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                    <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 11:00:23 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein Pflaster ist gut - ein Plan ist besser.</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ein-pflaster-ist-gut---ein-plan-ist-besser/</guid><pp:caseid>787225</pp:caseid><pp:subtitle>Schulstart 2026: Die Sana Kliniken Niederlausitz erklären, was Kinder für kleine Verletzungen dabeihaben sollten – und worauf es im Notfall wirklich ankommt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="ec802467f238f4f9556f565207903cd52"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>ein kleines Pflasterset kann im Schulranzen sinnvoll sein – eine komplette Reiseapotheke gehört dort jedoch nicht hinein</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="e5e4e0c9064583340d466ed13012d9542"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>wichtig sind klare Regeln: Hilfe holen, eine erwachsene Person informieren und bei einem Unfall nicht einfach weitergehen</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="e3931a0f80a99a1a106d8fc1964b2544b"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>bei Allergien, Diabetes, Asthma oder anderen Erkrankungen müssen Notfallmedikamente und Zuständigkeiten verbindlich mit der Schule abgestimmt werden</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="e9ffacca48501a1a0e55c1d8a2ca32a09"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>der sichere Schulweg sollte vor dem ersten Schultag mehrfach gemeinsam geübt werden</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Stifte gespitzt, Brotdose gefüllt, Trinkflasche eingepackt – und irgendwo zwischen Federmappe und Glücksbringer vielleicht noch ein kleines Pflasterpäckchen: Wenn am 24. August in Brandenburg das neue Schuljahr beginnt, tragen besonders die Schulanfänger nicht nur ihren ersten Ranzen, sondern auch ein neues Stück Selbstständigkeit. Doch was brauchen Kinder, wenn auf dem Schulweg oder auf dem Pausenhof tatsächlich etwas passiert? Gehören Pflaster, Desinfektionsmittel und Schmerztabletten in jeden Schulranzen? Die kurze Antwort lautet: Ein paar Pflaster können hilfreich sein. Eine kleine Hausapotheke ist dagegen weder notwendig noch sinnvoll.</span></p><p><span>„Ein Pflaster kann bei einer kleinen Schramme nützlich sein. Viel wichtiger ist jedoch, dass ein Kind einen einfachen Grundsatz kennt: Ich bleibe mit einer Verletzung nicht allein, sondern hole sofort eine erwachsene Person“, sagt Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Niederlausitz. „Kinder sollen nicht selbst entscheiden müssen, ob eine Verletzung harmlos ist oder medizinische Hilfe benötigt.“</span></p><h2><span>Kein Verbandkasten auf zwei Schultergurten</span></h2><p><span>Schulen müssen eine wirksame Erste Hilfe organisieren. Dazu gehören erreichbares Verbandmaterial, geeignete Räume und ausgebildete Ersthelfende. Kinder benötigen deshalb keinen eigenen Verbandkasten im Ranzen. Zwei oder drei einzeln verpackte Pflaster in einer kleinen, sauberen Hülle können trotzdem praktisch sein – beispielsweise bei einer kleinen Schürfwunde auf dem Heimweg. Regelmäßig sollte geprüft werden, ob die Verpackungen noch geschlossen und unbeschädigt sind. Salben, Desinfektionsmittel, Schmerztabletten oder andere frei gewählte Medikamente gehören dagegen nicht in Kinderhände und damit auch nicht unkontrolliert in den Schulranzen.</span></p><p><span>Das Pflaster ist ohnehin nur für kleine, oberflächliche Verletzungen gedacht. Bei einer größeren oder stark verschmutzten Wunde, einer möglichen Fraktur, einer Zahnverletzung oder einem heftigen Stoß gegen den Kopf muss eine erwachsene Person übernehmen und entscheiden, ob eine ärztliche Untersuchung notwendig ist.