viele Familien ein belastendes Thema ist und lassen die betroffenen Kinder und Eltern nicht allein, sondern begleiten sie gern auf ihrem Weg, damit sie langfristig gesund werden und bleiben“, unterstreicht die Chefärztin.<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,ernährung ,paediatrie,dr. carolin stegemann,Kinder- und Jugendmedizin,Kinder,Kinderaerztin,Kinderarzt,Kinderklinik,Kinderkrankheiten]]></category>
            <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 10:35:28 +0100</pubDate>
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                        <title>Wenn Zeit das wertvollste Geschenk ist</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-zeit-das-wertvollste-geschenk-ist/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-zeit-das-wertvollste-geschenk-ist/</guid><pp:caseid>731462</pp:caseid><pp:subtitle>Herzensmomente: Was das Team der Sana Kliniken Niederlausitz seinen Patienten schenkt - Tag für Tag</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e007a1f0ebb0663d6386ca6382509e07b"><span style="color:#999999;">Weihnachten in den Sana Kliniken Niederlausitz - was das Team Patienten Tag für Tag schenkt.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ed3f3de80de48cba5db29fd021db82919"><span style="color:#999999;">Empathie, Wärme, Herzlichkeit - das #TeamSKN versucht noch eine Schippe drauf zu legen.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e6f2010e4426a3a7b69e9e3439e619f96"><span style="color:#999999;">Ein Rundumblick von Senftenberg bis Lauchhammer. &nbsp;</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span><strong>Weihnachten: Tannenbäume leuchten. Besinnlichkeit. Wärme. Doch im Alltag ist alles anders: Mitten im Trubel stehen auch noch die Festtage an. Zwischen unbesorgten Geschenken, zugerannten Märkten, Erwartungen der Familie – und dem Gefühl, allem gerecht werden zu müssen. Und dann liest man eine Geschichte wie diese. Eine Geschichte darüber, dass es Geschenke gibt, die man nicht einpacken kann – und die trotzdem alles verändern. In den Sana Kliniken Niederlausitz wird dieses Geschenk jeden Tag gemacht. Still. Unauffällig. Von Menschen, die ihren Patienten nicht nur Diagnosen schenken, sondern etwas weit wertvolleres: Zeit. Nähe. Und das Gefühl, nicht allein zu sein.</strong></span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Ein doppeltes Geschenk für Patient und Therapiehund</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>In der Geriatrie laufen die Feiertage ein bisschen langsamer. Warmer Lichtschein, gedämpfte Stimmen, ein Lächeln, das mehr sagt als Worte. Wenn Ergotherapeutin Katja Luckas mit Therapiehündin Mercedes über den Flur kommt, verändert sich etwas im Raum – als würde ein kleines Stück Weihnachtswärme mitlaufen. „Zeit ist das größte Gut, was wir haben und geben können. Gerade zu Weihnachten ist es wichtig, sie sich zu nehmen“, sagt sie. Und sie weiß, wie sehr diese Zeit gebraucht wird. Viele ihrer Patienten wären zu Hause allein – hier aber schenkt ihnen Mercedes ein Lächeln und Katja einen Moment, der trägt. „Manche Patienten sind nicht traurig, wenn sie Weihnachten nicht nach Hause können, weil sie dort allein wären“, erzählt sie. Und dann beginnt diese stille Magie: Hände gleiten über weiches Fell, ein Leckerli knistert – und Sorgen, die festgesessen haben wie Winterkälte, lösen sich ein kleines Stück.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b1b22a6b-f3a5-4972-8564-6e78d78e655f/1920_katjaluckas_0780.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i><span style="text-align:start;">Therapiehündin Mercedes ist der Star in der Klinik für Geriatrie: Mit Ergotherapeutin Katja Luckas zaubert die kleine Havanser-Hündin vielen Patienten ein Lächeln ins Gesicht. </span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b1b22a6b-f3a5-4972-8564-6e78d78e655f/katjaluckas_0780/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Offene Ohren für Fragen, Zeit zum Zuhören</span></h2><p><span style="text-align:start;">Ein paar Türen weiter weiß Arzt Andrei Zaharia genau, was Patienten in Ausnahmesituationen brauchen: Nicht immer Antworten. Aber immer ein Gegenüber. „Das Wichtigste, das wir schenken können, ist unsere volle Aufmerksamkeit für unsere Patienten“, sagt der Chirurg, der im Advent manchmal mit einem Weihnachtslied auf den Lippen den Stationsflur entlanggeht. Ein Krankenhausaufenthalt erschüttert Routinen – manchmal auch Sicherheiten. Es gibt Fragen, die zwischen den Zeilen hängen, Ängste, die leise bleiben, bis jemand zuhört. „Da gibt es oft großen Gesprächsbedarf und Fragen rund um die Behandlung, den Ablauf der OP oder die Nachsorge“, sagt Andrei Zaharia. Er schenkt Zeit, wo Uhren eigentlich schneller laufen. Ein paar Minuten. Ein verständnisvoller Blick. Eine Hand, die man drückt. Das sind die Momente, in denen Patienten wieder Halt finden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b7fa750b-828a-4ea2-95e6-a67e268dadaf/1920_andreizaharia_0716.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i><span style="text-align:start;">Ein Weihnachtslied auf den Lippen und Vorfreude im Herzen: Für Andrei Zaharia ist das schönste Geschenk, das er seinen Patienten machen kann, seine volle Aufmerksamkeit für ihre Fragen und Sorgen.</span></i><span style="text-align:start;">&nbsp;</span><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b7fa750b-828a-4ea2-95e6-a67e268dadaf/andreizaharia_0716/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Endlich wieder gesund nach Hause zur Familie</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Für die Kleinsten ist das größte Geschenk ganz eindeutig: zurück nach Hause zu dürfen – gesund, sicher und ohne Angst. „Das größte Geschenk für unsere kleinen Patienten ist, dass sie wieder gesund werden und nach Hause gehen können“, sagt Sylvia Hain von der Kinderklinik. Für sie und ihre Kolleginnen ist es ein Herzensanliegen, dass Kinder sich wohlfühlen, auch wenn der Anlass ihres Aufenthalts schwer ist. „Und für uns ist es das größte Geschenk, wenn sich die Kinder bei uns in der Klinik wohlfühlen und keine Angst haben“, fügt sie hinzu. Und dieses Jahr, in der Nachtschicht am 25. und 26. Dezember, wird Sylvia Hain noch einmal alles geben – bevor sie nach über 40 Jahren in den Ruhestand geht. Ein Leben voller Zeitgeschenke. Nun wartet ihre eigene Familie auf mehr davon.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/cfddc2c7-9743-4043-a31b-91aab1bb2817/1920_sylviahain_0692.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i><span style="text-align:start;">Über einen kleinen Gruß oder ein selbstgemaltes Bild freut sich Kinderkrankenschwester Sylvia Hain. Das wichtigste Geschenk für sie ist, dass die jungen Patienten wieder gesund nach Hause gehen können. </span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/cfddc2c7-9743-4043-a31b-91aab1bb2817/sylviahain_0692/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Raum für Ruhe, Frieden und Abschied</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Im Zentrum für Intensivmedizin verschwimmen Tage. Nächte. Grenzen zwischen Leben und Sterben. Hier liegen Freude und Verzweiflung näher beieinander als irgendwo sonst. Der Leitende Oberarzt Thomas Schneider spricht mit einer Klarheit, die nur Menschen haben, die das Leben täglich in seiner Zerbrechlichkeit sehen: „Angetreten sind wir, die wir in der Medizin arbeiten, um Leben zu retten oder Leid zu lindern. Vergessen darf man dabei nicht, dass manchmal trotz bester Medizin am Ende der Tod des Patienten steht.“ Doch selbst dann bleibt etwas zu geben: Nähe. Würde. Wahrhaftigkeit. „Falls es soweit ist, ist es unsere höchste Aufgabe, diesen letzten Schritt mit Empathie und Ehrlichkeit zu begleiten. Dafür binden wir die Angehörigen immer eng mit ein. Wir schaffen Raum für Ruhe, Frieden und Abschied.“ Diese Momente sind schwer – und doch ist das Geschenk unermesslich. In den Dankeskarten, die im Dienstzimmer stehen, spürt man, wie viel diese Begleitung bedeutet. Für die Hinterbliebenen. Für das Team. Für den Frieden eines letzten Moments.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a859780c-23be-42d6-bda7-3ff0996b76ba/1920_thomasschneider_1164.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i><span style="text-align:start;">Thomas Schneider, Leitender Oberarzt der Intensivstation, begleitet Patienten und ihre Nächsten mit viel&nbsp;&nbsp;Empathie und Ehrlichkeit durch schwierige Situationen.</span></i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a859780c-23be-42d6-bda7-3ff0996b76ba/thomasschneider_1164/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Mit Empathie, Herz und Sicherheit</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Und dann gibt es die, die Zukunft schenken: den Nachwuchs. Menschen, die lernen, wie viel Verantwortung in jedem Handgriff steckt und wie viel Herz in jedem Blick. Praxisanleiterin Ramona Leisner-Krull weiß: „Das Wichtigste, was wir unseren Patienten schenken können, ist die Sicherheit, dass sie bei uns in den besten Händen sind – ganz gleich ob bei einem Auszubildenden oder einer Fachkraft.“ Sie lebt vor, wie man Vertrauen schenkt. Wie man Mut macht. Wie man aus einem Team ein Versprechen formt. Ein Versprechen, das lautet: Wir kümmern uns. Wir begleiten dich. Wir lassen dich nicht allein. „Ein großes Geschenk für die Patienten ist es, wenn sie spüren, dass sich das Team gern um sie kümmert und sie unterstützt“, sagt sie – und beschreibt damit genau jene Wärme, die das Krankenhaus an Weihnachten zu einem Ort macht, an dem Verbundenheit spürbar wird. Nicht laut. Aber wahr.&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Diese Wärme bleibt</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>In einer Welt, in der alles schnell ist, in der Termine drängen und Erwartungen größer scheinen als die Zeit, erinnern uns diese Geschichten daran: Das Wertvollste, was wir schenken können, ist unsere Zeit. Und niemand schenkt sie großzügiger und bereitwilliger als die Menschen, die im Krankenhaus arbeiten. 365 Tage im Jahr. Rund um die Uhr.&nbsp;&nbsp;Zwischen kleinen Gesten, großen Aufgaben und stillen Wundern entsteht jeden Tag ein Miteinander, das weit über Weihnachten und den Jahreswechsel hinausreicht – zu den Patienten, zu ihren Familien, und vielleicht auch ein Stück zu uns selbst. Das sind Medizin und Pflege mit Herz.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Weihnachten,Weihnachten auf Station,Allgemein- und Viszeralchirurgie,Allgemeinchirurgie,Unfallchirurgie,intensivmedizin,Intensivmediziner,Intensivstation,Geriatrie,Akutgeriatrie,paediatrie,Kinderklinik,Kinderkrankenschwester,Kinder- und Jugendmedizin]]></category>
            <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 08:10:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Zwischen Blaulicht und Jingle Bells</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/zwischen-blaulicht-und-jingle-bells/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zwischen-blaulicht-und-jingle-bells/</guid><pp:caseid>731474</pp:caseid><pp:subtitle>Wenn Hilfe ruft und Weihnachten bleibt – Besonderer Gast für kleine Patienten in den Sana Kliniken Niederlausitz</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e007a1f0ebb0663d6386ca6382509e07b"><span style="color:#999999;">Besonderer Einsatzalarm für die Kameraden des Löschzuges Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Lauchhammer.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ed3f3de80de48cba5db29fd021db82919"><span style="color:#999999;">Weihnachtsmann besucht Kinderklinik mit der Drehleiter. </span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e6f2010e4426a3a7b69e9e3439e619f96"><span style="color:#999999;">Feuerwehrmänner und -frauen bereiten mit viel Engagement einen Herzensmoment für die jüngsten Patienten.&nbsp;</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span><strong>Blaulicht statt Rentierschlitten, Drehleiter statt Kamin: Am dritten Adventssonntag erlebten die jüngsten Patientinnen und Patienten der Sana Kliniken Niederlausitz einen ganz besonderen Weihnachtsmoment. Die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Lauchhammer brachten den Weihnachtsmann persönlich in die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin – hoch hinaus mit der Drehleiter und begleitet von staunenden Blicken und leuchtenden Augen.</strong></span></p><p><span style="text-align:start;">Im Klinikalltag sind solche Momente - besonders in der Vorweihnachtszeit - von unschätzbarem Wert. Zwischen Untersuchungen, Therapien und der Sehnsucht nach Zuhause schenkt der Besuch des Weihnachtsmannes den Kindern etwas, das sich -anders als andere Geschenke - nicht verpacken lässt: einen Augenblick Unbeschwertheit, ein Lächeln im Gesicht – und ein Funkeln in den Augen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4c9d8d9b-1b07-4987-a162-4e0c05686f3f/1920_weihnachtsmann_6348.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Ein besonderer Moment während der Behandlung in der Kinderklinik in Lauchhammer: Die jüngsten Patienten bekommen von einem ganz besonderen Gast ein Geschenk überreicht.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4c9d8d9b-1b07-4987-a162-4e0c05686f3f/weihnachtsmann_6348/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Ein Einsatz kennt keine Uhrzeit</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Doch just in dem Moment, als der Weihnachtsmann die Drehleiter besteigen wollte, riss die Realität die Feuerwehr in ihre eigentliche Aufgabe zurück. Mitten in Lauchhammer brauchte ein Mensch akut Hilfe. Der Einsatzmelder schrillte – und ohne Zögern war klar: Jetzt zählt jede Minute.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Im Handumdrehen machten sich Kameradinnen und Kameraden mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug auf den Weg zum Einsatzort. Währenddessen lief die Weihnachtsmission weiter: Der Weihnachtsmann stieg in die Drehleiter und machte sich auf den Weg zur Kinderklinik – begleitet von Blaulicht, aber getragen von einer besonderen Idee. „Für uns gibt es da keinen Widerspruch. Helfen, wenn jemand in Not ist – und gleichzeitig Kindern ein Lächeln schenken. Beides gehört zu unserem Selbstverständnis“, sagt Christian Janke, Zugführer des Löschzuges Lauchhammer Mitte.&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Eine Tradition aus einer schwierigen Zeit</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Idee zu dieser besonderen Aktion entstand während der Corona-Pandemie. In einer Zeit, in der Besuche im Krankenhaus stark eingeschränkt waren und kleine Patienten oft nur von einem Elternteil begleitet werden durften, suchten die Kameraden nach einem Weg, Nähe und Wärme zu schenken – trotz Abstand.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Aus dieser Idee wurde eine Tradition, die bis heute Bestand hat. Jedes Jahr am dritten Adventssonntag bringt die Freiwillige Feuerwehr Lauchhammer den Weihnachtsmann in die Kinderklinik – und mit ihm ein Stück Normalität in einen Alltag, der für viele Familien alles andere als leicht ist. „Gerade Kinder sollen Weihnachten spüren dürfen – auch dann, wenn sie nicht zu Hause sein können“, so Zugführer Christian Janke weiter.&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bf5a16ff-11b1-491c-8bbf-6fcb5453b149/1920_weihnachtsmann_6335.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Das Anleitern des Löschzuges Mitte der Freiwillige Feuerwehr Lauchhammer ist inzwischen gute Tradition am dritten Adventssonntag geworden. Auf die Kinderstation gehts für den Weihnachtsmann und seine Begleiter mit der Drehleiter.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bf5a16ff-11b1-491c-8bbf-6fcb5453b149/weihnachtsmann_6335/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Wenn Blaulicht Herzen wärmt</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Inzwischen lockt das Spektakel jedes Jahr mehr Besucher und Schaulustige mit ihren Kindern an. Für die Kinder auf der Station ist der Moment ein ganz persönlicher. Das Staunen, das Winken, das leise Lachen – all das zeigt, wie viel diese wenigen Minuten bedeuten. Auch für das Klinikteam ist die Aktion ein wertvolles Zeichen der Unterstützung. Wenn Kinder für einen Augenblick vergessen dürfen, warum sie im Krankenhaus sind, wird der Ort ein Stück heller – und der Alltag ein wenig leichter.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>„Wir sind sehr dankbar für das Engagement unserer Feuerwehrmänner und Frauen. Es ist wirklich eine schöne Tradition geworden und auch unsere Mitarbeitenden freuen sich immer sehr über den Besuch. Den Kindern ist anzumerken, wie überrascht und begeistert sie von diesem doch besonderen Besucher an unserem Klinikfenster sind“, sagt Maren Fischer, pflegerische Stationsleiterin der Kinderklinik Lauchhammer.&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>&nbsp;<strong>Zwischen Einsatz und Engagement</strong></span></h2><p><span style="text-align:start;">Der dritte Advent in Lauchhammer machte einmal mehr deutlich: Feuerwehr bedeutet mehr als Technik und Einsätze und Krankenhaus mehr als Therapie und Genesung. Es bedeutet Menschlichkeit und das Gespür für die Momente, in denen Hilfe mehr ist als das Abarbeiten eines Einsatzauftrags oder die Planung einer Behandlung ist. Zwischen Blaulicht und Jingle Bells wird so sichtbar, was Ehrenamt und Menschlichkeit ausmacht – und warum diese Aktion weit mehr ist als ein schöner Brauch: Sie ist ein Versprechen an die Jüngsten, dass auch in herausfordernden Zeiten Platz für Hoffnung und Unbeschwertheit bleibt.</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Weihnachten,Weihnachten auf Station,Kinderklinik,Kinderstation,Kinder- und Jugendmedizin,feuerwehr]]></category>
            <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 12:37:33 +0100</pubDate>
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                        <title>Kleine Kämpfer – große Verantwortung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/kleine-kaempfer--grosse-verantwortung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kleine-kaempfer--grosse-verantwortung/</guid><pp:caseid>728022</pp:caseid><pp:subtitle>Die oft übersehene Gruppe der späten Frühgeborenen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e3f29a7abc61794e0ba2c7078c3501db0">Das Sana Klinikum Coburg bietet mit dem Perinatalzentrum Level 1o und dem neuen Eltern-Kind-Zentrum eine umfassende, wohnortnahe Versorgung von Mutter und Kind – von der Risikoschwangerschaft über die Geburt bis zur Nachsorge.</li><li data-list-item-id="ee0cb98db666a12600d04ebd39f2bd83d">Durch frühzeitige Risikoerkennung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und gezielte Frühförderung können viele sehr frühe Frühgeburten verhindert und die langfristigen Gesundheitschancen später Frühgeborener deutlich verbessert werden.</li><li data-list-item-id="e353e3d8cfc97410b08deebe04aeb6d93">Rückgang sehr früher Frühgeburten, während zugleich mehr “späte Frühgeborene” (33.–37. SSW) zur Welt kommen, die trotz „fast termingerechter“ Geburt ein erhöhtes Risiko für Atem-, Stoffwechsel- und Entwicklungsprobleme haben und daher eine besondere medizinische Betreuung und Nachsorge benötigen.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Der <strong>Weltfrühchentag </strong>wird jedes Jahr am 17. November begangen, um auf die Situation von Frühgeborenen und ihren Familien aufmerksam zu machen. Ziel ist es, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die besonderen Herausforderungen zu schärfen, die diese Kinder und ihre Angehörigen zu bewältigen haben. Weltweit werden an diesem Tag symbolisch Gebäude lila – der offiziellen Farbe für Frühgeborene – angestrahlt, so auch das Klinikum Coburg. Im Gespräch erläutern die Chefärzte der Pädiatrie, Prof. Dr. Peter Dahlem und Dr. Harald-Hans Altmann, die Versorgungssituation für werdende Mütter und Frühgeborene in der Region. Sie gehen auf mögliche Ursachen von Frühgeburten sowie auf gesundheitliche Risiken für Frühchen ein – und erklären, warum gerade die sogenannten „späten Frühgeborenen“ mehr Aufmerksamkeit verdienen.</p><p><strong>Frage: Am 17. November ist Weltfrühgeborenentag. Sie richten in diesem Jahr die Aufmerksamkeit besonders auf die späten Frühgeborenen. Warum?</strong></p><p><strong>Dr. Altmann:</strong> Zunächst einmal ist es eine sehr positive Entwicklung, dass wir heute deutlich weniger Frühgeburten sehen als noch vor einigen Jahren – ganz unabhängig vom individuellen Geburtsgewicht und den unterschiedlichen Kategorien. Diese Entwicklung können wir international beobachten – die Zahl extrem früher Geburten ist rückläufig, weil Komplikationen in der Schwangerschaft heute früher erkannt und besser behandelt werden können. Das ist ein großer Erfolg der modernen Medizin, denn reif geborene Babys haben nun einmal die besten gesundheitlichen Startbedingungen, daher kämpfen wir gemeinsam um jeden Tag im Mutterleib.</p><p><strong>Prof. Dahlem:</strong> Gerade weil die extremen Frühgeburten sinken, wächst der Anteil der späten Frühgeborenen, die zwischen der vollendeten 33. &nbsp;und der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche (SSW) auf die Welt kommen, und es lohnt sich, diese Gruppe in den Blick zu nehmen. Sie wird statistisch bislang kaum gesondert betrachtet, obwohl wir auch bei ihnen relevante Risiken sehen, denen man durch gute Betreuung und strukturierte Nachsorge begegnen kann. Dafür haben wir in Coburg beste Voraussetzungen.</p><p><strong>Frage: Welche Faktoren führen am häufigsten zu einer Frühgeburt?</strong></p><p><strong>Dr. Altmann</strong>: <span>Die Ursachen sind sehr vielfältig. Zu den bekanntesten Risikofaktoren zählen unter anderem Mehrlingsschwangerschaften, Schwangerschaftsbluthochdruck und andere Erkrankungen der Mutter. Aber auch so genannte Plazentationsstörungen, bei welchen der Mutterkuchen zu klein ist und es zu einem Versorgungsproblem für das Kind im Mutterleib &nbsp;kommt, zählen dazu. Auch Infektionen gelten als sehr relevante Risikofaktoren einer drohenden Frühgeburt, welche sich durch Verkürzung des Gebärmutterhalses oder auch vorzeitige Wehen, sowie einem Blasensprung führen können.</span> Aber auch hier zeigt sich der Fortschritt: Wir erkennen Risiken früher, behandeln gezielter und können dadurch immer häufiger eine Geburt vor der 34. Woche verhindern. Dass es insgesamt weniger Frühgeburten gibt, stärkt natürlich die Chancen der kleinen Kämpfer und entlastet das System.</p><p><strong>Frage: Coburg führt seit ca. einem Jahr den Status „Perinatalzentrum Level 1o“: Was bedeutet das konkret für werdende Eltern?</strong></p><p><strong>Prof. Dahlem</strong>: Der Status 1o ist für uns ein echter Vorteil: Er ermöglicht es uns, weiterhin Schwangere sehr früh, sehr flexibel und wohnortnah zu versorgen. Nur bei einem erwarteten Geburtsgewicht von unter 1.250 Gramm verlegen wir die Patientin innerhalb des Verbunds der Perinatalzentren Nordfranken, was dank der modernen Behandlungsmethoden immer seltener vorkommt. Nach der Entbindung können Mutter und Kind, wenn es die Situation erlaubt, wieder zu uns zurückverlegt werden. Für Familien der Region bedeutet das: kurze Wege, vertraute Strukturen und eine umfassende Versorgung aus einer Hand.</p><p><strong>Frage: Späte Frühgeborene gelten oft als „fast termingerecht“. Wie groß sind die gesundheitlichen Risiken tatsächlich?</strong></p><p><strong>Prof. Dahlem</strong>: Diese Gruppe hat nicht zu unterschätzende medizinische Risiken, so liegt beispielsweise ihre Krankheitslast mit 22 Prozent deutlich über der von reifgeborenen Kindern (3 Prozent). In unserer Neonatologie sehen wir vor allem Atemprobleme, Kreislaufinstabilität, Stoffwechselstörungen und Schwierigkeiten beim Stillen oder Trinken aus der Flasche. Auf all diese Themen können wir im Eltern-Kind-Zentrum noch besser eingehen, denn hier erfolgt künftig eine engmaschige Überwachung auf der Geburtsstation. Mutter und Kind bleiben, wenn es die Situation erlaubt, zusammen und haben bei bester medizinischer Versorgung Zugriff auf alle Angebote der Geburtshilfe, darunter auch die Still- und Laktationsberatung. Einzige Ausnahme sind natürlich kritische Fälle, die auf der Kinderintensivstation versorgt werden müssen.