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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <description></description>
                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 20:12:26 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 09:06:41 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Einfach mal führen – die zweite</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/einfach-mal-fuehren--die-zweite/</guid><pp:caseid>787194</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>In der f&w Kolumne "Vorstandsvorlage beschäftigt sich Sana CEO Thomas Lemke mit den Auswirkungen des GKV-Spargesetzes und unserem neuen Bundesgesundheitsminister <span>Dr. Carsten Linnemann</span>.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ed462de3-362f-4b2a-a395-748d652e4a17/1920_thomaslemke3.jpg?97864"><p>Die Realität holt uns oft schneller ein, als wir denken. So erging es mir beim Schreiben dieses Beitrags, als ich einen Blick auf meine Kolumne aus dem Frühjahr warf. Sie trug den Titel „Einfach mal führen“ – angelehnt an den Slogan des damaligen CDU-Generalsekretärs Dr. Carsten Linnemann im Bundestagswahlkampf 2025. Heute ist eben jener Linnemann Bundesgesundheitsminister.</p><p>Nach den „Vorarbeiten“ seiner beiden Vorgänger Karl Lauterbach und Nina Warken – Klinikreform, KH-Anpassungsgesetz, GKV-Spargesetz – könnte Linnemann nun die Gestaltungsspielräume seines Amtes nutzen und überfällige Strukturreformen anpacken. Bei der Amtsübergabe kündigte er an, das Gesundheitswesen besser und effizienter machen zu wollen.</p><p>Als Verantwortliche in den Kliniken hören wir das gerne. Entscheidend sind jetzt Taten. Mit dem GKV-Spargesetz und pauschalen Erlöskürzungen allein wird unser Gesundheitssystem nicht zukunftsfest. Effizienz bedeutet weniger Bürokratie und mehr Gestaltungsspielraum – nicht nur für den Minister, sondern vor allem für die Kliniken vor Ort. Auf dem Tisch liegen 50 Vorschläge der DKG zum Bürokratieabbau, insbesondere zu Vorgaben ohne nachgewiesenen medizinischen oder versorgungstechnischen Mehrwert.</p><p>Gestaltungsspielraum brauchen wir zurück, um unter den drastischen Sparvorgaben die Versorgung effizient, bedarfsgerecht und qualitativ hochwertig zu organisieren – idealerweise sektorübergreifend. Einfach nur Erlöse zu streichen, ohne gleichzeitig die notwendigen Instrumente zur effizienten Umsetzung in der Hand zu haben, wird nicht gelingen. Linnemann hat vollen Einsatz für ein effizientes Gesundheitswesen zugesagt. Nehmen wir ihn in den kommenden Monaten beim Wort.</p><p>Hoffnung macht auch dies: Ökonomische Prinzipien könnten an Gewicht gewinnen. Linnemann ist Betriebs- und Volkswirt, überzeugter Marktwirtschaftler. In einem System begrenzter Ressourcen sind ökonomisches Denken und Handeln unverzichtbar. Gerade dort, wo kleinteilige staatliche Vorgaben auf marktwirtschaftlich organisierte Bereiche wie Pharma, IT und MedTech treffen, besteht erheblicher Handlungsbedarf.</p><p>„Einfach mal machen“ – wir dürfen gespannt sein, wie Linnemann diesen Anspruch im Gesundheitswesen mit Leben füllt. Die nächsten regulatorischen Großprojekte stehen an: Notfallreform, Pflegereform, Strukturreform und Digitalisierung. Idealerweise werden sie an ein klares Zielbild für das Gesundheitssystem und die Versorgung der Zukunft geknüpft.</p><p>Seinen ersten Auftritt im Bundesgesundheitsministerium schloss Linnemann mit den Worten: „Ich bin motiviert und wir packen das, aber nur gemeinsam.“ Wenn dieses „Gemeinsam“ ausdrücklich Leistungserbringer und Kostenträger einschließt, dann: Herzlich willkommen im Gesundheitswesen, Herr Minister!</p><p><i><span style="margin:0px;">Dieser Beitrag ist im September 2026 im Fachmagazin </span></i><a href="https://www.bibliomedmanager.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i><span style="margin:0px;">f&w </span></i></a><i><span style="margin:0px;"> “führen wirtschaften im Krankenhaus” erschienen.</span></i></p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,Lemke]]></category>
            <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Was braucht unser Gesundheitssystem für eine stabile Zukunft?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/was-braucht-unser-gesundheitssystem-fuer-eine-stabile-zukunft/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/was-braucht-unser-gesundheitssystem-fuer-eine-stabile-zukunft/</guid><pp:caseid>732223</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span style="text-align:start;">Mit welchen konkreten Maßnahmen sich unser Gesundheitssystem wieder stabil machen ließe, vertieft Sana CEO Thomas Lemke im aktuellen Podcast von Table Media.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Einigung im Vermittlungsausschuss verschafft der Politik vor allem eines: Zeit. An den strukturellen Problemen ändert sie jedoch nichts. Im Gegenteil, der Handlungsdruck wächst. Neben bekannten Kostentreibern wie Inflation und Tarifabschlüssen trägt der Gesetzgeber maßgeblich zur Kostenexplosion im Krankenhaussektor bei.&nbsp;</p><p>Ausschlaggebend sind insbesondere:</p><ul><li data-list-item-id="ecb4e171219b6dba29cf7389838882267">komplexe Personal- und Ausstattungsanforderungen ohne belastbare Evidenz für bessere Behandlungsergebnisse</li><li data-list-item-id="e5eecd60a5ff25e1be9e12ccba92cf195">ein seit 2020 stark angewachsenes Pflegebudget, das inzwischen jährlich rund 25 Mrd. Euro umfasst.</li></ul><p><a href="https://open.spotify.com/episode/0BSSOVfUTCHImCs4VBF0YW" target="_blank">Hier gibt es die komplette Folge des Table Media Podcasts</a>, ab Minute 13 diskutiert Thomas Lemke Lösungsansätze.</p><p><span style="text-align:start;">Auch 2026 stehen wir vor großen Herausforderungen. Sana hat mit dem Strategieprogramm „Auf Kurs 2030“ einen eigenen Weg gefunden und wird diesen konsequent gehen.</span><span style="margin:0px;padding:0px;text-align:start;">&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,Lemke]]></category>
            <pubDate>Tue, 23 Dec 2025 14:47:53 +0100</pubDate>
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                        <title>Sana setzt sich für uneingeschränkten Zugang zu medizinischen Leistungen ein</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-setzt-sich-fuer-uneingeschraenkten-zugang-zu-medizinischen-leistungen-ein/</link>
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            <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Diagnose unterfinanziert: Wenn Planwirtschaft auf Marktwirtschaft trifft</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/diagnose-unterfinanziert-wenn-planwirtschaft-auf-marktwirtschaft-trifft/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/diagnose-unterfinanziert-wenn-planwirtschaft-auf-marktwirtschaft-trifft/</guid><pp:caseid>712766</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Im aktuellen Curacon-Whitepaper analysiert Thomas Lemke, CEO der Sana Kliniken AG, warum zentrale Grundprinzipien der Finanzierung im deutschen Gesundheitswesen nicht mehr funktionieren und welche Voraussetzungen eine echte Transformation ermöglichen würden.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/aad8b5ba-1143-477a-9ce3-bdb47f724b53/1920_newfile.jpg?10000"><p>„Wer bestellt, bezahlt“. Diese einfache Regel steht sinnbildlich für das sogenannte Konnexitätsprinzip, das im deutschen Grundgesetz verankert ist. Doch was eigentlich selbstverständlich klingt, hat im deutschen Gesundheitswesen längst keine Gültigkeit mehr. In seinem Beitrag für das Curacon-Whitepaper erläutert Thomas Lemke, warum dieses Prinzip gerade im Krankenhausbereich schon seit Jahren ausgehebelt ist. Der Grund: Eine planwirtschaftlich geprägte Angebotssteuerung kollidiert zunehmend mit marktwirtschaftlichen Anforderungen auf der Nachfrageseite. Diese Entwicklung erzeugt strukturelle Spannungen und erschwert sinnvolle Reformen.</p><p>Für eine gelingende Transformation des Krankenhauswesens fordert Lemke daher:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="eb7df018c010bc53859f543a1f2198004">stabile und langfristig verlässliche Rahmenbedingungen, </li><li data-list-item-id="ee21f7ccb1e24af8426026ddfbbeb2cd8">ein stärkeres Vertrauen in die Kompetenz der lokalen Akteure, </li><li data-list-item-id="e584a279ea04b18e50e5b2aa8ec041338">mehr Flexibilität und weniger Bürokratie, </li><li data-list-item-id="e766a5f437fba7c9b67d4857e5c851a77">gezielte Anreize, die sich an verhaltensökonomischen Erkenntnissen orientieren sowie </li><li data-list-item-id="e5658bae9b85ba8f6c3e26d8f4aa37c27">faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den verschiedenen Trägern.</li></ul><p>Nur mit diesen Voraussetzungen kann der Wandel hin zu einer zukunftsfesten Versorgungsstruktur gelingen.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,Lemke]]></category>