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/edffe487-e777-4a0e-a6ff-a9706da7fa61/1920_young-boy-packing-his-backpack-for-school-at-home-2026-07-23-16-19-59-utc.jpg?10000"><p><i>Das kommt in den Ranzen: Schulhefte, Federmappe, Brotdose, Getränk - und vielleicht ein kleines Pflaster, aber mehr braucht es nicht.  </i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/edffe487-e777-4a0e-a6ff-a9706da7fa61/young-boy-packing-his-backpack-for-school-at-home-2026-07-23-16-19-59-utc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Drei Dinge, die Sicherheit geben</span></h2><p><span>Neben wenigen Pflastern können drei einfache Vorbereitungen den Schulalltag sicherer machen:</span></p><p><span>1.    <u>Eine Notfallkarte:</u> In einem festgelegten Innenfach können die Telefonnummern der Sorgeberechtigten hinterlegt werden. Medizinische Angaben sollten nur aufgenommen werden, wenn sie tatsächlich relevant sind. Bei Erkrankungen oder Allergien reicht die Karte allein nicht aus – die Schule muss zusätzlich persönlich informiert werden.</span></p><p><span>2.    <u>Klare Regeln für das Kind:</u> Wer sich verletzt, plötzlich schlecht fühlt oder einen Unfall beobachtet, informiert sofort eine Lehrkraft, eine Betreuungsperson oder einen anderen Erwachsenen. Kinder sollten auch wissen, dass sie nach einem Unfall auf dem Schulweg nicht einfach weiterlaufen.</span></p><p><span>3.    <u>Ein abgestimmter Notfallplan:</u> Benötigt ein Kind wegen Asthma, Diabetes, Epilepsie oder einer schweren Allergie ein Notfallmedikament, müssen Aufbewahrung, Anwendung und Zuständigkeiten rechtzeitig mit der Schule und der behandelnden Arztpraxis geklärt werden.</span></p><h2><span>Notfallmedikamente sind keine Ranzenbeigabe</span></h2><p><span>Ein Asthmaspray oder ein Adrenalin-Autoinjektor darf nicht einfach vorsorglich zwischen Hefte und Brotdose gelegt werden – auch dann nicht, wenn Vorerkrankungen bekannt sind. Je nach Alter und Selbstständigkeit des Kindes muss verbindlich festgelegt sein, wo das Medikament aufbewahrt wird, wer es anwenden darf und was im Ernstfall zu tun ist. „In einem medizinischen Notfall darf niemand improvisieren müssen“, betont Dr. Volkmar Hanisch. „Die Schule sollte die Erkrankung kennen, das Medikament muss erreichbar sein und alle Beteiligten brauchen eine klare Handlungsanweisung. Dazu gehört auch, regelmäßig das Verfallsdatum zu kontrollieren.“</span></p><p><span>Schriftlich festgehalten werden sollten unter anderem Name und Dosierung des Medikaments, der Zeitpunkt oder Anlass der Anwendung, mögliche Nebenwirkungen, die notwendigen Schritte im Notfall und die zu benachrichtigenden Personen.</span></p><h2><span>Wann das Pflaster nicht mehr reicht</span></h2><p><span>Bei Bewusstlosigkeit, Atemnot, einem Krampfanfall, einer starken nicht stillbaren Blutung oder einem Verkehrsunfall gilt: sofort den Notruf 112 wählen. Auch nach einem Stoß gegen den Kopf sollten Kinder aufmerksam beobachtet werden. Erbrechen, zunehmende Kopfschmerzen, auffällige Müdigkeit, Verwirrtheit oder ungewöhnliches Verhalten müssen zeitnah medizinisch abgeklärt werden. „Vor allem nach Unfällen, Stürzen auf Gliedmaßen oder den Kopf gehören Kinder auf jeden Fall in die Notaufnahme nach Senftenberg. Nur dort versorgen wir als Klinik Traumata“, betont Dr. Volkmar Hanisch. Für Kinder ist die wichtigste Botschaft trotzdem denkbar einfach: nicht verstecken, nicht allein weitergehen und keine Angst haben, Hilfe zu holen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1843e1be-d940-4bdb-889f-9c5689c30751/1920_back-to-school-education-concept-with-girl-kids-e-2026-01-09-06-46-47-utc.jpg?10000"><p><i>Für mehr Sicherheit auf beiden Seiten empfiehlt <span>Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor, </span>den Schulweg vor dem ersten Schultag gemeinsam üben.