</p><p><strong>Frage: Welche Herausforderungen treten für späte Frühgeborene nach der Entlassung auf:</strong></p><p><strong>Prof. Dahlem</strong>: Auch nach der Entlassung benötigen späte Frühgeborene eine besonders sorgfältige Nachsorge, denn es gibt ein gewisses Risiko für neurologische Auffälligkeiten oder behandlungsbedürftige Entwicklungsstörungen. Wichtig ist daher, dass Kinderärzte in den Vorsorgeuntersuchungen sehr genau hinschauen und bei Bedarf zum Spezialisten überweisen. Viele dieser Kinder profitieren in den ersten Lebensjahren von gezielter Förderung. Langzeitstudien zeigen zudem, dass sich manche Auffälligkeiten bis ins Erwachsenenalter fortsetzen können. Das kann medizinische, soziale und wirtschaftliche Belastungen zur Folge haben, die sich durch eine gute Frühförderung deutlich reduzieren lassen.</p><p>Ich möchte in diesem Zusammenhang auch auf unsere hervorragende sozialmedizinische Versorgung in Coburg hinweisen: Hier arbeiten viele Stellen, darunter Harl.e.kin und auch Cojuki, dem Förderverein der Kinderklinik, eng zusammen, um Familien in besonderen Situationen zu unterstützen. Beispielsweise ist das monatliche Frühchen-Café ein echter Gewinn für betroffene Familien.</p><p><strong>Frage: Wie stellt sich das Sana Klinikum Coburg auf diese wachsende Gruppe ein?</strong></p><p><strong>Prof. Dahlem</strong>: Mit unserem neu strukturierten Eltern-Kind-Zentrum schaffen wir die Voraussetzung, Mutter und Kind als Einheit zu betrachten und zu versorgen. So können wir sie von der Geburt über die ersten Lebenswochen begleiten und unterstützen.</p><p><strong>Dr. Altmann</strong>: Mit dem Level 1o Status des Perinatalzentrums führen wir die enge Zusammenarbeit der Fachbereiche und auch den Fokus auf die Prävention fort. So können wir viele sehr frühe Frühgeburten vermeiden und gleichzeitig späte Frühgeborene optimal versorgen. Für die Familien der Region ist das ein großer Gewinn an Sicherheit und Lebensqualität.</p><p>Anlässlich des Weltfrühgeborenentags lädt das Sana Klinikum Coburg ehemalige Patientinnen und Patienten sowie Netzwerkpartner, Unterstützer und Interessierte am 17. November ab 16:00 Uhr zu einem Wiedersehen. Bei Kaffee, Kuchen und einem bunten Rahmenprogramm mit Kinderschminken, Laternenbasteln und Überraschungsgästen für die Kleinen bleibt viel Zeit für den Austausch und das gemeinsame Erinnern. Höhepunkt wird der gemeinsame Laternenumzug im Außengelände des Klinikums um 17:30 Uhr.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9b1225c7-3cf5-4331-b869-8556072de3ef/1920_dr._dahlem_peter_3492_ok.jpg?10000"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9b1225c7-3cf5-4331-b869-8556072de3ef/dr._dahlem_peter_3492_ok/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i>: Chefarzt der Kinderklinik Ass. Prof. Dr. Dr. Peter Dahlem (Copyright: SKOF)</i></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d05507e8-3542-4cab-864c-7fd4935b5ba6/1920_dr._altmann_harald_5400.jpg?52669"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9b1225c7-3cf5-4331-b869-8556072de3ef/dr._dahlem_peter_3492_ok/" target="_blank">Bild</a>: Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Harald-Hans Altmann <i>(Copyright: SKOF)</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Frühchen,Fruehgeburt,Fruehgeborene,Schwangerschaft,Kinderklinik,paediatrie,klinik für gynaekologie und geburtshilfe,Geburtshilfe,Eltern- &amp; Kind Zentrum]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 15:42:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Zehn coole Familientipps für heiße Sommertage</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/zehn-coole-familientipps-fuer-heisse-sommertage/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zehn-coole-familientipps-fuer-heisse-sommertage/</guid><pp:caseid>711099</pp:caseid><pp:subtitle>Ab der zweiten Wochenhälfte erwartet die Lausitz wieder hohe Temperaturen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>So kommen Kinder gut durch Hitzetage</li><li>Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz, rät: Darauf sollten Eltern achten</li><li>Kindernotaufnahme ist auch in der Urlaubszeit rund um die Uhr einsatzbereit&nbsp;</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Sonne, Eis, Badewetter: Kinder lieben den Sommer. Ab der zweiten Wochenhälfte scheint der Sommer auch meteorologisch zurück zu kehren. Damit der Nachwuchs die heißen Tage unbeschadet übersteht, sollten Eltern gut aufpassen. Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer, hat zehn Tipps parat, damit Familien gut geschützt und sicher den Sommer genießen können.</strong></p><p><strong>Schützende Cremes:</strong> Kinderhaut ist empfindlich und braucht ausreichenden Sonnenschutz. Am besten Cremes mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30) verwenden und etwa bereits eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt im Freien auftragen. Regelmäßiges Nachcremen ist wichtig – vor allem nach dem Baden und bei starkem Schwitzen.<br><br><strong>Gut behütet:</strong> Luftige, leichte Kleidung ist im Sommer ideal und schützt zusätzlich vor direkter Sonneneinstrahlung. Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und einem Nackenschutz sind für Kinder optimal. Spezielle Stoffe, die die UV-Strahlung abwehren, können zusätzlich schützen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d93ca1d7-00ac-4226-9db5-83002c4431da/1920_carolinstegemann-0686.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Dr. Carolin Stegemann ist Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz am Krankenhaus-Standort Lauchhammer. &nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d93ca1d7-00ac-4226-9db5-83002c4431da/carolinstegemann-0686/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><br><strong>Schattiges Plätzchen: </strong>Vor allem in den heißen Stunden des Tages zwischen 11 und 15 Uhr sollten sich Eltern mit ihren Kindern lieber einen schattigen, kühleren Platz suchen. Im Freien schützen große Bäume oder Sonnensegel vor zu viel Sonne. Kühle, klimatisierte Räume zum Beispiel in Cafés oder Restaurants schützen zusätzlich vor der großen Hitze.&nbsp;<br><br><strong>Schutz für die Kleinsten:</strong> Neugeborene und Kleinkinder sollten besonders sensibel vor Hitze und Sonne geschützt werden und auf keinen Fall der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Eine gute Luftzirkulation im Kinderwagen ist wichtig, damit es nicht zu heiß wird und die Babys einen Wärmestau erleiden.</p><p><strong>Trinken nicht vergessen:</strong> Ob Radelausflug oder Wanderung, Spielplatz oder Badestrand – eine Trinkflasche gehört im Sommer auf jeden Fall ins Gepäck, damit der Nachwuchs unterwegs genügend trinken kann. Ideal sind Wasser und ungesüßte Tees.<br><br><strong>Lieber leichte Kost:</strong> Frisches Obst und Gemüse enthalten reichlich Wasser und Vitamine und sind damit ideal für warme Sommertage. Empfehlenswert sind eher leichte, gut verdauliche Gerichte, die den Körper nicht noch zusätzlich belasten.<br><br><strong>Achtung, gefährlich:</strong> Ob beim Baden oder beim Spielen am Wasser dürfen Kinder niemals aus den Augen gelassen werden. Größte Vorsicht ist auch im Auto angesagt: Eltern sollten ihr Kind auf keinen Fall unbeaufsichtigt im Auto zurücklassen, weil es im Fahrzeug bereits innerhalb weniger Minuten lebensgefährlich heiß und stickig werden kann.&nbsp;</p><p><strong>Eiskalt erwischt: </strong>Ob buntes Wassereis, cremiges Softeis oder leckere Kugeln – Eis geht im Sommer immer. Allerdings fliegen auch Wespen auf diese Süßigkeit. Wenn die Insekten in den Mund gelangen und an den Lippen bzw. im Mundraum stechen, muss sofort der Notruf 112 gewählt werden. Bis die Rettungskräfte eintreffen, heißt es Kühlen: Am besten mit einem Eis oder Eiswürfeln. Zusätzlich kann mit kaltem Wasser in Form kalter Halswickel von außen gekühlt werden.<br><br><strong>Hitzschlag?</strong> Wenn der Nachwuchs abends unleidlich und wesensverändert wirkt, nicht mehr aus dem Weinen heraus zu beruhigen ist oder apathisch schlapp wirkt, sollten Eltern ihr Kind in der Kindernotaufnahme vorstellen, um abklären zu lassen, ob ein „Hitzschlag“ vorliegt und eine Infusionstherapie notwendig wird, um den Wasser- und Zucker-Salz-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.&nbsp;<br><br><strong>Tag und Nacht einsatzbereit:</strong> Die Kindernotaufnahme im Krankenhaus Lauchhammer ist selbstverständlich auch während der Ferien- und Urlaubszeit rund um die Uhr besetzt. Erfahrene Kinderärzte und speziell ausgebildete Pflegekräfte kümmern sich Tag und Nacht um die Patienten.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,paediatrie,Kinderklinik,Lauchhammer,Carolin Stegemann,Hitze]]></category>
            <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 08:17:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Seit 46 Jahren Kinderkrankenschwester mit Herz</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/seit-46-jahren-kinderkrankenschwester-mit-herz/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/seit-46-jahren-kinderkrankenschwester-mit-herz/</guid><pp:caseid>715522</pp:caseid><pp:subtitle>Angela Zeitel-Tenner tauscht Lauchammeraner Kinderklinik gegen Unruhestand</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Angela Zeitel-Tenner verabschiedet sich nach 46 Jahren als Kinderkrankenschwester Ende Juli in den Ruhestand</li><li>mit Empathie und Fürsorge betreute sie Patienten im Alter von 0 bis 18 Jahren und schätzt die Vielfalt ihrer Arbeit</li><li>auch im Ruhestand plant sie, ein paar Tage im Monat in der Kinderklinik zu arbeiten und widmet sich zudem ihrer Familie, Reisen und ehrenamtlichen Engagement im Hospizdienst</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><strong>Ob hohes Fieber, ein gebrochener Arm, schlimmes Bauchweh oder andere Erkrankungen: Seit Jahrzehnten ist die Kinderklinik in Lauchhammer für Familien in der Region eine wichtige Anlaufstelle, wenn es dem Nachwuchs nicht gut geht. Kinderkrankenschwester Angela Zeitel-Tenner hat Generationen von jungen Patienten mitbetreut. Jetzt geht sie nach fast 46 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand.</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Angela Zeitel-Tenner hätte eine Inventarnummer verdient, denn sie gehört seit mehr als 40 Jahren zum Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer. Wie die anderen gestandenen Kinderkrankenschwestern hat sie in den vergangenen Jahrzehnten ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz an jüngere Fachkräfte-Generationen weitergegeben. Regelmäßige Weiterbildungen und Wissenstransfer werden in der Klinik großgeschrieben – von den älteren zu den jüngeren und umgekehrt. Diejenigen, die am meisten davon profitieren, dass sie von einem bestens qualifizierten, multiprofessionellen Team versorgt und betreut werden, sind die jungen Patienten und ihre Familien. Erst vor kurzem hat die Kinderklinik bei einer Elternbefragung hervorragende Ergebnisse erzielt.<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Große Fortschritte</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Angela Zeitel-Tenner hat die hohen Standards in der Klinik über vier Jahrzehnte mitgeprägt – und sie hat hautnah miterlebt, welche riesigen Fortschritte die Pädiatrie in dieser Zeit gemacht hat. „Es hat sich so vieles zum Vorteil für unsere Patienten entwickelt. Wir haben heute zum Beispiel viel schmerzärmere Möglichkeiten zur Diagnostik und Behandlung als früher“, blickt die Kinderkrankenschwester zurück und denkt unter anderem an die modernen Flexülen, mit denen Kindern heute einmal sanft ein Zugang gelegt werden kann, statt Medikamente immer wieder neu intramuskulär in kleine Beinchen oder Arme injizieren zu müssen.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Breites Wissensfundament</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">1979 hat die Lausitzerin ihre Ausbildung begonnen: Die Schulbank drückte sie damals in der Medizinischen Fachschule in Cottbus, praktische Einblicke sammelte sie auf verschiedenen Stationen im Krankenhaus sowie in einer Fördertagesstätte, einer Kinderpoliklinik, einer Kinderkrippe und auf einer&nbsp;Frühgeborenenstation. Ein breites Wissensfundament, das sie in all der Zeit getragen hat. „Ich habe die Entscheidung nicht einen Tag bereut. Mein Beruf ist zur Berufung für mich geworden“, sagt Angela Zeitel-Tenner. Sie ist froh über die Entwicklung der Klinik hin zu einer modernen Einrichtung mit einem breiten Spektrum an Diagnostik und Therapie sowie Spezialisierungen wie dem Perinatalzentrum (Level 3), der Allergologie und der Familienzentrierten Interaktionstherapie FAZIT.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fb5fbd69-3337-4ab2-94d0-7432e6193b61/1920_angelazeitel-tenner-0131.jpg?17195"><p><br><br><i>Seit mehr als 40 Jahren gehört Angela Zeitel-Tenner zum Team der Lauchhammeraner Kinderklinik. Sie hat versorgt, getröstet, behandelt und ist für viele ehemalige Patienten der Sonnenschein während der Behandlung in der Kinderklinik gewesen. Nun geht sie in den wohlverdienten Ruhestand. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/fb5fbd69-3337-4ab2-94d0-7432e6193b61/angelazeitel-tenner-0131/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Von Baumwollwindeln, Schichtbussen und strikten Besuchszeiten</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">In ihrer Zeit als Kinderkrankenschwester hat sie den Krankenhaus-Alltag in zwei unterschiedlichen politischen Systemen kennengelernt. „Zu DDR-Zeiten haben wir noch Kittel getragen und Baumwollwinden gelegt und wir sind mit dem Schichtbus von zu Hause nach Lauchhammer und zurückgefahren. Wenn ich den verpasst habe, konnte ich nur noch bis nach Ortrand fahren. Und so bin ich nach dem Spätdienst auch mal nachts von Ortrand nach Lindenau gelaufen. Anrufen ging ja damals&nbsp;auch nicht“, erinnert sich die Lindenauerin. Nicht nur das hat sie in lebhafter Erinnerung behalten. Auch das aufwändige tägliche Aufbereiten vieler Instrumente von Kanülen bis zu Spritzen hat sie nicht vergessen. Schmerzlich denkt sie an die strikten Regeln im Klinikalltag in den 1970er- und 1980er-Jahren zurück. „Damals gab es nur zweimal in der Woche Besuchszeiten bei den Säuglingen und Kindern. Das ist heute unvorstellbar und das möchte ich nie wieder zurückhaben“, sagt Angela Zeitel-Tenner und ist froh darüber, dass Eltern ihre Kinder heute während der Zeit im Krankenhaus begleiten können und so ein großes Stück dazu beitragen, dass die Kleinen möglichst rasch wieder gesund werden. „Es ist so wichtig für die Kinder, dass Mama und Papa dabei sind. Auch die Arbeit mit den Eltern hat sich gewandelt. Wir beziehen sie heute intensiv in die Behandlung und Pflege mit ein und durch unsere Ärzte werden&nbsp;sie aufgeklärt und informiert.“</p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Zufriedene Patienten</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Angela Zeitel-Tenner hat nicht nur medizinische Fortschritte miterlebt und immer wieder dazugelernt. Sie hat auch die baulichen Veränderungen mit gemeistert und war beispielsweise dabei, als die Kinderklinik zwischen dem Abriss der ehemaligen Station im Jahr 2000 und der Eröffnung der neuen Klinik im Jahr 2003 auf einer recht beengten&nbsp;Behelfsstation untergebracht war. „Die neuen Arbeitsbedingungen nach dem Umzug in den Neubau waren total schön“, sagt die Kinderkrankenschwester. Zu den kostbaren Erinnerungen, die sie mit in ihren Ruhestand nimmt, gehören auch die vielen dankbaren Patienten. „Einige kamen sogar nach der Behandlung noch viele Jahre zu unseren Kinderfesten, weil sie sich bei uns so gut betreut gefühlt haben.“<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/94acfd2b-24f0-49b5-ad59-fc6664dab98e/1920_angelazeitel-tenner-0176.jpg?10000"><p><br><br><i>Niemals geht man so ganz: Deshalb bereitet Angela Zeitel-Tenner bereits jetzt alles für ihre Zeit nach dem offiziellen Arbeitsleben vor. Ein bis zwei Tage möchte sie auch in Zukunft noch in der Kinderklinik arbeiten. Denn so ganz lebewohl zu sagen, fällt schwer. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/94acfd2b-24f0-49b5-ad59-fc6664dab98e/angelazeitel-tenner-0176/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Große Altersspanne besonders interessant</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Und nicht zuletzt ist Angela Zeitel-Tenner dankbar für ihr tolles Team um Chefärztin Dr. Carolin Stegemann und Pflegebereichsleitung Lydia März. Ihre Kolleginnen und Kollegen wird sie vermissen, wenn sich die Kinderkrankenschwester nach knapp 46 Dienstjahren Ende Juli in den Ruhestand verabschiedet. Was ihr hingegen gar nicht fehlen wird, ist der Schichtdienst. „Daran und an die Umstellungen nach der Nachtschicht habe ich mich nie gewöhnt“, sagt sie – und dennoch liebt sie ihren Beruf und war mit Empathie, Geduld und Fürsorge für ihre kleinen und größeren Patienten da. „Ich fand an meiner Arbeit immer besonders interessant, dass wir so eine große Spanne an Patienten von 0 bis 18 Jahren betreuen.“<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Herzensangelegenheit – auch im Ruhestand</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">So ganz geht Angela Zeitel-Tenner Ende Juli noch nicht, denn sie möchte auch im Ruhestand noch ein, zwei Tage im Monat in der Kinderklinik arbeiten. Den größten Teil ihrer Zeit widmet sie aber künftig ihrer Familie und den Enkelkindern, freut sich auf Reisen mit ihrem Mann, entspannte Kegelrunden und Radtouren und wird sich weiterhin ehrenamtlich im ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst engagieren. Denn für andere dazu sein, bleibt ihr auch im Ruhestand eine Herzensangelegenheit.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Kinderklinik,paediatrie,Pflege,Krankenpflegehelfer,Kinderintensivstation,Kinder- und Jugendmedizin,Kinderversorgung]]></category>
            <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 08:07:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Keine Angst im Krankenhaus</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/keine-angst-im-krankenhaus/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/keine-angst-im-krankenhaus/</guid><pp:caseid>715336</pp:caseid><pp:subtitle>Anatomie-Teddy „Benny“ hilft Kindern, den eigenen Organismus besser zu verstehen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Der Förderverein CoJuKi spendete der Kinderstation des Sana Klinikums Coburg drei Anatomie-Teddys „Benny“, um Kindern medizinische Untersuchungen spielerisch und angstfrei zu erklären.</li><li>„Benny“ ist ein anschauliches Modell mit sichtbaren Organen, Knochen und Gefäßen, das es ermöglicht, Behandlungen kindgerecht zu demonstrieren .</li><li>Ziel der Spende ist es, das Vertrauen und die Nähe zwischen medizinischem Personal und jungen Patienten zu stärken, um eine Behandlung frei von Ängsten zu gewährleisten.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2f65fb2a-93b9-468c-8791-69144971a3b0/1920_teddy-2.jpg?10000"><p><span>Die Kinderstation des Sana Klinikums Coburg freut sich über eine besondere Spende: Der &nbsp;Förderverein CoJuKi&nbsp;(Verein zur Unterstützung der Klinik für Kinder und Jugendliche Coburg e.V.) übergab in dieser Woche drei Exemplare des sogenannten Anatomie-Teddys „Benny“. Die außergewöhnlichen Stofftiere unterstützen das medizinische Personal dabei, Kindern auf spielerische Weise Untersuchungen und Eingriffe zu erklären – ohne Angst, aber mit viel Einfühlungsvermögen.</span><br><br><span>„Benny ist kein gewöhnlicher Teddy, sondern ein anschauliches Modell mit sichtbaren Organen, Knochen und Gefäßen. Er ermöglicht es, Behandlungen kindgerecht zu erklären und die Furcht vor unbekannten Untersuchungen zu nehmen“, erläutert Prof. Dr. Peter Dahlem, &nbsp;Chefarzt der Kinderklinik. „Wenn Kinder verstehen können, was im Körper passiert, verlieren viele ihre Angst – und das ist ein wichtiger erster Schritt für jede Behandlung.”</span><br><br><span>Der Teddy ist so konzipiert, dass typische Vorgänge wie das Abhören des Herzens, das Abtasten des Bauches oder das Anschauen der Ohren erklärt und vorgemacht werden können. Die Kinder dürfen dabei aktiv mitmachen – was nicht nur beruhigt, sondern auch Vertrauen schafft.</span><br><br><span>Möglich gemacht hat die Anschaffung der Förderverein CoJuKi. Ziel des Vereins ist es, die medizinische Einrichtung in ihrer Arbeit mit jungen Patienten zu unterstützen. „Wir freuen uns, mit dieser Spende einen Beitrag zu leisten, dass Kinder ihre Behandlung angstfrei und besser begleitet erfahren können“, so Norbert Parmantye, der Vorsitzende des Vereins.</span><br><br><span>Der Einsatz von Benny ist ein weiterer Baustein im kindgerechten Behandlungskonzept der Klinik. Dabei geht es nicht nur um eine adäquate medizinische Versorgung auf höchstem Niveau, sondern auch um Nähe, Verständnis und Vertrauen. Dank “Benny” wird das Unsichtbare sichtbar – und das macht für viele Kinder den entscheidenden Unterschied.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f66cb839-3850-4543-95f5-c28c46ce91f6/1920_teddy-1.jpg?29763"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f66cb839-3850-4543-95f5-c28c46ce91f6/teddy-1/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i>: </i><span>Vereinsvorsitzender Norbert Parmantye (rechts im Bild) übergibt die Teddy-Spende an Chefarzt Prof. Dr. Peter Dahlem (links im Bild) und Stationsleiterin Caroline von Berg (Mitte)</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Kinderklinik,Kinder,gesunde Kinder,Kinder- und Jugendmedizin,Kinderkrankenschwester]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 13:38:54 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/f66cb839-3850-4543-95f5-c28c46ce91f6/teddy-1.jpg?29763</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Spenden&amp;uuml;bergabe Cojuki]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[CA Prof. Dahlem nimmt Teddy Spende entgegen]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Infoabend Geburt am Sana Klinikum Coburg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt-coburg-juli/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt-coburg-juli/</guid><pp:caseid>714719</pp:caseid><pp:subtitle>Werdende Eltern gut informiert</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Am 24. Juli findet ab 18:00 Uhr der monatliche Infoabend Geburt des Sana Klinikums Coburg statt.&nbsp;</li><li>Virtuell informiert die geburtshilfliche Abteilung über Schwangerschaft und Geburt.&nbsp;</li><li>Der nächste virtuelle Infoabend findet nach der Sommerpause am 25. September 2025 statt.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Das Sana Klinikum Coburg lädt alle werdenden Mütter und Väter herzlich ein&nbsp;</span><br><span style="margin:0px;">zum monatlichen</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;"><strong>virtuellen Infoabend für werdende Eltern am Donnerstag, 24. Juli 2025</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Ab 18:00 Uhr informiert die geburtshilfliche Abteilung online via Microsoft Teams über Schwangerschaft und Entbindung. Daneben sind auch die Ansprechpartner der Kinderklinik, des Perinatalzentrums und der Fachabteilung für Anästhesie mit von der Partie. Im Anschluss an eine kurze Präsentation können alle Fragen rund um die Geburt beantwortet werden.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Die Teilnahme ist kostenfrei. Allgemeine Informationen und die Einwahldaten für die Veranstaltung finden Sie auf&nbsp;</span><a href="https://www.sana.de/coburg"><span style="margin:0px;">www.sana.de/coburg</span></a><span style="margin:0px;">.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;">Der nächste virtuelle Infoabend findet am 25. September statt</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/1920_klinikumcoburg.jpg?10000"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/klinikumcoburg/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i>: Außenansicht des Sana Klinikums Coburg (SKOF)</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Geburtshilfe,baby,Gynaekologie,Kinderklinik,Schwangerschaft,Geburten,Geburtenstation]]></category>