            <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 14:26:14 +0200</pubDate>
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                        <title>Weniger Kontrolle, mehr Verantwortung – wie die Krankenhausreform gelingen kann</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/weniger-kontrolle-mehr-verantwortung--wie-die-krankenhausreform-gelingen-kann/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/weniger-kontrolle-mehr-verantwortung--wie-die-krankenhausreform-gelingen-kann/</guid><pp:caseid>711974</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Die Krankenhauslandschaft in Deutschland befindet sich an einem Wendepunkt – Reformen sind unumgänglich. Darauf weist Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken und Vizepräsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), in seinem Standpunkt im Tagesspiegel Background Gesundheit & E-Health hin.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f6731ca3-fa03-496e-b6d8-c7d7a6fc9279/1920_aa-thomaslemkeceosanakliniken.jpg?74606"><p><span>Die von der vorherigen Bundesregierung angestoßene Klinikreform wird die angestrebten Ziele ohne gezielte Nachbesserungen verfehlen.&nbsp;</span></p><p><span>Überregulierung, unpassende Anreizsysteme und strukturelle Finanzierungsprobleme gefährden den Erfolg. Deshalb sind dringend Anpassungen notwendig.</span></p><p><span><strong>Der Standpunkt von Thomas Lemke im Tagesspiegel Background Gesundheit & E-Health ist hier vollständig und frei zugänglich:</strong>&nbsp;</span></p><p><a href="https://urldefense.proofpoint.com/v2/url?u=https-3A__background.tagesspiegel.de_gesundheit-2Dund-2De-2Dhealth_briefing_weniger-2Dkontrolle-2Dmehr-2Dverantwortung-2Dwie-2Ddie-2Dkrankenhausreform-2Dgelingen-2Dkann-23-3A-7E-3Atext-3DDie-2520Krankenhausreform-2520ist-2520eine-2520gro-25C3-259Fe-2Cund-2520nicht-2520zentralistisch-2520kontrolliert-2520wird.&d=DwMGaQ&c=2Nzgziem5RnM0F-ehybklw&r=_8dpi1eYOnChKlD2aCjfCdpZFo4yU7PnJnZAUzjd4rs&m=QZG7IbelySV-NeV8FDGF-1UIymP2uRI8yF-wWoeN78PakgFEWGede7iAOAFJa_Bc&s=Cc6BN991HdW4XRHuDobGCgCG3loKbNZdIcERR03sfEY&e="><span>Weniger Kontrolle, mehr Verantwortung – wie die Krankenhausreform gelingen kann - Tagesspiegel Background</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,Krankenhausreform,Lemke]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 12:18:19 +0200</pubDate>
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                        <title>„Wir entwickeln Strategien für die nächsten fünf bis zehn Jahre“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wir-entwickeln-strategien-fuer-die-naechsten-fuenf-bis-zehn-jahre/</link>
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            <pubDate>Wed, 30 Apr 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Endlich den Wahnsinn Bürokratie stoppen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/endlich-den-wahnsinn-buerokratie-stoppen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/endlich-den-wahnsinn-buerokratie-stoppen/</guid><pp:caseid>658042</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Der&nbsp;</span></span>bürokratische Aufwand&nbsp;<span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">für Krankenhäuser erreicht neue&nbsp;</span></span>Höchstwerte, e<span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">in Ende ist &nbsp;nicht absehbar. Und jedes weitere Gesetz, das aktuell in Berlin diskutiert werde, steigere die Bürokratielasten noch, schreibt Sana-CEO Thomas Lemke in seiner Kolumne für die Fachzeitschrift&nbsp;</span></span><em style="text-align:start;"><i>f&w – führen und wirtschaften im Krankenhaus</i></em><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">.&nbsp;</span></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Der bürokratische Aufwand für Krankenhäuser erreicht neue Höchstwerte. Ein Ende ist nicht absehbar. So enthält der 256 Seiten starke Gesetzentwurf zum Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz allein zur umstrittenen Vorhaltefinanzierung 30 Seiten mit neuen Nachweispflichten. Auch der inzwischen berühmt-berüchtigte Klinikatlas bürdet den Häusern neue Angaben zur Zertifizierung von Ärzten und medizinischen Einrichtungen auf, deren Mehrwert für Patienten bekanntlich gegen null geht. Dies führt nicht nur zu steigenden Kosten, sondern auch zu einer spürbaren Belastung des Personals, das kostbare Zeit für administrative Tätigkeiten aufbringen muss, die eigentlich der Patientenversorgung zugutekommen sollte. Es ist daher unerlässlich, Bürokratie konsequent ab- statt weiter aufzubauen. Von keiner anderen Maßnahme zur Bekämpfung des Ärztemangels versprechen sich übrigens Patienten laut einer aktuellen Allensbach-Umfrage mehr. Wenn sich dieser Eindruck schon bei den Leidtragenden verfestigt, spricht das Bände!</p><p>Und jedes weitere Gesetz steigert die bürokratischen Belastungen. So geschehen etwa mit dem Medizindatenforschungsgesetz: Über einen Änderungsantrag hat die Ampelkoalition quasi über Nacht umfangreiche Datenlieferungen manifestiert: darunter minutengenaue Aufzeichnungen ärztlicher Tätigkeiten. „Es reicht!“, so die einhellige Antwort von Gewerkschaften, Ärztekammer und Krankenhausverband. Es ist faktisch unmöglich, diese bürokratischen Aufwände ohne Auswirkung auf die Patientenversorgung zu leisten. Alle Verursacher zusätzlicher Bürokratie sind daher herzlich eingeladen, die Datenerfassungen entweder selbst in den Kliniken vorzunehmen oder sich zumindest deren Auswirkungen auf den Klinikalltag vor Augen führen zu lassen.</p><p>Weitere Beispiele sind die vielfältigen Nachweispflichten zur Personalausstattung (Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung, Richtlinie Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik und andere Vorschriften): Diese Regelungen haben jeweils eigene Logiken und erfordern separate, detaillierte Nachweise, was zu immensen Mehraufwänden führt. Die nächste Kostprobe: die Dokumentationspflicht für die Qualitätssicherung (Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung). Krankenhäuser müssen umfangreiche Daten erheben, aufbereiten und an verschiedene Stellen übermitteln, um die Qualität der Versorgung zu dokumentieren. Die erforderliche Software ist teuer und die regelmäßigen Updates sowie die Anpassung an neue Anforderungen binden zusätzlich personelle Kapazitäten. Ärzte und Pflegefachkräfte verbringen deshalb bis zur Hälfte ihrer Arbeitszeit am Schreibtisch und nicht bei den Patienten. Zudem sehen sich viele Anbieter von Krankenhausinformationssystemen derzeit außer Stande, den zusätzlichen Bürokratieaufwänden systemseitig nachzukommen.</p><p>Doch die positiven Effekte eines konsequenten Bürokratieabbaus wären erheblich. Schon eine Stunde weniger Bürokratie pro Tag und Arzt oder Pflegefachkraft könnte rein rechnerisch 120.000 Vollzeitkräfte in den Kliniken freisetzen. Statt sich also durch einen Dschungel von Vorschriften und Nachweispflichten zu kämpfen, könnten sich die Krankenhausleitungen und das Personal auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren: die bestmögliche Versorgung der Patienten. Es ist Zeit für den zivilen Ungehorsam aller Beschäftigten in den Kliniken!&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,Lemke,Thomas Lemke,f&amp;w,Buerokratie]]></category>