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1843e1be-d940-4bdb-889f-9c5689c30751/back-to-school-education-concept-with-girl-kids-e-2026-01-09-06-46-47-utc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Der sicherste Schulweg ist nicht immer der kürzeste</span></h2><p><span>Zur Vorbereitung auf den Schulstart gehört deshalb mehr als das Packen des Ranzens. Aktuelle Zahlen zeigen die Bedeutung eines gut eingeübten Schulwegs: Im Jahr 2025 verunglückten in Deutschland rund 29.270 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr – sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Kinder zwischen sechs und 14 Jahren waren an Werktagen besonders häufig zwischen 7 und 8 Uhr betroffen. In dieser Altersgruppe ereigneten sich die meisten Unfälle mit dem Fahrrad. Eltern sollten den Schulweg deshalb mehrfach gemeinsam mit ihrem Kind abgehen – möglichst zu einer Uhrzeit, zu der später auch der Unterricht beginnt. Gefahrenstellen, unübersichtliche Ausfahrten, Bushaltestellen und geeignete Straßenübergänge lassen sich dabei gezielt besprechen. Der sicherste Weg kann etwas länger sein als die kürzeste Strecke.</span></p><p><span>Hilfreich ist ein Rollenwechsel: Das Kind geht voraus und erklärt selbst, wo es stehen bleibt, in welche Richtungen es schaut und wann es die Straße überqueren darf. So erkennen Eltern schnell, welche Regeln bereits sicher sitzen. Helle Kleidung, reflektierende Flächen am Ranzen und der Verzicht auf Kopfhörer oder den Blick aufs Smartphone verbessern zusätzlich die Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit.</span></p><p><span>Erstklässler sollten ihren Schulweg noch nicht allein mit dem Fahrrad zurücklegen. Ist das Fahrrad notwendig, braucht es zunächst die Begleitung eines Erwachsenen, einen passenden Helm und ein verkehrssicheres Rad.</span></p><h2><span>Selbstständig – aber nicht allein gelassen</span></h2><p><span>„Selbstständigkeit entsteht nicht dadurch, dass wir Kinder vom ersten Tag an allein losschicken“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. „Sie wächst durch gemeinsames Üben, klare Regeln und das Vertrauen, im entscheidenden Moment Hilfe holen zu können.“</span></p><p><span>Der erste Schultag soll vor allem Neugier und Vorfreude wecken. Ein wenig Vorbereitung nimmt Kindern diese Aufregung nicht – sie gibt ihnen Sicherheit. Dafür braucht es keinen vollgepackten Notfallkoffer. Ein paar Pflaster, ein gut geübter Schulweg und ein klarer Plan für den Ernstfall sind der deutlich bessere Start.</span><br /> </p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,schulstart,Notfall,notfallversorgung,Kindernotfall]]></category>
            <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 09:09:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein Pflaster ist gut. Ein Plan ist besser.</title>
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August in Brandenburg das neue Schuljahr beginnt, tragen besonders die Schulanfänger nicht nur ihren ersten Ranzen, sondern auch ein neues Stück Selbstständigkeit. Doch was brauchen Kinder, wenn auf dem Schulweg oder auf dem Pausenhof tatsächlich etwas passiert? Gehören Pflaster, Desinfektionsmittel und Schmerztabletten in jeden Schulranzen? Die kurze Antwort lautet: Ein paar Pflaster können hilfreich sein. Eine kleine Hausapotheke ist dagegen weder notwendig noch sinnvoll.</span></p><p><span>„Ein Pflaster kann bei einer kleinen Schramme nützlich sein. Viel wichtiger ist jedoch, dass ein Kind einen einfachen Grundsatz kennt: Ich bleibe mit einer Verletzung nicht allein, sondern hole sofort eine erwachsene Person“, sagt Dr. Benno Bretag, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Notaufnahmen des Klinikum Dahme-Spreewald. „Kinder sollen nicht selbst entscheiden müssen, ob eine Verletzung harmlos ist oder medizinische Hilfe benötigt.