            <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 09:55:36 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/klinikumcoburg.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Sana Klinikum Coburg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Au&amp;szlig;enaufnahme des Sana Klinikums Coburg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Fachlich kompetent. Menschlich nah.</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/fachlich-kompetent-menschlich-nah/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/fachlich-kompetent-menschlich-nah/</guid><pp:caseid>712710</pp:caseid><pp:subtitle>Aktuelle GKinD Befragung bescheinigt Kinderklinik der Sana Kliniken Niederlausitz überdurchschnittlich hohe Zufriedenheiten</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz erzielt hervorragende Ergebnisse bei Elternbefragung</li><li>Gesellschaft für Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD) ermittelt Zufriedenheit von Patienten</li><li>Spitzenbewertungen bei Freundlichkeit, Information und Vertrauen</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Überdurchschnittlich gute Bewertungen hat die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer bei der aktuellen Elternbefragung der Gesellschaft für Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD) bekommen. Die Pädiatrie erhielt in der Gesamtbewertung die hervorragende Note 1,2.</strong></p><p>Zufriedene Patienten, zufriedene Eltern – das spiegelt die aktuelle GKinD-Elternbefragung wider. Mehr als 80 Prozent der befragten Eltern gaben an, dass sie sich mit ihrem Kind während des Krankenhausaufenthaltes in Lauchhammer sicher und wohl gefühlt haben. Damit liegt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz deutlich über dem Durchschnitt im Land Brandenburg. „Wir freuen uns über diese hervorragende Bewertung. Dahinter steckt das Engagement aller Kinderärzte, Therapeuten und Pflegeprofis in unserem Team. Wir wollen, dass sich unsere Patienten und ihre Begleitpersonen bei uns rund um gut aufgehoben fühlen. Und wir haben unser Leistungsspektrum so aufgestellt, dass wir für Kinder und Jugendliche die bestmögliche medizinische Versorgung anbieten können – dort, wo sie zu Hause sind, ohne weite Fahrtwege für die Familien“, sagt Chefärztin Dr. Carolin Stegemann.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d93ca1d7-00ac-4226-9db5-83002c4431da/1920_carolinstegemann-0686.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Chefärztin Dr. Carolin Stegemann bietet mit ihrem Team in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz ein breites Leistungsspektrum, damit Kinder und Jugendliche wohnortnah optimal versorgt werden können. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d93ca1d7-00ac-4226-9db5-83002c4431da/carolinstegemann-0686/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Spitzenbewertungen in vielen Punkten</h2><p>Spitzenbewertungen erhielt die Kinderklinik für den freundlichen Umgang von Ärzten und Pflegekräften mit den jungen Patienten. Die meisten Eltern gaben an, sich gut über notwendige medizinische und pflegerische Maßnahmen informiert zu fühlen und haben Vertrauen in die behandelnden Ärzte und das Pflegepersonal. Sehr gute Bewertungen gab es auch dafür, dass Ängste und Schmerzen der Kinder ernst genommen. Überdurchschnittlich gut schneidet die Klinik ebenfalls bei Themen wie Sicherheit, Berücksichtigung der Privatsphäre und einem respekt- und würdevollen Umgang ab. Auch bei Hygiene, Sauberkeit, Gestaltung der Station, Erscheinungsbild der Zimmer und den sanitären Einrichtungen liegt die Klinik der Bewertung nach weit vorn und deutlich über dem Gesamtmittelwert.</p><h2>Zwei bis vier Nächte im Krankenhaus</h2><p>In der Elternbefragung wurden insgesamt mehr als 50 Fragebögen ausgewertet. Rund zwei Drittel der Patienten kamen ungeplant oder als Notfall in die Klinik, deren spezielle Kindernotaufnahme rund um die Uhr einsatzbereit ist. Etwa ein Viertel der Kinder und Jugendlichen ließen sich geplant, mit Einweisung oder auf Empfehlung in Lauchhammer behandeln. Mehr als die Hälfte aller jungen Patienten war zuvor schon einmal in der Klinik. Der größte Anteil (rund 45 Prozent) wurde zwei bis vier Nächte im Krankenhaus betreut, knapp 39 Prozent blieben für eine Nacht und bei fast 17 Prozent dauerte der Klinikaufenthalt zwischen fünf und 21 Nächten.</p><h2>Vom Neugeborenen bis jungen Erwachsenen</h2><p>Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ist mit ihrem umfangreichen diagnostischen und therapeutischen Leistungsspektrum für Familien in der Region eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um die Gesundheit ihres Nachwuchses geht. Die Klinik legt großen Wert auf integrative Elternarbeit und bietet Begleitpersonen die Möglichkeit, während das Kind im Krankenhaus betreut wird, mit aufgenommen zu werden – bis zum 9. Geburtstag der Kinder ist dies kostenfrei möglich.<span>&nbsp; </span>Die Station verfügt über 24 Betten, davon drei neonatologische Betten für Frühgeborene, und betreut Patienten von der Geburt bis ins junge Erwachsenenalter.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,paediatrie,Lauchhammer,Carolin Stegemann,Kinderklinik]]></category>
            <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 10:20:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Hilfe in der Allergiezeit gibt‘s um die Ecke</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/hilfe-in-der-allergiezeit-gibts-um-die-ecke/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/hilfe-in-der-allergiezeit-gibts-um-die-ecke/</guid><pp:caseid>692273</pp:caseid><pp:subtitle>Sana-Chefärztin klärt auf: Das sollten Allergiker und Eltern in der Heuschnupfen-Zeit beachten</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>• Start der Heuschnupfensaison: Auch kleine Kinder schon von Allergien betroffen</p><p>• Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer bietet ab Frühsommer neue Allergologische Sprechstunde&nbsp;</p><p>• Chefärztin Dr. Carolin Stegemann rät: Bei ersten Symptomen zeitnah handeln</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Der Frühling ist da und mit ihm startet die Heuschnupfensaison. Triefende Nasen, verquollene Augen und juckende Haut plagen nicht nur Erwachsene. Auch viele Kinder leiden bereits unter Allergien. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer bietet ab dem Frühsommer eine allergologische Spezialsprechstunde. Hier gibt es professionelle Beratung und Behandlung für junge Patienten mit Allergien auf Baum-, Gräser- und Kräuterpollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze und Tierhaare, aber auch Nahrungsmittel und Insektengifte.</strong></p><p>Seit Jahren steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Deutschland, die an einer oder mehreren Allergien leiden. „Es ist ein Mythos, dass Kleinkinder noch keine Allergien entwickeln können“, erklärt Dr. Carolin Stegemann. Die Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ist unter anderem auf das Fachgebiet Allergologie spezialisiert und bietet ab dem Frühsommer im Krankenhaus Lauchhammer eine spezielle allergologische Sprechstunde an.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fa400616-ebb7-4756-a0f4-f4586b1d58b9/1920_allergiediagnostik-3.jpg?44812"><p><i><span>Auf der Suche nach Allergie-Auslösern: Chefärztin und Allergologin Dr. Carolin Stegemann nimmt sich Zeit für junge Patienten mit Allergie-Beschwerden. In der neuen Spezialsprechstunde bekommen betroffene Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern umfassende Beratung und Begleitung auf ihrem Behandlungsweg. &nbsp;</span></i><br><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/fa400616-ebb7-4756-a0f4-f4586b1d58b9/allergiediagnostik-3/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Zeit für Anamnese, Diagnostik und Aufklärung</h2><p>Mit einer Überweisung von der behandelnden Kinderarzt- oder Hausarztpraxis können Kinder und Jugendliche sich in der Spezialsprechstunde beraten und behandeln lassen. „Neben einer umfassenden allergiespezifischen Anamnese, bei der wir natürlich auch ganzheitlich auf die Patienten schauen, können wir Allergietests über das Blut und die Haut durchführen. So ein Allergieerstgespräch dauert mindestens 30 bis 60 Minuten. Wir nehmen uns bewusst viel Zeit für die Aufklärung und Beratung“, sagt Dr. Carolin Stegemann. Die erfahrene Allergologin kann die jungen Patienten mit ihrem Team dann auf ihrem Behandlungsweg begleiten – mit medikamentösen Therapien, Kontrolluntersuchungen und bei Bedarf auch bei der gründlichen Abklärung von weiteren allergieauslösenden Substanzen, um die Patienten vor gefährlichen Überraschungen zu schützen. „Wenn wir beispielsweise eine Allergie auf Haselnüsse feststellen, dann testen wir unter sicheren Bedingungen in der Klinik, ob der Patient auch auf andere Baumnüsse reagiert, und können so schweren allergischen Reaktionen vorbeugen, die auftreten können, wenn Allergene unbekannt sind.“<span>&nbsp;</span></p><h2>Hyposensibilisierung für junge Allergiker&nbsp;</h2><p>An zwei Tagen in der Woche plant die Kinderklinik, künftig auch Hyposensibilisierungen anzubieten. „Der Bedarf ist groß, denn eine solche Allergenimmuntherapie ist das Einzige, was uns ursächlich zur Verfügung steht, um Allergien anzugehen. Dabei bekommen die Patienten kleine Mengen des Allergens verabreicht, so dass sich der Körper daran gewöhnen und eine Toleranz entwickeln kann“, erläutert die Chefärztin. Die Patienten können zwischen einer sublingualen Therapie, bei der täglich Tropfen oder Tabletten eingenommen werden, und einer subkutanen Therapie, bei der der Wirkstoff in den Oberarm gespritzt wird, wählen. „Bei der subkutanen Therapie sind anfangs wöchentliche Termine notwendig, gefolgt von einem Intervall von vier bis sechs Wochen“, erklärt Dr. Carolin Stegemann. In der Klinik werden die Familien vorab ausführlich beraten und können sich für die Therapie entscheiden, die am besten für sie geeignet ist. In jedem Falle dauert der Behandlungsweg dann drei bis fünf Jahre.</p><h2>Bei ersten Symptomen frühzeitig handeln</h2><p>Die versierte Chefärztin empfiehlt, das Thema Allergien so schnell wie möglich anzugehen, wenn sich die ersten Symptome zeigen: „Eltern sollten ihre Kinder zeitig testen lassen und bei medizinischer Notwendigkeit auch zeitig mit einer Immuntherapie beginnen, weil wir dadurch eine Verschlechterung oder einen Etagenwechsel vom Heuschnupfen ins Asthma verhindern können.“</p><p>Heuschnupfen ist auch bei Kindern die häufigste Allergie. „Der Leidensdruck für viele Kinder und Jugendliche ist groß und sie sind oft stark in ihrem Alltag eingeschränkt. Sie bekommen schlechter Luft, weil die Schleimhäute in der Nase geschwollen sind, finden keinen erholsamen Schlaf, können sich in der Schule schwer konzentrieren oder im Sportunterricht nicht mithalten“, berichtet die Kinderärztin. Schon mit zwei, drei Jahren können Kinder Allergien auf Baum- und Gräserpollen entwickeln. Noch früher können allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel auftreten. „Manche Kinder reagieren schon im Säuglingsalter, z.B. bei der Einführung der Beikost, mit Durchfällen, haben einen aufgeblähten Bauch, zeigen Auffälligkeiten bei der Entwicklung des Gewichts und der Motorik. Das können Hinweise auf eine Kuhmilch-, Hühnereiweiß- oder Weizenprotein-Allergie sein“, erklärt die Chefärztin. Wenn Kinder solche Symptome zeigen, sollten Eltern schnell reagieren und den Rat eines Kinderarztes oder eines Experten für Allergologie suchen. „Wir können Kinder bereits im Säuglings- bzw. Kleinkindalter auf Allergene testen und die Familien dann umfassend beraten und aufklären. Es ist wichtig, dass die Eltern und selbstverständlich auch die Kinder und Jugendlichen selbst gut informiert sind“, betont Dr. Carolin Stegemann.</p><h2>Vorsicht bei pelzigen Vierbeinern</h2><p>Das gilt auch für das Thema Haustiere. Wenn Eltern oder Geschwisterkinder bereits allergisch vorbelastet sind, sollte kein Haustier neu angeschafft werden. „Wenn bereits ein Hund oder eine Katze im Haushalt leben, gilt es, klare Regeln für das Tier zu finden, um die Risiken für die Betroffenen zu reduzieren“, empfiehlt die Allergologin. Wenn die pelzigen Vierbeiner nicht komplett aus dem Wohnbereich in den Garten oder einen separaten Raum umziehen können, sollten sie beispielsweise keinen Zugang mehr ins Zimmer des Kindes bekommen. Auch die Nutzung spezieller Allergiefilter für Innenräume kann unter Umständen sinnvoll sein. Auch hier sollten sich Eltern ausführlich von erfahrenen Kinderärzten und Allergie-Spezialisten beraten lassen, um ihren Nachwuchs so gut wie möglich zu schützen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Allergie,Nahrungsmittelallergie bei Kindern,Kinderklinik,Carolin Stegemann,Lauchhammer]]></category>
            <pubDate>Tue, 01 Apr 2025 13:33:55 +0200</pubDate>
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                        <title>&quot;Aua, ich hab Bauchweh“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/aua-ich-hab-bauchweh/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/aua-ich-hab-bauchweh/</guid><pp:caseid>690618</pp:caseid><pp:subtitle>Elternabend zu unklarem Bauchschmerz bis Obstipation in der Kinderklinik Lauchhammer</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Kostenfreie Infoveranstaltung für Eltern, Großeltern, Mitarbeitende in Kindereinrichtungen und Kinderarztpraxen am 26. März 2025, 17 Uhr, im Krankenhaus Lauchhammer</li><li>Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz, klärt über akute und chronische Bauchschmerzen und diagnostische Möglichkeiten auf</li><li>Vortrag mit anschließender Fragestunde</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Bauchschmerzen sind die häufigsten Schmerzen bei Kindern zwischen drei und zehn Jahren. Die Ursachen dafür können ganz unterschiedlich sein – und mitunter sind Diagnosestellung und Therapie eine Herausforderung. Beim kostenfreien Elternabend „Bauchschmerz und Obstipation“ erklärt Chefärztin Dr. Carolin Stegemann am 26. März 2025, um 17 Uhr, im Krankenhaus Lauchhammer die Unterschiede zwischen akuten und chronischen Bauchschmerzen und warum eine umfassende Diagnose der Ursachen wichtig ist.</strong></p><p>„Bauchschmerzen sind ein echter Dauerbrenner für viele Familien. Studien zufolge hat fast ein Viertel aller Drei- bis Sechsjährigen innerhalb von drei Monaten wiederkehrende Bauchschmerzen, bei den Kinder zwischen sieben und zehn Jahren ist mehr als jedes Fünfte betroffen. Viele von ihnen benötigen eine - möglichst stufenweise angepasste - Diagnostik“, sagt Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz am Krankenhaus-Standort Lauchhammer.&nbsp;<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fdb8f1dc-82cf-419d-8ac7-fec2904ecf28/1920_carolinstegemannportrait.jpg?97393"><p>&nbsp;</p><p><i>Warum eine umfassende Diagnose der Ursachen von Bauchschmerzen bei Kindern so wichtig ist und wo die Unterschiede zwischen chronischem und akutem Bauchweh liegen - darüber spricht Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, beim Elternabend am 26. März im Krankenhaus Lauchhammer. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/fdb8f1dc-82cf-419d-8ac7-fec2904ecf28/carolinstegemannportrait/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Chronische Verstopfung oder akutes Problem</h2><p>Die Ursachen können vielfältig und sehr unterschiedlich sein. Eine der häufigsten ist die Obstipation, also eine chronische Verstopfung. Rund fünf bis sieben Prozent der Kinder zwischen dem ersten und fünften Lebensjahr sind davon betroffen. „Kinder haben durchschnittlich ein- bis dreimal täglich Stuhlgang. Aber auch nur einmal alle zwei Tage ist noch normal. Eine chronische - oft lange Zeit unbemerkte - Verstopfung liegt vor, wenn Kinder beispielsweise weniger als drei Stuhlentleerungen pro Woche zeigen, Stuhlschmieren entwickeln, die Entleerungen schmerzhaft oder von harter Konsistenz sind, die Eltern „Rückhaltemanöver“ ihrer Kleinkinder beobachten oder Stuhlmassen im Unterbauch tastbar sind“, erläutert die erfahrene Kinderärztin.</p><h2>Verschiedene Diagnosen</h2><p>Bei dem kostenfreien Elternabend am 26. März 2025 im Krankenhaus Lauchhammer erklärt Dr. Carolin Stegemann, wie sich akute und chronische Bauchschmerzen unterscheiden lassen und wann welche Diagnostik empfehlenswert ist. Die Chefärztin stellt die wichtigsten Differentialdiagnosen von Bauchschmerzen vor und spannt so den Bogen von der Obstipation (Verstopfung) über die Zöliakie (Glutenunverträglichkeit), chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) bis zur Fruktosemalabsorption (Fruchtzuckerunverträglichkeit).</p><h2>&nbsp;</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/643fb604-bcde-4453-b94b-282e84d8ffd7/1920_allergiediagnostik-2.jpg?70322"><p><br><i>Die umfassende Diagnostik hat in der Kinderklinik Lauchhammer eine besonders hohe Bedeutung. Nicht nur bei der Behandlung von Allergien, wie hier dargestellt, sondern auch bei der Suche nach der Ursache für andere Erkrankungen. Im Rahmen Elternabends wird Chefärztin Dr. Carolin Stegemann Eltern mitnehmen auf eine Reise durch die vielfältigen Ursachen von Bauchschmerzen und Obstipationen.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/643fb604-bcde-4453-b94b-282e84d8ffd7/allergiediagnostik-2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Zeit für umfassende Bauchschmerz-Anamnese</h2><p>Die Diagnostik und Therapie von Bauchschmerzen bei jungen Patienten gehört zu den medizinischen Schwerpunkten der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer. Da Bauchweh bei Kindern aber nicht immer nur organische, sondern häufig auch psychosomatische Ursachen hat, ist die gründliche Suche nach der Herkunft der Schmerzen wichtig. „Im ambulanten Setting fehlt häufig die nötige Zeit für die oftmals sehr aufwendige Diagnostik. Wir können uns bei einem stationären Aufenthalt der Kinder und Jugendlichen in unserer Klinik genau diese Zeit nehmen, für eine ausführliche Bauchschmerz-Anamnese, eine eingehende klinische Untersuchung, aber auch Beobachtungen der Symptome über mehrere Tage und Nächte. Mit diagnostischen Möglichkeiten wie Laboruntersuchungen, Urin- und Stuhldiagnostik, Abdomen-Sonographie (Ultraschall) und H2-Atemtests mit Laktose-/Fruktosebelastung können wir den Bauchschmerz-Ursachen auf den Grund gehen“, sagt die Chefärztin. Darüber hinaus kooperiert die Kinderklinik auf kurzen Wegen eng mit den Fachärzten der Inneren Medizin und Gastroenterologie im Krankenhaus Senftenberg und kann bei medizinischer Notwendigkeit die Diagnostik durch Magen- und/oder Darmspiegelungen ergänzen. Sollten hingehen psychische bzw. psychosomatische Faktoren auffallen, die die Bauchschmerzen auslösen bzw. begleiten, ermöglicht die direkte Einbindung der FAZIT-Therapeutinnen in der Klinik in Lauchhammer gleichermaßen diagnostische wie wertvolle therapeutische Ansätze. Diese arbeiten nach einem verhaltenstherapeutischen Ansatz, dem videogestützten beziehungsorientierten IntraActPlus<span>®</span>-Konzept nach Jansen und Streit, und sind fester Bestandteil des multiprofessionellen Teams.</p><h2>Kostenfrei und ohne Voranmeldung</h2><p>Die Infoveranstaltung richtet sich nicht nur an Eltern, sondern auch an Großeltern, Mitarbeitende in Kindereinrichtungen und Kinderarztpraxen sowie alle anderen Interessierten. Der Vortrag beginnt um 17 Uhr im Bistro im Krankenhaus Lauchhammer. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Kinderklinik,bauchschmerz,Chefarztvortrag,Patientenveranstaltung]]></category>
            <pubDate>Tue, 18 Mar 2025 08:15:19 +0100</pubDate>
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                        <title>Die Therapeutinnen mit den Zauberaugen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/die-therapeutinnen-mit-den-zauberaugen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/die-therapeutinnen-mit-den-zauberaugen/</guid><pp:caseid>688840</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="eddc998537e3ab90e1ce972746c23d090">Deutschlandweit außergewöhnliches stationäres Therapieangebot für Kinder und Eltern im Krankenhaus Lauchhammer</li><li data-list-item-id="ee227eacb255798681dab40efc0fe76b0">Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bietet Familienzentrierte Interaktionstherapie (FAZIT) nach dem IntraActPlus®-Konzept mit multiprofessionellem Team</li><li data-list-item-id="ec517a8de12ad7ce952520ed3100f8033">Große Nachfrage aus ganz Deutschland</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Es ist ein deutschlandweit einmaliges Projekt: Auf einer speziell eingerichteten Station der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer können sich Familien für fünf Tage stationär in die Familienzentrierte Interaktionstherapie (FAZIT) nach dem IntraActPlus®-Konzept begeben. Für die Familien ist dieses Angebot die Chance auf ein neues Miteinander geprägt von Entlastungen und neuen Strategien? Die Therapieplätze sind sehr gefragt und ein „Geheimtipp“ von Kooperateuren. Das multiprofessionelle Team kümmert sich fokussiert und familienzentriert um die Sorgen der Eltern mit ihren Kindern.</strong></p><p>„Meine Therapeutin hat Zauberaugen, die kann in Kinderherzen sehen“, steht in kindlicher Krakelschrift an der Wand im Flur der FAZIT-Station. Im Sockelgeschoss des Krankenhauses in Lauchhammer ist vor mehr als 20 Jahren auf Initiative von Kinderarzt Hendrik Karpinski<strong> </strong>ein ganz besonderer Ort mit ganz besonderen Menschen entstanden. Die Station 1a wird jede Woche zu einem Zuhause auf Zeit für Familien aus ganz Deutschland, überwiegend aus Brandenburg, Berlin und Sachsen. Sie bekommen hier für fünf Tage die Chance, ihr Miteinander zu reflektieren und das Familienleben mit dessen bisherigen Belastungen ein Stück weit neuzugestalten.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/adef3828-896f-44a5-a6a5-4b7e0a1fa182/1920_fazit-6979.jpg?10000"><p><i>Babett Kauschmann ist leitende IntraActPlus®-Therapeutin im Fazit Lauchhammer. Mit ihrem multiprofessionellen Team bietet sie Familien aus ganz Deutschland die Chance, ihr Miteinander zu reflektieren und ein Stück weit neu zu gestalten.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/adef3828-896f-44a5-a6a5-4b7e0a1fa182/fazit-6979/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Verhaltenstherapeutischer Ansatz</h2><p>Der Schlüssel zur Arbeit mit den Familien ist das verhaltenstherapeutische IntraActPlus®-Konzept. Das Spektrum der psychosomatischen und sozialpädiatrischen Probleme der Kinder und Jugendlichen reicht von Beschwerden wie Einnässen, Einkoten, Bauch- oder Kopfschmerzen über Konflikte aufgrund von widerständigem, aggressivem Verhalten und Lernschwierigkeiten bis zu Erschwernissen beim Umgang mit anderen. Der große Vorteil durch die direkte Anbindung an die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin: „Bei Bedarf können wir Auffälligkeiten mit Untersuchungen und somatischer Diagnostik parallel gründlich abklären. Viele Familien sind dankbar dafür, dass sie hier nicht nur therapeutisch, sondern auch medizinisch gut aufgehoben sind“, weiß Chefärztin Dr. Carolin Stegemann. Während das Therapieangebot für Familien im Jahreswechsel 2023-2024 aufgrund der ärztlichen Besetzung der Kinderklinik eingestellt werden musste, stand für Dr. Carolin Stegemann schon zum Start ihrer chefärztlichen Tätigkeit fest: Das Angebot ist so einzigartig, dass es dringend reaktiviert werden muss. Und genau das hat sie gemeinsam mit dem neuen Ärzte-Team in enger Zusammenarbeit mit den Therapeutinnen geschafft. Heute steht das multiprofessionelle Team aus Ärzten, Therapeuten und speziell geschulten Pflegekräften wieder in regelmäßigem Austausch miteinander, damit die Familien so viel wie möglich von dem stationären Aufenthalt profitieren.</p><h2>Fünf Tage. Viele neue Perspektiven.</h2><p>„Viele Familien, die zu uns kommen, haben bereits mehrere Jahre Therapie hinter sich. Wir können hier innerhalb der fünf Tage oft große Fortschritte erreichen, weil wir die Kinder mit ihren engsten Bezugspersonen gemeinsam therapieren und so viel besser auf das systemische Zusammenspiel eingehen können“, erklärt Babett Kauschmann. Die leitende IntraActPlus®-Therapeutin ist von Hause aus Ergotherapeutin und hat zusätzliche Fortbildungen zur qualifizierten Elternbegleiterin und Elterntrainerin bei AD(H)S sowie zur Systemischen Familienberaterin absolviert. Durch ihre vielschichtigen Qualifikationen und die langjährige Erfahrung gelingt Babett Kauschmann und den anderen IntraActPlus®-Therapeutinnen im Team der ganzheitliche Blick auf die Familien: Mit ihren „Zauberaugen“ werden die Situationen, in denen es in der Interaktion hakt und ruckelt, plötzlich sichtbar.