            <pubDate>Mon, 02 Sep 2024 08:32:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/b30d68d7-9fbd-4335-bd9f-eb7c2d54abaa/240902-lemke-fuw-buumlrokratie-sanadaily1.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Thomas Lemke]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG,  in der f&amp;amp;w zu B&amp;uuml;rokratie]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Thomas Lemke</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/thomas-lemke/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/thomas-lemke/</guid><pp:caseid>570187</pp:caseid><pp:subtitle>Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Chief Executive Officer (CEO)</pp:subtitle><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5dff0e9d-df42-4dad-9911-61e6709e04c6/1920_thomaslemke.jpg?90222"><p style="text-align:justify;">Der 1969 geborene Thomas Lemke studierte Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Berlin und schloss das Studium als Diplom-Kaufmann ab. Anschließend war er über mehrere Jahre in leitender Funktion als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei der internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) tätig. Im Jahr 2006 wechselte er in den Vorstand der Sana Kliniken AG, wo er zunächst das Finanzressort verantwortete. Seit 2017 ist Thomas Lemke Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG.</p><h2 style="text-align:justify;">Verantwortungsbereiche bei Sana</h2><ul><li data-list-item-id="ecfa95c04384be229fa966c7211a5f1b4">Unternehmenskommunikation</li><li data-list-item-id="ef7222df3ba4bbbb97e0e852dd17413d7">Recht und Compliance</li><li data-list-item-id="e83338e5615bd39650322d4711d8e030d">Unternehmensentwicklung und M&A</li><li data-list-item-id="e012c23733dd6ba2be6161c5fa7d9d6b4">Medizin- und Versorgungsstrategie</li><li data-list-item-id="e7e317f4268f00009d813840d9d568f25">Prävention</li><li data-list-item-id="e694518e603902dcf0ea55a498a175d58">Sanitätshäuser</li><li data-list-item-id="ecd4465b31f84c4ca254190997a1822ba">Startups/Beteiligungen</li></ul><h2 style="text-align:justify;">Weitere Tätigkeiten</h2><p style="text-align:justify;">Seit 2017 ist Thomas Lemke Vizepräsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und unterstützt in dieser Funktion die Arbeit der DKG, die ein wesentlicher Bestandteil der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen ist. Darüber hinaus engagiert er sich seit 2021 als 1. Vizepräsident im Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK). Leitgedanke der gesundheitspolitischen Positionen des BDPK ist, dass eine Gesundheitswirtschaft, die auf Vertrauen und Eigenverantwortung basiert, Herausforderungen wirksamer bewältigen kann als ein staatlich gesteuertes System.</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p><i>Zum Download sowie zum Copyright-Hinweis bitte auf das jeweilige Bild klicken.</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[VorstandsCV,Thomas_Lemke,Lemke,Thomas Lemke,CV,uk-hol]]></category>
            <pubDate>Thu, 15 Aug 2024 06:24:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/5dff0e9d-df42-4dad-9911-61e6709e04c6/thomaslemke.jpg?90222</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Chief Executive Officer (CEO)]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Chief Executive Officer (CEO)]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>&quot;Gibt es das große Klinik-Sterben?&quot;</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/gibt-es-das-grosse-klinik-sterben/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/gibt-es-das-grosse-klinik-sterben/</guid><pp:caseid>618991</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Sana-Vorstandsvorsitzender Thomas Lemke spricht im Podcast mit Table.Media über die notwendige Krankenhausreform und die Defizite der vorliegenden Pläne.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1ea752a5-10af-4fed-bcf7-53abf61b8beb/1920_240129tablemediathomaslemke.png?83919"><p><span>Im Vorfeld der Gesundheitsministerkonferenz von Bund und Ländern an diesem Montag hat der Vorstandsvorsitzende der Sana Kliniken AG, </span><a href="https://urldefense.proofpoint.com/v2/url?u=https-3A__table.media_berlin_news-2Dber_krankenhaus-2Dii-2Dinsolvenzwelle-2Ddroht_-2520&d=DwMFaQ&c=2Nzgziem5RnM0F-ehybklw&r=FIrMop4RaXF3figo5Ks6tNsPZ4KT8AYzw_v1oO5knSg&m=EceuF0z7JhoHSS--Cmd-cxDK2dfYPRC82oZ47nR85byoFGArO4fnjjeKhy6Dehfe&s=-D2SxHFuYQjx7ZJEQ6s9Qwzh8v7Q9C2Xft5h6qwptqI&e="><i><span><strong>Thomas Lemke</strong></span></i></a><span>, vor Dutzenden von Insolvenzen bei Krankenhäusern in diesem Jahr gewarnt. „Wenn nicht schnell etwas passiert, werden dieses Jahr deutlich mehr als 100 Kliniken in die Insolvenz gehen. Die Lage wird immer angespannter. Es erwischt längst auch kommunale Häuser“, sagte Lemke im Podcast Table.Today von Table.Media. Die Kosten seien vielfach höher als die Erlöse. 45 Kliniken seien bereits in Insolvenz. Lemke glaubt, dass das geplante Klinikgesetz von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach nicht helfen werde und fordert stattdessen eine „Gesundheitsreform aus einem Guss“. Er befürchtet, dass die Reformpläne zu weiterer Ökonomisierung, Bürokratie und im Extremfall zu Rationierung führen könnten. </span><a href="https://shows.acast.com/658d5f3c514889001711a470/65b69f3baaec5d0017ba320b?seek=496" target="_blank"><span>Zum Podcast</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,Lemke]]></category>
            <pubDate>Mon, 29 Jan 2024 18:02:23 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/1ea752a5-10af-4fed-bcf7-53abf61b8beb/240129tablemediathomaslemke.png?83919</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Thomas Lemke im Podcast von Table Media]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Thomas Lemke im Podcast von Table Media]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Krankenhausreform: „Im deutschen Gesundheitssystem misstraut jeder jedem“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/krankenhausreform-im-deutschen-gesundheitssystem-misstraut-jeder-jedem/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/krankenhausreform-im-deutschen-gesundheitssystem-misstraut-jeder-jedem/</guid><pp:caseid>613675</pp:caseid><pp:subtitle>Interview von Sana-Vorstandsvorsitzendem Thomas Lemke in der Süddeutschen Zeitung</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Thomas Lemke, Chef der Sana-Kliniken und Vizepräsident der deutschen Krankenhausgesellschaft, hält das deutsche Gesundheitssystem für kaputt. Die Reformpläne der Bundesregierung lehnt er dennoch ab.&nbsp;</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Thomas Lemke sitzt im Hauptstadtbüro der SZ und möchte einiges loswerden. Lemke, 54, ist Vorstandschef des Klinikkonzerns Sana und Vizepräsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft. In beiden Funktionen ärgert er sich: über die Bürokratie, über das Image seiner Branche - und über den Gesundheitsminister.</p><p><i>SZ: Herr Lemke, Ihr Konzern hat 2022 drei Milliarden Euro Jahresumsatz und einen Millionengewinn erwirtschaftet. Ist es anständig, mit kranken Menschen so viel Geld zu machen?