“</span></p><h2><span>Kein Verbandkasten auf zwei Schultergurten</span></h2><p><span>Schulen müssen eine wirksame Erste Hilfe organisieren. Dazu gehören erreichbares Verbandmaterial, geeignete Räume und ausgebildete Ersthelfende. Kinder benötigen deshalb keinen eigenen Verbandkasten im Ranzen. Zwei oder drei einzeln verpackte Pflaster in einer kleinen, sauberen Hülle können trotzdem praktisch sein – beispielsweise bei einer kleinen Schürfwunde auf dem Heimweg. Regelmäßig sollte geprüft werden, ob die Verpackungen noch geschlossen und unbeschädigt sind. Salben, Desinfektionsmittel, Schmerztabletten oder andere frei gewählte Medikamente gehören dagegen nicht in Kinderhände und damit auch nicht unkontrolliert in den Schulranzen.</span></p><p><span>Das Pflaster ist ohnehin nur für kleine, oberflächliche Verletzungen gedacht. Bei einer größeren oder stark verschmutzten Wunde, einer möglichen Fraktur, einer Zahnverletzung oder einem heftigen Stoß gegen den Kopf muss eine erwachsene Person übernehmen und entscheiden, ob eine ärztliche Untersuchung notwendig ist.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/edffe487-e777-4a0e-a6ff-a9706da7fa61/1920_young-boy-packing-his-backpack-for-school-at-home-2026-07-23-16-19-59-utc.jpg?10000"><p><br /><i>Das kommt in den Ranzen: Schulhefte, Federmappe, Brotdose, Getränk - und vielleicht ein kleines Pflaster, aber mehr braucht es nicht.  </i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/edffe487-e777-4a0e-a6ff-a9706da7fa61/young-boy-packing-his-backpack-for-school-at-home-2026-07-23-16-19-59-utc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Drei Dinge, die Sicherheit geben</span></h2><p><span>Neben wenigen Pflastern können drei einfache Vorbereitungen den Schulalltag sicherer machen:</span></p><p><span>1.    <u>Eine Notfallkarte:</u> In einem festgelegten Innenfach können die Telefonnummern der Sorgeberechtigten hinterlegt werden. Medizinische Angaben sollten nur aufgenommen werden, wenn sie tatsächlich relevant sind. Bei Erkrankungen oder Allergien reicht die Karte allein nicht aus – die Schule muss zusätzlich persönlich informiert werden.</span></p><p><span>2.    <u>Klare Regeln für das Kind:</u> Wer sich verletzt, plötzlich schlecht fühlt oder einen Unfall beobachtet, informiert sofort eine Lehrkraft, eine Betreuungsperson oder einen anderen Erwachsenen. Kinder sollten auch wissen, dass sie nach einem Unfall auf dem Schulweg nicht einfach weiterlaufen.</span></p><p><span>3.    <u>Ein abgestimmter Notfallplan:</u> Benötigt ein Kind wegen Asthma, Diabetes, Epilepsie oder einer schweren Allergie ein Notfallmedikament, müssen Aufbewahrung, Anwendung und Zuständigkeiten rechtzeitig mit der Schule und der behandelnden Arztpraxis geklärt werden.</span></p><h2><span>Notfallmedikamente sind keine Ranzenbeigabe</span></h2><p><span>Ein Asthmaspray oder ein Adrenalin-Autoinjektor darf nicht einfach vorsorglich zwischen Hefte und Brotdose gelegt werden – auch dann nicht, wenn Vorerkrankungen bekannt sind. Je nach Alter und Selbstständigkeit des Kindes muss verbindlich festgelegt sein, wo das Medikament aufbewahrt wird, wer es anwenden darf und was im Ernstfall zu tun ist. „In einem medizinischen Notfall darf niemand improvisieren müssen“, betont Dr. Benno Bretag. „Die Schule sollte die Erkrankung kennen, das Medikament muss erreichbar sein und alle Beteiligten brauchen eine klare Handlungsanweisung. Dazu gehört auch, regelmäßig das Verfallsdatum zu kontrollieren.“</span></p><p><span>Schriftlich festgehalten werden sollten unter anderem Name und Dosierung des Medikaments, der Zeitpunkt oder Anlass der Anwendung, mögliche Nebenwirkungen, die notwendigen Schritte im Notfall und die zu benachrichtigenden Personen.