</p><h2>Aktive Elternarbeit</h2><p>Während der fünftägigen stationären Therapie wohnen die Familien gemeinsam in einem Zimmer und werden von einer festen Bezugstherapeutin begleitet. „Die Eltern, die mit ihren Kindern hierherkommen wissen, dass sie aktiv beteiligt werden“, sagt Babett Kauschmann. Schon vor der Aufnahme werden die Eltern gebeten, in spezifischen Fragebögen unter anderem zu skizzieren, wo sie sich die Unterstützung und Expertise des FAZIT-Teams wünschen, und einige Alltagssituationen in Videosequenzen festzuhalten.</p><h2>Mit Videos zum neuen Miteinander</h2><p>Die Videokamera wird dann während der Therapie zum wichtigsten Begleiter im Alltag. Immer wieder werden klassische Alltagssituationen gefilmt: das Frühstück am Morgen, Zimmer aufräumen, eine gemeinsame Spielrunde, das Anziehen vor dem Gang an die frische Luft oder die Vorbereitung des Mittagessens. Mit Hilfe dieser spezifischen videogestützten Verhaltensbeobachtung werden bestimmte Störungsbilder erkennbar. „All die Videos sind Gold wert für die Eltern. Denn man erkennt mit ihrer Hilfe ganz klar die Familiendynamik. Das öffnet sehr viele Wege für die Erkenntnis der Eltern“, erklärt die FAZIT-Leiterin.</p><h2>Eltern als Experten ihrer Kinder</h2><p>Bei ihrer Arbeit legen die Therapeutinnen vor allem Wert auf die Beziehung im Miteinander. Sie betrachten die Eltern als die Experten für ihre Kinder. Gemeinsam wird an der Interaktion gearbeitet, ein neuer Umgang in konfliktreichen Situationen geübt und Verhaltensweisen angepasst. „Wir loben sehr viel, aber wir finden auch klare Worte, wenn wir Szenen beobachten, die sich ungünstig auf das Kind und seine Entwicklung auswirken“, betont Babett Kauschmann.</p><h2>&nbsp;</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/62d6c24b-af10-4d32-9954-ee819f2ce668/1920_fazit-6951.jpg?10000"><p><i>Zuhause auf Zeit: Während der fünftägigen Therapie sind die Familien gemeinsam auf der Station untergebracht und haben eine feste Bezugstherapeutin an ihrer Seite.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/62d6c24b-af10-4d32-9954-ee819f2ce668/fazit-6951/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><h2>Verstärkung fürs Team gesucht</h2><p>Der besondere Ansatz, Kinder und ihre engsten Bezugspersonen gemeinsam zu therapieren, findet große Resonanz. Seit der Gründung von FAZIT im Jahr 2003 hat das Team zahlreiche Familien aus ganz Deutschland begleitet. Die Wartezeit auf einen Therapieplatz beträgt mehrere Monate. Durch die enge Begleitung mit jeweils eine Therapeutin pro Familie können aktuell nur ein bis zwei Familien pro Woche betreut werden. Die Nachfrage ist viel größer. Die Klinik ist deswegen intensiv auf der Suche nach weiteren Therapeuten. Ab April bekommt das IntraActPlus®-Therapeutinnen-Team daher Verstärkung durch eine Psychologin.</p><h2>Botschafter der Kinder</h2><p>Wie nachhaltig die fünf Tage in den Familien weiterwirken, bekommt das FAZIT-Team immer wieder zurückgemeldet.&nbsp; „Die größte Heilkraft steckt in den Familien selbst. Wir machen den Eltern während der Therapie ihre verbale und nonverbale Kommunikation bewusst. Wir sehen uns hier oft als das dritte Auge der Familie, weil wir Dinge sehen, die ihnen bislang verborgen geblieben sind. Und wir sind oft auch die Botschafter der Kinder, weil wir die Themen ansprechen, die sie nicht kommunizieren können“, fasst Babett Kauschmann das besondere Angebot in der Kinderklinik Lauchhammer zusammen.</p><p>&nbsp;</p><h2><span style="color:#0069b4;"><strong>Ihr Kontakt zur FAZIT-Therapie&nbsp;</strong></span></h2><p>U<span style="text-align:left;">m unser stationäres Therapieangebot nutzen zu können, benötigen Sie eine Einweisung von einem Facharzt für Pädiatrie, einem Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder einem Hausarzt. Bitte nutzen Sie unser Aufnahmeformular, dass Sie unter </span><a href="https://www.sana.de/niederlausitz/medizin-pflege/paediatrie/intraactplus/kontakt-1" target="_blank">https://www.sana.de/niederlausitz/medizin-pflege/paediatrie/intraactplus/kontakt-1 </a><span style="text-align:left;">finden. Fragen rund um Ihren Aufenthalt können Sie an unser Team richten. Wir sind für Sie erreichbar</span></p><p><strong>Leitungsbüro FAZIT&nbsp;- Station 1a</strong><br><span style="text-align:left;">Babett Kauschmann, Leiterin</span><br><span style="text-align:left;">Telefon&nbsp;</span><a href="tel:03573752760">(03573) 75-2760</a><span style="text-align:left;">&nbsp;/ </span><a href="tel:+493573752761" target="_blank"><span style="text-align:left;">(03573) 75-2761</span></a><br><span style="text-align:left;">Telefax (03573) 75-2769</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Lauchhammer,Kinderklinik,Carolin Stegemann,FAZIT,Familienzentrierte Interaktionstherapie,Babett Kauschmann]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Mar 2025 08:09:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Starkes Engagement für Pflege-Nachwuchs der Kinderklinik</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/starkes-engagement-fuer-pflege-nachwuchs-der-kinderklinik/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/starkes-engagement-fuer-pflege-nachwuchs-der-kinderklinik/</guid><pp:caseid>685859</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz bieten intensive Betreuung auf dem Weg zur Pflegefachkaft mit Vertiefungsrichtung</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Sana Kliniken Niederlausitz und Sana Campusschule Niederlausitz engagieren sich für fachkompetenten Nachwuchs in der Kinderkrankenpflege</li><li>intensive 1:1-Betreuung von Azubis während Vertiefungseinsatz</li><li>Wissenstransfer zwischen Generationen bewusst gefördert</li></ul><p><strong>&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Deswegen brauchen sie nicht nur besondere Zuwendung von ärztlicher, sondern auch von pflegerischer Seite. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz und die Sana Campusschule Niederlausitz gehen bei der Qualifizierung von Nachwuchs für die Kinderkrankenpflege innovative Wege, um dem Fachkräftemangel vorzubeugen und Wissenstransfer von erfahrenen Mitarbeitenden an jüngere Generationen zu sichern.</strong></p><p>Hohe Fachkompetenz ist eine der Stärken, die die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer auszeichnet. Das Team um Chefärztin Dr. Carolin Stegemann besteht neben Fachärzten für Kinder- und Jugendheilkunde sowie Weiterbildungsassistenten aus 15 speziell geschulten Pflegekräften. 13 von ihnen sind ausgebildete Kinderkrankenschwestern, zwei Nachwuchs-Pflegekräfte haben die neue generalistische Ausbildung mit Vertiefung Kinderkrankenpflege absolviert. Wo früher unterschiedliche differenzierte Ausbildungen für Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege sowie Kinderkrankenpflege existierten, gibt es seit dem Jahr 2020 einen gemeinsamen Ausbildungsweg für alle Pflegefachkräfte. Auf Wunsch kann dann im dritten Ausbildungsjahr die Vertiefung in einem Fachgebiet erfolgen. Das stellt gerade so sensible Bereiche wie die Kinderklinik vor Herausforderungen.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/810d5a00-e1d8-4915-a52d-bb87ac61de52/1920_paumldiatrie-7056.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><br><i>Ausbildung Seite an Seite: Praxisanleiterin Annett Brockel (r.) begleitet Pflegenachwuchskräfte intensiv im Alltag auf der Kinderstation, um so viele Kompetenzen wie möglich weiterzugeben. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/810d5a00-e1d8-4915-a52d-bb87ac61de52/paumldiatrie-7056/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Frühzeitiger Fokus auf Spezialisierung</h2><p>„Der Personalmangel in der Pflege macht den Kinderkliniken am meisten zu schaffen“, sagt Veit Hubrich, Pflegeschulleiter an der Sana Campusschule Niederlausitz, wo die Pflege-Azubis den theoretischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren. Viele junge Leute, die sich für die Kinderkrankenpflege interessieren, würden dadurch auch abgeschreckt, weil sie sich eben nicht für die Alten- oder Erwachsenenpflege interessieren, sagt der Pädagoge mit Blick auf die Ausbildungsreform aus dem Jahr 2020 und betont: „Wir gehen an unserer Schule mit Auszubildenden, die sich für die Kinderkrankenpflege interessieren, frühzeitig in den Austausch, um die maximale Unterstützung zu leisten. Uns ist sehr an einem gemeinsamen Miteinander zwischen Schule, Klinik und vor allem den Auszubildenden gelegen.“</p><h2>1:1-Betreuung für künftige Pflegeprofis</h2><p>„Es ist schwierig, die Pflegeschüler in den 500 Stunden Vertiefungseinsatz so fit zu machen, dass sie das Wissen haben, mit dem wir damals unsere dreijährige Ausbildung abgeschlossen haben“, sagt die gelernte Kinderkrankenschwester Annett Brockel. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Maren Fischer begleitet die Praxisanleiterin Schüler durch die Zeit auf der Kinderstation – so intensiv und umfangreich wie möglich. Um die zur Verfügung stehende Zeit effektiv nutzen zu können, werden beispielsweise die Dienstpläne so gestrickt, dass Praxisanleiterin und Azubi immer gemeinsam im Einsatz sein können. „Während der 1:1-Betreuung versuchen wir, die Schülerinnen so fit zu machen, dass sie die Prüfung schaffen und geben unsere Erfahrungen weiter“, erklärt Annett Brockel. Das große Ziel ist, den Nachwuchskräften in den geforderten Kompetenzbereichen möglichst viel Wissen zu vermitteln – von Pflegeplanung über die Kommunikation mit Kind und Eltern bis hin zu pflegerischen Tätigkeiten.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b6644fd8-20ac-4712-8345-23f72d88e52d/1920_paumldiatrie-7035.jpg?65983"><p>&nbsp;</p><p><i>Know-How vom Profi für zukünftige Profis: Annett Brockel (r.) während der Geräteeinweisung im Bereich der Neo-Intensiv auf der Lachhammeraner Kinderklinik. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b6644fd8-20ac-4712-8345-23f72d88e52d/paumldiatrie-7035/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Breites Krankheitsspektrum. Große Altersunterschiede.&nbsp;</h2><p>„Gerade in der Pädiatrie braucht es enormes Wissen, weil wir es mit einem großen Spektrum an Krankheitsbildern zu tun haben und gleichzeitig die einzelnen Entwicklungsstadien unserer Patienten berücksichtigen müssen. Die Bandbreite unserer Patienten reicht von Frühgeborenen über reife Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder bis zu Kindergarten- und Schulkindern, Teenagern und jungen Erwachsenen mit Behinderungen, die wir aufgrund ihres Entwicklungsstandes auf kindlichem Niveau gern mitbetreuen“, erklärt Chefärztin Dr. Carolin Stegemann. Diese Vielfalt verlangt von den Pflegeprofis absolutes Können. Sie müssen die Normwerte jeden Alters zwischen 0 und 18 Jahren kennen, um innerhalb kürzester Zeit einzuschätzen, ob es eventuelle Auffälligkeiten gibt. Zu den Altersunterschieden kommt die Vielzahl an Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. „Wir versorgen hier Frühgeborene im Neonatologie-Zimmer und nebenan eine Jugendliche mit Anorexie und im Zimmer gegenüber ein Kleinkind mit einer Infektion“, umreißt die Chefärztin das breite Spektrum. Ärzte und Pflegekräfte benötigen auch eine scharfe diagnostische Brille: „Wenn ein Patient mit Fieber und Erbrechen kommt, dann kann das eine Gastroenteritis sein, muss es aber nicht. Deswegen müssen wir auch immer beachten, welche Erkrankungen noch in Frage kommen könnten“, erklärt Carolin Stegemann. Jeder Patient will alters- und leitliniengerecht betreut und versorgt sein.</p><h2>Eigeninitiative und Wissensdurst gefragt</h2><p>Für die Nachwuchskräfte ist das eine echte Herausforderung. Sie brauchen enormen Wissensdurst und müssen sich parallel, oft im Selbststudium, umfangreiches Wissen zu den einzelnen Krankheitsbildern erarbeiten. Eine der zwei Auszubildenden, die ihren Vertiefungseinsatz seit der Novellierung der Pflegeausbildung auf der Kinderstation absolviert hat, ist Aline Gleixner. „Der Pflegeberuf ist eine verantwortungsvolle und herausfordernde Aufgabe, aber auch eine äußerst lohnende und wichtige. Wir unterstützen Menschen in schwierigen Situationen, spenden Trost, zaubern ein Lächeln in die Gesichter unserer Patienten und helfen ihnen, ihre Gesundheit wiederzuerlangen. Unsere Arbeit hat einen großen Einfluss auf das Leben anderer und das ist etwas ganz Besonderes“, ist sich die Pflegefachfrau bewusst, welch hoher Anspruch hinter ihrem Beruf steht. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin biete aufgrund ihrer Größe ein „sehr familiäres Umfeld“ während der Ausbildungszeit und danach und sie sei sehr gut durch die Praxisanleiter begleitet und unterstützt worden, berichtet Aline Gleixner.</p><h2>Wissenstransfer zwischen Generationen</h2><p>Auf Nachwuchskräften wie ihr ruhen große Hoffnungen. Denn allein auf der Kinderstation gehen in den kommenden fünf Jahren acht gestandene Mitarbeiterinnen in Rente. Die Klinik fördert deshalb intensiv den Wissenstransfer, damit die „alten Hasen“ ihre Erfahrung und ihr Können gezielt an die jüngeren Generationen weitergeben können. Denn die jungen Patienten sollen auch morgen noch bestens betreut sein, weil sie eben nicht „kleine Erwachsene“ sind, sondern ganz eigene Ansprüche an die Gesundheitsversorgung haben. &nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Kinder- und Jugendmedizin,Kinderklinik,Carolin Stegemann,Ausbildung,Kinderkrankenschwester,Lauchhammer]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 10:39:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Leuchtende Kinderaugen in Ruhlander Kita dank SKN</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/leuchtende-kinderaugen-in-ruhlander-kita-dank-skn/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/leuchtende-kinderaugen-in-ruhlander-kita-dank-skn/</guid><pp:caseid>685858</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz lösen Spendenversprechen und übergeben Spielgeräte für die kleinsten Lausitzer</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Ruhlander „Spurensucher“ freuen sich über neue Spielgeräte</li><li>Kita löst 500-Euro-Gutschein vom Malwettbewerb beim Kinderfest der Kinderklinik ein</li><li>nächstes Kinderfest im Krankenhaus Lauchhammer am 14. September 2025<span>&nbsp;</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Die Freude in der Ruhlander Kita „Spurensucher“ ist groß: Dank der Sana Kliniken Niederlausitz können sich die Kinder über zwei neue Laufwippen und farbenfrohe Lochkegel freuen. Die Spielgeräte wurden von dem Gutschein angeschafft, den die Kita-Kinder mit ihrem Siegerbeitrag beim Malwettbewerb zum Kinderfest der Kinderklinik in Lauchhammer gewonnen hatten. Zum Sieger gewählt hatten die Besucher des Kinderfestes die Ruhlander Kita.</strong></p><p>Kreativität und Bastelfreude zahlen sich aus: Dafür ist die Kita „Spurensucher“ aus Ruhland der beste Beweis. Die Vorschul- und Hortkinder der Einrichtung haben mit ihrem Beitrag zum Malwettbewerb, den die Sana Kliniken Niederlausitz anlässlich des Kinderfestes im September 2024 im Krankenhaus Lauchhammer veranstaltet hatten, die Besucher nachhaltig begeistert. Zahlreiche Kitas aus der Region hatten sich an dem Aufruf beteiligt und ihr „Teddykrankenhaus“ gemalt und gebastelt. Das Meisterwerk der „Spurensucher“ gefiel den Besuchern beim Kinderfest am besten und gewann so den ersten Preis: einen Gutschein über 500 Euro für neue Spielgeräte.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0adcdd7a-7227-4cc2-ab72-757baa01d61e/1920_kitaspurensucher-26941.jpg?46207"><p>&nbsp;</p><p><br><i>Die Ruhlander Kita Spurensucher hat beim Malwettbewerb zum Kinderfest der Kinderklinik der Sana Kliniken Niederlausitz einen Gutschein für neue Spielgeräte gewonnen. Die Siegerprämie - ein Gutschein über 500 Euro für neue Spielgeräte - wurde jetzt eingelöst und zwei neue Wippen sowie Lochkegel angeschafft.. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0adcdd7a-7227-4cc2-ab72-757baa01d61e/kitaspurensucher-26941/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Spielspaß für jedes Alter</h2><p>Nun wurde aus der Siegerprämie endlich Spielfreude: Zwei neue Laufwippen und farbenfrohe Lochkegel hat das Kita-Team angeschafft. Die kleinen Künstler gehörten zu den ersten, die das neue Spielzeug ausprobieren durften. „Wir haben bei der Auswahl darauf geachtet, dass die Spielgeräte möglichst für alle Kinder nutzbar sind, egal wie alt sie sind“, erklärt Erzieherin Liane Schäfer. Ihre Kollegin Susann Noack ergänzt: „Auf den beiden Laufwippen können die Kinder sich mit Spaß bewegen und spielerisch Koordination und Balance trainieren. Und die großen Lochkegel lieben alle, weil man damit tolle Parcours bauen kann.“</p><h2>Viele Ideen fürs Teddykrankenhaus&nbsp;</h2><p>Derzeit werden in der Ruhlander Kita 190 Kinder betreut. Die Jüngsten sind erst wenige Monate alt, die ältesten besuchen bereits die Grundschule und kommen nach dem Unterricht in den Hort. Das Teddykrankenhaus, das beim Malwettbewerb gewonnen hat, ist das Gemeinschaftswerk der Vorschul- und Hortkinder. Rund zwei Wochen lang haben sie jeden Tag fleißig gebastelt und gemalt. „Es war spannend und beeindruckend zu sehen, wie viele Ideen die Kinder bei der Gestaltung ihres Teddykrankenhauses hatten und wie es Stück für Stück gewachsen ist“, freut sich Liane Schäfer über die gelungene Teamarbeit. Der Beitrag der „Spurensucher“ ist gemeinsam mit den sehenswerten Beiträgen der anderen Kindereinrichtungen, die sich am Malwettbewerb beteiligt haben, im Krankenhaus Lauchhammer in einer kleinen Ausstellung zu sehen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/cdfd4132-afb4-4cf7-8ac0-4e1db5c1cc87/1920_kitaspurensucher-2755.jpg?72817"><p>&nbsp;</p><p><i>Tobe-Spaß für die Kinder der Ruhlander Kita “Spurensucher” versprechen die neuen Spielgeräte, die mit Hilfe des Gewinns aus dem Malwettbewerb angeschafft werden konnten. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/cdfd4132-afb4-4cf7-8ac0-4e1db5c1cc87/kitaspurensucher-2755/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Nächstes Kinderfest am 14. September 2025</h2><p>Das Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hat schon das nächste Kinderfest im Blick. Am 14. September 2025 gibt es wieder zahlreiche Mitmach-Aktionen für Familien im und rund um das Krankenhaus in Lauchhammer. „Wir freuen uns darauf, wieder viele Kinder, Eltern und Großeltern begrüßen zu dürfen, ihnen einen kleinen Einblick in unseren Klinikalltag geben zu können und miteinander ins Gespräch zu kommen“, sagt Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Kinderklinik.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Malwettbewerb,Kinderfest,Lauchhammer,Kinderklinik]]></category>
            <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 08:28:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/cdfd4132-afb4-4cf7-8ac0-4e1db5c1cc87/kitaspurensucher-2755.jpg?72817</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Kita Spurensuche]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Die Ruhlander Kita Spurensucher hat  beim Malwettbewerb zum Kinderfest der Kinderklinik der Sana Kliniken Niederlausitz einen Gutschein f&amp;uuml;r neue Spielger&amp;auml;te gewonnen. Daf&amp;uuml;r wurden jetzt Die Kita hat mit ihrem Beitrag den Malwettbewerb beim Kinderfest der Kinderklinik der Sana Kliniken Niederlausitz im September gewonnen. Die Siegerpr&amp;auml;mie - ein Gutschein &amp;uuml;ber 500 Euro f&amp;uuml;r neue Spielger&amp;auml;te - wurde jetzt eingel&amp;ouml;st und zwei neue Wippen sowie Lochkegel angeschafft..]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Allergien im Kindersalter</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/allergien-im-kindersalter/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/allergien-im-kindersalter/</guid><pp:caseid>680193</pp:caseid><pp:subtitle>Elternabend in der Kinderklinik Lauchhammer mit Chefärztin Dr. Carolin Stegemann</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Kostenfreie Info-Veranstaltung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am 15. Januar 2025 für Eltern, Erziehende, Lehrende und andere Interessierte im Krankenhaus Lauchhammer</li><li>Chefärztin Dr. Carolin Stegemann klärt über „Allergien im Kindesalter - Heuschnupfen, Nahrungsmittelallergien & Co." auf</li><li>Diese diagnostischen und therapeutischen Verfahren bieten Hilfe für junge Patienten</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Allergien können schon die Allerkleinsten treffen und die Zahl der Kinder, die an Allergien gegen Lebensmittel, Tierhaare, Pollen und mehr leiden, steigt. Wann Eltern reagieren müssen und was sie wissen sollten, erklärt Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin und Allergologin in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer, bei einer kostenfreien Info-Veranstaltung am 15. Januar 2025 im Krankenhaus Lauchhammer.&nbsp;</strong></p><p>„Allergien sind keine Frage des Alters. Schon Säuglinge können unter Neurodermitis leiden und manche Babys zeigen bereits allergische Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel wie Milch, Weizen und Eier. Allergien auf Nahrungsmittel, aber auch auf Pollen, Tierhaare, Hausstaub und Insektengifte können Kindern schwer zu schaffen machen“, erklärt Dr. Carolin Stegemann. Die Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer ist zusätzlich auf das Fachgebiet Allergologie spezialisiert. Sie weiß, wie wichtig es ist, dass Eltern gut informiert sind, um bei Symptomen wie juckender Haut, verstopfter Nase, Atemgeräuschen, tränenden Augen und Magen-Darm-Beschwerden richtig reagieren zu können.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/643fb604-bcde-4453-b94b-282e84d8ffd7/1920_allergiediagnostik-2.jpg?70322"><p><i>Lebensmittelallergie, Heuschnupfen und Co: Chefärztin Dr. Carolin Stegemann ist auf Allergologie spezialisiert. Beim kostenfreien Elternabend am 15. Januar 2025 im Krankenhaus Lauchhammer erklärt sie, wann Eltern reagieren müssen und was sie rund um Allergien im Kindesalter wissen sollten.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/media-library/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Aufwändige Suche nach Ursachen</h2><p>Um den Ursachen für solche und andere Symptome auf den Grund zu gehen, bietet die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer umfassende allergologisch-pulmologische Diagnostik. So können junge Patienten tagesstationär oder stationär zur Allergiediagnostik aufgenommen werden. In diesem Rahmen sind unter anderem eine orale Nahrungsmittelprovokation möglich, mit der die Patienten auf verschiedene Allergien hin untersucht werden, oder auch umfangreiche Lungenfunktionstestungen (Bodyplethysmographie). „Wir nehmen uns für die Diagnostik sehr viel Zeit, sprechen umfangreich mit den Familien und erfassen wertvolle Informationen in einem detaillierten Fragebogen“, sagt die Chefärztin. Denn Allergien sind in der Regel sehr komplex und die Ursachenforschung oft aufwändig. „Es ist wichtig, dass wir Eltern Antworten geben und die Familien umfassend aufklären können, denn nur so können sie sicher mit der Erkrankung umgehen und wissen auch in einem Notfall, was zu tun ist“, betont die erfahrene Allergologin.</p><h2>Kostenfrei und ohne Voranmeldung</h2><p>Während des Elternabends, der um 17 Uhr in der Alten Cafeteria im Krankenhaus Lauchhammer beginnt, gibt die Chefärztin einen Überblick über verschiedene Allergieauslöser und Symptome, erklärt Ursachen und stellt therapeutische Verfahren wie spezifische Immuntherapien, zum Beispiel die Ultra-Rush-Hyposensibilisierung mit Insektengift, vor. Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, Großeltern, Mitarbeitende in Kindereinrichtungen, Schulen und Kinderarztpraxen sowie alle anderen Interessierten. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.</p><h2>Auf einen Blick</h2><p><strong>Was:</strong>&nbsp;Info-Veranstaltung „Allergien im Kindesalter – Heuschnupfen, Nahrungsmittelallergien & Co.“ für Eltern, Großeltern, Mitarbeitende in Kindereinrichtungen, Schulen und Kinderarztpraxen<br><strong>Wann:</strong>&nbsp;15. Januar 2025, 17 – 19 Uhr<br><strong>Wo:</strong>&nbsp;Alte Cafeteria im Krankenhaus Lauchhammer, Friedensstraße 18<br><strong>Eintritt:</strong>&nbsp;kostenfrei<br><strong>Voranmeldung</strong>:&nbsp;nicht nötig<br><br><br>&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,informationsveranstaltung,Allergie,stegemann,Kinderklinik,Lauchhammer,Elternabend]]></category>