</i></p><p>Thomas Lemke: Zunächst muss man sagen, dass von diesen drei Milliarden Umsatz unterm Strich nur ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag als Gewinn bleibt. Und für dieses Geld erbringen wir ja eine Leistung, wir versorgen Patientinnen und Patienten in allen Ecken dieser Republik und sind auch im Ausland aktiv. Das ist eine enorme Verantwortung. Aber ich verstehe natürlich, worauf Sie hinaus wollen. Die große moralische Frage. Die berühmte Ethik.</p><p><i>Wie lautet die Antwort?</i></p><p>Interessanterweise wird mir diese Frage immer nur in Deutschland gestellt. Ich war gerade auf einer Konferenz, bei der sich Vertreter aus unterschiedlichen Ländern zu den aktuellen Entwicklungen in den Gesundheitssystemen ausgetauscht haben. Da kamen wir alle zu dem Ergebnis, dass Innovation und Versorgungsqualität dort am besten funktionieren, wo Anreizsysteme implementiert sind. Und dort, wo man planwirtschaftlich vorgeht, wo der Staat alles regelt und es keine wettbewerblichen Anreize gibt, ist die Versorgungsqualität deutlich geringer. Daraus ergibt sich die Antwort auf Ihre Frage. Wirtschaftlichkeit bringt bessere Versorgungsqualität für die Patienten und nutzt Ressourcen effizienter.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/68dfe1ef-ffc7-4db6-9943-f42c588d0433/1920_sana-2467.jpg?19174"><p><i>Gibt es eine Grenze, einen moralisch angemessenen Maximalgewinn?</i></p><p>Mit dem Vorwurf, zu viel Geld zu verdienen, werden immer nur die Klinikketten konfrontiert. Niemand würde auf die Idee kommen, Ärzten, Medizintechnik- und Pharmaunternehmen oder sonst irgendwem, der im Gesundheitssektor aktiv ist, das Recht abzusprechen, für seine Arbeit auch ordentlich entlohnt zu werden.</p><p><i>…das stimmt nicht immer...</i></p><p>Geld und damit Gewinn sind der Treibstoff des Fortschritts und der Veränderung. Trotzdem kann man sich als Gesellschaft natürlich darauf einigen, was angemessen ist und was nicht. Nehmen Sie das Beispiel der Bundesnetzagentur zur Mobilisierung von privatem Kapital für die Netzinfrastruktur. Da legt der Regulator fest, was eine angemessene Rendite sein könnte. Für den Gesundheitssektor wäre das sogar von Vorteil.</p><p><i>Wieso?</i></p><p>Das deutsche Gesundheitswesen ist in einer prekären Lage. Es gibt einen enormen Investitionsstau. Um das zu bewältigen, brauchen wir auch privates Kapital. Und mit einer klaren Renditeerwartung wird der ganze Sektor natürlich viel attraktiver für Geldgeber. Und die brauchen wir dringend, denn es geht in Deutschland rasant bergab. Der Staat hat es bisher nicht geschafft und wird es bei den aktuellen Rahmenbedingungen auch künftig nicht schaffen.</p><p><i>Ist das deutsche Gesundheitssystem wirklich in einem so schlechten Zustand?</i></p><p>Der unbegrenzte Zugang zur medizinischen Versorgung ist einmalig, und das ist auch gut so. Wir geben in Deutschland etwa 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für das Gesundheitssystem aus, so viel wie kaum ein anderes Land. Aber was bekommen wir dafür? In den OECD-Rankings sind wir nur noch Durchschnitt. Das sagt doch schon alles: Das System ist unglaublich bürokratisch, überreguliert und damit ineffizient. Zudem leisten wir uns Doppelstrukturen in der Versorgung, dazu die dramatischen Mängel bei der Digitalisierung. Wenn Sie bei einer internationalen Konferenz sind und sagen, Sie kommen aus Deutschland - da ernten Sie Kopfschütteln und mittlerweile auch Mitleid.</p><p><i>Der Bundesgesundheitsminister will eine grundlegende Reform des Systems. Die Krankenhausgesellschaft, deren Vizepräsident Sie sind, legt sich seit Monaten quer. Wollen Sie gar keine Verbesserung?</i></p><p>Herrlich - jene, die die planwirtschaftlichen Ansätze des Ministers kritisieren, sind demnach wohl die Querulanten. Selbstverständlich wollen wir eine Reform. Es geht aber darum, das System sinnvoll zu reformieren und nicht mit wildem Aktionismus und einer Kopf-durch-die-Wand-Politik alles nur schlimmer zu machen. Man muss sich anschauen: Was sind die Gründe für diesen Absturz Deutschlands in den OECD-Rankings?</p><p><i>Und was sind die Gründe?</i></p><p>Einer ist, das gehört zur Selbstreflexion dazu, dass die vielen Mittel, die wir in das System einspeisen, natürlich auch Akteure anziehen, die versuchen, sich selbst zu optimieren.</p><p><i>Alle sind aufs Geld aus?</i></p><p>Im Gesundheitswesen finden Sie eine intrinsische Motivation, wie wohl in keiner anderen Branche, aber ja: Alle wollen auch angemessen entlohnt werden - die Apothekerin, die Pharmafirma, der niedergelassene Arzt und der Pfleger in unserem Krankenhaus. Das Problem ist vor allem strukturell. Wir sind das einzige Land der Welt, dass sich derartige Doppelstrukturen leistet: Einen gesamten ambulanten Sektor und einen stationären Sektor. Ein Patient geht bei uns zuerst mal zum Hausarzt. Der schickt ihn zum Kardiologen. Der Kardiologe entscheidet, ob er den Patienten selbst behandelt oder ins Krankenhaus schickt. Wenn er ins Krankenhaus kommt, heißt es, wir machen ein MRT und alle anderen Untersuchungen noch mal von vorn. Es werden doppelte und dreifache Ressourcen in Anspruch genommen. Man muss die komplette Behandlungskette neu strukturieren, statt einfach zu sagen, wir schreiben jedem einzelnen Krankenhaus vor, welche Leistungen es anbieten darf und welche nicht.</p><p><i>Ist das alles?</i></p><p>Nein, das zweite Problem ist, dass die Länder ihren Investitionsverpflichtungen nicht nachgekommen sind. Das ist eigentlich klar geregelt: Das Geld für den laufenden Betrieb eines Krankenhauses, also für die Behandlungen, kommt von den Krankenkassen. Die Investitionen zahlen die Länder. Das haben die aber jahrelang vernachlässigt, mit dem Ergebnis, dass viele Träger mit den Einnahmen, die für den laufenden Betrieb gedacht sind, auch die Investitionen stemmen mussten. Und jetzt wundern wir uns, warum das System kurz vor dem Zusammenbruch steht.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1f2f70b8-7ca1-48ca-ba5b-d90874c859e5/1920_sana-2289.jpg?65836"><p><i>Was würden Sie tun?</i></p><p>Neben den Strukturveränderungen ist das Wichtigste, dass wir die Kultur des Misstrauens überwinden. Im deutschen Gesundheitssystem misstraut jeder jedem. Deshalb gibt es mittlerweile so viele Regeln, dass uns die Bürokratie über den Kopf gewachsen ist. Als es während der Pandemie darum ging, bestimmte Vorgaben außer Kraft zu setzen, damit wir das System am Laufen halten konnten, hatte im Bundesgesundheitsministerium kaum mehr einer den Überblick, welche Paragraphen denn dafür überhaupt ausgesetzt werden müssen. Das System ist Wahnsinn. Niemand blickt da noch vollständig durch.</p><p><i>Aber ohne Regeln geht es ja auch nicht.</i></p><p>Aber mit weniger Regeln ginge es. Lassen Sie uns beim Beispiel der Pandemie bleiben. Da hat man dann gesehen, dass doch alle zusammenarbeiten können, wenn es hart auf hart kommt. Dass man sich nicht gegenseitig belauern muss, sondern dass man alle an einen Tisch bringen und einfach schauen kann: Was brauchen wir, und wie kommen wir dorthin?</p><p><i>Machen Sie es doch mal ein bisschen konkreter.</i></p><p>Man kann doch sagen: Das ist unser Ordnungsrahmen, das ist das gesellschaftliche Ziel. Dann implementiert man Anreizsysteme, die jene Leistungserbringer belohnen, die Versorgung qualitativ hochwertig und rund um die Uhr aufrechterhalten. Dazu gehört, dass Lösungen nicht durch behördliche Regelungen gefunden werden, sondern durch die Menschen vor Ort. Man setzt also positive Leistungsanreize. Dann entsteht Vertrauen, Leistung wird belohnt und Bürokratie kann zurückgedrängt werden.</p><p><i>Vorhin sagten Sie, es gehe allen nur ums Geld.