</span></p><h2><span>Wann das Pflaster nicht mehr reicht</span></h2><p><span>Bei Bewusstlosigkeit, Atemnot, einem Krampfanfall, einer starken nicht stillbaren Blutung oder einem Verkehrsunfall gilt: sofort den Notruf 112 wählen. Auch nach einem Stoß gegen den Kopf sollten Kinder aufmerksam beobachtet werden. Erbrechen, zunehmende Kopfschmerzen, auffällige Müdigkeit, Verwirrtheit oder ungewöhnliches Verhalten müssen zeitnah medizinisch abgeklärt werden. Für Kinder ist die wichtigste Botschaft trotzdem denkbar einfach: nicht verstecken, nicht allein weitergehen und keine Angst haben, Hilfe zu holen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1843e1be-d940-4bdb-889f-9c5689c30751/1920_back-to-school-education-concept-with-girl-kids-e-2026-01-09-06-46-47-utc.jpg?10000"><p><br /><i>Für mehr Sicherheit auf beiden Seiten empfiehlt Dr. Benno Bretag, Ärztlicher Direktor im Klinikum Dahme-Spreewald, den Schulweg vor dem ersten Schultag gemeinsam üben.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1843e1be-d940-4bdb-889f-9c5689c30751/back-to-school-education-concept-with-girl-kids-e-2026-01-09-06-46-47-utc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Der sicherste Schulweg ist nicht immer der kürzeste</span></h2><p><span>Zur Vorbereitung auf den Schulstart gehört deshalb mehr als das Packen des Ranzens. Aktuelle Zahlen zeigen die Bedeutung eines gut eingeübten Schulwegs: Im Jahr 2025 verunglückten in Deutschland rund 29.270 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr – sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Kinder zwischen sechs und 14 Jahren waren an Werktagen besonders häufig zwischen 7 und 8 Uhr betroffen. In dieser Altersgruppe ereigneten sich die meisten Unfälle mit dem Fahrrad. Eltern sollten den Schulweg deshalb mehrfach gemeinsam mit ihrem Kind abgehen – möglichst zu einer Uhrzeit, zu der später auch der Unterricht beginnt. Gefahrenstellen, unübersichtliche Ausfahrten, Bushaltestellen und geeignete Straßenübergänge lassen sich dabei gezielt besprechen. Der sicherste Weg kann etwas länger sein als die kürzeste Strecke.</span></p><p><span>Hilfreich ist ein Rollenwechsel: Das Kind geht voraus und erklärt selbst, wo es stehen bleibt, in welche Richtungen es schaut und wann es die Straße überqueren darf. So erkennen Eltern schnell, welche Regeln bereits sicher sitzen. Helle Kleidung, reflektierende Flächen am Ranzen und der Verzicht auf Kopfhörer oder den Blick aufs Smartphone verbessern zusätzlich die Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit.</span></p><p><span>Erstklässler sollten ihren Schulweg noch nicht allein mit dem Fahrrad zurücklegen. Ist das Fahrrad notwendig, braucht es zunächst die Begleitung eines Erwachsenen, einen passenden Helm und ein verkehrssicheres Rad.</span></p><h2><span>Selbstständig – aber nicht allein gelassen</span></h2><p><span>„Selbstständigkeit entsteht nicht dadurch, dass wir Kinder vom ersten Tag an allein losschicken“, sagt Dr. Benno Bretag. „Sie wächst durch gemeinsames Üben, klare Regeln und das Vertrauen, im entscheidenden Moment Hilfe holen zu können.“ Der erste Schultag soll vor allem Neugier und Vorfreude wecken. Ein wenig Vorbereitung nimmt Kindern diese Aufregung nicht – sie gibt ihnen Sicherheit. Dafür braucht es keinen vollgepackten Notfallkoffer. Ein paar Pflaster, ein gut geübter Schulweg und ein klarer Plan für den Ernstfall sind der deutlich bessere Start.</span></p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald </strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,schulstart,Kindernotfall,Notfall,notfallversorgung]]></category>
            <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 09:05:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Alarmzeichen im Kinderbauch</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/alarmzeichen-im-kinderbauch/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/alarmzeichen-im-kinderbauch/</guid><pp:caseid>726832</pp:caseid><pp:subtitle>Kostenfreier Infoabend zu häufigen chirurgischen Notfällen im Bauchraum und was Eltern wissen sollten</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e1d1a0856b6c4b5413285ca63649e997a"><span style="color:#999999;">Kostenfreie Infoveranstaltung für Eltern, Großeltern, Erziehende und Interessierte am 26. November, 17 Uhr, im <span>Krankenhaus Senftenberg</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="efeca057238cc53b4b84199fb2d5154a8"><span style="color:#999999;">Dipl.