            <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 09:08:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Starke Hilfe für die Allerkleinsten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/starke-hilfe-fuer-die-allerkleinsten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/starke-hilfe-fuer-die-allerkleinsten/</guid><pp:caseid>678288</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Tag der Frühgeborenen am 17. November 2024</li><li>Perinatales Schwerpunktzentrum Level 3 im Krankenhaus Lauchhammer versorgt Früh- und Neugeborene fachkompetent und liebevoll</li><li>Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe geben Hand in Hand ihr Bestes für die Allerkleinsten&nbsp;</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Etwa jedes elfte Baby in Deutschland kommt vor der 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt und gilt damit als Frühgeborenes. In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer bekommen diese Neugeborenen ganz besonders intensive medizinische Betreuung und liebevolle Pflege, damit ihnen der Start ins Leben sicher gelingt.</strong></p><p>Mehr als 53.100 Frühgeborene kamen im Jahr 2023 in Deutschland auf die Welt. Der größte Teil davon - knapp 82 Prozent - zählt zu den „späten und moderaten Frühgeborenen“, die zwischen der 32. und 36. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt erblicken. In dem Perinatalen Schwerpunktzentrum Level 3, das die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe gemeinsam mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer bildet, können Frühgeborene ab der 32+0. Schwangerschaftswoche mit einem Geburtsgewicht von mindestens 1.500 Gramm versorgt werden. Das interdisziplinäre Team aus Fachärzten, Hebammen und speziell geschulten Pflegekräften gibt sein Bestes, damit die Kleinsten sich trotz des zu frühen Starts ins Leben sicher und gesund entwickeln.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c1dbdfa6-dc09-4cb0-afdb-64353f92e1cd/1920_inkubator-9484.jpg?86507"><p><i>Spezielle Fürsorge: Im Neonatologie-Zimmer versorgen Dr. Nadine Friedrich (r.) und Kinderkrankenschwester Sandy Oldag (l.) mit modernen Inkubatoren die Frühgeborenen kompetent und liebevoll.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c1dbdfa6-dc09-4cb0-afdb-64353f92e1cd/inkubator-9484/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Gut geschützt - fast wie in Mamas Bauch</h2><p>„Viele der Kinder, die in der 32. und 33. Woche geboren werden, passen sich nach der Geburt gut an, sodass noch im Kreißsaal die erste Kuschelphase mit Mama gewährleistet werden kann“, sagt Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, und fügt hinzu: „Wir gestalten dann die geschützte Zeit, die das Baby noch im Bauch der Mama gehabt hätte, so gut wie möglich nach.“ Vom Kreißsaal kommen die Winzlinge auf kürzestem Weg direkt ins das Neonatologie-Zimmer auf der Kinderstation. Dort steht modernste Technik für die Frühgeborenenversorgung zur Verfügung. Im Inkubator herrscht die perfekte Mischung aus Wärme und Feuchtigkeit. Die vielen Schläuche und Geräte wirken für Eltern oft erst einmal beängstigend und irritierend. Aber die moderne Medizintechnik hilft den Allerkleinsten dabei, weiter zu wachsen und zu reifen. „Im Inkubator kann das Baby Energie sparen, weil es noch nicht in der Lage ist, seine Körpertemperatur zu halten“, erklärt die erfahrene Neonatologin Dr. Carolin Stegemann. Parallel werden die Kleinen ernährt – das geschieht so kurz wie nötig über eine Sonde und so schnell wie möglich oral mit der Flasche oder direkt über das Stillen.</p><p>&nbsp;„Im Idealfall kümmern wir uns ,nur‘ um das Temperatur- und Ernährungsmanagement“, sagt Dr. Carolin Stegemann. Doch gerade die ganz Kleinen zeigen häufig Atemauffälligkeiten und schaffen es noch nicht, selbstständig genügend bzw. ausdauernd Luft zu holen. Dann leistet das Team der Kinderklinik je nach Bedarf invasive Kurzzeitbeatmung oder nicht-invasive Atemunterstützung. Manche Frühgeborenen brauchen das nur einige Tage, andere ein oder zwei Wochen.</p><h2>&nbsp;Wichtige Kuschelzeiten mit den Eltern</h2><p>„Solange wir das Kind im Inkubator intensiv betreuen müssen, können die Eltern auch bei uns nicht rund um die Uhr im Neonatologie-Zimmer dabei sein. Aber sie können jederzeit zu ihrem Baby und über längere Phasen mehrmals täglich mit ihm kuscheln. Das ist ganz wichtig“, erklärt die Chefärztin. Sobald das Neugeborene stabil genug ist, um vom Inkubator in ein Wärmebettchen umzuziehen, kann es dann auch mit ins Zimmer der Mama. Die Wege im Krankenhaus Lauchhammer sind für Eltern zum Glück kurz, denn Kinderklinik und Geburtsstation liegen Tür an Tür. Zur Nachbetreuung nach der Geburt bleiben die Mütter noch auf der benachbarten Wochenstation und wechseln dann direkt auf die Kinderstation - noch näher zu ihrem Nachwuchs. In der Kinderklinik sind Eltern jederzeit willkommen und können die Tage und Wochen, in der ihr Frühchen noch in der Obhut der Pflege-Profis und Ärzte ist, flexibel gestalten. Die Klinik bietet allen Eltern die Möglichkeit, während des Krankenhausaufenthalts ihres Kindes mit vor Ort zu sein.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/93d3ff7b-08a6-4d05-b71e-fa3551e5d606/1920_paumldiatrie-2660n.jpg?10000"><p><i>Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer, ist als Neonatologin auf Neu- und Frühgeborene spezialisiert.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/93d3ff7b-08a6-4d05-b71e-fa3551e5d606/paumldiatrie-2660n/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Mit Geduld und Flexibilität</h2><p>„Eltern gestalten die Zeit ganz unterschiedlich. Manche Mütter bleiben die gesamte Zeit mit in der Klinik, andere, die bereits ein, zwei Kinder haben, gehen erst einmal nach Hause und ziehen dann ein paar Tage vor der stationären Entlassung wieder mit ins Krankenhaus. Wir sind da völlig offen, weil das immer an die jeweilige Familiensituation angepasst werden muss“, berichtet Dr. Carolin Stegemann. In jedem Fall können sich Eltern sicher sein, dass ihr Frühchen beim Klinikteam in den besten Händen ist. „Der Schritt, bis die Kinder es schaffen, ihr Gewicht zu halten, sich zu entwickeln und ohne Nahrungssondierung nach Hause können, dauert am längsten“, weiß die Kinderärztin aus langjähriger Erfahrung und betont: „Man vergisst leicht, dass die Babys noch einige Wochen im Bauch der Mutter gehabt hätten, um sich zu entwickeln, und sollte sie nicht überfordern.“&nbsp; Denn Babys, die zu früh auf die Welt gekommen sind, haben ein höheres Risiko zu unterzuckern oder eine lichttherapiepflichtige Gelbsucht zu entwickeln und neigen zu Kreislauf- und Blutdruckschwankungen. All das behält das Klinikteam mit wachsamem Blick im Auge und kontrolliert die Kinder engmaschig, um bei Bedarf schnell handeln zu können. „Es ist wichtig, Frühgeborenen die nötige Zeit und Ruhe zu lassen, um sich zu entwickeln, und dabei auch die Mütter und Väter mitzunehmen“, unterstreicht die Chefärztin.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Lauchhammer,stegemann,Kinderklinik,Fruehgeboren,Neonatologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 Nov 2024 13:00:41 +0100</pubDate>
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                        <title>„Vorlesen stärkt familiäre Bindung“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/vorlesen-staerkt-familiaere-bindung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/vorlesen-staerkt-familiaere-bindung/</guid><pp:caseid>676389</pp:caseid><pp:subtitle>Chefärztin der Kinderklinik in Lauchhammer erklärt: Darum ist Vorlesen so wichtig</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li><span>&nbsp;</span>Sana Kliniken Niederlausitz und Netzwerk Gesunde Kinder beteiligen sich an bundesweitem Vorlesetag am 15. November</li><li><span>&nbsp;</span>Ärzte und Pflegekräfte lesen auf Kinderstation aus ihren Lieblingskinderbüchern</li><li><span>&nbsp;</span>Chefärztin Dr. Carolin Stegemann: Vorlesen fördert Lesemotivation, Lesehäufigkeit, schulische Leistungen und ganzheitliche Entwicklung</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Mutige Prinzessinnen und gefährliche Drachen, tapfere Angst-Bezwinger, Geheimnis-Krämer, Zauberer und verwunschene Orte: Die Magie von Kinderbüchern begleitet viele ein Leben lang. Weil Vorlesen Kinder positiv in ihrer Entwicklung fördert, beteiligen sich die Sana Kliniken Niederlausitz und das Netzwerk Gesunde Kinder am bundesweiten Vorlesetag am 15. November mit einer besonderen Aktion.</strong></p><p>„Vorlesen ist so wichtig, weil es Kindern und Eltern guttut. Vorlesen stärkt die familiäre Bindung, insbesondere auch, weil die Kinder während des Vorlesens in der Regel die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Eltern genießen können“, erklärt Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer. Deswegen beteiligt sich das Klinik-Team gemeinsam mit dem Netzwerk Gesunde Kinder am bundesweiten Vorlesetag.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b8277d37-8e71-4149-a9c9-8ecb88c1247a/1920_istock-1266921561.jpg?77372"><p><i>Vorlesen ist nicht nur am Vorlesetag eine gute Idee. Die Kinderklinik in Lauchhammer und das Netzwerk Gesunde Kinder beteiligen sich am bundesweiten Vorlesetag am 15. November: Mitarbeitende der Sana Kliniken Niederlausitz lesen den jungen Patienten auf der Kinderstation aus ihren Lieblingskinderbüchern vor.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b8277d37-8e71-4149-a9c9-8ecb88c1247a/istock-1266921561/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Lieblingskinderbücher des Klinikteams</h2><p>Am Vorlesetag, dem 15. November 2024, kommt eine Vorlesepatin von der Senftenberger Bibliothek zum Vorlesen in das Spielzimmer der Kinderklinik. Außerdem werden Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten an diesem Tag zu Vorlese-Profis und holen kleine Heldinnen, verzauberte Prinzen, mystische Wesen und magische Welten in die Flure und Räume der Kinderklinik. Die Mitarbeitenden der Sana Kliniken Niederlausitz sind eingeladen, ihre Lieblingskinderbücher mitzubringen und den jungen Patientinnen und Patienten daraus vorzulesen.</p><h2>Vorlesen hilft bei schwierigen Themen</h2><p>Bereits in vorangegangenen Jahren hatten sich Kinderklinik und das Netzwerk Gesunde Kinder aktiv am Vorlesetag beteiligt. „In Deutschland lesen fast ein Drittel der Eltern nur selten oder gar nicht vor. Wir wünschen uns, dass Vorlesen zu einer Selbstverständlichkeit wird, die alle Familien in ihren Alltag integrieren“, sagt Dr. Carolin Stegemann und verweist darauf, dass Vorlesen weitere Gespräche zwischen Kindern und Eltern anstößt, die sich vor allem um alltägliche Themen drehen. „Es lässt Kinder aber auch schwierige Themen, wie Umzug, Einschulung, Trennung oder Verlust besser verarbeiten“, betont die erfahrene Kinderärztin und fügt hinzu: „Kinder, denen vorgelesen wird, verfügen über einen größeren Wortschatz und lernen in der Schule selbst schneller lesen. Es konnten positive Auswirkungen auf beispielsweise Lesemotivation, Lesehäufigkeit, wie auch schulische Leistungen und ganzheitliche Entwicklung nachgewiesen werden – und diese sind sogar weitestgehend unabhängig vom Bildungslevel der Eltern.“</p><h2>Für weniger Stress in der Familie</h2><p>Vorlesen fördert unter anderem auch die Konzentrationsfähigkeit und die eigene Regulation von Emotionen. „Kinder, denen vorgelesen wird, fallen seltener durch Hyperaktivität oder aggressives Verhalten auf. Nachgewiesen werden konnte auch, dass (Vor-)Lesen unsere Stresspegel um bis zu 68 Prozent senken kann und eifrige Leserinnen und Leser von Büchern im Durchschnitt 23 Monate länger leben als Personen, die keine Bücher lesen“, erklärt die Chefärztin. Ein weiterer Vorteil fürs Familienleben: Eltern, die häufiger vorlesen, sind entspannter und das wirkt sich auch positiv auf die Kinder aus. &nbsp;Und wie können Eltern die Liebe zum Lesen und zu Büchern fördern? „Es selbst vorleben – ihren Kindern ganz selbstverständlich und regelmäßig vorlesen und auch selbst Bücher lesen“, rät Dr. Carolin Stegemann.</p><h2>Zum Vorlesetag</h2><p>Der Vorlesetag ist eine Initiative von Die Zeit, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung und findet seit 20 Jahren jedes Jahr am dritten Freitag im November deutschlandweit statt. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „Vorlesen schafft Zukunft“.</p><p>&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Lauchhammer,Kinderklinik,Netzwerk,gesunde,Kinder,vorlesen,vorlesetag,stegemann]]></category>
            <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 11:12:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Kleiner Pieks, große Wirkung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/kleiner-pieks-grosse-wirkung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kleiner-pieks-grosse-wirkung/</guid><pp:caseid>676315</pp:caseid><pp:subtitle>Darum sind HPV-Impfungen schon im Kindesalter wichtig</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Sana Kliniken Niederlausitz setzen Zeichen für mehr Aufklärung zu HPV<br>&nbsp;</li><li>Kostenfreie Informationsveranstaltung am 13. November 2024 für Eltern, Mitarbeitende in Arztpraxen und Hebammen<br>&nbsp;</li><li>Zwei Impulsvorträge zu Humanen Papillomaviren, Folgeerkrankungen und Schutzimpfung sowie Fragestunde mit Expertinnen</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Immer weniger Kinder werden gegen Humane Papillomaviren (HPV) geimpft. Dabei ist das Thema nach wie vor brandaktuell. Mit einer kostenfreien Informationsveranstaltungen für Eltern, aber auch Hebammen und Mitarbeitende in Kinder- und Frauenarzt-Praxen klären Expertinnen am 13. November 2024 im Krankenhaus Lauchhammer über die Humanen Papillomaviren, Folgen einer Infektion und die HPV-Schutzimpfung auf.</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></p><p>Die Impfquote gegen Humane Papillomaviren geht seit einiger Zeit stark zurück. Nach Angaben des Barmer Arzneimittelreports 2024 sank die Quote von 2021 auf 2022 um 23,5 Prozent. Dabei ist Prävention weiterhin enorm wichtig. Denn es ist nachgewiesen, dass die HPV-Schutzimpfung, die seit 2006 in Europa zugelassen ist, Frauen und Männer vor gefährlichen Zellveränderungen und Krebserkrankungen durch die sexuell übertragbaren Viren schützt. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Schutzimpfung für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/719a88b6-037a-4c71-afae-789eade4febc/1920_istock-1308661662.jpg?10000"><p><i>Bei einer kostenfreien Info-Veranstaltung am 13. November im Krankenhaus Lauchhammer klären Expertinnen über die HPV-Schutzimpfung und die Folgen einer Infektion mit den Viren auf.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/719a88b6-037a-4c71-afae-789eade4febc/istock-1308661662/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Kinder bestmöglich schützen</h2><p>&nbsp;„Gebärmutterhalskrebs ist ein großes Thema – auch schon für junge Frauen. Nahezu jede dieser Krebserkrankungen geht mit einer HPV-Infektion einher. Mit der Schutzimpfung kann man präventiv aktiv werden und Folgeerkrankungen verhindern. Unsere Aufgabe als Ärzte und Eltern ist es, unsere Kinder bestmöglich zu schützen“, sagt Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, die gemeinsam mit Dr. Jana Ritscher, Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, den kostenfreien Info- Abend im Krankenhaus Lauchhammer organisiert. &nbsp;Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, Mitarbeitende in Kinderarztpraxen und gynäkologischen Praxen sowie Hebammen.</p><h2>Wichtig für Jungen und Mädchen</h2><p>„Sowohl Mädchen als auch Jungen sollten geimpft sein. Gegen HPV geimpfte Jungen/Männer schützen zum einen sich selbst, aber auch ihre Sexualpartner/innen vor einer Infektion“, betont Dr. Jana Ritscher und fügt hinzu: „Auch Frauen, die bereits aufgrund von Zellveränderungen am Gebärmutterhals in Behandlung waren, können sich bei ihrem Frauenarzt beraten und bei ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme für eine solche Schutzimpfung stellen, um sich vor weiteren HPV-Infektionen zu schützen.“</p><h2>Zwei Referentinnen. Zwei Vorträge.</h2><p>Was Humane Papillomaviren sind, welche Folgen eine Infektion haben kann und was die HPV-Schutzimpfung bringt, wird Dr. Cornelia Hösemann bei der Informationsveranstaltung am 13. November 2024 im Krankenhaus Lauchhammer erklären. Die Referentin ist Vorstandsmitglied im Berufsverband der Frauenärzte und Mitglied der Sächsischen Impfkommission. Als zweite Referentin an diesem Abend klärt Paula Jung, Assistenzärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Lauchhammer, in einem Vortrag über HPV-assoziierte Erkrankungen bei Mädchen und Jungen auf.</p><h2>Kostenfrei und ohne Voranmeldung</h2><p>Die Informationsveranstaltung beginnt am Mittwoch, 13. November, um 17 Uhr in der Alten Cafeteria im Krankenhaus Lauchhammer. Nach den Impulsvorträgen haben die Anwesenden die Möglichkeit, individuelle Fragen zum Thema zu stellen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,HPV,Patientenveranstaltung,Lauchhammer,vorsorge,Gynaekologie,paediatrie,Kinderklinik,Schutzimpfung,impfung,Papillomaviren]]></category>
            <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 09:14:44 +0100</pubDate>
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                        <title>Verstärkung für Kinderklinik in Lauchhammer</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/verstaerkung-fuer-kinderklinik-in-lauchhammer/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/verstaerkung-fuer-kinderklinik-in-lauchhammer/</guid><pp:caseid>663136</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Neue Oberärztin erweitert Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz</li><li>Dr. Nadine Friedrich bringt Erfahrung und Fachkompetenz in den Bereichen Kindersonographie und Kinderpneumologie mit</li><li>Stärkung der allergologisch-pneumologischen Diagnostik und Therapieangebote in Lauchhammer&nbsp;</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Das Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer hat Verstärkung bekommen: Dr. Nadine Friedrich erweitert das ärztliche Team um Chefärztin Dr. Carolin Stegemann. Die Fachärztin für Kinderheilkunde bringt unter anderem Fachkompetenz in den Bereichen Kinderpneumologie und Sonographie mit.</strong></p><p>Komplettes Neuland sind die Sana Kliniken Niederlausitz für Dr. Nadine Friedrich nicht. Die Oberärztin hat seit Mai bereits an einzelnen Tagen in der Kinderklinik gearbeitet. Seit dem 1. September gehört sie nun fest zum Team. „Die ersten Tage waren sehr schön. Alle sind sehr wissbegierig, motiviert und man spürt eine große Offenheit für Neues“, sagt die Kinderärztin, die vor ihrem Wechsel in die Sana Kliniken Niederlausitz rund acht Jahre in der Kinderklinik der Uniklinik Dresden tätig war.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/008a76a4-e2cf-4ecc-a9ca-04dc31515fac/1920_nadinefriedrich-69411.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Oberärztin Dr. Nadine Friedrich verstärkt das Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/008a76a4-e2cf-4ecc-a9ca-04dc31515fac/nadinefriedrich-69411/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Breites pädiatrisches Spektrum</h2><p>Die Entscheidung für die Niederlausitz hat sie mit Kopf und Herz getroffen: „Ich habe gemerkt, dass es Zeit für eine Veränderung ist, und konnte mir schon immer gut vorstellen, in einem kleineren Haus mit einem kleineren Team in familiärer Atmosphäre zu arbeiten“, sagt die gebürtige Döbelnerin, die an der Technischen Universität Dresden Medizin studiert hat. Sie schätze es sehr, dass in der Kinderklinik in Lauchhammer rund um die Uhr ein breites pädiatrisches Spektrum behandelt wird.</p><h2>Fachkompetenz in der Kinderpneumologie</h2><p>Während ihrer Tätigkeit an der Uniklinik hat sie sich intensiv im Bereich Kinderpneumologie weiterqualifiziert und absolviert demnächst noch die Prüfung, die für den Erwerb dieser Zusatzweiterbildung nötig ist. Die Diagnostik und Therapie von allergologisch-pulmologischen Erkrankungen im Kindesalter bildet neben der gastroenterologischen, kinderurologischen und psychologischen Diagnostik einen medizinischen Schwerpunkt der Kinderklinik in Lauchhammer. Unter Federführung von Dr. Carolin Stegemann, die unter anderem über die Zusatzbezeichnung Allergologie verfügt, wurden Angebote wie Allergiediagnostik, stationäre orale Nahrungsmittelprovokation, spezifische Immuntherapie (Ultra-Rush-Hyposensibilisierung mit Insektengift) und Bodyplethysmographie (Lungenfunktionsuntersuchung) etabliert, um Familien aus der Region umfassend zu betreuen. Perspektivisch soll für Kinder und Eltern auch eine pulmologisch-allergologische Sprechstunde eingerichtet werden.</p><h2>Sonographie-Expertise weitervermitteln</h2><p>Nicht nur die kleinen Patienten profitieren von der Fachkompetenz auf diesem Gebiet. Auch die Weiterbildungsassistenten, die in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ihre Ausbildung zum Facharzt absolvieren, können so umfassendes Wissen in diesem medizinischen Schwerpunktbereich von Dr. Carolin Stegemann und Dr. Nadine Friedrich erlangen. Außerdem bringt die neue Fachärztin eine große Expertise im Bereich Kinder-Sonographie mit, welche sie an ihre Kolleginnen und Kollegen gern weitervermitteln möchte.</p><h2>Ein Herz für junge Patienten</h2><p>Dass sie ein gutes Gespür für Kinder und ein großes Interesse an der Kinderheilkunde hat, hat Dr. Nadine Friedrich schon früh während ihres Medizinstudiums bemerkt. „Kinder sind eben keine jungen Erwachsenen. Mir ist wichtig, ihnen den Krankenhausaufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehört für mich auch, dass uns bei der Diagnostik und Therapie der Spagat zwischen ,so wenig wie möglich‘ und ‚so viel wie nötig‘ gelingt und wir die Entscheidungen gemeinsam mit den Eltern treffen“, sagt die Oberärztin.<span>&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Kinderklinik,paediatrie,Kinderversorgung,Neue Aerztin,Nadine Friedrich,Carolin Stegemann]]></category>
            <pubDate>Mon, 21 Oct 2024 08:35:43 +0200</pubDate>