</i></p><p>Mit Geld könnte man die richtigen Anreize setzen. Stattdessen sehen wir in Deutschland viele Krankenhäuser, die von Insolvenzen betroffen oder zumindest gefährdet sind. Und ich verstehe den Gesundheitsminister so, dass das politisch gewollt ist, damit es am Ende weniger Krankenhäuser gibt. Das erschüttert mich nicht nur als Verantwortungsträger im System, sondern auch als Bürger, wenn wir meinen, unsere Strukturprobleme über Insolvenzen im Gesundheitswesen zu regeln. Das ist doch ein Armutszeugnis! Und es blendet die systemischen Risiken aus, die damit verbunden sind.</p><p><i>Gesundheitsminister Lauterbach argumentiert, seine Pläne für die Krankenhausreform würden Insolvenzen verhindern.</i></p><p>Bei diesem Amt - da geht es mir nicht um die Person - ist doch die entscheidende Frage: Bringt man Leadership auf die Straße? Wie kommuniziert man in Zeiten der größten Krise, des gesellschaftlichen Umbruchs? Kann man die Menschen mitnehmen und verschiedene Vorschläge zusammenbringen? Wenn man das nicht macht, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass es Widerstand gibt. Sich einen Reformplan auszudenken und nicht einzubeziehen, was viele Kenner der Materie - vor allem die Praktiker - sagen, was sie vielleicht an Wissen einzubringen haben, erschwert eine Reform. Klar, die Politik stellt Regeln auf, aber diejenigen, die eine Transformation umsetzen müssen, das sind doch die Leute vor Ort, die bei den Patienten sind. Ohne die kann es nicht gelingen. Das muss ich doch wissen als Minister. Stattdessen wird das Gesprächsklima schwer belastet, mit sehr vielen Akteuren, auch auf Ebene der Bundesländer. Deshalb steckt das Transparenzgesetz jetzt auch im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat. Die Länder haben auf so etwas auch keine Lust.</p><p><i>Der Kernpunkt in Lauterbachs Plänen ist ein Wechsel in der Vergütung. Weg von den Fallpauschalen, also der Bezahlung pro Patient, hin zu mehr Vorhaltevergütung - die Kliniken sollen also dafür bezahlt werden, dass sie bestimmte Leistungen vorhalten. Dafür soll nicht jedes Haus alles machen. Halten Sie das nicht für richtig?</i></p><p>Grundsätzlich ist eine Fokussierung sinnvoll. Aber nach jetzigem Stand soll Geld nur umverteilt werden. Die Krankenhäuser erhalten demnach 40 Prozent ihres Budgets für Vorhaltung und 20 Prozent für die Pflege. Das sind also quasi fixe Posten. Dann bleiben ja immer noch 40 Prozent, die leistungsabhängig vergütet werden. Was, glauben Sie, bedeutet das für die kleineren Kliniken auf dem Land? Die müssen für die 40 Prozent noch mehr strampeln als bisher, weil sie ja weniger Leistungen anbieten sollen. Das Konzept ist einfach nicht zu Ende gedacht. Was für Großstädte wie Berlin oder München gilt, passt oft nicht für den Bayerischen Wald oder die Eifel. Man müsste kleinen Häusern auf dem Land mehr Vorhaltung bezahlen und die großen Kliniken, die ohnehin immer voll sind, mehr nach Leistung.</p><p><i>Was passiert, wenn die Reformpläne des Gesundheitsministers scheitern?</i></p><p>Das bleibt Spekulation. Denn die Frage ist doch, welche Art von Reform? Außerdem löst diese Reform nicht die aktuell drängenden Fragen. Welche Kliniken wird es überhaupt noch geben, wenn die Reform wirksam wird? Aktuell sieht es so aus, dass es weiter bergab geht. Wir brauchen mehr Sinn für Realität und weniger Ideologie.</p><p><i>Klinikkonzerne haben in Deutschland nicht unbedingt ein positives Image. Woran liegt das Ihrer Meinung nach?</i></p><p>Das Image liegt nicht an der medizinischen Qualität, die ist überdurchschnittlich. Aber man braucht in Deutschland immer Schuldige. Die Verantwortung für Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen, besonders bei den Krankenhäusern, lädt man deshalb bei den Konzernen ab. Das sind die, die nur diesen vermeintlich bösen Profit wollen. Durch dieses Narrativ, das von Teilen der Politik genährt wird, ist das Verhältnis zwischen der Branche und der Öffentlichkeit schon belastet.</p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,Thomas_Lemke,Sueddeutsche_Zeitung,Krankenhausreform,Lemke]]></category>
            <pubDate>Mon, 11 Dec 2023 21:37:12 +0100</pubDate>
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                        <title>Jobkiller Krankenhausreform</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/jobkiller-krankenhausreform/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/jobkiller-krankenhausreform/</guid><pp:caseid>584558</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Die Personalsituation in den Krankenhäusern ist angespannt. Die Krankenhausreform wird die Lage noch verschärfen. Darüber schreibt Sana-CEO Thomas Lemke in der Kolumne “Vorstandsvorlage” &nbsp;des Magazhins “f&w - Führen und Wirtschaften im Krankenhaus”.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/1920_?"><p><span>Die für uns gute Nachricht ist: Wir bei Sana hatten Ende vergangenen Jahres ziemlich genau so viele Auszubildende wie im Jahr zuvor. Das könnte uns freuen, ist doch die Anzahl der Auszubildenden in der Pflege im vergangenen Jahr um sieben Prozent gesunken. Mittlerweile spüren aber auch wir den Abwärtstrend. Das ist erst der Anfang: Das Institut der deutschen Wirtschaft prognostiziert, dass bis 2035 mehr als 300.000 stationäre Pflegekräfte fehlen werden. Und uns fehlen jetzt schon Hände … und in Zukunft noch viel mehr das nicht nur in der Pflege, auch bei Ärzten.</span></p><p><span>Einige Klinikmanager mögen jetzt denken, dass sie gerne die Probleme des Jahres 2035 hätten. Voraussetzung wäre, dass es das Haus noch gibt. Dessen können sich aber viele Häuser gar nicht mehr sicher sein – egal in welcher Trägerschaft. Zwei von drei Kliniken sehen ihre Existenz gefährdet, hat das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) vor Kurzem ermittelt. Kaum ein Krankenhaus kann seine Ausgaben aus den Einnahmen decken,</span></p><p><span>Insolvenzen werden vom zuständigen Bundesminister als normal hingenommen. In der DKI-Umfrage gaben nur elf Prozent der Befragten an, durch die Krankenhausreform mehr Personal gewinnen zu können. Die avisierte Reform – was auch immer da wirklich kommen mag – ist bereits jetzt ein Jobkiller. Die Botschaft landauf, landab ist doch die: Es wird eine namhafte Anzahl an Krankenhäusern kurz- und mittelfristig nicht mehr existieren. Wen soll die Branche denn da wirklich für die Ausbildung in der Pflege gewinnen können und auch manch angehender Student wird überlegen, ob er oder sie Medizin überhaupt studieren soll.</span></p><p><span>Längst sind die Recruiter im Kosovo, in Albanien, auf den Philippinen und in Brasilien unterwegs. In manchen Kreisen Deutschlands wird noch über Fachkräfteeinwanderung diskutiert. Diesen Personen sei ein Blick in die Realität der Pflege angeraten – ohne diese ausländischen Fachkräfte sähe es auf den Stationen noch viel dramatischer aus. Wir bei Sana haben uns vor Kurzem darüber gefreut, dass die Landessiegerin Schleswig-Holstein des Wettbewerbs „Deutschlands beste Pflegekraft“ aus unserem Lübecker Haus kommt. Es wird kaum wundern: Margie Baruela ist eine Philippinin. Es wird uns allerdings nicht gelingen, ausreichend Margies zu gewinnen.</span></p><p><span>Einer der großen Stellhebel ist der Bürokratieabbau. Rund ein Drittel der Arbeitszeit ist gefüllt mit Administrations- und Dokumentationspflichten. Statt Abbau von Bürokratie erleben wir einen Aufbau. Das geplante Krankenhaustransparenzgesetz bringt noch mehr Bürokratie. Dabei gibt es bereits heute umfassende Informationen über die Personalausstattung der Fachabteilungen und über Qualitätsindikatoren in der Leistungserbringung – sei es bei der Deutschen Krankenhausgesellschaft oder der Initiative Qualitätsmedizin.</span></p><p><span>Der zweite große Stellhebel ist die Digitalisierung beziehungsweise Transformation. Denn: Ein bescheidener Prozess wird auch digitalisiert ein bescheidener Prozess bleiben. Es geht also darum, Prozesse neu zu denken, die dann digital unterstützt werden. Das Krankenhauszukunftsgesetz wird sicherlich positive Effekte zeigen, wie auch die Einführung der elektronischen Patientenakte. Vielleicht wird die helfende Hand bei der Essensausgabe oder anderen Aufgaben künftig auch mal die eines Roboters sein. Die Hände der Pflegenden müssen künftig viel seltener Kugelschreiber halten, dafür hoffentlich häufiger die von Patienten.</span></p><p><i>Der Beitrag ist zuerst erschienen in “f&w - Führen und Wirtschaften im Krankenhaus” im September 2023</i></p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,Thomas_Lemke,Krankenhausreform,Arbeitsmarkt,Lemke]]></category>