-Med. Dietmar Köppel informiert über „Alarmzeichen im Kinderbauch. Chirurgische Notfälle im Bauchraum – was Eltern wissen sollten“</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ed77f457962438a20bec4ecf83511d286"><span style="color:#999999;">Fragestunde mit Experten der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – das gilt auch bei medizinischen Notfällen. In der kostenfreien Informationsveranstaltung „Alarmzeichen im Kinderbauch. Chirurgische Notfälle im Bauchraum – was Eltern wissen sollten“ klärt Dietmar Köppel von der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Sana Kliniken Niederlausitz über Symptome, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten auf. Der Vortrag mit Fragestunde beginnt am 26. November, 17 Uhr, im Barbara-Foyer im Krankenhaus Senftenberg.</strong></p><p>Ob eine akute Blinddarmentzündung, ein Leisten- oder Nabelbruch, ob ein stumpfes Bauchtrauma durch einen Unfall, heftige Bauchschmerzen durch eine chronische Verstopfung oder verschluckten Gegenständen: „Es gibt viele Beschwerden im Bauchraum, die bei Kindern zu einem Notfall werden können“, weiß Dipl.-Med. Dietmar Köppel von der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Sana Kliniken Niederlausitz. Der erfahrene Facharzt für Chirurgie und Notfallmedizin betreut seit vielen Jahren gemeinsam mit anderen Kollegen der Klinik auch die jüngeren Patienten mit, die wegen chirurgischer Beschwerden in der Kindernotaufnahme oder in stationär der Kinderklinik im Krankenhaus Lauchhammer behandelt werden.&nbsp;<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/29f53743-2267-40cc-893a-a8948885b7cd/1920_child-suffering-stomach-pain-close-up-2024-12-13-14-10-02-utc.jpg?55882"><p>&nbsp;</p><p><i>Um chirurgische Notfälle im Bauchraum bei Kindern dreht sich der kostenfreie Infoabend am 26. November mit Dipl.-Med. Dietmar Köppel im Barbara-Foyer im Krankenhaus Lauchhammer. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/29f53743-2267-40cc-893a-a8948885b7cd/child-suffering-stomach-pain-close-up-2024-12-13-14-10-02-utc/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Warnzeichen rechtzeitig erkennen</h2><p>Eltern, Großeltern oder Erziehende sind häufig verunsichert, wenn es darum geht, Symptome richtig einzuschätzen. Und vor allem kleinere Kinder können oft noch nicht klar vermitteln, was oder wo es ihnen weh tut oder wie schlimm die Beschwerden sind. „Wir gehen in dem Vortrag auf die häufigsten chirurgischen Notfälle bei Kindern im Bauchraum ein und erklären typische Symptome und Warnzeichen“, sagt Dipl.-Med. Dietmar Köppel. Außerdem erläutert der versierte Funktionsoberarzt und Chirurg, welche diagnostischen Möglichkeiten wie funktionieren, um den Beschwerden der kleinen Patienten auf den Grund zu gehen und einen sicheren Befund zu erhalten. Darüber hinaus geht der Mediziner auch auf Behandlungsmethoden ein, um den Kindern und Jugendlichen zu helfen.</p><h2>Fragestunde mit Experten</h2><p>Im Anschluss an den Vortrag, der am 26. November um 17 Uhr im Barbara-Foyer im Krankenhaus Senftenberg beginnt, steht <span>der Mediziner</span> gemeinsam mit dem Chefchirurgen der Sana Kliniken Niederlausitz Dr. Ahmad Oyais für individuelle Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme an der Infoveranstaltung ist kostenfrei und eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.</p><p><strong>Wann: </strong>26. November 2025, 17 Uhr<br><strong>Wo:</strong> Sana Kliniken Niederlausitz, Krankenhaus Senftenberg, Krankenhausstraße 10, 01968 Senftenberg<br><strong>Anmeldung:</strong> nicht nowendig<br><strong>Parkplätze:</strong> kostenpflichtig im Umkreis des Krankenhauses (weitere Infos unter: <a href="https://www.sana.de/niederlausitz/gut-zu-wissen/anfahrt-parken" target="_blank">https://www.sana.de/niederlausitz/gut-zu-wissen/anfahrt-parken</a>)&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Patientenvortrag,bauchschmerz,Kindernotfall,Allgemein- udn Viszeralchirurgie]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 09:24:22 +0100</pubDate>