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                        <title>Erste Hilfe für die Kleinsten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/erste-hilfe-fuer-die-kleinsten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/erste-hilfe-fuer-die-kleinsten/</guid><pp:caseid>658045</pp:caseid><pp:subtitle>&quot;Kinderunfälle und Reanimation&quot; - Infoveranstaltung für Eltern im Krankenhaus Senftenberg</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Kostenfreie Infoveranstaltung „Kinderunfälle und Reanimation“ am 19. September 2024, 17 Uhr, im Krankenhaus Senftenberg<span>&nbsp;</span></li><li><span>D</span>r. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz, klärt auf: Das sind die größten Gefahrenquellen für Kinder</li><li>Tipps für Erste Hilfe und Reanimations-Training an Dummy-Puppen</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Wo lauern die größten Gefahren für Kinder? Was sind die häufigsten Ursachen für Unfälle? Und wie können Eltern im Notfall helfen? Um diese Fragen dreht sich die kostenfreie Infoveranstaltung „Kinderunfälle und Reanimation“ am 19. September 2024, 17 Uhr, im Barbara-Foyer im Krankenhaus Senftenberg. Nach einem kurzen Vortrag von Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, können Teilnehmende an Dummy-Puppen die wichtigsten Schritte der Wiederbelebung unter Profi-Anleitung üben.</strong></p><p>Kinderunfälle sind leider keine Seltenheit – das zeigt ein Blick auf die Statistik: Allein im vergangenen Jahr sind mehr als 167.000 verletzte Kinder deutschlandweit in Krankenhäusern behandelt worden, 163 Kinder erlitten tödliche Unfälle.<span>&nbsp; </span>„Bis zum Alter von etwa vier Jahren passieren Unfälle vor allem zu Hause, wenn die Kleinen mit kindlicher Neugier und Bewegungsdrang ihre Umgebung erkunden. Ganz typische Unfälle sind bei kleineren Kindern leider vor allem Vergiftungen, Verätzungen, Verbrühungen und Stürze“, erklärt Dr. Carolin Stegemann. Im Vorschulalter verletzen sich Kinder hingegen vorwiegend in der Freizeit und beim Sport, meistens aus Unkenntnis, Übermut, Selbstüberschätzung oder Überforderung. „Einer der Bereiche, in denen die meisten Unfälle passieren, ist der Straßenverkehr“, warnt die erfahrene Kinderärztin und verweist auf Zahlen aus dem Jahr 2021, wonach etwa alle 24 Minuten ein Kind unter 15 Jahren in Deutschland zu Schaden kam.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/410f7466-42e4-44e5-a43b-64375b674a0a/1920_aaa-1633-bea.jpg?10000"><p><i>Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz, zeigt an einem Dummy, wie Reanimation bei Kindern richtig geht. Am 19. September 2024 bietet das Team der Kinderklinik von 17 bis 18 Uhr im Krankenhaus Senftenberg eine kostenfreie Infoveranstaltung zum Thema “Kinderunfälle und Reanimation” an.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/410f7466-42e4-44e5-a43b-64375b674a0a/aaa-1633-bea/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Für Gefahren sensibilisieren</h2><p>In ihrem Vortrag am 19. September möchte die Chefärztin Teilnehmende dafür sensibilisieren, wo Gefahren für den Nachwuchs lauern. Aus ihrer jahrelangen Praxiserfahrung hat Dr. Carolin Stegemann dabei zahlreiche Beispielfälle zur Hand und setzt potenzielle Gefahren in Bezug zu alterstypischem Verhalten und dem jeweiligen Entwicklungsstand von Kindern. Außerdem geht die Kinderärztin ohne erhobenen Zeigefinger darauf ein, an welchen Stellen Erwachsene Situationen teilweise über- oder unterschätzen. „Es geht nicht darum, Eltern zu belehren, sondern darauf aufmerksam zu machen, wo Unfallrisiken im Alltag lauern und wie wir vorbeugen können, um unsere Kinder zu schützen, ohne sie in ihrer Entwicklung auszubremsen“, erklärt die Medizinerin.</p><h2>Reanimationstraining mit Profis</h2><p>In ihrem Impulsvortrag gibt Dr. Carolin Stegemann auch wertvolle Tipps und Hinweise, wie Eltern im Notfall ihren Schützlingen helfen können. Bei der Infoveranstaltung erfahren Teilnehmende, wie sie bei Stürzen, Verbrennungen, Verbrühungen und Co. Erste Hilfe leisten können. Zum Abschluss darf geübt werden: Das Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zeigt an Reanimationspuppen in der Größe von Säuglingen, Kindern und Erwachsenen wie Reanimation richtig geht. Danach können Teilnehmende selbst die Wiederbelebung üben und sich wertvolle Tipps von den Profis holen, damit sie im Ernstfall sicherer handeln können.</p><h2>Kostenfrei und ohne Voranmeldung</h2><p>Die etwa einstündige Informationsveranstaltung im Rahmen der bundesweiten Woche der Wiederbelebung beginnt am 19. September um 17 Uhr im Barbara-Foyer im Erdgeschoss des Senftenberger Krankenhauses. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>AUF EINEN BLICK</strong><br><br><strong>Was:</strong> Informationsveranstaltung „Kinderunfälle & Reanimation“</p><p><strong>Wann:</strong> 19.9.2024, 17 bis 18 Uhr</p><p><strong>Wo:</strong> Sana Kliniken Niederlausitz, Krankenhaus Senftenberg, Barbara-Foyer</p><p><strong>Wie:</strong> Voranmeldung nicht nötig, Eintritt frei</p><p>&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Reanimation,Wiederbelebung,Kinderklinik,Lauchhammer,stegemann]]></category>
            <pubDate>Fri, 13 Sep 2024 07:25:12 +0200</pubDate>
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                        <title>Mit Teddysprechstunde, Hüpfburg und Tombola</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mit-teddysprechstunde-huepfburg-und-tombola/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mit-teddysprechstunde-huepfburg-und-tombola/</guid><pp:caseid>654873</pp:caseid><pp:subtitle>Kinderklinik Lauchhammer lädt zum großen Kinderfest am 8. September</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>• Kinderfest in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am 8. September 2024, von 15 bis 18 Uhr, im Krankenhaus Lauchhammer<br>• Mitmachangebote wie Teddysprechstunde, Zaubershow, Tombola und Bewegungsangebote&nbsp;<br>• Mal-Wettbewerb für Kitas in der Region</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Teddys mit Bauchschmerzen, Puppen mit gebrochenem Arm und kleine Entdecker mit Lust zum Hüpfen, Toben, Basteln und Erkunden, sind am Sonntag den 8. September 2024, genau richtig in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer: Denn dort findet von 15 bis 18 Uhr das große Kinderfest statt.</strong></p><p>„Wir freuen uns sehr, dass wir nach mehrjähriger Pause endlich wieder unser beliebtes Kinderfest feiern können. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um unser Team mit vielen neuen und bekannten Gesichtern vorzustellen und Familien einen Einblick in unsere tägliche Arbeit und unser großes Leistungsspektrum geben“, sagt Chefärztin Dr. Carolin Stegemann, die im Frühjahr dieses Jahres die ärztliche Leitung der Klinik übernommen hat.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6ddcc2b5-10eb-4f8c-ac0c-8082d8bf5da3/1920_paumldiatrie-2588.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Beim Kinderfest der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Krankenhaus Lauchhammer können junge Besucher ihre Puppen und Lieblingsplüschtiere in der Teddysprechstunde behandeln lassen. Das Kinderfest am 8. September lockt mit vielen Mitmachangeboten. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6ddcc2b5-10eb-4f8c-ac0c-8082d8bf5da3/paumldiatrie-2588/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>&nbsp;</h2><h2><strong>Viele Mitmach-Aktionen</strong></h2><p>Besucher können sich beim Kinderfest auf viele Mitmach-Aktionen freuen. Im Teddykrankenhaus können Kinder ihre Puppen und Lieblingsplüschtiere mit kleinen und großen Wehwehchen behandeln lassen. Außerdem locken Zaubershow, Bewegungsparcours, Kinderschminken, Bastelstraße, Hüpfburg, Tombola und vieles mehr.</p><h2><strong>Kinderklinik entdecken und Team kennenlernen</strong></h2><p>„Wir haben unsere Kinderklinik breiter aufgestellt, weil wir die Familien in der Region noch besser begleiten wollen. Beim Kindefest gibt es deshalb auch Informationen zu unseren medizinischen Schwerpunkten wie die allergologisch-pulmologische Diagnostik und Therapie, gastroenterologische und kardiologische Diagnostik sowie die umfassende Versorgung von Früh- und Neugeborenen in unserer Neonatologie. Außerdem ist unsere Kindernotaufnahme rund um die Uhr für junge Patienten einsatzbereit“, erklärt die Chefärztin. Familien können das Kinderfest also gut nutzen, um eventuelle Hemmschwellen abzubauen und mit dem erfahrenen Team aus Kinderärzten und Kinderpflegekräften ins Gespräch zu kommen.</p><h2><strong>Preisverleihung beim Kita-Malwettbewerb</strong></h2><p>Im Rahmen des Kinderfestes wird dann auch der Sieger des Kita-Malwettbewerbs gekürt. Die Sana Kliniken Niederlausitz haben Kitas in der Region aufgerufen, ein Teddykrankenhaus zu malen. Bis zum 31. August können die Bilder noch im Krankenhaus abgegeben werden. Die Plakate sind dann in einer Sonderausstellung zu sehen. Beim Kinderfest können die Besucher ihr Lieblings-Kunstwerk wählen. Die Kita, deren Plakat die meisten Stimmen erhält, gewinnt einen Gutschein in Höhe von 500 Euro für neue Spielgeräte.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Kinderfest,Kinderklinik,Veranstaltung,Lauchhammer,stegemann,Carolin Stegemann,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 28 Aug 2024 09:45:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Hand in Hand für Früh- und Neugeborene</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/hand-in-hand-fuer-frueh--und-neugeborene/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/hand-in-hand-fuer-frueh--und-neugeborene/</guid><pp:caseid>653638</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz stärken Status als Perinatales Schwerpunktzentrum</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Lauchhammer sichern Versorgungslevel 3<br>&nbsp;</li><li>Neue Notfallstrukturen, moderne Medizintechnik und Schulungen zur optimalen Versorgung von Früh- und Neugeborenen<br>&nbsp;</li><li>Chefärztin Dr. Carolin Stegemann sieht wachsende anspruchsvolle Aufgaben bei der Betreuung von Risikoschwangerschaften und der Versorgung von Babys</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Die Sana Kliniken Niederlausitz stärken ihren Status als Perinataler Schwerpunktversorger. Mit Chefärztin Dr. Carolin Stegemann als versierte Spezialistin für Früh- und Neugeborene und einem hochqualifizierten Team verfügt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer über Fachkompetenz und Erfahrung. Parallel wurden in den vergangenen Monaten die Strukturen für die Versorgung von Babys optimiert und in neue Medizintechnik investiert.</strong></p><p>Ein sicherer und gutbehüteter Start ins Leben ist ein zentraler Baustein, damit Kinder gesund aufwachsen können. In der Lauchhammeraner Geburtsklinik der Sana Kliniken Niederlausitz kommen jährlich mehr als 500 Babys auf die Welt.<span>&nbsp; </span>Tür an Tür sind die erfahrenen und fachkompetenten Teams der Geburtsklinik und der Kinderstation rund um die Uhr für die jüngsten Lausitzer und ihre Eltern im Einsatz. Seit dem Frühjahr dieses Jahres sichern die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin gemeinsam wieder die Perinatale Schwerpunktversorgung auf Level 3.<span>&nbsp; </span>Bis zur Neubesetzung der Chefarzt-Position der Kinderklinik im März dieses Jahres durch Dr. Carolin Stegemann war die Versorgung nur eingeschränkt möglich. Nun können in Lauchhammer wieder Frühgeborene ab der vollendeten 32. Schwangerschaftswoche mit einem Geburtsgewicht von mindestens 1500 Gramm sicher versorgt werden. Außerdem sind in der Klinik kranke Neugeborene, Früh- und Neugeborene mit Wachstumsverzögerung und Babys von Müttern mit insulinpflichtigem Gestationsdiabetes bestens aufgehoben. Schwangere und frisch gebackene Eltern in der Niederlausitz haben damit die Sicherheit, dass sie und ihr Nachwuchs wohnortnah so gut wie möglich rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr betreut werden.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c430d929-ced6-4026-87eb-335f986e6f07/1920_paecircd-4828.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Ausbildung ist für die Chefärztin der Kinderklinik, Dr. Carolin Stegemann, eine der wichtigsten Schwerpunktaufgaben. Nur wenn die Abläufe und Handgriffe oft genug trainiert sind, läuft im Kindernotfall alles routiniert und sicher für den kleinen Patienten ab.</i><br><br><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/c430d929-ced6-4026-87eb-335f986e6f07/paecircd-4828.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Erfolgreich Tür an Tür: Fachärzte beider Bereiche</h2><p>Eine wichtige Gewissheit. Denn nicht jede Schwangerschaft und nicht jede Geburt laufen reibungslos. „Rund 85 Prozent aller reifen Neugeborenen passen sich rasch an. Aber zehn bis 15 Prozent benötigen ein bisschen Unterstützung, zum Beispiel beim Atmen. Die meisten sind nach wenigen Minuten so stabil, dass sie direkt zu ihren Eltern können“, erklärt Dr. Carolin Stegemann, die zuvor in einer Dresdner Klinik viele Jahre auf der Neonatologie tätig war. Kritischer sieht es hingegen bei den Kindern aus, die lange vor dem errechneten Geburtstermin auf die Welt kommen. „Jedes achte Baby ist eine Frühgeburt. Diese Babys brauchen oft längere Zeit Unterstützung beim Atmen. Denn Atmen kostet Energie und die wird auch gebraucht, um beispielsweise die Körpertemperatur oder auch die Blutzuckerspiegel stabil zu halten“, erklärt die Chefärztin. Für solche Babys ist es überlebenswichtig, dass ein fachkompetentes Team für sie sorgt. Deswegen arbeiten Geburts- und Kinderklinik Hand in Hand. In kürzester Zeit ist medizinische Hilfe zur Stelle. Brutkasten oder Wärmebettchen helfen, die Körpertemperatur zu regulieren, feine Sensoren überwachen die Vitalwerte, die Blutzuckerwerte werden engmaschig kontrolliert und bei Bedarf kann das Team die Neugeborenen mit intensivmedizinischen Therapien wie einer nicht-invasiven Atemhilfe oder auch einer invasiven Kurzzeitbeatmung unterstützen. Auch wichtige Untersuchungen bei Früh- und Neugeborenen wie Ultraschall oder Röntgen sind in der Klinik problemlos möglich. Mama und Begleitperson sind auf Wunsch immer in der Nähe ihres Babys, denn familienorientiertes Arbeiten hat in Lauchhammer Priorität.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h2>Neue Notfallstrukturen geschaffen und trainiert</h2><p>Neben der fachkompetenten Versorgung hat die Klinik in die Ausstattung investiert und Strukturen verbessert. In den vergangenen Wochen wurden neue Notfallstrukturen geschaffen, parallel trainieren alle Mitarbeitenden beider Kliniken regelmäßig an der neuen Neugeborenenpuppe Reanimationsmaßnahmen. Außerdem sind ein neues Beatmungsgerät und mehrere neue Inkubatoren bestellt worden. So will die Klinikleitung das Team der Geburtshilfe und der Kinderklinik dabei unterstützen, Notfällen sicher zu begegnen. Und weil die Aus- und Weiterbildung für die neue Chefärztin der Kinderklinik eine der obersten Prioritäten hat, hat Dr. Carolin Stegemann bereits von Beginn an daran gearbeitet, ein kontinuierliches Fortbildungsprogramm mit Kurzvorträgen, Fallvorstellungen und Journal Club zu etablieren. In diesem Rahmen sollen Mitarbeitende auch regelmäßige zertifizierte Pediatric Advanced Life Support (PALS)-Kurse absolvieren, um künftig noch besser auf die Versorgung von Kindernotfällen qualifiziert zu sein.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/707ba183-7062-430a-952a-0e25297eb3c9/1920_kinderklinik-3259.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Damit die jüngsten Lausitzer einen sicheren Start ins Leben haben, stehen Hebammen, Gynäkologen, Kinderärzte und speziell ausgebildete Pflegekräfte rund um die Uhr in den Sana Kliniken Niederlausitz bereit. Mit dem Status als Perinatales Schwerpunktzentrum im Level drei sichert die Klinik nun das Versorgungsangebot für werdende Eltern. Im Bereich der Neo-Intensiv helfen Stationsleiterin Maren Fischer (r.) und Kinderkrankenschwester Annett Brockel (l.) Früh- und Neugeborenen in den ersten Momenten des Lebens in der Lausitz.&nbsp;<span>&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/707ba183-7062-430a-952a-0e25297eb3c9/kinderklinik-3259.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Anspruchsvolle Aufgaben bei Betreuung und Versorgung</h2><p>Ein starkes Team aus gut qualifizierten Gynäkologen, Kinderärzten, Hebammen und spezialisierten Pflegekräften wird in Zukunft noch wichtiger werden. „Mit der Weiterentwicklung der Reproduktionsmedizin nehmen Zwillings- und Mehrlingsgeburten seit den 1980er-Jahren zu. Außerdem werden Frauen immer später Mutter. Mit dem steigenden Alter steigt auch das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes“, zählt Dr. Carolin Stegemann Faktoren auf, die die Betreuung von Schwangerschaften und Geburten noch komplexer machen. Seit mehr als zehn Jahren wird Gestationsdiabetes mit einem zweiteiligen Screening kontrolliert. „2018 wurden so 90 Prozent aller Schwangeren getestet. Bei 6,8 Prozent wurde ein Schwangerschaftsdiabetes festgestellt. Das betrifft also mehr 50.000 Frauen in Deutschland. Sie brauchen eine engmaschige Kontrolle während der Schwangerschaft, um Fehlgeburten und Organfehlbildungen vorzubeugen. Die Babys von Müttern mit Schwangerschaftsdiabetes kommen häufig mit Atemstörungen auf die Welt und sind oft deutlich zu schwer – auch sie brauchen besondere Betreuung“, erklärt die Chefärztin. Die medizinische Begleitung von Risikoschwangerschaften und die optimale Versorgung von Früh- und Neugeborenen werden in Zukunft also noch anspruchsvoller werden. Das Team im Krankenhaus Lauchhammer ist bestens dafür gerüstet.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h2>Viel Erfahrung und hohes Engagement</h2><p>Für Dr. Carolin Stegemann ist die sichere Versorgung von Früh- und Neugeborenen eine wichtige Schwerpunktaufgabe.<span>&nbsp; </span>In den vergangenen sechs Jahren war sie Stationsärztin der Neugeborenen- und Kinderintensivstation in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden (Level II) und seit dem Jahr 2019 gleichzeitig Palliativbeauftragte der Kinderklinik am Städtischen Klinikum Dresden. Für die Fachexpertin in der medizinischen Versorgung von Kindern- und Jugendlichen ist es wichtig, sich stetig weiterzuentwickeln und gemeinsam mit einem engagierten Team die Versorgungssituation für die kleinsten Patienten und ihre Eltern zu verbessern. Dafür bringt sie sich mit ganzem Herzen ein.<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/643fb604-bcde-4453-b94b-282e84d8ffd7/1920_allergiediagnostik-2.jpg?70322"><p>&nbsp;</p><p><i>Mit Dr. Carolin Stegemann als neuer Chefärztin für die Kinderklinik in Lauchhammer ist eine ausgesprochene Expertin für Kindergesundheit in den Süden von Brandenburg gewechselt. Seit März dieses Jahres arbeitet die Kinderärztin daran, das Leistungsspektrum für Eltern und die jüngsten Lausitzer zu erweitern. Vor allem nimmt sie sich viel Zeit für die Diagnostik und die Betreuung von erkrankten Kindern, Jugendlichen und deren Eltern.</i>&nbsp;</p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/643fb604-bcde-4453-b94b-282e84d8ffd7/allergiediagnostik-2.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Kinderklinik,Lauchhammer,Perinatal,Fruehgeborene,Neugeborene,Neonatologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 06 Aug 2024 09:20:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Lausitzer Kinderärztin appelliert: Chronische Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen nehmen zu</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/lausitzer-kinderaerztin-appelliert-chronische-schmerzen-bei-kindern-und-jugendlichen-nehmen-zu/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/lausitzer-kinderaerztin-appelliert-chronische-schmerzen-bei-kindern-und-jugendlichen-nehmen-zu/</guid><pp:caseid>634935</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• <span><strong>Bundesweiter Aktionstag gegen den Schmerz am 4. Juni 2024</strong></span></p><p>• <span><strong>Immer mehr Kinder und Jugendliche klagen über chronische Schmerzen</strong></span></p><p>• <span><strong>Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz plädiert für umfassende Diagnostik bei jungen Patienten sowie Beratung und Begleitung von Familien</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Schmerzen sind bei Kindern und Jugendlichen immer wieder ein Thema: ein akuter Infekt, ein Sturz oder manchmal auch eine Operation können dafür sorgen, dass es dem Nachwuchs vorübergehend nicht ganz so gut geht wie normalerweise. Kleine Wehwehchen und größere Auas gehören für Familien mit Kindern also zum Alltag. Aber: „Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter chronischen Schmerzen, vor allem an Bauch- und Kopfschmerzen sowie Schmerzen des Bewegungsapparates“, betont Dr. Carolin Stegemann.</span></p><h2><span>Alarmierende Zahlen</span></h2><p><span>Die Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer verweist auf alarmierende Zahlen: </span>Aktuellen<span> Studien zufolge hat rund ein Drittel der Kinder und Jugendlichen zwischen acht und 16 Jahren bereits Erfahrungen damit machen müssen. Von diesen zeigen bundesweit 350.000 eine hohe Schmerzbeeinträchtigung mit starker bis sehr starker Beeinträchtigung im Alltag. Laut des Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) vom Robert-Koch-Institut haben in den vergangenen drei Monaten rund zwei Drittel aller sieben- bis 13-Jährigen und sogar vier Fünftel aller 14- bis 17-Jährigen Schmerzen beklagt. „Das Entscheidende ist, dass die Beeinträchtigungen dadurch vielfältig sind. Zum einen ist da der Schmerz an sich. Zum anderen haben Schmerzen auch psychologische Einflussfaktoren, wie Ängste und Traurigkeit. Rund 60 Prozent der Kinder mit chronischen Schmerzen erfahren psychische Beeinträchtigungen, wie Depressionen und Tendenzen zum Katastrophisieren. Und nicht zuletzt haben Schmerzen auch soziale Auswirkungen, zum Beispiel auf den Schulbesuch und Freizeitaktivitäten“, unterstreicht die Fachärztin für Pädiatrie die vielfältigen Konsequenzen, die in Summe zu Lasten der Lebensqualität gehen.</span></p><h2><span>Zeit für Diagnostik und Beratung</span></h2><p><span>Die umfassende Diagnostik, Beratung und Behandlung von jungen Patientinnen und Patienten ist ein wichtiger Teil der Arbeit des Teams der Kinderklinik in Lauchhammer. Die Ärztinnen und Ärzte nehmen sich Zeit, um Ursachen zu erforschen, Krankheitsbilder abzuklären und den Kindern sowie ihren Familien dann mit individuellen Therapien und Beratungen möglichst optimal zu helfen. Allein aus den vergangenen Wochen hat Dr. Carolin Stegemann verschiedene Beispiele dafür parat, wie Kindern und Teenagern mit chronischen Schmerzen stationär geholfen werden konnte. Eine Betroffene ist eine Jugendliche, die ursprünglich nur für einen Atemtest ins Krankenhaus gekommen war. „Das Mädchen hatte aber seit mehr als einem Jahr Oberbauchschmerzen – zuletzt so stark, dass sie sogar nachts davon aufwachte. Für uns Mediziner ist das ein klares Warnsignal“, schildert die Chefärztin. Dem Klinikteam war sofort klar: Hier braucht es eine dezidierte Symptomanalyse und Diagnostik. Schließlich entschlossen sich die Ärzte aufgrund deutlicher Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Nahrungsmittelaufnahme zu einer Magen-Darm-Spiegelung. „Dabei haben wir festgestellt, dass die Patientin eine Gastritis hat und sich seit mehr als einem Jahr mit Schmerzen aufgrund einer Erkrankung quält, die gut behandelbar ist“, berichtet Dr. Carolin Stegemann.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fdb8f1dc-82cf-419d-8ac7-fec2904ecf28/1920_carolinstegemannportrait.jpg?97393"><p><i><span>Für Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, ist die umfassende Diagnostik, Zeit für Beratung und eine individuelle Behandlung der jungen Patienten ein wichtiger Teil der Arbeit ihres Teams in Lauchhammer.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/fdb8f1dc-82cf-419d-8ac7-fec2904ecf28/carolinstegemannportrait/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Kombination aus verschiedenen Therapieoptionen</span></h2><p><span>Der Fall ist ein Beispiel für chronische Krankheitsverläufe, die nach einer vernünftigen Diagnostik gut heilbar sind. So einfach ist es allerdings nicht immer. Das zeigt der Fall eines kleinen Jungen, der mit wiederkehrenden Bauchschmerzen in die Kinderklinik kam und bereits mehrere Wochen nicht mehr zur Schule gehen konnte. „Der Junge und die Familie hatten einen hohen Leidensdruck. Wir haben durch eine umfangreiche Anamnese und Diagnostik festgestellt, dass das Kind eine chronische Verstopfung, also eine Obstipation, hat, die sich wahrscheinlich in Folge eines Magen-Darm-Infekts vor vier, fünf Monaten entwickelt hat“, erklärt die Kinderärztin. In diesem Fall begleitet die Klinik den jungen Patienten und seine Familie auf dem längeren Behandlungsweg - mit umfangreicher Aufklärungsarbeit, einer medikamentösen Therapie, Toilettentraining und der Vermittlung einer Online-Selbsthilfegruppe. „Es dauert Wochen bis Monate, um aus dem Teufelskreis aus Schmerz, Angst und Vermeidung herauszukommen“, weiß Dr. Carolin Stegemann aus ihrer jahrelangen Erfahrung als Spezialistin für Kindererkrankungen.</span></p><h2><span>Guter Draht zu Fachzentren</span></h2><p><span>Trotz guter Ausstattung und viel Erfahrung reichen in manchen Fällen die umfangreichen Möglichkeiten und die fachliche Kompetenz des Klinikteams in Lauchhammer jedoch nicht aus. Das zeigt das Beispiel eines jungendlichen Mädchens, das mit chronischen Schmerzen nach einer länger zurückliegenden Knieoperation ins Krankenhaus kam. „Das Mädchen hatte bereits vielfältige ambulante und stationäre Vorstellungen in der Region hinter sich. Sie hatte inzwischen ein sogenanntes Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS) entwickelt, mit einer sensorischen Störung, aufgrund der es normale Reize bereits als Schmerz empfindet“, beschreibt die Chefärztin und betont: „Ein solches Krankheitsbild gehört in ein stationäres Kinderschmerzzentrum, da in diesen komplexen Fällen nur eine multimodale Therapie langfristig Hilfe verschaffen kann und neben Medikamenten vor allem Physiotherapie, elektromedizinische Reizstromtherapie (TENS), Aquatraining, aber auch psychologische Begleitung und vieles mehr notwendig werden.“ Da es nur fünf solcher Spezialzentren in Deutschland gibt, sind die Wartelisten lang. Bei der Vermittlung und der Begleitung hin zu einer solchen Therapie unterstützt die Lauchhammeraner Kinderklinik mit Kontakten und vermittelt junge Patienten dorthin weiter, wo eine solche komplexe Therapie spezialisiert organisiert und absolviert werden kann.</span></p><h2><span>Partner für niedergelassene Kinderärzte</span></h2><p><span>„Wir haben hier bei uns in der stationären Versorgung in Lauchhammer vielfältige diagnostische Möglichkeiten und nehmen uns die nötige Zeit zur Ursachenforschung und Aufklärung. Wir sehen uns als Partner für niedergelassene Kinderärzte, die ihre Patienten mit chronischen Schmerzen jederzeit zu uns überweisen können. Oft können sich unsere Kollegen in der Niederlassung aufgrund des hohen Patientenaufkommens gar nicht die notwendige Zeit für eine umfangreiche Analyse und Diagnostik nehmen. In solchen Fällen sind die Kinder bei uns in der stationären Versorgung bestens aufgehoben. Wir sind da, um zu helfen“, sagt Dr. Carolin Stegemann. Die Fachärztin rät Eltern, aufmerksam zu sein und ihre Kinder ernst zu nehmen, wenn sie über Beschwerden klagen. Ihr Tipp bei länger anhaltenden Schmerzen: Mindestens zwei, drei Wochen Tagebuch führen und darin festhalten, wie oft, wann und wie stark die Schmerzen auftreten, wie lange sie anhalten, ob Auslöser erkennbar sind und was eventuell lindernd wirkt und hilft. „Alle Informationen, die wir bekommen, unterstützten uns dabei, das Schmerzbild genauer einzuordnen und den Kindern und Jugendlichen möglichst schnell und langfristig helfen zu können“, so die Chefärztin.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,paediatrie,Kinderklinik,Chronische Schmerzen,Diagnostik]]></category>