            <pubDate>Mon, 04 Sep 2023 08:30:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/clients/150_2914.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[logo]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>&quot;Wir werden uns die heutige Versorgung nicht mehr leisten können&quot;</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wir-werden-uns-die-heutige-versorgung-nicht-mehr-leisten-k%C3%B6nnen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wir-werden-uns-die-heutige-versorgung-nicht-mehr-leisten-k%C3%B6nnen/</guid><pp:caseid>574469</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Interview der Leipziger Volkszeitung mit Sana-Vorstandsvorsitzendem Thomas Lemke über das Gesundheitswesen heute und in Zukunft, über die Krankenhausreform sowie über Ehrlichkeit in der Politik.&nbsp;</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/68dfe1ef-ffc7-4db6-9943-f42c588d0433/1920_sana-2467.jpg?19174"><p><strong>Herr Lemke, aktuell wird viel über die Krankenhausreform diskutiert. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will am Dienstag seine überarbeiteten Pläne vorstellen. Schon jetzt geht die Angst vor einem Kahlschlag um – sind diese Befürchtungen gerechtfertigt?</strong></p><p>Die Frage ist, wie man Kahlschlag definiert. Die Reformkommission spricht von einem radikalen Umbau der Versorgungslandschaft. Das bedeutet unter anderem, dass wir auf Basis des vorliegenden Konzeptes von aktuell 1.900 Kliniken etwa 600 bundesweit in eine Art Ambulatorium umbauen. Für den einzelnen Betroffenen ist die entscheidende Frage: Werde ich weiterhin gut medizinisch versorgt? Die Ängste vor einem Kahlschlag sind entstanden, weil die Politik viel zu wenig kommuniziert hat, was das Ziel dieser Reform ist und was die Umbauschritte bedeuten. Deshalb ist bei vielen Menschen die sehr nachvollziehbare Sorge entstanden, dass die wohnortnahe Versorgung erheblich eingeschränkt werden soll.</p><p><strong>Was kommt also auf die Menschen zu?</strong></p><p>Fakt ist: In absehbarer Zeit – in fünf bis zehn Jahren – werden wir die Versorgung, wie wir sie heute noch kennen, nicht mehr aufrecht erhalten können. Es werden uns schlichtweg die Hände fehlen. Selbst wenn wir uns über alle Maßen bemühen, wird es nicht ausreichend Ärzte und Pflegekräfte geben. Hinzu kommt: Gerade in ländlichen Regionen wohnen und arbeiten zusehends weniger Menschen. Deshalb müssen wir andere Versorgungsstrukturen aufbauen. Ein solches Umdenken wird nicht einfach werden.</p><p><strong>In Sachsen gibt es 78 Krankenhäuser. Laut Berechnungen der hiesigen Krankenhausgesellschaft sind das im Pro-Kopf-Vergleich zu westdeutschen Bundesländern relativ wenig. Legt man den Bundesmaßstab an, müsste es hier 96 Kliniken geben. Stehen dennoch Kliniken in Sachsen auf der Kippe?</strong></p><p>Generell haben die neuen Bundesländer ihre Hausaufgaben deutlich besser gemacht als viele westdeutsche Länder. So hat Sachsen schon in den 1990-er Jahren mutige Reformen umgesetzt, auch Standorte geschlossen oder zusammengelegt. Das größte Problem sind zurzeit überversorgte Länder vor allem im Westen. Der entscheidende Punkt der geplanten Reform ist aber: Einheitliche finanzielle Spielregeln für alle – bei dieser Gleichmacherei werden keine regionalen Unterschiede gemacht. Deshalb ist die Reform nicht im Sinn der Patienten.&nbsp;Gleichwohl werden in Sachsen die Veränderungen im Vergleich zu anderen Bundesländern geringer ausfallen.</p><p><strong>Der sächsische Ministerpräsident und die Sozialministerin haben immer wieder betont, für den Erhalt kämpfen zu wollen. Wie aussichtsreich kann ein solches Unterfangen überhaupt sein?</strong></p><p>Politische Aussagen sind das Eine – doch wir sind nicht bei „Wünsch dir was“ und die Realität wird uns alle einholen. Unabhängig von der Lauterbach-Reform haben wir in Sachsen ca. zehn bis zwölf Klinken, die unter modernen, bedarfsgerechten Strukturen in der klassischen Ausrichtung nicht mehr zu halten sein werden. Das liegt am Personalmangel und auch an einer Krankenhaus-Dichte, für die es aufgrund der rückläufigen Bevölkerung in ländlichen Gebieten keine Rechtfertigung mehr gibt. Deshalb sollten alle ehrlich sein.&nbsp;&nbsp;</p><p><strong>Die Menschen zieht es in Sachsen zwar in die Großstädte – doch insgesamt werden die Menschen älter. Gerade deshalb müsste doch eigentlich die medizinische Versorgung verbessert werden?</strong></p><p>Genau darum geht es. Wir haben in Sachsen viele Regionen, in denen die weitere Versorgung unbedingt sichergestellt werden muss, etwa das Erzgebirge, das Vogtland, die Lausitz oder auch Teile Mittel- und Nordsachsens. Die großen Häuser können nicht alles übernehmen – und den Menschen muss, soweit es geht, vor Ort geholfen werden. Deshalb brauchen wir gerade in diesen ländlichen Regionen attraktive Bedingungen, damit Ärzte und Pflegekräfte überhaupt dort arbeiten und leben wollen. Das ist eigentlich die größte Herausforderung.</p><p><strong>Wie soll diese Versorgung dann aber aussehen?</strong></p><p>Was die meisten Menschen nicht wissen: Deutschland ist weltweit das einzige Land, dass sich einen ambulanten und einen stationären Bereich nebeneinander leistet. Das bedeutet, dass wir immer die doppelte Ressource vorhalten müssen – um ein einziges medizinisches Problem zu lösen. Doch in den nächsten Jahren werden 50 Prozent der Fachärzte in den Ruhestand gehen. Das heißt: Wir werden gar nicht umhinkommen, neue Lösungen zu finden und beide Bereiche zu verbinden.&nbsp;Die Strukturen werden sich zuerst an der Notfallversorgung ausrichten müssen – denn hier geht es um die persönliche Betroffenheit, um die Ängste von Menschen, im Notfall schnell und gut versorgt zu werden. Hinzu kommt eine Grundversorgung. Diese beiden Punkte müssen das A und O sein.</p><p><strong>Das neue sächsische Krankenhausgesetz sieht eine Gliederung in Basis-, Spezial- und Maximalversorger vor. Ein Stichwort lautet Gesundheitszentren, dass stark an die früheren Polikliniken erinnert – ist das die Zukunft?</strong></p><p>So könnte es sein. Aus der DDR kennen viele Menschen noch die Polikliniken, die auch eine Durchlässigkeit zwischen dem ambulanten und stationären Bereich garantierten. Die Macht des Faktischen wird darauf hinauslaufen, dass in den nächsten Jahren eine neue Art Poliklinik entsteht. Nur so können wir die Versorgung in weiten Landstrichen überhaupt noch gewährleisten.</p><p><strong>Erst vor wenigen Tagen mussten die Muldentalkliniken vom Landkreis Leipzig mit einem Zuschuss von zehn Millionen Euro gerettet werden. Werden insbesondere kleinere Häuser künftig solche Überlebenshilfen brauchen?</strong></p><p>Das ist eines der Grundprobleme, die wir heute hundertfach in der Kliniklandschaft Deutschlands erleben. Ich verstehe jeden Bürgermeister und jeden Landrat, der sich vor strukturellen Veränderungen bei Krankenhäusern scheut. Doch daran wird kein Weg vorbeiführen. Der finanzielle Not-Topf von den Kommunen ist keine Lösung. Die meisten gemeinnützigen und privaten Krankenhäuser, die immerhin zwei Drittel der gesamten Versorgung ausmachen, haben diese Chancen auch gar nicht.