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                        <title>Mein Kind ist krank - was kann ich tun?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mein-kind-ist-krank-was-kann-ich-tun/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mein-kind-ist-krank-was-kann-ich-tun/</guid><pp:caseid>688975</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;">Eine Erkältung, Bauchschmerzen, Fieber oder ein Magen-Darm-Infekt sind Krankheiten, die wohl jedes Kind schon einmal hatte und die in der Regel gut zu Hause therapierbar sind. Werden aber bestimmte Symptome deutlich oder halten die Beschwerden länger an, ist der Besuch beim Kinderarzt ratsam. In dieser Informationsveranstaltung geben Ihnen erfahrene Ärzte und Schwestern der Kinderklinik hilfreiche Tipps zum Umgang mit Kinderkrankheiten.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Auch für den Notfall muss man gewappnet sein. So erhalten Sie Informationen über Erste-Hilfe-Maßnahmen und ab wann es ratsam ist, den Notarzt zu holen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Der Kurs richtet sich an Eltern, Großeltern und Betreuer von Kindern.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Damit Sie sich voll auf uns und das Thema konzentrieren können, ist bei Bedarf auch eine Kinderbetreuung durch unser Pflegeteam möglich. Bitte mit anmelden!</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">EIN ERSTE-HILFE-KURS FÜR ELTERN</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Dienstag, 4. März 2025 | Dienstag, 2. September 2025<br>17:00 bis 18:30 Uhr<br>Lausitzer Seenland Klinikum<br>Konferenzraum „Lausitzer Seenland“</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Bitte melden Sie sich hier online an:<span>&nbsp;</span><a class="ck-anchor" id="https://www.survio.com/survey/d/AnmeldungKindKrank" name="https://www.survio.com/survey/d/AnmeldungKindKrank" href="https://www.survio.com/survey/d/AnmeldungKindKrank" target="_blank">https://www.survio.com/survey/d/AnmeldungKindKrank</a><br>(oder über die Seite “Veranstaltungen” auf www.seenlandklinikum.de)</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><p><strong>Über das Lausitzer Seenland Klinikum</strong></p><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2023 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,newsroom,erstehilfe,Kinder,Kindernotfall,Kinderzentrum Hoyerswerda]]></category>
            <pubDate>Tue, 25 Feb 2025 10:14:19 +0100</pubDate>
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                        <title>Sommer, Sonne, Kinder-Notfall</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sommer-sonne-kinder-notfall/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sommer-sonne-kinder-notfall/</guid><pp:caseid>654531</pp:caseid><pp:subtitle>SKN Kinderärztin erklärt: Darauf sollten Eltern bei Hitze achten</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>So gefährlich sind hohe Temperaturen und zu viel Sonne für Kinder</li><li>Expertin erklärt: Bei diesen Warnzeichen sollten Eltern unbedingt zum Kinderarzt</li><li>Kindernotaufnahme der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer ist rund um die Uhr einsatzbereit</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Baden, Eis essen, Sonne genießen: Genau das macht jetzt im Sommer richtig viel Spaß. Damit Familien mit Kindern ihr Urlaubsglück möglichst ungetrübt auskosten können, sollten sie jedoch einiges beachten. Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz, erklärt, wo die größten Gefahren für den Nachwuchs lauern und wie Eltern im Notfall richtig reagieren.