            <pubDate>Tue, 04 Jun 2024 12:20:15 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn die Luft knapp wird: Kinderklinik in Lauchhammer bietet Familien jetzt umfassende Diagnostik und individuelle Therapie bei Asthma</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-die-luft-knapp-wird-kinderklinik-in-lauchhammer-bietet-familien-jetzt-umfassende-diagnostik-und-individuelle-therapie-bei-asthma/</link>
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Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer bietet Familien jetzt breite Unterstützung – von der Behandlung akuter Atemnot über eine umfassende Diagnostik und individuelle Therapie bis zur engmaschigen Nachbetreuung.</strong></p><p>Husten ist für viele Familien mit Kindern ein Dauerbrennerthema. Doch nicht immer handelt es sich um einen harmlosen Infekt, der mit Geduld und Hustensaft wieder verschwindet. „Wenn sich ein scheinbar leichter Husten binnen weniger Stunden zu einer schweren Atemnot verschlimmert, dann sollten Eltern mit ihrem Kind unbedingt in die Notaufnahme kommen. Anzeichen für Asthma sind häufig auch eine deutlich schnellere und flachere Atmung sowie ein anhaltender, trockener Husten, der meist auch nachts auftritt. Auffällig ist es auch, wenn sonst aktive Kinder plötzlich vermehrt Pausen beim Rennen brauchen, über Luftnot klagen und ihre Belastung und Bewegung herunterfahren“, erklärt Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer, wann Eltern hellhörig werden und einen Arzt aufsuchen sollten.</p><h2><strong>Hilfe für Familien durch umfassende Diagnostik</strong></h2><p>Erst vergangene Woche hat sie mit ihrem Team zwei junge Patienten behandelt, die mit akuter Atemnot über die Kindernotaufnahme in die Klinik kamen. „In beiden Fällen war die Atemfrequenz etwa doppelt so hoch wie normal. Üblich sind bei Dreijährigen etwa 20 bis 30 Atemzüge pro Minute und bei Sechsjährigen etwa 40“, berichtet die Fachärztin für Kinderheilkunde, die unter anderem auf Allergologie spezialisiert ist. Für die Mediziner der Kinderklinik waren das erste ernste Hinweise auf eine mögliche Asthma-Erkrankung. Das Ärzte- und Pflegeteam nahm sich mehrere Tage Zeit für eine umfassende Diagnostik: Vitalwerte, wie Atemfrequenz und Sauerstoffsättigung, klinische Zeichen, wie der Einsatz der Atemhilfsmuskulatur und mehr, wurden gemessen und gründlich ausgewertet. Zudem haben die Kinderärzte eine ausführliche Anamnese mit den Eltern erhoben. Mit einem Fragebogen klären die Mediziner ab, ob, wann und wie häufig es zuvor eventuell schon ähnliche Situationen und Symptome gab, ob bereits im Säuglingsalter Allergien oder Hauterkrankungen wie Neurodermitis aufgetreten sind und viele Details mehr. Im Blut wurden Allergietests durchgeführt und in Lungenfunktionsuntersuchungen beurteilt, ob Atemflussbehinderungen vorliegen und Veränderungen der Lungenvolumina nachgewiesen werden können. Bei einigen Kindern wird zur Sicherheit auch eine Röntgenaufnahme der Lunge gemacht, sofern eine solche noch nie angefertigt wurde, um Differentialdiagnosen, wie eine Fremdkörper-Aspiration oder eine zystische Fehlbildung der Lunge, ausschließen zu können. „Bei etwa der Hälfte aller Kinder, die in jungen Jahren die Diagnose Asthma bronchiale erhalten, verschwindet die Krankheit wieder. Sie haben später im Erwachsenenalter keine Beschwerden mehr. Wenn aber multiple Allergien vorliegen, z.B. auf verschiedene Pollen und Hausstaubmilben, dann kann das bereits darauf hindeuten, dass die chronische Krankheit ein Leben lang fortbestehen bleibt“, erklärt Dr. Carolin Stegemann.<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1acc4c00-7361-4a1a-94a3-2bdcc6c8eacd/1920_paumldiatrieasthma.jpg?10000"><p><i>Gemeinsam mit den Eltern und den kleinen Patienten bespricht Dr. Carolin Stegemann (li) in Ruhe die Diagnose, Wege der Behandlung und die Therapiemöglichkeiten von Asthma sowie anderen Erkrankungen in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in den Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1acc4c00-7361-4a1a-94a3-2bdcc6c8eacd/paumldiatrieasthma/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><strong>Aufklärung bringt Sicherheit für Eltern und Kinder</strong></h2><p>Nach den umfangreichen Untersuchungen werden die Familien mit der Diagnose nicht allein gelassen. „Wir besprechen alles in Ruhe, in mehreren Gesprächen, gemeinsam mit den Eltern und Kindern, um sie aufzuklären und ihnen Sicherheit im Umgang mit der Krankheit zu geben“, sagt die Chefärztin. Denn mit der Erkrankung kann man gut leben – wenn man einige wichtige Aspekte beachtet. „Die Asthma-Therapie fußt auf drei Säulen: Mit der Dauertherapie behandeln wir zum einen die chronische Entzündung, die die Atemwege verdickt und die zähe Sekretbildung in den Schleimhäuten provoziert. Zum anderen geht es auch darum, die Hyperreagibilität, also sozusagen Übersensibilität, der Bronchien zu reduzieren, die häufig schon auf kleinste Reize, wie auf kalte Luft, reagieren und sich akut verengen. Der dritte Aspekt ist die Notfalltherapie, für die wir einen Plan aufstellen, der Kindern und Eltern bei einem akuten Asthmaanfall helfen soll“, zählt Dr. Carolin Stegemann auf. Die Kinderärztin kennt die Sorge vieler Familien vor den Nebenwirkungen einer dauerhaften Medikamenteneinnahme. „Wir passen die medikamentöse Therapie sehr genau an den individuellen Bedarf des Kindes an und schauen, wann, für wie lange und welche Dosis tatsächlich benötigt wird. Manche kleinen Patienten müssen beispielsweise nur für wenige Wochen im Jahr während der Blütezeit von Allergieauslösern, wie Birken- oder Gräser- und Roggenpollen, ihre Dauermedikamente anwenden“, sagt die Chefärztin und betont: „Mit der Entlassung aus dem Krankenhaus beginnt eine engmaschige Nachbetreuung, die sich mindestens über ein Jahr, meist länger, erstreckt. Die Kinder kommen dann vierteljährlich zum Check zu uns und wir passen die Therapie bei Bedarf an.“ Außerdem bekommen die Familien ein Asthma-Tagebuch mit nach Hause, in dem sie Symptome und Auffälligkeiten dokumentieren können.</p><h2><strong>Kurzfristige Hilfe für Familien</strong></h2><p>Die Kinderklinik in Lauchhammer ist nicht nur Anlaufstelle für Eltern mit akut erkrankten Kindern und Jugendlichen. Perspektivisch sind in der Klinik auch spezialisierte ambulante Kinder-Allergie- und -Pulmologie-Sprechstunden für kleine und größere Patienten geplant. Bis zu den beantragten offiziellen Zulassungen dieser Sprechstunden können die kleinen Patienten aber auch schon jetzt ambulant diagnostiziert und betreut werden – über eine Einweisung durch den Kinderarzt, im Sinne einer tagesstationären Vorstellung. „Wir sind sehr froh, dass wir das anbieten und Familien direkt kurzfristig Termine vermitteln können. Es ist uns wichtig, klare Diagnosen stellen zu können und den kleinen Patienten dabei zu helfen, rasch wieder gesund zu werden“, betont Dr. Carolin Stegemann.<span>&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Kinderklinik,Asthma bei Kindern,paediatrie]]></category>
            <pubDate>Mon, 06 May 2024 12:02:32 +0200</pubDate>
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                        <title>Diagnostik und Therapie auf neustem Stand der Medizin</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/diagnostik-und-therapie-auf-neustem-stand-der-medizin/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/diagnostik-und-therapie-auf-neustem-stand-der-medizin/</guid><pp:caseid>626451</pp:caseid><pp:subtitle>Kinderklinik Lauchhammer erweitert Leistungsangebot für Kinder und Eltern</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer erweitert Leistungsspektrum spürbar</li><li>Neue &nbsp;Chefärztin Dr. Carolin Stegemann baut diagnostische Angebote für junge Patienten aus</li><li>Familien und niedergelassene Kinderärzte profitieren von interdisziplinärer Zusammenarbeit der Pädiatrie mit anderen Fachabteilungen des größten Gesundheitsdienstleisters in Südbrandenburg</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><strong>Mehr Unterstützung für Familien und niedergelassene Kinderärzte bietet die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz ab sofort. Unter Federführung der neuen &nbsp;Chefärztin Dr. Carolin Stegemann hat sich das Leistungsspektrum der Pädiatrie in Lauchhammer spürbar erweitert. Kleine Patienten können künftig umfangreich diagnostiziert und therapiert werden. Und das auf dem neusten Stand der Medizin.</strong></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Unklare Bauchschmerzen, häufige Kopfschmerzen oder allergische Reaktionen?<span>&nbsp; </span>Wenn sich bei Kindern komplexe, diffuse Symptome zeigen, sind Eltern oft ratlos. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer steht Familien jetzt als Partner zur Seite. „Wir haben in meinen ersten Wochen in Lauchhammer die fachliche Kompetenz und die funktionsdiagnostischen Möglichkeiten für umfassende Anamnesen und Diagnostiken geschaffen“, sagt Chefärztin Dr. Carolin Stegemann, die Anfang März die kommissarische Leitung der Pädiatrie übernommen hat.</p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Hilfe und Rat für Familien</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Erklärtes Ziel des neuen Ärzte-Teams der Klinik ist es, Eltern und niedergelassenen Kinderärzten zeitaufwändige Prozeduren zu ersparen, bei denen Kinder immer wieder nur für einzelne Untersuchungen an Spezialisten überwiesen werden. „Wir nehmen uns die nötige Zeit, um Symptome gründlich und umfassend abzuklären, damit Kinder nicht wochen- oder monatelang Schmerzen haben, weil die Ursachen nicht zweifelsfrei geklärt sind und sich dringend nötige Therapien dadurch verzögern. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, Auffälligkeiten auf den Grund zu gehen und Krankheitsbilder leitliniengerecht zu diagnostizieren, um den Familien Antworten geben zu können und sie über Erkrankungen aufzuklären“, erläutert Dr. Carolin Stegemann, wie sie jungen Lausitzern helfen möchte.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/20baa5e2-e375-4bdb-a846-2081fd0d7148/1920_carolinstegemannteam.jpg?38235"><p><i>Chefärztin Dr. Carolin Stegemann (Mitte) im Gespräch mit dem engagierten Team der Kinderklinik. Gemeinsam hat das Ärzte- und Pflegeteam in den vergangenen Wochen viel unternommen, um das Leistungsangebot für Kinder und Eltern in der Niederlausitz deutlich zu erweitern.</i> <a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/20baa5e2-e375-4bdb-a846-2081fd0d7148/carolinstegemannteam.jpg?38235" target="_blank">Copyright und Download</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Diagnostik und Therapie auf neustem Stand der Wissenschaft</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Die Lauchhammeraner Pädiatrie bietet deshalb ab sofort ein breites Spektrum für planbare und leitliniengerechte Untersuchungen. Einen Schwerpunkt bildet dabei die allergologisch-pulmologische Diagnostik und Therapie, wobei die Klinik neben Allergiediagnostiken und Lungenfunktionsuntersuchungen ab sofort auch stationäre orale Nahrungsmittelprovokationen und die Einleitung spezifischer Immuntherapien (z.B. Ultra-Rush-Hyposensibilisierung mit Bienen- oder Wespengift) durchführt. Ein breites diagnostisches Angebot, das es in dieser Form bisher in Lauchhammer nicht gegeben hatte. Doch damit nicht genug: Neben Allergien auf Nahrungsmittel, Insektengift und Co. spielen auch Bauchschmerzen bei Kindern eine große Rolle. Auch um die kümmert sich das Team aus Pflegekräften und Ärzten liebevoll: „Bauchschmerzdiagnostik braucht oft Zeit – und die nehmen wir uns. Die Familien bekommen bei uns umfangreiche Fragebögen, die wir gemeinsam gründlich auswerten. Darüber hinaus halten wir unterschiedliche funktionsdiagnostische Untersuchungsmöglichkeiten bereit, um einen genauen und kompetenten Blick auf die Ursachen für die Schmerzen zu erhalten“, erklärt die kommissarische Chefärztin. In Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin/Gastroenterologie können beispielsweise bereits bei Kindern ab dem dritten Lebensjahr Magenspiegelungen und bei Kindern ab sechs Jahren Darmspiegelungen durchgeführt werden, wenn es notwendig ist.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Für die kardiologische Diagnostik junger Patienten stehen in Lauchhammer unter anderem Elektrokardiogramme, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessungen, Schellong-Test und Fahrrad-Ergometrie zur Verfügung. Außerdem bietet die Klinik künftig auch diagnostische wie verhaltenstherapeutische Unterstützung bei häufigen Erkrankungen wie Kopfschmerzen, Adipositas und Ausscheidungsstörungen (Enuresis [Einnässen], Enkopresis [Stuhlschmieren/ Einkoten] und Obstipation [Verstopfung]). Damit dieses breite diagnostische Angebot möglich wird, nutzt die Kinderklinik bei Bedarf nicht nur ihre eigene medizintechnische Ausstattung, sondern auch funktionsdiagnostische Möglichkeiten und fachliche Expertise anderer Abteilungen der Sana Kliniken Niederlausitz.<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fdb8f1dc-82cf-419d-8ac7-fec2904ecf28/1920_carolinstegemannportrait.jpg?97393"><p><i>Expertin mit dem Herz am rechten Fleck: Dr. Carolin Stegemann ist seit März 2024 die neue Chefärztin der Kinderklinik in Lauchhammer. </i><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/fdb8f1dc-82cf-419d-8ac7-fec2904ecf28/carolinstegemannportrait.jpg?97393" target="_blank">Copyright und Download</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Erste positive Resonanz von Eltern und Kinderärzten</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">In den vergangenen Tagen hat Dr. Carolin Stegemann bereits mehrere niedergelassene Kinderärzte in der Region besucht und dabei auch das erweiterte Leistungsspektrum der Klinik vorgestellt. Die Resonanz ist schon jetzt spürbar. „Wir hatten bereits die ersten Anrufe von Ärzten und Eltern, die um Unterstützung gebeten haben und denen wir kurzfristig Termine für einen stationären Aufenthalt möglich machen konnten. Das freut uns sehr, denn wir sind dafür da, kleinen Patienten zu helfen“, sagt die engagierte und erfahrene Kinderärztin.</p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Anlaufpunkt für akut kranke junge Patienten</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Neben geplanten Diagnostiken ist und bleibt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin selbstverständlich auch Anlaufpunkt für kleinere und größere Patienten mit akuten Beschwerden. Die Pädiatrie in Lauchhammer verfügt über eine speziell eingerichtete Kindernotaufnahme und bietet mit 24 Betten Platz für Neugeborene, Säuglinge, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.<span>&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">„Mit dem erweiterten Leistungsspektrum wollen wir niedergelassene Kinderärzte in der Region entlasten. Und auch für Familien wollen wir Angebote in greifbarer Nähe schaffen, damit Eltern nicht weit fahren müssen, denn Kinder müssen wohnortnah in der Nähe ihrer Eltern bestens medizinische betreut sein“, erklärt Dr. Carolin Stegemann.<span>&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Kinderklinik,jugendmedizin,leistungserweiterung,neue chefaerztin,stegemann,Eltern- &amp; Kind Zentrum]]></category>
            <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 09:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/212ef39a-c088-4b4f-937b-0b9bc8deb888/500_kinderklinik-3023.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
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                        <title>Zukunft der Kinderklinik gesichert: Neue Chefärztin startet im März und hat große Pläne für die Weiterentwicklung in Lauchhammer</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/zukunft-der-kinderklinik-gesichert-neue-chefaerztin-startet-im-maerz-und-hat-grosse-plaene-fuer-die-weiterentwicklung-in-lauchhammer/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zukunft-der-kinderklinik-gesichert-neue-chefaerztin-startet-im-maerz-und-hat-grosse-plaene-fuer-die-weiterentwicklung-in-lauchhammer/</guid><pp:caseid>622521</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• <span><strong>Dr. Carolin Stegemann ist ab 1. März 2024 kommissarische Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p>• <span><strong>Eltern profitieren von einem deutlich breiteren Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Verfahren der Klinik in Lauchhammer</strong></span></p><p>• <span><strong>Ausbildung von angehenden Kinderärzten ist für die neue kommissarische Chefärztin eine echte Herzensangelegenheit &nbsp;</strong></span></p><p>•<span><strong> Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin ist Spezialistin für die Versorgung von Neugeborenen, Kinder-Palliativmedizin und Allergologie</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span style="padding:0cm;"><strong>Aufatmen für Eltern im OSL-Kreis: Nachdem die Klinik für Kinder und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in den vergangenen Monaten vorübergehend nur eine eingeschränkte Versorgung mit Augenmaß anbieten konnte, steht ab dem 1. März einer allumfassenden Versorgung in der Kinderklinik und umfangreichen Diagnostiken nichts mehr im Weg. Für die kleinen Patienten im Süden Brandenburgs und ihre Eltern steht ab sofort wieder rund um die Uhr ein medizinisch bestens ausgebildetes Team bereit. Dr. Carolin Stegemann übernimmt ab dem 1. März 2024 als neue kommissarische Chefärztin die Leitung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken</strong></span><span><strong> </strong></span><span style="padding:0cm;"><strong>Niederlausitz in Lauchhammer. Die erfahrene Kinderärztin wird das Leistungsspektrum der Klinik spürbar erweitern. Zugleich ist mit dem Engagement der Neonatologin auch die perinatale Versorgung von Frühgeborenen für die Zukunft gesichert.</strong></span></p><p><span>„Ich freue ich mich auf die Arbeit und die Herausforderungen, die diese Stelle für mich mit sich bringen und auch auf die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten, die der Standort und die Region bieten“, sagt Dr. Carolin Stegemann. Nach 14 Jahren in einem Krankenhaus in Dresden hat sie nach neuen beruflichen Herausforderungen gesucht und eben diese bei den Sana Kliniken Niederlausitz gefunden. „Nach den ersten Gesprächen und dem Kennenlernen fühlt sich alles rund und richtig an. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hat mit 24 Betten eine sehr schöne Größe und bietet optimale Möglichkeiten zur Diagnose und Therapie. Außerdem ist mir die enge Zusammenarbeit mit der Geburtsklinik und die Versorgung von Früh- und Neugeborenen sehr wichtig. In Lauchhammer befinden sich die Kinder- und die Geburtsklinik Tür an Tür. Das sind ideale Voraussetzung für werdende Eltern und für uns Kinderärzte perfekte Bedingungen, um im Notfall schnell vor Ort zu sein“, erklärt die Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, die zusätzlich die Schwerpunktbezeichnung Neonatologie trägt und über die Zusatzbezeichnungen Palliativmedizin und Allergologie verfügt.</span></p><h2><span><strong>Neonatologin und Palliativmedizinerin mit Afrika-Erfahrung</strong></span></h2><p><span>Mit Dr. Carolin Stegemann wechselt eine erfahrene und engagierte Medizinerin in die Niederlausitz. In den vergangenen sechs Jahren war sie Stationsärztin der Neugeborenen- und Kinderintensivstation (Level II) und seit dem Jahr 2019 gleichzeitig Palliativbeauftragte der Kinderklinik am Städtischen Klinikum Dresden. Für die Fachexpertin in der medizinischen Versorgung von Kinder- und Jugendlichen ist es wichtig, sich stetig weiterzuentwickeln und gemeinsam mit einem engagierten Team die Versorgungssituation für die kleinsten Patienten und ihre Eltern zu verbessern. Dafür bringt sie sich mit ganzem Herzen ein. Vor zwei Jahren hat die Kinderärztin zusätzlich noch das Dattelner Curriculum „Spezielle Schmerztherapie - Schwerpunkt chronisch schmerzkranke Kinder und Jugendliche“ absolviert und im vergangenen Jahr die Kinderschmerzgruppe in Dresden-Neustadt aufgebaut. Zuvor hatte sie mehrere Jahre in der allergologisch-kinderpulmologischen Ambulanz mitgewirkt. Dieses besondere Engagement und die Versorgung mit ganzem Herzen zeigte sich bei Dr. Carolin Stegemann bereits früh: Während ihres Medizinstudiums in Dresden hat die gebürtige Berlinerin rund eineinhalb Jahre in Südafrika verbracht. Dort hat sie in einem HIV-Programm gearbeitet und parallel ihre Doktorarbeit im Bereich Public Health / Gesundheitswissenschaften geschrieben.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/20baa5e2-e375-4bdb-a846-2081fd0d7148/1920_carolinstegemannteam.jpg?38235"><p><i>Hat das Team bereits vor ihrem Start kennen und schätzen gelernt: Dr. med. Carolin Stegemann (Mitte) im Gespräch mit den Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen Annett Brockel (li) und Sandy Oldag (2.v.re) sowie Oberarzt <span>Dr. med. Sven Helfer.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/20baa5e2-e375-4bdb-a846-2081fd0d7148/carolinstegemannteam/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span><strong>Zukunftssichere Lösung für Kinderklinik</strong></span></h2><p><span>„Wir haben der Region versprochen, um die Kinderklinik zu kämpfen und nichts unversucht zu lassen, um eine sichere Versorgung garantieren zu können. Dieses Versprechen können wir Dank des engagierten Einsatzes von vielen Kolleginnen und Kollegen aus ganz unterschiedlichen Bereichen unseres Krankenhauses einhalten. Wir alle sind glücklich, die Leitung unserer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin mit Dr. Carolin Stegemann so hervorragend zu besetzen. Carolin Stegemann bringt nicht nur wertvolle Erfahrungen im klinischen Bereich mit, sondern verfügt auch über umfassende Kompetenzen und Zusatzqualifikationen, mit denen wir das Leistungsspektrum deutlich erweitern können. Damit sind unsere kleinen Patienten in der Region noch umfassender versorgt und für Eltern bleiben wir ein zuverlässiger Partner, wenn es um die Gesundheit ihres Nachwuchses geht“, sagt Marc Bernstädt, Geschäftsführer der Sana Kliniken Niederlausitz stolz. „Es ist beeindruckend, wie viel Vertrauen uns die Menschen in der Region bei der Suche nach einer Lösung für diese herausfordernde Situation entgegengebracht haben. Ich bin stolz und dankbar dafür, dass es den vielen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelungen ist, eine so hervorragende Besetzung zu ermöglichen“, erklärt der Geschäftsführer. Mit überdurchschnittlichen und persönlichem Einsatz hatte ein interprofessionelles Team der Sana Kliniken Niederlausitz um eine zukunftssichere Lösung für den Fortbestand der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin gerungen. Nach dem angekündigten Weggang von drei Ärzten zum Ende 2023 hatten die Sana Kliniken Niederlausitz alles dafür getan, die vollstationäre Versorgung rund um die Uhr über den Jahreswechsel und Jahresanfang 2024 zu sichern und die Kindernotaufnahme weiter geöffnet zu halten. Dank der Neueinstellung von Dr. Sven Helfer, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, als neuen Oberarzt zum 1. Dezember 2023, der Unterstützung des ärztlichen Teams im Haus und durch externe Fachärzte konnte der Weiterbetrieb der Klinik in den vergangenen Wochen rund um die Uhr gesichert werden. „Mit der Neuaufstellung der Kinderklinik ist jetzt der Grundstein für eine sichere Weiterentwicklung gelegt“, so Marc Bernstädt weiter.