</p><p><strong>Was schlagen Sie vor?</strong></p><p>Ehrlichkeit. Es wird in den nächsten Jahren unausweichlich sein, Veränderungen einzuführen – und diese müssen den Menschen erklärt werden. Dazu gehört Mut und damit lassen sich wahrscheinlich keine Wahlen gewinnen. Doch der Trend wird dahin gehen, das Ich-bezogene Denken in Städten und Landkreisen abzulegen. Dieser Egoismus wird nicht zu finanzieren sein. Die Zukunft liegt in Kooperationen, um den Menschen möglichst viele, aber auch unterschiedliche Angebote machen zu können.</p><p><strong>Letztlich heißt das aber auch: Auf die Patienten werden weitere Wege zukommen.</strong></p><p>Das wird vom Fall abhängen. Die Not- und die Basisversorgung muss nahe am Wohnort sein – aber spezielle Eingriffe, etwa Knie- und Hüftprothesen oder Herzkatheter, wird es gegebenenfalls weiter entfernt geben. Wenn es also um planbare Operationen geht, können es 50 bis 100 Kilometer sein. Dabei stehen wir auch vor einem soziokulturellen Problem: Die meisten Menschen wollen nahe am Wohnort operiert werden, weil dort auch ihre Angehörigen sind, die sich kümmern können. In diesen Fällen müssen wir umdenken, denn es geht zuerst um eine gute medizinische Versorgung.</p><p><strong>Müssen laut Grundgesetz die Lebensbedingungen nicht überall gleich sein?</strong></p><p>Das stimmt. Deshalb müssen wir die Diskussion mit den Menschen führen, wie wir ihre medizinische Versorgung am besten organisieren können. Daran schließt sich die Frage an: Wie lösen wir die Mobilitätsfrage? Operierte müssen beispielsweise zur Nachbetreuung, brauchen Reha und anderes. Das muss dann am Wohnort passieren und dafür benötigen wir künftig die Strukturen. Letztlich muss es egal sein, ob jemand an seinem Wohnort operiert wird oder 50 bis 100 Kilometer weiter weg – wenn das Mobilitätskonzept stimmt.</p><p><strong>Ein Vorwurf an die Kliniken ist auch immer wieder, dass zu viel operiert wird. Wie lassen sich die steigenden OP-Zahlen rechtfertigen?</strong></p><p>Zunächst einmal: Es wird nicht zu viel operiert. Richtig ist aber, dass die Kliniken nur Geld bekommen, wenn sie Patienten behandeln. Das sind die sogenannten Fallpauschalen. Deshalb läuft das System momentan so: Je mehr Patienten in einem Krankenhaus sind, desto mehr Einnahmen werden generiert. Doch der Vorwurf, dass deshalb auch unnötige Operationen durchgeführt werden, greift nicht. Es gibt keine seriösen Studien, die das belegen. Ein positiver Effekt der geplanten Reform ist, dass das Vorhalten einer bestimmten Bettenzahl und Notversorgung finanziert wird, unabhängig von den Patientenzahlen.</p><p><strong>Das bedeutet aber auch: Operationen sind heute durchaus noch lukrativ.</strong></p><p>Bei dieser Diskussion wird gern vergessen: In Deutschland gibt es einen unlimitierten Zugang zu medizinischer Versorgung –&nbsp;und das jeden Tag. Für uns ist es selbstverständlich, dass auch ein 90-Jähriger ein Recht darauf hat, etwa ein Herzkatheter oder eine neue Hüfte zu bekommen. In anderen europäischen Ländern gibt es Altersgrenzen, ab der Patienten auch mitbezahlen müssen. Man muss nur nach Großbritannien schauen. Ich bin dafür, dass wir unser System aufrechterhalten – gleichzeitig muss dann allen klar sein, dass wir uns aufgrund der Bevölkerungsentwicklung auf steigende Fallzahlen einstellen müssen.&nbsp;</p><p><strong>Dennoch gibt es auch weiterhin Kritik an der geplanten Finanzierung.</strong></p><p>Tatsächlich bleiben bei der Reform weiterhin zwei große Themenfelder offen. Das betrifft zum einen die Finanzierung sowohl der Reform selbst als auch der neuen Strukturen. Die Vorstellung, dass das Geld aus dem System selbst kommt, ist nicht zu halten. Wer mit einem solchen Ansatz in die Reform geht, wird die Menschen verlieren – die notwendigen Veränderungen sind damit zum Scheitern verurteilt. Ungelöst ist auch, wie die Bereiche ambulant und stationär miteinander verflochten werden können. Außerdem ist unklar, wie weit die Länder noch selbst planen dürfen – möglicherweise greift der Bund viel zu stark ein.&nbsp;</p><p><strong>Die Länder fordern nicht nur mehr Freiheiten für ihre Klinikplanung, sondern auch ein Verschieben auf 2026. Was meinen Sie, wann die Reform letztlich umgesetzt wird?</strong></p><p>Der Zeitplan ist schon längst ins Rutschen gekommen. Aktuell werden erst einmal die politischen Leitlinien diskutiert. Der große Akt kommt aber erst noch: die Umsetzung. Es steht zu befürchten, dass es mit Blick auf die wirtschaftliche Situation vieler Krankenhäuser bei einem Beginn der Reform gar nicht mehr genügend Krankenhäuser gibt, um die geplanten Veränderungen überhaupt einzuführen.</p><p><strong>Warum dauert es so lange, eine solche Reformen an den Start zu bringen?</strong></p><p>Vor Beginn der Ampel-Regierung war ich optimistisch, da man sich als zukunftsorientiert bezeichnet hat. Dazu müsste aber auch gehören, Hinweise von Praktikern aufzunehmen. In dieser Beziehung tut sich die Politik unendlich schwer. Doch wir stellen den Transmissionsriemen zwischen den politisch-idealistischen Vorstellungen in Berlin und der Umsetzung vor Ort dar. Klar ist: Ein Minister setzt keine Reform um –&nbsp;es sind die Kliniken mit ihren Beschäftigten.&nbsp;</p><p><i>Dieses Interview ist am 21. Mai 2023 in der Leipziger Volkszeitung erschienen</i></p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,Lemke,Thomas Lemke]]></category>
            <pubDate>Sun, 21 May 2023 19:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>„Die Bürokratie macht mürbe und krank“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/die-buerokratie-macht-muerbe-und-krank/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/die-buerokratie-macht-muerbe-und-krank/</guid><pp:caseid>570938</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Sana-CEO Thomas Lemke zu Gast beim virtuellen Lunchtalk der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände am 25. April</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5284d460-67b5-4f53-8cae-fff1e274718b/1920_thomaslemke3x4.jpg?77661"><p>Steffen Kampeter brachte es auf den Punkt: Der Gesundheitssektor steht vor einer gigantischen Transformationsaufgabe. Wie die konkret zu bewältigen ist, wollte der BDA-Hauptgeschäftsführer von seinen Gästen wissen: Sana-CEO Thomas Lemke, Isabel Rothe, Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Prof. Dr. Andrew Ullmann, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Im Zentrum stand dabei die Frage, wie die aktuelle&nbsp;Überversorgung und eine perspektivische Unterversorgung vermieden werden und eine ganzheitlichere Organisation von Gesundheitsdienstleistungen in Zukunft aussehen kann.&nbsp;<br><br>Strukturen müssten sich massiv ändern, befürwortete Thomas Lemke. Dafür sei die Bereitschaft in der Branche mehr denn je vorhanden. Es fehle jedoch ein geeigneter Moderator, der diese Diskussion strukturiert. „In den nächsten fünf Jahren gehen 50 Prozent unserer niedergelassenen Fachärzte in den Ruhestand. Das heißt, wir haben sie bald nicht mehr zur Verfügung. Wer soll denn dann die Versorgung übernehmen?“, fragte der Sana-CEO. Entsprechend „überkommen“ sei die „in Deutschland strikte Trennung von ambulanter und stationärer Versorgung, deren Ursprünge auf die Bismarcksche Ära von vor fast 150 Jahren zurückgehen“. Diese Form gebe es in keinem anderen Land der Welt mehr. „Hier geht es eher um ideologischen Ballast als um die Frage, was die besten Versorgungsstrukturen sind.“&nbsp;</p><h2>Ist die Finanzierung unklar, wird die Debatte blockiert</h2><p>Eines der schwierigsten Hindernisse im Gesundheitswesen identifizierte Thomas Lemke in der fortschreitenden Bürokratisierung. „Das ist das größte Problem der Mitarbeitenden. Das macht sie mürbe und krank.“ Hier sieht Lemke vor allem die Politik gefordert – genauso wie beim Thema Aufweichung der Sektorengrenzen zwischen ambulanter und stationärer medizinischer Versorgung. Dies sei für eine zukunftsfähige Gesundheitswirtschaft unabdingbar.&nbsp;<br><br>Über all diesen Fragen stehe – wie so oft – die Frage der Finanzierung. Auch hier appellierte Thomas Lemke, der zugleich Vizepräsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) ist, an die Politik: „Wenn ich die Frage nicht beantworte, wer und wie das finanziert werden soll, dann darf man sich nicht wundern, wenn inhaltliche Debatten geführt werden, die Veränderungen ein Stück weit blockieren.“</p>]]></description><category><![CDATA[Vorstand,Thomas Lemke,Lemke,Integrierter Gesundheitsdienstleister,Gastbeitrag]]></category>