</strong></p><h2><strong>Sonne, aber sicher</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></h2><p>Sommer und Sonne gehören untrennbar zusammen. Allerdings sollten Mütter und Väter darauf achten, dass der Nachwuchs nicht für zu lange Zeit der ausgeprägten Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. „Um einen Hitzeschlag zu vermeiden, sollte man nicht in der prallen Mittagshitze rausgehen. Vor allem zwischen 12 und 14 Uhr ist es besser, sich ein schattiges Plätzchen zu suchen – entweder in einem kühlen Zimmer, unter einem Baum oder Sonnensegel, in einem klimatisierten Café oder Restaurant“, rät Dr. Carolin Stegemann. Die Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer empfiehlt außerdem, unbedingt einen Sonnenhut zum Schutz vor der Sonne aufzusetzen, am besten mit Nackenschutz, und regelmäßig Sonnencreme zu verwenden.</p><h2><strong>Wärmestau im Kinderwagen</strong></h2><p>Auch bei den ganz Kleinen ist Vorsicht angesagt: Wer im Sommer ein Tuch vor dem Kinderwagen aufhängt, sollte darauf achten, dass der Wagen hinten belüftet ist. „Wenn keine Luftzirkulation möglich ist, kann es im Wagen empfindlich heiß werden und die Kinder können einen Wärmestau erleiden“, warnt die Kinderärztin.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b783aa04-1955-469e-a969-675df3c2f4fa/1920_paumldiatrie-2641.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Ob noch ganz klein oder schon größer: Kinder brauchen auch im Sommer Schutz. Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer, erklärt, worauf Eltern bei Sonne und hohen Temperaturen achten sollten. &nbsp;</i><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/b783aa04-1955-469e-a969-675df3c2f4fa/paumldiatrie-2641.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><strong>Gefährliche Stiche</strong></h2><p>Im Sommer schmeckt Eis besonders gut. Doch nicht nur Kinder lieben die kühle, süße Köstlichkeit, sondern auch Wespen. „Die größte Gefahr besteht darin, dass eine Wespe in den Mund gelangt und im Mundraum oder an den Lippen sticht“, weiß Dr. Carolin Stegemann. Ein echter Notfall, bei dem sofort der Rettungsdienst gerufen werden muss. Bis die Rettungskräfte eintreffen, heißt es Kühlen: Am besten mit einem Eis oder Eiswürfeln. „Gegebenenfalls kann man zusätzlich mit Wasser aus dem See oder zu Hause mit kaltem Wasser aus der Leitung von außen kühlen, in Form kalter Halswickel", sagt die Chefärztin und appelliert: „Bei einem Stich im Mundraum immer den Notarzt rufen!“</p><h2><strong>Warnzeichen für einen Hitzeschlag</strong><span><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong></span></h2><p>Manchmal zeigen sich die Folgen eines sehr warmen Sommertages auch erst am Abend. Bei einem Hitzeschlag sollte unbedingt ein Kinderarzt konsultiert werden. „Wenn die Kinder abends unleidlich sind und sich wesensverändert zeigen, nicht mehr aus dem Weinen heraus zu beruhigen sind oder apathisch schlapp wirken, sollten Eltern sie bitte in der Kindernotaufnahme vorstellen. Dann muss abgeklärt werden, ob sie eine Infusionstherapie brauchen, weil der Zucker-Salz-Haushalt durcheinandergeraten ist“, rät Dr. Carolin Stegemann.</p><h2><strong>Kindernotaufnahme ist rund um die Uhr einsatzbereit</strong></h2><p>In der Kindernotaufnahme im Krankenhaus Lauchhammer finden Familien selbstverständlich auch während der Ferien- und Urlaubszeit rund um die Uhr professionelle Hilfe von erfahrenen Kinderärzten und Kinderkrankenpflegekräften. Die Notaufnahme ist Tag und Nacht besetzt und das Team stets einsatzbereit, um kleinen und größeren Patienten zu helfen – nicht nur bei typischen Sommer-Notfällen.</p><p><span>&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Sommernotfall,Kindernotfall,Badeausflug,Sommer,Hitze,Kind,stegemann,Kinderarzt,Kinderaerztin]]></category>
            <pubDate>Fri, 16 Aug 2024 11:19:04 +0200</pubDate>
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