</span></p><h2><span><strong>Beste Versorgung für Lausitzer Familien</strong></span></h2><p><span>„Es ist uns eine Herzensangelegenheit, dass die Familien in der Region auf möglichst kurzem Weg beste medizinische Versorgung für ihre Kinder bekommen. Dafür haben wir – auch mit Blick auf die ohnehin angespannte Versorgungslage in der Region - mit aller Kraft erfolgreich gekämpft“, erklärt Marc Bernstädt und betont: „Unter der Leitung von Dr. Carolin Stegemann und mit Unterstützung von Dr. Sven Helfer werden wir das ärztliche Team der Kinderklinik in den kommenden Wochen neu auf- und weiter ausbauen. Wir freuen uns sehr darauf, dass wir bereits viele positive Signale von weiteren Kinderärzten zur Verstärkung des ärztlichen Teams der Kinderklinik erhalten haben, die ihren Dienst in den nächsten Monaten antreten. Zugleich sichert die neue kommissarische Chefärztin mit ihrer Weiterbildungsermächtigung künftig die Aus- und Weiterbildung weiterer Kinderärzte, denn diese werden in der Region dringend gebraucht.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fdb8f1dc-82cf-419d-8ac7-fec2904ecf28/1920_carolinstegemannportrait.jpg?97393"><p><i>Dr. med. Carolin Stegemann ist die neue kommissarische Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/fdb8f1dc-82cf-419d-8ac7-fec2904ecf28/carolinstegemannportrait/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span><strong>Versorgung von Frühgeborenen, FAZIT-Reaktivierung und Fortbildungsprogramm</strong></span></h2><p><span>Dr. Carolin Stegemann freut sich in der Lauchhammeraner Klinik auf die Kombination aus der klinischer Arbeit mit Kindern und deren Eltern, ihre Ausbildungstätigkeit und die Neuorganisation des Stationsalltages. Ihre Organisationsstärke hat die gebürtige Berlinerin, die in Cottbus aufgewachsen ist, unter anderem beim ehrenamtlichen Aufbau der Initiative „TrauerRäume Dresden – Netzwerk für verwaiste Eltern und Familien“ bewiesen, das sie bis heute leitet.</span></p><p><span>Als wichtigste Aufgaben für die nächste Zeit hat sich die neue kommissarische Chefärztin vorgenommen, in Lauchhammer wieder eine breite allgemeinpädiatrische Versorgung anzubieten und dabei gleichzeitig die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten auszubauen. „Ich möchte im stationären Setting beispielsweise zukünftig regelhaft Nahrungsmittelprovokationen und Ultra-Rush-Hyposensibilisierungen anbieten“, erklärt Dr. Carolin Stegemann. „Diese Angebote benötigen Eltern für ihre Kinder, denn Allergien treten bereits in den ersten Monaten nach der Geburt auf und oft sind Eltern hilflos“, sagt die Fachärztin. Parallel dazu plant sie, die enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Lauchhammer weiter zu intensivieren und auszubauen. Bereits ab dem 1. März soll der neonatologische Schwerpunkt der Klinik im Herzen der Lausitz wieder gestärkt werden. Dank einer sicheren und fachkompetenten Begleitung durch Gynäkologen, Hebammen, Kinderärzte und Kinderkrankenschwestern können Frühgeborene in Lauchhammer ab der 32+0. Schwangerschaftswoche und einem Geburtsgewicht ab 1500 Gramm versorgt und begleitet werden. „Das intensive Engagement im Kinderschutz, auch durch gemeinsame Projekte mit dem Netzwerk Gesunde Kinder Niederlausitz, möchte ich fortführen. Gleichzeitig werden wir die Familienzentrierte Interaktionstherapie nach IntraActPlus® bereits ab dem 1. März wieder reaktivieren“, kündigt die kommissarische Chefärztin an.</span></p><h2><span><strong>Qualifizierungsangebote für Klinik-Team</strong></span></h2><p><span>Und weil die Aus- und Weiterbildung für die neue kommissarische Chefärztin eine der obersten Prioritäten hat, möchte Dr. Carolin Stegemann in den kommenden Monaten ein kontinuierliches Fortbildungsprogramm mit Kurzvorträgen, Fallvorstellungen und Journal Club etablieren. In diesem Rahmen sollen Mitarbeitende der Kinderklinik auch regelmäßige zertifizierte Pediatric Advanced Life Support (PALS)-Kurse absolvieren, um künftig noch besser für die Versorgung von Kindernotfällen qualifiziert zu sein.</span></p><p><span>„Ich freue mich darauf, in den kommenden Wochen die Ärzte und das Pflegeteam noch intensiver im Arbeitsalltag kennenzulernen. In den vergangenen Wochen haben mein neues Team und ich schon viele vorbereitende Arbeiten für den Start am März erledigt. Ich bin begeistert und beeindruckt, wie engagiert und wie herzlich die Kolleginnen und Kollegen in der Niederlausitz sich für die Kinderklinik und die Patienten einsetzen. Dieses Engagement möchte ich unbedingt weiter erhalten und die Teamarbeit noch weiter intensivieren. Außerdem werden bereits im März die ersten Treffen mit niedergelassenen Ärzten stattfinden, denn ich möchte gern erfahren, welche Bedürfnisse die Praxen in der Region haben und wie wir als Klinik unterstützen können“, freut sich Dr. Carolin Stegemann auf den Start in der Kinderklinik Lauchhammer.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,paediatrie,Kinderklinik,kommissarische Chefaerztin,Neonatologie,Kinder- und Jugendmedizin]]></category>
            <pubDate>Fri, 01 Mar 2024 11:42:43 +0100</pubDate>
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                        <title>Versorgung in Kinderklinik mit Augenmaß gesichert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/aufatmen-in-der-kinderklinik/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/aufatmen-in-der-kinderklinik/</guid><pp:caseid>615389</pp:caseid><pp:subtitle>Kinderärzte sichern im neuen Jahr vollstationäre Versorgung rund um die Uhr</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>• fachärztliche Betreuung in Kinderklinik durchgehend gewährleistet</span></p><p><span>• begrenzte Anzahl an Bettplätzen und Versorgungsmöglichkeiten in Pädiatrie Lauchhammer zum Jahresstart</span></p><p><span>• &nbsp;vorübergehend keine geburtshilfliche Betreuung vor der 36. Schwangerschaftswoche&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Lauchhammer, 22. Dezember 2023. <strong>Es ist ein kleines nachträgliches Weihnachtswunder, das wohl viele Eltern und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer aufatmen lässt. Unter großer Anstrengung und mit viel Unterstützung durch das ärztliche Team der Klinik ist es der Krankenhausleitung gelungen, einen sicheren Dienstplan für die Versorgung von kranken Kindern auch über den Jahreswechsel hinaus aufzustellen. Die vollstationäre Versorgung rund um die Uhr ist damit gesichert, die Kindernotaufnahme bleibt geöffnet. Dennoch sind einige Versorgungseinschränkungen notwendig. Nach dem angekündigten Weggang von drei Ärzten zum Jahresende hatte die Klinikleitung zunächst nicht ausschließen können, dass es zum Jahresbeginn zu Leistungseinschränkungen kommen könnte.&nbsp;</strong></p><p>Die Situation um die Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Lauchhammer war zum Ende des Jahres 2023 dynamisch. Drei Ärzte hatten auf eigenen Wunsch erklärt, die Klinik zu verlassen. Zum 1. Dezember hat mit Dr. Sven Helfer ein neuer Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin als Oberarzt in der Klinik seinen Dienst angetreten. Diese &nbsp;Einstellung war ein wichtiger Schritt in Richtung sichere Versorgung von erkrankten Kindern. “Zur Erfüllung unseres Versorgungsauftrages und mit Blick auf die sich aktuell verschärfende Versorgungsrealität in der Region Südbrandenburg ist die Sicherung der Kinderklinik Lauchhammer eines der wichtigsten Themen für unser Krankenhaus”, sagt Geschäftsführer Marc Bernstädt. “Wir haben immer betont, dass es unsere Aufgabe als Krankenhausbetreiber ist, Eltern und Kindern eine medizinisch sichere und qualitativ hochwertige Versorgung zukommen zu lassen. Das geht nur dann, wenn wir ausreichend qualifiziertes ärztliches Personal vorhalten können”, ergänzt der Geschäftsführer.&nbsp;</p><p>Die Kindernotaufnahme am Krankenhaus Lauchhammer bleibt geöffnet und wird von den Kinderärzten rund um die Uhr betreut. Allerdings ist eine Notaufnahme für die Versorgung von lebensbedrohlichen Zuständen vorgesehen. Erste Anlaufstelle bleiben immer niedergelassene Kinderärzte und an Wochenenden und Feiertagen die KV Bereitschaftspraxis im Krankenhaus Senftenberg, die von 9 Uhr bis 15 Uhr geöffnet hat.</p><h2><span style="color:#0069b4;">Begrenzte Anzahl an Bettplätzen für den Jahresstart</span></h2><p>Mit dem jetzt aufgestellten und bestätigten Dienstplan ist die ärztliche Absicherung für den Januar 2024 gesichert. “Unser Plan fußt zu großen Teilen auf der Einbindung externer Ärzte. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit zwischen Bekanntwerden der Personalveränderungen und der Dienstplanung für den Jahresbeginn 2024 war es schlichtweg nicht möglich, Personal fest einzustellen. Niemand kann innerhalb weniger Tage von einer Klinik in eine andere wechseln", so der Geschäftsführer. Deshalb spricht die Klinikleitung von einer Versorgung mit Augenmaß. Die Anzahl der vollstationären Bettplätze soll für den Jahresstart auf fünf Betten reduziert werden. “Die Erfahrung zeigt, dass glücklicherweise nur wenige Kinder vollstationär über Nacht aufgenommen werden müssen. Im Durchschnitt dieses Jahres waren das zwischen fünf und acht kleine Patienten. Für diese Fälle werden wir im Januar 2024 eine begrenzte Anzahl an belegbaren Betten bereitstellen und auch bedarfs- und versorgungsgerechte Weiterverlegungen in Betracht ziehen”, sagt Geschäftsführer Marc Bernstädt. <span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span>„Wie auch in der Vergangenheit werden unsere Fachärzte eine Verlegung eines erkrankten Kindes in eine andere Klinik vornehmen, wenn einem Kind dort noch besser geholfen werden kann.“</span></span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f415430d-8bc3-426c-a088-8a5d3f527d6e/1920_bildschirmfoto2023-12-05um19.14.59.png?10000"><p>Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz wird auch über den Jahreswechsel hinaus die vollstationäre Versorgung rund um die Uhr sicherstellen. Nach einer dynamischen Entwicklung zum Jahresende steht jetzt der ärztliche Dienstplan für den Jahresstart.&nbsp;</p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/f415430d-8bc3-426c-a088-8a5d3f527d6e/bildschirmfoto2023-12-05um19.14.59.png?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span style="color:#0069b4;"><span>Im Austausch mit Rettungsdienst und niedergelassenen Ärzten</span></span></h2><p>Aufgrund der begrenzten Kapazitäten haben die Sana Kliniken Niederlausitz in den vergangenen Tagen bereits den Kontakt zur Kassenärztlichen Vereinigung Berlin-Brandenburg, zu niedergelassenen Kinderärzten, Gynäkologen und auch Allgemeinmedizinern aufgenommen. Auch ein Austausch und eine Information mit dem Rettungsdienst hat bereits stattgefunden. “Um eine möglichst zielgerichtete Versorgung sicherzustellen und bei erschöpften Kapazitäten unnötige Wege und Wartezeiten zu vermeiden, haben wir eine Belegungssteuerung für die Kinderklinik eingerichtet. Unsere zuweisenden Partner haben wir gebeten, Verlegungen oder Transporte zu uns immer vorher telefonisch anzukündigen, damit Kindern und Eltern auch wirklich geholfen werden kann und keine wertvolle Zeit verstreicht”, so Geschäftsführer Marc Bernstädt.&nbsp;</p><h2><span style="color:#0069b4;"><span>Geburten ab der 36. Schwangerschaftswoche</span></span></h2><p>Auch die Geburtsklinik der Sana Kliniken Niederlausitz kann dank der ärztlichen Absicherung durch einen Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin aufatmen. Werdende Eltern finden nach wie vor eine sichere Anlaufstelle in Lauchhammer. “Damit wir jedoch mögliche Risiken für Neugeborene und Mütter minimieren, haben wir uns dazu entschieden, vorübergehend unsere Frühgeborenen-Versorgung abzumelden. Unsere Hebammen und Gynäkologen bleiben dennoch weiter wichtige Anlaufstelle und Ansprechpartner rund um die Geburt. Sie helfen auch bei der Weitervermittlung in andere Kliniken. Besondere Risiko- und Frühgeburten werden wir jedoch an umliegende Zentren in Lübben, Hoyerswerda oder Cottbus vermitteln. Wir wollen damit sicherstellen, dass Mütter und Kinder immer die beste Betreuung erhalten, die sie bekommen können. Ab der 36. Schwangerschaftswoche ist die Geburtsklinik in Lauchhammer aber Anlaufpunkt Nummer eins."&nbsp;</p><h2><span style="color:#0069b4;">Wichtige Perspektive für Geburtsklinik</span></h2><p>Die Krankenhausleitung lässt nichts unversucht, um auch perspektivisch eine sichere Versorgung von Kindern zu gewährleisten. “Die Kinderklinik zählt ganz klar zur Identität der Sana Kliniken Niederlausitz und ist Bestandteil unserer medizinischen DNA. Deshalb engagieren wir uns nach allen Kräften, um neue Kolleginnen und Kollegen für die ärztlichen Positionen zu finden”, sagt Marc Bernstädt. Und diese Anstrengungen zeigen nun auch erste Wirkungen. Nach der Einstellung des Oberarztes Dr. Sven Helfer zum Beginn des Dezembers, konnten während einer Messe vor wenigen Tagen zwei interessierte Assistenzärzte gefunden werden, die ihre Ausbildung zum Facharzt gern in Lauchhammer absolvieren wollen. Mit einer weiteren Fachärztin ist die Klinkleitung bereits in fortgeschrittenen Gesprächen und auch zur Besetzung der komissarischen Chefarztposition gibt es erste Perspektiven.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Kinderklinik,Sana,Geburtshilfe,Aerztegewinnung]]></category>
            <pubDate>Fri, 22 Dec 2023 15:23:47 +0100</pubDate>
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                        <title>Hand-in-Hand-Begleitung für die Allerkleinsten und ihre Eltern</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/hand-in-hand-begleitung-fuer-die-allerkleinsten-und-ihre-eltern/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/hand-in-hand-begleitung-fuer-die-allerkleinsten-und-ihre-eltern/</guid><pp:caseid>607079</pp:caseid><pp:subtitle>Am 17. November ist Welt-Frühgeborenen-Tag / Wie Geburtsklinik und Kinderklinik in Lauchhammer Familien in solchen besonderen Situationen betreuen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>• In der Geburtsklinik Lauchhammer können Kinder ab der 32. Schwangerschaftswoche geboren werden</span></p><p><span>• &nbsp;Tür an Tür - Enge Kooperation zwischen Geburts- und Kinderklinik für optimale Versorgung der Frühgeborenen</span></p><p><span>• &nbsp;Multiprofessionelles Team und intensive Betreuung für Mutter und Kind im Perinatal-Zentrum Lauchhammer</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i><strong>Wenn Babys viel früher auf die Welt kommen als geplant, ist das für Eltern und Winzlinge oft ein einschneidendes Erlebnis. Seit 2011 weist der Welt-Frühgeborenen-Tag am 17. November alljährlich auf die außergewöhnlichen Startbedingungen für Frühchen hin. In der Geburtsklinik der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer werden die Allerkleinsten und ihre Eltern intensiv durch die ersten Tage und Wochen begleitet.</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></i></p><p>Deutschlandweit kommen nach Angaben des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ rund 60.000 Babys jährlich zu früh auf die Welt – etwa jedes elfte Kind. Eines von ihnen ist Mirabelle. Das kleine Mädchen wurde am 30. September dieses Jahres in der Geburtsklinik in Lauchhammer geboren – viel früher als errechnet. Mama Nadine Muschinski ist glücklich darüber, dass sie die 33. Schwangerschaftswoche noch vollenden konnte. „Es gab schon während der Schwangerschaft Komplikationen. Als es dann nach der 33. Schwangerschaftswoche erneut zu Blutungen kam, sind wir in die Geburtsklinik nach Lauchhammer gefahren und durften dortbleiben“, erzählt die dreifache Mutter. Doch nach drei Tagen auf der Station bekam die Ruhlanderin Schmerzen, die Geburt ließ sich nicht mehr aufhalten. „Ich hatte am Anfang etwas Sorge, ob es die richtige Entscheidung ist, in Lauchhammer zu entbinden, wenn mein Baby so früh auf die Welt kommt. Aber nach den ersten Gesprächen mit dem Team der Geburtsklinik hatte ich keine Ängste mehr. Die Ärzte waren super“, sagt Nadine Muschinski. Nach nur wenigen Wehen kommt Mirabelle auf die Welt – zarte 1790 Gramm schwer und 41 Zentimeter klein. „Ich habe gehofft, dass sie sich gleich meldet und sie hat zum Glück gleich geschrien und geatmet“, erzählt die dreifache Mutter.</p><p><span><strong>Perinatal-Zentrum mit multiprofessionellem Team</strong></span></p><p>Jedes Jahr kommen in der Geburtsklinik in Lauchhammer durchschnittlich 30 Frühgeborene auf die Welt. Das Krankenhaus der Sana Kliniken Niederlausitz gilt als Perinatal-Zentrum auf dem Level 3. Diese Zentren-Klassifizierung erfolgt durch unabhängige Einstufungskommissionen anhand verschiedener Merkmale. Dank eines multiprofessionellen Teams, umfassender Ausstattung und intensiver Abstimmung zwischen der Geburtsklinik und der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin dürfen in Lauchhammer Geburten ab der vollendeten 32. Schwangerschaftswoche begleitet und Neugeborene ab einem Geburtsgewicht von 1500 Gramm versorgt werden. Bei Zwillingsschwangerschaften ist die Geburtsklinik Lauchhammer ab der vollendeten 33. Woche Anlaufstelle. „Wir haben eine direkte Kommunikation zwischen Geburtsklinik und Kinderklinik und werden über mögliche Frühgeburten informiert, wenn Schwangere mit Komplikationen auf der Wöchnerinnenstation liegen. Aber auch sonst sind wir stets darauf vorbereitet, denn es kann ja auch sein, dass eine Schwangere verunfallt und dadurch die Geburt vorzeitig ausgelöst wird“, sagt Dipl.-Med. Ulrich Stopp, kommissarischer Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.</p><p><span><strong>Tür an Tür - Enge Kooperation zwischen Geburtsklinik und Kinderklinik</strong></span></p><p>Von der engen Kooperation zwischen Geburtsklinik und Kinderklinik, die nur durch eine Tür getrennt sind, profitieren alle, die sich für eine Geburt in Lauchhammer entscheiden. Für Mütter, Väter und die Neugeborenen ist dieses Hand-in-Hand-Arbeiten Gold wert. Bei Frühgeborenen ist in Lauchhammer beispielsweise in jedem Falle ein Kinderarzt bei der Geburt anwesend, um bei möglichen Komplikationen schnellstens handeln zu können. „Frühgeborene sind keine kleinen Neugeborenen. Es gibt eine Reihe von Spezifika, die beachtet werden müssen. Sie haben häufig eine Neigung dazu, mit der Atmung auszusetzen, können ihre Körpertemperatur noch nicht halten oder brauchen Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme. Bei einem ausreichend begründeten Verdacht auf eine Infektion, durch die die vorzeitige Geburt ausgelöst worden sein könnte, beginnen wir außerdem mit einer Antibiotikatherapie “, erklärt der erfahrene Kinderarzt Dipl. Med. Ulrich Stopp.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f104479c-6c78-4216-973b-83cd6934244b/1920_kreiszligsaal-6863.jpg?10000"><p>Tür an Tür arbeitet das Team der Kinderklinik und Geburtsstation zusammen. Kurze Wege und somit eine schnellere Versorgung sind insbesondere bei Frühgeburten wichtig. &nbsp;Hier treffen die Kinderkrankenschwestern Sandy und Anja sowie der Arzt in Weiterbildung Radoslaw Pajak&nbsp; mit Zainab Moualla Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe aufeinander.&nbsp;</p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/f104479c-6c78-4216-973b-83cd6934244b/800_kreiszligsaal-6863.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><span><strong>Intensive Betreuung für Baby und Mama</strong></span></p><p>Die Allerkleinsten bekommen in der Klinik deshalb eine besondere medizinische Überwachung und intensive pflegerische Begleitung. Inkubatoren wärmen die Kleinen, ein spezielles Atemsystem gibt zusätzliche Unterstützung und es gibt ganz viel menschliche Nähe. „Bei uns werden die Babys nicht über Sonden ernährt. Sondern wir sorgen dafür, dass sich immer eine Schwester um das Frühgeborene kümmert und eine 1:1-Betreung gesichert ist“, sagt Kinderkrankenschwester Maren Fischer. Sie leitet aktuell die Geschicke der fachkompetenten und engagierten Kinderkrankenschwestern auf der Station. Der bindungs- und familienorientierte Ansatz der Klinik wird auch bei Frühgeborenen fokussiert: Durch das Rooming In sind die Eltern immer ganz in der Nähe, können ihre Kinder so oft wie möglich sehen und - wenn es der Zustand der Babys erlaubt - auch mit ihm kuscheln. „Wir zeigen den Müttern, wie das Wickeln im Inkubator funktioniert, geben den Müttern Hilfe beim Stillen oder Unterstützung beim Abpumpen, wenn das Baby noch nicht allein an der Brust trinken kann“, erklärt Maren Fischer und betont: „Das ist besonders bei uns und geht nur, weil wir eine relativ kleine Klinik sind.“</p><p><span><strong>Beistand für Eltern durch Gespräche und Beratung</strong></span></p><p>Die intensive Begleitung ist für beide Seiten enorm wichtig: „Nicht nur die Kinder haben weniger Zeit zu reifen. Auch die Mütter von Frühgeborenen haben weniger Zeit, sich auf ihr Baby vorzubereiten“, weiß Dipl.-Med. Ulrich Stopp. Deswegen gibt es auch schon von den Hebammen vor der Geburt liebevolle Unterstützung. „Wir versuchen, den Eltern ganz viel Beistand zu geben. Erklären Dinge auch mehrmals, nehmen uns Zeit für Gespräche und tun alles dafür, dass sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen. Wir wissen, dass viele beim Anblick der vielen Unterstützungssysteme im Inkubator erst einmal erschrocken sind. Aber wir erklären ihnen, dass es viel schlimmer aussieht, als es ist, und erläutern, wofür all diese Technik da ist“, sagt Hebamme Jana Kastner. Außerdem haben Hebammen und Pflegeprofis jede Menge Tipps zur Hand, wo und wie sich Eltern Unterstützung ins Boot holen können: Die gibt es beispielsweise bei verschiedenen Anlaufstellen wie dem Netzwerk Frühe Hilfen oder durch eine Freistellung im Job und auch durch Freunde und Familie, wo Aufgaben auf viele Schultern verteilt werden können.</p><p>Nadine Muschinski und ihr Mann haben zum Glück auch ein solches Netzwerk: Während Mama im Krankenhaus war und Papa arbeiten musste, haben Omas und Opas die Betreuung der beiden älteren Töchter übernommen und den Haushalt geschmissen. Inzwischen sind Mutter und Baby zu Hause und der Alltag mit drei Kindern unter einem Dach spielt sich langsam ein. Starre Grenzwerte, ab wann Frühgeboren aus der Geburtsklinik entlassen werden, werden in Lauchhammer nicht angesetzt. „Wenn das Baby ausreichend Nahrung zu sich nehmen kann und sich die Gewichtskurve positiv entwickelt, alle Blutwerte in Ordnung sind, das Kind insgesamt stabil ist und wir bei den Eltern ausreichend Sicherheit sehen, dass sie zu Hause gut klarkommen“, erklärt Kinderarzt Dipl. Med. Ulrich Stopp.</p><p><span><strong>„Wir sind super begleitet worden“</strong></span></p><p>Nadine Muschinski ist froh, dass Mirabelle so gut und sicher ins Leben starten konnte. Nach der ersten Zeit im Inkubator legte die Kleine bald an Gewicht zu und konnte bei Mama im Zimmer im Wärmebettchen liegen. Nach gut zweieinhalb Wochen Rundum-Pflege in der Klinik war es endlich soweit: Für Mama Nadine und Baby Mirabelle ging es nach Hause. „Wir sind super begleitet worden und hatten fast eine Einzelbetreuung. Ich fand es wirklich toll, dass Mirabelle dadurch keine Magensonde brauchte. Wir sind einfach rundumversorgt worden und alle haben uns das Gefühl gegeben, als würde es nur darum gehen, dass wir das schaffen. Das werde ich wohl niemals vergessen.“</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Weltfruehgeborenentag2023,Kinderklinik,Geburtsklinik,Kreisssaal]]></category>
            <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 15:38:06 +0100</pubDate>
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