            <pubDate>Wed, 26 Apr 2023 10:34:52 +0200</pubDate>
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                        <title>Standortfindung für Regio Kliniken: gutes Beispiel für Partnerschaft in der Gesundheitsversorgung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/standortfindung-fuer-regio-kliniken-gutes-beispiel-fuer-partnerschaft-in-der-gesundheitsversorgung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/standortfindung-fuer-regio-kliniken-gutes-beispiel-fuer-partnerschaft-in-der-gesundheitsversorgung/</guid><pp:caseid>566835</pp:caseid><description><![CDATA[<p>„Das ist eine gute Entscheidung für Patienten, Mitarbeitende und die Gesundheitsversorgung im Kreis Pinneberg.“ Mit diesen Worten begrüßte der Vorstandsvorsitzende der Sana Kliniken AG, Thomas Lemke, die heutige Entscheidung des Kreis-Hauptausschusses für den neuen Standort eines Zentralklinikums der Regio Kliniken. Sana ist zusammen mit dem Kreis Pinneberg Gesellschafter der Regio Kliniken GmbH. „Die Standortentscheidung ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einem neuen Gesundheitscampus, der medizinische Versorgung auf höchstem Niveau anbieten wird“, sagte Lemke. Er begrüßte insbesondere das transparente und strukturierte Verfahren für die Standortauswahl. „Wir haben in bester Partnerschaft mit dem Kreis Pinneberg einen objektivierten Prozess der Standortauswahl auf den Weg gebracht und jetzt vollendet. Das ist ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit von kommunaler Hand und Klinikbetreiber.“. Sana hat einen Anteil von 74,9 Prozent an den Regio Kliniken, der Kreis hält die anderen 25,1 Prozent.</p><p>Weitere Informationen zum Projekt: <a href="https://www.sana.de/regiokliniken/gut-zu-wissen/presse">Presse | Regio Kliniken | Sana Kliniken AG</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/17913da1-c2f9-4417-9e26-32512eb78423/1920_regio-ban.jpg?47192"><p>Erkennungszeichen von “Regio 2030 - zusammen wachsen” - unter diesem Motto steht der Neubau eines Gesundheitscampus im Kreis Pinneberg.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Regio Klinik,Lemke,uk-hol]]></category>
            <pubDate>Wed, 22 Mar 2023 19:06:38 +0100</pubDate>
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                        <title>Mehr Redlichkeit</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mehr-redlichkeit/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mehr-redlichkeit/</guid><pp:caseid>561162</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Deutschland braucht eine Krankenhausreform. Sie wird allerdings bestehende Strukturen berücksichtigen müssen und - zum Teil - überführen in neue. Diese Transformation braucht Ressourcen: Zeit und Geld . Dies wird in der aktuellen Debatte zumeist unterschlagen. Thomas Lemke, Sana-CEO, mahnt deshalb in einem Gastbeitrag für f&w mehr Redlichkeit in der Debatte an. &nbsp;</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6ef9103c-e40c-4178-a2e3-fc5ff2464fe6/1920_strategieforum35.jpg?49385"><p>Nehmen wir den Namen dieser Kolumne wörtlich: Vorstandsvorlage! Man stelle sich vor, es gäbe eine reale Vorstandsvorlage, in der vorgeschlagen wird, ein Krankenhaus umzubauen. Die Notaufnahme soll vom Erdgeschoss ins Souterrain verlegt werden, eine neue Station für Schlaganfallpatienten wird eingerichtet und kardiologische Patienten dürfen nicht mehr versorgt werden. Ein Großteil des Personals und der Geräte würde künftig anders oder andernorts eingesetzt. Und in dieser Vorstandsvorlage würden keine Aussagen zu Kosten und Auswirkungen gemacht. Kein Vorstand in Deutschland würde eine derartige Vorlage auch nur ansatzweise diskutieren.&nbsp;</p><p>Gleichwohl erleben wir mit der Krankenhausreform in Deutschland derzeit eine ähnliche Debatte. Erst die DKG hat eine Auswirkungsstudie vorgelegt und damit die Folgen transparent gemacht. Angaben über die Kosten der Reform liegen bislang nicht vor. Aber: Das vermeintliche Ziel einer Entökonomisierung und damit der Verzicht auf Zahlen, Daten, Fakten kann doch nicht entschuldigen, dass dieses als „Revolution“ angekündigte Vorhaben einfach nicht durchgerechnet ist. Eine Krankenhausreform kann und wird es nicht zum Nulltarif geben. Wer etwas anderes behauptet, handelt nicht redlich.&nbsp;</p><p>Wir reden dabei von Dimensionen, die man im politischen Berlin üblicherweise als „Wumms“ bezeichnet: Der Umbau des – oft gepriesenen – dänischen Krankenhaussystems hat 80 Milliarden Euro gekostet (hochgerechnet auf unsere Verhältnisse). Nimmt man den Umbau des Krankenhauswesens in Ostdeutschland während der 90er Jahren zum Maßstab, ergäbe sich ein Wert von 75 Milliarden Euro. (Und hier ist der Umbau hinsichtlich Klimaneutralität und Digitalisierung gar nicht berücksichtigt.)</p><p>Da bislang eine Finanzierung der Transformation nicht thematisiert wurde, drängt sich die Frage auf, ob wir hier nur eine Schaufenster-Diskussion erleben? Währenddessen lesen wir jede Woche von einem weiteren Krankenhaus, das Insolvenz anmeldet oder massiv in der Existenz bedroht ist. Der kalte Strukturwandel greift um sich: Krankenhäuser gehen vom Netz und die Versorgung ganzer Landstriche gerät in Gefahr. Denn auch das gehört zur redlichen Diskussion. Die Krankenhäuser sind aktuell unterfinanziert – durch eine regulatorisch bedingte Verknappung der Kapazitäten und einem ausbleibendem Inflationsausgleich. Schaufenster- Milliarden und Redlichkeit, da war doch was? Mit Ansage stellen die Kliniken aktuell fest, dass von dem Ausgleich für die gestiegenen Energiekosten nur ein geringer Bruchteil in den Häusern ankommt.&nbsp;</p><p>Eine Krankenhausreform ist dringend notwendig. Viele gute Ideen liegen auf dem Tisch, vieles gilt es noch zu diskutieren (insbesondere hinsichtlich einer stärkeren Ambulantisierung). Ob es aber zu einer grundlegenden Reform kommt, hängt vor allem von zwei Faktoren ab: Erstens müssen alle Akteure eingebunden werden – Bund, Länder, Selbstverwaltung und Leistungserbringer. Zweitens muss Redlichkeit bei der Finanzierung einziehen – eine Transformation braucht Ressourcen und es muss benannt werden, wer dafür aufkommen soll. Ein Hinweis sei gestattet: Für Atom- und Kohleausstieg wurden zig Milliarden an Steuergeld mobilisiert. Und was ist mit dem Ausstieg aus der stationären Versorgung? Bei gleichzeitigen finanziellen Engpässen sowohl in den öffentlichen Haushalten als auch bei der gesetzlichen Krankenversicherung wird dies eine spannende Diskussion – aber unabdingbar.</p><p>Dieser Text ist am 1. März 2023 in "f&w - führen und wirtschaften im Krankenhaus" erschienen</p>]]></description><category><![CDATA[Thomas Lemke,Vorstand,Vorstandsvorlage,f&amp;w,Krankenhausreform,Gastbeitrag,Lemke]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 Mar 2023 08:00:00 +0100</pubDate>
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